Bei der Eröffnung am Freitag war mächtig was los. Foto: Joers
Erstmals gibt es auf einer städtischen Sportanlage in Freiburg einen öffentlichen Boxsack. Beeindruckend ist auch das finanzielle Engagement, das den vielseitigen Sportmix auf der Anlage an der Staudinger Schule überhaupt erst ermöglichte.
In nur fünf Monaten Bauzeit ist an der Staudinger-Schule im Freiburger Stadtteil Haslach aus einem alten Bolzplatz eine moderne Sport- und Freizeitfläche entstanden. Das Besondere: An den Baukosten in Höhe von rund 600.000 Euro beteiligte sich zu 50.000 Euro der SC Freiburg und zu je 25.000 Euro die Firmen Jobrad und Lexware. Den Rest bezahlte die Stadt. „Eine solche Unterstützung ist keineswegs selbstverständlich“, freute sich Oberbürgermeister Martin Horn bei der feierlichen Einweihung am Freitag.
Freiburgs erster öffentlicher Boxsack zog die Blicke auf sich. Foto: Joers
Die inklusive Sportfläche verfügt über zwei Fußballplätze (einen mit Basketballkörben), eine Calisthenics-Anlage, eine asphaltierte Pumptrack-Anlage für BMX-Räder und Rollerfahrer, ein rollstuhlgerechtes Sechs-Meter-Trampolin und über Freiburgs ersten öffentlichen Boxsack. Laut der zuständigen Planerin Anja Bartsch vom Garten- und Tiefbaumt werden auch noch zwölf Bäume gepflanzt. Im Vorfeld der Planungen für die neue Fläche habe es auch eine Kinder- und Jugendbeteiligung gegeben, bei der die Wünsche der Jugendlichen gesammelt wurden. „Mehr Vielfalt“ sei dabei mit am häufigsten genannt worden, so Bartsch.
Als SC Freiburg möchten wir gezielt die sportliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern – und dafür schaffen wir entsprechende Bewegungsräume in der Region“, sagt SC-Vorstand Oliver Leki. Eine weitere solche Sportfläche an der Wirthstraße sei bereits in Planung, so Leki.
Auch ein Pumptrack ist Teil der Anlage, auf der früher nur ein alter Bolzplatz war. Foto: JoersSie gaben den offiziellen Startschuss für die Anlage (v.l.n.r.): Sandra Prediger (Mitgründerin von Jobrad), OB Martin Horn, Lexware-Geschäftsführer Christian Steiger und SC Freiburg-Vorstand Oliver Leki. Foto: Joers
Der Ex-Revolutionär Bob (Leonardo DiCaprio) macht sich auf die verzweifelte Suche nach seiner verschwundenen Tochter. Foto: Warner Bros.
Absurder Actionthriller von Paul Thomas Anderson, der jetzt schon als Oscar-Kandidat gilt: Als ihr Erzfeind nach 16 Jahren wieder auftaucht, findet sich eine Gruppe ehemaliger Revolutionäre rund um Bob Ferguson (Leonardo DiCaprio), nach langer Zeit wieder zusammen, um dessen Tochter zu retten.
Der abgehalfterte Revolutionär Bob (Leonardo DiCaprio, „The Revenant – Der Rückkehrer“) fristet sein Dasein in einem Rausch aus Drogen und ständiger Paranoia. Eine der wenigen Konstanten in seinem Leben, weit abseits der Gesellschaft, ist seine temperamentvolle, unabhängige Tochter Willa (Chase Infiniti, „Aus Mangel an Beweisen“).
Als sein Erzfeind ICE (Sean Penn, „Mystic River“), ein rassistischer, ehemaliger Colonel der US-Einwanderungsbehörde, nach 16 Jahren plötzlich wieder auftaucht und Willa verschwindet, macht sich der ehemalige Aktivist verzweifelt auf die Suche nach ihr. Vater und Tochter müssen sich dabei den Konsequenzen stellen, die aus Bobs einstigen Handlungen erwachsen sind. In weiteren Rollen sind Regina Hall („Girls Trip“), Alana Haim („Licorice Pizza“), Teyana Taylor („A Thousand and One“), Wood Harris („The Wire“), Benicio del Toro („Sicario“) und Shayna McHayle („Incredible Jessica James“) zu sehen. Geschrieben und inszeniert wurde der skurrile Actionthriller vom neunfach Oscar-nominierten Paul Thomas Anderson („Licorice Pizza“).
Der Film gilt schon jetzt als heißer Kandidat für den Oscar und die ersten Reaktionen sind begeistert. „Ein absolutes Meisterwerk. Aufregend, unerwartet und urkomisch“ oder „Andersons wahrscheinlich witzigster Film mit fantastischer Action“, heißt es hier. Auch Kultregisseur Steven Spielberg war bei der Premiere dabei. „Was für ein wahnsinniger Film, oh mein Gott! Es gibt in der ersten Stunde mehr Action als in allen anderen Filmen zusammen, die du je inszeniert hast“, lobte Spielberg im Gespräch mit Anderson. „Alles daran ist wirklich unglaublich. Es ist eine Mischung aus Dingen, die so bizarr und gleichzeitig so relevant sind.“
Auf der künstlichen Surfwelle von Irie Surf findet die DM statt. Foto: Irie Surf
Sportliches Highlight im Industriegebiet Nord: Auf der künstlichen Surfwelle von Irie Surf findet dort am kommenden Samstag und Sonntag die Deutsche Meisterschaft mit über 70 Teilnehmern statt.
Der Deutsche Wellenreitverband (DWV) lädt am kommenden Wochenende zur 6. offiziellen Deutschen Meisterschaft im Rapid Surfing nach Freiburg. Am 27. und 28. September 2025 treten über 70 Teilnehmer in acht Divisionen auf der künstlichen Surfwelle im Industriegebiet Nord gegeneinander an. Zwei Wochen nach den Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten folgt nun damit in Freiburg das urbane Surf-Highlight des Jahres.
Der Eintritt ist frei
Am Samstag starten die Qualifikationsrunden, am Abend gibt es einen Surf-Talk live auf Twitch (Podcast-Reihe „Flut & Flow“). Am Sonntag folgen ab 9 Uhr die Finals – ebenfalls live auf Twitch gestreamt. Parallel dazu können Fans das Event über das Online-Scoring verfolgen. Der Zugang zur Deutschen Meisterschaft ist komplett kostenlos. Neben einem breiten kulinarischen Angebot gibt es auch ein Rahmenprogramm für die jüngsten Gäste.
Miriam (Tomomi Themann) wohnt bei ihrer Freundin Ida (Emilia Maier) und bekommt ein eigenes magisches Tier. Foto: Leonine Filmverleih
Mit „Die Schule der magischen Tiere vier“ kommt der langersehnte neue Teil der Erfolgsreihe in die Kinos. Miriam (Tomomi Themann) wohnt bei ihrer Freundin Ida (Emilia Maier) und geht in dieser Zeit mit ihr auf die Wintersteinschule. Sie weiß nichts von der magischen Gemeinschaft.
Doch gleich an ihrem ersten Schultag übergibt Mr. Morrison (Milan Peschel) der Klasse zwei neue magische Tiere: Max (Thilo Fridolin Matthes) erhält die Eule Muriel (Stimme: Annett Louisan) und zu Miriams größten Erstaunen bekommt sie den energiegeladenen Koboldmaki Fitzgeraldo. Dann findet Ida heraus, dass die Winter-steinschule geschlossen werden soll. In der Schulchallenge erkennen Ida und ihre Klasse ihre letzte Chance, die magische Gemeinschaft zu retten.
Kulinarik und Mode an zwei Veranstaltungstagen im Herzen der Altstadt. Foto: Philipp Kupfer
Das Fashion & Food Festival kommt am Wochenende wieder nach Freiburg. Seit fünf Jahren verbindet das bewährte Konzept erfolgreich Kulinarik und Mode an zwei Veranstaltungstagen. Das Pre-Opening am Donnerstag erlaubt Einblicke in erste Highlights.
Am Freitag, 26. September und Samstag, 27. September, ist es wieder so weit: Beim Fashion & Food Festival Freiburg werden Freiburgs Straßen zu einer großen Bühne für Mode und Genuss. Über zwei Tage und drei Abende hinweg erwartet Besucherinnen und Besucher eine spannende Mischung aus 40 Fashion-Shows, vielfältigen gastronomischen Highlights, zahlreichen Händleraktionen und einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm. Das Festival wird erstmals federführend von der Stadtinitiative Gemeinsam Freiburg e.V. in Kooperation mit der FWTM organisiert.
Den Auftakt bildet das Pre-Opening am Donnerstag, den 25. September: Ab 19 Uhr wird die Schlossbergtreppe zum Laufsteg, auf dem die Händlerinnen und Händler der Konviktstraße ihre neuesten Kollektionen präsentieren. Offiziell eröffnet wird das Fashion & Food Festival dann am Freitag, 26. September, um 15.30 Uhr. Auf dem großen Laufsteg am Münstermarkt geben Oberbürgermeister Martin Horn zusammen mit Freiburgs Breuninger-Chef David Lehr, Vorstandsvorsitzender der Stadtinitiative Gemeinsam Freiburg e.V. und FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme den offiziellen Startschuss für das vielfältige Programm, das sich über die gesamte Innenstadt erstreckt.
Showacts, Mode und Genuss
Highlight am Freitagnachmittag ist das Showcooking mit Mira Maurer in der Plaza Food Boutique. Das neue Food Pop-up in der Schusterstraße feiert am Festivalwochenende seinen Kick-off und bringt eine neue Form des bewussten und klimafreundlichen Genusses in die Altstadt.
Mit Zaubershows, Kinderdisco und Mitmachprogramm für die kleinen Besucherinnen und Besucher machen Kartoffelmarkt und Schwarzwald City besonders familienfreundliche Angebote. Zum Abschluss des Festivals findet am Samstagabend, dem 27. September, eine After-Show-Party ab 22 Uhr im Karree am Fahnenbergplatz 3 statt, bei der bis in die Nacht gefeiert werden kann.
Der gesamte Nahverkehr der VAG kann am Samstag, dem 27. September in der Innenstadt kostenfrei mit einem Online-Festival-Code genutzt werden. Die Anzahl der kostenfreien Fahrscheine in der VAG App ist begrenzt.
Ash (Riz Ahmed) soll eine Whistleblowerin beschützen.
Foto: Leonine Filmverleih
Ash (Riz Ahmed, „Der Phönizische Meisterstreich“) ist ein sogenannter „Fixer“, spezialisiert darauf, lukrative Abfindungen zu vermitteln zwischen korrupten Unternehmen und Whistleblowern, die unliebsame Wahrheiten ans Licht bringen können. Eines Tages erhält er eine Nachricht von Sarah (Lily James, „Mamma Mia! Here We Go Again“), Wissenschaftlerin in einem großen Biotech-Unternehmen, die von einer Vertuschungsaktion ungeahnten Ausmaßes berichtet. Sarah ist bereits ins Visier ihrer Firma geraten und erhofft sich Schutz von Ash.
Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt. David Mackenzies spannungsgeladener Whistleblower-Thriller bietet Nervenkitzel der etwas anderen Art: In stylischen New-York-Bildern erzählt er eine Geschichte von Mut, Einsamkeit und der Suche nach Wahrheit.
Auf dem Platz der Alten Synagoge werden gerettete Backwaren, Obst und Gemüse und mehr in Kisten aufgereiht. Insgesamt 3,5 Tonnen am Tag rettet Fodsharing Freiburg vor der Mülltonne. Foto: Foodsharing Freiburg
Im vergangenen Jahr hat die Freiburger Initiative Foodsharing erstmals den „Tag der Lebensmittelrettung“ veranstaltet. Nach der erfolgreichen Premiere ist dieser am 27. September dieses Mal eine bundesweite Aktion in 30 Städten. 3,5 Tonnen Lebensmittel rettet Foodsharing täglich in Freiburg – diese Menge wird auf dem Platz der Alten Synagoge präsentiert – und am Ende der Veranstaltung an alle verteilt. Was hinter der Aktion steckt, erklärt Oliver Weiß von Foodsharing Freiburg im Gespräch mit Saskia Schuh.
Herr Weiß, wie sind Sie auf die Idee für einen „Tag der Lebensmittelrettung“ gekommen?
Oliver Weiß: Die ist tatsächlich schon vor zwei oder drei Jahren entstanden, wir wollten den Menschen einfach mal zeigen, wie viele Lebensmittel in Freiburg an einem Tag durch Foodsharing vor der Mülltonne gerettet werden. Das sind stolze 3,5 Tonnen. Letztes Jahr hat sich eine Gruppe gefunden, die das organisiert hat – die Aktion kam super an. Aber wir dachten, das geht noch größer und haben von Freiburg aus versucht, andere Städte zu motivieren, mitzumachen. Und das ist uns gelungen. Dieses Jahr ist es eine bundesweite Aktion, bei der rund 30 Städte dabei sind.
„Wir wollen auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam machen und mit den Leuten ins Gespräch kommen“, so Oliver Weiß von Foodsharing Freiburg. Foto: Foodsharing Freiburg
Was ist das Ziel des Aktionstags?
Weiß: Das Thema Lebensmittelverschwendung bekommt definitiv viel zu wenig Aufmerksamkeit. Wenn man bedenkt, dass diese für zehn Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich ist und für 25 Prozent des globalen Süßwasserverbrauchs. Wenn wir über Klimakrise diskutieren, dann sprechen wir ja hauptsächlich über Gebäudesanierung, Verkehr, erneuerbare Energien, technische Innovationen. Wir vergessen das Thema Ernährung. Darauf wollen wir aufmerksam machen und mit den Leuten ins Gespräch kommen. Dafür die Aktion auf dem Platz der Alten Synagoge. Das tägliche Sammeln ist ein wahnsinniger logistischer Aufwand, wir haben 145 Kooperationsbetriebe und arbeiten auch mit der Gastronomie zusammen. Bei den Lebensmitteln ist vieles dabei. Vor allem Backwaren oder Obst und Gemüse. Diese landen in Statistiken, zum Beispiel vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, auf Platz eins und zwei der am häufigsten weggeworfenen Lebensmittel.
Wo und wie werden die geretteten Lebensmittel sonst verteilt?
Weiß: Diese werden dezentral verteilt, das ist der Vorteil von Foodsharing. Wir haben ein großes Netzwerk, dadurch sind wir sehr flexibel. Es gibt einige, die die Lebensmittel beispielsweise im Freundeskreis, der Nachbarschaft oder über Chatgruppen verteilen oder diese in Obdachlosenunterkünfte bringen. Wir haben aber auch 19 Verteiler in der Stadt, die regelmäßig befüllt werden wie öffentliche Schränke oder Regale. Der bekannteste ist das Fahrrad mit den Holzkisten gegenüber der UB. Einfach, aber funktional. Wir haben auch eine Kooperation mit der Freiburger Tafel und ergänzen uns sehr gut. Wir nehmen nur das, was dort nicht gebraucht wird, beispielsweise aus Kapazitätsgründen. Foodsharing ist ein sehr niederschwelliges Angebot, man muss seine Bedürftigkeit nicht nachweisen, sondern kann einfach zum Verteiler gehen. Auch bei der Aktion gibt es die geretteten Lebensmittel kostenfrei zum Mitnehmen.
Info: Am 27. September 2025 lädt Foodsharing Freiburg von 12.30 bis 17 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge zum bundesweiten Aktionstag „Tag der Lebensmittelrettung“ ein. Dort gibt es zahlreiche Infos zum Thema, ein Kinderprogramm, eine Tanzperformance, Musik von Live-Bands sowie die geretteten Lebensmittel zum Mitnehmen (ab 15 Uhr).
FT-Volleyballer Lorenz Rudolf, Eisvögel-Basketballerin Paula Paradzik, Red-Sparrows-Handballerin Julia von Kampen und EHC-Eishockeyspieler Chris Billich in der Schauinslandbahn: Gemeinsam repräsentieren sie die Großen Spiele. Foto: Achim Keller / Große Spiele
In Freiburg bieten die Großen Spiele wieder ein gemeinsames Ticket für vier Sportarten an. Die Saison verteilt sich erstmals von Oktober bis April. Ein Fotoshooting bei der Schauinslandbahn war der Startschuss für das diesjährige Vier-Sportarten-Ticket. Der Freiburger Wochenbericht verlost zwei Ticketpakete – mehr im Gewinnspiel am Artikelende.
Julia von Kampen, Paula Paradzik, Lorenz Rudolf und Chris Billich schwebten kürzlich mit der Schauinslandbahn auf den Freiburger Hausberg. Aber was machen eine HSG-Handballerin, eine Eisvögel-Basketballerin, ein FT-Volleyballer und ein EHC-Spieler in der Seilbahn? Die Antwort auf diese Frage geben die „Großen Spiele“: Für den Start der neuen Saison des Vier-Sportarten-Tickets entstand auf dem Schauinsland ein neues Kampagnenfoto – mit den vier Sportlern als Protagonisten. Zwar streben die HSG, der USC, der EHC und die FT jeder für sich den maximalen sportlichen Erfolg an. Doch im Wettstreit um die Gunst des Zuschauers sind die vier Vereine gemeinsam stärker, als wenn jeder für sich allein um Aufmerksamkeit buhlt. „’Teams To The Top’ ist dieses Jahr das Saison-Motto der Großen Spiele. Da passt unsere Partnerschaft mit der Schauinslandbahn perfekt. Natürlich haben wir das Fotoshooting mit den SpielerInnen der vier Vereine dann auch an und mit der Schauinslandbahn gemacht. Es war ein fast schon mystischer Tag und es sind extrem schöne Bilder entstanden“, sagt Große-Spiele-Initiator Dietmar Junginger.
Mit diesem Kampagnenmotiv vom Schauinsland werben die Großen Spiele für die Saison 2025/26: Paula Paradzik, Julia von Kampen, Chris Billich und Lorenz Rudolf (v.l.n.r.). Foto: Achim keller / Grosse spiele
Seit dem Frühjahr 2023 bieten die FT-Erstligavolleyballer, das EHC-Eishockeyteam, die Handballerinnen der HSG Red Sparrows und die USC-Basketballerinnen ein gemeinsames Ticket für ausgewählte Heimspiele an. Jeder der vier Vereine gestaltet dabei zwei Große Spiele-Spieltage als Highlights. Jetzt gehen die beliebten Ticketpakete wieder in den Verkauf: Entweder als 4er-Flex-Ticket (40 Euro) für den frei wählbaren Besuch von vier der acht Spieltage oder als 8er-Dauerkarte (75 Euro).
Eine Neuerung in diesem Jahr wertet insbesondere das 8er-Ticket auf – denn die Termine der einzelnen Spiele liegen nicht mehr so nah beieinander: „Die acht Großen-Spiele Spieltage verteilen sich diese Saison auch von Oktober bis April – jeden Monat ein Große Spiele-Spiel. Damit wird das sehr günstige 8er-Ticket sicher noch attraktiver“, sagt Initiator Dietmar Junginger. Und weil die HSG Freiburg anders als in den Vorjahren ihre Große Spiele-Spiele in der Act-Now-Halle der FT austragen kann, stehen in diesem Jahr mehr Tickets zur Verfügung. Denn bislang war die geringe Hallengröße der Gerhard-Graf-Halle, wo die HSG sonst spielt, ein begrenzender Faktor. „Die Großen Spiele Ticketpakete waren letztes Jahr komplett ausverkauft. Diese Saison können wir das Kontingent um 100 Ticketpakete erhöhen, das freut uns sehr“, so Junginger.
Der Freiburger Wochenbericht verlost zweimal das 8er Ticket-Paket für die „Großen Spiele – Saison 2025/26“. Wer gewinnen möchte, ruft bis Sonntag, 21. September, 0 Uhr unter 01 37/ 9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an und nennt das Stichwort „Große Spiele“. Teilnahme ab 18 Jahren. Viel Glück! Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Straße 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel Große Spiele
1.Veranstalter:
1.1 Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
1.2 Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
2. Teilnahme:
2.1 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 95 anrufen und am Telefon das Stichwort „Große Spiele“ nennen.
2.2 Das Gewinnspiel endet mit Ablauf des 21.09.2025 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
2.3 Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 2 x ein 8er Ticket-Paket für die „Große Spiele – Saison 2025/26“.
3. Teilnahmeberechtigung:
3.1 Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat.
3.2 Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
4. Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
4.1 Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraum per Losverfahren.
4.2 Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
4.3 Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels ausschließlich per Selbstabholung unter dieser Adresse: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Straße 3, 79115 Freiburg. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
5. Datenschutz:
5.1 Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Versendung des Gewinnes genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
5.2 Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
6. Rechtsweg:
6.1 Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Beleuchtung städtischer Gebäude, wie hier am Martinstor, wird am Freitagabend ab 22 Uhr abgeschaltet. Foto: Meyer
Freiburg beteiligte sich auch dieses Jahr an der Earth Night 2025 und schaltete am Freitagabend die Beleuchtung am Münsterturm sowie weiteren Gebäuden aus. Die Aktion will auf die Folgen künstlicher Beleuchtung aufmerksam machen.
Die Stadt Freiburg schaltete am vergangenen Freitag die Beleuchtung des Münsters, des Innenstadtrathauses sowie des Martins- und Schwabentors aus und beteiligte sich damit erneut an der internationalen Earth Night 2025.
Die Earth Night ist eine Initiative der „Paten der Nacht“, einer Vereinigung von Ehrenamtlichen, und findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Ziel der Aktion ist es, künstliches Licht in einer Nacht pro Jahr so weit wie möglich zu reduzieren, um auf die Auswirkungen intensiver nächtlicher Beleuchtung aufmerksam zu machen. Diese Beleuchtung schadet neben den Menschen auch der Natur und Umwelt.
Im Rahmen der Earth Night soll die Beleuchtung unter dem Motto „Für wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr“ überall dort reduziert werden, wo es möglich ist. Die Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich zu beteiligen, indem sie Außenbeleuchtungen ausschalten sowie Vorhänge und Rollläden schließen.
Auch außerhalb der Earth Night lassen sich negative Auswirkungen von künstlicher Beleuchtung reduzieren. Die Stadt empfiehlt, Beleuchtungsdauern zu reduzieren, Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder zu nutzen und auf Himmelsstrahler zu verzichten. Bei der Auswahl neuer Leuchtmittel können Natriumdampflampen oder warmweiße LEDs mit einer Farbtemperatur bis maximal 3.000 Kelvin helfen, negative Auswirkungen auf die Tierwelt wie z.B. Insekten zu vermeiden.
Neben Umwelt und Natur profitiert der Stadt zufolge auch der Mensch von dunkleren Nächten, da sich bei weniger Licht der Sternenhimmel besser beobachten lässt.
Der Flamingo vom Titisee ist zurück in freier Natur. Foto: RP Freiburg
Der Flamingo vom Titisee ist bei Waldshut-Tiengen wieder in die Freiheit entlassen worden. Die Rückkehr zu anderen Flamingos verlief laut Behördenangaben erfolgreich.
Ein am Titisee eingefangener einjähriger Rosaflamingo ist am Dienstag, 16. September, in der Nähe von Waldshut-Tiengen wieder in die Freiheit entlassen worden. Das teilt das Regierungspräsidium Freiburg mit. Ursprünglich war geplant, das Tier am Klingnauer Stausee in der Schweiz auszuwildern, wo sich eine Gruppe von Flamingos aufhält. Aus formalen Gründen war dies jedoch nicht möglich, weshalb die Freilassung auf deutscher Seite der Grenze gegenüber der Aare-Mündung erfolgte.
Der Biologe Tobias Kock vom Regierungspräsidium Freiburg ging nach Rücksprache mit der Vogelwarte Radolfzell davon aus, dass das Tier von dort den Weg zu seinen Artgenossen am Klingnauer Stausee finden wird. Nach ersten Meldungen aus der Schweiz ist der Flamingo inzwischen bei der dortigen Flamingo-Gruppe angekommen. Die Auswilderung wurde von einer engagierten Tierschützerin begleitet, die das Tier an den Auswilderungsort brachte.
Das Flamingo-Jungtier ist wieder in Freiburg. Foto: RP Freiburg
Zuvor war der Flamingo am Titisee entdeckt, eingefangen und dem Tierschutzverein Markgräflerland übergeben worden (mehr dazu hier). Dieser Verein war die einzige Stelle, die sich bereiterklärt hatte, das Tier aufzunehmen. Tobias Kock unterstützte den Verein bei der weiteren Betreuung des Flamingos. Nach veterinärmedizinischen Untersuchungen, die weder einen Parasitenbefall noch eine Erkrankung oder eine Unterernährung ergaben, wurde entschieden, das Tier wieder in die Freiheit zu entlassen.
Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Wildtiere grundsätzlich in der Natur belassen werden sollten, sofern sie sich nicht in einer durch den Menschen verursachten Notlage befinden. Der Kontakt zu Menschen und die Zeit in menschlicher Obhut sollten möglichst gering gehalten werden. Der Rosaflamingo am Titisee war eingefangen worden, weil Tierliebhaber davon ausgingen, dass es sich um ein aus einem Zoo entflogenes Tier handeln könnte. Dies war jedoch nicht der Fall.
Bei Flamingos ist es nicht ungewöhnlich, dass Jungtiere nach dem Flüggewerden weite Strecken zurücklegen. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Flamingos in Süddeutschland beobachtet, so tauchten beispielsweise im Januar 2015 nach einem Umweg über Ulm fünf Flamingos am Bodensee auf. Wie Tobias Kock erläutert, sollte man bei in Europa vorkommenden Vogelarten, selbst wenn sie an ungewöhnlichen Orten auftauchen, zunächst von einem Wildtier ausgehen.