Christian Müller ist stolz auf die renommierte Auszeichnung. Foto: CMI
Das Immobilienunternehmen Christian Müller Immobilien aus Kirchzarten hat das begehrte Qualitätssiegel der Immobilienbranche „Bellevue Best Property Agent 2026“ erhalten. Das Immobilienmagazin Bellevue würdigt seit 2006 mit der Auszeichnung, die oft als „Oscar der Immobilienbranche“ bezeichnet wird, jährlich die besten Immobilienunternehmen aus aller Welt.
Die Auswahl trifft eine unabhängige Expertenjury. „Diese Anerkennung bestätigt unsere kontinuierliche Erfolgsgeschichte, unsere fachliche Expertise und unser Engagement für herausragenden Kundenservice“, sagt Christian Müller.
Von links: Julian Semet (ADAC Südbaden), Rolf Köchl (ADAC Südbaden), Svetlana Gais (Milchladen) und Jens Müller (Schwarzwaldmilch-Gruppe). Foto: ADAC Südbaden
Der ADAC Südbaden baut sein Netz an Radservice-Stationen weiter aus. In Freiburg hat der Mobilitätsclub zusammen mit der Schwarzwaldmilch GmbH vor dem Milchladen des Unternehmens eine neue ADAC Radservice-Station eröffnet. Damit sind in Freiburg zwei gelbe Fahrrad-Reparatursäulen in Betrieb – eine weitere befindet sich vor der Hauptgeschäftsstelle des Schwarzwaldvereins am Schlossbergring 15. Radfahrerinnen und Radfahrer können an der Station in der Haslacher Straße während der Öffnungszeiten des Milchladens (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Samstag 8 bis 14 Uhr) kleinere Reparaturen am Fahrrad, aber auch an Kinderwagen, Skateboards oder Rollstühlen selbst vornehmen – kostenlos und unabhängig von einer ADAC Mitgliedschaft.
Die Reparatursäule ist mit einer Aufhängevorrichtung für Fahrräder sowie hochwertigem Werkzeug wie einer Luftpumpe, Reifenheber, verschiedenen Schraubendrehern, Rollengabelschlüssel und Inbus-Multitool ausgestattet. Radfahrende können damit einen platten Reifen, lockere Schrauben oder einen falsch eingestellten Sattel beheben. Ein QR-Code auf der Säule führt zu Erklärvideos über die Nutzung des Werkzeugs. Sollte die Reparatur vor Ort einmal nicht möglich sein, können Radfahrende die ADAC Pannenhilfe rufen. Seit 2022 bietet der ADAC die Fahrrad-Pannenhilfe in seiner Mitgliedschaft an. Die Radservice-Stationen ergänzen das Angebot.
Agnes (Jessie Buckley) und Williams (Paul Mescal) Liebe wird auf eine
harte Probe gestellt, als ihr Sohn stirbt. Foto: Focus Features
In „Hamnet“ erzählt Oscar-Preisträgerin Chloé Zhao („Nomadland“) auf überwältigende Weise eine zutiefst menschliche Geschichte über Liebe, Verlust und die Beständigkeit der Kunst. Der Film wurde beim diesjährigen Toronto International Film Festival mit dem renommierten Publikumspreis ausgezeichnet.
In der Verfilmung des gefeierten Romans von Maggie O’Farrell, die gemeinsam mit Chloé Zhao auch das Drehbuch verfasste, wird die Geschichte von William Shakespeares Familie erzählt. Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes (Jessie Buckley) erlebt man, wie sie sich in den großen Barden (Paul Mescal) verliebt. Sie kümmert sich um die drei gemeinsamen Kinder, während er in London an seinen Theaterstücken arbeitet. Als ihr einziger Sohn Hamnet (Jacobi Jupe) im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben kommt, droht ihre große Liebe zu ersticken. Mitten in dieser furchtbaren persönlichen Tragödie beginnt Shakespeare in tiefer Verzweiflung und Trauer, „Hamlet“ zu schreiben, eines der großen Dramen der Literaturgeschichte.
Der titelgebende Roman von Maggie O’Farrell wurde 2020 veröffentlicht, erhielt euphorische Kritiken und gewann den britischen Women’s Prize for Fiction sowie den amerikanischen National Book Critics Circle Award. Produziert wurde „Hamnet“ von Liza Marshall, Pippa Harris und Nicolas Gonda sowie von den beiden Oscar-Gewinnern Sam Mendes und Steven Spielberg.
Chloé Zhao konnte ein hochkarätiges Ensemble für ihren Film gewinnen, der auf dem Toronto International Film Festival 2025 mit dem renommierten Publikumspreis ausgezeichnet wurde. In den Hauptrollen spielen Jessie Buckley („Die Aussprache“) und „Gladiator“-Star Paul Mescal („All of Us Strangers“). An ihrer Seite sieht man unter anderem Emily Watson („Dune: Prophecy“) und Joe Alwyn („Der Brutalist“). (fwb)
Der LAPD-Detective Chris Raven (Chris Pratt) soll seine Frau ermordet haben. Foto: Sony Pictures
In naher Zukunft, die von einer nahezu vollständigen Überwachung geprägt ist, steht ein LAPD-Detective (Chris Pratt, „Guardians of the Galaxy“) wegen Mordes an seiner Frau vor Gericht. Er hat genau 90 Minuten Zeit, um seine Unschuld gegenüber einer fortschrittlichen KI-Richterin (Rebecca Ferguson, „Dune“) zu beweisen, für deren Entwicklung er sich einst eingesetzt hat, bevor diese über sein Schicksal entscheidet..
Dieser packende Science-Fiction-Thriller, der den Einsatz künstlicher Intelligenz auf drastische Weise hinterfragt, entfaltet eine beklemmende Spannung, die mit jeder Minute weiter zunimmt.
Fahnen wie hier, aber auch Banner wird es am Donnerstag nur eingeschränkt geben. Foto: Bernd Weissbrod / DPA
Am Donnerstag (18.45 Uhr), trifft der SC Freiburg auf den israelischen Verein Maccabi Tel Aviv. Das Spiel gilt als Hochrisiko-Spiel – der SC Freiburg hat Einlasskontrollen verschärft. Für die Polizei und das städtische Amt für Brand- und Katastrophenschutz ist es der größte Einsatz seit dem Papstbesuch 2011.
Es ist das vorletzte Europa-League-Spiel für den SC Freiburg. Doch nicht nur sportlich ist das Spiel für Freiburg sehr wichtig, denn das Spiel gegen den israelischen Verein Maccabi Tel Aviv wird von der aktuellen weltpolitischen Lage überschattet. „Aufgrund der Gesamtsituation handelt es sich für uns um eine besonders herausragende Einsatzlage“, so Polizeipressesprecher Michael Schorr. Eine konkrete Gefährdungserkenntnis liege nicht vor, dennoch steht die Polizei aufgrund der „recht hohen abstrakten Gefährdung“ mit einer vierstelligen Anzahl an Kräften im Einsatz. „Das Polizeipräsidium Freiburg hat auch das mit dem Nahostkonflikt verbundene hohe Emotionalisierungs- und Mobilisierungspotenzial fest im Blick.“
Im November 2024 war es beim Spiel zwischen Maccabi Tel Aviv und dem niederländischen Verein Ajax zu Ausschreitungen gekommen. Das Spiel zwischen Aston Villa und Maccabi wurde im Anschluss aus Sicherheitsgründen ohne israelische Fans ausgetragen.
Für das Spiel am kommenden Donnerstag sind ebenfalls Proteste angemeldet: Eine Demonstration mit Bezug zum Spiel fange gegen 16.30 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge an, anschließend findet ein Aufzug auf den Stühlinger Kirchplatz statt. Rund 200 Personen werden erwartet, so das Amt für Brand- und Katastrophenschutz, das die Versammlungsfreiheit auch am 22. Januar gewährleisten wolle. „Friedlicher Protest ist nicht nur erlaubt – er ist gelebte Demokratie und das schützen wir“, so auch die Polizei.
Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz wird an diesem Tag mit einer vierstelligen Zahl vorwiegend ehrenamtlicher Kräfte im Einsatz sein – auch aus dem benachbarten Ausland sind Hilfsorganisationen im Einsatz. Der Einsatz der rund 2.000 Polizisten, die teils auch aus benachbarten Bundesländern kommen, soll Grenzen für Hass und Gewalt jeglicher Art setzen, so Schorr. „Wie für die Polizei ist es auch für das städtische Amt für Brand- und Katastrophenschutz der größte Einsatz seit dem Papstbesuch 2011“, so Pressesprecherin Martina Schickle.
Auch für das Spiel in Freiburg gab es einen Petition, die den Ausschluss von israelischen Fans forderte: Rund 1.400 Personen haben bisher unterschrieben. Der SC entschied sich gegen einen Ausschluss: „Der SC Freiburg steht für eine gelebte Fankultur und das verbindende Element des Fußballs – gerade in einem europäischen Club-Wettbewerb“, so ein Sprecher des SC. Ein Ausschluss sei keine geeignete Maßnahme. „Fußball soll immer verbinden, niemals trennen. Dieser Anspruch prägt sämtliche Vorbereitungen rund um das Spiel“, so auch SC-Vorstand Oliver Leki.
Auf Grenzen überschreitende Botschaften, von denen in der Petition die Rede ist, werde man angepasst an die jeweilige Situation reagieren. Generell sei außerhalb der Südtribüne mit den Blöcken S, C, F, E und V und des Gästefanbereichs das Mitführen und Präsentieren von Fahnen, Bannern und Schildern nicht gestattet, so der Sprecher. Und: „Grundsätzlich ist der Ordnungs- und Sicherheitsdienst angehalten, sofort gegen jegliche Form von Störung oder provozierendem Verhalten auf den Zuschauerrängen einzuschreiten.“ Das Tragen von Fantrikots, Fanschals und Fanmützen bleibt in allen Stadionbereichen erlaubt.
Dass das Thema Sicherheit bei diesem Spiel anders gehandelt wird, als sonst, zeigte auch eine polizeiliche Zuverlässigkeitsüberprüfung, die alle beruflich eingesetzten Personen durchlaufen mussten. Laut Aussage des SC seien dies rund 2.000 Personen gewesen. Auch auf verlängerte Einlasskontrollen weist der SC hin: Der Zugang zum Stadion wird ab 16.45 Uhr möglich sein (Anpfiff ist um 18.45 Uhr), eine frühe Ankunft wird empfohlen – gerade aufgrund möglicher Verkehrsbehinderungen und die verlängerten Einlasskontrollen. Der SC weist ausdrücklich darauf hin, dass diese kurz vor Spielbeginn nicht verkürzt oder beschleunigt werden können.
Das Mitführen von Taschen und Rucksäcken jeder Art – auch Bauchtaschen – ist untersagt. Der SC weist darauf hin, dass Hygieneprodukte in allen Damentoiletten kostenlos verfügbar sind. Stichprobenartig werden Metalldetektoren zum Einsatz kommen. Auch erfolgt eine strikte Trennung der Tribünen, weshalb die Zuschauerinnen und Zuschauer gebeten werden, ausschließlich den auf der Eintrittskarte vermerkten Eingang zu wählen. Bei unkooperativem Verhalten kann noch am Einlass Hausverbot für den Spieltag ausgesprochen werden.
Info: Für die Freiburgerinnen und Freiburger kann es am Spieltag zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Zudem hat die Stadt Freiburg an diesem Tag ihr Bürgertelefon (0761 201-0) bis 21 Uhr verlängert.
Peter Shaw (Nevio Wendt), Justus Jonas (Julius Weckauf) und Bob Andrews (Levi Brandl) stoßen auf einen Geheimbund.
Foto: Wiedemann und Berg Film GmbH
Die Sommerferien haben begonnen und Die drei ??? wollen einen Roadtrip unternehmen. Doch gerade als Justus Jonas (Julius Weckauf), Peter Shaw (Nevio Wendt) und Bob Andrews (Levi Brandl) aufbrechen wollen, klingelt in der Zentrale das Telefon und ein unbekannter Anrufer übergibt dem Detektiv-Trio ihren neuesten Fall. Da sind die Urlaubspläne natürlich schnell vergessen.
Die drei Jungs verfolgen die Spuren und stoßen auf den Geheimbund Sphinx rund um den mysteriösen Archäologie-Professor Phoenix (Andreas Pietschmann) und seinen Assistenten Olin (Jannik Schümann). Sphinx führt illegale Ausgrabungen durch und verkauft die so gestohlenen Kunstschätze. Bald starten sie eine Expedition zu der aktiven Vulkaninsel Makatao, die auch als die Toteninsel bekannt ist. Denn die dort gelegene Ruhestätte eines uralten Volkes soll mit einem Fluch belegt sein: Niemand, der Makatao betritt, kommt lebend zurück. Warum begibt sich Sphinx auf eine so waghalsige Reise? Und was hat der erfolgreiche Unternehmer Joseph Saito Hadden (Simon Kluth) mit der Expedition zu tun?
Wie schon der zweite Teil der Filmreihe knüpft dieser an die Ereignisse der Vorgängerfilme an und präsentiert zugleich eine der erfolgreichsten Klassiker-Episoden der beliebten Bücher und Hörspiele rund um die drei jungen Detektive in einem modernen und neuen Gewand.
Die Hauptrollen spielen Julius Weckauf („Der Junge muss an die frische Luft“) als Justus Jonas und Anführer des berühmten Detektiv-Trios, Nevio Wendt („Rocca verändert die Welt“) als Peter Shaw und Levi Brandl als Bob Andrews. An ihrer Seite sind wieder Jördis Triebel („Dark“, „Babylon Berlin“) als Tante Mathilda, Florian Lukas („Good Bye, Lenin!“, „Absolute Giganten“) als Onkel Titus und Filip Schnack („In die Sonne schauen“) als Skinny Norris zu sehen. Tim Dünschede führte erneut Regie.
Hier nur eine Übung: Bei der Vorstellung des Projekts wurde gezeigt, wie die Freiburger Polizisten einen Angreifer mit dem Taser überwältigen. Foto: Schuh
Seit vergangenem Freitag sind Freiburger Polizisten auf Streife mit Tasern ausgestattet. Ein Pilotprojekt, das zeigen soll, ob diese praxistauglich sind und dabei helfen, Angreifer zu überwältigen – ohne dass dieser oder einer der Beamten schwerer verletzt wird.
Das Szenario, bei dem ein Taser eingesetzt werden könnte, sah beim Ortstermin in Umkirch zum offiziellen Start des Projekts am Freitag so aus: Der Besucher einer Kneipe hat zu viel getrunken und randaliert. Die Polizisten, die mit ihm sprechen, ignoriert er erst. Doch dann greift er nach einem Stuhl und nähert sich damit drohend den beiden Beamten. Einer von ihnen zückt den gelben Taser und warnt den aggressiven Mann, dass er gleich „Strom einsetzt“. Ein akustisches Signal ertönt und Lichtblitze gehen von dem Gerät aus. Doch das hält den Angreifer nicht ab, schließlich ruft der Polizist „Taser, Taser, Taser“. Die Elektroden treffen die Kleidung des Mannes und machen ihn sofort bewegungsunfähig. Er fällt auf den Boden, wo ihn die Polizisten überwältigen.
Kein geeignetes Mittel für Messerangriffe
Wie der Taser genau funktioniert, erklärte der Projektleiter und Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Freiburg Uwe Oldenburg. Bei dem werden zwei mit Widerhaken besetzte Elektroden ausgelöst, die in die Haut der getroffenen Person eindringen sollen. Diese Pfeile sind über dünne Drähte mit dem Taser verbunden. Die Drähte übertragen elektrische Impulse mit hoher Spannung und niedriger Stromstärke. Das soll dazu führen, dass der Angreifer schnell außer Gefecht gesetzt wird, ohne dass er schwere Verletzungen erleidet – denn der Taser wirkt auf das Nervensystem und lähmt den Körper sofort. So soll eine gefährliche Situation aus der Distanz entschärft und gleichzeitig die Sicherheit der Beamten erhöht werden.
Besonders bei statischen Einsätzen sei der Taser ein wirksames Mittel, für Messeangriffe – aus einer relativ kurzen Distanz und meist hochdynamisch – nicht. „In einer solchen Lage ist das sicherste Mittel für die Polizei, nicht zuletzt um sich und Dritte zu schützen, die Schusswaffe“, betonte Innenminister Thomas Strobl am Freitag.
Getestet werden die Taser bei den Streifenpolizisten der Reviere Freiburg-Nord und -Süd sowie Weil am Rhein und Titisee-Neustadt. „Freiburg ist ein heißes Pflaster mit einer hohen Kriminalität“, begründete Thomas Strobl die Entscheidung. Durch Titisee-Neustadt und Weil am Rhein werde auch der ländliche Raum miteinbezogen – bei letzterem spiele auch die Nähe zur Grenze eine Rolle.
„Wir möchten die Anwendung des Tasers im Alltag des Streifendienstes ausprobieren und anschließend die Ergebnisse evaluieren“, so Uwe Oldenburg. „Darüber hinaus wollen wir schauen, ob und wie sich der Taser bei der sogenannten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit des Polizeipräsidiums im Einsatz bewährt, also bei den Einheiten, die gewissermaßen zwischen Streifendienst und Spezialeinheiten in bestimmten Lagen unterstützen.“
Im ersten Jahr wird das Modell „Taser 7“ von Axon getestet – im zweiten Jahr soll es ein anderes werden. 40 Geräte – für 2.600 Euro pro Stück – wurden angeschafft. Falls der Taser im Praxistest überzeugt, könnte dieser flächendeckend bei Polizeistreifen im Land zum Einsatz kommen – allerdings frühestens 2028.
Projektleiter Uwe Oldenburg erklärte im Beisein von Innenminister Thomas Strobl (r.), wie der Taser funktioniert. Foto: Schuh
Kellerbrand in der Reutebachgasse: Beim Eintreffen der Einsatzkräfte kam bereits dichter Rauch aus einem Kellerfenster, so die Feuerwehr. Foto: Feuerwehr Freiburg
Ein Kellerbrand in der Reutebachgasse in Freiburg führte zu dichter Rauchentwicklung. Feuerwehrleute bringen eine Frau und ein Kleinkind in Sicherheit und löschen das Feuer in der Sauna.
Bei einem Kellerbrand in einem Wohnhaus in der Reutebachgasse in Freiburg sind am Donnerstagmorgen eine Frau und ein Kleinkind von der Feuerwehr gerettet worden. Wie die Feuerwehr mitteilt, war der Notruf über einen Brand in einer Sauna im Keller des Gebäudes am Samstag, 17. Januar um 8.54 Uhr eingegangen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe bereits dichter Rauch aus einem Kellerfenster und den beiden Zugängen des zweieinhalbgeschossigen Hauses gedrungen. Die Frau und das Kleinkind hätten sich zu diesem Zeitpunkt auf einem großen Balkon auf der Rückseite des Gebäudes befunden. Sie seien umgehend über eine tragbare Leiter in Sicherheit gebracht worden.
Die beiden Trupps unter Atemschutz hätten mit der Brandbekämpfung begonnen, während ein weiterer Trupp den verrauchten Treppenraum kontrolliert habe. Nach dem Löschen des Feuers sei das Gebäude mit einem Belüftungsgerät entraucht worden. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner seien vom Rettungsdienst betreut worden, das Kleinkind vorsorglich in eine Klinik gebracht worden. Die betroffene Haushälfte ist laut Feuerwehr derzeit unbewohnbar.
Diese vier Sportlerinnen stehen zur Wahl bei der Abstimmung zu Freiburgs Sportlerin des Jahres 2025 (von links): Jolanda Kallabis, Theresa Köhn, Leonie Schäfle und Nele Schutzbach. Fotos: Privat (3) / Más.Independent.UG
Freiburg sucht die Sportlerin, den Sportler und die Mannschaft des Jahres 2025. Die Galanacht des Sports am 14. März im Konzerthaus Freiburg bietet dafür den festlichen Rahmen. Hier stellen wir die nominierten Sportlerinnen vor, über die Sie, liebe Leserinnen und Leser, abstimmen können.
Die Galanacht des Sports am Samstag, 14. März im Konzerthaus Freiburg ist eines der letzten großen Gesellschaftsereignisse der Stadt Freiburg: Auf der jährlichen Eventnacht ehrt die Stadt Freiburg die erfolgreichsten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften und vergibt die städtischen Sportmedaillen für die herausragenden Leistungen des Jahres 2025 – eingerahmt in eine festliche Atmosphäre aus Showacts, DJ-Musik und Party bis in die Nacht hinein (Tickets gibt es unter www.galanacht-des-sports.de).
Die Sportlerwahl
Höhepunkt des Abends mit sportlichen Showacts, Livemusik und Tanz ist die Sportlerwahl, über deren Ausgang Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit abstimmen können. In den kommenden Wochen stellt der Freiburger Wochenbericht als offizieller Medienpartner die jeweils vier Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften vor, die von einer Jury vorab ausgewählt wurden – den Anfang in dieser Woche machen die nominierten Sportlerinnen.
Der Wahlmodus
Ihre Stimme zählt bei der Wahl zu Freiburgs Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2025. Neben dem Publikums-Voting wird zusätzlich eine Expertenjury aus dem Sportreferat der Stadt Freiburg, dem Sportkreis Freiburg und dem Freiburger Wochenbericht ihr Votum abgeben. Somit gewinnen die nominierte Sportlerin, Sportler und Mannschaft, die die meisten Wertungspunkte aus Publikums-Voting (50 Prozent) und Jury-Voting (50 Prozent) auf sich vereinen können. Gibt es einen Punktegleichstand, ist am Ende ausschlaggebend, wer mehr Stimmen aus der Publikumswahl erhalten hat.
So stimmen Sie ab
Für die Online-Abstimmung an der Sportlerwahl gehen Sie auf www.galanacht-des-sports.de und geben dort Ihre Stimme ab. Bis zum 2. März 2026 ist das Voting freigeschaltet.
Die Abstimmung erreichen Sie auch über den folgenden Link:
2025 war das Jahr von Jolanda Kallabis: Bei der deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Dresden lief die Läuferin der Freiburger Turnerschaft (FT) im Rennen über 1.500 Meter als erste Frau über die Ziellinie – deutsche Meisterin! Es war ihr erster Titel bei einer Freiluft-DM. Die 20-Jährige erlebte außerdem in Tokio ihre erste WM-Teilnahme. Dort schied sie im Vorlauf aus.
Theresa Köhn
Beim Orientierungstauchen legen Taucher unter Zeitlimit eine festgelegte Strecke unter Wasser zurück: Theresa Köhn vom SSV Freiburg bewies darin erneut ihre Klasse. Bei der Europameisterschaft gewann sie Silber im Short Race. Außerdem wurde sie in dieser Disziplin Deutsche Meisterin und gewann auch noch DM-Silber in der Disziplin Sternkurs. Zudem ist Köhn dreifache Landesmeisterin.
Leonie Schäfle
Unter Wasser an die europäische Spitze: Die Freiburgerin Leonie Schäfle gewann 2025 mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft den Europameistertitel im Unterwasserrugby (UWR). Bei der Europameisterschaft in Athen bezwang das deutsche Team Norwegen mit 1:0.
Nele Schutzbach
Skirennfahrerin Nele Schutzbach vom Gehörlosen Sportverein Freiburg knüpfte 2025 nahtlos an ihre bisherigen Erfolge an: Bei der Weltmeisterschaft fuhr die 18-Jährige gleich drei Mal zu Bronze – im Parallel-Slalom, im Slalom und in der Kombination. Im Super-G der Gehörlosen gelang ihr außerdem ein sechster Platz.
Der städtische Neujahrsempfang fand im Freiburger Konzerthaus statt. Foto: Joers
Rund 1.000 Gäste kamen am Mittwochabend zum Neujahrsempfang der Stadt Freiburg. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn betonte in seiner Rede die große Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Freiburger Bürgermeister-Riege und alle 48 Gemeinderäte, Wirtschafts -und Kirchenvertreter, Uniklinik-Chef Frederik Wenz, der neue Polizeipräsident Norbert Schneider, die Führung der Freiburger Feuerwehr, Alt-Politiker wie Gernot Erler und Otto Neideck, Ehrenbürger Wolfgang Jäger, der in Freiburg beheimate neue italienische Konsul Pietro Falcone, Sparkassen-Chef Daniel Zeiler oder der frühere SC-Freiburg-Trainer Volker Finke: Das Who-is-Who der Freiburger Stadtgesellschaft und darüber hinaus, sowie zufällig ausgewählte Bürger, hatte sich am Mittwochabend im Konzerthaus Freiburg eingefunden (die Fotos der Veranstaltung gibt es hier).
Nach einem musikalischen Opening durch den Freiburger Jazzchor, trat Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn ans Rednerpult. Der stellte angesichts der OB-Wahl in Freiburg am 26. April gleich zu Beginn seiner Rede klar, dass seine Neujahrs-Ansprache keine Wahlkampfrede sei: „Das hier ist der städtische Neujahrsempfang. Lehnen Sie sich also zurück und entspannen Sie sich.“
Stadt dessen sprach Horn in seiner Rede immer wieder über die immense Bedeutung von sozialem Engagement und gesellschaftlichem Zusammenhalt. „Freiburg ist eine besondere Stadt. Hier wird angepackt – füreinander und miteinander. Wir alle wissen: Nur zusammen kann man richtig was erreichen“, sagte der OB. „Die Hetzer und Spalter mögen vielleicht manchmal lauter sein, aber wenn wir zusammenhalten, sind wir viel stärker“, so Horn. Und um die Demokratie zu schützen, sei es vor allem „ganz entscheidend, wie sich jeder einzelne von uns verhält. Entscheidend ist doch, dass wir menschlich sind und menschlich bleiben“, sagte Horn. Lang anhaltenden Applaus von den rund 1.000 Zuhörern im Großen Saal erntete der OB, als er den Wunsch äußerte, „dass wir über Migration viel positiver und wertschätzender sprechen.“ Als Beispiel verwies er auf die Uniklinik in Freiburg, an der Menschen aus mehr als 100 Nationen arbeiteten. „Wie sollen wir denn ohne ausländische Fachkräfte den steigenden Bedarf an Pflegekräften für ältere Menschen decken?“, fragte Horn.
OB Horn: Freiburg hat die größe Wasserstoff-Flotte in Deutschland
Mit Blick auf 2026 versprach der Oberbürgermeister: „Wir investieren kräftig weiter.“ Als Beispiel nannte er die geplante weiterführende Schule am Tuniberg für 1.200 Schülerinnen und Schüler. Die 15 bis 20 Millionen Euro, die die Stadt Freiburg aus der Ausschreibung der städtischen Abfallwirtschaft ASF erlösen werde, fließen dann zu 100 Prozent in diesen Schulneubau. „Das ist eine klare Prioritätensetzung für Bildung.“ Auch die Digitalisierung der Klassenzimmer komme voran, bleibe aber ein Mammutprojekt. Schon jetzt seinen über 1.000 Klassenzimer digitalisiert. Auch in Kitas werde investiert. So öffnet Anfang Februar Freiburgs erste deutsch-italienische Kita im Güterbahnhofsareal und in Waltershofen entsteht für 10 Millionen Euro eine Kita für rund 100 Kinder. Auch Freiburgs Bemühungen, mehr Wohnraum für die Menschen zu schaffen, werde die Stadt weiter vorantreiben. Hier müsse die Politik „ihre Hausaufgaben machen – auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene. Das ist unglaublich wichtig für das Vertrauen in die Demokratie“, so Horn. Und voraussichtlich im März werde die ASF auf der Deponie Eichelbuck mit der Produktion ihres eigenen grünen Wasserstoffs beginnen, kündigte Horn an. Schon jetzt würden alle städtischen Müllfahrzeuge komplett mit Wasserstoff betrieben. „Damit hat Freiburg die größte Wasserstoff-Flotte in ganz Deutschland“, so Horn.
Horn, der während seiner Rede immer wieder mit einem am Rednerpult stehenden Blumenstrauß zu kämpfen hatte, der seinen gestikulierenden Händen im Weg war, sprach auch den Großbrand in Freiburg-Hochdorf im vergangenen Jahr an. Er dankte den über 1.000 Helfenden von Feuerwehr und Rettungskräften, die an diesem Tag rund um den Großbrand im Einsatz waren. „Und was war das für ein erster Arbeitstag“, sagte er zu Freiburgs neuem Feuerwehr-Chef Christian Emrich, der am Tag des Großbrands seinen Dienst in Freiburg angetreten hatte. Auch dafür gab es viel Applaus im Publikum.
Oberbürgermeister Martin Horn und Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, der im März nach über 20 Jahren aus dem Amt scheiden wird. Foto: Joers
Zwei engagierte Freiburgerinnen zeichnete Horn mit dem Goldenen Stadtsiegel aus: Annette Theobald, Mitbegründerin und 14 Jahre lang Vorsitzende des Freiburger Tafelvereins sowie Charlotte Niemeyer, die frühere Ärztliche Direktorin der Kinder- und Jugendklinik, die sich unermüdlich für den Klinikneubau an der Breisacher Straße eingesetzt hatte. Niemeyer warb in einer kurzen Dankesrede dafür, mit dem gleichen Engagement nun auch den dringen notwendigen Neubau der Tageskliniken der Kinder- und Jugendpsychiatrie voranzutreiben.
Standing Ovations für Bürgermeister Ulrich von Kirchbach
Hochemotional wurde es, als der OB den Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD) zu sich auf Bühne bat. Von Kirchbach, seit 2002 als Sozial- und Kulturbürgermeister im Amt, scheidet Ende März nach über 20 Jahren altersbedingt aus dem Amt aus. „Es fällt uns allen sehr schwer, Dich gehen zu lassen“, sagte Horn. Unter den Standing Ovations des Publikums erhielt von Kirchbach ein Dankesgeschenk, einen Biberschwanzziegel aus dem Augustinermuseum. Denn am 27. Februar wird das politische Schwergewicht Ulrich von Kirchbach als seine letzte große Amtshandlung das Museum nach Jahrzehnten des Umbaus endlich feierlich eröffnen dürfen. Und auch Finanz- und Feuerwehrbürgermeister Stefan Breiter (CDU), der ebenfalls am 31. März aufhört, erhielt ein Abschiedsgeschenk – einen Bohrkern des künftigen, neuen Rettungszentrums in der Hauptfeuerwache, wo am Donnerstag großes Richtfest gefeiert wurde.
Zum Abschluss seiner Rede sprach Horn die nahenden Wahlkämpfe rund um die Landtagswahl und die OB-Wahl an und sagte: „Ich wünsche uns allen faire Wahlkämpfe. Und eine hohe Wahlbeteiligung. Vor allem aber wünsche ich mir, dass wir in Freiburg weiterhin füreinander da sind“, so der OB.