Marie aus Ehrenkirchen hat es bei GNTM in die nächste Runde geschafft. Foto: Pro Sieben/Daniel Graf
Am vergangenen Donnerstag ist die neue Staffel der beliebten TV-Show „Germany’s next Topmodel“ gestartet. 100 junge Frauen wurden zum Casting mit Heidi Klum und ihrer Tochter Leni eingeladen – aber nur 49 Kandidatinnen kamen in Runde zwei.
Die 24-jährige Anna Himmelspach aus Freiburg und die 21-jährige Marie aus Ehrenkirchen konnten überzeugen und stellen sich am Donnerstag (20.15 Uhr, Pro Sieben) erneut spannenden Model-Challenges. Unter anderem müssen sie auf dem Laufsteg in Kleidern von Star-Designerin Lessja Verlingieri überzeugen. Deren Kreationen trugen bereits Lady Gaga, Jennifer Lopez oder Cardi B.
Anna aus Freiburg macht auf dem Laufsteg im Kleid von Star-Desginerin Lessja Verlingieri in der morgigen Folge eine gute Figur – ob das zum Weiterkommen reicht? Foto: Pro Sieben/Daniel Graf
Die männlichen Nachwuchsmodels bekommen mittwochs (20.15 Uhr, Pro Sieben) ihre eigene Show. „Zum ersten Mal in der Geschichte von GNTM – eine ganze Folge nur mit Boys“, so Heidi Klum. Dafür holte sie sich Supermodel Naomi Campbell an ihre Seite. Auch hier betreten 100 Kandidaten die Bühne, nur die Hälfte kommt weiter. Mit dem 27-jährigen Nawin ist hier auch ein Freiburger dabei. Seine Chancen Mittwochabend weiter zu kommen stehen gut, denn auf den Plakaten, mit denen in zahlreichen Städten – auch in Freiburg – für die TV-Show geworben wird, ist er zu sehen. Mit zwölf weiteren Kandidaten hat ihn Heidi Klum persönlich dafür ausgewählt. Ich bin gespannt!
Der 27-jährige Nawin (links) aus Freiburg ist Mittwochabend bei „Germany’s next Topmodel“ zu sehen. Foto: Pro Sieben/Nadine Rupp
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ein Freiburger Nachwuchsmodel bei „Germany’s next Topmodel“ für Gesprächsstoff gesorgt hat. Zuletzt war hier Valeria Zock vor fünf Jahren zu sehen – sie galt als Heidi Klums Favoritin, flog jedoch relativ schnell wieder aus der Show. Besser lief es 2019 für Cäcilia Zimmer – die Freiburgerin schaffte es sogar ins Finale. Ganz ohne Zickereien und Drama überzeugte sie hier. Mal sehen, ob das unsere aktuellen Kandidaten auch schaffen.
Viel los war am Sonntag im Francek-Salon: Francek Prsa und sein Team sorgten bei dem Miss Germany-Kandidatinnen vor dem Finale im Europa-Park wieder für den perfekten Look.
Gefeiert wurde außerdem 20 Jahre Miss Germany Umstyling. Foto: Privat
20 Jahre Miss Germany-Styling bei Francek – das wurde am Sonntag groß gefeiert. Denn auch in diesem Jahr waren die Kandidatinnen in Freiburg zu Gast. Starfriseur Francek Prsa und sein Team sorgten bei jeder der Titel-Anwärterinnen für den perfekten individuellen Look. Es wurde entspannt geplaudert und gescherzt. „Es sind alles unglaublich tolle Persönlichkeiten“, so Francek Prsa. Das Miss Germany Finale geht am Samstag im Europa-Park über die Bühne.
Dieses Jahr ist alles anders: Zum ersten Mal entscheidet das Publikum vor Ort, wer mit dem Titel ausgezeichnet wird und zum ersten Mal gibt es die Show live auf TikTok, wo ebenfalls gevotet werden kann, und zum letzten Mal findet die Show im Europa-Park statt. Moderatorin des Abends ist TV-Moderatorin, Lola Weippert. Mit dabei: 500 Gäste vor Ort und die neun Finalistinnen aus über 1.000 Bewerbungen. Von der KI-Ärztin, der Patentanwältin und der Zimmerin über die Unternehmensberaterin, der CEO mit über 300 Mitarbeitenden bis hin zu Frauen mit einer Online-Konditorei, einem Inklusion-Fashion-Label und einer Frauen-Gesundheits-App.
Wann immer der Spielzeugaffe seine Trommelstäbe schwingt, kommt es zu merkwürdigen Todesfällen. Foto: Motion Pictures
„Final Destination“ trifft Horror à la Stephen King – und das mit viel schwarzem Humor. Die ersten Kritiker von „The Monkey“ sind begeistert – für einige hat der sogar das Potenzial, der Horror-Hit des Jahres zu werden. In dem Film von „Longlegs“-Macher Osgood Perkins sorgt ein Spielzeugaffe für rätselhafte Todesfälle.
Wann immer ihr Spielzeugaffe seine Trommelstäbe schwingt, kommt es im Umfeld der Zwillingsbrüder Hal und Bill zu den absurdesten Todesfällen. Um eine Katastrophe zu verhindern, schmeißen die beiden ihn kurzerhand weg. Als es Jahre später erneut zu rätselhaften Toden kommt, müssen sich die seither zerstrittenen Brüder (beide Theo James, „The White Lotus“) zusammenraufen, um den verfluchten Affen aufzuspüren und endgültig zur Strecke zu bringen.
Für die Verfilmung der gleichnamigen Kurzgeschichte von Stephen King haben Regisseur Osgood Perkins, der mit „Longlegs“ einen der großen Horror-Hits des Jahres 2024 abgeliefert hat und Produzent James Wan („The Conjuring“-Franchises) ihre Kräfte gebündelt, um den irrwitzigsten Schocker des Jahres vorzulegen, bei dem ein wilder Kill den nächsten jagt. Die ersten Kritiker sind begeistert von der Horrorkomödie mit viel schwarzem Humor. Genauso wie Stephen King selbst: „So etwas wie ’The Monkey’ habt ihr noch nie zuvor gesehen. Das ist völlig verrückt. Als jemand, der sich von Zeit zu Zeit in Wahnsinn geübt hat, sage ich das mit vollster Bewunderung“, schreibt der 77-Jährige bei „Threads“.
In weiteren Rollen sind „Der Herr der Ringe“-Star Elijah Wood, Sarah Levy („Schitt’s Creek“), Tatiana Maslany („Orphan Black“), Laura Mennell („Project Blue Book“), Christian Convery („Sweet Tooth“) und Rohan Campbell („Halloween Ends“) zu sehen.
Matthias (Albrecht Schuch) spielt die Rolle für die er gebucht wird perfekt, doch dabei hat er seine eigene Identität verloren. Foto: Wild Bunch Germany
Matthias (Albrecht Schuch), Inhaber der Agentur „My Companion“, ist ein Meister seines Fachs. Ob ein „kultivierter Freund“, „perfekter Sohn“, oder ein Sparringspartner, um einen Ehekrach zu proben: Matthias ist dafür perfekt. Obwohl er sich darin auszeichnet, täglich jemand anderes zu sein, besteht die wahre Herausforderung für ihn darin, einfach er selbst zu sein.
Als seine Freundin Sophia (Julia Franz Richter) ihn wegen Gefühllosigkeit allein im stylischen Domizil zurücklässt, muss Matthias in die Gänge kommen – und löst auf dem Weg zur Selbsterkenntnis eine Kettenreaktion von absurdem Ausmaß aus. Bernhard Wenger geht in der Tragikomödie dem Alltag im „late capitalism“ mit subtilem Humor und präzisem Blick für den Wahnsinn des „Normalen“ auf den Grund
Ist der sonderbare Bird (Franz Rogowski) wirklich der, für den er sich ausgibt? Foto: MFA Filmverleih
Bailey lebt mit ihrem Vater Bug (Barry Keoghan) in einem besetzten Haus in Kent, nahe London. Anstatt sich um Bailey zu kümmern, konzentriert sich Bug, wenn er nicht gerade zugekokst die Nächte durchfeiert, lieber auf seine neueste Geschäftsidee: Er will aus dem Sekret einer speziellen südamerikanischen Kröte eine halluzinogene Superdroge entwickeln und teuer verkaufen. Nachdem sie im Streit mal wieder von zu Hause abgehauen ist, trifft Bailey auf den sonderbaren Bird (Franz Rogowski), der in Purzelbäumen und im Faltenrock wie aus dem Nichts auf sie zukommt. In einer Welt, in der sich niemand um sie kümmert, wird Bird zu Baileys engstem Vertrauten. Aber ist Bird wirklich der, als der er sich ausgibt?
Die gefeierte Regisseurin Andrea Arnold („American Honey“) erzählt eine berührende und poetische Geschichte, die irgendwo zwischen Märchen und Drama einzuordnen ist. Herausragend besetzt mit Franz Rogowski („Passages“) in der Titelrolle als Bird und Barry Keoghan („The Banshees of Inisherin“) als Bug neben der Newcomerin Nykiya Adams.
Der SC sicherte sich in drei Bundesliga-Spielen neun Punkte – eine mehr als beachtliche Bilanz. Foto: Detlef Berger
Drei Niederlagen gegen Topteams ließ der SC Freiburg drei 1:0-Siege folgen, zwei davon auswärts. Das ist nicht selbstverständlich und sorgt zu Recht für eine breite Brust bei den Breisgauern. Am Freitag (20.30 Uhr / DAZN) gegen Bremen bekommt der SC die nächste Chance, sich einen Verfolger vom Leib zu halten.
Es wirkte fast wie abgesprochen und war doch so passend: Cheftrainer Julian Schuster und zwei seiner Spieler (Matthias Ginter, Christian Günter) wählten nach dem Sieg auf St. Pauli die Formulierung „reife Leistung“, um zu beschreiben, was dem SC im hohen Norden gelungen war. „Das dritte Spiel zu null ist sehr schön, und zeigt wie hart wir als Team gegen den Ball spielen“, freute sich Kapitän Christian Günter über Sieg Nummer drei.
„Waren sehr kritisch“
Eine solche Serie ohne Gegentor hinzulegen war nach den Niederlagen gegen Frankfurt, Stuttgart und Bayern München nicht unbedingt zu erwarten – aber auch alles andere als ein Zufall. „Wir haben ein paar Sachen angesprochen, im Detail, und waren sehr kritisch miteinander. Ich bin froh, dass wir so eine Serie gestartet haben“, berichtete Vincenzo Grifo, der seinen dritten verschossenen Elfmeter in Folge einigermaßen gut verkraftet zu haben schien. Insbesondere die Mannschaft ließ sich von Grifos Fehlschuss kurz vor der Pause nicht beirren, sondern erzwang in der 88. Minute das Siegtor durch Christian Günter: „Wenn wir da schlecht reagieren, machst Du nicht so ein Tor, sondern fängst Dir hinten eines. Das hat die Manschaft hinbekommen und das ist nicht so einfach“, lobte Schuster seine Mannschaft.
Dass die Freiburger mit jetzt 36 Punkten erneut im Rennen um die vorderen Plätze stehen, sei laut Günter das Ergebnis harter Arbeit und einer cleveren Herangehensweise: „Die Qualität haben wir in der Mannschaft, um die Spiele zu entscheiden. Es geht wirklich darum, dass wir gegen den Ball den vollen Fokus drauf legen. Das haben wir die letzten Spiele gemacht. Wir haben uns nicht locken lassen“, so Günter.
Auch sein Trainer freute sich, dass die Mannschaft aus den drei Niederlagen nach der Winterpause die richtigen Schlüsse gezogen hat. „Negativergebnisse sind die Möglichkeit, sich auf gewisse Dinge zu fokussieren. Wir haben einen kleinen Reset-Knopf gedrückt und wieder an der Basis gearbeitet. Es ging darum den Fokus wieder auf die richtigen Dinge zu legen, das ist die Grundlage“, so der SC-Coach. Selbstverständlich ist es aber nicht, so eine Trendumkehr hinzubekommen und das liegt auch am Charakter des Teams, betont Matthias Ginter. „Es zeichnet die Mannschaft aus, in solchen Situationen immer da zu sein, egal wie schwer es davor war.“ Schon beim 1:0 in Bochum sei es „nicht einfach“ gewesen, ebenso wenig jetzt auf St. Pauli. Es spreche für das Team die Spiele „hinten raus noch ziehen zu können“ so der Weltmeister von 2014.
Gegen Werder Bremen und danach in Augsburg soll dieser Trend nach Möglichkeit fortgesetzt werden. „Ich würde es mir total wünschen, wenn wir so weitermachen“, sagt Grifo mit Blick auf das Freitagabendspiel gegen Werder. Mit diesem Wunsch ist er sicher nicht allein.
Freuen sich über ein gutes Jahr 2024: Lars Hopp, Daniel Zeiler und Bernd Rigl, Vorstände der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau (v.l.). Foto: Meyer
Mit rund 200.000 Privatkunden und 20.000 Firmenkunden ist die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ein Schlüsselspieler in der Region – zumal sie sich auch stark für das Gemeinwohl in der Region einsetzt. Die jüngsten Zahlen strotzen vor Stärke.
Das Jahr 2024 war für die Sparkasse ein Jahr voller positiver Entwicklungen und richtungsweisender Entscheidungen, sagte Daniel Zeiler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, am Montag vor Medienvertretern bei der Vorstellung der Jahresbilanz für 2024 im FinanzZentrum Freiburg.
„Wir haben unsere Position als attraktiver Arbeitgeber und wichtiger Förderer der Region weiter gestärkt und gezeigt, wie wir auch in wirtschaftlich herausfordernden Phasen unserer Verantwortung gerecht werden“, so Zeiler weiter. Mit einer Bilanzsumme von 8,4 Milliarden Euro und einem Anstieg des betreuten Kundenvolumens auf 15,8 Milliarden Euro hat sich Südbadens größtes Kreditinstitut erneut als verlässlicher Partner für die Menschen und Unternehmen in der Region behauptet.
Die starke Nachfrage nach Krediten bewertet der Vorstandsvorsitzende als „ein deutliches Signal des Vertrauens, das unsere Kunden in uns setzen.“ Trotz globaler und wirtschaftlicher Unsicherheiten hat die Sparkasse mit 1,1 Milliarden Euro neuen Krediten dazu beigetragen, die Region in herausfordernden Zeiten zu unterstützen. Auch der Wertpapierumsatz stieg um über 50 Prozent, was deren Engagement in Zeiten der Unsicherheit unterstreicht.
„Trotz des turbulenten Umfelds konnten wir unsere Effizienz weiter steigern“, betonte Zeiler: „Ein weiteres zukunftsweisendes Zeichen ist unser klarer Fokus auf Nachhaltigkeit, mit dem ehrgeizigen Ziel, bis 2035 treibhausgasneutral zu werden.“
Durch den gezielten Ausbau des Eigenkapitals schafft die Sparkasse die Basis, auch in schwierigen Jahren als stabiler Partner für die Region und für ihre Kunden da zu sein. Zeiler: „Wir haben nicht nur unsere Zahlen und Prozesse optimiert, sondern vor allem eines unter Beweis gestellt: Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und unseren öffentlichen Auftrag mit Nachdruck zu erfüllen.“
Solide Firmen in der Region
Vorstandsmitglied Bernd Rigl erläuterte, dass bei vielen Unternehmen in der Region die aktuelle Stimmung schlechter sei als es die tatsächlichen Zahlen sind. Eine Insolvenzwelle in der Region erwarte er nicht. „Die Betriebe haben viele Jahre gut und vorausschauend gewirtschaftet und sind heute viel widerstandsfähiger als vor 20 Jahren“, betonte er.
Nach einem Rückgang der Nachfrage nach Baufinanzierungen im Jahr 2023 hat sich das Neugeschäft in diesem Bereich spürbar erholt. 2024 wurden neue Wohnbaudarlehen im Volumen von 416 Mio. Euro zugesagt (VJ: 282 Mio. Euro). Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf das leicht rückläufige Zinsniveau zurückzuführen. Die Nachfrage nach Immobilien bleibt ungebrochen hoch.
Die Sparkassen-Immobilien-Gesellschaft konnte ihr Immobiliengeschäft im Jahr 2024 ausbauen. Trotz anhaltender Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt erzielte die Sparkassentochter Zuwächse bei Immobilienvermittlungen und Immobilienumsätzen. Mit 147 Kaufverträgen wurde das Vorjahresergebnis (125) übertroffen. Auch der Immobilienumsatz stieg spürbar: Während 2023 55,1 Mio. Euro umgesetzt wurden, konnte 2024 ein Volumen von 63,3 Mio. Euro realisiert werden.
Die Polizei sucht nach wie vor nach wichtigen Zeugen in einem Mordfall von 1994. Symbolfoto: Adobe.Stock
Nach einem Fernsehbeitrag über die 1994 getötete 19-jährige Waldkircherin Concetta Daniele sieht sich die Polizei Freiburg zu einer Richtigstellung veranlasst. Anders als in einem TV-Beitrag behauptet sind drei Zeugen, die im Zusammenhang mit dem ungeklärten Mordfall stehen, der Polizei nach wie vor nicht bekannt.
Am 31. Januar 2025 wurde im ZDF ein Fernsehbeitrag über den bisher ungeklärten Mordfall an Concetta Daniele aus dem Jahr 1994 ausgestrahlt. Die 19-jährige Waldkircherin war in der Nacht des 23. Oktober 1994 das letzte Mal lebend gesehen worden und acht Tage später von einem Pilzsammler zufällig in einem Waldgebiet zwischen Ehrenstetten und St. Ulrich tot aufgefunden worden. Die junge Frau war erdrosselt worden, wie die Ermittlungen damals ergaben.
In dem ZDF-Beitrag war laut Angaben der Kriminalpolizei Freiburg berichtet worden, dass das Opfer im Vorfeld der Tat bei drei jungen Männern mitgefahren sei. Sie habe dieses Auto, einen roten Kleinwagen, in der Habsburgerstraße in Freiburg verlassen. „Fälschlicherweise“, so die Kripo, wurde in dem Beitrag ausgeführt, dass diese drei Zeugen zwischenzeitlich ermittelt worden seien. „Dies trifft nicht zu“, so die Freiburger Kriminalpolizei in einer Presserklärung. Der TV-Beitrag sei im Vorfeld nicht mit der Kripo abgestimmt gewesen, heißt es weiter.
Kripo erneuert Zeugenaufruf
Die Kriminalpolizei Freiburg fragt statt dessen nach wie vor: Wer sind die drei jungen Männer, bei denen Concetta Daniele und ihre Freundin am Sonntagabend, dem 23. Oktober 1994, zwischen 22 und 23 Uhr von Freiburg-Haslach in die Habsburgerstraße mitgefahren sind? Sie kommen als wichtige Zeugen für den bisher ungeklärten Mordfall in Betracht.
Die drei Personen werden dringend gebeten, sich bei der Polizei unter 07 61 / 8 82 – 28 80 zu melden.
Der EHC Freiburg reagiert auf seine Niederlagenserie in der DEL 2 und verpflichtet den 53-jährigen Martin Stloukal als neuen Cheftrainer. Der Tscheche steht zunächst bis Saisonende als Trainer hinter der Bande der Wölfe.
Zwölf Niederlagen in Folge, in denen der EHC Freiburg nur zwei Punkte einfahren konnte: Diese Horrorbilanz macht dem EHC in der aktuell heißen Saisonphase der DEL 2 schwer zu schaffen. Um das Ruder doch noch umzureißen und der drohenden Playdown-Teilnahme fern zu bleiben, hat der Verein nun ein weiteres Mal auf der Trainerposition reagiert.
Martin Stloukal, der in der Vergangenheit die Orli Znojmo und den Klagenfurter AC in der internationalen ICE Hockey League sowie den slowakischen Erstligisten HK Skalica trainierte, übernimmt ab sofort bei den Breisgauern. Der Nachfolger von Interimstrainer und Wölfe-Sportdirektor Peter Salmik ist bereits in Freiburg eingetroffen und hat am Donnerstag die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft geleitet. Stloukal ist nach Timo Saarikoski, Mikhail Nemirovsky und Salmik bereits der vierte Trainer der Wölfe in der laufenden Spielzeit.
„Wir mussten in unserer jetzigen Situation dringend Veränderung vornehmen“, sagte Salmik. „Nach guten Gesprächen“ mit Stloukal sei die Wahl auf den deutsch sprechenden Tschechen als neuen Cheftrainer gefallen. „Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Mann ist, um uns jetzt in dieser entscheidenden Phase weiterzuhelfen“, ist sich Salmik sicher.
Die Wölfe sind sechs Partien vor Ende der Hauptrunde nur noch einen mageren Punkt von den Playdown-Plätzen entfernt, die die Teilnahme an der Abstiegsrunde bedeuten würden. Am Freitag gastiert der EHC beim Tabellensechsten EV Landshut, ehe am Sonntag (18.30 Uhr) das nächste und besonders wichtige Heimspiel in der Echte Helden Arena ansteht: Gegner sind dann nämlich die Eisbären Regensburg, die als Drittletzte der DEL 2 aktuell sechs Punkte hinter Freiburg rangieren.
Heftige Niederlagenserie: Wölfe-Sportdirektor Peter Salmik an der Bande beim EHC. Foto: Detlef Berger
Die Ringdrossel und das Auerhuhn sind zwei der vom Aussterben bedrohten Arten, die im Vogelschutzgebiet „Südschwarzwald“ zuhause sind. Ihre Lebensräume sollen erhalten und verbessert werden. Foto: FWB-Montage / Ingmar Harry / Adobe.Stock, creativenature.nl
Um zum Teil stark bedrohte Arten wie Auerhuhn, Dreizehenspecht, Zitronenzeisig oder Ringdrossel zu schützen, wurde das Vogelschutzgebiet „Südschwarzwald“ geschaffen. Dieses gehört zu den fünf größten in Baden-Württemberg – das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat nun einen Managementplan für das Gebiet veröffentlicht.
Mit insgesamt rund 33.500 Hektar erstreckt sich das Vogelschutzgebiet Südschwarzwald auf zehn Städte und 30 Gemeinden in den drei Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut, Lörrach und im Stadtkreis Freiburg und gehört zu den fünf größten Vogelschutzgebieten in Baden-Württemberg. „Es wurde geschaffen, um wichtige Lebensräume verschiedener Vogelarten zu schützen, die in der Region vorkommen. Das Besondere an dem überwiegend von Wald bedeckten Gebiet ist, dass wir hier Vogelarten haben, von denen ein Großteil des landesweiten Bestandes nur noch im Südschwarzwald vorkommt. Diese sind teilweise stark gefährdet und vom Aussterben bedroht. Zum Beispiel die Ringdrossel, der Zitronenzeisig oder auch das Auerhuhn. Insofern hat der Südschwarzwald eine große Bedeutung“, erklärt Ina Hartmann vom RP Freiburg. „Zum Beispiel leben am Schauinsland im Wald Arten wie der Dreizehenspecht, Grauspecht oder eben die Ringdrossel. Im Offenland mit strukturreichen Weidfeldern findet man den Neuntöter und das Schwarzkehlchen.“
Bei den Zielen und Maßnahmen des Managementplans „geht es hauptsächlich darum, die artspezifischen Lebensräume wie bestimmte Waldlebensräume, Weidegebiete in den Hochlagen oder auch Feuchtgebiete zu erhalten und zu entwickeln. Ein zweiter wichtiger Punkt ist es, störungsarme Brutplätze während der Fortpflanzungszeit zu erhalten. Für die Spechte beispielweise sollen Altbäume und Totholz stehen gelassen werden, die dann von den Vogelarten als Höhlenbäume oder Nahrungshabitate genutzt werden.“ Für die Vogelarten im Wald brauche es unter anderem eine naturnahe Waldwirtschaft, für viele Offenland-Vogelarten sei eine extensive Beweidung der Weidfelder eine zentrale Maßnahme – beispielweise für die Heidelerche oder den Neuntöter. Eine besondere Bedeutung hätten dabei die Hochweiden in den Hochlagen des Schwarzwalds, insbesondere für die seltenen Bergvogelarten wie den Zitronenzeisig und die Ringdrossel.
„Unser Ziel ist es jetzt, dass der Managementplan in die Umsetzung geht. Für die Behörden ist dieser verbindlich, für Bewirtschafter und Eigentümer eine Empfehlung. Aber die Lebensräume zu erhalten und zu verbessern ist eine Gemeinschaftsaufgabe und gelingt nur, wenn alle Akteure im Gebiet zusammenarbeiten “, so Ina Hartmann.
Das Vogelschutzgebiet ist Teil des europaweiten Natura 2000-Netzwerkes, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, gefährdete Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume zu erhalten. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 90 Vogelschutzgebiete, die zusammen mit den FFH-Gebieten das europäische Natura 2000-Netzwerk bilden. Im Regierungsbezirk Freiburg gibt es 34 Vogelschutzgebiete und 67 FFH-Gebiete.