Geplantes Neubauvorhaben der Familienheim Freiburg am Kaiserstuhlring in Umkirch. Foto: Familienheim Freiburg eg
Eine positive Bilanz für 2025 zog die Baugenossenschaft Familienheim Freiburg: Nicht nur ist das Unternehmen wirtschaftlich gesund, sondern investiert auch stark in den Wohnungsbestand.
Die Baugenossenschaft Familienheim Freiburg hat im Geschäftsjahr 2025 mit Investitionen von 14,5 Millionen Euro in Neubau und Bestand erneut einen Höchststand erreicht. Das geht aus einer Pressemitteilung der Familienheim Freiburg Baugenossenschaft hervor. Demnach floßen zwölf Millionen Euro in die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestands. 2,5 Millionen Euro investiert die Familienheim in Neubauprojekte, vor allem in den Erwerb eines Grundstücks in Umkirch.
Die Bilanzsumme lag zum Stichtag 31. Dezember 2025 bei 166,4 Millionen Euro und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der Jahresüberschuss belief sich auf rund 2,8 Millionen Euro, was leicht unter dem Vorjahreswert liegt. Die Eigenkapitalquote stieg von 48,4 auf 49,7 Prozent und erhöhte damit laut Genossenschaft die finanzielle Stabilität des Unternehmens.
Ein Teil des Bilanzgewinns in Höhe von 360.000 Euro wird als Dividende an die 8.115 Mitglieder ausgeschüttet, was vier Prozent je Genossenschaftsanteil entspricht. Der Großteil des Überschusses – etwa 2,4 Millionen Euro – wurde in die Rücklagen eingestellt. Die Vertreterversammlung entlastete Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2025.
Im Rahmen der Vertreterversammlung stellte sich zudem der neue Vorstand vor. Alexander Ehrlacher übernimmt den kaufmännischen Bereich von Christian Brokate, der Ende März aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Georg Selinger wurde als nebenamtlicher Vorstand berufen und bringt die für die genossenschaftliche Spareinrichtung erforderlichen Qualifikationen mit. Ab 1. August wird Markus Scherrle den Vorstand im technischen Bereich komplettieren.
Die durchschnittliche Kaltmiete lag 2025 bei 7,61 Euro pro Quadratmeter und damit deutlich unter dem Freiburger Mietspiegel, der für 2025/2026 eine ortsübliche Vergleichsmiete von 10,81 Euro pro Quadratmeter ausweist. Aufgrund gestiegener Kosten, insbesondere durch die Anforderungen des Klimaschutzes, wird die Genossenschaft in diesem Jahr Mieterhöhungen vornehmen, die den Abstand zur Vergleichsmiete verringern werden.
Zum Jahresende 2025 verwaltete die Familienheim Freiburg 2.756 Wohnungen, 37 gewerbliche Einheiten sowie 2.066 Garagen und Stellplätze. Die Spareinrichtung der Genossenschaft verzeichnete zum Stichtag Spareinlagen in Höhe von 43,9 Millionen Euro. Die Zahl der Mitglieder sank leicht auf 8.115.
Sebastian (l.) und David Franke
sorgen mit dem Song „Der DJ spielt Samba“ für gute Laune. Foto: privat
„Die Frankes“ sind durch die VOX-Sendung „Das spanische Dorf“ und weitere TV-Formate bekannt geworden. Der Freiburger Promi-Einrichter Sebastian Franke und sein Mann David sind aber auch mit Reality-Stars und Promis befreundet – auf ihrer Traumhochzeit in Ihringen vor sechs Jahren waren beispielsweise Dee Rhodes, Frontsängerin der „Weather Girls“, und TV-Sternchen Gina-Lisa Lohfink zu Gast.
Jetzt haben die beiden mit „Der DJ spielt Samba“ ihren ersten Partysong veröffentlicht. „Ein Ohrwurm, der für gute Laune sorgt und perfekt zum Sommer passt“, so Sebastian Franke. Das Lied hatten die beiden „schon lange in der Schublade“, bis Sänger Lucas Cordalis – der Mann von TV-Sternchen Daniela Katzenberger – sagte: „Mensch, macht das Lied.“ Das wurde dann prompt in dessen Tonstudio aufgenommen, „in den heiligen Hallen seines Vaters Costa Cordalis“. David und Sebastian singen, Sebastians Vater spielt das Saxophon.
Und der Song kommt gut an: „ Es gab viele Vorbestellungen, es spielen ihn schon einige Radiosender und er ist auf Partys zu hören, da sind wir sehr stolz.“ Für Auftritte sind sie auch schon gebucht – beispielsweise beim Oktoberfest. Ihr Ziel ist aber nicht der Ballermann, sondern der „Fernsehgarten“. Erstmal geht es aber nach Mallorca, um vier neue Songs aufzunehmen. Übrigens, im September sind die beiden bei der VOX-Doku-Soap von Daniela Katzenberger zu sehen – mehr dürfen sie noch nicht verraten!
Sie eröffneten das neue Kinderhaus: Pate DJ BoBo, Wolfram Kons, Vorstand der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ und Miriam und Michael Mack vom Europa-Park. Foto: Europa-Park
Der Europa-Park hat am Montag das neue Kinderhaus „Kleine Helden“ eröffnet. Die Inhaberfamilie Mack gab gemeinsam mit DJ Bobo, der die Patenschaft für das Haus übernommen hat, den offiziellen Startschuss für das besondere Herzensprojekt. Der „King of Dance“ sagt: „Es ist mir ein persönliches Anliegen, Familien und Kindern zu helfen, die schwere Zeiten hinter sich haben und nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Mit der Familie Mack und dem Europa-Park verbindet mich eine jahrzehntelange Freundschaft. Ich bewundere neben dem riesigen Erfolg auch das große soziale Engagement der Unternehmerfamilie. Das Kinderhaus ist eine geniale Idee, die ich gerne unterstütze.“
Moderiert wurde die Eröffnung von Wolfram Kons, dem Vorstand der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“. Zahlreiche Gäste waren vor Ort in der Silver Lake City, darunter auch Ministerin Marion Gentges und der Ruster Bürgermeister Kai-Achim Klare. Die ersten Familien sind dabei in das neue Kinderhaus eingezogen.
Es ist das zentrale Charity-Projekt, das der Europa-Park in seinem Jubiläumsjahr 2025 auf den Weg gebracht hat. Es bietet fünf große, barrierefreie Apartments für je eine vierköpfige Familie, die mit einem nach einer Krebserkrankung genesenen Kind wieder in das normale Leben zurückfinden möchte. Der Aufenthalt des Kindes mit seiner Familie dauert jeweils fünf Tage und ist komplett kostenfrei. Von den vielfältigen Attraktionen und Angeboten des Europa-Park über die Wasserwelt Rulantica bis hin zu Ausflügen ins Naturschutzgebiet Taubergießen bietet die Region unzählige Möglichkeiten, die Freude am Leben neu zu entdecken. Betreut werden die Familien von pensionierten Mitarbeitern des Europa-Park im Ehrenamt.
Europa-Park Inhaber Roland Mack erklärt: „Seit Ankündigung des ‚Europa-Park Kinderhaus Kleine Helden‘ haben uns ausschließlich positive Reaktionen erreicht. Dass nun die ersten Familien hier sind und wir in glückliche Gesichter blicken dürfen, zeigt uns: Dieses Projekt ist ein Volltreffer. Gerade der Zusammenhalt in der Familie nach der schweren Belastung durch die Krebserkrankung ist von großer Bedeutung. Der Aufenthalt bei uns im Europa-Park, in der Wasserwelt Rulantica und dem Umfeld der neuen Silver Lake City soll ihnen Lebensfreude zurückgeben und helfen, in die Normalität zurückzufinden. Nicht nur das genesene Kind selbst, sondern auch seine Geschwister und Eltern haben eine große Belastung hinter sich. Unser Ziel: Weitere Unterstützung der Heilung durch Lebensfreude. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten und unseren starken Partnern.“
Die Umsetzung des neuen Kinderhauses erfolgte in enger Kooperation und mit Unterstützung der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ Gemeinsam mit der RTL Stiftung und vielen weiteren Spendern sollen in den nächsten Jahren die Kosten für die Unterbringung der betroffenen Familien aufgebracht werden. Allein die Baukosten für das neue Kinderhaus liegen bei mehr als drei Millionen Euro.
„Es ist mir ein persönliches Anliegen, Familien und Kindern zu helfen, die schwere Zeiten hinter sich haben und nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, sagte DJ Bobo bei der Eröffnung. Foto: Detlef Berger
Bis zum 14. August laufen die
Arbeiten in der Eschholzstraße. Foto: Joers
In der Eschholzstraße im Stadtteil Stühlinger werden ab Montag, 20. Juli, die Fahrbahn markiert und Teile der Straße umgestaltet, um den Rad- und Fußverkehr sicherer zu machen. Um den Sicherheitsabstand zu parkenden Autos zu vergrößern, wird künftig ein 75 Zentimeter breiter Schutzstreifen zwischen Radführung und Parkstreifen markiert, teilt die Stadtverwaltung mit. Von derzeit rund 90 Parkmöglichkeiten fallen zudem rund 40 weg, sodass künftig etwa 50 Park- und Liefermöglichkeiten verbleiben.
Die Verwaltung entfernt nach eigener Darstellung nur so viele Parkplätze wie unbedingt notwendig, um die Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner und Gewerbetreibende möglichst gering zu halten. Durch den Wegfall der Parkplätze werden außerdem die teilweise sehr schmalen Gehwege breiter. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) wird außerdem „in regelmäßigen Abständen“ fünf Lieferzonen einrichten. Um den Wegfall von Parkplätzen etwas zu kompensieren, sei geplant, die bestehenden sieben Bewohnerparkgebiete zu zwei großen Gebieten zusammenzulegen.
Die Arbeiten laufen bis Freitag, 14. August. Der Kfz-Verkehr kann während der Bauzeit in beide Richtungen fahren. Zeitweise ist der Radfahrstreifen nicht benutzbar. Das Garten- und Tiefbauamt informiert am Dienstag, 14. Juli, von 15 bis 18 Uhr an der Kreuzung Eschholzstraße/Wannerstraße direkt vor Ort mit einem kleinen Infostand zu den Planungen und zum Bauablauf.
Kritisch sieht die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler, dass die Stadt das Bauvorhaben lediglich im nichtöffentlichen Teil des Mobilitätsausschusses vorgestellt habe. Den Umfang des geplanten Parkplatzabbaus sieht die Fraktion „mit Sorge“. (fwb)
Dieses Foto von 2023 ist sinnbildlich ist für die Situation in Freiburgs Klassenzimmern. Foto: Michael Bamberger
Freiburg schwitzt und schwitzt. Ganz besonders rückt an diesen heißen Tagen die Situation an den städtischen Schulen und Kitas in den Fokus. Freiburger Gemeinderäte fordern deshalb einen besseren Hitzeschutz für die Jüngsten. Die Stadt verweist auf kurzfristige Maßnahmen, die sie umsetzt.
Die Hitzewelle im Juni sorgte für Ausnahmesituationen an Freiburgs Schulen. An der Tullaschule im Stadtteil Brühl wurden zeitweise 31 Grad in den Klassenzimmern gemessen, sodass die Schülerinnen und Schüler verkürzte Unterrichtszeiten hatten. Im besonders betroffenen Kepler-Gymnasium im Rieselfeld kühlt das Gebäude auch nachts kaum aus. Und in der für 110 Millionen Euro neu gebauten Staudinger-Gesamtschule wurde ein Hitzenotfallplan aktiviert, weil die moderne Gebäudetechnik Aussetzer hatte, wie die BZ berichtet. In diesem Stil ließe sich die Freiburger „Schwitze“-Liste fortsetzen.
Die Stadt als Schulträgerin erklärt auf Anfrage, dass es zahlreiche Maßnahmen gebe, mit der sie in der aktuellen Hitzeperiode für Entlastung sorge. So würden Ventilatoren beschafft, Hitzeschutzfolien angebracht und die Schulen bei der Nachtauskühlung in Ausnahmefällen organisatorisch unterstützt. Das Amt für Schule und Bildung kümmere sich zudem um die Schulhöfe und beschafft für diese Großschirme, so der städtische Pressesprecher Toni Klein. Zudem würde das Immobilienmanagement auf verschiedene Maßnahmen setzen, um die Hitze in den Gebäuden zu reduzieren. „Dazu gehört, die Verschattung der Innenräume zu verbessern, die Nachtauskühlung zu nutzen, mehr Bäume zu pflanzen. Bei dauerhaften Höchsttemperaturen stoßen aber auch diese Maßnahmen zwangsläufig an ihre Grenzen“, so Toni Klein.
Im Freiburger Gemeinderat zeigt man sich derweil unzufrieden mit der Stadtverwaltung. „Es ist nicht akzeptabel, dass Kinder unter Bedingungen lernen müssen, die ihre Gesundheit gefährden“, sagt zum Beispiel Stadträtin Petra Himmelspach-Haas von den Grünen. Die stärkste Gemeinderatsfraktion fordert etwa die Installation von Wasservernebelungsanlagen auf Schulhöfen, die Einrichtung eines Krisenstabs für Hitzewelle und die Aufhebung des Verbots für mobile Klimaanlagen.
Dieses Verbot habe der Stadt zufolge energetische Gründe. „Auf Klimaanlagen wird aufgrund des hohen Energieverbrauchs und der Wartungsintensität in städtischen Gebäuden grundsätzlich verzichtet“, so Toni Klein. Auch bauliche Gründe spielten eine Rolle. So erforderten mobile Klimaanlagen eine Öffnung für den Abluftschlauch, was entweder Eingriffe in die Bausubstanz bedeute oder bei der dauerhaften Öffnung von Fenstern wiederum Wärme hereintrage.
Auch Fragen zum geplanten Hitzeschutz an künftigen Neubauten werden gestellt. In einem Schreiben an den Oberbürgermeister möchte die Fraktion der Freien Wähler wissen, welche Hitzeschutzmaßnahmen zum Beispiel am neuen Schulcampus Dietenbach geplant seien. „Wir halten es für erforderlich, dass Freiburg bei neuen Schulbauten eine Vorreiterrolle übernimmt und konsequent auf wirksamen Hitzeschutz setzt“, schreibt die Fraktion. Die städtische Pressestelle erklärt hierzu auf Anfrage, dass dieses Thema in der Planung für den Schulcampus berücksichtigt werde, etwa mit Hilfe von Temperierung durch Grundwasser, so Toni Klein. Dieses Verfahren strebt die Verwaltung außerdem bei anderen geeigneten Neubauprojekten an, etwa bei der Kita im Moos und der Kita Violett.
Bei dem Festival gibt es wieder Konzerte, Aufführungen, Workshops,
Kulinarik und mehr. Foto: Marc Doradzillo
Vom 10. bis 12. Juli findet das 14. AgriKultur Festival im Eschholzpark sowie in der Edith-Stein-Schule statt. Der Veranstalter AgriKultur e.V. lädt zu einem vielfältigen dreitägigen Programm ein, das sich rund um nachhaltige Landwirtschaft, regionale Ernährungssysteme und kulturellen Austausch dreht.
Besucher erwartet ein breites Spektrum an Veranstaltungen, darunter Konzerte, Theateraufführungen, Filme, Paneldiskussionen, sowie zahlreiche Mitmachaktionen wie Schnippeldisko und Workshops. Ergänzt wird das Programm durch ein umfangreiches Kinderangebot, kulinarische Genüsse aus der Region sowie einen AgriKultur Markt, auf dem Initiativen und bäuerliche Betriebe ihre Arbeit und ihr Engagement präsentieren. So gibt es beispielsweise Musik vom „Peaceful Peas“ (Freitag 18.30 Uhr), Trancy and the Space Dogs (Freitag 20.30 Uhr), dem Südufer Kinderchor (Samstag 13 Uhr), „As Karuana“ (Samstag 20.30 Uhr), „Somas“ (Sonntag 13.30 Uhr) oder „Flammara Hill“ (Sonntag 15.30 Uhr). Das Spielmobil ist zu Gast, außerdem stehen Kochworkshops, Silent Discos, Acroyoga und eine Ausstellung zur gemeinsamen Agrarpolitik auf dem Programm.
In den vergangenen 14 Jahren hat sich der Verein für eine faire und klimafreundliche Land- und Ernährungswirtschaft eingesetzt. Das Festival versteht sich als Plattform, um regionale Akteure sichtbar zu machen, den Dialog zwischen Stadt und Land zu fördern und konkrete Ansätze zur Stärkung regionaler Versorgungssysteme weiterzuentwickeln. Spenden zur Unterstützung des Festivals sind willkommen. Mehr zum Programm unter https://agrikulturfestival.de.
In zehn Kurzstücken widmen sich die Tänzer dem Dazwischen.
Foto: Jonathan Schmid
Mit „unfolding the inbetween“ präsentieren 20 Absolventen der zweijährigen Tanzausbildung von bewegungs-art freiburg ihre Abschlussarbeiten im E-Werk. In zehn Kurzstücken widmen sie sich dem Dazwischen, jenem Raum zwischen jetzt und bald, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Gewissheit und Möglichkeit an der Kante zur Extreme. Fragil, flüchtig und offen für Neues erkunden die Tänzer Übergänge, Brüche und Verbindungen. Mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes, der Choreografie, Improvisation, des Theaters und der Performance entstehen poetische Bilder, persönliche Geschichten und abstrakte Räume. Die Aufführungen geben Einblick in die künstlerische Entwicklung der Absolventen und versprechen einen abwechslungsreichen Abend voller Bewegung, Ausdruck und überraschender Perspektiven.
Premiere ist am Freitag, 17. Juli. Weitere Vorstellungen finden am 18., 19., 23., 24. und 25. Juli jeweils um 19.30 Uhr im E- Werk, Eschholzstraße 77, statt. Tickets kosten 10 bis 25 Euro (solidarisches Preissystem). Kartenvorverkauf unter: www.ewerk-freiburg.de.
Das Foto zeigt die Bronzefigur „Ein Gedanke” von Susanne Kraißer . Foto: Susanne Kraißer
Die Galerie Atelier4e (Riegeler Straße 4e auf der Haid) zeigt vom 10. Juli bis 10. Oktober die Ausstellung „Zeit für Muse“ mit Bronzeplastiken von Susanne Kraißer. Seit 2022 fokussiert sich die Künstlerin auf Figuren in Lebensgröße. So sind viele neue großformatige Arbeiten entstanden, von denen die Galerie einen Teil in einer gesonderten Ausstellung würdigen will. Im Gegensatz dazu wird ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ihre kleinformatigen Arbeiten sein. Vernissage am 11. Juli, 11 Uhr.
Öffnungszeiten während der Ausstellungen: Donnerstag 15 bis 19 Uhr, Freitag 15 bis 17 Uhr, Samstag 13 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung. Mehr unter www.atelier4e.de.
Die kleinen Wildtiere sollen durch das nächtliche Fahrverbot besser geschützt werden. Foto: stockadobe.com
Mähroboter erleichtern die Gartenarbeit, können für Igel und andere Kleintiere, die in der Dämmerung oder im Dunkeln durchs Gras streifen, aber zur tödlichen Gefahr werden. Denn die Igel rollen sich ein, anstatt zu flüchten. Zum Schutz der kleinen Wildtiere plant die Stadt Freiburg nun ein nächtliches Fahrverbot für Mähroboter.
Bundesweit haben mittlerweile mehrere Städte Nachtfahrverbote für Mähroboter per Allgemeinverfügung erlassen. Die Stadt Freiburg plant dies nun ebenfalls. Auf Antrag mehrerer Fraktionen ist dies am 14. Juli Thema im Gemeinderat. Igel sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. In den letzten 30 Jahren hat sich ihr Bestand fast halbiert. Seit 2024 steht der Igel auf der internationalen Roten Liste, er gilt als „potenziell gefährdet“. Aufgrund intensiver Landwirtschaft und des Insektensterbens hat sich ein Großteil der verbleibenden Igel vom Land in die Städte verlagert. Ein nächtliches Fahrverbot für Mähroboter ist daher eine einfache Möglichkeit, die bedrohten Tiere zu schützen, so die Stadtverwaltung. Das Verbot soll sich nach den Zeiten richten, in denen die Igel aktiv sind: eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang in den Monaten März bis November. Aber auch andere Kleintiere wie Kröten und Frösche würden besser geschützt.
Der Igel flüchtet bei Gefahr nicht, sondern rollt sich ein. „Gegen natürliche Feinde schützt das perfekt – gegen die scharfen, rotierenden Klingen eines Mähroboters ist es ein Todesurteil. Da die Geräte oft flach über den Boden gleiten und die Sensoren kleine Hindernisse kaum registrieren, werden die Tiere einfach überrollt. Es gibt derzeit kein einziges Gerät auf dem Markt, das nachweislich Kleinsäuger wie Igel zuverlässig erkennt und stoppt“, so der NABU Freiburg auf Anfrage. „Die Berichte aus den Igelstationen und Tierarztpraxen sind herzzerreißend: Die scharfen Klingen der Mähroboter verstümmeln die Tiere auf grausamste Weise. Besonders tragisch ist die hohe Dunkelziffer: Viele Igel werden nicht sofort tödlich getroffen, sondern schleppen sich mit tiefen Schnittwunden, abgetrennten Gliedmaßen oder infizierten Wunden in Hecken und Gebüsche, wo sie oft tagelang qualvoll und unbemerkt sterben“, betont Ralf Schmidt, Vorsitzender des NABU Freiburg.
Man freue sich sehr, dass sich der Gemeinderat des Themas angenommen habe und hoffe, dass die Verwaltung das Verbot „schnell und konsequent in die Tat umsetzt, damit unsere Freiburger Igel schon bald sicher durch die Nächte wandern können“. Wer darüber hinaus helfen möchte, dass sich Igel in Freiburg wohlfühlen, kann die Lebensraumvielfalt im eigenen Garten zum Beispiel mit artenreichen Wiesen, Totholzecken oder Laub- und Reisighaufen aufwerten, empfiehlt die Stadtverwaltung. Der NABU empfiehlt außerdem, Flächen vor dem Einsatz von Mährobotern tagsüber nach Jungigeln und Amphibien abzusuchen. Außerdem sollten Zäune Durchgänge für Igel haben, damit diese auf ihren nächtlichen Streifzügen von Garten zu Garten wandern können.
Vaiana (Catherine Laga’aia) begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Foto: Disney Enterprises
Realverfilmung des beliebten Disney-Animationsabenteuers, in dem Vaiana zum ersten Mal ihre Heimat verlässt und den Ozean überquert. Ein bildgewaltiges Insel-Abenteuer mit Catherine Laga’aia als furchtlose Vaiana und Dwayne Johnson als schlitzohrigen Halbgott Maui.
In der Realverfilmung des Oscar-nominierten Animationsabenteuers folgt Vaiana (Catherine Laga’aia, „Die verlorenen Blumen der Alice Hart“), die Tochter des Stammesanführers, dem Ruf des Ozeans und wagt sich zum ersten Mal über das Riff ihrer Heimatinsel Motunui hinaus. Denn die natürlichen Ressourcen auf der Insel verschwinden und eine Reise über den Ozean würde völlig neue Möglichkeiten eröffnen.
Gemeinsam mit dem berühmt-berüchtigten Halbgott und Gestaltwandler Maui (Dwayne Johnson, „Jumanji: Willkommen im Dschungel“) begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise über die Weiten des Meeres, um die Zukunft ihres Volkes zu sichern.
Der Film entstand unter der Regie von Thomas Kail („Hamilton“). Neben Catherine Laga’aia und Dwayne Johnson gehören John Tui („Young Rock“) als Vaianas resoluter Vater Chief Tui, Frankie Adams („The Expanse“) als lebensfrohe wie willensstarke Mutter Sina sowie Rena Owen („Siren“) als die verehrte Gramma Tala zum Cast.
Halbgott Maui (Dwayne Johnson) begleitet die furchtlose Vaiana. Foto: Disney Enterprises