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Schwule Filmwoche startet am 29. April im Freiburger Kandelhof-Kino

Kai Stänickes surreal-traumhaftes Werk "Der Heimatlose" gewann auf der diesjährigen Berlinale den Teddy Jury Award. Im Kandelhof wird der Film am 2. Mai gezeigt. Foto: DCMKai Stänickes surreal-traumhaftes Werk „Der Heimatlose“ gewann auf der diesjährigen Berlinale den Teddy Jury Award. Im Kandelhof wird der Film am 2. Mai gezeigt. Foto: DCM

Freiburg wird wieder zum Herzstück des queeren Kinos: Vom 29. April bis 6. Mai öffnet das Freiburger Kino Kandelhof seine Türen für das älteste queere Filmfestival Deutschlands, das jedes Jahr aus einem Team von rund zwölf ehrenamtlich arbeitenden Film-Enthusiasten zusammengestellt und präsentiert wird. Auf dem Programm stehen rund 25 Spielfilme und Dokumentationen sowie Kurzfilme.

Zu sehen sind beispielsweise der deutsche Film „Der Heimatlose“ – Regisseur Kai Stänicke wird seinen Film persönlich vorstellen – „Pas de vagues“ („The Good Teacher“) oder „Animol“. Regisseur Sandy DuBowski stellt seine Doku „Sabbath Queen“ vor, David Moragas seinen neuen Film „Another Man“. Am 3. Mai ist das Theater Freiburg zu Gast: hier findet ein Gespräch mit dem türkischen Autor und Theaterregisseur Onur Karaoğlu und eine Lesung aus seinem Stück „Love Western“ statt.

Mehr zum Programm gibt es unter www.schwule-filmwoche.de.

SC Freiburg vor „Highlight-Spiel“ bei Sporting Braga in der Europa League

SC FreiburgHalbfinale, erster Teil: Beim SC Braga will der SC den Grundstein für den Finaleinzug legen. Foto: Detlef Berger

Der SC Freiburg hat ein großes Ziel vor Augen, nämlich in der Europa League das Finale zu erreichen. Die jüngsten beiden Niederlagen im DFB-Pokal und in der Liga beim BVB sollen daran nichts ändern. Alles, was jetzt zählt, ist das Gastspiel am Donnerstag beim SC Braga (21 Uhr / RTL).

„Wir wissen das schon gut einzustufen“, sagte SC-Trainer Julian Schuster nach der deutlichen 0:4-Niederlage in Dortmund und dem bitteren Aus im Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart (1:2 in der 119. Minute nach Verlängerung). „Das wird uns nicht von unserem Weg abbringen, ganz im Gegenteil“, so Schuster. Auch das Erreichen des siebten Platzes in der Bundesliga steht beim SC Freiburg weiterhin ganz oben auf der Agenda. „Wir wissen alle, was das bedeutet. Das ist das klare Ziel“, so der Freiburger Chefcoach.

Das ist der Gegner

Der Europa League-Halbfinalgegner hat es aber in sich. Bragas Weg in die Europa League führte über die Qualifikationsrunde. Die Ligaphase schlossen die Portugiesen als Tabellensechster wie der SC Freiburg mit fünf Siegen, zwei Remis und einer Niederlage ab – lediglich mit einem Tor mehr als die Breisgauer. In der Ligaphase blieb Braga bei den Siegen gegen Feyenoord Rotterdam (1:0), Celtic Glasgow (2:0), Roter Stern Belgrad (2:0), OGC Nizza (1:0) und Nottingham Forest (1:0) jeweils ohne Gegentor. Die einzige Niederlage gab es gegen Freiburgs Achtelfinal-Gegner KRC Genk (3:4). Auch im Viertelfinale behielten die Portugiesen eine weiße Weste gegen Ferencvaros Budapest (2:0 auswärts und 4:0 im Heimspiel). In der Primeira Liga liegt Braga aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und bestätigt damit seinen Status als „Best of the Rest“ hinter den drei Traditionsklubs aus Porto und Lissabon. Am Wochenende feierte die Mannschaft von Trainer Carlos Vicens einen 1:0-Auswärtssieg beim Drittletzten Casa Pia.

Kräftemäßig sehen sich die Freiburger gewappnet für die Hinspiel-Partie am Donnerstag in Portugal. „Wir haben ein Highlight-Spiel, ein Halbfinale, da sollten alle Körner wieder da sein“, sagt Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein.

Neue Veranstaltungsreihe: Erfolgreicher Auftakt bei der FT 1844 Freiburg

FT 1844 Freiburg Female HealthErfolgreicher Auftakt: Die FT 1844 Freiburg startete die Veranstaltungsreihe „Female Health“. Foto: FT

Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung am 22. April ist die Veranstaltungsreihe „Female Health“ der Freiburger Turnerschaft (FT) erfolgreich gestartet. Über 70 Interessierte nahmen an der Eröffnung im Multimediaraum in der Act-Now-Halle teil. Den inhaltlichen Schwerpunkt des Abends setzte der Vortrag von Sportwissenschaftlerin Jana Strahler zum Thema „Frauen im (Spitzen-)Sport“.

Die Auftaktveranstaltung bildet den Einstieg in eine Reihe vertiefender Workshops, in denen die Inhalte praxisnah weitergeführt werden. Das große Interesse zeigt sich auch hier deutlich: 61 Sportlerinnen sowie Trainerinnen und Trainer haben sich bereits für die kommenden Workshops mit den ausgebildeten Female Health Coaches der FT angemeldet.

Mit der Veranstaltungsreihe „Female Health“ bietet die FT ein kostenloses Angebot, das sich gezielt an die Bedürfnisse von Frauen im Sport richtet und gleichzeitig Trainerinnen und Trainer für das Thema sensibilisiert. Die Veranstaltungsreihe leistet damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Wissen, mehr Sichtbarkeit und langfristig zu mehr Chancengleichheit im Sport.

Parker Bowles kehrt zurück zum EHC Freiburg

Echte Helden ArenaIn der Echte Helden Arena wird der kanadische Stürmer Parker Bowles bald wieder zu bestaunen sein. Foto: Detlef Berger

Eishockey-Zweitligist EHC Freiburg hat die Rückkehr von Parker Bowles zur kommenden Saison bekanntgegeben. Der kanadische Stürmer wird erneut das Trikot der Wölfe tragen.

Parkers Bowles, der bereits in der Saison 2023/24 für den EHC Freiburg auf dem Eis stand, überzeugte sowohl sportlich als auch menschlich und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft. Mit starken 56 Scorerpunkten, darunter 31 Tore, avancierte er zum Topscorer der Wölfe. In den darauffolgenden zwei Jahren beim Ligakonkurrenten aus Bad Nauheim konnte er seine Offensivqualitäten eindrucksvoll bestätigen, ehe er nun zu den Wölfen zurückkehrt.

„Wir sind sehr glücklich, Parker wieder bei uns zu haben. Er kennt den Standort, die Liga und unsere Erwartungen genau. Zudem standen wir in Freiburg bereits gemeinsam auf dem Eis, sodass ich aus eigener Erfahrung weiß, dass seine Qualitäten unserem Spiel guttun werden“, erklärt Interims-Sportchef Simon Danner.

Auch Parker Bowles selbst blickt voller Vorfreude auf seine Rückkehr: „Freiburg hat für mich immer eine besondere Bedeutung gehabt. Ich freue mich darauf, wieder vor den Fans zu spielen und gemeinsam mit dem Team erfolgreich zu sein.“

Weiterhin für die Wölfe auf dem Eis stehen werden zudem auch die beiden Leistungsträger Christian Billich und Nikolas Linsenmaier. Gemeinsam standen beide in beeindruckenden 1.597 Pflichtspielen für die Wölfe auf dem Eis. (fwb)

Kinotipp: Zurück bei Runway – „Der Teufel trägt Prada 2“mit Meryl Streep

Am Ende ihrer glanzvollen Karriere muss Miranda Priestly (Meryl Streep) das Runway-Magazin vor dem Untergang bewahren. Foto: DisneyAm Ende ihrer glanzvollen Karriere muss Miranda Priestly (Meryl Streep) das Runway-Magazin vor dem Untergang bewahren. Foto: Disney

Mit Spannung erwartete Fortsetzung des Kultfilms von 2006: Fast 20 Jahre nach ihren legendären Auftritten als Miranda, Andy, Emily und Nigel kehren Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci zu den Fashion-Hotspots von New York und in die eleganten Büros des Runway-Magazins zurück.

Miranda Priestly (Meryl Streep, „Die Eiserne Lady“) sieht sich am Ende ihrer glanzvollen Karriere mit einer existenziellen Krise konfrontiert. Das Runway-Magazin leidet unter dem massiven Rückgang von Anzeigenkunden und der schwindenden Relevanz gedruckter Publikationen – denn die Digitalisierung macht auch vor der Modeindustrie nicht Halt. Dann trifft sie auch noch auf ihre ehemalige Assistentin Andy Sachs (Anne Hathaway, „Les Misérables“). Die ist mittlerweile zu einer erfolgreichen Führungskraft in der Modebranche aufgestiegen. Die beiden stehen sich nun als Rivalinnen gegenüber – doch Miranda ist auf die Hilfe von Emily angewiesen, um die Runaway vor dem Untergang zu bewahren.

Der Film vereint die Originalbesetzung mit Regisseur David Frankel und Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna. Mit dabei sind auch wieder Emily Blunt („A Quiet Place“), Stanley Tucci („Spernova“), Tracie Thoms („Rent“) und Tibor Feldman („The International“) die erneut in ihren Rollen aus dem ersten Film zu sehen sind. Aber auch eine Reihe neuer Charaktere ist dabei, unter anderem gespielt von Kenneth Branagh („Harry Potter und die Kammer des Schreckens“), Simone Ashley („Bridgerton“), Justin Theroux („Fallout“), Lucy Liu („Kill Bill“), und B.J. Novak („The Office“). „Der Teufel trägt Prada“ basiert auf dem Bestseller-Roman von Lauren Weisberger, einstige Assistentin von Anna Wintour, der berüchtigten Chefin der US-Vogue.

Mirandas einstige Assistentin Andy (Anne Hathaway) ist jetzt selbst erfolgreich in der
Modeindustrie. Foto: Disney

OB-Wahl in Freiburg: Durchmarsch ins Rathaus für Martin Horn

OB-Wahl 2026 RathausplatzMartin Horn bei der Ankunft auf dem Rathausplatz an der Seite seiner Frau Irina. Foto: Thomas Kunz

Der alte Oberbürgermeister ist auch der neue: Martin Horn knackt bereits im ersten Wahlgang die 50-Prozent-Marke und lässt die Konkurrenz mit deutlichem Abstand hinter sich. Für Horn wird es nun darum gehen, mit den Grünen im Gemeinderat wieder rasch zur Sachpolitik zurückzukehren.

Der Freiburger Rathausplatz erlebte am frühen Sonntagabend gegen kurz nach 19 Uhr einen kleinen Jubelsturm: Eine riesige Menschentraube sammelte sich um Oberbürgermeister Martin Horn, als dieser von der KaJo kommend Richtung Bühne lief. Rhythmisches Klatschen und „Martin, Martin“-Rufe empfingen den Wahlsieger. Einer der ersten Gratulanten war Achim Wiehle, der sich im Rennen um den Rathauschefsessel mit Platz drei (10,5 Prozent) begnügen musste. Horns Ergebnis von 52,9 Prozent ließ keine Zweifel zu, während die links-grüne Kontrahentin Monika Stein 29,6 Prozent der Stimmen erzielte. „Danke, Freiburg – für mehr als 50 Prozent!“, rief Horn ins Mikrofon, als er sich endlich zur Bühne durchgekämpft hatte.

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Die Deutlichkeit des Wahlergebnisses überraschte auch Politikwissenschaftler Michael Wehner, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, der einen zweiten Wahlgang im Vorfeld durchaus für möglich gehalten hatte. Horn habe aber letztlich im Wahlkampf alles richtig gemacht. „Man kann den Wahlkampf von Martin Horn auch kritisch sehen, weil er relativ inhaltsleer war. Aber er hat eine Gabe: Er verkörpert die Erzählung, die wir in Freiburg gerne hören, nämlich dass Freiburg anders ist. Er verkörpert eine jugendliche, moderne, urbane Großstadt, die gemeinsam versucht, die Probleme zu lösen und nicht im Sinne einer Parteipolitisierung“, so Wehner.

Stein: „Deutliches Signal“

Herausforderin Monika Stein, die nun ihren Job als GEW-Landesvorsitzende fortführen wird, konnte am Ende nur zwei von 35 Stadtbezirken gewinnen: den Altstadt-Ring und deutlich im Vauban. Horn erlebte einen Durchmarsch. Seine besten Ergebnisse erzielte er in den Außengebieten (Hochdorf: 63,8 Prozent, Opfingen: 68,9 Prozent, Kappel: 58,6 Prozent) und in den westlichen Stadtteilen. „Es ist natürlich schwer gegen einen amtierenden, beliebten Amtsinhaber zu kandidieren. Es ist ein klares deutliches Signal, dass Freiburg mit Martin Horn weiterarbeiten möchte“, räumte Monika Stein ein. Zerknirscht zeigte sich auch Achim Wiehle, der von der CDU unterstützt wurde und der sein mit Abstand bestes Ergebnis in Hochdorf holte (21,1 Prozent). „Es ist leider nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Deshalb gilt es die Niederlage einzugestehen und Martin Horn für die künftige Amtszeit gutes Gelingen für Freiburg zu wünschen“, so der Freiburger Unternehmer.

Foto: FWB-Grafik – Quelle: Stadt Freiburg

Für Amtsinhaber Martin Horn gilt es nun, mit den Grünen, die Monika Stein unterstützt hatten und die die stärkste Kraft im Gemeinderat stellen, wieder in ein konstruktives Arbeiten zu kommen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass das funktionieren wird – trotz Streitpunkten wie der Verpackungssteuer. „Das Wahlergebnis ist ein klarer Rückenwind für die Inhalte, die ich biete. Ich bin überzeugt, dass das die nächsten acht Jahre auch überparteilich gelingen wird“, so Horn. Als ein positives Signal darf da gelten, dass die grüne Fraktionsspitze am Sonntagabend auch auf Horns Wahlparty im Friedrichbau vorbeischaute.

So mancher Wahlkämpfer musste am Sonntagabend nach Kräfte zehrenden Wochen erstmal durchschnaufen. Erfreulich war: Freiburg zeigte mit einer Wahlbeteiligung von 56,1 Prozent (mehr als 2018), dass es hier ein großes Interesse an Kommunalpolitik gibt. Und auch der Kandidat-O-Mat der Landeszentrale für politische Bildung verzeichnete allein 60.000 Nutzer.

Info: Unseren Live-Artikel vom Wahlsonntag finden Sie hier.

Die Fotos vom Wahlsonntag gibt es hier.

Freiburg: Wie geht es weiter mit der Echte Helden Arena?

EHC EishalleFür die veraltete Freiburger Eishalle gibt es – vorerst – keinen Zuschuss aus dem Sportfördertopf des Bundes. Foto: Detlef Berger

Für die Echte Helden Arena gibt es keinen Zuschuss aus dem Sportfördertopf des Bundes. Das sind die ersten Reaktionen.

Rückschlag für die vom Gemeinderat im Dezember beschlossene Eishallensanierung: Die Stadt Freiburg erhält für die Bestandssanierung der maroden Echte Helden Arena keine Gelder aus dem Sportfördertopf der sogenannten „Sport-Milliarde“ des Bundes. Das bestätigte die Freiburger Bundestagsabgeordnete Chantal Kopf (Grüne) in der vergangenen Woche.

39 Millionen Euro sind als Kosten für Eishallen-Sanierung veranschlagt. Ein Zuschuss von bis zu acht Millionen Euro des Bundes war darin fest vorgesehen. „Die Fördermittel sind essenziell für das Gesamtprojekt“, hatte Freiburgs damaliger Finanzbürgermeister Stefan Breiter im Dezember gesagt.
Seine Nachfolgerin, die neue Finanzdezernentin Carolin Jenkner (CDU) brachte im Fall eines gescheiterten Förderantrags einen erneuten Antrag um Förderung ins Spiel. „Das Programm läuft über mehrere Jahre und es ist auch möglich, in den nächsten Jahren berücksichtigt zu werden“, sagte sie dem SWR.

Der Eigenanteil des EHC Freiburg liegt bei neun Millionen Euro, wovon fünf Millionen Euro von Mäzen Max Zimber-Morath stammen. Geplant ist eine Sanierung der Eishalle im laufenden Betrieb – jeweils in den Sommermonaten und das drei Jahre lang von 2029 bis 2031. Zur Saison 2031/32 sollte alles fertig sein. Im gerade zu Ende gegangenen OB-Wahlkampf hatten sich alle Kandidaten dafür ausgesprochen, die Hallensanierung notfalls auch ohne Bundeszuschuss durchzuziehen. Gegenüber der BZ sagte Baubürgermeister Martin Haag: „Wir werden unsere Anträge für die nächsten Runden entsprechend schärfen und alles tun, um alle Möglichkeiten der Co-Finanzierung dieses überregional wichtigen Sportinfrastrukturprojekts auszuschöpfen“.

Auch der Verein Pro Eissport Südbaden e.V. spricht sich dafür aus, das Ziel nun nicht aus den Augen zu verlieren. „Die Sanierung der Freiburger Eishalle ist und bleibt zwingend notwendig“, so Michael Lobstedt von Pro Eissport Südbaden. Das aktuelle Nein vom Bund sei „kein Endpunkt, sondern ein Zwischenschritt, der nun entschlossenes politisches Handeln und die konsequente Nutzung aller weiteren Förderchancen erfordert.“

Gregor Mohlberg, Stadtrat von der Fraktion Eine Stadt für alle, fordert das Eishallenprojekt nun als Projekt der gesamten Region Freiburg zu begreifen. Der OB müsse sich „sich schnell dafür einsetzen, dass alle demokratischen Bundestags- und Landtagsabgeordneten und Landräte in Südbaden sich gemeinsam auf die Sanierung der Eishalle verständigen und dies gegenüber dem Haushaltsausschuss des Bundestags zum Ausdruck bringen“, so Mohlberg.

„Der Wunderweltenbaum“ nach dem Buchklassiker von Enid Blyton

Fran (Billie Gadsdon) wird von Seidenhaar (Nicola Coughlan) und Mondgesicht (Nonso Anozie) den Baum hinaufgeführt. Über eine Leiter erreichen sie Länder voller Wunder.Fran (Billie Gadsdon) wird von Seidenhaar (Nicola Coughlan) und Mondgesicht (Nonso Anozie) den Baum hinaufgeführt. Über eine Leiter erreichen sie Länder voller Wunder. Foto: Leonine Filmverleih

Als die Geschwister Beth (Delilah Bennett-Cardy), Fran (Billie Gadson) und Joe (Phoenix Laroche) wider ihren Willen mit ihren Eltern (Andrew Garfield, Claire Foy) aufs Land ziehen, beginnt für die Familie ein ganz besonderes Abenteuer.

In dem nahegelegenen, geheimnisvollen Wald entdecken die Kinder einen magischen Baum: den bis in die Wolken reichenden Wunderweltenbaum, in dem außergewöhnliche Wesen wohnen. Schnell schließen sie Freundschaft mit den Baumbewohnern Fee Seidenhaar (Nicola Coughlan), Frau Wasch (Jessica Gunning) und Mondgesicht (Nonso Anozie), die sie in fantastische Welten entführen.

Gemeinsam erleben sie märchenhafte Abenteuer – bis sie auf einer ihrer Reisen ausgerechnet in der düsteren Welt der gefürchteten Schuldirektorin Madame Klaps (Rebecca Ferguson) notlanden müssen. Auch zuhause läuft es mit dem neuen Familienbetrieb plötzlich nicht mehr ganz nach Plan…
Wird ihnen die Flucht aus den Fängen von Madame Klaps gelingen und werden sie die Tomatenplantage ihrer Eltern retten? Können Seidenhaar und Mondgesicht die Geschwister davon überzeugen, dass Wunder möglich sind, wenn man nur fest daran glaubt?

52 neue Wohneinheiten in Freiburg-Waltershofen

Siedlungswerk und Einweihung in Freiburg-Waltershofen SiedlungswerkIn Waltershofen entstanden 52 neue Wohneinheiten – nun wurden sie feierlich eröffnet. Foto: Siedlungswerk

Mit einem Festakt und anschließendem Bewohnerfest hat die Siedlungswerk GmbH Wohnungs- und Städtebau am vergangenen Freitag, 24. April, ihr neues Wohnquartier am östlichen Ortseingang von Waltershofen eingeweiht.

Grußworte sprachen unter anderem Martin Haag, Erster Bürgermeister, Ortsvorsteherin Petra Zimmermann sowie Markus Hogenmüller vom Siedlungswerk. Sie hoben die Bedeutung des Projekts für die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum und lebendiger Nachbarschaft hervor.
Auf dem ehemaligen Sportplatz sind in rund zweieinhalb Jahren Bauzeit insgesamt 52 Wohneinheiten entstanden – darunter Eigentums- und geförderte Mietwohnungen. Ergänzt wird das Quartier durch einen Nahversorger mit Café sowie ein Küchenstudio. Herzstück ist der autofreie „Grüne Wohnanger“, der als gemeinschaftlicher Treffpunkt dient.

Das Ensemble verbindet modernen Wohnraum mit Nahversorgung und Begegnungsflächen und setzt damit ein städtebauliches Signal am Ortseingang Waltershofens. Alle Wohnungen und Gewerbeflächen sind bereits bezogen beziehungsweise vermietet.

Loretto-Krankenhaus Freiburg setzt auf roboterassistierte Chirurgie bei Prostatakrebs

Professor Dr. med. Stefan Tritschler Loretto-Krankenhaus FreiburgStefan Tritschler, Chefarzt der Klinik für Urologie & Urologische Onkologie am Loretto-Krankenhaus in Freiburg. Foto: Loretto-Krankenhaus

Das Prostatakrebszentrum am Loretto-Krankenhaus Freiburg ist jetzt DKG-zertifiziert. Patienten profitieren von individuell abgestimmten Therapien und moderner Technik. Was steckt hinter dem Erfolg?

Das Prostatakrebszentrum am Loretto-Krankenhaus Freiburg ist von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erfolgreich zertifiziert worden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Krankenhauses hervor. „Die DKG-Zertifizierung bestätigt, dass wir in jeder Krankheitsphase die passende Diagnostik und Therapie anbieten können“, erklärt Stefan Tritschler, Chefarzt der Klinik für Urologie & Urologische Onkologie. Grundlage dafür sind eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, strukturierte Abläufe und regelmäßige unabhängige Qualitätsprüfungen.

Patienten profitieren von individuell abgestimmten Therapiekonzepten, die sich an aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien orientieren. Im Zentrum arbeiten Urologen, Strahlentherapeuten, internistische Onkologen, Nuklearmediziner und weitere Fachdisziplinen eng zusammen. Wichtige diagnostische und therapeutische Entscheidungen werden im wöchentlichen interdisziplinären Tumorboard getroffen. Ergänzend stehen unterstützende Angebote wie Psychoonkologie, Ernährungsberatung und Seelsorge zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Anwendung moderner roboterassistierter Chirurgie mit dem daVinci-System. Diese Technik ermöglicht laut Krankenhaus Eingriffe mit kleineren Schnitten, weniger Schmerzen, einem geringeren Risiko für Komplikationen, schnellerer Heilung und häufig einer früheren Entlassung aus dem Krankenhaus – bei gleichzeitig hoher onkologischer Sicherheit. Die Klinik für Urologie & Urologische Onkologie bietet zudem das gesamte Spektrum der urologischen Versorgung an. „Das Prostatakarzinom ist eine enorm vielfältige Erkrankung. In manchen Situationen muss sie überhaupt nicht behandelt werden, in anderen erfordert sie größte Entschlossenheit und intensive Therapien, um die Lebensqualität der Patienten zu erhalten“, so Chefarzt Stefan Tritschler.