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Der Freiburger Wochenbericht verabschiedet sich und sagt „Danke Freiburg!“

Freiburger WochenberichtZum 31. Juli 2026 stellen wir die Herausgabe des Freiburger Wochenberichts nach 74 Jahren eingestellt. Foto: Felix Groteloh / FWB

Nach 74 Jahren erscheint der Freiburger Wochenbericht heute zum vorletzten Mal. Das Aus für die kostenlose Anzeigenzeitung, die am 21. März 1952 das Licht der medialen Welt erblickte, ist die Folge eines tiefgreifenden Medienwandels.

Zum 31. Juli 2026 stellen wir die Herausgabe des Freiburger Wochenberichts nach 74 Jahren sowie des Dreisamtälers nach 40 Jahren ein.

Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Sie ist das Ergebnis gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen der Medienlandschaft. Ein Markt, der einen tiefgreifenden, strukturellen Wandel erlebt. Laut dem Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen (BVDA) sank bundesweit die Gesamtauflage der kostenlosen Anzeigenzeitungen gegenüber dem Vorjahr von 45 auf 42 Millionen Exemplare. Hauptgrund sind Einstellungen von kostenlosen Zeitungen, insbesondere im Mittwochssegment.

Die veränderten Rahmenbedingungen im Medienmarkt lassen eine tragfähige Zukunftsperspektive auch für den Freiburger Wochenbericht leider nicht mehr zu. Für unsere Kundinnen und Kunden schafft die BZ.medien-Gruppe attraktive und passgenaue Vermarktungsalternativen am Wochenende.

Danke für Ihre Treue

Was bleibt, ist vor allem eines: große Dankbarkeit. Über Generationen hinweg haben Sie unsere Zeitungen begleitet, gelesen, mitgestaltet und mit Leben gefüllt. Viele von Ihnen sind uns über Jahrzehnte treu geblieben – als Leserinnen und Leser, als Kundinnen und Kunden, als Partnerinnen und Partner. Dieses Vertrauen war für uns niemals selbstverständlich.

Ganz besonders danken wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den vielen Austrägerinnen und Austrägern, allen Spediteuren, den Druckerinnen und Druckern sowie den Redakteurinnen und Redakteuren, freien Autoren und Fotografen. Ohne all diese Menschen wäre der Wochenbericht nie in die Brief kästen der Freiburger Haushalte gekommen.

Für die vielen Gespräche, den offenen Austausch und die vertrauensvolle Zusammenarbeit möchten wir – das gesamte Team des Freiburger Wochenberichts – Ihnen allen von Herzen danken.

Martin Zenke (Geschäftsführer), Matthias Joers (Redaktionsleiter) und ihr Team vom Wochenbericht

Mehr zum Abschied vom Freiburger Wochenbericht lesen Sie hier in unserer vorletzten Print-Ausgabe.

Kinotipp: In „Toy Story 5“ müssen sich die Kult-Spielzeuge gegen digitale Konkurrenz behaupten

Spielzeuge sind durch ein Tablet ersetzt worden – das wollen sie nicht hinnehmen.Woody und seine Freunde sind durch ein Tablet ersetzt worden – das wollen sie nicht hinnehmen. Foto: Disney/Pixar

Nach sieben Jahren erscheint ein neuer Teil der Pixar-Kultreihe. In dem neuen Animationsabenteuer sind die Spielzeuge dank Tablet und Co. in Vergessenheit geraten. Doch damit wollen sich Woody und seine Freunde nicht abfinden und kämpfen darum, die Kinder von den Bildschirmen wegzulocken.

Die Kult-Spielzeuge sind zurück auf der großen Leinwand, und dieses Mal stehen Buzz Lightyear, Woody, Jessie und der Rest der Bande vor einer ganz neuen Herausforderung, als sie Lilypad begegnen, einem funkelnagelneuen Tablet, das sehr eigenwillige Vorstellungen davon hat, was für ihr Kind Bonnie am besten ist. Wird das Spielen jemals wieder so sein wie zuvor? Durch kreative Aktionen versuchen die Spielzeuge, die Kinder wieder für sich zu begeistern und sie von den Bildschirmen wegzuholen. Es steht viel auf dem Spiel.

Regisseur ist Oscar-Preisträger Andrew Stanton („Wall E – Der Letzte räumt die Erde auf“, „Findet Nemo“).
Comedy-Legende Michael Bully Herbig („Das Kanu des Manitu“) schlüpft auch in „Toy Story 5“ wieder in die Cowboystiefel und kehrt als fürsorglicher Woody zu seinen Freunden in Bonnies Kinderzimmer zurück. Dort sorgt erneut auch Dino Rex für Turbulenzen – gesprochen von Star-Comedian Rick Kavanian („Das Kanu des Manitu“). Neu an Bord sind Schauspieler Gery Seidl als Superhelden-Erdnuss Dr. Nutcase, Influencer Zeki Bulgurcu und Radio Teddy Moderatorin Cristina, die die Kuschelpuppe spricht.

„Dreams – Gefährliches Verlangen“ mit Jessica Chastain

Als Fernando (Isaac Hernández) aus Mexiko zu seiner Geliebten Jennifer (Jessica Chastain) in die USA reist, gerät ihre sorgfältig kontrollierte Welt aus den Fugen.Als Fernando (Isaac Hernández) aus Mexiko zu seiner Geliebten Jennifer (Jessica Chastain) in die USA reist, gerät ihre sorgfältig kontrollierte Welt aus den Fugen. Foto: DCM

Jennifer ist ebenso reich wie attraktiv und genießt ein glamouröses Leben als Philanthropin in der amerikanischen High Society. Niemand ahnt, dass sie während ihrer regelmäßigen Aufenthalte in Mexiko eine leidenschaftliche Beziehung mit dem jungen Balletttänzer Fernando führt – einem vielversprechenden Talent ihrer Kulturstiftung.

Verliebt und voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft in den USA wagt Fernando eines Tages den gefährlichen Weg über die Grenze. Als er plötzlich in Jennifers luxuriösem Apartment in San Francisco auftaucht, gerät ihre sorgfältig kontrollierte Welt aus den Fugen.

Ballettstar Isaac Hernández brilliert in seiner ersten Filmrolle an der Seite von Oscar-Preisträgerin Jessica Chastain in Michel Francos provokantem, beklemmend aktuellem Erotikdrama über Machtgefälle, liberale Heuchelei und toxisches Begehren.

Besondere Verbindung: Die emotionale Bestseller-Verfilmung „H wie Habicht“

Helen (Claire Foy) will dem imposanten Habicht Mabel das Jagen und Fliegen beibringen.Helen (Claire Foy) will dem imposanten Habicht Mabel das Jagen und Fliegen beibringen. Foto: DCM

Als Helens (Claire Foy) geliebter Vater stirbt, wird sie von tiefer Trauer überwältigt und verliert sich in Erinnerungen beim Beobachten von Vögeln und beim Erkunden der Natur. Besessen von der Idee, selbst einen Habicht abzurichten, holt sie den imposanten Vogel Mabel zu sich nach Cambridge. Doch während sie versucht, Mabel das Jagen und das eigenständige Fliegen beizubringen, erkennt sie, wie sehr sie ihre eigenen Gefühle und ihr Leben vernachlässigt hat.

Basierend auf dem autobiografischen Bestseller von Helen Macdonald erzählt der Film eine wahre Geschichte von einer aufwühlenden Reise über die Verbindung zwischen Mensch und Natur – und davon, wie es gelingen kann, Verlust durch Liebe zu überwinden.

Badenliga-Doppelpack beim Freiburger Tennis-Club

Auf dem FTC-Center Court ist am Wochenende viel los. Foto: FTC

Der Freiburger Tennis-Club lädt am Sonntag, 19. Juli, ab 11 Uhr zu einem besonderen Heimspieltag ein: Beim großen Badenliga-Doppelspieltag treten Damen I und Herren I gleichzeitig zu Hause an. Die Männer empfangen den Tabellenzweiten TC Weinheim, die Damen – aktuell Tabellenvierter – treffen auf Spitzenreiter TC Radolfzell. Der FTC hofft dabei auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer, die die Terrasse füllen und für echte Heimspielatmosphäre sorgen.

Tennis und Dolce VitaBereits am Samstag, 18. Juli, feiert der Verein außerdem seine italienische Sommerparty „Dolce Vita beim FTC“. Davor wird gespielt: So empfangen die Badenliga-Damen den TC BW Oberweiher ab 11 Uhr. Die Herren wiederum müssen im Freiburg-Derby „auswärts“ beim TC Schönberg ran.

Direkt nach dem Badenligaspiel sind Mitglieder, Freunde und Gäste des Freiburger TC zu einem Sommerabend mit italienischem Flair eingeladen. Geplant sind unter anderem ein Fassanstich mit Freibier zur Feier der Aufsteiger, eine Cocktailbar, Fotostation, XXL-Tennis-Dart, eine große Tombola sowie Musik und stimmungsvolles Licht.

Auch für den Nachwuchs und tennisbegeisterte Kinder und Jugendliche gibt es ein Angebot: Beim „Sun & Fun“-Sommercamp sind noch letzte Plätze frei. Auf dem Programm stehen intensive Tenniswochen mit bis zu vier Stunden Tennistraining täglich, zwei Athletikeinheiten pro Tag, kleinen Trainingsgruppen und individueller Förderung je nach Alter und Spielstärke.
Infos unter www.freiburgertc.de

Fernweh und Abenteuer: Im November startet die neue Mundologia-Saison – Verlosung

Thorge Berger berichtet von seiner abenteuerlichen Reise und der magischen Schönheit von Indien.Thorge Berger berichtet von seiner abenteuerlichen Reise und der magischen Schönheit von Indien. Foto: Thorge Berger

Am 11. November beginnt die neue Mundologia-Saison – und schon der Auftakt der Reihe verspricht großes Reisekino. Mit „Sizilien und seine vielen Gesichter“ entführt Fotograf und Filmemacher Martin Engelmann das Publikum auf die größte Insel
des Mittelmeers: von den Gassen Palermos über die Hänge des Ätna bis zu den Traumstränden von Cefalù und Taormina.

Doch dieser Abend ist erst der Anfang eines eindrucksvollen Vortragsprogramms, das bis weit in den März 2027 mit großer Themenvielfalt begeistert. Ob spirituelle Einblicke in das Leben des Dalai Lama durch den Fotografen Manuel Bauer, die wilde Schönheit Sardiniens und Skandinaviens, alpinistische Expeditionen mit Extrembergsteiger Peter Habeler, Wiebke Lühmanns Fahrradtour von Freiburg nach Kapstadt oder abenteuerliche Reisen nach Borneo und Indien – die Mundologia zeigt einmal mehr, wie facettenreich unser Planet ist. Im Januar 2027 geht es unter anderem in die unberührte Natur Finnlands, auf einem Roadtrip nach Italien, in die heimatliche Wildnis, nach Marokko, Kanada und in die Bretagne. Dylan Wickrama fährt mit seinem Motorrad durch 80 Länder und David Hettich ist den Geheimnissen der Weltmeere auf der Spur.

Den jährlichen Höhepunkt bildet das Mundologia-Festival im Konzerthaus Freiburg, das vom 28. bis 31. Januar 2027 bereits zum 23. Mal veranstaltet wird. Stargäste sind diesmal Deutschlands berühmtester Förster Peter Wohleben mit „Das geheime Leben der Bäume“, Julian Janssen alias Checker Julian und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar mit „Eine Gesellschaft im Wandel“. Neben den Live-Vorträgen ziehen hochkarätige Fotoausstellungen, eine große Messe und ein vielfältiges Workshop-Angebot zahlreiche Besucher an. Mehr unter www.mundologia.de.

Zum Auftakt der Reihe gibt es folgende Vorträge: Mittwoch, 11. November, Kurhaus Bad Krozingen, 19.30 Uhr: Sizilien und seine vielen Gesichter, Martin Engelmann. Samstag, 14. November, Paulussaal Freiburg, 16 Uhr: Sardinien, Holger Fritzsche. Freitag, 4. Dezember, Bürgerhaus am Seepark, 19.30 Uhr: Iran, Thorge Berger. Samstag, 5. Dezember, Bürgerhaus am Seepark, 19.30 Uhr: Indien, Thorge Berger. Freitag, 15. Januar 2027, Bürgerhaus am Seepark, 19.30 Uhr: Abenteuer Ozean, David Hettich.

I EM MUSIC in Emmendingen: Für das Jazeek-Konzert gibt es noch Tickets

I EM MusicAn drei aufeinander folgenden Tagen erstrahlt Emmendingen wieder im Festivalglanz. Foto: Karo Events

Vom 23. bis 26. Juli findet wieder das „I EM MUSIC“-Festival auf dem Emmendinger Schlossplatz statt. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren, drei von vier Konzerten sind bereits ausverkauft, so Veranstalter Karo Events bei einem Pressetermin am Montag.

Keine Karten gibt es mehr für die Auftritte von Mark Forster (24. Juli), Nena (23. Juli) und Andrea Berg
(25. Juli). Für das Konzert von Rapper Jazeek am 26. Juli sind noch Tickets erhältlich. Weitere Informationen gibt es online unter www.karoevents.de.

Rapper Jazeek tritt am 26. Juli in Emmendingen auf. Foto: Universal Music

Trainingsstart beim SC Freiburg in der Sommerhitze

Rihito Yamamoto und Torhüter Mio Backhaus, der ebenfalls fließend Japanisch spricht, beim Trainingsauftakt am Sonntag. Foto: Detlef Berger

In den neuen, weißen Auswärtstrikots und bei 32 Grad versammelte sich der SC Freiburg am Sonntag zum ersten mannschaftlichen Aufgalopp. Rund 3.000 Fans verfolgten das Anschwitzen im Europa-Park Stadion. Während Torhüter Noah Atubolu separat trainierte, gab es auch Neues zur Situation um Johan Manzambi.

Der SC Freiburg hat sein erstes öffentliches Mannschaftstraining der neuen Saison absolviert. Die neugierigen Blicke der Fans richteten sich vor allem auf die Neuen: Auf das obligatorische Foto der Neuzugänge mit Trainer Julian Schuster gesellten sich Torhüter Mio Backhaus, Rihito Yamamoto, Berkay Yilmaz sowie aus der U23 Karl Steinmann und Rouven Tarnutzer . Nicht mit von der Partie waren die WM-Fahrer Keisuke Goto, Yuito Suzuki, Philipp Lienhart, Igor Matanovic und Johan Manzambi, die ihren wohlverdienten Urlaub genießen.

Stichwort Japan: Da lüftete der SC das Geheimnis, wie man die Vornamen der japanischen Neuzugänge
korrekt ausspricht: Rihito Yamamoto reagiert demnach auf „Lichto“ und Keisuke Goto auf „Keske“.

SC Freiburg Trainingsauftakt
Anschwitzen vor der neuen Saison beim SC Freiburg. Foto: Detlef Berger

Mit Spannung erwartet wurden die Ausführungen von Vorstand Jochen Saier zu Johan Manzambi. Der steht kurz vor einem Wechsel zum englischen Premier-League-Klub und Freiburgs Europa-League-Finalgegner Aston Villa. Inklusive Boni winkt dem SC dadurch eine Ablöse von 70 Millionen Euro. Aston Villa sticht damit Newcastle United aus, das als erstess die Fühler laut „Athletic“ nach Manzambi ausgestreckt hatte. „Es gibt die klare Tendenz zur Veränderung und wir sind in Gesprächen“, bestätigt Saier den geplanten Abschied vom Schweizer Shootingstar.

Und auch zu Torhüter Noah Atubolu, der noch keinen neuen Verein gefunden, aber ebenfalls Wechselabsichten hegt, äußerte sich Saier. „Es war immer eine offene Kommunikation und es ist völlig legitim, dass Noah für sich einen anderen Weg eingeschlagen hat. Noah befindet sich in Gesprächen mit anderen Vereinen und ich bin überzeugt, dass wir im sehr Guten auseinandergehen werden“, so Saier. Laut einem Sky-Bericht sollen sowohl Aston Villa wie auch der AFC Bournemouth Interesse an Atubolu zeigen. Sein Nachfolger im SC-Tor, der Deutsch-Japaner Mio Backhaus, versprach derweil vollen Einsatz. „Ich kann nicht versprechen, dass immer alles klappen wird. Aber ich kann versprechen, immer 100 Prozent zu geben“, so Backhaus. (majo)

Musik, Wein und Feststimmung: 46. Herdermer Hock vom 24. bis 27. Juli

Viel los ist vom 24. bis 27. Juli wieder beim Herdermer HockViel los ist vom 24. bis 27. Juli wieder beim Herdermer Hock Foto: Hans Sigmund

Im nunmehr 46. Jahr findet vom 24. bis 27. Juli im Dorfkern von Alt-Herdern wieder das beliebte Stadtteilfest statt. Die drei Traditionsvereine (Freiwillige Feuerwehr, Turnverein und Lalli-Zunft) sind wieder voll dabei, für zünftiges Essen und Trinken, Musik und Unterhaltung zu sorgen.

Zum zwölften Mal werden dieses Jahr am Glasbach statt der Holzbuden luftige Zelte aufgebaut. Natürlich werden wieder die Kaiserstühler und Markgräfler Weine aus der Winzergenossenschaft Bötzingen zum Verkosten angeboten. Und man ist der Brauerei Ganter treu geblieben: Wie seit dem ersten Hock fließt in Herdern der Gerstensaft aus der Freiburger Traditionsbrauerei. Mehrere Musikkapellen werden im Laufe des Hocks zur Unterhaltung aufspielen. Am Montagabend findet das „Sürpfler-Treffen“ statt. An dem Abend kann man zum Kehraus nochmals gemütlich beisammensitzen.

Das Programm beginnt am Freitag, 24. Juli, um 18 Uhr mit dem offiziellen Start des Hocks. Um 19 Uhr folgt der Fassanstich. Die Trachtenkapelle Heuweiler spielt von 19.15 bis 22.30 Uhr. Am Samstag, 25. Juli, beginnt das Fest ebenfalls um 18 Uhr, von 19 bis 23 Uhr sorgt die Band Gin Fizz-Family für Unterhaltung. Am Sonntag, 26., startet der Hock um 17 Uhr, und die VAG-Blaskapelle tritt von 19 bis 22 Uhr auf. Der Montag, 27. Juli, steht im Zeichen des „Sürpfler-Treffens“ und des Kehraus. Der Musikverein Gundelfingen spielt von 18.30 bis 22 Uhr.

Der Ausschank endet an allen Veranstaltungsabenden um 23.30 Uhr. Neben diversen Bieren und alkoholfreien Getränken der Ganter-Brauerei werden 15 verschiedene Weine und Sekte der Winzergenossenschaft Bötzingen angeboten. Auch der beliebte Hugo-Cocktail ist im Angebot. Außerdem gibt es verschiedene Speisen.


Hinweis: Der Ausschank von Alkohol an Personen unter 16 Jahren ist generell nicht gestattet. Ein spezieller Sicherheitsdienst wird am Festwochenende für die Einhaltung dieser Vorschriften sorgen.

Babyboom auf dem Freiburger Mundenhof: Groß ist die Freude über dreifachen Kamel-Nachwuchs

Kamelfohlen Naran ist putzmunter und bereit, mit seinen Kumpanen die Welt zu entdecken.Kamelfohlen Naran ist putzmunter und bereit, mit seinen Kumpanen die Welt zu entdecken. Foto: Mundenhof/Patrick Seeger

Auf dem Mundenhof gibt es derzeit reichlich tierischen Nachwuchs: In den vergangenen Monaten wurden 35 Jungtiere aus fast zehn verschiedenen Tierarten geboren. Besonders erfreulich ist dabei die Geburt von drei Trampeltierfohlen – dem ersten Kamelnachwuchs seit 2019.

Für Besucherinnen und Besucher bietet sich in den kommenden Wochen eine besonders gute Gelegenheit, die Tiere des Mundenhofs aus nächster Nähe zu erleben: 35 Jungtiere verschiedener Tierarten sorgen derzeit für buntes Treiben in Freiburgs Tiergehege. Viele von ihnen sind inzwischen regelmäßig auf den Weiden und in den Gehegen unterwegs und sorgen mit ihren ersten Erkundungstouren für besondere Einblicke in den Alltag des Mundenhofs.

Zum ersten Mal seit 2019 konnte der Mundenhof dieses Jahr die Geburt von drei Kamelfohlen verkünden: Die drei Trampeltierfohlen heißen Qaskiya, Khalil und Naran und kamen zwischen Anfang Mai und Ende Juni zur Welt. Während Qaskiya problemlos geboren wurde, verlief die Geburt von Khalil etwas schwieriger, in der Zwischenzeit ist das Fohlen aber auch wohlauf. Naran wird derzeit mit der Flasche aufgezogen, da seine Mutter ihn nicht säugt. Allen drei Jungtieren geht es inzwischen gut. Die Namen der Kamele stammen aus verschiedenen Sprachen und haben jeweils eine besondere Bedeutung: Qaskiya bedeutet auf Kurdisch „edel“, Khalil heißt auf Arabisch „Freund“ und Naran bedeutet auf Mongolisch „der oder die Sonnige“. Die Jungtiere bleiben etwa eineinhalb Jahre bei ihren Müttern, bevor sie schließlich entwöhnt werden.

Neben den Kamelen gab es in diesem Jahr auch Nachwuchs bei Erdmännchen, Wollschweinen, Bisons, Schottischen Hochlandrindern, Yaks, Watussis, Zackelschafen sowie verschiedenen Ziegenarten. Den Rekord halten die Wollschweine mit 15 Ferkeln. Der Frühsommer ist traditionell die Hauptzeit für Tiergeburten auf dem Mundenhof. Die drei Kamelfohlen wie auch die anderen Kamele sind im Asien-Bereich des Mundenhofs zu sehen. Insgesamt leben auf dem Mundenhof nun elf Trampeltiere sowie 14 Lamas und sieben Alpakas. Für Kinder ab acht Jahren bietet der Mundenhof außerdem Kamelreiten an.