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Freiburgs OB Horn mahnt beim Neujahrsempfang: „Keine Zusammenarbeit mit Anti-Demokraten“

Neujahrsempfang Stadt FreiburgFeierliche Rahmen beim städtischen Neujahrsempfang im Konzerthaus. Foto: Joers

Rund 1.100 Gäste kamen am Mittwochabend zum Neujahrsempfang der Stadt Freiburg. Dort wählte Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn deutliche Worte mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen.

Gemeinderäte, Wirtschaftsvertreter, Uniklinik-Chef Frederik Wenz, Polizeipräsident Franz Semling, die Führung der Freiburger Feuerwehr, Alt-Politiker wie Gernot Erler und Otto Neideck, der Vorstand des SC Freiburg um Jochen Saier und Oliver Leki, die in Begleitung von Mannschaftskapitän Christian Günter kamen, die in Freiburg beheimate italienische Konsulin Francesca Toninato und sogar der neue rumänische Generalkonsul Vlad Vasiliu aus Stuttgart: Das Who-is-Who der Freiburger Stadtgesellschaft und darüber hinaus, sowie zufällig ausgewählte Bürger, hatte sich am Mittwochabend im Konzerthaus Freiburg eingefunden (die Bilder der Veranstaltung gibt es hier).

OB Martin Horn bei seiner Rede. Foto: Joers

Dort lauschten sie im Großen Saal der Neujahrsrede von Oberbürgermeister Martin Horn, der eine Botschaft mitgebracht: „Es kommt darauf an klar zu stellen, dass wir in einem Deutschland leben, das lebenswert ist“. Auch wenn es angesichts der Krisenherde dieser Zeit schwer falle, gehe es darum „nicht so viel schwarz zu malen“, sagt Horn, und zitierte in seiner Rede Bundestrainer Julian Nagelsmann, der nach der EM in Deutschland appelliert hatte, „dass wir als Gemeinschaft mehr bewegen können, als wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht.“

Horn scheute nicht vor einem Geschichtsexkurs in die Zeit von 1933, als in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht kamen. „Wir sehen ja heute, wie Geschichte verdreht, verfremdet wird – deshalb ist es wichtig zurückzuschauen.“ Und sagte dann in Bezug auf die anstehenden Bundestagswahlen am 23. Februar, die er eine Chance für einen Neuanfang nannte: „Keine Zusammenarbeit mit Anti-Demokraten und Rechtsextremisten, niemals.“ Diese wollten nur unsere Demokratie zuerstören, so Horn. Die rund 1.100 Gäste quittierten Horns Appell mit großem Applaus.

 Für die anstehenden Wahlen und auch danach forderte Horn außerdem Fairness und Respekt im demokratischen und nicht zuletzt „konkrete Lösungen“ für die Menschen. Auch die öffentlich geführte Diskussion um die Rückkehr syrischer Flüchtlinge als erste Reaktion auf das Ende des Kriegs in Syrien kritisierte Horn scharf. „Wenn das das erste ist, was einem dazu einfällt, dann finde ich das erschreckend und auch ein bißchen zynisch“, so Horn und erntete auch für viel Applaus.

In seiner Rede schlug der OB schließlich einen Bogen über die politschen Entwicklungen in Freiburg – blickte voraus auf die anstehende Eröffnung des Westbad-Außenbecken „voraussichtlich im August“. Und dass laut Horn „endlich“ die Never-Ending-Story der Augustinermuseum-Sanierung nach mehr als 20 Jahren Bauzeit „das Ende der Bauzeit“ erreichen wird, sorgte im Publikum für reichlich Schmunzeln. „Wir freuen uns darauf“, so Horn.

Die Wohnungsbauoffensive der Freiburger Stadtbau, die allein in diesem Jahr rund 1.000 Wohnungen bauen wird, war ein weitere zentraler Punkt in Horns Rede, ebenso wie die Fortschritte beim neuen Stadtteil Dietenbach und dem Baugebiet Kleineschholz. Auch in Sachen Klimaschutz will die Stadt Freiburg das Tempo verschärfen: Freiburg, so Horn wolle bis 2030 „fünfmal mehr Solarenergie und zehnmal mehr Windenergie“ als heute erzeugen. Flankiert werden soll das vom Freiburger Klimapakt, zu dem sich jetzt schon rund 40 Institutionen, Vereine und Unternehmen angeschlossen verpflichtet haben.

Horn erwähnte auch die Bauprojekte bei mehreren Sportvereinen wie bei der FT 1844 Freiburg, die kurz vor dem Abschluss stehen und den Hallenneubau beim PTSV Jahn – für beides engagierte sich die Stadt Freiburg mit Förderungen Millionenhöhe. Zur geplanten Sanierung des Eisstadions des EHC Freiburg sagte Horn, dass dieses aktuell „intensiv geprüft“ werde und die Stadt dazu „in den nächsten Monaten“ informieren wolle.

Fotos: Freiburgs OB Martin Horn lud zum Neujahrsempfang ins Konzerthaus

OB Martin HornFreiburg Oberbürgermeister Martin Horn begrüßte zahlreiche Gäste beim Neujahrsempfang im Konzerthaus. Foto: Joers

Rund 1.100 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur sowie zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sind am Mittwochabend zum Neujahrsempfang der Stadt Freiburg ins Konzerthaus Freiburg gekommen. Hier sind die Bilder.

Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus. Foto: Joers
Christian Günter, Kapitän des SC Freiburg, zu Gast auf dem Neujahrsempfang. Foto: Joers
Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus. Foto: Joers
Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus. Foto: Joers
Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus: OB Martin Horn bei seiner Rede Foto: Joers
Neujahrsempfang im Konzerthaus mit dem „ensemble variabile“ der Musikschule Freiburg. Foto: Joers
Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus. Foto: Joers
Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus. Foto: Joers
Die Freiburger M.A.K. Company sorgte mit ihrem Hip Hop-Auftritt für den gefeierten Abschluss. Foto: Joers
Jochen Saier, Vorstand des SC Freiburg, war ebenfalls unter den Gästen des Neujahrsempfangs. Foto: Joers
Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus. Foto: Joers
OB Martin Horn auf dem Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus. Foto: Joers
Neujahrsempfang der Stadt Freiburg im Konzerthaus. Foto: Joers

Jetzt abstimmen: Wer wird Freiburgs Sportlerin des Jahres?

Galanacht des Sports - Sportler des Jahres FreiburgDiese vier Sportlerinnen stehen zur Wahl bei der Abstimmung zu Freiburgs Sportlerin des Jahres 2024 (von links): Cora Zicai, Nele Schutzbach, Dorothea Saar und Jolanda Kallabis. Foto: FWB / Galanacht

Freiburg sucht wieder die Sportlerin, den Sportler und die Mannschaft des Jahres 2024. Die Galanacht des Sports am 22. März 2025 im Konzerthaus Freiburg bietet dafür den festlichen Rahmen. Zum Auftakt der Sportlerwahl stellt der Freiburger Wochenbericht die nominierten Sportlerinnen vor, über die Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit abstimmen können.

Die Galanacht des Sports ist eines der letzten großen Gesellschaftsereignisse der Stadt Freiburg und steht ganz im Zeichen Sportfamilie: Auf der jährlich stattfindenden Eventnacht ehrt die Stadt Freiburg die erfolgreichsten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften und vergibt die städtischen Sportmedaillen für die herausragenden Leistungen des Jahres 2024 – eingerahmt in eine festliche Atmosphäre aus Artistik, Tanz und Glamour. Auch in diesem Jahr lädt der Sportkreis Freiburg in Zusammenarbeit mit Organisator Jens Hoffmann und dem städtischen Sportreferat dazu ein – und das wie gewohnt im festlichen Ambiente des Freiburger Konzerthauses.

Die Sportlerwahl

Höhepunkt des Abends mit sportlichen Showacts, Livemusik und Tanz ist die Sportlerwahl, über deren Ausgang die Freiburgerinnen und Freiburger mit abstimmen können. In den kommenden Wochen stellt der Freiburger Wochenbericht als offizieller Medienpartner die jeweils vier Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften vor, die von einer Jury vorab ausgewählt wurden – den Anfang in dieser Woche machen die nominierten Sportlerinnen.

Der neue Wahlmodus

Ihre Stimme, liebe Leserinnen und Leser, zählt bei der Wahl zu Freiburgs Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2024. Neben dem Publikums-Voting wird in diesem Jahr zusätzlich eine Expertenjury aus dem Sportreferat der Stadt Freiburg, dem Sportkreis Freiburg und dem Freiburger Wochenbericht ihr Votum abgeben. Somit gewinnen die nominierte Sportlerin, Sportler und Mannschaft, die die meisten Wertungspunkte aus Publikums-Voting (50 Prozent) und Jury-Voting (50 Prozent) auf sich vereinen kann. Gibt es zwischen zwei oder mehr Nominierten einen Punktegleichstand, ist am Ende ausschlaggebend, wer mehr Stimmen aus der Publikumswahl erhalten hat.

So stimmen Sie ab

Für die Online-Abstimmung an der Sportlerwahl gehen Sie auf www.galanacht-des-sports.de und geben dort Ihre Stimme ab. Bis zum 10. März 2025 (24 Uhr) ist das Voting freigeschaltet, das Sie auch über diesen Link erreichen:

Das sind die vier nominierten Sportlerinnen:

Universität Freiburg verlässt Elon Musks Kurznachrichtendienst X

Uni FreiburgDie Universität möchte nicht länger auf X kommunizieren und weicht auf die Plattformen Bluesky und Mastodon aus. Foto: Joers

Die Universität Freiburg stellt ihre zentrale Kommunikation auf der Social-Media-Plattform X, ehemals Twitter, ein. Das gab die Uni in einer Pressemitteilung bekannt. Begründet wird der Schritt mit den Entwicklungen auf der Plattform, die den Austritt „notwendig“ gemacht hätten.

Auf der Plattform X ist sei seit einiger Zeit „eine ansteigende Verbreitung von unter anderem gewaltverherrlichendem und demokratiefeindlichem Content zu verzeichnen“, schreibt die Universität Freiburg, gleichzeitig habe die Moderation solcher Inhalte stark nachgelassen. Über einen Rückzug vom Kurznachrichtendienst X sei innerhalb der Universitätsleitung schon länger nachgedacht worden. Auch andere Institutionen in Freiburg sind diesen Schritt bereits gegangen, wie der Wochenbericht im Vorfeld der jetzt getroffenen Entscheidung berichtet hatte.

„Der Austritt der Universität Freiburg unterstreicht ihren Einsatz für eine faktenbasierte Kommunikation und für demokratische Werte, die Vielfalt, Freiheit und Wissenschaft fördern“, sagt die Universitätsrektorin Kerstin Krieglstein über den jetzt erfolgten Abschied der Universität von X. Den Mitgliedern der Universität Freiburg stehe es indes frei, ob sie weiterhin auf X aktiv bleiben möchten. „Als Institution sehen wir die Möglichkeiten, Vielfalt der Meinungsbildung und faktenbasierten Austausch zu stärken, auf anderen Kanälen besser gegeben“, so Krieglstein.

Als Konsequenz aus dem Rückzug baut die Universität ihre Präsenz auf dem Kurznachrichtendienst Bluesky aus. Darüber hinaus wolle die Universität auch verstärkt auf der Plattform Mastodon vertreten sein.

Facebook und Instagram stehen unter Beobachtung

Auch die Entwicklung der zum Meta-Konzern gehörenden Plattformen Facebook und Instagram werde die Universität nach eigener Aussage „weiter genau beobachten“ und „auf die Vereinbarkeit mit ihren Kommunikationszielen und -werten überprüfen“. Hintergrund seien die jüngsten Ankündigungen vom Meta-Chef Mark Zuckerberg, den Umgang mit Faktenüberprüfungen auf Facebook und Instagram lockern zu wollen.

VOX-Sendung: Theresia Fischer und Stefan Kleiser verabschieden sich von Freiburg

Freiburger Stefan Kleiser hat seine Zahnarztpraxis aufgegeben und zieht mit seiner Lebensgefährtin, Ex-Topmodel-Kandidatin Theresia Fischer, nach Hamburg – begleitet wurde der Abschied von Freiburg von einem TV-Team.Freiburger Stefan Kleiser hat seine Zahnarztpraxis aufgegeben und zieht mit seiner Lebensgefährtin, Ex-Topmodel-Kandidatin Theresia Fischer, nach Hamburg – begleitet wurde der Abschied von Freiburg von einem TV-Team. Foto: RTL

Reality-Star und Ex-Topmodel-Kandidatin Theresia Fischer lebt seit vergangenem Jahr mit ihrer Jugendliebe Stefan Kleiser in Freiburg. Vergangenes Jahr waren die beiden erstmals als Paar gemeinsam im TV zu sehen – bei der RTL-Show „Sommerhaus der Stars“ – und ein Millionenpublikum schaute zu. Jetzt steht das ungleiche Paar – dessen Liebe bislang allen Widrigkeiten getrotzt hat – vor einem neuen Kapitel. Stefan hat seine geliebte Zahnarztpraxis verkauft, um mit seiner 26 Jahre jüngeren Partnerin Theresia in Hamburg neu zu beginnen. Doch der Traum vom Neuanfang wird schnell von Realitätssorgen überschattet. Beim Abschied aus Freiburg werden sie von einem TV-Team begleitet. Der fällt schwer, besonders für Stefan, der dort den Großteil seines Lebens verbracht hat.

Für Theresia wird der Umzug zu einer Reise der Gefühle, denn sie hofft, in Hamburg endlich ihr Glück mit Stefan zu finden. Zusätzlich steht Theresia noch eine erneute Beinoperation bevor, die ihr endlich ein schmerzfreies Leben ermöglichen soll. Für ihren Ex-Mann hatte sie sich die Beine um 14 Zentimeter verlängern lassen, bereute dies jedoch später. An Stefans Seite geht sie diesen schweren Schritt, wird das Paar die Belastungen des Neustarts meistern? Wie stark ist ihre Liebe, wenn das Leben in Hamburg vielleicht nicht so beginnt wie erhofft? Das zeigt die VOX-Sendung „Wo die Liebe hinfällt – jedes Paar ist anders“ am kommenden Freitag, 17. Januar, 20.15 Uhr.

Die Band „Hole Full of Love“ begeistert im Freiburger Jazzhaus

Sänger Dario, der auf der Bühne in die Rolle Bon Scotts schlüpft. „Ich versuche, Bons Timbre und das Gefühl zu transportieren.“ Foto: MeyerSänger Dario, der auf der Bühne in die Rolle Bon Scotts schlüpft. „Ich versuche, Bons Timbre und das Gefühl zu transportieren.“ Foto: Meyer

Konzerte der Starkstrom-Band Hole Full of Love sind wie eine Reise in die glorreiche Vergangenheit des Rock’n’Roll. Die fünf Jungs aus Frankfurt gelten als eine der authentischsten AC/DC-Coverbands weltweit. Ihr Programm: Die gesamte Bon-Scott-Ära + „Back in Black“ – und das kommt in Freiburg bestens an. Freitag und Samstag füllten die Jungs das Jazzhaus und rockten sich die Seele aus dem Leib. Manch gestandener Rock-Veteran bekam dabei feuchte Augen. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Ehrenmütze der Freiburger Fasnetrufer geht an den RP-Präsidenten Carsten Gabbert

Freiburgs Finanzbürgermeister Stefan Breiter (r.) durfte sich im vergangenen Jahr über die Ehrenmütze der Fasnetrufer freuen – hier mit seinem Vorgänger – Michael Mack vom Europa-Park (2.v.l.). In diesem Jahr geht die närrische Auszeichnung an RP-Präsident Carsten Gabbert. Foto: Thomas KunzFreiburgs Finanzbürgermeister Stefan Breiter (r.) durfte sich im vergangenen Jahr über die Ehrenmütze der Fasnetrufer freuen – hier mit seinem Vorgänger – Michael Mack vom Europa-Park (2.v.l.). In diesem Jahr geht die närrische Auszeichnung an RP-Präsident Carsten Gabbert. Foto: Thomas Kunz

Die Fasnetfans können es kaum erwarten, bald starten sie in die heiße Phase der fünften Jahreszeit. Zum Auftakt der Saison verleihen die Fasnetrufer bekannten Persönlichkeiten die Ehrenmütze mit dem Katzenschwanz. Die geht an diesem Jahr an den neuen Präsidenten des Regierungspräsidiums, Carsten Gabbert. Die Laudatio hält sein Vorgänger – Freiburgs Finanzbürgermeister Stefan Breiter beim traditionellen Zunftabend am 1. Februar. Die närrische Sause steigt dabei aber nicht mehr in der Festhalle St. Georgen, sondern im Forum Merzhausen. So richtig los geht es wieder am Schmutzige Dunschdig am 27. Februar. Narri, Narro liebe Narren!

Studierende der Hochschule für Musik Freiburg führen „Ein Mittsommernachtstraum“ auf

Ein Mittsommernachtstraum“ spielt im antiken Athen und in einem angrenzenden, verzauberten Wald. Die Geschichte folgt den Hochzeitsvorbereitungen eines Fürstenpaars, den Intrigen von vier Liebenden und einer Laientruppe, die ein Theaterstück probt. Foto: SommernachtstraumEin Mittsommernachtstraum“ spielt im antiken Athen und in einem angrenzenden, verzauberten Wald. Die Geschichte folgt den Hochzeitsvorbereitungen eines Fürstenpaars, den Intrigen von vier Liebenden und einer Laientruppe, die ein Theaterstück probt. Foto: Sommernachtstraum

Große Gefühle zwischen Liebe und Verrat, dazu Zauber und Kampf: Studierende der Hochschule für Musik führen ab 17. Januar vier Mal „Ein Mittsommernachtstraum“ auf. Die Oper von Benjamin Britten basiert auf der berühmten Komödie von William Shakespeare.

Große Gefühle zwischen Liebe und Verrat, dazu Zauber und Kampf: Studierende der Hochschule für Musik führen ab 17. Januar vier Mal „Ein Mittsommernachtstraum“ auf. Die Oper von Benjamin Britten basiert auf der berühmten Komödie von William Shakespeare. Das Stück handelt von der Hochzeit eines Fürstenpaars im antiken Athen und vom Treiben in einem angrenzenden, verzauberten Wald, in dem Feen, Elfen und Trolle herrschen – und von einer Laientruppe, die eigentlich nur ein Theaterstück aufführen möchte.

„A Midsummer Night’s Dream – Ein Mittsommernachtstraum“ ist seit Jahrhunderten eines der am häufigsten aufgeführten Theaterstücke. Die Geschichte spielt im antiken Athen und in einem angrenzenden, verzauberten Wald. Sie folgt den Hochzeitsvorbereitungen des Fürstenpaars Theseus und Hippolyta, den Intrigen von vier Athener Liebenden und einer Laientruppe, die ein Theaterstück probt, das vor der Hochzeit aufgeführt werden soll. Die Gruppen finden sich in einem Wald wieder, in dem Feen, Elfen und Trolle herrschen und versuchen, die Menschen zu manipulieren und ihre jeweils eigenen Interessen durchzusetzen. In drei Akten wird berichtet, was sich in den Tagen und Nächten rund um die Sommersonnenwende an komischen und tragischen Ereignissen abspielt – bis hin zu einem Schauspieler, der in einen Esel verwandelt wird.

Alexander Schulin, der das „Institut für Musiktheater“ an der Hochschule für Musik Freiburg leitet, erklärt die Faszination der Geschichte: „Es ist ein Stück, das jede Generation wieder von Neuem anspricht, weil es um allgemein gültige menschliche Beziehungsfragen geht.“
Für die Arbeit mit Studierenden sei diese Oper besonders gut geeignet, weil die Protagonisten meist jung seien und es ein großes Rollenspektrum zu besetzen gebe.

Wie zu William Shakespeares Zeiten üblich wird es kein aufwendiges Bühnenbild geben. Bei den Kostümen wird das Team der Hochschule unterstützt durch Monika Kälberer, Studentin der „Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart“. Studierende der dortigen Kostümklasse haben auch in den letzten Jahren mehrmals das Kostümbild für Opern an der Hochschule für Musik Freiburg entworfen.
Die Aufführungen finden statt am Freitag, 17. Januar, Samstag, 18. Januar, Montag, 20. Januar und Mittwoch, 22. Januar jeweils um 19 Uhr in der Hochschule für Musik. Tickets gibt es in Platzgruppe zwei ab 8 Euro, in Platzgruppe eins ab 12 Euro.

Gedrückte Stimmung beim Neujahrsempfang der IHK Südlicher Oberrhein in Freiburg

IHK Südlicher OberrheinBis auf den letzten Platz gefüllt war am Montagabend das Konzerthaus beim Neujahrsempfang der IHK in Freiburg. Foto: Sven Meyer

Es sei nicht leicht, derzeit positive Stimmung zu verbreiten, sagt Eberhard Liebherr, der Präsident der IHK Südlicher Oberrhein in Freiburg anlässlich des Neujahrsempfangs der Kammer am Montagabend im Freiburger Konzerthaus. Die nächste Bundesregierung habe viele „hausgemachte Probleme“ zu lösen. Diese Probleme seien struktureller Natur und nicht konjunkturabhängig, so Dieter Salomon, der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Es gehe dabei um die „großen Ds“ der Demografie, der seit 20 Jahren verpassten Digitalisierung, der schleppend verlaufenden Dekarbonisierung der Wirtschaft, der Deglobalisierung durch die Abschottung der USA und Chinas und der drohenden Deindustrialisierung in Deutschland, die Arbeitsplätze bedroht. „Wir sind derzeit nicht wettbewerbsfähig“, so Liebherr und Salomon auf dem Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein in Freiburg. Die Unsicherheit in der Wirtschaft sei groß, man stecke in der „Rezessionsfalle“, die Situation musse mit Realismus betrachtet werden, nur dann seien Reformen möglich. Die Ampel-Koalition habe viele der strukturellen Probleme zwar nicht verursacht, wohl aber habe sie es verpasst, gegenzusteuern, so Salomon.

IHK-Geschäftsführer kritisiert die Bundespolitik

Die Politik vor allem von Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) empfinde er als „zu dirigistisch“, so Salomon weiter. Er wünsche sich einen Reformkurs wie zuletzt vor 20 Jahren unter Gerhard Schröder (SPD) für die Wirtschaft im Land. „Angela Merkel hat davon als Kanzlerin 16 Jahre profitiert.“ Die Bürokratie sei erdrückend für die Unternehmen, so Liebherr. Rund ein Viertel der Arbeitszeit in den Betrieben gehe mittlerweile für Verwaltungsarbeit verloren. Beim Bürokratieabbau passiere zu wenig und zu langsam.

Fachkräfte-Zuwanderung als zusätzlicher Zündstoff

Salomon forderte zudem mehr Engagement bei der Zuwanderung von Fachkräften von der deutschen Politik. Rund ein Viertel der Beschäftigten habe einen Migrationshintergrund. Die Fremdenfeindlichkeit mancher Politiker drohe die Probleme nur noch schlimmer zu machen. Mit Blick auf die häufig geäußerte Kritik an der Generation Z und deren angeblich fehlendem Arbeitswillen konstatierte Salomon zudem, dass er den Eindruck habe, dass es ein gesamtgesellschaftliches Problem sei, dass viele Menschen den Zusammenhang zwischen Wohlstand und den Voraussetzungen für Wohlstand aus den Augen verloren hätten.

Der Jugendforscher Simon Schnetzer als Gastredner bei dem Empfang betonte zudem, dass junge Menschen in der Regel die gleichen Wertevorstellungen hätten wie vorherige Generationen. Allerdings sei der Lebensrhythmus der digital aufgewachsenen „Generation Zukunft“ tatsächlich sehr schnell. Dem müsse die Wirtschaft Rechnung tragen, wenn Unternehmen erfolgreich um Nachwuchskräfte werben wollen.

Autor: Bernd Peters

Volksbank Freiburg: Neue Vorstandskonstellation

Volksbank Freiburg: Volker Spietenborg und Stephan Heinisch.Volker Spietenborg (links) und Stephan Heinisch bilden ab sofort den Vorstand der Volksbank Freiburg. Foto: Volksbank Freiburg

Der Vorstand der Volksbank Freiburg geht mit einer neuen Konstellation in die Zukunft. Stephan Heinisch und Volker Spietenborg folgen auf Uwe Barth, der sich in den Ruhestand verabschiedete. Die Zuständigkeiten unter den Vorständen werden damit neu aufgeteilt.

Zum Jahresende 2024 hat sich Uwe Barth nach 17 Jahren als Vorstandsmitglied der Volksbank Freiburg in den Ruhestand verabschiedet. Stephan Heinisch und Volker Spietenborg setzen die Vorstandsarbeit seit Januar als Duo fort. Damit setzt die Volksbank Freiburg auf Kontinuität, um den Erfolgskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen.

Die Ressortzuständigkeiten werden im Zuge dessen neu aufgeteilt: Volker Spietenborg übernimmt die Leitung des gesamten Vertriebs. Die Verantwortung für die internen Bereiche der Volksbank liegt zukünftig bei Stephan Heinisch. Es wird keinen Vorstandssprecher geben.

„Die genossenschaftlichen Werte sind zeitlos und bieten uns einen geeigneten Rahmen, um den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Durch die Verbindung traditioneller Werte mit innovativen Impulsen halten wir unsere Bank modern und zukunftsfähig“, so das gemeinsame Statement. Die Volksbank Freiburg ist überzeugt, mit der neuen Vorstandskonstellation weiterhin einer stabilen und erfolgreichen Zukunft entgegenzublicken.