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Spannender Politthriller: Helen Mirren als Israels eiserne Lady

Helen Mirren als GoldaIsraels Premierministerin Golda Meir (Oscargewinnerin Helen Mirren) muss harte Entscheidungen treffen. Foto: Embankment Filmsx

Im Oktober 1973 blickt die Welt auf Israels Premierministerin Golda Meir (Oscargewinnerin Helen Mirren). Nach dem Überraschungsangriff auf die Golanhöhen und die Sinai-Halbinsel durch Ägypten, Syrien und Jordanien liegt das Schicksal der Nation in ihren Händen.

Gefangen zwischen dem Wunsch, Blutvergießen zu verhindern, und der politischen Verantwortung gegenüber Israel muss Golda Entscheidungen treffen, von der nicht nur die Zukunft ihres Landes, sondern auch unzählige Menschenleben auf beiden Seiten abhängen.

In seinem nervenaufreibenden Politthriller „Golda – Israels Eiserne Lady“ über den knapp dreiwöchigen Jom-Kippur-Krieg beleuchtet Regisseur Guy Nattiv ein zutiefst schockierendes Kapitel des bis heute anhaltenden Nahostkonflikts. Helen Mirren brilliert mit einer überragenden Performance als Israels erste Ministerpräsidentin Golda Meir. Nicht minder beeindruckend ist die herausragende Maske, für die der Film mit einer Oscar-Nominierung für Bestes Make-up und Hairstyling bedacht wurde.

Das Ende einer Ära: TV-Doku über SC Freiburg-Trainer Christian Streich

Christian StreichAde Christian Streich: In der Doku kommen zahlreiche Weggefährten, aber auch der Trainer selbst zu Wort. Foto: SWR

Extrem emotional war der Abschied von Christian Streich für alle SC-Fans. Die können jetzt nochmal melancholisch in Erinnerungen schwelgen. Denn die ARD zeigt die ausführliche Abschiedsdoku „Christian Streich – Ende einer Ära“ am Samstag, 1. Juni um 19.10 Uhr (die kann man dann auch in der ARD-Mediathek streamen).

Nachdem der SC-Trainer Mitte März bekanntgegeben hatte, dass seine Zeit als Coach zu Ende geht, hat ein TV-Team die Wochen danach genutzt, um mit vielen Menschen zu sprechen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben – und natürlich mit Streich selbst.

Der Sender selbst schreibt: „Die Fußstapfen, die er hinterlässt, sind riesig. Die Breisgauer verlieren ein Gesicht ihres Vereins, der deutsche Fußball eine seiner charismatischsten Figuren. Streich ist Fußballlehrer und Welterklärer. Er ist ein Unikum. Emotional an der Seitenlinie, gesellschaftspolitisch am Mikrofon. ‚Christian Streich – Ende einer Ära‘ ist ein Film über bewegende Jahre einer außergewöhnlichen Trainerpersönlichkeit.“ Bestimmt sehenswert!

Theater, Zirkus und Clownerie: Freiburger „EasyStreet Festival“ in Zähringen

PaspartoutDas Ensemble Paspartout (Foto) ist am 9. Juni (12 und 15 Uhr) bereits zum dritten Mal in Freiburg zu Gast. Foto: Paspartout

Das Freiburger „EasyStreet Festival“ belebt einmal mehr weniger bekannte Eckender Stadt mit einem bunten Programm von Theater bis hin zu Clownerie. Vom 7. bis 9. Juni wird Zähringen zum Schauplatz internationaler Straßenkunst erster Klasse. Eine Besonderheit: Erstmals bietet „EasyStreet“ auch Workshops an.

Das Kulturfestival startet am Freitag, 7. Juni um 16 Uhr auf dem Sankt Blasius Kirchplatz in Zähringen und lädt dazu ein, gemeinsam zu staunen und zu lachen und dabei neue Orte in der eigenen Stadt zu entdecken. Diesmal sind Künstler unter anderem aus Neuseeland, Finnland und Brasilien dabei. Weitere Infos unter www.easystreetfestival.de.

Vorhang auf für den Ebneter KulturSommer

Das Team des EbneterKulturSommersGroße Freude beim Team des EbneterKultursommers, dass es bald los geht: (v. l.: Franco Orlando, Sponsor BikeSportWorld; Walter Hätti, Vorsitzender Ebneter KulturSommer; Ulrike Schwörer, Ortsverwaltung Ebnet; Beate Schramm, Ortsvorsteherin Ebnet; Matthias Reinbold Pressesprecher KulturSommer; Marc Winsheimer, Sponsor Sparkasse; Friedrich Stüber, 2. Vorsitzender). Foto Heike Schwende

Die Veranstalter des Ebneter KulturSommers scheuen auch in der 19. Auflage des Kulturevents keine Herausforderungen. Fast vier Wochen des gut fünfwöchigen Programms decken sich mit der Zeit der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland. Doch die Vorsitzenden des Ebneter KulturSommer e.V. sind zuversichtlich, dass ihr Programm wieder viele Menschen begeistern wird.

„Wir sind sehr stolz, dass wir erneut zahlreiche hervorragende Künstler, viele davon mit Verbindung zu Ebnet und der Region, gewinnen konnten“, sagt Walter Hätti, erster Vorsitzender des Vereins und seit 16 Jahren dabei. Neben zahlreichen Klassik-Erlebnissen spannt das Ebneter Kulturereignis mit Blues, Brass und Jazz, Tango und Balkanmusik einen breiten musikalischen Bogen. „Besonderen Wert legen wir darauf, jungen Künstlern eine Bühne zu bieten“, sagt Vorstandsmitglied Friedrich Stüber. Hierzu arbeiteten die Ehrenamtlichen des Vereins eng mit der Freiburger Musikhochschule zusammen.

Chor aus Granada

Für den 5. Juli haben die Veranstalter mit Orféon de Granada Musiker aus Freiburgs Partnerstadt Granada gewinnen können, die das Publikum mit spanischen Chor-Kompositionen unterhalten werden. Der Verwurzelung des Ebneter KulturSommers im Freiburger Osten wird beim großen Finale Ehre erwiesen: Am 13. Juli werden die Musikvereine aus Ebnet und Kappel ein gemeinsames Sommerkonzert im Ebneter Schlosspark geben.

Doch der Ebneter KulturSommer bietet noch weit mehr als Musikveranstaltungen. Am Eröffnungsabend, dem 6. Juni, wird der Extrembergsteiger und Bergführer Jörn Heller von seinen Expeditionen und Klimaforschungen in Patagonien berichten. Freunde von Stand-up-Comedy und Poetry-Slam werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Am 27. Juni liest die bekannte Autorin historischer Romane, Astrid Fritz, aus ihrem Buch „Der Turm aus Licht“, über den Bau des Freiburger Münsters.

Eine Institution

Der Vorabend des Anpfiffs der Europameisterschaft ist in Ebnet dem Thema Fußball gewidmet. Friedrich Stüber moderiert am 12. Juni eine Diskussionsrunde über Leidenschaft und Kommerz im Fußball und hat drei fachkundige Gäste eingeladen: Volker Finke, ehemaliger Trainer des SC Freiburg, Helen Breit, Vorstandsvorsitzende der Fan-Gruppierung Supporters Crew Freiburg und den Spielerscout und -Berater Michael Wagner.

Ebnets Ortsvorsteherin Beate Schramm ist voll des Lobes für das Kulturevent: „Der Ebneter KulturSommer ist seit Jahren eine echte Institution und ist eine großartige Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in Ebnet und darüber hinaus“. Das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder hebt Schramm dabei besonders hervor: „Ohne ihren großartigen Einsatz wäre eine solche Veranstaltung nicht denkbar“.

Vorverkauf gestartet

Der Ebneter KulturSommer startet am 6. Juni und endet am 13. Juli. Die Veranstaltungen finden größtenteils im Ebneter Schlosspark, der Kulturscheune oder im Schloss selbst statt. Für elf der insgesamt 27 Veranstaltungen wird kein Eintritt verlangt, sondern Spenden erbeten. Karten können im Vorverkauf online über ebneter-kultursommer.de oder direkt im Autohaus Hätti in Ebnet erworben werden.

Heike Schwende

Sicherheitspartnerschaft mit dem Land: Polizei in Freiburg wird verstärkt

Martin Horn und Innenminister Thomas Strobl in FreiburgDass es in Freiburg gefühlt sicherer geworden ist, werten Oberbürgermeister Martin Horn und Landesinnenminister Thomas Strobl als Erfolg. Foto: Joers

Zum dritten Mal verlängern Freiburg und Baden Württemberg ihre Sicherheitspartnerschaft. Der Schulterschluss soll helfen, die Kriminalität in Freiburg zu senken. Gelingen soll dies vor allem über mehr Personal für Polizei und Ordnungsdienst.

Die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Kriminalität zu werden, ist nirgends so hoch in Baden-Württemberg wie in Freiburg. Eine Tatsache, die mit im Raum war, als in der vergangenen Woche Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) im Freiburger Rathaus vorbeischaute. Zum inzwischen dritten Mal setzten Strobl und Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn dort ihre Unterschrift unter die Sicherheitspartnerschaft zwischen der Stadt und dem Land. Dass Freiburg weiterhin der Makel der Kriminalitäts-Hochburg des Landes anhaftet, „daran wollen und werden wir uns nicht gewöhnen“, so Horn. Und Innenminister Strobl beteuerte: „Trotzdem kann man in Freiburg sicher leben“.

Fokus auf Jugendkriminalität

Die Kriminalitätsbelastung stieg in Freiburg 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 11.296 Straftaten je 100.000 Einwohner. Das sei zwar immer noch deutlich über dem Landesdurchschnitt (5.272 Straftaten), aber eben auch um 11,4 Prozent niedriger als 2016 (12.745), rechnete Strobl vor. „Wir haben eine Verbesserung, aber wir dürfen uns auf dieser nicht ausruhen“, sagte Freiburgs Ordnungsbürgermeister Stefan Breiter.

Die jetzt vereinbarte Fortschreibung des „Schulterschlusses“ zwischen Stadt und Land umfasst vor allem mehr Personal für Polizei und den städtischen Vollzugsdienst. Um 130 neue Stellen wird das Polizeipräsidium Freiburg verstärkt. Allein 60 davon werden den Freiburger Revieren Nord und Süd zugeteilt. Die Stadt Freiburg wiederum wird den Ordnungsdienst um elf auf 22 Stellen aufstocken. Die Stellenausschreibungen hierfür liefen bereits, so OB Horn.

Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der Bekämpfung der Jugendkriminalität liegen, wo gegenüber 2016 eine Verdoppelung der Straftaten zu verzeichnen sei. „Eine höchst unerfreuliche Entwicklung“, so Strobl. Freiburgs Polizeipräsident Franz Semling kündigte an, verstärkt Präventionsarbeit an Schulen leisten zu wollen, weil gerade der Drogenkonsum bei Jugendlichen ein Problem darstelle. Bei vielen sei seit Corona zudem die Fähigkeit verloren gegangen, Konflikte friedlich zu lösen, stellt e Semling fest. Ihre Kompetenzen bei der Bekämpfung von Jugendkriminalität wollen Staatsanwaltschaft, Stadt und Polizei in einem Haus des Jugendrechts bündeln. Dieses solle sich auch um Intensivstraftäter kümmern. Bis Oktober werde hierfür eine Kooperationsvereinbarung erarbeitet. Bis Ende des Jahres soll außerdem ein Konzept für den Stühlinger Kirchplatz vorliegen

Der Stühlinger Kirchplatz ist eine der von ursprünglich sechs Stellen in Freiburg, die die Polizei nach wie vor als „gefährliche Orte“ einstuft (neben dem Colombipark und dem Bermudadreieck). Foto: Joers

Seit der ersten Sicherheitspartnerschaft mit Freiburg im Jahr 2017 hat sich viel getan in Freiburg: Laut Bürgermeister Breiter seien Angsträume beseitig worden, zum Beispiel durch mehr Beleuchtung und Entfernung von Gestrüpp auf Plätzen und in Parks. Die Videoüberwachung in der Innenstadt habe sich bewährt, so Semling. Und die Nachtmediatoren beruhigen mit einer präventiven Ansprache nächtliche Hotspots wie den Seepark. „Das Sicherheitsgefühl hat sich verbessert“, sagte Ordnungsbürgermeister Breiter. Aber trotz der vielen, bereits erfolgten Maßnahmen zeigt sich Oberbürgermeister Horn dankbar für die handfeste Hilfe aus Stuttgart: „Wenn das Präventive nicht ausreicht, braucht es die Verstärkung der Polizei“, so Horn.

Open Air mit Münsterflair: Freiburg Live Festival startet am Dienstag

Münsterplatzkonzerte in FreiburgDie Premiere der Münsterplatzkonzerte im Vorjahr war ein Publikumsmagnet. Foto: Bamberger

Es ist für jeden etwas dabei, wenn am Dienstag die Münsterplatzkonzerte starten: Von Ronan Keating, über Carl Orffs „Carmina Burana“ bis hin zur „Sea You On Tour“-Show mit (unter anderem) Fritz Kalkbrenner. Das Konzert-Event findet zwar erst zum zweiten Mal statt. Aber schon jetzt sind die Münsterplatzkonzerte fest verankert im Freiburger Veranstaltungskalender.

Eine Besonderheit ist dabei, dass sich gleich vier Konzertveranstalter für die sechstägige Konzertreihe zusammengeschlossen haben. Einer weniger als im Vorjahr, berichtet Marc Oßwald von der Konzert-Agentur „Vaddi“: „Der Kollege Christoph Römmler wollte sich mit seiner Firma KARO Events einfach wieder mehr auf seine anderen Veranstaltungen konzentrieren“. Und so sind es neben Oßwald in diesem Jahr in Freiburg die Klassik-Profis Albert Konzerte, das weltbekannte Freiburger Barockorchester FBO und der Techno-Veranstalter Bela Gurath („Sea You Festival“), die das Programm auf dem schönsten Platz Freiburgs gestalten. Ganz klar, sagt Oßwald, der Platz sei „der Star“. Und den können an den nicht bestuhlten Party- und Pop-Konzertabenden bis zu 6.400 Menschen genießen. Bei den Klassikveranstaltungen wird der Platz bestuhlt.

„Die beiden Konzerte werden aber auf jeden Fall ausverkauft sein“, berichtet Oßwald einen Monat vor Beginn der Veranstaltungsreihe. Überhaupt sei man sicher, dass nahezu jeder Abend voll werde. Bis auf Ronan Keating („Life IS A Roller Coaster“), der vermutlich „nur“ 3.000 Fans anlocken dürfte. „Das war uns aber eh klar. Das Konzert zielt auf ein etwas älteres Publikum ab. Die sind ganz froh, wenn sie etwas mehr Platz haben werden“, ist Marc Oßwald zufrieden.

Mitten in der Stadt fast eine Woche lang jeden Abend Live-Musik zu bieten, ist keine einfache Sache. Man sei mit vielen Leuten im Gespräch, berichtet Oßwald. „Aber die Rückmeldung von Anwohnern, Gewerbetreibenden und Marktbeschickern auf dem Münsterplatz ist positiv“, freut er sich. „Wir machen jeden Abend um 22 Uhr Schluss, und es kehrt schnell wieder Ruhe ein.“ Die Konzertreihe spreche eine Sehnsucht in den Menschen an: „Da ist der Münsterplatz, es wird langsam dunkel, und es ist warm. Das ist eine Phantasie, die wahr wird!“ Man sehe sich auch nicht als Konkurrenz zu anderen Festivals in der Region: Der Markt und das Verhalten der Besucher entscheide über den Erfolg, nicht die Menge der gebotenen Veranstaltungen, so der erfahrene Konzertveranstalter.

Entstanden ist die Idee des Festivals über Genre-Grenzen hinweg in der Corona-Pandemie als Möglichkeit, entgangene Einnahmen im Kulturbetrieb durch ein neues Veranstaltungsformat kompensieren zu können. Das Corona-Thema sei in diesem Jahr endgültig überwunden, sagt Marc Oßwald. „Aber ich will so etwas auch nie mehr erleben müssen.“ Lieber will er die stimmungsvollen Abende auf dem Münsterplatz genießen. „Wir haben als Änderung gegenüber dem Vorjahr LED-Leinwände neben der Bühne eingeplant, damit auch wirklich jeder alles sehen kann und keine Einschränkungen bei der Sicht ertragen muss“, berichtet Oßwald. „Das ist eine echte Aufwertung!“

Autor: Bernd Peters

Info: Die Münsterplatzkonzerte in Freiburg finden vom 4. Bis 6. Juni statt. Das Programm und Links zum Vorverkauf des jeweiligen Veranstalters: muensterplatzkonzerte-freiburg.de


SC Freiburg nimmt Mittelfeldspielerin Nicole Ojukwu unter Vertrag

Nicole Ojukwu vom SC FreiburgNicole Ojukwu unterschreibt bei Freiburgs Erstligateam. Foto: SC Freiburg

Der dritte Neuzugang der Erstligafußballerinnen des SC Freiburg für die kommende Saison steht fest: Die 18-jährige Mittelfeldspielerin Nicole Ojukwu stößt vom FC First Vienna zum Sport-Club.

Nach Rückkehrerin Nia Szenk und Abwehrspielerin Julia Stierli ist Nicole Ojukwu der dritte Neuzugang der SC-Frauen für die kommende Frauen-Bundesliga-Saison 2024/25. Die 18-Jährige kann flexibel auf allen Mittelfeldpositionen eingesetzt werden und spielt seit 2022 für den österreichischen Erstligisten First Vienna. In ihrer Debütsaison kam Ojukwu auf 16 Einsätze, bei denen sie zwei Tore und sechs Assists beisteuerte. In der aktuellen Spielzeit stand die gebürtige Wienerin 18 Mal auf dem Platz, traf ebenfalls zwei Mal und bereitete vier weitere Tore vor. Ojukwu durchlief die österreichische U17-, U19- und U20-Nationalmannschaft. „Ich bin davon überzeugt, dass ich mich in Freiburg aufgrund der jungen und talentierten Mannschaft sowie der guten Infrastruktur sehr gut weiterentwickeln kann“, sagte sie.

„Mit Nicole entscheidet sich eine sehr junge, talentierte Mittelfeldspielerin für den Sport-Club“, sagt SC-Bereichsleiterin Birgit Bauer-Schick. „Sie hat zuletzt bei der österreichischen U-Nationalmannschaft mit mehreren Treffern für Aufmerksamkeit gesorgt und kann mit ihrer Spielweise eine weitere kreative Option in unserem Zentrum sein. Wir werden Nicole langsam an das Niveau der Bundesliga heranführen und wollen sie bei ihrem nächsten Entwicklungsschritt so gut wie möglich unterstützen.“

Neu im Kino: Das Drama „May December“ mit Oscar-Preisträgerin Julianne Moore

Julianne Moore und Natalie PortmanUm sich auf ihre Filmrolle vorzubereiten wird Elizabeth (Natalie Portman) ein Teil von Gracies (Julianne Moore) Alltag. Foto: Netflix

In den 90er-Jahren war die Affäre der damals 36-jährigen Gracie (Julianne Moore) und des 13-jährigen Joe (Charles Melton) ein handfester Skandal und ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse. Heute führen sie ein perfektes Leben – bis eine Schauspielerin in ihr Leben tritt und alles aus dem Fugen gerät.

Mehr als 20 Jahre nach der Liebesaffäre, die für Schlagzeilen sorgte, führt das Paar ein Vorstadtleben mit netter Nachbarschaft, gepflegtem Garten und drei fast erwachsenen Kindern, die gerade dabei sind, die High School abzuschließen.. Doch ihr häusliches Glück wird gestört, als die berühmte und beliebte Hollywood-Schauspielerin Elizabeth (Natalie Portman) ankommt, um vor Ort für ihre bevorstehende Hauptrolle in einem Film über Gracie zu recherchieren.

Während Elizabeth sich in das Alltagsleben von Gracie und Joe einschleicht, kommen die schmerzlichen Fakten der damaligen Ereignisse ans Licht und lassen verschüttete Gefühle wieder aufleben. Joe hat den Skandal der Klatschpresse nie wirklich verarbeitet – und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Elisabeth und Grace scheinen zunehmend zu verschwimmen – denn sie sind beide wahre Meister der Manipulation.

Regisseur Todd Haynes („Dem Himmel so fern“) liefert ein intrigenreiches und bittersüßes Melodrama. Die beiden fulminant aufspielenden Oscarpreisträgerinnen Natalie Portman und Julianne Moore brillieren in den Hauptrollen. Das Drama ist bereits Haynes sechsten Zusammenarbeit mit Oscarpreisträgerin Julianne Moore („Still Alice“). Newcomer Charles Melton („Riverdale“) ergänzt als Gracies jüngerer Ehemann das tragikomische Gefühlsdreieck ebenso wie Natalie Portman („Black Swan“) in der Rolle von Gracies Gegenspielerin Elizabeth.

„May December“ beschreibt im Englischen eine Liaison, der ein erheblicher Altersunterschied zugrunde liegt. Der Netflix-Film beruht auf wahren Begebenheiten, sorgte für begeisterte Kritiken und wurde für vier Golden Globes und einen Oscar nominiert. Dieser ist in Deutschland jedoch nicht bei dem Streamingdienst, sondern nur im Kino zu sehen. (fwb).

Nations League: A-Nationalmannschaft spielt im November in Freiburg

In Freiburg findet im November ein Länderspiel der A-Nationalmannschaft statt. Foto: JoersIn Freiburg findet im November ein Länderspiel der A-Nationalmannschaft statt. Foto: Joers

Die deutsche Fußballnationalmannschaft kommt nach Freiburg: Am 16. November trägt die A-Nationalmannschaft zum ersten Mal im Europa-Park Stadion ein Länderspiel aus. Der Gegner in der UEFA Nations League heißt dann Bosnien-Herzegowina.

Die Fußballfans in Freiburg können sich auf ein Schmankerl im Spätherbst freuen: Zum ersten Mal seit 2006 findet wieder ein Länderspiel der deutschen Herren-Nationalmannschaft in Freiburg statt. Am Samstag, 16. November trifft die DFB-Elf in der Nations League auf Bosnien-Herzegowina.

Das letzte Mal fand – damals noch im Dreisamstadion – am 27. Mai 2006 beim 7:0 gegen Luxemburg ein Länderspiel in Freiburg statt. Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg, sagt zu der erstmaligen Ansetzung im Europa-Park Stadion: „Wir freuen uns, dass gut drei Jahre nach der Eröffnung erstmals ein Länderspiel im Europa-Park Stadion in Freiburg ausgetragen wird. Die vielen Fußballfans in der Region und die deutsche Nationalmannschaft können sich auf eine tolle Atmophäre in Freiburg freuen – wie man es von den Heimspielen des Sport-Club in der Bundesliga oder im Europapokal kennt.“

Insgesamt drei Heimspiele stehen für die deutsche Nationalmannschaft in der kommenden Saison in der Gruppenphase der UEFA Nations League an. Als Austragungsorte hat sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) für Düsseldorf (Spiel gegen Ungarn am 7. September 2024), München (Spiel gegen die Niederlande am 14. Oktober 2024) und Freiburg (Spiel gegen Bosnien-Herzegowina am 16. November 2024) entschieden.

Der Ticketvorverkauf für das Länderspiel in Freiburg werde laut Angaben des SC Freiburg nach der Heim-Europameisterschaft starten. Nähere Informationen hierzu werde der DFB noch bekannt geben.

Update vom 26.9.: Inzwischen sind alle Tickets für das Länderspiel in Freiburg vergriffen. Mehr dazu hier.

Der Familienbund der Katholiken macht Lobbyarbeit für Familien

Familien haben es heute nicht leicht – der Familienbund der Katholiken möchte Verbesserungen in der Politik bewirken.

Familien stehen in der heutigen Zeit vor einer Vielzahl an Herausforderungen und nicht immer sind Hilfsangebote ausreichend. Der Familienbund der Katholiken möchte nicht nur unterstützen, sondern auch in der Politik die rechtlichen Grundlagen schaffen. Dr. Lucia Gaschick ist Referentin für Sozial- und Familienpolitik und Geschäftsführerin des Familienbundes der Katholiken in der Erzdiözese Freiburg. Im Gespräch berichtet sie über die drängendsten Probleme für Familien und die passenden Lösungsansätze dazu.


Welche Ziele verfolgt der Familienbund der Katholiken?

Gaschick: Wir setzen uns als eigenständiger, gemeinnütziger Verein für die Bedürfnisse und Rechte von Familien ein. Unser Team besteht aus einem Zusammenschluss von Ehrenamtlichen, die selbst minderjährige Kinder oder pflegebedürftige Eltern haben. Familien brauchen eine Lobby in der Politik – wir wollen Familien Gehör verschaffen. Dabei schauen wir, wo Familienfreundlichkeit fehlt, oder aufgrund welcher Probleme Familien nicht so zusammenleben und arbeiten können, wie sie es sollten. Kurz: Wir schauen auf das, was ihnen das Leben erschwert, und wollen es ändern.


Vor welchen Problemen stehen Familien im Großraum Freiburg?

Gaschick: Eines der größten Probleme seit Jahren ist bezahlbarer Wohnraum: Gerade Familien brauchen viel Platz. Aber auch die Kinderbetreuung ist seit einiger Zeit eine Herausforderung. So werden Betreuungszeiten gekürzt, es gibt immer weniger Erzieherinnen und Erzieher und die, die es noch gibt, sind ausgepowert. Für viele Familien ist die Betreuung ihrer Kinder nicht mehr gewährleistet. Dadurch leidet auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


Wie wollen Sie dies lösen?

Gaschick: Wir verstehen uns als Lobby für die Familien – das bedeutet manchmal, dicke Bretter zu bohren. Wir machen uns gemeinsam mit Experten schlau, welches Problem das dringlichste ist und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt. So erarbeiten wir einen Forderungskatalog und tragen diesen in die Politik. Wir treffen uns dafür mit den familienpolitischen Sprechern der großen Parteien im Landtag.

Außerdem gehen wir über den Landesfamilienrat: Hier sind viele große und auch kleine Akteure beteiligt, zum Beispiel der Kinderschutzbund oder die Caritas. Gemeinsam sind wir stark. Oft ist das Ganze aber auch Glückssache: Wir müssen auf offene Ohren stoßen und sind darauf angewiesen, dass uns die Menschen ansprechen und uns unterstützen, wenn sie Familien helfen wollen.

Ein großer Teil ist daher auch Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel über die Presse oder soziale Medien. Wir suchen auch immer weitere Mitglieder und Unterstützer.

Erfolge erzielen konnten wir während der Corona-Pandemie, als wir uns dafür eingesetzt haben, dass Schulen und Kindergärten nicht zu lange ohne Alternativen geschlossen blieben, oder als wir mit Freiburger Familien vor dem Bundesverfassungsgericht für familienfreundliche Sozialversicherungsbeiträge geklagt haben und Familien jetzt deswegen weniger Pflegeversicherung zahlen.