In Freiburgs Eisdielen stehen nicht nur Klassiker auf der Karte – auch ausgefallene Sorten werden gut angenommen.
Trotz des eher regnerischen Sommers läuft die Eissaison in Freiburg gut: Neben klassischen Varianten bieten Freiburgs Eisdielen auch außergewöhnliche Kreationen. Fast alle Eisdielen sind sich außerdem einig: nussige und schokoladige Sorten gehen in Freiburg immer!
Außergewöhnliche Farben und Geschmäcker finden sich in Freiburgs Eisdielen. In ihrer Kreativität übertreffen sich die Eisdielenbetreiber regelmäßig selbst: Von violett über blau bis hin zu giftgrün reicht das Farbspektrum, manche Namen lassen schon längst nicht mehr darauf schließen, welche Geschmacksrichtung am Ende in der Waffel landet. Und trotzdem – oder gerade deswegen – erfreuen sich die Eissorten großer Beliebtheit.
Im Eiscafé Bacio in der Bertoldstraße wechselt Betreiber Lorenzo seine Eissorten täglich durch: Am besten läuft diese Saison Pistazie und Bacio. Für abenteuerlustige Eisliebhaber bietet er die Eissorten Pina Colada (alkoholfrei) und Acai – eine violette Beere aus Brasilien, die Lorenzo, der selbst Brasilianer ist, von dort importiert.
Doch nicht nur für menschliche Gäste hat er besondere Eissorten: Viele Gäste kommen mit ihren Hunden zu Lorenzo, denn für die Vierbeiner bietet er extra Hunde-Eis in den Geschmacksrichtungen Leberwurst und Lachs.
Michele ist Geschäftsführer des Incontro in der Niemensstraße. Neben Eis in der Waffel und im Becher geht hier auch Frozen Yoghurt über die Ladentheke. Am besten angenommen wird bei Michele die Sorte Butter Salted Caramel. „Das kennen die Leute schon“, so der Betreiber.
Doch die Freiburger sind experimentierfreudig: Mit Profuno di Sicilia bietet Michele eine Mischung aus Zitrone, Zimt, Mandel und Pistazie an. „Das ist ein besonderer Geschmack“, sagt er. In Freiburg kein Problem: „Die Leute probieren gerne aus.“ Ebenfalls gut laufen Quark mit Mango und Walnuss.
Auf Mango-Geschmack sind auch die Kundinnen und Kunden von Loris Paniccia scharf: In der Eisdiele Paniccia in der Kronenstraße teilt sich die Mango den Platz der beliebtesten Eissorte mit Pistazie und Bacio.
Neben Klassikern finden sich hier in der Theke allerlei Besonderheiten, deren Name nicht immer auf den Geschmack schließen lässt: So ist die Sorte „I love Freiburg“ ein Eis mit mehreren Sorten, die in Schichten angeordnet sind. Zu den Geschmackssorten gehören unter anderem karamellisierte Mandel in Ricotta, aber auch Himbeere und geröstete Mandel – perfekt für Eisliebhaber, die sich nicht entscheiden können.
98 unterschiedliche Sorten gibt es im Scheinpflug am Anna-Platz, meist sind etwa 20 Sorten vor Ort, so Richard Kim, einer der Geschäftsführer. Ein Verkaufsschlager kristallisiert sich hier nicht heraus: „Es läuft alles gleich gut.“
Im Gegensatz zu anderen Eisdielen bleibt man im Scheinpflug eher klassisch: „Wir machen kein Crossover mehr, sondern versuchen, die klassischen Sorten zu optimieren“, so Richard Kim. Gerne genommen werden Softeissorten, zum Beispiel Affogato oder Matchagata. Auch die Sorte „Salted Caramel“ gehört hier zu den Favoriten.
Gary Johnson (Glen Powell) und seine Auftraggeberin Madison (Adria Arjona) kommen sich näher. Foto: Leonine Filmverleih
Psychologie-Professor Gary Johnson (Glen Powell, „Top Gun: Maverick“) führt ein unaufgeregtes Leben, nur sein neuer Nebenjob beim Police Department sorgt für Abwechslung: als vermeintlicher Killer dient er als Lockvogel, um seine Auftraggeber hinter Gitter zu bringen. Gary zeigt überraschendes Talent darin, für jeden seiner Kunden maßgeschneiderte Killer-Persönlichkeiten zu verkörpern.
Für Garys erstes Treffen mit der attraktiven Madison (Adria Arjona, „Morbius“), die ihren gewalttätigen Ehemann um die Ecke bringen lassen will, denkt er sich die Figur des abgebrühten Killers Ron aus. Doch plötzlich wird es kompliziert, denn Madison gefällt ihm sehr. Als sie sich dann in ihn verliebt, löst ihre heiße Affäre eine unheilvolle Kettenreaktion aus. Denn auch Madison hat nicht alle Karten auf den Tisch gelegt.
Geschäftsführerin Britta Schreiber und Renndirektor Sebastian Eckmann: Countdown für den Ultra Bike in Kirchzarten. Foto: Ultra Bike
Vom 12. bis 14. Juli findet rund um das Dreisamtal der Black Forest Ultra Bike Marathon statt. Im Interview mit Matthias Joers spricht Britta Schreiber, Chefin der Ultra-Bike-Organisation, über die Veranstaltung, die Meldezahlen und die Bedeutung des Ehrenamts.
Es sind noch zwei Wochen bis zum Start des Black Forest Ultra Bike Marathon. Wie ist die Stimmung bei Ihnen, bei Sebastian Eckmann und ihrem Team? Sind Sie nervös?
Britta Schreiber: Es überwiegt vor allem das Gefühl, dass man noch wahnsinnig viel zu tun hat. Deshalb denkt man gar nicht so sehr an die Aufregung. Einfach weil es ganz viele Dinge abzustimmen gibt, zum Beispiel mit den ehrenamtlichen Helfern, die ihre Arbeit an der Strecke aufnehmen oder die Endabsprachen mit Rettungsdiensten, Polizei und Bergwacht, die jetzt stattfinden.
Also gar keine Zeit für Vorfreude?
Schreiber: Doch, das schon. Aber es sind eben lange Tage, um die ganzen Kleinigkeiten zu klären. Aber natürlich merken wir alle die Vorfreude. Da spreche ich glaube ich im Namen des gesamten Organisationskomitees. Viele Skiclubs und viele Streckenhelfer sind schon von Anfang an dabei. Es gibt da eine ganz große Verbundenheit mit dem Ultra Bike über die Jahre.
Sie persönlich hatten Ihre Feuertaufe 2023 in Ihrer neuen Funktion als Geschäftsführerin. Lässt Sie die Erfahrung aus dem Vorjahr nun entspannter an die Sache gehen?
Schreiber: Auf jeden Fall. Ich war letztes Jahr echt beeindruckt und fasziniert davon, wieviele kleine Rädchen ineinander greifen, damit am Ende die Veranstaltung so funktioniert, wie man sie kennt. Natürlich war ich nervös. Man kann nicht überall gleichzeitig sein, also muss man sich darauf verlassen, dass die Helfer sich selber organisieren. Wir haben ja zwischen 1.300 bis 1.500 ehrenamtliche Helfer an dem Renntag im Einsatz. Mit der Erfahrung vom letzten Jahr, dass ganz viele total selbstständig arbeiten und machen – das sind ja alles Macher – bin ich definitiv entspannter.
Heißt das im Umkehrschluss, dass so ein Rennwochenende ohne das Ehrenamt undenkbar wäre?
Schreiber: Absolut. Allein wenn man überlegt, dass es in Summe über 200 Kilometer Strecke sind und dazu die Verpflegungsstellen – die am weitesten entfernte in Bernau ist knapp eine Stunde von uns in Kirchzarten entfernt. Da braucht man die Helfer, die vor Ort sind und die die Ortskenntnisse haben. Ohne die ehrenamtlichen Helfer, sowohl in Kirchzarten als auch entlang der Strecken, wäre es überhaupt nicht machbar. Und im Übrigen auch nicht bezahlbar.
Wie sind bislang die Meldezahlen?
Schreiber: Generell waren in den letzten Jahren die Teilnehmerzahlen bei allen Mountainbike-Marathons rückläufig, gerade nach Corona. Wir haben gegenüber 2022 schon letztes Jahr ein deutliches Teilnehmerplus erzielen können. Und dieses Jahr stehen wir aktuell bei knapp 2.220 Teilnehmern auf allen vier Ultra-Bike-Strecken – das ist genauso viel wie im Vergleichszeitrum vor einem Jahr. Hinzu kommen weitere rund 200 Teilnehmer, die für den ULTRA Gravel gemeldet haben, den wir dieses Jahr zum ersten Mal durchführen werden.
Das ist wohl die größte Neuerung. Was hat es damit auf sich? Um Zeitdruck geht es dabei ja nicht.
Schreiber: Genau. Wir hatten schon zweimal eine Gravel-Wertung ins Rennen integriert, 2018 und 2019. Da waren wir aber noch einen Tick zu früh dran. Wenn man sich die Gravelbike-Begeisterung der letzten zwei, drei Jahre anschaut, war klar, dass wir wieder was machen werden. Aber nicht als Rennen und nicht am Sonntag, weil das genehmigungstechnisch und personell eine zu große Herausforderung gewesen wäre. Deshalb machen wir es als Ausfahrt am Samstag. Es wird abwechslungsreich, sowohl was die Landschaft als auch was den Untergrund angeht. Und weil wir diesen Lifestyle des Bike-Fahrens rüberbringen wollen, warten auf die Teilnehmer mehrere Genuss-Hotspots, an denen sie einen Cappuccino oder ein Bier genießen können.
Bei der Degusto Restobar in der Humboldtstraße ließen sich SC-Kapitän Christian Günter (M.), sein Berater Dirk Pietroschinsky (l.) und Ex-Bundestrainer Jogi Löw ihren Kaffee schmecken. Günter teilte den Schnappschuss bei Instagram. „Sehr lässig“ oder „Voll badisch“ lauteten die Kommentare der Follower. Foto: www.instagram.com/cg30
Die kenne ich doch, hat sich der eine oder andere Fußball-Fan bestimmt beim Vorbeigehen gedacht. Ganz entspannt plaudern SC-Kapitän Christian Günter und Ex-Bundestrainer Jogi Löw vor der Degusto Restobar in der Humboldtstraße. Mit dabei ist auch Günters Berater und guter Freund Dirk Pietroschinsky.
Dass Jogi Löw Espresso und Kaffee-Liebhaber ist, wissen wir ja, deshalb durfte der natürlich auch nicht fehlen. Ob die Experten hier über die Fußball-EM philosophiert haben? Gut möglich, wie kürzlich Christian Streich wurde auch der Ex-Bundestrainer schon bei Spielen der deutschen Nationalelf im Stadion gesichtet. Wenn er am Freitag beim Spiel gegen Spanien wieder dabei ist, feuert er unsere Mannschaft hoffentlich ordentlich an!
Caglar Söyüncü spielte zwei Jahre beim SC Freiburg. Archivfoto: Seeger
Der türkische Traditionsverein Fenerbahçe Istanbul hat den früheren Freiburger Caglar Söyüncü fest unter Vertrag genommen. Bei den Türken trifft Söyüncü auf einen Star-Trainer.
Von 2016 bis 2018 spielte der türkische Innenverteidiger beim SC Freiburg. Künftig wird der frühere Freiburger Abwehrspieler Caglar Söyüncü vom portugiesischen Starcoach José Mourinho trainiert. Söyüncüs bisheriger Club Atletico Madrid gab am Montag bekannt, dass der 28-Jährige fest zum Traditionsverein Fenerbahçe nach Istanbul wechselt. Dort spielte er seit Januar bereits auf Leihgabe.
Der Sport-Club hatte Söyüncü einst von Altinordu Izmir an die Dreisam gelotst. Für die damalige Rekordablösesumme von rund 21 Millionen Euro wechselte er dann die englische Premier League zu Leicester City. Die laufende Europameisterschaft verpasste der 55-fache türkische Nationalspieler aufgrund einer Oberschenkelverletzung. Dem Vernehmen nach bezahlt Fehnerbace für Söyüncü eine Ablöse in Höhe von 8,5 Millionen Euro – das wäre eine neue Rekordablöse für einen Abwehrspieler bei Fener. Neuer Trainer bei Fehnerbace ist José Mourinho, der den 19-maligen türkischen Fußballmeister zum Sommer übernimmt.
Spanien im Rausch: Zusammen mit Deutschland haben sie die meisten Tore aller EM-Teilnehmer erzielt – und den besten Fußball gespielt. Foto: Picture Alliance / Mika Volkmann
Die Vorfreude auf diesen Fußball-Leckerbissen ist gewaltig. Ist Spanien diesmal in der Favoritenrolle gegen Deutschland? Zumindest leicht. Der Wochenbericht hat im Vorfeld mit dem gebürtigen Spanier Pedro Domingo, der in Freiburg als Buchhalter arbeitet, über die Partie gesprochen.
Deutschland gegen Spanien – das wird ein Highlight dieser Europameisterschaft. Wie groß ist die Vorfreude?
Pedro Domingo: Ich freue mich sehr auf diese Begegnung. Wenn man die EM bislang verfolgt hat, kann das eigentlich nur ein sehr gutes Spiel werden.
Alle Welt schwärmt von der spanischen Mannschaft – zurecht?
Der Wahl-Freiburger Pedro Domingo prognostiziert ein Duell auf Augenhöhe. Foto: mey
Domingo: Hätte man mich vor einem Monat gefragt, wer die stärkere Mannschaft hat und wer in diesem Spiel Favorit ist, hätte ich klar Deutschland gesagt. Aber in den ersten vier Spielen dieser Europameisterschaft haben wir den attraktivsten und besten Fußball gespielt. Wir haben also alle Chancen, am Freitag weiterzukommen.
Was begeistert Sie an der spanischen Mannschaft so? Sind sie besser als in den Jahren zuvor?
Domingo: Ja, sie haben sich eindeutig verbessert. Die „Furia Roja“ spielt einen flexiblen, modernen und sehr schnellen Fußball mit Zug zum Tor. Unsere Youngster, speziell Lamine Yamal und Nico Williams, die wohl gefährlichste Flügelzange der Welt, sorgen für mächtig Schwung. Ich denke, die beiden sind die Entdeckung dieser EM. Was diese beiden bislang gezeigt haben, ist sehr beeindruckend. Unsere Nationalmannschaft hat schon lange nicht mehr so dynamisch gespielt, sie wirken frisch, mutig und unerschrocken – als hätten sie nichts zu verlieren. Den psychologischen Vorteil sehe ich auf unserer Seite. Deutschland als Gastgeber steht stärker unter Druck.
Spielt Spanien einen neuen Stil?
Domingo: Ja, es ist nicht mehr das alte Tiki-Taka mit vielen Pässen, aber mangelnder Durchschlagskraft. Das Spiel hat sich weiterentwickelt. Tempo, Passgenauigkeit und die Passschärfe suchen ihresgleichen. Der Gegner kommt da nur schwer an den Ball. Es macht riesigen Spaß, da zuzuschauen.
Wer ist neben den Jungen der Star des Teams?
Domingo: Ganz klar Rodri, der bei Manchester City spielt. Er ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Spiels. Er ist ein außergewöhnlich intelligenter Spieler. Mit seinen Helfern Ruiz und Pedri bildet er so etwas wie den Maschinenraum unserer Mannschaft.
Die spanischen Zeitungen schreiben sehr euphorisch und selbstbewusst, Deutschland müsse Angst haben, da komme ein Problem auf die Mannschaft von Julian Nagelsmann zu. Sind die Erwartungen nicht vielleicht zu groß?
Domingo: Wie gesagt, wir haben bisher begeistert, waren das beste Team und haben wirklich kaum Schwächen gezeigt. Aber in einem Viertelfinale kann natürlich alles passieren. Am Freitag werden sich 90 Minuten lang zwei Teams auf Augenhöhe begegnen. Wenn ich wetten würde, würde ich sogar auf Deutschland setzen. Schließlich hat auch Deutschland brillante Spieler wie Musiala, Wirtz und vor allem Toni Kroos, der für mich sogar noch über Rodri steht. Er kann für Deutschland den Unterschied machen. Und ihr habt Heimvorteil – außer ihr kriegt Nervenflattern. Aber so oder so. Es wird eine knappe Sache und ein epischer Kampf. Freuen wir uns drauf!
Otto wurde von Familie Mack mit einem Stern auf dem „Walk of Fame“ und von Oliver Pocher überrascht. Foto: Europa-Park
Sichtlich gerührt und sogar etwas sprachlos – was wir von ihn ja sonst gar nicht kennen – war Otto Waalkes bei seinem Besuch im Europa-Park. Der Grund: für ihn wurde ein Stern auf dem „Walk of Fame“ vor dem 4D-Kino im Park enthüllt. Überrascht wurde er mit dieser Nachricht von keinem Geringeren als Comedian Oliver Pocher. Auf dem „Walk of Fame“ reiht sich Otto nun in eine Reihe ein mit Stars wie Priscilla Presley, Roger Moore oder Franz Beckenbauer.
Der gebürtige Ostfriese, der als einer der erfolgreichsten Comedians Deutschlands gilt, brachte seine beliebten Ottifanten mit und sorgte zusammen mit den Europa-Park-Maskottchen Ed & Edda für zahlreiche lachende Gesichter. Natürlich stimmte er auf der Bühne auch noch das eine oder andere Liedchen an.
Aber das war noch nicht alles: Der 75-Jährige nahm sich auch noch Zeit für eine Signierstunde. Zahlreiche Fans nutzten die Gelegenheit, um sich ein Autogramm und ein Foto mit Otto zu sichern. „Es war uns eine große Freude und Ehre den Ottifanten-Schöpfer und Comedy-Legende, Otto Waalkes, bei uns im Europa-Park zu begrüßen und zu würdigen. Fast zehn Jahre verbindet uns eine langjährige Partnerschaft und Verbundenheit. Außerdem haben wir die gleiche Mission: Menschen Freude bereiten. Die Reaktionen der Besucher bestätigen das und zeigen, wie beliebt Otto und seine Ottifanten sind. Es war ein fantastischer Tag voller Freude und Lachen“, sagte Park-Inhaber Roland Mack.
Für die Otto-Fans gab’s ein Ständchen und Autogramme. Foto: Europa-Park
Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.
•• Kunstparkour: Am 6. Juli lädt der Kunstparkour 2024 ein zum Präsentierteller „tun und lassen“. Die jungen kreativen Teilnehmer zeigen von 16 bis 22 Uhr in der Haslacher Straße 43 ihre Projekte, die sie in den letzten Wochen erarbeitet haben und feiern ihr Abschlussfest.
•• BUND-Aktion: Der BUND Freiburg führt wieder Biotoppflege-Einsätze für den Welchentalbach in Ebnet durch. Am 6. Juli werden Ehrenamtliche Problempflanzen entfernen. Helfer sind willkommen. 10.45 Uhr, Treffpunkt Haltestelle Langmatten. Infos und Anmeldung: Birgit Frosch, 07 61/ 2 92 73 92, naturschutz@bund-in-freiburg.de
••Matinee: Himmel, Hölle oder Paradies? Welche Vorstellungen es im Frühmittelalter gab und wie mit Verstorbenen umgegangen wurde, zeigt Archäologin Anita Scheuerle am 7. Juli, 11 bis 13 Uhr anhand von Grabbeigaben in der neuen Schatzkammer des Colombischlössles, Rotteckring 5. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet. www.freiburg.de/museen-tickets.
•• Tanz: Die deutsche Erstaufführung von „L’Onde“ – ein internationales Gastspiel von Nacera Belaza (Frankreich/Algerien) ist am 5. Juli im Theater Freiburg (20 Uhr, Kleines Haus) zu sehen. Dafür ließ sich Nacera Belaza inspirieren von den traditionellen Tänzen und Ritualen Algeriens. theater.freiburg.de.
•• Konzert: Das Per-Tutti-Orchester lädt am 7. Juli, 18 Uhr, zum Sommerkonzert ins Bürgerhaus Zähringen ein. Es erklingt Musik von Gustav Holst, Tschaikowskis Violinkonzert oder die 8. Sinfonie von Antonín Dvorák. Eintritt frei, Spenden erbeten.
•• Ausstellung: Die Ausstellung zum Deutschen Städtebaupreis ist vom 4. bis zum 18. Juli in der Evangelischen Hochschule in der Bugginger Straße zu sehen. Gezeigt werden 15 prämierte Arbeiten – in Freiburg wurden das Klimaanpassungskonzept Hitze und das Projekt Weingarten-West ausgezeichnet.
•• VHS-Führung: Am 9. Juli, 18 bis 20 Uhr, veranstaltet die VHS Freiburg die Exkursion „Von der Nonnengruft ins Paradies“. Die beginnt in den Kellern des ehemaligen Frauenklosters und führt in die „Schneckenvorstadt“ und informiert über das Leben hier in früheren Jahrhunderten. www.vhs-freiburg.de.
Weine, Kulinarisches und Musik gibt es ab Donnerstag wieder auf dem Weinfest. Foto: FWTM/Polkowski
Von Donnerstag, 4. bis Dienstag, 9. Juli steht der Freiburger Münsterplatz sechs Tage im Zeichen des badischen Weins. In elf verschiedenen Bereichen bieten rund 60 regionale Betriebe mehr als 400 Weine und Sekte an. Zudem sorgen 14 Restaurants und Imbissbetriebe für kulinarischen Genuss.
Die Besucher können sich wieder auf eine große Auswahl von Weinen und Sekten sowie kulinarische Spezialitäten aus Südbaden vor der historischen Kulisse des Münsters freuen. Die teilnehmenden Weinbaubetriebe werden sich in elf Bereiche gliedern: die Markgräfler Weingüter und Winzergenossenschaften, der Badische Winzerkeller, die Freiburger Weingüter, die Weingüter Batzenberg/Schönberg, die Kaiserstühler Winzergenossenschaften, die Villa Pinot, die Tuniberger Winzergenossenschaften, die Breisgauer Winzergenossenschaften und Weingüter, das Stiftungsweingut Freiburg, die Alte Wache – Haus der Badischen Weine sowie die Freiburger PIWIs. In jedem Bereich werden darüber hinaus Speisen angeboten. Erweitert wird das kulinarische An-gebot in diesem Jahr durch die Freiburger Betriebe „Küchenschelle“ und „Kollege Knödel“ sowie „Schwarzwaldschön“ aus Staufen.
Eröffnet wird das Freiburger Weinfest am Donnerstag, 4. Juli um 18 Uhr vor dem Historischen Kaufhaus durch Bürgermeister Stefan Breiter und FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme. Es gibt wieder ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit Bands und DJs. Neu in diesem Jahr ist der Studierenden- und Auszubildendentag, am 9. Juli. Auch die Spendenaktion fürs Münster darf nicht fehlen: Mit jedem Weinglas, das auf dem Weinfest zu je 3 Euro verkauft wird, werden 10 Cent an den Münsterbauverein gespendet.
Geöffnet hat das Weinfest am Donnerstag sowie von Sonntag bis Dienstag von 17 bis 24 Uhr und am Freitag sowie am Samstag von 17 bis 1 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Freiburger Münstermarkt findet auch während des Freiburger Weinfestes zu den regulären Zeiten statt. Infos: www.weinfest.freiburg.de
Im vergangenen Jahr lockte das Festival im Eschholzpark rund 7.000 Besucher an. Foto: Michael Bamberger
Das AgriKultur Festival im Eschholzpark und der angrenzenden Edith-Stein-Schule findet in diesem Jahr vom 19. bis 21. Juli statt. Das Festival verbindet nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung mit kulturellen Erlebnissen und bietet eine Plattform für Information, Austausch und Genuss.
Das Programm umfasst Vorträge und Diskussionsrunden zu Landwirtschaft und Ernährung, regionale, ökologische Gastronomie, einen Bauern- und Infomarkt, Workshops zu Gärtnern, Kochen, Hühnerhaltung und mehr. Außerdem gibt es Theater, Filme und künstlerische Darbietungen zu sehen, ein Kinderprogramm und Musik. Ein wesentliches Ziel ist der Dialog zwischen Stadt und Land sowie die Förderung von Nachhaltigkeit und regionalen Strukturen, so die Veranstalter. Das Festival ist kostenlos und barrierefrei, um allen den Zugang zu ermöglichen. Die Veranstaltung findet seit 2012 statt und lockte 2023 rund 7.000 Besucher an. Hier werden auch praktische Lernmöglichkeiten angeboten. Workshops vermitteln Fähigkeiten wie regenerativen Gartenbau und Obstbaumschnitt, während Podiumsdiskussionen und Netzwerkveranstaltungen den internen Austausch fördern.
Dieses Jahr steht die Ernährungsgerechtigkeit im Mittelpunkt. Das Thema wird durch verschiedene Panels und Diskussionen beleuchtet, darunter ein Panel zur Subsistenz mit Veronika Benthold-Thomson und Kaspanaze Simma sowie ein Panel zu alternativen Supermarktstrukturen mit Vertretern von SuperCoop (Berlin) und Coopalim (Straßburg). Auch die „Sozialversicherung für Ernährung“ wird thematisiert und es wird eine “Low-Tech“-Messe mit Open-Source Werkzeugen und Technologien für Subsistenz und Landwirtschaft vorstellen.
Im Vorfeld des Festivals bieten die AgriKultur Wochen noch bis zum 18. Juli Exkursionen, Bauernhofbesuche, Vorträge, Kochworkshops und Genusszeiten. Weitere Infos und das ganze Programm unter www.agrikulturfestival.de.