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Badenliga-Doppelpack beim Freiburger Tennis-Club

Auf dem FTC-Center Court ist am Wochenende viel los. Foto: FTC

Der Freiburger Tennis-Club lädt am Sonntag, 19. Juli, ab 11 Uhr zu einem besonderen Heimspieltag ein: Beim großen Badenliga-Doppelspieltag treten Damen I und Herren I gleichzeitig zu Hause an. Die Männer empfangen den Tabellenzweiten TC Weinheim, die Damen – aktuell Tabellenvierter – treffen auf Spitzenreiter TC Radolfzell. Der FTC hofft dabei auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer, die die Terrasse füllen und für echte Heimspielatmosphäre sorgen.

Tennis und Dolce VitaBereits am Samstag, 18. Juli, feiert der Verein außerdem seine italienische Sommerparty „Dolce Vita beim FTC“. Davor wird gespielt: So empfangen die Badenliga-Damen den TC BW Oberweiher ab 11 Uhr. Die Herren wiederum müssen im Freiburg-Derby „auswärts“ beim TC Schönberg ran.

Direkt nach dem Badenligaspiel sind Mitglieder, Freunde und Gäste des Freiburger TC zu einem Sommerabend mit italienischem Flair eingeladen. Geplant sind unter anderem ein Fassanstich mit Freibier zur Feier der Aufsteiger, eine Cocktailbar, Fotostation, XXL-Tennis-Dart, eine große Tombola sowie Musik und stimmungsvolles Licht.

Auch für den Nachwuchs und tennisbegeisterte Kinder und Jugendliche gibt es ein Angebot: Beim „Sun & Fun“-Sommercamp sind noch letzte Plätze frei. Auf dem Programm stehen intensive Tenniswochen mit bis zu vier Stunden Tennistraining täglich, zwei Athletikeinheiten pro Tag, kleinen Trainingsgruppen und individueller Förderung je nach Alter und Spielstärke.
Infos unter www.freiburgertc.de

Fernweh und Abenteuer: Im November startet die neue Mundologia-Saison – Verlosung

Thorge Berger berichtet von seiner abenteuerlichen Reise und der magischen Schönheit von Indien.Thorge Berger berichtet von seiner abenteuerlichen Reise und der magischen Schönheit von Indien. Foto: Thorge Berger

Am 11. November beginnt die neue Mundologia-Saison – und schon der Auftakt der Reihe verspricht großes Reisekino. Mit „Sizilien und seine vielen Gesichter“ entführt Fotograf und Filmemacher Martin Engelmann das Publikum auf die größte Insel
des Mittelmeers: von den Gassen Palermos über die Hänge des Ätna bis zu den Traumstränden von Cefalù und Taormina.

Doch dieser Abend ist erst der Anfang eines eindrucksvollen Vortragsprogramms, das bis weit in den März 2027 mit großer Themenvielfalt begeistert. Ob spirituelle Einblicke in das Leben des Dalai Lama durch den Fotografen Manuel Bauer, die wilde Schönheit Sardiniens und Skandinaviens, alpinistische Expeditionen mit Extrembergsteiger Peter Habeler, Wiebke Lühmanns Fahrradtour von Freiburg nach Kapstadt oder abenteuerliche Reisen nach Borneo und Indien – die Mundologia zeigt einmal mehr, wie facettenreich unser Planet ist. Im Januar 2027 geht es unter anderem in die unberührte Natur Finnlands, auf einem Roadtrip nach Italien, in die heimatliche Wildnis, nach Marokko, Kanada und in die Bretagne. Dylan Wickrama fährt mit seinem Motorrad durch 80 Länder und David Hettich ist den Geheimnissen der Weltmeere auf der Spur.

Den jährlichen Höhepunkt bildet das Mundologia-Festival im Konzerthaus Freiburg, das vom 28. bis 31. Januar 2027 bereits zum 23. Mal veranstaltet wird. Stargäste sind diesmal Deutschlands berühmtester Förster Peter Wohleben mit „Das geheime Leben der Bäume“, Julian Janssen alias Checker Julian und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar mit „Eine Gesellschaft im Wandel“. Neben den Live-Vorträgen ziehen hochkarätige Fotoausstellungen, eine große Messe und ein vielfältiges Workshop-Angebot zahlreiche Besucher an. Mehr unter www.mundologia.de.

Zum Auftakt der Reihe gibt es folgende Vorträge: Mittwoch, 11. November, Kurhaus Bad Krozingen, 19.30 Uhr: Sizilien und seine vielen Gesichter, Martin Engelmann. Samstag, 14. November, Paulussaal Freiburg, 16 Uhr: Sardinien, Holger Fritzsche. Freitag, 4. Dezember, Bürgerhaus am Seepark, 19.30 Uhr: Iran, Thorge Berger. Samstag, 5. Dezember, Bürgerhaus am Seepark, 19.30 Uhr: Indien, Thorge Berger. Freitag, 15. Januar 2027, Bürgerhaus am Seepark, 19.30 Uhr: Abenteuer Ozean, David Hettich.

I EM MUSIC in Emmendingen: Für das Jazeek-Konzert gibt es noch Tickets

I EM MusicAn drei aufeinander folgenden Tagen erstrahlt Emmendingen wieder im Festivalglanz. Foto: Karo Events

Vom 23. bis 26. Juli findet wieder das „I EM MUSIC“-Festival auf dem Emmendinger Schlossplatz statt. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren, drei von vier Konzerten sind bereits ausverkauft, so Veranstalter Karo Events bei einem Pressetermin am Montag.

Keine Karten gibt es mehr für die Auftritte von Mark Forster (24. Juli), Nena (23. Juli) und Andrea Berg
(25. Juli). Für das Konzert von Rapper Jazeek am 26. Juli sind noch Tickets erhältlich. Weitere Informationen gibt es online unter www.karoevents.de.

Rapper Jazeek tritt am 26. Juli in Emmendingen auf. Foto: Universal Music

Trainingsstart beim SC Freiburg in der Sommerhitze

Rihito Yamamoto und Torhüter Mio Backhaus, der ebenfalls fließend Japanisch spricht, beim Trainingsauftakt am Sonntag. Foto: Detlef Berger

In den neuen, weißen Auswärtstrikots und bei 32 Grad versammelte sich der SC Freiburg am Sonntag zum ersten mannschaftlichen Aufgalopp. Rund 3.000 Fans verfolgten das Anschwitzen im Europa-Park Stadion. Während Torhüter Noah Atubolu separat trainierte, gab es auch Neues zur Situation um Johan Manzambi.

Der SC Freiburg hat sein erstes öffentliches Mannschaftstraining der neuen Saison absolviert. Die neugierigen Blicke der Fans richteten sich vor allem auf die Neuen: Auf das obligatorische Foto der Neuzugänge mit Trainer Julian Schuster gesellten sich Torhüter Mio Backhaus, Rihito Yamamoto, Berkay Yilmaz sowie aus der U23 Karl Steinmann und Rouven Tarnutzer . Nicht mit von der Partie waren die WM-Fahrer Keisuke Goto, Yuito Suzuki, Philipp Lienhart, Igor Matanovic und Johan Manzambi, die ihren wohlverdienten Urlaub genießen.

Stichwort Japan: Da lüftete der SC das Geheimnis, wie man die Vornamen der japanischen Neuzugänge
korrekt ausspricht: Rihito Yamamoto reagiert demnach auf „Lichto“ und Keisuke Goto auf „Keske“.

SC Freiburg Trainingsauftakt
Anschwitzen vor der neuen Saison beim SC Freiburg. Foto: Detlef Berger

Mit Spannung erwartet wurden die Ausführungen von Vorstand Jochen Saier zu Johan Manzambi. Der steht kurz vor einem Wechsel zum englischen Premier-League-Klub und Freiburgs Europa-League-Finalgegner Aston Villa. Inklusive Boni winkt dem SC dadurch eine Ablöse von 70 Millionen Euro. Aston Villa sticht damit Newcastle United aus, das als erstess die Fühler laut „Athletic“ nach Manzambi ausgestreckt hatte. „Es gibt die klare Tendenz zur Veränderung und wir sind in Gesprächen“, bestätigt Saier den geplanten Abschied vom Schweizer Shootingstar.

Und auch zu Torhüter Noah Atubolu, der noch keinen neuen Verein gefunden, aber ebenfalls Wechselabsichten hegt, äußerte sich Saier. „Es war immer eine offene Kommunikation und es ist völlig legitim, dass Noah für sich einen anderen Weg eingeschlagen hat. Noah befindet sich in Gesprächen mit anderen Vereinen und ich bin überzeugt, dass wir im sehr Guten auseinandergehen werden“, so Saier. Laut einem Sky-Bericht sollen sowohl Aston Villa wie auch der AFC Bournemouth Interesse an Atubolu zeigen. Sein Nachfolger im SC-Tor, der Deutsch-Japaner Mio Backhaus, versprach derweil vollen Einsatz. „Ich kann nicht versprechen, dass immer alles klappen wird. Aber ich kann versprechen, immer 100 Prozent zu geben“, so Backhaus. (majo)

Musik, Wein und Feststimmung: 46. Herdermer Hock vom 24. bis 27. Juli

Viel los ist vom 24. bis 27. Juli wieder beim Herdermer HockViel los ist vom 24. bis 27. Juli wieder beim Herdermer Hock Foto: Hans Sigmund

Im nunmehr 46. Jahr findet vom 24. bis 27. Juli im Dorfkern von Alt-Herdern wieder das beliebte Stadtteilfest statt. Die drei Traditionsvereine (Freiwillige Feuerwehr, Turnverein und Lalli-Zunft) sind wieder voll dabei, für zünftiges Essen und Trinken, Musik und Unterhaltung zu sorgen.

Zum zwölften Mal werden dieses Jahr am Glasbach statt der Holzbuden luftige Zelte aufgebaut. Natürlich werden wieder die Kaiserstühler und Markgräfler Weine aus der Winzergenossenschaft Bötzingen zum Verkosten angeboten. Und man ist der Brauerei Ganter treu geblieben: Wie seit dem ersten Hock fließt in Herdern der Gerstensaft aus der Freiburger Traditionsbrauerei. Mehrere Musikkapellen werden im Laufe des Hocks zur Unterhaltung aufspielen. Am Montagabend findet das „Sürpfler-Treffen“ statt. An dem Abend kann man zum Kehraus nochmals gemütlich beisammensitzen.

Das Programm beginnt am Freitag, 24. Juli, um 18 Uhr mit dem offiziellen Start des Hocks. Um 19 Uhr folgt der Fassanstich. Die Trachtenkapelle Heuweiler spielt von 19.15 bis 22.30 Uhr. Am Samstag, 25. Juli, beginnt das Fest ebenfalls um 18 Uhr, von 19 bis 23 Uhr sorgt die Band Gin Fizz-Family für Unterhaltung. Am Sonntag, 26., startet der Hock um 17 Uhr, und die VAG-Blaskapelle tritt von 19 bis 22 Uhr auf. Der Montag, 27. Juli, steht im Zeichen des „Sürpfler-Treffens“ und des Kehraus. Der Musikverein Gundelfingen spielt von 18.30 bis 22 Uhr.

Der Ausschank endet an allen Veranstaltungsabenden um 23.30 Uhr. Neben diversen Bieren und alkoholfreien Getränken der Ganter-Brauerei werden 15 verschiedene Weine und Sekte der Winzergenossenschaft Bötzingen angeboten. Auch der beliebte Hugo-Cocktail ist im Angebot. Außerdem gibt es verschiedene Speisen.


Hinweis: Der Ausschank von Alkohol an Personen unter 16 Jahren ist generell nicht gestattet. Ein spezieller Sicherheitsdienst wird am Festwochenende für die Einhaltung dieser Vorschriften sorgen.

Babyboom auf dem Freiburger Mundenhof: Groß ist die Freude über dreifachen Kamel-Nachwuchs

Kamelfohlen Naran ist putzmunter und bereit, mit seinen Kumpanen die Welt zu entdecken.Kamelfohlen Naran ist putzmunter und bereit, mit seinen Kumpanen die Welt zu entdecken. Foto: Mundenhof/Patrick Seeger

Auf dem Mundenhof gibt es derzeit reichlich tierischen Nachwuchs: In den vergangenen Monaten wurden 35 Jungtiere aus fast zehn verschiedenen Tierarten geboren. Besonders erfreulich ist dabei die Geburt von drei Trampeltierfohlen – dem ersten Kamelnachwuchs seit 2019.

Für Besucherinnen und Besucher bietet sich in den kommenden Wochen eine besonders gute Gelegenheit, die Tiere des Mundenhofs aus nächster Nähe zu erleben: 35 Jungtiere verschiedener Tierarten sorgen derzeit für buntes Treiben in Freiburgs Tiergehege. Viele von ihnen sind inzwischen regelmäßig auf den Weiden und in den Gehegen unterwegs und sorgen mit ihren ersten Erkundungstouren für besondere Einblicke in den Alltag des Mundenhofs.

Zum ersten Mal seit 2019 konnte der Mundenhof dieses Jahr die Geburt von drei Kamelfohlen verkünden: Die drei Trampeltierfohlen heißen Qaskiya, Khalil und Naran und kamen zwischen Anfang Mai und Ende Juni zur Welt. Während Qaskiya problemlos geboren wurde, verlief die Geburt von Khalil etwas schwieriger, in der Zwischenzeit ist das Fohlen aber auch wohlauf. Naran wird derzeit mit der Flasche aufgezogen, da seine Mutter ihn nicht säugt. Allen drei Jungtieren geht es inzwischen gut. Die Namen der Kamele stammen aus verschiedenen Sprachen und haben jeweils eine besondere Bedeutung: Qaskiya bedeutet auf Kurdisch „edel“, Khalil heißt auf Arabisch „Freund“ und Naran bedeutet auf Mongolisch „der oder die Sonnige“. Die Jungtiere bleiben etwa eineinhalb Jahre bei ihren Müttern, bevor sie schließlich entwöhnt werden.

Neben den Kamelen gab es in diesem Jahr auch Nachwuchs bei Erdmännchen, Wollschweinen, Bisons, Schottischen Hochlandrindern, Yaks, Watussis, Zackelschafen sowie verschiedenen Ziegenarten. Den Rekord halten die Wollschweine mit 15 Ferkeln. Der Frühsommer ist traditionell die Hauptzeit für Tiergeburten auf dem Mundenhof. Die drei Kamelfohlen wie auch die anderen Kamele sind im Asien-Bereich des Mundenhofs zu sehen. Insgesamt leben auf dem Mundenhof nun elf Trampeltiere sowie 14 Lamas und sieben Alpakas. Für Kinder ab acht Jahren bietet der Mundenhof außerdem Kamelreiten an.

Medizintechnik-Unternehmen Intuitive hat nun alle Abteilungen im neuen Gebäude vereint

Rund 500 Mitarbeitende arbeiten derzeit am Intuitive-Standort. an der Guerickestraße. Foto: IntuitiveRund 500 Mitarbeitende arbeiten derzeit am Intuitive-Standort an der Guerickestraße. Foto: Intuitive

Das Pionierunternehmen der roboter-assistierten Chirurgie hat mit dem Umzug der Produktions- sowie der Forschungs- und
Entwicklungsteams aus Emmendingen nach Freiburg alle Kräfte der Intuitive Surgical Optics GmbH am Standort an der Guerickestraße vereint. Mit der Bündelung aller Abteilungen am Standort Freiburg könnten sich die Teams gegenseitig inspirieren und sich besser abstimmen, sagt Harald Haigis, General Manager der Intuitive Surgical Optics GmbH, bei der Presseführung durch das Unternehmensgebäude. Damit reagiere das Unternehmen auf die weltweit steigende Nachfrage nach roboter-assistierten Operationssystemen.

Das bekannteste der roboter-assistierten Operationssysteme, die Intuitive entwickelt und herstellt ist der Da-Vinci-Operations-Roboter. Den ersten „da Vinci“ hat das Unternehmen mit Stammsitz in Kalifornien bereits 2000 hergestellt und seither immer weiter entwickelt. Weltweit wurden die Roboter-Assistenten schon bei 20 Millionen Patienten eingesetzt. Eine Vielzahl von Eingriffen, beispielsweise Prostata- oder Darm-Operationen, auch viele gynäkologische Eingriffe, können durch die Chirurgen mithilfe der Roboter-Assistenz präzise und minimal-invasiv, also ohne große Hautschnitte, durchgeführt werden. Das ermögliche nicht nur sehr gute Operationsergebnisse, sondern bedeute für die Patienten eine wesentlich kürzere Genesungszeit, erklärt Tilmann Schlick, Chirurg und Medical Officer bei Intuitive. „Gewebeverletzungen werden reduziert“.

Platz für Erweiterung

Beim Rundgang konnten die Pressevertreter im modernen „Customer Experience Center“ selbst erfahren, wie intuitiv sich das Da-Vinci-System bedienen lässt und mit dreidimensionalem Kamerablick auf das „Operationsfeld“ mit den Greifzangen des Roboters übungsweise kleine Gummiringe über bunte Kegel manövrieren. Geübten Chirurgen gelinge es bereits nach wenigen Wochen Simulationstraining bei Intuitive, Operationen mithilfe der Roboter-Assistenz, zuerst noch unter Anleitung eines in der Robotertechnik erfahrenen Chirurgen, präzise am Patienten auszuführen, sagt Tilmann Schlick. Am Freiburger Universitätsklinikum wurde im Mai bereits die 5.000ste roboter-unterstützte Operation durchgeführt, meldet die Uniklinik in
einer Pressemitteilung.

Auf dem 30.000 Quadratmeter großen Gelände im Industriegebiet Nord, ein ehemaliges Areal des Chemieunternehmens Cerdia, hat Intuitive 2022 mit dem Bau eines modernen Firmengebäudes begonnen. Nur zwei Jahre später, 2024, zog bereits die Vertriebsabteilung ein, während Forschung und Entwicklung noch bis vor Kurzem am Standort in Emmendingen verblieben. Nun arbeiten rund 500 Mitarbeitende am Freiburger Standort. Platz wäre für etwa 600 Personen. Rund 10.000 Quadratmeter des Intuitive-Geländes an der Guerickestraße sind derzeit noch unbebaut – Betonung auf noch: „Es laufen bereits Diskussionen, den Campus zu erweitern“, sagt Haigis.

Neben dem Freiburger Standort hat Intuitive auch einen Standort im hessischen Biebertal, wo ebenfalls erweitert wird. In Biebertal werden die Optiken und Kameramodule für die robotischen Assistenzsysteme hergestellt. Sie kommen nicht nur im Da-Vinci-Operationssystem, sondern beispielsweise auch im „Ion“ zum Einsatz, einem Roboter, der bei der Lungenbiopsie verwendet wird und die Früherkennung von Lungenkrebs verbessern kann.

Harald Haigis und Tilmann Schlick mit dem „Da Vinci“, einem roboter-assistiertem Operationssystem. Foto: Heike Schwende

Teil des Green Industry Parks

Als Teil des „Green Industry Park“ im Industriegebiet Nord setzt das Intuitive-Gebäude auf ein umfassendes Energie- und Ressourceneffizienzkonzept. So wird beispielsweise die Abwärme des benachbarten Cerdia-Unternehmens genutzt. Insgesamt werden rund die Hälfte der Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes über erneuerbare Energien gedeckt. Rund um das Gebäude und auf dem Dach entstehen Grünflächen, für deren Bewässerung gibt es Regenwasserspeicher.

Ein Herzstück des Gebäudes ist das 30 Meter hohe Hochregallager auf rund 1.000 Quadratmetern Fläche. Auch dort setzt man bei Intuitive auf Robotertechnik: 24 robotische Trägerwagen flitzen über Schienen, um bis zu 40.000 Boxen und 1.400 Paletten zu bewegen, und so dafür zu sorgen, dass den Produktionsteams bei Intuitive das Material nicht
ausgeht.

Kinotipp: Die bildgewaltige Helden-Saga „Die Odyssee“ von Christopher Nolan

Odysseus (Matt Damon, Mitte) und seine treuen Soldaten treffen auf ihrer Rückreise auf Widrigkeiten und feindselige Kreaturen. Foto: Universal StudiosOdysseus (Matt Damon, Mitte) und seine treuen Soldaten treffen auf ihrer Rückreise auf Widrigkeiten und feindselige Kreaturen. Foto: Universal Studios

Oscar-Preisträger Christopher Nolan („Oppenheimer“) bringt Homers mythische Heldensaga als bildgewaltiges Action-
Epos auf die große Leinwand. Mit seinem 13. Spielfilm, gedreht in sechs Ländern mit hochkarätigem Staraufgebot, erfüllt sich
Nolan seinen Traum, einen Film mit IMAX-Kameras zu drehen.

Nachdem Odysseus (Matt Damon, „Good Will Hunting“) die Belagerung Trojas mit einem listigen Schachzug beendet hat, der verheerende Folgen nach sich zieht, macht er sich gemeinsam mit seinen treuen Soldaten auf den Weg nach Hause. Ihr Ziel ist Ithaka, das Inselreich, in dem Penelope (Anne Hathaway, „Der Teufel trägt Prada“), die Frau des Helden, und sein Sohn Telemachos (Tom Holland, „Spider-Man: No Way Home“) sehnsüchtig auf seine Rückkehr warten. Seine Reise ist geprägt von Umwegen und Widrigkeiten. Stürme, feindselige Kreaturen, seine eigene Torheit und sein Gewissen sorgen für Komplikationen, konfliktreiche Begegnungen und moralische Herausforderungen.

Penelope muss in seiner Abwesenheit die Avancen aufdringlicher Freier über sich ergehen lassen. Mit einer List, die der ihres Mannes in nichts nachsteht, hält sie ihre Verehrer jedoch auf Distanz. Währenddessen hat Göttin Athene (Zendaya, „Dune“) Telemachos überzeugt, die Ionischen Inseln zu bereisen, um herauszufinden, was mit seinem Vater geschehen ist, um seine Familie zu retten und die Zukunft von Ithaka zu sichern.

In weiteren Rollen sind Robert Pattinson („Der Leuchtturm“), Lupita Nyong’o („12 Years A Slave“) und Charlize Theron („Monster“) zu sehen.

„Was haben wir gelacht“: Zeitreise ins Unterhaltungsfernsehen der 90er-Jahre

Hella von Sinnen blickt zurück auf die 90er-Jahre-Shows: hier im Jahr 1991 mit Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass...?“.Hella von Sinnen blickt zurück auf die 90er-Jahre-Shows: hier im Jahr 1991 mit Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass…?“. Foto: Archiv ZDF

Die Doku erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er-Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt.

Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?“, die „Harald Schmidt Show“ und später „TV total“. Wie hat diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Eine Zeitreise, die zeigt, wie hart Frauen um Aufmerksamkeit kämpfen mussten und wie oft sexistische Klischees einst als Humor verkauft wurden. Ohne moralischen Zeigefinger, aber mit viel Schärfe und Witz.

Badende vertreiben Dreisam-Fische aus Kältepools – kommt bald ein Betretungsverbot?

Die Kältepools dienen als kühler Rückzugsort für die Fische.Die Kältepools dienen als kühler Rückzugsort für die Fische. Foto: Schuh

Während der aktuellen Hitzewelle haben die Fische in der Dreisam kaum eine Chance zu überleben. An manchen Stellen hat das Wasser rund 30 Grad – tödlich für Bachforelle oder Äsche. Deshalb wurden Kältepools geschaffen. Das Problem: Viele Freiburger baden dort. Kommt deshalb bald ein Betretungsverbot?

„Im Hitzesommer 2018 haben wir ein katastrophales Fischsterben in der Dreisam festgestellt, die Tiere sind in Massen verendet“, so Claudio Schill vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg. Deshalb wurden im Jahr 2022 auf Höhe der Brauerei Ganter auf einem rund 400 Meter langen Teil der Dreisam zwischen Leo-Wohleb-Brücke und der Brücke Fabrikstraße in der Oberau mehrere Kaltwasserpools für Fische gebaut – „bei der aktuellen Hitze ist das ihre einzige Chance zu überleben“. Denn hier ist es mit unter 20 Grad angenehm kühl, während sich das Wasser an anderen Stellen auf rund 30 Grad aufgeheizt hat. „Am Sonntagmorgen hatte es bei den Kältepools 17 Grad, das ist hervorragend.“ Die Pools sind bis zu zwei Meter tief, dadurch mischt sich kaltes Grundwasser mit reichlich Sauerstoff ins warme Wasser.
Wurzelstöcke, massive Baumstämme sowie ein Strömungstrichter aus großen Granitsteinen wurden für die Pools in die Dreisam eingebracht und mit Stahlankern und großen Holzpfählen in der Gewässersohle befestigt. Doch die Baumstämme nutzen viele derzeit als Sitzgelegenheit und die Kältepools zum Baden – das vertreibt die Fische.

Die Kältepools für die Fische als Abkühlung nutzen, „das machen leider viel zu viele. Es reicht schon, die Füße ins Wasser zu hängen, das ist purer Stress für die Fische und sie flüchten. Wenn man die Fische aus dem Kältepool verscheucht, schwimmen sie in den sicheren Tod. Eine Forelle oder Äsche kann bei rund 30 Grad Wassertemperatur nicht überleben, schon ab 25 Grad wird es
kritisch“, betont Timo Heimann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Dreisam.
„Es ist vor allem für die Fischbrut eine Katastrophe. Wenn man da durchläuft, ist das für die flüchtenden Fische, als ob sie einen Marathon laufen; vor Stress gehen sie ein“, so Claudio Schill. „Hier baden teilweise 30 bis 40 Leute und haben sogar Hunde dabei. Vielen ist das leider völlig egal, wenn man sie darauf anspricht, wird man beleidigt“.

Deshalb wünscht man sich ein Betretungs- und Badeverbot zu bestimmten Zeiten. „Das wäre das Einzige, das hilft. Aber nur für den Bereich, in dem sich die Kältepools befinden, damit sich die Fische hier bei der Hitze in Ruhe zurückziehen können“, betont Timo Heimann. Das sieht auch Claudio Schill so: „Es geht nur um einen Bereich von rund 250 Metern bei wenig Wasser und hohen Temperaturen“.

Die Fischtreppe bietet nicht so viel Konfliktpotenzial wie die Kältepools. Diese soll den Tieren helfen, die Dreisam bis ins Dreisamtal zu durchqueren – im Sommer ist diese aber vor allem eine Badestelle für viele, die sich bei der Hitze abkühlen wollen. Foto: Schuh


Aktuell gebe es Gespräche mit der Stadt, die ein solches Verbot erlassen könnte. „Uns ist das Problem bekannt und wir arbeiten mit dem Regierungspräsidium aktuell daran. Das RP hat bereits entlang der eingerichteten Kältepools Hinweisschilder aufgestellt“, sagt Kolja Mälicke auf Anfrage des Wochenberichts. Auch Verordnungen für temporäre Badeverbote in Teilbereichen seien denkbar, „ein Großteil der Dreisam würde aber weiterhin frei zugänglich sein. Uns geht es dabei hauptsächlich um die eingerichteten Kältepools“.


Das Pilotprojekt von Regierungspräsidium, Landesfischereiverband Baden-Württemberg, IG Dreisam und Angelsportverein Freiburg ist ein Erfolg. Bereits nach einem Jahr zeigten sich deutliche Verbesserungen. „Es gab viel mehr große Fische“, so Claudio Schill. Die Bachforelle kehrte zurück, mittlerweile hat sich ihr Bestand nahezu verdoppelt. Auch die Nase, die in diesem Abschnitt der Dreisam jahrzehntelang nicht vorkam, tauchte wieder auf. Obendrein nahm die Laichaktivität zu. Insgesamt konnten 14 Fischarten nachgewiesen werden, darunter auch Lachse, Barben, Groppen oder Döbel. Und das sorgt für mehr Artenvielfalt rund um die Dreisam, hier wird nun beispielsweise auch wieder öfter der Entenvogel Gänsesäger gesichtet. Da die Kältepools Wirkung zeigen, wurden in Nimburg (2023) und March-Neuershausen (2025) ebenfalls welche geschaffen. „In der Dreisam bei Nimburg entstehen drei weitere, Ende Juli werden außerdem in der Elz bei Teningen und Emmendingen zwei weitere gebaut“, so Matthias Henrich vom Regierungspräsidium Freiburg.

Richtig viel los ist bei der derzeitigen Hitze auf der Fischtreppe an der Schwabentorbrücke – hier tummeln sich die Freiburger, um sich abzukühlen. Das bietet jedoch weniger Konfliktpotenzial: „Da sehen wir kein so großes Problem. Hier laichen Fische hauptsächlich im Winter und Frühjahr, wenn die Treppen nicht von Menschen genutzt werden“, so Kolja Mälicke. Das sieht auch Timo Heimann so: „In der Zeit, in der die Fische wandern, sind dort keine Leute“. Claudio Schill hält jedoch dagegen: „Die Fische wandern nahezu immer, gerade auch wenn es ihnen zu warm wird“