Cheftrainer Johannes Nygård, der sportliche Leiter Simon Danner und Co-Trainer Maximilian Deichstetter (von links). Foto: EHC Freiburg
Johannes Nygård übernimmt als Cheftrainer das Kommando beim EHC Freiburg und folgt damit auf Juraj Faith. Der Finne bringt Erfahrung aus der ICEHL mit. Was sich der Verein von ihm verspricht?
Der EHC Freiburg hat seinen Trainerstab für die DEL2-Saison 2026/27 neu aufgestellt: Johannes Nygård übernimmt ab sofort das Amt des Cheftrainers der Wölfe. Als Co-Trainer kommt zudem Maximilian Deichstetter nach Freiburg. Der Finne Nygård war zuletzt Cheftrainer bei den Pioneers Vorarlberg in der ICEHL. Nach Angaben des Vereins soll er die sportliche Entwicklung der Mannschaft weiter vorantreiben.
Der sportliche Leiter Simon Danner sagte, Nygård habe „mit seiner klaren Spielidee, seiner professionellen Arbeitsweise und seiner Energie einen sehr positiven Eindruck hinterlassen“. Gemeinsam mit Deichstetter werde er die Mannschaft „sportlich weiterentwickeln und wichtige Impulse setzen“.
Auch Deichstetter stößt neu zum EHC Freiburg. Der frühere Spieler sammelte bereits früh Erfahrungen als Trainer und war im Nachwuchs des ERC Ingolstadt in verschiedenen Funktionen tätig. Zuletzt gehörte er zum Trainerteam der deutschen Frauen-Nationalmannschaft und war dort auch bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Einsatz.
Nygård blickt seinem Start in Freiburg mit Vorfreude entgegen. „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in Freiburg und auf die Zusammenarbeit mit der Mannschaft, dem Staff und den Fans“, sagte der neue Cheftrainer. Der EHC Freiburg sei „ein traditionsreicher Standort mit großem Potenzial“. Gemeinsam wolle man „eine Mannschaft entwickeln, die mit Leidenschaft, Struktur und Identifikation auftritt“. Auch Deichstetter äußerte sich positiv zu seinem Wechsel. „Die Gespräche mit dem Verein waren von Anfang an sehr positiv“, sagte er. Er freue sich darauf, „meinen Teil zur Weiterentwicklung des Teams beizutragen und gemeinsam mit Johannes sowie der gesamten Organisation erfolgreich zu arbeiten“.
Weitere Informationen zur Saisonvorbereitung und zur Kaderplanung will der EHC Freiburg in den kommenden Wochen bekanntgeben.
In Freiburg war ein Streifenwagen der Polizei in einen Unfall verwickelt. Symbolfoto: Adobe.Stock
In Freiburg-Brühl endet eine Polizei-Einsatzfahrt mit einem Unfall. Im Kreuzungsbereich der Waldkircher Straße werden drei Menschen verletzt. Die Hintergründe sind noch unklar.
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Streifenwagen und einem Auto sind am Donnerstagmorgen im Freiburger Stadtteil Brühl drei Menschen leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall am Donnerstag, 14. Mai gegen 9.30 Uhr im Kreuzungsbereich der Waldkircher Straße und der Güterhallenstraße.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 57-jährige Fahrer eines Autos auf der Güterhallenstraße in südöstlicher Richtung und überquerte die Kreuzung bei Grünlicht. Gleichzeitig war ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht auf Einsatzfahrt auf der Waldkircher Straße in südwestlicher Richtung unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge.
Dabei wurden der Autofahrer sowie die 34-jährige Fahrerin und der 36-jährige Beifahrer des Streifenwagens leicht verletzt. Der Schaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.
Das Equipment stellt Dean Kölblin den Jung-Rapperinnen zur Verfügung – so
entstehen über die Workshop-Tage hinweg Songs in Spotify-Qualität. Foto: Enya Steinbrecher
Als eines der vielen Jugendzentren in Freiburg ist das JUKS in St. Georgen fast durchgehend gut besucht. Hier wird gespielt, sich ausgetauscht – und seit einiger Zeit auch gerappt. Ein Besuch beim Rap-Workshop am „Girls-Day“.
Dienstags ist Mädchentag im JUKS. Und obwohl hier auch jede Menge klassischer „Mädchenthemen“ geboten werden, erfreut sich vor allem eine Aktivität großem Zulauf: Ab 16 Uhr wird hier unter anderem gesungen, aber vor allem gerappt. Was als Gesangsworkshop begann, motivierte die Mädchen schon bald dazu, sich auszuprobieren.
„Wir haben hier einige echt musikalische Mädchen in der Gruppe“, so Workshopleiter Dean Kölblin, der seit rund drei Jahren den Workshop leitet. Kölblin, der auch selbst Rap-Songs produziert, nutzte dafür von Anfang an sein eigenes Equipment, die Tonkabine war eine Spende eines befreundeten Künstlers. In der Zwischenzeit wurden außerdem Fördergelder für das Projekt bewilligt.
Songs in „Spotify-Qualität“Über seinen Rapper-Nachwuchs im JUKS verliert Kölblin nur gute Worte: „Anfangs war das nur eine Spielerei“, so Dean Kölblin. In der Zwischenzeit sind die Kinder nicht mehr unsicher. „Manche hier haben echt krasses Potenzial und sind für ihr Alter schon sehr weit.“ Standen anfangs noch Cover-Songs im Vordergrund, kommen immer mehr Mädchen jetzt mit ihren eigenen Texten zum Workshop. Die Kinder bereiten ihre Texte zu Hause vor, schreiben Melodien und probieren sich aus. „Die machen ihre Hausaufgaben“, so Kölblin. In der Hochsaison waren an einem Tag schon bis zu zehn Mädchen da.
Vor Ort werden gemeinsam Beats ausprobiert, dann wird losgesungen und -gerappt. Eine von ihnen ist Natalie. Die 13-Jährige kommt seit rund eineinhalb Jahren regelmäßig am Dienstag, um ihre Lieder weiterzuentwickeln und aufzunehmen. „Sie ist eine unserer Diamonds hier“, so Kölblin. In fünf Sprachen singt und rappt die Schülerin. Auch privat hört sie gerne Rap. „Rappen ist schon schwieriger als singen, weil es viel schneller ist“, sagt die 13-Jährige. Neben einem Cover von dem Musiker Ren, das sie bereits aufgenommen hat, arbeitet sie derzeit an ihrem ersten eigenen Lied. „Das ist aber noch nicht ganz fertig.“
Auch Lene ist über den Gesangsworkshop hierher gekommen und dann zum Rap übergegangen. Als Mitglied im Chor hat die Zwölfjährige bereits Erfahrungen darin gesammelt, vor anderen Menschen zu singen. Sie sucht sich zunächst die Beats aus und entscheidet erst dann, ob sie dazu singt oder rappt. Bisher hat sie drei Lieder fertiggestellt, aber schon viele weitere angefangen.
Im Hintergrund gibt Kölblin Anweisungen und Hilfestellungen zu Atem- und Sprechtechnik, um das Ganze zu professionalisieren. Mit dem qualitativ hochwertigen Equipment entstehen so „Songs in Spotify-Qualität“, sagt Kölblin.
Mit den Fördergeldern soll das Projekt jetzt raus auf die Straße: Mit einem mobilen Tonstudio möchte Dean Kölblin in Zusammenarbeit mit dem JUKS Kinder auf der Straße ansprechen und ebenfalls für den Rap begeistern.
„Die Pfotenkicker“ – das erste Bilderbuch von Christina und Matthias Ginter dreht sich um Fußball und Zusammenhalt. Foto: Verlag Herder GmbH
Für sie ist es ein Herzensprojekt: SC-Kicker Matthias Ginter und seine Frau Christina veröffentlichen am 19. Mai ihr erstes Kinderbuch. In dem fröhlichen und liebevoll illustrierten Buch „Die Pfotenkicker. Zusammen verschieden – gemeinsam stark!“ machen Matze Luchs und Chrissi Katze aus einem chaotischen tierischen Haufen ein Team. „Unser Buch ist eine Geschichte über Zusammenhalt und Gemeinschaft. Eine Fußballgeschichte für Groß und Klein, in der sich jeder ein Stück wiederfinden soll. Besonders wichtig war uns der Inklusions- und Diversitätsgedanke. Jeder von uns kann noch so unterschiedlich sein und trotzdem erreicht man durch gegenseitige Unterstützung, Zusammenhalt und Gemeinschaft oft etwas Großartiges“, sagen die beiden.
Sie haben schon lange von einem eigenen Bilderbuch geträumt: „Da wir selbst Eltern sind und wissen, welche Magie Bilderbücher haben und was sie entfachen können, war uns bald klar, dass wir das angehen wollen. Zusammen mit dem Herder Verlag wurde das Projekt real.“ Gemeinsam wurde vor ein paar Monaten ein Team zusammengestellt: „Und jede Woche ein Stück weitergemacht. Getüftelt, ausprobiert, fantasiert. Einige Monate später war die Rohfassung fertig und seit dieser Woche halten wir das fertige Kinderbuch in den Händen.“ Übrigens, am 17. Mai ab 14.30 Uhr veranstaltet die Stiftung ihr Stiftungsfest im Matthias-Ginter-Sportpark des SC March in March-Neuershausen. Mit Bewirtung, Musik, Hüpfburg, Kinderschminken und mehr. Als Highlight für die Fußballfans gibt es von 15.30 bis 16.30 Uhr eine Autogrammstunde mit Matthias Ginter. Schaut vorbei!
Erinnerungsfotos der Inklusions-Kicker mit SC-Trainerlegende Christian Streich durften nicht fehlen. Foto: privat
Ex-SC-Trainer Christian Streich kehrt offiziell zurück in die Fußballwelt. Ab Mitte Juni ist er als TV-Experte beim ZDF zu sehen. Zur Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wird Streich Teil des Experten-Teams. Das gab der Sender am Dienstagvormittag bekannt. Bereits zum WM-Auftakt mit dem Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika soll Streich im ZDF-WM-Studio in Berlin zum Einsatz kommen.„Ich freue mich auf diese ganz neue Rolle und darauf, mich intensiv auf die Aufgabe vorzubereiten“, sagt Streich über seinen neuen Job. E freue sich auf einen „lebhaften und konstruktiven Austausch“ mit den anderen Experten.
Zu Besuch war er vor Kurzem bei der Inklusions-Trainingsgruppe des PTSV Jahn Freiburg: Hier schaute SC-Trainerlegende Christian Streich vorbei. Für 20 Kids wurde das Training somit ein unvergessliches Erlebnis. Denn Christian Streich spielte trotz Knieschmerzen über eine Stunde lang voller Begeisterung mit und hatte sichtlich Spaß. Die jungen Kicker erlebten ihn nicht nur hautnah – natürlich durfte sich auch jeder über ein Autogramm und ein Selfie freuen. „Hier wird mit großer Freude, Respekt und Wertschätzung gespielt, jeder hilft dem anderen. Ein großes Lob an euch“, so Christian Streich. Zum SC im Europa-League-Finale sagte er: „Das ist eine große Ehre und ein großartiger Erfolg – sensationell. Glückwunsch an das Team und Trainer Julian Schuster. Er macht einen super Job!“ Das Inklusions-Fußball-Projekt für Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap wurde vor etwa zehn Jahren von Trainer Detlef Berger gegründet. Spannend wird es am 19. Mai. Da steigt ab 17 Uhr das Finale der südbadischen Inklusions-Jugend-Liga auf dem Platz des PTSV Jahn Freiburg.
Christian Streich bei den Inklusionskickern. Foto: privat
Nicole Szagun tritt bei der Wahl zur Miss Wuppertal an. Foto: privat
Die TV-Show „5 Senses of Love – Heirate dein Blind Date“ hat Nicole Szagun aus Müllheim im Jahr 2021 bekannt gemacht. Allein bei Instagram hat sie knapp 50.000 Follower. „Ich bereue die Teilnahme nicht, es war eine tolle Erfahrung“, sagt sie. Seitdem folgten einige kleinere Rollen im Reality-TV. Den Traumpartner hat sie seitdem nicht gefunden und ist alleinerziehende Mutter von vier Kindern – aber in ihrem Leben hat sich viel verändert.
Sie hat das persönliche Buch „Sei Stärker als dein Mann: Raus aus toxischen Beziehungen und emotionalen Abhängigkeiten“ veröffentlicht und steht jetzt vor einer neuen und besonderen Herausforderung. Vom 15. bis 17. Mai ist sie bei der Wahl zur Miss Wuppertal dabei. „Das ist eine große Ehre, der Wahnsinn, ich habe riesiges Lampenfieber“, verrät sie mir. Die Gewinnerin erhält nicht nur den Titel, sondern ist automatisch im Januar 2027 unter den Top 12 im Finale bei der Miss Germany dabei. Die Zweitplatzierte darf bei der Wahl Queen of the World in Ägypten teilnehmen. „Empowerment zeichnet mich aus, ich will zeigen, dass man alles verändern und sein darf und in alle Rollen schlüpfen kann“, sagt sie. Passend dazu will sie sich zukünftig mehr der Schauspielerei widmen.
Im Augustinermuseum widmet sich eine Familienführung der mittelalterlichen Münsterbaustelle. Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
Der Internationale Museumstag am Sonntag, 17. Mai, lockt mit kostenlosem Eintritt, einem attraktiven Programm und Mitmachaktionen in die fünf Häuser in Freiburg. Aber auch der Münsterbauverein oder das Uniseum sind dabei. Von 10 bis 17 Uhr erwartet die Besuchenden neben freiem Eintritt auch ein vielseitiges Programm.
Im Augustinermuseum am Augustinerplatz gibt es von 10.30 bis 16.30 Uhr eine Rallye für Familien, eine Familienführung widmet sich um 10.30 Uhr der mittelalterlichen Münsterbaustelle und um 11.30 Uhr beleuchtet die Kurzführung „Vom Kruzifix zum Kleiekotzer“ religiöse Ausdrucksformen im Schwarzwald. Von 13 bis 16.30 Uhr entstehen im FREI_Raum kleine Raumkunstwerke zum Träumen. Hier findet um 15 Uhr eine inklusive Führung mit Gebärdensprachdolmetscherin statt. Um 12.30 Uhr gibt es Orgelmusik mit Studierenden der Musikhochschule und um 14, 15 und 16 Uhr erläutert ein Experte die Technik des selbstspielenden Welte-Flügels und führt ihn vor.
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt um 10.30 und 11.30 Uhr zu interaktiven Kurzführungen durch die Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ ein. Von 14 bis 17 Uhr können Familien das „Sport-Kunst-Abzeichen“ machen. Im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, gibt es um 13.30 Uhr ein „Rendezvous mit der Queen“. Bei der inklusiven Führung mit Gebärdensprachdolmetscherin erkunden die Teilnehmer das Leben im Bienenstock. Die Museumspädagogik bietet in der Gerberau 15 von 10.30 bis 16.30 Uhr eine offene Forschungswerkstatt an.
Im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, tauchen Klein und Groß in die Geschichte ein: Um 10.30 Uhr widmet sich eine inklusive Führung mit Gebärdensprachdolmetscherin internationalen Netzwerken im frühen Mittelalter, um 12.30, 14.30 und 15.30 Uhr folgen Kurzführungen zum selben Thema. Familienführungen laden um 11,13, 14, und 15 Uhr zu einer fantastischen Spurensuche im frühen Mittelalter ein. Von 12 bis 16.30 Uhr dreht sich bei Mitmachangeboten alles um geheimnisvolle Zeichen.
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, bietet von 10.30 bis 12 Uhr unter dem Motto „Hinter den Fassaden“ eine Führung durch die Dauerausstellung an. Um 11 Uhr erläutert eine Führung historische Spuren am Gebäude des ehemaligen Verkehrsamtes. In der Erinnerungswelten-Werkstatt beschäftigen sich Besuchende von 11 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr mit Comics und Graphic Novels zur NS-Zeit und werden selbst kreativ.
Im Bauhüttenmuseum der Münsterbauhütte in der Schoferstraße 4 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen zur aktuellen Ausstellung sowie zur ständigen Sammlung. Um 11 und um 12 Uhr gibt es die Führung „Natur in Stein – Pflanzen in der gotischen Architektur“, um 14 und 15 Uhr „Wenn Objekte erzählen – Geschichten aus der Bauhütte. Eintritt frei. Weitere Infos unter www.muensterbauverein-freiburg.de. Auch das Uniseum veranstaltet am Museumstag von 12 bis 16 Uhr kostenlose Führungen und Aktionen. Mehr unter: www.uni-freiburg.de.
Die Folgen des Kalksteinabbaus für die Zementproduktion auf Java in Indonesien macht Dewi Candraningrum sichtbar. Foto: Dewi Candraningrum
Globale Märkte und lokale Lebenswelten sind eng miteinander verbunden. Die Ethnologische Sammlung des Museums Natur und Mensch nimmt in der Ausstellung „Voll unfair!“ ab Mittwoch, 20. Mai, zwei sehr unterschiedliche Produkte in den Fokus: Kakao und Zement. Zwei künstlerische Positionen zeigen bis Sonntag, 3. Januar 2027, dass beide viel gemeinsam haben. Es geht um Ausbeutung, Widerstand und Hoffnung.
Die Ausstellung rückt Frauen als zentrale Akteurinnen in den Fokus und macht Mut für Veränderungen. Marcello Martinez Vega thematisiert Kakao in Ecuador. Kakao ist dort nicht nur Genussmittel und Exportschlager, sondern auch spirituelles Gut von großer kultureller Bedeutung. Die Folgen des Kalksteinabbaus für die Zementproduktion auf Java in Indonesien macht Dewi Candraningrum sichtbar. Sie zeigt die Auswirkungen auf Natur und Gemeinschaften.
Die Fotos zeigen die „Inselmenschen“ – hier ein Fischer und seine Familie. Foto: Ulrich Mack
Am Mittwoch, 20. Mai um 19 Uhr eröffnet das Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstraße 62, im Foyer die Fotoausstellung „Inselmenschen. Island People“ mit Werken des bedeutenden deutschen Fotografen Ulrich Mack.
In einer achtsamen fotografischen Langzeitbeobachtung porträtierte Mack zwischen 1978 und 1984 zwei Inselgemeinschaften auf beiden Seiten des Atlantiks: Pellworm in Nordfriesland und Harkers Island in North Carolina. Zur Vernissage werden beide Inselgemeinden live zugeschaltet – darunter Zeitzeug:innen, die selbst Teil der Bildserie sind. Anwesend sein wird Julian Mack, der Sohn des Fotografen. Die Veranstaltungssprachen sind Deutsch und Englisch. Eintritt frei.
Schäfer George (Hugh Jackman) ahnt nicht, dass seine Schafe leidenschaftlich über seine vorgelesenen Krimis diskutieren. Foto: Amazon MGM Studios
Krimispaß der etwas anderen Art: In „Glennkill: Ein Schafskrimi“ übernehmen keine Geringeren als Schafe die Ermittlungen und klären ein Verbrechen auf ihrer Farm auf. Und diese Vierbeiner entpuppen sich als geniale und geistreiche Detektive. Schäfer George (Hugh Jackman, „Logan“) liest seinen geliebten Schafen jeden Abend Krimis vor und nimmt an, dass sie kein Wort davon verstehen. Doch genau das tun sie. Nach jeder Geschichte diskutiert die Herde leidenschaftlich über Motive, Spuren und Täterbilder.
Als ein mysteriöser Vorfall das friedliche Leben auf der Farm durchbricht, wird den Schafen bewusst, dass sie selbst nun die Ermittlungen übernehmen müssen. Denn der unbeholfene Dorfpolizist Tim Derry (Nicholas Braun, „Succession“) hat kaum Erfahrung mit echten Kriminalfällen. Also folgen sie der Spur der Beweise und machen menschliche Verdächtige ausfindig. Dabei beweisen sie, dass auch Schafe brillant darin sein können, Verbrechen aufzuklären.
In weiteren Rollen sind in der charmanten und amüsanten Krimi-Komödie Nicholas Galitzine („Red, White & Royal Blue“), Molly Gordon („Theater Camp“) sowie Hong Chau („The Whale“) und Emma Thompson („Tatsächlich… Liebe“) zu sehen.
Regie führte Kyle Balda („Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss“). Das Drehbuch schrieb Craig Mazin („The Last of Us“), basierend auf dem Bestseller „Glennkill: Ein Schafskrimi“ von Leonie Swann. Bei solch genialen und geistreichen Detektiven braucht man auch die perfekte Besetzung, um ihnen eine prägnante Stimme zu verleihen. Daher werden zwei der Schafe in der deutschen Fassung von dem Comedy-Duo Anke Engelke und Bastian Pastewka gesprochen.