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Das ZMF wird 40 Jahre alt

Seit rund 40 Jahren gibt es das Zelt-Musik-Festival in Freiburg: Zum großen Jubiläum warten die Veranstalter daher mit einem besonderen Programm auf. Erste Highlights sind bereits ausverkauft – und auch bei allen anderen Programmpunkten ist die Nachfrage da.

Eigentlich hätte man schon vor zwei Jahren den 40. Geburtstag gefeiert, so Hanna Teepe vom Organisatoren-Team des ZMF: „Wir mussten das Jubiläum leider wegen eines kleinen Virus verschieben“, sagt sie. Für jeden sei etwas dabei, so Dieter Bös: „Wir holen so die gesamte Stadtgesellschaft ab.“

Das Organisatoren-Team ist voller Vorfreude: Zu den großen Highlights gehören neben Clueso und Jan Delay – beide bereits ausverkauft – auch Anastacia und das Lumpenpack. „Bei uns fühlt sich jeder wohl und wir geben jedem eine Plattform – ob gestandene oder neue Künstler“, sagt Bös.

Auch dieses Jahr stehen neben neuen Shooting Stars ganz große Namen aus der Branche auf dem Programm. Und was ebenfalls auffällt: Das Freibuger Publikum zieht mit. Bisher habe es keine Veranstaltung gegeben, wo die Nachfrage ausblieb, sagt das Organisatoren-Team. „Der Vorverkauf läuft sehr gut an“, so Hanna Teepe.

Angefangen hatte das ZMF klein – damals noch im Eschholzpark, doch der Jugend ist es immer verbunden geblieben. Als „Party pur auf höchstem Niveau“, bezeichnet das Organisatorenteam das Festival heute.

Aus dem ZMF ist heute eine Marke geworden, die Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region und darüber hinaus anzieht und Seinesgleichen sucht: Es ist das einzige seiner Art.

Es gibt ein Fragezeichen

Über all die Zeit ist sich das ZMF dabei immer treu geblieben: Einzig ein paar Änderungen bei den Essensständen werde man zu gegebener Zeit noch verkünden, sagt Hanna Teepe. Der Cocktailstand soll etwas weiter vorne stehen: „Dadurch erhalten wir eine neue Ecke dazu“, so Teepe.

Nach Corona sei es wieder fast so einfach wie zuvor, internationale Künstler auf das ZMF zu bringen. Nur das Kostenniveau sei gestiegen.

Wie sich das ZMF in Zukunft entwickeln kann, darauf wird auch die Dietenbachbaustelle Einfluss nehmen: Dieses Jahr werde man die Baustelle zum ersten Mal sehen, sagt Dieter Pfaff. „Ob man es spürt, weiß ich noch nicht.“ Schwierig werde es vor allem dann, wenn Baustellenzufahrten Straßen blockieren und Parkplätze wegfallen – oder auch, wenn die ersten Häuser stehen und die Anwohner sich über Lärm beschweren. Eins steht fest: „Pausieren können wir nicht – wenn es schlecht läuft, ist das vermutlich das Ende“, sagt Pfaff.