Der Schwarzwald von oben: einige Gebiete haben sich erholt.
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2024 ist kein Trockenjahr – im Gegenteil: Die Niederschläge fielen bisher stark wie lange nicht aus. Das fing bereits im Winter an und setzte sich übers Frühjahr und den Sommer fort. Für die Wälder ist das ein Lichtblick: Sie haben sich erholt.
Fakt ist: Auch dieser Sommer in Südbaden war nicht zu kalt, sondern um mehr als 2 Grad zu warm, allein der August war in Freiburg um 3,8 Grad wärmer als der langjährige Mittelwert. Aber: Es gab über einen längeren Zeitraum ausreichend Niederschläge, lediglich die letzten Augustwochen waren etwas zu trocken.
„Es ist wirklich sehr gut gewesen, dass es mal so viel geregnet hat. Durch den vergleichsweise feuchten Winter hatten die Bäumen schon einen guten Schub bekommen, hinzu kam dann noch, dass das Frühjahr nicht nur feucht, sondern auch realtiv kühl war, was Schadinsekten in ihrer Entwicklung hemmte“, erklärt Wissenschaftlerin Heike Puhlmann von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg.
Jedem dürfte zum Beispiel auffallen, dass die Rosskastanien in diesem Jahr deutlich weniger unter der Miniermotte leiden. Auch der Fichte gehe es etwas besser. „Doch der Klimatrend ist der Feind der Fichte. Deshalb wird man waldbaulich nicht mehr von der Prämisse abrücken, dass dieser Baum hier keine Zukunft mehr hat“, erläutert Puhlmann.
Nach Auskunft des Forstbezirks Hochschwarzwald erreicht der Käferschaden in den Gebieten Breisgau-Hochschwarzwald und Schwarzwald-Baar am meteorologischen Herbstanfang 13.500 Festmeter (Fm) Schadholz. Nach allen Erfahrungen bedeutet dies, dass am Jahresende mit rund 20.000 Fm Käferholz zu rechnen ist. Das ist immer noch viel, wäre aber eine deutliche Reduzierung im Vergleich zu den beiden Vorjahren, mit jeweils 37.000 und es wäre der geringste Wert seit Beginn der Trockenjahre, die 2018 begannen.
Laut Heike Puhlmann waren die zurückliegenden Monate jedoch nur eine Verschnaufpause für den Wald. Weiterhin seien viele Bäume durch die Abfolge mehrerer Trockenjahre in Folge geschädigt. „Viele Buchen etwa sehen immer noch nicht gut aus. Wenn man genau hinschaut, sind die Kronen sehr durchlässig. Die Schädigungen liegen dann oft im Wurzelbereich. Selbst, wenn es mal ein feuchtes Jahr gibt, kann es passieren, dass die Bäume nach und nach absterben.“
„Alle Klimamodelle gehen davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit eines heißen und dann oft trockenen Sommers zunimmt, gleichzeitig wird im Winter auch der für die Bodenfeuchtigkeit wichtige Schnee weniger. Auch Starkregenereignisse dürften sich häufen, doch die helfen dem Wald wenig, da der Boden diese Mengen nicht aufnehmen kann. Gleichzeitig haben sich jedoch die Vegetationsphasen der Bäume durch die Klimaveränderung erheblich ausgedehnt, dementsprechend brauchen sie auch mehr bzw. länger Wasser. Das heißt, die Wasserreserven in einem Wald sind früher aufgebraucht“, erläutert Heike Puhlmann. Bei Trockenheit werden Bäume anfällig, da durch das fehlende Wasser kaum Harzdruck aufkommt und somit gegen die unter der Rinde nistenden Borkenkäfer kaum Widerstandkraft vorhanden ist.
Es sei sinnvoll, den Wald weiter umzubauen, betont die Expertin. Ein klimastabiler Wald bestehe aus verschiedenen Baumarten, die mit dem Klima umgehen könnten. Insgesamt würden die Bestände in Zukunft sehr viel jünger und vielfältiger.
Für die Forstbetriebe gilt nach wie vor, möglichst effizientes Abholzen der stark Borkenkäferbefallenen Baumstämme und schnelle Abfuhr aus dem Wald, um zumindest den Befall neuer Bäume zu reduzieren. Klar ist, dass Fichten oder Tannen in niedrigeren oder besonders trockenen Lagen – wie etwa dem Sternwald oder an Südhängen – kaum noch geeignet sind. Wenn ein Waldbesitzer in Zukunft Nadelbäume haben will, sollte er an solchen Standorten zur Douglasie greifen, raten Experten. Wer lieber Laubbäume pflanzen möchte, wird Eichen und Buchen dazu mischen.
In der Forstwissenschaft gilt als Konsens, dass krisenfestere Wälder höhere Laubbaumanteile brauchen. Man sollte dabei nicht von vorneherein gebietsfremde Baumarten ausschließen. Dafür ist der Tieflagenwald am Rosskopf ein schönes Beispiel. Noch 1985 war die Fichte dort die häufigste Baumart. Seit damals sind Tanne, Buche und die nordamerikanische Douglasie an ihr vorbeigezogen. Mit geregelten Rehwildbeständen gelang dies ohne größere Pflanzmaßnahmen weitgehend durch Naturverjüngung.
Einige Baumarten, die besser mit Trockenheit und Hitze zurechtkommen, findet man beispielsweise in Nordamerika: Neben der erwähnten Douglasie sind dies beispielsweise Roteiche oder Zuckerahorn. Letztere beiden haben den Nebeneffekt, dass ihr Laub im Herbst farbenfroh leuchtet – man kennt das aus dem Indian Summer. Sicher ist: Der Wald wird sich verändern, aber er wird nicht verschwinden.
Theresia Fischer und Stefan Kleiser sind bald gemeinsam beim „Sommerhaus der Stars“ bei RTL zu sehen Foto: RTL/Stefan Gregorowius
Für Liebhaber des Trash-TV ist diese Sendung ein Muss. Bis zu zwei Millionen Zuschauer sind pro Folge dabei, wenn sich TV-Sternchen wieder im „Sommmerhaus der Stars“ versammeln. Im knallharten Kampf um den begehrten Titel „Das Promipaar 2024“ und einem Preisgeld von 50.000 Euro geraten die Beziehungen der acht Promi-Paare gehörig ins Wanken. In zehn Folgen und einer Wiedersehensshow wird ab dem 17. September (20.15 Uhr, RTL, schon ab dem 10. September als Stream bei RTL +) gelacht, gelästert, gestritten und gespielt.
Mit dabei: Ex-„Germany next Topmodel“-Teilnehmerin Theresia Fischer und ihr Freund Stefan Kleiser, die in Freiburg leben. Für ihre Jugendliebe ist die 31-Jährige in den Breisgau zu dem 57-jährigen Zahnarzt gezogen. Ein TV-Team schaute für die Dreharbeiten für die Show sogar in Freiburg vorbei. 2024 will er nur eines machen: seine Partnerin unterstützen und in ihre Welt eintauchen. Er freut sich nun auf sein erstes Reality-Format an der Seite seiner reality-erprobten Freundin. Stefan ist selbstbewusst, denn er ist sich sicher, dass sie das „Sommerhaus“ gewinnen werden: „Vom Gewinn gehe ich aus! Da gibt es kein Konjunktiv von unserer Seite aus. Wir haben genug Motivation, Körper und Geist.“
Theresia Fischer verbindet man aber auch mit dem Thema Beinverlängerung. Für ihren Ex-Mann hatte sie sich die Beine um 14 Zentimeter verlängern lassen, bereute diesen Schritt jedoch später. Im Juni hat sie sich in der Uniklinik Freiburg „die letzten Spuren ihrer Vergangenheit herausnehmen lassen, die beiden Verlängerungsstangen mit Schrauben sind nun aus ihren Unterschenkeln verschwunden“, postete sie bei Instagram. Die gemeinsame TV-Show, in der sie sich gegen Promi-Pärchen wie Schauspieler Raúl Richter und Vanessa Schmitt oder TV-Sternchen Alessia Herren und Partner Can behaupten müssen, ist auf jeden Fall eine Herausforderung: „Miteinander, füreinander sind wir ein schönes Power-Paar. Das braucht es auch für das ultimative Aufeinanderhocken mit allen anderen Paaren“, so Theresia.
Für das Lexware Mountainbike Team mit Sitz in Kirchzarten und Hochschwarzwald verlief die WM äußert erfolgreich (im Bild der WM-Zehnte aus Freiburg, David List). Archivfoto: Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion
Sie tummeln sich unter den besten Mountainbikern der Welt: Über sein erstes Top-Ten-Ergebnis bei der Elite kann sich der Freiburger Student David List freuen – ausgerechnet bei der WM in Andorra gelang dem 24-Jährigen dieser Erfolg. Olympiateilnehmerin Nina Graf (früher Benz) bestätigte mit Platz 15 ihre gute Saison.
Ausgerechnet beim Saison-Höhepunkt – der Weltmeisterschaft – fuhr David List unter die besten Zehn Cross-Country-Mountainbiker der Welt. „Ich bin natürlich richtig happy, dass die Tendenz in diesem Jahr weiter bergauf geht“, sagt der 24-Jährige, der sich im Weltcup zuvor schon mehrmals unter den besten 15 platziert hatte.
Max Brandl im Pech
Anfangs war er 19., die Top Ten hatte er Mitte des Rennens erreicht. In den letzten beiden Runden war er in einer Vierergruppe unterwegs, die um die Plätze sieben bis zehn kämpfte. „Da habe ich viel investiert“, sagt List, „hintenraus habe ich dann schon stark gelitten“. Es wurde der zehnte Platz, die Freude überwiegt deutlich beim Freiburger Studenten nach diesem guten WM-Ergebnis. Teamkollege Max Brandl andererseits blickte auf ein „sehr frustrierendes Rennen“ zurück. Geplagt von technischen Problemen am Mountainbike kämpfte er sich durch und erreichte als 40. das Ziel.„Es ist eine minimale Verbesserung zum vergangenen Jahr, aber natürlich nicht das, was ich mir nach dieser Vorbereitung erhoffte hatte“, so Brandl.
„15. in der Welt, das ist doch was“, sagt Nina Graf, ehemals Benz, nach dem Cross-Country-Rennen der Frauen. Nach Rang 16 bei Olympia und mehreren Top-Ergebnissen im Weltcup nun Rang 15 bei der WM – was für eine Konstanz in dieser Saison. „Ich habe in diesem Rennen alles umgesetzt, was ich mir vorgenommen hatte“, so die 26-Jährige. „Ich wollte mich für die erste Abfahrt gut positionieren, habe mich schnell vorne in den Top 20 einsortiert und mein Tempo gefunden.“ Hintenraus im Rennen war es „ein Überlebenskampf“, da habe sie alles rausgehauen. „Ich bin mega happy, dass ich den 15. Platz halten konnte“, sagt Graf, „das ist sehr solide“.
Sein WM-Debüt feierte außerdem der Wittnauer Emil Schmidt. An seinem 18. Geburtstag wurde er 34. im WM-Short-Track und damit bestplatzierter deutscher Junior.
SC-Trainer Julian Schuster zeigte wenig Verständnis für die zwei Elfmeter in München. Foto: Detlef Berger
Nach dem 0:2 des SC Freiburg war der Ärger über die umstrittenen Elfmeter groß. Nun richten sich die Augen beim SC auf ein Testspiel gegen den FC Basel in der anstehenden Länderspielpause.
Der Ärger über die umstrittenen Handelfmeter beim 0:2 des SC Freiburg gegen die Münchner Bayern („Peinlich“, so SC-Trainer Julian Schuster) hallte noch nach. Doch schon am Freitag besteht die Möglichkeit zur Frustbewältigung: Dann empfängt der SC in der Länderspielpause den FC Basel zu einem Testspiel im Europa-Park Stadion ohne Publikum. Allerdings wird die Schuster-Elf gleich zehn Spieler ersetzen müssen: Junior Adamu, Roland Sallai (am Samstag, 20.45 Uhr mit Ungarn gegen Deutschland), Eren Dinkci, Ritsu Doan, Florent Muslija, Max Rosenfelder, Merlin Röhl, Kiliann Sildillia sowie Bruno Ogbus und Johan Manzambi sind bei ihren Nationalmannschaften.
Fest steht auch, auf wen der SC in der zweiten Runde (29./30. Oktober) des DFB-Pokals treffen wird: Zweitligist Hamburger SV wird dann im Europa-Park Stadion antreten, wie die Pokal-Auslosung am Sonntag ergab.
Neu im Programm: ab dem 17. Oktober veranstaltet die vhs den Percussion-Kreis „Meine Rhythmusauszeit zum Feierabend“. Foto: Adobe Stock
Das neue Semesterprogramm der Volkshochschule Freiburg September 2024 bis Februar 2025 ist da und liegt in Teilen der aktuellen Ausgabe des Freiburger Wochenbericht bei. In diesem Jahr steht es unter dem Motto „Nimm dir Zeit! – miteinander und voneinander lernen“.
„Wir leben in bewegten und schnellen Zeiten. Im mobilen Arbeiten und am Handy sind wir ständig erreichbar. Familienleben, Arbeit, Ehrenamt, Freizeit – vieles läuft parallel und scheint doch häufig schwer vereinbar. Wie können wir bei all dieser Gleichzeitigkeit Auszeit und Erholung finden? Wie können wir uns weiterentwickeln? Und was heißt es eigentlich für uns persönlich, uns einfach mal Zeit zu nehmen? Der Blickpunkt lädt zum Nachdenken über das große Rätsel Zeit ein und bietet Anregungen für Entschleunigung im Alltag“, erläutert Dr. Philine Weyrauch-Herrmann, Direktorin der vhs Freiburg beim Pressetermin am gestrigen Dienstag.
Ob im Bereich Gesundheit oder Kultur – zahlreiche Kurse und Veranstaltungen bieten eine Auszeit vom Alltag – von „Herbstmomenten – Achtsamkeit in der Natur“, über „Dynamisches Yoga-Dance“ und „Tabata“ bis hin zu einer „Zufalls-Kreativitätswerkstatt“. Um die individuell gelebte Zeit in Gemeinschaft klangvoll einzuläuten, öffnet die vhs ab 17. Oktober ihren Theatersaal für den neuen Percussion-Kreis „Meine Rhythmusauszeit zum Feierabend“.
Kulinarisch liegt der Schwerpunkt auf der veganen Ernährung, aber auch „Riesling rockt“ oder „Käse und Wein aus Frankreich“ stehen auf dem Programm. Der „Wegweiser Bildung“-Themenabend am 18. November widmet sich der Frage wie und wo man in Freiburg seinen Schulabschluss nachholen kann, bei der „Langen Nacht der Demokratie“ am 2. Oktober wird es eine Austausch-Plattform rund um das Thema Demokratie geben. Ergänzend finden Spannende Führungen und Exkursionen statt, wie „Orte der badischen Revolution – Exkursion nach Offenburg in den Salmen“ oder die Fahrt mit dem Titel „Zwischen Deutschland und Frankreich: Geschichtlicher Rundgang durch Straßburg“.
Es gebe keinen Trend hin zu Online-Kursen, im Gegenteil: Im vergangenen Jahr waren mehr als 39.300 Teilnehmer bei den knapp 1.900 vhs-Veranstaltungen dabei. Schon jetzt sind die neuen vhs-Kurse stark gefragt: „Wir haben den höchsten Stand bei den Anmeldungen seit vielen Jahren. Die Leute wollen sich hier treffen und das gemeinsam machen“. (sas)
Info: Das neue Programm der vhs Freiburg erscheint am 4. September als Beilage im Freiburger Wochenbericht (in einigen Stadtteilen als Beilage in Der Sonntag). Es enthält alle Veranstaltungen und Kurse des Herbst-/Wintersemesters mit den organisatorischen Angaben. Die vollständigen Ausschreibungen der Angebote finden sich unter www.vhs-freiburg.de.
Die preisgekrönten Freiburger „Oropax“-Brüder Volker und Thomas Martins machen das Faulerbad am 14. September zur Showbühne. Foto: Oropax
Auf, über, im und unter Wasser: Die preisgekrönten Freiburger „Oropax“-Brüder Volker und Thomas Martins eröffnen im Faulerbad am 14. September, 20 Uhr, ein spektakuläres Wasserfest. Eine prall aufgeblasene, schwimmende Bühne wird bei ihren neuen Show zum Knaller.
Mit einsetzender Dämmerung gehen den Zuschauern die Lichter auf: So durften sie ihr Lieblingsbad noch nie erleben. Die Meerjung-Männer stechen in die Hallenbad-Fluten. Bunte Kostüme, schwarzer Humor, farbige Fontänen – die Brüder feiern und sind wahrhaft wasserfest. Auftauchen werden: Volker im Überdruck, die geheimen Trichter-Wesen mit ihrem bizarren Paarungsverhalten, bunte Höllen-Quallen, die Alge-mein, der graue Hai und ein flüssiger Geldbeutel. Captain Schwimmnudel sorgt für Auftrieb – der Kiosk-Mönch sichert die Show. Im Bonusprogramm aus der Antike: Wasser-Wesen aus der Zukunft.
Edgar (Uwe Ochsenknecht) und seine Ex-Frau Eva (Corinna Harfouch) kommen sich wieder näher. Foto: Warner Bros.
Ein erfolgreicher aber einsamer Comedian begegnet nach vielen Jahren seiner Ex-Frau wieder. Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt. Die beiden kommen sich näher und wagen eine letzte, gemeinsame Reise. Ein wilder, emotionaler Trip voller Herausforderungen.
Der 67-jährige Edgar (Uwe Ochsenknecht, „Das Boot“) ist ein erfolgreicher Comedian, der sich in seiner Bühnenshow über das Älterwerden lustig macht: seine gescheiterte Ehe, eine nachlassende Libido, die sich rapide verschlechternde Gesundheit, allgemeine Nutzlosigkeit und den nahenden Tod. Doch kaum ist die Show vorbei, bleibt ein einsamer Mensch zurück, der seine leeren Abende mit Onlineshopping und Alkohol zu füllen versucht. Als ihn nach 25 Jahren seine Ex-Frau Eva (Corinna Harfouch, „Sterben“) aufsucht, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und sich nicht dagegen behandeln lassen möchte, beginnen die beiden, sich gegen jede Wahrscheinlichkeit wieder anzunähern.
Eva entscheidet sich, Edgar auf seiner Comedy-Tour durch Deutschland zu begleiten. Eine Reise im Zeichen ihrer fortschreitenden Krankheit, die Edgar zurückbringt zu sich selbst und irgendwann sogar zu seinen entfremdeten Kindern. Und natürlich trotzdem ein wilder, lustiger und emotionaler Trip voller Sex, Drugs und Rock ’n’ Roll!. Das Alter birgt Herausforderungen. Obwohl die schwindende Fitness und kleine Gebrechen großzügig ignoriert werden, ist der körperliche Verfall kaum zu leugnen. Noch schwerer wiegen jedoch Rückblicke und Erinnerungen auf Entscheidungen, die zu wegweisenden Veränderungen im Leben führten. Was einst richtig erschien, kann sich mit zunehmendem Alter und aus neuen Blickwinkeln als Fehler eines Lebens erweisen.
Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg („25 km/h“) und Regisseur Markus Goller (Friendship“) verpacken in ihrem emotionalen Liebesfilm „Die Ironie des Lebens“ die Höhen und Tiefen des Lebens in eine wundervolle Geschichte über das Altern und späte Erkenntnisse. In weiteren Rollen sind Emilia Schüle („Jugend ohne Gott“), Robert Gwisdek („3 Zimmer/ Küche/Bad“), Henning Peker („Mein Kampf“), Salka Weber („Dunkle Wasser“) und Maria Hofstätter zu sehen. (fwb)
Unbekannte sind in das Erdmännchengehege auf dem Mundenhof eingebrochen. Archivfoto: Schuh
Auf dem Freiburger Mundenhof hat es einen ungewöhnlichen Fall von Vandalismus gegeben. Am heutigen frühen Dienstagmorgen gegen 6 Uhr haben Unbekannte zunächst versucht, die große Glasscheibe des Javaneraffen-Stalles zu zertrümmern. „Die Scheibe muss nun ersetzt werden, doch zum Glück hielt das Sicherheitsglas, so dass kein Affe entweichen konnte“, berichtet Toni Klein, Pressesprecher der Stadt.
Es wurde auch versucht, die Glasscheibe des Stalles der Javaneraffen zu zertrümmern. Archivfoto: Joers
Ebenso wurde in das Erdmännchengehege eingebrochen. Die Überwachungskamera zeigt einen vermummten Mann, der mit einem Stein versucht, auf die Kamera einzuschlagen. Auch hier kam kein Tier zu Schaden. Eine Tierpflegerin, die vor Ort wohnt, hat auf ihrem morgendlichen Spaziergang ein Auto wegfahren sehen und umgehend die Polizei verständigt. Der Mundenhof hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Wer Hinweise zum Sachverhalt geben kann, kann sich an das zuständige Polizeirevier Freiburg-Süd (07 61 / 8 82 44 21) wenden. (fwb)
Der Familienassistent macht sich selbstständig – das beunruhigt auch Meredith (Katerine Waterston). Foto: CTMG
In „Afraid“ werden Curtis (John Cho) und seine Familie ausgewählt, um ein revolutionäres neues Haushaltsgerät zu testen: einen digitalen Familienassistenten namens AIA. Sobald das Gerät mit all seinen Sensoren und Kameras in ihrem Haus installiert ist, scheint AIA einfach alles zu können. Sie lernt die Verhaltensweisen der Familie und beginnt, ihre Bedürfnisse zu erkennen. Und sie kann dafür sorgen, dass ihrer Familie nichts – und niemand – in die Quere kommt..
Was anfangs wie ein wahr gewordener Traum erscheint, entpuppt sich bald als Albtraum, als die künstliche Intelligenz ihre Aufgaben zu ernst nimmt und übers Ziel hinausschießt. Neuester Horrorschocker von „Blumhouse“ („Get Out“), bei dem Chris Weitz („Operation Finale“) Regie führte und das Drehbuch schrieb.
Der Pergolaplatz wird künftig zwei Stunden früher geschlossen. Foto: Kunz
Die Zustände vor Ort sind für die Anwohner eine Zumutung: Der für eine Summe von über zwei Millionen Euro konzipierte „Pergolaplatz“ im hinteren Teil des Colombi-Parks sorgt für Lärm, Verschmutzung, verbale Belästigung und Szenen, die an einen offenen Drogenumschlagsplatz erinnern. Die Stadt Freiburg reagiert nun und richtet an der Stefan-Meier- Straße, nahe des Bahnhofs, einen zweiten Platz für Drogensüchtige ein. Er soll den Pergolaplatz entlasten und die negativen Auswirkungen auf das umliegende Viertel verringern.
„Das Konsumverhalten suchtkranker Menschen hat sich in den vergangenen Jahren, also während der Planungsphase des Pergolaplatzes, deutlich verändert“, heißt es in der städtischen Pressemitteilung. Neu sei ein Fokus auf Kokain mit hohem Reinheitsgehalt, was zu Aggressivität und Hyperaktivität führe. Nun sollen die Öffnungszeiten des Pergolaplatzes von 22 auf 20 Uhr verkürzt werden. Tagsüber sollen Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst den Platz stärker kontrollieren. Außerdem soll der Sichtschutz des Pergolaplatzes zu den umliegenden Balkonen hin verbessert und die Abfallbeseitigung verbessert werden. Weniger aufbauend ist für Anwohner die Tatsache, dass Drogenhilfe und Sozialamt Flyer mit Verhaltenstipps für die Anwohner erarbeiten.
Der zweite Drogenkonsumplatz werde nun auf dem südlichen Teil des Parkplatzes an der Ecke Stefan-Meier-Straße/Unterführung, direkt gegenüber der Walter-Rathenau-Gewerbeschule entstehen. Bis Ende September soll er umzäunt sein und mit Müllbehältern, Toiletten und Spritzenabwurfbehälter ausgestattet werden. Anwohner gibt es dort nicht. (fwb)