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Ein Meilenstein für Freiburg: Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus ist eröffnet

Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) mit Dauerausstellung und Gedenkraum öffnet ab Freitag, 21. März seine Türen für alle Interessierten. Foto: Seeger

Im ehemaligen Verkehrsamt von 1936 hat das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus in Freiburg eröffnet. Neben der Dauerausstellung und einer Sonderausstellungsfläche sind Seminarräume und Büros sowie Raum für einen Teil der Gertrud-Luckner-Bibliothek entstanden. Im überdachten Innenhof erinnert ein Gedenkraum an die von den Nationalsozialisten während der NS-Diktatur verfolgten und ermordeten Menschen aus Freiburg und der Region.

„Die Eröffnung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus ist ein Meilenstein. Mit seiner Doppelfunktion als Ausstellungs- und Gedenkort nimmt es innerhalb der Städtischen Museen Freiburg eine besondere Stellung ein“, betont Jutta Götzmann, Leitende Direktorin, Städtische Museen und erklärt: „Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus in vergleichsweise kurzer Zeit konzeptionell zu planen und inklusive Gebäudesanierung und -umbau umzusetzen, war ein riesiger Kraftakt – das Ergebnis ist herausragend.“

Das heutige Gebäude des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus beherbergte früher das städtische Verkehrsamt – eine NS-Propagandaschmiede. Daher ist dieser Ort so passend. Was erwartet die Besucher? Die Dauerausstellung „Hinter den Fassaden“ blickt auf Ereignisse und Personen aus Freiburg und der Region zwischen 1918 und heute zurück. Sie ist chronologisch aufgebaut und verteilt sich auf vier „ZeitRäume“, die die Besucher einladen, sich intensiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen: Freiburg in der Weimarer Zeit, Die Etablierung der Diktatur: Ausgrenzung und Anpassung (1933 –1938), Zweiter Weltkrieg: Gewalt und Normalität (1938/39 – 1945) sowie Freiburg und der Nationalsozialismus – Was bleibt? (1945 bis heute). Die Dauerausstellung erstreckt sich über drei Stockwerke und ist interaktiv gestaltet.

Teil der Präsentation ist auch ein ehemaliger ziviler Luftschutzkeller des denkmalgeschützten Gebäudes. Die in der Ausstellung gezeigten Biografien, Texte und Objekte sollen Fragen aufwerfen, die zum Weiterdenken und -suchen anregen. Durch den Einsatz von digitalen Medien, historischen Objekten, Reproduktionen und interaktiven Elementen wird der Museumsbesuch zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Farblich abgesetzte Stelen kommentieren das Zeitgeschehen: Sie heben Handlungsmöglichkeiten von Einzelnen und Gruppen in der NS-Zeit hervor.

„Das Gebäude ist selbst Zeitzeuge aus der Zeit des NS-Regimes und wird Bestandteil der Ausstellung“, erklärt der federführende Architekt Thomas Martin gegenüber dem Wochenbericht. Eine Besonderheit: Ein Teil der Fundamentsteine der alten Synagoge werden im Gedenkraum in Glasfächern den Besuchern gezeigt. Als Architekt musste Martin Denkmalschutz und Erhalt wertvoller Bestandssubstanz in Einklang bringen. Das ist auf beeindruckende Art und Weise gelungen. Vorausgegangen war ein langer Planungsprozess mit vielen Überraschungen – unter anderem ein Wandgemälde aus der Nazi-Zeit, das nun Teil der Ausstellung ist.

In das Gebäude zieht zusätzlich auch die Landeszentrale für politische Bildung ein. Zum Tag der offenen Tür am Samstag, den 22. März 2025, lädt die LpB-Außenstelle Freiburg in das historische Rotteckhaus mit seiner abwechslungsreichen Geschichte ein. Von 10 bis 16 Uhr lässt sich hier Vergangenheit und Gegenwart erkunden.

Info: Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) mit Dauerausstellung und Gedenkraum öffnet ab Freitag, 21. März seine Türen am Rotteckring 14 für alle interessierten Besucher*innen. Zum Eröffnungswochenende lädt das DZNS zu verschiedenen Veranstaltungen im Haus und außerhalb ein. Der Eintritt ist frei. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung nötig, entsprechende Gratis-Tickets gibt es im Webshop unter: www.museen-freiburg.de/shop/dznseröffnung

50 Jahre Europa-Park: „Das war eine goldrichtige Entscheidung“

Roland Mack Europa-ParkRoland Mack (75) ist das Gesicht von Deutschlands beliebtestem Freizeitpark. Flächentechnisch habe der Park noch Potenzial für Erweiterungen, sagt er im Interview. Foto: Europa-Park

Deutschlands größter Freizeitpark feiert sein 50-jähriges Bestehen! Er ist auch das Lebenswerk von Roland Mack. Im Gespräch mit Wochenbericht-Redaktionsleiter Sven Meyer spricht er über das Erfolgsgeheimnis und blickt in die Zukunft des Parks, der zum besten Freizeitpark der Welt gekürt worden ist.

Herr Mack, 50 Jahre Europa-Park – heute ist er größer und erfolgreicher denn je – gewählt zum besten Freizeitpark der Welt. Wie haben Sie das hinbekommen, wo liegt das Erfolgsgeheimnis?

Roland Mack: Das frage ich mich manchmal selbst. Ich glaube, es sind verschiedene Faktoren, die zusammenwirken: Qualität, Innovation, Emotion. Der Standort in Rust in dem alten Schlosspark mit seinem einmaligen gewachsenen Baumbestand und der Elz hat sich als Volltreffer erwiesen. Und uns ist es gelungen, jeden Tag vom Gast her zu denken. Was will der Gast? Wir sind Dienstleister und unsere Gäste sind unsere Arbeitgeber. Nicht zu vergessen: Wir sind ein Familienunternehmen und die Familie Mack ist jeden Tag präsent und steht persönlich für die Qualität ein. Und noch eines ist wichtig: Die vier M: Man muss Menschen mögen.

Was erwartet die Besucher im Jubiläumsjahr?

Mack: Wir versuchen im gesamten Geburtstagsjahr den Gästen möglichst viele zusätzliche Attraktionen zu bieten. Im Mittelpunkt steht der neue Animations-Kinofilm „Grand Prix of Europe“ in Kooperation mit Warner Brothers. Der Film erzählt die spannende Geschichte eines Rennens quer durch Europa. Passend zum Film öffnet im Themenbereich Luxemburg eine neue 3D-Familienattraktion. Im Gameplay Theater Grand Prix Edventure werden die Besucher zu Mitgliedern von Ed & Eddas Racing Crew und sind Teil des Autorennens. Wir planen eine große Kunstinstallation „Europa-Garten der Sterne“ mit dem Künstler Ottmar Hörl, eine Skulpturen-Allee an der Alten Elz und ein „Europa-Park-Kinderhaus Kleine Helden“, in dem an Krebs erkrankte Kinder nach ihrer Genesung mit ihren Familien kostenlos wohnen können und natürlich eine Vielzahl an Einzelveranstaltungen über das ganze Jahr verteilt.

Was war rückblickend die wichtigste Weichenstellung in der Parkgeschichte?

Mack: Die wichtigste Weichenstellung war sicherlich, den Park überhaupt zu bauen. Die Schlagzeilen in der lokalen Presse waren damals: Der Pleitegeier schwebt über Rust. Doch wir haben an den Europa-Park geglaubt und die Ruster auch. Enorm wichtig waren dann die europäische Thematisierung, das ist weltweit einzigartig. Der Bau der Hotels und später der Wasserwelt Rulantica, der Einstieg in die Digitalisierung. Als Ende der 80er Jahre bekannt wurde, dass Disney nach Europa kommt und in Paris baut, war für unsere Familie klar: Jetzt müssen wir für den Europa-Park eine Investitionsoffensive starten. Auch das war rückblickend eine goldrichtige Weichenstellung.

Gab es je Zweifel?

Mack: Wir hatten gar keine Zeit zum Zweifeln. Wir haben losgelegt und Tag und Nacht gearbeitet.

Der Europa-Park steht auch für die europäische Idee und hier im Dreiländereck die gute Nachbarschaft. Machen Sie sich Sorgen um Europa angesichts des Aufschwungs der Nationalisten und der Bedrohung durch Putin?

Mack: Europa ist ohne Alternative. Europa ist auch ein großes langfristiges Friedensprojekt. Daran glaube ich fest – auch in schwierigen Zeiten.

Wie kam es eigentlich zu dem Namen Europa-Park?

Mack: Wir hatten ja mehrere Standorte zur Auswahl. Einer lag in Breisach an einem kleinen „Europa-See“. Das war die Idee und ich dachte Europa wäre doch ein tolles Thema. Damals hatten wir noch die EWG mit gerade mal neun Ländern. Kaum jemand hätte gedacht, dass sich Europa einmal so entwickelt.

Auch bei der Generation Digital Natives steht der Park keinen Deut weniger hoch im Kurs als bei den vorherigen Generationen. Warum ist das Erlebnis Freizeitpark so resistent gegen Schwankungen?

Mack: Wir versuchen für alle Altersgruppen, vor allem für die ganze Familie das Beste zu bieten. Was die digitalen Angebote anlangt, so haben meine Kinder da unglaublich viel geleistet und setzen mit ihren Ideen Maßstäbe in der gesamten internationalen Branche. Auch das ist die Stärke eines Familienunternehmens.

Die Achterbahn Voltron war der letzte große Coup. Planen Sie längerfristig weitere Attraktionen dieser Art?

Mack: Wir dürfen eigentlich nie stillstehen bei mehr als 80 Prozent Wiederholern bei den Besuchern. Aber eine Großinvestition wie Voltron Nevera muss man erst mal verkraften. Das ist die klassische Journalistenfrage, kaum ist eine Attraktion fertig: Was kommt als Nächstes?Wir investieren jährlich im zweistelligen Millionenbereich sehr viel in eine Qualitätssteigerung in die Verbesserung des Bestandes. Und natürlich wird es weitere Attraktionen im Europa-Park geben. Mein Vater hatte 1976 ein Schild am Eingang aufgestellt: Liebe Besucher, in den nächsten sieben Jahren erwarten Sie weitere neue Attraktionen. Das Schild stand 20 Jahre. Und der Text gilt heute noch.

Wie groß ist die Erweiterungsfläche – oder anders gefragt: Soll und kann der Park noch wachsen?

Mack: Das Wachstum ist begrenzt, aber wir haben durchaus noch Spielräume- sowohl am Europa-Park als auch an der Wasserwelt Rulantica.

Alles in Familienhand: Die Führungsriege ist gut aufgestellt für die Zukunft (v. li.): Thomas, Michael, Roland, Ann-Kathrin, Jürgen und Frederik Mack. Foto: Europa-Park

Was ist ihre persönliche Lieblingsattraktion des Parks?

Mack: Oft ist es die neueste Attraktion, aber es hängt auch von der Jahreszeit ab. Ich fahre sehr gerne Piraten in Batavia, aber auch Voletarium oder im Sommer eine unserer Wasserbahnen.

Wie zufrieden sind Sie mit Rulantica und gibt es noch Erweiterungsmöglichkeiten?

Mack: Wir sind super zufrieden. Rulantica übertrifft alle unsere Erwartungen und ist sehr erfolgreich. Rulantica hat vor wenigen Tagen den diesjährigen Parkscout Publikums Award 2024/2025 als bestes Erlebnisbad noch vor der Therme Erding und Tropical Islands gewonnen. Das zeigt unseren Stellenwert. Wobei dieser Erfolg hart erarbeitet ist. Rulantica bietet noch erhebliche Erweiterungsmöglichkeiten.

Eine weitere Erfolgsstory sind die Hotels und Restaurants. Woher kommen Ihre Gäste und wie viele Übernachtungen sind es im Jahr?

Mack: Wir haben jährlich mehr als eine Million Übernachtungen und unsere Gäste kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus vielen Ländern. Natürlich neben Deutschland vor allem auch aus der Schweiz, Frankreich und Benelux.

Gibt es schon Überlegungen für ein weiteres Hotel?

Mack: Ja die gibt es. Aber wir werden uns die nötige Zeit dafür nehmen. Ein neues Hotel benötigt auch eine große Zahl neuer Mitarbeiter. Das ist alles nicht so einfach zur Zeit.

Ein Blick in die Zukunft: Wo sehen Sie den Park in 20 Jahren?

Mack: Ja, wenn ich das wüsste! Meine Hoffnung: Der Park wird weiter in Familienhand sein und sich zu einer der erfolgreichsten eigenständigen Reisedestinationen in Europa entwickeln. Aber klar ist auch: Es wäre schon schwierig, fünf Jahre präzise vorauszusagen, 20 Jahre ist ein Blick in die Kristallkugel. Ich glaube, bei aller Digitalisierung, wird das persönliche Erleben immer noch wichtig sein für Familien: Zeit. Gemeinsam. Erleben.

Neue Acts und viel Frauenpower: Programm fürs Freiburger ZMF ist komplett

ZMF Gelände bei Nacht Foto K. PolkowskiInsgesamt finden beim ZMF in diesem Jahr vom 16. Juli bis 3. August 100 Veranstaltungen statt. Foto K. Polkowski

Bei einer Pressekonferenz haben die ZMF-Macher am Mittwoch weitere Acts für das Festival vom 16. Juli bis 3. August vorgestellt. Nun ist das Programm des Zelt-Musik-Festivals komplett. Neu sind folgende Konzerte. Am 22. Juli sind Element of Crime zum fünften Mal beim ZMF zu Gast. „Sie sind ein All time Favorit bei den Freiburgern und ein Beispiel dafür, dass viele Künstler immer wieder gerne zum ZMF kommen“, sagte Dieter Bös, der beim ZMF für die Programmplanung zuständig ist. Als Support haben sie den jungen Musiker Ansa Sauermann dabei.

Nicht nur Rock, Pop oder Indie stehen auf dem Programm, auch die Klassik hat ihren festen Platz. Unter der Leitung von André de Ridder wird mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg am 23. Juli dem Publikum dieses Jahr ein Fusionsprojekt präsentiert unter dem Titel „Orchestral Covers“. Gemeinsam mit der Sängerin Anja Plaschg alias Soap&Skin werden Werke von Rimsky-Korsakov über David Bowie hin zu Billie Eilish orchestral interpretiert.

Die Band „Element of Crime“ kommt bereits zum fünften Mal zum ZMF. Foto: ZMF

Außerdem wird Il Civetto nach einem ausverkauften Badische Zeitung Zelt 2023 in diesem Jahr am 30. Juli den Schritt ins Zirkuszelt wagen. Die letzte Lücke im Badische Zeitung Zelt am 27. Juli wird von der Band Crucchi Gang geschlossen. Diese Band entlockt deutschen Hits la dolce Vita und wird an diesem Abend mit Francesco Wilking, Lina Maly und Tristan Brusch auftreten.

Auch in diesem Jahr bietet das ZMF einen Mix aus Newcomern und Top-Acts. „Mit sieben Konzerten haben wir viele Powerfrauen im Zirkuszelt zu Gast“, betont ZMF-Geschäftsführerin Hanna Teepe. Hier treten unter anderem Jazz-Ikone Dee Dee Bridgewater (20. Juli), Popstar Anastacia (25. Juli), deren Konzert im vergangenen Jahr krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt werden musste sowie die Sängerinnen Lea (27. Juli) und Amy Macdonald (3. August).

Ausverkauft sind bereits die Auftritte von den Comedy-Zauberkünstlern Siegfried & Joy (18. und 20. Juli) sowie die Konzerte der Beatsteaks (19. Juli) und von Gianna Nannini (28. Juli). Mit Konzerten, Mitmach-Aktionen, Workshops und mehr stehen beim ZMF in diesem Jahr 100 Veranstaltungen auf dem Programm.

Seit 1985 – also genau seit 40 Jahren ist das Mundenhof-Gelände der Standort für Freiburgs größtes Musikfestival – und das soll so bleiben. Auch wenn nun direkt nebenan der neue Stadtteil Dietenbach entsteht. „Das ist jetzt schon nicht zu übersehen. Wir müssen sehen, wie es sich entwickelt und leben jetzt von Jahr zu Jahr“, so ZMF-Geschäftsführer Dieter Pfaff. Die neue Zufahrt soll bis dahin fertig sein, die Anfahrt der Besucher werde laut Stadt problemlos möglich sein.

Wie eine Freiburgerin 20.000 Kilometer quer durch Afrika radelte

14 Monate war Wiebke Lühmann mit dem Fahrrad unterwegs und durchquerte den gesamten Afrikanischen Kontinent. Foto: Julien Soleil

Mit dem Fahrrad entlang der Atlantikküste bis zum Kap der Guten Hoffnung: Diese Herausforderung suchte die Freiburgerin Wiebke Lühmann. Über ein Jahr später ist sie wieder zurück und um viele Erinnerungen reicher.

Kulturschocks, Wüste, Giraffen und Elefanten: Mit dem, was Wiebke Lühmann auf ihrer 14-monatigen Reise gesehen und erlebt hat, füllt sie heute Bücher, Filme und Vorträge. Seit Dezember ist die 30-Jährige wieder zurück in ihrer Wahlheimat Freiburg. Zuvor hatte sie eine Distanz von über 20.000 Kilometern, verteilt über 22 Länder, zurückgelegt.

Dabei kam Lühmann recht spät zum Radfahren: Erst während ihres Studiums war sie als Besucherin bei einem Radrennen dabei. „Ich war schockverliebt von der Vorstellung, so schnell unterwegs zu sein“, so die Bikepackerin.

2019 machte sie ihre erste Radreise durch Südamerika. Hier traf sie Menschen, die mit dem Rad den gesamten Kontinent durchquert hatten. „Das wollte ich auch machen“, sagt sie. Dann kam Corona und sie konnte nur kleine Touren machen: Über die Alpen oder von Freiburg bis Kiel. 2022 fuhr sie in 30 Tagen von Hamburg bis zum Nordkap. Am 3. Oktober 2023 packte sie dann ihr Gravelbike, das Touring-Setup mit Packtaschen und Gepäckträger und machte sich auf den Weg an das Südkap Afrikas.

Davor kündigte sie ihren Job und ihre Wohnung, lagerte ihre Möbel ein. „Das Packen war kurzfristig und das Fahrrad kam sogar erst eine Woche vor Abreise“, erinnert sie sich. Später war sie nur noch mit kleineren Satteltaschen und einem kleinen Gepäckträger unterwegs: „Ich habe nach dem ersten Drittel der Reise gemerkt, dass es einfach zu schwer ist“, so die Bikepackerin.

Elefanten und Giraffen aus nächster Nähe

Einen großen Teil der Reise habe sie im Zelt oder bei Einheimischen übernachtet. Vor allem diese Begegnungen sind ihr bis heute im Gedächtnis geblieben. „Andere Menschen inspirieren und ermutigen mich“, so die 30-Jährige. Die Gastfreundschaft der Menschen zu fühlen sei etwas ganz besonderes gewesen. Auf dem Fahrrad konnte sie außerdem jeden Tag draußen sein und die Natur sowie die Landschaften genießen.

Schöne und schlechte Erinnerungen liegen oft nah beieinander: Obwohl sie sich nie unsicher gefühlt habe – vom Verkehr in Großstädten einmal abgesehen – habe sie auch Durststrecken gehabt. Die vielen empathischen Menschen, die sie unterwegs traf, halfen ihr jedoch stets darüber hinweg.

Noch immer schwärmt sie auch von den Begegnungen mit wilden Tieren in Angola, Namibia und Südafrika: Elefanten und Giraffen, die sie dort zum ersten Mal gesehen hatte. „In den anderen Ländern sind diese aufgrund von Bürgerkriegen fast ausgerottet“, bedauert sie. In Namibia hingegen sei die Population sogar gestiegen. „Das vom Fahrrad aus erleben zu dürfen war toll.“

Neben Straßen in Großstädten und Hauptverkehrsstraßen fuhr sie auch über Schlammwege. Das Straßenbild sei in Afrika jedoch ganz anders: „Viele sind mit Motorrädern oder Rollern utnerwegs – auf dem Fahrrad ist man da kein Fremdkörper“, so Lühmann. Auf über 20.000 Kilometern habe sie keinen Unfall gehabt und auch keinen gesehen.

Seit Dezember ist die 30-Jährige nun wieder in Freiburg. Hier arbeitet sie an einem Film und einem Buch über die Reise. Außerdem sind Vorträge geplant. „Ich bin immer noch sehr mit dem Thema beschäftigt“, sagt Wiebke Lühmann.

Doch auch die nächste Radreise steht schon an: Im Sommer plant sie von Hamburg nach Bordeaux zu fahren, um die letzte Lücke zu schließen, die ihr für die Strecke vom nördlichsten Punkt Europas bis ans südlichste Ende Afrikas noch fehlt.

Wie die Sanierung der Rheintalbahn Freiburgs Anbindung verbessern soll

Neue Bahnhöfe, schnellere Durchfahrten und Barrierefreiheit sind das Ziel der Sanierung der Rheintalbahn. Foto: Joers

Die Strecke zwischen Karlsruhe und Basel gehört zu den ältesten und am stärksten befahrenen Eisenbahnstrecken in Südwestdeutschland. Sie soll nun renoviert werden. In den Osterferien stehen bereits erste Arbeiten an.

Zwei zusätzliche Gleise, eine Güterumfahrung für die Freiburger Bucht und Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h – das sind die Neuerungen, die mit dem Ausbau der DB-Rheintalstrecke kommen sollen. Ab Karfreitag, 18. April, bis Sonntag, 27. April, erfordern die Bauaktivitäten bereits Sperrungen im Freiburger Umland: Betroffen ist unter anderem die Strecke zwischen Denzlingen und Freiburg: Hier werden die Linien RB26 und S2 durch Busse ersetzt. Züge der ICE-Linie Hamburg – Basel enden in Karlsruhe.

Die Pressesprecherin der Stadt Freiburg, Martina Schickle betont, man stehe dem Ausbau grundsätzlich positiv, aber nicht unkritisch gegenüber. Noch befindet sich das Unterfangen in den Vorplanungen, weshalb unklar ist, wie der Hauptbahnhof angebunden und die Mobilität während der Bauarbeiten in der Stadt betroffen sein wird.

Der Bürgerverein Herdern kritisiert eine jahrelange Vollsperrung der Strecke durch Freiburg und möchte, dass auch während der Bauphase der ÖPNV voll genutzt werden kann. Der Verein fürchtet „katastrophale Auswirkungen für Freiburg“, sollten die gesamte Bauzeit von vier bis sechs Jahren über keine Züge mehr in Herdern halten können.

Auf der Strecke soll laut Pressemitteilung der Deutschen Bahn eine bessere Trennung von langsamen und schnellem Bahnverkehr ermöglicht werden. Damit erhofft man sich eine Zeitersparnis von bis zu einer halben Stunde auf der rund 200 Kilometer langen Strecke. Auch die Bahnhöfe entlang der Strecke sollen laut der Deutschen Bahn ausgebaut und modernisiert werden.

Bessere Erreichbarkeit aus ganz Deutschland

Für Freiburgs Bildungs- und Forschungseinrichtung gebe es durch den Ausbau erhebliche Vorteile, so Schickle. Auch der Nahverkehr, Unternehmen und der Tourismus würden profitieren. „Dies ist ein seit langem verfolgtes Ziel der Stadt Freiburg“, so Schickle. Der Bürgerverein Herdern sieht dies anders: „Die Bedürfnisse der Region beim Nahverkehr nehmen bislang nur eine Nebenrolle beim Um- und Ausbau der Rheintalbahn ein“, heißt es. Der Verein fordert ein „funktionsfähiges Gesamtkonzept für den gesamten Raum Freiburg“.

Allerdings würden sich die jahrelangen Baustellen auf der Strecke auch auf die Erreichbarkeit der Stadt Freiburg auswirken, fürchtet die Pressesprecherin. „Durch die absehbaren langfristigen Störungen im regionalen Schienenverkehr besteht auch die Gefahr, dass die Leute wieder aufs Auto umsteigen“, sagt sie. Das würde den Straßenverkehr in der Stadt erhöhen. Zudem müssten die Leute anschließend erst wieder mühsam vom Schienenverkehr überzeugt werden.

Um dem Lärmschutz gerecht zu werden, plant die Bahn entlang der Gleise in der Stadt rund sechs Meter hohe Lärmschutzwände. Diese kritisieren sowohl die Stadt als auch der Bürgerverein Herdern als zu hoch und einen Eingriff ins Stadtbild. Stattdessen wünscht sich der Bürgerverein eine verringerte Geschwindigkeit bei der Durchfahrt sowie passiven Lärmschutz, zum Beispiel in Form von Schallschutzfenstern bei den Bürgern direkt.

Bisher gebe es laut Schickle jedoch keine Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass die Bahn mit ihren Überlegungen zum Lärmschutz falsch liegt. So gebe es von Seiten des Gesetzgebers nur wenig Spielraum. Die Bürger hätten „einen einklagbaren Rechtsanspruch auf ausreichenden Lärmschutz“, so Schickle. Man wolle jedoch an einer Lösung arbeiten, mit der alle leben können, so Martina Schickle.

Banksy-Ausstellung in der Messe Freiburg – 20 Prozent Ticketrabatt mit Wochenbericht-Code

Skulpturen, Grafitti und mehr: Die Ausstellung „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ kommt nach Freiburg.Skulpturen, Grafitti und mehr: Die Ausstellung „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ kommt nach Freiburg. Foto: Dominik Gruss

Er ist weltberühmt und dennoch ein Mysterium – Banksy, der in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler und Maler, der dafür bekannt ist, der mit seinen Arbeiten für Furore sorgt. Nun kommt die erfolgreiche Ausstellung „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ erstmals nach Freiburg.

Seit der Weltpremiere 2021 hat sich die Erfolgsausstellung mit weltweit über 2,5 Mio. Besuchern zur publikumsstärksten und damit erfolgreichsten Schau über den Street-Art-Superstar etabliert. „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ ist vom 24. April bis 31. August in der Halle 1 der Messe Freiburg zu sehen.

In der Messe Freiburg sind originalgetreue Reproduktionen der besten Werke von Banksy zu sehen. Foto: Dominik Gruss

„Wir wollen Kunst zum Erlebnis machen, für jedermann sichtbar und an einem Ort zusammengebracht. Banksy ist in erster Linie ein Straßenkünstler, der für seine Graffitis bekannt ist, die er auf der ganzen Welt verteilt hat. Daneben hat er ziemlich früh angefangen, immer wieder original signierte Kunstwerke und Drucke in limitierter Auflage zu verkaufen. Die meisten davon befinden sich in Privatbesitz und sind somit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Einen Original-Banksy bestaunen zu können ist also eine absolute Seltenheit“. Wir versuchen nun, mit ’The Mystery of Banksy – A Genius Mind’ anhand originalgetreuer Reproduktionen die besten und eindrucksvollsten Motive an nur einem Ort und in einer lockeren Atmosphäre abseits des Museumsbetriebs, aber trotzdem mit hohem Qualitätsanspruch erlebbar zu machen“, so Produzent Oliver Forster.

Die Ausstellung zeigt dabei eine noch nie dagewesene Präsentation mit mehr als 200 Werken des gefeierten Street-Art-Superstars: Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke auf Materialien wie Leinwand, Stoff, Aluminium, Forex und Plexiglas wurden eigens für diese Sonderschau reproduziert und zusammengetragen.

Sieben Tage, Sieben Termine

Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay

•• Tanz: Die Open Road Dance Company lädt zur Premiere ihres neuen Tanzstücks „RED“ ein – einer kraftvollen und bewegenden Inszenierung über die Facetten des Frauseins. Premiere: 29. März, 19 Uhr, 30. März 17 Uhr im Scheunensaal Freiburg-St. Georgen (Blumenstraße 9). Altersempfehlung: ab zwölf Jahren. Tickets unter www.reservix.de.


•• Vernissage: Im Quartierstreff 46 (Zähringer Straße 46) findet am 28. März ab 18 Uhr eine Vernissage mit Sektempfang statt. Der Künstler Detlev Krüger-Sperling stellt seine Bilder aus unter dem Thema: „Frauen & Frieden – Feuer & Wasser. Aktuelle Acrylgemälde und Aquarellbilder.“ Keine Anmeldung erforderlich, Infos unter atelier-dks.de.


•• Kostümführung: Das Augustinermuseum lädt am 21. März, 17.30 Uhr zu einem Rundgang mit dem „Grafen von Freiburg“ – angelehnt an das historische Geschlecht der Grafen von Freiburg-Urach – ein. Er stellt Bezüge zwischen den Skulpturen des Münsters und seiner mittelalterlichen Lebenswelt her. Tickets: www.museenfreiburg. de/shop.


•• Ausstellung: Die Ausstellung „Eine kleine Geschichte der Menschlichkeit“ von elf Künstlern aus der Region in der Klinik für Onkologische Rehabilitation des Uniklinikums (Lehener Straße 86) wird am 22. März um 14 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Gezeigt werden mehr als 40 Werke. Mehr unter www.eine-kleine-geschichte.de.


•• vhs-Vortrag: Am 26. März, 18 Uhr, lädt die vhs Freiburg zum Online-Vortrag mit Uwe Ritzer „Zwischen Dürre und Flut. Deutschland vor dem Wassernotstand“ im Rahmen des Blickpunktthemas der vhs Freiburg „Alles im Fluss“ ein. Gebührenfrei, Anmeldung unter www.vhs-freiburg.de


•• Comedy: Nico Stank gastiert mit seinem neuen Programm „Akte Ex“ am 22. März, 19 Uhr, im Paulussaal. Er erzählt auf urkomische Weise von seinen Erfahrungen – ein Mix aus Stand up-Comedy, Gesangs- und Tanzeinlagen und Social Media-Clips. Tickets: unter www.s-promotion.de.


•• Bewusstseins-Festival: Am 30. März lädt das Life Surfers House zu einem Bewusstseins-Festival im Haus der Jugend (Uhlandstr.2) ein. Von 10 bis 17 Uhr gibt es ein abwechslungsreiches Programm zum Thema „Achtsamkeit und Bewusstsein“. Mehr unter www.lifesurfershouse.com.

Saison vorbei: EHC Freiburg scheitert im Viertelfinale an Kassel

EHC FreiburgGegen Kassel endete die Reise für den EHC Freiburg in der laufenden Saison. Foto: Detlef Berger

Der EHC Freiburg hat auch das vierte Spiel im Playoff-Viertelfinale der DEL 2 gegen die Kassel Huskies verloren. 1:3 (1:3, 0:0, 0:0) lautete der Endstand am Dienstagabend in der Echte Helden Arena. Die Serie endet damit 0:4 aus Sicht der Freiburger, für die die Eishockey-Saison damit beendet ist.

Anders als in den bisherigen drei Partien, als der EHC Freiburg jedes Mal in Führung gegangen war, am Ende aber verlor, erwischten am Dienstag die Gäste aus Kassel den besseren Start: Schon in der ersten Minute erzielte Hunter Garlent das Führungstor für die Huskies. Der EHC bewies aber wie in den bisherigen Spielen auch große Moral und glich in der 10. Minute durch Niko Linsenmaier zum 1:1 aus (10.) – die Vorlage kam von Wölfe-Topscorer Ero Eelo.

Die Wölfe wehrte sich nach Kräften gegen die Kassel Huskies. Foto: Detlef Berger

Vor 2.329 Zuschauern in der Echte Helden Arena sorgten die favorisierten Kassler aber noch im ersten Drittel wieder für klare Verhältnisse: Erst traf Henri Kanninen zur erneuten Führung der Gäste (13.), zwei Minuten vor dem Drittelende erhöhte Dominic Turgeon auf 3:1 für Gäste. Bei diesem Ergebnis blieb es am Ende, vor allem weil die Gäste ihre Führung im zweiten und dritten Drittel clever verteidigten.

EHC Freiburg war personell stark dezimiert

„Die Kassler Mannschaft ist eine Maschine, das muss man ehrlich sagen“, sagte EHC-Trainer Martin Stloukal auf der Pressekonferenz nach Spielende. „Wir wollten ein besserer Gegner für Kassel werden“, so der Wölfe-Coach. Dieses Vorhaben sei aber an den zahlreichen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen im Freiburger Team gescheitert. Der einzige Trost sei gewesen, das die Verletzungsmisere nicht schon in der heißen Phase der Hauptrunde eingetreten sei, sondern erst in den Playoffs gegen Kassel. Stloukal lobte außerdem den lautstarken Support der Freiburger Fans. „Wir haben diese Unterstützung gefühlt auf der Bank und in der Kabine“, so der EHC-Trainer.

EHC-Trainer Martin Stloukal lobte auch die Unterstützung der Fans. Foto: Detlef Berger

Neuauflage des Musikfestivals „Sound25“ in Waldkirch: Menschen und Kulturen  

„Kultur ist der Schlüssel zu einem lebendigen und verbundenen Gemeinwesen“, sagte Wolfgang Brommer, einer der Hauptorganisatoren des 2. Internationalen Klangfestival „SOUND25“, das vom 23. März bis 12. April 2025 in Waldkirch, Neuried und Lahr stattfinden wird.

Nach dem beachtlichen Erfolg bei der Premiere 2023 erfährt das Musikfestival trotz mancher Herausforderungen (u.a. Streichung des kompletten städtischen Zuschusses) nunmehr im Jubiläumsjahr (25 Jahre Waldkircher Orgelstiftung) eine Neuauflage. Den Auftakt am Sonntag 23. März, übernehmen Pianist William Cuthbertson  im Elztalmuseum (11 Uhr) sowie  Raphael Gottlieb  mit einem „Reinhard-Mey-Abend“ in der Ev. Kirche (19 Uhr).

Künstler aus 14 Nationen

70 außergewöhnliche Künstler aus 14 Nationen werden in 22  exklusiven Konzerten, elf davon in Waldkirch,  traditionelle Klangkunst und zeitgenössische Interpretation zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis verschmelzen lassen. In den drei Veranstaltungsstätten Ev. Stadtkirche, Orgelbauersaal sowie dem Barocksaal des Elztalmuseums dürfen die Besucher ein musikalisches Feuerwerk erwarten. Laut Brommer soll das „Sound-Festival“ auch in Zukunft ein „fester Bestandteil des Waldkircher Kulturangebots bleiben“. Ab 20 Euro kann man als Gönner dieses Festival konkret unterstützen, ab 1.000 Euro sogar als Konzertpate fungieren. „Je mehr Menschen sich einbringen, desto stärker können wir zeigen, dass uns die Kultur in unserer Heimat am Herzen liegt“, so Brommer. Trotz steigender Kosten werde man bestrebt sein, die Eintrittspreise moderat und „bezahlbar“ zu belassen.

Karten und Infos Infos zum Programm und zu Fördermöglichkeiten unter: www.sound25.de oder www.waldkircher-orgelstiftung.de.  Eintrittskarten im Vorverkauf: u.a. Buchhandlung Augustiniok, Waldkirch oder an der Abendkasse  (falls noch vorhanden). Eintrittskarten für das Elztalmuseum: www.elztalmuseum.de

50 Jahre Europa-Park: Promis feiern Auftakt der Jubiläumssaison

Sie waren zu Gast bei der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung: Statt blond jetzt dunkelhaarig und mit Rauschebart – Sänger Ross Anthony überraschte mit einem neuen Look – Youtube-Star Sally ist bald noch öfter in Park . Foto: Europa-ParkSie waren zu Gast bei der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung: Statt blond jetzt dunkelhaarig und mit Rauschebart – Sänger Ross Anthony überraschte mit einem neuen Look – Youtube-Star Sally ist bald noch öfter in Park . Foto: Europa-Park

Der Europa-Park startet am Samstag in eine besondere Saison, denn in diesem Jahr feiert der Freizeitpark seinen 50. Geburtstag – mit der neuen Familienattraktion „GRAND PRIX EDventure“, zahlreichen Events und Shows. Die große Pressekonferenz zur Eröffnung der Jubiläumssaison ließen sich auch zahlreiche Promis nicht entgehen. Mit dabei waren unter anderem Ex-Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko, Schlagersängerin Anita Hofmann, Sänger Ross Anthony, Back-Influencerin und Youtube-Star (allein hier folgen ihr mehr als zwei Millionen Menschen) Sally oder Sängerin Stefanie Heinzmann. „Der Park ist wie ein Zuhause für mich, ich liebe es, hier Zeit mit der Familie zu verbringen“, verriet Letztere.

Die Sängerinnen Anita Hofmann (l.) und Stefanie Heinzmann . Hund Yuma durfte auch dabei sein. Foto: Detlef Berger

Und auch Sally ist seit ihrer Kindheit ein Fan: Ihre Familie konnte sich nur selten Urlaube bei den Verwandten in der Türkei leisten. „Aber wir sind jedes Jahr in den Europa-Park gefahren. Das war meinen Eltern sehr wichtig“, sagte sie. Mittlerweile besucht sie den Park mit ihren beiden Töchtern mehrmals im Jahr. Bald könnte die Back-Queen noch öfter hier sein. Denn ab dem Frühjahr 2026 soll es eine Kooperation mit dem Europa-Park geben. Die soll „lecker, süß und ein bisschen spicy“ sein. Vielleicht können wir uns auf ein Café von Sally freuen?

Sally zauberte eine XXL-Jubiläumstorte: hier mit Ann-Kathrin, Marianne, Miriam, Mauritia und Katja Mack Foto: Europa-Park

Feierlich und mit zahlreichen Künstlern und Prominenten wurde die 50. Jubiläumssaison im Europa-Park eröffnet. Foto: Europa-Park

Freuten sich über den bunten Konfettiregen: „Flippers“-Sänger Olaf Malolepski und seine Tochter Pia Malo. Foto: Europa-Park
Auch das erfolgreiche Musiker-Duo „Glasperlenspiel“ fierte mit. Foto: Europa-Park