Freiburg hat einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Hier sind einige Fotoimpressionen vom Wahlabend auf dem Rathausplatz.













Ein Kuss zum Wahlsieg: Martin Horn und seine Frau Irina auf der Bühne vor dem Rathaus. Foto: Joers Freiburg hat einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Hier sind einige Fotoimpressionen vom Wahlabend auf dem Rathausplatz.













OB Martin Horn kommt unter großem Jubel mit seiner Frau Irina auf den Rathausplatz. Foto: Joers Freiburg hat gewählt: Martin Horn bleibt Oberbürgermeister der Stadt Freiburg. Hier sind die Entwicklungen vom Wahlsonntag im Überblick.
+++ 26. April, 20:07 Uhr: Vorläufiges Endergebnis +++

+++ 26. April, 19:38 Uhr: Stein gratuliert +++
Monika Stein betritt die Bühne, und gratuliert Wahlsieger Martin Horn und dankt ihren Unterstützern. „Es ist natürlich schwer gegen einen amtierenden, beliebten Amtsinhaber zu kandidieren. Es ist ein relativ klares deutliches Signal, dass Freiburg mit Martin Horn weiterarbeiten möchte“, sagt sie.
+++ 26. April, 19:25 Uhr: „Danke Freiburg“
Wahlsieger Martin Horn ist da und betritt unter Applaus und Jubelrufen die Bühne. Seine ersten Worte lauten: „Danke Freiburg!“ Weiter sagt er: „Das Wahlergebnis ist ein klarer Rückenwind für die Inhalte, die ich biete. Ich bin überzeugt, dass das die nächsten acht Jahre auch überparteilich gelingen wird“, sagt Horn mit Blick auf die Grünen, die Monika Stein unterstützt haben.
+++ 26. April, 19:07 Uhr: Klare Angelegenheit +++
Nach 172 von 199 Bezirken legt sich auch Andreas Kern fest: „Es sieht so aus, dass die Sache im ersten Wahlgang über die Bühne geht.“ Martin Horn liegt bei 52,7 Prozent, Monika Stein bei 30,1 Prozent und Achim Wiehle bei 10,1 Prozent.
+++ 26. April, 18:55 Uhr: „Es sieht stark rot aus“ +++
„Der Abstand zur 50-Prozent-Marke ist recht deutlich“, so Kern nach 140 ausgezählten Bezirken. Die Wahlbezirkskarte der Stadt färbt sich rot, was für die Ergebnisse von Martin Horn steht. „Es sieht stark rot aus, das freut auch die SPD“, so Wehner. Im Horn-Lager könne man „den Sekt kalt stellen, aber die Korken noch nicht knallen lassen“, ergänzt Kern.
+++ 26. April, 18:45 Uhr: Wann sind die Ergebnisse belastbar +++
„Wir liegen bei 86 ausgezählten Gebieten. Wir warten mal ab bis die ersten Briefwahlbezirke vorliegen“, sagt Kern auf die Frage von BZ-Stadtredaktionsleiter Max Schuler, ab wann die Ergebnisse belastbar sind. Martin Horn liegt aktuell bei 53,4 Prozent der Stimmenanteile.
+++ 26. April, 18:41 Uhr: Warum die Wahlbeteiligung noch niedrig ist +++
Andreas Kern erläutert, warum die Wahlbeteiligung in den Live-Ergebnissen mit 33 Prozent noch so niedrig ist. „Das liegt daran, dass wir momentan noch keinen einzigen Briefwahlbezirk ausgezählt haben. Später, wenn die Briefwähler hinzukommen, wird das nach oben schnellen“, so Kern.
+++ 26. April, 18:34 Uhr: Spannende Auszählung +++
Nach 38 von 199 ausgezählten Gebieten steht Horn nun bei 54,4 Prozent der Stimmenanteile, dahinter Monika Stein bei 28,8 Prozent.
+++ 26. April, 18:28 Uhr: Die ersten Bezirke sind ausgezählt +++
Die ersten Ergebnisse sind da: 7 von 199 Bezirke sind ausgezählt und Amtsinhaber Martin Horn liegt mit 47,8 Prozent vorne. Entscheidend wird am Ende die 50-Prozent-Marke sein, ob es einen zweiten Wahlgang geben wird oder nicht. „Das wird uns die nächsten Augenblicke beschäftigen“, so Wahlanalyst Andreas Kern vom städtischen Wahlamt.
+++ 26. April, 18:18: Kandidat-O-Mat erreichte viele Menschen +++
Politikwissenschaftler Michael Wehner, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Freiburg, verrät auf der Bühne, wieviele Menschen den Kandidat-O-Maten genutzt haben, um sich vor der OB-Wahl online über die Positionen der Kandidierenden zu informieren. „Über 60.000 Menschen“, so Wehner, hätten das Tool genutzt, das Wehner als „sehr niedrigschwellig“ bezeichnet.
+++ 26. April, 18:01 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen +++
Nichts geht mehr: Die Wahllokale sind geschlossen. Und auf dem Rathausplatz sammeln sich immer mehr interessierte Beobachter, um die Live-Analysen auf der Bühne zu verfolgen.
+++ 26. April, 17 Uhr: Wann gibt es die ersten Wahlergebnisse? +++
Um 18 Uhr beginnt die Auszählung der Stimmzettel. Auch zur Prognose, wann die ersten belastbaren Auszähl-Ergebnisse vorliegen werden, äußert sich Michael Haußmann: „Wir erwarten die ersten Ergebnisse ab 18.20 Uhr, das vorläufige Endergebnis für Freiburg gegen 20.30 Uhr“, so der Wahlamtsleiter. Unter www.freiburg.de/wahlergebnis kann der aktuelle Stand der Auszählung live abgerufen werden.
Auf dem Rathausplatz wird unter anderem der erfahrene Wahlanalyst Andreas Kern des städtischen Wahlamts die Ergebnisse live kommentieren. Das ganze kann außerdem im Stream der Badischen Zeitung mitverfolgt werden: https://www.badische-zeitung.de/ob-wahl-freiburg-2026-live-vom-rathausplatz-mit-ersten-ergebnissen-und-reaktionen-im-stream-und-tick
+++ 26. April, 16:55 Uhr: Wahlbeteiligung wohl höher als bei der letzten OB-Wahl +++
90 Minuten vor Schließung der Freiburger Wahllokale gibt es einen letzten Zwischenstand der Wahlbeteiligung aus dem Freiburger Wahlamt: Laut Wahlamtsleiter Michael Haußmann haben bislang 28 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen im Wahllokal abgegeben. Bei der Landtagswahl 2026 waren es zum gleichen Zeitpunkt 39 Prozent, bei der Bundestagswahl 2025 47 Prozent und bei der Gemeinderatswahl 2024 35 Prozent.
Insgesamt liegt die Wahlbeteiligung damit im Moment bei 52 Prozent, also inklusive Briefwahl. Das ist weniger als bei der Landtagswahl 2026 (68 Prozent), der Bundestagswahl 2025 (83 Prozent) und der Gemeinderatswahl 2024 (67 Prozent), aber mehr als bei der OB-Wahl 2018 im ersten Wahlgang (45 Prozent).
Wie hoch wird die Wahlbeteiligung am Ende des Wahltags sein? „Die hohen Beteiligungs-Werte der Bundestags- und Landtagswahl werden sicher nicht erreicht werden, eine höhere Beteiligung als bei der OB-Wahl 2018 zeichnet sich dagegen ab“, so Haußmann.
+++ 26. April, 13:44 Uhr: Wahlbeteiligung jetzt bei 42 Prozent +++
Wahlamtsleiter Michael Haußmann meldet sich mit dem nächsten Update zum Verlauf des Wahlsonntags. Demnach haben um 13.30 Uhr 19 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen im Wahllokal abgegeben. Bei der Landtagswahl 2026 waren es zum gleichen Zeitpunkt 28 Prozent , bei der Bundestagswahl 2025 33 Prozent und bei der Gemeinderatswahl 2024 21 Prozent.
Zusammen mit der Briefwahl liegt die Wahlbeteiligung viereinhalb Stunden vor Schließung der Wahllokale damit bei 42 Prozent. Das sei zwar weniger als bei der vergangenen Landtagswahl (56 Prozent), der Bundestagswahl 2025 (69 Prozent) und der Gemeinderatswahl 2024 (45 Prozent), aber deutlich mehr als bei der OB-Wahl 2018 im ersten Wahlgang (34 Prozent).
Einen Schichtwechsel gab es in den 139 Wahllokalen, wo die Vormittagsschicht inzwischen abgelöst wurde. „Es herrscht reger, aber routinierter Betrieb vor Ort“, so Haußmann.
+++ 26. April, 10.53 Uhr: Wahlbeteiligung um 10.30 Uhr +++
Bei strahlendem Sonnenschein haben sich schon einige Menschen auf den Weg in die Wahllokale gemacht. Um 10.30 Uhr haben 6 % der Wahlberechtigten ihre Stimmen dort abgegeben. Das ist wie erwartet deutlich weniger als bei der Landtagswahl 2026 (10 %) und der Bundestagswahl 2025 (13 %) sowie etwas weniger als bei der Gemeinderatswahl 2024 (7%). „Die Wahlbeteiligung insgesamt liegt damit bei 29 Prozent“, so Wahlamtsleiter Michael Haußmann.

+++ 26. April, 8 Uhr: Die Wahllokale haben geöffnet +++
Alle 139 Wahllokale haben ihre Türen geöffnet. Die 556 Wahlhelfenden der Frühschicht sind laut Freiburgs Wahlamtsleiter Michael Haußmann „bestens vorbereitet“. Einige kurzfristig erkrankte Wahlhelfende konnten durch die „Reserve“ ersetzt werden, so Haußmann.
Schon bevor die ersten Stimmzettel in die Urne geworfen wurden, liegt die Wahlbeteiligung bei 23%, denn rund 40.000 Wahlberechtigte haben ihre Stimmen bereits per Brief abgegeben. Die Zahl der Wahlberechtigten insgesamt liegt bei 173.007, nachdem am gestrigen Samstagvormittag zwei frisch eingebürgerte Freiburger noch kurzfristig für die Wahl zugelassen wurden.
Weitere Infos zur OB-Wahl gibt’s hier:
Hier geht es zum Kandidat-O-Mat.
Hier finden Sie unsere Übersicht mit allen Kandidierenden.
Alle Zwischenstände und Ergebnisse live auf der städtischen Wahlseite unter www.freiburg.de/wahlergebnis.
Herbe Enttäuschung: Freiburg verliert nach großem Kampf 1:2 nach Verlängerung beim VfB Stuttgart. Foto: Detlef Berger Die Halbfinal-Wochen des SC Freiburg beginnen mit einer Enttäuschung: Wie vor 13 Jahren verliert der SC Freiburg ein DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart mit 1:2 (1:0). Das Freiburger Führungstor erzielte Maximilian Eggestein, Torwart Florian Müller hielt die Schuster-Elf lange im Spiel.
Was für ein Pokalfight! Schon vor dem Anpfiff war die Atmosphäre in der mit 60.000 Zuschauern ausverkauften MHP-Arena elektrisierend. Rund 6.000 mitgereiste Freiburger verwandelten den Gästeblock in ein rot-weißes Fahnenmeer. Aufgrund massiver Pyrotechnik im VfB-Fanblock konnte Schiedsrichter Tobias Welz die Partie erst mit einer fünfminütigen Verspätung freigeben.

„Wir werden Freiburg auf jeden Fall nicht unterschätzen“, sagte Stuttgarts Nationalstürmer Deniz Undav vor dem Spiel im ARD-Interview. Doch dann machte der zurzeit so bärenstarke SC Freiburg in der ersten Halbzeit mal wieder Freiburg-Sachen: Während die Schwaben druckvoll starteten und sich anfangs ein klares Übergewicht erspielten, bewies die Mannschaft von Julian Schuster die nötige Kaltschnäuzigkeit und nahm eine verdiente Führung mit in die Kabine.
Ein taktischer Fehler im Aufbau zwischen Stiller und Nübel führte zu einer Ecke, die der Sportclub eiskalt ausnutzte: Maximilian Eggestein drückte den Ball nach einer Grifo-Ecke und einer Kopfball-Vorlage von Matthias Ginter über die Linie und stellte den Spielverlauf mit der ersten echten Chance auf den Kopf (28.). Freiburg stand zudem defensiv sicher und verteidigte leidenschaftlich unter den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Kurz nach Anpfiff des zweiten Durchgangs vergab Chris Führich (49.) das 1:1. Freiburg sorgte zwar immer wieder für Entlastung nach vorne, doch die Schwaben erhöhten zunehmend den Druck. In der 60. Minute schrammten die Gastgeber erneut knapp am Ausgleich vorbei – doch Müller stoppte Angelos Stillers Ball kurz vor der Linie. Auch der erneut glänzend aufgelegte Matthias Ginter störte in der Szene entscheidend. Nur eine Minute später zappelte der Ball dann doch im Freiburger Tor, bei Stillers Flachschuss stand der Ex-Freiburger Demirovic jedoch im Abseits, was dem VAR nicht entging.

Turbulent wurde es in der 70. Minute: Yuito Suzuki vergab am Stuttgarter Fünf-Meter-Raum das 2:0 für den SC – sein Schuss aus kürzester Distanz wurde jedoch geblockt. Nur 19 Sekunden später erzielte Undav im direkten Gegenzug den verdienten Stuttgarter Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein enger Schlagabtausch. Beide Mannschaften drängten auf die Führung. In der 82. Minute rettete das Aluminium für den SC, als Lienhart einen Schuss von Undav an den Freiburger Pfosten lenkte. In der vierminütigen Nachspielzeit der regulären Spielzeit entschärfte Florian Müller noch einmal zwei Großchancen von Führich (90.+2) und Undav (90.+4). Es ging in die Verlängerung.
Die begann mit der vermeintlichen Freiburger Führung: Yuito Suzuki schickte den eingewechselten Lucas Höler auf die Reise, der den Ball im Tor unterbrachte (93.). Schiri Welz jedoch pfiff das Tor wegen Hölers Rempler gegen Jeff Chabot zurück, was für Protesten bei den Freiburgern sorgte. „Ich weiß nicht, warum er da abpfeifen muss. Das ist ein reguläres Tor. Das tut weh“, monierte Julian Schuster im ARD-Interview. In der 96. Minute hatte dann der VfB Pech, als Chris Führich den Ball an den Innenpfosten knallte. In der 103. Minute war erneut SC-Torwart Müller gefordert: Erst reagierte er im Stile eines Weltklasse-Keepers gegen Bilal El Khannouss und entschärfte auch die direkt folgende VfB-Ecke.
In der zweiten Hälfte der Verlängerung verflachte die Partie schließlich, echte Torchancen blieben aus. Doch als alles schon aufs Elfmeterschießen hinauszulaufen schien, schlug der eingewechselte Tiago Tomás zu: Per Hacke traf der Portugiese in der 119. Minute mitten ins Freiburger Herz. Der SC warf nochmal alles nach vorne. Doch wie im Jahr 2013 verloren die Breisgauer das Halbfinale in Stuttgart. „Die Niederlage tut weh. Es ist extrem schade“, sagte Freiburgs Torschütze Eggestein direkt nach Abpfiff in der ARD. „Beide Mannschaften haben hier alles reingeworfen. Am Ende ist es bitter, dass es in der 119. Minuten passiert. Aber wir haben ja noch ein Halbfinale.“
Das nämlich findet in der Europa League statt, wo es der SC Freiburg mit dem portugiesischen Erstligisten SC Braga zu tun bekommt. Das Hinspiel in Braga findet am kommenden Donnerstag statt, das Rückspiel in Freiburg am 7. Mai.
Spezialisten für Kampfmittelbeseitigung werden im Stühlinger eine kontrollierte Sprengung durchführen. Symbolfoto: Joers Sprengung erfolgreich: In einem Wohnhaus in der Fehrenbachallee in Freiburg hatten Einsatzkräfte mutmaßlich gefährliche Stoffe entdeckt. Drei Häuser wurden geräumt, die Straße teilweise gesperrt. Spezialisten führten die Sprengung durch.
Die Sprengung der mutmaßlich gefährlichen Substanz in der Fehrenbachallee durch den Entschärfungsdienst der Bundespolizei war erfolgreich. Das vermeldete die Polizei am Donnerstag um 17.36 Uhr. Verletzt wurde bei der kontrollierten Sprengung niemand, auch sind bislang keine Hinweise über Sachschäden eingegangen. Sobald vollständig sichergestellt sei, dass für die Bewohner keine Gefahr mehr von den gefundenen Substanzen ausgeht, werde die polizeiliche Sperrung aufgehoben.
Auch zur Art des Gefahrguts machte die Polizei nun Angaben: Bei der gesprengten Substanz handelte es sich „möglicherweise um getrocknete Pikrinsäure“, so die Einsatzkräfte. Die Ermittlungen der Polizei zu den Hintergründen dauern an. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die festgestellten Chemikalien bereits seit vielen Jahren dort gelagert worden sein.
Polizei und Rettungskräfte hatten am Donnerstag in der Fehrenbachallee im Freiburger Stadtteil Stühlinger mutmaßlich gefährliche Stoffe im Keller eines Wohnhauses festgestellt. Der unmittelbare Bereich um die Fundstelle wurde geräumt, außerdem ein Teil der Fehrenbachallee für den Verkehr gesperrt.
Drei Wohnhäuser waren von der Räumung betroffen. Spezialisten für Kampfmittelbeseitigung sprengten die Behältnisse in einem Erdloch vor Ort.
Um 16.02 Uhr hatte auch die bundesweit Warnapp Nina einen Alarmmeldung ausgelöst. Die gefundenen Gefahrstoffe wurden darin als „überalterte Chemikalien“ beschrieben. Weiter hieß es, es werde bei der Sprengung „einen deutlich hörbaren Knall geben“.
Zwei auffällige Sportwagen wurden zu einem Fall für die Polizei. Symbolfoto: Pixabay Die Polizei Freiburg stoppt zwei Poser-Fahrzeuge mit illegalen Umbauten. Besonders ein BMW Coupé sorgt wegen gravierender Sicherheitsmängel für Aufsehen. Die Ermittlungen laufen.
Zwei gefährliche „Poser-Fahrzeuge“ sind am Montag, 20. April im Stadtgebiet von Freiburg von der Polizei aus dem Verkehr gezogen worden. Wie die Polizei mitteilt, wurden die beiden Autos am Montag, 20. April gegen Mittag von einer Streife der Verkehrspolizei kontrolliert, nachdem sie durch besonders lautes Fahrverhalten aufgefallen waren. Das erste Fahrzeug, ein dieselbetriebener Audi SQ5, fiel den Spezialisten der Verkehrsüberwachung durch extremes Motorengeräusch auf. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass in dem Auto ein illegaler Soundgenerator eingebaut war, der gezielt den Klang eines großvolumigen V8-Motors imitierte. Statt der zulässigen 75 Dezibel verursachte das Fahrzeug ein Standgeräusch von 96 Dezibel. Diese akustische Belastung entspricht laut Polizei der Lautstärke eines Presslufthammers und diene ausschließlich der Erzeugung maximaler Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum.
Noch gravierender stuften die Beamten den Zustand eines anschließend kontrollierten BMW Coupés ein. Hier wurden mehr als zwölf erhebliche und verkehrsunsichere Mängel protokolliert. Darunter befanden sich technische Veränderungen, die nicht nur unzulässig, sondern konkret gefährlich waren. So schliffen die Hinterreifen bereits am Radhauskasten, wodurch das Reifenprofil deutlich beschädigt war. Zudem waren die montierten Reifen bereits zwölf und 13 Jahre alt und wiesen Rissbildungen auf. Dieser Zustand stellte laut Polizei ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Außerdem war eine manipulierte Abgasanlage eingebaut, bei der über eine zusätzlich installierte Klappenkonstruktion die Schalldämpfung vollständig außer Kraft gesetzt werden konnte. Das Ergebnis war maximale Lautstärke bei minimaler Kontrolle.
Die Vielzahl der festgestellten Mängel zeigt laut Polizei, dass es sich nicht um einzelne technische Abweichungen handelt, sondern um systematische und bewusste Umbauten mit dem Ziel, Lautstärke und Auffälligkeit über Sicherheit und Vorschriften zu stellen. Bei beiden Fahrzeugen erlosch die Betriebserlaubnis, die Kennzeichen und Zulassungsbescheinigungen wurden sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Gegen Fahrer und Halter wurden entsprechende Anzeigen eingeleitet. Kontrollen dieser Art werden laut Polizei weiterhin konsequent durchgeführt, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die Belastung für Anwohner durch unnötigen Lärm nachhaltig zu reduzieren.
Gewinnspiel: Tickets für den SC Freiburg gewinnen mit dem Freiburger Wochenbericht und Badenova. Foto: Detlef Berger Fußballfans aufgepasst: Gewinnen Sie – zum letzten Mal in dieser Saison – mit uns Eintrittskarten für das kommende Bundesliga-Heimspiel des SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag, 3. Mai um 19.30 Uhr – denn auch in dieser Saison verlosen der Freiburger Wochenbericht und Badenova gemeinsam attraktive Tickets im Europa-Park Stadion. Zu gewinnen gibt es 1 x 2 Sitzplatzkarten für die Osttribüne.
Wer zwei Karten für das Heimspiel des SC Freiburg gewinnen möchte, beantwortet die folgende Gewinnspielfrage und ruft ab heute, Mittwoch, 22. April bis Sonntag, 26. April, 24 Uhr unter 01 37/ 9 37 95 69 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Badenova“ und die richtige Antwort. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
Welcher ehemalige Freiburger wurde als Spieler mit dem VfL Wolfsburg DFB-Pokalsieger?
A) Daniel Caligiuri
B) Jörg Schmadtke
C) Max Kruse
1. Veranstalter:
1.1 Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
1.2 Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
2. Teilnahme:
2.1 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss die Gewinnspielfrage: Welcher ehemalige Freiburger wurde als Spieler mit dem VfL Wolfsburg DFB-Pokalsieger? A) Daniel Caligiuri B) Jörg Schmadtke C) Max Kruse beantwortet werden.
2.2 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 69 anrufen und am Telefon das Stichwort „badenova“ und die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage nennen.
2.3 Das Gewinnspiel endet mit Ablauf des 26.4.2026 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
2.4 Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 1 x 2 Sitzplatz-Eintrittskarten für das Bundesliga-Heimspiel des SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag, 3. Mai 2026 um 19.30 Uhr im Europa-Park Stadion in Freiburg.
3. Teilnahmeberechtigung:
3.1 Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat.
3.2 Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
3.3 Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos und in keiner Art und Weise vom Erwerb einer Ware oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung abhängig.
3.4 Der Freiburger Wochenbericht übernimmt keine Verantwortung für technische Probleme oder sonstige Schwierigkeiten, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen und die Teilnahme am Gewinnspiel beeinträchtigen könnten.
4. Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
4.1 Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraum per Losverfahren.
4.2 Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
4.3 Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels ausschließlich per E-Mail-Versand oder per Selbstabholung unter dieser Adresse: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Straße 3, 79115 Freiburg. Für den Versand des Gewinns wird eine E-Mail Adresse benötigt. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
4.4 Eine Barauszahlung im Falle des Gewinns ist nicht möglich.
5. Datenschutz:
5.1 Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Versendung des Gewinnes genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
5.2 Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
5.3 Sofern der Gewinner dem zustimmt, besteht im Falle eines Gewinns die Möglichkeit, dass ein vom Gewinner erstelltes Foto (Selfie) des Gewinners unter Angabe seines Namens in der gedruckten Ausgabe und in der Online-Ausgabe des Freiburger Wochenbericht veröffentlicht wird – ein Anspruch hierauf besteht jedoch nicht und die Entscheidung darüber liegt im Ermessen des Freiburger Wochenbericht.
6. Rechtsweg:
6.1 Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die OB-Wahl in Freiburg rückt näher. Foto: Joers Am Sonntag, 26. April, wählen die Freiburgerinnen und Freiburger ein neues Stadtoberhaupt. Wer noch unsicher ist, wie die Abstimmung abläuft, was bei der Briefwahl gilt und wann erste Ergebnisse zu erwarten sind, findet hier die wichtigsten Informationen zum Wahltag im Überblick.
Die 139 Wahllokale in Freiburg öffnen am Sonntag um 8 Uhr und schließen um 18 Uhr. Wo genau das zuständige Wahllokal liegt, steht auf der Wahlbenachrichtigung, die alle Wahlberechtigten per Post erhalten haben. Wer Wartezeiten vermeiden will, sollte möglichst früh am Tag wählen gehen. Nach Angaben des Wahlamts ist der Andrang erfahrungsgemäß vor allem zwischen 17 und 18 Uhr besonders groß.
Ins Wahllokal mitbringen sollte man möglichst:
Wer die Wahlbenachrichtigung nicht mehr findet, kann trotzdem abstimmen – vorausgesetzt, der Name steht im Wählerverzeichnis. In diesem Fall muss die Identität aber zwingend mit einem Ausweis nachgewiesen werden.
Bei der OB-Wahl hat jede Wählerin und jeder Wähler eine Stimme. Auf dem Stimmzettel kann entweder eine der neun vorgedruckten Personen angekreuzt werden oder eine wahlberechtigte Person in die sogenannte freie Zeile eingetragen werden. Ein Musterstimmzettel ist online auf der Seite der Stadt Freiburg zu finden.
Im Wahllokal gilt das Wahlgeheimnis. Deshalb muss die Stimme in der Wahlkabine abgegeben werden. Diese darf nur allein betreten werden – auch Familien dürfen nicht gemeinsam in die Kabine. Achtung an alle Selfie-Jäger und Influencer: Filmen und Fotografieren im Wahllokal ist nicht erlaubt.
Wer per Briefwahl abstimmen wollte, musste schnell sein: Am vergangenen Freitag um 18 Uhr endete die Frist. Mit der Zahl der Briefwahl-Anträge gibt es auch den ersten Früh-Indikator für die Wahlbeteiligung:
Demnach gibt es 173.005 Wahlberechtigte bei der Wahl und es 42.514 Briefwahlanträge ein. „Erfahrungsgemäß werden nicht alle Briefwahlunterlagen auch wieder zurückgeschickt, im langjährigen Schnitt sind es rund 94%“, sagt Freiburgs Wahlamtsleiter Michael Haußmann. „Bezieht man dies in die Rechnung mit ein, kommen wir schon vor Öffnung der Wahllokale auf eine Wahlbeteiligung von 23,1 %.
Wer kurzfristig erkrankt, kann noch bis 15 Uhr am Wahlsonntag einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragen. Dafür ist allerdings ein ärztliches Attest nötig. Die Unterlagen können dann von einer bevollmächtigten Person im Wahlamt in der Berliner Allee 1 abgeholt werden.
Bei der OB Wahl 2018 haben 51,0 Prozent (1. Wahlgang) bzw. 51,8 Prozent (2.Wahlgang) der Wahlberechtigten abgestimmt. „Es deutet viel darauf hin, dass dieser Wert dieses Mal deutlich übertroffen wird. Genau wissen wir es aber erst am Sonntagabend“, sagt Wahlamtsleiter Haußmann.
Am Sonntagabend zählen rund 1550 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die Stimmen aus. Das vorläufige Endergebnis wird gegen 20 Uhr erwartet. „Die ersten Ergebnisse aus den Wahllokalen und den Briefwahlbezirken erwarten wir unter gegen 18.20 Uhr“, sagt Haußmann.
Alle Zwischenstände und Ergebnisse können online live unter der städtischen Wahlseite unter www.freiburg.de/wahlergebnis verfolgt werden. Auch der Freiburger Wochenbericht berichtet. Erhält am Sonntag niemand mehr als 50 Prozent der Stimmen, kommt es am 17. Mai zu einer Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Bewerbenden.
Parallel zur Auszählung gibt es am Sonntagabend eine öffentliche Veranstaltung auf dem Rathausplatz. Dazu laden die Stadt Freiburg und die Badische Zeitung gemeinsam ein. Das Programm beginnt um 17.45 Uhr mit Musik. Ab 18 Uhr stehen Informationen rund um die OB-Wahl im Mittelpunkt. Die eingehenden Ergebnisse werden live von Experten wie Michael Wehner von der Landeszentrale für politische Bildung eingeordnet und auf der Bühne präsentiert. Zwischen 18.45 und 19.15 Uhr dürften sich erste Trends verfestigen. Die BZ überträgt die Veranstaltung außerdem live im Internet.
Info: Hier geht es zum Kandidat-O-Mat. Und hier finden Sie unsere Übersicht mit allen Kandidierenden.
Die Verpackungssteuer soll den Müll im öffentlichen Raum reduzieren – über deren Sinn diskutiert der Gemeinderat im Oktober. Foto: Thomas Kunz Rund 100 Tage nach Einführung der Verpackungssteuer am 1. Januar zieht die IHK Südlicher Oberrhein eine erste Zwischenbilanz. Grundlage ist eine Umfrage unter 107 Mitgliedsunternehmen, überwiegend aus Gastronomie und Einzelhandel. Die zeigt: Die Steuer sorgt für einen steigenden Aufwand, weniger Umsatz und Konflikte mit den Kunden.
„Wir wollten wissen, wie die Verpackungssteuer bei den Gastronomen und den Kunden ankommt“, erklärt Alwin Wagner, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK, beim Pressetermin in der Sevgin Bäckerei in der Lehener Straße am Dienstag. Die Umfrage zeige deutliche Auswirkungen der Steuer auf das To-go-Geschäft. 66 Prozent der Betriebe verzeichnen weniger Umsatz bei Kaffee und Heißgetränken, 63 Prozent bei warmen Speisen und 48 Prozent bei einwegverpackten Artikeln zum Mitnehmen. Ein Teilnehmer berichtet: „Viele Kunden verzichten inzwischen ganz auf To-go oder überlegen sich den Kauf zweimal.“
Eine höhere Belastung zeigt sich vor allem im Arbeitsalltag. 83 Prozent der Betriebe beklagen einen zusätzlichen Arbeitsaufwand. Bei 30 Prozent liegt dieser bei ein bis drei Stunden täglich. Kassen mussten umgerüstet werden, für das Personal gab es Schulungen. „Der Erklärungsaufwand ist enorm gestiegen, täglich gibt es unschöne Gespräche an der Verkaufstheke“, betont Christina Gehri, Leiterin des Fachbereichs Standort und Branchen der IHK Südlicher Oberrhein. Oft gebe es Diskussionen, beispielsweise warum zusätzlich zur Verpackungs- noch Mehrwertsteuer anfällt oder über die Höhe der Steuer. Beispielsweise, warum ein Kaffee to go mit Hafermilch (19 Prozent Mehrwertsteuer) mehr kostet als ein Kaffee to go mit normaler Milch (7 Prozent Mehrwertsteuer).
Von Konflikten aufgrund der Verpackungssteuer berichten 53 Prozent der Unternehmen – diese gebe es täglich oder mehrmals pro Woche. Nur 14 Prozent gaben an, dass die Regelung nicht zu Konflikten führt. „Wir haben deutlich mehr Diskussionen an der Kasse“, „einige Kunden reagieren verärgert oder fühlen sich unfair behandelt“ oder „Wir haben bestimmte Produkte aus dem Sortiment genommen, weil es ständig Diskussionen gab“, lauteten die Rückmeldungen von Betrieben. „In einer Bäcker-Filiale musste sogar die Polizei gerufen werden, weil der Kunde Gewalt angedroht hat“, schildern Anja Schneider und Maritta Feitsch von der Bäckerinnung Freiburg Südbaden.
Auch bei den Bäckereien in der Stadt ist der Umsatz zurückgegangen – die Kunden würden aufs Umland ausweichen. „Ein Bäcker hat beim Kaffee zum Mitnehmen komplett auf Mehrweg umgestellt und die Kunden bleiben weg, andere haben warme Speisen aus dem Sortiment genommen. Vor allem kleine Bäckereien können das schwer verkraften.“ In Freiburg seien die Diskussionen auch deutlich häufiger als in Tübingen oder Konstanz, wo es ebenfalls eine Verpackungssteuer gibt. Das sieht auch Stephanie Wolf, stellvertretende Unternehmenssprecherin von McDonald’s so: „Die Beschwerden und das Unverständnis in Freiburg sind erheblich, die Mitarbeiter müssen sehr viel erklären.“ In allen drei Städten sei der Umsatz durch die Steuer zurückgegangen.
Ein zentrales Ziel der Verpackungssteuer ist es, zum Umstieg auf Mehrweg zu bewegen. Die IHK-Umfrage zeigt, dass dieser Effekt noch verhalten ausfällt. 78 Prozent gaben an, dass Einweg nach wie vor bevorzugt wird. Einen Anstieg der Nachfrage nach Mehrweg-Verpackungen gab es bei 22 Prozent.
Nach einem Antrag von SPD/JF, CDU, FDP/BfF und Freien Wählern beschäftigt sich der Gemeinderat im Oktober erneut mit der Verpackungssteuer. Dabei soll die Verwaltung darlegen, wie sich die Steuer finanziell und organisatorisch auf die Betriebe auswirkt und ob sich durch diese der Müll im öffentlichen Raum verringert hat. Der Gemeinderat soll mögliche Anpassungen oder eine Abschaffung diskutieren und beschließen.
Wie geht es weiter mit der maroden Echte Helden Arena? Foto: Joers Die geplante Sanierung der Eishalle in Freiburg steht vor Problemen: Für die Echte Helden Arena gibt es keinen Zuschuss aus dem Sportfördertopf des Bundes. Auch zwei weitere Projekte aus Freiburg gehen leer aus. Wie es jetzt weitergeht, bleibt offen.
Herber Rückschlag für die vom Gemeinderat im Dezember beschlossene Eishallensanierung: Die Stadt Freiburg erhält für die Bestandssanierung der maroden Echte Helden Arena keine Gelder aus dem Sportfördertopf der sogenannten „Sport-Milliarde“ des Bundes. Das teilte die Freiburger Bundestagsabgeordnete Chantal Kopf (Grüne) am Mittwochnachmittag mit. „Mit großem Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass keines der Projekte aus Freiburg es in die Projektliste des Bundesprogrammes „Sanierung kommunaler Sportstätten“ geschafft hat“, so Kopf.
39 Millionen Euro sind als Kosten für Eishallen-Sanierung veranschlagt. Ein Zuschuss von bis zu acht Millionen Euro des Bundes war darin fest vorgesehen. „Die Fördermittel sind essenziell für das Gesamtprojekt“, sagte Freiburgs Finanzbürgermeister Stefan Breiter im Dezember. Der Eigenanteil des EHC Freiburg liegt bei neun Millionen Euro, wovon fünf Millionen Euro von Mäzen Max Zimber-Morath stammen. Geplant ist eine Sanierung der Eishalle im laufenden Betrieb – jeweils in den Sommermonaten und das drei Jahre lang von 2029 bis 2031. Zur Saison 2031/32 sollte alles fertig sein.
Auch im laufenden OB-Wahlkampf ist die Eishallensanierung Thema: So wurde den Kandidierenden im „Kandidat-O-Mat“ die Frage gestellt, ob die Freiburger Eishalle auch ohne den Bundeszuschuss von acht Millionen Euro wie geplant saniert werden soll. Alle Kandidaten sprachen sich dafür aus auch ohne Bundeszuschuss zu bauen – mit Ausnahme von Florian Braune, der in diesem Fall gleich eine Multifunktionshalle errichten möchte.
Die anderen beiden Projekte, für die die Stadt Freiburg Gelder aus dem Sportfördertopf des Bundes beantragt hatte und die nun ebenso leer ausgehen, sind die geplante Sanierung der Waltershofener Steinriedhalle und des Haslacher Bads.
Cinja, der Partnerin von SC-Kicker Eren Dinkçi ist an Blutkrebs erkrankt. Die Diagnose war für die beiden ein Schock Foto: privat Nach dem historischen Erfolg in der Europa-League konnten sich die Anhänger des SC Freiburg auch am Sonntag über einen Sieg in der Bundesliga gegen Heidenheim freuen. Trotzdem rückte das Sportliche an diesem Spieltag nahezu in den Hintergrund. Denn eine Nachricht hatte bei den Fußballfans schon im Vorfeld für Betroffenheit gesorgt. Cinja, die Partnerin von SC-Kicker Eren Dinkçi, der leihweise bei Heidenheim spielt, ist an Blutkrebs erkrankt. Deshalb gab es vor dem Heimspiel eine Typisierungsaktion für potenzielle Stammzellenspender im Europa Park-Stadion. 688 Fans haben sich laut SC vor Ort registrieren lassen – dazu kommen bisher mehr als 1.100 Personen, die das online gemacht haben. In Heidenheim findet die Aktion am 25. April ebenfalls statt.
Die Diagnose war ein Schock für das Paar: „Von einem Moment auf den anderen steht alles still und gleichzeitig beginnt ein Weg, den man sich so nie hätte vorstellen können“, sagen Eren Dinkçi und seine Partnerin Cinja, bei der Ende Januar Leukämie diagnostiziert wurde. Der Fußballer war angeschlagen und deshalb am Sonntag nicht im Einsatz. Vor dem Spiel sagte er bei DAZN: „Uns geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind beide relativ positiv. Es muss einfach so weitergehen. Sie ist zu Hause. Eigentlich wollte sie unbedingt zum Spiel kommen, aber ich habe es ihr verboten, weil es einfach zu riskant ist“, so Dinkçi.
Am Anfang sei es relativ schwer gewesen, das Ganze zu realisieren. „Ich versuche, jede freie Sekunde mit ihr zu verbringen – nach dem Training mit FaceTime oder einfach an freien Tagen zu ihr zu fahren.“ Wer nicht im Stadion war, kann trotzdem helfen. Online können sich alle gesunden Menschen zwischen 17 und 55 Jahren unter www.dkms.de/cinja registrieren.