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Royaler Besuch: Stéphanie von Monaco im Europa-Park

Roland Mack überreichte Stéphanie von Monaco bei der Zirkuspremiere einen Blumenstrauß.Roland Mack überreichte Stéphanie von Monaco bei der Zirkuspremiere einen Blumenstrauß. Foto: Europa-Park

Nach dem Start in die Wintersaison bietet der Europa-Park wieder die perfekte Einstimmung auf die Adventszeit. Ein Highlight: die Winter Zirkus Revue „Monte Carlo Circus Festival meets Europa-Park“. Hier feiet der Cirque de Monte-Carlo mit seinen weltbekannten Artisten ein Gastspiel. Keine Geringere als Prinzessin Stéphanie von Monaco kam persönlich zur Vorpremiere am vergangenen Donnerstag. Zur Begrüßung in der Arena gab’s vom Park-Inhaber Roland Mack einen großen Blumenstrauß. Danach verfolgte die Prinzessin gespannt die Show. „Die Familie Mack hat sich schon immer sehr für den Zirkus engagiert, daher war die Zusammenarbeit nur logisch“, sagte sie.

„Ich war als Kind oft mit meinen Eltern im Zirkus, das erste Mal mit vier Jahren“, verriet Roland Mack. Stéphanie und ihren Bruder Albert, Fürst von Monaco hat er vor Jahren kennengelernt, als er Mitglied der Jury des Monte-Carlo-Festivals wurde. Bei der Eröffnung des Themenbereichs Monaco rund um die Silver Star-Achterbahn im nächsten Frühjahr wird Fürst Albert dann als Stargast dabei sein.

Bundesverdienstkreuz für Freiburger HipHop-Zwillinge von „Zweierpasch“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte den Freiburger HipHop-Zwillingen Till und Felix Neumann das Bundesverdienstkreuz.Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte den Freiburger HipHop-Zwillingen Till und Felix Neumann das Bundesverdienstkreuz. Foto: privat

Über eine besondere Auszeichnung durften sich die Freiburger Hip- Hop-Zwillinge Till und Felix Neumann freuen. Für ihre mehrsprachige Musik und grenzüberschreitende Kreativprojekte im Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung überreichte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den beiden am Montag auf Schloss Bellevue das Bundesverdienstkreuz. „Ihre Reichweite nutzen sie, um politische Anliegen wie Frieden und Völkerverständigung sowie die deutsch-französische Freundschaft zu transportieren“, hieß es in der Laudatio.  Und: „Außerdem treten sie gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie ein und spiegeln diese Werte auch in ihrer Musik.

 Mit ihrer Band Zweierpasch spielen sie seit 2012 international Konzerte und wurden mehrfach ausgezeichnet. „Das ist ein Energieschub für unsere kommenden Konzerte und Projekte sowie Rückenwind für unsere Band. Eine riesen Ehre für uns, wir sind gerührt“, sagten die Brüder.

Moderatorin war die bekannte Tagesschausprecherin Susanne Daubner. Die Zwillingsmusiker durften unmittelbar neben dem Staatsoberhaupt Platz nehmen. „Eine Riesenehre für uns, es war ein äußerst wertschätzendes Event. Herr Steinmeier wollte wissen, woher unsere Liebe für Frankreich und die Energie für unsere Projekte kommen“, so die Zwillingsmusiker nach dem Veranstaltung. 

Herzlichen Glückwunsch!

Das sagen Freiburger Helfer über Trumps Friedensplan für die Ukraine

Freiburger Engagierte organisieren weiterhin Hilfslieferungen in die Ukraine: Die Kinder freuen sich immer sehr über die Päckchen zu Weihnachten - hier ein Foto der S’Einlädele-Aktion vom vergangenen Jahr. Foto: S'EinlädeleDie Kinder in der Ukraine freuen sich immer sehr über die Päckchen zu Weihnachten – hier ein Foto der S’Einlädele-Aktion vom vergangenen Jahr. Foto: S’Einlädele

Derzeit laufen Gespräche über ein Kriegsende in der Ukraine, trotzdem gehen die Angriffe Russlands weiter. Freiburger Engagierte organisieren weiterhin Hilfstransporte, derzeit läuft beispielsweise die Weihnachtspäckchenaktion von S’Einlädele. Die Not vor Ort ist groß, und das würde der Friedensplan so schnell nicht ändern.

Vor Kurzem ist Dietmar Klausmann von der Ukrainehilfe Berezynka & Mukatschewo von seinem achten Hilfskonvoi in die Ukraine zurückgekommen. „Wir waren mit zwei Fahrzeugen, vier Fahrern und 3,5 Tonnen Hilfsgütern unterwegs“, sagt er. Hier wird unter anderem das Waisenhaus bei Mukatschewo unterstützt. Das wurde von Oleksiy Novytskyy geleitet, doch das UN-Flüchtlingshilfswerk musste aufgrund von Mittelkürzungen die private Initiative kündigen. Deshalb kamen die Waisenkinder im privaten Haus des Leiters unter. Mukatschewo hat nun ein Haus für die 18 Wa isenkinder zur Verfügung gestellt. Oleksiy Novytskyy betreut dieses, muss aber nebenher seinen Lebensunterhalt verdienen. „Hier sehen wir die dramatischen Folgen von Donald Trumps Einsparungen, nachdem die Entwicklungshilfe-Agentur USAID aufgelöst wurde.“

„Es wird sehr deutlich, in der Ukraine sind es die Menschen leid, einen brutalen Angriffskrieg von Putin täglich zu erleben. Wir hatten jetzt bei unserer Reise ständig Stromausfälle. Was bedeutet, dass wie im Waisenhaus die Versorgung durch sauberes Wasser (Wasserpumpen, Wasserfilter) ständig ausfällt.“ Durch den Hilfskonvoi wurde auch das Lager des Flüchtlingsheims in Berezynka mit Lebensmitteln für rund 300 Familien gefüllt.

Bis zum 8. Dezember läuft die Weihnachts- und Lebensmittelpäckchenaktion von S’Einlädele-Ukraine-Hilfe und der Evangelischen Stadtmission Freiburg „Der Karton mit Herz“ für bedürftige Kinder, Familien und Senioren in der Ukraine. „Unsere Weihnachtspäckchen bringen ein Stück Freude in einenAlltag, der für viele Menschen von Krieg und Sorge geprägt ist. Sie enthalten nicht nur kleine Geschenke, sondern auch viele nützliche Dinge für den täglichen Bedarf“, so S’Einlädele-Geschäftsführer Volker Höhlein.

Päckchenaktion für Weihnachten läuft

Weihnachtsgeschenke können im S’Einlädele (Wentzingerstraße 36), bei den Oltmanns der Evangelischen Stadtmission (Oltmannsstraße 30) oder in Merzhausen (Zum Engelberg 4a) abgegeben werden. Man kann die Aktion zudem finanziell unterstützen (www.seinlaedele.de/weihnachten).

Oksana Vyhovska, Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Freiburg, bezeichnet die Lage in der Ukraine als „dramatisch. Es ist kalt, dunkel und lebensgefährlich in jeder Stadt und jedem Dorf. Täglich tötet die russische Armee viele Menschen in der Ukraine“. „Die Not ist erheblich größer als vor dem Krieg. In umkämpften oder besetzten Gebieten sowie in Städten, die regelmäßig unter nächtlichen Drohnenangriffen leiden, ist die Lage zum Teil unbeschreiblich. Doch auch in Regionen, in denen selten gekämpft wird, ist die Situation dramatisch. Mit dem Winter verschlechtert sich die Versorgungslage weiter. Hinzu kommen häufige Stromausfälle, teils landesweit und oft stundenweise. Für Familien mit Kindern ist das kaum tragbar“, erklärt Volker Höhlein.

Deshalb gibt es weiterhin einen Hilfstransport pro Woche in die Ukraine. „Der nächste LKW geht in den kommenden Tagen auf die Reise. Bis Weihnachten werden noch einmal zwei bis drei weitere folgen.“

Aber die Spendenbereitschaft hat nachgelassen: „Die Deutschen helfen nach wie vor. Aber nicht mehr im gleichen Umfang wie im ersten Jahr“, so Oksana Vyhovska. Vor allem reiche es nicht, um die deutlich gestiegene Not zu bewältigen. „Die Finanzierung der Hilfsprojekte vor Ort ist schon eine Herausforderung, aber vor allem die Kosten der humanitären Hilfstransporte machen uns Sorgen. Da könnten wir viel mehr machen, aber die finanziellen Mittel für die Transporte sind einfach sehr viel begrenzter als in den ersten Kriegsmonaten“, bestätigt auch Volker Höhlein.

Derzeit laufen die Verhandlungen für ein Kriegsende: Für Oksana Vyhovska ist Trumps „Friedensplan jedoch ein Kapitulationsplan, von Russland erstellt und den Amerikanern übergeben und so nicht mit der Ukraine abgestimmt. Die Grenzen müssen so bleiben, man kann einen Aggressor nicht noch für seinen Angriffskrieg belohnen.“

„Frieden ja, aber zu welchem Preis? Das wird diskutiert. Warum greift Putin jeden Tag und jede Nacht mit Drohnen und Raketen die zivile Bevölkerung an? Er könnte sofort einen Waffenstillstand veranlassen“, so Dietmar Klausmann. Für Volker Höhlein wäre das Leid damit nicht beendet: „Selbst nach einem Friedensschluss wird der Wiederaufbau der Ukraine Jahre dauern. Viele Regionen sind zerstört, die Wirtschaft ist geschwächt, und die Bevölkerung kämpft mit erheblichen Folgen des Kriegs. Gebietsabtretungen würden die negativen wirtschaftlichen Aspekte noch einmal verstärken. Deshalb werden humanitäre Unterstützung und Spenden weiterhin nötig bleiben – wahrscheinlich sogar langfristig.“ Das sieht auch Oksana Vyhovska so, „aber wir sind optimistisch, denn die Bereitschaft zum Wiederaufbau ist groß“

Kinotipp: Liebesdreieck im Jenseits in der Romantikkomödie „Eternity“

Joans (Elizabeth Olsen) Jugendliebe Luke (Callum Turner) wartet schon lange im Jenseits auf sie.Joans (Elizabeth Olsen) Jugendliebe Luke (Callum Turner) wartet schon lange im Jenseits auf sie. Foto: Eterminty Productions

Ehemann oder Jugendliebe? Im Jenseits müssen die Verstorbenen entscheiden, mit wem sie die Ewigkeit verbringen. Joan und ihr Ehemann Larry treffen kurz nacheinander dort ein. Das Problem: Im Jenseits wartet bereits Joans Jugendliebe auf sie – und das schon seit über 60 Jahren.

Als Larry Cutler (Miles Teller, „Whiplash“) unerwartet stirbt – noch vor seiner Frau Joan (Elizabeth Olsen, „WandaVision“) –, ist er schockiert, in einer chaotischen Zwischenwelt zu erwachen, wo Verkäufer eine endlose Auswahl möglicher Jenseitswelten anpreisen. Dort erfährt er von seiner zuständigen Jenseits-Koordinatorin (Da’Vine Joy Randolph, „The Holdovers“), dass ihm nur eine Woche bleibt, sich der ultimativen Frage zu stellen: Wo und mit wem will er die Ewigkeit verbringen?

Doch als Joan kurz nach ihm eintrifft, stellt sie fest, dass ihre erste Liebe Luke (Callum Turner, „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“) seit 67 Jahren darauf wartet, wieder mit ihr zusammen zu sein. Sie steht vor einer unmöglichen Wahl zwischen dem Mann, mit dem sie ihr Leben verbracht hat, und dem Mann, der ihr das Leben verspricht, das sie hätte führen können.


In „Eternity“ entbrennt ein Liebesdreieck am wohl unerwartetsten Ort: im Jenseits. Aus diesem verspielten Konzept erblüht eine mutige, zu Herzen gehende Rom-Com – eine Reise in eine charmante Pop-Vision der postirdischen Existenz und darüber, wie wir ein ganzes Leben an Liebe und Glück bemessen.

Belebt von mitreißenden Schauspielleistungen eines unwiderstehlich charismatischen Hauptensembles beschwört Regisseur David Freyne („Dating Amber“) eine frische, witzige und unverhohlen romantische Vision des Jenseits – als visuell schillernden Spielplatz menschlicher Träume und als Kulisse für die größte Entscheidung, die man je treffen wird.

Comeback des Ex-Büroleiters: „Stromberg – Wieder alles wie immer“

Das Wiedersehen von Stromberg (Christoph Maria Herbst) und seinem Team eskaliert schnell.Das Wiedersehen von Stromberg (Christoph Maria Herbst) und seinem Team eskaliert schnell. Foto: Made for Films/S. Rabold

Vor 20 lernte Deutschland Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) und sein Team der CAPITOL-Versicherung kennen. Damals gab es noch nichts Veganes in der Kantine und Mobbing war Breitensport im Büro. Seither hat sich die Arbeitswelt enorm verändert.

Stromberg auch? Berthold „Ernie“ Heisterkamp (Bjarne Mädel), Tanja und Ulf Steinke (Diana Staehly und Oliver Wnuk), Jennifer Schirrmann (Milena Dreissig) und Bernd Stromberg, sie alle treffen noch einmal aufeinander. Wie bei einer Familienfeier gibt es eine Mischung aus Nostalgie und Alkohol, alten Rechnungen und neuen Vorwürfen. So eskaliert das Wiedersehen schnell.

„Teresa – Ein Leben zwischen Licht und Schatten“ über eine Ikone

Teresa (Noomi Rapace) hat ein klares Ziel vor Augen, aber der Weg dorthin ist beschwerlich.Teresa (Noomi Rapace) hat ein klares Ziel vor Augen, aber der Weg dorthin ist beschwerlich. Foto: Vuelta Germany

Kalkutta, Indien, August 1948. Teresa (Noomi Rapace, „Prometheus“) Oberin des Ordens der Schwestern von Loreto, wartet gespannt auf den Brief, der es ihr erlaubt, ihr Kloster zu verlassen. Sie will einen neuen Orden gründen als Antwort auf den Ruf, den sie von Gott erhalten hat. Und gerade als alles bereit zu sein scheint, steht sie vor einem Dilemma, das am wichtigsten Wendepunkt in ihrem Leben ihre Ambitionen und ihren Glauben herausfordert.

Regisseurin Teona Mitevska („Gott existiert“) inszeniert die sieben Tage vor ihrer Ordensgründung, bevor Teresa zur katholischen Ikone wird. Ein schonungsloser Blick auf religiöse Berufung und Schwesternschaft und ein eindringliches Portrait der kompromisslosen Hingabe von Mutter Teresa.

DEL 2: EHC Freiburg holt Juraj Faith als neuen Cheftrainer

Juraj FaithJuraj Faith ist der neue Cheftrainer des EHC Freiburg. Foto: EHC Freiburg

Die Wölfe Freiburg habe einen neuen Mann hinter der Bande: Drei Wochen nach der Entlassung von Martin Stloukal übernimmt der 49-jährige Juraj Faith beim EHC. In Freiburg ist er kein Unbekannter.

Juraj Faith, geboren am 14. März 1976 im slowakischen Košice, war als Spieler unter anderem für namhafte Klubs in der slowakischen Extraliga aktiv. Auch das Trikot der Wölfe Freiburg trug er bereits, als er 2003/04 in der DEL auflief und 2012/13 den Kader noch einmal für die Playoffs verstärkte.

In seiner Heimatstadt Košice führte er sein Team als Kapitän zum slowakischen Meistertitel 2009. Seine aktive Spielerlaufbahn beendete er im Jahr 2017. „Wir sind überzeugt, mit Juraj einen Trainer gefunden zu haben, der nicht nur sportlich und fachlich überzeugt, sondern auch menschlich hervorragend in unsere Mannschaft passt,“ sagt Sportdirektor Peter Salmik, „seine Philosophie und seine Führungskompetenz sind genau das, was wir brauchen, um wieder erfolgreich zu sein.“

Nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn widmete sich Faith seiner Trainerlaufbahn. Über den Nachwuchs seiner Heimatstadt sammelte er als Co-Trainer bereits früh Trainererfahrung in der höchsten slowakischen Spielklasse, wo er in der Saison 2022/23 auch einen Posten als Cheftrainer des HC Presov übernahm. Nach einer weiteren Station bei HK 32 Liptovsky Mikulas war er zuletzt beim HK Dukla Michalovce als Cheftrainer in der Extraliga aktiv.

Juraj Faith wird bereits heute das Training der Mannschaft übernehmen und am Freitag mit dem Team zum Auswärtsspiel nach Weißwasser reisen. Sein erstes Heimspiel in der Echte Helden Arena erwartet ihn dann am Sonntag, 18.30 Uhr gegen die Kassel Huskies.

Feuerwehren erhalten neue Erkundungswagen für den Katastrophenschutz

Die ersten sieben neuen Erkunder sind eingetroffen. Foto: Bernd PetersDie ersten sieben neuen Erkunder sind eingetroffen. Foto: Bernd Peters

Regierungspräsident Carsten Gabbert übergab am Montag die ersten sieben von insgesamt zehn neuen CBRN-Erkundungswagen, kurz Erkunder genannt, an die Feuerwehren im Regierungsbezirk Freiburg. Mit den Fahrzeugen können chemische, biologische, radiologische und nukleare (CBRN) Gefahren aufgespürt und gemessen werden. Die neuen Erkunder ersetzen die erste Erkunder-Generation, die in den frühen 2000er-Jahren in Dienst gegangen war. „Technisch liegen da Welten dazwischen. Etwa wie zwischen einem alten Nokia-Handy von damals und einem aktuellen Smartphone“, sagte Gruppenführer Thomas Meier von der Freiwilligen Feuerwehr in Kenzingen. „Nach 23 oder 24 Jahren waren aber auch die Fahrzeuge selbst und nicht nur die EDV an Bord nicht mehr auf dem aktuellen Stand“, ergänzt Daniela Mösch, Katastrophenschutzreferentin am Regierungspräsidium Freiburg. Pro Landkreis wird der Erkunder bei einer Feuerwehr fest stationiert, wo entsprechend ausgebildete Feuerwehrleute für das Fahrzeug verantwortlich sind, die im Notfall von der betroffenen Region angefordert werden können. Die Beschaffungskosten pro Fahrzeug liegen bei 311.000 Euro. Bis Dezember sollen alle zehn Fahrzeuge im Regierungsbezirk überstellt werden.

Bernd Peters

1,43 Milliarden Euro in 30 Jahren: S-Immo der Sparkasse Freiburg feiert Geburtstag

Sparkassen Immo FreiburgSeit Jahresbeginn befindet sich der neue Hauptstandort der S-Immo in der Gauchstraße 3. Foto: Joers

Die Immobiliengesellschaft der Sparkasse Freiburg (S-Immo) feiert ihr 30-Jähriges. Als erste Immobilien-Vertriebs-Gesellschaft der Sparkassen in Baden-Württemberg betrieb sie 1995 Pionierarbeit. Heute vermarktet das Team von Geschäftsführer Oliver Kamenisch jährlich Immobilienwerte im Millionenbereich – und verfügt über viel Erfahrung, auch bei komplexen Projekten.

30 Jahre nach den Anfängen unter Gründungsgeschäftsführer Thomas Schmidt betreut inzwischen ein 14-köpfiges Team um Geschäftsführer Oliver Kamenisch die Kundenwünsche. Und in drei Jahrzehnten S-Immo sind beeindruckende Zahlen erzielt worden: „Seit der Gründung am 1. Juli 1995 haben wir bis zum 30. Juni 2025 insgesamt rund 5.500 Immobilien in einem Gesamtwert von 1,43 Milliarden Euro vermittelt!“, blickt Kamenisch zurück.

Historische Entwicklung

Die Umsätze der S-Immo haben sich im Laufe ihrer Geschichte vervielfacht: Im Gründungsjahr 1995 lag das Volumen der betreuten Immobilienwerte bei rund 11 Millionen Euro, im Jahr darauf bei 29 Millionen Euro und 2006 bei 41,8 Millionen Euro. 2015 und 2016 waren die bisherigen Rekordjahre: Mit Projekten auf dem Güterbahnhofsareal kletterte der Umsatz der S-Immo auf 71 bzw. 82 Millionen Euro.

Oliver Kamenisch ist seit 2017 Geschäftsführer der S-Immo-GmbH und betreut mit einem 14-köpfigen Team die Anliegen der Kunden. Foto: Sparkasse

Aktuelle Zahlen

Im laufenden Jahr hat die Immobiliengesellschaft der Sparkasse Freiburg bis Ende August Immobilienumsätze von gut 49 Millionen Euro verbucht. „Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem wir rund 39 Millionen Euro erzielt haben, entspricht das einer Umsatzsteigerung von 25 Prozent“, so Kamenisch. 2024 wurde ein Gesamtumsatz von 63,3 Millionen Euro erreicht. Über die aktuelle Marktsituation sagt der S-Immo- Geschäftsführer: „Bei der Preisentwicklung ist ein Sockel erreicht und es gibt eine Seitwärtsbewegung bzw. leichte Preissteigerungen seit Januar 2024.“ Während bei Neubauten die Nachfrage ungebrochen sei, würde sich Kamenisch bei Altbauten größere Kaufanreize seitens der Politik wünschen. „Viele Käufer warten auf Förderprogramme“, so der Immobilienexperte.

Aktuelle Highlights

Pünktlich zum Jubiläumsjahr kümmert sich die S-Immo um den derzeit größten Auftrag der Firmengeschichte: Ein aktueller Großauftrag mit der Vermarktung von ca. 100 Immobilien unterschiedlicher Art aus einer Insolvenzmasse, unter Beteiligung mehrerer Gläubigerbanken und dutzender privater Gläubiger. „Das macht Spaß, ist für uns aber kein normaler Auftrag. Vor allem die Informationsbeschaffung über die Immobilien ist eine große Herausforderung“, erzählt Kamenisch. Bis Ende 2026 soll alles abgearbeitet sein. Parallel dazu läuft selbstverständlich die Begleitung der weiteren aktuellen Neubauprojekte.

Welche Vorteile bietet S-Immo ihren Kunden?

Das große Pfund des S-Immo-Teams ist seine langjährige Erfahrung und die profunde Ausbildung der Makler. Dazu gehören auch regelmäßige Fortbildungen von jährlich 15 Stunden. „Das ist ein Qualitätsmerkmal. Unsere Makler sind auf dem Laufenden, gut geschult und halten die gesetzlichen Vorgaben ein“, betont Oliver Kamenisch. Die seriöse und gesetzeskonforme Beratung sorgt letztlich für eine hohe Vertrauensbasis.

Ausblick auf die Zukunft

Auch wenn in Freiburg aktuell nicht viele Neubauobjekte auf dem Markt kämen, blickt Kamenisch für die S-Immo-GmbH zuversichtlich in die Zukunft. Auch sei es positiv, dass mit Kleineschholz und Dietenbach zwei größere Baugebiete in Sicht sind. „Angesichts unserer aktuellen Projekte bin ich sehr optimistisch – sowohl für unser Geschäft als auch für den Freiburger Immobilienmarkt insgesamt“, sagt Kamenisch.

Info: Sparkassen-Immobilien-Gesellschaft mbH, Gauchstraße 3, 79098 Freiburg, 0761 / 219-0, info@s-
immobilien-freiburg.de. Mehr unter www.s-immobilien-freiburg.de
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Die Alte Wache in Freiburg hat einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Rotteckring

Alte Wache FreiburgWeihnachtliche Atmosphäre genießen – am Stand der Alten Wache am Rotteckring. Foto: Alte Wache

Der „Winter Marie“-Stand der Alten Wache ist längst einer der festen Treffpunkte auf dem eihnachtsmarkt. In Nachbarschaft zu Flammlachs und Würstchen ist hier eine Genussinsel entstanden, die zum Verweilen einlädt.

Wie jedes Jahr wurden für die „Winter Marie“ – rot, weiß, rosé und alkoholfrei – hochwertige Weine des Jahrgangs 2024 mit ausgewählten Gewürzen verfeinert. Für ein noch angenehmeres Ambiente sorgen eine stimmungsvolle Lichterdekoration und mehr beschirmte Tische am Stand der Alten Wache.

Wer es etwas ruhiger mag, kann die „Winter Marie“ auch vor der festlich dekorierten Alten
Wache genießen – mit Blick auf den Münsterplatz. Und das sogar bis zur Fastnacht im Februar 2026.
Reservierungen für Gruppen sind sowohl auf dem Weihnachtsmarkt als auch vor der Alten Wache möglich (info@alte-wache.com).