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Skiliftbetreiber im Schwarzwald hadern bislang mit dem Winter

Schnee SchauinslandSo verschneit wie hier am Samstag auf dem Schauinsland war es diesen Winter nur selten. Foto: Patrick Lohmüller

Wintersport-Freunde haben es bislang in diesem Winter nicht leicht. Die ersten Januartage verliefen zwar vielversprechend. Doch vor allem im verregneten Dezember standen die Skilifte meistens still. In Hofsgrund hofft man nun auf bessere Tage.

Ob und wie die Schneemengen in den kommenden Wochen im Skigebiet auf dem Feldberg ausfallen, darüber vermochte der scheidende Geschäftsführer der Feldbergbahnen, Kai Lebrecht, Anfang Januar keine Prognose abgeben. „Das ist der berühmte Blick in die Glaskugel“, sagt er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Aber ohne Beschneiung gehe es nicht im größten Skigebiet des Landes. Immerhin: Laut dem neuesten Schneebericht der Feldbergbahnen sind aktuell zehn der 15 Skilifte und Bahnen in Betrieb.

Und auch die Betreiber der Skilifte Hofsgrund kämpfen bislang mit dem Winter. „Wir hatten bislang vier Betriebstage im gesamten Winter. Das ist deprimierend und wir sind total unter Soll“, sagt Gesellschafter Florian Wirbser dem Wochenbericht. Im ganzen Dezember gab es keinen einzigen Betriebstag. „Damit kalkulieren wir zwar, aber es ist trotzdem sehr ärgerlich“, so Wirbser. Die Nachfrage sei da, „und wir hängen unser komplettes Herzblut da rein“. Aber Fixkosten wie TÜV, Wartung, Instandhaltung, Versicherung, Geländepachten, Personal oder den Pistenbully machten das Geschäft unter diesen Bedingungen zunehmend schwieriger.

Hoffnungsvoll fiel das vergangene Wochenende aus. „Am Samstag und Sonntag herrschten gute Pistenbedingungen“, berichtet er. Sogar der Rotlache, laut Wirbser „einer der schönsten Skilifte im Schwarzwald“ sei in Betrieb gewesen. Und das beliebte Flutlichtfahren am Samstag hätten die Betreiber erstmals auch am Sonntag durchgeführt. „Wir waren sehr zufrieden. Man merkt, dass die Leute heiß sind aufs Skifahren“, so Wirbser. In Hofsgrund hofft man, dass man daran nun in den nächsten Wochen anknüpfen könne.

IHK-Neujahrsempfang in Freiburg: „Wie bleiben wir handlungsfähig?“

Von links auf dem Podium zu sehen sind: Dorothea Helmer (Glassomer), Viktoria Fuchs (Hotel Spielweg), Birte Hackenjos (CEO Haufe Group) und Mats Gökstorp (Vorstandschef Sick AG). Foto: Bernd Peters

Die Industrie und Handelskammer südlicher Oberrhein (IHK) in Freiburg hat eingeladen, und
rund 1.700 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind ihrem Ruf gefolgt. Beim Neujahrsempfang im Freiburger Konzerthaus war die aktuelle Wirtschaftskrise das Hauptthema.

IHK-Präsident Eberhard Liebherr betonte, dass die Lage der Unternehmen derzeit sehr ernst sei. In vielen Branchen herrsche eine Investitionszurückhaltung und Unsicherheit. „Viele fragen sich: wie bleiben wir handlungsfähig? “, so Liebherr.

Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe bereits eingeräumt, dass die eingeschlagenen Reformen in der Politik nicht weitreichend genug seien, den Unternehmen fehle es an Vertrauen. Außerdem herrsche eine regelrechte Regulierungswut von staatlicher Seite, Verfahren wie Bauanträge seien viel zu langwierig. Dazu kämen bekannte Probleme wie die hohen Energiepreise, der Fachkräftemangel und Unsicherheit, was die politischen Rahmenbedingungen angehe. „Auch unsere Region hat diese Probleme“, so der IHK-Präsident. Man spüre, dass das Potenzial für künftiges Wachstum stagniere. „Aber unsere Region ist auch stark und diversifiziert!“ Deshalb habe man für den IHK Neujahrsempfang auch das Motto „Da geht was“ gewählt.

In einer Podiumsdiskussion stellte IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon denn auch vier Unternehmerpersönlichkeiten in den Mittelpunkt, die für südbadische Erfolgsgeschichten stehen: die Gastronomin Viktoria Fuchs vom Hotel Spielweg in Münstertal, die Freiburger Unternehmerin Dorothea Helmer von der Firma Glassomer, den Chef des Sensorenherstellers Sick aus Waldkirch, Mats Gökstorp, und die Chefin der Haufe Gruppe, Birte Hackenjos. Sie alle stünden für die Widerstandskraft der Region und seien Menschen, die „egal wie schlimm es in der Welt steht, jeden Morgen aufstehen und sich vornehmen, die Welt etwas besser zu machen“, so Salomon über seine Gesprächsrunde.

IHK-Präsident Eberhard Liebherr begrüßte die Anwesenden im Konzerthaus Freiburg. Foto: Bernd Peters

Ihr Unternehmen habe Veränderungen „immer umarmt“, so Hackenjos über den Erfolg der Haufe Gruppe, die unter anderem die Unternehmenssoftware Lexware herstellt und vertreibt. Um so erfolgreich handeln zu können als Unternehmen, müsse die Politik aber auch den Betrieben entsprechende Freiheiten gewähren, so Gökstorp. Deutschland sei, was die Umsetzung von neuen Ideen und Innovationen angeht, heute weniger flexibel als vor 20 Jahren, als er aus Schweden nach Deutschland gekommen sei, so der Sick-Manager. Es brauche wieder mehr „Mut, Freude und Freiheit“, um gute Ideen zum Erfolg zu führen. Dass dies möglich sei, beweise Dorothea Helmer, deren Unternehmen Glassomer neuartige Methoden entwickelt hat, um mit geringem Energieaufwand Glasprodukte herzustellen. Innerhalb von drei Jahren habe ihr in Karlsruhe gegründetes Start-Up in Freiburg ein erfolgreiches Unternehmen aus dem Nichts aufgebaut, so die Unternehmerin.

Viktoria Fuchs betonte auch die Bedeutung und Erfolgsaussichten, die mit einer dualen Ausbildung einhergehen: Es reiche nicht, zehn Betriebswirte in der Gastronomie zu beschäftigen, wenn hinterher keiner die Arbeit mache, so die gelernte Köchin.

Autor: Bernd Peters

„Rumours of Fleetwood Mac“ am 17. Februar im Freiburger Konzerthaus – Kartenverlosung

Rumours of Fleetwood Mac“ präsentieren eine leidenschaftliche Hommage an die einzigartige Band.Rumours of Fleetwood Mac“ präsentieren eine leidenschaftliche Hommage an die einzigartige Band. Foto: Veranstalter

„Rumours of Fleetwood Mac“ sind eine Hommage an eine der populärsten Bands der Musikgeschichte. Mittlerweile haben ihre Live-Videos auf YouTube über 100 Millionen Views erreicht, und auch ihre Live-Shows begeisterten Millionen Fleetwood-Mac-Fans. Am 17. Februar gastieren die Musiker im Freiburger Konzerthaus.

1969 verkauften Fleetwood Mac mehr Schallplatten als die Beatles und die Rolling Stones. Ihr Album „Rumours“ aus dem Jahr 1977 gehört zu den erfolgreichsten Alben der Musikgeschichte und ging über 19 Millionen Mal über den Ladentisch – allein in den USA. Kein Wunder, dass sich eine solch riesige Fanbase um die Band scharte. Und das bis heute!

Eine Hommage an diese einzigartige Musikgruppe, die den Zeitgeist der 1960er bis 1990er Jahre prägte, bilden seit 1999 „Rumours of Fleetwood Mac“. Diese Band, bestehend aus sieben Musikern, eine Tribute Band zu nennen, wäre aber definitiv zu kurz gegriffen. Mit ihrer leidenschaftlichen Performance begeistern sie sowohl eingefleischte Fans als auch neue Zuhörer. Der Show gelingt es, die Besucher in die goldene Ära von Fleetwood Mac zurückzuversetzen und mit mehr als 25 Songs – neben den größten Hits und Klassikern auch einige weniger bekannte Perlen – musikalisch ein Tor zu Erinnerungen und Emotionen der Fans zu öffnen. Da überrascht es kaum, dass die Reaktionen des Publikums geradezu euphorisch sind und viele von Gänsehautmomenten und einer einmaligen Zeitreise sprechen.

Mundologia: Irlands wilde Küste und eine Roadstory quer durch Europa

Abenteurer und Fotograf Robert Neu präsentiert faszinierende Aufnahmen aus Irland. Foto: Robert NeuAbenteurer und Fotograf Robert Neu präsentiert faszinierende Aufnahmen aus Irland. Foto: Robert Neu

Ein Mundologia-Samstag voller Kontraste findet am 17. Januar im Paulussaal statt. Um 12.30 Uhr nimmt Abenteurer und Fotograf Robert Neu sein Publikum in „Irland – Wild Atlantic Ride“ mit auf eine 3.000 Kilometer lange Radreise rund um die grüne Insel mit eindrucksvollen Landschaften, lebendiger Kultur und persönlichen Begegnungen. Um 19.30 Uhr ist das preisgekrönte Abenteuer „Mischn Impossible – Zwei Deppen im Duo“ zu sehen: Die Filmemacher Johannes Kürschner und Franz Müller berichten von ihrer chaotisch-schrägen Reise im DDR- Gefährt bis an Portugals Atlantikküste.

Weitere Infos und Tickets unter www.mundologia.de

„Playdate“: Erster Spieletreff für Erwachsene in der Freiburger Markthalle

Verschiedene Kooperationspartner veranstalten am Montag Freiburgs ersten Spieletreff in der Markthalle. Foto: PixabayVerschiedene Kooperationspartner veranstalten am Montag Freiburgs ersten Spieletreff in der Markthalle. Foto: Pixabay

Unter dem Motto „Spielen verbindet“ findet am Montag, 19. Januar, von 18 bis 22 Uhr in der Markthalle Freiburg der erste zentrale Spieletreff „Playdate“ statt. Inspiriert vom erfolgreichen Playdate-Format in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg testet Freiburg nun dieses neue Format für Austausch und gegen Einsamkeit und Isolation.

Das Angebot ist kostenlos und für alle erwachsenen Menschen, die Lust auf Begegnung, Spaß und gemeinsames Ausprobieren haben. Dabei ist es egal, ob sie erfahrene Spieler sind oder nicht. Während des Abends kann der Tisch immer wieder gewechselt werden, um verschiedene Spiele auszuprobieren.
Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen ins Gespräch zu bringen und Gemeinschaft zu fördern – insbesondere auch für diejenigen, die sich allein fühlen oder neue Kontakte knüpfen möchten. Spielen schafft Nähe, baut Barrieren ab und verbindet unterschiedlichste Menschen ganz natürlich.

Vor Ort erwartet die Besucher vielfältige Gesellschaftsspiele, erfahrene Spieleenthusiasten („Erklärbären“) sowie Möglichkeiten zum zwanglosen Austausch bei Speisen und Getränken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Das Projekt ist eine Kooperation zahlreicher ehrenamtlicher Spieletreffs aus den Stadtteilen, der Markthalle Freiburg, des Spieleladens FreiSpiel und dem Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. Bei Erfolg sind weitere Termine über das Jahr verteilt angedacht.

Weitere Infos unter www.spieletreff-freiburg.de/playdate

„Ich bin das Licht“ am 27. Januar im Bürgerhaus am Seepark – Ticketverlosung

Oscar Javelot schafft einen Rahmen, in dem das Publikum die Botschaft der Geschichte unmittelbar erleben kann.Oscar Javelot schafft einen Rahmen, in dem das Publikum die Botschaft der Geschichte unmittelbar erleben kann. Foto: Shana Music

Die Inszenierung „Ich bin das Licht. Die kleine Seele spricht mit Gott“ von Autor Neale Donald Walsch nach dem Musikhörbuch von Oscar Javelot ist am 27. Januar 2026, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus am Seepark zu sehen. In dem Bestseller „Ich bin das Licht. Die kleine Seele spricht mit Gott“ lädt Oscar Javelot das Publikum zu einer berührenden Reise durch Klang, Licht und Stille ein – eine poetische Meditation über das göttliche Licht im Inneren jedes Menschen. In dieser Inszenierung präsentiert Oscar Javelot ein atmosphärisch dichtes Zusammenspiel aus Lesung, Musik und Lichtstimmung. Die spirituelle Erzählung wird von der Sprecherin Katharina Schneider live gelesen und von Javelots charakteristischem Panflötenspiel getragen.

Tickets bei allen Geschäftsstellen der Badischen Zeitung, unter www.reservix.de oder 0170/770 770 3.

Kinotipp: Die Komödie „Extrawurst“ mit Hape Kerkeling

Es geht um die Wurst: Matthias (Friedrich Mücke), Torsten (Christoph Maria Herbst) und Heribert (Hape Kerkeling) besprechen die Lage.Es geht um die Wurst: Matthias (Friedrich Mücke), Torsten (Christoph Maria Herbst) und Heribert (Hape Kerkeling) besprechen die Lage. Foto: Studiocanal GmbH/Daniel Gottschalk

Es geht um viel mehr als einen Grill: Die Neuanschaffung eines solchen sorgt in einem Tennisclub für Aufruhr und jede Menge Gesprächsbedarf. Marcus H. Rosenmüller bringt den Bühnenhit auf die große Leinwand – mit einem hochkarätig besetzten Ensemble.

Eigentlich ist es reine Formsache: Heribert (Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Tennisclubs Lengenheide, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst), von Berlin in die Provinz ausgewandert, haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie (Anja Knauer) vor, für ihren Doppelpartner Erol (Fahri Yardim), das einzige muslimische Mitglied des Vereins, einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. Schnell wird allen klar: Es geht hier um viel mehr als einen Grill.

Eines der witzigsten und erfolgreichsten Theaterstücke der letzten Jahre kommt auf die große Leinwand: Regisseur Marcus H. Rosenmüller („Trautmann“) inszenierte den Bühnenhit der Comedy-Autoren Dietmar Jacobs („Stromberg“) und Moritz Netenjakob („Ladykracher“) mit einem brillanten Ensemble. Erstmals standen Hape Kerkeling („Kein Pardon“) und Christoph Maria Herbst („Der Spitzname“) gemeinsam vor der Kamera. In weiteren Rollen sind Fahri Yardim („Schock“), Anja Knauer („Pumuckl und das große Missverständnis“) und Friedrich Mücke („Das Kanu des Manitu“) sowie Gaby Dohm („Die Schwarzwaldklinik“) und Milan Peschel („Beckenrand Sheriff“) zu sehen.

Florian Bruns, Co-Trainer des SC Freiburg, und seine Kathi haben Ja gesagt

Florian Bruns, Co-Trainer des SC Freiburg und seine Kathi haben geheiratet – einige Schnappschüsse der Feier teilten sie bei Instagram und Co.Florian Bruns, Co-Trainer des SC Freiburg und seine Kathi haben geheiratet – einige Schnappschüsse der Feier teilten sie bei Instagram und Co. Foto: www.instagram.com/florianbrunsoddicial

Das glückliche Brautpaar strahlt um die Wette: Florian Bruns, Co-Trainer beim SC Freiburg und seine Kathi haben sich am 28. Dezember das Ja-Wort gegeben. Sie in einem Traum in Weiß mit langer Schleppe und passend dazu einem Strauß weißer Rosen – er ganz klassisch im dunkelblauen Anzug mit Fliege. Bei Instagram und Co. teilte Florian Bruns einige Schnappschüsse von den Feierlichkeiten mit Freunden und Familie in festlich geschmücktem Ambiente. Da gab es natürlich zahlreiche Likes und Gratulanten.

Herzlichen Glückwunsch auch von uns!

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„Wir sind schockverliebt“: Samuel Koch ist zum ersten Mal Vater geworden

Samuel Koch und seine Frau Sarah - hier bei einem Besuch im Europa-Park vor längerer Zeit - freuen sich über die Geburt ihres Sohnes. Foto: Europa-ParkSamuel Koch und seine Frau Sarah – hier bei einem Besuch im Europa-Park vor längerer Zeit – freuen sich über die Geburt ihres Sohnes. Foto: Europa-Park

Für Samuel Koch aus Südbaden und seine Frau Sarah war es wohl das schönste Weihnachtsgeschenk überhaupt: schon lange hatten sie sich ein Baby gewünscht. Kurz vor Heiligabend brachte Sarah in München ihren gemeinsamen Sohn zur Welt, wie sie jetzt über eine Medienagentur bekannt gegeben haben. „Wir sind nun ganz offiziell Mama und Papa. Die erste Rolle – ganz ohne Casting – die nicht wir ausfüllen, sondern die uns schon jetzt gänzlich ausfüllt“, schrieben die beiden.

Samuel Koch war bei der Geburt dabei und zeigt sich ergriffen: „Unser Leben hier auf der Erde ist ein Wunder. Jetzt Zeuge zu sein von etwas scheinbar Alltäglichem, wie dem ersten Atemzug eines weiteren Wunders, zeigt, wie übernatürlich unsere Natur ist. Kurzum: Wir sind schockverliebt“, so der 38-Jährige. Den Namen ihres Sohns haben sie auch verraten: er heißt Romeo Casper. Romeo geht auf die Shakespeare-Figur zurück, Caspar auf einen der Heiligen Drei Könige aus der christlichen Weihnachtsgeschichte – passend zum Geburtstermin kurz vor dem Fest.

Herzlichen Glückwunsch an die frischgebackenen Eltern!

Freiburg: Viel Kritik an der Verpackungssteuer bei Dehoga-Empfang

Dehoga Neujahrsempfang Landtagswahl Dehoga Hagel CDUAuch CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel zeigte als Ehrengast der Dehoga wenig Verständnis für die Freiburger Verpackungssteuer. Foto: Joers

Wie blicken Hotellerie und Gastronomie in der Region Freiburg auf das Jahr 2026? Beim Neujahrsempfang der Kreisverbände des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) war vor allem die Erleichterung groß über die umgesetzte Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie. Das Aufregerthema Nummer eins bleibt aber die Freiburger Verpackungssteuer.

Rund 200 Gäste aus Gastronomie und Politik kamen am Montag ins Schlossbergrestaurant Dattler. Dort hatten die Kreisverbände des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) aus Freiburg und dem Umland zum alljährlichen Neujahrsempfang geladen. Prominentester Gast war Manuel Hagel, Spitzenkandidat der CDU für die anstehende Landtagswahl. Und er hatte eine Botschaft an die Freiburger Kommunalpolitik im Gepäck: „Lassen Sie das mit der Verpackungssteuer“, sagte Hagel in breitestem Schwäbisch und sprach das Freiburger Aufregerthema dieser Tage schlechthin an. Die Steuer sei ein Bürokratiemonster und führe zu Preissteigerungen, so Hagel. „Was schaffen wir da für ein Land?“,
fragte der CDU-Mann.

Seit dem 1. Januar gilt die neue Steuer und zieht seitdem reichlich Kritik auf sich. Vor allem die Tatsache, dass die Steuer auch dann erhoben werde, wenn Speisen oder Getränke im Lokal verzehrt werden, sorgt bei Gastronomen für Kopfschütteln – zum Beispiel bei den Kinobetreibern von Harmonie und Friedrichsbau, die nun jede Popcorn-Tüte mit 50 Cent Steueraufschlag an die Kunden verkaufen. „Für die Entscheidung des Gemeinderats fehlt uns jedwedes Verständnis“, schreiben die Kinobetreiber in einem Statement auf ihrer Homepage. Beim Dehoga-Empfang sprach auch Oberbürgermeister Martin Horn das Thema an und kritisierte die Steuer ebenfalls. „Ich hoffe, dass der Gemeinderat im Laufe des Jahres sich noch einmal mit der Verpackungssteuer beschäftigen und diese nachjustieren wird“, so Horn.

Der Freiburger Dehoga-Vertreter Christoph Glück (links) und Anna Wiesler (Dehoga-Vorsitzende Hochschwarzwald) mit OB Martin Horn und Hausherr Jörg Dattler beim Neujahrsempfang der Dehoga. Foto: Joers

Überaus zufrieden zeigten sich die Gastronomen mit der lange geforderten Mehrwertsteuersenkung auf sieben Prozent für die Gastronomie. „Wir haben lange dafür gekämpft“, sagte Anna Wiesler, Dehoga-Vorsitzende Hochschwarzwald und Juniorchefin vom Seehotel Titisee. „Mit dieser Entscheidung ziehen wir wieder mit etwas größerem Optimismus in die Zukunft“, sagte sie. Vielen Gastronomen brächte die Steuersenkung mehr Planungssicherheit, sagte auch Alexander Hangleiter, Leiter der Geschäftsstelle Freiburg des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga. Die Betriebe erhielten mehr wirtschaftlichen Spielraum und auch die Arbeitsplätze würden dadurch sicherer. Und Anna Wiesler sagte, dass auch die Gäste von der Sieben-Prozent-Steuer profitieren werden, denn es werde natürlich Betriebe geben, die die Preise senken. CDU-Spitzenkandidat Hagel sagte: „Der Besuch einer Wirtschaft dürfe nicht zum Luxusgut für Besserverdienende werden“.