Im Frühsommer sollen die Bauarbeiten für das neue Außenbecken des Westbads starten. Der Förderverein „Unser Westbad“ sucht Unterstützer, um die Neugestaltung noch schöner zu machen. Foto: Thomas Kunz
23 Jahre lang fristete das geschlossene Westbad-Außenbecken ein stilles Dasein, doch damit ist jetzt Schluss. Bald startet die Sanierung, im Sommer 2025 könnte hier bereits geplanscht werden. Tatkräftig unterstützt wird die Gestaltung des Außenbereichs vom Förderverein „Unser Westbad – unser Beitrag“. Der sucht derzeit Partner, 500.000 Euro sollen zusammenkommen.
Zehn Millionen Euro werden in das 1.000 Quadratmeter große Becken und den Außenbereich investiert. 6,5 Millionen Euro kommen aus der Stadtkasse, 3,5 Millionen Förderung vom Bund. Klimaneutral und barrierefrei soll es werden.
Der SC Freiburg spendet für das neue Freibad im Westen: darüber freuen sich Fördervereins-Vorsitzender Matthias Müller (links) und SC-Vorstand Oliver Leki. Foto: Privat
Um die Neugestaltung noch schöner zu machen und Wünsche der Freiburger mit Sport- und Freizeitangeboten zu erfüllen, haben die Regio Bäder GmbH und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau den Förderverein gegründet. Das Ziel: 500.000 Euro zusätzlich – von der kleinen Spende bis hin zum großen Sponsoring. „Wir wollten uns ein ambitioniertes Ziel setzen und gemeinsam mit der ganzen Stadt aus dem Westbad ein Bestbad machen“, sagt Matthias Müller, Vorsitzender des Fördervereins und Geschäftsführer der Regio Bäder GmbH.
110.000 Euro wurden bisher bereits erreicht. Der SC Freiburg unterstützt als erster Kooperationspartner des Vereins das neue Freibad im Westen mit 50.000 Euro. Damit entsteht im Außenbereich ein Spielfeld zum Kicken und für Beachsoccer. „Wir würden uns wünschen, noch viele Leute zu finden, die mitmachen, natürlich wollen wir auch große Player wie Unternehmen und Institutionen mit ins Boot holen. Wir sind mit vielen im Gespräch und haben auch schon einige Zusagen.“
Mit den Spenden soll auch ein neuer Spielplatz entstehen. „Eine Umfrage hat gezeigt, dass sich die Kinder einen Spielplatz mit Wasser wünschen, das wollen wir realisieren“, so Matthias Müller. Beachvolleyballplätze soll es geben, die Jugendlichen hoffen auf einen Strömungskanal. „Das ist ein großes Thema, dafür brauchen wir einen finanziell starken Unterstützer“. So könnte ein Sponsor auch zum Namensgeber werden.
„Wenn alles klappt, starten wir im Frühsommer mit den Baumaßnahmen. Mit dem Außenbereich beginnen wir voraussichtlich im Herbst.“ Im Juni soll es eine große Spatenstich- und Spendenparty geben, zu der alle Unterstützer eingeladen sind. Das Förderprojekt werde „auf jeden Fall bis zur Eröffnung im kommenden Jahr laufen“.
Den neuen Außenbereich braucht es laut Matthias Müller auch, weil im Strand-, Loretto- oder Haslacher Bad jeden Sommer „richtig viel los ist und im Westen aktuell nichts Vergleichbares vorhanden ist und dieser auch aufgrund des neuen Stadtteils Dietenbach wächst“. Aber nicht nur: „Wenn es uns gelingt, in diesen herausfordernden Zeiten solch ein Projekt zu realisieren, dann zeigt das, dass etwas Großartiges entstehen kann, wenn eine Stadt zusammenhält – und das ist sehr wertvoll!“.
Phil Campbell and the Bastard Sons kommen ins Crash Foto: Steven Davies
Phil Campbell and the Bastard Sons sind auf großer Tour und machen am 3. April, 19 Uhr Halt im Freiburger Crash. Die Band um den früheren Motörhead-Gitarristen Phil Campbell bietet dreckigen Rock ’n’ Roll und klassischen Hardrock mit einer satten Portion Blues-Rock. Mit im Gepäck haben die Musiker ihr drittes Album „Kings Of The Asylum“.
„Es war eine großartige Erfahrung, dieses Album zusammen mit Joel und dem Rest meiner Jungs zu schreiben. Wir haben uns ein paar monströse Riffs und Hooks ausgedacht, die ihr euch anhören könnt. Wir können es kaum erwarten, einige dieser Songs in einigen unserer alten Lieblingsstädte zu spielen und auch einige neue Orte zu besuchen“, sagt Phil Campbell. Als Support sind „Lucifer Star Machine“ dabei. Einlass ab 19 Uhr, Infos unter http://crash-musikkeller.de
„Zeit, Adieu zu sagen“: Christian Streichs Traum vom selbstbestimmten Abschied scheint sich zu erfüllen. Seinem Nachfolger hinterlässt er eine intakte Mannschaft.
Foto: Achim Keller
Es war ein Paukenschlag mit Ansage: Christian Streich, seit 29 Jahren Trainer beim SC Freiburg (bald 13 davon als Cheftrainer der Profis), hört zum Saisonende auf. Aus und vorbei – mit diesem Gedanken wird man sich im Breisgau nun anfreunden müssen. Die Spekulationen über die Nachfolge laufen.
Natürlich regnete es am Montagmorgen. Wie konnte es anders sein. An dem Tag, als Christian Streich das Geheimnis um seine Zukunft lüftete, war der Himmel über Freiburg wolkenverhangen und grau. Ob der Fußballgott da ein Tränchen vergoss? „Ich verneige mich vor ihm“, ließ zumindest Nils Petersen wissen, SC-Rekordtorschütze, der achteinhalb Jahre unter Streich gespielt hat. Ein SC Freiburg ohne Christian Streich – die Menschen müssen anfangen sich mit diesem Gedanken anzufreunden.
Nicht nur Fußballfachmann
Die Art und Weise, wie er sich verabschiedete, hatte Streich schon ganz am Anfang seiner beachtlichen Bundesligakarriere im Kopf. Im Mai 2012, nachdem er den SC in seinem ersten Halbjahr als Cheftrainer vom letzten Tabellenplatz zum Klassenerhalt geführt hatte, äußerte er sich im Wochenbericht-Interview: „Es geht darum zu sagen, ’ich bin müde’ – dafür braucht man sich nicht zu schämen.“ Nach nur wenigen Monaten als Bundesligatrainer wurde ihm klar, dass es „ein harter, intensiver Beruf ist“ und „ein wahnsinnig schwieriger Beruf, weil so viel auf einen projiziert wird.“
Und Christian Streich war nie einfach nur Fußballfachmann, nie nur Bundesligatrainer. Er ist reflektiert, belesen, interessiert an seinen Mitmenschen. Seine Pressekonferenzen haben Unterhaltungscharakter. Und anders als andere Trainer scheut er sich nie Missstände anzusprechen – die im Millionengeschäft Fußball, aber im Besonderen die auf gesellschaftlicher Ebene, wie dem Erstarken von Rechtsextremismus, Hass und Ausgrenzung. „Was ihn auszeichnet ist, dass er ein herausragender Mensch ist. Dass es für ihn mehr gibt als Fußball“, sagt sein Kapitän Christian Günter.
Die Flut an Reaktionen, die seit Montag nicht enden will (mehr dazu hier), zeigt es: Bundesligavereine, ehemalige Spieler, Trainerkollegen, Ministerpräsidenten, Bürgermeister – in allen Ecken der Republik hat Streich Freunde, Fans, Bewunderer. Somit ist er auch ein Botschafter für die Stadt und die Region.
Wer wird Christian Streichs Nachfolger?
Doch die vielen Jahre an der Seitenlinie sind an ihm, Fußballarbeiter durch und durch, eben nicht spurlos vorbei gegangen. „Ich habe lange überlegt und viele Gespräche geführt, aber ich glaube, nach 29 Jahren ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Raum zu geben für neue Energien, neue Leute und neue Möglichkeiten“, sagte Streich in seiner Botschaft vom Montag. Wer künftig diese Energie geben soll, von der das SC-Team so sehr abhängt, ist bereits Gegenstand von Spekulationen.
Er ist ein Streich-Vertrauter und gilt als Topkandidat auf den Trainerposten: Der frühere SC-Kapitän Julian Schuster. Foto: Joers
Als heißester Anwärter auf den Trainerposten gilt Verbindungstrainer Julian Schuster, ein Vertrauter Streichs. Sein größtes Plus: Der 38-Jährige gilt als Sympathieträger und hat als Spieler, Kapitän und Mitglied des Trainerteams die SC-DNA verinnerlicht. Schuster wäre – wie einst bei Streichs Inthronisierung Ende 2011 – eine mutige, aber nachvollziehbare Lösung. Thomas Stamm, Trainer der SC-Reserve in der Dritten Liga, ist dagegen laut „Sky“ keine Option. „Zeitnah“ wolle sich der Verein zur Streich-Nachfolge äußern.
Wer es auch werden wird, Streich versprüht Zuversicht: „Ich bin der festen Überzeugung, es werden sehr gute Entscheidungen getroffen werden, dass es in diesem Verein so weitergeht wie es in den letzten Jahren und Jahrzehnten weiterging – und zwar immer vorwärts.“
Mit etwas Glück kann man die Mundenhof-Lamas während des Frühlingsfests beim Spaziergang begleiten. Foto: Schuh
Osterschmuck basteln, Tiere gucken, Mitmachspiele und mehr am 24. März
Der Ostertag auf dem Mundenhof, der bisher am Karfreitag stattfand, wurde so beliebt, dass die Veranstaltung an ihre Grenzen kam. Deshalb bietet der Mundenhof nun früher, am Palmsonntag, die Gelegenheit, Ostern im Rahmen eines Frühlingsfestes zu feiern, Osterschmuck zu basteln und Tiere zu gucken.
Das Frühlingsfest findet am Sonntag, 24. März, von 11 bis 17 Uhr im KonTiKi-Innenhof und auf den Flächen zwischen Aquarium und Hofwirtschaft statt. Die Eltern der Natur-Kita bieten Kaffee und Kuchen an. Im KonTiKi-Innenhof gibt es leckere Waffeln vom KonTiKi-Team und Eis, Speisen und Getränke von der Hofwirtschaft.
In der Nähe des Kuchenstandes können Tiere, zum Beispiel Lamas, aus der Nähe betrachtet werden. Das Team des Tiergeheges bietet vor dem Nistplatz Rätselspielen und Mitmachaktionen. Mit etwas Glück kann man auch die Lamas beim Spaziergang begleiten.
Vor dem KonTiKi-Innenhof können österliche Basteleien gefertigt werden, und im Innenhof gibt es einen Geschicklichkeits-Parcours. Zudem gibt es zwei Führungen zu den Tieren auf den KonTiKi-Koppeln. Die Zeiten dafür werden am KonTiKi-Stand bekannt gegeben. Für Menschen ab 18 Jahren kostet der Eintritt 2 Euro, Kinder können dieses Fest kostenfrei besuchen.
Hinter dem EHC Freiburg liegt eine anstrengende Saison, die bereits in den Pre-Playoffs beendet war. Foto: Detlef Berger
Das Minimalziel, den Klassenerhalt in der DEL 2, hat der EHC Freiburg auch in diesem Jahr erfüllt. Dass in den Pre-Playoffs bereits frühzeitig die Lichter ausgingen, war dann eine Enttäuschung, angesichts der hohen Leistungsdichte in der Liga aber auch nicht weiter verwunderlich. Nach einer anstrengenden Saison geht der Blick nun nach vorne.
Noch vor dem Wochenende brachte der EHC Freiburg die wichtigste Personalie für die neue Saison in trockene Tücher: Timo Saarikoski und sein Co-Trainer Sami Lehtinen werden auch in der kommenden DEL2-Runde das Trainergespann des EHC Freiburg bilden.
Die Vertragsverlängerung gaben die Wölfe bereits auf der Saisonabschlussfeier am vergangenen Freitagabend bekannt. „Wir sehen viel Potenzial in diesem Trainerteam und sind davon überzeugt, dass sie uns in der kommenden Saison noch einmal weiterbringen werden“, sagt Wölfe-Sportdirektor Peter Salmik.
Saarikoski, der vor der Saison vom slowakischen Meister HC Kosice nach Freiburg kam und dessen Fachkompetenz und Leadership-Qualitäten in der gesamten Eishockeybranche bekannt sind, hat seit seinem Amtsantritt bei den Wölfen einen deutlichen Einfluss auf das Team und dessen Leistung gezeigt. „Wir sind mit Timo und Sami vor der Saison einen neuen Weg eingeschlagen“, sagt Salmik.
Konstanz auf der Trainerbank: Peter Salmik (Sportlicher Leiter, Mitte), freut sich über die Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Timo Saarikoski (rechts) und Co-Trainer Sami Lehtinen (links)
Unter Saarikoskis Leitung konnte das Team schnelles und attraktives Eishockey präsentieren und sich in der vermutlich stärksten zweiten Eishockeyliga seit ihrer Gründung eindrucksvoll behaupten und dabei den Klassenerhalt sichern. An Saarikoskis Seite wird auch weiterhin sein Co-Trainer Sami Lehtinen die Geschicke des Wolfsrudels leiten. Im Verein schätzt man den erfahrenen Ex-Torhüter für seine ruhige und analytische Art. Gemeinsam bilden sie ein starkes und gut abgestimmtes Duo. „Die beiden haben unserer Mannschaft eine neue Philosophie und System eingehaucht und arbeiten dabei akribisch bis auf das letzte Detail“, so Salmik.
Auch Eero Elo verlängert
Auf Spielerseite konnte der EHC bereits vorzeitig die Verträge mit Sameli Ventelä und dem finnischen Angreifer Eero Elo verlängern – laut Salmik eine besonders wichtige Personalie: „Es ist von großer Bedeutung, einen Spieler seines Kalibers bei uns zu behalten und an unsere Wölfe zu binden“, so Salmik. Startschuss für die Hauptrunde der kommenden DEL-2-Saison ist am 13. September 2024.
Info: Auf den EHC-Nachwuchs wartet noch eine große Aufgabe: Das U20-Team der Wölfe Freiburg kämpft um den Aufstieg in die DNL 3 (Deutsche Nachwuchsliga). Als erneuter EBW-Meister in Baden-Württemberg duellieren sich die Freiburger mit dem Bayern-Meister um den Aufstieg. Der Gegner in den Aufstiegsspielen ist der TSV Erding. Am kommenden Sonntag, 24. März (18 Uhr) geht es in Spiel 1 zunächst auswärts in der Stadtwerke Erding Arena aufs Eis. Das Rückspiel im Freiburger Westen findet am Samstag, 30. März um 19.30 Uhr in der Freiburger Echte Helden Arena statt
Christian Streich im Jahr 2014, gerade zwei Jahre im Amt, im vertrauten Austausch mit Sportvorstand Jochen Saier. Foto: Achim Keller
Christian Streich hat den SC Freiburg über viele, viele Jahre geprägt. Sein Abschied ist für den Verein und die Profimannschaft ein einschneidendes Ereignis. Die verbleibenden Spieltage in der laufenden Saison versprechen daher allergrößte Spannung.
Der Zeitpunkt der Bekanntgabe von Christian Streichs Abschied war weise gewählt. Es ist Länderspielpause, reichlich Zeit also für die Mannschaft, um bis zum nächsten Spieltag am 30. März bei Borussia Mönchengladbach das Geschehene zu verarbeiten. Auch zur Nachfolgefrage will sich der Verein bis dahin geäußert haben, teilte der SC am Montag mit.
„Noch viel zu erreichen“
Doch der Abschied Streichs nach fast 13 Jahren bei den Profis und 29 Jahren im Verein ist eine Zäsur. Nur ein Bundesliga-Trainer ist mit 16 Jahren noch länger beim selben Verein im Amt: Heidenheims Frank Schmidt, gegen dessen Elf sich Streich am 33. Spieltag im letzten Saison-Heimspiel von den SC-Fans verabschieden wird. Der Abschied des Trainers sei „eine Entscheidung, die wir bedauern, aber in vollem Maße respektieren und nachvollziehen können“, wird Jochen Saier, Vorstand Sport des Vereins in der Vereinsmitteilung vom Montag zitiert.
Stationen einer Trainer-Ära: Christian Streich beim zweiten von drei Titeln im DFB-Junioren-Vereinspokal, hier mit Torhüter Oliver Baumann). Foto: Patrick Seeger
Auch die Äußerungen von so manchem Spieler nach dem Heimspiel gegen Leverkusen lassen darauf schließen, dass viele von ihnen, die schon lange mit Streich zusammenarbeiten, diese Nachricht erst einmal sacken lassen müssen. „Ich dachte eigentlich, dass wir zusammen aufhören und dass das noch zwei oder drei Jahre dauert“, erklärte Freiburgs Mittelfeldmotor Nicolas Höfler, 34, und seit 2005 im Verein.
Welche Dynamiken das Aus zum Saisonende innerhalb der Mannschaft auslösen wird, bleibt also abzuwarten. Es ist unverkennbar, wie Streich mit seiner Energie die Mannschaft in all den Jahren zu sportlichen Höchstleistungen antrieb und auch noch das letzte Prozent aus seinen Spielern herauskitzelte, diese besser machte. Das wird in Zukunft fehlen. Vorstand Jochen Saier baut vor und legt den Fokus direkt auf die restlichen Saisonspiele: Der Augenblick, die besondere Zeit mit Streich „final zu würdigen“, sei noch nicht gekommen. „In den ausstehenden acht Bundesligaspielen gibt es gemeinsam noch zu viel zu erreichen“, so Saier.
Mit dem SC erlebte der Streich große Spiele auf europäischer Bühne mit denkwürdigen Begegnungen: Hier beim Handshake mit Weltmeister Ángel di María von Juventus Turin. Foto: Tom Weller, DPA
Doch was passiert danach? Die Mannschaft ist intakt, keine Frage. Der Umbruch hin zu vielversprechenden Nachwuchsspielern wie Noah Atubolu, Noah Weißhaupt oder Merlin Röhl ist eingeleitet. Auch deshalb kann Streich vom „richtigen Zeitpunkt“ für seinen Abschied sprechen.
Zwei, bis drei personelle Abgänge, auch von Leistungsträgern, sind im Sommer jedoch nicht ausgeschlossen. Was wird zum Beispiel aus Ritsu Doan oder dem hochveranlagten Roland Sallai, der immer wieder mit Wechselgerüchten in Verbindung gebracht wird?
Auf den Verein kommt also eine spannende Phase zu, wie es sie seit 2011 nicht mehr gegeben hat. Christian Streich, so kennt man ihn, wird alles in seiner Macht stehende daran setzen, diese Saison so erfolgreich wie möglich zu beenden. „Der Verein ist mein Leben“ – Streichs Worte sagen alles dazu.
Und die Spieler? Sie hegen die Hoffnung das dritte Jahr in Folge den Europapokal zu erreichen. „Es ist das Ziel bis zum Schluss da mitzuspielen, wo es um internationale Plätze geht“, sagt Nicolas Höfler. Es wäre wohl das perfekte Abschiedsgeschenk für ihren Trainer, dessen Abschiedstournee jetzt begonnen hat.
Die Original-Ghostbusters Winston (Ernie Hudson, l.) und Venkman (Bill Murray)
sind wieder im Einsatz.
In „Ghostbusters: Frozen Empire“ kehrt die Spengler-Familie kehrt dahin zurück, wo alles begann: in die ikonische New Yorker Feuerwache. Dort tun sie sich mit den original Ghostbusters Bill Murray, Dan Akroyd und Ernie Hudson zusammen, um die ganze Welt vor einer zweiten Eiszeit zu bewahren.
Ein schwül-heißer Sommertag in New York: plötzlich zieht dunkler Nebel auf und verwandelt die Stadt in eine Eislandschaft. Die Todeskälte lässt die Menschen auf der Stelle einfrieren und tötet allein durch die Macht der Angst. Die Entdeckung eines antiken Artefakts hat eine böse Energie freigesetzt. Das ruft die neue Generation der Ghostbusters auf den Plan.
Der Geisterjäger-Nachwuchs Lucky (Celeste O’Connor), Trevor (Finn Wolfhard), Lars Pinfield (James Acaster) und Podcast (Logan Kim) tüftelt im Geheimlabor an einem Mittel gegen das Böse. Unterstützt von Ghostbusters-Veteran Ray (Dan Aykroyd). Foto: Sony Pictures
Nach den Ereignissen in Summerville ging es für die Geschwister Phoebe (Mckenna Grace, „Annabelle 3“) und Trevor (Finn Wolfhard, „Stranger Things“) und ihre Mutter Callie (Carrie Coon, „Widows“) nach New York, wo für ihren Großvater Dr. Egon Spengler (Harold Ramis) alles angefangen hatte. Und hier sind sie genau richtig, um die tödliche Bedrohung zu bekämpfen.
Zum Glück bekommen sie tatkräftige Unterstützung. Die Geisterjäger von einst – Venkman (Bill Murray), Stantz (Dan Akroyd) und Winston (Ernie Hudson) – haben in der New Yorker Feuerwache ein streng geheimes Forschungslabor eingerichtet. Die alten und und die neuen Ghostbusters machen gemeinsame Sache, um ihr Zuhause zu beschützen und die ganze Welt vor einer Eiszeit zu retten.
Mit „Ghostbusters: Legacy“ ist die Fortsetzung beziehungsweise der Neustart der beliebten Fantasy-Reihe geglückt. Die jugendlichen Geisterjäger sowie viel 80er-Jahre-Retro-Charme und Humor überzeugten und machten den Blockbuster 2021 zum Kinohit. Die Kult-Stars aus dem Original der 1980er-Jahre Bill Murray, Dan Akroyd, Ernie Hudson sind nicht nur in Cameo-Auftritten zu sehen, sondern spielen bei der Geisterjagd eine wesentlich größere Rolle.
Zum Cast gehören auch Paul Rudd („Ant-Man“), Annie Potts („Young Sheldon“), Kumail Nanjiani („The Big Sick“) und Patton Oswalt („King of Queens“) zu sehen. Gil Kenan („Monster House“) führte Regie und schrieb zusammen mit Jason Reitman („Juno“) das Drehbuch. (fwb)
Seit dem 18. März ist die Mooswaldallee für 14 Tage gesperrt – sie bleibt nicht die einzige Großbaustelle in Freiburg dieses Jahr.
Arbeiten zur Fernwärme, Sanierungen und an den Stadtbahngleisen sollen 2024 in Freiburg vorgenommen werden. An mehr als 3.200 Stellen wird dafür dieses Jahr die Straße aufgegraben – vor allem die B31 wird Baustellenschwerpunkt.
Wer aus Freiburgs Norden kommend stadteinwärts fährt, wird schon jetzt Zeuge der ersten Großbaustelle dieses Jahres: Seit dem 18. März saniert das Garten- und Tiefbauamt (GuT) für 14 Tage den Fahrbahnbelag der Mooswaldallee.
Ab August kommt es zur Vollsperrung im Industriegebiet – hier muss in der Engesserstraße an einer Straße gearbeitet werden, die über einen Bach fließt, so Sandra Beck vom Garten- und Tiefbauamt Freiburg. Mit der Fertigstellung rechnet sie im ersten Quartal 2025.
„Am Wichtigsten sind dieses Jahr die Sanierungen auf der B31“, so Beck. Zwischen Scheffel- und Uhlandstraße war es bereits letztes Jahr zu zwei Wochen Sperrung aufgrund eines Gaslecks gekommen. Diese soll saniert werden, außerdem kommt es zu einer Schachterneuerung der Eigenbetriebe Stadtentwässerung. Noch vor den Sommerferien gibt es eine Kombinationsmaßnahme mit der VAG, die die Gleise auf der Kaiserbrücke erneuert – Schienenersatzverkehr ist die Konsequenz.
Zur selben Zeit ist die Schillerstraße aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn eine Woche lang voll gesperrt.
Sechs Jahre sollen die Bauarbeiten in der Lörracher Straße gehen: Hier hat für den ersten Bauabschnitt die Umverlegung der Wasserleitung begonnen, der Ende Juli fertig sein soll. „In der Lörracher Straße sind gleich mehrere Gewerke am arbeiten“, sagt Sandra Beck. Ab August stehen hier Kanalerneuerungen an, die bis circa Mai 2025 gehen und dann von Bauarbeiten zur Verlegung der Fernwärmeleitungen abgelöst werden. Anschließend werde das GuT noch die Straße sanieren und Verbesserungen für den Radverkehr durchführen, denn hier läuft auch der geplante FR3 durch.
Der zweite Bauabschnitt verlaufe dann von der Schildackerstraße bis zur Basler Straße. „Wohngebiete und Gewerbe sollen dabei immer erschlossen bleiben“, sagt Sandra Beck, die die Maßnahme als „Wanderbaustelle“ bezeichnet.
Ursächlich für die lange Dauer sei, dass so viele Gewerke beteiligt sind: „Wenn wir aufmachen, fragen wir auch andere, ob Bedarf besteht und machen dann alles zusammen oder nacheinander“, sagt Sandra Beck. Anwohner hatten in der Lörracher Straße zu kurzfristige Kommunikation bemängelt. Auch dies sieht Beck in der Vielzahl an Beteiligten begründet. „Wir stellen uns da gerade in der Kommunikation unter anderem mit der Badenova auch neu auf“, so Beck.
Nach Abschluss der Bauarbeiten ist jedoch erst einmal Ruhe: „Wir machen das gerade deswegen, damit nicht ein paar Jahre später ein Leitungsträger rein muss“, sagt Beck.
In Zukunft möchte die Stadt Freiburg auf mehr Fernwärme setzen. Dafür wird dieses Jahr in Landwasser, Mooswald, Betzenhausen-Bischofslinde sowie im Stühlinger gearbeitet. Hier wird eine zusammenhängende Leitung verlegt – „je nachdem, wie sich das mit dem Umleitungsverkehr machen lässt, zieht sich das bis nächstes Jahr“, sagt Beck.
Hauptursache: Ausbau von Fernwärme und Breitband
Im Stühlinger arbeitet das Garten- und Tiefbauamt auch an Sanierungsmaßnahmen zwischen Fehrenbachallee und Eschholzstraße sowie zwischen der Breisacher Straße und der Marchstraße. In beiden Fällen sollen Straßensanierungen und Verbesserungen der Radverkehrsanlage durchgeführt werden. Auch in den kommenden Jahren wird der Fernwärmeausbau vermehrt Baustellen im Stadtgebiet zur Folge haben, ist sich Sandra Beck sicher. Auch für den Breitbandausbau soll in Zukunft die Straße aufgerissen werden.
Für ein Tanzprojekt sucht die Freiburger Choreografin Julia Klockow Menschen, die einen Persönlichkeitswandel erfahren und diesen durch einen Stilwechsel ausgedrückt haben.
Die Identität eines Menschen ist eng mit seinem Kleidungsstil verbunden – eine Änderung des Kleidungsstils ist oft untrennbar mit einer charakterlichen Änderung verbunden. Die Choreografin Julia Klockow sucht für ein Tanzprojekt Menschen, die eine solche Änderung erfahren haben.
Wie hängen Identität und Bekleidung zusammen?
Klockow: Für mich steht Bekleidung metaphorisch wie eine gesellschaftliche Haut, die auch Ausdruck sozialer oder politischer Umbrüche oder einem persönlichen Wandel sein kann. Mich interessiert für mein Projekt vor allem die Lebensgeschichte von Menschen, die sich im Leben extrem verändert haben. Ich möchte diese echten Geschichten auf die Bühne bringen und dadurch in die Haut eines Anderen schlüpfen.
Wie soll das auf der Bühne dargestellt werden?
Klockow: Auf der Bühne werden neben mir als Tänzerin auch noch die Percussionistin Maria Luisa Pizzighella sowie die Bildende Künstlerin Andrea Hess stehen. Die Menschen, deren Geschichten wir auswählen, stellen uns ein Kleidungsstück zur Verfügung, das wir auf der Bühne zerschneiden. Andrea Hess wird live etwas Neues daraus schneidern. Das Schneiden steht dabei für die Möglichkeit der Transformation: Wir wollen etwas Neues kreieren.
Wie werden die Menschen, deren Geschichte Sie erzählen, in diesen Prozess eingebunden?
Klockow: Bis zum 9. April kann man sich bei uns bewerben und ein Kleidungsstück einsenden. Im laufenden Prozess werden die drei ausgewählten Personen dann vier bis fünf Mal einbezogen, damit das Team sie persönlich trifft und sie ihre Geschichte erzählen können. Danach wird es einen längeren Workshop-Termin geben, wo die Teilnehmenden und alle, die sich beworben haben, einen Einblick in das künstlerische Schaffen erhalten. Am Tag der Aufführung sind dann alle eingeladen, dabei zu sein, wenn ihr Kleidungsstück zerschnitten wird. Wie die Aufführung dann genau aussehen soll, müssen wir noch mit den Interessierten abklären – vielleicht gibt es auch die Option, Teile der Geschichte vorher in Form einer Ausstellung, per Audiospur oder zum Nachlesen zu erzählen. Wir schauen, was dramaturgisch spannend ist.
Das Stück „geSCHICHTEN“ von Julia Klockow hat am 11. Oktober Premiere, weitere Termine sind der 12. und 13. Oktober im E-Werk Freiburg. Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 9. April unter geschichten@juliaklockow.com melden. Infos unter : www.juliaklockow.com/works/geschichten.
Am kommenden Freitag, 22. März, lässt die FWTM erneut 80 grüne Stühle als mobile Sitzgelegenheiten in der Innenstadt aufstellen. Sie sollen auf sieben zentralen Plätzen zum Verweilen einladen. Die Stühle, die im Colombipark aufgestellt werden sollten, werden dieses Jahr aufgrund von Bauarbeiten auf fünf neue Standorte verteilt. Dazu gehören Plätze in Oberlinden und Unterlinden, dem Münsterplatz, vor der Stadtbibliothek und dem Adelhauserplatz. Zu diesen neuen Standorten kommen wie in den letzten Jahren Stühle auf dem Fahnenbergplatz und dem Kartoffelmarkt. Die FWTM stellt seit 2022 die Stühle als mobile Sitzgelegenheit, die zur nichtkommerziellen Aufenthaltsqualität beitragen sollen, auf. Die Stühle sollen die Attraktivität der Innenstadt erhöhen und für eine längere Verweildauer von Besucherinnen und Besuchern sorgen.