Die Vogelsang-Hütte inmitten umgeknickter Bäume im Ottilienwald nach dem Sturm. Archivfoto: Hayn
25 Jahre ist es her, dass der Orkan Lothar im Südwesten gewütet hat. Als am zweiten Weihnachtstag 1999 Lothar durch den Schwarzwald fegte, maß die Wetterstation auf dem Feldberg Böen mit einer Geschwindigkeit von 212 Kilometern pro Stunde. Der damalige Forstamtsleiter Hans–Ulrich Hayn erinnert sich an das Jahrhundertereignis.
Als am zweiten Weihnachtstag 1999 Lothar durch den Schwarzwald fegte, maß die Wetterstation auf dem Feldberg Böen mit einer Geschwindigkeit von 212 Kilometern pro Stunde. In weiten Landesteilen wurden innerhalb weniger Stunden große Waldgebiete vernichtet – so auch im Freiburger Staatswald.
Vernichtende Bilanz
„Am Tag nach dem Sturm konzentrierten wir uns darauf, die öffentlichen Straßen freizuräumen, die vielerorts durch umgestürzte Bäume unpassierbar waren. Danach mussten wir die Waldwege frei bekommen, um uns überhaupt ein Bild des Ausmaßes der Schäden zu machen“, sagt Hans-Ulrich Hayn, Leiter des Forstbezirks Breisgau-Hochschwarzwald und damals als Forstamtsleiter für den Wald in Freiburg verantwortlich. Damals habe es noch keine Drohnen gegeben, mit denen man die Waldgebiete mal schnell hätte abfliegen können.
Kaum noch vorzustellen, dass hier vor 25 Jahren kein Baum mehr stand. Foto: Schwende
Das Ergebnis war vernichtend: Am Rosskopf hatte Lothar in einem 2,4 Hektar großen Waldstück praktisch alle Bäume umgelegt. In einem anderen Areal am Rosskopf wurde auf neun Hektar einer der ältesten Douglasienmischwälder des Forstbezirks bis auf wenige Bäume ausradiert.
Der Markt für Holz bricht ein
Für Hayn und seine Kollegen ging es nun darum, das Holz möglichst schnell aus dem Wald zu schaffen und zu verkaufen. „Ich habe Tag und Nacht versucht, zu verkaufen“, sagt Hayn. Durch das plötzliche Überangebot sei der Holzmarkt damals komplett eingebrochen. „Wir hatten auf einen Schlag dreimal so viel Holz wie sonst in einem Jahr.“ In der Not wurden Douglasienstämme sogar bis nach Japan verkauft. Doch neben dem Problem, das Holz loszuwerden, musste Hayn auch die Frage lösen, wie man mit den kahlen Flächen verfahren sollte. „Normalerweise hätten wir dort neue Bäume gepflanzt, aber da es so viele Flächen gab und Neupflanzungen auch viel Geld kosten, haben wir beschlossen, erstmal der Natur ihren Lauf zu lassen.“
Behutsame Nachhilfe
Als Hayn nach zehn Jahren wieder nach dem Waldstück schaute, war er überrascht, was sich in der Zwischenzeit ganz ohne Zutun der Förster alles getan hatte. Ein Jungwald, wenn auch noch mit einigen Lücken, mit vielen Buchen, Weiden und Ahorn war entstanden. Auch andere Baumarten wie Kirschen und Douglasien waren schon zu erkennen. Hayn war begeistert, aber als Förster hatte er auch den Wunsch, der Natur noch etwas nachzuhelfen. „Wir wollten Douglasien und Kirschen als wirtschaftlich wertvolle Baumarten fördern und für noch mehr Vielfalt sorgen.“ Auch mit Blick auf den Klimawandel beschloss Hayn einzugreifen und Douglasien, Kirschen und Esskastanien zu helfen, die mit den Klimaveränderungen gut zurechtkommen und CO2 langfristig binden können. Dafür wurden Weiden und einige andere Laubbäume an manchen Stellen geopfert, die drohten, den gewünschten Baumarten das Licht und den Platz zum Wachsen zu nehmen. Die Stämme ließ man bewusst im Wald liegen, um als Totholz Käfern, Pilzen und anderen Arten Lebensraum zu bieten.
Mehrere Joker
Wenn Hayn heute, 25 Jahre nach Lothar, durch den Wald am Rosskopf geht, ist er mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir habe jetzt einen schönen Mischwald mit ungefähr elf verschiedenen Baumarten. Rund die Hälfte sind wertvolle Douglasien, aber wir haben auch Ahorn, Eiche, Kirsche und viele andere Baumarten.“ Für Hayn liegt in der Vielfalt der Baumarten und der Mischung aus jungen und alten Bäumen der Schlüssel zu einem stabilen Wald, der nicht nur dem Klimawandel, sondern auch Stürmen trotzen kann. „Die Dürrejahre 2018 bis 2023 haben in der Summe dem Wald mehr geschadet als Lothar.
Als Förster ist es wichtig, dass ich mehrere Joker im Wald habe. Wenn eine Baumart beispielsweise durch Trockenheit oder Schädlinge gefährdet ist, habe ich nun schon genügend andere Arten im Wald, die für Ausgleich sorgen.“ Auch nach Jahrhundertstürmen könne ein artenreicher Jungwald innerhalb weniger Jahre selbst große Lücken schließen. Aus Lothar hat Hayn Lehren gezogen: „Jungen Kollegen sage ich manchmal: Ihr müsst den Wald auch mal machen lassen.“ Das hieße aber nicht, dass man nachlässig sein dürfe. „Wir beobachten und wenn nötig, greifen wir ein.“
Rund 800.000 Follower hat Comedian Joe Di Nardo in den Sozialen Medien – nun kommt der Italo-Schwabe auch nach Freiburg ins Bürgerhaus in Zähringen. Foto: Patrick Liste
Bei ihm steht italienisch-deutsche Comedy auf dem Programm: Joe Di Nardo unterhält mit Sketchen unter anderem als Italo-Kellner in den sozialen Medien insgesamt rund 800.000 Follower auf Tik Tok, Facebook und Instagram. Am Freitag kommt er nach Freiburg auf die große Bühne.
„Tschonporno – ähm, Buongiorno!“ Es grüßt Joe Di Nardo – Italo-Schwabe, Comedian und Gesangstalent in einer Person! Joe Di Nardo – der Mann, der auf sozialen Medien mit seinen charmanten Italo-Kellner- Sketches für Aufsehen sorgt, ist auch live ein Comedian al dente. Mit einem ständigen Lächeln im Gesicht und einem Arsenal an Witzen im Ärmel liefert Joe Di Nardo Comedy, die primär die kulturellen Unterschiede zwischen Italienern und Deutschen auf die Schippe nimmt.
Seine Sketche auf Social Media sind ein wahres Feuerwerk der Komik und bringen Menschen weltweit zum Lachen. Aber das ist noch nicht alles! Neben seiner Comedy-Karriere hat Joe eine geheime Waffe: seine Stimme. Dieser Mann war sogar bei Stefan Raabs Casting Show SSDSDSSWEMUGABRTLAD – ja, genau, dem musikalischen Wettbewerb, bei dem er bewies, dass seine Gesangskünste genauso beeindruckend sind wie seine Pointen.
Und jetzt kommt das Beste: Joe Di Nardo geht auf Tour! Die Bühne wird sein Spielplatz, auf dem er sein Publikum mit einer explosiven Mischung aus Comedy und Gesang verzaubern wird. Von Sketchen bis hin zu italienischen Balladen ist in seiner Show alles dabei. „Ich möchte das Publikum in eine Welt voller Amore, Dolce Vita und Bidets mitreißen“, scherzte Joe Di Nardo. Seine Zuschauer können sich auf eine unvergessliche Show vorbereiten, wenn Joe Di Nardo kommenden Freitag, 10. Januar, in Freiburg auftritt. Los geht es um 20 Uhr im Bürgerhaus in Zähringen. Tickets gibt es ab 29,95 Euro.
Am Neujahrsmorgen hat ein Feuer Teile des Tierheims in Freiburg-Lehen zerstört. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Foto: Tierschutzverein Freiburg
Groß war der Schock bei den Mitarbeitern des Freiburger Tierheims in Lehen: am Neujahrsmorgen hat ein verheerendes Feuer Teile des Gebäudes zerstört. Mehrere Babyigel starben, von den 40 Tieren im Vogelhaus überlebten nur drei. Für den Wiederaufbau, der Monate dauern wird, braucht es nun vor allem finanzielle Hilfe.
Das Feuer wütete in den Morgenstunden des 1. Januar, betroffen sind unter anderem die Hunde- und Vogelstation, die Büro- und Aufenthaltsräume und der Eingangsbereich. 37 Vögel und mehrere Babyigel starben. Die anderen Tiere hatten Glück: Die 60 Katzen sind in einem anderen Bereich untergebracht, die Hundehäuser seien „so schlecht isoliert, da ging der Rauch rein und gleich wieder raus“, so Tierheimleiter Marco Marsovszky gegenüber der BZ.
Der Brand vernichtete jedoch auch Hundefutter und Medikamente. Das Dach ist teilweise eingestürzt, Heizungs- und Wasserrohre sind geplatzt, überall klebt schwarzer Ruß. Die Ursache des Brandes ist noch unklar, die Ermittlungen der Polizei laufen. Fest steht mittlerweile jedoch: „Das Feuer wurde nicht von Silvesterfeuerwerk ausgelöst“, so Polizeipressesprecher Johannes Saiger. Das THW hat das Dach so abgedeckt, dass das weitere Gebäude vor Regen oder Schnee geschützt ist und es wurden drei Container aufgestellt, die jetzt als neuer Empfang für Besucher, provisorische Hundeküche und Futterlager dienen. Im Moment läuft hier der Notbetrieb: „Wir arbeiten alle im Team unter Hochdruck, die intensive Versorgung und Betreuung der Tiere hat dabei oberste Priorität“, sagt Marco Marsovszky. Telefonisch und per Mail sind die Mitarbeiter deshalb auch schwer zu erreichen.
Der Schaden ist groß – unter anderem ist das Dach des Tierheims teilweise eingestürzt. Foto: Tierschutzverein Freiburg
Mit den Aufräumarbeiten konnte bisher noch nicht begonnen werden, denn die Ermittler müssen den zerstörten Gebäudeteil erst noch freigeben. Aufgrund des großen Schadens wird der Wiederaufbau voraussichtlich mindestens sechs bis neun Monate dauern. Für den braucht es nun vor allem Spenden. Und die Unterstützung der Freiburger ist groß. „Wir sind total gerührt, wie viel Hilfe wir bekommen. Es ist fantastisch, dass wir so mit finanziellen und Sachspenden unterstützt werden.“ Aber: „Es gibt aktuell sehr viele Spendenaufrufe, die nicht von uns sind, da sollte man kritisch drauf schauen“. Am besten sei es den offiziellen Weg, das PayPal-, das Spendenkonto des Tierheims oder die Online-Plattform „Better Place“ zu nutzen. Allein hier sind bisher schon mehr als 34.000 Euro zusammengekommen.
Der SC Freiburg hat X schon den Rücken gekehrt, das Regierungspräsidium Freiburg dagegen möchte dort weiterhin aktiv bleiben. Foto: joers
Mehrere Institutionen, Firmen, Politiker und Vereine beenden ihre Aktivitäten auf dem Netzwerk X – als Kritik an der inhaltlichen Radikalisierung des früheren Twitters. Die verstörenden Aussagen von X-Eigentümer Elon Musk, der auch Berater der künftigen Trump-Regierung ist, heizen die Debatte weiter an. Andere scheuen einen Ausstieg. Auch in Freiburg sind die Meinungen hierzu geteilt.
Fast kein Tag vergeht, an dem Trump-Berater und X-Eigentümer Elon Musk nicht die Schlagzeilen beherrscht. Zuletzt sorgte der Tesla- und SpaceX-Chef mit einer Wahlempfehlung für die AfD für Aufsehen. Musks Verhalten und die eskalierende Diskussionskultur auf dem früheren Twitter, seit der 53-Jährige dieses übernahm, ist vielen ein Dorn im Auge. Auch in Freiburg werden deshalb Konsequenzen gezogen. So betreibt der Energieversorger badenova seinen X-Account nicht mehr aktiv. „Der ’flexible’ Umgang mit Meinungen auf der Plattform passt nicht zu unseren Werten“, sagt Pressesprecher Daniel Feld.
Statt weiterhin auf X aktiv zu sein, ist der Energieversorger auf andere Netzwerke ausgewichen. Laut Pressesprecher Feld erreiche man die Kunden „besser und direkter über andere Kanäle, um dort in einen respektvollen und fruchtbaren Austausch zu treten.“
So hält es seit Ende November auch der SC Freiburg, der wie zuvor die Fußball-Bundesligavereine aus Bremen und St. Pauli X verlassen hat und auf die Plattform Bluesky umgezogen ist. Die Freiburger Dienstradleasingfirma Jobrad lässt ihren Account sogar schon seit Ende 2023 ruhen.
Alternativen anbieten
Chantal Kopf, Freiburgs grüne Bundestagsabgeordnete, sagt dem Wochenbericht: „Twitter war lange Zeit eine Plattform, die einen fruchtvollen Meinungsaustausch zwischen Politik, Wissenschaft, den Medien und der Zivilgesellschaft ermöglichte. Leider lässt sich an dem Beispiel X sehr gut aufzeigen, was passiert, wenn große Online-Plattformen nicht reguliert werden.“ So habe die EU-Kommission im Juli 2024 festgestellt, dass der Kurznachrichtendienst gegen EU-Recht verstoße und zu wenig gegen Falschinformationen und Hassrede tue. Der 29-Jährigen bereitet es „ernsthafte Sorgen“, dass X-Chef Musk die Plattform für „einseitige politische Einflussnahmen“ auf den deutschen Wahlkampf nutze: „Insbesondere dann, wenn sie Parteien wie der AfD dienen, die unsere Demokratie von innen auszuhöhlen versuchen“, sagt sie. Kopf, die schon seit Längerem auf der X-Alternative Bluesky aktiv ist, wolle ihre „Entscheidung über den Verbleib auf X vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen fällen“, erklärt die Grüne.
Auch das Universitätsklinikum Freiburg beobachte die Entwicklungen auf X laut dem leitenden Pressesprecher Benjamin Waschow „selbstverständlich kritisch“, möchte „aktuell“ aber weiterhin dort aktiv bleiben. Man nutze X vor allem für die Wissenschaftskommunikation, weil nach wie vor viele Wissenschaftler, Politiker und Journalisten weltweit dort vertreten seien. Für die Uniklinik, die auf allen großen Social-Media-Plattformen vertreten sei, spiele X eher eine untergeordnete Rolle in ihrer Kommunikationsstrategie. Aber: „Gerade in Zeiten von vielen Fake News sehen wir es als unsere Aufgabe, ein Gegengewicht zu schaffen und mit seriösen Informationen zur Aufklärung beizutragen“, so der Kliniksprecher. Inzwischen ist das Klinikum aber auch auf Bluesky aktiv.
In der Wissenschafts- und Krisenkommunikation fällt der X-Ausstieg nicht so leicht
Ebenso plant die Universität Freiburg auf Bluesky eine Präsenz aufzubauen. Was X angehe, stelle man fest, dass die Plattform X „zunehmend an Reichweite und Funktionalität für die Hochschul- und Wissenschaftskommunikation“ verliere, sagt die leitende Uni-Pressesprecherin Rimma Gerenstein. Außerdem sei auf X „seit einiger Zeit eine ansteigende Verbreitung von unter anderem gewaltverherrlichenden und demokratiefeindlichen Inhalten zu verzeichnen. Zudem hat die Moderation solcher Inhalte stark nachgelassen“, sagt Gerenstein. Auf der anderen Seite könne die aktuelle Regierungsbildung in den USA neue Fragen aufwerfen. „Vor diesem Hintergrund diskutiert und prüft die Universität Freiburg aktuell, ob die Plattform X im Einklang mit ihrer Ausrichtung, ihrem Auftrag und den Bedarfen ihrer Zielgruppen steht“, so Gerenstein.
Das Regierungspräsidium Freiburg verfügt als hiesige Vertretung der baden-württembergischen Landesregierung ebenso über einen X-Account. „Natürlich diskutieren wir auch in unserem Haus über den Verbleib auf X“, sagt Pressesprecherin Heike Spannagel. Die Entwicklung der Plattform betrachte das RP „mit Sorge“. „Gleichzeitig gilt X weiterhin insbesondere in der Krisenkommunikation als wichtiger Informationskanal. Als höhere Katastrophenschutzbehörde haben wir im Notfall eine besondere Verantwortung und müssen sicherstellen, dass wir mit unseren Informationen möglichst viele Menschen erreichen“, so die RP-Sprecherin. Und auch Spannagel betont, wie wichtig es dem RP sei, in Zeiten zunehmender Desinformation „auf diesem Kanal und anderen sozialen Medien weiterhin seriöse Informationen“ anbieten zu wollen. Gleichzeitig ist das RP auf Mastodon und anderen Netzwerken aktiv. Grundsätzlich orientiere sich das RP aber an der Landesregierung, die mit fast allen Ministerien auf X unterwegs ist.
Dort nicht mehr aktiv ist das Studierendenwerk Freiburg, auch wenn der Account weiterhin existiert. „Wir haben uns schon vor einiger Zeit dafür entschieden, uns mit Instagram und Youtube auf nur zwei Social-Media-Kanäle zu konzentrieren, die unserer Meinung nach für unsere Zielgruppen und unsere Zielsetzungen am besten geeignet sind“, sagt Petra Dobronn, Referentin der Geschäftsführung. Und bei den Klimaaktivisten von Fridays for Future (FFF) Freiburg „finden wir so ziemlich alles was Elon Musk die letzten Jahre gemacht hat, höchst problematisch und das Gesprächs-Klima auf Twitter absolut untragbar“, sagt Merlin Geburek von FFF Freiburg. „Regelmäßig“ werde deshalb darüber diskutiert, den Account zu deaktivieren. „Löschen würden wir ihn wohl nicht, aus Sorge vor Imitationen“, so Geburek.
Die Diskussionskultur auf Plattformen wie X und dem Trump-Netzwerk Truth Social fördert den Zulauf für Bluesky, Mastodon & Co. Foto: Adobe.Stock
Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
•• Konzert: Die Unibigband Freiburg kehrt am Freitag, 17. Januar, mit einem fulminanten Programm um 20 Uhr ins Jazzhaus zurück, bei dem sie gemeinsam mit den Rappern des Saunaclub Hinterzarten eine wilde Mischung aus Saunaclub-Tunes im Bigband-Gewand und funkigen Bigband-Klassikern präsentiert. Tickets ab 16,40 Euro.
•• Workshop: Bei den meisten wird der Christbaum an Dreikönig oder spätestens Anfang Februar abgeholt. Doch das muss nicht sein. Im Sinne von Zero-Waste kann man den Nadelbäumen auch nach den Feiertagen nochmal neues Leben einhauchen. Die vhs Freiburg bietet am 11. Januar von 10 bis 13 Uhr dafür einen Workshop.
•• Folk, Chanson und Pop: Dream Catcher „LIV/F/E in an Empty Space“ – Dream Catcher und The Big Gang Theory feiern am Montag, 20. Januar, 25 Jahre Musikgeschichte mit einem neuen Album, das die Zuhörer auf eine unvergessliche, global inspirierte Reise durch keltischen Folk, französischen Chanson und lebendige Pop-Einflüsse mitnimmt. Los geht es um 20 Uhr im Jazzhaus. Karten gibt es ab 23 Euro im Vorverkauf.
•• Weihnachtskonzert: Am Samstag, 11. Januar, wird in der Evangelischen Kreuzkirche um 14 Uhr ein Weihnachtskonzert unter dem Titel „La adoracion de los pastores – Die Anbetung der Hirten“ gespielt. Eintritt frei, Spenden erbeten
•• Konzert: Unter dem Motto „Passions“ spielt die Harfenistin Julia Weissbarth am Dienstag, 21. Januar, um 20 Uhr in der Christuskirche. Zur Uraufführung kommt an diesem Abend ein neues Werk des englischen Komponisten Luke Bedford. Werke von Edgar Varèse, Igor Strawinsky, David Sawer und Maurice Ravel umrahmen die Uraufführung.
•• Figurentheater: Das Happy-End-Figurentheater spielt am Samstag, 18. Januar, im Haus der Jugend das Stück „Hexenzauber mit dem Drachen Otto“ für Kinder ab vier Jahren. Beginn ist um 16 Uhr, Karten ab 6 Euro.
•• Freies Gamen: In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Carl-Kistner-Str. 59, stehen vier Konsolen (PS5, PS4, XboxOne, 3DS), dazu iPads und ein Gaming-PC zur Verfügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr eine Stunde spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.
Strahlende Sieger: Frank Buschmann feiert mit seinem „Team Buschi“ mit Christine Theiss, Mike Heiter, Mount-Bezwinger Marcel Nguyen und Martin Schmitt seinen Erfolg beim „Ninja Warrior Promi-Special“. Foto: RTL/Markus Hettich
Sie haben sich für den guten Zweck wieder richtig ins Zeug gelegt: Die Skisprung-Legenden Martin Schmitt und Sven Hannawald haben beim „Ninja Warrior Promi Special“ zusammen mit zehn weiteren Athleten mehr als 100.000 Euro erkämpft. Die gehen wieder an die RTL-Stiftung „Wir helfen Kindern“.
Und Martin Schmitt, der im Dreisamtal wohnt, holte mit seinem Team sogar den Sieg. Er sorgte jedoch für einen Schreckmoment: an einem Hindernis rutschte er ab und verletzte sich dabei am Kopf und blutete. Doch zum Glück war es nur eine leichte Verletzung über dem Auge. „Alles okay“, grinste er in die Kamera, bekam ein Pflaster und machte weiter. „ Es war wieder ein harter Fight und hat extrem viel Spaß gemacht“, postete der 46-Jährige bei Instagram & Co. Auch wenn es für Sven Hannawald nicht für den Sieg gereicht hat, ist der Schwarzwälder alles andere als traurig: „Es war einmal mehr ein absolut geniales Gefühl zu Buzzern und wir alle haben eine sensationelle Summe erklommen, ersprungen, erklettert, ertaucht und und und“. Die beiden werden nächstes Mal garantiert wieder dabei sein.
Die SC-Frauen stehen wieder auf dem Trainingsplatz. Archivfoto: Berger
Die SC-Frauen haben am Dreikönigstag wieder mit dem Training begonnen. Zurück an Bord ist auch die Cheftrainerin, die ihre Elternzeit beendet hat. Nun stehen zwei Testspiele an.
Die Erstligafußballerinnen des SC Freiburg sind am Dreikönigstag mit Trainerin Theresa Merk, die ihre Babypause beendete, ins neue Jahr gestartet: „Es ist schön, dass es jetzt wieder losgeht. Ich freue mich, dass ich nach meiner Elternzeit nun auch wieder gemeinsam im Trainerteam auf dem Platz stehen kann“, sagte Merk zum Start der ersten Trainingseinheit.
Zwei Testspiele in FreiburgNicht mehr dabei war Shekiera Martinez. Die Stürmerin ist vorzeitig zu West Ham United zurückgekehrt. Die Engländerinnen reagierten mit dem früheren Leihende auf personelle Ausfälle. Für die SC-Frauen ist die Vorbereitung relativ kurz: Bereits am 26. Januar starten sie mit dem Wiederholungsspiel gegen Leverkusen in den Pflichtspielbetrieb. Zuvor finden gegen Sand (Samstag, 11. Januar, 14 Uhr) und gegen den FC Aarau (Sonntag, 19. Januar, 14 Uhr) zwei öffentliche Testspiele auf dem Trainingsplatz am Dreisamstadion (Eintritt frei) statt.
Sie können bislang mehr als zufrieden sein mit dem Verlauf der bisherigen Bundesliga-Saison: Freiburgs Cheftrainer Jakob Schönhagen und
Co-Trainerin Johanna Ewald. Foto: Detlef Berger
Auftakt ins Jahr 2025 für Freiburgs Erstligavolleyballer: Am Samstag (20 Uhr) hat die FT 1844 Freiburg das Team von Haching München zu Gast. Diese konnten die Freiburger in der Hinrunde 3:0 besiegen. An seine bisherigen Erfolge möchte das Team von Trainer Schönhangen anknüpfen.
Das Kalenderjahr 2025 beginnt für die Freiburger Affenbande mit einem reizvollen Heimspiel: Am kommenden Samstag, 11. Januar, schlagen die Bundesliga-Volleyballer der FT 1844 Freiburg um 20 Uhr in der Act-Now-Halle gegen den TSV Haching München auf. Nach ein paar freien Tagen über den Jahreswechsel wollen die Gastgeber gleich wieder in den Rhythmus kommen. „Wir wollen schnell in unseren Stil und unsere Spielkultur hineinfinden, um dann Richtung März unser bestes Volleyball abzurufen“, gibt Freiburgs Cheftrainer Jakob Schönhagen den Takt für die kommenden Wochen vor. Die trainingsfreien Tage hätten dem Team gut getan, stellte Schönhagen nach dem Wiedereinstieg fest: „Die Jungs sind frisch zurückgekommen.“ Darüber hinaus ist er zuversichtlich, dass die eine oder andere leichte Krankheit bis zum Heimspiel am Samstag überwunden ist.
Zwei Spiele sind in der Rückrunde bereits absolviert – und die Freiburger stehen als Tabellenfünfter hervorragend da. Dennoch gibt es keinen Anlass, sich nun genügsam zurückzulehnen. Im Kampf um einen Playoff-Platz (Ränge eins bis acht) ist es absolut notwendig, weiter regelmäßig zu punkten – am besten schon mit einem Dreier gegen das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt.
Haching München hat eine wechselhafte Hinrunde hinter sich. Zu Hause konnte das Team des rumänischen Trainers Mircea Dudas oft überzeugen und setzte mit dem Einzug ins Halbfinale des DVV-Pokals durch einen 3:1-Erfolg gegen den VfB Friedrichhafen ein Ausrufezeichen. Auswärts indes blieben die Spieler um Kapitän Sebastian Rösler häufig hinter ihren Möglichkeiten zurück. So setzte es zwischen den Jahren gegen den SCC Karlsruhe eine deutliche 0:3-Niederlage. Der Tabellenzehnte steht unter Erfolgsdruck. Bei weiteren Misserfolgen droht der Kontakt zu den Playoff-Plätzen schnell abzureißen.
Schönhagen hält die Münchner dennoch für stärker als in den vergangenen Runden. Auf der Diagonalposition ist der Bosnier Marko Milovanovic an guten Tagen nur schwer zu stoppen. Libero Moritz Eckardt ist ebenso ein stabilisierender Faktor bei den Hachingern wie über Außen die US-Amerikaner Austin Matautia und Alginon Lewis-Fregeau. „Beide sind sprunggewaltig und athletisch stark“, sagt Schönhagen. Im Zuspiel wechseln sich Eric Paduretu und der Niederländer Tieme de Jong oft ab. Sebastian Rösler und George Hobern (Kanada) hält der Freiburger Coach für „Top-Mittelblocker“.
In der Hinrunde gelang der Affenbande in München ein 3:0-Erfolg, in dem der zweite und dritte Satz äußerst umkämpft waren. Bei den Freiburgern ragten damals Kevin Kobrine (15 Punkte) als „Spieler des Spiels“ (MVP), Mittelblocker Charles Figy (16) und Anton Jung (12) über Außen heraus. An diese Vorstellung wollen die Freiburger bei ihrem Jahreseinstieg 2025 unmittelbar anknüpfen.
Die Wölfe Freiburg haben am Wochenende in der DEL 2 viel Kampfgeist bewiesen. Foto: Detlef Berger
Erfolgreiches Wochenende für die Eishockey-Cracks des EHC Freiburg in der DEL2: Auf einen 6:5-Heimsieg gegen Crimmitschau folgte ein Auswärtserfolg in Krefeld – trotz eines stark dezimierten Wölfe-Kaders.
Die Wölfe Freiburg kämpfen in der DEL 2 zurzeit mit großen personellen Engpässen. Jüngst verletzten sich der 37-jährige Christian Billich im Heimspiel gegen Ravensburg und der 24-jährige Defensivspezialist Maximilian Leitner gegen Weißwasser jeweils im Oberkörperbereich – beide fehlen dem Wölfen damit mindestens die nächsten zwei Wochen. Der Mangel an einsatzfähigen Spielern scheint den Wölfen aber nicht zu schaden. Erst gewann Freiburg am Freitag das Heimspiel gegen Crimmitschau 6:5. Und am Sonntag setzte das Team von Trainer Mikhail Nemirovsky beim 3:2-Auswärtssieg gegen den Tabellendritten Krefeld ein dickes Ausrufezeichen.
Sprachloser EHC-Coach
Im EHC-Tor trumpfte Fabian Hegmann als Ersatz für den erkrankten Patrik Cerveny auf. Die Wölfe, die mit dem Youngstern Paul Bechtold, Luis Bockstahler und Niclas Hempel auf dem Eis standen, verteidigten vor dem eigenen Tor kompakt und diszipliniert. Für Entlastung gegen die überlegenen Krefelder sorgten immer wieder gelungene Offensivaktionen der Freiburger. EHC-Chefcoach Nemirovsky war in der anschließenden Pressekonferenz nach Spielende „speechless“ (engl. sprachlos) ob der Leistung und des Resultats.
Am kommenden Freitag (19:30 Uhr) empfängt der EHC Freiburg den EV Landshut in der Echte Helden Arena in Freiburg. Am Sonntag (17 Uhr) steht ein Auswärtsspiel in Regensburg an. (fwb)
Auch Sport- und Finanzbürgermeister Stefan Breiter gratulierte Ringer-Legende Adolf Seger persönlich zum 80. Geburtstag. Foto: Privat
Da standen die Gratulanten Schlange, denn kein geringerer als die Freiburger Ringer-Ikone Adolf Seger hat am 2. Januar seinen 80. Geburtstag gefeiert. Seine großen Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften und seine Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen haben ihn zur Sportlegende gemacht. Er dominierte über Jahrzehnte seine Sportart und war ein Aushängeschild für das Ringen in Deutschland. Aber auch für den guten Zweck – die Kinderkrebshilfe – setzt er sich ein.
An seinem Ehrentag ließ es sich Sport- und Finanzbürgermeister Stefan Breiter nicht nehmen, Adolf Seger persönlich zu gratulieren und ihm die besten Wünsche der Stadt Freiburg in Form eines Geschenkkorbs zu überbringen. Eine Delegation des AV Germania Freiburg -St. Georgen und der RKG Freiburg 2000 waren ebenfalls mit einem Präsentkorb unter den Gratulanten. Herzlichen Glückwunsch auch von uns!