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EHC Freiburg erreicht Etappenziel auf dem Weg zur neuen Eishalle

EHC FreiburgBis in der Echte-Helden-Arena wieder dem Puck hinterher gejagt wird, stehen noch einige Arbeiten an – so wird derzeit eine neue, flexible LED-Bande installiert. Foto: Detlef Berger

Kaderumbau, neue LED-Bande und Finanzzusagen für den Bau einer neuen Eishalle. Vier Monate vor dem Start der Eishockey-Saison schaut der EHC Freiburg positiv nach vorne. Bei einem Sponsorenabend gab die Vereinsführung einen Einblick in den Stand der Planungen für die kommende Saison. Fazit: Beim EHC Freiburg ist zurzeit viel Schwung drin.

In der vergangenen Woche waren Wölfe-Sportdirektor Peter Salmik, Cheftrainer Timo Saarikoski, Torwarttrainer Lukas Smolka und Vorstand Werner Karlin zu Besuch bei der Eishockey-WM in Tschechien. Unter anderem sahen sie sich das Spiel der deutschen Auswahl gegen Schweden an. Ob die WM-Euphorie am Ende auf die DEL 2-Saison abfärbt, wird sich zeigen – bislang aber scheint der EHC für die neue Spielzeit gut gerüstet zu sein.

„Es sieht aktuell ganz gut aus“, erklärte Salmik auf dem EHC-Sponsorenabend in der Freiburger Lokhalle zum Stand der Kaderplanung. Dort enthüllte er die Verpflichtung der beiden Neuzugänge Petr Heider und Tomas Schwamberger. „Damit kommen zwei amtierende DEL-2-Meister zu uns nach Freiburg“, freut sich Salmik über das Duo aus Regensburg.

Die Baustellen im Wölfe-Kader lichten sich, wie Sportdirektor Peter Salmik auf dem Sponsorenabend des EHC Freiburg berichtete. Foto: Joers

Viel Bewegung gibt es auch abseits der Kaderplanung. „Weit über 80 Prozent der Sponsorenverträge sind bereits unterschrieben, das hatten wir so noch nie“, freut sich Schatzmeister Jens Ziser. Auch der Umsatz sei so hoch wie seit vier Jahren nicht. Parallel treibt der EHC die Auslagerung des EHC-Profibetriebs in eine GmbH zur Saison 2025/26 voran. Aktuell aber steht die Lizenzierung für die jetzige Spielrunde an erster Stelle. Bis zum 24. Mai will der Verein alle Unterlagen bei der DEL 2 einreichen.

Auf der Suche nach Sponsoren beschreitet der Verein neue Wege: Über eine spezialisierte Kampagne in Sozialen Netzwerken konnte der EHC seinen Pool an potenziellen Werbepartnern sogar ausbauen. „Damit sind wir im deutschen Eishockey Vorreiter. Wir erhalten fast täglich Anfragen von neuen Sponsoren“, erläutert Ziser. Geld, das der EHC gut gebrauchen kann – nicht zuletzt für den geplanten Bau einer neuen Eishalle.

Zwischenetappe für den Hallenneubau ist erreicht

Präsident Michael Müller wusste auch hier Positives zu berichten. So kommt der Verein dem Ziel, seinen Teil der Abmachung mit der Stadt Freiburg zu erfüllen, immer näher. Bekanntermaßen soll der EHC laut einem Beschluss des Gemeinderats 25 Prozent der Gesamtkosten für einen Hallenneubau selbst aufbringen – bei der letzten Kostenschätzung von 55 Millionen Euro wären das 14 Millionen Euro. Nun sagt Müller: Für „50 Prozent“ der Summe habe man bereits fixe Zusagen von Sponsoren und Unterstützern. „Es ist ein Novum in der DEL und der DEL 2, dass ein Verein so eine Summe aufbringen muss“, sagte Müller und betonte, dass der EHC der einzige Verein in Deutschland sei, der eine Halle, den Publikumslauf, den Nachwuchssport und auch ein Profiteam allein betreiben würde. Aktuell prüft das Rathaus ein Investorenmodell, bei dem eine GmbH aus potenziell fünf Geldgebern die neue Eishalle bauen könnte. Als Standort für einen Hallenneubau ist die Messe Freiburg in Gespräch. In der zweiten Jahreshälte 2024 will die Stadtverwaltung eine Grundsatzentscheidung fällen.

Lob für die Stadt Freiburg

Die Unterstützung der Stadt und des Gemeinderats lobte Müller in den höchsten Tönen – gerade was die Investitionen in die Echte-Helden-Arena angehe, deren Betriebserlaubnis bis 2029 läuft. Zwar sei die geplante Sanierung des Hallendachs verschoben worden. Aktuell wird aber, wie von der DEL2 vorgegeben, eine moderne LED-Flexbande für 850.000 Euro auf Kosten der Stadt installiert. Die LED-Bande könnte sogar perspektivisch in die neue Eishalle mit umziehen. Auch die Kabinen sollen modernisiert werden. „Ohne die Unterstützung der Stadt würde es kein Eishockey und keinen Publikumslauf in Freiburg geben“, sagte Müller.

Auch auf einen neuen Hallen-Caterer (Familie Hildmann) können sich die Fans freuen. Und ihre Dauerkarten können EHC-Anhänger seit dieser Saison erstmals online kaufen. Bereits weit über 200 Saisontickets sind gebucht worden. Zur neuen Saison verspricht sich der EHC zudem mehr Reichweite bei den Live-Streams seiner Spiele – hier löst Sportdeutschland.tv den bisherigen Anbieter SpradeTV ab.

Info: Sportlich wird es beim EHC am 31. August und 1. September: In einem Vorbereitungsturnier empfängt der EHC den slowakischen Meister HK Nitra, die Schwenninger Wild Wings und den EHC Basel. Tags davor gibt es ein Fanfest.

SC Freiburg: Die Neuzugänge und Abgänge in diesem Transfersommer

SC FreiburgWechselbörse: Eren Dinkci (links) kommt aus Heidenheim, Yannik Keitel verlässt den SC Freiburg in Richtung Stuttgart. Fotos: SC Freiburg / Detlef Berger

Beim SC Freiburg laufen die Planungen für die kommende Saison 2024/25 in der 1. Fußball-Bundesliga. Alle Wechsel mit Neuzugängen und Abgängen zeigt unser Überblick.

Das Transferkarussell der Fußball-Bundesliga dreht sich bereits kräftig. Die Sommer-Transferperiode beginnt am 1. Juli 2024 und endet am Montag, 2. September. Auch beim SC Freiburg unter dem neuen Cheftrainer Julian Schuster sind die ersten Veränderungen am Kader entschieden worden. Diese Personalien sind bereits offiziell bestätigt:

Zugänge

NamePositionbisheriger Verein
Jannik HuthTorSC Paderborn
Eren DinkciAngriff1. FC Heidenheim
Patrick OsterhageMittelfeldVfL Bochum
Kimberly EzekwemAbwehrSC Paderborn (Leihe beendet)

Abgänge

NamePositionkünftiger Verein
Hugo SiquetAbwehrFC Brügge
Keven SchlotterbeckAbwehrFC Augsburg
Yannik KeitelMittelfeldVfB Stuttgart
Benjamin UphoffTorFC Hansa Rostock
Attila SzalaiAbwehrTSG Hoffenheim (Leihe beendet)
Robert WagnerMittelfeldFC St. Pauli (Leihe)

Das Torhüterinnen-Team des SC Freiburg für die kommende Bundesliga-Saison ist komplett

Torfrau Lena Nuding vom SC FreiburgTorfrau Lena Nuding wird auch zukünftig für Freiburgs Erstligafußballerinnen spielen. Foto: SC Freiburg

Das Torhüterinnen-Quartett der SC-Erstligafußballerinnen für die kommende Saison bleibt bestehen: Neben Rafaela Borggräfe, Julia Kassen und Nachwuchs-Keeperin Rebecca Adamczyk wird auch Lena Nuding weiterhin zum Torhüterinnen-Team zählen.

Lena Nuding hat ihren Vertrag beim SC Freiburg verlängert. Die 31-Jährige Torfrau wird auch zukünftig für Freiburgs Erstligafußballerinnen spielen, die die Saison gerade als Neunte beendet haben. Damit ist das SC-Torhüterinnen-Quartett für die kommende Spielzeit komplett. Nuding verletzte sich in der vergangenen Saison im Spiel gegen den MSV Duisburg, nur vier Tage vor dem DFB-Pokalfinale, schwer am Knie und arbeitete seitdem an ihrem Comeback. Bei der 2:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt vor wenigen saß die 31-Jährige zum ersten Mal wieder auf der Bank. Nuding ist seit 2018 im Verein und bestritt bislang 48 Spiele für den Sport-Club. Nuding durchlief von 2008 bis 2012 die Nachwuchsauswahlen des DFB und stand zuletzt 2012 in drei Partien für die U19-Nationalmannschaft im Tor.

„Ich freue mich, dass sich Lena dazu entschieden hat, auch über den Sommer hinaus Teil unseres Teams zu bleiben“, sagt SC-Managerin Birgit Bauer-Schick. „Sie ist mit ihrer Erfahrung eine wichtige Stütze in unserer Mannschaft und gibt dem Team nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben viel. Mit Lenas Verlängerung ist unser Torhüterinnen-Quartett für die kommende Saison vollständig.“

Lena Nuding sagt selbst: „Wir haben super Bedingungen hier in Freiburg. Unter diesen möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass wir in der nächsten Saison wieder erfolgreicher sind. Ich freue mich, dass ich nach meiner Verletzung weiter das Vertrauen vom Verein bekomme.“

Über Vertragsinhalte machte der SC Freiburg wie üblich keine Angaben.

Sieben Tage, sieben Termine

Sieben Termine aus Freiburg und der RegionVeranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay

Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in Freiburg in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus der Redaktion.

•• Workshop: Im Augustinermuseum findet anlässlich der neuen Ausstellung „Bellissimo!“ am 24. Mai, 17.30 bis 19 Uhr der Workshop „…und sie taten ihre Schätze auf“ statt. Die Teilnehmer erfahren mehr über die Sammlung italienischer Malerei des Lindenau-Museums Altenburg. Angelika Forster und Nora Frohmann laden ein, die Praxis des Punzierens auszuprobieren. Tickets im Online-Shop.

•• Lesung: Sylvia Wetzel ist eine der bekanntesten buddhistischen Lehrerinnen in Deutschland. Sie stellt ihr neues Buch „Säulen des Lebens“ am 4. Juni, 19 Uhr in der Aula des St. Ursula Gymnasiums vor. Tickets 15/12 Euro bei der Buchhandlung Rombach oder unter diesem Link.

••Konzert: Vier Professoren aus Frankreich und Deutschland spielen am 31. Mai, 19.30 Uhr Orgel-Werke im Konzertsaal der Hochschule für Musik Freiburg. Präsentiert werden Stücke von Johann Sebastian Bach, Max Reger, César Franck und Charles-Marie Widor sowie Orgel-Improvisationen. Infos und Tickets unter www.mh-freiburg.de/tickets.

•• Bildvortrag: Bei dem Bildvortrag „Reisen in den Iran“ zeigt Bahman Namini Szenen des täglichen Lebens sowie historisch-kulturelle Städte mit entsprechenden Informationen. Los geht es am 29. Mai um 15. 30 Uhr im Veranstaltungsraum vom Haus Katharina Egg, Weismannstr. 3. Anmeldung per E-Mail an haase.a@sv-fr.de, 07 61 / 69 68 78 – 22. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

•• Konzert: Cordula Sauter spielt am 8. Juni, 20 Uhr, in der Annakirche am Annaplatz bekannte und unbekanntere Stücke von Astor Piazzolla auf zwei verschiedenen Akkordeons mit unterschiedlichen Klangfarben. Karten (17 /13 Euro) unter info@cordula-sauter.de und der Abendkasse.

•• Konzert: Das Ensemble Recherche lädt am 25. Mai, 20 Uhr zum Konzert „Other Histories“ ins Ensemblehaus Freiburg ein. Präsentiert wird eine multimediale Konzertinstallation, in der Musik, Video und Tanz eng miteinander verwoben sind. Weitere Infos: www.ensemble-recherche.de.

•• Familiennachmittag: Mit allen Sinnen gehen Familien mit Kindern ab 5 Jahren am Sonntag, 26. Mai, von 14 bis 16 Uhr in der Ausstellung „KeltenKids“ im Archäologischen Museum Colombischlössle auf Spurensuche. Infos: www.freiburg.de/museen-tickets.

Mordprozess in Freiburg: Nach der Bluttat hatten die Täter Sex im Baustellenklo

Mordprozess in FreiburgEine junge Frau wird zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, weil sie nach Ansicht eines Gerichts ihren eigenen Vater getötet hat. Auch ein Komplize muss hinter Gitter. Foto: Christian Böhmer /dpa

Den Vater ermordet, die Mutter schwer verletzt: Nach der schrecklichen Tat einer Freiburgerin und ihres Freundes im Juli 2023 in Freiburg-Herdern ist der Gerichtsprozess vorbei: Das Landgericht Freiburg verurteilte das Drogen-Pärchen zu lebenslanger Haft.

Das Landgericht Freiburg hat die 24-jährige Ina T. und ihren 23 Jahre alten Bekannten Alexander G. zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das junge Paar in den frühen Morgenstunden des 18. Juli 2023 in Freiburg den Vater von Ina T., den Kinderbuchautor Wolfgang W. (67), bestialisch mit zahlreichen Messerstichen und Axthieben ermordet hat. Die Mutter der jungen Frau, Petra W. (64) wurde von den beiden Angreifern ebenfalls mit Messerstichen und Axthieben lebensgefährlich verletzt. Sie leidet bis heute körperlich und seelisch an den Folgen der Tat, die vom Gericht als heimtückischer Mord, Mordversuch und gefährliche Körperverletzung gewertet wurde. Wolfgang W. habe keine Chance gehabt, sich gegen den Überraschungsangriff zu wehren, so Richterin Lisa Schmenger.

Trotz der vielfältigen Drogenprobleme der beiden Angeklagten und der schweren psychischen Erkrankung der jungen Frau seien beide in ihrer Steuerungs- und Schuldfähigkeit nicht eingeschränkt gewesen. Der Grund für die Tat sei Rache gewesen: Ina T. habe ihre Eltern gehasst und sei davon ausgegangen, dass ihr Vater sie zwischen dem sechsten und 14. Lebensjahr mit dem Wissen ihrer Mutter sexuell missbraucht habe. Dafür, so die Urteilsbegründung, habe es aber keine objektiven Hinweise gegeben. Vielmehr seien Ärzte der jungen Frau schon vor mehreren Jahren davon ausgegangen, dass sie nach einem Trauma in ihrer Kindheit suche, um eine Erklärung für ihre schweren psychischen und suchtbedingten Probleme, die Selbstverletzungen und Suizid-Gedanken zu finden.

Die junge Frau habe ein „False Memory Syndrome“ entwickelt. Damit wird in der internationalen Fachsprache ein Zustand bezeichnet, in dem ein psychisch kranker Patient sich Erinnerungen einbildet und diese nicht von wahren Erlebnissen unterscheiden kann.

Nach der Tat versteckte sich das Paar in einem Dixie-Klo

Ina T. kam auffällig mit einer schwarzen Träne am Auge geschminkt im schwarzen Rolli und einer Leoparden-Legging zur Urteilsverkündung. Den Urteilsspruch und die ermahnenden Worte der Richterin ließ sie äußerlich ungerührt, fast schmollend über sich ergehen. Alexander G. schüttelte wiederholt den Kopf und knetete seine Hände während der Urteilsbegründung. Er soll seit seinem 12. Lebensjahr Suchtprobleme gehabt haben. Mit Ina T. war er zum Tatzeitpunkt erst seit einigen Tagen intim befreundet. Trotzdem ließ er sich offenbar schnell auf ihre Mordpläne ein und von ihrem Hass auf ihre Eltern anstecken: Von einem Freund versuchte er eine Machete für den Mord zu erhalten, hatte damit aber keinen Erfolg.

Das junge Paar war nach der Tat zu Fuß vom Tatort geflüchtet und hatte sich in einem Dixie-Klo versteckt. Dort rauchten die beiden Täter einen Joint und hatten Sex, bevor sie von der Polizei entdeckt und verhaftet wurden. Die Tatwaffen hatten sie am Tat vor dem Mord aus dem Keller der Eltern von Alexander G. in Kehl/Ortenau mitgehen lassen.

Im Prozess hatten beide Teilgeständnisse abgelegt, sich aber in Details zur Tat widersprochen. Sebastian Glathe, der Anwalt von Ina T., kündigte Rechtsmittel gegen das Urteil an, zeigte sich nach dem Urteil aber auch erleichtert, dass das Gericht bei der Tat keine besondere Schwere der Schuld feststellte und keine Sicherungsverwahrung für die beiden jungen Leute anordnete.

Autor: Bernd Peters

Comedy-Star inkognito im Europa-Park

Mario BarthLieß sich den neuen Alpenexpress nicht entgehen: Comedian Mario Barth besuchte den Europa-Park. Foto: Europa-Park

Hätten ihr ihn erkannt? Neben Bülent Ceylan war in den vergangenen Tagen ein weiterer deutscher Comedy-Star in der Region unterwegs. Allerdings privat – Mario Barth war im Europa-Park für einen Kurzbesuch zu Gast. Mit dicker Jacke und Mütze entdeckte ihn der eine oder andere Parkbesucher sicherlich erst auf den zweiten Blick – wenn überhaupt.

Wie zahlreiche andere Besucher freute auch er sich über das Comeback der beliebten Attraktionen Alpenexpress und Wildwasserbahn. Die wurden nach einem Brand wieder aufgebaut und erstrahlen nun in neuem Glanz.

Freiburger zieht ins „Sommerhaus der Stars“

Theresia Fischer und Stefan KleiserModel Theresia Fischer und Freiburger Stefan Kleiser ziehen ins „Sommerhaus der Stars“. Foto: RTL/Sefan Gregorowius

Für Liebhaber des Trash-TV ist diese Sendung ein Muss. Im Spätsommer lädt RTL wieder ins „Sommerhaus der Stars“ ein – jetzt hat der TV-Sender bekannt gegeben, wer dieses Mal dabei sein wird.

Eines der Promi-Pärchen sind Ex-„Germany’s next Topmodel“-Kandidatin Theresia Fischer und ihr Freund Stefan Kleiser, die in Freiburg leben. Für ihre Jugendliebe ist die 31-Jährige in den Breisgau zu dem 57-jährigen Zahnarzt gezogen. Kürzlich waren sie bei der Sendung „Wo die Liebe hinfällt“ zu sehen, bald folgt nun der nächste TV-Auftritt.

„Im Sommerhaus der Stars“ kämpfen sie um den Titel „Das Promi-Paar 2024“ und ein Preisgeld von 50.000 Euro. Zur Konkurrenz gehören unter anderem Schauspieler Raúl Richter und Vanessa Schmitt sowie Designerin Sarah Kern und Tobias Pankow.

Eine Freiburger Erfolgsgeschichte wird in diesem Jahr 125 Jahre alt

Bauverein Breisgau aus Freiburg feiert JubiläumDas allererste Bauverein-Gebäude: 2015 wurde das denkmalgeschützte Wohngebäude in der Emmendiner Straße in Freiburg energetisch saniert, inklusive Solarthermie-Anlage, Wärmespeicher und Blockheizkraftwerk. Damit steht das 120 Jahre alte Ensemble symbolhaft für die heutigen Aufgaben des Bauvereins Breisgau. Foto: Joers

Mit dem Bauverein Breisgau feiert eine der ältesten, deutschen Wohnungsbaugenossenschaften in diesem Jahr ihren 125. Geburtstag. Auch im Jubiläumsjahr sieht sich der Bauverein gut gerüstet für die Zukunft, trotz vieler Herausforderungen.

Wer ein Gefühl von der Historie des 1899 gegründeten Bauvereins Breisgau bekommen will, dem sei ein kurzer Spaziergang in den Freiburger Stadtteil Brühl-Beurbarung empfohlen. Dort, in der Emmendinger Straße, steht das allererste Bauvereins-Gebäude überhaupt, erbaut in den Jahren 1903 bis 1905. 2015 wurde das denkmalgeschützte Wohngebäude, bestehend aus zehn Mehrfamilienhäusern mit 92 Wohnungen, in einem Pilotprojekt mit dem Fraunhofer Institut aufwändig energetisch saniert.

Fordernde Klimawende

Damit steht das Ensemble stellvertretend für die Aufgaben, denen sich der Bauverein aktuell unter der Überschrift „Dekarbonisierung der Wohnungsbestände“ widmet. Bis 2045 soll der Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral werden. Laut Marc Ullrich, Vorstandsvorsitzender des Bauvereins, seien bereits die Gebäudehüllen aller Bauvereins-Gebäude energetisch saniert. Bis 2045 stünden aber noch energetische Investitionskosten von 133,9 Millionen Euro an, um das Null-CO2-Ziel zu erreichen. „Da müssen selbst wir als große Genossenschaft uns schon sehr strecken“, sagt Ullrich.

Der Bauverein ließ zu jeder seiner 5.118 Wohnungen (1910 waren nur 173) die jährliche CO2-Bilanz ermitteln und hat eigens dafür Stellen geschaffen, „die nichts anderes machen“, so Ullrich. 1990 betrug der CO2-Ausstoß im Jahr 12.555 Tonnen, bis 2021 sank er bereits auf jährlich 4.274 Tonnen CO2. „Wir sind vorbereitet, aber viele andere Gebäudebesitzer haben das noch gar nicht auf dem Schirm“.

Der Bauverein Breisgau ist eine „Erfolgsgeschichte“, auch in unruhigen, politischen Zeiten. Foto: Joers

Von der Politik fordern Ullrich und der Geschäftsführende Vorstand, Jörg Straub, bessere Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel eine Zinsreduzierung und staatliche Förderprogramme. „Momentan stellt es sich herausfordernd dar“, sagt Ullrich. Der am Freitag in Kirchzarten erfolgte Spatenstich für das innovative „Stiftungshaus Kirchzarten“ sei zum Beispiel nur möglich gewesen, weil noch Förderzusagen zu den alten Konditionen vorgelegen hätten, so Jörg Straub.

Dabei ist der Bauverein Breisgau eine „Erfolgsgeschichte“, sagt Ullrich. Wer in einer Bauvereins-Wohnung lebt, genießt ein lebenslanges Dauernutzungsrecht. Im Sinne des Gemeinwohl-Denkens kümmert sich der Bauverein um seine Mitglieder, von denen es mittlerweile 25.499 gibt. 15 Kitas, 8 Seniorenheime und 10 Sozialstationen und ein Pflegeheim gibt es unter dem Dach des Bauvereins. Und: „Wir wirken preisdämpfend auf das Mietniveau in einer Stadt“, so Ullrich. Allein seit dem Jahr 2000 seien beim Bauverein 850 Neubauwohnungen entstand – ein Topwert in Baden-Württemberg. „Wir fühlen uns gut aufstellt“, sagt Ullrich und ist zuversichtlich, auch für die nächsten 125 Jahre Lösungen zu finden.

Ein junges Freiburger Team bringt ein neues Bier auf den Markt

Freiburger BierleDas Freiburger Bierle will soziale sowie kulturelle Projekte in Freiburg unterstützen und ist in vier Sorten erhältlich. Foto: ganter/Machn – Grünhof

Vorhang auf für eine Produktneuheit made in Freiburg: das Freiburger Bierle: Jung, nachhaltig und unkonventionell soll es ein Bier für alle sein.

Ein junges Freiburger Team und die traditionelle Stadtbrauerei haben sich zusammengetan und ein neues Bier gebraut: Pils und Radler, mit und ohne Prozent. Die vier Sorten sind ab sofort im regionalen Handel verfügbar. Alle vier Sorten naturtrüb, sau-lecker, mit Malz und Hopfen aus ökologischem Landbau.
Das Team von „Machn“ vom Grünhof und die Brauerei Ganter sind die Akteure hinter der neuen Bieridee. Zunächst wurde eine Bio-Zertifizierung der Brauerei erreicht – schließlich sollte das neue Bier nachhaltig, also Bio sein – dann ging es los. Der Brauer entwickelte das neue Bier. Für die retromäßigen 0,33 Liter-Flaschen mit den auffälligen Etiketten hat die Brauerei extra neue Maschinen angeschafft und neue Vertriebswege aufgebaut.

„Unser naturtrübes Pils bietet einen milden und süffigen Geschmack, der zum weiteren Genießen einlädt. Für die Herstellung wird Malz und Hopfen aus ökologischem Landbau verwendet. Das Wasser kommt von den brauerei-eigenen, unterirdischen Tiefbrunnenpumpen direkt unterm Gelände“, erklärt Detlef Frankenberger, Geschäftsführer der Brauerei Ganter. Das naturtrübe Radler wiederum kombiniert den milden, süffigen Geschmack des Pils mit erfrischender Zitronenlimonade.

Das naturtrübe , alkoholfreie Pils wiederum überzeugt durch seinen milden, süffigen Geschmack, ganz ohne den Zusatz von Süßungsmittel. Es ist speziell für diejenigen konzipiert, die den reinen Biergeschmack genießen möchten, während sie auf Alkohol verzichten. Das alkoholfreie Radler vereint derweil den vollen, süffigen Geschmack des alkoholfreien Pils mit dem frischen Kick natürlicher Zitronenlimonade. Diese Kombination macht es zum perfekten Durstlöscher, der nicht nur erfrischt, sondern auch bewusst auf Alkohol verzichtet und dennoch den vollen Biergenuss bietet. Ideal für heiße Tage.

Seit dem ersten Mai gibt es das Bier im Handel zu kaufen, auch wird es in der Gastronomie angeboten.

Großdemo am 2. Juni: Vor der Wahl ein Zeichen gegen Rechts setzen

Demo gegen RechtsMehr als 30.000 Teilnehmer waren bei der letzten Großdemo gegen Rechts dabei – am 2. Juni folgt die nächste. Foto: Rita Eggstein

Es war die größte Demo der Freiburg der Nachkriegsgeschichte: mehr als 30.000 Menschen gingen Anfang Februar gegen Rechtsextremismus auf die Straße. Am 2. Juni ruft ein breites Bündnis unter dem Motto „Wir sind die Brandmauer“ erneut dazu auf, sich auf dem Platz der Alten Synagoge zu versammeln. Was dahinter steckt und warum es gerade jetzt wichtig ist, dabei zu sein, erklärt Lotta Fröhlich, eine Organisatorin der Demonstration, im Gespräch mit Saskia Schuh.

Frau Fröhlich, warum ist es gerade jetzt wichtig, ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen?

Lotta Fröhlich: In Zeiten zunehmender politischer Polarisierung und einem besorgniserregenden Anstieg an rechtsextremen Aktivitäten, zunehmendem Hass und Intoleranz ist es uns total wichtig zu zeigen, dass eine breite Mehrheit gegen Rechtsextremismus aufsteht und sich für unsere Demokratie und eine offene Gesellschaft einsetzt. Gerade jetzt ist es von entscheidender Bedeutung, weil die Demonstration am 2. Juni stattfindet, also eine Woche vor den Europa- und Kommunalwahlen.

„Wir hoffen, dass sich viele ermutigt fühlen, jetzt nochmal Flagge zu zeigen“, sagt Lotta Fröhlich, eine der Organisatorinnen. Foto: Privat

Wer ist bei der Demo dabei?

Fröhlich: Unser Bündnis ist sehr breit aufgestellt, mehr als 200 Organisationen sind dabei. Nach der Welle an Demonstrationen im Februar haben wir uns intensiv vernetzt. Dort ist sichtbar geworden, dass die Mehrheit sagt: hier ist die Brandmauer, hier ist die Grenze und wir stehen geschlossen hinter unserer Demokratie. Wir hoffen, wieder zahlreiche Menschen mobilisieren zu können. Für die Demonstration und die Wahlen – es ist wichtig, jetzt Präsenz zu zeigen. Wir sind Gruppen aus allen gesellschaftlichen Bereichen – von Gewerkschaften, über die Kirche bis hin zu Vereinen, kulturellen Einrichtungen oder Einzelhändlern. Auch wenn sich unsere Meinungen unterscheiden, sind wir uns bei diesem Thema alle einig. Die Lösung für die aktuellen Krisen liegt nicht darin, rechtsextreme Parteien zu wählen. Rechtsextreme Kräfte tragen dazu bei, dass sich unsere Gesellschaft polarisiert und der Diskurs schwieriger wird. Natürlich sind Lösungen nicht leicht zu finden, aber wir brauchen dafür eine demokratische Basis.

Ist es auch ein Appell, wählen zu gehen?

Fröhlich: Auf jeden Fall. Wir wollen mit der Demonstration auch alle Bürger:innen auffordern, ihr Wahlrecht zu nutzen, um demokratische Parteien zu wählen. Weil auch klar ist, jede Stimme, die nicht abgegeben wird, kommt rechtsextremistischen Parteien zu gute.

Aktuell zeigen Umfragen zur Europawahl einen Abwärtstrend der AfD, haben die Großdemos da auch etwas bewirkt?

Fröhlich: Ich kann mir das schon vorstellen, jede Demonstration regt Leute zum Nachdenken an. Gerade wenn man sich dann mit rechtsextremistischen Parteien beschäftigt und merkt, dass deren Wahlprogramm anders ist, als man dachte. Wir glauben aber, dass die Welle noch nicht gebrochen ist und dass sich Menschen von vermeintlich einfachen Lösungen für die Probleme unserer Zeit angezogen fühlen. Es geht uns um die Wahl, aber auch um ein gesellschaftliches Gefühl, unser Appell ist auch: Lasst uns nicht gegeneinander aufbringen, sondern lasst uns zusammen Lösungen
finden.


Im Februar waren es rund 30.000 Teilnehmer – rechnen Sie mit einer ähnlich großen Zahl?

Fröhlich: Wir hoffen, dass sich viele ermutigt fühlen, jetzt nochmal Flagge zu zeigen. Wir fänden es schön an die Teilnehmerzahl anschließen zu können, das Momentum der Correktiv-Recherche haben wir jetzt natürlich nicht mehr. Aber aktuell sieht man ja auch, dass sich Angriffe auf Politiker häufen. Ich könnte mir vorstellen, dass das einige mobilisiert, die zeigen wollen, dass das nicht geht.

Info: Das Bündnis „Wir sind die Brandmauer“ ruft am 2. Juni, ab 14 Uhr zur Großdemo auf dem Platz der Alten Synagoge auf. Hier wird es auch Redebeiträge geben und Gruppierungen aus Freiburg stellen sich vor. Die Organisatoren freuen sich auch über weitere Unterstützer. Infos unter https://wirsinddiebrandmauer.fr