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Street-Food-Festival findet wieder statt

Wer Lust auf nationale, internationale und exotische Köstlichkeiten hat, ist beim „Street Food Market“ richtig. 31.07.2024, FWB – TERMINE: 45 Foodtrucks bieten eine große Auswahl. Von Klassikern bis hin zu Exotischem. fotos: fwtm/fotografie mit harmonie

Leckeres Essen, Streetball, Graffiti, Tanz und Musik: Am 3. und 4. August findet wieder der Street Food Market auf dem Freiburger Messegelände statt. 45 Food Trucks bieten eine große Auswahl und ein buntes Unterhaltungsprogramm.

Die Besucher können sich auf zahlreiche nationale, internationale und exotische Köstlichkeiten freuen, die vor Ort in den Food Trucks frisch zubereitet werden. Wer etwas Außergewöhnliches probieren möchte, hat wieder viele verschiedene Möglichkeiten: Von Elchsandwichs bis hin zu Krokodil- und Wagyu-Burgern. Bei den Getränken gibt es auch brasilianische Cocktails, Frozen Wein, Funky Eistee oder Pina Colada direkt aus der Ananas.

In diesem Jahr bietet der Street Food Market nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, sondern ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Streetball, Graffiti, Tanz und Musik: Neu in diesem Jahr ist die Streetball Jam Freiburg, in Kooperation mit dem USC Freiburg und dem Basketball Verband Baden-Württemberg.

Dabei treten ca. 25 Teams in den Kategorien Ladies, Men und Kids (U12) in einem Turniermodus gegeneinander an und können tolle Preise gewinnen. Die Streetball Jam folgt dabei dem olympischen Regelwerk. Infos unter www.street-foodmarket-freiburg.de/3×3-streetball-jam-freiburg. Am 4. August wird außerdem „City Colours Freiburg“ eine Graffitiwand vor Ort live gestalten.

Außerdem gibt es Tanzaufführungen der Hiphop Gemeinschaft „No Leaders Community“ sowie einen Hiphop Freestyle Beginner Workshop am 4. August, 14 bis 15 Uhr, mit Tänzer Natural Orlando. Die Kosten belaufen sich auf 15 Euro, Anmeldungen zum Workshop sind direkt vor Ort möglich. Außerdem auftreten wird die Break Dance Gruppe „Floor Legendz“.

Für die kleinsten Besucher ist das Kinder-Bärchen-Karussell vor Ort. Ergänzt wird der Street Food Market durch DJ Stivo, der für passende Musik sorgt. Geöffnet hat der Street Food Market an beiden Veranstaltungstagen von 11 bis 22 Uhr, der Eintritt ist frei.

Weitere Infos: unter www.street-foodmarket-freiburg.de. Parallel zum Street Food Market findet am 2. und 3. August die Schauinsland-Klassik Rallye des ADAC Südbaden e. V. und des Freiburger Motorsportclub e. V. mit Start und Zieleinfahrt auf dem Freiburger Messegelände statt.

Ausstellung zum US-Wahlkampf im Carl-Schurz-Haus verlängert

Eines der Motive der Ausstellung: Präsident George Bush will ein weinendes Baby trösten – umringt von Unterstützern bei einem Wahlkampfauftritt in Dolton im Jahr 1992. 31.07.2024, FWB – TERMINE: Eines der Motive der Ausstellung: Präsident George Bush will ein weinendes Baby trösten – umringt von Unterstützern bei einem Wahlkampfauftritt in Dalton im Jahr 1992.

Wie viel Macht ein Bild haben kann, zeigte jüngst das Attentat auf Donald Trump und das Bild von Evan Vucci, Fotograf der AP, das Wahlkämpfer Donald Trump, blutbeschmiert und faustreckend, vor dem Star-Spangled Banner zeigt, Augenblicke nachdem bei einem Attentatsversuch auf ihn geschossen wurde.

Und man fragt sich: Kann ein Bild die US-Wahl entscheiden? Die Ausstellung „Citizens and Leaders“ des Freiburger Carl Schurz-Hauses dokumentiert die Macht der Bilder im Wahlkampf und wurde nun verlängert. Die Bilder sind noch bis 10. August zu sehen. Bildbeschreibungen in englischer Sprache.

Weitere Infos unter www.carl-schurz-haus.de.

Das ZMF geht in die finale Runde: Kettcar und Anastacia im Zelt

Kettcar

Das Freiburger Zeltmusikfestival nähert sich dem Finale und bietet noch einige musikalische Highlights. Beispielsweise tritt hier am heutigen Mittwoch (20 Uhr) die Band Kettcar mit ihrer einzigartigen Mischung aus intelligenten Texten und eingängigen Melodien auf.

Die Band hat seit ihrer Gründung im Jahr 2001 die deutsche Musikszene maßgeblich geprägt.Am Donnerstag ist die Schweizer Künstlerin Nicole Bernegger zu Gast, am Freitag die brasilianische Musikerin Marisa Monte, am Samstag gibt es Rockmusik von der Band „Bilderbuch“ aus Österreich. Am letzten Tag des Festival, 4. August, tritt dann Popstar Anastacia (20 Uhr) im Zirkuszelt auf. Tickets und Infos unter www.zmf.de.

Kippenkasten in Freiburg: Abstimmen per Zigarettenkippe

Er hat den neuen Kippenkasten gebaut und hofft, dass die Zigarettenstummel nun hier drin und nicht auf dem Boden landen: Manfred Vozeler vom Bürgerverein Brühl-Beurbarung. Foto: Schuh

„Lieblingstrainer – Streich oder Finke?“ – auf diese Frage haben bestimmt zahlreiche Freiburger eine Antwort parat. In der Komturstraße können Raucher aktuell mit ihrer Zigarettenkippe ihre Stimme für einen der beiden ehemaligen SC-Trainer abgeben. Denn hier steht Freiburgs erster „Kippenkasten“.

Die Idee stammt aus Großbritannien, dort sind die „Ballot Bins“ (was in etwa „Wahlurnen“ bedeutet) Kult und es gibt sie mittlerweile in zahlreichen Städten – in Deutschland bereits in Berlin oder Speyer. Es sind Aschenbecher in Form einer Umfragebox.

Mit dem Einwurf der Kippe stimmt man zwischen zwei Alternativen ab. Das Ziel: weniger Zigaretten sollen auf dem Boden landen. Eine britische Studie hat gezeigt, dass das funktioniert und Raucher wegen
des Unterhaltungswertes deutlich häufiger ihre Kippen über die „Ballot Bins“ entsorgen.

Mitglieder des Bürgervereins Brühl-Beurbarung fanden die Idee so originell, dass sie aus Recycling-Materialien einen Kippenkasten selbst gebaut haben. Der steht bei den Pocket-Gärten der Komturstraße. Für das städtische Pilotprojekt sind Parkplätze Sitzbänken, Blumentrögen und kleinen Beeten gewichen.

Die Anwohner kümmern sich darum, „das ist uns schon ans Herz gewachsen und ein schöner Treffpunkt der Nachbarschaft geworden“, sagt Manfred Vozeler vom Bürgerverein Brühl-Beurbarung.

Dass es hier nun blüht, freut auch die Tierwelt: „Wir konnten eine extreme Zunahme an kleinen Wildbienen beobachten“.

Alle zwei Wochen eine neue Frage

Mit dem Kippenkasten „wollen wir auf humorvolle Art darauf hinweisen und nicht mit dem moralischen Zeigefinger. Das Geniale ist auch, dass es alle zwei Wochen eine neue Frage geben wird.“ Über einen QR-Code am Kasten kann man den Bürgerverein direkt kontaktieren.

Kommt die Idee bei den Freiburgern an, könnten weitere Kästen folgen, „hier gibt es noch weitere Hot-Spots, beispielsweise auf dem Kaiserstuhlplatz. Ich plane auch einen Selbstbau-Wettbewerb für den originellsten Kippenkasten“.

Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht, eine Anleitung zum Selbstbau gibt’s beim Bürgerverein. Das Ergebnis der Kippen-Umfragen gibt es dann auch bald regelmäßig auf der neuen Homepage des Bürgervereins.


Übringens: einige Kippen sind bereits im Kasten gelandet – aktuell herrscht in der Trainerfrage in etwa Gleichstand.

In Freiburgs Altstadt wächst der Leerstand

Die Freiburger Superdry-Filiale wird schließen: Am 17. August öffnet sie zum letzten Mal. Der Leerstand in Freiburgs Innenstadt könnte sich damit weiter ausbreiten.

In der Vergangenheit hat es in der Freiburger Innenstadt immer wieder Schließungen gegeben, weitere könnten bevorstehen: Der internationale Moderiese Esprit wackelt – er hat auch eine Filiale in der Kaiser-Joseph-Straße. Nun musste der Modekonzern Insolvenz anmelden. Grund dafür sind die sinkenden Umsätze. Deutschland stellt den wichtigsten Markt für den Moderiesen dar.

Laut BZ-Informationen hat auch die Depot-Filiale in der Rathausgasse Insolvenz angemeldet. Schlecht sieht es auch beim Modekonzern Scotch & Soda in der Kaiser-Joseph-Straße aus: Auch der Konzern ist in Schieflage geraten – wie es weiter geht wissen laut BZ nicht einmal die eigenen Mitarbeiter.

Der Schuhladen Paul Green in der Schiffstraße soll Ende August schließen – die Filiale zieht dann ins Haupthaus des Schuhhändlers Lüke in der Schusterstraße.

Für viele der freien Räumlichkeiten hatten sich in der Vergangenheit keine Nachmieter gefunden. Zwei zweigeschossige Läden stehen in Unterlinden leer. In der Rathausgasse schloss das Schuhgeschäft Görtz. Auch Timberland und Lloyd in der Grünwälderstraße sind geschlossen.

Die Freiburger Salamander-Filiale soll ins Gebäude des ehemaligen Herrengeschäft von Kaiser ziehen – noch steht jedoch auch dieses leer, denn das Traditionsunternehmen aus Freiburg hatte 2022 seine Türen geschlossen. Wann es zum Umzug von Salamander kommt, ist noch unklar.

Radfahrer kollidiert mit Straßenbahn

Am vergangenen Samstag (27. Juli) gegen 15.10 Uhr überquerte ein 22-jähriger Radfahrer die Besançonallee aus der St. Georgener Straße kommend trotz einer roten Ampel und wollte geradeaus in die Munzinger Straße einfahren. Dabei kollidierte er mit einer Straßenbahn der Linie 3. Diese war von der Endhaltestelle Munzinger Straße in Richtung der Haltestelle VAG-Zentrum unterwegs.

Der Fahrradfahrer wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Am Triebwagen der Straßenbahn entstand leichter Sachschaden, der derzeit auf circa 1.000 Euro geschätzt wird. Fahrgäste in der Straßenbahn sowie die Triebwagenführerin wurden nicht verletzt.

Acht Gründe, warum der Freiburger August einfach herrlich wird

Acht Gründe für das perfekte Sommerglück in FreiburgAcht Gründe für das perfekte Sommerglück in Freiburg. Foto: Stock.Adobe / Simon Dux Media

Große Ferien, Hochsommer und viele Möglichkeiten. Jetzt beginnt die schönste Zeit des Jahres – selbst, wenn man nicht verreist. Passend zum achten Monat präsentieren wir acht Gründe, warum der Freiburger August einfach nur gut werden kann – unsere Zutaten fürs Sommerglück.

Am Freitag startet das Schlossberg Festival

Lichterketten, Foodtrucks, vibrierende Musik und ausgelassene Partylaune – dazu muss man nicht extra ans Mittelmeer fahren: Vom 2. bis 11. August steigt auf Freiburgs bezauberndem Stadtberg das Schlossberg Festival. Von der Atmosphäre her mit Sicherheit eines der schönsten Feste der Region. Wirkt wie ein kleiner Urlaub! Mehr dazu auf Seite 16.

Chillen und Genießen auf dem Kanonenplatz

Sobald das Schlossberg Festival vorbei ist (ab 12. August), ist der Kanonenplatz wieder der chillige Aussichtspunkt, wenn man den Blick über Stadt und grüne Hügel schweifen lassen möchte. Unser Tipp: Nehmen Sie Ihren Liebsten oder Ihre Liebste mit, transportieren Sie im Rucksack eine gekühlte Flasche Wein oder Prosecco + Gläser und ein paar Snacks, setzen Sie sich auf die Mauer und genießen Sie das Freiburger Lebensgefühl: Hier oben wird einem klar: Wir leben hier an einem der schönsten Orte der Republik!

Wakeboarden am Tunisee

Auch nach der Sea You lockt der Tunisee in Freiburg noch mit einer besonderen Attraktion: Die Wakeboard-Anlage bietet Sportskanonen aller Erfahrungsklassen ein Erlebnis der etwas anderen Art. An acht verschiedenen Rampen können sich sowohl Anfänger, als auch Fortgeschrittene und Profis austoben – rasantes Wellenreiten vor der Haustür! 2 Stunden kosten 30 Euro, die Tageskarte 42 Euro. Ausrüstung kann vor Ort gemietet werden.

Waldwanderung mit Badesee-Genuss

Sollte es zu heiß werden und Sie möchten trotzdem aktiv sein, empfehlen wir einen Trip in den Schwarzwald. Die Bäume wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Lohnenswert: Mit der Höllentalbahn nach Hinterzarten und von dort ganz gemütlich über Waldwege zum Mathisleweiher wandern. Der versteckt liegende Waldsee verströmt einen mystischen Zauber und lädt am Südufer zum Baden und Schwimmen ein. Ein Ort, um komplett abzuschalten und die Ruhe der Natur zu genießen.

Sonne tanken, heißt Glück tanken

Ob im Freiburger Strandbad, am Dreisamufer oder auf dem heimischen Balkon – Sonne tanken ist gesund, solange man an den wichtigen Hautschutz denkt. Fakt ist: Wenn wir mehr Sonne abbekommen, kann der Körper mehr vom Hormon Serotonin produzieren. Dieses sorgt dafür, dass wir uns glücklicher fühlen. Außerdem bildet sich Vitamin D. Dieses stärkt das Immunsystem. Mehr Sonnenstunden zählt keine andere Jahreszeit. Und da der nächste Herbst/Winter mit Sicherheit kommt, sollte man das bewusst auskosten.

Gemütliche Grillabende mit Freunden

Ferienfeeling kann so einfach sein: Tropische Nächte im heimischen Garten oder auf der Terrasse verbringen, dazu Freunde einladen, den Grill anschmeißen und Sommer-Cocktails servieren, zum Beispiel einen Aperitivo Rosato mit Wild Berry – was braucht es mehr, um glücklich zu sein?

Freiburg für Ruhesuchende

Ein Kleinod und perfekt geeignet für Ruhesuchende ist der Klostergarten von St. Lioba in Freiburg-Günterstal. Prächtige Pflanzen und die vielfältigsten Kräuter lassen sich bei den Benediktinerinnen entdecken. Wer nach der besinnlichen Ruhe neuen Tatendrang verspürt, dem sei noch ein Waldspaziergang empfohlen mit zünftiger Einkehr in einer der Gaststätten in und um Günterstal.

Paddeln unter Lianen

Darf’s etwas weiter weg sein? Dann ist das Naturschutzgebiet Taubergießen bei Rust ein unschlagbarer Tipp, um der Sommerhitze zu entgehen. Entweder man besorgt sich bei einem Kanuverleih ein Boot. Oder man lässt sich vor Ort auf Stocherkähnen (mehr auf rust.de) durch die Natur schippern – vorbei an hängenden Lianen und über türkisblaues Wasser. Einfach nur herrlich.

Mitarbeit: Matthias Joers

Darum baut die Stadt Freiburg ein zweites Riesen-Rathaus im Stühlinger

Grundsteinlegung für das Familienrathaus im StühlingerBeobachtet von Baubürgermeister Martin Haag (2.v.l.) legte Oberbürgermeister Martin Horn (Mitte) Hand an bei der Grundsteinlegung für das Rathaus, das von Architekt Christoph Ingenhoven (links) entworfen wurde. Foto: Joers

Feierliche Grundsteinlegung im Stühlinger: Am Donnerstag fiel der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Rathauses im Stühlinger (RiS B). 2027 soll der rund 100 Millionen Euro teure Neubau für 800 städtische Angestellte fertig sein. Er soll helfen, ein altes Dilemma zu beseitigen.

„Das RiS B wird intern nur das Familienrathaus genannt. Denn es wird ein Anlaufpunkt für alle Anliegen rund um Familie“, sagt Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn – und deutet damit an, warum die Stadtverwaltung überhaupt ein zweites Stühlinger-Rathaus baut. Verteilt über verschiedene Gebäude im Stadtgebiet sind die Ämter, die künftig in den Neubau einziehen werden: Das Amt für Kinder, Jugend und Familie, das Amt für Schule und Bildung, außerdem die Stadtkämmerei mit dem Sitz des Finanzbürgermeisters sowie das Sportreferat. Horn spricht von „Anmietungen in Millionenhöhe“, die sich die Stadt durch die Ämterkonzentration im Stühlinger in Zukunft wird sparen können.

„Die Messlatte liegt hoch“

Und noch etwas soll das von Stuttgart-21-Architekt Christoph Ingenhoven entworfene Gebäude leisten. „Wir wollen damit das Bild der biederen Amtsstuben überwinden“, so OB Horn. In Zeiten des Fachkräftemangels will sich die Stadt Freiburg als moderner, attraktiver Arbeitgeber präsentieren. „Herzstück“ des Neubaus sei laut Horn zwar das Beratungszentrum „in einem familienfreundlichen Ambiente“. Aber zeitgemäße Arbeitsplätze sind heutzutage ein Muss, um Fachkräfte zu gewinnen. Räume für Videokonferenzen, Telefonboxen, kleine Rückzugsbüros, eine Fahrradtiefgarage, Duschen – Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag zählt auf, was die 21.600 Quadratmeter Bruttogeschossfläche verteilt auf fünf Stockwerke für die Angestellten der Stadt zu bieten haben werden. „Es soll mindestens so gut werden wie das erste Stühlinger-Rathaus“, sagt Haag.

Der 2,5 Tonnen schwere Grundstein schwebt an einem Kran in die Baugrube, die direkt neben dem bereits existierenden Stühlinger-Rathaus (hinten links) liegt. Foto: Joers

Das erste, bereits vielfach preisgekrönte Stühlinger-Rathaus ist das erste öffentliche Netto-Plusenergiegebäude der Welt. „Die Messlatte für den zweiten Bauabschnitt liegt hoch“, räumt Architekt Christoph Ingenhoven ein. Martin Haag erläutert, dass das bereits existierende Rathaus als Vorlage für den zweiten Bauabschnitt gedient habe. Das sei auch ein Vorteil bei der Planung gewesen. „Aber der zweite Bauabschnitt wird kein Zwilling des ersten werden“, sagt Haag. „Von außen wird es nicht so viel anders aussehen. Aber im Detail haben wir einige Dinge an die Bedürfnisse der einzelnen Ämter angepasst“, sagt der Baubürgermeister.

Noch offen sei, ob am selben Standort auch ein mögliches drittes Oval folgen könnte. Angedacht ist ein gemeinsam von der Stadt und dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald genutztes Super-Rathaus. „Aber bis zum dritten Bauabschnitt sind noch einige Nüsse zu knacken“, sagt Martin Haag.

Jetzt erstmal hoffen alle Beteiligten auf einen reibungslosen Verlauf der Bauarbeiten. Gute Glückwünsche gab es hierfür auch von den Kindern der Kita am Eschholzpark, die gemeinsam das Lied „Wer will fleißige Handwerker seh’n?“ sangen – sozusagen als Soundtrack für die Rathaus-Baustelle.

„Wer will fleißige Handwerker seh’n?“: Die Kinder der Kita am Eschholzpark stimmten ein passendes Lied an. Foto: Joers

SC Freiburg: Das ist Julian Schusters erste Bilanz nach dem Trainingslager in Schruns

SC Freiburg in SchrunsMit seinem ersten Trainingslager als Chef war Julian Schuster (hier links neben Christian Günter, Mitte und Vincenzo Grifo) zufrieden. Foto: Achim Keller

Der SC Freiburg hat Schruns hinter sich gelassen und befindet sich auf dem Endspurt Richtung Bundesligastart. Siege in den beiden Testspielen gegen Altach und Fürth gab es im Trainingslager zwar keine zu bejubeln. Doch Freiburgs Neu-Coach Julian Schuster konnte am Ende ein positives Fazit ziehen.

Neun Tage Schwitzen in Schruns und zwei Unentschieden gegen Altach (1:1) und Fürth (2:2). So lautet die Bilanz in Zahlen des jährlichen SC-Trainingslagers in Vorarlberg. Natürlich hätte man gerne einen Sieg gefeiert, so der neue SC-Chefcoach Julian Schuster nach der Partie gegen Zweitligist Fürth. „Gerade in den ersten 60 Minuten haben sich die Jungs nicht für eine ordentliche Leistung belohnt. Aber die Chancen waren da und wurden auch gut rausgespielt. Das Team ist in diesen Tagen in Schruns an die Kante gegangen, dafür ein großes Kompliment an jeden Einzelnen“, so Schuster, der ein positives Fazit des Trainingslagers zog.

Allen voran hatten die SC-Verantwortlichen kaum Verletzte zu beklagen. Lediglich Nicolas Höfler fiel mit Sehnenproblemen aus, dazu fehlte weiterhin der langzeitverletzte Daniel-Kofi Kyereh. Matthias Ginter befand sich nach seiner Achillessehnen-OP im Aufbautraining. „Erfreulich war, dass so viele Spieler auf dem Platz gestanden sind. So konnten wir in den einzelnen Einheiten lange und intensiv arbeiten“, sagte Schuster.

Auch die Neuzugänge hätten sich bereits gut ins Team integriert. „Gerade bei Patrick Osterhage und Eren Dinkci hat man gemerkt, dass sie sich öffnen und sowohl auf dem Platz als auch außerhalb des Platzes wissen, was wir verlangen.“ Positive Akzente konnten in Schruns auch Nachwuchsspieler wie Bruno Ogbus und Johan Manzambi setzen.

Was auch dem neuen Trainer auffällt, ist der neu angeheizte Konkurrenzkampf seit dem Wechsel auf der Cheftrainerposition von Streich zu Schuster. „Alles ist ein Stück weit auf null gestellt, und die Jungs wollen und sollen sich zeigen“, so der SC-Coach.

Was läuft zwischen Marseille und Sildillia?

Seit dieser Woche sind auch die drei EM-Fahrer Philipp Lienhart, Michael Gregoritsch und Roland Sallai wieder an Bord. Am Dienstag stieg das Trio wieder ins Mannschaftstraining ein, genauso wie Berkay Yilmaz, der am Donnerstag noch für die U19 der Türkei WM-Playoffs gespielt hat. „Der würde schon nochmal frei bekommen, das will er aber gar nicht“, sagt Schuster. Kilian Sildillia, nach dem Medienberichten zufolge Olympique Marseille die Fühler ausgestreckt haben soll, steht derweil noch mit Frankreich bei Olympia auf dem Platz.

Frankreich ist auch das Stichwort für das nächste Testspiel: Am Samstag, 15.30 Uhr trifft der SC in Colmar auf den französischen Ligue1-Vertreter Racing Straßburg.

Über 300 Teilnehmer beim Tennis-Head Cup in Freiburg

Head Cup 2024 beim FTC in FreiburgFTC-Vorstand Burkhard Poschadel (links) und Clubmanagerin Eva Birkle-Belbl (rechts) gratulierten den Siegern des Head Cups. Foto: FTC

Am Wochenende fand beim Freiburger Tennis-Club der 21. Head-Cup für die Altersklassen U10 bis U16 statt. Es ist eines der bedeutendsten Jugendturniere in ganz Baden. Über 300 Teilnehmer gingen an Start, darunter auch beim 3. Mini Head-Cup und der 2. Head-Cup Aktive. Erfreuliche Neuigkeiten gibt es auch von FTC-Kapitänin Dorothea Saar, die in Worms einen Deutschen Meistertitel einsackte.

Beim Freiburger Tennis-Club (FTC) sind am Wochenende der 21. Head-Cup für die Alterklassen U10 bis U16, der 3. Mini Head-Cup und der 2. Head-Cup Aktive erfolgreich verlaufen. „Es war ein Turnierfestival mit über 300 Teilnehmern aus ganz Deutschland“, schwärmt Clubmanagerin Eva Birkle-Belbl. Gespielt worden sei das Turnier auch auf der Uni-Tennisanlage und aufgrund der Regenfälle auch auf der Anlage des SC Freiburg.

Der Head-Cup beim Freiburger Tennis-Club war wieder ein voller Erfolg, trotz sommerlicher Wetterkapriolen. Foto: FTC

Souveräne Siegerin der weiblichen U16 war Irma Chukhlich, die aus der Ukraine geflüchtet war und sich dem FTC ganz neu angeschlossen hat. Sieger der männlichen U16 wurde Rafael Rudel (TC BW Villingen), seit Jahren Stammgast beim Freiburger Head-Cup. Im Aktivenbereich waren Benjamin Fock (TC Markwasen Reutlingen) und Katharina Spieth (TC Bernhausen) die glücklichen Gewinner.

Dorothea Saar wird Deutscher Meister bei den Damen 30

Eine erfreuliche Nachricht aus FTC-Sicht gab es auch von der Deutschen Tennis-Meisterschaft der Alterklasse 30 in Worms: Hier setzte sich die langjährige FTC-Mannschaftsführerin Dorothea Saar im Finale mit 6:4, 6:2 gegen Mareike Köhler (Wanne-Eickel) durch und ist damit neue Deutsche Meisterin.