Andrea Berg tauschte die Motorradkluft aufgrund von sommerlicher Hitze und Pyroshow bald gegen ein luftiges Kleid. Foto: Marc Gilgen
Einen regelrechten Konzertmarathon gab es wieder bei I EM MUSIC in Emmendingen. Bei dem beliebten Festival waren wieder tausende Musikfans zu Gast. Zum Auftakt sorgte Nena für Stimmung, Kreischalarm herrschte einen Tag später bei 5.000 Fans. Popsänger Mark Forster begeisterte mit gefühlvollen und rockigen Songs – und mit Nahbarkeit, denn er mischte sich während des Konzerts unter die Fanmenge.
Das Highlight für Schlagerfans war aber natürlich der Auftritt von Schlagerkönigin Andrea Berg – das Konzert am Samstagabend war schnell ausverkauft. Und schon ihre Ankunft auf dem Schlossplatz war spektakulär, denn sie fuhr mit ihrer Harley direkt vor die Bühne. Dort lieferte sie eine mitreißende Show mit vielen ihrer Hits und aufwendiger Pyrotechnik. Zur Abkühlung bei sommerlich heißem Wetter gab’s auf der Bühne einen XXL-Ventilator: „Das habe ich mir von Beyoncé abgeschaut“, verriet die Sängerin. Und Harley-Fans aufgepasst: Die Sängerin will ihre geliebte Maschine im kommenden Jahr für den guten Zweck versteigern. „Es wäre schön, wenn der Besitzer auf eines meiner Konzerte käme, damit ich das Motorrad noch einmal wiedersehen könnte“, sagte sie. Zum Finale des Festivals auf dem Schlossplatz am Sonntag sorgte Deutsch-Rapper Jazeek mit jeder Menge Energie auf der Bühne und Hits wie „Akon“, „Playboybunnies“ oder „Superstars“ für Begeisterung.
Von der Harley ging es für Andrea Berg direkt auf die Bühne. Foto: Marc Gilgen
Mark Forster begeisterte bei I EM MUSIC mit gefühlvollen Songs. Foto: Marc Gilgen
Pedaletreten beim Black Forest Ultra Bike Marathon. Foto: Ultra Bike
Der Black Forest Ultra Bike Marathon lockt Jahr für Jahr Fans und Freunde der Mountainbikeszene ins Dreisamtal. Auch die 26. Auflage am vergangenen Wochenende rund um Kirchzarten setzte diese Geschichte fort.
Eine Erfolgsmeldung gab es am Samstag: Der Ultra Gravel, der bereits zum dritten Mal stattfand, zog mit 600 Startern so viele Teilnehmer wie noch nie an. Die entspannte Ausfahrt stand ganz im Zeichen der trendigen Gravel- Bikes. Am Sonntag gingen dann die Mountainbiker auf den verschiedenen Strecken an den Start. Dieser erfolgte erstmals beim Hotel Sonne in Kirchzarten.
Den Sieg über die Ultra-Distanz holten Wout Alleman und Anna Weinbeer, die damit wertvolle Weltcup-Punkte sammelten – schließlich war Kirchzarten erneut Teil des internationalen Hero UCI Marathon World Cups. Im Marathon feierten Max Adler und Ben Schweizer vom Münstertäler Stop&Go Marderabwehr einen Doppelsieg, bei den Frauen gewann Eliane Glowka.
Auf einem der bei Instagram geteilten Schnappschüsse zeigt Jelena stolz den Verlobungsring. Foto: Instagram/Igor.Matanovic
Bei der Fußball-WM ist SC-Stürmer Igor Matanović mit Kroatien im Sechzehntelfinale gegen Portugal gescheitert – er hat aber abseits des Fußballplatzes etwas viel Wichtigeres gewonnen. Denn der Bundesliga-Profi hat sich mit seiner langjährigen Freundin Jelena verlobt. Bei Instagram teilte der 23-Jährige Schnappschüsse vom romantischen Antrag.
Auf einem Foto kniet er am Strand – umgeben von Kerzen und Lichterketten – vor seiner Liebsten und stellt ihr die entscheidende Frage. Auf einem weiteren Foto hält sie den Verlobungsring stolz in die Kamera. Dazu postet er: „Ich habe zwar nicht die Weltmeisterschaft gewonnen, aber dafür etwas Besseres bekommen. Sie hat Ja gesagt.“ Na dann wird er das nächste Tor, das er bei einem SC-Spiel schießt, garantiert seiner Verlobten widmen. Herzlichen Glückwunsch!
Igor Matanović stellte seiner Liebsten Jelena – umgeben von Kerzen und Lichterketten die entscheidende Frage – und sie hat Ja gesagt. Foto: Instagram/Igor.Matanovic
Entspannte Stunden unter freiem Himmel bei den Rulantica Sommernachtspartys.
Foto: Europa-Park
An vier ausgewählten Tagen im August verwandelt sich die Wasserwelt Rulantica wieder in eine sommerliche Party-Location: Am 7. und 8. sowie am 14. und 15. August dürfen sich Besucher auf mehr als 14 Stunden Wasserspaß, verlängerte Öffnungszeiten bis Mitternacht und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm freuen. Live-DJs, Akrobatikshows, Mitmachaktionen und eine spektakuläre Abendshow mit Feuer- und Spezialeffekten sorgen für unvergessliche Sommerabende. Das gesamte Programm ist im regulären Rulantica Eintritt enthalten.
Am 12. August wird über Freiburg teilweise die Sonne verfinstert. Foto: Adobe Stock
Es wird dunkel über Freiburg – und das, obwohl die Sonne scheint. Am Mittwoch, 12. August, gibt es eine partielle Sonnenfinsternis. Das Besondere: Bis zu 90 Prozent der Sonne werden vom Neumond verdeckt sein. Das ist der höchste Verfinsterungsgrad, den Beobachtern in den kommenden Jahrzehnten sehen werden. Die nächste totale Sonnenfinsternis wird erst wieder 2081 zu beobachten sein. Das Planetarium Freiburg, Bismarckallee 7g, widmet sich in seinem Sommerferienprogramm der Finsternis und informiert in mehreren Vorführungen über dieses besondere Ereignis.
Die Finsternis beginnt um 19.24 Uhr, die maximale Verfinsterung ist um 20.17 Uhr erreicht. Etwa eine halbe Stunde später geht die Sonne unter. Das Planetarium weist darauf hin, dass die Beobachtung der Sonnenfinsternis ohne geeigneten Schutz schwere Augenschäden verursachen kann. Deshalb kann man dort eine spezielle Brille für drei Euro kaufen . Das Verwaltungsbüro hat Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr und mittwochs von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Last- Minute-Verkauf ist bis 18 Uhr am Finsternistag.
Zur Vorbereitung auf die partielle Sonnenfinsternis gibt es im Planetarium mehrere Vorführungen. Die Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel“ am Dienstag, 4. und 11. August, um 19.30 Uhr erklärt den Verlauf der Finsternis genauer. Im Programm „Eine Reise durch die Nacht“ wird ebenfalls darauf eingegangen. Die Vorführungen sind am Mittwoch, 29. Juli, 5. August, 12. August, um 15 Uhr, sowie am Samstag, 1. und 8. August, um 16.30 Uhr. Eintritt 9/6 (erm.), Familienkarten gibt es ab zwölf Euro. Weitere Infos unter www.planetarium-freiburg.de.
Für die Besucher des Schlossberg Festival gibt es wieder Livemusik und Kulinarik. Foto: Veranstalter
Nach einem Jahr Pause kehrt das Schlossberg Festival mit einem neu überarbeiteten Konzept zurück. Ganz nach dem Motto „Über den Dächern von Freiburg im Schein zahlreicher Lichterketten“ findet das Freiburger Kulturfest in diesem Jahr an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden im Juli und im August statt. An insgesamt acht Veranstaltungstagen, vom 31. Juli bis 1. August, 6. bis 8. August und 13. bis 15. August, dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf ein vielfältiges Musikprogramm freuen. Es werden wieder zahlreiche lokale Bands und Künstler auftreten. Als Aushängeschild der Freiburger Musikszene sind unterschiedlichste Musikrichtungen vertreten: von Rock, Pop, Folk und Funk über Latin, Reggae und Swing bis hin zu elektronischer Musik ist für jeden etwas dabei.
24 verschiedene Bands sowie 25 DJs und Live-Acts sorgen für die perfekte Stimmung und begleiten euch durch die Veranstaltungstage. Die beiden Donnerstage stehen als „Sea You On Tour“ ganz im Zeichen elektronischer Musik. An den Freitagen und Samstagen wird auf drei Plätzen mit drei unterschiedlichen Bühnen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Am Kanonenplatz sorgen Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Latin, Reggae, Swing und Pop in gemütlicher Atmosphäre für sommerliche Stimmung.
Am Burggraben heizen Bands mit einem Angebot an Rock, Pop, Ska und Indie kräftig ein. Auf der Ludwigshöhe erwartet die Gäste elektronische Musik von DJs und Live-Acts, mit beeindruckendem Blick über die Stadt. Für alle, die den Festivalabend noch verlängern möchten, findet jeden Samstag im Karree die offizielle Aftershow-Party statt. Neben dem musikalischen Programm bietet die Veranstaltung auch ein breites kulinarisches Angebot. Hinter dem Burggraben befindet sich eine Auswahl an Foodtrucks. Happy Hour ist von 18.30 bis 19.30 Uhr, hier kostet der Eintritt fünf statt sechs Euro und es gibt Getränke-Specials.
Spider-Man stellt sich dem Verbrechen entgegen – in einer Welt, die sich nicht mehr an ihn erinnert. Foto: Marvel
Tom Holland schlüpft zum vierten Mal in die Rolle des Superhelden: Am Ende von „Spider-Man: No Way Home“ hat Peter Parker einen hohen Preis dafür gezahlt, um die Welt zu retten. Er ließ sich aus dem Gedächtnis der Menschen löschen. Nun führt er einen einsamen Kampf gegen Bösewichte – doch das setzt unkontrollierbare Kräfte in ihm frei.
Ein brandneuer Tag bricht für Peter Parker an. Als Spider-Man stellt er sich nun in Vollzeit dem Verbrechen entgegen – in einer Welt, die sich nicht mehr an ihn erinnert. Während er mitansehen muss, wie seine einstigen Freunde ihr Leben ohne ihn weiterführen, gerät Peter zunehmend unter Druck. Dabei setzt eine tiefgreifende Veränderung in ihm Kräfte frei, die er möglicherweise nicht kontrollieren kann. Doch diese Verwandlung könnte auch das Einzige sein, was eine schockierende neue Bedrohung für die Stadt und die Menschen, die er liebt, aufzuhalten vermag: einen mächtigen Bösewicht, den niemand sehen kann.
Tom Holland („Uncharted“) kehrt als Peter Parker, Zendaya („Dune“) als MJ und Jacob Batalon als Ned Leeds zurück auf die große Leinwand. An ihrer Seite sind Sadie Sink („Stranger Things“), Jon Bernthal („The Walking Dead“), Tramell Tillman („Severance“), Michael Mando („Better Call Saul“) und Mark Ruffalo („Shutter Island“) zu sehen. Regie führte Destin Daniel Cretton („Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“), das Drehbuch stammt wieder aus der Feder von Chris McKenna und Erik Sommer.
Angela (Olivia Wilde, v.l.), Joe (Seth Rogen), Pina (Penélope Cruz) und Hawk (Edward Norton) erleben einen Abend voller Peinlichkeiten, Entgleisungen und den Abgründen langjähriger Beziehungen. Foto: Tobis Film
Nach 15 Jahren Ehe steckt die Beziehung von Angela (Olivia Wilde, „Don’t worry Darling“) und Joe (Seth Rogen, „The Studio“) in der Krise. Als Angela spontan die Nachbarn aus der Wohnung über ihnen einlädt, zeigt sich, dass Pina (Penélope Cruz, „Ferrari“) und Hawk (Edward Norton, „Like a complete Unknown“) ihnen mehr Sympathie entgegenbringen als gedacht. Was als geselliger Abend mit Smalltalk gedacht war, entwickelt sich zu einer aberwitzigen Achterbahnfahrt der Gefühle. Wer spielt hier mit wem und wer wird am Ende die Kontrolle verlieren.
Inspiriert von der spanischen Filmvorlage „Sentimental“ entfaltet sich „The Invite“ als witziges wie emotional aufgeladenes Dialogfeuerwerk. Olivia Wilde ist nicht nur die Hauptdarstellerin, sondern auch die Regisseurin des Films.
Raúl Rosetti (Leonardo Sbaraglia) versucht mit einem neuen Buch seine kreative Krise zu überwinden.
Foto: Studiocanal
Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet Autor und Regisseur Raúl Rosetti (Leonardo Sbaraglia), der gegen eine kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.
Pedro Almodóvar, Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind.
Die meisten Vorstellungen Im Innenhof des Schwarzen Klosters waren bisher ausverkauft. Bis zum 5. September gibt es noch zahlreiche Highlights zu sehen. Foto: FWB
Beim Sommernachtskino im Innenhof des Schwarzen Klosters stehen wieder die beliebtesten Filme der vergangenen zwölf Monate, klasse Klassiker und Filmpremieren auf dem Programm. Dank des sommerlichen Wetters gab es bisher bereits mehr als 6.500 Besucher, die meisten Vorstellungen waren ausverkauft.
„Besser geht es nicht, bisher war es ein Bilderbuchwetter fürs Sommernachtskino. Wir hatten nur einmal zehn Minuten Regen zu Vorstellungsbeginn“, sagt Veranstalter Ludwig Ammann. Seit dem Start am 25. Juni sind bereits mehr als 6.500 Filmfans ins Sommernachtskino geströmt, „wenn das so weitergeht, knacken wir unseren Rekord von 15.000 Zuschauern, es könnten sogar 16.000 werden. Das wäre sensationell, man hätte sich gar nicht vorstellen können, dass das überhaupt möglich ist.“ Die meisten Vorstellungen waren ausverkauft. Nur die Klassiker des spanischen Kultregisseurs Pedro Almodóvar oder „Das Kanu des Manitu“ konnten nicht so viele begeistern, „daran haben sich die Filmfans vielleicht schon satt gesehen.“
Bis zum 5. September gibt es noch zahlreiche Highlights zu sehen. „Ich persönlich freue mich auf die Vorstellung von ’Gelbe Briefe ’ (22. August) oder auch auf die Premiere von ’Vaterland’ (2. September)“, so Ludwig Ammann. Bereits zum zweiten Mal wird außerdem der Kinohit „Der Teufel trägt Prada 2“ (20. August) gezeigt – „da wurden wir bei der ersten Vorstellung quasi überrannt“, auch „Der Astronaut“ mit Ryan Gosling wird zweimal zu sehen sein (14. und 31. August), genauso wie der neueste Eberhofkrimi „Steckerlfischfiasko“ (Premiere am 12. August und am 16. August). Für Familien sehenswert: der oscarprämierte Animationsfilm „Flow“ (2. August) oder „Die Schule der magischen Tiere 4“ (15. August). Wie immer zum Finale steht am 5. September der Klassiker „The Rocky Horror Picture Show“ in Originalfassung auf dem Programm. Eine Neuerung: Zum ersten Mal können ausgewählte Filme auch mit dem Cineville-Abo besucht werden. Wer sich noch Tickets sichern will, „sollte schnell sein, die Vorstellungen sind oft früh ausgebucht“. Mehr unter www. sommernachts-kino.de
In den Freiburger Kinos Harmonie, Friedrichsbau und Kandelhof ist es in den Sommermonaten generell ruhiger. Aber seit zwei Wochen – seit dem Start von Christopher Nolans „Odydsee“ – gibt es in der Harmonie und im Friedrichsbau wieder ausverkaufte Vorstellungen. Die Besucherzahlen in den Kinos sind mittlerweile wieder so hoch wie vor der Pandemie. „Wir haben fünf Jahre lang gelitten. 2025 haben wir das Vor-Corona-Niveau fast erreicht, dieses Jahr hat es zum ersten Mal wieder geklappt“, sagt Ludwig Ammann.