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Darum baut die Stadt Freiburg ein zweites Riesen-Rathaus im Stühlinger

Grundsteinlegung für das Familienrathaus im StühlingerBeobachtet von Baubürgermeister Martin Haag (2.v.l.) legte Oberbürgermeister Martin Horn (Mitte) Hand an bei der Grundsteinlegung für das Rathaus, das von Architekt Christoph Ingenhoven (links) entworfen wurde. Foto: Joers

Feierliche Grundsteinlegung im Stühlinger: Am Donnerstag fiel der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Rathauses im Stühlinger (RiS B). 2027 soll der rund 100 Millionen Euro teure Neubau für 800 städtische Angestellte fertig sein. Er soll helfen, ein altes Dilemma zu beseitigen.

„Das RiS B wird intern nur das Familienrathaus genannt. Denn es wird ein Anlaufpunkt für alle Anliegen rund um Familie“, sagt Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn – und deutet damit an, warum die Stadtverwaltung überhaupt ein zweites Stühlinger-Rathaus baut. Verteilt über verschiedene Gebäude im Stadtgebiet sind die Ämter, die künftig in den Neubau einziehen werden: Das Amt für Kinder, Jugend und Familie, das Amt für Schule und Bildung, außerdem die Stadtkämmerei mit dem Sitz des Finanzbürgermeisters sowie das Sportreferat. Horn spricht von „Anmietungen in Millionenhöhe“, die sich die Stadt durch die Ämterkonzentration im Stühlinger in Zukunft wird sparen können.

„Die Messlatte liegt hoch“

Und noch etwas soll das von Stuttgart-21-Architekt Christoph Ingenhoven entworfene Gebäude leisten. „Wir wollen damit das Bild der biederen Amtsstuben überwinden“, so OB Horn. In Zeiten des Fachkräftemangels will sich die Stadt Freiburg als moderner, attraktiver Arbeitgeber präsentieren. „Herzstück“ des Neubaus sei laut Horn zwar das Beratungszentrum „in einem familienfreundlichen Ambiente“. Aber zeitgemäße Arbeitsplätze sind heutzutage ein Muss, um Fachkräfte zu gewinnen. Räume für Videokonferenzen, Telefonboxen, kleine Rückzugsbüros, eine Fahrradtiefgarage, Duschen – Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag zählt auf, was die 21.600 Quadratmeter Bruttogeschossfläche verteilt auf fünf Stockwerke für die Angestellten der Stadt zu bieten haben werden. „Es soll mindestens so gut werden wie das erste Stühlinger-Rathaus“, sagt Haag.

Der 2,5 Tonnen schwere Grundstein schwebt an einem Kran in die Baugrube, die direkt neben dem bereits existierenden Stühlinger-Rathaus (hinten links) liegt. Foto: Joers

Das erste, bereits vielfach preisgekrönte Stühlinger-Rathaus ist das erste öffentliche Netto-Plusenergiegebäude der Welt. „Die Messlatte für den zweiten Bauabschnitt liegt hoch“, räumt Architekt Christoph Ingenhoven ein. Martin Haag erläutert, dass das bereits existierende Rathaus als Vorlage für den zweiten Bauabschnitt gedient habe. Das sei auch ein Vorteil bei der Planung gewesen. „Aber der zweite Bauabschnitt wird kein Zwilling des ersten werden“, sagt Haag. „Von außen wird es nicht so viel anders aussehen. Aber im Detail haben wir einige Dinge an die Bedürfnisse der einzelnen Ämter angepasst“, sagt der Baubürgermeister.

Noch offen sei, ob am selben Standort auch ein mögliches drittes Oval folgen könnte. Angedacht ist ein gemeinsam von der Stadt und dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald genutztes Super-Rathaus. „Aber bis zum dritten Bauabschnitt sind noch einige Nüsse zu knacken“, sagt Martin Haag.

Jetzt erstmal hoffen alle Beteiligten auf einen reibungslosen Verlauf der Bauarbeiten. Gute Glückwünsche gab es hierfür auch von den Kindern der Kita am Eschholzpark, die gemeinsam das Lied „Wer will fleißige Handwerker seh’n?“ sangen – sozusagen als Soundtrack für die Rathaus-Baustelle.

„Wer will fleißige Handwerker seh’n?“: Die Kinder der Kita am Eschholzpark stimmten ein passendes Lied an. Foto: Joers

SC Freiburg: Das ist Julian Schusters erste Bilanz nach dem Trainingslager in Schruns

SC Freiburg in SchrunsMit seinem ersten Trainingslager als Chef war Julian Schuster (hier links neben Christian Günter, Mitte und Vincenzo Grifo) zufrieden. Foto: Achim Keller

Der SC Freiburg hat Schruns hinter sich gelassen und befindet sich auf dem Endspurt Richtung Bundesligastart. Siege in den beiden Testspielen gegen Altach und Fürth gab es im Trainingslager zwar keine zu bejubeln. Doch Freiburgs Neu-Coach Julian Schuster konnte am Ende ein positives Fazit ziehen.

Neun Tage Schwitzen in Schruns und zwei Unentschieden gegen Altach (1:1) und Fürth (2:2). So lautet die Bilanz in Zahlen des jährlichen SC-Trainingslagers in Vorarlberg. Natürlich hätte man gerne einen Sieg gefeiert, so der neue SC-Chefcoach Julian Schuster nach der Partie gegen Zweitligist Fürth. „Gerade in den ersten 60 Minuten haben sich die Jungs nicht für eine ordentliche Leistung belohnt. Aber die Chancen waren da und wurden auch gut rausgespielt. Das Team ist in diesen Tagen in Schruns an die Kante gegangen, dafür ein großes Kompliment an jeden Einzelnen“, so Schuster, der ein positives Fazit des Trainingslagers zog.

Allen voran hatten die SC-Verantwortlichen kaum Verletzte zu beklagen. Lediglich Nicolas Höfler fiel mit Sehnenproblemen aus, dazu fehlte weiterhin der langzeitverletzte Daniel-Kofi Kyereh. Matthias Ginter befand sich nach seiner Achillessehnen-OP im Aufbautraining. „Erfreulich war, dass so viele Spieler auf dem Platz gestanden sind. So konnten wir in den einzelnen Einheiten lange und intensiv arbeiten“, sagte Schuster.

Auch die Neuzugänge hätten sich bereits gut ins Team integriert. „Gerade bei Patrick Osterhage und Eren Dinkci hat man gemerkt, dass sie sich öffnen und sowohl auf dem Platz als auch außerhalb des Platzes wissen, was wir verlangen.“ Positive Akzente konnten in Schruns auch Nachwuchsspieler wie Bruno Ogbus und Johan Manzambi setzen.

Was auch dem neuen Trainer auffällt, ist der neu angeheizte Konkurrenzkampf seit dem Wechsel auf der Cheftrainerposition von Streich zu Schuster. „Alles ist ein Stück weit auf null gestellt, und die Jungs wollen und sollen sich zeigen“, so der SC-Coach.

Was läuft zwischen Marseille und Sildillia?

Seit dieser Woche sind auch die drei EM-Fahrer Philipp Lienhart, Michael Gregoritsch und Roland Sallai wieder an Bord. Am Dienstag stieg das Trio wieder ins Mannschaftstraining ein, genauso wie Berkay Yilmaz, der am Donnerstag noch für die U19 der Türkei WM-Playoffs gespielt hat. „Der würde schon nochmal frei bekommen, das will er aber gar nicht“, sagt Schuster. Kilian Sildillia, nach dem Medienberichten zufolge Olympique Marseille die Fühler ausgestreckt haben soll, steht derweil noch mit Frankreich bei Olympia auf dem Platz.

Frankreich ist auch das Stichwort für das nächste Testspiel: Am Samstag, 15.30 Uhr trifft der SC in Colmar auf den französischen Ligue1-Vertreter Racing Straßburg.

Über 300 Teilnehmer beim Tennis-Head Cup in Freiburg

Head Cup 2024 beim FTC in FreiburgFTC-Vorstand Burkhard Poschadel (links) und Clubmanagerin Eva Birkle-Belbl (rechts) gratulierten den Siegern des Head Cups. Foto: FTC

Am Wochenende fand beim Freiburger Tennis-Club der 21. Head-Cup für die Altersklassen U10 bis U16 statt. Es ist eines der bedeutendsten Jugendturniere in ganz Baden. Über 300 Teilnehmer gingen an Start, darunter auch beim 3. Mini Head-Cup und der 2. Head-Cup Aktive. Erfreuliche Neuigkeiten gibt es auch von FTC-Kapitänin Dorothea Saar, die in Worms einen Deutschen Meistertitel einsackte.

Beim Freiburger Tennis-Club (FTC) sind am Wochenende der 21. Head-Cup für die Alterklassen U10 bis U16, der 3. Mini Head-Cup und der 2. Head-Cup Aktive erfolgreich verlaufen. „Es war ein Turnierfestival mit über 300 Teilnehmern aus ganz Deutschland“, schwärmt Clubmanagerin Eva Birkle-Belbl. Gespielt worden sei das Turnier auch auf der Uni-Tennisanlage und aufgrund der Regenfälle auch auf der Anlage des SC Freiburg.

Der Head-Cup beim Freiburger Tennis-Club war wieder ein voller Erfolg, trotz sommerlicher Wetterkapriolen. Foto: FTC

Souveräne Siegerin der weiblichen U16 war Irma Chukhlich, die aus der Ukraine geflüchtet war und sich dem FTC ganz neu angeschlossen hat. Sieger der männlichen U16 wurde Rafael Rudel (TC BW Villingen), seit Jahren Stammgast beim Freiburger Head-Cup. Im Aktivenbereich waren Benjamin Fock (TC Markwasen Reutlingen) und Katharina Spieth (TC Bernhausen) die glücklichen Gewinner.

Dorothea Saar wird Deutscher Meister bei den Damen 30

Eine erfreuliche Nachricht aus FTC-Sicht gab es auch von der Deutschen Tennis-Meisterschaft der Alterklasse 30 in Worms: Hier setzte sich die langjährige FTC-Mannschaftsführerin Dorothea Saar im Finale mit 6:4, 6:2 gegen Mareike Köhler (Wanne-Eickel) durch und ist damit neue Deutsche Meisterin.

So erlebte Nina Benz ihre Olympia-Premiere

Nina Benz aus Freiburg war bei Olympia dabeiNina Benz vom Kirchzartener Lexware Team (hier beim Bundesligarennen in Heubach). Foto: Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion

Die in Freiburg lebende Lexware-Mountainbikerin Nina Benz fuhr im olympischen Cross-Country-Rennen für Deutschland auf den 16. Platz. Tatkräftig unterstützt bei ihrem Olympia-Debüt wurde Benz von ihrer Familie und Freunden.

Als Nina Benz, die in Freiburg lebt, am vergangenen Montag mit dem Zug auf dem Weg nach Paris war, wurde ihr alsbald klar, in welch besonderer Mission sie unterwegs ist: „Ich hatte die Olympia-Klamotten an und wurde im Zug öfters von Leuten angesprochen, welche Sportart ich betreibe und wann mein Wettkampf ist“, erzählt die Mountainbikerin des Kirchzartener Lexware Teams. Auf der Fahrt traf sie eine Kollegin aus gemeinsamen Bundeswehr-Grundausbildungstagen wieder, die mit den Handballerinnen in Sachen Olympia reiste. „Das war cool, ein ganz besonderer Moment. Ich hielt inne und realisierte, dass ich auf dem Weg zu den Olympischen Spielen bin“.

Die Aufregung, die das Großereignis mit sich bringt, nahm sie dann am Rennsonntag mit auf den 4,34 Kilometer langen olympischen Cross-Country-Kurs auf dem Élancourt Hill westlich von Paris. „Vor dem Start war ich schon etwas nervös. Meine Nerven haben geflackert“, berichtet Nina, „aber ich denke, das ist normal bei der ersten Olympia-Teilnahme“. Den Start erwischte sie nicht gut, „den habe ich verschnarcht“, sie fand sich im hinteren Drittel des Feldes wieder. Hinzu kam ein „Schleicher“. „Den habe ich mir gleich auf der ersten Abfahrt eingefangen, der Reifen verlor langsam Luft, das Gefühl in den Kurven war deshalb sehr schwammig.“

In der zweiten Runde von sieben entschloss sie sich, die Tech-Zone anzusteuern und das Laufrad zu wechseln. „Von da an hatte ich einen guten Drive und konnte noch nach vorne fahren“, sagt Nina über das Rennen vor 15.000 Zuschauern. Mit bekanntem Happy-End. „Rang 16 bei meiner ersten Olympia-Teilnahme, dem ist nichts hinzuzufügen“, findet Nina, „meine Freunde waren da, meine Familie, einfach cool“.

Das After-Race-Programm sah einen Besuch des Eiffelturms vor, ein Abendessen und ein Bar-Besuch, wo Nina mit ihren Freunden und der Familie auf Olympia anstoßen wollte. „Die erste Olympiateilnahme vor der Kulisse in Élancourt war einfach ein Traum. Ich habe es sehr genossen“, sagt Nina. Sie wird noch lange von den Einmaligkeit des Moments zehren.

Bericht über Angebot: Sildillia beim SC Freiburg auf dem Absprung?

Kilian Sildillia vom SC FreiburgLiegt Kilian Sildillia ein Angebot aus seiner französichen Heimat vor? Foto: Detlef Berger

Olympia-Teilnehmer Kilian Sildillia vom SC Freiburg soll laut einem Medienbericht das Interesse von Olympique Marseille geweckt haben. Der französische Erstligist soll demnach bereits ein Angebot für den 22-Jährigen abgegeben haben.

Laut einem Bericht der Zeitung „Le Parisien“ hat Olympique Marseille seine Fühler nach dem Rechtsverteidiger ausgestreckt. Die Franzosen, die seit diesem Sommer von Roberto de Zerbi trainiert werden, sollen laut der Zeitung ein erstes Angebot für Sildillia beim SC hinterlegt haben. Der französische Juniorennationalspieler soll demnach offen sein für einen Wechsel in die französische Ligue 1. Laut dem Transferexperten Fabrizio Romano arbeiten Sildillias Berater im Hintergrund an einem Wechsel des Franzosen.

Laut dem Portal Transfermarkt liegt Sildillias Marktwert derzeit bei 15 Millionen Euro. Sildillia war 2020 ablösefrei nach Freiburg gewechselt und soll noch einen Vertrag bis 2026 besitzen. Beim SC agierte der U23-Nationalspieler vornehmlich auf der rechten Seite der Viererabwehrkette, kam aber auch bereits als Innenverteidiger zum Einsatz. Beim SC liefert er sich mit Lukas Kübler einen Zweikampf um den Platz in der Startelf.

Terminal am Flughafen Basel Mulhouse Freiburg nach Bombendrohung wieder geöffnet

Flugzeuge: Das Terminal am Euroairport wurde evakuiert und ist gespeerrt.Flugzeuge am Boden: Das Terminal am Euroairport wurde evakuiert und ist gespeerrt. Symbolfoto: Pixabay

Am Euroairport Basel Mulhose Freiburg gab es am Freitagmorgen eine Bombendrohnung. Fluggäste mussten evakuiert werden. Inzwischen ist das Terminal wieder geöffnet.

Nach einer Bombendrohung ist der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg wieder geöffnet und der Flugbetrieb wird nach und nach wieder hochgefahren. Das gab der Flughafen inzwischen bekannt. Passagiere sind gebeten, sich für Informationen zu ihrem Flug an ihre Fluggesellschaft zu wenden.

Am Freitag um 10:54 Uhr hatte der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg eine Meldung abgesetzt: So war das Terminal aus Sicherheitsgründen evakuiert und gesperrt worden. Grund für die Schließung des Terminals soll eine Bombendrohung gewesen sein, wie ein Flughafensprecher bestätigte. Der Flugbetrieb war vorübergehend eingestellt.

Freiburg: Flugzeug mit defektem Fahrwerk sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

Ein Flugzeug mit defektem Fahrwerk landete sicher auf dem Flugplatz Freiburg. Foto: Feuerwehr FreiburgEin Flugzeug mit defektem Fahrwerk landete sicher auf dem Flugplatz Freiburg. Foto: Feuerwehr Freiburg

Großeinsatz für die Feuerwehr auf dem Flugplatz in Freiburg: Auslöser war ein Kleinflugzeug, das am Himmel kreiste und dessen Fahrwerk nicht komplett ausfuhr. Dem Pilot gelang es schließlich, das Flugzeug sicher auf der Grasbahn zu landen.

Am Donnerstagabend um 20:44 Uhr setzte der Tower des Freiburger Flugplatzes einen Notruf an die Integrierte Leitstelle in Freiburg ab. Grund dafür war ein über Freiburg kreisendes Flugzeug, das sein Fahrwerk nur noch zur Hälfte ausfahren konnte.

Die Freiburger Leistelle alarmierte daraufhin ein Großaufgebot an Einsatzkräften und machte sich auf zum Flugplatz im Freiburg Westen. Im Einsatz waren neben dem Einsatzleitwagen unter anderem der Direktionsdienst der Berufsfeuerwehr sowie die Abteilungen 03 und 04 der Freiwilligen Feuerwehr, die für das Spezialgebiet Flugzeugbrandbekämpfung ausgebildet sind. Diese besetzten zusammen mit Personal des Towers das Flugfeldlöschfahrzeug des Flugplatzes. Auch die Polizei sowie ein Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug wurden alarmiert.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort im Einsatz. Foto: Feuerwehr Freiburg

Vor Ort mussten die Einsatzkräfte zunächst die sogenannte „Sicherheitslandung“ des Flugzeuges abwarten. Laut Angaben der Feuerwehr Freiburg sei es dem Piloten gelungen, das Flugzeug „gekonnt“ mit einer leichten Seitendrehung auf dem Gras zu landen, so dass am Ende weder eine Brandbekämpfung noch eine Hilfeleistung nötig waren. Die beiden Insassen des Flugzeuges wurden vom Rettungsdienst vor Ort untersucht. Die Feuerwehr sicherte das Flugzeug und übergab die Einsatzstelle an den Betreiber des Flugplatzes.

LIFESTYLE-Quiz: Gewinnen Sie Preise im Wert von über 4.000 Euro

Das LIFESTYLE-Quiz des Freiburger Wochenbericht 2024

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Wenn Sie teilnehmen, haben Sie unter anderem die Chance auf ein Wochenende mit dem Mercedes-Benz EQE SUV (nach Verfügbarkeit, Modell kann abweichen) vom Mercedes-Benz Zentrum Freiburg Kestenholz GmbH, verbunden mit einer Übernachtung für vier Personen in einem 4-Sterne-Europa-Park-Hotel inklusive Frühstück und Park-Eintritt an beiden Tagen im Wert von mehr als 1500 Euro. Desweiteren verlosen wir eine Wohnungseinrichtung von XXXLutz im Wert von 1.000 Euro. In Kooperation mit Radwelt Hild verlosen wir ein Bulls Copperhead 1. Angesagte Mode verspricht ein Gutschein von Breuninger im Wert von 500 Euro. Und Grillfans freuen sich auf den Kingstone KMS Gasgrill „BEAST ZONE“ von Bauhaus Freiburg im Wert von 499 Euro.

Einsendeschluss ist Donnerstag, 12. September 2024. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Gewinne sind nicht übertragbar. Die Teilnahme ist nur einmal möglich. Teilnahme ab 18 Jahren. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Freiburger Wochenberichts und der Kooperationspartners des Gewinnspiels. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg.

Verkehrskollaps auf der B31 in Freiburg: Richtung Westen aktuell nur einspurig

Verkehrskollaps in Freiburg auf der B31Nichts geht mehr auf der B31 am Donnerstagmorgen in Freiburg: Die Baustelle an der Kaiserbrücke sorgt für einen Verkehrskollaps. Foto: Sven Meyer

Nichts geht mehr auf der B31: Im Freiburger Berufsverkehr quält sich am Donnerstagmorgen eine Blechlawine stadteinwärts. Grund dafür ist eine kurzfristige Änderung entlang der VAG-Baustelle an der Kaiserbrücke. Hier ist die B31 anders als geplant auf Höhe der Brücke in Fahrtrichtung Westen aktuell nur einspurig befahrbar.

Bei den Verkehrsteilnehmern auf der B31 ist zurzeit viel Geduld gefragt. Von Donnerstag bis einschließlich Dienstag ist die B31 in Fahrtrichtung Westen auf Höhe der Kaiserbrücke nur einspurig befahrbar. Das hat Folgen. Am Donnerstagmorgen kommt es auf der B31 zum Verkehrskollaps. Auch vor den Tunnelröhren auf Höhe Kirchzarten staut sich der Verkehr.

Aktuell erneuert die Freiburver Verkehrs AG noch bis zum 4. August die Gleise auf der Kaiserbrücke. Ursprünglich sollten in jedem Bauabschnitt zwei Spuren frei bleiben. Die Arbeiten seien bereits zur Hälfte abgeschlossen. Jedoch benötige der Einbau der Gleistragplatten mehr Platz als angenommen, so die Stadt Freiburg in einer Pressemitteilung von Mittwochnachmittag.

Verkehrskollaps am Donnerstag auf der B31. Foto: Sven Meyer

Im Vorfeld gab es stichprobenartig Bodenuntersuchungen. Nun habe man festgestellt, dass der Untergrund anders beschaffen ist als gedacht. Deshalb müsse mehr Boden ausgetauscht werden. Nur so könne eine stabile Tragschicht hergestellt werden. Für die notwendigen Arbeiten muss eine Fahrspur vorübergehend gesperrt werden.

Die VAG arbeitet mit Hochdruck am Baufortschritt. Bis Mittwoch, 31. Juli sollen dann wieder zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Diese Sportler aus der Region Freiburg sind bei den Olympischen Spielen in Paris dabei

Nina Benz ist bei Olympia dabeiGroße Vorfreude auf Olympia bei Nina Benz (hier beim Bundesligasieg in Heubach). Foto: Küstenbrück / EGO-Promotion

Am Freitag werden in Paris die Olympischen Spiele feierlich eröffnet. Unter den 10.500 Athleten, die in diesem Jahr teilnehmen, finden sich auch mehrere Namen aus Freiburg und der Region. Wir stellen sie vor.

Paris, die Stadt der Spiele – und Freiburg mittendrin: Wenn vom 26. Juli bis 11. August Athleten aus 206 Ländern in 32 Sportarten ihren Traum vom olympischen Edelmetall verwirklichen wollen, ist auch unsere Region vor Ort sportlich vertreten. Wir stellen die lokalen Teilnehmer vor, die zu den 470 Athleten des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOBS) gehören.

Mountainbiken

Nina Benz, die aus Laichingen stammt und in Freiburg wohnt, verspricht, im olympischen Mountainbikerennen am kommenden Sonntag, 28. Juli (14.10 Uhr) „100 Prozent aus mir herauszuholen“. Dass es für die 25-Jährige vom Dreisamtäler Lexware Mountainbike Team mit der Olympianominierung überhaupt geklappt hat, war nach den vergangenen beiden Jahren nicht unbedingt zu erwarten. 2022 fiel sie wochenlang wegen einer Fraktur im Sprunggelenk und aufgrund einer Coronainfektion aus: „Die Auswirkungen habe ich noch lange gespürt.“ Auch 2023 fehlte ihr die Tuchfühlung zur internationalen Spitze, obwohl sie alle Bundesliga-Gesamtwertungen gewann. In Olympiajahr allerdings lief es dafür umso besser, wohl auch „weil das Training im vergangenen Winter perfekt lief“, so Benz. 2024 gewann sie alle Bundesligarennen, holte Bronze im Schlammrennen der Europameisterschaft in Rumänien und wurde Zehnte beim Weltcup in Nove Mesto. Über ihr Olympia-Ticket sagt Lexware-Teamchef Daniel Berhe: „Sie hat sich das echt hart erarbeitet. Sie hat sich von den vielen Rückschlägen nicht kleinkriegen lassen.“ Und Benz ist überglücklich: „Das ist mega, dass ich dabei bin. Ich bin bereit, alles zu geben“.

Ebenfalls in olympischen Cross Country Rennen dabei ist der Münstertäler Julian Schelb, der viele Jahre für das Lexware Team fuhr.

Ringen

Der Olympiastützpunkt Freiburg, an dem auch die Ringer trainieren, darf mit Luisa Niemesch, Sandra Paruszewski und der Ortenauerin Annika Wendle gleich drei Athletinnen an die Seine entsenden. Für Sandra Paruszewski erfüllt sich damit „ein Lebenstraum“, wie sie gegenüber der Badische Zeitung erzählt hat. Die 30-Jährige, die mit Stefan Moosman, dem früheren Trainer der RKG Freiburg verheiratet ist, hatte sich Anfang April in Baku für ihre erste Olympia-Teilnahme qualifiziert. Das olympische Freistilringen der Frauen in Paruszewskis Klasse bis 57 Kilogramm findet am 8. und 9. August in der Arena Champs-de-Mars statt.

Sandra Paruszewski hat ihr Ticket für die Olympischen Spielen sicher.
Foto: Seeger

Außerdem in Paris dabei

Komplettiert wird das „Team Südbaden“ vom Tennisprofi Dominik Köpfer aus Furtwagen, der in Paris im Einzel und im Doppel aufschlagen wird und von der Münstertäler Fußballerin Klara Bühl. Die 23-jährige, frühere Fußballerin des SC Freiburg (jetzt Bayern München) wird mit der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen mit Bundestrainer Horst Hrubesch in Paris um die Medaillen spielen.