Anwohnende weihen Freiburgs erste Pocket-Gärten ein.
Flächen entsiegeln und mehr Grün in die Innenstädte bringen: Das ist das Ziel der Pocket-Gärten, von denen ein erster nun am Komturplatz errichtet wurde. Hier hat die Stadt auf den ehemaligen Straßenbahnschienen kleine Gärten geschaffen.
Rund 350.000 Euro kostete die Maßnahme, bei der neben 16 Pflanztrögen auch zwei Tische und neun Sitzbänke aufgestellt, neue Grünflächen geschaffen und vier Bäume gepflanzt wurden. Den Anstoß dafür gaben die Anwohnerinnen und Anwohner.
Die Pocket-Gärten soll nicht nur versiegelte Flächen aufbrechen, sondern auch Menschen zusammenbringen: So kann an den Bänken gepicknickt und gefrühstückt werden, aber auch die Grünanlage kann genutzt werden. In ein paar Jahren soll die Straße endgültig umgebaut werden – das Projekt könnte dann bei dementsprechendem Anklang an einen anderen Standort ziehen.
Bei der exklusiven Testfahrt der neuen Achterbahn „Voltron“ im kroatischen Themenbereich dabei sein und die Achterbahn vorab testen – wer traut sich? Der Eintritt in den Europa-Park an diesem Tag ist für den Gewinner natürlich inklusive. Foto: Europa-Park
Adrenalinkick garantiert: am 26. April wird die neue „Voltron Nevera“-Achterbahn im Europa-Park eröffnet. Dieses Geheimnis hat die Familie Mack vergangene Woche pünktlich zum Start in die Sommersaison gelüftet. Mit sieben Überkopf-Elementen, 2,2 Sekunden Schwerelosigkeit am Stück und dem steilsten Launch der Welt von 105 Grad stellt der Coaster Rekorde auf.
Rund zehn Jahre mussten Adrenalinfans auf eine neue Großachterbahn warten – die ist die Hauptattraktion des Jahres im Freizeitpark in Rust. Sichtlich stolz zeigte sich deshalb die Inhaberfamilie Mack bei der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung am vergangenen Donnerstag. „Es ist eine der besten Achterbahnen der Welt, ein Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst, aber auch eine Kraftanstrengung“, sagte Michael Mack. „Eine einmalig schöne und rasante Bahn“, ergänzte auch Roland Mack. 20.000 Park-Besucher pro Tag werden das Action-Highlight fahren können.
Die Bauarbeiten für den kroatischen Themenbereich sind in vollem Gange, die Parkbesucher können aktuell bereits einen Blick auf die neue Achterbahn Voltron Nevera“ werfen. Foto: Schuh
Derzeit ist man mit vier Zügen im Testbetrieb, insgesamt soll es sieben geben. Drei Generationen der Mack-Familie haben den neuen Coaster bereits getestet und sind durchweg begeistert: „Die Fahrt ist intensiv und sehr aufregend und dauert doppelt so lange wie mit dem ’Blue Fire’ oder dem ’Silver Star’“, so Michael Mack. Die Pause auf der Drehplattform in der Mitte brauche man „zum Verschnaufen“.
Achterbahnfans empfiehlt er: Wer auf den vollen Adrenalinkick steht, sollte außen sitzen, diese Plätze „sind nochmal 30 bis 40 Prozent härter“ als der Rest. Sein persönlicher Lieblingsplatz: in der ersten Reihe in der Mitte. Die neue Achterbahn verspricht jede Menge Action und Nervenkitzel: sie beschleunigt gleich vier Mal katapultartig auf bis zu 90 Stundenkilometer, davon einmal rückwärts. Adrenalinjunkies dürfen sich auf sieben Überkopf-Elemente (Inversionen) freuen und den mit 105 Grad steilsten Launch der Welt freuen. Somit sorgt „Voltron Nevera powered by Rimac“ – so der komplette Name – für Rekorde: sie ist eine der Bahnen mit den meisten Überkopf-Elementen weltweit sowie die längste Achterbahn mit mehreren Überkopf-Elementen in Europa, so die Macks. Fahrgäste ab acht Jahren und 1,30 Meter Körpergröße können die rasante Fahrt wagen.
Entwickelt wurde die innovative Achterbahn vom Typ „Stryker-Coaster“ von Mack Rides in Waldkirch. In etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit entstand diese auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern neben dem Themenbereich Griechenland. Am 26. April wird nicht nur das Coaster-Highlight des Jahres eröffnet, sondern auch der 17. Themenbereich des Parks. Der über 1.300 Meter lange und mehr als 30 Meter hohe Coaster schlängelt sich dann mit zahlreichen neuartigen Fahrelementen durch eine kroatische Landschaft. Heller Kalkstein, Ruinen, Mauerstücke sowie eine Vielzahl von Pflanzen, darunter auch ein 600 Jahre alter Olivenbaum, sorgen für mediterranes Flair.
Derzeit laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren, Besucher des Parks können bereits einen Blick auf die neue Attraktion erhaschen. Auch von Weitem sind die Achterbahn und der 28 Meter hohe Voltron-Turm nicht zu übersehen. Er erinnert an das Herzstück der Experimente des im heutigen Kroatien geborenen Erfinders Nikola Tesla, um den sich auch das ganze Storytelling im neuen Bereich dreht.
Die Lust am Ausgehen ist groß – wer am Wochenende ganz spontan einen Tisch in einem angesagten Freiburger Restaurant möchte, muss derzeit viel Glück haben.
Foto: stock.adobe
Volle Läden und Neueröffnungen: Freiburgs Bars und Restaurants senden Zeichen der Stärke
Gastronomen spüren bis heute die Folgen der Coronakrise sowie der Preissteigerungen. Doch inzwischen regt sich wieder Optimismus in der Branche. In der Freiburger Innenstadt brummen viele Läden und neue Akteure kommen hinzu.
Zumindest in der Freiburger Innenstadt tut sich in der Gastronomie etwas: Einige Restaurants haben renoviert, ihr Konzept verändert oder starten komplett neu, wie etwa die L’Osteria in der Rempartstraße oder das trendige Café Movie in der Universitätsstraße. Auffallend ist auch, dass die meisten Gastrobetriebe, die auf Qualität und ein ansprechendes Ambiente setzen, meist rappelvoll sind – in angesagten Läden geht ohne vorherige Reservierung gar nichts. Ist das die Wende zum Besseren?
„Es steht außer Frage: Die Nachfrage nach Gastronomie ist groß, die meisten Betriebe sind voll“, sagt Alexander Hangleiter, Geschäftsführer der Dehoga-Geschäftsstelle in Freiburg im Gespräch mit der Redaktion. „Es ist sehr erfreulich, dass trotz schwieriger Zeiten, sehr viel Bürokratie und einiger Schließungen, jetzt wieder Unternehmer den Mut haben, in die Selbstständigkeit zu gehen“, so der Dehoga-Chef. Das sei ein gutes Zeichen für die Ausgeh-Kultur, aber auch für die gesamte Gesellschaft und nicht zuletzt für die Innenstädte: „Die Gastronomie ist ein ganz wichtiger Baustein gegen Leerstand und die Verödung der Innenstädte. Die Leute wollen Erlebnisse und das bietet Gastronomie. Somit trägt unsere Branche stark zur Attraktivität der Freiburger Innenstadt bei“, so Hangleiter.
Zu einem echten Gastro-Hotspot hat sich binnen kürzester Zeit die L’Osteria in der Rempartstraße entwickelt. Obwohl die Filiale erst Anfang März eröffnet hatte, ist das Restaurant immer sehr gut gefüllt. Die beliebte Kette bietet italienisches Essen im mittleren Preissegment an und legt dabei Wert auf ein stilvolles Ambiente, was in Freiburg überzeugend umgesetzt wurde. David Aziz Vasquez, der Storemanager, erklärt im Gespräch mit dem Wochenbericht: „Über den Erfolg entscheidet das Konzept. Wenn man Qualität zu fairen Preisen anbietet und das Drumherum inklusive Service stimmt, nehmen das die Leute an.“ Und weiter: „Langsam geht es wieder bergauf mit der Gastronomie. Jetzt ist für die Branche die vermutlich beste Zeit seit Corona. Die Lust wegzugehen, war niemals weg – jetzt genießen es die Leute wieder“, so der Store-Manager.
Hangleiter weist indes daraufhin, dass trotz vieler positiver Signale – insbesondere in den Innenstädten – die Umsätze – preisbereinigt – im Durchschnitt immer noch rund 14 Prozent hinter der Vor-Coronazeit hinterherhinken. Auch täten sich viele Gastronomen schwer damit, die Preise der wieder erhöhten Mehrwertsteuer an ihre Kundinnen und Kunden weiterzugeben – trotz allgemein gestiegener Kosten. Am Ende aber überwiege in der Branche aktuell die Hoffnung. Sven Meyer
Zum ersten Mal leitet im Rathaus in Merzhausen eine Frau die Amtsgeschäfte: Am vergangenen Sonntag, 24. März, wählten 55,45 Prozent der Wählerinnen und Wähler Melanie Kienle zur Bürgermeisterin. Kontrahent Marco Kern unterlag mit 44,55 Prozent der Stimmen.
Die Wahlbeteiligung lag bei 58,5 Prozent.
Es war bereits die zweite Wahlrunde am vergangenen Sonntag: Vor zwei Wochen hatte Merzhausen bereits in einer ersten Bürgermeisterwahl die beiden Stichwahl-Kandidaten Melanie Kienle und Marco Kern gewählt. Damals war letzterer noch vorne gelegen. Weder Kienle noch Kern konnten an dem Tag jedoch die nötigen 50 Prozent der Stimmen vereinen.
Mitbewerberin Carolin Dunkel schied aus – auf sie entfielen rund 14 Prozent der Stimmen. Melanie Kienle, 47, ist Rechtsanwältin mit einer eigenen Kanzlei und möchte das Amt der Bürgermeisterin von Merzhausen schnellstmöglich antreten. Alt-Bürgermeister Christian Ante beendete seine Amtszeit vorzeitig zum 1. März – der Kreistag wählte ihn im Dezember zum neuen Landrat.
Mit dem Frühling kehrt auch die Insektenzeit zurück: Gerade Wildbienen sind wichtig für unser Ökosystem, finden jedoch in urbanen Zentren häufig wenig Lebensräume. Dabei kann jeder den eigenen Garten oder Balkon so umwandeln, dass auch Wildbienen davon profitieren – und das mit wenig Aufwand.
Heimische Blumen statt ästhetische Bepflanzung: Damit tut man Wildbienen etwas Gutes. Gernot Segelbacher ist Ökologe und Professor für Wildtierökologie und Naturschutzgenetik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Wildbienen brauchten vor allem Abwechslung, so Segelbacher. „Man sollte über den Jahresverlauf immer wieder etwas im Garten haben, das blüht – nicht nur jetzt zum Anfang“, sagt er.
Was die Arten der Bepflanzung angeht, gibt es viele Möglichkeiten, weiß auch Charlotte Maier: Sie studiert Umweltwissenschaften und arbeitet gerade beim BUND Freiburg. Dort befasst sie sich auch mit dem Thema Wildbienen: „Je größer die Vielfalt, umso besser“, sagt Maier.
Aber man solle den Fokus auf einheimische Arten legen, sagen beide. Viele Blumen, die für das menschliche Auge schön sind, seien für Insekten wertlos. Als Beispiel nennt Segelbacher hier manche Rosenarten und Forsythie. Eine Alternative hierzu stellt die Kornelkirsche, auch gelber Hartriegel genannt, dar: Diese blühe ebenfalls gelb und sehe ähnlich wie die Forsythie aus.
Auch Charlotte Maier nennt die Kornelkirsche als passende Alternative zur Forsythie. „Die Forsythie bringt im Frühling nichts, da sie keinen Nektar hat“, sagt sie. Dies sei ein Problem vieler Zuchtarten, die oft gefüllte Blüten haben: „Da kommen die Bienen nicht an Pollen und Nektar ran.“
Neben Krokussen und Narzissen, die im Frühjahr blühen, könne man im Herbst auf Astern und Heidekraut setzen. „Die liefern auch spät im Jahr noch Nahrung“, so Maier. Wichtig sei es, einen Standort zu schaffen, der nicht komplett austrocknet. Dies ist durch unterstützendes Gießen möglich, aber Bienen und Wespen benötigen auch zusätzliches Wasser zum Trinken.
Hier könne man zu einer flachen Wasserschale greifen, so Maier: „Wichtig ist, dass man Steine reinlegt, damit sich die Bienen darauf niederlassen können und nicht ertrinken.“ Zu tief dürfe das Wasserbehältnis nicht sein, sagt Segelbacher. Gerade in Freiburg gebe es Probleme mit invasiven Stechmückenarten, weshalb man darauf achten sollte, keine tiefen Wasserflächen stehen zu lassen, die diese zur Vermehrung nutzen können.
Doch nicht nur die Bepflanzung sollte bienenfreundlich gehalten werden: Ein naturbelassener Garten mit zum Beispiel Reisighaufen, Nistplätzen sowie Überwinterungsmöglichkeiten sei ebenfalls hilfreich für die Population, so Charlotte Maier.
Trotzdem weist Gernot Segelbacher darauf hin, dass man nicht zwangsläufig einen großen Garten benötige, um Bienen etwas Gutes zu tun: „Im Grunde kann jeder etwas machen“, sagt der Ökologe. Selbst, wer nur einen kleinen Balkon hat und dort nicht extra Blumen anpflanzen kann oder möchte, kann helfen – „Zum Beispiel den Basilikum mal ausblühen lassen oder Thymian und Rosmarin auf dem Balkon lassen“, sagt Segelbacher.
Seit rund 40 Jahren gibt es das Zelt-Musik-Festival in Freiburg: Zum großen Jubiläum warten die Veranstalter daher mit einem besonderen Programm auf. Erste Highlights sind bereits ausverkauft – und auch bei allen anderen Programmpunkten ist die Nachfrage da.
Eigentlich hätte man schon vor zwei Jahren den 40. Geburtstag gefeiert, so Hanna Teepe vom Organisatoren-Team des ZMF: „Wir mussten das Jubiläum leider wegen eines kleinen Virus verschieben“, sagt sie. Für jeden sei etwas dabei, so Dieter Bös: „Wir holen so die gesamte Stadtgesellschaft ab.“
Das Organisatoren-Team ist voller Vorfreude: Zu den großen Highlights gehören neben Clueso und Jan Delay – beide bereits ausverkauft – auch Anastacia und das Lumpenpack. „Bei uns fühlt sich jeder wohl und wir geben jedem eine Plattform – ob gestandene oder neue Künstler“, sagt Bös.
Auch dieses Jahr stehen neben neuen Shooting Stars ganz große Namen aus der Branche auf dem Programm. Und was ebenfalls auffällt: Das Freibuger Publikum zieht mit. Bisher habe es keine Veranstaltung gegeben, wo die Nachfrage ausblieb, sagt das Organisatoren-Team. „Der Vorverkauf läuft sehr gut an“, so Hanna Teepe.
Angefangen hatte das ZMF klein – damals noch im Eschholzpark, doch der Jugend ist es immer verbunden geblieben. Als „Party pur auf höchstem Niveau“, bezeichnet das Organisatorenteam das Festival heute.
Aus dem ZMF ist heute eine Marke geworden, die Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region und darüber hinaus anzieht und Seinesgleichen sucht: Es ist das einzige seiner Art.
Es gibt ein Fragezeichen
Über all die Zeit ist sich das ZMF dabei immer treu geblieben: Einzig ein paar Änderungen bei den Essensständen werde man zu gegebener Zeit noch verkünden, sagt Hanna Teepe. Der Cocktailstand soll etwas weiter vorne stehen: „Dadurch erhalten wir eine neue Ecke dazu“, so Teepe.
Nach Corona sei es wieder fast so einfach wie zuvor, internationale Künstler auf das ZMF zu bringen. Nur das Kostenniveau sei gestiegen.
Wie sich das ZMF in Zukunft entwickeln kann, darauf wird auch die Dietenbachbaustelle Einfluss nehmen: Dieses Jahr werde man die Baustelle zum ersten Mal sehen, sagt Dieter Pfaff. „Ob man es spürt, weiß ich noch nicht.“ Schwierig werde es vor allem dann, wenn Baustellenzufahrten Straßen blockieren und Parkplätze wegfallen – oder auch, wenn die ersten Häuser stehen und die Anwohner sich über Lärm beschweren. Eins steht fest: „Pausieren können wir nicht – wenn es schlecht läuft, ist das vermutlich das Ende“, sagt Pfaff.
Sie sind mächtig stolz auf ihre neuen Gier-Weine: Comedy-Star Max Giermann (l.) und Winzer Thomas Walz. Foto: Ingo Schneider
Zurück in der Heimat: Er ist in Freiburg aufgewachsen und hat das Abi am Berthold-Gymnasium gemacht. Wir kennen Max Giermann als genialen Parodisten von Stefan Raab oder Klaus Kinski und aus Erfolgsserien wie „LOL: Last One Laughing“ oder „Switch reloaded“.In seiner alten Heimat Freiburg war der Comedian zuletzt schon öfter zu Gast. Im vergangenen Sommer präsentierte er seinen Wein „Gier“ persönlich beim Freiburger Weinfest. Für ihn ein „Herzensprojekt“ für das er sich mit Winzer Thomas Walz vom Weingut Josef Walz in Heitersheim zusammengetan hat. Im Herbst hat er für leuchtende Kinderaugen bei einer Filmpremiere im Harmonie-Kino gesorgt.
Die Wein-Kollektion „Gier“ die präsentierte Max Giermann vergangene Woche beim Degusto-Event – hier ein Schnappschuss mit Matthias Blattmann, Chef der Tanzschule Gutmann. Foto: Privat
Nun werden wir ihn noch häufiger sehen. Denn der Star-Comedian ist vor rund sechs Wochen mit seiner Familie aus Köln zurück nach Freiburg gezogen und lebt nun wieder hier. „Es ist sehr schön – ich hab’s noch nicht bereut“, verriet er der BZ bei seinem ersten Event als „Wieder“-Freiburger vergangene Woche.
Das edle Feinkostgeschäft Degusto am Martinstor feierte sein Einjähriges. Und das ließ sich eine illustere Schar von rund 80 Gästen nicht entgehen. Darunter Ex- DFB-Präsident Fritz Keller, SC-Kapitän Christian Günter und Matthias Blattmann, Chef der Tanzschule Gutmann. Der kennt den TV-Comedian schon länger und verrät: „Er war sehr locker und entspannt, es war ein sehr schöner Abend“. Hier hat Max Giermann natürlich auch seine „Gier auf Wein“-Edition vorgestellt – mit Gutedel, Spätburgunder, Rosé und Cremant. Aber er nahm sich natürlich auch viel Zeit, um zu plaudern. Herzlich willkommen zurück im schönen Freiburg!
Der langjährige Präsident der Handwerkskammer Freiburg, Johannes Ullrich, ist am vergangenen Freitag, 22. März, überraschend verstorben. Ullrich war seit 2014 Präsident der Handwerkskammer Freiburg. Er wurde 62 Jahre alt.
Sein Stellvertreter Christof Burger reagierte geschockt: „Wir alle sind ob dieses plötzlichen Verlustes fassungslos und voller Trauer. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seinem Sohn und seiner Familie“, so der Vizepräsident der Handwerkskammer. „Wir verlieren mit Johannes Ullrich einen vorbildlichen Vertreter des Handwerks, einen großartigen Menschen und einen echten Freund.“
Ullrich hatte sich über viele Jahrzehnte hinweg in zahlreichen Ämtern und Gremien für das Handwerk in der Region engagiert.
Serviceroboter können in der Gastronomie schon heute zum Einsatz kommen. Foto: Servicebot Solutions / Orionstar
Roboter können schon heute in Krankenhäusern, Restaurants und Lagerhallen einfache Tätigkeiten, wie zum Beispiel Lieferungen, übernehmen – das Know-How dafür ist dank einer jungen Freiburger Firma nun auch in der Region vorhanden. Über eine Zukunft, die andernorts schon Realität ist.
In einer kleinen, unscheinbaren Gewerbeeinheit vor den Toren Freiburgs arbeitet ein junges Start-up an einer Lösung für den Fachkräftemangel. Die Firma Servicebot.Solutions mit Sitz in Freiburg-Munzingen bietet dort sogenannte Serviceroboter an. Axel Bermeitinger, Chief Sales Officer und sein Kollege Stefan Marcial führen eines der Geräte des Herstellers Orionstar vor: eine Art High-Tech-Servierwagen auf Rädern. Bermeitinger tippt auf das Display auf die Taste für „Tisch 3“ und der Roboter fährt los. Leise surrend und ziemlich flott erreicht er sein Ziel. Auf dem Display taucht ein Hinweis auf: „Die Ware für Tisch 3 ist in Fach eins – Ware entnehmen“.
Fachkräfte entlasten, nicht ersetzen
Das wäre der Moment, an dem in einem Restaurant die Bedienung die Teller von dem Gerät nehmen und den Kunden servieren würde. Oder die schmutzigen Teller wegfahren lassen könnte. „Der Robotor nimmt eintönige Arbeiten ab“, erklärt Marcial. Ein Blick nach Leipzig in den historischen Auerbachs Keller – ein Restaurant mit 650 Plätzen – zeigt, dass solche Geräte keine Science-Fiction sind, sondern längst praxistauglich.
Stefan Marcial (li.) und Axel Bermeitinger mit einem ihrer „Hilfskellner“. Foto: Joers
Drei autonom fahrende Abräumroboter kommen in dem historischen Gewölbekeller seit rund einem Jahr zum Einsatz. Marcial machte sich bei einem Besuch in Leipzig selbst einen Eindruck davon. Er ist begeistert. „Ich habe es für positiv befunden, dass die Bedienung dank der Roboter die Zeit hatte, mir das Menü zu erklären und auch zwischendurch vorbeikam – obwohl das Restaurant proppenvoll war.“ Bermeitinger nennt das Gerät deshalb einen „Hilfskellner“ – und kommt zum Kern des Themas.
„Der Roboter nimmt niemandem den Job weg, er verbessert die Qualität“, sagt er. Die Annahme, Roboter würden Arbeitnehmern die Stelle wegnehmen, sei unbegründet. Aber stimmt das? Robotik-Professor Edoardo Milana vom Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) von der Technischen Fakultät der Universität Freiburg sagt dazu: „In der Robotik werden oft die 3Ds genannt: Gefährliche (Dangerous), langweilige (Dull) und schmutzige (Dirty) Jobs, die von autonomen Maschinen übernommen werden“, so Milana.
Nun aber zeige sich, dass Serviceroboter zunehmend Aufgaben übernehmen können, die bisher bisher qualifizierten Arbeitnehmern vorbehalten gewesen seien. „Obwohl dies anfangs beunruhigend und sozial ungerecht erscheinen mag, bietet es eine positive Lösung für die aktuellen makroökonomischen Herausforderungen“, sagt der Forscher. „Roboter ersetzen keine Arbeitnehmer, sondern füllen Arbeitsplätze aus, die sonst unbesetzt blieben, so dass ein Schrumpfen der Wirtschaft und Störungen in der Gesellschaft verhindert werden können.“
Es gebe immer mehr Firmen, die solche Serviceroboter auf den Markt bringen, um „den Arbeitskräftemangel in Sektoren wie Transportwesen, Logistik, Lebensmittelindustrie und Sozialwesen anzugehen“. Milana verweist auf das 675 Milliarden Dollar schwere US-Start-Up-Unternehmen namens Figure, an dem Firmen wie Nvidia, Microsoft und Open AI beteiligt sind, und das humanoide Allzweckroboter entwickelt. „Der Robotermarkt wächst schnell und hoffentlich schnell genug, um mit den gesellschaftlichen Herausforderungen Schritt zu halten“, so Milana.
Einsatz der Serviceroboter im Klinik- und Pflegebereich ist ebenso denkbar, wie auch das nächtliche Reinigen von Turn- oder Lagerhallen, sagt das Freiburger Start-Up Servicebot.Solutions. Foto: Orionstar
Als „Problemlöser“, so Bermeitinger, wolle auch die Firma Servicebot.Solutions von diesem Markt profitieren. „In Freiburg gibt es bisher sowas nicht, in der ganzen Region gibt es das nicht. Da sind wir Vorreiter“, sagt Bermeitinger, der davor im Bereich Automatisierung/Engineering tätig war. Das Einsatzgebiet der Roboter sei riesig: Sie könnten nachts Turnhallen reinigen, sie können in Lagerhallen Logistikaufgaben übernehmen oder in Kliniken Medikamente verteilen: „Mit der Uniklinik Freiburg sind wir bereits in Gesprächen“. Die Kosten, so Bermeitinger, seien dabei überschaubar – 15 Euro am Tag würde ein Leasinggerät kosten. Aber die größte Hürde sei die unbegründete Angst vor dem Roboter als Jobkonkurrent. Das Gegenteil sei der Fall. „Wenn das in die Köpfe der Menschen kommt, ist viel erreicht“, so Bermeitinger.
Bei der Gin a’ Fair am 5. und 6. April im Ballhaus Freiburg kommen insbesondere Liebhaber des Drinks Gin Tonic voll auf ihre Kosten. Foto: Valentin Behringer/Gutmann media
Star des beliebten Festivals Anfang April im Ballhaus Freiburg ist natürlich wieder der Gin: Unter dem Motto „Genießen, Lernen, Relaxen“ präsentiert die „Gin a’ Fair“ am 5. und 6. April die Geschmacksvielfalt des Kult-Getränks.
Das einzigartige Tastingformat mit Festivalambiente bietet bis zu 100 Produktproben zum Thema Gin + Tonic. Garantiert sind Produktproben aller Gins immer kostenlos, die Gin+Tonic Lieblingskombination kann als Highball an einer der über 25 Pop-Up- Bars für faire fünf bis acht Euro verkostet werden.
An über 25 Pop-Up Bars können Besucher bis zu 100 Gins kostenlos probieren. Foto: Valentin Behringer/Gutmann Media
Auf Wunsch kaufen sich die Besucherinnen und Besucher ihre Lieblingsflasche direkt am Stand. Neben einer großen Auswahl an Gins präsentieren internationale Markenbotschafter, regionale Manufakturen und professionelle Bartender alles, was für einen perfekten Gin Tonic benötigt wird. Das Ambiente des Ballhauses Freiburg, Foodtrucks, kulinarische Überraschungen sowie eine Auswahl an alkoholfreien Kalt- und Heißgetränken runden das Angebot der Gin a’ Fair ab.
Tickets sind im Vorverkauf ab 18,80 Euro unter www.ginafair.com erhältlich. Im Eintrittspreis sind kostenlose Produktproben auf der Messe sowie eine Flasche Wasser enthalten. 18 Jahre ist das Mindestalter für den Besuch des Gin-Festivals.
Verlosung: Karten für die Gin a‘ Fair gewinnen:
Der Freiburger Wochenbericht verlost 5×2 Eintrittskarten für die Gin a’Fair im Ballhaus. Wer gewinnen möchte, ruft bis Sonntag, 31. März, 0 Uhr unter der 01 37/9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Gin a’ Fair“. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Die Gewinner werden per Los ermittelt und telefonisch benachrichtigt.Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel Gin a‘ Fair
Veranstalter:
Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
Teilnahme:
Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 95 anrufen und am Telefon das Stichwort „Gin a’Fair“ nennen.
Das Gewinnspiel beginnt am 27.03.2024 und endet mit Ablauf des 31.03.2024 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 5 x 2 Eintrittskarten für die Gin a‘ Fair am 5. und 6. April 2024 im Ballhaus Freiburg
Teilnahmeberechtigung:
Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraum per Losverfahren.
Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels, die Tickets werden am Einlass der Gin a‘ Fair zur Abholung hinterlegt, Änderungen vorbehalten. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
Datenschutz:
Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Versendung des Gewinnes genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
Rechtsweg:
Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.