Alle wichtigen Informationen rund um Wärmepumpen gibt es am 12. März im Paulussaal in Freiburg. Foto: Pixabay
In Freiburg dreht sich beim Wärmepumpen-Infotag am 12. März alles um den Heizungsumstieg. Experten geben Tipps zum Heizungstausch und beantworten Fragen direkt vor Ort.
Wie der Umstieg zur Wärmepumpe gelingen kann, zeigt die Stadt Freiburg beim Wärmepumpen-Infotag am Donnerstag, 12. März, im Paulussaal (Dreisamstraße 3). Die Veranstaltung startet um 16 Uhr mit Informationsständen und Beratungsangeboten. Um 18 Uhr eröffnet Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit das Bühnenprogramm mit einem kurzen Einblick in den kommunalen Wärmeplan.
Der Wärmepumpen-Infotag tourt durch ganz Deutschland und fand bereits in acht Kommunen großen Anklang. Von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung – das Programm deckt alle wichtigen Aspekte des Heizungstausches ab und bietet neben Informationen auch den direkten Kontakt zu Handwerksbetrieben. Es richtet sich vornehmlich an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Zur Unterstützung holt sich das Umweltschutzamt zwei Fachleute auf die Bühne: Ab 18 Uhr informieren „Energiesparkommissar“ Carsten Herbert, bekannter YouTuber und Spiegel-Bestsellerautor, und Anja Floetenmeyer-Woltmann, Wärmepumpen-Beirätin der EU-Kommission, in Vorträgen über den Heizungstausch. Carsten Herbert zeigt mit einer praktischen Anleitung auf, woran Hausbesitzende erkennen, welchen Energiebedarf das eigene Haus hat, wie man Heizkosten spart und wie man das richtige System wählt. Anja Floetenmeyer-Woltmann informiert über gesetzliche Vorgaben, den wirtschaftlich besten Zeitpunkt und wie man ein solches Projekt angeht.
Henning Schmidtpott von der Leitstelle demonstriert die Live-Video-Notrufe per Smartphone. Foto: Joers
Die USA haben es, Teile von Mexiko haben es – und jetzt auch Freiburg: Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz (ABK) hat gemeinsam mit Google die Anwendung „Live-Video“ entwickelt. Das Tool ermöglicht Live-Videoübertragung von Notrufen direkt in die Integrierte Leitstelle (ILS) in Freiburg – für Rettungskräfte ein erheblicher Vorteil, um Menschenleben retten zu können.
Henning Schmidtpott hat sein Smartphone in der Hand, als plötzlich ein Pop-up-Fenster mit der Frage auftaucht: „Live-Video teilen?“ Das Fenster ploppt auf, weil die Leitstelle das Videobild angefordert hat. Schmidtpott, der Systemadministrator der Leitstelle, klickt auf seinem Handy auf „Teilen“ – und schon steht die Videoverbindung in die Integrierte Leitstelle (ILS) in der Freiburger Eschholzstraße. Was bisher nur umständlich über einen SMS-Link funktionierte, der den Kontakt zu einer Webseite herstellte, funktioniert nun bei Android-Handys mit einem einzigen Klick. Nur bei Apple-Handys sei nach wie vor ein Umweg nötig.
„Bei Notrufen stehen die Disponenten vor einer großen Herausforderung. Innerhalb von Sekunden müssen sie am Telefon eine Notfallsituation richtig einschätzen und den Notrufenden schnellstmöglich die passende, qualitativ beste Hilfe zukommen lassen“, erklärt Christian Emrich. Nun könne der Disponent die Bilder der Handykamera in seine Entscheidung mit einbeziehen, „ein riesiger Innovationsschritt“, so der Leiter des Amtes für Katastrophenschutz. „Und zwar datenschutzkonform“, wie Feuerwehr-Bürgermeister Stefan Breiter (CDU) betont. Die Live-Videos würden nirgends gespeichert und würden komplett verschlüsselt übertragen, erläutert Benjamin Löhner, Entwickler bei US-Konzern Google. Löhner bestätigt auch noch einmal, was alle Beteiligten sichtlich stolz macht: „Freiburg ist die erste Leitstelle in ganz Europa, die Live-Video offiziell einsetzt. Bislang gab es das nur in den USA und in Teilen Mexikos.“ Dass Freiburg bei der Technik in Europa vorangehe, sei „vielleicht Zufall oder ein bisschen Glück, steht uns aber sehr gut zu Gesicht“, so Bürgermeister Breiter.
Denn schon 2020 war Freiburg bundesweit Vorreiter bei der automatischen Übertragung der GPS-Standorte von Smartphones an die Integrierte Leitstelle (genannt AML – „Advanced Mobile Location“). Nun folgt mit Live-Video die nächste Innovation. Seit drei Monaten lief der Freiburger Testlauf mit Google. Als konkrete Anwendungsbeispiele nennt Schmidtpott zum Beispiel einen Fahrzeugbrand, bei dem sich erst durch die Videoübertragung herausstellt, dass das Auto in einer Garage steht – „das macht einen Riesenunterschied, denn jetzt handelt es sich um einen Gebäudebrand und wir können direkt deutlich mehr Löschfahrzeuge schicken“.
Ein anderes Anwendungsfeld seien Reanimationen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Durch die Nutzung von Live-Video kann die Leitstelle direkt mitverfolgen, wie Ersthelfer eine Wiederbelebung umsetzen. „Falls nötig, kann der Disponent korrigierend eingreifen“, sagt Christian Emrich. Das gebe den Menschen, die einen Notruf absetzen, „auch ein gutes Gefühl“, so Bürgermeister Breiter. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn betont, dass die Integrierte Leitestelle nicht nur „Leben rettet und Einsätze koordiniert, sondern auch sehr innovativ unterwegs ist. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Horn, der hofft, „dass nun viele weitere Leitstellen unserem Beispiel folgen werden.“
Die neue Technik ist ab sofort auf allen Android-Geräten nutzbar, ohne dass Änderungen an den Einstellungen notwendig sind. Wann Apple-Handys die Technik erhalten, sei noch offen.
Kenna Rowan (Maika Monroe) und Ledger Ward (Tyriq Withers) kommen sich näher – doch das macht alles noch komplizierter. Foto: Universal Studios
Das Drama erzählt die bewegende Geschichte von Kenna (Maika Monroe), die einen Unfall verursacht, bei dem sie ihre große Liebe verliert, und einen Neuanfang wagt. Ein berührender Film über Vergebung und die Kraft einer Liebe, die selbst die hoffnungslosesten Herzen wieder heilen kann.
Nach fünf Jahren im Gefängnis kehrt Kenna Rowan (Maika Monroe) in ihre Heimatstadt zurück, um ihre kleine Tochter wiederzusehen. Doch die Großeltern des Kindes haben das Sorgerecht (Lauren Graham und Bradley Whitford) und sind fest entschlossen, Kenna von dem Mädchen fernzuhalten. Auch im Rest der Stadt trifft sie auf Ablehnung und hat es schwer, mit ihrer Vergangenheit einen Job zu finden. Nur der Betreiber der örtlichen Bar, Ledger Ward (Tyriq Withers), unterstützt sie – doch der hat eine besondere Beziehung zu ihrer Tochter. Während Kenna um eine zweite Chance kämpft, kommen sie und Ledger sich langsam näher. Doch durch die Romanze geht Kenna ein hohes Risiko ein und könnte alles verlieren.
Das Drehbuch wurde von der Bestsellerautorin Colleen Hoover gemeinsam mit Lauren Levine („Brücke nach Terabithia“) verfasst und basiert auf Hoovers gleichnamigem Bestseller, der weltweit für Begeisterung sorgte.
Der Erfolgsroman „Für immer ein Teil von dir“ wurde erstmals 2022 veröffentlicht, in 45 Sprachen übersetzt und für den TikTok Book Award des Jahres 2023 nominiert. Colleen Hoover zählt zu den erfolgreichsten Autorinnen unserer Zeit – ihre Werke wie „Nur noch ein einziges Mal“, „All das Ungesagte zwischen uns“ und „Verity“ erzählen Geschichten, die ebenso berührend wie herzzerreißend sind und weltweit Millionen von Menschen zu Tränen rühren.
Amanda Seyfried spielt die willensstarke Anführerin der Shaker. Foto: Searchlight Pictures
Die preisgekrönte Regisseurin und Drehbuchautorin Mona Fastvold („Der Brutalist“) erzählt die außergewöhnliche und wahre Geschichte von Ann Lee, der Gründerin der Glaubensgemeinschaft der Shaker. Amanda Seyfried spielt die willensstarke Anführerin der Shaker, die die Gleichberechtigung der Geschlechter und soziale Gleichheit predigte und von ihren Anhängern verehrt wurde.
„The Testament of Ann Lee“ fängt Ekstase und Seelenqual ihres Strebens nach einer Utopie ein und präsentiert mehr als ein Dutzend historischer Shaker-Hymnen, die von Celia Rowlson-Hall („Vox Lux“) choreografiert und vom Oscar-prämierten Komponisten Daniel Blumberg („Der Brutalist“) mit eindrucksvoller Intensität neu interpretiert wurden.
Am Dienstag, 10. März lag der Preis für den Liter Superbenzin bei einer Tankstelle in Freiburg 2,07 Euro. Foto: Schuh
Seit dem Beginn des Irankrieges sind die Spritpreise enorm gestiegen. Ob eine Trendwende in Sicht ist und wie man am günstigsten tankt, erklärt Andreas Müller, Leiter Abteilung Verkehr, Technik und Umwelt des ADAC Südbaden.
Herr Müller: Die Spritpreise sind rasant gestiegen und haben die 2-Euro-Marke schnell geknackt. Ist diese Preissteigerung gerechtfertigt? Für viele Autofahrer fühlt es sich eher nach Abzocke an…
Andreas Müller: Der mit dem Beginn des Irankrieges erfolgte Anstieg der Benzinpreise ist aus Sicht des ADAC derzeit unverhältnismäßig. Die Preise an der Zapfsäule sind zu hoch. Deshalb wirft der ADAC der Mineralölwirtschaft eine unangemessene Preissetzung an den Tankstellen vor. Der Anstieg des Rohölpreises wird ohne Zeitverzug an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben, bevor die höheren Kosten überhaupt angefallen sind. Die Tanklager sind noch voll mit zu niedrigeren Ölpreisen erworbenen Kraftstoffen.
Wie werden sich die Preise entwickeln? Gehen die Steigerungen weiter?
Müller: Sollte der Ölpreis nicht bald wieder nachgeben, kann der Aufwärtstrend auch weiter anhalten. Der Rohölpreis der Sorte Brent ist der zentrale Faktor für Veränderungen der Kraftstoffpreise in Deutschland. Am Donnerstagabend, 5. März, schloss Brent-Öl im Bereich von 85 US-Dollar. Zum Vergleich: Am Freitag, 27. Februar, kostete ein Barrel Rohöl der Sorte Brent noch rund 72 US-Dollar. Sofern sich die Lage am Golf wieder beruhigen sollte, gibt es mittelfristig Hoffnung auf gemäßigtere Preise, da die Opec+ angekündigt hat, die Fördermengen zu erhöhen. Schnelle Besserung ist aber nicht in Sicht. Während steigende Ölpreise meist sehr schnell an den Zapfsäulen ankommen, dauert es bei sinkenden Preisen oft länger, bis sie sich bei den Verbrauchern bemerkbar machen.
Welche Maßnahmen könnten helfen, wäre beispielsweise eine Spritpreisbremse sinnvoll?
Müller: Der ADAC bewertet es positiv, dass die Koalitionsfraktionen eine Taskforce zur Entwicklung der Energiepreise eingesetzt haben. Die Politik müsste zeitnah eine vorübergehende Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe prüfen, um die Zusatzbelastungen der Autofahrer für die Dauer der Krise zu begrenzen. Diesel könnte auf den EU-Mindeststeuersatz für Energie abgesenkt und Benzin vergleichbar reduziert werden. Das würde für rund 15 Cent Entlastung je Liter Kraftstoff sorgen.
Wie tankt man am günstigsten?
Müller: Wer beim Tanken sparen möchte, sollte die Preisunterschiede im Tagesverlauf beachten und möglichst die besonders teure Phase zwischen sieben und acht Uhr morgens meiden. Ansonsten gilt aktuell mehr denn je: Preise vergleichen, günstige Tankstellen anfahren und möglichst abends tanken. Aufgrund der Dynamik in der derzeitigen Preisentwicklung empfiehlt es sich, vor dem Tanken in eine der gängigen Spritpreis-Apps zu schauen: Eine praktische Hilfe bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“. Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
Durch welche Fahrweise lässt sich Sprit sparen?
Müller: Hier hilft es beispielsweise, die Fahrweise zu optimieren, flott zu beschleunigen und rechtzeitig hochzuschalten (bei einer Drehzahl von ca. 2.000 U/min). Auch ein vorausschauendes Fahren, kurze Strecken zu vermeiden, den Leerlauf des Motors auszuschalten und das Achten auf den richtigen Luftdruck ist wichtig. Mehr Tipps zum spritsparenden Fahren des ADAC gibt es unter www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/tipps-zum-tanken/sprit-sparen-tipps.
„Eine schnelle Besserung ist nicht in Sicht“, so Andreas Müller, Abteilungsleitung Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Südbaden. Foto: ADAC Südbaden
Jean Seberg (Zoey Deutsch) und Jean-Paul Belmondo (Aubrey Dullin) posieren für eines der legendärsten Plakatmotive. Foto: Jean-Louis Fernandez
Paris, Ende der 1950er-Jahre: Der 28-jährige Jean-Luc Godard (Guillaume Marbeck) hat als Einziger in seinem Freundeskreis noch keinen eigenen Film gemacht. Mit einem verrückten Team, dem amerikanischen Filmstar Jean Seberg (Zoey Deutch) und wenig Geld gelingt ihm schließlich unter abenteuerlichen Umständen mit „Außer Atem“ ein Meisterwerk, das in die Filmgeschichte eingehen und das Kino für immer verändern wird.
Kult-Regisseur Richard Linklater („Before Sunrise“-Trilogie) lässt mit „Nouvelle Vague“ eine Generation junger Wilder wieder lebendig werden. Ein Film, der vor Esprit, Dynamik und Humor nur so sprüht und einen dazu bringt, sich wieder kopfüber in das Kino zu verlieben.
Seine Weltpremiere feierte „Nouvelle Vague“ beim Filmfestival von Cannes – unter großem Applaus von Kritik, Publikum und von Fans wie Quentin Tarantino.
Gut besucht war am Vormittag auch das Wahllokal in der Max-Weber-Schule im Freiburger Stadtteil Stühlinger. Foto: Joers
Laut aktuellen Zahlen zur Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl am Sonntag sind die Wahllokale in Freiburg gut besucht. 161.394 Menschen in Freiburg sind wahlberechtigt. Noch bis 18 Uhr läuft die Abstimmung.
90 Minuten vor Schließung der Wahllokale haben in Freiburg bereits 39 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen im Wahllokal abgegeben, so der Freiburger Wahlamtsleiter Michael Haußmann. Bei der Landtagswahl 2021 unter Corona-Bedingungen seien es zum gleichen Zeitpunkt 26 Prozent, bei der Europawahl 2024 36 Prozent, aber bei der Bundestagswahl 2025 47 Prozent gewesen.
Zusammen mit der Briefwahl lag die Wahlbeteiligung in Freiburg damit um 16:30 Uhr bei 68 Prozent. „Das ist mehr als bei der vergangenen Landtagswahl (63 %) und der Europawahl 2024 (64 %) zum gleichen Zeitpunkt, aber weniger als bei der Bundestagswahl 2025 (83 %)“, so Haußmann.
Wie hoch wird die Wahlbeteiligung am Ende des Wahltags sein? Die Beteiligungsquote der Landtagswahl 2021 (67,9%) dürfte mit hoher Sicherheit übertroffen werden, so Haußmann, der Freiburger Landtagswahl-Beteiligungsrekord von 79,8% aus dem Jahr 1972 dagegen nicht.
Die 139 Freiburger Wahllokale in 41 Gebäuden öffneten pünktlich um 8 Uhr ihre Tore. Dort sind 1.112 Wahlhelfende im Einsatz, eingeteilt in eine Vormittags- und eine Nachmittagsschicht. Um 18 Uhr schließen die Wahllokale und die Auszählung beginnt dort ebenso wie bei der Briefwahl. Die laufenden Ergebnis-Zwischenstände aus Freiburg können unter www.freiburg.de/wahlergebnis abgerufen werden. „Wir erwarten die ersten Ergebnisse ab 18.45 Uhr, das vorläufige Endergebnis für Freiburg gegen 22 Uhr“, so der Freiburger Wahlamtsleiter.
Dieser Artikel wurde nachträglich um 16:55 Uhr aktualisiert
Vincenzo Grifo zieht mit Nils Petersen gleich. Foto: Detlef Berger
Beim spektakulären 3:3 (2:2) im Heimspiel gegen Leverkusen schreibt Vincenzo Grifo ein weiteres Kapitel Vereinsgeschichte: Mit seinem Treffer zieht der Freiburger Offensivspieler mit SCF-Rekordtorschütze Nils Petersen gleich.
Mit seinem 1:0-Führungstor (34. Minute) beim 3:3 gegen Bayer Leverkusen hat Vincenzo Grifo einen besonderen Meilenstein in der Geschichte des SC Freiburg erreicht. Der italienische Nationalspieler erzielte sein 105. Pflichtspieltor für den SC und zog damit mit Vereinslegende Nils Petersen gleich.
Petersen hatte diese Bestmarke während seiner Zeit beim SC Freiburg zwischen 2015 und 2023 aufgestellt und galt seitdem als alleiniger Rekordtorschütze des Vereins. Nun teilt er sich den Spitzenplatz mit Grifo, der seit Jahren zu den prägenden Offensivspielern der Breisgauer zählt. „Das ist schon was Tolles“, sagte Grifo, der auch verriet, dass er vor dem Spiel den früheren SC-Rekordtorschützen und Weltmeister-Trainer Joachim Löw in der Stadt getroffen hatte und dieser zu Grifo gesagt habe, „dass er stolz auf mich ist“.
Der Treffer gegen Leverkusen fiel in einer intensiven Partie, in der Freiburg trotz mehrerer Führungswechsel schließlich ein spektakuläres 3:3 erreichte. Die weiteren SC-Tore erzielten Yuito Suzuki (43.) und Matthias Ginter zum erlösenden 3:3-Endstand (86.). Für Grifo war es nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Punktgewinn, sondern auch ein historischer Moment.
Der 32-Jährige spielt – mit kurzen Unterbrechungen – bereits seit 2015 für den SC Freiburg und entwickelte sich in dieser Zeit zu einem der konstantesten Leistungsträger des Klubs. Neben seinen Toren ist er vor allem für seine präzisen Standards und Vorlagen bekannt.
Mit dem Ausgleich der Rekordmarke von Petersen könnte Grifo schon bald alleiniger Rekordtorschütze der Freiburger Vereinsgeschichte werden. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Sonntag, 15. März im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin.
Zwei reguläre Spiele – beide vor eigenem Publikum – hat der EHC Freiburg in der Hauptrunde noch zu absoliveren. Dann starten die Playdowns. Foto: Joers
Nach dem Verpassen der Pre-Playoffs in der DEL 2 hat der EHC Freiburg vor den Heimspielen gegen Düsseldorf am Freitag (19.30 Uhr) und Crimmitschau am Sonntag (17 Uhr) personell nachgelegt. Spencer Berry, 27-jähriger Verteidiger, verstärkt die Wölfe für den Abstiegskampf in den Playdowns. Berry spielte zuletzt für Heilbronn. „Mit Blick auf die Endrunde war es für uns wichtig, auch defensiv für zusätzliche Entlastung zu sorgen. Mit Spencer gewinnen wir nun einen Spieler, der nicht nur die Liga kennt, sondern auch in seinem Profil perfekt zu unserem Kader passt“, so Sportdirektor Peter Salmik.
Freiburgs FT-Volleyballer wollen mit Unterstützung der eigenen Fans in die Playoffs einziehen. Foto: Detlef Berger
Am Samstag (20 Uhr) steht das Erstligateam der FT 1844 vor der aktuell vielleicht schwersten Aufgabe im deutschen Männervolleyball. Im Große-Spiele-Heimspiel gegen den frisch gebackenen Pokalsieger Lüneburg geht es für Freiburg um jeden Punkt im Playoff-Rennen.
Die Gäste aus Lüneburg konnten sich in Mannheim nach einem Herzschlagfinale gegen Friedrichshafen zum Pokalsieger krönen. Lange Zeit führte das Team um den langjährigen Chefcoach Stefan Hübner auch die Ligatabelle an. Hier wurden Lüneburg zwar kürzlich von den Berlinern überholt, allerdings haben die ein Spiel mehr absolviert.
„Lüneburg ist unglaublich breit und tief besetzt. Sie haben einen sehr qualitativ hochwertigen Kader“, verrät FT-Trainer Jakob Schönhagen über die Gäste. Die enorme Breite des Kaders war nicht zuletzt jüngst im Pokalfinale ein Erfolgsfaktor, als die Einwechslung des Diagonalangreifers Axel Enlund einen wichtigen Impuls setzte. Echte Schwächen sind bei der SVG kaum zu finden.
Ein paar Punkte dürfen aber leise Hoffnung darauf machen, dass die FT-Affenbande dem Favoriten das Leben schwer machen kann. Da wäre zuerst der Heimvorteil: Gegen das Topteam aus Lüneburg wird die Halle sicher nicht nur rappelvoll, sondern wie üblich ohrenbetäubend laut sein. „Wir haben jetzt zum ersten Mal in dieser Saison ein spielfreies Wochenende gehabt. Das hat uns gutgetan. Wir haben gut trainiert und die Jungs hatten vor diesem extrem spannenden Saisonfinale noch mal ein bisschen Zeit, den Kopf freizubekommen“, erklärt der Cheftrainer einen weiteren Pluspunkt für die Affen.
Negativ schlägt zu Buche, dass Freiburg weiterhin auf Zuspieler Fabian Hosch verzichten muss. Lorenz Rudolf und Phillip Seils werden einmal mehr in die Bresche springen. Auch wenn für die FT-Volleyballer im Kampf um die Playoff-Plätze jeder Punkt doppelt wertvoll ist, gelte es Schönhagen zufolge gerade gegen die enorm spielstarke SVG, sich nicht nur über Sieg oder Niederlage zu definieren: „Wichtig sind unsere Verhaltensweisen auf dem Platz und unser Spielstil. Wir freuen uns riesig auf diese große Aufgabe und ein packendes Saisonfinale!“
Das Heimspiel findet im Rahmen der Teamsport-Aktion Große Spiele von EHC, HSG, USC und FT 1844 Freiburg statt, so dass auf die Fans in der Act-Now-Halle am Samstag zahlreiche Aktionen warten.