Rund 500 Mitarbeitende arbeiten derzeit am Intuitive-Standort an der Guerickestraße. Foto: Intuitive
Das Pionierunternehmen der roboter-assistierten Chirurgie hat mit dem Umzug der Produktions- sowie der Forschungs- und Entwicklungsteams aus Emmendingen nach Freiburg alle Kräfte der Intuitive Surgical Optics GmbH am Standort an der Guerickestraße vereint. Mit der Bündelung aller Abteilungen am Standort Freiburg könnten sich die Teams gegenseitig inspirieren und sich besser abstimmen, sagt Harald Haigis, General Manager der Intuitive Surgical Optics GmbH, bei der Presseführung durch das Unternehmensgebäude. Damit reagiere das Unternehmen auf die weltweit steigende Nachfrage nach roboter-assistierten Operationssystemen.
Das bekannteste der roboter-assistierten Operationssysteme, die Intuitive entwickelt und herstellt ist der Da-Vinci-Operations-Roboter. Den ersten „da Vinci“ hat das Unternehmen mit Stammsitz in Kalifornien bereits 2000 hergestellt und seither immer weiter entwickelt. Weltweit wurden die Roboter-Assistenten schon bei 20 Millionen Patienten eingesetzt. Eine Vielzahl von Eingriffen, beispielsweise Prostata- oder Darm-Operationen, auch viele gynäkologische Eingriffe, können durch die Chirurgen mithilfe der Roboter-Assistenz präzise und minimal-invasiv, also ohne große Hautschnitte, durchgeführt werden. Das ermögliche nicht nur sehr gute Operationsergebnisse, sondern bedeute für die Patienten eine wesentlich kürzere Genesungszeit, erklärt Tilmann Schlick, Chirurg und Medical Officer bei Intuitive. „Gewebeverletzungen werden reduziert“.
Platz für Erweiterung
Beim Rundgang konnten die Pressevertreter im modernen „Customer Experience Center“ selbst erfahren, wie intuitiv sich das Da-Vinci-System bedienen lässt und mit dreidimensionalem Kamerablick auf das „Operationsfeld“ mit den Greifzangen des Roboters übungsweise kleine Gummiringe über bunte Kegel manövrieren. Geübten Chirurgen gelinge es bereits nach wenigen Wochen Simulationstraining bei Intuitive, Operationen mithilfe der Roboter-Assistenz, zuerst noch unter Anleitung eines in der Robotertechnik erfahrenen Chirurgen, präzise am Patienten auszuführen, sagt Tilmann Schlick. Am Freiburger Universitätsklinikum wurde im Mai bereits die 5.000ste roboter-unterstützte Operation durchgeführt, meldet die Uniklinik in einer Pressemitteilung.
Auf dem 30.000 Quadratmeter großen Gelände im Industriegebiet Nord, ein ehemaliges Areal des Chemieunternehmens Cerdia, hat Intuitive 2022 mit dem Bau eines modernen Firmengebäudes begonnen. Nur zwei Jahre später, 2024, zog bereits die Vertriebsabteilung ein, während Forschung und Entwicklung noch bis vor Kurzem am Standort in Emmendingen verblieben. Nun arbeiten rund 500 Mitarbeitende am Freiburger Standort. Platz wäre für etwa 600 Personen. Rund 10.000 Quadratmeter des Intuitive-Geländes an der Guerickestraße sind derzeit noch unbebaut – Betonung auf noch: „Es laufen bereits Diskussionen, den Campus zu erweitern“, sagt Haigis.
Neben dem Freiburger Standort hat Intuitive auch einen Standort im hessischen Biebertal, wo ebenfalls erweitert wird. In Biebertal werden die Optiken und Kameramodule für die robotischen Assistenzsysteme hergestellt. Sie kommen nicht nur im Da-Vinci-Operationssystem, sondern beispielsweise auch im „Ion“ zum Einsatz, einem Roboter, der bei der Lungenbiopsie verwendet wird und die Früherkennung von Lungenkrebs verbessern kann.
Harald Haigis und Tilmann Schlick mit dem „Da Vinci“, einem roboter-assistiertem Operationssystem. Foto: Heike Schwende
Teil des Green Industry Parks
Als Teil des „Green Industry Park“ im Industriegebiet Nord setzt das Intuitive-Gebäude auf ein umfassendes Energie- und Ressourceneffizienzkonzept. So wird beispielsweise die Abwärme des benachbarten Cerdia-Unternehmens genutzt. Insgesamt werden rund die Hälfte der Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes über erneuerbare Energien gedeckt. Rund um das Gebäude und auf dem Dach entstehen Grünflächen, für deren Bewässerung gibt es Regenwasserspeicher.
Ein Herzstück des Gebäudes ist das 30 Meter hohe Hochregallager auf rund 1.000 Quadratmetern Fläche. Auch dort setzt man bei Intuitive auf Robotertechnik: 24 robotische Trägerwagen flitzen über Schienen, um bis zu 40.000 Boxen und 1.400 Paletten zu bewegen, und so dafür zu sorgen, dass den Produktionsteams bei Intuitive das Material nicht ausgeht.
Odysseus (Matt Damon, Mitte) und seine treuen Soldaten treffen auf ihrer Rückreise auf Widrigkeiten und feindselige Kreaturen. Foto: Universal Studios
Oscar-Preisträger Christopher Nolan („Oppenheimer“) bringt Homers mythische Heldensaga als bildgewaltiges Action- Epos auf die große Leinwand. Mit seinem 13. Spielfilm, gedreht in sechs Ländern mit hochkarätigem Staraufgebot, erfüllt sich Nolan seinen Traum, einen Film mit IMAX-Kameras zu drehen.
Nachdem Odysseus (Matt Damon, „Good Will Hunting“) die Belagerung Trojas mit einem listigen Schachzug beendet hat, der verheerende Folgen nach sich zieht, macht er sich gemeinsam mit seinen treuen Soldaten auf den Weg nach Hause. Ihr Ziel ist Ithaka, das Inselreich, in dem Penelope (Anne Hathaway, „Der Teufel trägt Prada“), die Frau des Helden, und sein Sohn Telemachos (Tom Holland, „Spider-Man: No Way Home“) sehnsüchtig auf seine Rückkehr warten. Seine Reise ist geprägt von Umwegen und Widrigkeiten. Stürme, feindselige Kreaturen, seine eigene Torheit und sein Gewissen sorgen für Komplikationen, konfliktreiche Begegnungen und moralische Herausforderungen.
Penelope muss in seiner Abwesenheit die Avancen aufdringlicher Freier über sich ergehen lassen. Mit einer List, die der ihres Mannes in nichts nachsteht, hält sie ihre Verehrer jedoch auf Distanz. Währenddessen hat Göttin Athene (Zendaya, „Dune“) Telemachos überzeugt, die Ionischen Inseln zu bereisen, um herauszufinden, was mit seinem Vater geschehen ist, um seine Familie zu retten und die Zukunft von Ithaka zu sichern.
In weiteren Rollen sind Robert Pattinson („Der Leuchtturm“), Lupita Nyong’o („12 Years A Slave“) und Charlize Theron („Monster“) zu sehen.
Hella von Sinnen blickt zurück auf die 90er-Jahre-Shows: hier im Jahr 1991 mit Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass…?“. Foto: Archiv ZDF
Die Doku erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er-Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt.
Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?“, die „Harald Schmidt Show“ und später „TV total“. Wie hat diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Eine Zeitreise, die zeigt, wie hart Frauen um Aufmerksamkeit kämpfen mussten und wie oft sexistische Klischees einst als Humor verkauft wurden. Ohne moralischen Zeigefinger, aber mit viel Schärfe und Witz.
Die Kältepools dienen als kühler Rückzugsort für die Fische. Foto: Schuh
Während der aktuellen Hitzewelle haben die Fische in der Dreisam kaum eine Chance zu überleben. An manchen Stellen hat das Wasser rund 30 Grad – tödlich für Bachforelle oder Äsche. Deshalb wurden Kältepools geschaffen. Das Problem: Viele Freiburger baden dort. Kommt deshalb bald ein Betretungsverbot?
„Im Hitzesommer 2018 haben wir ein katastrophales Fischsterben in der Dreisam festgestellt, die Tiere sind in Massen verendet“, so Claudio Schill vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg. Deshalb wurden im Jahr 2022 auf Höhe der Brauerei Ganter auf einem rund 400 Meter langen Teil der Dreisam zwischen Leo-Wohleb-Brücke und der Brücke Fabrikstraße in der Oberau mehrere Kaltwasserpools für Fische gebaut – „bei der aktuellen Hitze ist das ihre einzige Chance zu überleben“. Denn hier ist es mit unter 20 Grad angenehm kühl, während sich das Wasser an anderen Stellen auf rund 30 Grad aufgeheizt hat. „Am Sonntagmorgen hatte es bei den Kältepools 17 Grad, das ist hervorragend.“ Die Pools sind bis zu zwei Meter tief, dadurch mischt sich kaltes Grundwasser mit reichlich Sauerstoff ins warme Wasser. Wurzelstöcke, massive Baumstämme sowie ein Strömungstrichter aus großen Granitsteinen wurden für die Pools in die Dreisam eingebracht und mit Stahlankern und großen Holzpfählen in der Gewässersohle befestigt. Doch die Baumstämme nutzen viele derzeit als Sitzgelegenheit und die Kältepools zum Baden – das vertreibt die Fische.
Die Kältepools für die Fische als Abkühlung nutzen, „das machen leider viel zu viele. Es reicht schon, die Füße ins Wasser zu hängen, das ist purer Stress für die Fische und sie flüchten. Wenn man die Fische aus dem Kältepool verscheucht, schwimmen sie in den sicheren Tod. Eine Forelle oder Äsche kann bei rund 30 Grad Wassertemperatur nicht überleben, schon ab 25 Grad wird es kritisch“, betont Timo Heimann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Dreisam. „Es ist vor allem für die Fischbrut eine Katastrophe. Wenn man da durchläuft, ist das für die flüchtenden Fische, als ob sie einen Marathon laufen; vor Stress gehen sie ein“, so Claudio Schill. „Hier baden teilweise 30 bis 40 Leute und haben sogar Hunde dabei. Vielen ist das leider völlig egal, wenn man sie darauf anspricht, wird man beleidigt“.
Deshalb wünscht man sich ein Betretungs- und Badeverbot zu bestimmten Zeiten. „Das wäre das Einzige, das hilft. Aber nur für den Bereich, in dem sich die Kältepools befinden, damit sich die Fische hier bei der Hitze in Ruhe zurückziehen können“, betont Timo Heimann. Das sieht auch Claudio Schill so: „Es geht nur um einen Bereich von rund 250 Metern bei wenig Wasser und hohen Temperaturen“.
Die Fischtreppe bietet nicht so viel Konfliktpotenzial wie die Kältepools. Diese soll den Tieren helfen, die Dreisam bis ins Dreisamtal zu durchqueren – im Sommer ist diese aber vor allem eine Badestelle für viele, die sich bei der Hitze abkühlen wollen. Foto: Schuh
Aktuell gebe es Gespräche mit der Stadt, die ein solches Verbot erlassen könnte. „Uns ist das Problem bekannt und wir arbeiten mit dem Regierungspräsidium aktuell daran. Das RP hat bereits entlang der eingerichteten Kältepools Hinweisschilder aufgestellt“, sagt Kolja Mälicke auf Anfrage des Wochenberichts. Auch Verordnungen für temporäre Badeverbote in Teilbereichen seien denkbar, „ein Großteil der Dreisam würde aber weiterhin frei zugänglich sein. Uns geht es dabei hauptsächlich um die eingerichteten Kältepools“.
Das Pilotprojekt von Regierungspräsidium, Landesfischereiverband Baden-Württemberg, IG Dreisam und Angelsportverein Freiburg ist ein Erfolg. Bereits nach einem Jahr zeigten sich deutliche Verbesserungen. „Es gab viel mehr große Fische“, so Claudio Schill. Die Bachforelle kehrte zurück, mittlerweile hat sich ihr Bestand nahezu verdoppelt. Auch die Nase, die in diesem Abschnitt der Dreisam jahrzehntelang nicht vorkam, tauchte wieder auf. Obendrein nahm die Laichaktivität zu. Insgesamt konnten 14 Fischarten nachgewiesen werden, darunter auch Lachse, Barben, Groppen oder Döbel. Und das sorgt für mehr Artenvielfalt rund um die Dreisam, hier wird nun beispielsweise auch wieder öfter der Entenvogel Gänsesäger gesichtet. Da die Kältepools Wirkung zeigen, wurden in Nimburg (2023) und March-Neuershausen (2025) ebenfalls welche geschaffen. „In der Dreisam bei Nimburg entstehen drei weitere, Ende Juli werden außerdem in der Elz bei Teningen und Emmendingen zwei weitere gebaut“, so Matthias Henrich vom Regierungspräsidium Freiburg.
Richtig viel los ist bei der derzeitigen Hitze auf der Fischtreppe an der Schwabentorbrücke – hier tummeln sich die Freiburger, um sich abzukühlen. Das bietet jedoch weniger Konfliktpotenzial: „Da sehen wir kein so großes Problem. Hier laichen Fische hauptsächlich im Winter und Frühjahr, wenn die Treppen nicht von Menschen genutzt werden“, so Kolja Mälicke. Das sieht auch Timo Heimann so: „In der Zeit, in der die Fische wandern, sind dort keine Leute“. Claudio Schill hält jedoch dagegen: „Die Fische wandern nahezu immer, gerade auch wenn es ihnen zu warm wird“
Das traditionelle Musikensemble lebt wieder auf und weckt die Zuversicht in dem spanischen Fischerdorf. Foto: Alamode Film
Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück versucht das Fischerdorf A Guarda an der galicischen Küste wieder Halt zu finden. Als die Dorfgemeinschaft beschließt, ihr traditionelles Musikensemble wieder aufleben zu lassen, übernimmt die 18-jährige Andrea die Leitung – in Erinnerung an ihren Vater, der bei der Katastrophe ums Leben kam. Sie bringt frischen Wind in die Proben für den regionalen Wettbewerb, verbindet vertraute Instrumente mit zeitgenössischen Hits und weckt so die Lebensfreude und Zuversicht der Menschen. Doch die Lücken, die das Unglück hinterlassen hat, sind auch im Ensemble spürbar, und so gerät die Harmonie der Gemeinschaft immer wieder ins Wanken.
Die Feelgood-Komödie erzählt mit lakonischem Humor und charmanter Besetzung von Verlust und Versöhnung und dem Mut zum Neuanfang.
Das Damenbad im Lorettobad kommt während der derzeitigen Hitze an seine Kapazitätsgrenze. Foto: Rita Eggstein
Nach wie vor bringen die anhaltend hohen Temperaturen hohe Besucherzahlen in den Freibädern mit sich. Das Damenbad im Lorettobad kommt deshalb aufgrund seiner spezifischen räumlichen Gegebenheiten regelmäßig an seine Kapazitätsgrenzen. Im Areal des Damenbads wird die maximale Besucherzahl von 400 bis 450 Personen schneller erreicht, da das Areal sehr klein ist. Der Zugang musste aufgrund der hohen Auslastung im Bad in dieser Saison bereits häufiger ausgesetzt werden.
Um auch an den hochfrequentierten Tagen einen geordneten und sicheren Badebetrieb zu ermöglichen und den Charakter des Damenbads zu erhalten, wird der Eintritt ab Freitag, 10. Juli, im Damenbad besonders geregelt: Zugang haben Frauen ab 16 Jahren. Dies gilt an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag und aufgrund seiner besonderen Voraussetzungen ausschließlich für das Damenbad. Für das Familienbad im Lorettobad sowie alle anderen Bäder gelten keinerlei Einschränkungen, heißt es in der Pressemeldung der Regio Bäder.
Die Polizei ermittelt im Fall des Leichnams in der Dreisam. Foto: Adobe.Stock
Bei March-Neuershausen wurde nahe der Dreisam ein männlicher Leichnam entdeckt. Vieles deutet auf einen vermissten Freiburger Studenten hin. Die Kriminalpolizei prüft die Hintergründe.
Bei March-Neuershausen ist ein Leichnam gefunden worden, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um einen seit Ende Juni vermissten Studenten aus Freiburg handelt. Wie die Polizei mitteilt, wurde die leblose Person am Mittwochvormittag nahe der Dreisam aufgefunden.
Nach einem Zeugenhinweis entdeckten die Einsatzkräfte bei der Absuche aus der Luft den männlichen Leichnam bei March-Neuershausen nahe dem Flusslauf. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem aufgefundenen Toten mit hoher Wahrscheinlichkeit um den vermissten 25-jährigen Studenten aus Freiburg. Zur genauen Todesursache liegen derzeit noch keine konkreten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Freiburg dauern an.
Gesucht worden war der 25-Jährige seit 27. Juni. Zeugen hatten ihn zuletzt an diesem Tag in der Universitätsbibliothek in Freiburg gesehen. Nachdem die Suche am Dienstag, 7. Juli, im Umfeld des aufgefundenen Fahrrads des Vermissten ohne neue Erkenntnisse unterbrochen worden war, wurde sie am Mittwochvormittag entlang der Dreisam fortgesetzt – diesmal unter anderem mit einem Polizeihubschrauber und einer Drohne des Polizeipräsidiums Einsatz.
Das Interdisziplinäre Lungenzentrum Freiburg am St. Josefskrankenhaus bündelt Pneumologie, Thoraxchirurgie und Kardiologie unter einem Dach. Von der Früherkennung bis zur Beatmungsentwöhnung profitieren Patientinnen und Patienten von einem starken Netzwerk.
Freiburg hat ein neues Kompetenzzentrum für Lungenerkrankungen: Das Interdisziplinäre Lungenzentrum Freiburg am St. Josefskrankenhaus bündelt ambulante und stationäre Strukturen unter einem Dach. Patientinnen und Patienten profitieren von der Expertise mehrerer Fachdisziplinen – von der Früherkennung über minimalinvasive Eingriffe bis hin zur Beatmungsentwöhnung und Nachsorge.
Die Grundlage dafür legte 2013 der Aufbau der Pneumologie unter der Leitung von Professor Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Infektiologie und Beatmungsmedizin. Seither wurden die Kompetenzen schrittweise erweitert. Kurze Wege und eingespielte interdisziplinäre Teams ermöglichen schnelle Befundzeiten und individuelle Therapiekonzepte.
Pneumologie mit zertifiziertem Weaningzentrum
Die Pneumologie behandelt das gesamte Spektrum des Faches: Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD, Infektionskrankheiten wie Pneumonien und Tuberkulose, Lungenfibrosen sowie die Diagnostik und Früherkennung von Lungenkrebs. Auch schlafmedizinische Fragestellungen werden umfassend betreut. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beatmungstherapie. Das zertifizierte Weaningzentrum begleitet Patientinnen und Patienten nach längerer künstlicher Beatmung zurück zur eigenständigen Atmung. „Die Entwöhnung von der Beatmung ist häufig ein komplexer und langwieriger Prozess“, erklärt Sorichter. „Unser interdisziplinäres Team sorgt mit hoher fachlicher Expertise und individueller Betreuung für bestmögliche Ergebnisse.“
Zum diagnostischen Spektrum zählen Bronchoskopien, Thorakoskopien und Pleurapunktionen. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit zur schonenden Rippenfellspiegelung bei Pleuraergüssen – ein Verfahren mit besonders hoher diagnostischer Treffsicherheit.
Thoraxchirurgie: schonend und minimalinvasiv
Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie deckt ein breites operatives Spektrum ab: von der Abklärung von Lungenrundherden über die Behandlung von Pleuraergüssen bis hin zu Eingriffen bei Pneumothorax oder Rippenbrüchen. Als zertifiziertes Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie setzt die Klinik überwiegend auf die Video-assistierte Thoraxchirurgie (VATS). „Durch diese Technik werden postoperative Schmerzen deutlich reduziert und die Genesungszeit erheblich verkürzt“, erklärt Thoraxchirurg Nicolas Hümmler. Professor Thorsten Vowinkel, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik, betont die enge Zusammenarbeit mit der Pneumologie: „So können wir für jede Patientin und jeden Patienten optimale und passgenaue Therapiekonzepte entwickeln.“
Innovative Behandlung bei Lungenembolie
Einen weiteren Meilenstein markiert die Einführung der mechanischen Thrombektomie bei schwerer Lungenembolie. Das von Kardiologie-Chefarzt Michael Brunner etablierte Verfahren ermöglicht die gezielte Entfernung von Blutgerinnseln aus den Lungengefäßen mittels Kathetertechnologie – und verbessert die Prognose bei schweren Verläufen signifikant.
Breites Netzwerk
Das Lungenzentrum vereint die Kliniken für Pneumologie, Thoraxchirurgie und Kardiologie mit Radiologie, Onkologie, Nuklearmedizin und Pathologie. Ergänzt wird das Netzwerk durch externe Partner wie die Lungenpraxis & Schlaflabor Freiburg, die Gemeinschaftspraxis für Pathologie Freiburg, das MVZ Clotten Labor und das ambulante Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie.
Stießen auf ein gelungenes Weinfest und auf die neue Weinkönigin Rosa Kost (2.v.l.) an: Die Weinprinzessinnen Viktoria Benz (v.l.)und Tina Müller, FWTM-Chefin Katharina Schirmbeck, Ministerin Marion Gentges und Freiburgs Bürgermeisterin Carolin Jenkner. Foto: Michael Bamberger
Mit Fachwissen, Charme und Bühnenpräsenz sicherte sich Rosa Kost aus Freiburg-St.Georgen im Konzerthaus das Krönchen der 67. Badischen Weinkönigin. Die 22-Jährige war sichtlich ergriffen, doch viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht. Direkt nach der Wahl ging es zum Münsterplatz. Nach einem Sektempfang im Haus der Badischen Weine eröffnete die frisch gekürte Weinhoheit gemeinsam mit ihren zwei Prinzessinnen Tina Müller und Viktoria Benz und Bürgermeisterin Carolin Jenkner das traditionelle Weinfest im Herzen der Stadt. Anschließend mischte sich die 22-Jährige unter die Besucher, nahm sich Zeit zum Plaudern und das eine oder andere Selfie.
Die Weinhoheit ist selbst ausgebildete Winzerin und studiert Agrarbiologie an der Uni Hohenheim. Der Münsterplatz hat für sie eine besondere Bedeutung: Ihre Mutter betreibt schon lange einen bekannten Blumenstand beim Münstermarkt. Die beiden verfolgten seit Jahren die Eröffnung des Weinfests mit der Weinkönigin. Die ist Rosa Kost jetzt selbst – natürlich gab’s zur Feier des Titels erstmal ein Glas Wein.
Sebastian (l.) und David Franke
sorgen mit dem Song „Der DJ spielt Samba“ für gute Laune. Foto: privat
„Die Frankes“ sind durch die VOX-Sendung „Das spanische Dorf“ und weitere TV-Formate bekannt geworden. Der Freiburger Promi-Einrichter Sebastian Franke und sein Mann David sind aber auch mit Reality-Stars und Promis befreundet – auf ihrer Traumhochzeit in Ihringen vor sechs Jahren waren beispielsweise Dee Rhodes, Frontsängerin der „Weather Girls“, und TV-Sternchen Gina-Lisa Lohfink zu Gast.
Jetzt haben die beiden mit „Der DJ spielt Samba“ ihren ersten Partysong veröffentlicht. „Ein Ohrwurm, der für gute Laune sorgt und perfekt zum Sommer passt“, so Sebastian Franke. Das Lied hatten die beiden „schon lange in der Schublade“, bis Sänger Lucas Cordalis – der Mann von TV-Sternchen Daniela Katzenberger – sagte: „Mensch, macht das Lied.“ Das wurde dann prompt in dessen Tonstudio aufgenommen, „in den heiligen Hallen seines Vaters Costa Cordalis“. David und Sebastian singen, Sebastians Vater spielt das Saxophon.
Und der Song kommt gut an: „ Es gab viele Vorbestellungen, es spielen ihn schon einige Radiosender und er ist auf Partys zu hören, da sind wir sehr stolz.“ Für Auftritte sind sie auch schon gebucht – beispielsweise beim Oktoberfest. Ihr Ziel ist aber nicht der Ballermann, sondern der „Fernsehgarten“. Erstmal geht es aber nach Mallorca, um vier neue Songs aufzunehmen. Übrigens, im September sind die beiden bei der VOX-Doku-Soap von Daniela Katzenberger zu sehen – mehr dürfen sie noch nicht verraten!