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Weltweit unterwegs: Am 15. November startet die 22. Mundologia-Saison in Freiburg

Der Live-Vortrag von Gereon Roemer ist eine bildgewaltige Entdeckungsreise für alle, die Schottland lieben oder kennenlernen möchten.Der Live-Vortrag von Gereon Roemer ist eine bildgewaltige Entdeckungsreise für alle, die Schottland lieben oder kennenlernen möchten. Foto: Gereon Roemer

Von Schottland über Skandinavien direkt vor die eigene Haustüre: Ein bildgeladener Samstag eröffnet die 22. Mundologia-Saison am 15. November im Paulussaal Freiburg. Den Auftakt machen Dorothea und Christof Gerlitz um 12.30 Uhr: In „Nordwegs“ erzählen sie von ihrem einjährigen Camper-Abenteuer durch Schweden und Norwegen bis über den Polarkreis. Statt als Touristen zu reisen, suchten sie Arbeit gegen Kost und Logis, halfen auf Höfen, organisierten Weihnachtsmärkte, melkten Ziegen in der Arktis und erlebten die nordische Landschaft aus nächster Nähe. Neben der grandiosen Natur waren schließlich die vielen, wunderbaren Begegnungen mit den Menschen das wahre Highlight ihrer Reise.

Der Förster und international ausgezeichnete Naturfotograf Klaus Echle folgt mit „Wildnis vor der Haustür 2“ um 16 Uhr. Er ist mit neuen Geschichten zurück und beweist erneut sein Talent, das geheime Leben der heimischen Wildnis sichtbar zu machen. Ob Gartenschläfer, Steinmarder oder Mopsfledermaus – keine Art bleibt ihm verborgen. Mitreißend erzählt er von seinen Begegnungen und wirbt für ein achtsames Miteinander.

Zum Abschluss, um 19.30 Uhr, entführt Gereon Roemer mit „Schottland“ in ein Land voller Mythen, dramatischer Landschaften und lebendiger Traditionen. Sein Live-Vortrag ist eine bildgewaltige Entdeckungsreise für alle, die Schottland lieben oder kennenlernen möchten.

Zahlreiche weitere Vorträge sind auf dem Mundologia-Festival vom 29. Januar bis 1. Februar 2026 im Konzerthaus sowie bis Ende März in der Mundologia-Reihe zu sehen. Infos und Tickets unter www.mundologia.de

Bei der „kreativ Freiburg“ wird die Messe wieder zum Treffpunkt für DIY-Begeisterte

Bei den Workshop können Bastelfans selbst kreativ werden.Bei den Workshop können Bastelfans selbst kreativ werden. Foto: Thomas Kunz/@Drrehpunkt GmbH

Am 15. und 16. November lädt die kreativ freiburg bereits zum fünften Mal alle DIY („Do it Yourself“)-Begeisterten, Bastelfans und Kreativköpfe in die Messe Freiburg ein. Mit über 125 Ausstellern aus den Bereichen Handarbeit, Kunsthandwerk, Design, Dekoration und Schmuck bietet die Messe ein vielfältiges Programm aus Einkaufen, Mitmachen und Erleben.

Die Messe hat sich in den letzten Jahren zum festen Treffpunkt für die Kreativszene im Südwesten
etabliert und begeistert mit einer Mischung aus innovativen Produkten, handgefertigten Unikaten und Mitmach-Workshops für die ganze Familie.

Besucher finden hier alles, was sie für ihr Hobby oder das nächste DIY-Projekt brauchen: Von hochwertigen Stoffen, Wolle, Baumwollkordeln und Makramee- Garnen über Nähmaschinen und passendem Zubehör bis hin zu Bastelmaterialien, Papeterie und Scrapbooking-Sets. Wer das Besondere sucht, wird bei den handgefertigten Produkten fündig: Künstlerinnen und Designer präsentieren phantasievolle Schmuckunikate, ausgefallene Taschen, dekorative Wohnaccessoires oder kunstvolle Drucke und Karten.

Für Bastler gibt es ein breites Angebot: Robotime lädt mit detailreichen 3D-Holzbausätzen und Miniaturhäusern zum Tüfteln ein und bei PU-BA-KU und Albumzauber warten liebevoll zusammengestellte Bastelsets. Chez Vera bringt über 950 Ausstechformen sowie gravierte Nudelhölzer mit. Das Stoffparadies und die Stoffanstalt begeistern wieder mit einer großen Auswahl an Stoffen, Schnittmustern und Nähmaschinen. PatchWorkWelt und Cut and Square bieten Quilt-Stoffe.
Erstmals mit dabei ist Tattoo83 – Kunst, die unter die Haut geht, als auch GussformbyVundi mit Silikonformen aus eigener Herstellung. Auch die Publikumslieblinge Newstemps mit einer Auswahl an Stempeln und MissTeacup sind wieder mit dabei. Besucher können ihr altes Geschirr vor Ort in schöne Etageren umgestalten.

Ein Herzstück der kreativ freiburg sind die vielen Mitmach-Workshops. Unter fachkundiger Anleitung entstehen bunte Serviettentechnik-Arbeiten, fantasievolle Collagen oder selbstgegossene Kerzen. Besonders beliebt sind die offenen Näh-Workshops, die sowohl für Kinder ab sieben Jahren als auch für Erwachsene geeignet sind.

Info: kreativ freiburg: November, 10 bis 18 Uhr, 16. November, 10 bis 17 Uhr. Messe Freiburg, Halle 3. Ticketsonline für 8 Euro, an der Tageskasse 8 bis 10 Euro. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre haben freien Eintritt. Infos unter www.kreativ-freiburg.com

„Lichterkinder“ kommen zum Familienkonzert nach Denzlingen

Songs wie „Der Körperteil Blues“ oder „Guck mal diese Biene da“ sind seit Jahren in tausenden von Kitas und Kinderzimmern bekannt und längst zu Hause. Jetzt kann man die vielen Tanz-, Bewegungs- und Lernlieder live erleben.Songs wie „Der Körperteil Blues“ oder „Guck mal diese Biene da“ sind seit Jahren in tausenden von Kitas und Kinderzimmern bekannt und längst zu Hause. Jetzt kann man die vielen Tanz-, Bewegungs- und Lernlieder live erleben. Foto: Paul Jacob

Die Lichterkinder-Hits, bekannt durch mehr als 300 Millionen YouTube Aufrufe, kommen auf die Bühne und es wird eine große Party für die ganze Familie. Die siebenköpfige Liveband animiert Kinder und Eltern mit Ohrwürmern, Choreographien, Kostümen und viel Spaß und macht das Publikum zum Mittelpunkt der Show. Am 7. November, 15.30 Uhr, gastiert „Lichterkinder“ im Kultur- und Bürgerhaus Delcanto in Denzlingen.

Seit 2015 veröffentlichen die „Lichterkinder“ Musik und Videos, gesungen und getanzt von Kindern für Kinder. Mit immer wechselnden jungen Sängerinnen und Sängern werden regelmäßig neue Songs und Musikvideos veröffentlicht und dies immer mit professionellem Anspruch und auf hohem Niveau. Die Videos und Choreographien sind zur Vorlage für unzählige Tanzstudios auf der ganzen Welt geworden. Und das „Lichterkinder“-Lied gehört zum festen Repertoire bei Laternenumzügen und ist mittlerweile ein Charthit geworden! Mit immer wechselnden jungen Sängern werden regelmäßig neue Songs und Musikvideos veröffentlicht. Infos und Tickets ab 35/41 Euro gibt es unter karoevents.de

Polizei stoppt illegalen Welpenhandel auf Parkplatz bei Freiburg

Einer der Welpen fand die Polizei in einer kleinen Transporttasche. Foto: Polizei Freiburg

Bei einer Kontrolle nahe Freiburg stoppt die Polizei einen mutmaßlichen illegalen Welpenhandel. Der Hinweis kam von einem aufmerksamen Zeugen. Die abgemagerten Welpen stammen aus Moldau und sollten ohne Gesundheitszeugnis nach Frankreich gebracht werden. Das Veterinäramt sichert die Tiere.

Die Polizei hat am Freitag, 24. Oktober, auf einem Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Freiburg-Mitte und Freiburg-Süd einen mutmaßlich illegalen Welpenhandel gestoppt. Wie die Polizei mitteilt, hatte sich gegen 10 Uhr ein Zeuge gemeldet, der in zwei osteuropäischen Transportern mehrere junge Hunde bemerkt und einen Verdacht auf illegalen Handel geäußert habe. Laut Polizei seien daraufhin Streifenbesatzungen der Verkehrspolizei und der Diensthundestaffel ausgerückt und hätten die beiden Fahrzeuge kontrolliert.

Dabei habe sich der Verdacht bestätigt: In zwei deutlich zu kleinen Transportboxen hätten sich insgesamt sechs abgemagerte Hundewelpen befunden, die weder Wasser noch Futter gehabt hätten. Die Tiere seien stark verschmutzt gewesen und hätten teilweise in ihrem eigenen Kot gelegen. Ein weiterer Welpe habe sich in einer kleinen Transporttasche befunden, in der er sich überhaupt nicht bewegen konnte. Nach Angaben der Polizei seien die Hunde weder gechipt noch gegen Tollwut geimpft gewesen. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass die insgesamt sieben Welpen aus Moldau nach Frankreich gebracht werden sollten.

Insgesamt sieben Welpen stellten die Beamten bei der Kontrolle sicher. Foto: Polizei Freiburg

Die vorgeschriebene Quarantänezeit von vier Monaten für die Einreise aus einem Drittland in die EU sei nicht eingehalten worden. Zudem habe kein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis vorgelegen, und weder das Transportunternehmen noch die Fahrzeuge seien vom Veterinäramt zugelassen gewesen. Das Veterinäramt habe die Welpen sichergestellt und in ein nahegelegenes Tierheim gebracht, wo sie nun unter amtlicher Quarantäne stehen.

Gegen die mutmaßlichen Hundehändler werden Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen das Tierschutz- und Tiergesundheitsrecht eingeleitet. Außerdem wurde eine empfindliche Sicherheitsleistung einbehalten

Die Welpen wurden in ein Tierheim gebracht. Foto: Polizei Freiburg

Jan Ullrich siegt gegen Sven Hannawald bei „Schlag den Star“

Im „Muskelshirt“ trat Jan Ullrich gegen Sven Hannawald bei „Schlag den Star“ an.Im „Muskelshirt“ trat Jan Ullrich gegen Sven Hannawald bei „Schlag den Star“ an. Foto: Joyn/Willi Weber

Duell der Sport-Legenden: Olympiasieger Sven Hannawald und Tour de France-Sieger Jan Ullrich lieferten sich am Samstagabend ein packendes Duell bei „Schlag den Star“. 14 Spiele meisterten die Skisprung-Legende aus dem Schwarzwald und der Ex-Radprofi, der in Merdingen wohnt. Dafür legten sich die beiden aber nicht nur sportlich beim Fußball oder Kartfahren ins Zeug. Sondern auch beim Klassiker „Blamieren oder Kassieren“ – moderiert von Viviane Geppert aus Kirchzarten. Da glänzten sie nicht immer. Beim Erschaffer der „Mona Lisa“ tippte Jan Ullrich auf Picasso und auch Sven Hannawald hat bei dem DaVinci-Gemälde Schwierigkeiten. Auch beim Zuordnen von Staaten wurde es nicht viel besser.

Nach anfänglichen Führungswechseln konnte Jan Ullrich sich in den letzten drei Spielen zurückkämpfen und gewann mit 62:43 Punkten und sicherte sich so die Geldprämie von 100.000 Euro. „Obwohl ich gleich zu Beginn so viele Spiele verloren habe, bin ich relativ locker geblieben. Sven war auch ein geiler Gegner, der es super spannend gemacht hat. Die Spiele waren cool. Aber dann hier zum Schluss vor Familie und Freunden die Show noch zu gewinnen, das war schon richtig geil. Es hat wirklich Spaß gemacht“, so Jan Ullrich nach dem TV-Duell.

Sven Hannawald nahm die Niederlage gefasst auf: „Das, was ich mir im Vorfeld vorgestellt habe, ist eingetroffen. Dass es um Spiele geht, wo es um Kleinigkeiten ging. Vorwiegend um Geschicklichkeit, der Kopf musste mitspielen, man musste sich reindenken und tüfteln. Das ist ja auch typisch und der Grund, warum ich diese Sendung seit Jahren so liebe und mich natürlich gefreut habe, jetzt mit Jan endlich auch mal dabei sein zu dürfen“, sagte er.

Nachwuchs bei SC-Kicker Grifo und der „Fußballspruch des Jahres“ von Nils Petersen

SC-Spieler Vincenzo Grifo und seine Frau Vanessa erwarten ihr drittes Kind.VSC-Spieler Vincenzo Grifo und seine Frau Vanessa erwarten ihr drittes Kind. Foto: Instagram/GrifoV32

Tolle Nachrichten gibt es von Vincenzo Grifo und seiner Frau Vanessa. Die beiden erwarten ihr drittes Kind. Ihre Töchter Emilia und Giulia dürfen sich im kommenden Jahr über ein Geschwisterchen freuen. Vanessa Grifo teilte das Foto eines Babystramplers mit der Aufschrift Mini-Grifo und ein Ultraschallbild bei Instagram. Ihr Mann verkündete die Babynews mit seinem Torjubel beim Spiel gegen Frankfurt – mit einem Kuss für den Ball, Daumen im Mund und dem Ball unter dem Trikot. „Das habe ich meiner Frau versprochen“, verriet er danach im Interview.

Grund zur Freude gab es auch bei Ex-SC-Kicker Nils Petersen – denn der Titel „Fußballspruch des Jahres“ 2025 geht an ihn. Mit „Früher hab„ ich 80 Minuten zugeguckt, heute 90“ setzte sich der Bundesliga-Rekordjoker gegen Lothar Matthäus („Dann werden die Würfel neu gemischt“) durch. Herzlichen Glückwunsch auch von uns!

Geburtstagsausstellung von Cartoonist Peter Gaymann im Europa-Park

Waren bei der feierlichen Eröffnung der neuen Ausstellung dabei (v.r.): Cartoonist Peter Gaymann, Komiker Emil Steinberger und Europa-Park-Inhaber Roland Mack.Waren bei der feierlichen Eröffnung der neuen Ausstellung dabei (v.r.): Cartoonist Peter Gaymann, Komiker Emil Steinberger und Europa-Park-Inhaber Roland Mack. Foto: Europa-Park

Der bekannte Cartoonist Peter Gaymann, der aus Freiburg stammt, hat kürzlich seinen 75. Geburtstag gefeiert. Deshalb gibt es jetzt eine große Ausstellung von ihm im Europa-Park zu sehen. Unter dem Motto „Lachen im Dreiländereck – Peter Gaymanns Zeichnungen im Europa-Park“ können die Besucher im Blue Fire-Dome bis zum 18. Januar 2026 mehr als 80 Originale, signierte Drucke und Skulpturen bewundern. Dabei beleuchtet er die kulturelle Vielfalt der Menschen am Oberrhein – in Baden, dem Elsass und der Schweiz. Mit liebevoll gezeichnetem Hintersinn bringt der Künstler die kleinen Eigenheiten, charmanten Schrullen und überraschenden Gemeinsamkeiten dieser Regionen aufs Papier. Seine Cartoons sind fein beobachtete Miniaturen des Lebens – immer augenzwinkernd, nie verletzend, und oft verblüffend wahr. Seine Zeichnungen feiern das Zwischenmenschliche, das Verbindende und das Gemeinsame. Der Zeichner ist längst zu einem Europa-Park Fan geworden und präsentiert auch viele Arbeiten aus Deutschlands größtem Freizeitpark.

Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Peter Gaymann passt mit seinem Humor und seiner Herzlichkeit perfekt zum Europa-Park. Die Besucher lieben seine Zeichnungen, die nie verletzend sind, aber immer auf den Punkt kommen. Er ist eine große Bereicherung für den Park – sympathisch, witzig, heimatverbunden. Ein großartiger Zeichner mit scharfsinniger Beobachtungsgabe.“

Daneben feiert die Ausstellung das beeindruckende Lebenswerk Gaymanns. Ein zentrales Motiv seiner Arbeit sind dabei die berühmten Hühner, mit denen er seit Jahrzehnten den Alltag karikiert. In Gaymanns „Huhniversum“ sind Hühner nicht nur Tiere, sondern Spiegelbilder der menschlichen Welt – mal überfordert, mal verliebt, mal philosophisch. Über 20.000 Zeichnungen hat der Künstler bislang geschaffen, viele davon längst Kult. Die Jubiläumsausstellung versammelt nicht nur bekannte Klassiker, sondern auch viele neue Arbeiten, die der Künstler speziell für den Europa-Park angefertigt hat – voller Witz, Charme und Lokalkolorit.

Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Peter Gaymann und dem Schweizer Komiker Emil Steinberger sowie Kunsthistoriker und Kabarettist Jacob Schwerfeger, der das Event moderierte,  feierlich eröffnet.









Plaza Culinaria feiert genussvolles Jubiläum

Die Plaza Culinaria kommt wieder nach Freiburg. Foto: Sven Kretz

Zum 20. Mal findet die Plaza Culinaria auf dem Messegelände in Freiburg statt: Die Genussmesse bietet kulinarische Erlebnisse der Extraklasse mit hochwertigen Produkten und spannenden Ausstellern. Dieses Jahr liegt ein Fokus auf bewusster Ernährung und asiatischen Delikatessen.

Workshops, Kochvorführungen und Stargäste: Auf der Plaza Culinaria vom 7. bis 9. November wird auch im 20. Jahr ihres Bestehens wieder einiges geboten. In Halle 4 stehen thailändische, vietnamesische und koreanische Küche im Fokus. Workshops, Matcha-Genuss und Bonsai-Kunstwerke sorgen für ein inspirierendes Erlebnis.

Das Programm für die Plaza Culinaria stellten am Montag Niels Möller (Luisenhöhe Horben), Uwe Baumann (Ideenwerkstatt), Ilka Rossmann (FTWM Abteilungsleiterin), Jenny Santo (Projektentwicklerin) und Carolin Möller (Luisenhöhe Horben) vor (v.l.n.r.). Foto: Enya Steinbrecher

Ebenfalls in Halle 4 stehen bewusste Ernährung und aktuelle Food-Trends im Mittelpunkt bei „Genuss Pur“ – von Superfoods über pflanzliche Proteine bis zu nachhaltiger Ernährung. Jenny Santo, Projektentwicklerin, erklärt, man habe die beiden Themen aufgrund einer Besucherbefragen ins Repertoire aufgenommen: „Hierbei handelt es sich um besonders oft gewünschte Themen.“ Zum 20. Jubiläum wird auf der Plaza Culinaria auch der eigens entwickelte Signature-Drink „Plaza Spritz“ (mit und ohne Alkohol) geboten.

In der Halle befindet sich auch der neue Workshopbereich, so Jenny Santo: Viele der Workshops seien bereits ausgebucht, schnell sein lohnt sich. Bei den Food Rockerz präsentieren junge Start-Ups auch dieses Jahr wieder ihre kulinarischen Innovationen – zum siebten mal in Folge. Profis zeigen in Kochshows, wie gesunde und kreative Gerichte gelingen.

Mit dem Genuss-Pass kann man sich für 74 Euro durch fünf Gerichte zum Vorteilspreis probieren. In der Genusslounge genießen Gäste ein exklusives Fünf-Gänge-Menü für 145 Euro.

Der Vorverkauf für die Plaza Culinaria läuft bereits. Weitere Infos unter www.plaza-culinaria.de

„Glücksatlas 2025“: So zufrieden sind die Freiburger

Das schöne Wetter draußen genießen – eine der Lieblingsbeschäftigungen der Freiburger. Laut dem SKL-Glücksatlas ist die Lebensqualität in Freiburg hoch – die subjektive Zufriedenheit könnte aber besser sein.

Freiburg zählt zu den lebenswertesten Städten Deutschlands. Bei der objektiven Lebensqualität steht die Stadt weit oben im Ranking, doch bei der subjektiven Zufriedenheit nur im Mittelfeld. Das zeigt der SKL-Glücksatlas 2025, der am Montag von Bernd Raffelhüschen, Professor an der Universität Freiburg und wissenschaftlicher Leiter der Studie, vorgestellt wurde.

„Wir fragen – auf einer Skala von null bis zehn – von absolutem Frust bis hin zu total happy – nach den subjektiven Einschätzungen der Menschen, wie zufrieden sie sind. Wir fragen aber nicht nur, wie es
ihnen geht, sondern auch nach den Lebensumständen“, erklärt Bernd Raffelhüschen. Knapp 14.000
Menschen wurden für die Studie monatlich interviewt. Neben diesen subjektiven Einschätzungen wurden auch objektive Kriterien wie Einkommen, Infrastruktur und Umwelt miteinbezogen und der persönlichen Einschätzung gegenübergestellt.

Ungleich verteilt

Freiburg zählt laut dem Glücksatlas zu den lebenswertesten Städten Deutschlands. Die Stadt profitiert insbesondere von hervorragender Gesundheitsversorgung, guter Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur sowie familienfreundlicher Nahversorgung, so die Studie. Bei der Lebensqualität, also den messbaren Wohlfahrtsindikatoren wie Einkommen oder Grünflächen, liegt Freiburg im Städteranking an der Spitze (Rang 2). Bei der subjektiven Zufriedenheit jedoch nur auf Rang 21, also im Mittelfeld der 40 Großstädte. Mit 7,01 Punkten hat sich die Stadt um einen Platz verbessert im Vergleich zum Vorjahr (plus 0,2 Punkte). „Die Freiburger sind deutlich unzufriedener mit ihrem Leben, als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen. Das nennen wir einen Underperformer“, so Bernd Raffelhüschen.

Auffällig ist die ungleich verteilte Zufriedenheit innerhalb der Stadt: Mit 51,3 Prozent zählt zwar mehr als die Hälfte der Bevölkerung zu den Hochzufriedenen, gleichzeitig ist auch der Anteil der Unzufriedenen mit elf Prozent vergleichsweise hoch. Wohnen bleibt eine der großen Herausforderungen. Freiburg gehört zu den Städten mit den höchsten Mieten im Ranking. Gleichzeitig steht den Bewohnern vergleichsweise wenig Wohnfläche zur Verfügung – das verschärft den Druck auf dem Wohnungsmarkt spürbar, so die Studie. Hinzu komme „eine Zunahme an registrierten Straftaten – ein Trend, der das Sicherheitsgefühl in Teilen der Stadt beeinträchtigen dürfte“.

Deutschlandweit ist die Lebenszufriedenheit mit einem Durchschnitt von 7,09 Punkten (0,03 Punkte höher als 2024) leicht angestiegen. Diese sei auf einem sehr hohen Niveau: Seit 2015 gab es beim „Glücksatlas“ nur zwei Jahre, in denen die Lebenszufriedenheit höher war – 2016 und 2019. Insgesamt zeigt der Trend in den Bereichen Arbeit, Familie und Freizeit nach oben – eine Ausnahme ist das Einkommen. Die untersten 40 Prozent der Einkommensgruppen bewerten ihre finanzielle Situation um 0,42 Punkte schlechter als im Vorjahr, ,,das liegt vor allem an den hohen Ausgaben für Miete und Lebens-mittel“, so Bernd Raffelhüschen.

Die zufriedensten Menschen leben in Hamburg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern. Baden-Württemberg liegt im Ranking auf Platz 9 (Platz 6 im Vorjahr). In Nordwürttemberg und Nordbaden ist die Unzufriedenheit eher groß. In Südbaden ist die Zufriedenheit dagegen hoch und erreicht einen Wert von 7,32 Punkten.

Die Woche der Stille will Ruhe in einen beschleunigten Alltag bringen

Die Stille gemeinsam genießen – das ist bei manchen der vielen Angebote in der Woche der Stille möglich. Foto: pixabay.de

Die Woche der Stille vom 2. bis 9. November in Freiburg wartet mit einer Vielzahl an Angeboten rund um Ruhe und Entschleunigung auf: Wo und wie sie erlebt werden kann, berichtet Organisatorin Gabriele Hartlieb im Wochenbericht-Interview.

Was genau ist die Woche der Stille und wie kam die Idee auf?

Gabriele Hartlieb: Die „Woche der Stille in Freiburg“ ist ein offenes Mitmachprojekt mit über 100 Veranstaltungen, bei denen die Stille im Mittelpunkt steht und das es inzwischen seit 10 Jahren in Freiburg gibt. Dass sie sich in dieser Zeit so etabliert hat, mit minimalem Budget und einem fast komplett ehrenamtlich arbeitenden Steuerungsteam, darauf sind wir schon ein bisschen stolz. Inzwischen ist es eine große Community, die sich engagiert.


Wie wird die Woche praktiziert und welche Veranstaltungen gibt es?

Hartlieb: Stille ist weitaus vielfältiger, als man es sich vielleicht vorstellt – und in der Woche der Stille wird sie in Workshops, Vorträgen, Konzerten, Filmen, Meditationen, auch outdoor und online aus verschiedenen Perspektiven heraus erfahrbar. Das Programm ist eine Mischung aus Veranstaltungen, bei denen es zentral um Stille geht. Da gibt es ein großes spirituelles und religiöses Feld mit vielen Mediationsangeboten – christliche Kontemplation und Zen, Straßenexerzitien, angeleitete buddhistische Meditation, eine Stilleübung aus der islamischen Sufi-Tradition und die Mittagsbesinnung im Münster.

Stille ist längst ein Gesundheitsfaktor geworden. Musik und Klänge spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Gabriele Hartlieb ist Mitorganisatorin der Woche der Stille. Foto: Gabriele Hartlieb

Bei „The Citizen is present“ im ZO kann man die Erfahrung einer schweigenden Begegnung machen. Außerdem freut es mich, dass wir in diesem Jahr mit Eric Pfeifer jemanden im Programm haben, der die Stille auch wissenschaftlich erforscht hat. Sein Vortrag fragt danach, wie Stille wirkt.
Wir haben auch viel „bewegte Stille“ im Programm, mit dem Labyrinth im Stadtgarten, Stille und Tanz, oder dem Gehen im Schweigen vom Kanonenplatz nach St. Ottilien. In der Stadtbibliothek gibt es zudem einen Büchertisch, im Kommunalen Kino wird Wim Wenders Film „Das Salz der Erde“ gezeigt. Es ist also für jeden etwas dabei.

Wieso spricht das so viele Menschen an?

Hartlieb: Weil lebendige Stille zu innerer Ruhe beiträgt. Stille macht gelassener und orientierter. Stille hilft, Prioritäten zu setzen und Wichtiges von Zweitrangigem zu unterscheiden. Das ist eine ungeheure Ressource in einem beschleunigten Alltag und in unserer beunruhigten Welt. In einer Zeit, in der die Welt aus den Fugen zu gehen scheint und viel Angst da ist, öffnet Stille auch die Möglichkeit, einen Anker in sich selbst zu finden – ohne sich abzukapseln.

Stille macht aber auch aufmerksamer und genußfähiger, Stille fördert die Kreativität, gemeinsame Stille gibt Energie und sorgt für Verbundenheit – all das sind Erfahrungen, nach denen sich viele sehnen.

Wer ist die Zielgruppe?

Hartlieb: Alle, denen das Leben immer wieder zu laut, zu schnell, zu unruhig ist. Alle, die sich etwas Gutes tun wollen. Wer keine Ahnung hat, ob Stille etwas für ihn oder sie ist, aber neugierig geworden ist. Wer Ruhe sucht und Gemeinschaft. Alle, für die eine Achtsamkeitspraxis zum Alltag gehört, die Gemeinschaft mit anderen genießen und Lust haben, etwas Neues kennenzulernen. Ja, und alle, die bei sich selbst anfangen, wenn es darum geht, etwas zu verändern.

Die Woche der Stille findet statt vom 2. bis 9. November. Es handelt sich um ein Interreligiöses und in die Zivilgesellschaft offenes Projekt, das von den beiden Kirchen und Spenden getragen wird. Weitere Infos und das volle Programm unter www.stille-in-freiburg.de