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Kinotipp: Gefangen in einem unheimlichen Labyrinth – „Backrooms“ gilt als Horrorfilm des Jahres

Auf der Suche nach Clark verliert sich Therapeutin Mary (Renate Reinsve) in den Untiefen der unheimlichen Backrooms.Auf der Suche nach Clark verliert sich Therapeutin Mary (Renate Reinsve) in den Untiefen der unheimlichen Backrooms. Foto: A24

Ein Möbelhausbesitzer verschwindet in einem Labyrinth aus endlosen gelben Räumen. Mit „Backrooms“ hat der erst 20-jährige Regisseur Kane Parsons ein Internet-Meme in einen Kinoerfolg verwandelt. „Backrooms“ gilt als der Horrorfilm des Jahres, der allein am US-Startwochenende rekordverdächtige 81 Millionen Dollar an den Kinokassen einspielte.

Clark weiß nicht, wie er hineingekommen ist. Er weiß nicht, wie er wieder herauskommt. Der Möbelhausbesitzer hat eine mysteriöse Tür entdeckt, die ihn in eine scheinbar endlose Reihe unheimlicher Räume führt. Als er nicht zurückkommt, macht sich seine Therapeutin Mary (Renate Reinsve) auf die Suche nach ihm.

Kahle, verschachtelte Büroflure, endlose beige-gelbe Wände, ein unaufhörliches, unerträglich lautes Surren von Leuchtstoffröhren: Die „Backrooms“ beschreiben eine neue Art von Albtraum, eine menschenleere Parallelwelt sich wiederholender, fensterloser Stockwerke, die die Realität auf den ersten Blick spiegelt und sich ihr doch mit jedem Schritt weiter entzieht. Verstörend verlassen wirken die labyrinthischen Räume, doch allein ist man dort nicht.

Regisseur Kane Parsons verwandelt die Idee einer unberechenbaren Parallelwelt aus seltsam leeren Geschäftsräumen in einen beklemmenden Horror-Thriller. Der 20-Jährige hat zuvor schon eine „The Backrooms“-Serie bei YouTube produziert, die schon mehr als 200 Millionen Mal angeklickt wurde. In den Hauptrollen spielen Chiwetel Ejiofor („12 Years a Slave“) und Renate Reinsve („Sentimental Value“ ), die sich in den Untiefen der unheimlichen Backrooms zu verlieren drohen. In Nebenrollen sind Mark Duplass, Lukita Maxwell, Finn Bennett, Avan Jogia und Robert Bobroczkyi zu sehen.

Der Hype um den Horrorstreifen ist groß: Der Film hat in den USA mit 81 Millionen Dollar ein Rekordergebnis eingebracht, nach nur sechs Tagen in den amerikanischen Kinos wurde die 100-Millionen-Dollar-Marke bereits geknackt – und das bei einem Produktionsbudget von rund zehn Millionen Dollar.

Hunger nach Erfolg: Der packende Thriller „Guru“ über Macht und Manipulation

„Guru“ Matt Vasseur (Pierre Niney) lässt sich von der Menge feiern.„Guru“ Matt Vasseur (Pierre Niney) lässt sich von der Menge feiern. Foto: Studiocanal

Matt Vasseur (Pierre Niney, „Der Graf von Monte Christo“) steht als Coach auf der Bühne und propagiert vor Tausenden von Menschen Selbstliebe und Selbstvertrauen. Riesige Menschenmengen feiern ihn wie einen Erlöser und wollen seinem Vorbild folgen – auf der Suche nach Liebe, Erfolg und Glück. Doch als sich Matt vor einer Regierungskommission unbequemen Fragen zu seinem Geschäftsmodell stellen muss und einer seiner Anhänger ihm gefährlich nahekommt, droht Matts Business-Imperium zu zerbrechen.

Von den Machern von „Black Box“ stammt dieser packende Psychothriller über einen charismatischen Life Coach, der an die Grenzen von Macht und Manipulation geht. „Guru“ erzählt eine fesselnde Geschichte über den gefährlichen Hunger nach Erfolg und Anerkennung.

Düsterer Abenteuerfilm: „The Death of Robin Hood“ mit Hugh Jackman

Mehr als nur ein Meisterschütze: Robin Hood (Hugh Jackman) ringt mit seiner Vergangenheit. Foto: DCMMehr als nur ein Meisterschütze: Robin Hood (Hugh Jackman) ringt mit seiner Vergangenheit. Foto: DCM

Ein vom Leben gezeichneter Einzelgänger, der nach einem Leben voller Verbrechen und Mord mit seiner Vergangenheit ringt, wird schwer verletzt von einer mysteriösen Frau namens Brigid gefunden, die ihm eine Chance auf Erlösung bietet. Es sind die letzten Tage des gesetzlosen Robin Hood. Während seiner Genesung unter Brigids Obhut gelangt Robin zu der Einsicht, wie verhängnisvoll und irrig sein früheres Handeln gewesen ist. Ein junger Mann namens Arthur (Noah Jupe) trifft verwundet ein – ein Überlebender aus Robins letzter Schlacht, der widerwillig gekommen ist, um eine Blutschuld zu begleichen. Robin reagiert ambivalent, nicht zuletzt, weil ihn weitere Schatten seiner Vergangenheit einholen und ihm zugleich eine Ahnung von Barmherzigkeit und Menschlichkeit vermitteln. Auch die Unschuld der kleinen Margaret (Faith Delaney), ebenfalls eine Leidtragende seiner einstigen Taten, berührt ihn tief, sodass es ihm zum Anliegen wird, sie zu beschützen. Gleichzeitig entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zu einem Leprakranken (Bartlett), der ihm mit furchtloser wie rätselhafter Würde begegnet

Autor und Regisseur Michael Sarnoski („A Quiet Place: Tag Eins“) erzählt mit dem Abenteuerfilm eine Geschichte über Gewalt, Vergeltung und die dunkle Wahrheit hinter der beliebten Legende eines vermeintlichen Helden, den es so nie gegeben haben soll. Seine schonungslose, subversive Neuinterpretation von Robin Hoods letzten Jahren zeigt den legendären Gesetzeslosen nicht als die Figur aus den Mythen – und die Sagen, die wir zu kennen glauben, bleiben blutig zugerichtet im Schlamm zurück.

Mit dem Oscar- nominierten Hugh Jackman („Deadpool & Wolverine“, „The Greatest Showman“) und Jodie Comer („The Bikeriders“, „Killing Eve“) in den Hauptrollen. Aaron Ryder („Arrival“, „The Prestige“) produzierte den Film mit Michael Sarnoski und Hugh Jackman

Japanischer WM-Teilnehmer Keisuke Goto wechselt zum SC Freiburg

SC-Neuzugang Keisuke GotoSC-Neuzugang Keisuke Goto steht aktuell im Kader Japans für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada. Foto: SC Freiburg

Die Japan-Connection beim SC Freiburg bekommt Zuwachs: Keisuke Goto vom belgischen Erstligisten RSC Anderlecht wechselt zum SC Freiburg. An dem groß gewachsenen Angreifer waren die Breisgauer offenbar schon länger dran. Jetzt hat der Wechsel geklappt.

Nach WM-Fahrer Yuito Suzuki und dem kürzlich verpflichteten Mittelfeldspieler Rihito Yamamoto stößt mit Keisuke Goto ein weiterer Japaner zum Team von SC-Trainer Julian Schuster. Auch Goto steht aktuell im Kader Japans für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada.

Goto wechselte im Januar 2024 zunächst leihweise von seinem Jugendverein Júbilo Iwata zum RSC Anderlecht. Für den belgischen Erstligisten, der den heute 21-Jährigen im Sommer 2024 fest verpflichtete, kam der 1,91 Meter große Stürmer vor allem im Reserveteam RSCA Futures in der zweiten belgischen Liga zum Einsatz und erzielte dort in insgesamt 31 Partien 13 Treffer. In der abgelaufenen Saison war der japanische WM-Teilnehmer an die VV St. Truiden verliehen, erzielte für die Belgier in der Jupiler Pro League in 28 Spielen zehn Tore und bereitete fünf weitere vor.

„Mit Keisuke konnten wir einen spannenden Spieler mit interessanten Anlagen für uns gewinnen. Seine draufgängerische Spielweise wird uns guttun“, sagt SC-Vorstand Jochen Saier. „Er sucht gerne die Tiefe, hat ein gutes Raumgefühl und zudem das Gespür, wie er sich im Strafraum verhalten muss. Eine gewisse Zeit für Integration und Weiterentwicklung wird er sicherlich brauchen – und sie auch bekommen. Wir freuen uns!“

Keisuke Goto selbst wird in einer SC-Mitteilung mit den Worten zitiert: „Der SC Freiburg war schon vor ein paar Monaten sehr interessiert an mir. Ich habe von Anfang an gespürt, dass mich die Verantwortlichen wirklich wollen, das war einer der Hauptgründe, warum ich mich für Freiburg entschieden habe. Ich habe auch einige Spiele in der Europa League gesehen. Für mich ist das ein großer Verein und ich freue mich sehr auf die kommende Saison.“

Lörrach: Dreiland-Klinikum lädt zum „Tag der offenen Baustelle“ am 21 Juni

Dreiland-Klinikum lädt zum Tag der offenen BaustelleDas Dreiland-Klinikum gilt als zukunftsweisendes Modellprojekt. Foto: Maurice Kubitschek

Am Sonntag, den 21. Juni, öffnet das neue Dreiland-Klinikum Lörrach von 11 bis 17 Uhr seine Bau-stellentore für die Öffentlichkeit. Beim „Tag der offenen Baustelle“ erhalten Besucherinnen und Besucher die seltene Gelegenheit, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Geboten werden spannende Einblicke in medizinische Fachbereiche, interaktive Mitmachaktionen für die ganze Familie, Präsentationen, Informationsstände sowie Begegnungen mit den Menschen, die dieses Projekt gestalten und künftig mit Leben füllen. Auch für das leibliche Wohl ist mit Foodtrucks und Aufenthaltsbereichen gesorgt.

„Die Verbindungsbrücke zum Zentrum für seelische Gesundheit (ZsG) in Trägerschaft des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) Emmendingen verbindet nicht nur zwei Gebäude – sie symbolisiert ein ganzheitliches Versorgungsverständnis, das körperliche und seelische Gesundheit zusammendenkt und gemeinsam organisiert“, erklärt Udo Lavendel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kliniken des Landkreises Lörrach. Auch die Erich Kästner-Schule, die künftig im Neubau des ZsG beheimatet sein wird, präsentiert sich beim Tag der offenen Baustelle und gibt Einblicke in ihr pädagogisches Angebot. Shuttlebusse bringen Besucher zwischen 10.45 und 17.30 Uhr im Abstand von etwa 15 bis 20 Minuten von den Park- & Ride-Parkplätzen direkt zum Veranstaltungsgelände und wieder zurück.

Weitere Infos und das Programm gibt es online hier.

Fußballer des SC Freiburg: Erholungsurlaub und Babynews

Christian und Kati Günter (rundes Bild) genießen mit ihren Kindern derzeit Familienzeit im Urlaub. Foto: instagram.com/cg30 Christian und Kati Günter (rundes Bild) genießen mit ihren Kindern derzeit Familienzeit im Urlaub. Foto: instagram.com/cg30

Schöne Neuigkeiten gibt es aus dem Privatleben der SC-Kicker: Lucas Höler und seine Frau Sarah erwarten zum zweiten Mal Nachwuchs. Das verkündeten sie per Instagram-Schnappschuss – mit Babybauch, ihrer Tochter und natürlich Hund Carlo. Andere SC-Kicker nutzen die fußballfreie Zeit für einen Erholungsurlaub.

Christian und Kati Günter genießen gerade mit ihren Kindern die Familienzeit unter Palmen. Mannschaftskollege Junior Adamu – derzeit per Leihe bei Celtic Glasgow im Einsatz – – tankt derweil Kraft bei perfektem Sommerwetter auf Mauritius. Dort feierte er seinen Geburtstag – da darf man sich auch als Profisportler mal ein leckeres Stück Schokokuchen gönnen!

SC-Kicker Lucas Höler und seine Frau Sarah werden zum zweiten Mal Eltern. Foto: instagram.com/lucas_hoeler
SC-Kicker Junior Adamu erholt sich gerade in Mauritius – zum Geburtstag gab’s für den Profisportler dann auch mal ein Stück Schokokuchen. Foto: instagram.com/jr.adamu

Angela Merkel in Freiburg: Austausch im Rathaus und Autogramme

Die Ex-Kanzlerin wurde im Rathaus von OB Martin Horn und Bürgermeisterin Carolin Jenkner empfangen. foto: www.facebook.com/MartinHornFreiburgDie Ex-Kanzlerin wurde im Rathaus von OB Martin Horn und Bürgermeisterin Carolin Jenkner empfangen. Foto: www.facebook.com/MartinHornFreiburg

Um Angela Merkel einmal hautnah zu erleben und ein gemeinsames Foto zu ergattern, standen am Montag Hunderte Freiburger bei der Buchhandlung Rombach Schlange. Hier signierte die Ex-Bundeskanzlerin gut gelaunt auch Exemplare ihres Buches „Freiheit“, in dem sie ihre Erinnerungen niedergeschrieben hat. Das stellte sie anschließend bei einer Lesung im Theater vor.

Zu Beginn ihres Freiburg-Besuchs wurde sie von OB Martin Horn und Bürgermeisterin Carolin Jenkner im Rathaus empfangen, um sich auszutauschen. „Ich finde ihre politische Karriere und ihre offene und zugewandte Art wirklich beeindruckend“, so Martin Horn.

Hollywood-Legende Martin Scorsese wirbt für Freiburger KI-start-up „Black Forest Labs“

Star-Regisseur Martin Scorsese im Gespräch mit den „Black Forest Labs“-Gründern.Star-Regisseur Martin Scorsese im Gespräch mit den „Black Forest Labs“-Gründern. Foto: Black Foerst Labs

Große Ehre für das Freiburger KI-Unternehmen „Black Forest Labs“: Kein Geringerer als Martin Scorsese berät das Start-up. Das haben Robin Rombach und Andreas Blattmann gemeinsam mit Patrick Esser gegründet und nun in ihrem Blog einen Beitrag mit der Hollywood-Ikone gepostet.

Der 83-jährige Regisseur von „Goodfellas“ und „Taxi Driver“ war schon für 16 Oscars nominiert – jetzt nutzt er das KI-Modell Flux aus Freiburg für seine Arbeit. Der Bildgenerator gilt unter Experten als einer der besten weltweit – das Text-zu-Bild-Programm spuckt ins Sekundenschnelle täuschend echte Bilder aus. Damit erstellt er Skizzen in der Vorproduktion eines Films, wie eine Szene aussehen soll. „Es gab schon immer das Problem, wie man das, was man im eigenen Kopf sieht, an den Cast und an die Crew kommuniziert. Es gibt einfach Dinge, die man sehen und fühlen muss“, so der Regisseur. In dem Video lässt Scorsese über Flux etwa eine Szene für ein Storyboard generieren.

Damit ließe sich viel Geld und Zeit sparen, heißt es dort. Die Filmschaffenden will man jedoch nicht ersetzen, sondern sie so ergänzen. „Wir wollen, dass Flux Ideen zum Leben erweckt, während der menschliche Geschmack, die Werte und die Entscheidungskraft im Zentrum des Ganzen bleiben“, so die Start-up-Gründer.

Kann die Universität Freiburg im Herbst erneut Exzellenzuniversität werden?

Nach Jahren ohne Titel hofft die Universität Freiburg, erneut Exzellenzuniversität zu werden. Foto: Thomas KunzNach Jahren ohne Titel hofft die Universität Freiburg, erneut Exzellenzuniversität zu werden. Foto: Thomas Kunz

Ein Mitarbeiter, der Damentoiletten mit Kameras verwanzt. Eine Bibliothek, bei der es aufgrund von Baumängeln auch nach zehn Jahren noch reinregnet. Die Universität Freiburg hat zuletzt nicht gerade für positive Schlagzeilen gesorgt. Das soll nun anders
werden, denn die Uni macht sich Hoffnungen, im Herbst wieder den begehrten Titel als Exzellenzuniversität zurückzuerobern.

Letzte Woche war eine internationale Expertenkommission zwei Tage lang in Freiburg zu Gast, um sich mit der Hochschule und ihren Exzellenz-Clustern zu befassen. Melanie Fritscher-Fehr, Leiterin des Geschäftsbereichs Strategie und Kommunikation an der Uni Freiburg, und Uni-Rektorin Kerstin Krieglstein zogen zu Wochenbeginn eine positive Bilanz des Besuchs.

Alle Unis, die eine Exzellenz-Förderung beantragen, müssen dafür ein standardisiertes Auswahlverfahren des deutschen Wissenschaftsrates mit Expertenbesuchen wie in der vergangenen Woche in Freiburg durchlaufen. „Im Mittelpunkt der Begehung stand die Exzellenzstrategie der Universität Freiburg ‚The Future Research University: Sparking Change That Matters‘, mit der sich die Universität um den Titel Exzellenzuniversität bewirbt“, so Fritscher-Fehr, deren Geschäftsbereich für die Uni die Begehung organisiert und vorbereitet hatte.

Die Gutachtergruppe bestand aus neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Europa, Nordamerika und Australien. Die internationale Zusammensetzung sei ein wichtiger Bestandteil der Exzellenzstrategie, da neben wissenschaftlicher Spitzenleistung auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit von Universitäten bewertet werde, so Fritscher-Fehr. „In verschiedenen Formaten auf dem ganzen Campus wurden sowohl wissenschaftliche Themen als auch Fragen der Universitätsentwicklung, Governance, Karriereförderung, Internationalisierung und des Wissenstransfers mit Forschenden, Studierenden, Beschäftigten sowie Mitgliedern des Rektorats diskutiert.“

Stichtag ist der 2. Oktober

Auch Vertreter aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, darunter Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne), haben den Besuch begleitet. „Wir haben die Begehung als intensive und zugleich sehr positive Erfahrung erlebt“, so Rektorin Kerstin Krieglstein im Anschluss. „Besonders beeindruckend waren die große Beteiligung und das Engagement unserer Universitätsmitglieder sowie die Bereitschaft, ihre Ideen, Erfahrungen und Perspektiven einzubringen.“ Man habe „zahlreiche positive Rückmeldungen“ der Kommission erhalten. „Selbstverständlich können und wollen wir daraus keine Rückschlüsse auf die spätere Entscheidung ziehen. Die Rückmeldungen bestärken uns
jedoch in dem Eindruck, dass es gelungen ist, die Stärken der Universität Freiburg und die zentralen Ideen unserer Strategie überzeugend zu vermitteln“, so Krieglstein.

Die Gutachtenden haben ihre Eindrücke und Bewertungen bereits am letzten Begehungstag zusammengefasst. Auf dieser Basis wird nun ein Bericht erstellt, der der Exzellenzkommission als Grundlage für die Entscheidung dient. Mit dem Titel Exzellenzuniversität wäre für die Uni Freiburg „eine substanzielle zusätzliche Förderung“ von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr verbunden, die „wichtige Gestaltungsspielräume“ für die Umsetzung der „Zukunftsagenda UFR 2024“ eröffne, teilte die Universität zu Wochenbeginn auf Nachfrage mit.

Bernd Peters

Hinweis der Redaktion: Dieser Text ist eine aktualisierte Version des Printartikels, der inhaltlich fehlerhafte Passagen und eine falsche Namensschreibweise enthielt. Wir haben die entsprechenden Stellen nachträglich korrigiert und bitten die Fehler zu entschuldigen.

Krämer Einrichtungen in Freiburg bereits zum vierten Mal ausgezeichnet

Krämer EinrichtungenKrämer Einrichtungen: Seit 76 Jahren in der Bertoldstraße. Foto: Krämer Einrichtungen

Bereits zum vierten Mal in Folge wurde Krämer Einrichtungen von der Fachzeitschrift „Architektur & Wohnen“ zu den 50 besten Einrichtungshäusern Deutschlands gekürt. Und das von etwa 6.000 mit Möbeln handelnden Unternehmen im Land.

Seit 1981 führt Familie Heck, inzwischen in zweiter Generation, das vor 94 Jahren am Münsterplatz gegründete Unternehmen. Seit 1950 befindet es sich am Standort in der Bertoldstraße 49 gegenüber vom Stadttheater. Die heutigen Inhaber, Betriebswirt Christoph Heck und Innenarchitekt Carsten Heck, stehen mit Fachkompetenz für die ständige Weiterentwicklung zeitgemäßer und marktgerechter Einrichtungs- und Wohlfühlkonzepte. Diese werden auf 1.600 Quadratmetern auf drei Ausstellungsetagen präsentiert.

Die innenarchitektonische Beratungwird unter anderem durch 3D-Computerplanung unterstützt. Innenarchitekten und Interior-Designer beraten und planen Einrichtungen von Wohnungen, Büro- und Objekteinrichtungen sowie Praxen und Kanzleien, kirchlichen Einrichtungen und Kindergärten. Hauseigene Schreiner und Raumausstattermeister setzen die Planungen um. Auch online kann bei Krämer Einrichtungen eingekauft werden.