Gewinnspiel: Tickets für den SC Freiburg gewinnen mit dem Freiburger Wochenbericht und badenova. Foto: Detlef Berger
Fußballfans aufgepasst: Gewinnen Sie Eintrittskarten für das kommende Bundesliga-Heimspiel des SC Freiburg gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag, 19. April um 15.30 Uhr – denn auch in dieser Saison verlosen der Freiburger Wochenbericht und Badenova gemeinsam attraktive Tickets im Europa-Park Stadion. Zu gewinnen gibt es 1 x 2 Sitzplatzkarten für die Osttribüne.
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Wer zwei Karten für das Heimspiel des SC Freiburg gewinnen möchte, beantwortet die folgende Gewinnspielfrage und ruft ab heute, Mittwoch, 8. April bis Sonntag, 12. April, 24 Uhr unter 01 37/ 9 37 95 69 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Badenova“ und die richtige Antwort. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
Gewinnspielfrage:
Welcher frühere Freiburger Spieler gehört dem aktuellen Kader des 1. FC Heidenheim am längsten an? A) Marvin Pieringer B) Eren Dinkci C) Jonas Föhrenbach
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel SC Freiburg Ticketverlosung mit Badenova
1.Veranstalter:
1.1 Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
1.2 Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
2. Teilnahme:
2.1 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss die Gewinnspielfrage: Welcher frühere Freiburger Spieler gehört dem aktuellen Kader des 1. FC Heidenheim am längsten an? A) Marvin Pieringer B) Eren Dinkci C) Jonas Föhrenbach beantwortet werden.
2.2 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 69 anrufen und am Telefon das Stichwort „badenova“ und die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage nennen.
2.3 Das Gewinnspiel endet mit Ablauf des 12.4.2026 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
2.4 Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 1 x 2 Sitzplatz-Eintrittskarten für das Bundesliga-Heimspiel des SC Freiburg gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag, 19. April 2026 um 15.30 Uhr im Europa-Park Stadion in Freiburg.
3. Teilnahmeberechtigung:
3.1 Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat.
3.2 Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
4. Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
4.1 Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraum per Losverfahren.
4.2 Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
4.3 Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels ausschließlich per E-Mail-Versand oder per Selbstabholung unter dieser Adresse: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Straße 3, 79115 Freiburg. Für den Versand des Gewinns wird eine E-Mail Adresse benötigt. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
5. Datenschutz:
5.1 Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Versendung des Gewinnes genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
5.2 Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
5.3 Sofern der Gewinner dem zustimmt, besteht im Falle eines Gewinns die Möglichkeit, dass ein vom Gewinner erstelltes Foto (Selfie) des Gewinners unter Angabe seines Namens in der gedruckten Ausgabe und in der Online-Ausgabe des Freiburger Wochenbericht veröffentlicht wird – ein Anspruch hierauf besteht jedoch nicht und die Entscheidung darüber liegt im Ermessen des Freiburger Wochenbericht.
6. Rechtsweg:
6.1 Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Von links: Klaus Döll, Sprecher Verwaltungsgericht Freiburg, Christoph Sennekamp, Präsident des Verwaltungsgerichts, Lisa Körner, Sprecherin Verwaltungsgericht Foto: Bernd Peters
Zunehmend sieht das Verwaltungsgericht Freiburg Kläger, die auf einen Anwalt verzichten und ihre rechtliche Argumentation durch KI erstellen lassen. Doch das führt oft zu Fehlern und am Ende zu enttäuschten Klägern.
Dass manche Kläger sich neuerdings vor einer Verhandlung ihre rechtlichen Argumente von KI-Programmen wie ChatGPT schreiben lassen, macht den Richtern am Verwaltungsgericht (VG) Freiburg zunehmend zu schaffen, wie Gerichtspräsident Christoph Sennekamp berichtet.
Konkrete Fallzahlen nannte der Jurist zwar nicht, durch die KI-Argumentationen der Kläger entstehe aber ein großer zusätzlicher Erklärungsbedarf: „Es kommen einfach zunehmend Menschen ohne Anwalt zu uns, die eine von ChatGPT erstellte falsche Rechtslage als Argumentationsgrundlage verwenden.“ Es mache Arbeit, die eigentlichen Rechtsverhältnisse „aufzudröseln“. Und es sorge bei den Klägern für Frust, wenn sie unverrichteter Dinge wieder abziehen müssten. „Aber eine Rechtsprechung, die irgendwie Pi mal Daumen erfolgt, ist eben nicht unsere Aufgabe“, so Sennekamp weiter. Jeder Fall werde vom Gericht einzeln betrachtet und entschieden.
Die Fehler seien zum Beispiel dadurch begründet, dass die Künstliche Intelligenz nicht auf Urteile und Urteilsbegründungen zurückgreifen könne, die in den entsprechenden Datenbanken nur gegen Gebühr erhältlich seien, so VG-Sprecherin Lisa Körner. Also setze die KI ihre Argumente aus frei verfügbaren Daten zusammen. Zum Beispiel aus Skripten von Jura-Studenten, die aber natürlich auch fehlerbehaftet seien.
Selbst Anwälte verlassen sich im Einzelfall auf die KI
Dazu passe die erschreckende Entwicklung, dass laut einer aktuellen Allensbach-Erhebung nahezu jeder zweite Deutsche mittlerweile der Ansicht sei, dass das, was Richter entscheiden, auch von ihm selbst entschieden werden könne. Der Vertrauensverlust vieler Menschen in die staatlichen Institutionen sei erschreckend. „Verboten ist das natürlich nicht“, so Christoph Sennekamp. Er wolle den KI-Einsatz auch grundsätzlich nicht verteufeln, beispielsweise gebe es beim Thema Datenauswertung interessante Pilotprojekte. Aber Recht und Gesetz seien „komplexe Angelegenheiten“. Wenn diese auf ein Weltbild träfen, das aus „einer festen Meinung und wenig Differenzierung“ bestehe, sei dies mithin problematisch. Es falle aber auch zunehmend auf, dass ausländische Kläger, die im Verfahren einen Übersetzer benötigten, mit juristisch gestochen scharf formulierten, aber inhaltlich falschen Schriftsätzen in die Verhandlung kämen, so VG-Sprecher Klaus Döll.
Schwerwiegender sei allerdings, dass auch Anwälte mittlerweile mit Schriftsätzen zur Verhandlung kämen, die von der KI verfasst worden seien, so Körner: „Ich habe hier schon Grundsatzurteile vorgelegt bekommen, die nicht auffindbar waren, weil sie einfach nicht existierten.“ Noch seien dies zwar Einzelfälle. Problematisch seien sie aber dennoch, so Christoph Sennekamp: „Anwälte sind Organe der Rechtspflege. Wenn sich das Phänomen der KI-Argumentationen dort häufen sollte, wird das ein Thema, das man mit der Anwaltskammer erörtern muss.“
Bilanz des VerwaltungsgerichtsFreiburg
Im vergangenen Jahr stiegen die Verfahrenseingänge um 43 Prozent auf rund 8.800 Fälle (2024: rd. 6.100). Besonders die Zahl der Klagen von abgelehnten Asylsuchenden stieg von rund 3.900 im Jahr 2024 auf zuletzt rund 6.400 stark an. Die Zahl der zu erledigenden Bestandsfälle stieg von rund 4.000 im Jahr 2024 auf knapp 6.400 im vergangenen Jahr an. Aber auch die Zahl der erledigten Verfahren stieg von rund 4.200 im Jahr 2024 auf rund 6.400 im vergangenen Jahr. Viel Arbeit machen dem Gericht die (in der Regel) erfolglosen Klagen gegen die GEZ-Gebühren sowie Verfahren, die gegen die Rückzahlung Corona-Hilfen gerichtet sind. Im laufenden Jahr befasst sich das Gericht aber auch mit Fällen von Impfskeptikern, die ihre schulpflichtigen Kinder nicht gegen Masern impfen lassen wollen, dem Streit um die Verringerung der Parkräume in der Freiburger Wiehre und der Anfechtung der Bürgermeisterwahl in Staufen.
Am 27. Juli kehrt die britische Indie-Rock Band Razorlight nach 15 Jahren auf die Zirkuszelt-Bühne des ZMF zurück. Foto: Charles Henri Belleville
Die Cumbia-Punk-Band Son Rompe Pera und die britische Indie-Rock-Band Razorlight wurden als weitere Acts für das ZMF bestätigt. Auch das afro-kubanische Orchester der Buena Vista All Stars tritt beim Festival auf.
Die aus Mexiko stammende Band Son Rompe Pera verbindet virtuoses Marimba-Spiel mit energiegeladenem Cumbia-Punk. Am 17. Juli begeistert sie mit einer Fusion aus Rock, Cumbia und Straßenkultur das ZMF-Publikum. Ihre mitreißenden Shows mischen Klassiker aus Mexiko, Peru und Kolumbien mit eigenen Songs und unerwarteten Covers – stets roh, tanzbar und absolut authentisch.
Am 27. Juli kehrt die britische Indie-Rock-Band Razorlight nach 15 Jahren auf die Zirkuszelt-Bühne des ZMF zurück. Bekannt für weltweit erfolgreiche Hits wie America oder Wire to Wire und mit lässig-charmanter Rock-Attitüde, prägte die Band maßgeblich die Welle der 2000er, die Gitarrenmusik zurück in den Mainstream und in die Clubs brachte. Die Indie-Gruppe um Frontmann Johnny Borrell schafft eine Live-Atmosphäre, die sofort mitreißt. 2024 veröffentlichte Razorlight in ihrer ursprünglichen Konstellation ein neues Album, mit dem sie diesen Sommer das Freiburger Publikum begeistern werden.
Ob auf den Straßen Havannas oder in den besten Konzerthallen der Welt, die Buena Vista All Stars laden ihr Publikum ein, eine Reise durch Musik, Geschichte und das kubanische Lebensgefühl anzutreten. Am 30. Juli bietet das Orchester ein authentisches und zugleich zeitgemäßes Erlebnis afro-kubanischer Musik im ZMF-Zirkuszelt. Tickets unter www.zmf.de.
Der Mond steht im Mittelpunkt des Konzerts. Foto: stock.adobe.com
Zu einem Konzert im Mondschein lädt das Freiburger Planetarium, Bismarckallee 7g, am Donnerstag, 16. April, um 19.30 Uhr ein. Unter dem Titel „An den Mond“ ist ein kurzweiliges Programm geboten, das vom Kunstlied über Oper und Chanson bis hin zum Broadway-Musical reicht.
Der Mond als Sehnsuchtsort hat nicht nur das romantische Lied geprägt. In allen Zeiten und Ländern hat er Komponisten inspiriert und vom verklärten Stern bis zur Mondfahrt Eingang in die Musik und Literatur gefunden. Die Sopranistin Inga Schaefer und der Pianist Christian Nagel bringen einige dieser musikalischen Glanzlichter von Schumann, Brahms, Debussy, Gershwin und Bernstein auf die Bühne. Außerdem überraschen sie mit einer Uraufführung. Thematisch passende Gedichte, unter anderem von Christian Morgenstern oder Else Lasker-Schüler, ergänzen die Musik. Das Publikum kann den Mond derweil von allen Seiten betrachten, während er über den Köpfen ruhig durch die Kuppel des Planetariums wandert.
Der Eintritt zum Konzert kostet regulär 24 Euro, ermäßigt 18 Euro. Ticketreservierung und weitere Infos unter 0761/3890630 und auf www.planetarium-freiburg.de.
Dieses Storchenpaar auf dem Mundenhof hat bereits ein Nest bezogen. Foto: Gustav Bickel
Es klappert wieder auf dem Mundenhof und den Kirchtürmen in den Freiburger Ortsteilen. Bereits seit Februar sind die Weißstörche aus ihren Winterquartieren zurück und beziehen ihre Nester. Dabei geht es nicht immer friedlich zu.
Die Ehrenamtlichen des Vereins Weißstorch-Breisgau e.V. haben im Vorjahr 44 Nester auf Freiburger Stadtgebiet zwischen Ebnet, St. Georgen, Munzingen und Hochdorf gezählt. Und die seien auch inzwischen bis auf wenige Ausnahmen alle wieder belegt, berichtet Vorsitzender Gustav Bickel, der in Freiburg-Opfingen lebt.
Doch ob die jetzigen Nestinhaber auch auf ihrem Nest bleiben können, ist keineswegs sicher. „Es finden Nestkämpfe statt.“ Dabei geht es mit spitzem Schnabel ordentlich zur Sache, denn die besten Nester, bevorzugt hoch oben, beispielsweise auf einem Kirchturm, sind heiß begehrt. Bickel hat einen Kampf, der für einen der beteiligten Störche sogar tödlich endete, noch eindrücklich in Erinnerung.
Nicht nur beim Hoheitsrecht über das Storchennest, sondern auch beim Zusammenfinden der Paare gibt es noch Änderungen. Störche seien ihrem Nest deutlich treuer als ihrem Partner, sagt Bickel. Wenn ein Storch etwas verspätet in der Brutregion ankommt, kann es durchaus sein, dass der Vorjahrespartner bereits mit einem anderen Storch auf dem Nest sitzt.
Gustav Bickel vom Verein Weißstorch-Breisgau bereitet das Nest auf dem Kirchturm in Munzingen vor. Foto: Gustav Bickel
Auch wenn die Störche hohe Nistplätze, die ihnen einen guten Blick auf das Futterangebot, Feinde und Konkurrenz erlauben, bevorzugen, beziehen sie manchmal aber auch gezielt niedrigere Nistplätze. So beispielsweise auf dem Mundenhof, wo einem Storchenpaar ein Kletterbaum, der eigentlich für Kinder gedacht war, gefiel. Der Freiburger Tierpark beherbergt seit etlichen Jahren mit 30 Storchennestern eine regelrechte Storchenkolonie. Manchmal würden auch denkbar ungeeignete Orte wie betriebene Schornsteine oder Strommasten von Störchen als Nistplatz auserkoren, sagt Bickel. Der Verein ist dankbar, wenn Bürger ihnen neu hinzugekommene Nester melden. Nicht nur für die Statistik, sondern auch, um bei ungeeigneten Nistplätzen beraten zu können.
In den vergangenen Jahren konnten die ehrenamtlichen Storchenbetreuer des Vereins in ihrem Gebiet zwischen Markgräflerland und Ortenau eine stetige Zunahme der Brutpaare beobachten. Während 2000 gerade einmal 18 Storchenpaare gezählt wurden, waren es 2014 bereits 90. Im vergangenen Jahr zählten sie 237 Brutpaare. Doch dieses Frühjahr scheint das exponentielle Wachstum der hiesigen Storchenpopulation gestoppt zu sein. Grund dafür könnte die Vogelgrippe sein, der im vergangenen Herbst viele Störche in ihren Winterquartieren in Spanien zum Opfer gefallen sind.
Viele Weißstorchpaare in Freiburg sind bereits fleißig am Brüten. Mit dem Schlüpfen der Jungtiere kann voraussichtlich ab Ende April gerechnet werden.
Freiburg wählt am 26. April – wohin geht die politische Reise? Foto: Michael Bamberger
Rund 175.000 Freiburgerinnen und Freiburger sind am 26. April aufgerufen eine neuen Oberbürgermeister zu wählen. Neun Kandidaten stellen sich zur Wahl. Der Wahlkampf verläuft bislang respektvoll, aber intensiv. Der Freiburger Politikwissenschaftler Ulrich Eith erklärt im Kurzinterview, warum die hohe Kandidatenzahl eine Stichwahl wahrscheinlich macht.
Bisher wirkt das Geschehen im Wahlkampf verhalten. Scharfe Attacken der Kontrahenten untereinander sind bislang ausgeblieben. Wie schätzen Sie das ein?
Ulrich Eith: Alle Kandidierenden versuchen natürlich, ihre Vorstellungen ins richtige Licht zu rücken. Es finden zudem zahlreiche Veranstaltungen statt, die auch gut besucht sind. Insofern ist durchaus ein richtiger Wahlkampf zu beobachten. Dass die Kandidierenden respektvoll miteinander umgehen, heißt nicht, dass es keinen intensiven Wahlkampf gibt.
Gibt es aus Ihrer Sicht eine Wechselstimmung bei dieser Wahl?
Eith: Im Unterschied zur letzten OB-Wahl kann ich bei dieser Wahl keine ausgeprägte Wechselstimmung wahrnehmen. Aber die hohe Anzahl an Kandidierenden, die teilweise sehr bekannt sind, führt dazu, dass ein zweiter Wahlgang durchaus möglich ist.
Welche Rolle wird die Wahlbeteiligung bei der Wahl am 26. April spielen?
Eith: In der Vergangenheit hatten wir bei OB-Wahlen immer eine ganz gute Wahlbeteiligung. Alle, die den amtierenden OB herausfordern, werden ihre Wählerpotenziale mobilisieren. Auch diejenigen, die sich für eine weitere Amtsperiode von Amtsinhaber Martin Horn einsetzen, werden in dieser Situation zur Wahl gehen. Insofern stehen die Zeichen ganz gut, dass wir eine ordentliche Wahlbeteiligung haben werden.
Zur Person: Prof. Dr. Ulrich Eith (66 Jahre), ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Freiburg und seit 2008 Institutsdirektor des Studienhauses Wiesneck in Buchenbach.
Becket Redfellow (Glen Powell) will sich sein Erbe zurückholen – mit allen Mitteln. Foto: Studiocanal
Becket Redfellow hat Witz, Stil, Bildung und Charme. Doch eines besitzt er nach wie vor nicht – das milliardenschwere Vermögen, das ihm laut seiner Mutter von Geburt an zusteht. Jetzt ist er fest entschlossen, all das zurückzuholen, was er für gestohlen hält. Und das mit allen Mitteln.
Seine Mutter Mary, einst Erbin des gewaltigen Redfellow-Imperiums, wurde von ihrer einflussreichen Familie bei Beckets Geburt verstoßen und starb völlig verarmt. Jetzt ist ihr charismatischer, vom Drang nach Höherem getriebener Sohn fest entschlossen, all das zurückzuholen, was er für gestohlen hält. Becket entwickelt einen raffiniert-mörderischen Plan, um die sieben Redfellow-Verwandten, die zwischen ihm und dem Familienbesitz stehen, aus dem Weg zu räumen. Während die Erben einer nach dem anderen in einer Reihe von köstlich einfallsreichen „Unfällen“ ums Leben kommen, muss Becket der Beziehung zu seiner neuen Freundin Ruth gerecht werden und sich gleichzeitig den gefährlich koketten Avancen seiner Jugendliebe Julia stellen.
Regisseur und Drehbuchautor John Patton Ford („Emily the Criminal“) stellt für seinen herrlich schurkischen Rache-Thriller voll schwarzem Humor ein hochkarätiges Ensemble zusammen: Allen voran Glen Powell („Top Gun: Maverick“) als charismatischer, aber skrupelloser Außenseiter, der vor nichts zurückschreckt, um das zu bekommen, was ihm zusteht. An seiner Seite stehen Margaret Qualley („The Substance“) und Hollywood-Legende Ed Harris („Verbrechen ist Familiensache“) sowie Jessica Henwick („Glass Onion: A Knives Out Mystery“) und sorgen für ein mörderisch gutes, unterhaltsames Kinoerlebnis.
Auf die Plätze, fertig, los! Am kommenden Sonntag, 12. April, läutet Freiburg mit dem 21. Freiburg-Marathon wieder die Rennsaison ein. Erwartet werden auf den verschiedenen Wettbewerben rund 18.500 Läuferinnen und Läufer. Die wichtigsten Fakten im Überblick.
Die Anmeldezahlen für den Freiburg-Marathon übertreffen deutlich die aus dem Vorjahr (17.000 Anmeldungen). Rund 18.500 Teilnehmer aus 80 Nationen werden erwartet. Schon im November waren der Marathon und der Halbmarathon restlos ausgebucht. Diese positive Resonanz freut Katharina Schirmbeck, seit 1. April neue Geschäftsführerin der Freiburg Wirtschaft Tourismus und Messe GmbH (FWTM), die das Event gemeinsam mit dem Badischen Leichtathletik-Verband (BLV) ausrichtet: „Ich könnte mir zum Start meiner Tätigkeit als FWTM-Geschäftsführerin keinen schöneren Anlass in Freiburg wünschen“, sagt Schirmbeck, die den Marathon als „herausragendes sportliches Highlight“ bezeichnet, das weit über Freiburg hinaus bekannt sei.
Strecken und Startzeiten
Den Halbmarathon über 21 Kilometer wollen 10.330 Menschen laufen. Auf der vollen Distanz über 42,195 Kilometer sind es 2.068 Läuferinnen und Läufer. Den Zehn-Kilometerlauf km) bestreiten 2.922 Menschen und beim Schülermarathon sind 180 Staffeln je sieben Starter gemeldet. Der Start des Marathons erfolgt um 9 Uhr in zwei Startblöcken mit 10 Minuten Abstand, gefolgt vom Zehn-Kilometer-Lauf um 9.40 Uhr und dem Start des Halbmarathons um 10.30 Uhr.
Streckenverlauf
Der Start- und Zielbereich ist wie üblich auf dem Messegelände. Die Strecke führt durch zahlreiche Freiburger Stadtteile und verbindet markante Orte wie Seepark, Dietenbachpark, St. Georgen, Wiehre, Dreisam, die Altstadt und die blaue Wiwili-Brücke. Marathonläufer absolvieren die Runde zweimal.
Sperrungen
Der Freiburg-Marathon führt wie üblich zu Fahrplanänderungen bei Bus und Bahn. So ist die Innenstadt von circa 9 bis 15 Uhr für den ÖPNV gesperrt und die Stadtbahnlinien sind unterbrochen. Die Buslinie 10 ist von 8.30 Uhr bis 12.42 Uhr komplett eingestellt (mehr dazu auf der VAG-Homepage). Aufgrund der Streckenführung sind auch die Rad-Vorrang-Routen FR1 und FR2 am Sonntag von 9.30 bis 11 Uhr gesperrt.
Das Rahmenprogramm
Entlang der 21-Kilometer-Strecke sorgen 37 Bands am MarathonSonntag zwischen 9 und 15 Uhr für Stimmung. Und an der Messe wird ein umfangreiches Programm für die ganze Familie geboten, darunter eine Sportexpo sowie mehrere Bewegungsangebote.
Für seinen Film über den deutschen Adel war Jochen Breyer auch im Schloss Ebnet zu Gast. Foto: ZDF/Nicolai Mehring
Der bekannte TV-Moderator Jochen Breyer recherchiert in einer Welt, die es offiziell seit über hundert Jahren nicht mehr gibt – und dennoch erstaunlich lebendig ist: die Welt des deutschen Adels. Am 28. April, 20.15 Uhr, wird seine Doku „Die geheime Welt des Adels – mit Jochen Breyer“ im ZDF (danach in der ZDF-Mediathek abrufbar) ausgestrahlt.
Er besucht Schlösser, Jagden und Adelsbälle und trifft unter anderem Nikolaus von Gayling-Westphal, den 26. Herrn von Schloss Ebnet. Gayling-Westphal lebt in einem 276 Jahre alten Schloss, das nie richtig warm wird und monatlich rund 10.000 Euro Nebenkosten verursacht. Trotz eines Sturzes empfängt er Breyer bei den Dreharbeiten vor einem Jahr zum Interview im Himmelbett. „Die alten Traditionen, die Merkmale vom Adel, die konnte man ja nicht verbieten“, sagt der Baron. „Ich erkenne, wer adlig ist und wer nicht.“ Seinen Stammbaum könne er bis ins Jahr 1080 zurückverfolgen. Einordnung erhält der Film auch durch eine besondere Erzählebene: Schauspielerin Katja Riemann schlüpft in die Rolle einer Hausdame, die den Zuschauer durch die Geschichte des deutschen Adels führt. Klingt spannend!
Schlossherr Nikolaus von Gayling-Westphal empfing wegen eines Sturzes im Bett zum Interview. Foto: ZDF/Nicolai Mehring
Katja Riemann (r.) schlüpft in der Dokumentation in die Rolle der Hausdame Henriette. Sie führt die Zuschauer durch die Geschichte und Gegenwart des deutschen Adels. Foto: ZDF/Nicolai Mehring
Starker Auftritt: Der 13-jährige Ruben aus Freiburg bei „The Voice Kids“ mit Popsänger Alvaro Soler. Foto: Joyn/Richard Hübner
Für ihn gab es von der kompletten Jury Standing Ovations: Der 13-jährige Ruben aus Freiburg hat bei der TV-Show „The Voice Kids“ begeistert. Und das mit einem besonderen Auftritt bei den „Blind Auditions“ – als erster Kandidat der Show stellte er sich mit einem Kontrabass auf die Bühne. Und er performte den Song „Stäffisburg“ der Berner Band Patent Ochsner in Berner Mundart. Er entschied sich für das Team von Popsänger Alvaro Soler, denn der Freiburger ist ein Fan dessen Musik. In der zweiten Runde – den Battles – ist dann für Ruben die Zeit bei der TV-Show leider schon wieder vorbei.
„Bei ,The Voice Kids‘ war es schon stressig, aber es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht. So viel Musik – das war cool“, sagt er der BZ. Die spielt in seinem Leben schon immer eine große Rolle: Sein erster öffentlicher Auftritt war bereits in der dritten Klasse beim Sommerfest. Er spielt gleich neun Instrumente: Mit dem Geld, das er mit Konzerten oder Straßenmusik verdient, kauft er sich neue Instrumente. Der 13-Jährige könnte sich auch vorstellen, seine Leidenschaft später zum Beruf zu machen. Bestimmt sehen wir ihn bald wieder auf einer Bühne!