Der SC Freiburg will im DFB-Pokal gegen Stuttgart den Einzug ins Finale klar machen. Foto: Detlef Berger
Jede Woche ein Halbfinal-Spiel – das ist die neue Realität des SC Freiburg in den kommenden zwei Wochen: Den Anfang macht das Pokalduell beim VfB Stuttgart am Donnerstag (20.45 Uhr / ARD). Das Spiel ist auch eine Reise in die Vergangenheit, als der SC schon einmal ein Halbfinale beim VfB spielte. Doch dieses Mal sind die Vorzeichen ganz andere.
Julian Schuster und Matthias Ginter erlebten das Ausscheiden im Jahr 2012 auf dem Platz und Kapitän Christian Günter von der Auswechselbank. Die Erinnerungen an das damalige Halbfinale beim VfB gehören zu „den Voraussetzungen, die unsere Vorfreude auf das Spiel groß werden lassen“, sagt zum Beispiel Trainer Schuster. Aber sind Revanche-Gedanken auch in den Köpfen jüngerer Spieler im SC-Kader präsent? „Es wird vielleicht teilweise eine Rolle spielen. Aber wir haben genug Spieler, die sich vielleicht gar nicht daran erinnern können. Wir wollen einfach ins Finale einziehen. Und Stuttgart ist ein besonderer Ort dafür“, sagt zum Beispiel Maximilian Eggestein, der in der Saison 2012/13 noch für die B-Jugend des SV Werder Bremen auflief.
Dass der SC Freiburg sich gleichzeitig auch den Halbfinal-Einzug in der Europa League sichern konnte, lässt das Freiburger Fußballfrühjahr umso besonderer werden – findet SC-Eigengewächs Bruno Ogbus. „Das ist ein sehr, sehr cooles Gefühl. Es gibt uns Energie für die letzten Wochen, jetzt solche coolen Spiele spielen zu können“, sagt der Verteidiger, der am Sonntag beim 2:1-Bundesligasieg in Heidenheim auf dem Feld stand.
Derselbe Spirit, den die Freiburger zuletzt in den Spielen gegen Celta Vigo sowie bei den Bundesligassiegen gegen St. Pauli, Mainz und Heidenheim zeigten, sei nun auch in Stuttgart gefordert, so Angreifer Igor Matanovic. „Diese Intensität müssen wir einfach weiterfahren. Das ist intensiv. Aber wenn du dem Gegner wirklich nonstop keine Luft lässt, dann wird es schwer und unangenehm gegen uns zu spielen“, so der kroatische Nationalspieler. Wie alle im SC-Tross verspürt er eine riesige Vorfreude auf die Begegnung. „Es kribbelt brutal, ich habe so etwas ja noch nie erleben dürfen“, sagt Matanovic.
Personell werden die Breisgauer nur auf Max Rosenfelder (Oberschenkelprobleme) und Patrick Osterhage (Knie-OP) verzichten müssen. Jetzt gilt es, den letzten Schritt gegen den Titelverteidiger aus Stuttgart zu gehen. Ein Pokalfinale, „das ist einmalig und das will ich auf jeden Fall erreichen“, sagt Igor Matanovic.
Von Lacrosse bis Football: Neuer Kunstrasenplatz an der Dreisam. Foto: FT
Die FT 1844 Freiburg und der PTSV Jahn Freiburg nutzen eine neu geschaffene Sportfläche künftig gemeinsam. Auch ein neuer Verbindungsweg entstand für die Sportachse Ost entstand in diesem Zuge.
Am vergangenen Freitag wurde der neue Kunstrasenplatz an der Sportachse Ost bei bestem Frühlingswetter feierlich eröffnet. Zahlreiche Gäste nahmen an der Eröffnung teil, darunter Oberbürgermeister Martin Horn, Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderats, des Badischen Sportbunds, des Sportkreises, des Sportreferats Freiburg, des PTSV Jahn Freiburg, der FT 1844 Freiburg, weiterer Verbände sowie die am Bau beteiligten Firmen.
FT-Vorstandsvorsitzender Detlef Frankenberger und PTSV-Präsident Jürgen Bengel hoben jeweils die große Bedeutung des neuen Platzes für den Breiten- und Jugendsport in Freiburg hervor. Der neue Kunstrasenplatz sei das Ergebnis eines langen und intensiven Abstimmungsprozesses und stehe beispielhaft für die gute Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Stadt und Förderern.
Der Platz wird künftig gemeinsam von der FT 1844 Freiburg und dem PTSV Jahn Freiburg genutzt. Mit dem neuen Verbindungsweg wird zudem ein Abschnitt der Sportachse Ost geschlossen und die Sportflächen zwischen Universität, FT und PTSV miteinander verbunden.
Sportlich eingeweiht wurde der Platz durch die Jugendfußballer der FT und des PTSV sowie durch Lacrosse und Ultimate Frisbee des PTSV und die American Footballer der FT – jene Sportarten also, die den Platz künftig hauptsächlich nutzen werden.
Aus neun mach eins: Freiburg sucht einen neuen Oberbürgermeister oder eine neue Oberbürgermeisterin. Foto: Thomas Kunz
Seit sechs Wochen hängen die Plakate zur OB-Wahl im Stadtgebiet. Am kommenden Sonntag, 26. April entscheiden 175.000 Freiburgerinnen und Freiburger darüber, wer die nächsten acht Jahre als Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin regieren soll. Acht von neun Kandidierenden wollen an die Macht. Die große Frage ist: Reicht ein Wahlgang?
Die Argumente sind ausgetauscht, jetzt geht es an die Wahlurnen. Was sich bereits sagen lässt: Das Interesse der Freiburger an der kommunalpolitischen Richtungsentscheidung war auch dieses Mal überraschend groß. Die Podiumsdiskussionen waren teilweise weit im Vorfeld ausgebucht. Bei einer Debatte in der Aula der Hebelschule blieben die Menschen, die keinen Platz mehr fanden, sogar draußen in der Kälte stehen und verfolgten die Debatte durch die geöffneten Fenster.
Neun Kandidierende stehen auf dem Stimmzettel. Die drei aussichtsreichsten Kandidaten, die allesamt parteilos sind, haben jeweils viel Rückenwind durch die Unterstützung von Parteien und Wählerinitiativen: Amtsinhaber Martin Horn wird von der SPD, der FDP, der Volt-Basis und der Initiative „Wir für hier“ getragen. Monika Stein wird von den Grünen, Linke Liste, Grüne Alternative, Urbanes Freiburg, Unabhängige Frauen, der Liste Inklusion und den beiden Volt-Stadträtinnen unterstützt. Der Freiburger Unternehmer Achim Wiehle erhält Unterstützung durch die CDU sowie von der Wählerinitiative „Aus der Mitte für Freiburg“. Parteilos ist auch Kandidat Dejan Mihajlović. Florian Braune wiederum ist zwar Mitglied der Freien Wähler, tritt aber für die eigene Wählergemeinschaft „Freiburg wir lieben dich“ an. Die Freien Wähler im Gemeinderat sprechen ausdrücklich keine Wahlempfehlung für einen der Kandidierenden aus. Stadtrat Karl Schwarz von der AfD dürfte ebenso nur Außenseiterchancen haben wie auch die Satire-Kandidaten Claudio Probst (APPD), Martin Borgmann (Die Partei) und Student Wim Kölker. Letzterer will sogar ausdrücklich gar nicht gewählt werden, sondern wollte nur unter Beweis stellen, dass er die nötigen Unterstützerunterschriften für eine Kandidatur schneller zusammenbekommt als der AfD-Vertreter (was ihm gelungen ist).
Was auffiel: Freiburg erlebte einen sachlichen und fair geführten Wahlkampf. Die Fetzen flogen nie. Einzig Achim Wiehle kritisierte den Oberbürgermeister mehrmals direkt auf offener Bühne, während sich Monika Stein mit Attacken auf Horn erstaunlich zurückhielt. Wie wird die Wahl ausgehen? Eine „ausgeprägte Wechselstimmung“ sei laut dem Freiburger Politikwissenschaftler Ulrich Eith jedenfalls nicht wahrnehmbar. Eine repräsentative Umfrage der BZ sieht OB Horn sogar klar vorne, auch was die Sympathiewerte angeht. Und so ist die spannende Frage, ob es schon im ersten Wahlgang eine Entscheidung geben wird – oder ob sich die beiden Stimmenbesten in einem möglichen zweiten Wahlgang am 17. Mai erneut gegenüberstehen. Freiburg hat die Wahl.
Der Film feiert das musikalische Vermächtnis des Popstars. Foto: Lionsgate
Er ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – der King of Pop. „Michael“ ist das Portrait eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt und jede Generation bis heute inspiriert hat. In der Hauptrolle ist Jaafar Jackson, der Neffe von Michael Jackson, zu sehen.
Der Film erzählt die Geschichte von Michael Jacksons Leben – weit über die Musik hinaus. Er zeichnet seinen Weg nach, von der Entdeckung seines außergewöhnlichen Talents als Leadsänger der Jackson Five (Jaafar Jackson) in seiner Kindheit bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden. Sein großer Durchbruch gelang ihm in den 1980er-Jahren mit dem Charthit „Thriller“.
Von einigen seiner legendären Auftritte aus seiner frühen Solokarriere bis zu seinem Leben abseits der Bühne – das Publikum hat einen Platz in der ersten Reihe bei einem nie zuvor dagewesenen Blick auf das Leben der Pop-Ikone. Der Film feiert das musikalische Vermächtnis des Popstars.
Jaafar Jackson, der Neffe des King of Pop, gibt mit „Michael“ sein Spielfilmdebüt. Neben ihm sind Nia Long („Empire“) und Laura Harrier („Spider-Man: Homecoming“) zu sehen, außerdem Miles Teller („Top Gun: Maverick“) und Colman Domingo („Sing Sing“). Regie führte der preisgekrönte Filmemacher Antoine Fuqua („The Equalizer“). Das Drehbuch schrieb John Logan („Gladiator“). Produziert wurde der Film unter anderem von Oscar-Preisträger Graham King („Bohemian Rhapsody“).
Das Biopic gilt als einer der meist erwarteten Filme des Jahres. Bereits der Trailer ging viral und hatte mehr als 116 Millionen Views in nur 24 Stunden.
Jaafar Jackson ist in der Hauptrolle zu sehen. Foto: Lionsgate
Martha (Elle Fanning, v.l., hinten) sorgt für Spannungen innerhalb der wohlhabenden Familie (Jamie Bell, Callum Turner, Lukas Gage, Riley Keough (vorne li.) und Tracy Letts (vorne re.). Foto: MUBI Filmverleih
Unter der katalanischen Sonne lebt eine wohlhabende, weiße US-amerikanische Familie in hedonistischer Isolation und sucht Liebe und Bestätigung im Miteinander, in Designerkleidung und Popmusik. Als eine Außenstehende in ihr Leben tritt, kommen unterdrückte Spannungen zum Vorschein und Familienbande drohen zu zerreißen.
Der Film unter der Regie des preisgekrönten Karim Aïnouz („Motel Destino“) und nach einem Drehbuch von Efthimis Filippou („The Lobster“) ist eine provokante, bissige Satire auf die Absurdität patriarchaler Familienstrukturen. Hochkarätig besetzt mit Callum Turner („Eternity“), Riley Keough („Mad Max: Fury Road“), Jamie Bell („Billy Elliot“), Lukas Gage („The White Lotus“), Elena Anaya („Die Haut, in der ich wohne“), Tracy Letts („Lady Bird“), Elle Fanning („Sentimental Value“) und Pamela Anderson („The Last Showgirl“).
In einer amerikanischen Kleinstadt geschehen mysteriöse Dinge: Nachbarn und Freunde wirken wie Klone ihrer selbst – dahinter steckt eine große Verschwörung. Foto: Theater der Immoralisten
Das neue Stück des Theaters der Immoralisten feiert am 30. April Premiere. Beeinflusst von dem 50er-Jahre Science-Fiction-Film „Invasion aus dem All“ hat Autor und Regisseur Manuel Kreitmeier mit „Mister Tomato“ eine absurd- komische und vielleicht gerade deshalb kongeniale Parabel über das Amerika unter Donald Trump erdacht.
Forestville – eine beschauliche Kleinstadt im Mittleren Westen der USA. Berühmt für seine Weihnachtsbäume und die nette Nachbarschaft. Als die Ärztin Elaine Kildrane von einem Kongress aus New York zurückkommt, wird sie jedoch Zeugin mehrerer Vorfälle, bei denen Menschen ihre nächsten Verwandten nicht wiederzuerkennen glauben. Die ganze Stadt scheint seltsam verändert: Nachbarn, Freunde, Bekannte wirken tatsächlich wie gehirngewaschene Klone ihrer selbst. Und es werden immer mehr.
Elaine, der Sheriff und die Sekretärin des Bürgermeisters kommen langsam einer groß angelegten Verschwörung unter Führung eines ominösen „Mister Tomato“ auf die Spur. Denn für den Slogan „Make Forestville great again“ scheinen die Stadtoberen sogar bereit die eigene Bevölkerung austauschen zu lassen. Und der Zombiemob duldet keine Opposition.
Premiere am 30. April 20 Uhr, weitere Aufführungen am 2., 7.,8.,9.,14.,15.,16.,21., 22., und 23. Mai sowie am 2., 7., 8., 9., 14., 15., 16., 21., 22. und 23. Mai, jeweils 20 Uhr. Karten (16 bis 26 Euro) bei Reservix, unter www.bz-ticket.de und www.immoralisten.de.
Marianne Farrère (Isabelle Huppert) ist Geschäftsfrau durch und durch. Foto: Neue Visionen Filmverleih
Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, in dem alle Mittel recht sind.
Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert. Eine doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.
Die Verpackungssteuer soll den Müll im öffentlichen Raum reduzieren – über deren Sinn diskutiert der Gemeinderat im Oktober. Foto: Thomas Kunz
Rund 100 Tage nach Einführung der Verpackungssteuer am 1. Januar zieht die IHK Südlicher Oberrhein eine erste Zwischenbilanz. Grundlage ist eine Umfrage unter 107 Mitgliedsunternehmen, überwiegend aus Gastronomie und Einzelhandel. Die zeigt: Die Steuer sorgt für einen steigenden Aufwand, weniger Umsatz und Konflikte mit den Kunden.
„Wir wollten wissen, wie die Verpackungssteuer bei den Gastronomen und den Kunden ankommt“, erklärt Alwin Wagner, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK, beim Pressetermin in der Sevgin Bäckerei in der Lehener Straße am Dienstag. Die Umfrage zeige deutliche Auswirkungen der Steuer auf das To-go-Geschäft. 66 Prozent der Betriebe verzeichnen weniger Umsatz bei Kaffee und Heißgetränken, 63 Prozent bei warmen Speisen und 48 Prozent bei einwegverpackten Artikeln zum Mitnehmen. Ein Teilnehmer berichtet: „Viele Kunden verzichten inzwischen ganz auf To-go oder überlegen sich den Kauf zweimal.“
Arbeitsaufwand gestiegen
Eine höhere Belastung zeigt sich vor allem im Arbeitsalltag. 83 Prozent der Betriebe beklagen einen zusätzlichen Arbeitsaufwand. Bei 30 Prozent liegt dieser bei ein bis drei Stunden täglich. Kassen mussten umgerüstet werden, für das Personal gab es Schulungen. „Der Erklärungsaufwand ist enorm gestiegen, täglich gibt es unschöne Gespräche an der Verkaufstheke“, betont Christina Gehri, Leiterin des Fachbereichs Standort und Branchen der IHK Südlicher Oberrhein. Oft gebe es Diskussionen, beispielsweise warum zusätzlich zur Verpackungs- noch Mehrwertsteuer anfällt oder über die Höhe der Steuer. Beispielsweise, warum ein Kaffee to go mit Hafermilch (19 Prozent Mehrwertsteuer) mehr kostet als ein Kaffee to go mit normaler Milch (7 Prozent Mehrwertsteuer).
Von Konflikten aufgrund der Verpackungssteuer berichten 53 Prozent der Unternehmen – diese gebe es täglich oder mehrmals pro Woche. Nur 14 Prozent gaben an, dass die Regelung nicht zu Konflikten führt. „Wir haben deutlich mehr Diskussionen an der Kasse“, „einige Kunden reagieren verärgert oder fühlen sich unfair behandelt“ oder „Wir haben bestimmte Produkte aus dem Sortiment genommen, weil es ständig Diskussionen gab“, lauteten die Rückmeldungen von Betrieben. „In einer Bäcker-Filiale musste sogar die Polizei gerufen werden, weil der Kunde Gewalt angedroht hat“, schildern Anja Schneider und Maritta Feitsch von der Bäckerinnung Freiburg Südbaden.
Auch bei den Bäckereien in der Stadt ist der Umsatz zurückgegangen – die Kunden würden aufs Umland ausweichen. „Ein Bäcker hat beim Kaffee zum Mitnehmen komplett auf Mehrweg umgestellt und die Kunden bleiben weg, andere haben warme Speisen aus dem Sortiment genommen. Vor allem kleine Bäckereien können das schwer verkraften.“ In Freiburg seien die Diskussionen auch deutlich häufiger als in Tübingen oder Konstanz, wo es ebenfalls eine Verpackungssteuer gibt. Das sieht auch Stephanie Wolf, stellvertretende Unternehmenssprecherin von McDonald’s so: „Die Beschwerden und das Unverständnis in Freiburg sind erheblich, die Mitarbeiter müssen sehr viel erklären.“ In allen drei Städten sei der Umsatz durch die Steuer zurückgegangen.
Ein zentrales Ziel der Verpackungssteuer ist es, zum Umstieg auf Mehrweg zu bewegen. Die IHK-Umfrage zeigt, dass dieser Effekt noch verhalten ausfällt. 78 Prozent gaben an, dass Einweg nach wie vor bevorzugt wird. Einen Anstieg der Nachfrage nach Mehrweg-Verpackungen gab es bei 22 Prozent.
Nach einem Antrag von SPD/JF, CDU, FDP/BfF und Freien Wählern beschäftigt sich der Gemeinderat im Oktober erneut mit der Verpackungssteuer. Dabei soll die Verwaltung darlegen, wie sich die Steuer finanziell und organisatorisch auf die Betriebe auswirkt und ob sich durch diese der Müll im öffentlichen Raum verringert hat. Der Gemeinderat soll mögliche Anpassungen oder eine Abschaffung diskutieren und beschließen.
Freiburg und Heidenheim lieferten sich eine umkämpftes Spiel im Europa-Park Stadion. Foto: Detlef Berger
Der SC Freiburg feiert beim 2:1 (1:0) gegen Heidenheim den nächsten Sieg und klettert auf Platz sieben. Drei der letzten vier Bundesligaspiele konnte der SC damit gewinnen.
Der SC Freiburg und der FC Heidenheim lieferten sich am Sonntagnachmittag ein umkämpftes Spiel am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Der Tabellenletzte von der Ostalb präsentierte sich vor den 33.800 Zuschauern in Freiburg zweikampfstark, während der SC mit viel Spielkontrolle auftrat. Auch das Chancenplus lag klar auf Freiburger Seite.
In der 24. Minute nutzten die Hausherren einen schnell ausgeführten Konter zur Führung: Johan Manzambis Schuss wurde von Mainka unhaltbar abgefälscht. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Doch die Freiburger Führung hielt nur bis zur 58. Minute: Ein Konter nach Eggesteins Ballverlust nutzte der eingewechselte Budu Zivzivadse und versenkte den Ball aus rund 17 Metern per Sonntagsschuss im Freiburg Kasten.
In der 83. Minute machte Maximilian Eggestein seinen Fehler wieder wett und brachte den SC hochpersönlich zurück auf die Siegerstraße: sein platzierter Flachschuss von der Strafraumkante schlug rechts unten im Gästetor ein. „Das Spiel kann auch in die andere Richtung kippen. Wir haben es aber gegen Ende nochmal hinbekommen, Druck zu erzeugen. Es war einfach wichtig, dass wir noch das 2:1 machen“, sagte der Siegtorschütze.
Durch den Sieg schieben sich die Freiburger in der Tabelle an Eintracht Frankfurt vorbei und stehen nun auf dem siebten Platz, der am Saisonende mindestens den Einzug in die Conference League bedeuten würde.
Weiter geht es für den SC Freiburg am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD): Dann nämlich geht es für die Breisgauer im Baden-Württemberg-Derby beim VfB Stuttgart um den ersehnten Einzug ins DFB-Pokalfinale.
Freiburger TC Center Court Tennis15.05.2024, FWB – SPORTTITEL: Auf den 15 Plätzen des Freiburger TC in der Schwarzwaldstraße Feierliche Saisoneröffnung auf der FTC-Anlage am Sonntag. Foto: FTC
Saisoneröffnung beim Freiburger Tennis-Club: Neben kostenlosem Schnuppertraining gibt es ein Eltern-Kind-Turnier und neue Head-Tennisschläger zum Testen. Auch die Jugend profitiert.
Mit einem umfangreichen Programm für kleine und große Tennisfreunde lädt der Freiburger Tennis-Club am kommenden Sonntag, 19. April, zur großen Saisoneröffnung auf das FTC-Clubgelände (Schwarzwaldstraße 179). Neben dem traditionellen Profi-Amateure-Eröffnungsturnier und einem Eltern&Kind-Turnier gibt es ab 10 Uhr für Besucher auf der FTC-Anlage außerdem kostenlose Schnuppertrainings (spontan kommen oder vorab im FTC-Büro buchen), ganztägig ein Testcenter der neuen Head-Tennischläger sowie eine große Tombola und Waffelverkauf zugunsten der FTC-Jugend.
Eines der Saisonhighlights ist laut Club-Managerin Eva Birkle-Belbs die Jugend-Bezirksmeisterschaften Region Oberrhein-Breisgau vom 1. bis 3. Mai auf der FTC-Anlage. Der größte Tennisclub in Baden geht mit 40 Mannschaften in die Saison, darunter mit zwei Teams in der Badenliga.