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Die Freiburger Johanniter bieten erstmals einen Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs an

Wie versorgt man einen Verletzten im Wald? Das lernen die Teilnehmer unter anderem bei dem Outdoor-Kurs.Wie versorgt man einen Verletzten im Wald? Das lernen die Teilnehmer unter anderem bei dem Outdoor-Kurs. Foto: Johanniter/Grosser

Ein Sturz vom Mountainbike oder ein verstauchter Knöchel – in der Natur kann man schnell in Situationen kommen, in denen man sich selbst oder anderen helfen muss. Für solche Notfälle bieten die Freiburger Johanniter jetzt einen Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs an. Was die Teilnehmer erwartet, erklärt Kursleiter Michael Geis im Gespräch mit Saskia Schuh.

Was ist das Besondere an diesem Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs?

Michael Geis: Das Besondere ist zunächst, dass der Kurs draußen stattfindet, da sind die Rahmenbedingungen völlig andere. Bis auf eine kurze Einweisung in der Dienststelle geht es direkt raus ins Gelände. Wir stellen Szenarien nach und trainieren Schritt für Schritt: Druck, Verbände, Schienen und so weiter. In einem normalen Erste-Hilfe-Kurs überbrückt man meist nur acht bis zehn Minuten, bis der Rettungswagen eintrifft. Outdoor kann es zwei, drei oder vier Stunden dauern, bis Hilfe kommt. Bei längeren Unternehmungen wie Expeditionen oder mehrtägigen Skitouren kann es auch ein oder zwei Tage dauern.

Welche Unterschiede gibt es noch?

Geis: In der Outdoor-Ersten-Hilfe geht es nicht nur um die klassischen Skills, sondern auch um eine andere Vorgehensweise am Unfallort. Eigensicherung hat hier einen deutlich höheren Stellenwert: zuerst retten und absichern, dann die Verletzung beurteilen. Bei Brüchen etwa ist das Vorgehen anders, Transportfragen spielen eine größere Rolle. Hinzu kommen Aspekte wie provisorische Unterkünfte, Regenschutz, Feuer machen oder Nahrungsbeschaffung – kein reines Survival-Training, aber Elemente davon gehören dazu.

Wie läuft so ein Kurs ab?

Geis: Schwerpunkte sind Verletzungen, Frakturen, Blutungen, Schock bei Verletzung und die Unterbrechung von blockierenden Gruppendynamiken in der Ausnahmesituation. Wir stellen zum Beispiel die Situation nach, dass jemand vom Weg abgekommen ist – in lawinen- oder erdrutschgefährdetem Gelände. Beim Mountainbiken kann es passieren, dass jemand mitten im Trail stürzt. Dann ist es entscheidend, die Person zuerst aus der Gefahrenzone zu bringen, bevor andere hineinfahren. Wir starten aber nicht gleich mit Extremszenarien.

Was wird geübt?

Geis: Eine typische Übung: Wandern in unwegsamem Gelände, eine Person kann wegen einer Verstauchung nicht mehr laufen. Dann heißt es einsammeln und zum Rettungspunkt bringen. Wir üben, wie man Rettungspunkte findet, Karten offline liest und mit dem Kompass arbeitet. Bei einem Beinbruch schienen wir so, dass Transport möglich ist. Jemand stürzt einen Hang hinab, ein Ast verursacht eine tiefe Verletzung am Oberschenkel: Wie stoppe ich die Blutung? Solche Situationen üben wir intensiv. Anders als im Erste-Hilfe-Kurs, wo wir schulbuchmäßig trainieren, lassen wir die Teilnehmenden selbst handeln. Fehler sind nicht schlimm, sie passieren. Entscheidend ist, zu erkennen: Ich habe einen Fehler gemacht, jetzt muss ich darauf reagieren, also anders versorgen, anders transportieren oder anpassen. Durch das Üben von Ausnahmesituationen wollen wir den Teilnehmern die Sicherheit vermitteln, in solchen Situationen zielorientiert helfen zu können und handlungsfähig zu bleiben. Das Wichtigste ist zu handeln.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Geis: Das war zu einem großen Teil meine persönliche Motivation. Survival-Techniken und Outdoor-Erste-Hilfe beschäftigen mich seit Jugendtagen. Ich wollte so einen Kurs schon lange umsetzen. In Mannheim gibt es das Angebot bei den Johannitern bereits, da lag es nahe, das auch in Freiburg zu machen. Die Umgebung mit der Nähe zum Schwarzwald eignet sich dafür hervorragend.


An wen richtet sich der Kurs?

Geis: Zielgruppen sind vor allem Mountainbiker, Wandernde, Tourenradler sowie Jäger, Waldarbeiter oder Mitarbeiter in Waldkindergärten. Grundsätzlich ist der Kurs für alle sinnvoll, die größere oder abgelegenere Touren planen oder sich häufiger abseits leichter Wege bewegen. Im weiteren Sinne kann das Wissen auch in Zeiten zunehmender Extremwetter und Krisen nützlich sein – auch wenn es dafür wiederum spezialisierte Kurse gibt. Hilfreich ist ein normaler Erste-Hilfe-Kurs im Vorfeld. Wichtig: Unser Kurs ist kein BG-Kurs und ersetzt ihn nicht – Betriebshelfer müssen weiterhin den regulären Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. Wir rechnen mit rund 20 Teilnehmern pro Kurs.

Haben Sie dafür spezielle Weiterbildungen absolviert?

Geis: Ja, mehrere. Ich beschäftige mich seit frühester Jugend mit dem Thema – damals war Rüdiger Nehberg für viele ein Vorbild in Sachen Survival. Das Interesse hat mich immer wieder begleitet. Unter anderem bin ich ehrenamtlich Erste-Hilfe-Ausbilder für die Breitenausbildung und für die Betriebshelfer.


Beobachten Sie eine Tendenz zu mehr Unfällen in der freien Natur?

Geis: Ich glaube, die Tendenz ist steigend. Vermutlich spielen Fehleinschätzungen von Wetter- und Klimabedingungen eine Rolle, gerade bei Bergwanderungen. Es reicht schon, am Feldberg abseits zu wandern und falsches Schuhwerk zu tragen. Unterkühlung und Hitzschlag sind wichtige Themen, die oft unterschätzt werden. Dann ist es sinnvoll zu wissen, was zu tun ist.

In der freien Natur „kann es zwei, drei oder vier Stunden dauern, bis Hilfe kommt“, so Kursleiter Michael Geis von den Freiburger Johannitern. Foto: privat

Perfekter Sommersong: Der Brass Remix von „Schwarzwald Sound“ der Band Zweierpasch

Mit der Maddis'son Brass Band hat Zweierpasch einen Brass Remix der Single „Schwarzwald Sound“ veröffentlicht. Mit der Maddis’son Brass Band hat Zweierpasch einen Brass Remix der Single „Schwarzwald Sound“ veröffentlicht. Foto: Panoramique_Pix

Die HipHop Band Zweierpasch hat einen Brass Remix ihrer Single „Schwarzwald Sound“ veröffentlicht. Gemeinsam mit der Maddis’son Brass Band hat sie dafür in den Höhen des Schwarzwalds eine Musikvideo gedreht. Mit am Set waren neben den 10 Musikern ein T-Rex sowie rund 150 Zuschauer, die den Dreh vor spektakulärem Panorama gebannt verfolgten. 

Das Video zeigt die acht Blechbläser und zwei Zweierpasch-Frontmänner Felix und Till Neumann bei ihrer Performance im stimmungsvollen Sonnenuntergang auf der Zuflucht bei Oppenau. Herrlich eingefangen sind darin die Weiten des mittleren Schwarzwalds und im goldenen Abendlicht funkelnde Blasinstrumente. Besonders eindrücklich wirkt das wuchtige Susafon, gespielt von Björn Geiger, der sowohl Instrumentalist als auch versierter Sänger ist. Zur Band gehören neben ihm die Musiker Mathias Herzog, Pirmin Landmann, Simon Goldschagg, Lukas Stein, Lukas Scherzinger, Iwo Deibert, Johannes Hepe, Naomi Fuchs, Jan-Christoph Winkler und Nicolas Nagler.

Der perfekte Song für den Start in den Sommer!

Mehr unter https://www.instagram.com/p/DYznF4IIwc-/

Vom ESC in den Europa-Park: Sarah Engels genießt Auszeit mit der Familie

Sängerin Sarah Engels gönnte sich nach dem ESC-Trubel eine Auszeit im Europa-Park Sängerin Sarah Engels gönnte sich nach dem ESC-Trubel eine Auszeit im Europa-ParkSängerin Sarah Engels gönnte sich nach dem ESC-Trubel eine Auszeit im Europa-Park. Foto: Europa-Park

Nur wenige Tage nach ihrem Auftritt auf der größten Musikbühne Europas besuchte Sarah Engels gemeinsam mit ihrer Familie das Europa-Park Erlebnis-Resort. Die Sängerin, die Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten hatte, genoss in Deutschlands größtem Freizeitpark eine private Auszeit abseits des Rampenlichts.

Bei ihrem Besuch in Rust erlebte Sarah Engels die besondere Atmosphäre des Europa-Park. Zwischen liebevoll thematisierten europäischen Themenbereichen, abwechslungsreichen Attraktionen und sommerlichem Entertainment bot Deutschlands größter Freizeitpark den idealen Rahmen für gemeinsame Familienzeit. Bei Temperaturen über 30 Grad durfte auch ein Ausflug in die Wasserwelt Rulantica nicht fehlen.

Grammy-Preisträger Pat Metheny tritt am 19. Juni im Freiburger Konzerthaus auf

m Zentrum seiner Show steht Pat Methenys neues Studio Album – das Erste seit sechs Jahren.m Zentrum seiner Show steht Pat Methenys neues Studio Album – das Erste seit sechs Jahren. Foto: Jimmy Katz

Pat Metheny zählt seit Jahrzehnten zu den prägendsten Gitarristen des modernen Jazz – ein echter Ausnahmemusiker, der wie kaum ein anderer technische Meisterschaft, unerschöpfliche Neugier und starken Ausdruck vereint. Am 19. Juni, 20 Uhr, gastiert der 20-fache Grammy-Preisträger im Freiburger Konzerthaus.

Im Zentrum der Show steht Pat Methenys neues Album „Side-Eye III+“, sein erstes Studioalbum seit sechs Jahren. Hierfür hat er seine Kernbesetzung, bestehend aus ihm, Chris Fishman (Piano/Keyboards) und Joe Dyson (Drums), um den Bassisten Jermaine Patton sowie den Percussionisten und Sänger Leonard Patton erweitert. Dieses fünfköpfige Line-up stellt für Metheny einen Blick in die Zukunft seines Side-Eye Projektes dar. Da das im Studio aufgenommene Ergebnis von „Side-Eye III+“ im Trio-Format nicht zufriedenstellend reproduzierbar ist, nahm er die Herausforderung dankend an, andere Herangehensweisen an das neue Material zu finden. Metheny-Fans wissen, wie viel kreative Energie dies bei ihm freisetzt, daher darf sich sein Publikum live auf echte Sternstunden freuen.

Für seine Arbeit hat Pat Metheny nahezu sämtliche Ehrungen erhalten, die die Jazzwelt zu vergeben hat – darunter 20 Grammy Awards in verschiedenen Kategorien, drei Goldalben sowie die Aufnahme in die DownBeat Hall of Fame. 2018 wurde er zudem als NEA Jazz Master ausgezeichnet, die höchste Auszeichnung des US-amerikanischen Jazz.

Tickets unter 07641 / 96 28 28 40 und www.karoevents.de, bei der Badische Zeitung und bei allen bekannten (ReserviX-) Vorverkaufsstellen.

Wildbienen und Afterwork-Waldbaden im Juni beim Freiburger Waldhaus

Ein Bild aus der aktuellen Naturfotografie-Ausstellung im Waldhaus: Eine Zweifarbige Schneckenhausbiene (Osmia bicolor) tarnt das Gehäuse mit Grashalmen. Foto: ENJ 2023/Solvin ZanklEin Bild aus der aktuellen Naturfotografie-Ausstellung im Waldhaus: Eine Zweifarbige Schneckenhausbiene (Osmia bicolor) tarnt das Gehäuse mit Grashalmen. Foto: ENJ 2023/Solvin Zankl

Seit 2008 bietet das Waldhaus Freiburg mit verschiedenen Veranstaltungsformaten Umweltbildung zum Thema Wald und Nachhaltigkeit an. Im Juni locken gleich mehrere besondere Veranstaltungen. Los geht es am Mittwoch, 10. Juni, mit einem Waldspaziergang im Stadtwald. Am Sonntag, 14. Juni, gastiert „Fräulein Brehms Tierleben“ mit zwei Vorführungen im Waldhaus: Um 14 Uhr geht es um die Wildkatze und um 16 Uhr stehen Wildbienen im Mittelpunkt.

In weiteren Juni-Veranstaltungen geht es um Afterwork-Waldbaden, das Stadtwaldarboretum und den Wildbienengarten in Opfingen. Einen Grünholzhocker selbst bauen können Teilnehmer am 27. Juni (erster Teil). Mehr Infos und Anmeldung: www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender oder telefonisch 0761 89 64 7710

„Knutstock“-Festival im Freiburg Eschholzpark am 12. und 13. Juni

Cosmic Mints ist auch 2026 wieder live und in Farbe auf dem Knutstock im Eschholzpark zu erleben. Foto: VeranstalterCosmic Mints ist auch 2026 wieder live und in Farbe auf dem Knutstock im Eschholzpark zu erleben. Foto: Veranstalter

Zum vierten Mal geht am 12. und 13. Juni jeweils ab 15 Uhr das Knutstock-Festival im Eschholzpark über die Bühne. Veranstalter ist der Kulturverein Kule Knut e.V.. Dieser hat das Ziel, die regionale Subkultur zu fördern – und so geben sich vor allem talentierte Bands und Gruppen aus der Region das Mikrofon in die Hand.

Neben Musik von lokalen und regionalen Bands gibt es ein Kinderprogramm (Freitag, ab 16.45 Uhr Tanz, am Samstag ist von 16 bis 19 Uhr das Spielmobil zu Gast) und ein Tischtennisturnier (Samstag ab 15 Uhr). Außerdem erwartet die Besucher viel Kulinarik, ein Graffiti-Workshop und mehr. Beim Knutstock ist der Eintritt wie immer frei. Das Line-up: Brasilikum, Charlie Fonk, Cosmic Mints, Fancy Dolcy, funkenschleuder & Enriq, Herr und Frau Pilsschorle, Krautmotor, NeuRuTics, Oroseï, Restless Feet, Rien Faire, Tobias Dellit und die schweigende Mehrheit.

Mehr unter https://www.kuleknut-ev.de/urban-knutstock

Fernwärme, Strom und Wasser: Bauarbeiten für Freiburger Energietunnel laufen

Im Stühlinger laufen die Vorarbeiten: Der öffentliche Spielplatz an der Klarastraße ist bis Mitte 2027 gesperrt, denn hier startet das Millionenprojekt.Im Stühlinger laufen die Vorarbeiten: Der öffentliche Spielplatz an der Klarastraße ist bis Mitte 2027 gesperrt, denn hier startet das Millionenprojekt. Foto: Maximo-Hans Musielik

Die Badenova-Tochter Wärmeplus bohrt in den kommenden Monaten einen 260 Meter langen Tunnel vom Stühlinger bis in die Innenstadt. Diese Verbindungsachse soll künftig Fernwärme in die Stadt bringen und langfristig die Versorgung mit Strom und Wasser sichern. Bald beginnen die Bohrarbeiten.

Im Stühlinger laufen die Vorarbeiten: Der öffentliche Spielplatz an der Klarastraße ist bis Mitte 2027 gesperrt, denn hier startet das Millionenprojekt. Im Juni wird die Tunnelbohrmaschine angeliefert, und in den darauffolgenden Wochen beginnen dort die Bohrarbeiten. „Anschließend wird die Baustelle so hergerichtet, dass im Herbst die Rohre eingezogen und der Tunnel verfüllt werden kann“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die restlichen Arbeiten sollen 2027 im Laufe der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Der 260 Meter lange Energietunnel verläuft unter dem Bahnhofsgelände bis zur Faulerpalette in Richtung Innenstadt. Am Parkplatz an der Faulerstraße läuft die Vorbereitung für den Energietunnel ebenfalls – dort war ein Bohrer bereits für die Zielgrube im Einsatz. „Der Bohrer ist notwendig, um die Spundwände für die Baugrube für den Energietunnel vorzubohren, damit diese danach in den Boden getrieben werden können“, erläutert Badenova-Pressesprecher Patrick Siegert gegenüber der BZ. „Anschließend wird die Zielbaugrube ausgehoben“, danach werde alles für den Tunnelbohrer vorbereitet.

Die Badenova investiert 4,25 Millionen Euro in das Projekt. Zusätzlich kommen 1,6 Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds
Klimaschutz der Stadt Freiburg sowie 150.000 Euro über das Förderprogramm „Wärmenetze 4.0“ vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Das Ziel: In der Freiburger Innenstadt sollen bis 2040 etwa 104.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Der Energietunnel soll bis zu 15 Megawatt Leistung transportieren und eine Energielieferung von rund 100 Gigawattstunden pro Jahr gewährleisten. So werden rund 10.000 Wohnungen in der Innenstadt mit Wärme versorgt.
Gleichzeitig wird die Übertragungskapazität von Strom vom Umspannwerk im Stühlinger erneuert, um so eine neue Infrastruktur für mehr E-Mobilität, Wärmepumpen und Strom zu schaffen. Außerdem wird die bestehende Wasserleitung durch eine neue Hauptversorgungsleitung ersetzt.

Durch die neue Strom-Infrastruktur wird – abhängig von der Tageszeit – eine Leistung von 10 Megawatt übertragen. Das entspricht ungefähr 8.500 Menschen, die sich gleichzeitig die Haare föhnen. Außerdem werden die Kommunikationsleitungen mit Glasfasertechnik erneuert. Mit der neuen Hauptversorgungsleitung können täglich etwa 17 bis 20 Millionen Liter Wasser transportiert werden. Das entspricht circa 127.000 Badewannenfüllungen.

„Freiburg hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt. Wenn wir wegkommen wollen von fossilen Energien, brauchen wir eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur. Genau dafür steht der Energietunnel: Er schafft die Voraussetzung dafür, dass klimafreundliche Fernwärme künftig aus dem Westen der Stadt in die Freiburger Innenstadt kommt. Zugleich stärkt das Projekt die Versorgungssicherheit bei Strom, Wasser und Wärme und macht unsere Stadt widerstandsfähiger für die Anforderungen der Zukunft. Das ist ein wichtiger Baustein für die Energie- und Wärmewende in Freiburg“, sagt Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg.

An anderer Stelle schreitet der Ausbau des Fernwärmenetzes voran. Bis Ende des Jahres werden neue Hauptleitungen im Stadtteil Mooswald verlegt. Bis Ende Oktober arbeitet Badenova Wärmeplus an einer neuen Fernwärmehauptleitung im Bereich des Technischen Campus der Universität Freiburg. Wegen der Arbeiten sind einige Bereiche gesperrt.

In der Faulerstraße entsteht derzeit die Zielgrube für den Energietunnel. Foto: Michael Bamberger

Kinotipp: In „Masters of the Universe“ kehrt He-Man zurück ins Kino

Ram Man (Jon Xue Zhang (v.l.), Man-At-Arms (Idris Elba), Adam (Nicholas Galitzine), Teela (Camila Mendes) und Cringer müssen sich gemeinsam einem übermächtigen Gegner stellen.Ram Man (Jon Xue Zhang (v.l.), Man-At-Arms (Idris Elba), Adam (Nicholas Galitzine), Teela (Camila Mendes) und Cringer müssen sich gemeinsam einem übermächtigen Gegner stellen. Foto: Amazon MGM Studios

Regisseur Travis Knight bringt das legendäre Franchise in dem gleichnamigen epischen Live- Action-Abenteuer zurück auf die große Leinwand. Im Mittelpunkt steht Prinz Adam (Nicholas Galitzine), der sich einem übermächtigen Gegner stellen muss: Skeletor (Jared Leto), dessen unstillbarer Drang nach Kontrolle das Universum bedroht.Nach 15 Jahren der Trennung führt das Schwert der Macht Prinz Adam (Nicholas Galitzine) zurück nach Eternia, und er entdeckt, dass seine Heimat unter der heimtückischen Herrschaft von Skeletor (Jared Leto) in Trümmern liegt. Um seine Familie und seine Welt zu retten, muss sich Adam mit seinen engsten Verbündeten zusammenschließen – Teela (Camila Mendes) und Duncan alias Man-At-Arms (Idris Elba) – und sein wahres Schicksal als He-Man annehmen, den mächtigsten Mann des Universums.

Regie führte Travis Knight („Bumblebee“). Das Drehbuch stammt von Chris Butler („Mister Link – ein fellig verrücktes Abenteuer“) sowie Aaron & Adam Nee („The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt“) und Dave Callaham („Spider-Man: Across the Spider-Verse“). Das Sci-Fi-Action-Adventure basiert auf „Masters of the Universe“ von Mattel.

He-Man wird verkörpert durch Nicholas Galitzine („Als du mich sahst“), an seiner Seite spielen Jared Leto („Tron: Ares“), Idris Elba („A House of Dynamite“), Camila Mendes („Riverdale“), Alison Brie („Glow“), James Purefoy („Rom“), Morena Baccarin („Deadpool 2“), Jóhannes Haukur Jóhannesson („Captain America: Brave New World“) und Charlotte Riley („Malice“). Kristen Wiig („Palm Royale“) ist als Stimme von “Roboto“ zu hören.

Die Tragikomödie „Sommer auf Asphalt“ mit Christoph Maria Herbst

Les (Mala Emde) ahnt nicht, dass ihr Vater bald sterben wird. Foto: Wüste MedienLes (Mala Emde) ahnt nicht, dass ihr Vater Bert (Christoph Maria Herbst) bald sterben wird. Foto: Wüste Medien

Les (Mala Emde) lebt schnell, spontan und unbeschwert. Tagsüber rast sie als Fahrradkurierin durch die Stadt, nach Feierabend stürzt sie irgendwo mit ihren Freunden ab. Anhalten, innehalten oder sich Gedanken über die Zukunft machen? Nicht mit Les. Zumindest nicht, bis ihr Vater Bert (Christoph Maria Herbst) – mit dem sie eigentlich so gut wie keinen Kontakt hat – ganz unerwartet vor der Tür steht und nach einem Unfall sogar ungefragt für seine Tochter aufs Rad steigt. Als Les dann auch noch von ihrer ungeplanten Schwangerschaft erfährt, ist sie vollends in einer neuen Realität angekommen. Der werdende Vater Tyler (Aaron Hilmer) hätte zwar Lust auf ein Kind, ist aber leider selbst noch eins. Les‘ Welt steht komplett Kopf – und dabei hat Bert ihr noch nicht einmal gesagt, dass er bald sterben wird.

„Sommer auf Asphalt“ ist eine warmherzige Vater-Tochter-Komödie über Selbstbestimmung, Familie und Zugehörigkeit. Berührend, leicht und witzig erzählt der Film von großen Entscheidungen in einer Lebensphase zwischen Aufbruch und Verantwortung und von der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. In den Hauptrollen spielen Mala Emde (Köln `75, Die
Mittagsfrau) und Christoph Maria Herbst (Stromberg, Extrawurst), in weiteren Rollen sind u.a. Aaron Hilmer (Das schönste Mädchen der Welt, Im Westen nichts Neues) und Gina Haller (Sophia, der Tod und Ich) sowie Jenny Schily und Moritz Führmann zu sehen. Regie führte Simon Ostermann, der Mala Emde bereits in der gefeierten Serie Oh Hell inszenierte.

„Scary Movie“: Comeback der Horror-Parodien mit Originalbesetzung

Anna Faris als Cindy (Anna Faris), Brenda (Regina Hall), Sara (Olivia Rose Keegan) und Robert (Cameron Scott) geraten erneut ins Visier des Killers. Foto: Paramount PicturesAnna Faris als Cindy (Anna Faris), Brenda (Regina Hall), Sara (Olivia Rose Keegan) und Robert (Cameron Scott) geraten erneut ins Visier des Killers. Foto: Paramount Pictures

Kein Horrorfilm-Franchise ist mehr sicher: 26 Jahre nachdem sie einem verdächtig vertrauten maskierten Mörder („Ghostface“) entkommen sind, gerät der harte Kern der alten Truppe erneut ins Visier des Killers. Marlon Wayans („Shorty“), Shawn Wayans („Ray“), Anna Faris („Cindy“) und Regina Hall („Brenda“) kommen in „Scary Movie“ wieder zusammen, um sich, gemeinsam mit altbekannten und neuen Gesichtern, durch Reboots, Remakes, Requels, Prequels, Sequels, Spin-offs, elevated Horror, Originalgeschichten, alles, was das Wort „Legacy“ enthält, und jedes „letzte Kapitel“, das absolut nicht das letzte ist, zu schlitzen.

Nichts ist heilig, kein Klischee bleibt verschont, jede Grenze wird überschritten. Die Wayans sind zurück und canceln die „Cancel Culture“.