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Parker Bowles kehrt zurück zum EHC Freiburg

Echte Helden ArenaIn der Echte Helden Arena wird der kanadische Stürmer Parker Bowles bald wieder zu bestaunen sein. Foto: Detlef Berger

Eishockey-Zweitligist EHC Freiburg hat die Rückkehr von Parker Bowles zur kommenden Saison bekanntgegeben. Der kanadische Stürmer wird erneut das Trikot der Wölfe tragen.

Parkers Bowles, der bereits in der Saison 2023/24 für den EHC Freiburg auf dem Eis stand, überzeugte sowohl sportlich als auch menschlich und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft. Mit starken 56 Scorerpunkten, darunter 31 Tore, avancierte er zum Topscorer der Wölfe. In den darauffolgenden zwei Jahren beim Ligakonkurrenten aus Bad Nauheim konnte er seine Offensivqualitäten eindrucksvoll bestätigen, ehe er nun zu den Wölfen zurückkehrt.

„Wir sind sehr glücklich, Parker wieder bei uns zu haben. Er kennt den Standort, die Liga und unsere Erwartungen genau. Zudem standen wir in Freiburg bereits gemeinsam auf dem Eis, sodass ich aus eigener Erfahrung weiß, dass seine Qualitäten unserem Spiel guttun werden“, erklärt Interims-Sportchef Simon Danner.

Auch Parker Bowles selbst blickt voller Vorfreude auf seine Rückkehr: „Freiburg hat für mich immer eine besondere Bedeutung gehabt. Ich freue mich darauf, wieder vor den Fans zu spielen und gemeinsam mit dem Team erfolgreich zu sein.“

Weiterhin für die Wölfe auf dem Eis stehen werden zudem auch die beiden Leistungsträger Christian Billich und Nikolas Linsenmaier. Gemeinsam standen beide in beeindruckenden 1.597 Pflichtspielen für die Wölfe auf dem Eis. (fwb)

Kinotipp: Zurück bei Runway – „Der Teufel trägt Prada 2“mit Meryl Streep

Am Ende ihrer glanzvollen Karriere muss Miranda Priestly (Meryl Streep) das Runway-Magazin vor dem Untergang bewahren. Foto: DisneyAm Ende ihrer glanzvollen Karriere muss Miranda Priestly (Meryl Streep) das Runway-Magazin vor dem Untergang bewahren. Foto: Disney

Mit Spannung erwartete Fortsetzung des Kultfilms von 2006: Fast 20 Jahre nach ihren legendären Auftritten als Miranda, Andy, Emily und Nigel kehren Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci zu den Fashion-Hotspots von New York und in die eleganten Büros des Runway-Magazins zurück.

Miranda Priestly (Meryl Streep, „Die Eiserne Lady“) sieht sich am Ende ihrer glanzvollen Karriere mit einer existenziellen Krise konfrontiert. Das Runway-Magazin leidet unter dem massiven Rückgang von Anzeigenkunden und der schwindenden Relevanz gedruckter Publikationen – denn die Digitalisierung macht auch vor der Modeindustrie nicht Halt. Dann trifft sie auch noch auf ihre ehemalige Assistentin Andy Sachs (Anne Hathaway, „Les Misérables“). Die ist mittlerweile zu einer erfolgreichen Führungskraft in der Modebranche aufgestiegen. Die beiden stehen sich nun als Rivalinnen gegenüber – doch Miranda ist auf die Hilfe von Emily angewiesen, um die Runaway vor dem Untergang zu bewahren.

Der Film vereint die Originalbesetzung mit Regisseur David Frankel und Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna. Mit dabei sind auch wieder Emily Blunt („A Quiet Place“), Stanley Tucci („Spernova“), Tracie Thoms („Rent“) und Tibor Feldman („The International“) die erneut in ihren Rollen aus dem ersten Film zu sehen sind. Aber auch eine Reihe neuer Charaktere ist dabei, unter anderem gespielt von Kenneth Branagh („Harry Potter und die Kammer des Schreckens“), Simone Ashley („Bridgerton“), Justin Theroux („Fallout“), Lucy Liu („Kill Bill“), und B.J. Novak („The Office“). „Der Teufel trägt Prada“ basiert auf dem Bestseller-Roman von Lauren Weisberger, einstige Assistentin von Anna Wintour, der berüchtigten Chefin der US-Vogue.

Mirandas einstige Assistentin Andy (Anne Hathaway) ist jetzt selbst erfolgreich in der
Modeindustrie. Foto: Disney

OB-Wahl in Freiburg: Durchmarsch ins Rathaus für Martin Horn

OB-Wahl 2026 RathausplatzMartin Horn bei der Ankunft auf dem Rathausplatz an der Seite seiner Frau Irina. Foto: Thomas Kunz

Der alte Oberbürgermeister ist auch der neue: Martin Horn knackt bereits im ersten Wahlgang die 50-Prozent-Marke und lässt die Konkurrenz mit deutlichem Abstand hinter sich. Für Horn wird es nun darum gehen, mit den Grünen im Gemeinderat wieder rasch zur Sachpolitik zurückzukehren.

Der Freiburger Rathausplatz erlebte am frühen Sonntagabend gegen kurz nach 19 Uhr einen kleinen Jubelsturm: Eine riesige Menschentraube sammelte sich um Oberbürgermeister Martin Horn, als dieser von der KaJo kommend Richtung Bühne lief. Rhythmisches Klatschen und „Martin, Martin“-Rufe empfingen den Wahlsieger. Einer der ersten Gratulanten war Achim Wiehle, der sich im Rennen um den Rathauschefsessel mit Platz drei (10,5 Prozent) begnügen musste. Horns Ergebnis von 52,9 Prozent ließ keine Zweifel zu, während die links-grüne Kontrahentin Monika Stein 29,6 Prozent der Stimmen erzielte. „Danke, Freiburg – für mehr als 50 Prozent!“, rief Horn ins Mikrofon, als er sich endlich zur Bühne durchgekämpft hatte.

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Die Deutlichkeit des Wahlergebnisses überraschte auch Politikwissenschaftler Michael Wehner, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, der einen zweiten Wahlgang im Vorfeld durchaus für möglich gehalten hatte. Horn habe aber letztlich im Wahlkampf alles richtig gemacht. „Man kann den Wahlkampf von Martin Horn auch kritisch sehen, weil er relativ inhaltsleer war. Aber er hat eine Gabe: Er verkörpert die Erzählung, die wir in Freiburg gerne hören, nämlich dass Freiburg anders ist. Er verkörpert eine jugendliche, moderne, urbane Großstadt, die gemeinsam versucht, die Probleme zu lösen und nicht im Sinne einer Parteipolitisierung“, so Wehner.

Stein: „Deutliches Signal“

Herausforderin Monika Stein, die nun ihren Job als GEW-Landesvorsitzende fortführen wird, konnte am Ende nur zwei von 35 Stadtbezirken gewinnen: den Altstadt-Ring und deutlich im Vauban. Horn erlebte einen Durchmarsch. Seine besten Ergebnisse erzielte er in den Außengebieten (Hochdorf: 63,8 Prozent, Opfingen: 68,9 Prozent, Kappel: 58,6 Prozent) und in den westlichen Stadtteilen. „Es ist natürlich schwer gegen einen amtierenden, beliebten Amtsinhaber zu kandidieren. Es ist ein klares deutliches Signal, dass Freiburg mit Martin Horn weiterarbeiten möchte“, räumte Monika Stein ein. Zerknirscht zeigte sich auch Achim Wiehle, der von der CDU unterstützt wurde und der sein mit Abstand bestes Ergebnis in Hochdorf holte (21,1 Prozent). „Es ist leider nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Deshalb gilt es die Niederlage einzugestehen und Martin Horn für die künftige Amtszeit gutes Gelingen für Freiburg zu wünschen“, so der Freiburger Unternehmer.

Foto: FWB-Grafik – Quelle: Stadt Freiburg

Für Amtsinhaber Martin Horn gilt es nun, mit den Grünen, die Monika Stein unterstützt hatten und die die stärkste Kraft im Gemeinderat stellen, wieder in ein konstruktives Arbeiten zu kommen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass das funktionieren wird – trotz Streitpunkten wie der Verpackungssteuer. „Das Wahlergebnis ist ein klarer Rückenwind für die Inhalte, die ich biete. Ich bin überzeugt, dass das die nächsten acht Jahre auch überparteilich gelingen wird“, so Horn. Als ein positives Signal darf da gelten, dass die grüne Fraktionsspitze am Sonntagabend auch auf Horns Wahlparty im Friedrichbau vorbeischaute.

So mancher Wahlkämpfer musste am Sonntagabend nach Kräfte zehrenden Wochen erstmal durchschnaufen. Erfreulich war: Freiburg zeigte mit einer Wahlbeteiligung von 56,1 Prozent (mehr als 2018), dass es hier ein großes Interesse an Kommunalpolitik gibt. Und auch der Kandidat-O-Mat der Landeszentrale für politische Bildung verzeichnete allein 60.000 Nutzer.

Info: Unseren Live-Artikel vom Wahlsonntag finden Sie hier.

Die Fotos vom Wahlsonntag gibt es hier.

Freiburg: Wie geht es weiter mit der Echte Helden Arena?

EHC EishalleFür die veraltete Freiburger Eishalle gibt es – vorerst – keinen Zuschuss aus dem Sportfördertopf des Bundes. Foto: Detlef Berger

Für die Echte Helden Arena gibt es keinen Zuschuss aus dem Sportfördertopf des Bundes. Das sind die ersten Reaktionen.

Rückschlag für die vom Gemeinderat im Dezember beschlossene Eishallensanierung: Die Stadt Freiburg erhält für die Bestandssanierung der maroden Echte Helden Arena keine Gelder aus dem Sportfördertopf der sogenannten „Sport-Milliarde“ des Bundes. Das bestätigte die Freiburger Bundestagsabgeordnete Chantal Kopf (Grüne) in der vergangenen Woche.

39 Millionen Euro sind als Kosten für Eishallen-Sanierung veranschlagt. Ein Zuschuss von bis zu acht Millionen Euro des Bundes war darin fest vorgesehen. „Die Fördermittel sind essenziell für das Gesamtprojekt“, hatte Freiburgs damaliger Finanzbürgermeister Stefan Breiter im Dezember gesagt.
Seine Nachfolgerin, die neue Finanzdezernentin Carolin Jenkner (CDU) brachte im Fall eines gescheiterten Förderantrags einen erneuten Antrag um Förderung ins Spiel. „Das Programm läuft über mehrere Jahre und es ist auch möglich, in den nächsten Jahren berücksichtigt zu werden“, sagte sie dem SWR.

Der Eigenanteil des EHC Freiburg liegt bei neun Millionen Euro, wovon fünf Millionen Euro von Mäzen Max Zimber-Morath stammen. Geplant ist eine Sanierung der Eishalle im laufenden Betrieb – jeweils in den Sommermonaten und das drei Jahre lang von 2029 bis 2031. Zur Saison 2031/32 sollte alles fertig sein. Im gerade zu Ende gegangenen OB-Wahlkampf hatten sich alle Kandidaten dafür ausgesprochen, die Hallensanierung notfalls auch ohne Bundeszuschuss durchzuziehen. Gegenüber der BZ sagte Baubürgermeister Martin Haag: „Wir werden unsere Anträge für die nächsten Runden entsprechend schärfen und alles tun, um alle Möglichkeiten der Co-Finanzierung dieses überregional wichtigen Sportinfrastrukturprojekts auszuschöpfen“.

Auch der Verein Pro Eissport Südbaden e.V. spricht sich dafür aus, das Ziel nun nicht aus den Augen zu verlieren. „Die Sanierung der Freiburger Eishalle ist und bleibt zwingend notwendig“, so Michael Lobstedt von Pro Eissport Südbaden. Das aktuelle Nein vom Bund sei „kein Endpunkt, sondern ein Zwischenschritt, der nun entschlossenes politisches Handeln und die konsequente Nutzung aller weiteren Förderchancen erfordert.“

Gregor Mohlberg, Stadtrat von der Fraktion Eine Stadt für alle, fordert das Eishallenprojekt nun als Projekt der gesamten Region Freiburg zu begreifen. Der OB müsse sich „sich schnell dafür einsetzen, dass alle demokratischen Bundestags- und Landtagsabgeordneten und Landräte in Südbaden sich gemeinsam auf die Sanierung der Eishalle verständigen und dies gegenüber dem Haushaltsausschuss des Bundestags zum Ausdruck bringen“, so Mohlberg.

„Der Wunderweltenbaum“ nach dem Buchklassiker von Enid Blyton

Fran (Billie Gadsdon) wird von Seidenhaar (Nicola Coughlan) und Mondgesicht (Nonso Anozie) den Baum hinaufgeführt. Über eine Leiter erreichen sie Länder voller Wunder.Fran (Billie Gadsdon) wird von Seidenhaar (Nicola Coughlan) und Mondgesicht (Nonso Anozie) den Baum hinaufgeführt. Über eine Leiter erreichen sie Länder voller Wunder. Foto: Leonine Filmverleih

Als die Geschwister Beth (Delilah Bennett-Cardy), Fran (Billie Gadson) und Joe (Phoenix Laroche) wider ihren Willen mit ihren Eltern (Andrew Garfield, Claire Foy) aufs Land ziehen, beginnt für die Familie ein ganz besonderes Abenteuer.

In dem nahegelegenen, geheimnisvollen Wald entdecken die Kinder einen magischen Baum: den bis in die Wolken reichenden Wunderweltenbaum, in dem außergewöhnliche Wesen wohnen. Schnell schließen sie Freundschaft mit den Baumbewohnern Fee Seidenhaar (Nicola Coughlan), Frau Wasch (Jessica Gunning) und Mondgesicht (Nonso Anozie), die sie in fantastische Welten entführen.

Gemeinsam erleben sie märchenhafte Abenteuer – bis sie auf einer ihrer Reisen ausgerechnet in der düsteren Welt der gefürchteten Schuldirektorin Madame Klaps (Rebecca Ferguson) notlanden müssen. Auch zuhause läuft es mit dem neuen Familienbetrieb plötzlich nicht mehr ganz nach Plan…
Wird ihnen die Flucht aus den Fängen von Madame Klaps gelingen und werden sie die Tomatenplantage ihrer Eltern retten? Können Seidenhaar und Mondgesicht die Geschwister davon überzeugen, dass Wunder möglich sind, wenn man nur fest daran glaubt?

52 neue Wohneinheiten in Freiburg-Waltershofen

Siedlungswerk und Einweihung in Freiburg-Waltershofen SiedlungswerkIn Waltershofen entstanden 52 neue Wohneinheiten – nun wurden sie feierlich eröffnet. Foto: Siedlungswerk

Mit einem Festakt und anschließendem Bewohnerfest hat die Siedlungswerk GmbH Wohnungs- und Städtebau am vergangenen Freitag, 24. April, ihr neues Wohnquartier am östlichen Ortseingang von Waltershofen eingeweiht.

Grußworte sprachen unter anderem Martin Haag, Erster Bürgermeister, Ortsvorsteherin Petra Zimmermann sowie Markus Hogenmüller vom Siedlungswerk. Sie hoben die Bedeutung des Projekts für die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum und lebendiger Nachbarschaft hervor.
Auf dem ehemaligen Sportplatz sind in rund zweieinhalb Jahren Bauzeit insgesamt 52 Wohneinheiten entstanden – darunter Eigentums- und geförderte Mietwohnungen. Ergänzt wird das Quartier durch einen Nahversorger mit Café sowie ein Küchenstudio. Herzstück ist der autofreie „Grüne Wohnanger“, der als gemeinschaftlicher Treffpunkt dient.

Das Ensemble verbindet modernen Wohnraum mit Nahversorgung und Begegnungsflächen und setzt damit ein städtebauliches Signal am Ortseingang Waltershofens. Alle Wohnungen und Gewerbeflächen sind bereits bezogen beziehungsweise vermietet.

Loretto-Krankenhaus Freiburg setzt auf roboterassistierte Chirurgie bei Prostatakrebs

Professor Dr. med. Stefan Tritschler Loretto-Krankenhaus FreiburgStefan Tritschler, Chefarzt der Klinik für Urologie & Urologische Onkologie am Loretto-Krankenhaus in Freiburg. Foto: Loretto-Krankenhaus

Das Prostatakrebszentrum am Loretto-Krankenhaus Freiburg ist jetzt DKG-zertifiziert. Patienten profitieren von individuell abgestimmten Therapien und moderner Technik. Was steckt hinter dem Erfolg?

Das Prostatakrebszentrum am Loretto-Krankenhaus Freiburg ist von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erfolgreich zertifiziert worden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Krankenhauses hervor. „Die DKG-Zertifizierung bestätigt, dass wir in jeder Krankheitsphase die passende Diagnostik und Therapie anbieten können“, erklärt Stefan Tritschler, Chefarzt der Klinik für Urologie & Urologische Onkologie. Grundlage dafür sind eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, strukturierte Abläufe und regelmäßige unabhängige Qualitätsprüfungen.

Patienten profitieren von individuell abgestimmten Therapiekonzepten, die sich an aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien orientieren. Im Zentrum arbeiten Urologen, Strahlentherapeuten, internistische Onkologen, Nuklearmediziner und weitere Fachdisziplinen eng zusammen. Wichtige diagnostische und therapeutische Entscheidungen werden im wöchentlichen interdisziplinären Tumorboard getroffen. Ergänzend stehen unterstützende Angebote wie Psychoonkologie, Ernährungsberatung und Seelsorge zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Anwendung moderner roboterassistierter Chirurgie mit dem daVinci-System. Diese Technik ermöglicht laut Krankenhaus Eingriffe mit kleineren Schnitten, weniger Schmerzen, einem geringeren Risiko für Komplikationen, schnellerer Heilung und häufig einer früheren Entlassung aus dem Krankenhaus – bei gleichzeitig hoher onkologischer Sicherheit. Die Klinik für Urologie & Urologische Onkologie bietet zudem das gesamte Spektrum der urologischen Versorgung an. „Das Prostatakarzinom ist eine enorm vielfältige Erkrankung. In manchen Situationen muss sie überhaupt nicht behandelt werden, in anderen erfordert sie größte Entschlossenheit und intensive Therapien, um die Lebensqualität der Patienten zu erhalten“, so Chefarzt Stefan Tritschler.

Mysteriöser Soldat: Das historische Drama „Rose“ mit Sandra Hüller

Rose (Sandra Hüller) gibt sich als Soldat aus.Rose (Sandra Hüller) gibt sich als Soldat aus. Foto: Piffl Medien

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Rose (Sandra Hüller, „Zone of Interest“) hat als alleinstehende Frau wenig Perspektiven und gibt sich deshalb als Mann aus. Sie behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das ihren Anspruch bestätigt.

Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Ihr Streben nach Anerkennung und Akzeptanz wird aber durch ihre falsche Identität erschwert. Doch um ihre Ziele zu erreichen, wird sie auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

Fotos, Fotos, Fotos: Der Wahlabend bei der OB-Wahl

OB-Wahl FreiburgEin Kuss zum Wahlsieg: Martin Horn und seine Frau Irina auf der Bühne vor dem Rathaus. Foto: Joers

Freiburg hat einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Hier sind einige Fotoimpressionen vom Wahlabend auf dem Rathausplatz.

Achim Wiehle, der das drittbeste Ergebnis erzielte, gratuliert Wahlsieger Horn. Foto: Joers
Umringt von Zuschauern, Gratulanten und Pressevertretern betritt Martin Horn mit seiner Entourage den Rathausplatz. Foto: Joers
Umringt von Zuschauern, Gratulanten und Pressevertretern betritt Martin Horn mit seiner Entourage den Rathausplatz. Foto: Joers
Die zweitplatzierte Monika Stein gratuliert dem Wahlsieger auf der Bühne. Foto: Joers
Zahlreiche Gratulanten warteten auf Martin Horn. Foto: Joers
Bühne auf dem Rathausplatz: die Oberbürgermeisterwah 2026l in Freiburg. Foto: Joers
Julia Söhne, Fraktionsvorsitzende der Freiburger SPD im Gemeinderat, bei einer innigen Umarmung mit dem Ehepaar Horn. Foto: Joers
Auch der bisherige Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach (links) und sein Nachfolger, Roland Meder – beide von der SPD – freuten sich über das Wahlergebnis. Die SPD hatte Horn wie schon bei seiner ersten Wahl 2018 unterstützt. Foto: Joers
Martin Horn auf der Bühne vor dem Rathaus. Foto: Joers
Claudio Probst, Kandidat der APPD, gratuliert Monika Stein zu einem starken Ergebnis. Foto: Joers
Viele neugierige Beobachter verfolgten das Geschehen und die Live-Analyse der Wahlergebnisse. Foto: Joers
Chantal Kopf, Freiburger Bundestagsabgeordnete der Grünen, gratuliert Martin Horn. Foto: Joers
Wahlsieger Martin Horn an der Seite seiner Frau Irina. Foto: Joers

OB-Wahl in Freiburg: Martin Horn gewinnt im ersten Wahlgang

OB Martin Horn kommt unter großem Jubel mit seiner Frau Irina auf den Rathausplatz. Foto: Joers

Freiburg hat gewählt: Martin Horn bleibt Oberbürgermeister der Stadt Freiburg. Hier sind die Entwicklungen vom Wahlsonntag im Überblick.

+++ 26. April, 20:07 Uhr: Vorläufiges Endergebnis +++

Klare Sache: Amtsinhaber Martin Horn gewinnt im ersten Wahlgang. Grafik: Stadt Freiburg

+++ 26. April, 19:38 Uhr: Stein gratuliert +++

Monika Stein betritt die Bühne, und gratuliert Wahlsieger Martin Horn und dankt ihren Unterstützern. „Es ist natürlich schwer gegen einen amtierenden, beliebten Amtsinhaber zu kandidieren. Es ist ein relativ klares deutliches Signal, dass Freiburg mit Martin Horn weiterarbeiten möchte“, sagt sie.

+++ 26. April, 19:25 Uhr: „Danke Freiburg“

Wahlsieger Martin Horn ist da und betritt unter Applaus und Jubelrufen die Bühne. Seine ersten Worte lauten: „Danke Freiburg!“ Weiter sagt er: „Das Wahlergebnis ist ein klarer Rückenwind für die Inhalte, die ich biete. Ich bin überzeugt, dass das die nächsten acht Jahre auch überparteilich gelingen wird“, sagt Horn mit Blick auf die Grünen, die Monika Stein unterstützt haben.

+++ 26. April, 19:07 Uhr: Klare Angelegenheit +++

Nach 172 von 199 Bezirken legt sich auch Andreas Kern fest: „Es sieht so aus, dass die Sache im ersten Wahlgang über die Bühne geht.“ Martin Horn liegt bei 52,7 Prozent, Monika Stein bei 30,1 Prozent und Achim Wiehle bei 10,1 Prozent.

+++ 26. April, 18:55 Uhr: „Es sieht stark rot aus“ +++

„Der Abstand zur 50-Prozent-Marke ist recht deutlich“, so Kern nach 140 ausgezählten Bezirken. Die Wahlbezirkskarte der Stadt färbt sich rot, was für die Ergebnisse von Martin Horn steht. „Es sieht stark rot aus, das freut auch die SPD“, so Wehner. Im Horn-Lager könne man „den Sekt kalt stellen, aber die Korken noch nicht knallen lassen“, ergänzt Kern.

+++ 26. April, 18:45 Uhr: Wann sind die Ergebnisse belastbar +++

„Wir liegen bei 86 ausgezählten Gebieten. Wir warten mal ab bis die ersten Briefwahlbezirke vorliegen“, sagt Kern auf die Frage von BZ-Stadtredaktionsleiter Max Schuler, ab wann die Ergebnisse belastbar sind. Martin Horn liegt aktuell bei 53,4 Prozent der Stimmenanteile.

+++ 26. April, 18:41 Uhr: Warum die Wahlbeteiligung noch niedrig ist +++

Andreas Kern erläutert, warum die Wahlbeteiligung in den Live-Ergebnissen mit 33 Prozent noch so niedrig ist. „Das liegt daran, dass wir momentan noch keinen einzigen Briefwahlbezirk ausgezählt haben. Später, wenn die Briefwähler hinzukommen, wird das nach oben schnellen“, so Kern.

+++ 26. April, 18:34 Uhr: Spannende Auszählung +++

Nach 38 von 199 ausgezählten Gebieten steht Horn nun bei 54,4 Prozent der Stimmenanteile, dahinter Monika Stein bei 28,8 Prozent.

+++ 26. April, 18:28 Uhr: Die ersten Bezirke sind ausgezählt +++

Die ersten Ergebnisse sind da: 7 von 199 Bezirke sind ausgezählt und Amtsinhaber Martin Horn liegt mit 47,8 Prozent vorne. Entscheidend wird am Ende die 50-Prozent-Marke sein, ob es einen zweiten Wahlgang geben wird oder nicht. „Das wird uns die nächsten Augenblicke beschäftigen“, so Wahlanalyst Andreas Kern vom städtischen Wahlamt.

+++ 26. April, 18:18: Kandidat-O-Mat erreichte viele Menschen +++

Politikwissenschaftler Michael Wehner, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Freiburg, verrät auf der Bühne, wieviele Menschen den Kandidat-O-Maten genutzt haben, um sich vor der OB-Wahl online über die Positionen der Kandidierenden zu informieren. „Über 60.000 Menschen“, so Wehner, hätten das Tool genutzt, das Wehner als „sehr niedrigschwellig“ bezeichnet.

+++ 26. April, 18:01 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen +++

Nichts geht mehr: Die Wahllokale sind geschlossen. Und auf dem Rathausplatz sammeln sich immer mehr interessierte Beobachter, um die Live-Analysen auf der Bühne zu verfolgen.

+++ 26. April, 17 Uhr: Wann gibt es die ersten Wahlergebnisse? +++

Um 18 Uhr beginnt die Auszählung der Stimmzettel. Auch zur Prognose, wann die ersten belastbaren Auszähl-Ergebnisse vorliegen werden, äußert sich Michael Haußmann: „Wir erwarten die ersten Ergebnisse ab 18.20 Uhr, das vorläufige Endergebnis für Freiburg gegen 20.30 Uhr“, so der Wahlamtsleiter. Unter www.freiburg.de/wahlergebnis kann der aktuelle Stand der Auszählung live abgerufen werden.

Auf dem Rathausplatz wird unter anderem der erfahrene Wahlanalyst Andreas Kern des städtischen Wahlamts die Ergebnisse live kommentieren. Das ganze kann außerdem im Stream der Badischen Zeitung mitverfolgt werden: https://www.badische-zeitung.de/ob-wahl-freiburg-2026-live-vom-rathausplatz-mit-ersten-ergebnissen-und-reaktionen-im-stream-und-tick

+++ 26. April, 16:55 Uhr: Wahlbeteiligung wohl höher als bei der letzten OB-Wahl +++

90 Minuten vor Schließung der Freiburger Wahllokale gibt es einen letzten Zwischenstand der Wahlbeteiligung aus dem Freiburger Wahlamt: Laut Wahlamtsleiter Michael Haußmann haben bislang 28 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen im Wahllokal abgegeben. Bei der Landtagswahl 2026 waren es zum gleichen Zeitpunkt 39 Prozent, bei der Bundestagswahl 2025 47 Prozent und bei der Gemeinderatswahl 2024 35 Prozent.

Insgesamt liegt die Wahlbeteiligung damit im Moment bei 52 Prozent, also inklusive Briefwahl. Das ist weniger als bei der Landtagswahl 2026 (68 Prozent), der Bundestagswahl 2025 (83 Prozent) und der Gemeinderatswahl 2024 (67 Prozent), aber mehr als bei der OB-Wahl 2018 im ersten Wahlgang (45 Prozent).

Wie hoch wird die Wahlbeteiligung am Ende des Wahltags sein? „Die hohen Beteiligungs-Werte der Bundestags- und Landtagswahl werden sicher nicht erreicht werden, eine höhere Beteiligung als bei der OB-Wahl 2018 zeichnet sich dagegen ab“, so Haußmann.

+++ 26. April, 13:44 Uhr: Wahlbeteiligung jetzt bei 42 Prozent +++

Wahlamtsleiter Michael Haußmann meldet sich mit dem nächsten Update zum Verlauf des Wahlsonntags. Demnach haben um 13.30 Uhr 19 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen im Wahllokal abgegeben. Bei der Landtagswahl 2026 waren es zum gleichen Zeitpunkt 28 Prozent , bei der Bundestagswahl 2025 33 Prozent und bei der Gemeinderatswahl 2024 21 Prozent.

Zusammen mit der Briefwahl liegt die Wahlbeteiligung viereinhalb Stunden vor Schließung der Wahllokale damit bei 42 Prozent. Das sei zwar weniger als bei der vergangenen Landtagswahl (56 Prozent), der Bundestagswahl 2025 (69 Prozent) und der Gemeinderatswahl 2024 (45 Prozent), aber deutlich mehr als bei der OB-Wahl 2018 im ersten Wahlgang (34 Prozent).

Einen Schichtwechsel gab es in den 139 Wahllokalen, wo die Vormittagsschicht inzwischen abgelöst wurde. „Es herrscht reger, aber routinierter Betrieb vor Ort“, so Haußmann.

+++ 26. April, 10.53 Uhr: Wahlbeteiligung um 10.30 Uhr +++

Bei strahlendem Sonnenschein haben sich schon einige Menschen auf den Weg in die Wahllokale gemacht. Um 10.30 Uhr haben 6 % der Wahlberechtigten ihre Stimmen dort abgegeben. Das ist wie erwartet deutlich weniger als bei der Landtagswahl 2026 (10 %) und der Bundestagswahl 2025 (13 %) sowie etwas weniger als bei der Gemeinderatswahl 2024 (7%). „Die Wahlbeteiligung insgesamt liegt damit bei 29 Prozent“, so Wahlamtsleiter Michael Haußmann.

OB-Wahl 2026 in Freiburg: Wahllokal in der Max-Weber-Schule im Stühlinger. Foto: Joers
OB-Wahl 2026 in Freiburg: Wahllokal in der Max-Weber-Schule im Stühlinger. Foto: Joers

+++ 26. April, 8 Uhr: Die Wahllokale haben geöffnet +++

Alle 139 Wahllokale haben ihre Türen geöffnet. Die 556 Wahlhelfenden der Frühschicht sind laut Freiburgs Wahlamtsleiter Michael Haußmann „bestens vorbereitet“. Einige kurzfristig erkrankte Wahlhelfende konnten durch die „Reserve“ ersetzt werden, so Haußmann.

Schon bevor die ersten Stimmzettel in die Urne geworfen wurden, liegt die Wahlbeteiligung bei 23%, denn rund 40.000 Wahlberechtigte haben ihre Stimmen bereits per Brief abgegeben. Die Zahl der Wahlberechtigten insgesamt liegt bei 173.007, nachdem am gestrigen Samstagvormittag zwei frisch eingebürgerte Freiburger noch kurzfristig für die Wahl zugelassen wurden.

Weitere Infos zur OB-Wahl gibt’s hier:

Hier geht es zum Kandidat-O-Mat.

Hier finden Sie unsere Übersicht mit allen Kandidierenden.

Alle Zwischenstände und Ergebnisse live auf der städtischen Wahlseite unter www.freiburg.de/wahlergebnis.

Weitere Last-Minute-Infos zur OB-Wahl gibt es hier.