Die Polizei ermittelt im Fall des Leichnams in der Dreisam. Foto: Adobe.Stock
Bei March-Neuershausen wurde nahe der Dreisam ein männlicher Leichnam entdeckt. Vieles deutet auf einen vermissten Freiburger Studenten hin. Die Kriminalpolizei prüft die Hintergründe.
Bei March-Neuershausen ist ein Leichnam gefunden worden, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um einen seit Ende Juni vermissten Studenten aus Freiburg handelt. Wie die Polizei mitteilt, wurde die leblose Person am Mittwochvormittag nahe der Dreisam aufgefunden.
Nach einem Zeugenhinweis entdeckten die Einsatzkräfte bei der Absuche aus der Luft den männlichen Leichnam bei March-Neuershausen nahe dem Flusslauf. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem aufgefundenen Toten mit hoher Wahrscheinlichkeit um den vermissten 25-jährigen Studenten aus Freiburg. Zur genauen Todesursache liegen derzeit noch keine konkreten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Freiburg dauern an.
Gesucht worden war der 25-Jährige seit 27. Juni. Zeugen hatten ihn zuletzt an diesem Tag in der Universitätsbibliothek in Freiburg gesehen. Nachdem die Suche am Dienstag, 7. Juli, im Umfeld des aufgefundenen Fahrrads des Vermissten ohne neue Erkenntnisse unterbrochen worden war, wurde sie am Mittwochvormittag entlang der Dreisam fortgesetzt – diesmal unter anderem mit einem Polizeihubschrauber und einer Drohne des Polizeipräsidiums Einsatz.
Das Interdisziplinäre Lungenzentrum Freiburg am St. Josefskrankenhaus bündelt Pneumologie, Thoraxchirurgie und Kardiologie unter einem Dach. Von der Früherkennung bis zur Beatmungsentwöhnung profitieren Patientinnen und Patienten von einem starken Netzwerk.
Freiburg hat ein neues Kompetenzzentrum für Lungenerkrankungen: Das Interdisziplinäre Lungenzentrum Freiburg am St. Josefskrankenhaus bündelt ambulante und stationäre Strukturen unter einem Dach. Patientinnen und Patienten profitieren von der Expertise mehrerer Fachdisziplinen – von der Früherkennung über minimalinvasive Eingriffe bis hin zur Beatmungsentwöhnung und Nachsorge.
Die Grundlage dafür legte 2013 der Aufbau der Pneumologie unter der Leitung von Professor Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Infektiologie und Beatmungsmedizin. Seither wurden die Kompetenzen schrittweise erweitert. Kurze Wege und eingespielte interdisziplinäre Teams ermöglichen schnelle Befundzeiten und individuelle Therapiekonzepte.
Pneumologie mit zertifiziertem Weaningzentrum
Die Pneumologie behandelt das gesamte Spektrum des Faches: Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD, Infektionskrankheiten wie Pneumonien und Tuberkulose, Lungenfibrosen sowie die Diagnostik und Früherkennung von Lungenkrebs. Auch schlafmedizinische Fragestellungen werden umfassend betreut. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beatmungstherapie. Das zertifizierte Weaningzentrum begleitet Patientinnen und Patienten nach längerer künstlicher Beatmung zurück zur eigenständigen Atmung. „Die Entwöhnung von der Beatmung ist häufig ein komplexer und langwieriger Prozess“, erklärt Sorichter. „Unser interdisziplinäres Team sorgt mit hoher fachlicher Expertise und individueller Betreuung für bestmögliche Ergebnisse.“
Zum diagnostischen Spektrum zählen Bronchoskopien, Thorakoskopien und Pleurapunktionen. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit zur schonenden Rippenfellspiegelung bei Pleuraergüssen – ein Verfahren mit besonders hoher diagnostischer Treffsicherheit.
Thoraxchirurgie: schonend und minimalinvasiv
Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie deckt ein breites operatives Spektrum ab: von der Abklärung von Lungenrundherden über die Behandlung von Pleuraergüssen bis hin zu Eingriffen bei Pneumothorax oder Rippenbrüchen. Als zertifiziertes Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie setzt die Klinik überwiegend auf die Video-assistierte Thoraxchirurgie (VATS). „Durch diese Technik werden postoperative Schmerzen deutlich reduziert und die Genesungszeit erheblich verkürzt“, erklärt Thoraxchirurg Nicolas Hümmler. Professor Thorsten Vowinkel, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik, betont die enge Zusammenarbeit mit der Pneumologie: „So können wir für jede Patientin und jeden Patienten optimale und passgenaue Therapiekonzepte entwickeln.“
Innovative Behandlung bei Lungenembolie
Einen weiteren Meilenstein markiert die Einführung der mechanischen Thrombektomie bei schwerer Lungenembolie. Das von Kardiologie-Chefarzt Michael Brunner etablierte Verfahren ermöglicht die gezielte Entfernung von Blutgerinnseln aus den Lungengefäßen mittels Kathetertechnologie – und verbessert die Prognose bei schweren Verläufen signifikant.
Breites Netzwerk
Das Lungenzentrum vereint die Kliniken für Pneumologie, Thoraxchirurgie und Kardiologie mit Radiologie, Onkologie, Nuklearmedizin und Pathologie. Ergänzt wird das Netzwerk durch externe Partner wie die Lungenpraxis & Schlaflabor Freiburg, die Gemeinschaftspraxis für Pathologie Freiburg, das MVZ Clotten Labor und das ambulante Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie.
Stießen auf ein gelungenes Weinfest und auf die neue Weinkönigin Rosa Kost (2.v.l.) an: Die Weinprinzessinnen Viktoria Benz (v.l.)und Tina Müller, FWTM-Chefin Katharina Schirmbeck, Ministerin Marion Gentges und Freiburgs Bürgermeisterin Carolin Jenkner. Foto: Michael Bamberger
Mit Fachwissen, Charme und Bühnenpräsenz sicherte sich Rosa Kost aus Freiburg-St.Georgen im Konzerthaus das Krönchen der 67. Badischen Weinkönigin. Die 22-Jährige war sichtlich ergriffen, doch viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht. Direkt nach der Wahl ging es zum Münsterplatz. Nach einem Sektempfang im Haus der Badischen Weine eröffnete die frisch gekürte Weinhoheit gemeinsam mit ihren zwei Prinzessinnen Tina Müller und Viktoria Benz und Bürgermeisterin Carolin Jenkner das traditionelle Weinfest im Herzen der Stadt. Anschließend mischte sich die 22-Jährige unter die Besucher, nahm sich Zeit zum Plaudern und das eine oder andere Selfie.
Die Weinhoheit ist selbst ausgebildete Winzerin und studiert Agrarbiologie an der Uni Hohenheim. Der Münsterplatz hat für sie eine besondere Bedeutung: Ihre Mutter betreibt schon lange einen bekannten Blumenstand beim Münstermarkt. Die beiden verfolgten seit Jahren die Eröffnung des Weinfests mit der Weinkönigin. Die ist Rosa Kost jetzt selbst – natürlich gab’s zur Feier des Titels erstmal ein Glas Wein.
Sebastian (l.) und David Franke
sorgen mit dem Song „Der DJ spielt Samba“ für gute Laune. Foto: privat
„Die Frankes“ sind durch die VOX-Sendung „Das spanische Dorf“ und weitere TV-Formate bekannt geworden. Der Freiburger Promi-Einrichter Sebastian Franke und sein Mann David sind aber auch mit Reality-Stars und Promis befreundet – auf ihrer Traumhochzeit in Ihringen vor sechs Jahren waren beispielsweise Dee Rhodes, Frontsängerin der „Weather Girls“, und TV-Sternchen Gina-Lisa Lohfink zu Gast.
Jetzt haben die beiden mit „Der DJ spielt Samba“ ihren ersten Partysong veröffentlicht. „Ein Ohrwurm, der für gute Laune sorgt und perfekt zum Sommer passt“, so Sebastian Franke. Das Lied hatten die beiden „schon lange in der Schublade“, bis Sänger Lucas Cordalis – der Mann von TV-Sternchen Daniela Katzenberger – sagte: „Mensch, macht das Lied.“ Das wurde dann prompt in dessen Tonstudio aufgenommen, „in den heiligen Hallen seines Vaters Costa Cordalis“. David und Sebastian singen, Sebastians Vater spielt das Saxophon.
Und der Song kommt gut an: „ Es gab viele Vorbestellungen, es spielen ihn schon einige Radiosender und er ist auf Partys zu hören, da sind wir sehr stolz.“ Für Auftritte sind sie auch schon gebucht – beispielsweise beim Oktoberfest. Ihr Ziel ist aber nicht der Ballermann, sondern der „Fernsehgarten“. Erstmal geht es aber nach Mallorca, um vier neue Songs aufzunehmen. Übrigens, im September sind die beiden bei der VOX-Doku-Soap von Daniela Katzenberger zu sehen – mehr dürfen sie noch nicht verraten!
Sie eröffneten das neue Kinderhaus: Pate DJ BoBo, Wolfram Kons, Vorstand der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ und Miriam und Michael Mack vom Europa-Park. Foto: Europa-Park
Der Europa-Park hat am Montag das neue Kinderhaus „Kleine Helden“ eröffnet. Die Inhaberfamilie Mack gab gemeinsam mit DJ Bobo, der die Patenschaft für das Haus übernommen hat, den offiziellen Startschuss für das besondere Herzensprojekt. Der „King of Dance“ sagt: „Es ist mir ein persönliches Anliegen, Familien und Kindern zu helfen, die schwere Zeiten hinter sich haben und nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Mit der Familie Mack und dem Europa-Park verbindet mich eine jahrzehntelange Freundschaft. Ich bewundere neben dem riesigen Erfolg auch das große soziale Engagement der Unternehmerfamilie. Das Kinderhaus ist eine geniale Idee, die ich gerne unterstütze.“
Moderiert wurde die Eröffnung von Wolfram Kons, dem Vorstand der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“. Zahlreiche Gäste waren vor Ort in der Silver Lake City, darunter auch Ministerin Marion Gentges und der Ruster Bürgermeister Kai-Achim Klare. Die ersten Familien sind dabei in das neue Kinderhaus eingezogen.
Es ist das zentrale Charity-Projekt, das der Europa-Park in seinem Jubiläumsjahr 2025 auf den Weg gebracht hat. Es bietet fünf große, barrierefreie Apartments für je eine vierköpfige Familie, die mit einem nach einer Krebserkrankung genesenen Kind wieder in das normale Leben zurückfinden möchte. Der Aufenthalt des Kindes mit seiner Familie dauert jeweils fünf Tage und ist komplett kostenfrei. Von den vielfältigen Attraktionen und Angeboten des Europa-Park über die Wasserwelt Rulantica bis hin zu Ausflügen ins Naturschutzgebiet Taubergießen bietet die Region unzählige Möglichkeiten, die Freude am Leben neu zu entdecken. Betreut werden die Familien von pensionierten Mitarbeitern des Europa-Park im Ehrenamt.
Europa-Park Inhaber Roland Mack erklärt: „Seit Ankündigung des ‚Europa-Park Kinderhaus Kleine Helden‘ haben uns ausschließlich positive Reaktionen erreicht. Dass nun die ersten Familien hier sind und wir in glückliche Gesichter blicken dürfen, zeigt uns: Dieses Projekt ist ein Volltreffer. Gerade der Zusammenhalt in der Familie nach der schweren Belastung durch die Krebserkrankung ist von großer Bedeutung. Der Aufenthalt bei uns im Europa-Park, in der Wasserwelt Rulantica und dem Umfeld der neuen Silver Lake City soll ihnen Lebensfreude zurückgeben und helfen, in die Normalität zurückzufinden. Nicht nur das genesene Kind selbst, sondern auch seine Geschwister und Eltern haben eine große Belastung hinter sich. Unser Ziel: Weitere Unterstützung der Heilung durch Lebensfreude. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten und unseren starken Partnern.“
Die Umsetzung des neuen Kinderhauses erfolgte in enger Kooperation und mit Unterstützung der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ Gemeinsam mit der RTL Stiftung und vielen weiteren Spendern sollen in den nächsten Jahren die Kosten für die Unterbringung der betroffenen Familien aufgebracht werden. Allein die Baukosten für das neue Kinderhaus liegen bei mehr als drei Millionen Euro.
„Es ist mir ein persönliches Anliegen, Familien und Kindern zu helfen, die schwere Zeiten hinter sich haben und nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, sagte DJ Bobo bei der Eröffnung. Foto: Detlef Berger
Bis zum 14. August laufen die
Arbeiten in der Eschholzstraße. Foto: Joers
In der Eschholzstraße im Stadtteil Stühlinger werden ab Montag, 20. Juli, die Fahrbahn markiert und Teile der Straße umgestaltet, um den Rad- und Fußverkehr sicherer zu machen. Um den Sicherheitsabstand zu parkenden Autos zu vergrößern, wird künftig ein 75 Zentimeter breiter Schutzstreifen zwischen Radführung und Parkstreifen markiert, teilt die Stadtverwaltung mit. Von derzeit rund 90 Parkmöglichkeiten fallen zudem rund 40 weg, sodass künftig etwa 50 Park- und Liefermöglichkeiten verbleiben.
Die Verwaltung entfernt nach eigener Darstellung nur so viele Parkplätze wie unbedingt notwendig, um die Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner und Gewerbetreibende möglichst gering zu halten. Durch den Wegfall der Parkplätze werden außerdem die teilweise sehr schmalen Gehwege breiter. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) wird außerdem „in regelmäßigen Abständen“ fünf Lieferzonen einrichten. Um den Wegfall von Parkplätzen etwas zu kompensieren, sei geplant, die bestehenden sieben Bewohnerparkgebiete zu zwei großen Gebieten zusammenzulegen.
Die Arbeiten laufen bis Freitag, 14. August. Der Kfz-Verkehr kann während der Bauzeit in beide Richtungen fahren. Zeitweise ist der Radfahrstreifen nicht benutzbar. Das Garten- und Tiefbauamt informiert am Dienstag, 14. Juli, von 15 bis 18 Uhr an der Kreuzung Eschholzstraße/Wannerstraße direkt vor Ort mit einem kleinen Infostand zu den Planungen und zum Bauablauf.
Kritisch sieht die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler, dass die Stadt das Bauvorhaben lediglich im nichtöffentlichen Teil des Mobilitätsausschusses vorgestellt habe. Den Umfang des geplanten Parkplatzabbaus sieht die Fraktion „mit Sorge“. (fwb)
Dieses Foto von 2023 ist sinnbildlich ist für die Situation in Freiburgs Klassenzimmern. Foto: Michael Bamberger
Freiburg schwitzt und schwitzt. Ganz besonders rückt an diesen heißen Tagen die Situation an den städtischen Schulen und Kitas in den Fokus. Freiburger Gemeinderäte fordern deshalb einen besseren Hitzeschutz für die Jüngsten. Die Stadt verweist auf kurzfristige Maßnahmen, die sie umsetzt.
Die Hitzewelle im Juni sorgte für Ausnahmesituationen an Freiburgs Schulen. An der Tullaschule im Stadtteil Brühl wurden zeitweise 31 Grad in den Klassenzimmern gemessen, sodass die Schülerinnen und Schüler verkürzte Unterrichtszeiten hatten. Im besonders betroffenen Kepler-Gymnasium im Rieselfeld kühlt das Gebäude auch nachts kaum aus. Und in der für 110 Millionen Euro neu gebauten Staudinger-Gesamtschule wurde ein Hitzenotfallplan aktiviert, weil die moderne Gebäudetechnik Aussetzer hatte, wie die BZ berichtet. In diesem Stil ließe sich die Freiburger „Schwitze“-Liste fortsetzen.
Die Stadt als Schulträgerin erklärt auf Anfrage, dass es zahlreiche Maßnahmen gebe, mit der sie in der aktuellen Hitzeperiode für Entlastung sorge. So würden Ventilatoren beschafft, Hitzeschutzfolien angebracht und die Schulen bei der Nachtauskühlung in Ausnahmefällen organisatorisch unterstützt. Das Amt für Schule und Bildung kümmere sich zudem um die Schulhöfe und beschafft für diese Großschirme, so der städtische Pressesprecher Toni Klein. Zudem würde das Immobilienmanagement auf verschiedene Maßnahmen setzen, um die Hitze in den Gebäuden zu reduzieren. „Dazu gehört, die Verschattung der Innenräume zu verbessern, die Nachtauskühlung zu nutzen, mehr Bäume zu pflanzen. Bei dauerhaften Höchsttemperaturen stoßen aber auch diese Maßnahmen zwangsläufig an ihre Grenzen“, so Toni Klein.
Im Freiburger Gemeinderat zeigt man sich derweil unzufrieden mit der Stadtverwaltung. „Es ist nicht akzeptabel, dass Kinder unter Bedingungen lernen müssen, die ihre Gesundheit gefährden“, sagt zum Beispiel Stadträtin Petra Himmelspach-Haas von den Grünen. Die stärkste Gemeinderatsfraktion fordert etwa die Installation von Wasservernebelungsanlagen auf Schulhöfen, die Einrichtung eines Krisenstabs für Hitzewelle und die Aufhebung des Verbots für mobile Klimaanlagen.
Dieses Verbot habe der Stadt zufolge energetische Gründe. „Auf Klimaanlagen wird aufgrund des hohen Energieverbrauchs und der Wartungsintensität in städtischen Gebäuden grundsätzlich verzichtet“, so Toni Klein. Auch bauliche Gründe spielten eine Rolle. So erforderten mobile Klimaanlagen eine Öffnung für den Abluftschlauch, was entweder Eingriffe in die Bausubstanz bedeute oder bei der dauerhaften Öffnung von Fenstern wiederum Wärme hereintrage.
Auch Fragen zum geplanten Hitzeschutz an künftigen Neubauten werden gestellt. In einem Schreiben an den Oberbürgermeister möchte die Fraktion der Freien Wähler wissen, welche Hitzeschutzmaßnahmen zum Beispiel am neuen Schulcampus Dietenbach geplant seien. „Wir halten es für erforderlich, dass Freiburg bei neuen Schulbauten eine Vorreiterrolle übernimmt und konsequent auf wirksamen Hitzeschutz setzt“, schreibt die Fraktion. Die städtische Pressestelle erklärt hierzu auf Anfrage, dass dieses Thema in der Planung für den Schulcampus berücksichtigt werde, etwa mit Hilfe von Temperierung durch Grundwasser, so Toni Klein. Dieses Verfahren strebt die Verwaltung außerdem bei anderen geeigneten Neubauprojekten an, etwa bei der Kita im Moos und der Kita Violett.
Bei dem Festival gibt es wieder Konzerte, Aufführungen, Workshops,
Kulinarik und mehr. Foto: Marc Doradzillo
Vom 10. bis 12. Juli findet das 14. AgriKultur Festival im Eschholzpark sowie in der Edith-Stein-Schule statt. Der Veranstalter AgriKultur e.V. lädt zu einem vielfältigen dreitägigen Programm ein, das sich rund um nachhaltige Landwirtschaft, regionale Ernährungssysteme und kulturellen Austausch dreht.
Besucher erwartet ein breites Spektrum an Veranstaltungen, darunter Konzerte, Theateraufführungen, Filme, Paneldiskussionen, sowie zahlreiche Mitmachaktionen wie Schnippeldisko und Workshops. Ergänzt wird das Programm durch ein umfangreiches Kinderangebot, kulinarische Genüsse aus der Region sowie einen AgriKultur Markt, auf dem Initiativen und bäuerliche Betriebe ihre Arbeit und ihr Engagement präsentieren. So gibt es beispielsweise Musik vom „Peaceful Peas“ (Freitag 18.30 Uhr), Trancy and the Space Dogs (Freitag 20.30 Uhr), dem Südufer Kinderchor (Samstag 13 Uhr), „As Karuana“ (Samstag 20.30 Uhr), „Somas“ (Sonntag 13.30 Uhr) oder „Flammara Hill“ (Sonntag 15.30 Uhr). Das Spielmobil ist zu Gast, außerdem stehen Kochworkshops, Silent Discos, Acroyoga und eine Ausstellung zur gemeinsamen Agrarpolitik auf dem Programm.
In den vergangenen 14 Jahren hat sich der Verein für eine faire und klimafreundliche Land- und Ernährungswirtschaft eingesetzt. Das Festival versteht sich als Plattform, um regionale Akteure sichtbar zu machen, den Dialog zwischen Stadt und Land zu fördern und konkrete Ansätze zur Stärkung regionaler Versorgungssysteme weiterzuentwickeln. Spenden zur Unterstützung des Festivals sind willkommen. Mehr zum Programm unter https://agrikulturfestival.de.
In zehn Kurzstücken widmen sich die Tänzer dem Dazwischen.
Foto: Jonathan Schmid
Mit „unfolding the inbetween“ präsentieren 20 Absolventen der zweijährigen Tanzausbildung von bewegungs-art freiburg ihre Abschlussarbeiten im E-Werk. In zehn Kurzstücken widmen sie sich dem Dazwischen, jenem Raum zwischen jetzt und bald, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Gewissheit und Möglichkeit an der Kante zur Extreme. Fragil, flüchtig und offen für Neues erkunden die Tänzer Übergänge, Brüche und Verbindungen. Mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes, der Choreografie, Improvisation, des Theaters und der Performance entstehen poetische Bilder, persönliche Geschichten und abstrakte Räume. Die Aufführungen geben Einblick in die künstlerische Entwicklung der Absolventen und versprechen einen abwechslungsreichen Abend voller Bewegung, Ausdruck und überraschender Perspektiven.
Premiere ist am Freitag, 17. Juli. Weitere Vorstellungen finden am 18., 19., 23., 24. und 25. Juli jeweils um 19.30 Uhr im E- Werk, Eschholzstraße 77, statt. Tickets kosten 10 bis 25 Euro (solidarisches Preissystem). Kartenvorverkauf unter: www.ewerk-freiburg.de.
Das Foto zeigt die Bronzefigur „Ein Gedanke” von Susanne Kraißer . Foto: Susanne Kraißer
Die Galerie Atelier4e (Riegeler Straße 4e auf der Haid) zeigt vom 10. Juli bis 10. Oktober die Ausstellung „Zeit für Muse“ mit Bronzeplastiken von Susanne Kraißer. Seit 2022 fokussiert sich die Künstlerin auf Figuren in Lebensgröße. So sind viele neue großformatige Arbeiten entstanden, von denen die Galerie einen Teil in einer gesonderten Ausstellung würdigen will. Im Gegensatz dazu wird ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ihre kleinformatigen Arbeiten sein. Vernissage am 11. Juli, 11 Uhr.
Öffnungszeiten während der Ausstellungen: Donnerstag 15 bis 19 Uhr, Freitag 15 bis 17 Uhr, Samstag 13 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung. Mehr unter www.atelier4e.de.