Schulstraßen sollen dabei helfen, dass alle Kinder sicher und selbstständig zur Schule kommen können. Foto: Stadt Freiburg / Patrick Seeger
An der Pestalozzi-Grund- und Realschule im Freiburger Stadtteil Haslach wird ab dem kommenden Schuljahr eine weitere Schulstraße eingerichtet. Das Pilotprojekt stellt die zweite Schulstraße in Freiburg dar.
Dabei wird der Melanchthonweg in ab Mitte September unter der Woche von 7.30 bis 8.30 Uhr und von 12.15 bis 13.30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anwohner können eine Ausnahmegenehmigung erhalten, Radfahrer dürfen weiterhin die Straße uneingeschränkt nutzen. In der benachbarten Staufener Straße wird eine „Hol- und Bringzone“ eingerichtet. Dort können „Elterntaxis“ kurz anhalten, um ihre Kinder morgens abzusetzen und nach Unterrichtsschluss wieder einzusammeln. Ähnlich wie an der Vigeliusschule in der angrenzenden Gartenstadt erhält die Pestalozzischule zudem einen „Laufbus“. Das ist ein festgelegter Schulweg, für den sich die Kinder an einem Sammelpunkt treffen und gemeinsam in die Schule laufen können.
Das Stiftungshaus der Bauverein Stiftung in Kirchzarten. Foto: Bauverein
Die Bauverein Breisgau eG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Die Vorstandsmitglieder Marc Ullrich und Jörg Straub sehen die Genossenschaft wirtschaftlich gut aufgestellt und wollen – sofern die Rahmenbedingungen es zulassen – wieder verstärkt in den genossenschaftlichen Wohnungsbau investieren.
Zum Jahresende 2025 zählt die Bauverein Breisgau eG 26.573 Mitglieder und bewirtschaftet 5.155 eigene Wohnungen sowie 173 Gewerbeeinheiten der sozialen Infrastruktur. Darüber hinaus werden 3.119 Wohnungen nach dem Wohnungseigentumsgesetz verwaltet.
Im vergangenen Jahr investierte die Genossenschaft rund 24,8 Millionen Euro in Neubau und Modernisierung. Aktuell entstehen neue Wohngebäude in Herbolzheim und Gottenheim. Ein besonderes Pilotprojekt wurde gemeinsam mit der Erzbischof Hermann Stiftung in Kirchzarten realisiert: Dort konnten 15 besonders preisgedämpfte Neubauwohnungen übergeben werden.
Die hohe Nachfrage nach genossenschaftlichem Wohnraum zeigt sich in einer geringen Fluktuationsquote von 5,2 Prozent. Mit einer durchschnittlichen Nutzungsgebühr von 8,05 Euro pro Quadratmeter trägt die Bauverein Breisgau eG weiterhin zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes in Freiburg und der Region bei. Trotz anspruchsvoller wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erwirtschaftete die Genossenschaft bei einer Bilanzsumme von rund 374 Millionen Euro einen Jahresüberschuss von 7,9 Millionen Euro. Das Eigenkapital stieg auf 144,8 Millionen Euro und bildet die Grundlage für Investitionen in bezahlbaren Wohnraum sowie in Klima- und Umweltschutz.
Möbel Braun feiert sein 60-jähriges Bestehen. Foto: Möbel Braun
Dass Braun Möbel-Center in Freiburg feiert am Donnerstag, 30. und Freitag, 31. Juli, sowie am Samstag, 1. August das 60-jährige Firmenjubiläum mit einem Jubiläumsfest, Sonderrabatten und großem Gewinnspiel.
Während der drei Festtage gibt es zur Begrüßung ein Glas Sekt, ein festliches Rahmenprogramm mit Bewirtung vor Ort sowie Aktionen und Überraschungen für Groß und Klein. Die ersten 100 Kundinnen und Kunden bekommen täglich einen zehn Euro Einkaufsgutschein.
Beim Jubiläumsgewinnspiel bis Samstag, 26. September können Eintrittskarten in den Europa-Park und die Wasserwelt Rulantica sowie ein Erlebnisaufenthalt mit Hotelübernachtung für vier Personen in den Europa-Park und Rulantica gewonnen werden. Zusätzlich gibt es eine Eisaktion, ein Glücksrad mit verschiedenen Eintritts- und Einkaufsgutscheinen. Kundinnen und Kunden erhalten derzeit 20 Prozent Jubiläumsrabatt auf Möbel- und Küchenkauf.
Keine Zukunft für die Gebrauchtwagenschau in Freiburg. Foto: Bernd Peters
Die Messe Freiburg verkleinert ihr Programm an Publikumsmessen und stellt nach 71 Jahren die „Südbadische Gebrauchtwagen-Messe“ ein. Der Schritt erfolge aus „wirtschaftlichen und strategischen“ Gründen.
Klassische Vertriebsformate hätten an Bedeutung verloren, seit der Gebrauchtwagenmarkt zunehmend auf digitalen Plattformen stattfindet, so die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) am Montag in einer Mitteilung. Für den Autohandel in der Stadt war die Veranstaltung jedoch bis zuletzt wichtig.
Die Messe war über viele Jahrzehnte als „Gebrauchtwagen-Verkaufsschau“ (GWS) zweimal im Jahr fest im Messeprogramm verankert, lockte jeweils hohe vierstellige Besucherzahlen und wurde weit über 100 Mal durchgeführt. Zu Blütezeiten belegte sie drei Messehallen und den Boulevard des Geländes und sorgte im Laufe der Jahre für hohe Millionensummen im Freiburger Autohandel. Zuletzt jedoch seien die Besucherzahlen und die Zahl der beteiligten Händler, bei denen man sich nun für ihr Engagement bedanke, deutlich gesunken, so die FWTM.
In der Freiburger Kfz-Branche hat die Meldung allerdings einen regelrechten Schock ausgelöst, sagt Henri Rädle, der bei der Santo Group in Freiburg im Neu- und Gebrauchtwagenhandel mit Mercedes Benz Fahrzeugen tätig ist: „Die Nachricht hat uns etwas überrollt“. Die GWS sei bis zuletzt eine wichtige Messe für den Handel gewesen, bei der man gute Geschäfte getätigt habe. In den vergangenen Jahren habe man die Gebrauchtwagen Verkaufsschau parallel zur Messe „Baby + Kind“ und der Grill-Messe „Rauch & Glut“ durchgeführt, insgesamt seien dort immer um die 15.000 Besucher gezählt worden. „Von den 50 Autos, die wir dabeihatten, haben wir zuletzt bei der Messe 20 verkaufen können, so viel wie in einem halben Monat im Autohaus“, so Rädle. Gerade die Kombination mit der Familienmesse „Baby + Kind“ sei mit Blick auf die Zielgruppe des Gebrauchtwagenhandels ideal gewesen. „Für uns ist diese Entscheidung der Messe nicht gut“, so Rädles Fazit. „Und da kann ich eigentlich für alle Händler sprechen, die bei der Messe vertreten waren, das weiß ich aus dem Austausch mit den Kollegen.“ Nach der letzten GWS im Frühjahr habe die FWTM sogar noch von Neuanmeldungen von Ausstellern fürs kommende Jahr gesprochen.
Publikums- und Verbrauchermessen sind in Freiburg jedoch seit Jahren auf dem Rückzug. Unter anderem wurden eine langjährige Mehrbranchenmesse (Baden Messe) und die Neuwagenmesse Automobil eingestellt. Laut FWTM hat dies einerseits mit dem Wunsch zu tun, den Messestandort mit Kongress- und Fachveranstaltungen neu auszurichten, andererseits sind Verbrauchermessen mittlerweile weniger im Trend als in den Jahren vor der Corona-Pandemie.
Oberbürgermeister Martin Horn Wiederwahl Wahl OB-Wahl29.07.2026, FWB – SEITE2: OB Martin Horn, einer von vielen treuen Leserinnen und Lesern des Wochenberichts. Im Januar 2018 war er erstmals bei uns auf dem Titel. foto: bamberger
Oberbürgermeister Martin Horn spricht im Interview mit Redaktionsleiter Matthias Joers über das Aus des Wochenberichts, die Bedeutung von unabhängigem Lokaljournalismus und den Kampf um Fördergelder für die Eishalle.
Herr Horn, wie war Ihre Reaktion, als Sie erfahren haben, dass unsere Zeitung eingestellt wird?
Horn: Das Ende des Freiburger Wochenberichts ist ein echter Verlust für Freiburg. Gerade die Mischung aus Tagespolitik, lokalen Nachrichten, Wirtschaft, aber auch Themen aus Sport, Kultur und einer Prise Glamour war eine gute Kombination. Ich habe den Wochenbericht auch deshalb geschätzt, weil er konstruktiv und kritisch, aber nie destruktiv oder reißerisch berichtet hat. Das war ein Qualitätsmerkmal. Ich bedaure dieses Ende nach einem Dreivierteljahrhundert sehr und sage: Danke. Allen Mitarbeitenden aus dem Wochenbericht-Team, die sich neuen Aufgaben widmen, wünsche ich alles Gute.
Damals ein politischer Nobody: Freiburgs OB Martin Horn auf der Wochenbericht-Titelseite vom 10. Januar 2018.
Als Sie 2018 nach Freiburg kamen, waren Sie für viele in Freiburg ein unbeschriebenes Blatt. Wir haben Sie damals direkt auf die Titelseite genommen, mit dem bekannten Foto Ihrer blauen Visitenkarte. Wie denken Sie an diese Anfangszeit zurück?
Horn: Ich erinnere mich sehr gut an meine allerersten Tage: die Pressekonferenz einen Tag vor dem Neujahrsempfang, meinen überraschenden Einstieg als Kandidat und die folgenden intensiven Wochen als Wahlkämpfer um dieses bedeutsame Amt. Ich erinnere mich auch an das Foto und an meine ersten Pressebilder, weil das für mich etwas Besonderes war. Ich war zuvor nie Politiker. Das war ein großer Sprung, ein Wagnis. Deshalb sind diese Phase und die Bilder bis heute sehr präsent.
Welche Rolle spielt die Öffentlichkeit für Sie in Ihrem Amt – für Sie persönlich?
Horn: Wir brauchen gute Politik, aber wir brauchen auch gute Kommunikation. Schlechte Kommunikation macht am Ende auch gute Politik schlecht. Wenn Politik nicht gut erklärt wird, wenn Menschen nicht mitgenommen werden, dann werden Entscheidungen nicht mitgetragen. Mir geht es nicht darum, etwas schönzureden. Es geht um Authentizität und Transparenz, auch bei schwierigen Entscheidungen. Davon werden wir in wirtschaftlich schwierigen Zeiten noch einige erleben. Gerade dann müssen wir mit den Menschen reden und Politik verständlich machen. Deswegen ist Kommunikation auf allen Ebenen, vom klassischen Print über Radio und Fernsehen bis hin zu Social Media, von großer Bedeutung. Und wir müssen ehrlich miteinander sein. Ein Grund für den Aufstieg des Populismus ist, dass es die Politik über Jahre hinweg versäumt hat, eine realitätsnahe Erwartungshaltung zu geben. Zu lange hat Politik Dinge versprochen, die nicht umsetzbar und auch nicht bezahlbar sind. Das schadet uns allen am Ende.
Uns wurde zugetragen, dass Sie bei sich im Büro eine Titelseite des Wochenberichts aufbewahren – die Ausgabe zum Dietenbach- Spatenstich, als der Bundeskanzler in Freiburg war, mit der Überschrift „Nicht meckern, machen“. Warum ist Ihnen gerade diese Titelseite so wichtig?
Horn: Weil ich mich darüber gefreut habe, dass ein Medium meine Kernaussage und meine persönliche Motivation derart wortgetreu übernimmt. Es war ein besonderer Tag mit dem Bundeskanzler beim Spatenstich. Gleichzeitig steht dieses „weniger meckern, mehr machen“ für etwas, an das ich bis heute glaube. Gerade in der jetzigen Zeit: Wenn wir zu sehr ins Jammern und Meckern verfallen, birgt das auch eine Gefahr für die Demokratie. Wenn wir zu viel schwarz malen, wird es irgendwann wirklich dunkel.
Ihr Amt bringt es mit sich, dass Sie immer wieder zum Ziel öffentlicher Kritik werden, auch in unserer Zeitung. Sie treten für unabhängigen Lokaljournalismus ein, das haben Sie oft betont. Warum ist Ihnen das, gerade auf lokaler Ebene, so wichtig?
Horn: Die zentrale Aufgabe einer unabhängigen Presse ist es, politische Prozesse und Entscheidungen zu hinterfragen. Kritische Redaktionen sind ein Grundpfeiler der Demokratie. Und natürlich müssen auch meine Entscheidungen und die des Freiburger Gemeinderats öffentlich kritisiert und eingeordnet werden. Lokaljournalismus muss den Finger in die Wunde legen und Artikel schreiben, die uns nicht gefallen und Beschlüsse oder Aussagen genau beleuchten. Freier, kritischer Journalismus muss auf allen Ebenen nicht nur geduldet, sondern verteidigt werden.
Nach der Sommerpause geht es für Sie in die politische Detailarbeit. Welche Projekte haben für Sie Priorität?
Horn: Über allen neuen Projekten steht aktuell die finanzielle Herausforderung für Kommunen in Deutschland. Derzeit haben 95 Prozent aller Städte einen defizitären Haushalt, und auch bei uns wird die finanzielle Lage zunehmend schwieriger. Gleichzeitig wollen wir die Stadt gestalten und dafür müssen wir nach Lösungen suchen. Ich freue mich über eine Reihe von Eröffnungen jetzt im Sommer: von der Außengastronomie im Westbad über das Azubi-Wohnen bis hin zu weiteren Wohnprojekten. Was mich persönlich besonders antreibt, ist der Bereich soziale Gerechtigkeit und faire Bildungschancen für Kinder und Jugendliche. Das muss auch in einer angespannten Haushaltslage – neben dem großen Bereich Umweltschutz – unser Kernanliegen bleiben: dass wir trotz herausfordernder Kassenlage in diese Zukunftsfelder investieren.
Wie geht es bei der Sanierung der Eishalle weiter? Bemüht sich die Stadt weiterhin um Zuschüsse?
Horn: Wir sind in der ersten Förderrunde leider nicht zum Zug gekommen. Gleichzeitig werden wir uns weiterhin um Fördergelder aus Berlin aus der Sportmilliarde für die Eishalle bewerben und die Planungen vorantreiben. Das Projekt ist finanziell enorm herausfordernd. Wir setzen uns mit politischem Nachdruck in Berlin und Stuttgart für Fördergelder ein – in der Hoffnung, den eingeschlagenen Kurs fortsetzen zu können.
Anfang August reisen Sie mit einer Delegation in die ukrainische Partnerstadt Lviv. Was genau ist geplant, und welche Bedeutung hat dieser Termin für Sie?
Horn: Wir werden für vier Tage in die Ukraine reisen. Solche Besuche sind immer mit sehr intensiven Erlebnissen verbunden. In unserer Partnerstadt Lemberg gibt es über 100.000 Studierende – ein weltoffenes, lebendiges Umfeld und eine beeindruckende Stadt, in der die Menschen versuchen, ihren Alltag nach vorne zu entwickeln. Gleichzeitig gibt es dort täglich Beerdigungen von gefallenen Soldaten. Fast 60.000 Menschen aus unserer Partnerstadt sind aktuell an der Front. Dementsprechend ist das Bild ambivalent: Auf der einen Seite Alltag, auch fröhlicher Alltag, auf der anderen Seite Krieg, Trauer und Zerstörung.
Was ist der Anlass für diese Reise?
Horn: Wir werden vor Ort einen Teilabschnitt des „Maisternia“-Trauma-Hilfezentrums einweihen, für das wir zuletzt eine Million Euro an Spenden von Freiburgerinnen und Freiburgern erhalten haben. Wir sehen, dass dieses Geld zielgerichtet ankommt und vor Ort etwas bewegt. Dort erfahren Kinder, Frauen und Männer Hilfe – nicht nur physisch, sondern vor allem psychisch. Angesichts der vielen Kriegsverletzungen, die Körper, Geist und Psyche treffen, ist dieses Angebot leider wirklich wichtig. Eine Reise in ein Land im Kriegszustand ist immer mit Anspannung verbunden. Aber ich habe es mehrfach gesagt und wiederhole es gern: Echte Freundschaft zeigt sich gerade in schwierigen Zeiten.
Auf Abschiedstournee: Campino und Co. gaben auf der Bühne richtig Gas . Foto: Bastian Bochinski
Was für eine Show: Die Toten Hosen haben am Samstagabend den Messplatz gerockt und wurden von mehr als 53.000 Fans begeistert gefeiert. Das Publikum war bunt gemischt, aber textsicher waren sie alle, egal ob bei „Hier kommt Alex“ oder „Tage wie diese“. Zum Sonnenuntergang bei perfektem Sommerwetter gab’s passend den Song „Paradies“.
Bereits 13 Mal haben die Toten Hosen in Freiburg gespielt – nun vermutlich zum letzten Mal, denn sie sind auf Abschiedstournee, ihr aktuelles Album heißt „Trink aus, wir müssen gehen“. Von der Bühne wollten Campino und Co. in Freiburg aber nicht gerne gehen und so gab es noch einige Songs als Zugabe. „Freiburg, seit unseren Auftritten im Crash in den Achtzigern können wir uns auf euch verlassen! Vielen Dank für einen weiteren grandiosen Abend, wir lieben euch“, postete die Band samt Schnappschüssen bei Instagram . Offensichtlich war dieses Konzert nicht nur für die Fans ein unvergessliches Erlebnis!
3.000 Fans boten auf dem Messplatz eine eindrucksvolle Kulisse. Foto: Bastian BochinskiZahlreiche Rettungs- und Sicherheitskräfte waren bei dem Konzert im Einsatz: bei denen schaute Campino am späten Abend noch für Erinnerungsfotos vorbei. Foto: Bastian Bochinski
In der zweiten Woche in Schruns stieg auch Neuzugang Rihito Yamamoto ins Training ein. Foto: Achim Keller
Das erste Spiel der Sommervorbereitung hat die Mannschaft von Trainer Julian Schuster erfolgreich bestritten: 3:1 (1:1) hieß der Endstand gegen Zweitligist Derby County. Vor allem Cyriaque Irié spielte überzeugend. Abseits des sportlichen Geschehens gab es Nachrichten über neues Grün und einen langjährigen SC-Sponsor.
Beim 3:1-Erfolg gegen den englischen Zweitligisten Derby County trafen Cyriaque Irié, Vincenzo Grifo (109.) und Leon Catak (120.). Vor allem Irié wusste zu überzeugen und brachte den SC mit einem herrlichen Schlenzer nach neun Minuten in Führung. Am Montag ging es dann in die zweite Schrunser Trainingswoche. Da mischten auch wieder die Neuzugänge Rihito Yamamoto und Keisuke Goto sowie Yuito Suzuki mit, die gegen Derby County aus Gründen der Trainingssteuerung noch gefehlt hatten.
Neuer Rasen
Im Europa-Park Stadion gibt es eine Neuerung: In den frisch verlegten Naturrasen werden derzeit Kunstfasern eingearbeitet. Von dem neuen Hybridrasen verspricht sich der SC ein schnelleres Spiel und mehr Langlebigkeit. „Hybridrasen vereint die Spieleigenschaften und Nachhaltigkeit von Naturrasen mit der Strapazierfähigkeit von Kunstrasen“, sagt SC-Greenkeeper Florian Haeber.
Badenova verlängert
Der regionale Energieversorger Badenova und der SC Freiburg haben eine Ausweitung ihrer langjährigen Zusammenarbeit für die kommenden Spielzeiten vereinbart. „Die Verantwortung für die Zukunft unserer Region verbindet uns mit dem SC Freiburg“, sagt Hans-Martin Hellebrand, Vorstandsvorsitzender Badenova. Das Unternehmen ist nicht nur Exklusivpartner und Energieversorger des SC, sondern auch Hauptsponsor der SC-Frauen und Juniorinnen sowie des eFootball-Teams.
Jolanda Kallabis nach ihrem ersten DM-Titel 2025 mit Vertretern ihres Heimatvereins FT 1844 Freiburg. Nun konnte sie ihren deutschen Meistertitel verteidigen. Foto: Joers
Die Freiburger Topläuferin Jolanda Kallabis (FT 1844 Freiburg) hat bei der deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Wattenscheid ihren Titel über 1.500 Meter verteidigt. „Es war wieder so eine tolle Stimmung. Da hat man echt Bock zu laufen“, sagte die 21-Jährige nach ihrem Sieg in 4:21,15 Minuten gegenüber leichathletik.de.
„So wie ich es mag“Kallabis, die im Vorjahr bei einem Fotofinish-Sieg gegen Nele Weßel ihren ersten DM-Titel gefeiert hatte, lief dieses Mal mit deutlich mehr Abstand auf die zweitplatzierte Verena Meisl (Wattenscheid/4:21,93) ins Ziel. Lange hielt sich die Freiburgerin am Ende des Feldes und zog erst kurz vor der Schlussrunde das Tempo an und setzte sich ab. „Es war taktisch so, wie ich es am liebsten mag. Wenn man dann noch als Erste über die Ziellinie läuft, macht es sowieso Spaß.“
Kallabis, die als Profi dem Team des Sportschuh-Ausrüsters On (OAC Europe) angehört, richtete auch den Blick nach vorne. So plant sie am 30. August beim ISTAF im Berliner Olympiastadion an den Start zu gehen, dann aber über die 2.000 Meter Hindernis – „darauf freue ich mich auch schon sehr, gerade wegen der nationalen Konkurrenz“, sagte die WM-Teilnehmerin von 2025 in Tokio über 1.500 Meter.
Andrea Berg tauschte die Motorradkluft aufgrund von sommerlicher Hitze und Pyroshow bald gegen ein luftiges Kleid. Foto: Marc Gilgen
Einen regelrechten Konzertmarathon gab es wieder bei I EM MUSIC in Emmendingen. Bei dem beliebten Festival waren wieder tausende Musikfans zu Gast. Zum Auftakt sorgte Nena für Stimmung, Kreischalarm herrschte einen Tag später bei 5.000 Fans. Popsänger Mark Forster begeisterte mit gefühlvollen und rockigen Songs – und mit Nahbarkeit, denn er mischte sich während des Konzerts unter die Fanmenge.
Das Highlight für Schlagerfans war aber natürlich der Auftritt von Schlagerkönigin Andrea Berg – das Konzert am Samstagabend war schnell ausverkauft. Und schon ihre Ankunft auf dem Schlossplatz war spektakulär, denn sie fuhr mit ihrer Harley direkt vor die Bühne. Dort lieferte sie eine mitreißende Show mit vielen ihrer Hits und aufwendiger Pyrotechnik. Zur Abkühlung bei sommerlich heißem Wetter gab’s auf der Bühne einen XXL-Ventilator: „Das habe ich mir von Beyoncé abgeschaut“, verriet die Sängerin. Und Harley-Fans aufgepasst: Die Sängerin will ihre geliebte Maschine im kommenden Jahr für den guten Zweck versteigern. „Es wäre schön, wenn der Besitzer auf eines meiner Konzerte käme, damit ich das Motorrad noch einmal wiedersehen könnte“, sagte sie. Zum Finale des Festivals auf dem Schlossplatz am Sonntag sorgte Deutsch-Rapper Jazeek mit jeder Menge Energie auf der Bühne und Hits wie „Akon“, „Playboybunnies“ oder „Superstars“ für Begeisterung.
Von der Harley ging es für Andrea Berg direkt auf die Bühne. Foto: Marc Gilgen
Mark Forster begeisterte bei I EM MUSIC mit gefühlvollen Songs. Foto: Marc Gilgen
Pedaletreten beim Black Forest Ultra Bike Marathon. Foto: Ultra Bike
Der Black Forest Ultra Bike Marathon lockt Jahr für Jahr Fans und Freunde der Mountainbikeszene ins Dreisamtal. Auch die 26. Auflage am vergangenen Wochenende rund um Kirchzarten setzte diese Geschichte fort.
Eine Erfolgsmeldung gab es am Samstag: Der Ultra Gravel, der bereits zum dritten Mal stattfand, zog mit 600 Startern so viele Teilnehmer wie noch nie an. Die entspannte Ausfahrt stand ganz im Zeichen der trendigen Gravel- Bikes. Am Sonntag gingen dann die Mountainbiker auf den verschiedenen Strecken an den Start. Dieser erfolgte erstmals beim Hotel Sonne in Kirchzarten.
Den Sieg über die Ultra-Distanz holten Wout Alleman und Anna Weinbeer, die damit wertvolle Weltcup-Punkte sammelten – schließlich war Kirchzarten erneut Teil des internationalen Hero UCI Marathon World Cups. Im Marathon feierten Max Adler und Ben Schweizer vom Münstertäler Stop&Go Marderabwehr einen Doppelsieg, bei den Frauen gewann Eliane Glowka.