„Entscheidung in den letzten Wochen gereift“: Achim Wiehle tritt zur OB-Wahl an. Foto: Martin Koswig
Mit Achim Wiehle wirft ein Kandidat aus dem bürgerlichen Lager seinen Hut in den Ring: Der Freiburger Unternehmer tritt zur Oberbürgermeister-Wahl am 26. April 2026 an.
Das Kandidatenfeld für die Oberbürgermeisterwahl am 26. April 2026 in Freiburg wird größer und größer. Seit vergangener Woche steht fest: Unternehmer Achim Wiehle geht als parteiloser und unabhängiger Kandidat ebenfalls ins Rennen. „Ich will den Freiburgern und Freiburgerinnen ein Angebot machen. Ich stehe für Zuversicht, Zuverlässigkeit, Vertrauen und Pragmatismus. Die Kandidatur in Freiburg ist eine Herzensangelegenheit“, sagt der 54-Jährige, der lange Jahre CDU-Mitglied war und 2019 Gründungsmitglied der Kommunalwahlliste Bürger für Freiburg war. Wiehle sieht sich als Kandidat der bürgerlichen Mitte, möchte aber ausdrücklich „Oberbürgermeister von allen Freiburgerinnen und Freiburgern sein“.
Zu seinen wichtigsten Themen zählt er bezahlbaren Wohnraum, die Sicherheit in der Stadt sowie Klimaschutz und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und des Handwerks in Freiburg. „Es geht um Freiburg, um mutige Visionen und auch darum, bereits begonnene positive Entwicklungen konsequent weiterzuführen“, so Wiehle, der mit seiner Frau Lena drei Söhne im Alter von 11, 15 und 17 Jahren hat. Wiehle ist Geschäftsführer des Hygieneunternehmens Hyfagro in Freiburg. Auch im Vereinsleben ist er aktiv und seit 20 Jahren Präsident des Herrenelferrats. Ehrenamtlich engagiert er sich in der Ukraine-Hilfe und lebt mit seiner Familie in der March.
Marlon Lückert, Sara Egetemeyr und Jonas Mehrabanian Al-Nemri haben eine KI entwickelt, die
gegen Hass im Netz angehen soll. Foto: Silvia Wolf / Penemue
Hate-Speech im Internet ist ein großes Problem und betrifft immer mehr Menschen. Ein Freiburger Entwicklerteam wollte Abhilfe schaffen – und entwickelte mit Penemue eine KI, die für ein besseres Miteinander im World Wide Web sorgen soll.
Als „Heiler der Dummheit der Menschen“ gilt Penemue in der henochischen Überlieferung. Nach ihm benannt ist auch die KI Penemue, die gegen Hass und Hetze im Netz vorgehen soll. „Penemue hat der Überlieferung nach zwar den Menschen das Schreiben beigebracht, ihnen aber nicht erklärt, wie man es sinnvoll nutzt – das holen wir jetzt nach“, so Jonas Mehrabanian Al-Nemri aus dem Entwicklerteam.
Schon seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit Künstlichen Intelligenzen, die sich vor allem mit Sprache und Schrift befassen. Ein öffentlich rechtlicher Sender sei dann auf ihn zugekommen, da es Probleme auf den Kanälen mit Hate-Speech gab, so Mehrabanian Al-Nemri. „Wir wollten etwas für die Gesellschaft tun“, sagt er. Die Idee zu Penemue war geboren. Vor zwei Jahren ging die KI der Freiburger Entwickler an den Start.
Eine KI zu entwickeln, die sich mit Sprache befasst, war nicht so einfach. Reine Filter, wie sie zum Beispiel bei Spam-Verdacht eingesetzt werden, sind nicht sinnvoll. „Hass ist ganz oft etwas Impliziertes“, so Mehrabanian Al-Nemri. Die KI musste daher nicht nur Kontext, zum Beispiel von Bildpostings, verstehen, sondern sich auch mit codierter Sprache – zum Beispiel in gesellschaftlichen Nischen – befassen.
Auch Satire und Ironie sollte sie verstehen. Das führt auch dazu, dass Mehrabanian Al-Nemri und sein Entwicklerteam stets dahinter her sind, die KI weiterzuentwickeln. „Sprache wandelt sich schnell“, weiß Mehrabanian Al-Nemri. Gerade in Verbindung mit Rassismus und jugendgefährdenden Inhalten sei dies ein wichtiger Faktor. Die KI greift auch auf Echtzeitereignisse zurück und setzt Aussagen in den dementsprechenden Kontext: „Penemue weiß genau, was hier gerade abgeht.“
Gegen Verrohung im Netz
Wer Penemue nutzt, kann die KI als Autoguardian nutzen, die die Posts selbst moderiert, oder sich die Inhalte zur eigenen Kontrolle anzeigen lassen. Das hat den Vorteil, dass sich gerade Einzelpersonen, die in der Öffentlichkeit stehen, mit beleidigenden Inhalten und Drohungen gegen ihre Person nicht befassen müssen. Penemue bietet außerdem die Möglichkeit, juristisch relevante Inhalte anzuzeigen – und schätzt direkt die Wahrscheinlichkeit einer juristischen Verfolgung ein.
Dass KI Fluch und Segen zugleich sein kann, weiß Jonas Mehrabanian Al-Nemri: „Wir sind ein Positiv-Beispiel.“ KI sei Teil des Problems – zum Beispiel in Form von Deep-Fakes und Bots, die teilweise auf sehr hohem Niveau arbeiten würden und kaum noch von echten Usern zu unterscheiden seien. Gleichzeitig sei KI jedoch auch ein Teil der Lösung: „Gegen diese Bots kommt nur noch KI an.“
Zu den Nutzern gehören neben Menschen aus der Politik auch Freiburger Vereine und Organisationen. Das Entwicklerteam möchte die Organisationen hinter den Menschen ansprechen und Parteien, NGOs und Vereine dazu auffordern, ihre Abgeordneten und Mitglieder zu schützen. „Der Umgang miteinander im Internet ist schlimmer geworden, die Betroffenenrate wächst“, weiß Mehrabanian Al-Nemri.
Er ist der Meinung, dass gegen Hass und Hetze im Netz viel zu lange nicht vorgegangen und das Thema dadurch normalisiert wurde. Für ihn sei es auch wichtig, abzuwägen, wann eine Zensur stattfinde: Die Nutzung einer solchen KI empfindet er als nicht problematisch. „Durch Hass und Hetze im Netz werden die Stimmen derer aus dem Internet verdrängt, die Angst vor einem Shitstorm haben“, so Mehrabanian Al-Nemri. Sein Ziel: Mit Penemue weltweit für Sicherheit sorgen und zeigen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. „Wir brauchen Schutz für die Menschen, die sich für Dinge einsetzen.“
Der Freiburger Wochenbericht reagiert auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Foto: Joers
Der kleine Luxus, einmal in der Woche den Freiburger Wochenbericht im Briefkasten vorzufinden ist für viele Leserinnen und Leser eine beliebte Gewohnheit. In einzelnen Stadtteilen wird es diesen Luxus ab Januar 2026 nicht mehr geben. Martin Zenke, Geschäftsführer des Freiburger Wochenberichts, erklärt im Interview mit Redaktionsleiter Matthias Joers die Auflagenreduzierung auf 80.100 Exemplare und die neue Zustellstrategie in Freiburg.
Warum wenden Sie sich heute mit einer eher unerfreulichen Nachricht an Ihre Leserschaft?
Martin Zenke: Transparenz ist uns wichtig. Seit vielen Jahren arbeiten wir mit großem Einsatz daran, den Freiburger Wochenbericht verlässlich in jeden Briefkasten zu bringen. 52 Mal im Jahr mit einem kleinen und sehr engagiertem Team eine gute Zeitung herauszubringen, das ist eine Herausforderung. Wir machen das mit Leidenschaft! In den vergangenen Jahren haben sich die Rahmenbedingungen jedoch so grundlegend verändert, dass es uns leider nicht mehr möglich ist, den Wochenbericht lückenlos in jedem Stadtteil zu verteilen. Unsere bislang schon hohe Auflagenzahl reduzieren wir daher auf weiterhin starke 80.100 Exemplare pro Woche.
Martin Zenke, Geschäftsführer des Freiburger Wochenbericht. Foto: Joers
Welche Rahmenbedingungen meinen Sie?
Zenke: Neben dem seit der Corona-Pandemie vielfach höherem Papierpreis sind es zwei Entwicklungen, die das bisherige Modell besonders belasten: Zum einen steigt zum Jahreswechsel erneut der gesetzliche Mindestlohn um 8,4 Prozent. Für unsere Zustellerinnen und Zusteller ist das eine wichtige und richtige Anerkennung ihrer Leistung. Es führt aber zugleich zu deutlich höheren Verteilkosten pro Exemplar. Zum anderen verzeichnen wir spürbare Rückgänge bei den Anzeigen- und Beilagenumsätzen, obwohl unsere Inserenten nachweislich erfolgreich im Freiburger Wochenbericht werben. Deshalb gerät das Modell der kostenlosen Zustellung, das sich ausschließlich über Anzeigen und Beilagen finanziert, unter Druck. Wenn die Einnahmen sinken, kippt die Kosten-Nutzen-Rechnung der flächendeckenden Zustellung.
Was wird sich im neuen Jahr konkret ändern?
Zenke: Wir bündeln unsere Zustellressourcen dort, wo wir mit verlässlichen Zustellern die Gebiete besetzen können und setzen verstärkt auf eine bedarfsorientierte Verteilung. Das heißt, wir werden in einzelnen Stadtteilen statt der Haushaltszustellung sogenannte „Stille Verkäufer“ einrichten – also Abholstellen an gut erreichbaren, öffentlich zugänglichen Einrichtungen wie zum Beispiel in Bäckereien, Baumärkten oder Supermärkten (Anm.: die Liste der Sonderauslagestellen finden Sie hier).
Ändern sich auch die Inhalte des Wochenberichts?
Zenke: Nein! Unser Anspruch, die Menschen zuverlässig über das Stadtgeschehen zu informieren bleibt unverändert bestehen. Redaktionelle Qualität und lokale Relevanz stehen für uns nicht zur Disposition. Wir investieren wie bisher in Recherche, Themenvielfalt und Service und versuchen weiterhin lokale Einrichtungen wie Sport- oder Kulturvereine zu unterstützen.
Wie schwer fällt Ihnen der Schritt?
Zenke: Unser Anspruch, die Menschen in Freiburg zuverlässig zu informieren, bleibt bestehen. Der Freiburger Wochenbericht ist eine Marke und bei allem, was sich in Freiburg so tut, sind wir vorne mit dabei. Natürlich fällt es uns nach vielen Jahren extrem schwer unsere Auflage zu reduzieren. Doch wir sind davon überzeugt, dass wir weiterhin einen großen Teil von Freiburg abdecken können. Und nicht zu vergessen: Alles was uns ausmacht – aktuelle Lokalstories, Kinotipps, Sportberichte, Freiburg Privat und Neuigkeiten aus dem Einzelhandel und der lokalen Wirtschaft – gibt es weiterhin kostenlos online auf unserer Homepage sowie auf unseren Social-Media-Kanälen auf Instagram oder auf Facebook, wo uns allein über 27.000 Follower lesen. Auf unserer Internetseite findet man den Wochenbericht als E-Zeitung mit allen Stories und allen Anzeigen unserer Kunden, und im Übrigen auch über die BZ-App.
Welche Botschaft ist Ihnen wichtig?
Zenke: An die lokale Wirtschaft: Ihre Anzeigen wirken – gerade in diesen herausfordernden Zeiten. Werben Sie regional, unterstützen Sie Journalismus vor Ort und profitieren Sie von einer starken Leserschaft. Und natürlich wollen wir 2026 wieder mit guten Lokalstories aus Freiburg, wie zum Beispiel von Firmenjubiläen, für jede Menge Lesefreude sorgen. Und im Namen des gesamten Teams des Wochenberichts wünsche ich allen unseren Leserinnen und Lesern, Freunden, Partnern sowie ihren Familien erholsame Feiertage sowie ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr 2026.
Festlich beleuchtet sorgt der Truck am Sonntag bei der Brauerei Ganter für Weihnachtsstimmung.
Foto: Coca-Cola
Der aus Werbespots bekannte Coca-Cola-Weihnachstruck macht am kommenden Sonntag-Nachmittag Halt bei der Brauerei Ganter in Freiburg. Es ist das erste Mal seit Langem, dass der leuchtend rote Truck in die Region kommt. Tags zuvor hält er auch in Rust.
Der kultige Coca-Cola-Weihnachtstruck macht am kommenden Sonntag, 21. Dezember, von 15 bis 20 Uhr, Halt auf dem Gelände der Brauerei Ganter in der Schwarzwaldstraße. Der Anlass: Das 160-jährige Jubiläum der Brauerei. Der festlich beleuchtete Truck sorgt für weihnachtliche Magie – außerdem gibt es weitere Aktionen vor Ort. Beispielsweise ein Foto gemeinsam mit dem Weihnachtsmann im festlich dekorierten Innenraum des Trucks. Auch Freigetränke sowie personalisierte Erinnerungsfotos warten auf die neugierigen Besucher. Musik, Lichter und Deko versprechen eine weihnachtliche Atmosphäre auf dem Brauereigelände an der Schwarzwaldstraße.
Und noch einen weiteren Stop gibt es: Denn am am Samstag (11-19 Uhr) macht der ikonische Coca-Cola-Truck auch Halt im Europa-Park in Rust.
Zuletzt war der Coca-Cola-Weihnachtstruck übrigens vor zehn Jahren in der Region. Im Dezember 2015 machte das Gefährt damals Halt auf dem Schlossplatz in Emmendingen. Bekannt ist der Truck unter anderem aus den TV-Werbespots des US-amerikanischen Brauseherstellers. Zu den bisherigen Zwischenstopps der diesjährigen Truck-Tour gehörten unter anderem Frankfurt am Main, Straubing und zuletzt das sächsische Freiberg.
Die Menschen in Freiburg sind mit der Lebensqualität in der Stadt zufrieden – für die Arbeit des Freiburger
Gemeinderats interessieren sie sich aber eher weniger. Foto: Adobe.Stock
Die überwiegende Mehrheit der Menschen in Freiburg ist politisch interessiert und attestiert der Stadt eine große Lebensqualität. Das sind die Kernaussagen der aktuellen Freiburg-Umfrage, für die das Rathaus mehrere tausende Bürgerinnen und Bürger befragt hat. Die Ergebnisse im Überblick.
Im Rahmen der Freiburg-Umfrage haben rund 2.500 Menschen aus Freiburg an einer repräsentativen Befragung zu verschiedenen Themen teilgenommen. Die Analyse des Amts für Bürgerservice und Informationsmanagement zeigt: Die weit überwiegende Mehrheit der Freiburgerinnen und Freiburger ist politisch interessiert, insbesondere an der Bundes- und Europapolitik. Die Kommunalpolitik, die die Menschen direkt vor Ort betrifft, interessiert die Menschen dagegen weit weniger. 27 Prozent der Befragten trauten sich erst gar kein Urteil darüber abzugeben, wie sehr sie ihre Interessen durch den aktuellen Gemeinderat vertreten sehen.
Fest in grüner Hand„Die Ergebnisse zeigen, dass wir das kommunalpolitische Interesse noch steigern können, um letztlich eine höhere Bürgerzufriedenheit und größere Akzeptanz von Entscheidungen zu erreichen“, sagt Bürgermeister Stefan Breiter (CDU). 45 Prozent der Befragten nahm schon an einer Demonstration teil. Der Blick auf die Parteibindung zeigt: Freiburg ist weiterhin fest in der Hand der Grünen. Knapp 30 Prozent sind der Partei treu zugeneigt, die Mehrheit sogar stark. CDU und SPD kommen dagegen nur noch auf 10 Prozent Stammwähler. Insgesamt nimmt die feste Bindung an eine Partei eher ab, während die Zahl der Wechselwähler steigt.
Auch zur Lebensqualität in den Stadtbezirken machten die Befragten Angaben. So erreicht Freiburg bei der Zufriedenheits-Skala 67 von maximal 100 Punkten (Umfrage 2022: 66 Punkte). Besonders hohe Werte erzielen hier die Ober- und Mittelwiehre von jeweils 94 Punkten (2022: 90 Punkte). Aber auch Weingarten mit dem geringsten Zufriedenheitswert von 64 Punkten liegt noch deutlich im positiven Bereich (über 50). „Die Stadt Freiburg wird von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern weiterhin für ihre hohe Lebensqualität geschätzt“, so Breiter.
Auch nach konkreten Aspekten der Lebensqualität wurde gefragt. Während zum Beispiel die „Sauberkeit im Wohngebiet“ in Kappel am besten bewertet wird, erzielt Weingarten hier den schlechtesten Wert. Im Durchschnitt aller Stadtquartiere am besten bewertet wurden die Erreichbarkeit der Innenstadt (83 Punkte), die Lage zur Arbeitsstätte (80) und die Versorgung mit dem ÖPNV (80). An schlechtesten bewerteten die Bewohner der Bezirke die Parkplatzsituation (52 Punkte), die Betreuung für unter 3-Jährige (59) sowie die außerschulischen Bildungsangebote (60).
Begeisterten das Publikum bei den Konzerthausbällen: Die Formation “The Swingin’ Pebs” in der Tanzshow „Celi und das verlorene Weihnachten“. Foto: Valentin Behringer
Mit festlicher Eleganz, ausgelassener Tanzfreude und einem beeindruckenden Showprogramm hat der Konzerthausball der Tanzschule Gutmann am Freitag, und Samstag erneut das Konzerthaus in einen glanzvollen Ballsaal verwandelt. Mehr als 1.900 Gäste pro Abend feierten auf fünf Tanzflächen Freiburgs größten Ball und machten das Konzerthaus für zwei Nächte zum gesellschaftlichen Mittelpunkt der Region.
Bereits der Auftakt des Abends begeisterte das Publikum: Zur Türöffnung des Konzerthauses wurden die Gäste von sogenannten Walking Acts in beeindruckend aufwändiger Kostümierung begrüßt. Ein besonderer Höhepunkt beider Abende war die große Tanzshow der Tanzschule Gutmann. Rund 150 Tänzer wirkten an der etwa 45-minütigen Tanzshow mit, die unter dem Titel „Celi und das verlorene Weihnachten“ eine Geschichte über Zeitdruck, Entfremdung und die Suche nach Gemeinschaft erzählte. Die aufwändig inszenierte Aufführung wurde vom Publikum mit langem Applaus gewürdigt.
Der Freitagabend stand zudem ganz im Zeichen des Nachwuchses: Rund 300 Jugendliche, die in der Tanzschule Gutmann die Grundstufe absolviert hatten, feierten im festlichen Rahmen ihren Premierenball. Beim Jugendturnier konnten die Debütanten außerdem ihr Können unter Beweis stellen. Die Sieger wurden persönlich von Oberbürgermeister Martin Horn sowie der mehrfachen Sportlerin des Jahres, Sabine Storz, geehrt – ein besonderer Moment für die jungen Tänzer. Der Termin für den Konzerthausball im kommenden Jahr steht bereits fest: Tanzbegeisterte sollten sich den 11. und 12. Dezember 2026 vormerken. Der Ticketverkauf startet bereits morgen.
Oberbürgermeister Martin Horn zeichnete jugendliche Tänzer aus – hier mit Christian Spengler, einem der Inhaber der Tanzschule Gutmann. Foto: Valentin Behringer
Die Siegerinnen und Sieger des Grundstufen-Jugendturniers v.l.n.r.: Luise Schöpsdau und Emma Marquart (3. Platz), Tim Trimborn und Charlotte Klink (1. Platz), Florian Gabele und Ayana Schulte (2. Platz). Fotograf: Valentin Behringer
Ex-SC-Kicker Nils Petersen erzählte beim Talkabend von Julica Goldschmidt auch von seinem Alltag als Profispieler. Foto: Maximo-Hans Musielik
Am Theater Freiburg ging am Samstag wieder die Gesprächsreihe „Ein Abend, ein Wort“ über die Bühne. Dieses Mal stand der Begriff „Zämme“ im Fokus des neuen Formats von Radiomoderatorin Julica Goldschmidt. Auch dieses Mal gab es hier viele persönliche Geschichten und Anekdoten der Gäste. Mit dabei waren Ex-SC-Torjäger Nils Petersen, Felix und Till Neumann von der HipHop-Band Zweierpasch, Generalmusikdirektor André de Ridder sowie Robert Klebes und Sarah Gugel von der Bahnhofsmission.
Hier plauderte der ehemalige Bundesliga-Profi auch aus dem Nähkästchen und sorgte damit für Lacher. Er verriet, dass er Mannschaftsbesprechungen beim SC auch mal früher verlassen hatte, um sich die „Fußballgott“-Fangesänge anzuhören. Die haben sein Selbstbewusstsein gestärkt. Das Problem damit habe sich aber erledigt, seitdem er für die Sportfreunde Oberried in der Kreisliga spielt. Ganz offen berichtete er aber auch über mentale Probleme, denn der Konkurrenzkampf in der Bundesliga sei hart gewesen. Das Fazit des Abends: „Zämme“ ist gut, aber genauso wichtig ist es, auch mal alleine sein zu können.
Varang führt die Ash People an – eine gefährliche Bedrohung. Denn deren Konflikt mit dem Na’vi-Stamm eskaliert. Foto: 20th Century Studios
Atemberaubende Bilder, neue Clans und Kreaturen: Oscar-Gewinner und Kultregisseur James Cameron bringt den langerwarteten dritten Teil der epischen Saga ins Kino. Jake und seine Familie müssen sich gegen einen feurigen Na’vi-Stamm – das Volk der Ash People – zur Wehr setzen. Es droht ein Krieg, der ganz Pandora vernichten könnte.
James Cameron nimmt die Zuschauer erneut mit auf ein immersives Abenteuer. Mit dem ehemaligen Marinesoldaten Jake Sully (Sam Worthington, „Kampf der Titanen“), der jetzt der Anführer der Na’vi ist, der Na’vi-Kriegerin Neytiri (Zoe Saldaña, „Emilia Pérez“) und der Sully-Familie geht es zurück nach Pandora. Jake und Neytiri haben gemeinsam mit ihrer Familie im Wasserreich des Metkayina-Clans eine neue Heimat gefunden. Doch die Ruhe ist trügerisch. Sie müssen mit der Trauer um ihren Sohn Neteyam fertig werden und gleichzeitig eine neue, gefährliche Bedrohung abwehren. Ein feuriger Na’vi-Stamm, die sogenannten Ash People, geführt von der charismatischen Varang, erhebt sich in den vulkanischen Regionen Pandoras. Im Zusammenspiel mit Jakes Erzfeind Quaritch eskaliert der Konflikt – und es droht ein Krieg, der nicht nur das Schicksal ihrer Familie, sondern das gesamte Gleichgewicht von Pandora auf die Probe stellt.
Weitere Rollen übernehmen Sigourney Weaver („Sieben Minuten nach Mitternacht“), Stephen Lang („Don’t Breathe“), Oona Chaplin („Game of Thrones“), Cliff Curtis („Meg“), Britain Dalton („Die dunkle Saat“), Trinity Bliss („Schritt für Schritt“), Jack Champion („Scream VI“), Bailey Bass („Interview mit dem Vampir“) und Kate Winslet („Titanic“).
Die ersten Reaktionen sind begeistert: „Ein absoluter Knaller“, „ein phänomenales Kinoerlebnis“ oder „Kühn, brillant und in jeder Hinsicht beeindruckend“, loben die Kritiker.
Nachdem „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ mit einem Einspielergebnis von knapp drei Milliarden Dollar „Titanic“ als erfolgreichsten Film aller Zeiten ablöste, mussten Fans der Reihe drei Jahre auf den dritten Teil warten. Die Starttermine für den vierten und fünften Teil stehen bereits fest, diese sollen am 19. Dezember 2029 und 17. Dezember 2031 ins Kino kommen.
Agnes (Eva Victor) kämpft nach einem traumatischen Erlebnis mit ihrem Leben. Foto: A 24
Agnes (Eva Victor), eine junge Literaturprofessorin in Neuengland, wird nach einem traumatischen Erlebnis aus der Bahn geworfen. Während ihr Umfeld zur Tagesordnung übergeht, kämpft sie mit dem Gefühl, festzustecken.
In fünf Kapiteln und über mehrere Jahre begleitet der Film ihren Weg zurück zu sich selbst – getragen von scharfem Humor und der bedingungslosen Unterstützung ihrer besten Freundin. In ruhigen Bildern und mit feinem Gespür für Zwischentöne erzählt das Spielfilmdebüt von Eva Victor von der Suche nach Orientierung, wenn das eigene Leben aus den Fugen gerät und von der unermesslichen Kraft von Freundschaft.
Cristina (Marion Cotillard) fasziniert als Schneekönigin. Foto: Grandfilm
Kälter als Eis, ihr Kuss trifft mitten ins Herz… Die 1970er Jahre: Getrieben von einer unbestimmten Sehnsucht stößt die 16-jährige Ausreißerin Jeanne in einem verlassen wirkenden Filmstudio auf eine andere Welt. Tagsüber wird hier „Die Schneekönigin“ gedreht – und die rätselhafte Hauptdarstellerin Cristina zieht Jeanne sofort in ihren Bann. Zwischen Bewunderung, Verführung und subtiler Bedrohung entwickelt sich eine intensive Faszination zwischen Jeanne und Cristina, während die Grenzen zwischen Realität und Film, Traum und Leinwand zunehmend verschwimmen. Die wachsende Obsession treibt Jeanne immer tiefer in das Reich der Schneekönigin, das sich auf geheimnisvolle Weise über die Welt zu legen scheint.
Inspiriert von Hans Christian Andersens Märchen „Die Schneekönigin“ erzählt die preisgekrönte französische Regisseurin Lucile Hadžihalilović ein poetisches Kinoerlebnis voller betörender Bilder und dunkler Anziehungskraft. Nach „Innocence“ besetzt Hadžihalilović erneut Frankreichs Superstar Marion Cotillard in einer vielschichtigen Doppelrolle. Die junge Clara Pacini brilliert in ihrer ersten großen Rolle, flankiert von August Diehl als Cristinas rätselhaftem Begleiter.