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Neu im Kino: Achterbahn der Gefühle im Animationsspaß „Alles steht Kopf 2“

Alles steht Kopf 2: Freude und ZweifelGrund zur Freude? Die neue Emotion Zweifel und ihre Freunde bringen alles durcheinander. Foto: Disney/Pixar

Wut, Freude, Kummer, Angst und Ekel, die liebenswerten Emotionen aus Pixars’ Hit „Alles steht Kopf“ sind zurück. Bei ihrem großen Gefühlskino bekommen sie nun turbulente Unterstützung – eine neue Emotion gesellt sich zu ihnen und bringt damit alles gehörig durcheinander. Obwohl ihre Emotionen mittlerweile ein eingespieltes Team sind und ihre Riley in- und auswendig kennen, wird der frischgebackene, pubertierender Teenie von seinen Gefühlen überrannt. Denn das Hauptquartier wird plötzlich abgerissen wird, um Platz für etwas völlig Unerwartetes zu schaffen: neue Emotionen. Freude, Kummer, Wut, Angst und Ekel, die seit langem erfolgreich Rileys Kopf managen, sind sich nicht sicher, was sie fühlen sollen, als Zweifel auftaucht.

Obwohl Zweifel ganz neu in der Crew ist, ist sie nicht der Typ, der sich sonderlich zurückhält. Und sie ist nicht alleine, sondern hat auch noch ihre Freunde Neid, Ennui und Peinlich mitgebracht. Eines ist sicher: Bei insgesamt neun Emotionen wird es ganz schön eng in Rileys Kopf und das Chaos in ihrem Leben nimmt seinen Lauf. Denn die neuen Emotionen wollen nichts Geringeres als das Kommando in der Schaltzentrale übernehmen – und das sorgt natürlich für eine emotionale Achterbahnfahrt.

Deutsche Promis leihen den Charakteren ihre Stimme – Comedian Olaf Schubert der Emotion Angst und Kabarettist Hans-Joachim Heist der Emotion Wut. Parodistin Tahnee ist als Valentina, Spiegel Bestseller-Autor Leon Windscheid als Rileys Vater sowie TikToker Younes Zarou als Polizist und Bastian Pastewka als Bloofy zu hören.

Neun Jahre sind seit dem Kinoerfolg „Alles steht Kopf“ vergangen, der spielte weltweit mehr als 850 Millionen Dollar ein und gilt als erfolgreichster Animationsfilm der letzten Jahrzehnte. Bei der Filmbewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ hat dieser einen rekordverdächtigen Score von 98 Prozent. Nun kommt die Fortsetzung des Animationsspaßes unter der Regie von Kelsey Mann ins Kino. Die Vorfreude ist groß: der Trailer für den Film wurde innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung bereits 157 Millionen Mal angeklickt. (fwb)

Ergebnis der Kommunalwahl: So bunt ist Freiburgs neuer Gemeinderat

Gemeinderat in FreiburgBei einer Rekordwahlbeteiligung stimmte die Freiburger Wählerschaft erneut für einen bunt zusammen gewürfelten Gemeinderat. Foto: Ingo Schneider

Freiburg hat einen neuen Gemeinderat gewählt und der gestaltet sich bunt wie nie: 17 verschiedene Listen verteilen sich künftig auf die 48 Sitze. Damit ist ein sehr breites politisches Spektrum abgedeckt. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,9 Prozent. Eine kleine Überraschung: Die AfD hat es nicht auf Fraktionsstärke geschafft.

Platzhirsch (siehe Schaubild unten) bleiben die Grünen, deren Verluste sich – entgegen des Bundestrends – in Grenzen hielten: Auf der Zielgeraden holte die Partei noch den 12. Sitz und schnappte den Freien Wählern deren vierten Sitz weg. Für Ex-Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bedeutete dies den Einzug in den Gemeinderat. Mit einem Minus von 2,7 Prozent verlor die Partei im Vergleich zu 2019 nur einen Sitz. Kein Wunder, dass sie auch die neue Stimmenkönigin stellt: Sophie Schwer erhielt rekordverdächtige 79.256 Stimmen. SPD und CDU konnten jeweils sechs Sitze gewinnen – genau wie bei der letzten Gemeinderatswahl.

Freiburgs Wahlamtsleiter Michael Haußmann erklärte: „Freiburg ist eine Insel“, da sich das Wahlergebnis deutlich von anderen Großstädten in Baden-Württemberg unterscheide. Entgegen aller Prognosen hat es die AfD nicht geschafft, einen dritten Sitz und damit Fraktionsstärke zu erreichen. Sie erreicht 4,5 Prozent, womit sich der Zugewinn um einen Prozentpunkt überschaubar hält.

Zu den Gewinnern zählt auch die Linke Liste mit 7,7 Prozent, die um 0,8 Prozentpunkte zulegt und dadurch ein viertes Mandat erhält. Klarer Zugewinn-Sieger ist jedoch Volt mit 3,8 Prozent im Plus und zwei Sitzen im Gemeinderat – erstmals! Den zweitgrößten Zuwachs erreichten die Freien Wähler (+1,6 %), was ihnen jedoch zu keinem weiteren Sitz verhalf.

Die größten Verluste mussten neben den Grünen die Grüne Alternative Freiburg (GAF) mit einem Minus von 2,9 Prozent sowie Freiburg Lebenswert mit -2,2 Prozent hinnehmen.

Von 48 Ratsmitgliedern gibt es 21 neue, wobei sich das Geschlechterverhältnis mit 27 zu 21 zugunsten der Männer niederschlägt. Einige altbekannte Gesichter haben es diesmal – teils überraschend – nicht geschafft, darunter Lars Petersen und Jonathan Ben-Shlomo (Grüne), Irmgard Waldner, Martin Kotterer (beide CDU), Atai Keller (Kulturliste), Christoph Glück (FDP), Felix Beuter (Grüne Alternative) oder Gerlinde Schrempp (Bürger für Freiburg). Im neuen Gemeinderat ist die jüngste Gemeinderätin Katharina Mohrmann (Grüne) mit 19 Jahren. Die älteste ist Annemarie Reyers (72) von der Linken Liste.

„Es hat sich in Freiburg bestätigt, was sich auch schon 2014 und 2019 abgezeichnet hat: In Universitätsstädten schafft es eine hohe Anzahl an Listen in den Gemeinderat“, erklärt Michael Wehner, der Leiter der Außenstelle Freiburg der Landeszentrale für politische Bildung. Aus seiner Sicht ist einzig das starke Abschneiden von Volt eine Überraschung. „Das schwache Abschneiden der AfD liegt hingegen mit Sicherheit auch am speziellen Milieu der Stadt Freiburg“, so der Politikwissenschaftler.

Auswirkungen hat die bunte Vielfalt der Listen laut Wehner durchaus: Das Aushandeln von Kompromissen wird durch die Vielzahl unterschiedlicher Listen komplizierter. Auf der anderen Seite liegt es in der Natur
der Sache, dass sich die Kleinen zu Fraktionsgemeinschaften zusammenschließen.

Zufrieden zeigt sich Oberbürgermeister Martin Horn: „Mehr als fünf Millionen Stimmen wurden abgegeben – ein neuer Rekord. Noch erfreulicher ist die hohe Wahlbeteiligung mit 66,9 Prozent, was ebenfalls ein neuer Rekord ist“, so Horn.

Bei der Europawahl in Freiburg erleiden die Grünen die stärksten Verluste

In Freiburg wurde gewähltAuch in Freiburg wurde gewählt. Foto: Pixabay

Mit einer Rekord-Wahlbeteiligung bei Europawahlen von über 71 Prozent haben am Sonntag die Freiburgerinnen und Freiburger ihre Stimme für das neue Europaparlament abgegeben. Stärkste Kraft trotz hoher Verluste wurden die Grünen vor CDU und SPD. Die AfD landet entgegen dem Bundestrend bei unter sechs Prozent.

Mit einer hohen Wahlbeteiligung von 71,3 Prozent sind am Sonntag in Freiburg die Europawahlen über die Bühne gegangen. Von 162.600 Wahlberechtigen in Freiburg strömten 116.000 Menschen in die Wahllokale – ein neuer Rekord für Europawahlen (2019: 67,4 Prozent).

Stärkste Kraft in Freiburg wurden die Grünen (30,3 Prozent), trotz eines hohen Stimmenverlustes von 8,2 Prozent gegen über 2019. Die CDU (15,4 Prozent) als zweitstärkste Partei verlor gegenüber 2019 0,8 Prozent. Auch die SPD auf Platz drei musste gegenüber den Europawahlen 2019 Verluste hinnehmen (minus 1,2 Prozent). Über den stärksten Zuwachs von 6,1 Prozent darf sich die Kleinstpartei Volt freuen, die damit in Freiburg das viertbeste Ergebnis noch vor der Linken (6,2 Prozent) und der AfD erzielte. Deren starkes Bundesergebnis wiederum bildete sich in Freiburg nicht ab: hier kommt die AfD nur auf 5,9 Prozent der Stimmen. Stimmenzuwächse gegenüber 2019 gab es auch für die FDP (+1,2 Prozent), die 5,5 Prozent erreichte und für das neu gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht, das aus dem Stand 4,1 Prozent erzielte.

Das ist das vorläufige Ergebnis der Europawahl in Freiburg. Quelle: Stadt Freiburg

Laut Michael Haußmann, Leiter des städtischen Wahlamts habe sich „nach zwei Wahlen unter dem Einfluss der Corona-Pandemie in Freiburg der Schwerpunkt der Wahl nun wieder von der Briefwahl zurück ins Wahllokal verschoben“, so Haußmann: „Es waren sogar mehr Wählende im Wahllokal als bei der Bundestagswahl, dafür lag die Briefwahlbeteiligung bei vergleichsweise geringen 27,7 Prozent“, sagte er am Sonntag.

Info: Alle Ergebnisse der Europawahl in Freiburg gibt es hier auf dem Wahlportal der Stadt Freiburg.

In Teilen von Freiburg-Kappel soll das Trinkwasser vorerst abgekocht werden

TrinkwasserDas Trinkwasser im Oberen Kappler Tal soll bis auf weiteres abgekocht werden. Foto: Pixabay

Aufgrund einer bakteriellen Veunreinigung soll das Trinkwasser im Oberen Kappler abgekocht werden. Darauf wies der Energieversorger Badenova am Donnerstagabend hin. Sobald Entwarnung gegeben werden kann, will sich die Badenova erneut melden.

Das Trinkwasser im Bereich Freiburg-Kappel (Wasserversorgungszone oberes Kappler Tal) weist bakterielle Verunreinigungen auf. Das gab der Energieversorger Badenova am Donnerstag gegen 17 Uhr bekannt. Das Gesundheitsamt hat daher bis auf Weiteres ein Abkochgebot für das Trinkwasser in dem genannten Bereich erlassen. Betroffen ist ausschließlich das obere Kappler Tal mit folgenden Adressen: Kleintalstraße 36, 34, 32, 28, 5, Großtalstraße ab Hausnummer 100, Molzhofstraße; Butzenhofstraße; Dilgerhofstraße.

Laut dem Gesundheitsamt sollen betroffene Bürger das Leitungswasser nur abgekocht trinken. Hier zu wird empfohlen, das Wasser einmalig sprudelnd aufzukochen und dann langsam über mindestens zehn Minuten abzukühlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll man ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwenden. Für die Toilettenspülung und andere Zwecke kann das Leitungswasser ohne Einschränkung genutzt werden. Die Badenova informiert, sobald das Trinkwasser wieder einwandfrei ist.

Freiburg startet in die Saison der Feste

Ob Münsterplatzkonzerte oder Oberlindenhock – in den kommenden Wochen und Monaten ist für jeden etwas dabei. Foto: Gilgen/vaddi

Mit dem Juni beginnt die große Zeit der Feste und Festivals in Freiburg. Den Auftakt machen die Münsterplatzkonzerte, die am Dienstagabend mit Weltstar Ronan Keating starteten und bis einschließlich Sonntagabend andauern (mehr unter: www.muensterplatzkonzerte-freiburg.de). Danach geht es munter weiter – ein Überblick:

Ein besonders stimmungsvolles Event wird das Bächlepicknick am 14. Juni. Ab 16 Uhr werden erneut hunderte von Gästen aus Nah und Fern entlang der Bächle in Freiburgs Innenstadt sitzen und entspannt ihr Picknick genießen. Beim vielfältigen Musik-Mitmach-Festival „Freiburg stimmt ein“ treten vom 14. bis 16. Juni wieder zahlreiche Bands an verschiedenen Orten im Stadtgebiet auf.

Auch der Oberlindenhock bietet Musik, aber vor allem auch Zusammenkunft bei Wein, Bier und Snacks. Das traditionellste aller Freiburger Altstadtfeste findet zum 51. Mal – diesmal vom 27. bis 30. Juni – statt. Das Lebensgefühl Badens in Hinblick auf Wein und Kulinarik lässt sich indes auch bestens auf dem Freiburger Weinfest erleben. Vom 4. bis 9. Juli steht der Platz rund ums Freiburger Münster sechs Tage im Zeichen des badischen Weins und lockt Einheimische und Touristen an.

Weiter geht es mit einem der populärsten Stadtteilfeste, dem Herdermer Hock im Stadtteil Herdern. Vormerken sollte man sich dafür die Tage vom 12. Juli bis 15. Juli. Vom 17. Juli bis 4. August lockt dann der große Klassiker, das Zelt Musik Festival auf den Mundenhof mit Stars wie Calexiko, Mando Diao, Jan Delay und Anastacia. Es ist die 40. Ausgabe dieser einzigartigen Veranstaltung.

Elektromusikalische Weltklasse mit wilden Outfits und viel nackter Haut gibt es dann wieder beim Sea You Electronic Music Festival am Tunisee. Von Freitag, 19. bis Sonntag, 21. Juli. Über 150 Acts auf 7 Bühnen geben den Rahmen für Baden, Tanzen, Campen und Feiern.

Am selben Wochenende, vom 19. bis 21. Juli, findet auch das Feuerwehrfest in der Wiehre statt – ein Magnet für Groß und Klein. Das Seefest Freiburg am Flückigersee startet eine Woche darauf, vom 26. Juli bis 28. Juli mit Tanzen unter freiem Himmel! Highlight ist das große Feuerwerk am Samstag, ab 23 Uhr!

Ein hochsommerliches Fest-Highlight ist schließlich noch das Schlossbergfest vom 2. bis 11. August. Auf drei verschiedenen Bühnen werden regionale und überregionale Bands für das richtige Sommerflair sorgen und Tanzbegeisterte anlocken.

Die Stadt Freiburg öffnet in einem Pilotversuch erstmals eine städtische Hundewiese

Hundewiese in Freiburg für kleine und große HundeDie neue städtische Hundewiese bietet Freilauf für kleine und große Vierbeiner. Symbolfoto: pixabay

Eine Wiese, auf der Fifi freien Auslauf hat: Ein solches Angebot stellt die Stadt Freiburg nun zur Verfügung. Freiburgs erste Hundewiese bietet viele Möglichkeiten, doch es gibt auch Regeln zu beachten.

Am nördlichen Ende des Güterbahnhof-Areals wird Ende dieser Woche in einem Pilotversuch Freiburgs erste öffentliche Hundewiese eröffnet. Auf einer 4.000 Quadratmeter großen, umzäunten Fläche zwischen der Berta-Ottenstein-Straße und der Isfahanallee haben Hunde künftig Platz zum Spielen und Herumtollen. Die Hundewiese bietet verschiedene Spiel- und Trainingsangebote, darunter Hügel, eine Slalomstrecke, Tunnel und Hürden. Für die Nutzung der Wiese gilt es eine Reihe von Regeln zu beachten.

So sollen Nutzer Hundekot aufsammeln und in aufgestellten Mülleimern entsorgen. Es gibt eine große Hundewiese mit Spielmöglichkeiten und Auslauf für alle Hunde. Außerdem gibt es einen kleineren, eingezäunten Bereich nur für kleinere Hunde mit einer maximalen Schulterhöhe von bis zu 25 Zentimeter. Die Stadt investierte 75.000 Euro in das Angebot.

Info: Weitere Informationen zur Hundewiese gibt hier es auf der Internetseite der Stadt Freiburg.

Hinweis: In der Printversion dieses Artikels (FWB vom 5.6.2024) haben wir irrtümlicherweise vermeldet, dass nur kleine Hunde bis zur einer Schulterhöhe von 25 Zentimeter auf der Hundewiese erlaubt seien. Tatsächlich gilt das nur für einen kleineren, eingezäunten Bereich der Wiese. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Last-Minute-Infos für den Wahlsonntag in Freiburg

Kommunalwahl in FreiburgWelche Parteien und Kandidaten schaffen es ins Rathaus: Am Sonntag hat Freiburg die Wahl. Fotos: Ingo Schneider / Joers

173.000 wahlberechtigte Freiburger sind am Sonntag, 9. Juni aufgerufen, ihr Kreuz zu machen: Die Kommunal- und Europawahlen stehen an. Wie wird gewählt, wo finde ich mein Wahllokal und wie sehen die Prognosen aus? Mit unseren Last-Minute-Info für die Gemeinderatswahl sind Sie auf der sicheren Seite.

Am 9. Juni finden die Kommunal- und Europawahlen statt. 20 Listen kämpfen um den Einzug in den Gemeinderat. Doch wie wählt man eigentlich? Schließlich gilt das Kommunalwahlrecht in Baden-Württemberg als eines der kompliziertesten, sagt die Landeszentrale für politische Bildung. Unser Wegweiser zu allen wichtigen Fragen hilft weiter.

Wer darf wählen?

Freiburgs neuen Gemeinderat dürfen am 9. Juni alle Deutschen und EU-Bürger wählen, die seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Freiburg haben und die mindestens 16 Jahre alt sind.

Wieviele Stimmen habe ich?

Die Zahl der Stimmen entspricht der Anzahl der Sitze im Gemeinderat – in Freiburg also bis zu 48 Stimmen, weil die 48 Mitglieder des Freiburger Gemeinderats gewählt werden.

Wieso kam mein Stimmzettel schon mit der Post?

In Freiburg stellen sich 854 Personen, verteilt auf 20 Listen, zur Wahl: Damit jeder in Ruhe überlegen kann, wem man seine Stimmen gibt, kam der Stimmzettel vor der Wahl per Post. So kann man den Stimmzettel bereits ausgefüllt ins Wahllokal mitbringen. Erst dort erhält man dann den Stimmzettel für die Europawahl.

Hilfe! Ich finde meine Wahlbenachrichtigung nicht mehr und weiß auch nicht, welches mein Wahllokal ist?

Nur die Ruhe, Sie können trotzdem am Sonntag in Freiburg wählen gehen. Bringen Sie beim Gang ins Wahllokal einfach Ihren Pass oder den Personalausweis mit und zeigen ihn dort vor. Und wenn Sie nicht mehr wissen, wo ihr Wahllokal ist, dann sehen Sie auf www.freiburg.de/wahllokalfinder nach. Dort müssen Sie nur den Straßennamen ihrer Wohnanschrift angeben und ihr Wahllokal wird angezeigt.

Und was ist, wenn auch ich meinen Stimmzettel nicht mehr finde?

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie kommen noch vor der Wahl im Wahlamt der Stadt Freiburg und nehmen dort einen neuen Stimmzettel mit. Das Wahlamt in der Berliner Allee 1 ist diese Woche noch am Donnerstag und Freitag (6. bis 7. Juni) von 10-18 Uhr geöffnet, am Samstag, 8. Juni, 8-12 Uhr und am Wahlsonntag, 9. Juni, 8-15 Uhr (per E-Mail ist das Wahlamt unter wahlamt@stadt.freiburg.de erreichbar). Oder Möglichkeit zwei: Sie erhalten am Sonntag im Wahllokal einen neuen Stimmzettel.

Gibt es lange Wartezeiten im Wahllokal?

Das kommt ganz darauf an, wann Sie am Sonntag wählen gehen. Das Freiburger Wahlamt bittet deshalb die Wählerinnen und Wähler am Sonntag möglichst früh zur Stimmabgabe zu kommen. „Zwischen 17 und 18 Uhr kann es zu längeren Wartezeiten kommen“, so das Wahlamt. Wichtig ist, dass man seinen Personalausweis oder einen Pass mit ins Wahllokal bringt.

Wie geht das nochmal mit dem Wählen?

Es gibt zwei Möglichkeiten: Man kann entweder eine einzelne Lieblingsliste aus dem Stimmzettelblock heraustrennen und diese unausgefüllt abgeben. Dadurch erhält jeder Bewerber auf der Liste jeweils eine Stimme. Oder man kann einen Stimmzettel anpassen: Beim kumulieren (anhäufen) darf man einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen geben, indem man auf dem Wahlzettel die Ziffer „1“, „2“ oder „3“ hinter den Namen einträgt. Beim Panaschieren (mischen) verteilt man seine Stimmen auf mehrere Kandidaten unterschiedlicher Listen: Hierzu füllt man entweder mehrere Listen aus und gibt sie ab. Oder man trägt die Kandidaten verschiedener Listen handschriftlich auf eine Liste ein und verteilt dann seine Stimmen. Wichtig ist nur, dass man die Zahl von 48 Stimmen nicht überschreitet.

Darf ich auch weniger als 48 Stimmen verteilen?

Das geht, doch läuft man dann Gefahr Stimmen zu verschenken. Wer zum Beispiel in Freiburg die Liste der Anarchistischen Pogo-Partei Deutschlands unausgefüllt einreicht, die nur mit vier Kandidaten antritt, lässt im Umkehrschluss 44 Stimmen ungenutzt verfallen. „Deswegen achten viele Parteien darauf ihre Listen voll zu kriegen, auch wenn da viele Kandidaten dabei sind, die gar nicht in den Gemeinderat wollen“, sagt Michael Wehner, Leiter der Freiburger Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildung.

Mein Lieblingskandidat hat einen hinteren Listenplatz. Ist es dann nicht eine verschenkte Stimme, diesen trotzdem zu wählen?

Nein. Die Kommunalwahl ist eine Verhältniswahl, so Wehner. Das bedeutet, es werden alle Stimmen in einen Topf geworfen, „egal ob von Listenplatz eins, 18, 28 oder 48. Erst dann wird verteilt, je nach dem, wer die meisten Stimmen innerhalb einer Liste bekommen hat“, so der Politologe. „Insofern haben die hinteren Listenplätze genau die gleichen Chancen gewählt zu werden wie die Kandidaten auf den vorderen Plätzen.“ Das sei das Besondere an der Kommunalwahl, bei der man „sowohl Parteisympathie wie auch die persönliche Sympathie für einen Kandidaten zum Ausdruck bringen“ könne.

Was ist wenn ich kurzfristig erkranke und nicht wählen gehen kann?

Die Stadt Freiburg teilt hierzu mit, dass Anträge für die Briefwahl eigentlich nur bis Freitag, 7. Juni, 18 Uhr beim Wahlamt gestellt werden können. Wer aber plötzlich erkrankt, kann noch bis 15 Uhr am Wahlsonntag einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragen. Dazu ist jedoch ein ärztliches Attest erforderlich.

Wie ist die Prognose für die Gemeinderatswahl in Freiburg?

Wahlumfragen- oder -prognosen wie man es zum Beispiel von Bundestags- oder Landtagswahlen gewohnt ist, gibt es im Vorfeld der Kommunalwahl keine. Aber Michael Wehner geht sowohl bei der Gemeinderats- als auch bei der Europawahl von einer „Denkzettelwahl“ für die Ampelparteien der derzeitigen Bundesregierung aus (SPD, Grüne, FDP). „Weil halt doch viele dieses Momentum nutzen werden, um die regierenden Parteien eher abzustrafen“, sagt er. Insofern seien die Rahmenbedingungen für konservativere Parteien besser als vor fünf Jahren. „Aber das heißt noch lange nicht, dass die CDU damit rechnen darf, dass sie wieder zwei oder drei Sitze mehr haben wird“, sagt Wehner und verweist angesichts von 20 Listen auf eine erneute drohende Zersplitterung des Gemeinderats, „die wieder die Realität sein wird“.

Warum sollte man wählen gehen?

Michael Wehner sagt: „Weil sowohl auf der Europa- als auch auf der Kommunalebene viele Entscheidungen gefällt werden, die unseren Alltag betreffen – von der Wasserversorgung bis zur Müllgebühr, von der Hundesteuer bis zur Vereinsförderung habe ich genug Möglichkeiten deutlich zu machen, warum es sich lohnt, seine Stimme einzubringen in das demokratische Konzert.“

Gibt es einen Wahl-O-Mat, der mir bei der Wahlentscheidung hilft?

Ja, den gibt es. Die Landeszentrale für politische Bildung stellt gemeinsam mit dem SWR und der Badischen Zeitung ein solches Tool zur Verfügung – hier ist der Link zum Kommunal-O-Mat für Freiburg.

Und wann steht das Ergebnis fest?

Knapp 1750 Wahlhelferinnen und -helfer zählen am Wahlsonntag in Freiburg die Stimmen der Europawahl aus. Hier werden die Ergebnisse für Freiburg gegen 21 Uhr erwartet. Die Auszählung der Gemeinderatswahl beginnt in Freiburg wiederum erst am Montagmorgen (10. Juni) nach der Wahl. Die ersten Ergebnisse werden am Montagnachmittag erwartet, das vorläufige Endergebnis am Dienstagmittag. Die genauen Ergebnisse werden hier auf der Internetseite der Stadt Freiburg veröffentlicht. Natürlich erfahren Sie auch beim Freiburger Wochenbericht wer gewonnen hat.

Ein Gala-Abend am Kaiserstuhl für die Krebsforschung

Charity-Event der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.VGenießen und Gutes tun: Der gesamte Erlös der Veranstaltung mit exklusivem 3-Gänge-Menü kommt den Projekten der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. zugute. Foto: Pixabay

Gemeinsam gegen Krebs: Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie aus Freiburg lädt ein zu einer Charity Night am 13. Juli auf dem Weingut von Gleichenstein in Oberrotweil am Kaiserstuhl. Auf die Unterstützer des Charity-Events wartet ein besonderes 3-Gänge-Menü.

Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. lädt zum 1. Charity Event auf dem Weingut von Gleichenstein am 13. Juli ein. Auf dem Programm stehen Live-Musik, jede Menge Genuss, Netzwerken und viele kleine Überraschungen. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt den Projekten der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. zugute.

Die Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. wurde 1992 von engagierten Bürgern der Stadt Freiburg gegründet, mit dem Ziel durch Unterstützung hochprofessioneller Forschung und innovativer Behandlungskonzepte Fortschritte bei der Behandlung von Krebskrankheiten und der Lebensqualität von Krebserkrankten zu ermöglichen. Dies wurde u.a. durch die inzwischen mehr als 70 geförderten Projekte der Grundlagenforschung und klinischen Versorgung an der Klinik für Tumorbiologie sowie dem Uniklinikum Freiburg erreicht.

In der zauberhaften Atmosphäre des Weinguts der Familie von Gleichenstein in Oberrotweil, möchte die Fördergesellschaft über aktuelle Initiativen informieren und Gelegenheit geben, sich mit anderen engagierten Persönlichkeiten auszutauschen. Getreu dem Credo: Genießen und Gutes tun. Ein besonderes 3-Gänge-Menü (natürlich auch als vegetarische Variante erhältlich) mit Weinbegleitung und allen weiteren Getränken umrahmt den Abend. Gäste dürfen gespannt sein auf Live-Musik, jede Menge Genuss, Netzwerken in traumhafter Umgebung und viele kleine Überraschungen. Der Charity-Ticketpreis beträgt 120 Euro pro Person.

Info: Der Erlös kommt den Projekten der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e.V. zugute. Die Anmeldung erfolgt online: https://foerderer-krebsforschung.de/charity-event/

Musik liegt in der Luft: „Freiburg stimmt ein“ vom 14. bis 16. Juni und erstes „Vegan Festival“

Freiburg stimmt ein104 Bands aller Genres verwandeln zahlreiche Plätze in der Stadt bei „Freiburg stimmt ein“ wieder in Konzertbühnen. Foto: Freiburg stimmt ein

Beim Mitmach-Festival „Freiburg stimmt ein“ treten vom 14. bis 16. Juni wieder zahlreiche Bands an verschiedenen Orten im Stadtgebiet auf. Weitestgehend von den Teilnehmern in Eigenregie organisiert, hat sich das Event im vergangenen Jahrzehnt zum landesweit größten Mitmachfest entwickelt. In Kooperation damit wird es erstmals ein „Vegan Festival“ geben.

Musik zum Mitmachen, kostenlos und draußen: Bei „Freiburg stimmt ein“ wird es wieder zahlreiche kleine und große Bühnen geben. An neun Orten quer durch die Stadt finden die unterschiedlichsten Konzerte statt. 104 Bands aller Genres sind in diesem Jahr dabei und sorgen wieder für klangvolle Erlebnisse.

„Sound of Smoke“, die „Süssbecker Softrockers“, der „Jazzchor Vocalise“, die „Jazzhaus Big Band“, „Doc Brown“ oder das „Buschorchester“ sind nur einige davon. So treten beispielsweise am 15. Juni (12, 14 und 17 Uhr) Bands auf dem Platz der Alten Synagoge auf. Weitere Infos: www.freiburgstimmtein.de


In Kooperation mit „Freiburg stimmt ein“ findet hier am 15. Juni, 12 bis 22 Uhr auch das erste „Vegan Festival Freiburg“ des Vereins „Vegan Freiburg e.V.“ statt. Auf dem Programm steht eine bunte Gesprächsrunde mit unter anderem Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit und Tour de France-Etappengewinner Simon Geschke (16 Uhr), eine Kochshow der veganen Kochschule Aubergine (15 Uhr) und eine Präsentation zu gesunder, veganer Ernährung (13.15 Uhr).

Außerdem gibt es mehr als 15 vegane Ständen aus der Region. Die Aftershowparty beider Veranstaltungen wird von 22 bis 5 Uhr in den drei Freiburger Clubs Theaterbar, Harmonie Gewölbekeller und Räng Teng Teng gefeiert.

Wohmarktbericht der Region Freiburg: Knapper Mietmarkt, steigende Kaufpreise

Sparkasse Freiburg WohnmarktberichtPräsentation des Wohnmarktberichts: Lars Hopp, Vorstandsmitglied Sparkasse Freiburg-Nördl. Breisgau, Oliver Kamenisch, Geschäftsführer S-Immobilien-GmbH, Dorothea Müller, Leiterin Immobilien der Sparkasse, und Professor Marco Wölfle, Center for Real Estate Studies (v.l.). Foto: Meyer

Der neue Wohnmarktbericht der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist erschienen. Er zeigt, dass der Immobilienmarkt in der Region Freiburg gut aufgestellt ist, eine Entspannung aber weiterhin ausbleibt.

Die große Krise ist ausgeblieben. Der Immobilienmarkt in der Region Freiburg ist robust. Zwar ist der Zinsanstieg zum Stillstand gekommen und das Kaufvolumen nimmt wieder leicht zu. Allerdings ist auf dem Mietmarkt auch weiterhin keine Entspannung in Sicht! So lautet die Essenz des umfangreichen Wohnmarktbericht 2024 für das gesamte Geschäftsgebiet der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

Die Lage im Rückblick:

  • > Nach mehr als einem Jahrzehnt deutlich steigender Kaufpreise konsolidierten die Märkte 2022 und 2023.
  • > Der Freiburger Immobilienmarkt zeigt sich robuster als viele andere Regionen.
  • > Transaktionen nehmen um ein Zehntel ab, aber Preise reduzieren sich nur geringfügig.

Die aktuelle Lage:

  • > Der Zinsanstieg ist zum Stillstand gekommen.
  • > Das Kaufvolumen nimmt wieder leicht zu.
  • > Immobilienpreise steigen vor allem an für Immobilien jüngerer Baujahre, mit guter energetischer Effizienz und in Kernlagen.
  • > Im Vorortbereich bleiben Kaufpreise ebenfalls stabil. Das Angebot hat hier deutlich zugenommen.

Der zukünftige Trend:

  • > Das geringere Bauvolumen und die Pause im Markt für Kaufimmobilien sorgen für noch mehr Knappheit im Mietmarkt. Weitere Mietsteigerungen könnten bevorstehen.
  • > Energie ist deutlich ins Bewusstsein gerückt. Käufer fragen diesbezüglich gezielt nach und sind bei Kaufentscheidungen mit Experten in Kontakt. „Die zweite Miete“ wird somit ein zunehmend wichtiger Kostenfaktor. Weitere staatliche Initiativen in diesem Bereich sind zu erwarten.

Info: Der gesamte Bericht kann online unter www.s-immobilien-freiburg.de/wohnmarktbericht.php angefordert werden.