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Zu hohe Miete: Freiburger Galeria-Standort am Europaplatz auf dem Prüfstand

Derzeit wird über die Filiale am Europaplatz verhandelt.Derzeit wird über die Filiale am Europaplatz verhandelt. Foto: Bamberger

Galeria-Filialen an 33 Standorten werden derzeit überprüft – auch das Warenhaus am Europaplatz ist betroffen. „Die hohe Mietbelastung gefährdet den wirtschaftlich starken Standort“, heißt es in einer Galeria-Pressemitteilung. Deshalb nehme man Gespräche mit dem Vermieter auf, „um die Konditionen an die realen Mietbedingungen anzupassen“.

Das Haus am Europaplatz verfüge über erhebliches strategisches Potenzial, das sich jedoch nur unter wirtschaftlich tragfähigen Rahmenbedingungen langfristig sichern lasse. „Freiburg ist ein attraktiver Standort mit großem Potenzial. Dieses Potenzial können wir jedoch nur dann voll ausschöpfen, wenn wir die Mietbelastung auf ein marktübliches Niveau bringen. Wir wollen am Europaplatz langfristig präsent sein, und wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit dem Vermieter eine tragfähige Lösung zu finden“, so Philipp Kretzer, Chief Sales Officer bei Galeria.
Die Verhandlungen seien bereits angelaufen. Sollte es nicht gelingen, eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu erreichen. „Sollte dies nicht gelingen, besteht auch die Möglichkeit, dass sich Galeria nach Erfüllung von Verträgen aus Standorten zurückzieht“, heißt es weiter.

Oberbürgermeister Martin Horn will sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Filiale bleibt. „Unsere Galeria-Häuser in Freiburg liegen nur wenige Meter auseinander, gehören aber beide zu den 20 umsatzstärksten Häusern in ganz Deutschland. Ich bin sehr dankbar, dass wir bislang den Erhalt beider Häuser unterstützen konnten, und ich werde mich weiterhin dafür einsetzen. Dort arbeiten mehrere hundert Beschäftigte, die Häuser haben überregionale Bedeutung. Daher werden wir weiter unser Bestes tun und intensiv um beide Standorte kämpfen“, so Oberbürgermeister Martin Horn. Das Ziel sei es, die Häuser als Frequenzbringer für die Freiburger Innenstadt zu erhalten. „Parallel dazu sind wir dabei, Alternativen vorzubereiten. Ein Leerstand an dieser zentralen Stelle wäre Gift für unsere Innenstadt.“

Carmen Siecke, Geschäftsführerin der Stadtinitiative „Gemeinsam Freiburg“, ist sehr optimistisch, dass das Warenhaus am Europaplatz bleibt, falls es zu einer Einigung kommt. „Es ist ein starker Standort und Galeria ist gut aufgestellt“, aber die Miete sei definitiv zu hoch. Und das in einer Zeit, „in der Händler und Gastronomen mit der Inflation zu kämpfen haben.“ Auch die Erreichbarkeit sei ein Problem, „es ist ein großes Baustellenjahr und durch das heiße Wetter gibt es in der Innenstadt rund 15 Prozent weniger Frequenz“, so Carmen Siecke. Deshalb seien beide Galeria-Häuser sehr wichtig, „denn sie sind Besuchermagnete für die Innenstadt.“

Drogenkonsum an der Freiburger Bismarkallee: Händler kritisieren Zustände

Neuer DrogenkonsumplatzRund um das Ex-Commerzbankhaus tummelt sich die Drogenszene. Foto: Michael Bamberger

Der Streit um die Aufenthaltsplätze für suchtkranke Menschen war eines der Aufregerthemen im vergangenen Jahr. Der zusätzliche Platz an der Stefan-Meier-Straße sollte die Lage eigentlich entspannen. Doch durch den neuen Platz würden die Probleme nur noch offensichtlicher zutage treten, beklagen Händler in einem offenen Brief und wünschen sich mehr Kontrollen.

Es ist – „vielleicht auch aufgrund der Sommermonate“, sagt Christian Grether – zu einem alltäglichen Bild geworden: An der nördlichen Bahnhofsachse, rund um das Ex-Commerzbank-Gebäude an der Bismarkallee, sind immer wieder Menschen anzutreffen, die mit Drogenutensilien hantieren und sich in dunklen Ecken wie der Tiefgarageneinfahrt zurückziehen. Oder die, wie ein Mann am Sonntagnachmittag vor dem Volksbank-Gebäude, irgendwo in zusammengekauerter Haltung regungslos auf dem Pflasterboden sitzen. Ein paar Meter weiter, vor dem Sonnenkaufhaus, dessen Geschäftsführer Grether ist, parkt in diesem Moment ein Streifenwagen der Polizei. „Den habe ich gerufen“, berichtet Grether am Montag von rund 30 Personen, die sich am Sonntag auf dem Areal hinter seinem Geschäft getroffen hätten. „Es ist irre, was sich hier abspielt“, sagt er.

Seit zusätzlich zum Pergolaplatz am Colombipark der zweite Platz für suchtkranke Menschen an der Stefan-Meier-
Straße existiert, habe sich die Situation „zugespitzt“. Grether erzählt von benutzten Spritzen und anderen Drogenutensilien, die überall dort zu finden seien. Das Drogenbesteck würde teilweise sogar über längere Zeit nicht beseitigt. Solche und weitere Schilderungen finden sich auch in einem offenen Brief, den der Geschäftsmann in Abstimmung mit weiteren Händlern und Anwohnern an Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn verschickt hat.

Wichtig sei es Grether zu betonen: Der Brief und die deutliche Kritik an den Zuständen richteten sich nicht an die suchtkranken Menschen: „Diese Menschen benötigen Hilfe, medizinische Versorgung und soziale Unterstützung. Sie tun mir leid“, sagt Christian Grether. Es könne jedoch nicht akzeptiert werden, dass die Folgen dieser Situation „nahezu ausschließlich von den Gewerbetreibenden, den Beschäftigten, den Anwohnern und den Besuchern dieses Stadtteils getragen werden“, heißt es in dem Brief.

Auf Anfrage des Wochenberichts äußert sich Oberbürgermeister Horn zu der Situation. „Selbstverständlich nehmen wir die Eindrücke sehr ernst“, sagt der OB und verweist auf ein regelmäßiges Treffen mit allen relevanten Akteuren wie Polizei, Sozialamt, Drogenhilfe, Universität sowie Anwohnern.

Dass sich die Stadtverwaltung regelmäßig mit verschiedenen Akteuren zu der Situation um die Drogenszene am Bahnhof austauscht, weiß inzwischen auch Christian Grether, Geschäftsführer des Sonnenkaufhauses. Was ihn jedoch verwundert: Vertreterinnen und Vertreter des betroffenen Einzelhandels seien in dieser Runde nicht mit dabei. Das habe ihm nach eigener Aussage eine Referentin des Oberbürgermeisters in einem Telefonat bestätigt. „Es wäre sinnvoll, auch das eine oder andere Unternehmen da mit einzubeziehen“, so sein Vorschlag. Schließlich seien es die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler, die Steuern bezahlten, ausbildeten und dazu beitrügen, die Freiburger Innenstadt lebendig zu halten, wie es auch in dem offenen Brief an den Oberbürgermeister heißt.

Um die Situation an der Bismarckallee zu verbessern, fordert Grether in seinem Brief mehr Präsenz von Polizei und Gemeindevollzugsdienst sowie eine deutlich häufigere Reinigung öffentlicher Flächen. Zur Polizeipräsenz sagt Polizeisprecher Árpád Kurgyis auf Wochenbericht-Anfrage: „Unsere Einsatzkräfte bestreifen den Bereich und insbesondere den Aufenthaltsplatz in der Stefan-Meier-Straße regelmäßig und führen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten Personenkontrollen durch.“

Oberbürgermeister Martin Horn sagt außerdem: „Dass die Gesamtsituation herausfordernd ist, können wir gut nachvollziehen. Gleichzeitig müssen wir ehrlich sagen, dass es keine einfache Lösung gibt. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Situation vor Ort zu sichern und für die Anwohnerinnen und Anwohner zu verbessern. Die aktuellen Polizeizahlen zeigen nach unserem Kenntnisstand auch keine Verschlechterung der Lage.“

Die Folgen des neuen Drogenkonsumplatzes an der Stefan-Meier-Straße sorgen weiterhin für Diskussionen. Foto: Thomas Kunz

Wie das Team von Büro Sutter aus Freiburg Familien den Schulstart erleichtert

Sutter SchreibwarenSchullisten-Service bei Sutter in der Bertoldstraße: Kostenlos stellt das Team von Sutter Büro + Papeterie alles für das neue Schuljahr zusammen. Foto: Sutter

Mit dem Schulstart beginnt für viele Familien die Suche nach Heften, Stiften und weiterem Schulmaterial. Das Team von Sutter erleichtert diesen Einkauf mit seinem praktischen Schulservice: Kundinnen und Kunden können gemeinsam mit den Mitarbeitenden im Geschäft alle benötigten Materialien anhand der Schulliste zusammenstellen oder die Liste einfach vorab einsenden. Bereits am nächsten Tag steht die komplette Bestellung zur Abholung bereit. Mit der Sutter Schülerkarte erhalten Kunden drei Prozent Rabatt auf ihren Schuleinkauf erhalten. Zusätzlich warten zum Schulstart zahlreiche Sonderangebote auf die Kundschaft.

Großen Wert legt Sutter zudem auf Nachhaltigkeit und bietet eine breite Auswahl an umweltfreundlichen Produkten für den Schulalltag an. Auch Lehrkräfte profitieren vom Service: Für ihre Klassen können sie unkompliziert Klassensätze bestellen – wahlweise zur Selbstabholung oder mit Lieferung direkt an die Schule.

Alle Infos unter www.buero-sutter.de.

Prestige Selections erfüllt Sportwagen-Träume in Freiburg mit persönlicher Beratung

Prestige SelectionsEdle Karrossen in stilvollem Ambiente: Der Showroom von Prestige Selections ist jederzeit einen Besuch wert. Foto: Thomas Kunz

Am neuen Standort an der Engesserstraße in Freiburg bietet Prestige Selections edle Sportwagen von Ferrari bis Maserati. Jérôme Gay setzt auf transparente Qualität und Rundum-Service. Neu ist die ins Autohaus integrierte Blumenboutique „Florianna“, die besondere floristische Kompositionen anbietet.

Nach vier Monaten Umbau, davon viel in Eigenleistung, ist ein Autohaus entstanden, das Besucher zum Staunen bringt und mit viel Liebe zum Detail zu überzeugen weiß: Historische Fotografien, die Gay von Automessen mitgebracht hat, nostalgische Blechschilder sowie liebevoll drapierte Modellautos lassen die Besucher glauben, sie besuchten ein kleines Automuseum. „Auch Branchenkenner wie der autorisierte Ferrari-Händler Gohm aus Böblingen, mit denen wir unsere Zusammenarbeit weiter vertieft haben, haben sich sehr beeindruckt gezeigt“, berichtet Jérôme Gay.

Neue Kooperation

Die Kooperation mit Gohm wurde in den neuen Räumen weiter ausgebaut: Einmal monatlich sind deren Experten direkt vor Ort in Freiburg und bieten offizielle Wartungen sowie Garantiearbeiten für Ferrari, Bentley und Lamborghini an. Auch spezielle Ferrari-Leistungen wie die Ausstellung des Ferrari Classiche-Echtheitszertifikats können so direkt in Freiburg durchgeführt werden.

Dank der neuen Räume verfügt Prestige Selections nun erstmals über ein Fahrzeuglager mit 48 Plätzen, von denen 20 dauerhaft vermietet werden können. Ein Angebot, das so gut angenommen wurde, dass bereits alle Plätze vergeben sind. „Wir müssen inzwischen eine Warteliste führen, auf die man sich aber gerne setzen lassen kann“, sagt Gay.

Auswahl edler Automarken

Prestige Selections deckt mit Verkauf, Ankauf, Wartung, Unfallreparaturen sowie Lack- und Lederpflege und Restauration das ganze Spektrum an Dienstleistungen ab. Jérôme Gay und sein Team verkaufen und betreuen legendäre Traumwagen aller bekannten Edelmarken: Ferrari, Bentley, Lamborghini, Rolls-Royce, Aston Martin und Maserati. Vom Klassiker bis zur Neuwagenbestellung kann man alles erwerben. „Wir haben ein großes Netzwerk an Partnern und Sammlern, so dass ich immer den Traumwagen des Kunden finden kann“, so Gay. „Jedes der angebotenen Fahrzeuge entspricht meinem Anspruch, den Kunden hohe Transparenz und wertige Qualität zu bieten“, versichert er. Umfassende Prüfungen und technische Kontrollen gewährleisten das. Besonderen Wert legt das Unternehmen zudem auf eine intensive und persönliche Beratung. „Beratung ist für uns das A und O. Wir nehmen uns viel Zeit, um unsere Kunden optimal zu beraten und auf ihre Wünsche individuell einzugehen. Dazu gehört, dass ich ehrlich sage, welches Fahrzeug am besten zur jeweiligen Person passt“, sagt Gay.

Prestige Selections bietet für die Fahrzeuge zudem die passenden Finanzierungen und Versicherungen an. Den Exklusiv-Service vervollständigt die firmeneigene Werkstatt, die mit allen markenrelevanten Diagnosegeräten, Original-Ersatzteilen und
Flüssigkeiten ausgerüstet ist. Fertiggestellt ist inzwischen auch das zum Autohaus gehörende Bistro „Genusswelt“, das vornehmlich für Kundenveranstaltungen genutzt wird. Denn seinen Kunden bietet Prestige Selections verschiedene Events, Veranstaltungen und Ausfahrten an.

Blumenboutique eröffnet

Neu eröffnet hat im Autohaus die Blumenboutique „Florianna“, für die Jérôme Gays Lebensgefährtin Anna verantwortlich ist. In der Boutique direkt am Kreisverkehr zwischen Tullastraße und Engesserstraße sind exklusive Blumensträuße und elegante
floristische Kompositionen für besondere Momente erhältlich. (majo)

Info: Prestige Selections GmbH, Engesserstraße 1. Tel.: 07 61 / 5 57 31 70, www.prestige-selections.com.
Blumenboutique Florianna, mehr unter instagram.com/florianna.boutique

Neu eröffnet bei Prestige Selection hat die Blumenboutique Florianna. Foto: Florianna

Prognose: Stadt Freiburg erwartet im Haushaltsjahr 2026 geringere Steuereinnahmen

Rathaus FreiburgDie Steuerschätzung lässt geringere Einnahmen für den städtischen Haushalt erwarten. Foto: Joers

Im ersten Finanzbericht zum Haushaltsjahr 2026 meldet Freiburg deutlich geringere Steuereinnahmen, vor allem bei der Gewerbesteuer. Trotz Finanzhilfen vom Land bleibt die Haushaltslage angespannt.

Der erste Finanzbericht für das laufende Haushaltsjahr liegt vor und informiert über die Prognose der Haushaltsentwicklung bis zum 31. Dezember. Demnach wird das ordentliche Ergebnis auf 15,73 Millionen Euro prognostiziert, das ist schlechter als geplant (21,54 Millionen Euro).

Der erwartete Zahlungsmittelüberschuss aus der Ergebnisrechnung liegt bei 35,94 Millionen Euro und somit aktuell deutlich unter dem Planwert von 70,22 Millionen Euro. Auf Basis der Mai-Steuerschätzung steigen die Steuereinnahmen der Gemeinden geringer als in der Oktober-Steuerschätzung erwartet. Laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung betrifft ein großer Teil der möglichen Einnahmerückgänge die Gewerbesteuer, die derzeit sehr schwanke. Zugleich steigen die Ausgaben der Kommunen in vielen Bereichen weiter an.

Die vom Land im Jahr 2025 angekündigten Finanzhilfen für 2026 sind bereits mit rund 23 Millionen Euro eingegangen. Die herausfordernde Haushaltsentwicklung bleibt aber bestehen. Die Zahlung vom Land habe die Liquidität im ersten Halbjahr 2026 stabilisiert.

SC Freiburg: Noah Atubolu nicht im Trainingslager dabei – das sagt Vorstand Jochen Saier

Noah Atubolu SC FreiburgNoah Atubolu hat mit starken Leistungen das Interesse anderer Vereine auf sich gezogen. Foto: Detlef Berger

Der SC Freiburg treibt seine personellen Planungen für die kommenden Saison weiter voran. Dabei hilft nicht zuletzt der Geldsegen durch den Verkauf von Shootingstar Johan Manzambi. Vom italienischen Erstligisten Como stößt nun Rückkehrer Yannik Engelhardt zum Team. Eine Entscheidung gab es auch im Fall Noah Atubolu.

Durch den Abschied von Johan Manzambi hat Freiburg einen neuen Transferrekord erzielt. Galten die Wechsel von Kevin Schade (2023 zu Brentford) und Merlin Röhl (2025/26 zu Everton) mit rund 25 Millionen Euro bis dato als Freiburgs Rekorderlöse, pulverisiert der Manzambi-Deal diese Marke: Inklusive erfolgsabhängiger Boni erhält der SC rund 70 Millionen Euro vom englischen Erstligisten Aston Villa. Von den SC-Fans verabschiedete sich Manzambi mit persönlichen Worten auf seinem Instagram-Kanal: „Danke, dass ihr an mich geglaubt habt, dass ihr mir vertraut habt. Ich bin gewachsen, habe gelernt und unglaubliche Momente an eurer Seite erlebt“, schreibt der 20-Jährige dort.

„Fühlt sich richtig gut an“

In Erwartung solcher beträchtlicher Transfererlöse hat der SC Freiburg schon vor Wochen damit begonnen, für Ersatz zu sorgen. Rihito Yamamoto kam für rund sieben Millionen Euro aus St. Truiden, für weitere zehn Millionen Euro wechselte Keisuke Goto vom RSC Anderlecht nach Freiburg. Für Torhüter Mio Backhaus soll der Verein rund zwölf Millionen Euro plus Boni bezahlt haben.

Yannik Engelhardt wechselt von Como 1907 zum SC Freiburg. Foto: SC Freiburg

Und nun legten Sportvorstand Jochen Saier & Co. noch einmal nach: Von Como 1907 nahm Freiburg Mittelfeldspieler Yannik Engelhardt unter Vertrag. Laut dem „Kicker“ beträgt die Ablösesumme 7,5 Millionen Euro. Engelhardt spielte bereits von 2021 bis 2023, und war in der vergangenen Spielzeit an Mönchengladbach verliehen. „Yannik hat in seiner ersten Phase beim SC sehr nachdrücklich auf sich aufmerksam gemacht. Er kann ein Spiel lesen und ist technisch sehr gut“, schwärmt SC-Sportdirektor Klemens Hartenbach. Der 25-Jährige habe zudem „strukturgebende Eigenschaften“. Engelhardt selbst sagt: „Es fühlt sich richtig gut an, wieder in Freiburg zu sein, und ich hatte ein herzliches Willkommen.“

Das sagt Jochen Saier über Noah Atubolu

Während andere Vereine also noch suchen, hat der SC seine Schlüsseltransfers mal wieder frühzeitig vollzogen. Nur die Causa Noah Atubolu ist nach wie vor ungeklärt. Vom 22. bis 31. Juli fährt die Mannschaft ins Trainingslager nach Schruns (Österreich). Der abwanderungswillige Torhüter ist dann nicht dabei, um seinen angestrebten Vereinswechsel voranzutreiben. Um einen möglichen Transfer nicht zu gefährden, hat der Torhüter die SC-Verantwortlichen darum gebeten, ihn nicht mit nach Österreich mitnehmen zu müssen. „Wir haben gemeinsam mit Noah entschieden, dass er sein Trainingsprogramm in der aktuellen Phase in Freiburg fortsetzt. Die persönlichen Gespräche mit Vereinen lassen sich von Freiburg aus besser koordinieren als aus dem Trainingslager in Schruns“, sagt SC-Vorstand Jochen Saier.

Ebenfalls nicht mit in Schruns dabei ist Florent Muslija, der eine Reha absolviert. Aus der U23 der Freiburger fahren Mateo Zelic,
Leon Catak, Mladen Mijajlovic und Jannik Veit mit nach Schruns – die beiden Letzteren vorerst nur bis Freitag. Die WM-Fahrer Philipp Lienhart und Igor Matanovic reisen am Samstag nach.

Mountainbike: Am Wochenende bringt der Black Forest Ultra Bike Marathon Spitzensport nach Kirchzarten

Ultra BikeMTB-Sport vom Feinsten gibt es von Freitag bis Sonntag beim Ultra Bike. Noch kann man sich anmelden. Foto: Ultra Bike

Vom 24. bis 26. Juli wird Kirchzarten erneut zum Trepunkt der internationalen Mountainbike-Szene. Zur 26. Auflage des Black Forest Ultra Bike Marathon ist das Rennen auch in diesem Jahr eine von sechs Stationen des UCI Marathon World Cup – die internationale Elite des Marathon-Mountainbikesports kommt also erneut nach Kirchzarten.

Bereits am Samstag werden rund 650 Teilnehmer beim Black Forest Ultra Gravel erwartet. Der sportliche Höhepunkt folgt am Sonntag mit dem Marathon. Der Start der Welt-Elite erfolgt erstmals in der Fußgängerzone beim Hotel Sonne um 7:30 Uhr. Die Sieger der Marathon-Distanz werden gegen 10:45 Uhr im Kirchzartener Sportstadion erwartet. Die Sieger des World Cup gegen 11:55 Uhr und die schnellsten Frauen um ca. 13 Uhr. „Drei Tage lang dreht sich bei uns alles um die Begeisterung für den Mountainbikesport“, sagt Renndirektor Sebastian Eckmann.

Infos und Anmeldung unter ultra-bike.de und ultra-gravel.de

Freiburg: 1.500 Kinder starteten beim Bambinilauf für den guten Zweck

Bambinilauf 2026Schönes Gewusel auf dem ZMF-Gelände: Der 41. Bambinilauf erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Foto: Marc Winsheimer

So war der diesjährige Kinderlauf für den guten Zweck auf dem ZMF-Gelände. Die gute Nachricht dabei: Die Sparkasse Freiburg spendet 2.000 Euro an das Jugendbildungswerk.

Rund 1.500 Kinder verwandelten am Freitagnachmittag das ZMF-Gelände auf dem Mundenhof beim 41. Bambinilauf der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau in einen wuseligen Schauplatz kleiner Sportheldinnen und -helden. Nachdem bereits im Vorfeld ein neuer Anmelderekord mit knapp über 1.400 Online-Anmeldungen für Begeisterung gesorgt hatte, spendet die Sparkasse als Lohn für den sportlichen Einsatz insgesamt 2.000 Euro an das Jugendbildungswerk Freiburg.

Auf der rund 1.200 Meter langen Strecke über das ZMF-Gelände des und durch den Tierpark Mundenhof gab es keine Zeitmessung und keinen Leistungsdruck. Zur Belohnung erhielt jedes Kind im Ziel ein T-Shirt sowie ein Erfrischungsgetränk.
Neben dem sportlichen Erlebnis stand der wohltätige Gedanke im Fokus: Für jedes teilnehmende Kind spendet die Sparkasse traditionell einen Euro für soziale Projekte in der Region. Anlässlich des 200-jährigem Jubiläums der Sparkasse wurde dieses Jahr die Summe auf insgesamt 2.000 Euro aufgestockt und kommt den Jugendbildungswerk Freiburg zugute.

Den symbolischen Spendenscheck überreichten Beate Schwarz, Bereichsleiterin Privatkunden und stv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau (rechts im Bild) und Marc Winsheimer (links), Organisator des Bambinilaufs, an Miriam Neusch (zweite von rechts) mit Praktikantin Lea vom Jugendbildungswerk Freiburg. Foto: Sparkasse

Freiburg feiert 40 Jahre Seepark: Seefest wird zur großen Geburtstagsparty

Die Besucher des Seefests erwartet an drei Abenden eine Wasser- und Lasershow. Das Feuerwerk entfällt dafür. Foto: Rita EggsteinDie Besucher des Seefests erwartet an drei Abenden eine Wasser- und Lasershow. Das Feuerwerk entfällt dafür. Foto: Rita Eggstein

40 Jahre Seepark in Freiburg: Das Seefest wird zur großen Geburtstagsparty mit Wasser- und Lasershow, Ausstellung und vielen Ständen. Wo Besucher am meisten erleben.

Seit 40 Jahren ist der Seepark als innerstädtisches Naherholungsgebiet ein beliebtes Ausflugsziel für die Menschen in und um Freiburg. Die Eröffnung der Parkanlage anlässlich der Landesgartenschau 1986 ist rückblickend betrachtet ein Glücksgriff für die Stadt gewesen. „Dass der Park noch heute so gut angenommen wird, zeigt, wie zukunftsorientiert die Planungsgruppe gearbeitet hat“, sagt Freiburgs Erster Bürgermeister Martin Haag.

Für das Jubiläumsjahr hat sich die Stadt einiges einfallen lassen. So wird das dreitägige Seefest zur großen Geburtstagssause. Los geht es am kommenden Freitag mit dem offiziellen Fassanstich um 19 Uhr startet. Mit an Bord ist die Sparkasse Freiburg, die das Fest in ihrem Jubiläumsjahr finanzkräftig unterstützt. 50 Verpflegungsstände wird es geben, dazu sorgen mehrere Bands und weitere Künstlerinnen und Künstler für Unterhaltung. Im Foyer des Bürgerhauses wird außerdem eine Ausstellung historischer Fotos gezeigt. „40 Jahre Seepark und 200 Jahre Sparkasse, das halten wir für eine sehr gute Kombination“, sagt Sparkassen-Chef Daniel Zeiler.

Als besonderes Highlight ist an allen drei Abenden eine große Wasser- und Lasershow auf dem See vorgesehen (Fr/Sa ab 22.30 Uhr, So. ab 22 Uhr). Das bisherige Feuerwerk entfällt dafür. „Die beste Sicht darauf wird man vom Seeufer beim Bürgerhaus haben“, sagt Katharina Schirmbeck, Geschäftsführerin der Freiburg Wirtschaft Touristik Messe GmbH (FWTM). Gezeigt wird auch ein eigens produzierter Film über den Seepark. Die Wasserfontänen dienen dabei als Filmleinwand.

Seit 2018 ist die FWTM Veranstalterin des Seefests (früher Seenachtsfest), davor war der Bürgerverein Mooswald Ausrichter des Fests. Dessen Ursprünge liegen im Übrigen in einer Leserveranstaltung der Badischen Zeitung. Diese fand erstmals 1985 statt, also ein Jahr vor der Eröffnung der Landesgartenschau am 18. April 1986.

In den vergangenen Jahren hat die Stadt die 35 Hektar große Parkanlage sukzessive auf Vordermann gebracht. Bereits in den vergangenen Jahren wurden die Mammutbäume, die nicht mit den heißen und trockenen Sommern zurechtkamen, ersetzt. 50 neue Bäume wurden gepflanzt. Im Kirschenhain wurden im Frühjahr 22 neue Zierkirschen gesetzt. Die morschen Brücken im Japangarten und über den Bach im Rhododendrontal wurden ebenfalls erneuert. Seit 2024 gibt es eine Ökotoilette sowie drei Grillstellen beim Seepark. Für das Jubiläumsjahr haben die Seepark-Gärtner außerdem ein großes Blumenornament in Form eines Schmetterlings – dem Emblem der Landesgartenschau – gepflanzt.

Ihm gehe es wie vielen Freiburgern, sagt Martin Haag. „Ich kenne die Stadt nur mit Seepark. Kaum vorstellbar, dass hier einmal nicht viel mehr als eine Kiesgrube war.“ Seit kurzem steht der Seepark zudem unter Denkmalschutz.

Info: Mehr zum Seefest-Programm auf www.freiburger-seefest.de

Der Freiburger Wochenbericht verabschiedet sich und sagt „Danke, Freiburg!“

Freiburger WochenberichtZum 31. Juli 2026 wird die Herausgabe des Freiburger Wochenberichts nach 74 Jahren eingestellt. Foto: Felix Groteloh / FWB

Nach 74 Jahren verabschiedet sich der Freiburger Wochenbericht. Das Aus für die kostenlose Anzeigenzeitung, die am 21. März 1952 das Licht der medialen Welt erblickte, ist die Folge eines tiefgreifenden Medienwandels.

Zum 31. Juli 2026 stellen wir die Herausgabe des Freiburger Wochenberichts nach 74 Jahren sowie des Dreisamtälers nach 40 Jahren ein.

Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Sie ist das Ergebnis gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen der Medienlandschaft. Ein Markt, der einen tiefgreifenden, strukturellen Wandel erlebt. Laut dem Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen (BVDA) sank bundesweit die Gesamtauflage der kostenlosen Anzeigenzeitungen gegenüber dem Vorjahr von 45 auf 42 Millionen Exemplare. Hauptgrund sind Einstellungen von kostenlosen Zeitungen, insbesondere im Mittwochssegment.

Die veränderten Rahmenbedingungen im Medienmarkt lassen eine tragfähige Zukunftsperspektive auch für den Freiburger Wochenbericht leider nicht mehr zu. Für unsere Kundinnen und Kunden schafft die BZ.medien-Gruppe attraktive und passgenaue Vermarktungsalternativen am Wochenende.

Danke für Ihre Treue

Was bleibt, ist vor allem eines: große Dankbarkeit. Über Generationen hinweg haben Sie unsere Zeitungen begleitet, gelesen, mitgestaltet und mit Leben gefüllt. Viele von Ihnen sind uns über Jahrzehnte treu geblieben – als Leserinnen und Leser, als Kundinnen und Kunden, als Partnerinnen und Partner. Dieses Vertrauen war für uns niemals selbstverständlich.

Ganz besonders danken wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den vielen Austrägerinnen und Austrägern, allen Spediteuren, den Druckerinnen und Druckern sowie den Redakteurinnen und Redakteuren, freien Autoren und Fotografen. Ohne all diese Menschen wäre der Wochenbericht nie in die Brief kästen der Freiburger Haushalte gekommen.

Für die vielen Gespräche, den offenen Austausch und die vertrauensvolle Zusammenarbeit möchten wir – das gesamte Team des Freiburger Wochenberichts – Ihnen allen von Herzen danken.

Martin Zenke (Geschäftsführer), Matthias Joers (Redaktionsleiter) und ihr Team vom Wochenbericht

Mehr zum Abschied vom Freiburger Wochenbericht lesen Sie hier in unserer vorletzten Print-Ausgabe.