bz.medien-logo

News

So feierte Freiburg seine erfolgreichsten Sportler

Galanacht des SportsSportlerin des Jahres Cora Zicai und Sportler des Jahres Nico Messinger (4.vl.) – ihnen gratulierten der Sportkreis-Vorsitzende Hans-Jürgen Muri, Sportbürgermeister Stefan Breiter und Oberbürgermeister Martin Horn. Foto: Valentin Behringer

Auf der 16. Galanacht des Sports im Konzerthaus Freiburg erhielten Freiburgs Sportlerinnen und Sportler am Samstagabend die wohlverdiente Bühne für ihre Erfolge. Unter den 1.600 Gästen waren auch fünf Olympiasieger.

179 städtische Sportmedaillen überreichten Oberbürgermeister Martin Horn und Sportbürgermeister Stefan Breiter – ein neuer Rekord. Rekordverdächtig war auch die Besucherzahl mit mehr als 1.600 Gästen. Als eines der letzten großen Gesellschaftsereignisse der Stadt machte die Galanacht ihrem Namen alle Ehre. Für die kurzfristig erkrankte Moderatorin Julica Goldschmidt sprang Stefan Mayer ein, Stadionmoderator des SC Freiburg. Er führte die Gäste mit Witz und Charme durch den Abend.

SSV-Taucher Fridolin Puce war mit neun Jahren der jüngste Geehrte. Foto: Valentin Behringer

Talkrunde

Politisch wurde es bei der Eingangs-Talkrunde mit OB Horn, Sportreferatsleiterin Ulrike Hegar und dem Sportkreis Freiburg. Freiburgs Sportbürgermeister Stefan Breiter sagte: „Es ist wichtig, dass wir die Kinder früh in Bewegung bringen. Jeder Euro, den die Stadt Freiburg in den Sport steckt, ist ein guter Euro.“

Sportlerin des Jahres

Höhepunkt des Abends war die Bekanntgabe der Gewinner der Sportlerwahl. Hier gab es ein Novum: Zum ersten Mal gab es zusätzlich zur gewohnten Publikumswahl, die der Freiburger Wochenbericht als Medienpartner unterstützte, das Voting einer Jury. Besetzt war diese mit Vertretern des städtischen Sportreferats, des Sportkreises Freiburg und Journalisten des Wochenberichts. Sportlerin des Jahres wurde Fußballnationalspielerin Cora Zicai vom SC Freiburg. Mit der Trophäe in der Hand sagte sie: „Ich habe viel Unterstützung erhalten von meiner Familie und vom Verein. Ich bin froh, dass
ich das mit Leistung zurückzahlen konnte.“

Sportler des Jahres

Die Trophäe bei den Männern ging wie im Vorjahr an Biathlet und Langläufer Nico Messinger vom Ring der Körperbehinderten. 2024 hatte er die Ehrung wegen der WM in Kanada verpasst. „Umso schöner ist es, dass ich dieses Jahr den Preis persönlich entgegen nehmen kann“, sagte er.

Mannschaft des Jahres

Neue Mannschaft des Jahres wird die Affenbande, die gleich in ihrem zweiten Jahr als Volleyball-Erstligist den Einzug in die Playoffs perfekt macht. Über die Gründe für die erfolgreiche Saison des FT-Teams sagt Kapitän Luc Hartmann: „Die Chemie bei uns stimmt. Ich denke, das sieht man auch auf dem Feld.“

Mannschaft des Jahres: Die Affenbande mit deren Manager Florian Schneider, der die Trophäe in der Hand hält. Foto: Valentin Behringer

SC-Nachwuchs-Förderpreis

Für den Nachwuchs-Förderpreis des SC Freiburg erhöhte der Fußball-Bundesligist seine Fördersumme auf 6.000 Euro, so dass gleich drei Vereine Gelder erhalten: die Jugend des Freiburger Tennis-Clubs (3.000 Euro), das Showteam Matrix des TV Freiburg-Herdern (2.000 Euro) sowie das Rope Skipping-Team des TV Freiburg-St. Georgen (1.000 Euro). Andreas Steiert, Leiter der Freiburger Fußballschule, sagte: „Kinder in Bewegung zu bringen, ist für uns ein großes Anliegen.“ Wenn es nach ihm ginge, könne die Summe auch noch höher sein. Ein Vorschlag, den der Sportkreis-Vorsitzende Hans-Jürgen Muri gerne hörte.

Strahlen mit Schecks in der Hand: Die Preisträger des SC-Nachwuchsförderpreises. Foto: Valentin Behringer

Eliteschülerin des Sports

Eliteschülerin des Sports wurde Nele Schutzbach von der Max-Weber-Schule. „Mir bedeutet der Preis sehr viel“, sagte die 17-jährige Gehörlosen-Skisportlerin, als sie die Ehrung von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und dem Olympiastützpunkt Freiburg erhielt.

Der neue Olympiastützpunkt-Leiter Jürgen Willrett und Sparkassen-Chef Daniel Zeiler (rechts) bei der Ehrung von Nele Schutzbach als Eliteschülerin des Sports. Foto: Valentin Behringer

Prominente Sport-Gäste

Als Gäste konnte Galanacht-Organisator Jens Hoffmann gleich fünf Olympiasieger begrüßen: Ringerin Aline Rotter-Focken (Tokio 2020), Skispringer Martin Schmitt (Salt Lake City 2002), Radsportlerin Lisa Klein (Tokio 2021), Nordischer Kombinierer Georg Hettich (Turin 2006) sowie Paraskisportler Michael Weymann (Paralympics 1998 in Nagano). Sie alle kamen als Teil der Initiative „Team Freiburg-Schwarzwald“, um für den Olympiastützpunkt Freiburg zu werben. „Um diesen am Laufen zu halten, braucht es ein starkes Team. Gemeinsam sind wir stärker“, sagte Schmitt.

Im nächsten Jahr findet die Galanacht am 14. März 2026 statt.

Für die Galanacht-Gäste war so manches Gimmick aufgebaut – sowie diese 360-Grad-Videocam. Foto: Valentin Behringer
Auf der Sportmeile in den Gängen des Konzerthaus präsentierten sich Sportvereine und Institutionen mit vielen Mitmach-Aktionen. Foto: Valentin Behringer

Playoffs gegen Lüneburg: Volleyballer der FT 1844 Freiburg liegen zurück

FT VolleyballIn der bereits ausverkauften Act-Now-Halle steigt am Freitag das zweite Spiel des Playoff-Viertelfinals gegen die SGV Lüneburg. Foto: Detlef Berger

Die Volleyballer der FT 1844 Freiburg musste einen 0:3-Auftaktniederlage in der Playoff-Begegnung gegen Lüneburg hinnehmen. Jetzt kommt es zum vorentscheidenden Spiel 2 am Freitag in Freiburg.

Freiburgs Erstligavolleyballer der FT 1844 Freiburg sind mit einer Niederlage in die Best-of-Three-Serie gegen Lüneburg gestartet. Jetzt muss die Affenbande am Freitag, 20 Uhr im bereits ausverkauften Heimspiel über sich hinauswachsen, um ihre Chance aufs Weiterkommen im Playoff-Viertelfinale zu wahren.

Mit 0:3 (10:25, 18:25, 19:25) endete die Begegnung am Montag in der Lüneburger Arena. Die favorisierten Gastgeber um Trainer Stefan Hübner ließen im ersten Satz keinen Zweifel an ihrer Stärke aufkommen. Den zweiten Ausgang konnte die Freiburger Mannschaft um Trainer Jakob Schönhagen dann ausgeglichener gestalten. Längere Ballwechsel waren die Folge. Mit sieben Punkten Unterschied fiel aber auch hier das Satzergebnis deutlich aus. Im dritten Abschnitt forderte die Verteidigung der Gäste die Lüneburger Angriffsbemühungen noch etwas mehr, doch die erste Playoff-Niederlage in der FT-Historie war bald besiegelt. „Ein guter, wichtiger erster Schritt“, sagte SGV-Coach Stefan Hübner zum Sieg seines Teams.

Glamouröse Party für Freiburgs beste Athleten bei der Galanacht des Sports

Begeisterten mit einer mitreißenden Performance: die Tänzer der M. A. K. Crew.Begeisterten mit einer mitreißenden Performance: die Tänzer der M. A. K. Crew. Foto: Valentin Behringer

Große Sause: das Konzerthaus wurde bei der Galanacht des Sports am Samstag wieder zum feierlichen Treffpunkt der Freiburger Sportlerszene. Schon der Empfang der rund 1.600 Gäste am roten Teppich war etwas Besonderes, denn hier bildeten die jüngsten Tennisspieler vom FTC ein Spalier, um die Besucher zu begrüßen. Für Stimmung sorgten die Tänzer der M. A. K. Crew und des Jazzdance Center Freiburg mit ihren mitreißenden Auftritten. Aber auch die Sportakrobatinnen des Trio Bellissimo, die Rope Skipping-Crew des TV Freiburg- St. Georgen und der Grandseigneur des BMX-Trial in Deutschland – Dominik Oswald – begeisterten das Publikum.

Auch Oberbürgermeister Martin Horn und Sportbürgermeister Stefan Breiter zeigten vollen Einsatz. Sie übergaben 179 städtische Sportmedaillen an die strahlenden Athleten. Von Dart über Fechten bis hin zum Seilspringen: Auch die Mitmachangebote der Vereine im Foyer kamen wieder sehr gut an. Nach dem offiziellen Teil wurde dann ausgelassen auf der Tanzfläche zur Musik von DJ T. gefeiert, hier bewiesen nicht nur die Sportler, sondern auch die anderen Gäste jede Menge Kondition!

Für die Galanacht des Sports hatten sich die Sportler und Gäste in Schale geworfen – die glamouröse Feier wurde natürlich auf zahlreichen Fotos festgehalten. Foto: Valentin Behringer
Drei Mal Martin auf einem Foto: Skisprunglegende Martin Schmitt (l.) übergab die Trophäe bei der Wahl zu den Sportlern des Jahres, Rathaus-Chef Martin Horn und Martin Zenke, Geschäftsführer des Freiburger Wochenbericht, der Medienpartner der Galanacht ist, freuten sich über die gelungene Veranstaltung. Foto: Valentin Behringer

Auf Freiburger Nawin wartet bei GNTM ein besonderer Laufsteg und erste Castings

Überzeugt Freiburger Nawin auf dem Denim-Laufsteg?Überzeugt Freiburger Nawin auf dem Denim-Laufsteg? Foto: Pro Sieben/Max Montgomery

Weiter geht es für Freiburger Nawin Nazary am Mittwochabend bei „Germany’s next Topmodel“ (20.15 Uhr, Pro Sieben). Beim Denim-Walk tragen die Models sehr gewagte Jeans-Mode – der Laufsteg aus mehrlagigen Denim-Streifen ist sehr weich und verlangt viel Souveränität. Nur wer sich vor Heidi Klum und Elias Becker, – Model und Sohn von Boris Becker – beweisen kann, wird in das stylische Modelloft einziehen. Außerdem stehen die ersten Castings an und zwei Models werden sogar für die Pariser und die Berliner Fashion Week gebucht.

„Cello Ära“: Besonderes Konzert am 4. April im Collegium Borromaeum

Pianistin und Kammermusikerin Marjana Plotkina.Pianistin und Kammermusikerin Marjana Plotkina. Foto: Ingo Peters

Denis Zhdanov, der Solocellist des Philharmonischen Orchesters Freiburg lädt zu dem besonderen Konzert „Cello Ära“ ein. Gemeinsam mit der herausragenden Pianistin und Kammermusikerin Marjana Plotkina präsentiert er am Freitag, 4. April, 19.30 Uhr im Collegium Borromaeum (Schoferstraße 1) verschiedene Werke für Cello und Klavier. In diesem Konzert erzählen sie die faszinierende Geschichte des Cellos – von der Frühbarockzeit bis hin zu den Höhepunkten der romantischen Musik italienischer und spanischer Komponisten. Ein unterhaltsamer Abend mit Werken von Diego Ortiz, Luigi Boccherini, Johann Sebastian Bach und Manuel de Falla.

Kinotipp: Das emotionale Liebesdrama „Beating Hearts“ ist eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte

Die Teenager Clotaire (Malik Frikah) und Jackie (Mallory Wanecque) verlieben sich Hals über Kopf ineinander, doch bald schließt sich Clotaire einer Gang an – mit fatalen Folgen.Die Teenager Clotaire (Malik Frikah) und Jackie (Mallory Wanecque) verlieben sich Hals über Kopf ineinander, doch bald schließt sich Clotaire einer Gang an – mit fatalen Folgen. Foto: Studiocanal

Der französische Kinohit kommt nun auch in Deutschland auf die große Leinwand. In der modernen Romeo-und-Julia-Geschichte verliebt sich der draufgängerische Clotaire in Jackie, die aus gutbürgerlichem Hause stammt. Doch die große Liebe, die zwischen den beiden Teenagern entflammt, wird durch die Bandengewalt in der Stadt auf eine harte Probe gestellt.

Nordfrankreich in den 80er Jahren: Sie wachsen in der gleichen Stadt auf und besuchen die gleiche Schule – trotzdem trennen sie zwei Welten. Der rebellische Clotaire, aufgewachsen in einem Problembezirk, verliebt sich in die unerschrockene Jackie, die aus gutbürgerlichem Hause stammt. Ihre Gefühle füreinander sind wild und leidenschaftlich. Doch bald schließt sich Clotaire einer kriminellen Gang an und wird wegen eines Verbrechens, das er nicht begangen hat, zu Unrecht zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Jackie und Clotaire verlieren sich aus den Augen, bis das Schicksal sie einige Jahre später wieder zueinander führt. Sie fühlen sich magisch zueinander hingezogen, als wäre keine Zeit vergangen. Doch ist ihre Liebe stärker als Clotaires Wunsch, Rache zu nehmen?

Basierend auf dem Roman „L’amour ouf“ von Neville Thompson hat Regisseur Gilles Lellouche („Ein Becken voller Männer“) mit „Beating Hearts“ eine zeitgenössische Romeo-und-Julia Geschichte für die große Leinwand inszeniert. In den Hauptrollen brillieren Adèle Exarchopoulos („Blau ist eine warme Farbe“) und François Civil („Die drei Musketiere“) sowie die Nachwuchsstars Mallory Wanecque („Les Pires“) und Malik Frikah („Gangs of Paris“). Das Drehbuch stammt von Gilles Lellouche, Audrey Diwan und Ahmed Hamidi. In Frankreich avancierte der Film mit rund 5 Millionen Besuchern in wenigen Wochen zum Kinohit.

Eine mysteriöse Fremde im Vorgarten im „Blumhouse“-Horror „The Woman in the Yard“

Taylor (Peyton Jackson), Annie (Estella Kahiha) and Ramona (Danielle Deadwyler) merken, dass etwas nicht stimmt.Taylor (Peyton Jackson), Annie (Estella Kahiha) and Ramona (Danielle Deadwyler) merken, dass etwas nicht stimmt. Foto: Universal Studios

„Heute ist der Tag“ verkündet die ganz in Schwarz gekleidete Frau, die wie aus dem Nichts im Vorgarten der Familie aufgetaucht ist. Die gespenstische Erscheinung wirft Fragen auf: Woher kommt sie? Was will sie? Wann wird sie wieder gehen? Antworten, die man fürchten sollte.

Die Horrorschmiede Blumhouse bringt wieder Angst und Schrecken in die Kinos. In der Hauptrolle ist Danielle Deadwyler („Till – Kampf um die Wahrheit“) zu sehen. Sie spielt Ramona, die einen Autounfall überlebt hat, bei dem ihr Mann (Russell Hornsby, „Fences“) ums Leben kam. Schwer verletzt muss sich Ramona allein um ihren 14-jährigen Sohn (Peyton Jackson, „Respect“) und die sechsjährige Tochter (Estella Kahiha, „Will Trent“) in einem abgelegenen Farmhaus kümmern. Doch dann erscheint diese Frau in ihrem Vorgarten.

Unfreiwilliges Familientreffen in der Gangsterkomödie „Riff Raff“

Mafiaboss Leftie (Bill Murray) und sein Handlanger Lonnie (Pete Davidson)Mafiaboss Leftie (Bill Murray) und sein Handlanger Lonnie (Pete Davidson) tauchen überraschend bei der Familie auf. Foto: Splendid Film

Vincent (Ed Harris) führt auf seine alten Tage ein zufriedenes Leben gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Sandy (Gabrielle Union) und ihrem Sohn DJ (Miley J. Harvey). In ihrem abgelegenen Ferienhaus wollen sie gemütlich das Jahresende feiern, doch als plötzlich mitten in der Nacht Vincents Sohn Rocco (Lewis Pullman) aus erster Ehe mit seiner hochschwangeren Freundin (Emanuela Postacchini) auftaucht, ist es um die Silvesterruhe geschehen. Im Schlepptau hat er außerdem Vincents Exfrau Ruth (Jennifer Coolidge). Er ahnt Böses und soll Recht behalten: Rocco wird von Mafiaboss Leftie (Bill Murray) und seinem Handlanger Lonnie (Pete Davidson) verfolgt. Die unfreiwillige Family Reunion wird von der Vergangenheit eingeholt und plötzlich sehen sich alle Familienmitglieder mit einer tödlichen Gefahr konfrontiert.

Freiburg bekommt mehr Tempo 30 wegen zu hoher Lärmwerte

Tempo 30 Freiburg„Rechtlich sind wir verpflichtet, etwas gegen den Lärm zu tun“, sagt Bürgermeister Haag – und das heißt: Mehr Tempo 30. Foto: Ingo Schneider

Wegen zu hoher Lärmwerte bekommt Freiburg in vielen Straßen noch mehr Tempo 30, und das sogar ganztags. Das geht aus dem Entwurf für den neuen Lärmaktionsplan der Stadt Freiburg hervor. Demnach werden in vielen Straßen gesundheitskritische Werte überschritten. Die Stadt ist rechtlich verpflichtet, zu reagieren.

Die Stadt Freiburg muss weitere Tempo-30-Strecken ausweisen. Der Grund dafür: An vielen Straßen, an denen Menschen wohnen, ist es zu laut. „Rechtlich sind wir verpflichtet, etwas gegen den Lärm zu tun. Da ist die Begrenzung der Geschwindigkeit auf viel befahrenen Straßen ein effektives Mittel“, sagt Mobilitätsbürgermeister Martin Haag über den Entwurf des neuen Lärmaktionsplans (LAP), der jetzt vorliegt und über den der Gemeinderat Anfang Mai entscheidet.

Alle fünf Jahre müssen Kommunen aufgrund einer EU-Richtlinie ihre Lärmaktionspläne erneuern, sonst drohen Klagen. Also hat ein Planungsbüro im Auftrag der Stadt analysiert, wo es in Freiburg zu laut ist. Das Ergebnis: Rund 17.000 Menschen wohnen an Straßenabschnitten, an denen tagsüber Lärmwerte von mindestens 65 Dezibel bzw. nachts 55 Dezibel gemessen werden. Ab hier beginnt der sogenannte „gesundheitskritische Bereich“, ab dem die Stadt verkehrsbeschränkende Maßnahmen in Betracht ziehen muss.

Liegen die Werte um weitere zwei Dezibel darüber, ist die Stadt sogar grundsätzlich verpflichtet, zu handeln – vorausgesetzt die Maßnahmen führen nicht zu unerwünschten Effekten, wie z.B. Ausweichrouten zu Lasten anderer Betroffener. Und ab Pegeln von 70 Dezibel tags sowie 60 Dezibel nachts hat die Stadt so gut wie keinen Ermessensspielraum. Dies ist in Freiburg gleich mehrfach der Fall.

Auf diesen Straßen ist durchgängig Tempo 30 geplant

Konkret sieht der Entwurf 28 Stellen vor, an denen Tempogrenzen kommen sollen: Darunter der Friedrichring, wo heute tagsüber Tempo 50 und nachts Tempo 30 gilt. Künftig käme hier durchgängig Tempo 30 – denn in der Spitze werden tagsüber Lärmpegel bis 74 Dezibel erreicht. Gleiches gilt für den ganzen Leopold-, Schlossberg- und Greiffeneggring, die Habsburgerstraße, die Stefan-Meier-Straße sowie die gesamte Eschholzstraße vom Friedrich-Ebert-Platz bis zur Hauptfeuerwache.

Die Eschholzstraße gilt jedoch als Sonderfall, weil die Stadt dabei in Erwägung ziehen muss, dass ehrenamtliche Einsatzkräfte dann mehr Zeit bräuchten, wenn sie bei Einsätzen in ihren Privat-Pkws zur Feuerwache eilen.

In der Eschholzstraße, wo bisher nur nachts die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, kommt künftig tagsüber Tempo 30. Foto: Joers
Rund um die komplette Altstadt (hier der Schlossbergring) soll künftig tagsüber Tempo 30 gelten. Foto: Joers

Auch Straßen, auf denen bisher tag und nacht Tempo 50 gilt, erhalten künftig ganztags Tempo 30: darunter die Schnewlinstraße, die Berliner Allee zwischen Elefantenweg und Sundgauallee, die Breisacher Straße bis zur Bahnhofsunterführung sowie die Opfinger Straße zwischen Lindenwäldele und Güterbahnstrecke.

Anders als früher besitzt die Stadt jetzt mehr rechtliche Spielräume, um in Straßen mit kleinteiligen Regelungen den Schilderwald zu reduzieren – das betrifft kurze Abschnitte, wo wegen Schulen oder Kitas Tempo 30 nur werktags von 7 bis 18 Uhr gilt. Hier kann die Stadt künftig ganztägig Tempo 30 ausweisen: Das betrifft die Merzhauser Straße und die Achse Kappler Straße – Hansjakobstraße. In letzterem Fall hält es der Lärmaktionsplan auch für vertretbar, wenn Linienbusse und Stadtbahnen dadurch rund 30 Sekunden länger bräuchten.

Auf der Merzhauser Straße Richtung Süden im Umfeld des evangelischen Montessori-Schulhauses wird die kleinteilige Regelung durch eine durchgängiges Tempo 30 ersetzt. Foto: Joers

Mit mehr Stau, etwa auf der B31, rechnet die Stadt im Übrigen nicht. Wie gut der Verkehr fließe, hänge nicht von der Geschwindigkeit zwischen den Knotenpunkten ab, sondern vom Verkehrsaufkommen, der Kapazität der Kreuzungen und der Abstimmung der Ampelschaltungen. Wenn die Stadt Geschwindigkeiten reduziere, schütze sie die Anwohner, sagt Bürgermeister Haag dem Wochenbericht: „Dabei sind die Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen viel größer als die Auswirkung auf den Verkehrsfluss: Eine Reduzierung von 50 auf 30 km/h erzielt fast die gleiche Lärmminderung wie eine Halbierung der Verkehrsbelastung in einer Straße.“

Auch der Schienenlärm von Straßenbahnen zieht der Lärmaktionsplan in Betracht, hier tue die VAG Freiburg aber bereits viel, sagt die Stadt. Der Bau von Lärmschutzwänden wiederum, um Lärm zu reduzieren, sei nicht angedacht – zum einen weil dazu keine rechtliche Verpflichtung bestehe und auch weil die Umsetzung viel zeit- und kostenintensiver wäre als die neuen Tempo-30-Grenzen.

Und wann kommt das?

Bis die neuen Regeln in Kraft treten, vergeht noch Zeit: Nach der Offenlage des Entwurfs wird der Gemeinderat erst im Herbst final entscheiden. Danach will die Stadt zuerst jene Straßen angehen, von denen eine besonders hohe Lärmbelastung ausgeht. Auch die Anpassung der Ampelschaltungen dauere. Die sukzessive Umsetzung der neuen Tempo-30-Grenzen werde aber voraussichtlich 2026 und 2027 erfolgen.


Übersicht

In diesen Straßenabschnitten plant die Stadt Freiburg Tempo-30-Beschränkungen oder andere Tempobeschränkungen:

Künftig Tempo 30 tags und nachts, statt bislang Tempo 50 tags und Tempo 30 nachts,

• Waldkircher Straße – Friedhofstraße – Hohenzollernstraße – Eschholzstraße nördlich der Haslacher Straße

• Stefan-Meier-Straße

• Habsburgerstraße

• Friedrichstraße – Friedrichring – Leopoldring – Schlossbergring – Greiffeneggring / Schwabentorring

• Günterstalstraße zwischen Lessingstraße / Kaiserbrücke und Konrad-/Erwinstraße – südlich davon gilt bereits durchgängig Tempo 30

• Kronenstraße – Basler Straße zwischen Schwimmbadstraße und Heinrich-von-Stephan-/Merzhauser Straße

• Wiesentalstraße zwischen Bahnüberführung Hauptstrecke Rheintalbahn und Merzhauser Straße (bislang westlich der Oltmannstraße Tempo 30 nachts, östlich der Oltmannstraße Tempo 50 tags und nachts)

• Hansjakobstraße östlich der Emil-Gött-Straße

• Kappler Straße westlich dem Zenlinweg

Künftig Tempo 30 tags und nachts, bislang Tempo 50 oder Tempo 40 tags und nachts:

Berliner Allee zwischen Bahnüberführung Breisacher Bahn / Elefantenweg und Sundgauallee

Karlsruher Straße zwischen Waldkircher Straße und Zähringer Straße / Bahnüberführung Hauptstrecke Rheintalbahn

Schnewlinstraße zwischen Wilhelmstraße / Zentraler Omnibusbahnhof (südliche Zufahrt) und Faulerstraße / Anschluss B 31 a

Breisacher Straße zwischen Berliner Allee und Marchstraße / Bahnüberführung Hauptstrecke Rheintalbahn

Schwarzwaldstraße im Ortsteil Ebnet zwischen Klein Grün und Hirschenhofweg / Steinhalde (bislang Tempo 40)

Eschholzstraße zwischen Dorfbach (Quartier Gutleutmatten) und Basler Straße

Künftig Tempo 30 nachts, statt immer Tempo 50:

• Opfinger Straße zwischen Betzenhauser Weg / Am Lindenwäldle und Krozinger Straße / Rankackerweg

Künftig immer Tempo 30, statt Tempo 30 tags und Tempo 50:

• Elsässer Straße im Stadtteil Mooswald (zwischen Im Rehwinkel / Obere Lachen und Berliner Allee)

• Sundgauallee zwischen Paduaallee und Betzenhauser Torplatz

• Uffhauser Straße

Künftig immer Tempo 60, statt Tempo 80:

• Isfahanallee zwischen Bahnüberführung Güterbahnstrecke und Brücke über die Tullastraße

B31a Fahrtrichtung Osten (Dreisamtal, Schwarzwald):

• A 5 bis Anschluss Paduaallee / Tel-Aviv-Yafo-Allee: unverändert Tempo 100

• Anschluss Padua-/Tel-Aviv-Yafo-Allee bis Anschluss Berliner Allee: immer Tempo 80 statt 100

• Anschluss Berliner Allee bis Ende Trogbauwerk östlich der Bahnüberführung Güterbahnstrecke (Höhe Luckenbachweg): immer Tempo 70 statt 80

• Ende Trogbauwerk östlich der Bahnüberführung Güterbahnstrecke bis Anschluss Schnewlinbrücke / Heinrich-von-Stephan-Straße: Tempo 50 km/h statt 60

• Anschluss Schnewlinbrücke bis Kronenbrücke / Kronenstraße: immer Tempo 30 statt 50

B31a Fahrtrichtung Westen (A5):

• Gartenstraße / Werthmannstraße bis Anschluss Wilhelmstraße: immer Tempo 30 statt 50

• Anschluss Wilhelmstraße bis Bahnüberführung Hauptstrecke Rheintalbahn: immer Tempo 50 statt 60

• Bahnüberführung Hauptstrecke Rheintalbahn bis östlich der Bahnüberführung
Güterbahnstrecke (Höhe Ferdinand-Weiß-Straße 110): immer Tempo 60 statt bisher überwiegend 80

• Östlich der Bahnüberführung Güterbahnstrecke (Höhe Ferdinand-Weiß-Straße
110) bis Anschluss Berliner Allee: immer Tempo 80 km/h statt bislang 100

• Anschluss Berliner Allee bis A 5: wie bisher Tempo 100

Auch auf der B31 in Freiburg muss das Rathaus niedrigere Tempolimits einführen. Foto: Joers

Galanacht des Sports in Freiburg: Cora Zicai, Nico Messinger und die FT-Affenbande sind Sportler des Jahres

Galanacht des SportsDas sind die Sportler und die Mannschaft des Jahres: Cora Zicai, Nico Messinger und die FT-Affenbande. Foto: Joers

Freiburgs Sportfamilie traf sich am Samstagabend im Konzerthaus, um Athleten aus den unterschiedlichsten Sportarten für ihre Erfolge des Vorjahres zu würdigen. Unter den 1.600 Gästen war reichlich Prominenz vertreten, darunter mehrere Olympiasieger. Der Abend brachte zahlreiche Neuerungen und gefeiert wurde bis spät in die Nacht.

Die Gäste der diesjährigen Galanacht des Sports zeigen sich einmal mehr in allerbester Feierlaune. Kein Wunder, gilt es doch die herausragenden Leistungen zahlreicher Sportlerinnen und Sportler zu feiern. Insgesamt 179 städtische Sportmedaillen überreichen Oberbürgermeister Martin Horn und Sportbürgermeister Stefan Breiter an diesem Abend – ein neuer Rekord. Rekordverdächtig ist auch die Besucherzahl mit mehr als 1.600 Gästen (2024: 1.200 Besucher). Bewährt hat sich das im Vorjahr neu eingeführte Konzept, bei dem die Gäste sich zunächst im Foyer versammeln und anschließend im bestuhlten Rolf-Böhme-Saal Platz nehmen. Mit rund 90 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur ist auch der VIP-Anteil in diesem Jahr bedeutend höher als im Vorjahr. Freiburg, das spürt man an diesem Abend, hat Lust auf die Galanacht.

Ehrungsmarathon (hier die Sportmedaillen in Gold): In diesem Jahr verlieh die Stadt Freiburg 179 Sportmedaillen. Foto: Joers

Das Opening

Eröffnet wird das abendfüllende Programm mit einer fulminanten Tanzshow der Freiburger MAK Studios. Für die MAK Crew um deren Leiterin Maryam Anita Khosravi-Piazolo ist der Auftritt auf der Galanacht-Bühne ebenso eine Premiere wie für Stefan Mayer – der Stadionmoderator des SC Freiburg ersetzt kurzfristig seine erkrankte Kollegin, SC-Stadionsprecherin Julica Goldschmidt. Als Moderator führt er die Gäste mit Witz und Charme durch den Abend. Bei der Talkrunde mit OB Horn, Bürgermeister Breiter, Sportreferatsleiterin Ulrike Hegar und dem Sportkreis Freiburg steht dann auch die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft im Vordergrund: „Es ist wichtig, dass wir die Kinder früh in Bewegung bringen. Jeder Euro, den die Stadt Freiburg in den Sport steckt, ist ein guter Euro“, so Breiter.

Das Trio Bellisimo sorgte mit seiner Akrobatik für Staunen im Publikum. Foto: Joers
Auch die Formationen Cantaloop und Pas de Chat des 1. Jazzdance Club Freiburg e.V begeisterten die Zuschauer. Foto: Joers

Nachwuchs-Förderpreis

Eine Neuerung gibt es bei der Verleihung des Nachwuchs-Förderpreises des SC Freiburg. Der Fußball-Bundesligist erhöht seine Fördersumme auf 6.000 Euro, so dass in diesem Jahr nicht nur ein, sondern gleich drei Vereine die begehrte Förderung erhalten: In diesem Jahr geht das Geld an die Jugendabteilung des Freiburger Tennis-Clubs als erster Preisträger (3.000 Euro), an den Nachwuchs des Showteams Matrix des TV Freiburg-Herdern (2.000 Euro) sowie an das Rope Skipping-Team des TV Freiburg-St. Georgen (1.000 Euro). Andreas Steiert, Leiter der Freiburger Fußballschule des SC Freiburg überreicht die Preise und sagt, die Erhöhung der Fördersumme sei für den SC ein „no-brainer“ gewesen: „Kinder in Bewegung zu bringen, ist für uns ein großes Anliegen“, so Steiert.

Die diesjährigen Preisträger des SC-Förderpreises – überreicht von Andreas Steiert, Leiter der Freiburger Fußballschule (ganz rechts). Foto: Joers

Eliteschülerin des Sports

Eliteschülerin des Sports wird in diesem Jahr Nele Schutzbach von der Max-Weber-Schule. Die 17-jährige Gehörlosen-Skisportlerin gewann 2024 unter anderem vier Medaillen bei den Deaflympics – dem Pendant zu den Olympischen Spielen für Gehörlose. „Mir bedeutet der Preis sehr viel“, sagt Schutzbach, als sie die Ehrung von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und dem Olympiastützpunkt Freiburg entgegen nimmt.

Eliteschülerin des Sports: Nele Schutzbach mit Daniel Zeiler, Chef der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, dem neuen Olympiastützpunkt-Leiter Jürgen Willrett und Galanacht-Moderator Stefan Mayer (v.l.). Foto: Joers

Reichlich Sport-Prominenz

Unter den Gästen im Konzerthaus Freiburg ist in diesem Jahr so manches prominente Gesicht zu entdecken. Gleich fünf Olympia-Teilnehmer kann Galanacht-Organisator Jens Hoffmann begrüßen, darunter Aline Rotter-Focken, Olympiasiegerin im Ringen von Tokio 2020, Martin Schmitt, Skisprung-Olympiasieger von Salt Lake City 2002, Lisa Klein, Olympiasiegerin mit dem deutschen Radrennvierer 2021 in Tokio, den früheren Nordischen Kombinierer Georg Hettich (Olympiasieger 2006 in Turin) sowie Michael Weymann, Goldmedaillengewinner der Paralympics 1998 in Nagano/Japan.

Sie alle kamen als Gesichter des neu geschaffenen „Team Freiburg Schwarzwald“. Ziel dieser Initiative ist es, die Erfolge des hiesigen Olympiastützpunktes noch stärker in den Vordergrund zu rücken, im Schulterschluss mit der Politik und der Wirtschaft. „Nicht jammern, sondern machen“ sei das Motto, so Schirmherrin Rotter-Focken. „Der Olympiastützpunkt ist ganz, ganz wichtig. Dafür, dass das am Laufen gehalten wird, braucht es ein starkes Team. Gemeinsam sind wir stärker“, so Schmitt. Unter den Gästen im Konzerthaus war auch der in Freiburg lebende frühere Radprofi und Tour-de-France-Etappensieger Simon Geschke.

Das „Team Freiburg Schwarzwald“ auf der Bühne im Konzerthaus. Foto: Joers

Sportlerwahl als Höhepunkt des Abends.

Die olympische Sportprominenz übernimmt auch den Höhepunkt des Abends: Martin Schmitt und Georg Hettich überreichen die begehrten Trophäen bei der Wahl zu Freiburgs Sportlern des Jahres. Auch hier gibt es ein Novum. Zum ersten Mal in der Geschichte der Galanacht wird die Publikumswahl (50 Prozent) um das Voting einer Jury (50 Prozent) ergänzt, besetzt mit Vertretern des städtischen Sportreferats, des Sportkreises Freiburg und des Freiburger Wochenberichts als langjähriger Medienpartner der Veranstaltung.

Sportlerin des Jahres

Als Sportlerin des Jahres setzt sich mit Cora Zicai vom SC Freiburg ein Shootingstar des deutschen Frauenfußballs durch. Hier kommt auch direkt der neue Wahlmodus zum Tragen: Weil Zicai nach Jury- und Publikumsvoting gleichauf liegt mit der ebenfalls nominierten Leichtathletin Jolanda Kallabis und Para-Skisportlerin Nele Schutzbach (alle drei 28,6 Prozent), gibt am Ende das Publikumsvoting den Ausschlag – hier nämlich hat die in Freiburg geborene Fußball-Nationalspielerin Zicai die Nase vorn. Mit der Trophäe in der Hand sagt sie: „Ich habe viel Unterstützung erhalten von meiner Familie und vom Verein. Ich bin froh, dass ich das mit Leistung zurückzahlen konnte.“

Sportler des Jahres

Die Trophäe bei den Männern geht wie im Vorjahr an Biathlet und Langläufer Nico Messinger vom Ring der Körperbehinderten. Vergangenes Jahr hatte er die Ehrung wegen der WM in Kanada verpasst. „Umso schöner ist es, dass ich dieses Jahr den Preis persönlich entgegen nehmen kann“, sagt er auf der Bühne, begleitet vom Applaus seiner Mit-Nominierten, dem Freiburger Kickboxer Elias Ehret und RKG-Ringer Nico Megerle. Der ebenfalls nominierte Läufer Omar Tareq war an diesem Abend verhindert.

Von links: Georg Hettich und Martin Schmitt überreichen die Trophäe an den Sportler des Jahres Nico Messinger (rechts) – daneben stehen RKG-Ringer Nico Megerle (3.v.l.), der Freiburger Kickboxer Elias Ehret (4.v.l.) sowie der Sportkreis-Vorsitzende Hans-Jürgen Muri (5.v.l.). Foto: Joers

Mannschaft des Jahres

Neue Mannschaft des Jahres wird die Affenbande, die gleich in ihrem zweiten Jahr als Volleyball-Erstligist den Einzug in die Playoffs perfekt macht. Die FT-Volleyballer setzen sich bei der Wahl gegen die U19-Fußballer des SC Freiburg, das LAC-Berglaufteam und die USC-4×400-Meter-Staffel der Frauen durch. Über die Gründe für die erfolgreiche Saison des FT-Teams, das am Montag in die Playoffs gegen Lüneburg startet, sagt Kapitän Luc Hartmann: „Die Chemie bei uns ist sehr gut. Die Trainings sind toll, es macht einfach Spaß. Ich denke, das sieht man auch auf dem Feld.“

Mannschaft des Jahres: Die Affenbande der FT 1844 Freiburg um deren Kapitän Luc Hartmann (hier im Interview nach der Preisübergabe). Foto: Joers

Die Party danach

Bis halb drei Uhr nachts schwingen die Gäste das Tanzbein auf der Aftershow-Party im Konzerthaus. Die deutliche Überlänge des offiziellen Teils tut der guten Stimmung auch in diesem Jahr keinen Abbruch. Ob Freiwasserschwimmer, Tennis-Spieler oder Leichtathlet – als Klassentreffen der Freiburger Sportszene macht die Galanacht einmal mehr ihrem Namen alle Ehre. Im nächsten Jahr findet dieses wieder am 14. März 2026 statt.

Gefeiert und getanzt wird bis tief in die Nacht. Foto: Joers