Carmen (Veronica Falcón) merkt schnell, dass mit Katie (Natalie Grace) etwas nicht stimmt, nachdem sie zurückgekehrt ist. Foto: Warner Bros.
Nach dem Rekord-Revival der Toten in „Evil Dead Rise“ widmet sich Drehbuchautor und Regisseur Lee Cronin einer der berühmtesten Horrorgeschichten aller Zeiten und verwandelt sie in eine gewagte und abgedrehte Neuinterpretation: „Lee Cronin’s The Mummy“.
Katie, die junge Tochter des Journalisten Paul (Jack Reynor, „Midsommar“), verschwindet spurlos in der Wüste. Die zerrüttete Familie ist fassungslos, als das Mädchen acht Jahre später plötzlich wieder bei ihnen auftaucht. Doch was eigentlich ein freudiges Wiedersehen sein sollte, verwandelt sich schnell in einen wahren Albtraum. Denn das Mädchen ist nicht alleine zurückgekehrt und unerklärliche Ereignisse erschüttern das Haus der Familie. Während Katie über verstörende Erinnerungen spricht, versucht Paul verzweifelt herauszufinden, was in der Wüste geschehen ist, doch jede neue Spur führt tiefer in einen Albtraum aus uralten Kräften und unheimlichen Visionen.
Die Hauptrollen spielen Jack Reynor, Laia Costa („Victoria“), May Calamawy („Moon Knight“), Natalie Grace („The Conjuring: Last Rites“) sowie Veronica Falcón („Queen of the South“). Das Drehbuch stammt von Cronin, der auch Regie führte. Der verspricht ein Horror-Remake des Klassikers mit einer deutlich düstereren und furchterregenderen Version der Mumie, die sich deutlich von früheren Filmen unterscheidet. Produziert wurde der Film von den „Conjuring“-Machern James Wan, Jason Blum und John Keville.
Uma Thurman kehrt als namenlose Braut auf die Kinoleinwand zurück. Foto: Miramax
Quentin Tarantinos ultimative Rachegeschichte kehrt zurück auf die große Leinwand – so wie der Kultregisseur sie immer zeigen wollte: Kill Bill Vol. 1 & 2 vereint zu einem Gesamtkunstwerk, inklusive neuer, bisher unveröffentlichter Szenen. Diese epische, vierstündige Schnittfassung des Kult-Actionfilms von 2003/4 mit Uma Thurman lag jahrelang unveröffentlicht im Archiv und wird nun erstmals im Kino zu sehen sein – ungeschnitten, unzensiert und in voller Länge.
Uma Thurman geht als namenlose Braut auf einen blutdurchtränkten Rachefeldzug. Nachdem ein brutales Attentat ihres Ex-Geliebten Bill (David Carradine) sie ihr ungeborenes Kind gekostet und in ein vierjähriges Koma gestürzt hat, plant die ehemalige Auftragsmörderin nun ihre kompromisslose Vendetta – und kämpft sich Leiche für Leiche zu Bill durch. Denn der Vergeltung an ihrem Peiniger stehen die vier Mitglieder des Deadly Viper Assassination Squads im Weg: Vorstadthausfrau Vernita Green (Vivica A. Fox) und Yakuza-Chefin O-Ren Ishii (Lucy Liu), Bills Bruder Budd (Michael Madsen) und seine rechte Hand, die ruchlose Elle Driver (Daryl Hannah).
Verteidiger Klaus Malek (links) mit dem angeklagten Vater des achtjährigen Opfers. Foto: Bernd Peters
Seit vergangenem Montag steht in Freiburg ein 58-Jähriger vor Gericht: Der Vater von vier Kindern soll seine jüngste Tochter im Oktober vergangenen Jahres in Bollschweil durch massive stumpfe Gewalt und mehrere Messerstiche umgebracht haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Unterbringung im Maßregelvollzug wegen Mordes.
Es sind grausame Details, die am vergangenen Montag am Freiburger Landgericht zum Mord eines achtjährigen Mädchens in Bollschweil vorgetragen wurden. Dort begann an diesem Tag das Sicherungsverfahren gegen den mutmaßlichen Täter – den Vater des Mädchens. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er am 11. Oktober vergangenen Jahres seine damals achtjährige Tochter aus dem Haus der von ihm getrennt lebenden Mutter in Bollschweil zunächst mitnehmen wollte, sich dann beim Einschreiten des 13-jährigen Bruders und der Mutter mit ihr im Haus verbarrikadiert und diese auf grausame Art und Weise getötet hatte.
Nachbarn hatten die Polizei alarmiert und waren zu Hilfe geeilt, wo sie beobachten konnten, wie der Vater das Kind zu Boden brachte und würgte. Erst, als die Nachbarn ein Küchenfenster öffnen konnten, ließ der 58-Jährige von seiner Tochter ab und ging ebenfalls in die Küche, wo er sich mit einem Messer bewaffnete. Mit diesem sowie einem Spaten fügte er dem Mädchen die wohl tödlichen Verletzungen zu.
Hinzugerufene Polizeibeamte gaben durch das Fenster zwei Schüsse auf den Angeklagten ab, einer davon traf ihn an der Hüfte. Der Vater zog sich daraufhin mit der bereits toten Tochter in eine nicht einsehbare Ecke zurück. Als die von der Polizei hinzugerufene Verstärkung eintraf und die Tür aufbrach, kam ihnen der Angeklagte nackt mit seinem Opfer entgegen.
Neben den beiden 13- und achtjährigen Geschwistern hat der 58-jährige Angeklagte noch zwei weitere, bereits erwachsene Kinder aus vorangegangenen Beziehungen. Mit der Mutter der jüngsten Kinder sei die Beziehung von Anfang an schwierig gewesen. „Rund lief es bei uns nur phasenweise“, so der Angeklagte.
An vieles erinnerte er sich vor Gericht nicht: Zum Beispiel, weshalb sein Arzt ihn knapp ein Jahr krankgeschrieben hatte und weshalb in seine Bundeswehrakte – der Angeklagte hatte hier einen 15-monatigen Wehrdienst absolviert – ein Vermerk gelangte, dass er als Reservist nicht mehr hinzuzuziehen sei. „Ich habe ein Problem mit Menschen gehabt“, so der Angeklagte zur Krankschreibung. Einen anderen Grund habe er seinem Arzt nicht genannt. In der Corona-Pandemie habe er sich der Masken- und Testpflicht verweigert und sei „aus der Gesellschaft ausgegrenzt“ worden. In Staufen, wo er zuletzt gelebt hatte, habe er „irgendwann das Gefühl bekommen, schon einmal gelebt zu haben“, so der Angeklagte. In den Wochen vor der Tat soll er fast nackt auf den Belchen gewandert sein – die Polizei habe ihn damals aufgegriffen, aber nicht mitgenommen.
Zwar vereinte es der Angeklagte, auch anderen Menschen gegenüber schon einmal gewalttätig geworden zu sein, gab jedoch zu, seinen heute 13-jährigen Sohn als Kleinkind zur Strafe „ein, zwei Mal auf den Popo“ geschlagen zu haben und ihm gegenüber auch nach der Trennung wegen Differenzen zum Handykonsum handgreiflich geworden zu sein.
Als mögliches Motiv sieht die Staatsanwaltschaft, dass der 58-Jährige davon ausging, das Mädchen sei nicht seine leibliche Tochter. Dies leugnete der Angeklagte später – er wisse nicht, warum er dies angegeben habe, habe es jedoch zu keinem Zeitpunkt ernsthaft geglaubt. Gleichzeitig gab er jedoch an, auch bei dem 13-Jährigen bereits vor vielen Jahren befürchtet zu haben, dass es sich bei ihm nicht um sein leibliches Kind handle.
Zum Tatzeitpunkt stand er unter THC-Einfluss, zudem habe er eine paranoide Schizophrenie sowie eine cannabisinduzierte Psychose. Die Staatsanwaltschaft geht daher von mindestens eingeschränkter Schuldfähigkeit aus. Da er laut Staatsanwaltschaft infolge seines Zustandes gefährlich für die Allgemeinheit sei und weitere Taten zu erwarten seien, beantragte Staatsanwalt Klaus Hoffmann die Unterbringung in einer Psychiatrie. Mithilfe zweier psychologischer Gutachten soll sich sowohl die Frage zur Gefährdung der Allgemeinheit als auch die zur Schuldfähigkeit im Laufe des Verfahrens klären.
Therapeutin Lilan (Jodie Foster) glaubt nicht, dass sich ihre Patientin umgebracht hat.
Foto: Plaion Pictures
Die Amerikanerin Lilian Steiner (Jodie Foster) lebt seit Jahren in Paris und hat sich dort einen Namen als brillante Therapeutin gemacht. Als ihre Patientin Paula (Virginie Efira) unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist sie fassungslos. War es wirklich Selbstmord, wie die Polizei rasch annimmt? Oder hat jemand sehr geschickt nachgeholfen? Zusammen mit ihrem Ex-Mann Gabriel (Daniel Auteuil), der noch immer nicht von ihr lassen kann, begibt sich Lilian auf eine turbulente Spurensuche, um dem Geheimnis von Paula auf die Spur zu kommen.
Die zweifache Oscar-Preisträgerin Jodie Foster ist zurück auf der großen Leinwand! In dem Fom zieht sie alle Register ihres komödiantischen Könnens. Dabei wird sie mit sichtlich viel Freude begleitet von einem hochkarätigen französischen Ensemble aus Daniel Auteuil, Virginie Efira und Mathieu Amalric. Regisseurin Rebecca Zlotowski gelingt ein temporeicher Cocktail voller überraschender Wendungen und pointierter Dialoge, der mit viel Fantasie und Leichtigkeit zwischen Humor, Spannung und Romantik navigiert.
Cinja, der Partnerin von SC-Kicker Eren Dinkçi ist an Blutkrebs erkrankt. Die Diagnose war für die beiden ein Schock Foto: privat
Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (Sonntag, 19. April) veranstaltet der Sport-Club gemeinsam mit der DKMS und den Gästen aus Heidenheim eine Registrierungsaktion im Europa-Park Stadion. Innerhalb weniger Minuten kann man sich dabei kostenlos als potenzieller Stammzellspender registrieren. Anlass ist die Blutkrebs-Erkrankung von Cinja, der Partnerin von SC-Kicker Eren Dinkçi, der leihweise bei Heidenheim spielt.
„Von einem Moment auf den anderen steht alles still und gleichzeitig beginnt ein Weg, den man sich so nie hätte vorstellen können“, sagen Eren Dinkçi und seine Partnerin Cinja, bei der Ende Januar Leukämie diagnostiziert wurde. In Deutschland erhält alle zwölf Minuten ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Für viele Betroffene ist eine Stammzellspende die letzte Chance auf Überleben. Potenzielle Spenderinnen und Spender können sich innerhalb weniger Minuten mit drei Abstrichen der Wangeninnenschleimhaut kosten- und schmerzlos registrieren lassen und so vielleicht mithelfen, Leben zu retten. Auch Cinja ist möglicherweise auf eine Stammzellspende durch einen anderen Menschen angewiesen. Besonders prägend sind für Cinja und Eren neben den eigenen Herausforderungen die Begegnungen mit anderen Patientinnen und Patienten. Menschen unterschiedlichsten Alters, die ganz eigene Geschichten, Hoffnungen und Kämpfe mitbringen. Schicksale, die berühren, lange nachhallen und zeigen, wie viele Menschen auf diese eine Chance angewiesen sind.
Für Cinja und viele viele andere Menschen, die eine Stammzelltransplantation benötigen, betreuen freiwillige SC-Volunteers sowie das Team der DKMS am Sonntag zwei Aktionsflächen vor dem Europa-Park Stadion. Von 13 Uhr bis zum Anpfiff um 15:30 Uhr können sich Fans beim Biergarten vor dem Eingang E1 sowie vor der Fankneipe „15:30“ vor der Osttribüne registrieren lassen. Der Prozess nimmt etwa zehn Minuten in Anspruch und umfasst das Ausfüllen einer digitalen Einwilligungserklärung sowie drei kurze Wangenabstriche. Registrieren lassen können sich alle gesunden Menschen zwischen 17 und 55 Jahren.
Der 1. FC Heidenheim wiederholt die Aktion bei seinem nächsten Heimspiel in der Voith-Arena am 25. April gegen den FC St. Pauli. Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, weltweit so vielen an Blutkrebs erkrankten Menschen wie möglich eine zweite Lebenschance zu geben. In der DKMS sind mehr als 13 Millionen potenzielle Spenderinnen und Spender registriert. Bis heute hat die Organisation mehr als 135.000 Stammzellspenden vermittelt.
Eine Registrierung ist auch online möglich. Alle Informationen gibt es unter www.dkms.de/cinja
Comedian Max Giermann
plaudert bei „Nachgefragt“
mit Freiburger Schülern. Foto: Menschfotograf
Er macht es möglich, dass Jorge González , Klaus Kinski, Stefan Raab, Oliver Kahn und Robert Habeck mit Jesus diskutieren – und das in Personalunion. Wirklich prominent ist nur, wer von ihm schon einmal parodiert wurde. Nicht zuletzt deshalb bettelte Thomas Gottschalk ihn bei der Verleihung der Goldenen Kamera an: „Gib es mir!“ Die Antwort kam prompt und in Kinski-Manier: „Arschloch“.
Berühmt wurde Comedian Max Giermann, der wieder in Freiburg wohnt, durch Switch, Switch Reloaded, Extra 3 oder Sketch History. Auch in der Show „Last One Laughing“ bewies er Humor und vor allem vollen Einsatz – um den Sieg einen Schritt näher zu kommen, rasierte er seinen Kopf und gewann 2021 die zweite Staffel der Show. Bei den neuen Folgen (ab 14. Mai bei Aamzon Prime Video) ist er auch wieder dabei.
Ausgezeichnet wurde er mehrfach – mit dem Deutschen Comedypreis, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis. Seinen größten Lacher bekam er laut eigener Aussage allerdings, als er, geblendet vom Scheinwerferlicht, aus Versehen gegen eine Wand gelaufen ist.
Er ist aber Autor, Regisseur und Synchronsprecher und war erst vergangenen Sonntag in einer Rolle im „Tatort“ zu sehen. Die jüngsten Schlagzeilen machte er jedoch mit Zeichnungen und Gemälden, die in Berlin ausgestellt werden. Außerdem produziert er seinen eigenen Wein unter dem Label „Gier“ im Markgräflerland.
Max Giermann ist am Freitag, 24. April um 19 Uhr zu Gast bei Ida Wülfert und Neo Ulmann bei „Nachgefragt“ am Rotteck Gymnasium. „Wir freuen uns über ein Gespräch über Kunst und Krempel, Lachen und Weinen, und die Frage, wie viel Clown wir frühstücken müssen, um die politische Weltlage zu ertragen“, so die Veranstalter.
Delijah Haile aus Freiburg Delijah bringt Soul, Jazz und Gefühl auf die Bühne. Foto: RTL / Stefan Gregorowius
Zwölf Casting-Acts kämpfen in der vierten Folge „Deutschland sucht den Superstar“ (Dienstag, 20.15 Uhr, RTL) um das Ticket in die nächste Runde. „Ich lerne bei dir jeden Tag was“, läutet Chef-Juror Dieter Bohlen den vierten Casting-Tag von DSDS mit einem Geständnis gegenüber seinem Jury-Kollegen Bushido ein. Schon längst ist klar: Die Chemie in der neu zusammengestellten DSDS-Jury stimmt und sie weiß, was sie will! Bei der Begrüßung der Casting-Acts im Warteraum macht Bushido eine klare Ansage: „Ihr denkt, ihr könnt was und wollt es uns zeigen? Also tut es bitte!“
Der 20-jährige Jean-Luc Wagner aus Freiburg tritt mit „Brother Louie“ von Modern Talking und dem eigenen Song „Where Is My Angel“ an. Er will sich natürlich ins Herz von Dieter Bohlen singen: „Wenn ich einmal vor Dieter Bohlen singen darf, kann ich sagen, das Leben hat sich gelohnt.“ Er präsentiert einen Auftritt, der aus dem Rahmen fällt – ungewöhnlich, aber äußerst unterhaltsam. Der Lehramt-Student überrascht dabei nicht nur mit seiner Musik, sondern auch mit seiner gewählten, charmanten Ausdrucksweise. Mit seinem markanten Look, und einem selbstgeschriebenen Song im Stil von Modern Talking schafft er einen besonderen Moment. Er ist sich sicher: „Ich würde sagen, Schlager ist Teil meiner DNA!“
Jean-Luc Wagner will sich ins Herz von Dieter Bohlen singen – mit einem Modern Talking-Song. Foto: RTL / Stefan Gregorowius
Auch Delijah Haile will die Jury von sich überzeugen. Sie bringt Soul, Jazz und Gefühl auf die Bühne und singt „Love In The Dark“ von Adele. Die 24-Jährige aus Freiburg wurde von einem guten Freund bei DSDS angemeldet. Ihre Songs, die sie selbst schreibt, sind sehr persönlich und sind ihre große Hoffnung für die Zukunft. Ihr großes Ziel: Sie möchte besonders Dieter Bohlen von ihrem Talent überzeugen und mit Vollgas in die nächste Runde durchstarten.
Das Litfass Freiburg in der Moltkestraße feiert 50 Jahre. Foto: Litfass
Seit 50 Jahren bietet die Freiburger Blues & Rock-Kneipe Litfass Fans von Livemusik und gemütlichem Beisammensein ein Zuhause. Seinen 50. Geburtstag feiert das Litfass in der Moltkestraße mit einem Jubiläumsfestival vom 13. bis 19. April.
Am 12. März 1976 öffnete das Litfass erstmals seine Türen. Der griechisch-stämmige Wirt Werner P. Jazak verwirklichte damals seine Idee von einer Kneipe mit dazugehöriger Kleinkunstbühne. Er holte Straßenmusiker direkt von der KaJo und ließ sie im Litfass auftreten. Künstler des nahe gelegenen Stadttheaters entdeckten den Charme der Kneipe ebenfalls für sich. Als sogar die FAZ „Deutschlands kleinstem Kneipentheater“ einen Artikel widmete, wurde das Litfass „über Freiburg hinaus als Kleinkunstkneipe bekannt“, erzählt Helmut Greindl, einer der zahlreichen Stammgäste, die dem Litfass bis heute die Treue halten.
Große Verbundenheit
Das Litfass sei damals die allererste Lokalität in Freiburg gewesen, die das Wort „Kneipe“ im Namen trug, so Greindl, ein enger Freund von Litfass-Gründer Jazak. Der Einfluss der Bar auf die Freiburger Szene sei damals so groß gewesen, dass gleich mehrere Litfass-Stammgäste in der Folge eigene Kneipen gründeten. Und auch heute ist das Litfass ein Ort, an dem man „generationenübergreifend schöne Abende erlebt, das macht es so besonders“, berichten die Stammgäste.
Seit 50 Jahren ein Wohnzimmer für Fans von Blues und Rock-Musik: Das Litfass. Foto: Litfass
Vor drei Jahren übernahmen Inhaberin Jana-Maylin vom Berg und ihr Mann Jafet Alvarez den Betrieb von Willi Krüger, der das Litfass 17 Jahre als Wirt geführt hatte. Sie alle freuen sich nun auf die Jubiläumswoche vom 13. bis 19. April mit viel Live-Musik. „Alle, die auftreten, sind dem Litfass seit langer Zeit verbunden“, berichtet „Desmond“ Grady, der das Programm der Jubiläumswoche zusammenstellt.
Jeweils um 19.30 Uhr und 20.45 Uhr beginnen die Konzerte: So treten am Montag, 13. April, Michael Morrisey und die Latin-Musiker Kasa de Verano auf. Am Dienstag, 14. April, stehen Erdmut Rex & Tillknittel und Deutsch-Rocker Tim Beam auf der Bühne. Am Mittwoch, 15. April, folgen Schaps & Schroeder, die ebenfalls eine lange Tradition im Litfass haben, sowie die Band „dis.“. Der Freiburger Singer-Songwriter Beni Feldmann mit Eddi Jurk und Der Barmann des Ritz sind am Donnerstag, 16. April, zu hören. Am Freitag, 17. April, gehört die Bühne den Latin-Rockern Maldicho sowie Edson Ferreira. Und den Abschluss der Konzertwoche bildet der Samstag, 18. April, mit Auftritten von Pablo Peña sowie von Manuel Torres & JakeWalk. Kultstatus genießen im Litfass seit jeher auch die Montagskonzerte („Blue Monday“).
Karibischer Mittagstisch
Kulinarisch hat das Litfass – natürlich neben frisch gezapftem Ganter-Bier – viel zu bieten: So gibt es neuerdings einen Mittagstisch (11.30 Uhr bis 15 Uhr) mit karibischer Küche, darunter saftige Arepas (Mais-Fladen), Empanadas, Salate und Veganem. Auf der Karte stehen außerdem verschiedene Spaghetti-Variationen sowie Flammenkuchen.
Beim Versand der Briefwahlunterlagen zur Oberbürgermeisterwahl 2026 in Freiburg ist ein Fehler passiert. Statt gelber Umschläge kamen weiße zum Einsatz. Was das für Wähler bedeutet, erklärt das Wahlamt.
Beim Versand der ersten Briefwahlunterlagen zur Oberbürgermeisterwahl am 26. April sind versehentlich weiße statt der vorgesehenen gelben Stimmzettelumschläge verschickt worden. Das teilt das Wahlamt der Stadt Freiburg am Freitag in einer Pressemitteilung mit. Stimmabgaben mit den irrtümlich verschickten weißen Umschlägen seien dennoch gültig, so das Wahlamt.
Der Versand der Briefwahlunterlagen habe am Dienstag nach Ostern begonnen. Beim Versand der ersten Charge sei der Fehler aufgetreten. Ab sofort würden die Unterlagen wieder mit gelben Umschlägen verschickt. Wählerinnen und Wähler, die bereits einen weißen Umschlag erhalten haben, müssten nichts unternehmen, da ihre Stimmabgabe gültig ist. Das Wahlamt teilt mit, dass bei der Auszählung die Wahlbriefe so auf die Briefwahlvorstände verteilt werden, dass das Wahlgeheimnis bei allen Stimmabgaben sicher gewährleistet ist.
Nicht der erste Fehler
Schon bei der letzten OB-Wahl in Freiburg im Jahr 2018 kam es beim Versand der Briefwahl-Unterlagen zu einem Fehler. Damals wurden rund 2.800 Briefwahl-Unterlagen von insgesamt 28.000 nicht zugestellt. Grund dafür war eine Panne bei der Deutschen Post und in einem Rechenzentrum in Karlsuhe. Ein Grund zur rechtlichen Anfechtung des Wahlergebnisses habe deswegen aber nicht bestanden, sagte damals ein Sprecher der Stadt Freiburg.
Info: Für Rückfragen steht die Hotline des Wahlamtes der Stadt Freiburg montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0761/201-5757 zur Verfügung. Das Briefwahlbüro in der Berliner Allee 1 ist montags, mittwochs und donnerstags von 8.30 bis 15 Uhr sowie dienstags und freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Alternativ ist das Wahlamt per E-Mail unter briefwahl@freiburg.de erreichbar.
Freiburger Jubel auf europäisch: Das Tor zum 3:0-Endstand erzielte Matthias Ginter. Foto: Detlef Berger
Der SC Freiburg hat seine Viertelfinale-Premiere in der Europa League mit einem verdienten Sieg gekrönt. Die Tore beim 3:0 (2:0) gegen Celta Vigo erzielten Vincenzo Grifo, Niklas Beste und Matthias Ginter.
Gegen die als auswärtsstark geltenden Galizier gab sich der Sport-Club von Anfang an keine Blöße. Vor 32.600 Zuschauern im Europa–Park Stadion schnürte Freiburg die Gäste mit viel Offensivdruck früh ein. Vincenzo Grifo brachte den SC dann durch einen schönen Schlenzer von der Strafraumkante in Führung (10. Minute).
Das griffige Spiel der Hausherren ließ danach zwar etwas nach, doch Freiburg ließ defensiv nie wirklich etwas anbrennen. Das 2:0 in der 32. Minute war die Folge: Igor Matanovic legte am Fünfmeterraum quer auf Niklas Beste, der ins Tor traf. Kurz darauf war Manzambi im Pech: seinem Schuss war das Aluminium im Weg (34.). Mit einer verdienten 2:0-Führung ging es in die Pause.
Im zweiten Durchgang blieb die Schuster-Elf weiter gefährlich. Der SC, der sich äußerst zweikampfstark präsentierte, bot den Gästen aus Spanien kaum Raum zur Entfaltung. Yuito hatte in der 63. Minute das 3:0 auf dem Fuß, wurde aber kurz vor dem Torschuss fair vom Ball getrennt.
In der 78. Minute fiel das 3:0 dann doch: Bei einer Ecke von Niklas Beste war Matthias Ginter zur Stelle und überwand Gäste-Torwart Ionut Radu dank eines platzierten Kopfballs. In der 88. Minute setzte auch noch der eingewechselte Lucas Höler einen Schuss an den Pfosten des Gästetores.
Der deutliche Sieg bedeutet für den SC eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel am 16. April (18.45 Uhr) bei Celta Vigo. „Es ist ein erster Schritt, nicht mehr und nicht weniger“, warnte Freiburgs Cheftrainer Julian Schuster dennoch.