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DEL 2: Martin Stloukal wird neuer Cheftrainer des EHC Freiburg

Der EHC Freiburg reagiert auf seine Niederlagenserie in der DEL 2 und verpflichtet den 53-jährigen Martin Stloukal als neuen Cheftrainer. Der Tscheche steht zunächst bis Saisonende als Trainer hinter der Bande der Wölfe.

Zwölf Niederlagen in Folge, in denen der EHC Freiburg nur zwei Punkte einfahren konnte: Diese Horrorbilanz macht dem EHC in der aktuell heißen Saisonphase der DEL 2 schwer zu schaffen. Um das Ruder doch noch umzureißen und der drohenden Playdown-Teilnahme fern zu bleiben, hat der Verein nun ein weiteres Mal auf der Trainerposition reagiert.

Martin Stloukal, der in der Vergangenheit die Orli Znojmo und den Klagenfurter AC in der internationalen ICE Hockey League sowie den slowakischen Erstligisten HK Skalica trainierte, übernimmt ab sofort bei den Breisgauern. Der Nachfolger von Interimstrainer und Wölfe-Sportdirektor Peter Salmik ist bereits in Freiburg eingetroffen und hat am Donnerstag die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft geleitet. Stloukal ist nach Timo Saarikoski, Mikhail Nemirovsky und Salmik bereits der vierte Trainer der Wölfe in der laufenden Spielzeit.

„Wir mussten in unserer jetzigen Situation dringend Veränderung vornehmen“, sagte Salmik. „Nach guten Gesprächen“ mit Stloukal sei die Wahl auf den deutsch sprechenden Tschechen als neuen Cheftrainer gefallen. „Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Mann ist, um uns jetzt in dieser entscheidenden Phase weiterzuhelfen“, ist sich Salmik sicher.

Die Wölfe sind sechs Partien vor Ende der Hauptrunde nur noch einen mageren Punkt von den Playdown-Plätzen entfernt, die die Teilnahme an der Abstiegsrunde bedeuten würden. Am Freitag gastiert der EHC beim Tabellensechsten EV Landshut, ehe am Sonntag (18.30 Uhr) das nächste und besonders wichtige Heimspiel in der Echte Helden Arena ansteht: Gegner sind dann nämlich die Eisbären Regensburg, die als Drittletzte der DEL 2 aktuell sechs Punkte hinter Freiburg rangieren.

Heftige Niederlagenserie: Wölfe-Sportdirektor Peter Salmik an der Bande beim EHC. Foto: Detlef Berger

Vogelschutzgebiet „Südschwarzwald“ soll den Erhalt stark bedrohter Arten sichern

Ringdrossel und AuerhuhnDie Ringdrossel und das Auerhuhn sind zwei der vom Aussterben bedrohten Arten, die im Vogelschutzgebiet „Südschwarzwald“ zuhause sind. Ihre Lebensräume sollen erhalten und verbessert werden. Foto: FWB-Montage / Ingmar Harry / Adobe.Stock, creativenature.nl

Um zum Teil stark bedrohte Arten wie Auerhuhn, Dreizehenspecht, Zitronenzeisig oder Ringdrossel zu schützen, wurde das Vogelschutzgebiet „Südschwarzwald“ geschaffen. Dieses gehört zu den fünf größten in Baden-Württemberg – das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat nun einen Managementplan für das Gebiet veröffentlicht.

Mit insgesamt rund 33.500 Hektar erstreckt sich das Vogelschutzgebiet Südschwarzwald auf zehn Städte und 30 Gemeinden in den drei Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut, Lörrach und im Stadtkreis Freiburg und gehört zu den fünf größten Vogelschutzgebieten in Baden-Württemberg.
„Es wurde geschaffen, um wichtige Lebensräume verschiedener Vogelarten zu schützen, die in der Region vorkommen. Das Besondere an dem überwiegend von Wald bedeckten Gebiet ist, dass wir hier Vogelarten haben, von denen ein Großteil des landesweiten Bestandes nur noch im Südschwarzwald vorkommt. Diese sind teilweise stark gefährdet und vom Aussterben bedroht. Zum Beispiel die Ringdrossel, der Zitronenzeisig oder auch das Auerhuhn. Insofern hat der Südschwarzwald eine große Bedeutung“, erklärt Ina Hartmann vom RP Freiburg. „Zum Beispiel leben am Schauinsland im Wald Arten wie der Dreizehenspecht, Grauspecht oder eben die Ringdrossel. Im Offenland mit strukturreichen Weidfeldern findet man den Neuntöter und das Schwarzkehlchen.“

Bei den Zielen und Maßnahmen des Managementplans „geht es hauptsächlich darum, die artspezifischen Lebensräume wie bestimmte Waldlebensräume, Weidegebiete in den Hochlagen oder auch Feuchtgebiete zu erhalten und zu entwickeln. Ein zweiter wichtiger Punkt ist es, störungsarme Brutplätze während der Fortpflanzungszeit zu erhalten. Für die Spechte beispielweise sollen Altbäume und Totholz stehen gelassen werden, die dann von den Vogelarten als Höhlenbäume oder Nahrungshabitate genutzt werden.“ Für die Vogelarten im Wald brauche es unter anderem eine naturnahe Waldwirtschaft, für viele Offenland-Vogelarten sei eine extensive Beweidung der Weidfelder eine zentrale Maßnahme – beispielweise für die Heidelerche oder den Neuntöter. Eine besondere Bedeutung hätten dabei die Hochweiden in den Hochlagen des Schwarzwalds, insbesondere für die seltenen Bergvogelarten wie den Zitronenzeisig und die Ringdrossel.

„Unser Ziel ist es jetzt, dass der Managementplan in die Umsetzung geht. Für die Behörden ist dieser verbindlich, für Bewirtschafter und Eigentümer eine Empfehlung. Aber die Lebensräume zu erhalten und zu verbessern ist eine Gemeinschaftsaufgabe und gelingt nur, wenn alle Akteure im Gebiet zusammenarbeiten “, so Ina Hartmann.

Das Vogelschutzgebiet ist Teil des europaweiten Natura 2000-Netzwerkes, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, gefährdete Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume zu erhalten. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 90 Vogelschutzgebiete, die zusammen mit den FFH-Gebieten das europäische Natura 2000-Netzwerk bilden. Im Regierungsbezirk Freiburg gibt es 34 Vogelschutzgebiete und 67 FFH-Gebiete.

Kult-Entertainer Harald Schmidt gut gelaunt auf Freiburg-Besuch im Theater

Sprachen bei „Deutschlandfunk Kultur on Tour“ im Freiburger Theater über das, was Deutschland bewegt: von der Politik bis hin zum RTL-Dschungelcamp: Entertainer Harald Schmidt (li.) und Moderator Korbinian Frenze. foto: Deutschlandradio/Frank UlbrichtSprachen bei „Deutschlandfunk Kultur on Tour“ im Freiburger Theater über das, was Deutschland bewegt: von der Politik bis hin zum RTL-Dschungelcamp: Entertainer Harald Schmidt (li.) und Moderator Korbinian Frenze. Foto: Deutschlandradio/Frank Ulbricht

Einen spannenden und humorvollen Talk mit Kult-Entertainer Harald Schmidt erlebten rund 800 Freiburger am vergangenen Sonntag im Theater. „Bei Deutschlandfunk Kultur on Tour“ sprachen Moderator Korbinian Frenze und der Satiriker in Freiburg zwei Wochen vor der Wahl über alles, was Deutschland bewegt – oder auch bremst.

Doch schon bei der Eingangsfrage musste Harald Schmidt passen: Ob er das Wort Bobbele kennt? „Das kenne ich im Zusammenhang mit Boris Becker, aber ich wusste nicht, dass man Freiburger so nennt“, sagte er. Hier wurde viel über Politik geplaudert. „Wahrscheinlich wähle ich doch letzten Endes SPD, weil ich davon ausgehe, dass Friedrich Merz die Wahlen gewinnt. Dann kommt es vermutlich zu einer Koalition mit der SPD und dann sollte die SPD sich so teuer wie möglich verkaufen, damit wir eine sehr, sehr lange Regierungsbildung haben. Ich muss an mich denken“, sagte er. Denn ihm als Satiriker nütze eine zügige Regierungsbildung nichts.

Oft gab es Applaus und Lacher für die launig-humorvollen Antworten des 67-Jährigen, der sich bestens gelaunt zeigte. Und es ging auch um weniger ernste Themen. Wie das Finale des RTL-Dschungelcamps: „Ich würde mir wünschen, dass Sonja Zietlow von einem Krokodil gefressen wird, sonst habe ich keine Meinung dazu, das ist mir zu geplant“, sagte er. Auch die eine oder andere Anekdote durfte nicht fehlen, beispielsweise wie er im Beisein von Torwart-Legende Sepp Maier gefragt wurde, wie lange er noch als Entertainer auf der Bühne stehen will. „Bis mich keiner mehr sehen will, plus zehn Jahre“. Die Antwort von der Torwart-Legende : „Acht Jahre hast du schon“.

Die Veranstaltung war bereits seit Wochen ausverkauft, wer sie verpasst hat: auf der Homepage des Deutschlandradios unter www.deutschlandfunkkultur.de gibt es einen Audio-Mitschnitt und einen Podcast dazu. Hört rein!

Freiburgerin Jessica Grimm will Mrs. Deutschland werden – Online-Voting läuft

Freiburgerin Jessica Grimm nimmt an der Wahl zur Mrs. Deutschland teil.Die 48-Jährige Freiburgerin Jessica Grimm hat gute Chancen das Finale der Mrs. Deutschland-Wahl zu erreichen: „Mit meiner Teilnahme an der Mrs. Deutschland-Wahl möchte ich zeigen, dass Alter keine Rolle spielt und Selbstzweifel überwunden werden können“, sagt sie.

Mit 48 Jahren zur Mrs. Deutschland – davon träumt Freiburgerin Jessica Grimm. Den Schönheitswettbewerb gibt es bereits seit 20 Jahren (nicht zu verwechseln mit der „Miss Germany“ im Europa-Park) und die Gewinnerin hat die Chance, danach Deutschland international zu repräsentieren. „Mit meiner Teilnahme an der Mrs. Deutschland-Wahl möchte ich zeigen, dass Alter keine Rolle spielt und Selbstzweifel überwunden werden können. Es ist nie zu spät, Träume zu verwirklichen und zu der besten Version seiner selbst zu werden. Frauen zu inspirieren, das eigene Potenzial zu erkennen und zu leben, treibt mich an – und genau das möchte ich mit diesem Wettbewerb erreichen“, sagt die amtierende Mrs. Schwarzwald.

Beruflich ist die Freiburgerin als Coach und Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig, wo sie Menschen auf ihrem persönlichen und beruflichen Weg unterstützt. Auch ihr eigener Weg war geprägt von Herausforderungen. „Schon als Kind und Jugendliche war ich oft mit Selbstzweifeln konfrontiert. Ich war pummelig, hörte immer wieder Sätze wie: ’Das kannst du nicht, dazu bist du zu dick.’ Später, im Beruf, war ich ’zu viel Versace, zu wenig Jil Sander’, und in meiner Ehe ’zu wenig Hausfrau’. Auch der gesundheitliche Schicksalsschlag, keine Kinder bekommen zu können, wurde mir als vermeintlicher Makel vorgehalten. Doch all diese Stimmen, die mir sagten, wie ich sein soll, führten mich zu einer entscheidenden Erkenntnis: Ich bestimme, wer ich bin, und niemand sonst“.

Für Jessica Grimm sind alle Teilnehmerinnen bei dem Wettbewerb schon jetzt Gewinnerinnen. Foto: Privat

Für die 48-Jährige ist jede Teilnehmerin des Wettbewerbs jetzt schon eine Gewinnerin. Das Voting für die Mrs. Deutschland 2025 läuft – jeder kann unter www.missvoting.com seine Stimme abgeben. Die Teilnehmerin mit der höchsten Punktzahl qualifiziert sich direkt für das Finale der Top 5 am 28. Februar. Aktuell sieht es für Jessica Grimm sehr gut aus – sie ist unter den Top 3 der Kandidatinnen. Ich drücke die Daumen!

Deutsche Jugendbande soll Raubserie im Freiburger Seepark verübt haben

SeeparkDer Schwerpunkt der Raubserie lag im Freiburger Seepark. Foto: majo

Nach einer Raubserie im Freiburger Seepark und im Stadtteil Betzenhausen hat die Polizei einen Ermittlungserfolg erzielt: Demnach soll eine Bande deutscher Jugendliche eine Vielzahl der Taten verübt haben. Die Tatverdächtigen sitzen jetzt in U-Haft.

Das Polizeipräsidium Freiburg hatte zwischen Oktober 2024 und Januar 2025 über mehrere Raubstraftaten mit Schwerpunkt im Freiburger Stadtteil Betzenhausen und insbesondere im dortigen Seepark berichtet. Bei den Taten hatten die damals noch unbekannten Täter ihre Opfer unter anderem mit Pfefferspray, Messern und Teleskopschlagstöcken bedroht oder diese eingesetzt und dadurch mehrere Geschädigte teils leicht verletzt. Die Täter erbeuteten dabei meist geringe Bargeldbeträge und Alltagsgegenstände.

Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ist es der Kriminalpolizei Freiburg jetzt gelungen, eine Jugendgruppierungen zu ermitteln, die für die Taten verantworlich seien sollen. Die Bande stünde laut Polizei in „dringendem Tatverdacht“, insgesamt neun Raubstraftaten im genannten Zeitraum begangen zu haben.

Anfang Februar 2025 gab es es auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg mehrere Wohnungsdurchsuchungen. Dabei konnten drei Jugendliche deutscher Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 15 und 17 Jahren gefasst werden. Sie sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Ob die dringend Tatverdächtigen noch für weitere Raubdelikte in Frage kommen, ist unter anderem Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

SC Freiburg: Sorgt die neue Situation in der Offensive für mehr Tore?

Ritsu Doan (links) ist einer der wichtigsten Impulsgeber für die Offensivbemühungen des SC Freiburg. Foto: Detlef Berger

Grifo, Doan, Beste – drei klingende Namen, die die Herzen der SC-Anhängerschaft derzeit höher schlagen lassen. Der 1:0-Erfolg gegen Heidenheim deutete bereits an, wie der SC Freiburg aus dieser Konstellation Kapital in der zweiten Saisonhälfte der Fußball-Bundesliga schlagen könnte.

Die Torausbeute des SC Freiburg in dieser Saison fällt bislang nicht so hoch aus, wie sie es könnte. Auch in der jüngsten Partie gegen Heidenheim verpasste die Schuster-Elf trotz guter Gelegenheit das erlösende 2:0. Der 1:0-Heimsieg gegen den FCH zeigte aber noch etwas: Dank der Verpflichtung von Jan-Niklas Beste scheint in der Freiburger Offensive eine neue Dynamik entstanden zu sein, die sich fast zwangsläufig in mehr Toren auszahlen müsste.

„Ein Hauen und Stechen“

Vincenzo Grifo, der einmal mehr ein Tor erzielte, Wirbelwind Ritsu Doan, der Grifos 1:0 mit seiner Vorarbeit erst ermöglichte und der eingewechselte Niklas Beste, dem in nur zehn Minuten Spielzeit fast eine Torvorlage zum 2:0 gelang – der SC kann sich glücklich schätzen, solche Spieler in seinen Reihen zu haben. Vor allem aber kann es für einen Spielverlauf von enormer Bedeutung sein, wenn eine Mannschaft in der Lage ist, Spieler von solch einem Format als Einwechselspieler zur Verfügung zu haben. SC-Kapitän Christian Günter zog einen passenden Vergleich zu den Münchner Bayern, die ihre Gegner erst recht dadurch mürbe machen, indem sie Spieler wie einen Kingsley Coman oder Leroy Sané einwechseln können.

Grifo, Doan, Beste – ein Trio, mit dem es Freiburgs Gegner sicher nicht gerne aufnehmen. Foto: Detlef Berger

Genau diesen Effekt erwartet sich Günter auch von der Beste-Verpflichtung. „Es ist super, wenn Jungs reinkommen, die den Unterschied machen können. Das wird ein Hauen und Stechen in den nächsten Wochen, und das tut uns gut. Das macht uns nur besser“, so der 31-jährige Tennenbronner über den angefachten Konkurrenzkampf im Freiburger Kader. „Ich glaube, dass er uns sehr, sehr gut weiterhelfen kann“, sagt er über Niklas Beste.

Unter der Woche vermeldete der SC Freiburg dann noch eine weitere Personalie: Passenderweise vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei seinem früheren Arbeitgeber FC St. Pauli verlängerte Freiburgs Co-Trainer Florian Bruns seinen Vertrag. Seit 2017 arbeitet der gebürtige Oldenburger im Freiburger Trainerstab, damals noch unter Christian Streich. Für den 45-Jährigen war die Verlängerung seines Vertrags offensichtlich nicht mit Zweifeln verbunden: „Die Entwicklung der Mannschaft und des Vereins ist nach wie vor hoch spannend und ich freue mich riesig, an dieser Entwicklung weiterzuarbeiten.“

„One Billion Rising“: Großer Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen in Freiburg

Auf dem Platz der Alten Synagoge findet am Freitag wieder der Tanz-Flashmob „One Billion Rising“ statt.Auf dem Platz der Alten Synagoge findet am Freitag wieder der Tanz-Flashmob „One Billion Rising“ statt. Foto: Rita Eggstein

Am 14. Februar um 16 Uhr setzt Freiburg ein lautes Zeichen für Gleichberechtigung. Interessierte Bürger sind eingeladen, beim Tanzflashmob „One Billion Rising“ auf dem Platz der Alten Synagoge mitzumachen. Die Aktion ist Teil einer globalen Bewegung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Simone Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg, eröffnet die Veranstaltung am Freitag. „Wir möchten mit diesem Event auf das Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen, aber auch einen Raum schaffen, in dem Gemeinschaft und Empowerment gefeiert werden“, betont Thomas. „Jede und jeder kann Teil dieser Bewegung sein – egal ob beim Tanzen oder einfach nur beim Zuschauen.“

Die internationale Kampagne gibt es seit 2012. Der Name „One Billion Rising“ verweist auf die schätzungsweise eine Milliarde Frauen weltweit, die im Laufe ihres Lebens Gewalt erfahren. Jedes Jahr am Valentinstag versammeln sich Menschen in Städten auf der ganzen Welt, um ihre Solidarität auszudrücken. Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Altersgruppen. Viele Teilnehmer tragen beim Flashmob rote Kleidung, um auf die Aktion aufmerksam zu machen. In Freiburg organisiert die Fachberatungsstelle gegen sexuelle Gewalt Frauenhorizonte e.V. die Veranstaltung. Im Vorfeld bietet diese am 13. Februar, 18 Uhr, eine gemeinsame Tanzprobe in der Basler Straße 8 an. Weitere Infos: www.onebillionrising-freiburg.de.

Turnerinnen des PTSV Jahn Freiburg in die Oberliga gestartet

PTSV Jahn Freiburg Turnen Frauen OberligaZeigten sich gut in Form beim Saisonauftakt in Singen – v.l.n.r.: Lilly Schwarz, Carola Willaredt, Miriam Herzig, Marla Kowalczyk, Anna Gijsbers, Ronja Fürst, Annika Weiß. Foto: Privat

Die Turnerinnen des PTSV Jahn Freiburg haben ihren ersten Wettkampf in der neuen Oberliga-Saison absolviert. Zum Heimkampf in Freiburg kommt es am 22. Februar.

Am Samstag startete der PTSV Jahn Freiburg in die neue Oberligasaison. Beim ersten Wettkampf in Singen zeigte sich die Mannschaft, eine Mischung aus erfahrenen Routiniers und talentierten Newcomern, in guter Form. Am Ende reichte es jedoch mit 120,05 Punkten, wie erwartet, nur für den vierten Platz. Gewonnen hat der TV Ichenheim mit 134,05 Punkten, gefolgt von Muggensturm (129,85) und Singen (129,75).

Am Sprung zeigte Anna Gijsbers zum ersten Mal einen Tsukahara im Wettkampf, der super gelang und mit 11,70 Punkten belohnt wurde. Neuzugang Annika Weiß (11,35 Punkte) und PTSV-Eigengewächs Lilly Schwarz (10,55 Punkte) punkteten mit sauber ausgeführten Sprüngen. Am Barren kamen alle sauber und ohne Sturz durch ihre Übungen. Miriam Herzig holte sich souverän mit hoher Schwierigkeit und sauberer Ausführung die Tageshöchstwertung an diesem Gerät (11,50 Punkte).

Am Samstag, 22. Februar bestreiten die Turnerinnen des PTSV einen Heimwettkamp. Beginn ist um 14 Uhr in der Sporthalle des Walter Eucken Gymnasium. (fwb)

WM-Gold für die in Freiburg lebende Para-Biathletin Johanna Recktenwald

Para Ski Nordisch Biathlon-WeltmeisterschaftJohanna Recktenwald (links) und ihre Begleitläuferin Emily Weiß aus Kirchzarten. Foto: Ralf Kuckuck / DBS

Die in Freiburg lebende und am hiesigen Olympiastützpunkt trainierende Para-Biathletin Johanna Recktenwald ist zu WM-Gold im Einzel über 12,5 Kilometer gefahren. Im Ziel hatte sie dank einer starken Leistung einen komfortablen Vorsprung.

Bei den Para Biathlon-Weltmeisterschaften im slowenischen Pokljuka siegte die in Freiburg lebende Blindensportlerin mit ihrer Begleitläuferin Emily Weiß dank einer fulminanter Schieß- und Laufleistung. Mit einem Vorsprung von 23,9 Sekunden kam sie ins Ziel. „Sensationell“, fand das Bundestrainer Ralf Rombach. „Das war Johannas Tag heute. Sie hat am Ende total durchgezogen und alles gezündet.“

Auch Recktenwald, die für das Biathlon-Team Saarland startet, jubelte über ihren Premierenerfolg: „Unglaublich, wow! Emily hat mich so laut den Anstieg hochgeschrien. Ich dachte gleich explodiert der Lautsprecher“, sagte die frisch gebackene Weltmeisterin. Leonie Walter (SC St. Peter) machte derweil mit ihrem Guide Christian Krasman durch eine starke Schlussrunde den dritten deutschen Doppelsieg dieser Wettkämpfe perfekt.

Bester Deutscher bei den Männern der stehenden Klasse wurde Alexander Ehler (SV Kirchzarten), der nach einem Fehler als Siebter abschloss und damit seinen Nationalkader-Status bestätigte. „Für mich fühlt sich dieser siebte Platz wie eine Goldmedaille an“, sagte der Oldie im deutschen Team. Anja Wicker (MTV Stuttgart) fuhr derweil nach Silber im Sprint und Bronze auch in der Sprint-Verfolgung im Einzel zu Silber.

Breisgauer Narrenzunft feiert Kappensitzung – Der Freiburger Wochenbericht verlost Tickets

Auch in diesem Jahr gibt es bei der Kappensitzung ein buntes und unterhalsames Programm. Foto: Breisgauer NarrenzunftAuch in diesem Jahr gibt es bei der Kappensitzung ein buntes und unterhalsames Programm. Foto: Breisgauer Narrenzunft

Mit einem bunten Programm feiert die Breisgauer Narrenzunft (BNZ) ihre traditionelle Kappensitzung am Samstag, 15. Februar, 19.11 Uhr (Einlass 18 Uhr). Die Veranstaltung geht dieses Jahr zum zweiten Mal im Bürgerhaus am Seepark über die Bühne. Für Stimmung sorgen unter anderem die Auftritte von der „BNZ Clownerie“, „s´Dorle aus Zähringe“, dem „Herdermer Tanzballett“ oder „The Rolling Titanic“. Die Veranstaltung ist bereits gut gebucht, einige Restkarten gibt es unter www.breisgauer-narrenzunft.de

Der Freiburger Wochenbericht verlost drei Mal zwei Karten für die Kappensitzung der Breisgauer Narrenzunft. Wer gewinnen möchte, ruft bis Donnerstag, 13. Februar, 0 Uhr unter der Telefonnummer 01 37/9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Kappensitzung“. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück! foto: breisgauer narrenzunft