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SC-Kicker werden nach dem Europa-League-Finale gefeiert wie Sieger

Beim Empfang auf der Messe waren SC Trainer Julian Schuster und sein Team noch sichtlich geknickt von der Niederlage - die Euphorie der Fans war trotzdem riesig. Foto: Detlef BergerBeim Empfang auf der Messe waren SC Trainer Julian Schuster und sein Team noch sichtlich geknickt von der Niederlage – die Euphorie der Fans war trotzdem riesig. Foto: Detlef Berger

Trotz der Niederlage im Finale der Europa League wurden die Spieler des SC Freiburg am Donnerstag nach ihrer Rückkehr aus Istanbul wie Sieger empfangen. Rund 5.500 Fans waren auf den Messplatz geströmt, um das Team von Trainer Julian Schuster euphorisch zu feiern. Als sie die Bühne betraten, war der Jubel riesig und die Fans sangen „Oh wie ist das schön“. Die Fußballer waren noch sichtlich geknickt und konnten sich nicht so richtig freuen. „Es fällt uns allen hier im Moment wirklich schwer, weil unser Ehrgeiz unglaublich groß war. Wir hatten über die letzten Wochen den Glauben entwickelt, dass wir nicht nur im Finale stehen, sondern den Pokal mit nach Freiburg bringen. Diesen Schmerz werden wir umwandeln in Energie und in Kraft – und das wird uns nur noch besser und stärker machen“, so Julian Schuster.

Von den Fans gefeiert zu werden, war für die Spieler definitiv wichtig: „Es tut uns unglaublich gut, euch alle hier zu sehen und hilft uns allen sehr, diesen Schmerz zu verarbeiten.“ Auch wenn die Absage für die Nationalelf von Julian Nagelsmann schon feststand, skandierten die Fans „Ginter zur WM“. „Wir haben alle wahnsinnig viel investiert und haben alle eine sehr, sehr besondere Saison daraus machen können“, sagte Matthias Ginter auf der Bühne zu Moderator Tom Bartels. Schon zum dritten Mal habe der SC die Quali für die Champions League knapp verpasst, „irgendwann sind wir dran.“

Bei dem Empfang durften sich die Spieler auch ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Voll des Lobes war natürlich auch Rathaus-Chef Martin Horn, der ebenfalls erst aus Istanbul zurückgekehrt war. „Das ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Wir sind stolz auf euch. Das größte und wichtigste Aushängeschild der Stadt. Danke an diesen tollen Verein – den europaweiten Botschafter der Stadt“, sagte er. Jetzt geht es für die Kicker erstmal in den wohlverdienten Urlaub, damit sie in der Liga und in der Conference League wieder durchstarten können – wir freuen uns darauf!

Rund 5.500 Fans waren gekommen, um die Spieler zu feiern. Foto: Detlef Berger
Emotional wurde es auch, als „Chicco“ Höfler verabschiedet wurde. Foto: Detlef Berger
Matthias Ginter und seine Mannschaftskollegen durften sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Foto: Detlef Berger
Anlässlich des Finales leuchtete vieles in Freiburg in rot – wie das Stadttheater. Foto: SC Freiburg

Schönheitswettbewerb: Spanierin zum „Face of WM“ im Europa-Park gekürt

Sie ist das „Face of WM 2026“: Dalina Polat (Mitte) aus Spanien – hier mit den Moderatoren des Abends Joachim Llambi und Babett Konau.Sie ist das „Face of WM 2026“: Dalina Polat (Mitte) aus Spanien – hier mit den Moderatoren des Abends Joachim Llambi und Babett Konau. Foto: Europa-Park

Im Europa-Park stand Fußball am Donnerstagabend im Mittelpunkt. Internationale Schönheit, Glamour und Fußballbegeisterung herrschten in der Silver Lake City. Denn hier wurde das internationale Finale des Schönheitswettbewerbs „Face of WM 2026“ gefeiert. 19 nationale Landessiegerinnen präsentierten sich dem Publikum und einer VIP-Jury, in der unter anderem der Ex-Fußballprofi Cacau und Ex-Europameister Markus Babbel saßen.

Die Teilnehmerinnen reisten aus zahlreichen Ländern an und sorgten mit Eleganz, Persönlichkeit und internationalem Flair für eine außergewöhnliche Atmosphäre. Moderiert wurde das Showevent von „Let’s Dance“-Juror Joachim Llambi und Ex-Miss Germany Babett Konau. Nach mehreren Showdurchgängen, Interviews und Präsentationen entschied die Jury über die Gewinnerinnen des Abends. Der Sieg ging an Dalina Polat aus Spanien, gefolgt von Dirodia de Haseth aus Curaçao und Katharina Westphal aus Deutschland auf dem dritten Platz. Die Siegerin erhielt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 6.000 Euro vergeben.

„Die Atmosphäre war einzigartig. Die Verbindung aus Internationalität, Europa-Park, Fußball-WM und emotionaler Bühnenshow hat diesen Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht“, so Veranstalterin Ines Klemmer.

Unter anderem Ex-Fußballprofi Cacau saß in der Jury des Events. Foto: Europa-Park
Die Top 3: Dirodia de Haseth (2. Platz), Dalina Polat (Face of WM) und Katharina Westphal (3. Platz) (von links nach rechts)

Life-Science-Unternehmen Sartorius eröffnet neues Kompetenzzentrum auf der Haid

Das neue Sartorius-Kompetenzzentrum im Gewerbegebiet Haid. Foto: SartoriusDas neue Sartorius-Kompetenzzentrum im Gewerbegebiet Haid. Foto: Sartorius

Vor 32 Jahren in Freiburg als Start-up CellGenix gegründet, hat sich das Unternehmen, das seit 2021 mehrheitlich zum Konzern Sartorius gehört, zu einem bedeutenden Global Player im Bereich Zellkulturmedien für die Entwicklung und Produktion biologischer Arzneimittel entwickelt.

Mit der Eröffnung des neuen Kompetenzzentrums in der Endinger Straße soll die Erfolgsstory weitergeschrieben werden.Der Life-Science-Konzern Sartorius hat am 18. Mai in der Endinger Straße 2 im Gewerbegebiet Haid mit rund 180 Gästen ein neues Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion von Materialien für den Zell- und Gentherapiemarkt eröffnet. Mit einer Investition von mehr als 140 Millionen Euro habe man die Produktionskapazität am Standort mehr als verdoppelt, sagte Daniel Spatz, Geschäftsführer von Sartorius CellGenix in Freiburg. Damit will das Unternehmen seine Ausrichtung auf das wachsende Geschäftsfeld der Zell- und Gentherapien stärken. Mit den durch Sartorius hergestellten Komponenten sollen Biopharmazeutika-Hersteller innovative, aber bisher oft sehr teure Zell- und Gentherapien schneller und effizienter entwickeln und produzieren können. Mittels dieser Biopharmazeutika sollen bisher unheilbare Erkrankungen besser behandelt werden können.

Auf rund 18.000 Quadratmetern bietet das neue Gebäude moderne Produktions-, Labor- und Büroflächen für bis zu 180 Mitarbeitende. Sartorius stellt dort essenzielle Komponenten wie Zytokine und Wachstumsfaktoren her, die für die Herstellung biologischer Arzneimittel benötigt werden. Das Gebäude setze auf nachhaltige Gebäudetechnik, führte Spatz aus: Es kommt vollständig ohne fossile Brennstoffe aus, nutzt Geothermie für Wärme, Brunnenwasser zur Kühlung und 2.500 Quadratmeter Photovoltaikfläche zur Stromerzeugung. Spatz betonte auch die Bedeutung des Standorts Freiburg für das Unternehmen, der es mit seiner Lage im Dreiländereck ermögliche, benötigte Fachkräfte zu gewinnen.

„Das Gebäude sieht jetzt sehr groß aus, aber diese Sicht wird sich ändern“, sagte René Fáber, Leiter der Sparte Bioprocess Solutions und Mitglied des Vorstands von Sartorius, und skizzierte die Richtung: Man werde sich irgendwann wieder überlegen müssen, wie man sich erneut erweitern könne. Die jetzige Standorterweiterung ist Teil eines langfristigen Investitionsprogramms von Sartorius zum Ausbau seines weltweiten Entwicklungs- und Fertigungsnetzwerks. Seit der Übernahme der Mehrheit an der 1994 als Spin-off der Universitätsklinik gegründeten CellGenix GmbH 2021 hat sich die Zahl der Mitarbeitenden mit mittlerweile 140 Stellen in Freiburg nahezu verdoppelt. Seit Anfang des Jahres gehört CellGenix zu 100 Prozent zu Sartorius, einem international agierenden Unternehmen mit Headquarter in Göttingen.

Zur Eröffnung des neuen Gebäudes wurde das symbolische Band durchtrennt. Von links: Daniel Spatz (Sartorius CellGenix), Michael Kleiner (Wirtschaftministerium), Felicia Rosenthal (Mitbegründerin CellGenix), René Fáber (Sartorius), Robert Staible (Stadt Freiburg). Foto: Heike Schwende

Ministerialdirektor Michael Kleiner, der als Vertreter des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg an der Eröffnung teilnahm, betonte die große Bedeutung der Erweiterung von Sartorius in Freiburg – „erst recht in diesen Zeiten“, die sich für die Industrie im Land schwierig gestalteten. Stellvertretend für den sich auf dem Heimflug von Istanbul befindenden Oberbürgermeister Martin Horn ergriff Robert Staible vom Amt für Wohnraumentwicklung und Vermessung das Wort. Was hier entstanden sei, setze ein starkes Zeichen für den Unternehmensstandort Freiburg. Entscheidend sei nun auch, was hier weiter passieren werde. „Sie
haben sich ganz wichtige Aufgaben gestellt.“

Rekordtransfer: Der SC Freiburg verpflichtet Torhüter Mio Backhaus

Mio Backhaus wechselt von Werder Bremen in den Breisgau.Mio Backhaus wechselt von Werder Bremen in den Breisgau. Foto: SC Freiburg

Bereits beim Finale der Europa-League ging das Gerücht um, nun hat es der SC Freiburg offiziell bestätigt. U-21-Nationaltorwart Mio Backhaus wechselt zur kommenden Saison von Werder Bremen in den Breisgau. Florian Müller bleibt dem SC als Torhüter erhalten und hat seinen Vertrag verlängert, dagegen ist die Zukunft der bisherigen Nummer eins Noah Atubolu noch ungewiss.

„Mio hat in seiner ersten Bundesligasaison eindrucksvoll nachgewiesen, auf welchem hohen Niveau er spielen kann. Seine ruhige und konzentrierte Art kann anstecken“, sagt Vorstand Jochen Saier. „Er bedient alle Facetten des Torwartspiels, trägt viel Entwicklungspotenzial in sich und wird auch menschlich sehr gut in unsere Mannschaft passen. Mit Mio werden wir auch in Zukunft ein tolles Torwart-Trio haben.“ Während der 28-jährige Florian Müller seinen Vertrag mit dem SC bereits im Februar verlängert hat, ist noch unklar, wie es für die bisherige Nummer eins im Freiburger Tor, Noah Atubolu, weitergeht. Der wurde im Laufe der Saison jedoch häufiger mit einem Wechsel im WM-Sommer in Verbindung gebracht.

Zwölf Millionen Euro plus erfolgsabhängiger Boni – also insgesamt bis zu 15 Millionen Euro – soll der SC für den 22-jährigen Mio Backhaus investieren. Das wäre der neue Rekord-Transfer der Freiburger. Bisher galt Ritsu Doans Verpflichtung im Jahr 2022 für 12,4 Millionen Euro als teuerste des SC.

Der Deutsch-Japaner begann in der Jugend bei Kawasaki Frontale und kam im Alter von 14 Jahren nach Deutschland, um bei Alemannia Aachen zu spielen. Danach wechselte er ins Nachwuchsleistungszentrum von Werder Bremen. Nach neun Einsätzen für die zweite Mannschaft von Werder wurde Mio Backhaus für die Saison 2023/24 an den niederländischen Erstligisten FC Volendam verliehen und bestritt dort als Stammtorhüter 33 Spiele in der Eredivisie. Nach seiner Rückkehr zu Werder debütierte er im August 2025 in der Bundesliga und bestritt seither 32 Bundesligaspiele für die Grün-Weißen. Er ist außerdem aktueller Torhüter der deutschen U21-Nationalmannschaft.

„Es ist eine Türe aufgegangen, bei der ich das Gefühl habe, da passe ich genau durch. Das Gesamtpaket aus den Menschen, mit denen ich hier gesprochen habe, der Stadt, dem Stadion und dem Fußball, der in Freiburg gespielt wird, hat zu dieser Entscheidung geführt. Ich möchte mit der Mannschaft etwas erreichen und freue mich auf den Sport-Club“, so Mio Backhaus.

Cyberangriff auf externen Dienstleister: Daten von 54.000 Patienten der Uniklinik Freiburg gestohlen

Hacker haben Daten wie Name, Geburtsdatum und Adresse zahlreicher Patienten der Uniklinik erbeutetHacker haben Daten wie Name, Geburtsdatum und Adresse zahlreicher Patienten der Uniklinik erbeutet. Foto: Picture Alliance/dpa

Rund 54.000 Patienten der Freiburger Uniklinik sind von einem massiven Datendiebstahl betroffen. Bei einem Cyberangriff haben Kriminelle Diagnosen, Adressen und Rechnungen bei einem externen Dienstleister erbeutet. Bei dem externen Dienstleister soll es sich um das Unternehmen Unimed aus dem Saarland handeln. Das rechnet mit zahlreichen Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patienten mit privater Krankenversicherung, privater Zusatzversicherung und bei Selbstzahlern ab.

Von rund 54.000 Patienten der Uniklinik wurden Daten wie Name, Geburtsdatum und Adresse gestohlen, in rund 900 Fällen zudem Rechnungen entwendet und in wenigen Fällen auch Kontodaten. Der Angriff betraf ausschließlich den externen Dienstleister und nicht die Kliniken selbst. Die Patientenversorgung oder klinische Systeme waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt, betont die Uniklinik in einer Pressemitteilung.

Der Cyberangriff passierte bereits Mitte April, die Uniklinik stoppte daraufhin sofort die Datenübertragung an den externen Dienstleister und informierte die zuständige Datenschutzbehörde sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI). Wie groß das Datenleck ist, habe erst am 18. Mai sicher festgestanden – daher jetzt der Weg an die Öffentlichkeit. „Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt. Ihr Diebstahl ist ein schwerwiegender Eingriff für die Betroffenen. Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst und fordern vom Dienstleister lückenlose Aufklärung. Parallel prüfen wir rechtliche Schritte“, betont Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg. Personen, bei denen es Hinweise darauf gibt, dass Gesundheitsdaten gestohlen worden sein können, würden in Kürze durch die Uniklinik persönlich kontaktiert.

Auch von anderen Unikliniken wurden Daten geklaut, allerdings in einem geringeren Ausmaß. An der Uniklinik Heidelberg betrifft dies beispielsweise rund 11.000 Patienten, in Mannheim rund 3.000, in Ulm 1.600. Die Firma Unimed bedauerte den Vorfall in einem Statement am Freitag. Der Dienstleister will nun seine IT-Systeme besser sichern.


„Hinter solchen Taten stecken oft organisierte Kriminelle. Sie attackieren schlecht gesicherte Systeme, greifen Daten ab und machen sie durch Erpressung oder Verkaufsangebote auf dem Schwarzmarkt zu Geld“, erklärt IT-Sicherheitsexperte Manuel Atug gegenüber der Badischen Zeitung. Mit den Daten könnten Phishing-Mails oder Erpressungsversuche sehr individuell zugeschnitten erfolgen, warnt außerdem das BSI.

Deutscher WM-Kader ohne Matthias Ginter

Ginter SC FreiburgMatthias Ginter steht nicht im deutschen WM-Kader. Foto: Detlef Berger

Darf Matthias Ginter mit zur WM oder nicht. Diese Frage wurde in den letzten Monaten rauf und runter diskutiert. Der 32-Jährige Innenverteidiger des SC Freiburg ließ derweil Leistungen sprechen. Jetzt steht die Entscheidung fest.

Jetzt ist klar: Matthias Ginter steht nicht im deutschen WM-Kader für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Bundestrainer Julian Nagelsmann sagte bei der offiziellen Kaderbekanntgabe am Donnerstag: „Die Gespräche waren fies. Es war wichtig, dass wir Spieler nominieren, die die letzten drei Jahre schon dabei waren.“ Konkret sagt der Bundestrainer zu Ginter: „Das ist kein leichtes Gespräch. Er hat sich sportlich absolut nichts vorzuwerfen. Aber er war die letzten drei Jahre nicht dabei. Das kann mir vorwerfen. Aber dafür gab es Gründe. So ein Gespräch ist unangenehm, und es ist nachvollziehbar, dass er gefrustet ist, weil er den Anspruch hat, dabei zu sein.“

Noch am späten Mittwochabend nach der bitteren Finalniederlage gegen Aston Villa in der Europa League äußerte sich der Freiburger Abwehrhüne zu seinen WM-Chancen. „Ich weiß noch nichts und selbst wenn ich etwas wüsste, würde ich nichts sagen“, sagte Ginter im Besiktas-Stadion. Bis ganz zuletzt ließ Julian Nagelsmann den Innenverteidiger also im Unklaren.

Für Ginter muss die Nicht-Nominierung eine Enttäuschung sein. Denn eine eindeutige Sprache sprechen Ginters Leistungsdaten in der zurückliegenden Saison. Auffällig: Ginter machte nicht nur mit seinem Kerngeschäft, der Abwehrarbeit, auf sich aufmerksam. Er glänzte außerdem als Torschütze und Vorbereiter. Der Weltmeister von 2014 kam in dieser Saison auf 12 Scorerpunkte (5 Tore, 7 Assists) – im direkten Vergleich übertrumpfte er damit auch seine Konkurrenten im deutschen WM-Kader. Nicht mal Bayerns Jonathan Tah oder Dortmunds Nico Schlotterbeck können solche Werte vorweisen. Dazu spielte der gebürtige Freiburger seine Stärken bei Standards aus. Ein weiterer Vorteil: Ginter ist flexibel einsetzbar – auch die Positionen auf dem Abwehrflügel und im zentralen Mittelfeld sind ihm nicht fremd.

Qualitäten, auf die Nagelsmann nun doch nicht setzt. Statt dessen nominiert er Malick Thiaw. Auch Torwart Noah Atubolu ist nicht an Bord. „Wir haben uns für die besten drei Torhüter in Deutschland entschieden mit Manuel (Neuer), Oli (Baumann) und Alex (Nübel)“, sagte der Bundestrainer.

Solar-Sommer: Stadt will Photovoltaik mit Mitmachaktion stärken

Freiburgs Dächer haben Potenzial: 280 Gigawattstunden Strom möchte die Stadt bis 2030 mit Photovoltaik erzeugen. Foto: Pixabay.de

Mit zahlreichen Veranstaltungen, Workshops und Mitmachaktionen startet Freiburg in den kommenden Monaten eine groß angelegte Solaroffensive. Unter dem Titel „Solarsommer“ will die Stadt Privatpersonen, Schulen, Unternehmen und Initiativen für den Ausbau der Photovoltaik gewinnen – und damit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2035 näherkommen.

Bei einer Pressekonferenz stellte Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit das Programm am Montag offiziell vor. Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem der Ausbau der Windkraft vorangetrieben wurde, rückt nun die Nutzung von Solarenergie stärker in den Fokus. Neue Windkraftanlagen – zum Beispiel auf der Holzschlägermatte, dem Taubenkopf und dem Rosskopf – seien wichtige Schritte gewesen, so auch Klaus von Zahn, Amtsleiter des Umweltschutzamtes. Während bei der Windkraft mit jeder Anlage „riesige Sprünge“, so von Zahn, erzielt werden könnten, sei es bei Photovoltaik viel kleinteiliger. Nun gehe es darum, Freiburgs Dächer verstärkt für die Energiegewinnung zu nutzen.

Zentraler Bestandteil des Solarsommers ist das sogenannte „Solarmobil“, ein mobiler Informations- und Mitmachstand in Form eines Fahrradanhängers. Bis Ende Oktober soll er auf verschiedenen Veranstaltungen und in Stadtteilen unterwegs sein. Vor Ort beraten unabhängige Fachleute zu Photovoltaik, Fördermöglichkeiten und den ersten Schritten zur eigenen Solaranlage. Auch Schulen sollen verstärkt eingebunden werden. Geplant sind Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Workshops und Wettbewerbe rund um Solarenergie. Bei einer Auto-Solarrallye bauen Schülerinnen und Schüler beispielsweise eigene kleine Solarautos aus Modulen, Motoren und Zahnrädern. Ziel sei es, technisches Wissen spielerisch zu vermitteln und zugleich Interesse an Berufen in der Solarbranche zu wecken.

Darüber hinaus umfasst das Programm Radtouren, Spaziergänge, Infostände und DIY-Workshops. Erwachsene und Jugendliche können dort unter anderem lernen, eigene Balkonkraftwerke zu bauen. Ein zentraler Veranstaltungskalender bündelt sämtliche Angebote.

280 Gigawattstunden Solarstrom bis 2030

Die Stadt setzt große Hoffnungen in den Ausbau der Photovoltaik. Bis 2030 soll sich die Stromerzeugung aus Solarenergie im Vergleich zu 2020 verfünffachen. Die jährliche Produktion müsste dafür von derzeit 96 auf rund 280 Gigawattstunden steigen. Gute Voraussetzungen bietet laut Stadt das Klima: Mit rund 2.700 Sonnenstunden im Jahr zählt Freiburg zu den sonnigsten Städten Deutschlands.

Auch der Tierschutzverein Freiburg kann sich freuen: Im Rahmen des Solarsommers soll er einen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro für den Bau einer Photovoltaikanlage bekommen. Diese soll auf dem Dach des Neubaus entstehen, der nun nach dem Brand benötigt wird.

Der SC Freiburg verliert historisches Europa-League-Endspiel gegen Aston Villa 0:3

Endspiel in Istanbul: Im Endspiel der Europa League trifft der SC Freiburg auf Aston Villa. Foto: JoersEndspiel in Istanbul: Im Endspiel der Europa League trifft der SC Freiburg auf Aston Villa. Foto: Joers

Endspiel, Bosporus, Istanbul: So einen Fußballabend hat der SC Freiburg noch nicht erlebt. Vor 40.000 Fans, 11.000 davon aus Freiburg, spielt der Sport-Club sein erstes europäisches Finale. Der Gegner heißt Aston Villa.

Der Traum vom ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte bleibt für Freiburg weiter ein Traum. Nach einem großartigen Kampf gegen ein kaltschnäuziges Aston Villa muss sich die Mannschaft von Trainer Julian Schuster am Bosporus 0:3 (0:2) geschlagen geben. Die Tore für den Favoriten aus der Premier League erzielten Tielemans (41.), Buendia (45.+3) und Rogers (58.). Der SC war vor allem in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe mit den Engländern, leistete sich dann aber schmerzhafte Aussetzer in der Abwehr.

Was bleibt ist eine dennoch magische Europapokalnacht. Unterstützt von leidenschaftlichen Fans, die in Scharen die Reise an den Bosporus mit angetreten waren, zeigten die Breisgauer einen beherzten Auftritt. Aus Freiburger Sicht eine bärenstarke Saison, die so oder so in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Live-Ticker

22:51 Uhr: Abpfiff in Besiktas Park. Aston Villa ist der Gewinner der Europa League-Saison 2025/26.

22:45 Uhr: Jetzt darf auch SC-Kapitän Christan Günter ran – er kommt für Niklas Beste ins Spiel.

22:44 Uhr: Manzambi kommt bei einem Freiburger Freistoß gefährlich mit dem Kopf an den Ball. Gute Chance für den SC. Doch der Schiri entscheidet auf Abseits.

22:42 Uhr: Noch weniger als zehn Minuten Restspielzeit stehen auf der Uhr. Villa-Trainer Unai Emery kann sich langsam mit dem Gedanken anfreunden, zum bereits fünften Mal als Trainer die Europa-League-Trophäe in den Himmel zu recken. Kein Trainer gewann das Turnier häufiger.

22:38 Uhr: Nächste Großchance für die Engländer nach einem Eckball, doch Noah Atubolu ist zur Stelle. Rechtzeitig taucht der Freiburger Schlussmann ab und packt sich den Ball, den McGinn aufs Tor bringt (79.).

22:35 Uhr: Fast das 4:0. Buendia schiebt den Ball aus sehr kurzer Distanz und spitzem Winkel am Freiburger Tor vorbei ins Aus.

22:34 Uhr: Der Freiburger Anhang feuert die Mannschaft weiter leidenschaftlich an. „Super Sport-Club Freiburg“ tönt es von den Rängen.

22:31 Uhr: Beste holt einen Freistoß gegen Tielemans heraus. Und Julian Schuster wechselt: Scherhant und Makengo sind neu auf dem Feld, Kübler und Grifo haben Feierabend.

22:30 Uhr: 70 Minuten sind gespielt. Findet der SC noch einmal zurück in die Partie gegen das abgeklärte Premier-League-Team aus Birmingham?

22:28 Uhr: Matthias Ginter klärt in höchster Not am Fünfmeterraum – und schreit danach seinen Frust heraus.

22:26 Uhr: Die offizielle Zuschauerzahl liegt vor: 37.234 Fußballfans sind im Stadion.

22:24 Uhr: Der SC Freiburg kämpft, rennt, macht und tut. Doch gefährlich vors Tor von Aston Villa kommen die Breisgauer bislang kaum. Die Engländer wiederum lassen den SC das Spiel machen.

22:20 Uhr: Wechsel beim SC: Max Rosenfelder und Lucas Höler kommen aufs Feld. Dafür verlassen Philipp Lienhart und Nicolas Höfler das Feld (61.)

22:18 Uhr: Tor – 0:3 aus Sicht der Freiburger: Morgan Rogers schiebt den Ball über die Linie nach einem Zuspiel von der linken Seite (58.).

22:16 Uhr: „Geisteskrank“ – so bezeichnete Noah Atubolu im Vorfeld die Aussicht auf 11.000 mitgereiste SC-Fans im Istanbuler Finalstadion. Und die sorgen ordentlich für Stimmung im Freiburger Fanblock! Auf geht’s Freiburg!

22:15 Uhr: Weiter Einwurf von Manzambi in den Strafraum von Aston Villa. Kurz herrscht dort Verwirrung, doch die Engländer können den Ball klären.

22:14 Uhr: Der SC probiert es jetzt vermehrt über die rechte Seite. Eine Flanke von Beste findet aber keinen Abnehmer.

22:12 Uhr: Das muss die viel beschriebene englische Härte sein: Rogers tritt Eggestein auf die Füße, der liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Es gibt zu Recht Freistoß für die Breisgauer.

22:10 Uhr: Freiburg ist im Ballbesitz und sucht die Lücke. Aston Villa steht tief und lauert auf Ballverluste.

22:06 Uhr: Die Breisgauer spielen nach dem Seitenwechsel jetzt in Richtung der eigenen Fans. SC-Torwart Noah Atubolu hat dagegen die englischen Fans im Rücken.

22:05 Uhr: Der Ball rollt wieder – zweite Halbzeit!


21:49 Uhr: Halbzeitpause in Istanbul. Freiburg hielt lange gut mit und kam selbst zu Chancen. Doch kurz vor der Pause schlagen die Engländer eiskalt zu.

21:48 Uhr: 2:0! Und wieder ein Traumtor: Dieses Mal versenkt Emiliano Buendia den Ball aus der Distanz im Freiburger Tor (45.+3). Bitter!

21:46 Uhr: Der Eckball für Freiburg läuft ins Leere. Im direkten Gegenzug gib es gleich zwei Eckbälle für Aston Villa. Freiburg kann klären. Die Gäste aus Birmingham machen jetzt gehörig Druck.

21:45 Uhr: Diesen Schock kurz vor der Pause müssen die Breisgauer erstmal verdauen. Es gibt Ecke für den SC.

21:41 Uhr: Tor für die Engländer! Tielemans versenkt den Ball per Volleyschuss im Freiburger Kasten. Atubolu ist chancenlos. Es steht 1:0 für Aston Villa (41. Minute).

21:39 Uhr: Manzambi tankt sich in den Strafraum und platziert einen harten geschossenen Ball von rechts außen Richtung Fünf-Meter-Raum der Engländer. Leider findet der Ball keinen Freiburger Abnehmer.

21:37 Uhr: Hellwach ist die Freiburger Abwehr und blockt gleich mehrere Schussversuche der Engländer. Ganz starkes Abwehrverhalten der SC-Hintermannschaft!

21:35 Uhr: Hartes Einsteigen von Lindelöf gegen Manzambi. Mit Schmerzen liegt der Freiburger auf dem Rasen.

21:33 Uhr: Nächste Chance für den SC! Johan Manzambi erobert den Ball. Über Matanovic kommt der Balll zurück zu Manzambi, der aus rund 20 Metern abzieht. Villas Schlussmann Martinez packt beherzt zu.

21:30 Uhr: Starke Aktion von Lukas Kübler. An der Torauslinie schirmt der SC-Verteidiger mit vollem Körpereinsatz den Ball vor Rogers ab, bis das Spielgerät ins Aus trudelt – es gibt Abstoß für Freiburg. Mit ausgereckter Faust peitscht Kübler danach die Fans an, Die feiern Kübler umso lauter dafür.

21:25 Uhr: 25 Minuten sind gespielt. Es ist ein munterer Kick, der bislang ausgeglichen ist. Freiburg versteckt sich nicht gegen den Favoriten aus der Premier League. Die Engländer wiederum zeigen den nötigen Respekt vor den Südbadenern.

21:22 Uhr: Aus der Freistoß-Möglichkeit machen die Freiburger leider zu wenig. Villa ist wieder am Ball im Mittelfeld und baut das Spiel von hinten auf.

21:21 Uhr: Wieder Gelb für einen Spieler der Engländer: Für sein hartes Einsteigen gegen Freiburgs Kapitän Vincenzo Grifo sieht Matthew Cash zu Recht Gelb. Nächster Freistoß für den SC, dieses Mal von der linken Seite. Beste und Grifo, der kurz behandelt wurde, stehen bereit.

21:17 Uhr: Nicolas Höfler kommt bei Grifos Freistoß an den Ball und schießt. Sein Schuss aus dem Rückraum fliegt knapp rechts am Tor vorbei. Vergeblich fordern die Freibuger eine Ecke.

21:16 Uhr: Jetzt hat auch Aston Villa die erste Gelbe Karte: Ein Foul an Beste bringt Emiliano Buendia den Karton ein. Freistoß für Freiburg.

21:13 Uhr: Die Engländer sorgen immer wieder für Gefahr mit ihren pfeilschnellen Umschaltspiel. So verpasste Rogers nur knapp das Tor von Atubolu (10.).

21:11 Uhr: „Steh auf für den SCF“…die Freiburger Fans geben mächtig Gas. Beide Fanlager sorgen für eine finalwürdige Stimmung im Besiktas Park.

21:05 Uhr: Nach einem Foul an Cash sieht Philipp Treu direkt die Gelbe Karte vom französischen Schiedsrichter Francois Letexier (5.).

21:02 Uhr: Noah Atubolu pariert das erste Mal stark gegen Rogers (2.)

21:00 Uhr: Anpfiff…der Ball rollt.

Spekaktuläre Choreo der Freiburger Fanszene…Heimspielatmosphäre. Foto: Joers

20:56 Uhr: Endlich sind die Teams auf dem Rasen und auf den Rängen glänzen die Choreos beider Fanlager.

20:51 Uhr: Im Stadion hat sich reichlich Prominenz angekündigt. Von Bundestrainer Julian Nagelsmann über Ex-Freiburg-Trainer Christian Streich bis hin zu Aston-Villa-Edelfan Prinz William ist alles da, was Rang und Namen hat.

20:49 Uhr: Jetzt gibt es noch die obligatorische Opening-Show der Uefa mit einer Tänzer-Choreo auf dem Rasen…dann warten wir auf die Mannschaften.

Der Freiburger Anhang ist heiß auf das Finale. Foto: Joers

20.42 Uhr: „Das schönste Land in Deutschlands Gau’n…“ – jetzt erklingt das Badnerlied in der Arena am Bosporus.

20:40 Uhr: Es ist angerichtet im Besiktas Park von Istanbul. Dort trifft der SC Freiburg am Abend auf Aston Villa – in seinem ersten europäischen Endspiel der Vereinsgeschichte spielt der Sport-Club um die Europa-League-Trophäe.

Sport Summit Freiburg feiert erfolgreichen Auftakt

Sport Summit FreiburgDietmar Junginger (links) eröffnete den Sport Summit Freiburg gemeinsam mit FT-Geschäftsführer Peter Gerspach (Mitte) und Moderator Stefan Mayer. Foto: Mehrpunkt

Eine gelungene Premiere feierte der erste Sport Summit Freiburg im Sportpark der FT 1844 Freiburg. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sport, Wirtschaft und Medien nutzten die Plattform zum Austausch über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Sport. Initiator Dietmar Junginger beantwortet im Interview die Frage, ob das Format 2027 zurückkehren wird.

Herr Junginger, der Sport Summit Freiburg war eine Premiere für die Sportregion Freiburg. Wie zufrieden sind Sie mit dem Auftakt gewesen?

Dietmar Junginger: Ich bin mehr als zufrieden. Es waren zwei intensive Tage, die alles gehalten haben, was sie versprochen haben. Das bestätigen besonders die vielen sehr positiven Rückmeldungen, die wir direkt beim Sport-Summit, aber auch im Lauf der Woche danach bekommen haben. Von den Teilnehmern, aber auch den Referenten. Wichtig war natürlich das Engagement unserer Partner, durch deren Einsatz wir gleich bei der ersten Veranstaltung ein erstligareifes Setup an den Start bringen konnten.

Wie kam die Kombination aus Referentenvorträgen und Workshops bei den Teilnehmern an?

Junginger: Sehr gut! Letztendlich waren die Workshops oder besser Themenvertiefungen das Salz in der Summit-Suppe. Auch die Referenten haben die Stunde des direkten Kontaktes zu den Teilnehmern sehr geschätzt. Man ist ja nach fünf gehaltvollen Vorträgen auch so tief im Thema, dass es sinnvoll und wichtig ist, gleich die Fragen beantwortet zu bekommen, die einem unter den Nägeln brennen.

Was nehmen Sie persönlich von der Veranstaltung mit?

Junginger: Dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und das bezieht sich nicht nur auf den Sport-Summit sondern auch auf die Großen Spiele. Auf unsere Idee einer regionalen Sportförderung, die Potentiale weckt und die notwendigen Player zusammenbringt. Wir konnten schon sehr viel anstoßen. Zu sehen, wie Initiativen entstehen und sich die positive Grundhaltung „etwas bewegen zu können“, zumindest bei den Teilnehmern des Summits etabliert hat, ist großartig.

Wird es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben?

Junginger: Ja, die wird es sicher geben. Die größte Hürde ist ja immer die Erstveranstaltung, die haben wir genommen und damit auch schon für den 2. Sport-Summit geworben. Es wurde auch schon die Idee an uns herangetragen die Veranstaltung zu erweitern. Explizit wurde der Parasport genannt sowie die Ausweitung und Vertiefung des Themas Frauensport. Es ist eine unglaubliche Dynamik spürbar, also werden wir da nicht bremsen, sondern voll dabei sein.

40 Jahre Freiburger Seepark: Wasser- und Lasershow beim Seefest vom 24. bis 26. Juli

Mit einer spektakulären Kombination aus Wasserfontänen, Laserprojektionen und Lichtbildern verwandelt die Wasser- und Lasershow den See in eine eindrucksvolle Projektionsfläche.Mit einer spektakulären Kombination aus Wasserfontänen, Laserprojektionen und Lichtbildern verwandelt die Wasser- und Lasershow den See in eine eindrucksvolle Projektionsfläche. Foto: LKE Lasershow Technik GmbH/Peter Leutsch

Zum 40-jährigen Bestehen des Seeparks erwartet Besucherinnen und Besucher beim diesjährigen Seefest vom 24. bis 26. Juli erstmals eine spektakuläre Wasser- und Lasershow. Ergänzt wird das Jubiläumsprogramm durch künstlerische Darbietungen.

Unter dem Motto „Sparkasse präsentiert 40 Jahre Seepark“ dürfen sich Besucherinnen und Besucher deshalb auf ein erweitertes Programm mit zahlreichen besonderen Attraktionen freuen. Die Wasser- und Lasershow kombiniert Wasserfontänen, Licht- und Lasereffekte zu einer atmosphärischen Inszenierung. Durch Projektionen und Lichtbilder, die sich in den Wasserflächen spiegeln, entsteht ein außergewöhnliches visuelles Erlebnis mit räumlicher Wirkung. Damit setzt das Seefest im Jubiläumsjahr bewusst auf einen neuen Programmhöhepunkt. Auf ein klassisches Feuerwerk wird in diesem Jahr verzichtet. Neben der Wasser- und Lasershow erwartet die Gäste am Samstag, 25. Juli, von 16 bis 19 Uhr ein abwechslungsreiches Varieté-Programm auf dem gesamten Seeparkgelände. Es treten Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Bereichen auf – darunter Jonglage, Zauberei, Clownerie, Beatbox und weitere Acts.

Oberbürgermeister Martin Horn erklärt: „Der Seepark ist seit 40 Jahren ein besonderer Ort für Freiburg. Dieses Jubiläum wollen wir gemeinsam mit den Menschen der Stadt groß feiern. Mit dem Seefest und der neuen Wasser- und Lasershow bekommt der runde Geburtstag ein echtes Highlight, auf das sich Freiburg freuen darf.“

Das diesjährige Seefest steht zudem im Zeichen eines weiteren besonderen Jubiläums: Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist Hauptsponsor und feiert 2026 ihr 200-jähriges Bestehen.
Der heutige Seepark entstand vor 40 Jahren im Zuge der Landesgartenschau 1986 auf dem ehemaligen Kiesabbaugelände rund um den Flückigersee. Die Freiburger Landesgartenschau zählt bis heute zu den erfolgreichsten in Baden-Württemberg. Weitere Infos unter www.freiburger-seefest.de.