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Wörner-Hattrick beim 6:0 des SC Freiburg im Testspiel gegen den FC Basel

Vincenzo Grifo vom SC Freiburg gegen Xherdan Shaqiri vom FC BaselVincenzo Grifo (rechts) erzielte den 6:0-Endstand gegen den FC Basel, in deren Kader unter anderem Ex-Bayern- und Liverpool-Profi Xherdan Shaqiri (links) stand. Foto: Detlef Berger

6:0-Kantersieg im Europa-Park Stadion: Für klare Verhältnisse sorgte der SC Freiburg in einem Testspiel gegen den FC Basel, das am Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Freiburg stattfand. Die Tore für den SC, der ohne seine Nationalspieler auskommen musste, erzielten Marco Wörner, Lucas Höler und Vincenzo Grifo.

Der erst 19-jährige Marco Wörner zählt zu den Matchwinnern der Testspielbegegnung gegen den Schweizer Erstligisten: Dank Toren in der 24., 30. und 38. Minute gelang dem Freiburger Nachwuchsspieler ein lupenreiner Hattrick. Nach verhaltenem Anfang fand die Schuster-Elf immer besser in die Partie, ehe Wörner dreifach zuschlug. Zur Pause wurde der Dreifach-Torschütze ausgewechselt.

Marco Wörner von der Zweiten Mannschaft des SC Freiburg (im Bild ganz rechts) gelang gegen erschreckend schwache Basler ein lupenreiner Hattrick. Foto: Detlef Berger

Die weiteren Tore für Freiburg erzielte Lucas Höler einmal in der 57. Minute per Kopf nach einem Lattentreffer von Yann Sturm und in der 68. Minute per Lupfer. Den Schlusspunkt gegen den 20-fachen Schweizer Meister setzte Vincenzo Grifo in der 87. Minute nach einem Doppelpass mit Höler. Zu sehen war im Dress der Schweizer unter anderem der gebürtige Freiburger Mohamed „Mo“ Dräger, der elf Jahre für den SC Freiburg auflief.

„Wichtig ist die Art und Weise, wie wir spielen. Die war heute gut. Es war schön, dass sich die Jungs belohnt haben“, freute sich SC-Trainer Julian Schuster nach der Partie. Sein Comeback im Freiburger Tor feiert zudem Freiburgs Nummer 1 Noah Atubolu nach dessen überstandener Blinddarm-OP. Weiter geht es für den Sport-Club am Samstag, 14. September mit einem Heimspiel in der Fußball-Bundesliga – dann ist der VfL Bochum zu Gast im Breisgau (Anpfiff: 15.30 Uhr).

Lucas Höler (links) traf doppelt im Testspiel gegen den Schweizer Rekordmeister und im SC-Tor feierte Noah Atubolu sein Comeback. Foto: Detlef Berger

Info: Der Freiburger Wochenbericht verlost zwei Tickets für die Partie des SC Freiburg gegen VfL Bochum. Mehr dazu hier.

Freiburg: Mäuse qualvoll auf Klebefallen verendet und in öffentlichem Mülleimer entsorgt

In Freiburg haben Unbekannte noch lebende Mäuse, die auf Klebefallen festklebten, in einem öffentlichen Mülleimer entsorgt. PixabayIn Freiburg haben Unbekannte noch lebende Mäuse, die auf Klebefallen festklebten, in einem öffentlichen Mülleimer entsorgt. Pixabay

In der Freiburger Altstadt haben Unbekannte mehrere Mäuse in einem öffentlichen Mülleimer entsorgt. Die Tiere, die alle noch lebten, klebten an Klebestreifen auf Kartons fest. Sie konnten nicht mehr gerettet werden. Jetzt ermittelt die Polizei und sucht nach Zeugen.

Entdeckt hat die Mäuse ein Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebes bereits am vergangenen Mittwoch (28. August) beim Leeren des Mülleimers. In dem öffentlichen Mülleimer an der Einmündung Hermannstraße/Herrenstraße in der Freiburger Innenstadt befanden sich einige aufeinandergestapelte Kartonbögen, auf denen jeweils eine Maus klebte.

Offensichtlich, so die Polizei Freiburg, seien die Mäuse zuvor mit diesen „nicht zulässigen und tierschutzwidrigen Klebefallen“ über mehrere Tage hinweg gefangen, gesammelt und dann weggeworfen worden. „Besonders skrupellos war, dass alle Mäuse noch am Leben waren“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Obwohl der verständigte Tierschutzverein mit viel Engagement und tierärztlicher Unterstützung alles versucht habe, hätten die Tiere nicht mehr gerettet werden können.

Der unter anderem für Tierschutzdelikte zuständige Fachdienst der Polizei „Gewerbe/Umwelt“ ermittelt bereits seit dem Bekanntwerden der Tat. Unter anderem überprüfte die Polizei alle in der Umgebung befindlichen Gastronomiebetriebe mit Unterstützung eines Lebensmittelkontrolleurs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand konnte jedoch keine Verbindung zur Tat festgestellt werden.

Aufgrund der Lage des Müllbehälters sei es durchaus möglich, dass die Kartons mit den Mäusen aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug entsorgt worden seien, heißt es. Die Polizei hofft nun auf Zeugen, die das Wegwerfen beobachtet haben oder möglicherweise Kenntnis darüber haben, wo diese Klebefallen ausgelegt waren.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem zuständigen Fachdienst der Polizei (07 61 / 2 16 89 – 2 00) in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt auch das Polizeirevier Freiburg-Nord (Tel. 07 61 / 8 82 – 42 21) rund um die Uhr entgegen.

DFL terminiert Spieltage 6 bis 12 – Flutlichtspiel für den SC Freiburg im DFB-Pokal

Torwart Florian Müller vom SC FreiburgTorwart Florian Müller und seine Teamkollegen vom SC Freiburg können ihre Kalender rausholen: Die DFL hat weitere Spieltage terminiert. Foto: Detlef Berger

Die zeitgenauen Ansetzungen für die Spieltage 6 bis 12 der Fußball-Bundesliga sind da. Unter anderem spielt der SC Freiburg an einem Sonntag gegen Mainz 05. Und auch der Termin für das DFB-Pokal-Heimspiel gegen den Hamburger SV ist jetzt bekannt.

Die Deutsche Fußball-Liga (DFB) hat die Spieltage 6 bis 12 der 1. Fußball-Bundesliga terminiert. Bislang standen nur die Termine der ersten fünf Spieltage fest. Festgelegt wurde außerdem, dass der SC Freiburg sein Heimspiel in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Hamburger SV am Mittwoch, 30. Oktober austrägt – Anpfiff im Europa-Park Stadion ist dann um 18 Uhr.

Alle neuen Termine des SC Freiburg im Überblick:

6. Spieltag: SV Werder Bremen – SC Freiburg, Samstag, 05. Oktober, 15.30 Uhr

7. Spieltag: SC Freiburg – FC Augsburg, Samstag, 19. Oktober, 15.30 Uhr

8. Spieltag: RB Leipzig – SC Freiburg, Samstag, 26. Oktober, 15.30 Uhr

2. Hauptrunde DFB-Pokal: SC Freiburg – Hamburger SV, Mittwoch, 30. Oktober, 18 Uhr

9. Spieltag: SC Freiburg – 1. FSV Mainz 05, Sonntag, 03. November, 15.30 Uhr

10. Spieltag: 1. FC Union Berlin – SC Freiburg, Freitag, 08. November, 20.30 Uhr

11. Spieltag: Borussia Dortmund – SC Freiburg, Samstag, 23. November, 15.30 Uhr

12. Spieltag: SC Freiburg – Borussia Mönchengladbach, Samstag, 30. November, 15.30 Uhr

Alltag in einer der gefährlichsten Städte der Welt: Lesung mit Kathrin Zeiske in Freiburg

Kathrin Zeiske gibt in ihrem Buch Einblick in das Leben der Menschen, die in einer der gefährlichsten Städte der Welt wohnen.Kathrin Zeiske gibt in ihrem Buch Einblick in das Leben der Menschen, die in einer der gefährlichsten Städte der Welt wohnen. Foto: Unrat Verlag

Die nordmexikanische Grenzmetropole Ciudad Juárez sorgt weltweit für Schlagzeilen. „Die meisten Frauenmorde Mexikos – eine der gefährlichsten Städte der Welt – Schichtarbeit zu Hungerlöhnen in den Weltmarktfabriken – Geflüchtete an der Mauer zu den USA …“ Die Stadt funktioniert wie ein Brennglas des globalen Weltmarkts, er fußt auf ungleichen Lebens- und Arbeitsbedingungen und die strukturelle Gewalt des Kapitalismus übersetzt sich in direkte Gewalt. Wie aber lebt es sich in der 1,5 Millionen-Stadt?

Kathrin Zeiske lädt mit ihrem Buch dazu ein, die Menschen vor Ort kennenzulernen, die „auch unter widrigen Umständen ihr Leben in die Hand nehmen und versuchen, eine Stadt für sich und andere lebenswerter zu gestalten.“ Das Buch ist „eine Sammlung von Episoden abseits skandalträchtiger Pressemeldungen, aus einer Stadt, über die es mehr zu berichten gibt als Mord, Totschlag und Crystal Meth.“ Entlang der Geschichten und Aussagen konkreter Menschen zeigt Zeiske, wie und warum sie handeln, wie sie handeln.

Die Lesung und Diskussionsveranstaltung findet am Dienstag, 10. September, 19 Uhr, im Strandcafé auf dem Grethergelände, Adlerstr.12, statt. Die Lesung wird organisiert in Kooperation von iz3w (informationszentrum 3.welt), Strandcafe und Arnold Bergsträsser Institut. Der Eintritt ist frei.

Die mitreißende Komödie „Was ist schon normal?“ von und mit Comedian Artus

Nach einem Raubüberfall gibt sich Paulo (Artus) einfach als einer der fehlenden Betreuer in einem Ferienlager aus - damit beginnt ein verrücktes Abenteuer Foto: Square One EntertainmentNach einem Raubüberfall gibt sich Paulo (Artus) einfach als einer der fehlenden Betreuer in einem Ferienlager aus – damit beginnt ein verrücktes Abenteuer Foto: Square One Entertainment

Nach einem Raubüberfall flüchten Paulo (Artus, Foto) und sein Vater (Clovis Cornillac) vor der Polizei und finden ausgerechnet Unterschlupf in einem Reisebus, der junge Erwachsene mit Behinderung an ihren Urlaubsort in die Berge bringen soll. Paulo und sein Vater geben sich kurzerhand als der fehlende Mitreisende Sylvain und dessen Betreuer aus – eine fast perfekte Tarnung.

Mit der Flucht vor der Polizei beginnt ein außergewöhnliches Abenteuer, das vor ungeahnte Herausforderungen stellt – jede Menge Spaß, neue Freundschaften und viel Herz inklusive. Frankreichs angesagtester Comedian, Artus, („Meine schrecklich verwöhnte Familie“) führte erstmalig Regie und übernahm die Hauptrolle.

„Innehalten und etwas für sich tun“: Neues Programm der vhs Freiburg nimmt die Zeit in den Fokus – Interview

Frau beim YogaMit Kraft in den Tag starten: Das bietet der vhs-Kurs „Yoga für Frühaufsteher“. Foto: Adobe Stock

„Nimm dir Zeit“: unter diesem Motto steht das neue Herbst/ Wintersemester der vhs Freiburg. Was dahinter steckt und welche Highlights die Teilnehmer bei Kursen und Veranstaltungen erwartet, erzählt Karlheinz Müller, stellvertretender Direktor der vhs Freiburg, im Gespräch mit Saskia Schuh.

Herr Müller, was steckt hinter dem neuen Motto für das kommende Semester?

Karlheinz Müller: Unser Blickpunkt steht unter dem Motto ’Nimm dir Zeit – Miteinander und voneinander lernen’. Die Zeit wird ja immer schnelllebiger, ganz viele Dinge passieren gleichzeitig, die künstliche Intelligenz bringt ständig neue Möglichkeiten hervor. Ob im Beruf oder in der Freizeit, die Digitalisierung beschleunigt unser ganzes Alltagsleben. Da dachten wir, es wäre schön, mal ein bisschen innezuhalten, zu entschleunigen und auch mal zu schauen, was kann ich denn für mich selbst tun und wie können wir voneinander lernen.


Welche Veranstaltungen gibt es dazu?

Müller: Wir haben einiges zusammengestellt. Es beginnt mit dem Nachdenken über die Zeit, im Einführungsvortrag des Psychologen Marc Wittmann ’Gefühlte Zeit: Wie unser Zeitbewusstsein entsteht’. Oder eine kritische Einführung in das Denken von Martin Heidegger mit Sigbert Gebert im Vortrag ’Sein und Zeit’. In der ’Kunst des Müßiggangs’ wird über den Umgang mit der freien Zeit in Kunst und Literatur reflektiert. Einen Blick in die Zukunft und die Weiterentwicklung der Galaxien verspricht eine Vorführung im Planetarium.


Was sind Ihre Highlights?

Müller: Bei über 1.000 Veranstaltungen pro Semester ist das nicht einfach. Der Einführungsvortrag ist für mich ein Highlight, spannend finde ich persönlich auch die kreativen Angebote, wo Familien mit Kindern Zeit miteinander verbringen können. Oder bei einem Bildvortrag Freiburg in den Blick zu nehmen und anschließend bei einer Stadtführung mit der Straßenbahn die Stadt neu kennenzulernen. Aber auch alltagstaugliche Themen wie Zeitmanagement im Home Office oder Kurse im Sportbereich, beispielsweise zum Effizienteren Laufen finde ich persönlich spannend.

„Die große Nachfrage zeigt, dass die Freiburger sehr gerne wieder persönlich in die vhs kommen – die Teilnehmerzahlen sind fast wieder auf Vor-Corona-Niveau“, sagt Karlheinz Müller, stellvertretender Direktor der vhs Freiburg. Foto: Steinbrecher


Welche Neuerungen stehen auf dem Programm?

Müller: Es gibt wieder einige neue Veranstaltungen – vom Brushlettering bis hin zum asiatischen Kochkurs. Unsere Angebote sind aber nicht nur inhaltlich sondern auch zeitlich sehr umfassend. Die finden nicht nur abends statt, sondern wir haben quasi einen durchgehenden Betrieb. Wir fangen mit ’Yoga für Frühaufsteher’ an und enden mit Nachtfotografie zur ’Blauen Stunde’.
Die Klassiker dürfen aber auch nicht fehlen?Müller: Genau. Sprachkurse sowie Veranstaltungen im kreativen und gesundheitlichen Bereich sind weiterhin unser Schwerpunkt, denn diese werden am stärksten nachgefragt.


Bei You Tube und auf anderen Kanälen gibt es mittlerweile zahlreiche Tutorials. Sehen Sie das als Konkurrenz zum vhs-Angebot?

Müller: Wir sehen das als Ergänzung, nicht aber als Alternative. Die große Nachfrage zeigt, dass die Freiburger sehr gerne wieder persönlich in die vhs kommen – die Teilnehmerzahlen sind fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Wir bieten auch Online-Kurse an, aber viele wollen vor Ort und mit anderen – deshalb auch unser Motto „Miteinander und voneinander lernen“ – dabei sein.

Im Freiburgs Ottilienwald gibt es jetzt ein Outdoor-Fitnessstudio

Bewegungspark im Stadtwald FreiburgFT-Trainerin Stella Krause zeigt ihrer Trainingsgruppe eine Übung im neuen Bewegungspark im Ottillienwald. Foto: Joers

Die Stadt Freiburg hat den mittlerweile dritten Bewegungspark eröffnet – und reagiert damit auf die große Nachfrage nach kostenfreien Outdoor-Sportangeboten.

Normalerweise würde Stella Krause mit ihrer Trainingsgruppe jetzt in einer Halle der Freiburger Turnerschaft (FT) trainieren. Doch an diesem Morgen tauscht die Fitnessgruppe die Turnhalle gegen den Freiburger Stadtwald. Im Ottilienwald, unweit der Sportachse Ost, hat die Stadt Freiburg einen weiteren Bewegungspark eröffnet – die mittlerweile dritte Anlage dieser Art nach den Bewegungsparks im Sternwald und an der Lehener Bundschuhhalle. „Aus internen Umfragen im Verein wissen wir, dass die Nachfrage nach Outdoorangeboten steigt“, sagt die FT-Übungsleiterin.

Unkompliziert Sport treiben

„Der Bedarf für informelle Sportmöglichkeiten ist sehr hoch“, sagt auch Ulrike Hegar, Leiterin des städtischen Sportreferats. Das Konzept für die Bewegungsparks hat das Forstamt gemeinsam mit dem Sportreferat und der Sportfakultät der Universität Freiburg erarbeitet. Anders als bei den früheren Trimm-Dich-Pfaden sind die Sportgeräte bei den neuen Anlagen an einem Ort konzentriert, kombiniert mit einer Laufstrecke. „Die Idee ist, dass man zuerst eine kleine Aufwärmrunde läuft, und dann an den Geräten Kraft- und Bewegungsübungen macht“, so Hegar. Nur bei der Anlage im Ottilienwald sind zwei Geräte aus Platzgründen ein paar Meter entfernt vom Hauptplatz installiert worden. Über QR-Codes können die Nutzer auf dem Handy Filmsequenzen abrufen, die Studierende der Sport-Uni zu jedem Gerät und für unterschiedliche Level aufgenommen haben.

Über QR-Codes lassen sich vor Ort Übungsvideos abrufen. Foto: Joers

Forstamtsleiterin Nicole Schmalfuß sagt, die Bewegungsparks seien Teil der vielen Erholungsfunktionen, die das Forstamt im Stadtwald den verschiedenen Nutzergruppen bieten möchte. 40.000 Euro hat die Anlage gekostet. Drei Forstamtsmitarbeiter sind dafür zuständig, sämtliche Angebote im Stadtwald – neben den Sportgeräten auch Schutzhütten, Grillstellen oder Aussichtstürme – regelmäßig zu kontrollieren und zu warten. „Das ist eine große Aufgabe, die wir nicht immer so hinbekommen, wie wir das möchten“, so Schmalfuß.

Deshalb sei es der Stadt ein großes Anliegen, dass die Nutzer respektvoll mit den Orten umgehen. „Man sollte sie als ein Geschenk an uns alle wahrnehmen“, sagt Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit. Bisher würden die Bewegungsparks sehr gut angenommen, Probleme mit Vandalismus gebe es bisher zum Glück keine, so Nicole Schmalfuß.

Ausflug in den Europa-Park: Achterbahn-Spaß und mehr für die Kicker des SC-Freiburg

Haben auch in ihrer Freizeit viel Spaß zusammen (v.l.): Die SC-Kicker Daniel Kofi Kyereh, Ritsu Doan und Junior Adamu in der Wildwasserbahn.Haben auch in ihrer Freizeit viel Spaß zusammen (v.l.): Die SC-Kicker Daniel Kofi Kyereh, Ritsu Doan und Junior Adamu in der Wildwasserbahn. Foto: Europa-Park

Ihren trainingsfreien Tag haben ein paar SC-Kicker für einen gemeinsamen Ausflug in den Europa-Park genutzt. Manche von ihnen sind offensichtlich Adrenalinfans, denn Ritsu Doan, Junior Adamu und Daniel Kofi Kyereh testeten bei der Gelegenheit gleich mal die neue „Voltron“-Achterbahn – natürlich nahmen sie für die rasante Fahrt direkt in der ersten Reihe Platz. Etwas ruhiger ging es bei der Wildwasserbahn und der Wasserachterbahn zu.

Sie ist Adrenalinfans: Daniel Kofi Kyereh, Ritsu Doan und Junior Adamu nahmen in der neuen „Voltron“-Achterbahn natürlich direkt in der ersten Reihe Platz. Fotos: Europa-Park

Auch Lucas Höler und Florent Muslija waren mit von der Partie. Vor allem Letzterer fühlte sich in seine Kindheit zurückkatapultiert. 2010 zur Eröffnung der Bootsfahrt „Whale Adventures“ war der Offensivspieler als Kindermodel Werbegesicht für den Park. Jetzt durfte er sich wieder die Wasserkanone schnappen und hatte dabei genauso viel Spaß wie vor 14 Jahren.

Auch Lucas Höler und Florent Muslija ließen sich den Ausflug nicht entgehen.
Florent Muslija durfte er sich wieder die Wasserkanone schnappen und hatte dabei genauso viel Spaß wie vor 14 Jahren….
…denn ur Eröffnung der Bootsfahrt „Whale Adventures“ war der Offensivspieler als Kindermodel Werbegesicht für den Park.

Blutiger Wettlauf gegen die Zeit im spannenden Hai-Thriller „Something in the Water“

Meg (Hiftu Quasem) versucht sich mit allen Mitteln gegen die Raubtiere im Wasser zu wehren.Meg (Hiftu Quasem) versucht sich mit allen Mitteln gegen die Raubtiere im Wasser zu wehren. Foto: Studiocanal

Die Freundinnen Meg (Hiftu Quasem, „Ten Percent“), Kayla (Natalie Mitson, „The Larkins“) Cam (Nicole Rieko Setsuko, „Eavesdropping“) und Ruth (Ellouise Shakespeare-Hart, „One Four Three“) sind auf die Hochzeit ihrer gemeinsamen Freundin Lizzie (Lauren Lyle, „Outlander“) in die Karibik eingeladen.

Als am Vortag der Hochzeit spontan die Idee aufkommt, mit dem Boot zu einem Mädels-Trip auf eine einsame Insel aufzubrechen, wissen sie nicht, was sie erwartet. Ruth wird beim Schwimmen von einem Hai angegriffen – panisch versuchen die Freundinnen, sie zurück ans Festland zu bringen. Nur, um kurze Zeit später festzustellen, dass das Boot ein Leck hat – mitten auf dem Ozean. Blut sickert ins Wasser und die Bahnen der sie umkreisenden Haie werden immer enger.

Interview: Wie es Freiburg schaffen will 1.000 Wohnungen im Jahr zu bauen

Baustelle für neuen WohnraumZielmarke der Stadtverwaltung: In Freiburg müssen pro Jahr mindestens 1.000 Wohnungen gebaut werden. Symbolfoto: Josep Monter Martinez / Pixabay

Dem Wohndruck gerecht zu werden ist nicht immer einfach. Im Rahmen des „Handlungsprogramms Wohnen“ hat es sich Freiburg seit 2013 daher zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr rund 1.000 Wohnungen entstehen zu lassen – im Wochenbericht-Interview mit Enya Steinbrecher spricht Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag über ein Unterfangen, dass sich oft nicht richtig planen lasse.

Bis 2040 braucht Freiburg jedes Jahr 1.000 neue Wohnungen – wo entstehen diese vornehmlich?

Haag: Neue Wohnungen entstehen überwiegend in neuen Baugebieten, aber auch in der Innenentwicklung. Das lässt sich oft nicht richtig planen, sondern ist eher eine stadtweite Entwicklung. Derzeit besonders wichtig sind zum Beispiel ein Bauprojekt der Freiburg Stadtbau in der Wirthstraße in Landwasser. Aber auch das Studierendenwohnheim in Mooswald an der Falkenbergerstraße und verschiedene Bauprojekte von privaten Bauträgern in Zähringen und Herdern zählen dazu. Auf dem Güterbahnhof-Areal entsteht auch laufend neuer Wohnraum.

Wohnraum muss auch bezahlbar sein. „Das ist das Wichtigste“, sagt Baubürgermeister Martin Haag.
Foto: Thomas Kunz

Eine Studie des Pestel-Instituts kommt auf rund 1.590 Wohnungen, die Freiburg jährlich schaffen müsste, um dem Wohndruck gerecht zu werden. Worauf basieren denn nun Ihre Zahlen?

Haag: Wir haben 2013 eine Freiburgspezifische Wohnungsprognose durchgeführt, die 2023 noch einmal aktualisiert wurde. Da sind die 1.000 Wohnungen im Grunde auch bestätigt worden. Wir haben uns damals gesagt, wir bleiben bei dieser Zahl – das ist eine Herausforderung und wird auch die nächsten Jahre schwierig bleiben. Wie das Pestel-Institut auf die Zahlen gekommen ist, ist unklar, da die Grundlagen nicht öffentlich einsehbar sind. Bei solchen Gutachten arbeitet man natürlich mit Bandbreiten und positiven sowie pessimistischen Prognosen – da kommt dann je nachdem eine höhere oder niedrigere Zahl raus. Aber ich denke, wenn wir die 1.000 Wohnungen im Jahr schaffen, haben wir viel richtig gemacht.

Im Handlungsprogramm Wohnen sind auch weitere Bausteine genannt. Welche sind das?

Haag: Wir haben eine Reihe von Themen adressiert und es geht uns um mehr, als nur Wohnraum zu schaffen: Wir wollen preisstabilen Wohnraum in den Stadtteilen. Außerdem haben wir als erste Kommune deutschlandweit umgesetzt, dass kein Wohnraum mehr vernichtet werden darf und gehen gegen Zweckentfremdung vor. Das sind alles wichtige Bausteine im Gesamtkonzept.

Die Prognose des Handlungsprogramms Wohnen umfasste seit 2013 einen Zeitraum von fast 30 Jahren…Haag: Man muss bei sowas weit in die Zukunft blicken. Alles, was wir machen, hat sehr lange Vorlauf und muss sorgfältig geplant werden. Wir glauben, dass wir in den nächsten Jahren weiterhin die 1.000 Wohnungen brauchen werden.

Welchen Einfluss wird der neue Stadtteil Dietenbach auf die 1.000 Wohnungen haben?

Haag: Dietenbach fällt natürlich auch unter diese 1.000 Wohnungen. Derzeit laufen auch Erschließungsarbeiten in anderen Baugebieten, wie zum Beispiel Kleineschholz, aber auch im Gebiet „Hinter den Gärten“ in Tiengen. Diese ganzen Baugebiete über die Stadt verteilt leisten ihren Beitrag dazu.


Wohnraum allein reicht allerdings nicht aus – er muss auch bezahlbar bleiben.

Haag: Das ist das Wichtigste: Wir sprechen gerade zum Beispiel mit Kleineschholz einen Bereich an, der gemeinwohlorientiert ist. Hier wollen wir Wohnraum schaffen für Menschen, die finanziell nicht so gut aufgestellt sind. Wichtig sind hier auch Studierendenwohnheime und natürlich benötigen wir auch Wohnraum für Pflegekräfte. Hier haben wir gerade ein großes Projekt mit der Uniklinik in der Pipeline – diese plant in der Verlängerung von Kleineschholz ein großes Projekt für Pflegekräfte und Auszubildende. Hier führen wir gerade Gespräche.