Von Antiquitäten über Deko, Schmuck und Büchern wird jeder fündig. Foto: Süma Riesenflohmarkt
Der Riesenflohmarkt in der Messehalle ist zurück: Am 18. und 19. Oktober können Schnäppchenjäger in der Messehalle wieder nach Herzenslust stöbern und das ein oder andere Schnäppchen oder das lang gesuchte Sammlerstück finden.
Mehr als 200 Aussteller bieten auf dem Riesenflohmarkt ein abwechslungsreiches Sortiment an. Der Termin im Oktober ist dabei besonders spannend: Parallel findet auf dem Messegelände die große Freiburger Herbstmess’ mit zahlreichen attraktiven Fahrgeschäften und Schaustellerbetrieben statt. „Ein Besuch bei uns ist also besonders lohnend, denn Flohmarkt und Herbstmesse bilden die ideale Freizeit-Kombi“, sagt Veranstalter Dieter Maier aus Rheinfelden.
Und: der zweite Flohmarkttag ist ein Sonntag, sodass auch Besucher, die unter der Woche und am Samstag arbeiten, hier in aller Gemütlichkeit den Flohmarktrummel genießen können. Es gibt Schmuck, Bücher, Schallplatten, Kleidung, Haushaltswaren, Briefmarken, Münzen und mehr zu entdecken.
Info: Riesenflohmarkt, 18. & 19. Oktober (Messe Freiburg). Eintritt 4 Euro, Zwei-Tages-Karte 6 Euro. Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen. www.suema-maier.de.
Foto: Freundeskreis für alkoholkranke Menschen Freiburg
Am kommenden Mittwoch, 15. Oktober, eröffnet der Freundeskreis für alkoholkranke Menschen in der Stadtbibliothek seine Ausstellung „Sucht und Sehnsucht“. Das Leben in Schieflage und die herausfordernde Suche und die starke Sehnsucht nach Harmonie, Freude und Ruhe – in einer Welt von Alkohol, Drogen, Abhängigkeiten, persönlichen Situationen und Lebenswegen.
In dieser kunstvollen und lebendigen Ausstellung werden wir Bildern und Zeichnungen begegnen, die uns tiefe offene Einblicke gewähren und uns mitfühlen lassen – Bilder und Zeichnungen, gemalt von Betroffenen.
Los geht es um 16 Uhr, Einlass ist ab15.15 Uhr. Der Eintritt ist frei, aber Spenden sind erbeten. Der Erlös der Veranstaltung geht zu 100 Prozent an die Pflasterstub’„ des Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. Freundeskreis für alkoholkranke Menschen Freiburg
Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.
•• Tamburi Mundi: Das erste Kooperationsprojekt des Festivals „Les Sacrées Journées“ de Strasbourg und Tamburi Mundi schafft am 12. Oktober eine einzigartige Begegnung: Musik und Tanz der Zunis verwebt mit dem Klang der Rahmentrommeln. Los geht es um 19 Uhr im H15 Cargo-Theater Freiburg.
•• Rhetorik-Grundlagen: Neben dem Fachwissen zählen kommunikative Fähigkeiten heute zu den wesentlichen Anforderungen im Berufsleben. Die vhs bietet am 12. Oktober von 10 bis 17.30 Uhr einen Kurs, um diese Fähigkeit aufzufrischen. Anmeldung unter www.vhs-freiburg.de •• Symphoniekonzert: Das Schüler-Symphonie-Orchester Baden-Württemberg spielt am 10. Oktober ab 19 Uhr Stücke von Antonín Dvorák und Johannes Brahms in der Musikhochschule Freiburg. Eintritt 20 Euro, ermäßigt 5 Euro.
•• Konzert: Zannahh und Ines Herrmann sind ein Duo mit eigenen Folk/Singersongwriter Songs und begeistern ihr Publikum mit ihrer harmonischen Zweistimmigkeit, ihrem vielseitigen Repertoire und ihrer positiven, herzoffenen Energie auf der Bühne. Am 10. Oktober spielen sie im KISS in Freiburg ab 20.30 Uhr. Eintritt 20 Euro, ermäßigt 5 Euro.
•• Streicherkonzert: Die jungen Streichertalente der Pflüger-Stiftung laden am Sonntag, 12. Oktober, zu einem Konzert in das Centre Culturel Français ein. Das Konzert mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm findet von 17 Uhr bis 18.30 Uhr statt.
•• Demokratie-Dienstag: Wie geht es Ihnen mit den aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland? Möchten Sie weg von Polarisierungen und hin zu einer Verständigung mit anderen? Hier knüpft das von Mehr Demokratie e.V. entwickelte Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ an – am Dienstag, 14. Oktober, ab 17 Uhr in der Stadtbibliothek.
•• Aktionstag: Am Sonntag, 12. Oktober, findet von 11 bis 17 Uhr am Waldhaus wieder der bekannte Freiburger Waldherbst statt. Eingeladen sind neben Pferde- und Maschinenfreunden vor allem Familien und alle, denen der Wald und die Natur am Herzen liegen.
Sonnenaufgang in 4.000 Metern Höhe – eine Aussicht, die nicht jeder genießen kann. Foto: Steinberger
Tim Steinberger und sein Vater Tobias besteigen zusammen die höchsten Gipfel Europas. 52 Bergspitzen über 4.000 Meter hat das Duo bereits gemeinsam erklommen. Das Ziel: Alle 82 Spitzen der Alpen bezwingen.
Während andere Jungen in seinem Alter Fußball spielen oder am Computer zocken, bezwingt Tim Steinberger mit seinem Vater steile Bergwände in den Alpen. Mit 13 Jahren begleitete der heute 16-Jährige seinen Vater erstmals auf einer Tour: „Wir haben damals klein angefangen mit der Zugspitze“, so Vater Tobias Steinberger. Er selbst ist seit 35 Jahren Bergsteiger aus Leidenschaft. Als er gemeinsam mit seinem Bruder – Tims Onkel – den Mont Blanc bestiegen hatte, packte auch den Sohn das Bergsteige-Fieber.
In der Zwischenzeit haben die beiden bereits 53 Gipfel über 4.000 Meter bestiegen. Und das ist nichts für schwache Nerven: Touren mit einer Länge von bis zu 21 Stunden, Balanceakte auf einem Grat in 1.000 Meter Höhe, Steinschläge und Temperaturen bis Minus 25 Grad machen das Bergsteigen zu einem riskanten Hobby – doch nicht weniger aufregend: In brenzlige Situationen seien sie nur selten gekommen, sagen beide. Eine ist ihnen jedoch in Erinnerung geblieben: So entkamen beide am Mont Blanc nur knapp einem Steinschlag. Auch anderen Bergsteigern seien sie schon zu Hilfe gekommen, viele unterschätzen die Gefahr: „Fünf bis zehn Prozent der Leute haben eigentlich nichts am Berg verloren“, sagt Tobias Steinberger.
Das Risiko klettert mit
Auch bei der Wahl des Gepäcks ist Fingerspitzengefühl gefragt: So könne es entscheidend sein, wenn man 200 Gramm mehr mit sich trage, sagt Tobias Steinberger. Manche Berge mussten die beiden mehr als ein mal in Angriff nehmen: „Man darf sich nicht überschätzen und wenn das Wetter nicht mitspielt, muss man schon mal 200 Höhenmeter vor dem Gipfel umkehren“, so Tobias Steinberger. Auf dem Mont Blanc erwartete sie so dichter Nebel, dass sie sich mithilfe von GPS versichern mussten, die Spitze gefunden zu haben. Das Risiko möchte er minimal halten: „Die Berge sind auch in 100 Jahren noch da.“
Die schwerste Tour sei das Matterhorn gewesen: Auch hier hatten die beiden auf den richtigen Moment warten müssen. Am Tag vor ihrem Aufstieg sei es am Berg zu einem tödlichen Unfall gekommen, am Tag danach ebenfalls, so Steinberger. Die steigenden Temperaturen verändern auch die Berge. Nur wenige Wochen vor dem Unglück um das Schweizer Dorf Blatten waren die beiden auf dem Abstieg dort vorbeigekommen. Auch die Qualität des Gletschereises leide, so Tobias Steinberger.
In der nahen Zukunft wollen die beiden alle 82 Gipfel über 4.000 Höhenmeter in den Alpen erklimmen – 52 haben sie bereits erreicht, darunter 44 der 48 Gipfel in der Schweiz. Die anderen vier wollen sie noch diesen Sommer besteigen – Tim wäre dann der jüngste Mensch, der alle 4.000er in der Schweiz bestiegen hat. Tobias Steinberger, der seit Jahren mit Diabetes-Typ-1 lebt, wäre dann auch der erste Diabetiker, der alle 4.000er in den Alpen bestiegen hat. „Das soll auch anderen Leuten mit der Erkrankung Mut machen“, so Steinberger.
Auch auf lange Sicht hat Tim Pläne. „Ich würde gerne mal Richtung Nepal“, so der 16-Jährige. Die 8.000er seien jedoch nicht zu unterschätzen, der Mount Everest locke ihn gar nicht: Zu voll, zu überlaufen. „Das wollen die meisten einfach nur abhaken“, sagt Vater Tobias. Auf dem Everest liege die Todesrate bei ein bis zwei Prozent, bei den anderen 8.000ern wie dem Annapurna oder dem K2 schon zwischen 33 und 25 Prozent. „Da gehen drei hoch und nur zwei kommen wieder“, so Tobias Steinberger. Und: „Wir finden schon noch andere schöne Sachen.“
Tim und Tobias Steinberger dokumentieren ihre Reisen auf Instagram unter @82_peaks sowie auf Youtube unter www.youtube.com/@82_peaks. Außerdem haben die beiden eine eigene Internetseite: www.82-peaks.com.
Der zerstörte Hallenkomplex in Freiburg-Hochdorf. Bis weit in den
Donnerstag hinein liefen die Löscharbeiten. Foto: Maximo Hans-Musielik
Bei einem Großbrand in einem Hallenkomplex in Freiburg-Hochdorf entstand vor einer Woche ein Sachschaden von rund 50 Millionen Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache ziehen sich hin – und die Folgen sind immens.
Knapp eine Woche nach dem verheerenden Großbrand in einem Hallenkomplex in Freiburg-Hochdorf war die Brandursache zu Beginn dieser Woche weiterhin unklar. Aufgrund der bestehenden Einsturzgefahr habe bislang kein Sachverständiger die Brandruine betreten können, frühestens ab der Wochenmitte rechne man mit weiteren Erkenntnissen, sagte Polizeisprecher Árpád Kurgyis am Montag in Freiburg.
Sprinkleranlage der Halle war außer Betrieb
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern demnach weiter an. „Wir ermitteln derzeit noch im Detail, was von den Mietern der Halle dort genau gelagert war“, so der Polizeisprecher. Es sei denkbar, dass die ursprünglich auf mindestens 50 Millionen Euro geschätzte Schadenssumme noch weiter steigen werde. Dass in der Halle laut Vermieter eine Sprinkleranlage nicht ordnungsgemäß in Betrieb war, wisse man inzwischen. Ob und in welchem Umfang dies zum Brand beigetragen habe, könne man aber derzeit noch nicht sagen, so Kurgyis weiter.
Für die Feuerwehren wurde der Brand zum Großeinsatz. Foto: Bamberger
Die Halle mit rund 17.000 Quadratmetern Lagerfläche war in der Nacht zum vergangenen Donnerstag vollständig niedergebrannt. Das gesamte Hallendach stürzte während des Feuers ein. Die Rauch- und Flammensäule über dem Brandort war bis in die südliche Ortenau sichtbar. Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit rund 300 Einsatzkräften im Einsatz. Ein Beschäftigter in der Halle wurde leicht verletzt, als er nach Angaben der Vermietergesellschaft Immopact Universelle Freiburg GmbH & Co. KG, einer Tochter der Ulmer Merckle-Gruppe, versucht hatte, den ausbrechenden Brand eigenhändig zu löschen: „Der Brandschutz war uns immer wichtig und wurde immer eingehalten sowie laufend an die neuesten Bestimmungen angepasst“, so Immopact-Geschäftsführer Andreas Schöberl.
Für den Einbau eines neuen Lager- und Regalsystems sei in dem abgebrannten Hallenkomplex zuletzt die Sprinkleranlage erweitert worden, aber noch nicht wieder vollständig in Betrieb gewesen. Als zusätzliche Sicherheit sei deswegen der Mitarbeiter im Haus gewesen, der bei dem Brandausbruch „Schlimmeres verhindert“ habe und dem man „zu großem Dank verpflichtet“ sei für seinen Einsatz, so Fabian Neuhauser, der Freiburger Niederlassungsleiter der Merckle Service GmbH. Insgesamt seien neun Firmen als Mieter der Halle von dem Brandschaden betroffen. Für sie suche man nun Ausweichflächen, so Schöberl und Neuhauser. Andreas Schöberl geht außerdem davon aus, dass das Gebäude „für die gleichen Zwecke, aber mit den Erfahrungen dieser Katastrophe“ wieder aufgebaut wird.
„Ein schwarzer Tag“Eines der betroffenen Unternehmen des Brandes ist die Freiburger Niederlassung des Mannheimer Pharmalieferanten Phönix. Nach Angaben des Unternehmens sind in großem Umfang Medikamente durch das Feuer zerstört worden. Phönix beliefert zahlreiche Apotheken im Raum Freiburg. Man habe hausintern aber eine „Taskforce“ eingesetzt, die Kundenversorgung in der Region Freiburg sei bereits am Montag wieder „wie gewohnt“ abgelaufen. Dennoch sei der Tag des Brandes „ein schwarzer Tag in unserer Unternehmensgeschichte“ gewesen, so die Phoenix Pharmahandel GmbH in einer Mitteilung.
Noah Atubolu hat sein großes Ziel erreicht: Erstmals darf der 23-Jährige zur deutschen A-Nationalmannschaft reisen. Noch am Montagabend verließ er Freiburg.
Noch am Sonntag trug SC-Torhüter Noah Atubolu seinen Anteil dazu bei, dass der SC Freiburg beim 0:0 in Mönchengladbach das sechste Spiel in Folge ohne Niederlage blieb. Am frühen Montagabend dann bekam Freiburgs Nummer 1 die Nachricht, dass er für die beiden anstehenden Länderspiele der deutschen A-Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Luxemburg und Nordirland nachnominiert wird. Noch am Abend reiste der 23-Jährige ins DFB-Teamquartier in Herzogenaurauch. Auslöser für die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann war die Gesundheit von Nationaltorhüter Oliver Baumann, der am Montag über Übelkeit geklagt hatte.
„Erwartung, alles aufzusaugen“
„Wir sind Sonntagnacht nach dem Spiel in Mönchengladbach sehr spät nach Hause gekommen und ich habe nach dem Vormittagstraining einen Mittagschlaf gemacht – nach dem Aufwachen waren mehrere verpasste Anrufe von Bundestorwarttrainer Andreas Kronenberg und SC-Torwarttrainer Michael Müller auf dem Handy“, wird Atubolu vom SC zitiert. „Die haben gesagt, der Fahrer sei gleich da und ich muss los“, berichtet Noah Atubolu über seine Nachnominierung. „Ich fahre mit der Erwartung zur Nationalmannschaft, alles aufzusaugen und lernen zu können. Es ist mir eine riesen Ehre, im Kader der deutschen Nationalmannschaft zu stehen.“
Die Polizei Freiburg nimmt die Vermisstenfahndung zurück. Foto: Adobe.Stock
Seit dem 13. Juni wurde öffentlich nach einem 48-Jährigen Vermissten aus Freiburg-St. Georgen gefahndet. Jetzt wurde der Mann leblos in einem Waldstück bei Freiburg aufgefunden.
Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem als vermisst gemeldeten 48-jährigen aus Freiburg-St. Georgen ist beendet. Der Vermisste wurde am bereits am Freitag, 26. September in einem Waldstück „im Bereich Freiburg“ leblos aufgefunden. Das meldet die Polizei Freiburg.
Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen laut Polizeiangaben derzeit nicht vor. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Freiburg dauern an.
Am Mittwoch, 11. Juni, wurde der 48-jährige aus Freiburg-St. Georgen bei der Polizei als vermisst gemeldet. Intensive Suchmaßnahmen, darunter der Einsatz von mehreren Personenspürhunden sowie einer Drohne waren bei der Suche nach dem Vermissten zum Einsatz gekommen.
Das Großfeuer im Industriegebiet Freiburg-Hochdorf in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Matthias Reinbold, DRK-Kreisverband Freiburg e.V.
Mehrere Firmengelände sind bei einem Großfeuer in Freiburg in der Nacht auf Donnerstag zerstört worden. Inzwischen sind die Löscharbeiten abgeschlossen. Der Schaden liegt bei mindestens 50 Millionen Euro. Die Suche nach der Brandursache wird dauern.
Für die Stadt Freiburg ist es eine Brandkatastrophe historischen Ausmaßes: Seit dem Ausbruch des Großfeuers am Mittwochabend gegen 21 Uhr auf einem Firmenkomplex im Industriegebiet Freiburg-Hochdorf dauerten die Löscharbeiten der Feuerwehr bis weit in den Donnerstag an. Über 220 Einsatzkräften waren in der Nacht vor Ort im Einsatz. Diesen sei es laut Polizeiangaben nur „durch erheblichen Kräfteeinsatz“ gelungen, dass sich das Feuer nicht weiter ausgebreiten konnte.
Inzwischen sind die Löscharbeiten vor Ort abgeschlossen, wie die Polizei Freiburg gegen halb sechs am Abend meldete. Den ganzen Tag über waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort, die die Brandherde weiter eindämmen konnten. Bagger-Fahrzeuge unterstützten die Löscharbeiten, um Brände und Glutnester freizulegen. Die betroffenen Gebäude seien „akut einsturzgefährdet“. Das verzögert auch die Ursachenforschung. Staatsanwaltschaft und die Kripo ermitteln. Mit einem vorläufigen Ergebnis zur genauen Brandursache werde allerdings nicht vor nächster Woche gerechnet, so Polizeisprecher Árpád Kurgyis.
„Wir haben hier leider wirklich ein besonderes Ereignis. Vielen Dank für das Anpacken der Einsatzkräfte, auch aus der Region“, so Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn. Die Räumlichkeiten von mehreren Firmen seien bei dem Brand „völlig zerstört“ worden. Entgegen ursprünglichen Berichten nahm der Brand seinen Anfang nicht in einer Lagerhalle des Logistikunternehmens Karls Dischinger. Das bestätigte das Unternehmen inzwischen in einer Pressemitteilung.
Auch etwa 90 Einsatzkräfte von Malteser und Deutschem Roten Kreuz (DRK) waren heute Nacht im Einsatz. In der ersten Phase des Brandes musste eine Person zu weiteren medizinischen Abklärungen in eine Klinik transportiert werden, konnte diese aber zwischenzeitlich wieder verlassen. Vier Personen seien vor Ort medizinische begutachtet worden, so die Pressestelle Einsatzdienste des DRK-Kreisverbands in Freiburg.
Die Schätzungen zum entstandenen Schaden belaufen sich weiterhin „auf mindestens 50 Millionen Euro“, so Polizeisprecher Kurgyis. Ein Anstieg der Schadenssumme könne aber nicht ausgeschlossen werden. Während des Großfeuers bestand für die Bevölkerung keine Gefahr.
Die enormen Zerstörungen bei den betroffenen Betrieben auf der 60.000 Quadratmeter großen Fläche in Hochdorf kommentierte auch Alwin Wagner, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein: „Der Großbrand im Industriegebiet Freiburg-Hochdorf erschüttert die gesamte Industrie- und Handelskammer. Was die betroffenen Firmen jetzt brauchen, sind schnelle Hilfen. Unser Appell richtet sich an die Behörden und Versicherungen, ihre Unterstützung unbürokratisch bereitzustellen“, so Wagner, der den Einsatzkräften dankte.
Ein besonderer Ereignis ist der Großbrand auch für Freiburgs künftigen Feuerwehrchef Christian Emrich. Denn es war Emrichs erster Arbeitstag. Der begann zunächst am Mittwochmorgen mit einem Gefahrguteinsatz auf dem Güterbahnhof, wo aus einem Kesselwagen fast 70 Tonnen Essigsäure ausgetreten waren. Am späten Abend folgte dann der Großbrand im Industriegebiet. An der dortigen Einsatzstelle waren daher sowohl Emrich als auch Freiburgs aktueller Feuerwehrchef Ralf-Jörg Hohloch gemeinsam im Einsatz.
Eine individuelle Beratung ermöglicht die Caravan live auf der Messe.
Vom 2. bis 5. Oktober 2025 findet in der Messe Freiburg die 9. Ausgabe der Caravan live statt. Veranstaltet wird die Messe von der FWTM. Rund 140 Aussteller präsentieren sich auf der wichtigsten Informations- und Verkaufsplattform für Caravaning in der Region.
In allen vier Messehallen sowie auf dem Freigelände erwartet Besucherinnen und Besucher ein breites Angebot an Reisemobilen, Caravans, technischer Ausstattung und Campingzubehör. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Highlights für Camping-Interessierte und Vanlife-Fans.
Erstmals wird in diesem Jahr die Outdoor-Area „VAN WORLD – deine Ausbauwelt“ eingerichtet. Erfahrene Ausbauer geben in praxisnahen Workshops wertvolle Einblicke in Technik, Planung und Alltag im Van. Ein besonderes Thema sind Workshops zur Standheizung, die am Freitag und Sonntag jeweils um 15 Uhr stattfinden.
Auf der Caravan Live-Bühne in Halle 3 werden das Thema mobiles Reisen und Camper-Leben aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Der Camper Talk bietet Raum für direkte Gespräche mit erfahrenen Campern, YouTubern und Bloggern.
Zusätzlich referieren Fachleute von Black Forest Vans und dem ADAC zu praxisrelevanten Themen wie Ladungssicherung, Energieversorgung und Reifenwahl. Das ADAC Team berät zu Kauf und Versicherung von Wohnmobilen, stellt individuelle Reiserouten zusammen und informiert über die Camping-Angebote des Mobilitätsclubs.
Ein weiteres Highlight ist die Camper Night am Freitag, 3. Oktober, ab 18 Uhr. Die Besucher sind eingeladen, den Messetag am Lagerfeuer mit Live-Musik ausklingen zu lassen. Für Messegäste besteht die Möglichkeit, mit dem eigenen Camper auf dem Gelände mit Sanitäranlagen, Grauwasserentsorgung sowie einem zentralen Wasseranschluss zu übernachten.
Info: Geöffnet hat die Caravan live von 2. bis 5. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr. Eintrittstickets sind aktuell zum Vorverkaufspreis für 12,50 Euro pro Person erhältlich, Kinder bis einschließlich 12 Jahren sind kostenfrei. Tickets für die Camping-Area und Workshops sind separat erhältlich unter www.caravanlive.de
Johan Manzambi (Mitte) zählte beim Europa-League-Auftakt gegen den FC Basel (2:1) zu den Aktivposten. Am Donnerstag sind er und seine Teamkollegen beim FC Bologna gefordert. Foto: Detlef Berger
Rastlos geht es weiter für den SC Freiburg: Im Rhythmus der Englischen Wochen treffen die Breisgauer am Donnerstag in der Europa League auf den FC Bologna (18:45 Uhr / RTL+), bevor am Sonntag in Mönchengladbach wieder die Bundesliga-Pflicht ruft. Julian Schuster sagt, nur fitte Spieler haben Einsatzchancen.
Das intensiv geführte Duell gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (1:1) wirft seine Schatten voraus. Mit Blick auf die Europa-League-Begegnung am Donnerstagabend gegen den italienischen Serie-A-Klub FC Bologna sagt SC-Trainer Schuster: „Wir brauchen Jungs mit totaler Fitness, die die Intensität gehen können und das auch alle drei, vier Tage“, so Schuster. Wie groß die personelle Rotation im Duell gegen den Tabellenneunten der ersten italienischen Liga ausfallen werde, sei aber noch offen. „Wir hatten letzte Woche zwei, drei kranke Spieler. Es ist wichtig, dass die wieder komplett gesund werden.“
Offen ist auch, ob Lukas Kübler einsatzfähig ist – der Rechtsverteidiger war im Hoffenheim-Spiel nach einem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler vorzeitig ausgewechselt worden. „Ihm brummte der Schädel und er hat Kopfweh. Da müssen wir schauen“, sagte Schuster direkt nach der Partie am Sonntag. Johan Manzambi dürfte dagegen auflaufen – und das wäre auch für das Bundesliga-Spiel am Sonntag gegen Ligaschlusslicht Mönchengladbach möglich, denn seine Rotsperre hat der Schweizer Jungnationalspieler abgesessen.
In den Augen von Torhüter Noah Atubolu hat der SC Freiburg in den jüngsten Spielen eine positive Entwicklung genommen – auch geschuldet dem Nackenschlag in Köln, wo der SC am zweiten Spieltag 1:4 unterging. „Das war eine Ohrfeige“, sagt der SC-Keeper. „Aber am Ende des Tages war es für uns brutal lehrreich. Wenn ich sehe wie es für nach dem Köln-Spiel für uns lief, ist es einfach positiv, dass wir seit vier Spielen ungeschlagen sind.“ Die Spieler hätten viel miteinander gesprochen. „Der Zusammenhalt zeichnet diese Mannschaft aus“, so Atubolu.
Nun steigt die Vorfreude auf die Partie in Italien. Auch bei Niklas Beste, der von Julian Schuster für seine jüngsten Auftritte ein Lob erhielt („er kommt immer besser rein in seine Rolle“). Beste sagt: „Das ist etwas Besonderes. Europa League, Abendspiel. Das ist etwas anderes als Bundesliga. Ich freue mich extrem darauf.“