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Kinotipp: Das Liebesdrama „Nur noch ein einziges Mal – It Ends with Us“ nach dem Roman von Colleen Hoover

Lily Bloom (Blake Lively) verliebt sich schnell in den charmanten Ryle Kincaid (Justin Baldoni) – doch bald zeigt sich, dass ihre Beziehung nicht so perfekt ist, wie sie glaubt.Lily Bloom (Blake Lively) verliebt sich schnell in den charmanten Ryle Kincaid (Justin Baldoni) – doch bald zeigt sich, dass ihre Beziehung nicht so perfekt ist, wie sie glaubt. Foto: Sony Pictures

Das emotionale Drama ist die erste Verfilmung eines Bestseller-Romans von Colleen Hoover für die große Leinwand und erzählt die mitreißende Geschichte einer Frau, die sich ihren Lebenstraum erfüllen und einen Blumenladen eröffnen will. Sie trifft den vermeintlich perfekten Mann – doch die Beziehung ist turbulent, und dann taucht auch noch ihre Jugendliebe auf.

Lily Bloom (Blake Lively, „Gossip Girl“) will ihre traumatische Kindheit hinter sich lassen, um in Boston ein neues Leben zu beginnen. Dort möchte sie ihren lebenslangen Traum verwirklichen und ihr eigenes Geschäft eröffnen. Bei einer zufälligen Begegnung mit dem charmanten Neurochirurgen Ryle Kincaid (Justin Baldoni, „Jane the Virgin“) fliegen zwischen den beiden sofort die Funken und sie fühlen eine tiefe Verbindung. Doch als sie sich Hals über Kopf ineinander verlieben, bemerkt Lily Seiten an Ryle, die sie an die Beziehung ihrer Eltern erinnern. Plötzlich taucht auch Lilys erste große Liebe Atlas Corrigan (Brandon Skenlar, „Mapplethorpe“) wieder in ihrem Leben auf. Dadurch wird auch ihre Beziehung zu Ryle auf den Kopf gestellt. Lily erkennt, dass sie lernen muss, auf ihre eigenen Stärken zu vertrauen. Und sie muss eine überaus schwierige Entscheidung für ihre Zukunft treffen.

In weiteren Rollen sind Jenny Slate („Begabt – Die Gleichung eines Lebens“), Comedian Hasan Minhaj und Amy Morton („Up in the Air“) zu sehen. Hauptdarsteller Justin Baldoni führte auch Regie, nach einem Drehbuch von Christy Hall, basierend auf dem Roman von Colleen Hoover. Im Januar 2022 landete „It Ends with Us“ auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. Weltweit wurden mittlerweile über eine Million Exemplare des Romans verkauft, der in über 20 Sprachen übersetzt wurde.

Missbrauchsvorwürfe auf TikTok: Stadt Freiburg erstattet Anzeige nach Mordaufruf gegen Kita-Leitung

Social MediaFake News auf Social Media: Ein Fall von Missbrauchsvorwürfen gegen eine Kita sorgt aktuell für Wirbel in Freiburg. Foto: Pixabay

Die Polizei Freiburg und die Stadt Freiburg warnen aktuell vor kursierenden Fake-News-Videos auf Social Media. In den Beiträgen auf TikTok wird der Vorwurf erhoben, dass Missbrauchsfälle in einer Kita vertuscht würden. Die Stadt spricht von haltlosen Anschuldigungen und Vorwürfen. Nach einem Mordaufruf gegen die Kita-Leitung einer städtischen Kita hat das Rathaus nun sogar die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Das Statement der Stadt Freiburg ist an Deutlichkeit nicht zu überbieten. „Diese Vorfälle und der Mordaufruf gegen die Kita-Leitung hat für blankes Entsetzen nicht nur in der Stadtverwaltung gesorgt. Die Behauptungen in den Videos auf TikTok sind völlig aus der Luft gegriffen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Was war geschehen? Bereits gestern meldete die Polizei Freiburg in einem Facebook-Post, dass bei der Polizei aktuell viele Hinweise zu Videos auf dem sozialen Netzwerk TikTok eingehen würden. In den Videos wird behauptet, dass in einer Kindertagesstätte in Baden-Württemberg eine Kitaleitung Kitakinder fremden Männern übergeben würde, die diese mitnähmen, anderen Menschen zum Missbrauch zuführten und sie anschließend wieder in die Kita zurückbrächten. In einem der Videos wird zudem der Vorwurf erhoben, dass die Universitätsklinik Freiburg Untersuchungsbefunde von drei angeblich missbrauchten Kindern zurückhalten würde. Eines der TikTok-Videos wurde bis Freitag mehr als 570.000 Mal angeklickt. Die Polizei bittet die Nutzer „eindringlich, die Videos nicht weiter zu verbreiten“. Nach derzeitigem Ermittlungsstand lasse sich der erhobene Verdacht nicht bestätigen, so die Polizei.

Anzeige erhoben wegen übler Nachrede, Verleumdung und öffentlichem Aufruf zu Straftaten

Das bekräftigte nun auch die Stadt Freiburg in ihrer Pressemitteilung vom Freitag. „Die Stadt Freiburg wehrt sich gegen die haltlosen Anschuldigungen und Vorwürfe gegen die Leitung und Mitarbeitende einer städtischen Kita in Freiburg“, so die Stadt Freiburg. In einem Nutzer-Kommentar zu dem Online-Beitrag werde die Behauptung aufgestellt, es handle sich um eine bestimmte städtische Kita in Freiburg.

Der Post verbreitete sich rasend schnell und habe letztlich zu einem Aufruf zum Totschlag gegen einen Mitarbeiter dieser Kita geführt, so die Stadt. Das Freiburger Rathaus habe deshalb sofort die Polizei und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Parallel erstattete die Stadt unverzüglich eine Anzeige „wegen übler Nachrede, Verleumdung und öffentlichem Aufruf zu Straftaten.“

„Eine Morddrohung gegen die Kita-Leitung überschreitet alle Grenzen“ – Stadt Freiburg

„Die Stadt stellt klar, dass gegen die Mitarbeitenden ihrer Kita keine Vorwürfe im Raum stehen und keine Strafanzeigen vorliegen. Die Behauptungen entbehren jeglicher Grundlage und sind an keiner Stelle nachweisbar“, so die Stadtverwaltung in ihrer Pressemitteilung.

Um die Kita-Leitung, die Mitarbeitenden der Kita und die Kinder zu schützen, habe die Stadt sofort die Polizei eingeschaltet und einen Sicherheitsdienst beauftragt. Auch zu Kitas in freier Trägerschaft liegen der Stadt und der Polizei keinerlei Hinweise über diese Behauptungen vor. Die Eltern der betreffenden Einrichtung hätten noch am Donnerstagabend ein Schreiben erhalten, welches auf die Situation eingehe und die böswilligen Verleumdungen widerlege.

„Die ganze Stadtverwaltung ist fassungslos, was solche haltlosen Videos auf Social Media für schwerwiegende Folgen für die Mitarbeitenden der Kita haben. Auch viele der Eltern sind über die Gerüchte entsetzt. Eine Morddrohung gegen die Kita-Leitung überschreitet alle Grenzen“, so das Rathaus.

Freiburg: Mann mit Behinderung in seinem Elektromobil von drei Unbekannten ausgeraubt

In der Nähe des Freiburger Mundenhofs ist am Dienstagabend ein Rollstuhlfahrer von drei Unbekannten ausgeraubt worden. Symbolfoto: Adobe.Stock / PixabayIn der Nähe des Freiburger Mundenhofs ist am Dienstagabend ein Rollstuhlfahrer von drei Unbekannten ausgeraubt worden. Symbolfoto: Adobe.Stock / Pixabay

Im Freiburger Stadtteil Lehen ist ein 61-jähriger Mann mit Behinderung von drei Unbekannten ausgeraubt worden. Zum Tatzeitpunkt am Dienstagabend war das Opfer in seinem dreirädrigen Elektromobil unterwegs. Jetzt such die Polizei nach Zeugen.

Am Dienstagnachmittag (6. August) gegen 19:30 Uhr ist auf dem Radweg Ecke Ziegelhofstraße im Freiburger Stadteil Lehen ein behinderter 61-Jähriger von drei Unbekannten ausgeraubt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr das Opfer mit seinem dreirädrigen Elektromobil die Breisgauer Straße vom Mundenhof kommend und wurde im Bereich der Ziegelhofstraße durch drei Männer angesprochen. Einer der Männer zog daraufhin augenscheinlich eine Schusswaffe, bedrohte den Geschädigten und forderte dessen Bargeld.

Nachdem das Opfer seine mitgeführte Geldbörse ausgehändigt hatte, durchsuchten einer der Unbekannten den 61-Jährigen nach weiteren Wertgegenständen. Anschließend flüchteten die drei Unbekannten mit der entwendeten Geldbörse in Richtung Haid.

Der Geschädigte, welcher bei dem Vorfall unverletzt blieb, beschrieb die Täter wie folgt:

Täter 1: Schwarze, kurze Haare, schwarze Jeans, blaues Shirt.

Täter 2: Dunkelblonde, schulterlange Haare, blaue verwaschene Jeans,geöffnete schwarze Trainingsjacke, eventuell der Marke Adidas.

Täter 3: Braune, kurze Haare, blaue verwaschene Jeans, ebenfalls geöffnete schwarze Trainingsjacke, eventuell der Marke Adidas.

Alle drei Täter sollen laut Angaben des Geschädigten zwischen 20 und 30 Jahren alt und etwa 1,80 m groß gewesen sein sowie einen Mund-Nasen-Schutz getragen haben. Details zum Raubgut sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei Freiburg (Tel.: 07 61 / 8 82 – 28 80) hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die sachdienstliche Hinweise zum Vorfall und/ oder der Täterschaft geben können.

Freddy will endlich ein Werwolf sein: Der Animationsfilm „200 % Wolf“

Pudel Freddy und seine FreundePudel Freddy Lupin und seine Freunde müssen gemeinsam das Gleichgewicht zwischen Mond und Erde wiederherstellen. Foto: Constantin Film

Neues Abenteuer für Pudel Freddy Lupin und seine felligen Freunde: Um sich den Respekt seines Rudels zu sichern, wünscht sich Freddy nichts sehnlicher, als endlich ein echter Werwolf zu sein. Doch dieser Herzenswunsch hat einen Haken, als der Baby Mondgeist Moopoo auf der Erde landet.

Können Freddy und seine Hundefreunde es mit vereinten Kräften schaffen, das durcheinandergeratene Gleichgewicht zwischen Mond und Erde wiederherzustellen? 200% WOLF, der zweite Film der 100% WOLF-Reihe, ist ein spannender und charmanter Animationsfilm für die ganze Familie – voller Freundschaft, Magie und jeder Menge Spaß

Liebesdrama im Wilden Westen: Der bildgewaltige Western „The Dead Don’t Hurt“

Das glückliche Leben von Vivienne (Vicky Krieps) und Holger (Viggo Mortensen) endet abrupt, als der Bürgerkrieg ausbricht.Das glückliche Leben von Vivienne (Vicky Krieps) und Holger (Viggo Mortensen) endet abrupt, als der Bürgerkrieg ausbricht. Foto: Alamode Film

Amerika, 1860: Kurz vor Beginn des Bürgerkriegs verlieben sich die Frankokanadierin Vivienne Le Coudy (Vicky Krieps) und der dänische Einwanderer Holger Olsen (Viggo Mortensen) ineinander. In einer kleinen Stadt in Nevada wollen sie sich ein Leben aufbauen. Doch als der Krieg ausbricht, ist Vivienne auf sich allein gestellt.

Hollywoodstar Viggo Mortensen („Herr der Ringe“) gelingt nach eigenem Drehbuch ein visuell beeindruckender, ungewöhnlicher Western, eine tragische Liebesgeschichte und eine nuancierte Darstellung eines brutalen Konflikts zwischen Rache und Vergebung. Es ist das Porträt einer leidenschaftlichen Frau, die entschlossen ist, in einer unversöhnlichen, von rücksichtslosen Männern beherrschten Welt für sich selbst einzustehen.

Sieben Tage, sieben Termine aus Freiburg und der Region

Sieben Termine aus Freiburg und der RegionVeranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay

Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.

•• Open-Air-Theater: Das Theater der Immoralisten zeigt am 8. August, 20.30 Uhr „Bunbury oder Ernst sein ist alles“. Die Aufführung findet vor dem Theater (Ferdinand-Weiß-Str. 9) statt. Oscar Wildes funkensprühende Gesellschaftskomödie wird dabei in die 1950er- Jahre verlegt. Weitere Termine sind unter anderem am 9., 10. und 22. bis 24. August. Infos unter www.immoralisten.de.


•• Führung: Durch die Comic-Helden Asterix und Obelix wurden die Kelten weltberühmt. Aber wie lebten die Menschen in der Eisenzeit wirklich? In der Ausstellung „KeltenKids – Eine Reise in die Eisenzeit“ im Archäologischen Museum Colombischlössle gehen Familien mit Kindern ab fünf Jahren am Samstag, 10. August, um 15 Uhr auf eine interaktive Zeitreise.


••Cosplay-Workshop: Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren können bei dem Workshop am 12. August, 10 bis 16 Uhr im Glashaus – Kiosk im Rieselfeld kreativ werden und eigene Cosplay-Teile erstellen. Nur mit Anmeldung unter veranstaltungen-stadtbibliothek@stadt.freiburg.de


•• Weinsommer: Der Freiburger Weinsommer findet auf dem Münsterplatz in diesem Jahr in Etappen statt. 20 Weine und Sekte sind dabei, die Öffnungszeiten sind vom 7. bis 10. August, am 14. August und am 16. und 17. August. Mittwochs, donnerstags von 18 bis 23 Uhr, Freitag und Samstag von 18 Uhr bis Mitternacht.


•• Orgelmusik: Auf dem größten Ausstellungsobjekt des Augustinermuseums, der Welte-Orgel, spielt Eunsu Kim von der Hochschule für Musik Freiburg am 17. August, um 12 Uhr ausgewählte Stücke. Das Konzert kostet den regulären Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.


•• Stadtführung: Die Stadtführung „Die Hexe von Freiburg“ von Freiburg Living History begleitet Catharina Stadellmenin auf ihrem letzten Gang in Freiheit, um Abschied zu nehmen von den Winkeln und Plätzen ihrer Heimatstadt. Am 9. August, 18 Uhr, Treffpunkt Rathausplatz.


•• After Work: Bei einer Feierabendführung im Archäologischen Museum Colombischlössle am 14. August, 17.30 Uhr, entdecken Interessierte in der neuen Schatzkammer frühmittelalterliche Grabbeigaben. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt.

Gewinnspiel: Tickets für die Wasserwelt „Rulantica“ des Europa-Park zu gewinnen

Ein Highlight im Außenbereich ist „Svalgurok“, eine der größten Outdoor-Rutschenwelten in Europa. Foto: Europa-ParkEin Highlight im Außenbereich ist „Svalgurok“, eine der größten Outdoor-Rutschenwelten in Europa. Foto: Europa-Park

Die Wasserwelt „Rulantica“ des Europa-Park bietet Action und Erholung. Wer diesen Sommerspaß für die ganze Familie selbst einmal erleben möchte, ist bei uns richtig: Der Freiburger Wochenbericht verlost Eintrittskarten für jede Menge Wasserspaß in Rulantica.

Im weitläufig angelegten Außenbereich wartet bis Ende September außergewöhnlicher Badespaß auf die Besucher. „Svalgurok“, eine der größten Outdoor-Rutschenwelten in Europa, bietet spannende Rutschpartien auf zehn unterschiedlichen Rutschen. Direkt nebenan gibt es im Kinderspielbereich „Snorri Strand“ ganz viel Platz zum Toben. Bei „Snorri´s Rutscheplads“ können sich Abenteurer auf gleich drei Rutschen abkühlen. Während die Kinder toben, können Erwachsene die badische Sonne auf einer der über 1.000 Liegemöglichkeiten im Außenbereich herrlich genießen.

Der nordische Sandstrand „Dynstrønd“ bietet pures Urlaubsfeeling. Für Kinder gibt es außerdem einen Sandspielplatz und für Sportbegeisterte ein Beach-Volleyballfeld. Bei der Rundfahrtattraktion „Tønnevirvel“ liefern sich die Gäste eine Wasserschlacht in Gondeln. Auch im Indoor-Bereich der Wasserwelt ist Action angesagt – unter anderem auf der größten Speed-Rutsche Europas. Erwachsene können es sich anschließend im Ruhe- und Saunabereich „Hyggedal“ gemütlich machen. Weitere Infos unter www.rulantica.de

Verlosung: 3 x 4 Eintrittskarten für Rulantica gewinnen:

Der Freiburger Wochenbericht verlost 3×4 Eintrittskarten (gültig bis zum 31. Dezember 2024) für die Wasserwelt Rulantica. Wer gewinnen möchte, ruft bis Sonntag, 11. August 2024, 0 Uhr unter der 01 37/9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Rulantica“. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Kunstausstellung „Noah 2024“ in der Meckelhalle in Freiburg

Bilder der AusstellungKünstler aus Freiburg und der Partnerstadt Besançon zeigen bei der Ausstellung ihre Werke. Foto: Noah 2024

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Freiburg präsentiert in der Meckelhalle der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau (Sparkassen-FinanzZentrum, Eingang Franziskanerstraße) eine Kunstausstellung.

Gezeigt werden bis 6. September Werke von je sechs Künstlern aus Freiburg und der Partnerstadt Besançon zum Thema „Noah 2024“. Angeregt durch die brennenden Probleme, die sich heute der Menschheit, der Tierwelt und der Umwelt stellen, entstand die Idee, diese Künstler dazu anzuregen, mit ihren Werken das Thema „Noah 2024“ zu behandeln. Wie ist heute mit dieser biblisch-mythischen Gestalt umzugehen? Wer ist Noah heute? Ein Sinnbild für Rettung, für Ohnmacht oder für Engagement?

Die US-Coaches von Freiburgs Sacristans-Footballern ziehen Bilanz

FT-Headcoach Gray Levy beendet nach 36 Jahren seine Trainerkarriere und ist wieder zurück in den USA bei seiner Familie.FT-Headcoach Gray Levy beendet nach 36 Jahren seine Trainerkarriere und ist wieder zurück in den USA bei seiner Familie. Foto: FT

Mit einer 23:43-Niederlage haben die Footballer der FT 1844 Freiburg die Saison in der 3. Liga Südwest beendet. Gleichzeitig war es die letzte Partie von US-Headcoach Gray Levy (56), der die Sacristans drei Jahre lang betreut hatte und nach 36 Jahren nun seine Trainerkarriere beendete. Mit fünf Siegen und fünf Niederlagen fällt die Bilanz seiner Abschiedssaison ausgeglichen aus. Mit Durven Dawes (40), der vor der Saison als Quarterback Coach neu hinzukam, zieht Levy ein Saisonfazit.

Es war ein Auf und Ab, das die FT-Footballer in diesem Jahr erlebten. Die Saison bot Höhepunkte wie das Auftaktspiel vor 700 Fans im Freiburger Seeparkstadion – aber auch entscheidende Rückschläge, wie das bittere Spiel in Holzgerlingen Ende Juni. Gleich drei FT-Spieler schieden bei der 14:44-Niederlage mit Knieverletzungen aus, darunter Neuzugang Jacuqez Hall, für den die Saison damit vorbei war. „Das war ein Spiel, das wirklich schmerzhaft war für uns“, sagt Headcoach Gray Levy, der vor drei Jahren zur FT kam.

Auch der 40-jährige Durven Dawes, den die FT vor der Saison als Quarterback-Coach verpflichtet hatte, kann sich nicht erinnern, „jemals ein Spiel gecoacht zu haben, in dem wir so hart getroffen wurden. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt noch vier Spiele vor uns und der ganze Fokus unserer Offensive musste sich ändern“, so Dawes. Erschwert wurde die Saison dadurch, dass der FT vor der Saison gleich drei erfahrene Receiver abhanden gekommen war. „Wir hatten dieses Jahr viele junge, unerfahrene Receiver. Das war ein großer Unterschied“, sagt Levy.

Durven Dawes kam vor der Saison als Quarterback-Coach nach Freiburg. Foto: FT

Ihren Spielern haben die Trainer versucht zu vermitteln, sich durch die Rückschläge nicht von ihren Zielen abbringen zu lassen. Und tatsächlich fuhr die FT in den letzten vier Partien noch zwei Siege ein. In der Endabrechnung bedeutete das Platz vier. Das große Ziel, den Aufstieg in die 2. Bundesliga, blieb den FT-Messdienern in Gray Levys letzter Saison jedoch verwehrt. Vielleicht, sagt der erfahrene US-Coach und Autor mehrerer Football-Bücher, sei es auch ein Fehler gewesen, den Aufstieg als Saisonziel auszugeben.

Für beide geht es nun zurück nach Übersee. Levy ist am Montag zurück in seine Heimatstadt Reno im US-Bundesstaat Nevada geflogen, zu seiner Frau und den sechs Haustieren. „Es kann sein, dass ich nochmal ein Buch schreiben werde“, sagt er. Der FT werde er bei Bedarf weiter in beratender Funktion zur Verfügung stehen. Die zwei größten Dinge, die sich verbessern müssten, seien „das Offseason-Training, damit wir hoffentlich nicht so viele Verletzungen haben, und unser Recruiting“, so Levy.

Durven Dawes dagegen, dessen Zukunft in Freiburg noch nicht geklärt ist, ist nach Australien geflogen. Dort ist er Headcoach der Gold Coast Stingrays, die noch in dieser Woche die Saisonvorbereitung aufgenommen haben. Von der Mentalität der deutschen Footballer zeigt er sich angetan. In Australien würden viele Amateur-Footballer das Spiel eher als Hobby betrachten. „Hier in Deutschland aber sagte ein Spieler zu mir ’Wir nehmen das sehr ernst, weil es unser Hobby ist’“, so Dawes. Trotzdem prallen verschiedene Kulturen aufeinander. „In den USA sind wir einfach aggressiver und fordernder, was die Jungs angeht“, so Dawes.

Er sei offen dafür, der FT weiterhin als Trainer zu Verfügung zu stehen, auch wenn die Doppelbelastung als Trainer in Europa und Australien groß wäre. „Ich habe gerade erst geheiratet. Da will ich meine Frau in die Entscheidung mit einbeziehen.“ Gute Tipps, wie man das Eheleben und das Leben als Footballtrainer unter einen Hut bekommt, werde er sich bei Gray Levy holen, schmunzelt er.

Freiburger ZMF: Fußball-Prominenz und Sorge um Popstar Anastacia

Jogi Löw auf dem ZMFBegehrtes Fotomotiv bei den SC-Fans: Zur SC Geburtstags-Gala kam auch einiges an Fußballprominenz zum ZMF – beispielsweise Ex-Nationaltrainer Jogi Löw. Foto: Michael Bamberger

Was war das wieder für eine tolle Zelt-Sause – nach 19 Tagen ist das ZMF am Sonntag zu Ende gegangen. Mehr als 100.000 Besucher waren auf dem Gelände unterwegs, knapp 47.000 Konzert-Tickets wurden verkauft. Highlights waren dabei Acts wie Giant Rooks, Tokio Hotel, Mine, Clueso, Jan Delay und das Lumpenpack. Und auch das Wetter spielte – meistens – mit. Die ZMF-Fans konnten sommerliche Atmosphäre genießen, nur an zwei Tagen musste das Festival die Zelte wegen Gewitterwarnungen etwas später öffnen.

Konzerthighlights und sommerliche Atmosphäre: mehr als 100.000 Besucher waren dieses Jahr auf dem ZMF-Gelände unterwegs. Foto: Klaus Polkowski
Ein Foto von der gemeinsamen Feier mit dem bestens gelaunten Ex-SC-Trainer Christian Streich postete Fußball-Kultkommentator Arnd Zeigler bei Instagram.
Foto: www.instagram.com/arndzeigler

In der finalen ZMF-Woche durften sich Fußballfans noch über eine besondere Veranstaltung freuen. Denn hier wurden 120 Jahre SC Freiburg gefeiert. Mit dabei neben zahlreichen Fans auch einige Fußball- Prominenz. So wie Ex-Bundestrainer Jogi Löw, Kultkommentator Arnd Zeigler oder BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken, der mit seiner Band für Stimmung sorgte. Aber auch zig ehemalige Kicker und die Ex-SC-Trainer Christian Streich und Volker Finke ließen sich das Event nicht entgehen.

Popstar Anastacia musste ihren Auftritt auf dem ZMF sehr kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen – nun sind die Fans in Sorge. Foto: Peter Svenson

Zum großen Finale am Sonntag sollte dann mit der amerikanischen Sängerin Anastacia ein echter Weltstar beim ZMF auftreten. Doch kurzfristig – nur eine Stunde vor Beginn – musste sie ihr Konzert absagen. Der Grund: eine akute Erkrankung. Die Ärzte haben ihr geraten, wegen gesundheitlicher Probleme nicht aufzutreten. Bei Instagram entschuldigte sich der Weltstar: „Es tut mir so leid, aber ich kann heute Abend nicht beim Zelt Musik Festival in Freiburg auftreten. Ich hatte mich so auf den Auftritt gefreut und hoffe, dass ich bald wiederkommen kann“, schrieb sie. Von ihren Fans gab es jede Menge Genesungswünsche – die hoffen vor allem, dass es nichts ernstes ist, denn die Sängerin kämpfte
schon zwei Mal gegen Krebs. Das ZMF-Konzert soll nun auf 2025 verschoben werden.