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Neu im Kino: Chantal im Märchenland

Chantal im Märchenland im KinoChantal wird durch einen Zauberspiegel in ein Märchenland katapultiert – und räumt dort erstmal mit den Klischees auf. Foto: Constantin

Was ist eigentlich aus Chantal aus der 10b geworden? Als intellektueller Underdog mit ganz großem Herzen und noch größerer Make-up-Sammlung prollte sie sich in „Fack Ju Göhte“ mit ihrer liebenswürdig-chaotischen Art zum Publikumsliebling und genießt auch Jahre nach bestandenem Abi absoluten Kultstatus. Jetzt bekommt Chantal ihre eigene Bühne.

Chantal, ewige Influencerin ohne Follower, und ihre beste Freundin Zeynep geraten durch einen antiken Zauberspiegel, den sie für ein Social Media Gimmick halten, in die Märchenwelt. Mit so einer krassen Prinzessin haben die heiratswütigen Prinzen nicht gerechnet.

Dank Ghetto-Skills räumt Chantal mit reaktionären Märchenklischees auf, kämpft gegen Flüche, tyrannische Könige – und vor allem um ihre Freundschaft zu Zeynep.

Bora Dagtekin und Lena Schömann, das erfolgreiche Duo hinter Kinohits wie „Fack Ju Göthe“ oder „Das perfekte Geheimnis“, schicken Chantal in ihrem neuen Kinofilm als Spin-off auf ein lustiges wie auch berührendes Abenteuer, das der Welt der Märchen einen neuen und zeitgemäßen Twist gibt.

Gespielt wird Chantal von Jella Haase, die schon von 2013 bis 2017 in „Fack Ju Göthe“ begeisterte und für ihre Darstellung 2014 mit einer Nominierung in der Kategorie „Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle“ für den Deutschen Filmpreis belohnt wurde.

In dem Film versammelt sich ein hochkarätiger deutscher Cast. In weiteren Rollen spielen u.a. Gizem Emre, Mido Kotaini, Max von der Groeben, Maria Ehrich, Nora Tschirner, Frederick Lau, Alexandra Maria Lara, Maria Happel, Elena Uhlig, Nico Stank, Milena Tscharntke, Nikeata Thompson, Jannik Schümann, Cooper Dillon, Ben Felipe und Jasmin Shakeri. Gastauftritte haben Jasmin Tabatabai und Elyas M’Barek.

Die Eisvögel sind im Playoff-Heimspiel am Donnerstag unter Zugzwang

USC Eisvögel BasketballKönnen die USC-Frauen das Ruder gegen Keltern nochmal umreißen? Foto: Achim Keller

Die Erstligabasketballerinnen des USC Freiburg habe ihre ersten
beiden Playoff-Spiele auswärts in Keltern jeweils verloren. Nun müssen die Eisvögel am Gründonnerstag, 19 Uhr in der Unisporthalle gewinnen, um ihre Chance auf ein Weiterkommen in der Best-of-Five-Serie zu wahren.

Es wird ein Alles-oder-nichts-Spiel am Donnerstag, 19 Uhr, in der Freiburger Unisporthalle. Verlieren die USC-Eisvögel auch Spiel drei in der Best-of-Five-Serie gegen Meister Keltern, ist die Saison vorbei. Gewinnt die Mannschaft von Trainer Harald Janson die Partie, bleibt es im Playoff-Viertelfinale spannend und es wird am kommenden Samstag (19.30 Uhr) ein viertes Spiel geben – dann ebenfalls in der Unisporthalle in Freiburg. Die Mannschaft, die als erstes drei Siege in der Serie einfährt, zieht am Ende in die nächste Runde ein.

Vorteil Keltern

Doch der Vorteil liegt bislang klar auf Seiten der 9.100-Einwohnergemeinde aus dem Enzkreis. Der Meister von 2023 besiegte den Meister von 2022 in zwei Spielen mit 76:99 und 60:79. Mit dem Auftreten seiner Mannschaft im zweiten Spiel zeigte sich USC-Headcoach Harald Janson weitaus zufriedener als mit der Leistung im Auftaktspiel. Gegenüber der Badischen Zeitung sagte er: „Wir waren nochmal präsenter als in Spiel eins und haben längere Phasen gehabt, in denen wir die Weichen auf Sieg hätten stellen können. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Und ich gehe davon aus, dass wir die dritte Partie gewinnen“, so Janson.

Doch gegen den mit Profispielerinnen bestückten amtierenden Meister wird sich der USC strecken müssen. Seine Qualität zeigte der Gastgeber auch in Spiel zwei, als Keltern gegen Ende des Schlussviertels den Vorsprung zweistellig ausbauen konnte. Freiburg hatte hier vor den 450 Zuschauen schließlich das Nachsehen. Vor den eigenen Fans am Donnerstag steht das USC-Team deshalb unter großem Zugzwang.

Am 7. April wollen fast 14.000 Menschen am Freiburg-Marathon teilnehmen

Omar Tareq (links) und Fritz Koch (rechts)Omar Tareq (links) und Fritz Koch (rechts) zählen dieses Jahr im Marathon zum Favoritenkreis. Foto: Joers

Am 7. April fällt an der Messe Freiburg der Startschuss für den 19. Freiburg-Marathon. Die Anmeldezahlen sprechen auch in diesem Jahr eine eindeutige Sprache.

Der diesjährige 19. Freiburg-Marathon am Sonntag, 7. April stößt erneut auf große Resonanz: 13.800 Teilnehmer haben sich bereits für einen der fünf Läufe angemeldet. „Das zeigt, welches große Interesse es am Freiburg-Marathon gibt“, sagte Freiburgs Sportbürgermeister Stefan Breiter auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Das vom Badischen Leichtathletik Verband (BLV) und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM) organisierte Laufevent kann in fast allen Läufen einen Teilnehmer-Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verzeichnen, berichtet Max Hommel vom Organisationsteam der FWTM. 8.600 Meldungen gibt es für den Halbmarathon und bereits 1.500 für den Marathon. „Beim Marathon haben wir einen Zuwachs von 26 Prozent“, so Hommel. Nur beim Schülermarathon seien die Anmeldezahlen wegen der Urlaubszeit etwas schwächer als im Vorjahr.

„Hat sich toll entwickelt“

Der Freiburg-Marathon sei „ein Jahreshöhepunkt in der Stadt Freiburg“, so Breiter. 34 Musik-Bands sorgen in diesem Jahr an der Strecke erneut für gute Stimmung. 950 Helfer aus den verschiedensten Vereinen und Zünften sind in diesem Jahr im Einsatz.

Einen Tag vor dem Laufsonntag findet am 6. April der mit 1.300 Teilnehmern seit Wochen bereits ausgebuchte Kinderlauf statt. Wegen des ebenfalls am Samstag stattfindenden Heimspiels des SC Freiburg gegen RB Leipzig wurde der Start des Füchsle-Mini-Marathon allerdings vorverlegt, um die Besucherströme auf dem Messeareal zu entzerren. An beiden Tagen findet in den Messehallen wieder die Sportmesse Fit’n’run und die Kinderleichtathletik zum Mitmachen statt.

„Der Freiburg-Marathon hat sich über die Jahre toll entwickelt. Er ist der erste große Stadtmarathon im Jahr und von daher von großer Bedeutung“, sagt BLV-Präsident Michael Schlicksupp. Hannah Marquard, die als Marathonläuferin im Vorjahr selbst noch zum Favoritenkreis zählte und dieses mal dem Marathon-Projektteam angehört, hebt vor allem die Strecke als „einfach wunderschön“ hervor. Auch wenn das Kopfsteinpflaster in der Innenstadt Geschmacksache sei: „Der eine Läufer mag das nicht so, der andere läuft da einfach drüber hinweg“, sagt sie. Mit Athleten wie Frederik Schäfer (LAC Freiburg) im Halbmarathon oder dem Freiburger Fritz Koch (LSF Münster), dem Laufenburger Omar Tareq und der Gottenheimerin Sabine Schmey im Marathon gehen auch wieder viele regionale Topläufer an den Start.

Maximilian Eggestein verlängert beim SC Freiburg

Maximilian Eggestein vom SC FreiburgMaximilian Eggestein verlängert beim SC Freiburg. Foto: Detlef Berger

Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein vom SC Freiburg hat sein Vertrag bei den Breisgauern vorzeitig verlängert. Er sei „am richtigen Platz“ beim SC, so der frühere Bremer.

 „Ich bin jetzt seit fast drei Jahren hier und es fühlt sich eigentlich länger an – das zeigt, dass ich hier beim Sport-Club am richtigen Platz bin. Mit dem Pokalfinale und den Erlebnissen in Europa wurden meine Erwartungen sogar übertroffen“, wird Maximilian Eggestein in einer Pressemitteilung vom Montag zitiert.

Eggestein kam im Sommer 2021 vom SV Werder Bremen zum SC und bestritt seither 116 Pflichtspiele im Freiburger Trikot. Dabei erzielte der gebürtige Hannoveraner sechs Tore und bereitete acht Treffer vor. Insgesamt bringt es der 27-Jährige auf 297 Profi-Partien. Maximilian Eggestein wurde vor der Saison von seinen Mitspielern zum stellvertretenden Kapitän gewählt und gehört dem Mannschaftsrat an. „Wir sind auf einem sehr guten Weg und ich freue mich auf die weitere Zeit in Freiburg“, so der Mittelfeldspieler.

Für den SC hat sich die Verpflichtung des früheren Bremers als Erfolgsgeschichte erwiesen. Das geht auch aus den Worten von Sportdirektor Klemens Hartenbach hervor: „Bei Maxi ist vieles von dem eingetreten, was wir uns bei seiner Verpflichtung versprochen haben. Sowohl sportlich als auch menschlich passt er hervorragend zum SC und hat wesentlich zur guten Entwicklung in den vergangenen Jahren beigetragen“, sagt Hartenbach. „Maxi ist einer der Köpfe unserer Mannschaft, daher freuen wir uns sehr über die Vertragsverlängerung.“ Über Vertragsinhalte, wie z.B. die Laufzeit von Eggesteins neuem Arbeitspapier, machte der SC Freiburg wie üblich keine Angaben.

Das südbadische Handwerk trauert um ihren Kammerpräsidenten Johannes Ullrich

Johannes UllrichJohannes Ullrich, Präsident der Handwerkskammer Freiburg, ist tot. Foto: Handwerkskammer

Der Präsident der Handwerkskammer Freiburg, Johannes Ullrich, ist tot. Der Maler- und Lackierermeister aus Freiburg verstarb am Freitag im Alter von 62 Jahren. Das bestätigte die Handwerkskammer Freiburg am Montagmorgen.

„Wir alle sind ob dieses plötzlichen Verlustes fassungslos und voller Trauer. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seinem Sohn und seiner Familie“, wird der Vizepräsident der Handwerkskammer Freiburg, Christof Burger, in einer Pressemitteilung der Kammer zitiert. „Wir verlieren mit Johannes Ullrich einen vorbildlichen Vertreter des Handwerks, einen großartigen Menschen und einen echten Freund.“

Ullrich wurde im November 2014 zum Präsidenten der Handwerkskammer Freiburg gewählt und übte das Amt seither aus. Seitdem ist er außerdem Vorsitzender des Landesausschusses Europa von Handwerk BW.

Der gebürtige Freiburger absolvierte zuerst eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, bevor er in den seit 1926 bestehenden elterlichen Maler- und Lackiererbetrieb einstieg und nach einer Ausbildung zum Maler und Lackierer die Meisterschule besuchte. 1989 legte er erfolgreich die Meisterprüfung zum Maler- und Lackierermeister ab und übernahm schließlich 1999 den Betrieb von seinem Vater. Er setzte sich aber auch weit über den eigenen Betrieb hinaus für das Handwerk ein. So engagierte er sich über viele Jahre in der Maler- und Lackierer-Innung Freiburg. Von 2009 bis 2014 bekleidete er das Amt des Kreishandwerksmeisters der Kreishandwerkerschaft Freiburg – Breisgau-Hochschwarzwald – Markgräflerland.

„Im Mittelpunkt seiner ehrenamtlichen Arbeit stand immer das Wohl der Betriebe und deren Beschäftigten“, so Burger weiter. Für Johannes Ullrich habe der Kontakt und der Austausch mit Kollegen und der Einsatz für Handwerkerinnen und Handwerker an erster Stelle gestanden, sagt Burger: „Er hinterlässt nicht nur als Vertreter des Handwerks, sondern auch und vor allem als Mensch eine große Lücke in unserer Mitte.“

Diakoniekrankenhaus in Freiburg erhält Auszeichnung als „Great Place To Work“

So sehen Sieger aus: Zu sehen sind (von l. nach r.): Pfr. Dr. Björn Slenczka (Theologischer Vorstand), Michael Decker (Vorstandsvorsitzender) und Matthias Jenny (Vorstand und Pflegedirektor) bei der Preisverleihung in Köln.

Das Evangelische Diakoniekrankenhaus ist beim Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ vom Institut Great Place To Work bereits zum vierten Mal in Folge als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Gesundheit und Soziales“ belegte das Ev. Diakoniekrankenhaus bundesweit Platz 1.

Herausragende Ergebnisse
Die Spitzenposition wird untermauert durch Untersuchungsergebnisse der im Ev. Diakoniekrankenhaus durchgeführten Vollerhebung: So erleben 93 % der Mitarbeitenden das Ev. Diakoniekrankenhaus als einen sehr guten Arbeitsplatz. 97 % der Mitarbeitenden sind davon überzeugt, dass die von ihnen erbrachten Dienstleistungen von den Patienten als exzellent wahrgenommen werden. Zudem geben 95 % an, stolz darauf zu sein, anderen von ihrer Tätigkeit im Ev. Diakoniekrankenhaus zu berichten. Ein weiteres herausragendes Ergebnis der Unternehmensanalyse ist, dass 95 % der Mitarbeitenden eine Führungskultur erleben, die von Vertrauen geprägt ist. „Diese Werte spiegeln wider, dass im Ev. Diakoniekrankenhaus eine wertschätzende Vertrauenskultur mit Respekt und Offenheit gelebt wird“, freut sich der Vorstandsvorsitzende Michael Decker und ergänzt: „Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden Tag mit unglaublich viel Herz, Professionalität und Einsatz eine optimale Patientenversorgung gewährleisten.“

Auszeichnung mit Seltenheitswert
Im Jahr 2013 ist es dem Ev. Diakoniekrankenhaus das erste Mal gelungen, im Wettbewerb von „Great Place To Work“ als einer der besten Arbeitgeber ausgezeichnet zu werden, damals ausschließlich in der Kategorie „Gesundheit und Soziales“. Seit 2018 gehört das Ev. Diakoniekrankenhaus zu den 100 besten Unternehmen, die branchenübergreifend als „Deutschlands beste Arbeitgeber“ ausgezeichnet werden. Für ein Krankenhaus ist das aufgrund der hohen Intensität des in Krankenhäusern zu bewältigenden Arbeitspensums auch heute noch sehr ungewöhnlich. Während einige große Markenartikelunternehmen der Investitions- und Konsumgüterbranche mit beträchtlichen finanziellen Ressourcen in die Mitarbeiterzufriedenheit investieren können, beweist das Ev. Diakoniekrankenhaus, dass trotz der massiven Unterfinanzierung des Gesundheitswesens eine positive Arbeitskultur geschaffen werden kann. Vor diesem Hintergrund sind die Auszeichnungen für besonderes Engagement bei der Gestaltung einer vertrauensvollen und förderlichen Kultur der Zusammenarbeit besonders bemerkenswert.

Zur Erhebungsmethode
Insgesamt 1.054 Unternehmen haben sich der aktuellen Unternehmensanalyse „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ gestellt. Bewertungsgrundlage für die Auszeichnung war eine ausführliche anonyme Befragung der Mitarbeitenden mit über 60 Einzelfragen zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen in die Führungskräfte, Qualität der Zusammenarbeit, Wertschätzung, Identifikation mit dem Unternehmen, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung, Gesundheitsförderung und Work-Life-Balance. Darüber hinaus wurde das Management zu förderlichen Maßnahmen und Angeboten der Personalarbeit im Unternehmen befragt. Die Ergebnisse wurden im Verhältnis von 3:1 gewichtet: Die Bewertung der Mitarbeitenden zu ihrem Arbeitsplatz stand also im Vordergrund. Weiterführende Informationen unter www.greatplacetowork.de

Neu in Freiburg: Ab sofort kann man online überprüfen, wo es freie Park-and-Ride-Plätze gibt

P+R BissierstraßeNoch sind nicht alle P+R-Plätze mit den neuen Sensoren ausgestattet – wie zum Beispiel hier in der Bissierstraße. Foto: Joers

Im vergangenen Jahr hat die Stadt Freiburg damit begonnen, ihre Park-and-Ride-Parkplätze (P+R) nach und nach mit Sensoren auszustatten. Die ersten zwei Anlagen sind nun fertig aufgerüstet und an ein Online-Tool angeschlossen, das zeigt, ob es freie Parkplätze gibt.

Ab sofort kann man im Internet einsehen, ob es am Moosweiher und an der Gundelfinger Straße freie Parkplätze gibt. Das städtische Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat die beiden städtischen P+R-Parkplätze mit Sensoren ausgestattet. Wer sein Auto abstellen möchte, kann ab sofort auf www.freiburg.de/parkride sehen, auf welchem P+R noch wie viele Parkplätze frei sind. Auch die App der Freiburger Verkehrs-AG soll diese Funktion künftig beinhalten.

Die in den Boden eingelassenen Sensoren erfassen, ob sich ein Fahrzeug auf dem Stellplatz befindet und geben die Information weiter. Noch dieses Jahr soll es dann auch eine dynamische Beschilderung geben, die ähnlich wie das bekannte Parkleitsystem für Parkhäuser, freie P+R-Plätze ausweist. Der Bund fördert die Installation der Sensoren und der Beschilderung mit bis zu einer Millionen Euro.

Freie Parkplätze? So sieht die Darstellung auf der Internetseite der Stadt aus. Foto: Stadt Freiburg

Seit April vergangenen Jahres müssen Nutzer der P+R-Anlagen verpflichtend ein ÖPNV-Ticket nachweisen können, um kostenfrei parken zu können. So soll sichergestellt werden, dass die P+R-Plätze nur denen zur Verfügung stehen, die mit Bahn oder Bus weiterfahren. Das funktioniere laut Angaben der Stadt Freiburg gut: Anders als früher findet man jetzt „in der Regel einen freien Parkplatz“, so die Stadtverwaltung.

Seit 2021 setzt die Stadt ein umfangreiches Maßnahmenpaket für ihre P+R-Plätze um. Dazu gehört auch der Ausbau vorhandener Kapazitäten der P+R-Plätze, wie im letzten Jahr an der Munzinger Straße. 2024 soll der P+R an der Paduaallee erweitert werden.

Kaufinteressent wird bei auffällig günstigem E-Bike stutzig und alarmiert die Polizei

E-BikesEin Angebot für ein E-Bike im Internet wurde zu einem Fall für die Polizei. Foto: Pixabay

An diesem Angebot war etwas faul: Ein aufmerksamer Bürger ist am Freitag, 15. März 2024 auf ein Inserat auf einer Internetplattform gestoßen, das einen auffällig günstigen Kaufpreis für ein E-Bike aufwies.

Der Mann informierte die Polizei, die anschließend über die Plattform Kontakt zum Verkäufer aufnahm. Da sich der Verdacht des unrechtmäßigen Verkaufs des E-Bikes erhärtete, wurde ein Scheinkauf initiiert. Im Keller eines Anwesens in Freiburg gaben sich die Beamten des Polizeireviers Freiburg-Süd dann zu erkennen und konnten den Sachverhalt aufklären.

Der 45-jährige Beschuldigte erwarb am Morgen des 15. März 2024 das Fahrrad in einem Geschäft in Emmendingen unter falschem Namen und mit Kreditkartenzahlung. Bereits in der Vergangenheit war er damit aufgefallen, Lastschriften nach Käufen wieder zurückzuziehen und sich somit zu bereichern. Die Polizei beschlagnahmte das E-Bike vor Ort.

Offiziell: Julian Schuster wird neuer Cheftrainer des SC Freiburg

Julian Schuster vom SC FreiburgEr tritt die Nachfolge von Christian Streich an: Julian Schuster wird zur neuen Saison Cheftrainer beim SC Freiburg. Foto: SC Freiburg

Jetzt ist es amtlich: Julian Schuster wird zur neuen Saison Nachfolger von Christian Streich als Cheftrainer des SC Freiburg. Der 38-Jährige ist seit 16 Jahren im Verein, war dort Kapitän, und zuletzt Co- und Verbindungstrainer.

Jetzt ist es fix: Wie der SC Freiburg am Freitagmorgen per Pressemitteilung bestätigte, wird Julian Schuster neuer Cheftrainer beim Sport-Club und damit Nachfolger von Christian Streich, der seine Tätigkeit nach 29 Jahren im Verein im Sommer beenden wird. Für den 38-Jährigen wird es das erste Mal überhaupt sein, dass er eine Mannschaft als Cheftrainer übernimmt. „Das Traineramt beim Sport-Club ist für mich Herzensangelegenheit und Herausforderung zugleich. Ich bin mir der Aufgabe bewusst und gehe diese mit voller Überzeugung, aber auch mit Demut und Respekt, an“, wird Julian Schuster zitiert.

Schuster kam zur Saison 2008/09 zum SC und ist damit bereits fast 16 Jahre im Verein. Für den SC bestritt er in zehn Jahren 242 Pflichtspiele im Freiburger Trikot. Als Christian Streich im Winter 2011/12 die Cheftrainerrolle von Marcus Sorg übernahm wurde Schuster von seinen Teamkollegen zum Mannschaftskapitän gewählt. Die Kapitänsbinde trug er bis zum Ende seiner Spielerkarriere 2018. Im Sommer 2018 wurde Julian Schuster erster Verbindungstrainer beim Sport-Club und kümmerte sich um die Schnittstelle zwischen Freiburger Fußballschule, U23 und dem Profibereich. Bei den Profis war er zudem als Co-Trainer tätig. Seit diesem Frühjahr ist der 38-Jährige Inhaber der UEFA Pro Lizenz, die Voraussetzung für einen Job als Bundesliga-Coach ist. Der gelernte Bankkaufmann stammt ursprünglich aus dem schwäbischen Löchgau im Kreis Ludwigsburg.

„Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv mit mehreren internen wie externen Kandidaten für die Nachfolge von Christian Streich auseinandergesetzt. Am Ende dieses Prozesses haben wir uns mit großer Überzeugung für den gemeinsamen Weg mit Julian Schuster entschieden“, sagt Jochen Saier, Vorstand Sport beim SC Freiburg. Schusters „Fachwissen, seine Persönlichkeit und seine umfängliche Identifikation mit der Philosophie und den Werten des SC Freiburg“ seien dabei die „maßgeblichen Kriterien“ gewesen. Saier betonte Schusters Leistungen als Co- und Verbindungstrainer und seine „wertvolle Arbeit“ mit den Nachwuchsprofis beim SC. „Er kennt das Innenleben des Vereins“, so Saier, der Schuster als „die richtige Lösung“ bezeichnete.

Julian Schuster trug über viele Jahre die Kapitänsbinde beim SC, gilt als großer Kommunikator und akribisch arbeitende Fußballexperte. Archivfoto: Patrick Seeger

Gänzlich neu ist die Rolle an der Seitenlinie beim SC im Übrigen nicht. Als im Oktober 2022 Christian Streich das Europa-League-Spiel gegen den FC Nantes erkrankt verpasste, übernahm Schuster gemeinsam mit Co-Trainer Patrick Baier die Betreuung der Profis.

Auch der künftige Cheftrainer betonte in seinem Statement, wie sehr sich mit den Werten des SC Freiburg und dessen seit Jahren erfolgreicher Rolle als Ausbildungsverien identifiziert: „Geschlossenheit, Leidenschaft und Verbundenheit mit der Stadt und der Region – diese Werte zeichnen für mich den Sport-Club aus. Ich freue mich darauf, diese Werte gemeinsam mit der Mannschaft, dem Staff und den Fans zu leben und weiterzuentwickeln“, sagte Schuster und sprach auch einen Dank aus an die SC-Verantwortlichen, Christian Streich und seine Trainerkollegen dort, „die mich bis hierhin begleitet haben.“

Der SC Freiburg gab außerdem bekannt, dass als neuer Co-Trainer Patrik Grolimund zum Team stoßen werde. Der 43-Jährige ist noch bis Ende Juni Ausbilder und stellvertretender Leiter der UEFA Pro Lizenz-Ausbildung beim Deutschen Fußball-Bund. Davor war er Co-Trainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Den SC kennt der gebürtige Schweizer bereits aus einer Hospitanz in der Vorbereitung auf die Saison 2021/22.

Europa-Park: Achterbahn „Voltron“ wird am 26. April eröffnet

Neue Achterbahn im Europa-ParkDerzeit laufen noch die Testfahrten auf der neuen Europa-Park-Achterbahn – diese wird am 26. April eröffnet. Foto: Europa-Park

Gute Nachrichten für Achterbahnfans: Ab dem 26. April können die Parkbesucher den neuen Themenbereich Kroatien entdecken – samt der neuen Achterbahn „„Voltron Nevera powered by Rimac“.

Das hat Europa-Park-Inhaber Roland Mack heute bei der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung, die am Samstag stattfindet, bekanntgegeben. „Wir sind wahnsinnig stolz, die Fahrt ist sehr aufregend und fast doppelt so lang wie beim Silver Star oder der Blue Fire. Es ist eine der weltbesten Achterbahnen“, sagte Michael Mack vom Europa-Park.

Derzeit laufen die Arbeiten an der neuen Achterbahn auf Hochtouren – Parkbesucher können bereits einen Blick auf die Baustelle erhaschen. Foto: Schuh

Die Achterbahn bietet jede Menge Fahrspaß durch 21 enge Kurven, sechs Überschläge und Rückwärtsfahrten bieten. Der „Voltron-Coaster“ ist 1.385 Meter lang und etwa 32 Meter hoch. Mit 2.500 PS angetrieben, werden die Fahrgäste dann senkrecht hinaufgeschossen und erleben rasante Abfahrten mit bis zu 100 Stundenkilometern.

Derzeit laufen die Bauarbeiten und Testfahrten auf Hochtouren, Parkbesucher können bereits eine Blick auf die neue Attraktion werfen, wie auf unseren Fotos zu sehen ist.