Vadim Baranov (Paul Dano, r.) wird zum Strippenzieher im Kreml und bringt Wladimir Putin (Jude Law, Mitte) an die Macht. Foto: Constantin Film
Russland, Anfang der 1990er Jahre. Die UdSSR ist zusammengebrochen. Mitten im Chaos eines Landes, das sich neu finden muss, macht ein äußerst intelligenter junger Mann, Vadim Baranov, Karriere. Zunächst Avantgarde-Künstler, dann Produzent von Reality-TVShows, wird er inoffizieller Berater eines ehemaligen KGB-Agenten, der die absolute Macht an sich reißen soll, dem Mann, der bald als „Der Zar“ bekannt sein wird: Wladimir Putin.
Tief im Herzen des Systems wird Baranov zum Strippenzieher des neuen Russlands und prägt Reden, Sichtweisen und Fantasien. Nur eine Figur entzieht sich seiner Kontrolle: Ksenia, eine freiheitsliebende und unabhängig Frau, die die Möglichkeit der Flucht verkörpert – weit entfernt von politischer Macht und Einfluss.
Fünfzehn Jahre nach seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit ist Baranov bereit auszupacken. Was er offenbart, verwischt die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion, Glaube und Strategie. Der Film ist ein Abstieg in die dunklen Korridore der Macht, wo jedes Wort einem Plan dient und den Lauf der Welt verändern kann.
Ein spannendes politisches Intrigenspiel, das vor dem Hintergrund aktueller politischer Spannungen und medialer Manipulation besondere Brisanz gewinnt und dessen Auswirkungen bis in die heutige Zeit spürbar sind. Der neue Film von Regisseur Olivier Assayas ist in den Hauptrollen starbesetzt mit Paul Dano, Jude Law und Alicia Vikander.
Grace (Samara Weaving,l.) muss nicht nur sich selbst retten, sondern auch ihre Schwester Faith (Kathryn Newton) beschützen. Foto: Searchlight Pictures
Ihre Hochzeitsnacht war ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel, das Grace (Samara Weaving, „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) gerade so überlebt hat. Nur Momente nach dem brutalen Angriff der Familie Le Domas und ihres Bräutigams erkennt Grace, dass ihr Überleben sie in die nächste Stufe des albtraumhaften und makaberen Spiels katapultiert hat – diesmal jedoch mit ihrer entfremdeten Schwester Faith (Kathryn Newton, „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“) an ihrer Seite.
Grace hat nur eine Chance: selbst zu überleben, ihre Schwester zu beschützen und den Hohen Rat zu stürzen, der im Verborgenen die Geschicke der Welt lenkt. Vier rivalisierende Familien jagen sie gnadenlos, um den Thron zu erobern. Und am Ende gilt: Wer gewinnt, kontrolliert alles.
Regie führen wieder Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett („Abigail“), die das Horror-Genre erneut auf den Kopf stellen. Neu zum Cast stoßen Kathryn Newton, Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“), Shawn Hatosy („The Pitt“) und Elijah Wood („The Monkey“). Komplettiert wird das Ensemble durch Néstor Carbonell („The Dark Knight“), Kevin Durand („Abigail“) und David Cronenberg („Die Fliege“). Das Drehbuch stammt erneut von Guy Busick („Scream“) und R. Christopher Murphy („Castle Rock“).
Auf der Tanzfläche bei der Ü65-Party war viel los. Foto: Valentin Behringer
In Freiburg gibt es seit Kurzem ein neues Partyformat speziell fürs ältere Publikum. Discofeeling wie früher bietet „Club 65“ – eine Tanzparty für alle ab 65 Jahren. Was die Besucher erwartet und ob die Veranstaltung zukünftig regelmäßig stattfinden wird, erklärt Matthias Blattmann, Inhaber der Tanzschule Gutmann und Ideengeber der Party, im Gespräch mit Saskia Schuh.
Wie sind Sie auf die Idee für eine Tanzparty ab 65 Jahren gekommen?
Matthias Blattmann: Ein Verein hat im Saarland solch eine Disco organisiert, und den Bericht habe ich beim SR Fernsehen auf Instagram gesehen. Die Idee fand ich so wunderbar, dass ich das bei uns einfach mal ausprobieren wollte.
Was erwartet die Besucher an diesem Abend?
Blattmann: Es ist tatsächlich eine Disco im klassischen Sinne. Die Musikauswahl orientiert sich natürlich am Alter des Publikums, entsprechend spielen wir eine Mischung aus den beliebtesten Charthits der 70er und 80er. An unserer Bar gibt es dann eine Auswahl an Cocktails und alkoholfreien Getränken.
Am 11. April gibt es die zweite Ausgabe. Wie kam die Premiere an?
Blattmann: Die Premiere war nach ein paar Tagen ausverkauft, und es gab viele weitere Nachfragen, was uns sehr gefreut hat. Die Stimmung war großartig, und es hat auch keine zwei Minuten gedauert, bis die Fläche gefüllt war. Also anders als früher, als man sich kaum traute, ein paar Schritte zu tanzen.
Es können aber auch jüngere Gäste dabei sein, wenn sie in Begleitung einer Person über 65 Jahre sind?
Blattmann: Ja, auch das ist möglich, aber in der Realität kam das kaum vor. Der Gedanke dahinter war, dass jemand vielleicht unsicher ist, alleine zu kommen, und vielleicht auch niemanden im gleichen Alter kennt.
Soll die Party in Zukunft regelmäßig stattfinden?
Blattmann: Wir warten ab, wie sich die kommenden Partys entwickeln. Sollte die Begeisterung anhalten, werden wir das Event auf jeden Fall regelmäßig anbieten.
Info: „Club 65 – die Tanzparty ab 65“ findet am 11. April, 20.15 (Einlass ab 19.45 Uhr) bis 0 Uhr, zum zweiten Mal im Ballhaus der Tanzschule Freiburg (Leo-Wohleb-Str. 1) statt. Tickets: 9 Euro im Vorverkauf unter ticket.gutmann-events.de, 10 Euro an der Abendkasse. Mit der BZ-Card 7/8 Euro. Mehr unter www.ballhaus-freiburg.de
„Die Idee fand ich so wunderbar, dass ich das bei uns einfach mal ausprobieren wollte“, so Matthias Blattmann. Foto: Valentin Behringer
Der SC Freiburg machte den Bayern das Leben schwer. Foto: Detlef Berger
Der SC Freiburg hat nur knapp einen Bundesliga-Heimsieg gegen Rekordmeister Bayern München verpasst. Wie im Hinspiel führte der SC Freiburg mit 2:0. Der Ausgleich und die Münchner Führung fielen dann in der Nachspielzeit.
Zur Halbzeit stand es im Europa-Park Stadion 0:0 zwischen dem turmhohen Favoriten aus München und dem SC Freiburg. Das nährte die Hoffnung der Breisgauer auf einen Punktgewinn.
Denn die Schuster-Elf hätte schon in Halbzeit eins gut und gerne in Führung gehen können: In der 15. Minute setzte Philipp Treu einen Schuss nur knapp am Münchner Tor vorbei. Und zweimal klärte Bayern-Keeper Manuel Neuer in höchster Not gegen Lucas Höler (28.) und Startelf-Rückkehrer Philipp Lienhart (34.) – doch beide Szenen pfiff das Schirigespann wegen Abseits zurück. Die Freiburger Griffigkeit schlug sich auch in der Eckenbilanz nieder (3:0 zur Pause)
Die Freiburger Führung nach Toren fiel kurz nach Beginn der zweiten Hälfte: Johan Manzambi fasste sich ein Herz und zog zentral aus rund 20 Metern ab – der scharf geschossene Ball schlug im rechten Toreck ein (46). Der verdutzte Neuer sah dem Ball nur regungslos hinterher. In der 54. Minute verfehlte Höler das Münchner Tor und das 2:0 nur um Haaresbreite.
Der eingewechselte Michael Olise hatte kurz darauf mit seiner ersten Chance den Ausgleich auf dem Fuß – doch auch sein Ball flog knapp am Tor vorbei (57.). Die Bayern, die nun Pavlovic, Musiala und Laimer brachten, gaben fortan den Ton an.
Doch der SC stand stabil und setzte immer wieder Nadelstiche nach vorne – so wie beim inzwischen fünften Freiburger Eckball, den Beste hereinbrachte. Lucas Höler behielt in seinem 300. Pflichtspiel für Freiburg beim folgenden Gestocher im Strafraum die Übersicht und traf unter dem Jubel der Fans zum 2:0 (71.). „Es war eines unserer schlechteren Spiele. Die Freiburger Führung war verdient“, sagte Bayerns Sportchef Max Eberl.
In der Folge war Freiburgs Schlussmann Noah Atubolu gefordert: Einen Distanzschuss von Michael Olise entschärfte der SC-Torwart mit einer Flugeinlage zur Ecke (77.). Gegen Luis Diaz musste Atubolu ein zweites Mal sein Können zeigen, als er dessen Schuss um das Toreck lenkte (81.). An Tom Bischoffs Flachschuss kam der SC-Torwart jedoch nicht heran und es stand 2:1 (81.). Kimmichs Distanzkracher wiederum entschärfte der Freiburger Keeper (84.) und erhielt auch dafür Szenenapplaus. Der Münchner Ausgleich fiel dann doch: Der Torschütze zum 2:2 hieß erneut Tom Bischoff, wieder traf er aus der Distanz (90.+2).
Die Münchner blieben aber weiter am Drücker – und markierten schließlich das späte Last-Minute-Siegtor: In der neunten Minute der Nachspielzeit landete ein Querpass von Davies bei Lennart Karl, der zentral zum 2:3-Endstand für München traf.
Die lange Nachspielzeit sorgte für Frust bei den Freiburgern – „mindestens diskussionswürdig“ sei diese gewesen, so Kapitän Christian Günter. Die starke Darbietung der Freiburger gegen die Bayern sei trotz der Enttäuschung über die Niederlage zugleich Ansporn für das anstehende Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League am kommenden Donnerstag gegen Celta Vigo: „Diese Leistung muss für uns der Maßstab sein“, so Günter.
Das Münchner Starensemble feiern mit den mitgereisten Bayern-Fans den Auswärtssieg im Breisgau. Foto: Detlef Berger
In Freiburg startet der Kandidat-O-Mat zur OB-Wahl. Nutzer können ab Samstag ihre politischen Positionen mit denen der Kandidierenden abgleichen. Hinter dem Angebot steht die Landeszentrale für politische Bildung.
Am Samstag, 4. April gegen 12 Uhr startet unter www.kandidatomat.de der sogenannte „Kandidat-O-Mat“ zur Oberbürgermeisterwahl in Freiburg am Sonntag, 26. April. Das Tool von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Außenstelle Freiburg entstand in Kooperation mit der Badischen Zeitung und dem Südwestrundfunk (SWR).
Das Online-Tool ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, ihre eigenen politischen Positionen mit denen der neun OB-Kandidierenden anhand eines Thesenkatalogs zu vergleichen. 25 Thesen zu kommunalpolitischen Themen aus Freiburg werden abgefragt. Die Anwendung zeigt anschließend an, inwieweit die persönlichen Ansichten mit den Standpunkten der Bewerberinnen und Bewerber übereinstimmen; das Ergebnis wird als Prozentzahl angezeigt.
Der Kandidatomat fördert laut LpB die politische Meinungsbildung und bietet einen spielerischen Zugang zu kommunalpolitischen Themen. Eine Wahlempfehlung gibt das Tool nicht. Die Nutzung erfolgt anonym, es werden keinerlei Kontaktdaten abgefragt, gespeichert oder ausgewertet, auch die Positionierungen der Nutzerinnen und Nutzer werden nicht ausgewertet.
Info: Hier geht’s zum Online-Tool unter www.kandidatomat.de – am Samstag, 4. April geht das Tool online.
Achterbahnspaß, Shows uns zahlreiche weitere Attraktion bietet die Sommersaison. Foto: Europa-Park
Am vergangenen Samstag ist der Europa-Park in die Sommersaison gestartet. . Auch in diesem Jahr können die Gäste neben den über 100 Attraktionen, eigens inszenierten Shows, landestypischer Architektur und authentischer Küche auf einige Neuheiten gespannt sein.
So glänzt ab sofort das Fürstentum Monaco als 18. europäischer Themenbereich im Europa-Park. Inspiriert vom mediterranen Flair erleben Gäste rund um die Achterbahn Silver Star das Land in all seinen Facetten mit prachtvoller Architektur, edlen Yachthäfen und kulinarischen Highlights. Eine exklusive Autoausstellung aus der Sammlung von S.D. Fürst Albert II. bringt den Riviera-Glamour nach Rust. Ebenfalls pünktlich zum Saisonstart feiert auch ein neues gastronomisches Highlight Premiere: Mit Sallys Café eröffnet die bekannte Food-Creatorin Sally ihr erstes eigenes Café – und das mitten im isländischen Themenbereich, direkt im blue fire Dome. Gäste können sich dort auf eine Auswahl an frisch gebackenen Kuchen, Kaffeespezialitäten und sowohl süßen als auch herzhaften Überraschungen aus Sallys Repertoire freuen.
Im Magic Cinema 4D erobert der Rulantica Star Snorri zum ersten Mal die große Kinoleinwand: Im neuen Animationsfilm „SNORRI 4D – Catch Me If You Candy“ von MACK Magic können kleine und große Besucher abtauchen und die mystische Insel Rulantica, die geheimnisvolle Unterwasserwelt und ihre fantastischen Bewohner auf nie dagewesene Weise erleben.
Der Freiburger Wochenbericht verlost zwei Mal zwei Freikarten für den Europa-Park. Wer gewinnen möchte, ruft bis Sonntag, 5. April, 0 Uhr unter 01 37/ 9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an und nennt das Stichwort „Europa-Park“. Teilnahme ab 18 Jahren. Viel Glück! Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Straße 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Süß oder herzhaft: Sally hat für ihr erstes eigenes Café besondere Snacks kreiert. Foto: Europa-Park
Sie ist die Queen der Torten und Cupcakes: Saliha „Sally“ Özcan hat sich jetzt endlich ihren großen Traum erfüllt und ihr erstes eigenes Café eröffnet. Und das mitten im Europa-Park im „Blue Fire Dome“ neben der Achterbahn im isländischen Themenbereich. „Das ist eine ganz große Ehre, ich freue mich schon lange darauf“, sagte sie beim Pressetermin zur Saisoneröffnung.
Bei YouTube hat sie mehr als zwei Millionen Abonnenten, bei Instagram folgen ihr mehr als eine Million Fans. Seit 14 Jahren ist sie bereits bei Social Media erfolgreich, aber erst jetzt eröffnet sie ihr erstes Café – und das kommt richtig gut an. Am Samstag bildeten sich lange Schlangen, weil so viele ihre Kreationen probieren wollten. „Es ist ultra aufregend, unglaublich, wie viele Menschen hier sind“, so Deutschlands erfolgreichste Foodbloggerin. Feine Mini-Cakes und Törtchen, aber auch Herzhaftes wie Börek-Varianten, hat Sally für das Café kreiert.
„In meinem Café gibt es Köstlichkeiten, die es sonst nicht gibt. Überraschende und auf den ersten Blick vielleicht ungewohnte Kreationen, süße Geheimnisse und Leckeres, das entdeckt werden will“, sagt die 37-Jährige. Sie ist nicht nur mit Miriam Mack befreundet, sondern auch seit ihrer Kindheit „ein Parkfan“ und verbrachte mit ihren Eltern jedes Jahr den Urlaub dort.
Beim Pressetermin zur Saisoneröffnung gab’s ein Erinnerungsfoto (rechtes Bild) mit Miriam Mack und XXL-Torte. Foto: Schuh
Eine bunte Auswahl an Köstlichkeiten erwartet die Besucher.
In dem Café können sich die Besucher eine Auszeit vom Trubel gönnen – beim Pressetermin vor der Eröffnung war es noch leerer, am ersten Tag gab es jedoch großen Andrang. Foto: Schuh
Ex-DFB-Präsident Fritz Keller (r.) wurde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit dem Verdienstorden des Landes ausgezeichnet. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg/Ilkay Karakurt
Eine besondere Auszeichnung gab es für gleich zwei Persönlichkeiten aus Freiburg. Ex-DFB-Präsident Fritz Keller und Wissenschaftlerin Asifa Akhtar wurden mit dem Verdienstorden des Landes ausgezeichnet. Dieser wurde ihnen persönlich von Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der feierlichen Verleihung am vergangenen Freitag im neuen Schloss in Stuttgart übergeben. In seiner Rede ehrte der Ministerpräsident die Bürgerinnen und Bürger: „Sie sind Menschen, die in unserer Gesellschaft herausragen, weil sie sich einsetzen, die Initiative ergreifen, Besonderes leisten im Ehrenamt oder im Beruf. Sie gehen mit neuen Ideen und Mut voran, inspirieren und motivieren andere und kümmern sich um ihre Mitmenschen. Sie sind damit Vorbilder für andere.“
Kretschmann würdigte die große Bedeutung engagierter Bürgerinnen und Bürger als Kitt, der die Gesellschaft zusammenhalte: „Menschen, die ihr Können, ihre Zeit und Arbeit zum Nutzen aller investieren, die nicht nur an sich und den persönlichen Erfolg denken, sondern die für das Füreinander und das Miteinander stehen, sind eine der tragenden Säulen unseres Gemeinwesens.“ In seiner Laudatio richtete er den Blick weiter auf das demokratische Gemeinwesen und den fundamentalen Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung.
Die Ausgezeichneten seien lebendige Beispiele für diese Verbindung: „Auf den verschiedensten Feldern im Staat, in der Gesellschaft, in der Wirtschaft haben sie mehr als nur ihre Pflicht getan: Sich eingebracht, mitgearbeitet und mitgestaltet. In der Politik, in Parteien, in Unternehmen, in Wissenschaft und Forschung, in Vereinen, Verbänden und Initiativen, in Stiftungen und Genossenschaften, in Musik, Kunst und Kultur, im Sport oder den Kirchen, aber auch einfach als Einzelperson.“ Ministerpräsident Winfried Kretschmann bedankte sich bei den Geehrten mit den Worten: „Mit ihren Leistungen, ihren Begabungen und ihrer Persönlichkeit, mit ihrem Berufsethos und ihrem Amtsverständnis haben sie sich um unser Gemeinwesen, um Baden-Württemberg verdient gemacht.“ Er legte ihnen den Verdienstorden des Landes als sichtbares Zeichen der Wertschätzung, der Dankbarkeit und der Anerkennung an.
Winzer Fritz Keller wurde unter anderem für sein leidenschaftliches Engagement in der Gastronomie, seinen Einsatz für die Region – beispielsweise durch das „VITIS-Edition Projekt“, das Winzern eine sichere Existenzgrundlage bietet sowie eine gezielte Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel ermöglicht, um alte und wertvolle Weinberglagen zu erhalten. – ausgezeichnet. Aber auch als engagierter Förderer des Sports, wie sich in seiner Zeit als DFB-Präsident und als langjähriger Präsident des SC Freiburg zeigte. Mit dem „Pinot and Rock“-Festival verwirklichte er zudem eine besondere Idee, Musik und Wein auf unverwechselbare Weise zusammenzubringen.
Asifa Akhtar wurde für ihre Forschungen im Bereich der Epigenetik und Molekularbiologie ausgezeichnet. Ihre bahnbrechenden Entdeckungen zeigen, wie Körperzellen Informationen speichern und weitergeben, ohne dass sich die Gene selbst verändern. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf der Genomregulierung. Damit trägt ihre Arbeit maßgeblich zum Verständnis genetisch bedingter Krankheiten bei. Außerdem ist sie die erste weibliche Vizepräsidentin der Max-Planck-Gesellschaft und setzt sich für Chancengleichheit und Diversität in der Wissenschaft ein. Eines ihrer großen Anliegen ist es, junge Menschen, insbesondere Frauen, zu ermutigen, einen selbstbewussten Weg in der Wissenschaft zu gehen.
Herzlichen Glückwunsch!
Auch Wissenschaftlerin Asifa Akhtar durfte sich über die Auszeichnung freuen. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg/Ilkay Karakurt
Vor den Toren Freiburgs treten in Kirchzarten die Mountainbiker beim Black Forest Ultra Bike Marathon in die Pedale. Eines von mehreren Sport-Events in diesem Jahr. Foto: Sportograf
Sportlich geht es auch im Jahr 2026 weiter. Wir zeigen die wichtigsten Sporttermine, die das Sport-Jahr für Freiburg zu bieten hat:
Januar
Mit einem Heimspiel am Samstag, 10. Januar gegen Aufsteiger Hamburg kehrt der SC Freiburg aus der Winterpause zurück. Das erste Rückrundenspiel findet dagegen erst am 18. Januar mit dem Gastspiel beim FC Augsburg statt. Am Sonntag, 11. Januar findet das Große-Spiele-Spiel Nr. 4 der Red Sparrows in der Act-Now-Halle in Freiburg statt. Vom 8. bis 11. Januar fungiert der Notschrei wieder als Austragungsort des FIS Para-Biathlon-Weltcups. Ein weiterer Para-Weltcup Ski Alpin lockt am 22. und 23. Januar die besten Slalomfahrer an den Feldberg. Und vom 24. bis 25. Januar geht das 51. Internationale Schlittenhunderennen in Todtmoos über die Bühne. Außerdem wird vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 die 17. Handball-Europameisterschaft der Männer in Dänemark, Schweden und Norwegen ausgetragen.
Februar
Der deutsche Meister kommt: Am Sonntag, 8. Februar empfangen die Erstligafußballerinnen des SC Freiburg den FC Bayern München im Dreisamstadion. Und in Mailand und Cortina d’Ampezzo werden vom 6. bis zum 22. Februar 2026 die XXV. Olympischen Winterspiele ausgetragen.
März
Am Samstag, 14. März feiert die 17. Galanacht des Sports Freiburgs erfolgreichste Sportlers – Höhepunkt des Gala-Abends im Konzerthaus Freiburg ist die Sportlerwahl (mehr auf www.galanacht-des-sports.de). Am Sonntag, 8. März bestreitet der EHC Freiburg gegen Crimmitschau das letzte Spiel der DEL-2-Hauptrunde.
April
„Laufschuhe raus!“ heißt es am Sonntag, 12. April beim 21. Freiburg-Marathon – das Laufevent lockt wieder tausende Hobby-Sportler auf Freiburgs Straßen (www.mein-freiburgmarathon.de). Am 18./19. April lädt der Freiburger Tennis-Club zu feierlichen FTC-Saisoneröffnung mit Turnieren und Schnuppertrainings. Am 9. April (21 Uhr) und am 16. April (18.45 Uhr) schreibt der SC Freiburg Vereinsgeschichte und spielt erstmals in einem Viertelfinale der Europa League – der Gegner ist Celta Vigo. Nicht weniger bedeutend wird der 23. April (20.45 Uhr): Dann spielt Freiburg beim VfB Stuttgart um den Einzug ins DFB-Pokalfinale. Und am Samstag, 25. April findet das letzte Große-Spiele-Spiel statt beim Heimspiel der HSG Freiburg gegen Werder Bremen in der Act-Now-Halle.
Welche Spieler des SC Freiburg sind bei der diesjährigen Fußball-WM an Bord – eine von vielen spannenden Fragen in diesem Jahr. Foto: Berger
Mai
Sport trifft Wirtschaft und Politik heißt es beim ersten Sport Summit Freiburg am 8. und 9. Mai im FT-Sportpark Freiburg (Ticketpakete unter ssf-freiburg.de). Am Samstag, 16. Mai endet mit dem 34. Spieltag und einem Heimspiel gegen RB Leipzig die Bundesligasaison für den SC Freiburg.
Juni
WM-Auftakt in Mexiko-Stadt: Am 11. Juni findet das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer statt. Beim 7. Rainforest Run Freiburg am Sonntag, 14. Juni durch den Stadtteil Wiehre geht es nicht nur ums Kilometerfressen, sondern wieder ums Spendensammeln zum Erhalt des Regenwaldes. Am 30. Juni 2026 schickt der B2Run Freiburg wieder die Teilnehmer auf die Strecke. Und beim 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte im Seeparkstadion geht es vom 26. bis 27. Juni für den guten Zweck auf die Bahn.
Juli
Am Freitag, 3. Juli gastiert die Sportabzeichen-Tour 2026 in Seeparkstadion – die Stadt Freiburg hatte sich erfolgreich für die Ausrichtung des lokalen Events beworben. Der 29. Freiburg-Triathlon bringt am Sonntag, 5. Juli im Seepark die Teilnehmer ins Schwitzen. Ein rundes Jubiläum am Sonntag, 19. Juli feiert der 20. Schauinslandkönig, das Bergzeitfahren für Radfahrer, Inlineskater und Co. Mountainbiker kommen am 26. Juli auf ihre Kosten beim Black Forest Ultra Bike Marathon Zieleinfahrt ist im Kirchzartener Stadion. Der Ultra Gravel geht tags zuvor am Samstag, 25. Juli über die Bühne. Die 19. Auflage von Badenova bewegt Freiburg kommt am Freitag, 24. Juli ins Seeparkstadion. Beim Head Cup des Freiburger TC vom 23. bis 26. Juli treffen Top-Tennistalente aus ganz Deutschland aufeinander. Und im MetLife Stadium in New York / New Jersey wird am Sonntag, 19. Juli das Finale der Fußball-WM gespielt.
August
Edle Karossen von historischem Wert holt der ADAC Südbaden nach Freiburg: Vom Freitag, 31. bis Samstag 1. August sind die Oldtimer der Schauinsland Klassik zu bestaunen.
September
Wer wird Freiburgs neuer Tennis-Stadtmeister? Diese Frage klärt sich vom 17. bis 20. September bei der 21. Freiburger Tennis-Stadtmeisterschaft um den Maucher-Jenkins-Cup, die der Freiburger TC ausrichtet. Und vom 25. bis 26. September gastiert das Frauen-Radrennen La Reine erneut in Freiburg.
Oktober
Tennis auf Weltniveau vor den Toren Freiburgs gibt es vom 24. Oktober bis 1. November beim ATP- Hallenturnier Swiss Indoors Basel in der Basler St. Jakobshalle zu sehen (Turniertickets gibt es unter www.swissindoorsbasel.ch).
Hinweis:Der Kalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sind selbst Sportvereinsvertreter aus Freiburg oder kennen einen Sport-Termin aus Freiburg, der in dieser Liste fehlt? Dann schreiben Sie uns Ihren Termin direkt anredaktion@freiburger-wochenbericht.de oder kontaktieren die Redaktion über unser Kontaktformular.
Dieser Artikel erschien bereits am 7. Januar 2026 in der Printausgabe des Freiburger Wochenbericht und wird fortlaufend aktualisiert.
Manuel Neuer ist wohl wieder fit für das Heimspiel gegen den SC Freiburg. Foto: Detlef Berger
Nach der Länderspielpause ist vor dem Rekordmeister: Der SC Freiburg empfängt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) den Spitzenreiter aus München im Europa-Park Stadion. Zuvor waren mehrere Freiburger mit ihren Nationalmannschaften, teilweise sehr erfolgreich, unterwegs.
Den weitesten Weg der Freiburger Nationalspieler hatte dieses Mal Igor Matanovic. Der kroatische Stürmer spielte im 7.600 Kilometer Luftlinie entfernten Orlando im US-Bundesstaat Florida – und das mit Erfolg. Beim 2:1 gegen Kolumbien stand Matanovic nicht nur in der Startelf, sondern erzielte noch vor der Pause den Siegtreffer. Danach durfte er vom Feld. Gegen Brasilien am Dienstag blieb er ohne Einsatz. Beim 5:0 von Burkina Faso gegen Guinea-Bissau im kaum weniger weit entfernten Ouagadougou (4.000 Kilometer) wirkte auch Cyriaque Irié als Startelfspieler mit. Wertvolle Spielminuten und Siege mit ihren Nationalmannschaften sammelten zudem Philipp Lienhart (5:1 mit Österreich gegen Ghana und 1:0 gegen Südkorea) und Yuito Suzuki (1:0 mit Japan gegen Schottland und 1:0 gegen England).
Spielt Neuer in Freiburg?
Und Johan Manzambi stand beim 3:4 der Schweizer Nationalelf gegen Deutschland in Basel sowie beim 0:0 gegen Norwegen auf dem Feld. Den Münchner DFB-Spielern wird Manzambi am Samstag im Heimspiel gegen den FC Bayern erneut begegnen. Im Breisgau wird der Rekordmeister vermutlich auch wieder auf Manuel Neuer setzen können. Am Montag trainierte der frisch gebackene 40-Jährige nach seiner Wadenverletzung wieder mit der Mannschaft.
Die deutsche Nationalmannschaft bleibt auch beim SC weiterhin ein Thema. So brach nun SC-Verteidiger Philipp Treu im „Kicker“ eine Lanze für seinen Abwehrchef Matthias Ginter, dem er aufgrund seiner Leistungen eine WM-Nominierung gönnen würde. „Matze coacht extrem viel, sein Aufbauspiel ist Weltklasse und er geht echt voran, treibt an und hilft uns brutal“, schwärmt er vom 32-jährigen Weltmeister aus Freiburg.
Für ihn und das gesamte SC-Team stehen im April entscheidende Wochen an. Auf das Spiel gegen die Bayern, die selbst am Dienstag im Champions-League-Viertelfinale bei Real Madrid gefordert sind, folgt am Donnerstag nächster Woche das Freiburger Viertelfinal-Debüt in der Europa League gegen Celta Vigo. Am 23. April steht das Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart an und drei Tage später das Liga-Gastspiel in Dortmund. Auf den SC wartet also ein heißer April.