Mountainbike-Wettkampf im Schwarzwald-Idyll: Der Ultra Bike macht es wieder möglich. Foto: Sportograf / Ultra Bike
Deutschlands größte Mountainbike-Veranstaltung vom 12. bis 14. Juli hofft auf viele kurzentschlossene Teilnehmer – und dieses Jahr feiert ein Gravelbike-Genussevent Premiere.
222 Anmeldungen für den Ultra Gravel am Samstag und 2.400 Anmeldungen für die vier Mountainbike-Strecken am Sonntag: So sind bislang die Aussichten für den Black Forest Ultra Bike Marathon, der am Wochenende die MTB-Fans in den den Schwarzwald lockt. Nur die üppigen Teilnehmerzahlen von einst, mit teilweise 5.000 Bikern, sind nicht mehr erreichbar. „Der Marathonmarkt war schon einmal einfacher“, so Renndirektor Sebastian Eckmann.
2.800 Biker sind das Ziel
Doch erfahrungsgemäß entscheiden sich etliche Kurzentschlossene, noch auf den Marathonzug aufzuspringen. 2.800 Teilnehmer seien das Ziel, sagt Geschäftsführerin Britta Schreiber und verweist auf die guten Wetterprognosen. Nachmeldungen sind für drei Strecken am Sonntagmorgen noch möglich, nur die Anmeldung des Ultra (118 Kilometer/3550 Höhenmeter) endet am Freitag.
Bereits am Freitag um 17 Uhr dürfen sich Bambinis auf eine Stadionrunde in Kirchzarten begeben. Und am Samstag ist Premierentag für die beiden Gravel-Strecken über 65 oder 120 Kilometer, und das ganz ohne Zeitdruck. Die Teilnehmer der langen Strecke starten in der Fußgängerzone in Kirchzarten in Blöcken zwischen 8 und 9 Uhr, die Teilnehmer der kürzeren Strecke folgen zwischen 9 und 10 Uhr. „Wir setzen große Hoffnungen auf Gravel. Wir denken, dass da noch sehr viel Potenzial ist“, sagt Eckmann. Die längste MTB-Marathonstrecke wird am Sonntagmorgen um 7.30 Uhr in der Fußgängerzone in Kirchzarten gestartet, um 8.15 Uhr folgt an gleicher Stelle der Marathon (75 Km/2170 Hm). Der Speedtrack beginnt um 12.30 Uhr in Todtnauberg, 54 Kilometer und 1230 Höhenmeter sind zu meistern. Die kürzeste Variante ist der Short Track mit 40 Kilometern und 850 Höhenmetern, der um 12 Uhr in Hinterzarten beginnt. Ziel für alle vier Strecken ist das Stadion in Kirchzarten.
Auf der Ultra-Strecke haben die Vorjahressieger Casey South aus der Schweiz und Vera Looser (Namibia) erneut gemeldet. Auch Sascha Weber und Matthias Bettinger aus Breitnau sind wieder am Start, ebenso wie die Schweizerin Irina Lützelschwab, die sich im vergangenen Jahr bei der Marathon-Europameisterschaft Bronze sicherte. Mit bis zu 10.000 Zuschauern rechnen die Veranstalter. „Definitiv interessant zum Anschauen“, lautet Britta Schreibers Empfehlung.
Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.
•• Klang-Mysterium: Am 20. Juli findet das dritte „KlangHappyning“ im Yogaraum in der Wiehre statt. Es werden drei Klangreisen mit Ober-toninstrumenten, unter anderem Monochord und Gong, angeboten. Ab 18 Uhr wird gesungen und gechantet. Infos: www.klang-mysterium.de
•• SPOTS – erfüllte Augenblicke: Zum Ausklang der Konzertsaison 2023/24 unternimmt Ensemble Aventure eine Klangreise, die auch durch den sommerlichen Garten der Elisabeth Schneider Stiftung führt. Entlang eines Klangparcours werden unterschiedliche Positionen schlaglichtartig beleuchtet. Eintritt 18 Euro, ermäßigt 12 Euro.
•• Gitarrenabend: In der Konzertreihe von Gitarre-Freiburg e.V. gastiert am Samstag 20. Juli, 18 Uhr die junge französische Gitarristin Cassie Martin in der Christuskirche (Zasiusstr. 5). In Freiburg wird sie Werke von Purcell, Diabelli, Dyens und Aznavour präsentieren. Karten zu 20 Euro, 10 Euro ermäßigt.
•• Freiburger Museumsnacht: Die Freiburger Museumsnacht lädt zu Konzerten, Performances, Führungen, Mitmach-Aktionen und exklusiven Einblicken. Am Samstag, 20. Juli, ab 18 Uhr in den Freiburger Museen. Tickets im Vorverkauf ab 10 Euro, Abendkasse 12 Euro.
•• Weinprobe: Auf einer Fläche, die der badischen entspricht, wird in der Schweiz eine Vielzahl von Traubensorten angebaut. Der Schweizer Önologe Martin Schärli nimmt Interessierte mit auf eine Reise durch drei Sprachregionen mit sieben Weinen. Freitag 12. Juli, 18.45 bis 21.30 Uhr in vhs im Schwarzen Kloster. 39 Euro Kursgebühr.
•• Ausstellung: Vierzehn Absolventen der zweijährigen Tanzausbildung von bewegungs-art freiburg e.V. zeigen im E-Werk ihre Abschlussstücke „Mistaken for Zebras – War das nur ein Traum?“. Premiere am Freitag, 12. Juli, um 20 Uhr im E-Werk, Eschholzstr. 77. Tickets 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.
•• Dorfhock Merzhausen: Bereits zum 45. Mal sorgen die Merzhausener Vereine vom 12. bis 14. Juli auf dem Marktplatz beim FORUM für ein bunt gemischtes Programm und ein vielfältiges kulinarisches Angebot für ihre Gäste. Beginn der dreitägigen Veranstaltung ist am Freitag um 19 Uhr mit dem Fassanstich.
Von hier bis zum Mond: Kelly Jones (Scarlett Johansson) und Cole Davis (Channing Tatum) kommen sich näher. Foto: CTMG / Sony Pictures
Kinotipp: Die Mondlandung der Apollo 11 als unterhaltsam erzählte Romantik-Komödie: Das ist „To the Moon“ mit Scarlett Johansson und Channing Tatum in den Hauptrollen. Der Film erzählt wie die NASA für den Fall der Fälle vorbaut – dabei fliegen mächtig die Funken.
To the Moon mit Scarlett Johansson und Channing Tatum in den Hauptrollen ist eine romantische Komödie, die vor dem Hintergrund des historischen Ereignisses der Apollo 11 Mondlandung der NASA spielt.
Mit Woody HarrelsonAls die Marketing-Wunderwaffe Kelly Jones (Scarlett Johansson) gerufen wird, um das öffentliche Image der NASA zu verbessern, fliegen die Funken nur so in alle Richtungen, denn ihre kühnen Ideen kollidieren mit der ohnehin schon schwierigen Mission des Startdirektors Cole Davis (Tatum). Als das Weiße Haus die Mission als zu wichtig zum Scheitern erklärt, bekommt Jones die Anweisung, eine Fake-Mondlandung als Backup zu inszenieren. Während dessen tritt die echte Mission um die historische Mondlandung der USA in ihre heiße Phase ein und der eigentliche Countdown beginnt…
Die Regie führte Greg Berlanti („Love, Simon“), das Drehbuch schrieb Rose Gilroy basierend auf einer Vorlage von Bill Kirstein und Keenan Flynn. Produziert wurde der Film von Scarlett Johansson, Jonathan Lia, Keenan Flynn und Sarah Schechter, Robert J. Dohrmann fungierte als ausführender Produzent.
In den Hauptrollen begeistern Scarlett Johansson („Black Widow“, „Lucy“) und Channing Tatum („Magic Mike – The Last Dance“). In weiteren Rollen brillieren Nick Dillenburg, Anna Garcia, Jim Rash, Noah Robbins, Colin Woodell, Christian Zuber, Donald Elise Watkins, Ray Romano und Woody Harrelson.
Josef Goebbels (Robert Stadlober) und Adolf Hitler (Fritz Karl) bei der Filmabnahme. Foto: Zeitsprung, SWR, Wild Bunch / Stephan Pick
„Führer und Verführer“ neu im Kino: Doku-Spielfilm über Adolf Hitler und Joseph Goebbels und ihre Strategien der Manipulation in der Hochphase des Dritten Reiches nach 1938.
1938 ist Goebbels auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner Macht, die Zustimmung zur Politik Hitlers erreicht bis dahin nicht gekannte Ausmaße. Der Diktator marschiert nun entschlossen in Richtung Krieg. Doch die Propaganda hat das Thema Frieden stark strapaziert, so dass ein Umsteuern so schnell nicht möglich ist. Goebbels´ Arbeit gerät in heftige Kritik seines Führers, er versucht alles, sein Ansehen wieder zu gewinnen und die Begeisterung der Bevölkerung für den Krieg anzuheizen.
Dokumentarfilm mit fiktionalen Elementen, der versucht, die Hetzer von damals zu entlarven. Ab Donnerstag, 11. Juli neu im Kino. (fwb)
Ich einfach unverbesserlich 4 – mit dabei sind die Minions, diesmal noch chaotischer. Foto: Universal Pictures
Vom Superschurken zum Vorstadt-Familienvater? Kann passieren, wenn man Gru (Oliver Rohrbeck) heißt. Und so verspricht „Ich – einfach unverbesserlich 4“ wieder ein herrliches Chaos für Groß und Klein.
Vom Superschurken zum Vorstadt-Familienvater? Kann passieren, wenn man Gru (Oliver Rohrbeck) heißt, auf dem Klassentreffen seinen Erzfeind trifft, die Dinge eskalieren und man untertauchen muss. Als aber Baby Gru Junior entführt wird, war es das mit Ruhe und Frieden. Gru und seine Familie machen sich auf zu einer irrwitzigen Rettungsaktion. Mit dabei die Minions, diesmal noch chaotischer, denn ein Superserum hat fünf von ihnen zu Mega Minions mit besonderen Fähigkeiten gemacht!
In „Ich – einfach unverbesserlich 4“ trifft Gru in Maxime Le Mal (Jens „Knossi“ Knossalla) auf einen neuen Superschurken, der auf Rache sinnt und mit Valentina eine echte Femme fatale an seiner Seite hat. Ab Donnerstag, 11. Juli im Kino.
Er tut es noch einmal. Und wie immer mit Liebe! Ganz viel Liebe! Dieter Thomas Kuhn, die ziemlich bekannteste Föhnwelle der Gute Laune-Welt, gibt sich im Sommer die Open-Air-Ehre. Am Samstag, 13. Juli, tritt Dieter Thomas Kuhn mit seinem Programm „Festival der Liebe“ ab 20 Uhr an der Messe Freiburg auf.
Gewinnspiel
Wir verlosen zwei Mal zwei Tickets für Dieter Thomas Kuhn am Samstag, 13. Juli, 20 Uhr, auf der Messe Freiburg. Wer gewinnen möchte, ruft bis Donnerstag, 11. Juli 2024, 0 Uhr unter der 01 37/9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Dieter Thomas Kuhn“. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Die Karten sind an der Abendkasse auf den Gewinnernamen reserviert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel Dieter Thomas Kuhn Ticketverlosung
1.Veranstalter:
1.1 Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
1.2 Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
2. Teilnahme:
2.1 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 95 anrufen und am Telefon das Stichwort „Dieter Thomas Kuhn“ nennen.
2.3 Das Gewinnspiel beginnt am 09.07.2024 und endet mit Ablauf des 11.07.2024 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
2.4 Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 2 x 2 Eintrittskarten für das Open-Air-Konzert von Dieter Thomas Kuhn am Samstag, 13. Juli 2024, 20 Uhr an der Messe Freiburg.
3. Teilnahmeberechtigung:
3.1 Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat.
3.2 Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
4. Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
4.1 Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraum per Losverfahren.
4.2 Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
4.3 Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels ausschließlich an der Abendkasse des Konzertveranstalters. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
5. Datenschutz:
5.1 Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
5.2 Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
6. Rechtsweg:
6.1 Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die ersten Konzepte für eine Verkehrsberuhigung in Haslach liegen vor. Visualisierung: Argus, Stadt Freiburg
Wie ließe sich der von viel Verkehr belastete Stadtteil Haslach für die Menschen attraktiver und lebenswerter gestalten? Dieser Frage widmet sich die Stadt Freiburg seit einiger Zeit in einem aufwändigen Verfahren, in dem auch die Wünsche der Bevölkerung berücksichtig werden sollen. Am 16. Juli 2024 sollen drei Varianten öffentlich diskutiert werden.
Genau vor einem Jahr waren 13 der 56 Parkplätze in der Carl-Kistner-Straße vorübergehend mit Bänken und Pflanzen möbliert worden. Der Testlauf sollte zeigen, „welche Gestaltungsmöglichkeiten in Zukunft denkbar sind“, so Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag. Die Aktion, so die Stadt, sei „ganz unterschiedlich“ angekommen.
Vor einem Jahr gab es im Haslacher Zentrum einen Testlauf mit Stadtmöbeln. Foto: Joers
Eine „Mehrheit“ der Rückmeldungen habe die Möblierung begrüßt. Es habe aber auch kritische Stimmen gegeben, da die Geschäfte mit dem Auto schlechter erreichbar seien, auch für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen. Bei einem Vor-Orttermin mit Bürgern habe es ebenso geteilte Meinungen gegeben.
Widersprüchliche Wünsche
Ein Jahr später ist die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau für ein Verkehrsberuhigung in Haslach einen ganzen Schritt weiter. Die Herausforderung: In den Bürgerrunden hab es „teils widersprüchliche Wünsche“ gegeben. So kollidiert der Ruf nach Verkehrsberuhigung, weniger Durchgangsverkehr und breiteren Gehwegen anstelle von Parkplätzen zwangsläufig mit dem Wunsch einer guten Erreichbarkeit der Gebäude und Geschäfte für den Autoverkehr. Ein beauftragtes Planungsbüro hat nun drei Themenfelder erarbeitet, die zeigen, was in Haslach möglich wäre und was eher nicht.
In Haslach gibt es ein Netz aus Sammelstraßen – darunter die Carl-Kistner-Straße – die mit rund 5.000 Kfz/Tag stark belastet sind. Foto: Joers
Der erste Vorschlag ist ein Verkehrslenkungskonzept nach dem Superblockprinzip. Mittels Abbiegverboten, Einbahnstraßen, einer Fußgängerzone in der Carl-Kistner-Straße und einem KfZ-Verbot auf der Brücke der Opfinger Straße soll der Autoverkehr an den Quartiersrand verlagert werden. In einer zweiten Variante könnten Kreuzungen oder Straßenabschnitte so umgestaltet werden, dass die Verkehrssicherheit zunimmt. Vor allem Radfahrer und Fußgänger sollen davon profitieren, so dass die Straßenräume weniger vom Autoverkehr dominiert werden. Variante drei sieht eine Aufwertung der Carl-Kistner-Straße vor – nicht aber deren Umwandlung in eine Fußgängerzone, weil dies „planerisch und rechtlich sehr schwierig und aufwändig wäre“. Doch durch eine Umwandlung einer begrenzten Zahl von Parkplätzen ließe sich die Aufenthaltssituation „relativ schnell“ verbessern, so die Stadt.
Info: Am 16. Juli 2024 um 19 Uhr im Melanchthonsaal sollen die Ideen bei einem Bürgerdialog diskutiert werden. Auf www.freiburg.de/verkehrskonzept-haslach sind alle Vorschläge abrufbar – dort können sich Bürger auch für den Dialog anmelden.
Die Felsenschwalbe brütet am Seebuckturm auf dem Feldberg.
Die Felsenschwalbe kommt in Mitteleuropa bisher nur im Alpenvorland, in den Alpen und südlich davon vor. Aber seit einigen Jahren erobert der Vogel neue Territorien: Zum ersten Mal brüten die Felsenschwalben nun auch am Seebuckturm auf dem Feldberg in rund 1.450 Metern Höhe. Hubertus Ulsamer ist der stellvertretende Leiter des Naturschutzzentrum Schwarzwald und weiß, warum die Brutstätte am Feldberg etwas ganz Besonderes ist.
Erster Brutversuch2016 scheiterte
Seit 18 Jahren brütet die Felsenschwalbe in Baden-Württemberg: Bruten im Schwarzwald sind seit 2007 bekannt mit dem nördlichsten Vorkommen im Landkreis Rastatt und dem östlichsten im Landkreis Rottweil. Unter der Besucherplattform des Seebuckturm brütet in diesem Jahr nun ebenfalls ein Felsenschwalben-Paar.
Hubertus Ulsamer
Einen Brutversuch hatte ein Felsenschwalben-Paar hier schon 2016 begonnen, der damals jedoch nicht erfolgreich beendet wurde. Deutlich zu erkennen ist aber nun unter der unteren Plattform des Seebuckturms ein typisches Schwalbennest, in dem sich erwachsene Felsenschwalben aufhalten: Alles spricht für einen erneuten – dieses Mal vielleicht sogar erfolgreichen – Brutversuch eines Felsenschwalben-Pärchens.
Damit ist das Schwalbennest am Seebuckturm auf dem Feldberg die höchstgelegene Vogelbrut Deutschlands außerhalb der Alpen.
Die Entdeckung sei reiner Zufall gewesen, so Hubertus Ulsamer, der der stellvertretender Leiter des Naturschutzzentrums Schwarzwald ist. Kollegen seien in der Region unterwegs gewesen und hätten mit dem Fernglas zufällig das Nest unter der Besucherplattform gesichtet.
Keine höhere Brutstätte außerhalb der Alpen
Für gewöhnlich brüten die Felsenschwalben in und um die Alpen. Dass sie sich nun den Feldberg als höchsten Punkt der Region ebenfalls als Brutstätte ausgesucht haben, sei etwas Besonderes, und ließe darauf schließen, dass sie in Zukunft auch dort oben heimisch werden könnten. Außerhalb der Alpen gibt es keine höhergelegene Brutstätte.
Obwohl die Zahl der Brutpaare steigt, breiten sich die Tiere kaum aus. Eine umso größere Chance bietet daher nun das Brutpaar am Seebuckturm. Der Feldberg ist ein touristischer Hotspot, trotzdem: „Man kann sich die Felsenschwalben dort in Ruhe anschauen“, so Hubertus Ulsamer. Wer am Turm wandern geht oder auf der Besucherplattform steht, kann die bräunliche Schwalbe gut bei ihren Flügen um den Turm beobachten, das Nest selbst hängt sicher und unerreichbar in schwindelnder Höhe.
Davon stören lassen dürften sich die Felsenschwalben nicht: „Felsenschwalben scheuen die Nähe von Menschen nicht und bauen oft auch an Gebäuden“, so Ulsamer.
Wie die Polizei mitteilt, war am Montag gegen 9.05 Uhr eine 82 Jahre alte Frau mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg der Hansjakobstraße nach Osten unterwegs. Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Ermittler fuhr sie auf Höhe der Einmündung zur August-Ganter-Straße auf die Hansjakobstraße, um sie zu überqueren. Dabei übersah die Radlerin eine in gleiche Richtung fahrende Straßenbahn der Linie 1 und kollidierte mit ihr. Sie stürzte auf die Straße und erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen: 07 61/8 82- 31 00.
Verschiedene Arbeiten sind in den kommenden Wochen in der Schillerstraße zwischen Günterstalstraße und Hildastraße geplant. Für die Erneuerung eines Kanalschachtes des Eigenbetriebs Stadtentwässerung auf Höhe der Scheffelstraße sind zwei Wochen, vom 8. bis 19. Juli, geplant. Die Arbeiten finden nachts zwischen 22 und 5 Uhr statt. Eine Spur der B31 bleibt frei.
Am 15. Juli beginnt außerdem die Sanierung der Fahrbahn zwischen der Günterstalstraße und der Hildastraße. Die Arbeiten dauern bis zum 4. August. Bis 21. Juli ist der genannte Abschnitt voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Günterstal- und die Talstraße. Zudem erneuert die VAG vom 15. Juli bis zum 4. August die Gleisübergänge der Stadtbahn über die B 31a auf der Kaiserbrücke. Es gibt Schienenersatzverkehr auf der Linie 2 ab der Haltestelle „Holzmarkt“, die Linie 3 führt über die Kronenstraße und den Rotteckring.