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Mutmaßlicher Mord in Gundelfingen: Der Angeklagte schweigt zu Prozessbeginn

Landgericht FreiburgAm Dienstag begann der Mordprozess vor dem Landgericht Freiburg. Foto: Bernd Peters

Vor dem Landgericht Freiburg hat am Dienstag der Mordprozess gegen einen 48 Jahre alten Koch aus dem Elztal begonnen. Dem gebürtigen Freiburger wird vorgeworfen, im vergangenen Juni einen 66 Jahre alten ehemaligen Kollegen in Gundelfingen bei Freiburg heimtückisch und aus Habgier ermordet zu haben. Zuvor soll das Opfer seinen späteren Angreifer zu einem gemeinsamen Fußballnachmittag in der eigenen Wohnung eingeladen haben.

Der Angeklagte Frank D. schwieg zu Beginn des Prozesses zu den Tatvorwürfen und sagte auch nichts zu seiner eigenen Person aus. Aus einem Lebenslauf, den Richter Arne Wiemann vorlas, wurde lediglich bekannt, dass der Mordverdächtige im Elztal aufgewachsen ist. Nach einer Lehre als Koch und einer Fortbildung zum Diätkoch folgten zahlreiche teils sehr kurze Arbeitsverhältnisse in der Gastronomie, bei einem Catering Service, in der Strafanstalt Offenburg und an vielen anderen Stationen. Das spätere Opfer lernte er in Freiburg kennen, wo er mehrere Jahre bei einem großen Catering Service angestellt war. Auch der 66 Jahre alte Hubert W. war dort 46 Jahre lang als Koch beschäftigt. Frank D. verlor seine Arbeit, als er eines Morgens betrunken am Arbeitsplatz erschien, von seinen Kollegen nach Hause geschickt wurde, und danach nie wieder zurückkehrte. Mit dem späteren Opfer Hubert W. hatte er sich offenbar auf der Arbeit angefreundet.

Messerstiche während des Länderspiels

Laut Staatsanwalt Matthias Rall war der Angeklagte im vergangenen Frühjahr arbeitslos und in Geldnot. Im drohte eine zweimonatige Ersatzfreiheitsstrafe, weil er einen Strafbefehl in Höhe von rund 2.400 Euro nicht bezahlen konnte, so Rall. Vor diesem Hintergrund, so der Oberstaatsanwalt, soll Frank D. seinen Mordplan gefasst haben: als er von Hubert W. eingeladen wurde, um gemeinsam das Fußball Länderspiel Frankreich gegen Deutschland anzuschauen, begann er im Internet zu recherchieren, wie man jemanden durch Schläge auf den Kopf töten oder tödlich verletzen kann. Dann traf er sich mit seinem ehemaligen Kollegen.

Zunächst schauten die beiden Männer der Anklage zufolge noch die erste Halbzeit des Länderspiels an. Als Hubert W. dann in die Küche gehen wollte, wurde er den Ermittlungen zufolge von Frank D. mit einem Holzgegenstand hinterrücks mit mehreren Schlägen auf den Kopf niedergeschlagen. Danach soll der Angeklagte begonnen haben, mit einem Messer auf sein Opfer einzustechen. Hubert W., der mit dem Angriff nicht gerechnet hatte und sich eigentlich in der Gegenwart eines Freundes wähnte, starb innerhalb weniger Minuten, nachdem er im Todeskampf Erbrochenes eingeatmet hatte. Sein Mörder blieb noch stundenlang in der Wohnung, versuchte seine Spuren zu beseitigen und nahm rund 2.500 Euro Bargeld an sich. Dann soll der Angeklagte mit dem Auto des Toten nach Denzlingen an den Bahnhof gefahren sein, um anschließend mit dem Zug nach Hause zu fahren.

Für den Prozess gegen Frank D. sind bis Februar acht Verhandlungstage angesetzt. Die Witwe, die Tochter und der Sohn des ermordeten Mannes, der in Gundelfingen vielfältig ehrenamtlich engagiert und beliebt war, treten in dem Verfahren als Nebenkläger auf. Außerdem nimmt ein psychiatrischer Sachverständiger an dem Prozess teil. Die Anklage lautet auf Mord und Raub mit Todesfolge. Sollte das Gericht am Ende zu der Überzeugung geraten, dass in dem vorliegenden Fall die Mordmerkmale der Heimtücke und der Habgier verwirklicht wurden, könnte dem Angeklagten im Fall einer Verurteilung auch die Anerkennung einer besonders schweren Schuld drohen, was eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren unmöglich machen würde.

Autor: Bernd Peters

Freiburgs Münsterbaumeisterin wechselt an die Uni Heidelberg

Anne-Christine Brehm verlässt Freiburg. Foto: Münsterbauverein

Nach knapp fünf Jahren verlässt die aktuelle Münsterbaumeisterin Anne-Christine Brehm die Münsterbauhütte Freiburg. Sie folgt einem Ruf an die Universität Heidelberg: Ab dem 1. April übernimmt sie dort die Professur für Europäische Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Mittelalter.

In Freiburg war Brehm seit Juli 2021 Münsterbaumeisterin. Sie folgte der 16-jährigen Amtszeit von Yvonne Faller. Die Münsterbaumeisterin ist für den Erhalt der Münsterhülle verantwortlich. Seit Ende des 19. Jahrhunderts kümmert sich der bürgerliche Freiburger Münsterbauverein um das äußere Steinwerk und beschäftigt dafür in der Münsterbauhütte Steinmetzinnen und Steinmetze.

In ihrer Zeit in Freiburg leitete Brehm maßgebliche Bau- und Restaurierungsprojekte am Münster. Besonders hervorzuheben ist die Fertigstellung des Strebepfeileraufsatzes 13/14 Süd, ein technisch wie künstlerisch einmaliges Vorhaben am Münster. Außerdem bereitete sie das komplexe Bauprojekt am Turmoktogon vor.

Spannender Thriller: Die Bestseller-Verfilmung „The Housemaid – Wenn sie wüsste“

Millie (Sydney Sweeney) merkt schnell, dass im Haus von Nina (Amanda Seyfried) etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Foto: Leonine FilmverleihMillie (Sydney Sweeney) merkt schnell, dass im Haus von Nina (Amanda Seyfried) etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Foto: Leonine Filmverleih

Hochspannung, unvorhersehbare Wendungen und dunkle Geheimnisse – hinter der Fassade einer scheinbar perfekten Familie entspinnt sich ein gefährliches Netz aus Lügen und Intrigen. Nicht jeder Neuanfang bietet eine zweite Chance. Die 27-jährige Millie (Sydney Sweeney) hofft nach der Entlassung aus dem Gefängnis als Hausmädchen bei einem wohlhabenden Ehepaar neu anzufangen. Doch schon bald merkt sie, dass sich hinter der Fassade aus Luxus und Eleganz eine dunkle Wahrheit verbirgt, die weitaus gefährlicher ist als ihre eigene. Ein verführerisches Spiel um Geheimnisse, Skandale und Macht beginnt…


Ein fesselnder Thriller – voller Suspense und schockierender Enthüllungen. Sydney Sweeney („Wo die Lüge hinfällt“) und Amanda Seyfried („The Dropout“) brillieren in der Verfilmung des Mega-Bestsellers von Freida McFadden. Gemeinsam mit Brandon Sklenar („Nur noch ein einziges Mal“) und Michele Morrone („Nur noch ein kleiner Gefallen“) entführen sie in eine sinistere Welt voller gefährlicher Familiengeheimnisse. Regie führte Paul Feig.

„28 Years Later: The Bone Temple“: Zombie-Kultreihe geht weiter

Samson (Chi Lewis-Parry) trifft auf Dr. Kelson (Ralph Fiennes) Foto: Sony PicturesSamson (Chi Lewis-Parry) trifft auf Dr. Kelson (Ralph Fiennes) Foto: Sony Pictures

Regisseurin Nia DaCosta („Candyman“) erweitert mit „28 Years Later: The Bone Temple“ die von Danny Boyle und Alex Garland in „28 Years Later“ erschaffene Welt – und stellt sie auf den Kopf. In der Fortsetzung dieser epischen Geschichte findet sich Dr. Kelson (Ralph Fiennes) in einer schockierenden neuen Beziehung wieder – und diese bringt Konsequenzen mit sich, welche die bekannte Welt nachhaltig verändern könnten. Spikes (Alfie Williams) Begegnung mit Jimmy Crystal (Jack O’Connell) entpuppt sich wiederum als wahrgewordener Albtraum, dem er nicht entkommen kann.

Die Infizierten sind nun nicht mehr die größte Bedrohung – die Grausamkeit der Überlebenden kann noch viel seltsamer und schrecklicher sein. Die Regie führte Nia DaCosta („Candyman“). Für das Drehbuch zeichnet erneut Alex Garland („Civil War“) verantwortlich.

Glatteisgefahr am Montag auch in Freiburg

Glatteis WinterdienstAm Montag kann es glatt werden auf den Straßen. Symbolfoto: Pixabay

Am Montag besteht auch in Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald verbreitet Glatteisgefahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Aufenthalten im Freien.

Laut DWD wird in der Nacht und am frühen Morgen von Westen Niederschlag aufziehen, der nach einer vorübergehenden Schneephase in Regen übergeht und auf dem noch kalten Boden gefriert. Dadurch könne es auf Straßen, Wegen und Verkehrsflächen spiegelglatt werden. Für weite Teile Baden-Württembergs hat der DWD die zweithöchste Warnstufe ausgegeben. Besonders betroffen sind neben Freiburg-Ost und Freiburg-West auch zahlreiche umliegende Gemeinden im Breisgau.

„Gefahr für Leib und Leben“

Die amtliche Unwetterwarnung gilt voraussichtlich von etwa 05:00 Uhr bis in den frühen Nachmittag. In dieser Zeit sei mit erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr zu rechnen. „Es bestehe „Gefahr für Leib und Leben durch plötzlich gefrierenden Regen“, so der DWD. Auch Fußgänger und Radfahrende sollten vorsichtig sein.

Im Verlauf des Montags setzt sich eine mildere Wetterlage durch, so dass sich die Gefahr am Nachmittag wieder verringert. Dennoch rät der Deutsche Wetterdienst, Fahrten sorgfältig zu planen und bei Bedarf auf öffentliche Verkehrsmittel oder spätere Zeitfenster auszuweichen.

Vorschau: Abwechslungsreiches Ausstellungsjahr in den Freiburger Museen

Die Ausstellung „Freundschaftsspiel“ rückt Naive Kunst und Art brut in den Fokus. Hier das „Portrait d'Anatole Jakovsky“ von Bernard Vercruyce,Die Ausstellung „Freundschaftsspiel“ rückt Naive Kunst und Art brut in den Fokus. Hier das „Portrait d’Anatole Jakovsky“ von Bernard Vercruyce, Foto: Ville de Nice_Musée international d’art naïf Anatole Jakovsky Ville de Nice

Die Museen Freiburg starten 2026 mit einem vielseitigen Programm. Das Highlight ist die Eröffnung des sanierten Augustinermuseums Ende Februar. Im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus steht außerdem die erste Sonderausstellung an. Das 35. Jubiläum der beliebten Familienausstellung „Vom Ei zum Küken“, das „Spielfeld. Sport & Kunst“ oder das „Archäo-Labor“ versprechen Abwechslung.

28. Februar bis 21. Februar 2027: „Frei_Raum“, Zukunfts(t)räume – Museum im Wandel (Augustinermuseum). Kloster, Theater, Kartoffellager, Museum – und Ort für kulturellen Austausch: Das Haus blickt zurück und denkt mit den Freiburgern in die Zukunft. 14. November bis 18. April 2027: Haar – Macht – Lust (Augustinermuseum). Haare sind Ausdruck von Identität – politisch, religiös, kulturell und persönlich. Die Ausstellung präsentiert Exponate von der Antike bis zur Gegenwart.

27. Januar bis 13. September: Ende der Zeitzeugenschaft? (Dokumentationszentrum Nationalsozialismus). Die Überlebenden des Holocaust und der Shoa können ihre Erlebnisse nur noch für begrenzte Zeit persönlich vermitteln. Was bleibt, sind ihre Erinnerungen in Büchern, Filmdokus oder Ausstellungen. Hinzu kommen neue Medien wie Comics, Social Media-Formate, Hologramme. Die Ausstellung nimmt deren Entstehung in den Blick und zeigt, was sich im Umgang mit diesen Zeugnissen seit 1945 verändert hat.

21. Februar bis 12. April: Vom Ei zum Küken. Schon zum 35. Mal schlüpfen im Museum Küken seltener Hühnerrassen. Beim Rätseln und Ausprobieren erfahren Neugierige nicht nur alles rund ums Hühnerei, sondern lernen Spannendes über andere eierlegende Tiere. Mitmachstationen regen an, über das Konsumverhalten nachzudenken. Außerdem jagen Kinder bei einer Rallye einen Eierdieb.

20. Mai bis 3. Januar 2027: Voll unfair! Die Ethnologische Sammlung präsentiert zwei künstlerische Positionen: Marcello Martinez-Vega thematisiert in „El País del Cacao“ die Kakao-Produktion in Ecuador. Welche Folgen der Rohstoffabbau für die Zementindustrie in Indonesien hat, beleuchtet Dewi Candraningrum mit Frauenporträts und Installationen.

1. Mai bis 11. Oktober: Spielfeld. Sport & Kunst (Museum für Neue Kunst).Das Museum als Spielfeld: Besucher werden zu Akteuren oder beobachten von der Seitenlinie. Künstlerische Positionen beleuchten Sport als Massenphänomen. In Kooperation mit den Vereinen Ring Freiburg und Benefit. Schirmherr ist Christian Streich.

30. Oktober bis 28. Februar 2027: Freundschaftsspiel. Musée International d’Art Naïf Anatole Jakovsky : Museum für Neue Kunst- Mit der Reihe „Freundschaftsspiel“ geht das Museum für Neue Kunst in den deutsch-französischen Austausch und tritt in Dialog mit dem Musée International d’Art Naïf Anatole Jakovsky. Erstmals stehen Naive Kunst und Art brut im Fokus.

27. Juni bis 18. Oktober: Marcel van Eeden. 6. August 1870 (Haus der Grapischen Sammlung). Mit Fotografie und Zitaten aus historischen Texten setzt sich Marcel van Eeden mit Nationalismus und Rassismus auseinander. Ausgangspunkt ist das Schicksal eines algerischen Kolonialsoldaten.

28. November bis 14. März 2027: Max Klinger. Radierungen (Haus der Graphischen Sammlung). Max Klingers Radierkunst markiert eine Renaissance der Technik um 1900.

8. Oktober bis 27. Juni 2027: Archäo-Labor. Neues aus der Wissenschaft (Archäologisches Museum Colombischlössle). Die Ausstellung präsentiert Neufunde aus Südbaden und vermittelt, wie moderne Archäologie arbeitet.

Freiburger Mundologia präsentiert „Abenteuer Ozean“ am 11. Januar

David Hettich präsentiert faszinierende Unterwasseraufnahmen. Foto: David HettichDavid Hettich präsentiert faszinierende Unterwasseraufnahmen. Foto: David Hettich

Unterwasserfotograf David Hettich verbrachte über 2.000 Stunden unter Wasser, auf der Suche nach den Geheimnissen des Meeres. Er tauchte mit hunderten von Hammerhaien im Pazifik, schwamm in riesigen Quallenschwärmen, fotografierte Salzwasserkrokodile unter Wasser und begegnete jagenden Orcas aus nächster Nähe. Seine preisgekrönten Aufnahmen lassen die geheimnisvolle Unterwasserwelt lebendig werden.

Der Vortrag startet am 11. Januar um 17 Uhr im Bürgerhaus am Seepark und ist ein Vergnügen für die ganze Familie. Online-Tickets sowie ausführliche Infos zum Programm und zu den Vorverkaufsstellen unter www.mundologia.de

Kinotipp: „Greenland 2“ – Fortsetzung des erfolgreichen Endzeit-Thrillers mit Gerard Butler

Müssen zusammenhalten: John (Gerard Butler), Allison (Morena Baccarin) und Nathan (Roman Griffin Davis) machen sich auf eine gefährliche Reise zum letzten sicheren Ort auf dem Planeten auf.Müssen zusammenhalten: John (Gerard Butler), Allison (Morena Baccarin) und Nathan (Roman Griffin Davis) machen sich auf eine gefährliche Reise zum letzten sicheren Ort auf dem Planeten auf. Foto: Tobis Film

Nach einem Kometeneinschlag hat es die Familie Garrity im Kinohit „Greenland“ gerade noch so in einen rettenden Bunker geschafft. Doch Jahre später wird dieser durch eine Naturkatastrophe zerstört, und sie müssen einen neuen sicheren Ort finden.

Fünf Jahre nach dem verheerenden Einschlag des Kometen Clarke leben John (Gerard Butler), Allison (Morena Baccarin) und ihr Sohn Nathan (Roman Griffin Davis) Garrity noch immer in dem Bunker in Grönland, der ihr Überleben sicherte. Doch Frieden finden sie hier nicht: Luft und Wasser sind verseucht, Strahlungsstürme wüten über die Oberfläche und Fragmente des Kometen schweben noch immer in der Umlaufbahn und drohen auf die Erde zu stürzen.

Als ein verheerendes Beben den Bunker zerstört, muss die Familie erneut aufbrechen und sich von den USA aus durch ein verwüstetes Europa bis zum einzig sicher scheinenden Ort auf dem Planeten durchschlagen – dem gigantischen Krater des Clarke-Kometen in Südfrankreich. Doch die Welt ist nicht mehr die gleiche wie zuvor. Nachdem sich die Aschewolke gelegt und die Strahlung endlich nachgelassen hat, sehen sie erstmals die Verwüstungen an der Erdoberfläche.

Regisseur Ric Roman Waugh („Angel Has Fallen“) führt die Geschichte der Familie Garrity konsequent fort. Nach dem Nummer-1-Erfolg des Katastrophenthrillers „Greenland“ kehrt Gerard Butler als unerschütterlicher Familienvater auf die große Leinwand zurück. Das spektakuläre Sequel zeigt die Welt nach der Apokalypse. Ein Highlight für alle Action-Fans: Mit atemberaubenden Bildern, packender Spannung und einer emotionalen Familiengeschichte bietet „Greenland 2“ alles, was einen
großen Endzeit-Blockbuster ausmacht.

Die Tragikomödie „Rental Family“ mit Oscar-Preisträger Brendan Fraser

Der erfolglose Schauspieler Philip (Brendan Fraser) nimmt einen ungewöhnlichen Job an. Er „spielt“ für eine japanische „Rental Family“-Agentur Sohn, Ehemann oder Vater. Dabei beginnt er jedoch, echte Verbindungen zu den Familien aufzubauen.Der erfolglose Schauspieler Philip (Brendan Fraser) nimmt einen ungewöhnlichen Job an. Er „spielt“ für eine japanische „Rental Family“-Agentur Sohn, Ehemann oder Vater. Dabei beginnt er jedoch, echte Verbindungen zu den Familien aufzubauen. Foto: Searchlight Pictures

Der Film erzählt die Geschichte des in Tokio lebenden US-Schauspielers Philip (Oscar-Preisträger Brendan Fraser, „The Whale“), der auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben ist, bis es ihm gelingt, einen ungewöhnlichen Job an Land zu ziehen. Für eine japanische „Rental Family“-Agentur schlüpft er in unterschiedliche Rollen und spielt als Familienmitglied den Sohn, Ehemann oder Vater.

Während er mehr und mehr in die Lebenswelten seiner Kunden eintaucht und ihnen hilft, ihre familiären Lücken zu füllen, beginnt er echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen. In der Auseinandersetzung mit den moralischen Aspekten seines neuen Jobs, entdeckt er den Sinn im Leben, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und die Schönheit zwischenmenschlicher Beziehungen neu.

Berührend und mit einem liebevollen Augenzwinkern spielt Brendan Fraser einen glücklosen Schauspieler, der nicht nur sich selbst ständig etwas vormachen muss, bis er schließlich die Rolle seines Lebens findet. An seiner Seite sind Takehiro Hira („Shōgun“), Mari Yamamoto („Pachinko“), Akira Emoto („Lovers Lost“) und Newcomerin Shannon Gorman zu sehen. Hiakri (Netflix-Serie „Beef“) führte Regie, schrieb am Drehbuch mit und fungierte als Produzentin.

„Song Sung Blue“: Musikfilm mit Hugh Jackman und Kate Hudson als „Lightning & Thunder“

Mike Sardina (Hugh Jackman) und Claire Stengl (Kate Hudson) gründen die Neil-Diamond-Tribute-Band „Lightning & Thunder“. Foto: Focus FeaturesMike Sardina (Hugh Jackman) und Claire Stengl (Kate Hudson) gründen die Neil-Diamond-Tribute-Band „Lightning & Thunder“. Foto: Focus Features

Inspiriert von wahren Begebenheiten: In „Song Sung Blue“ wagen zwei Musiker (Hugh Jackman und Kate Hudson), die noch immer vom großen Durchbruch träumen, in ihrer Lebensmitte einen mutigen Neuanfang. Sie gründen eine Neil-Diamond-Tribute-Band – und beweisen, dass es nie zu spät ist, die große Liebe zu finden und den eigenen Träumen zu folgen.

Als Mike Sardina (Hugh Jackman, „Les Misérables“) die Sängerin Claire Stengl (Kate Hudson, „Almost Famous – Fast berühmt“) zum ersten Mal auf der Bühne sieht, ist es sofort um ihn geschehen. Mike, ein Vietnam-Veteran und trockener Alkoholiker, jobbt als Mechaniker – doch sein Herz schlägt für die Musik, die er abends auf kleinen Bühnen spielt. In Claire erkennt er dieselbe Begeisterung. Schnell entsteht zwischen den beiden eine tiefe Verbundenheit. Sie gründen die Neil-Diamond-Tribute-Band „Lightning & Thunder“ – es ist der Beginn einer unvergesslichen Liebesgeschichte, die weit über die gemeinsame Leidenschaft zur Musik hinausgeht.

Regisseur und Drehbuchautor Craig Brewer („Hustle & Flow“) präsentiert ein mitreißendes Epos über die innige und kreative Verbindung zweier Musiker, die zeigen, dass es keine Rolle spielt, wann im Leben man sich findet – Hauptsache, Herz und Musik schlagen im gleichen Takt. Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt der Film die Geschichte von Claire und Mike Sardina, die es als Band „Lightning & Thunder“ von einer kleinen Garage bis in die Clubs von Milwaukee schaffen. Das Paar gelangt zu unerwartetem Erfolg, der allein auf der engen Verbundenheit zueinander beruht. Selbst als ein Schicksalsschlag alles verändert, besinnen sich die beiden auf ihre Liebe – zur Musik und zueinander.