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Kinotipp: Die „Bad Boys“ Will Smith und Martin Lawrence lassen es wieder krachen

Bad BoysMike Lowrey (Will Smith) und Marcus Burnett (Martin Lawrence) jagen wieder Verbrecher, doch nun müssen sie selbst die Flucht antreten. Foto: CTMG

„Bad Boys: Ride or Die“ ist der langerwartete vierter Teil der Kult-Reihe: dieses Mal ist alles anders, denn die Detectives Mike und Marcus, die besten Jungs, die Miami zu bieten hat, werden von Jägern zu Gejagten. Will Smith und Martin Lawrence sind erneut in Bestform und sorgen für unterhaltsamen Actionspaß.

Die Straßen von Miami sind und bleiben das Revier des Duos Mike Lowrey (Will Smith) und Marcus Burnett (Martin Lawrence). Mit ihrer oft ziemlich unkonventionellen Art halten sie ihre Gegend weitgehend sauber. Inzwischen ist ihr früherer Vorgesetzter Captain Conrad Howard (Joe Pantoliano) verstorben. Ihm wird plötzlich nachgesagt, er habe gemeinsame Sache mit dem Drogenkartell gemacht. Mike und Marcus glauben nicht, was sie da hören müssen. Sie beginnen mit ihren Ermittlungen, um den Ruf ihres ehemaligen Chefs wieder herzustellen.

Doch plötzlich sind sie nicht mehr die Jäger, sondern werden selbst gejagt. Um den Fall zu lösen, ist das Duo dazu angehalten, das Gesetz zu ignorieren und für Gerechtigkeit zu sorgen. Fast 30 Jahre liegen zwischen dem ersten „Bad Boys“-Film von Michael Bay und dem vierten Teil „Bad Boys: Ride or Die“ – der dritte Teil lief vor vier Jahren in den Kinos.

Zur hochkarätigen Besetzung gehören neben Will Smith und Martin Lawrence wie bereits bei den vorherigen Filmen der Reihe Vanessa Hudgens, Alexander Ludwig und Paola Núñez. Neu mit dabei sind Tasha Smith, Eric Dane („Grey“s Anatomy“), DJ Khaled („Pitch Perfect 3“), Ioan Gruffudd („Harrow“) und Rhea Seehorn („Better Call Saul“). Adil & Bilall führten Regie bei der Actionkomödie. Das Drehbuch stammt von Chris Bremner und Will Beall. Produzenten sind unter anderem Jerry Bruckheimer und Will Smith. Die ersten Kritiker loben den Blockbuster als „innovativ, mit mitreißender Action und sehr lustig“. (fwb)

Vollgelaufene Keller nach nächtlichem Dauerregen in Freiburg und Merzhausen

HochwasserIn Merzhausen musste die Feuerwehr Freiburg Sandsäcke auslegen, um Schlimmeres zu verhinden. Symbolfoto: Pixabay

Auch im Stadtgebiet Freiburg hatte der Dauerregen vom Wochenende Auswirkungen. Vor allem in Merzhausen lief das Wasser des Dorfbachs zeitweise über. Die Berufsfeuerwehr musste zu nächtlichen Einsätzen ausrücken, um Schlimmeres zu verhinden.

Durch den anhaltenden Dauerregen kam es auch im Stadtgebiet Freiburg in der Nacht auf Montag zu mehreren Unwetter-Einsätzen für die Feuerwehr Freiburg. Die ersten Notrufe erreichten die Integrierte Leitstelle gegen 23.41 Uhr am Sonntag. Der Schwerpunkt konzentrierte sich in Merzhausen auf den überlaufenden Dorfbach. Mehrere Keller liefen mit Wasser voll. Mit Sandsäcken wurde das weitere Überlaufen des Dorfbachs verhindert. Das Wasser in den Kellern wurde von der Feuerwehr ausgepumpt. Nach und nach Begann der Pegel wieder zu sinken.

Insgesamt musste die Feuerwehr in Merzhausen zu neun Einsätzen ausrücken. Zwei Einsätze waren es im Stadtgebiet Freiburg und weitere vier im Landkreis Breisgau Hochschwarzwald.

SC Freiburg verpflichtet Torhüter Jannik Huth vom SC Paderborn

Torhüter Jannik Huth wechselt zum SC Freiburg.Torhüter Jannik Huth wechselt zum SC Freiburg. Foto: SC Freiburg

Neuzugang für den SC Freiburg: Jannik Huth, zuletzt Kapitän bei Zweitligist SC Paderborn, komplettiert das Torhüterteam nach dem Abgang von Benjamin Uphoff. Der 30-Jährige wechselt ablösefrei zum SC Freiburg.

Jannik Huth wird neben Stammtorhüter Noah Atubolu und Florian Müller „vollwertiges Mitglied des Torhüter-Teams der SC-Bundesliga-Profis“ sein, so der SC in einer Pressemitteilung. „Jannik ist ein moderner Torwart, der das Torhüterspiel verkörpert, das zum SC Freiburg passt. Dazu bringt er die nötige Erfahrung mit, um unser gesamtes Torhüter-Team zu unterstützen“, sagt SC-Sportdirektor Klemens Hartenbach, der selbst früher als Torwart beim SC Freiburg gespielt hat.

„Absehbar wenig Spielzeit“

Jannik Huth spielte seit der Saison 2019/20 für den SC Paderborn und war dort dienstältester Profi. Für die Ostwestfalen absolvierte er in den vergangenen fünf Jahren sechs Bundesliga- und 80 Zweitliga-Spiele sowie fünf Partien im DFB-Pokal. In den Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 war er Stammtorhüter des Zweitligisten, zur Saison 2023/24 übernahm er das Amt des Kapitäns. Hartenbach weist in seinem Statement darauf hin, dass Huth in Freiburg eine andere Rolle erwarten wird: „Es ist nicht leicht den Spagat zwischen sportlicher Qualifikation und absehbar wenig Spielzeit hinzubekommen. Deshalb freuen wir uns, mit Jannik einen Torwart gefunden zu haben, der sich mit dieser Rolle total idendifiziert.“

Der gebürtige Bad Kreuznacher Huth stammt ursprünglich aus der Jugend des 1. FSV Mainz 05. Für die Mainzer durchlief Huth auch sämtliche Jugendmannschaften. Er stand in sieben Erstligaspielen und bei einer Europa-League-Partie für die Profis der 05er im Tor. 2016 gewann er mit der deutschen U21-Auswahl bei den Olympischen Spielen in Rio die Silbermedaille.

„Der SC Freiburg hat sich als familiär geführter Ausbildungsverein, mit seinem neuen Stadion und vor allem dank seiner sportlichen Erfolge in der Bundesliga, in der Europa League und im DFB-Pokal einen ausgezeichneten Ruf im deutschen Profifußball erarbeitet“, sagt Jannik Huth. „Nach fünf Jahren in Paderborn – überwiegend in der 2. Liga – reizt es mich sehr, künftig wieder Teil eines Bundesligakaders zu sein.“

Mit dem Wechsel reagiert der SC auf den Abschied von Benjamin Uphoff, dessen auslaufender Vertrag in der vergangenen Woche nicht verlängert wurde. Uphoff war im Sommer 2020 ablösefrei vom Zweitligisten Karlsruher SC nach Freiburg gewechselt. „Benni hatte zuletzt als dritter Torwart keine leichte Zeit. Vor allem in der abgelaufenen Saison sammelte er über Einsätze in der 3. Liga Spielpraxis und konnte dadurch seine Position innerhalb unseres Torhüter-Teams lange gut ausfüllen“, so Hartenbach.

Huth ist nach Eren Dinkci und Patrick Osterhage der dritte Neuzugang der SC-Profis für die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga, die am 23. August beginnt.

Schüsse auf Tiere in Umkirch und Freiburg mit Luftgewehr – mindestens eine Katze und zwei Tauben getötet

Taube und MunitionMit sogenannter Diabolo Munition (Projektile, welche mit einem Luftgewehr verschossen werden) wurde auf eine Katze und Tauben in Freiburg und Umkirch geschossen. Fotos: Pixabay/FWB

Der Fachdienst der Polizei „Gewerbe/Umwelt“ ermittelt seit etwa Mitte April in einem Fall, bei dem mindestens eine Katze und zwei Tauben getötet wurden.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen dürften mehrere Fälle aus Umkirch und Freiburg, bei denen jemand offensichtlich mit sogenannter Diabolo Munition (Projektile, welche i.d.R. mit einem Luftgewehr verschossen werden) auf Tiere schießt, zusammenhängen.

Bei der tierpathologischen Untersuchung konnte dies zumindest bei drei Tieren so bestätigt werden, da sich die Projektile noch in den Körpern der Tiere befanden.

Am 14. April war es eine Taube im „Hasenwinkel“ in Umkirch, am 13. Mai eine Katze „Am Spitzenwäldele“, ebenfalls in Umkirch und am 16. Mai erneut eine Taube im „Bärenweg“ in Freiburg.

Möglicherweise besteht auch Zusammenhang zu einem Fall Anfang des Jahres in Betzenhausen, bei dem ebenfalls eine Taube erschossen wurde.

Da die Örtlichkeiten nicht allzu weit auseinanderliegen, sucht die Polizei dringend Zeugen, die sachdienlicher Hinweise geben können, die im Zusammenhang mit den tierschutzrechtlichen Verstößen stehen könnten.

Für jede einzelne dieser Straftaten sieht das Gesetz bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe vor. Der Fachdienst „Gewerbe/Umwelt“ ist zu den üblichen Bürozeiten telefonisch Tel: 0761/21689-200 erreichbar.

Bei verdächtigen Wahrnehmungen und dringende Fällen wenden Sie sich bitte an den Polizeinotruf (110).

Meisterröster und Vizeweltmeisterin im Verkosten: Diese Freiburger lieben perfekten Kaffee

Philip Weller und Aurore CerettaDürfen sich über einen weiteren Pokal in ihrer Sammlung freuen: Freiburger Philip Weller wurde zum deutschen Röstmeister gekürt – er und seine Frau Aurore Ceretta haben ihre Leidenschaft für Kaffeegenuss zum Beruf gemacht. Foto: Privat

Sie entwickeln ständig neue eigene Kaffees – und das ziemlich erfolgreich. Freiburger Philip Weller und seine Frau, die gebürtige Französin Aurore Ceretta, haben ihre Leidenschaft für das schwarze Gold zum Beruf gemacht und teilen ihre Liebe zu besonderem Kaffee. Kennengelernt haben sie sich natürlich in einem Café. Mit Philip Wellers Bruder Mats betreiben die beiden eine Rösterei, die „Günter Coffee Roasters“ in Günterstal, ein kleines Café in der Merianstraße sowie das Café Marcel im Stadtgarten. Unter Kaffeefans sind sie längst kein Geheimtipp mehr, aber auch auch über die Grenzen Freiburgs hinaus haben sie sich mittlerweile einen Namen gemacht.

Der Freiburger wurde jüngst zum Deutschen Meister im Kaffeerösten gekürt. Hier hat er sich gegen zwölf Konkurrenten durchgesetzt und musste sein Können beweisen: die Qualität von Rohkaffee beurteilen und Proberöstungen mit unbekannten Bohnen durchführen. Die mussten beim Wettkampf geschmacklich und optisch dann genauso werden.

Die Freiburger Kaffeemacher geben auf ihrer Homepage Tipps für den perfekten Milchkaffee oder einen Cold Brew für heiße Tage und veranstalten auch Workshops. Foto: stock.adobe.com

Seine Frau half ihm mit ihrer feinen Zunge als Coach. Denn auch Aurore Ceretta ist eine ausgezeichnete Expertin auf dem Gebiet: sie hat sich dieses Jahr schon in Chicago zur Vizeweltmeisterin im Kaffeeverkosten geschmeckt. Ende Juni geht es für Weller zu den Röstweltmeisterschaften nach Kopenhagen. „Ich bin sehr froh und glücklich, dass ich die deutschen Röstmeisterschaften dieses Jahr für mich entscheiden konnte. Jetzt bereite ich mich auf Kopenhagen vor. Die Zeit ist zwar relativ knapp, aber ich bin zuversichtlich!“ sagt Weller strahlend.

Die beiden geben Kaffeefans ihr Wissen auch weiter. Auf ihrer Homepage gibt’s Tipps für den perfekten Milchkaffee oder einen Cold Brew für heiße Tage – sie veranstalten auch Workshops. Habt ihr jetzt auch Lust auf Kaffee?

Mehr unter https://guentercoffee.com.

Schlagerstar Matthias Reim kommt zum Benefiz-Konzert in die Freiburger Sick-Arena

Matthias ReimSchlagerstar Matthias Reim kommt zum Benefiz-Konzert nach Freiburg. Foto: Max Patzig

Schlagerstar Matthias Reim kommt am 15. Juni zum Charity-Konzert für den guten Zweck nach Freiburg. Der Künstler verzichtet hierbei auf einen Großteil der Gage zugunsten des Vereins Krebskranker Kinder e.V. Freiburg und der Matthias Ginter Stiftung.

Eigentlich war das Konzert als Open-Air-Veranstaltung geplant, es findet nun aber in der Sick-Arena statt. Verlegt wurde es aufgrund hoher Auflagen der Stadt Freiburg, so die Veranstalter. Trotz dieser unerwarteten Änderung versichern diese, dass das Konzert ein unvergessliches Erlebnis wird. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit und können für den neuen Veranstaltungsort genutzt werden.

Die Veranstalter entschuldigen sich für eventuelle Unannehmlichkeiten und danken den Ticketinhabern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.. Weitere Infos unter www.matthiasreim-freiburg.de.

Der Ticketvorverkauf für die Swiss Indoors Basel ist gestartet

Swiss Indoors BaselEintrittskarten für die Swiss Indoors Basel sind jetzt erhältlich. Foto: Joers

Vier hochkarätige Top-Ten-Spieler schlagen in diesem Jahr bei den Swiss Indoors Basel vom 19. bis 27. Oktober auf. Jetzt ist der Ticketvorverkauf für das ATP-Hallentennis-Turnier in der Basler St. Jakobshalle gestartet.

Für das ATP-Hallentennisturnier Swiss Indoors Basel (19. bis 27. Oktober) liegen die ersten vier Nennungen aus der Beletage des Welttennis vor: Mit dem Russen Andrey Rublev, Sechster der Weltrangliste, dem Norweger Casper Ruud (Rang 7), dem Griechen Stefanos Tsitsipas (Rang 8) und dem polnischen Weltranglisten-Neunten Hubert Hurkacz schlagen in diesem Jahr gleich vier Top-Ten-
Spieler in Basel auf.

Ticketvorverkauf ab 29. Mai Für den 26-jährigen Rublev wird es eine Basel-Premiere, der zuletzt sowohl auf Hartbelag (Hongkong) wie auf Sand (Madrid) Titel gewann. Casper Ruud wiederum bezwang den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic auf dem Wegs ins Finale des Mastersturniers in Monte Carlo. Dort unterlag er Tsitsipas, der seinen dritten Monte-Carlo-Titel holte und seit viereinhalb Jahren zu den Top Ten gehört. Und auch der Vorjahres-Finalist der Swiss Indoors, der Pole Hubert Hurkacz, gehört wieder zum Favoritenkreis. Seinen bisher wichtigsten Turniererfolg feierte er vergangenes Jahr in Shanghai. Komplett ist das Starterfeld des bedeutendsten Sportevents der gesamten Schweiz damit aber noch nicht. Weitere Verpflichtungen will die Turnierleitung um Turnierdirektor Roger Brennwald in den kommenden Wochen bekannt geben.

Info: Der Ticketvorverkauf für die Swiss Indoors Basel vom 19. bis 27. Oktober 2024 ist am heutigen Mittwoch gestartet. Tickets können online auf swissindoorsbasel.ch sowie über Ticketcorner bestellt werden. Eine Ticket-Hotline gibt es unter +41 (0) 9 00 55 22 25 (CHF 1.19/Min.).

Freiburgs Wahlamtsleiter war schon in über zehn Ländern Wahlbeobachter

Michael Haußmann ist Wahlamtsleiter in Freiburg

In Freiburg stehen Kommunalwahlen und Europawahlen an. Michael Haußmann ist Wahlamtsleiter in Freiburg und befasst sich schon seit einigen Wochen intensiv mit der Vorbereitung der kommenden Kombiwahl. Als Wahlbeobachter war er auch schon im Ausland unterwegs. Im Gespräch berichtet er von seiner Arbeit, seinen Erfahrungen mit Wahlen auf vier Kontinenten und von fehlerhaften Stimmzetteln.

Am 9. Juni ist Kommunalwahl. Wie sieht gerade ein Arbeitstag bei Ihnen aus?

Haußmann: Im Moment sind meine Arbeitstage eher lang, die letzten Wochenenden habe ich durchgearbeitet. Es gibt immer Unterschiedliches zu tun: Mal geht ein technisches System nicht, man muss etwas in der Organisation anpassen oder ich muss Dinge vorplanen, zum Bespiel Schulungsvideos für die Wahlhelfer erstellen. Dazu kommen natürlich auch E-Mails und Telefonate zwischendurch.


Ab wann wird es denn wieder etwas entspannter?

Haußmann: Nach dem Wahlsonntag sind es meist noch so ein bis zwei Wochen, bevor es weniger zu tun gibt: Die Auszählung der Kombiwahl nimmt noch Montag und Dienstag in Anspruch. Wir schauen die ungültigen Stimmzettel noch einmal an, bereiten Wahlausschüsse vor und zahlen Wahlhelfer aus – das nimmt sicher den ganzen Juni in Anspruch. Ab Mitte Juli wird es ruhiger: Dann gehe ich auch in Urlaub.

Welche Unterschiede macht es für Sie, ob gerade eine Kommunalwahl, eine Bundestagswahl oder eine Europawahl ansteht?

Haußmann: Eine Bundestags- oder Landtagswahl lässt sich damit vergleichen, den Feldberg zu besteigen: Da kann mal etwas schiefgehen oder man rutscht aus, im Großen und Ganzen beeinflussen wir aber wenig und es wird schon funktionieren. Die Kombiwahl aus Europa- und Kommunalwahl ist im Vergleich dazu eine Besteigung der Zugspitze: Wir haben den dreifachen Aufwand, müssen uns mit mehr Dingen auseinandersetzen, Wahlzettel vorbereiten, die Stimmzettel versenden und brauchen auch viel mehr Wahlhelfer.


Dieses Jahr kam es zu einer Panne bei einigen Stimmzetteln. Was ist passiert?

Haußmann: Einige Stimmzettel wurden falsch gedruckt und dann auch versendet. Als der erste Anruf kam, ist unser Puls erstmal noch oben gegangen. Wir haben sofort reagiert und einen Mitarbeiter mit einem neuen Stimmzettel rausgeschickt. Vorsichtshalber haben wir auch gleich in der Nachbarschaft neue Stimmzettel verteilt. Bei den wenigen Personen, die einen falsch gedruckten Stimmzettel mit ihren Briefwahlunterlagen erhalten haben, konnten wir auch sofort eine Lösung finden. In diesen Fällen konnte einfach der korrekte Stimmzettel aus dem Stimmzettelversand benutzt werden.

Als Wahlbeobachter waren Sie bereits in zehn Ländern auf vier Kontinenten. Was haben Sie dort erlebt?

Haußmann: Es gibt in jedem Land unterschiedliche Systeme – das eine, ideale System gibt es nicht, es muss zum Land passen. Gerade in Osteuropa und Asien habe ich eine große Disziplin bei Wahlhelfern bemerkt: Dort werden bis morgens um vier oder fünf Uhr Stimmen ausgezählt. Das wäre in Deutschland so nicht möglich.

Pro Wahl habe ich rund zehn Wahllokale gesehen. Das ist eine tolle Sache, weil man intensiv in Kontakt mit den Menschen kommt. Ich war schon in der Mongolei und in Kirgistan bei Wahlen und auch in der Ukraine bei der Wahl von Selenskyj.


Welche Unterschiede zu Wahlen in Freiburg gibt es?

Haußmann: Ich habe gemerkt, dass es in Deutschland und in der Schweiz ein sehr großes Vertrauen in die Wahl gibt. Die Auszählung ist in Deutschland öffentlich, aber die Möglichkeit, die Wahl zu beobachten, wird zunehmend schwieriger: In Freiburg wählen rund 50 Prozent der Wählerinnen und Wähler per Briefwahl. Das Wahllokal wird immer seltener aufgesucht.


Wie hat diese Erfahrung Ihren Blick auf deutsche Wahlen verändert?

Haußmann: Man findet immer etwas, was man selbst ebenfalls verbessern kann. Das betrifft oft kleine Details, zum Beispiel, wie die Wahlkabinen aussehen oder das Verpackungsmaterial. Ich habe da tolle Dinge gesehen. Reisen bildet und man bringt immer etwas mit.

Am Rathaus im Stühlinger wird wieder gebaut

Am Rathaus im Stühlinger starten die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt.

Bis Ende des Jahres 2026 soll am zweiten Bauabschnitt des Rathauses im Stühlinger gebaut werden – jetzt begannen die Bauarbeiten an dem Bauabschnitt. Bis diesen Sommer sollen die Baustelleneinrichtung sowie Vorarbeiten dauern, wie die Badische Zeitung berichtete.

Der Zeitplan sieht derzeit Juli dieses Jahres für die Grundsteinlegung vor: Ab Juni sollen bereits Roharbeiten stattfinden, wofür Fundamente und Bodenplatten hergestellt werden. Ende dieses Jahres soll der Rohbau des Unter- und Erdgeschosses fertiggestellt werden, bis Herbst 2025 soll der Rohbau stehen, sodass im ersten Quartal 2025 mit dem Ausbau von Dach, Fassade und dem Innenraum sowie der Außenanlage begonnen werden kann. Ende 2026 sollen die Bauarbeiten dann abgeschlossen sein. Der Bau wird nun teurer als geplant: Statt 87 Millionen Euro sind nun 111 Millionen Euro veranschlagt.

Auch räumlich soll im neuen Rathausabschnitt einiges geändert werden: Beratungsangebote sollen im Erdgeschoss in geschützter Atmosphäre in speziellen Räumen stattfinden.

Um die vorhandene Fläche des zweiten Rathausovals effizient zu nutzen, soll es im Obergeschoss keine festen Arbeitsplätze mehr geben, stattdessen sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Platz auswählen, der gerade am besten zu ihrer Aufgabe passt.

Digitaltag in Freiburg: Künstliche Intelligenz im Fokus

Digitaltag FreiburgVorträge und Mitmach-Angebote rund ums Thema Künstliche Intelligenz gibt es beim Digitaltag Freiburg. Foto: FloForce

Organisiert vom Amt für Digitales und IT der Stadt Freiburg, der Stadtbibliothek und der FWTM findet der vierte Digitaltag Freiburg statt und gibt Einblicke in die Welt der Digitalisierung. In diesem Jahr steht das Thema „Künstliche Intelligenz (KI)“ im Mittelpunkt. Das Programm findet in der Kreativpark Lokhalle und in Stadtbibliothek am Münsterplatz statt.

Am Vormittag startet der Digitaltag im Kreativpark Lokhalle mit einem Barcamp zum Thema von 9 Uhr bis 14.30 Uhr. Hier gibt es auch zahlreiche weitere Vorträge und Sessions. Ab 14 Uhr beginnt das Programm in der Stadtbibliothek am Münsterplatz mit einem Vortrag für ältere Menschen: „KI im Kampf gegen Fake News für Senioren & Senioritas“ von Ria Hinken.

Jan Boelmann von der Pädagogischen Hochschule beleuchtet um 15 Uhr in „KI – der beste Weg zum (nicht) Lernen?“ die Rolle der KI in der Zukunft des Lernens in Schule und Alltag. Um 15.30 Uhr informiert Sandra Rosenstiel, Leiterin der Informationsabteilung der Stadtbibliothek, über Möglichkeiten, Fake News zu erkennen. Patrick Bronner präsentiert um 16.30 Uhr im Workshop „Chat-GPT entdecken: KI-Power für Alltag, Beruf und Bildung“ die Möglichkeiten und Herausforderungen von KI-Tools.

Das FREILab Freiburg e.V. erklärt um 17 Uhr die Möglichkeiten des 3D-Druckens, die Impro-Theatergruppe „Apropos Impropos“ erkundet um 18.30 Uhr das schauspielerische Talent von ChatGPT und Co. Für Kinder ab 4 Jahren und Jugendliche gibt es ein buntes Mitmach-Angebot.
Die Teilnahme am Digitaltag Freiburg ist kostenfrei. Weitere Infos unter www.freiburg.digital.