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9 Gründe, den südbadischen Herbst zu lieben

Schlossberg FreiburgHerbstzauber am Schlossberg: Diese leuchtenden Farben sind wahrer Seelenbalsam. Foto: Stock.Adobe / Frankaterhardt

Die dritte Jahreszeit wird oft in einem Atemzug mit Wind, Regen und grauen Wolken genannt. Dabei kann der Herbst so viel mehr: Klare Luft, raschelndes Laub und magisches Licht! Die goldene Jahrezeit verwöhnt das Auge und tut der Seele gut. Wir haben noch mehr Gründe zusammengetragen, warum sich jeder auf die kommenden Herbstwochen in Südbaden freuen kann.

Glücklichmacher: Zu keiner anderen Jahreszeit wird die Natur – sobald sich die Sonne mal blicken lässt – in ein so schönes goldenes Licht getaucht! Das strahlende Gelb oder das leuchtende Orange der Laubbäume beeinflusst unsere Stimmung äußerst positiv und wärmt die Seele. Spaziergänge bei Tageslicht, zum Beispiel in der Mittagspause, helfen, die Glückshormone anzukurbeln. Das macht zudem wach und fördert die Bildung von Vitamin D.

Kochen mit Kürbis und Co: Nicht nur um gruselige Halloween-Fratzen zu schnitzen ist der Kürbis wie geschaffen. Aus den über 800 Sorten lassen sich leckere Suppen oder Salate herstellen – ob Hokkaido, Butternut oder Bischofsmütze. Alle haben sie eines gemein: Sie sind gesund und lecker. Kaufen kann man ihn auf dem Münstermarkt, in Hofläden oder im Supermarkt: Am Kürbis führt im Herbst kein Weg vorbei. Die meisten Herbst-Rezepte sind gesund, abwechslungsreich und lecker. Von Pilzrisotto über Zwiebelkuchen (natürlich mit Neuem Süßen!) bis hin zu Kohlrouladen, Maronensuppe und Wildgerichten.

Das schöne Gruselfest: Am 31. Oktober ist Halloween und dieses Fest lieben inzwischen auch die Südbadener: Gemeinsam Horrorfilme schauen, sich gruselig verkleiden und mit den Kindern in der Nachbarschaft von Tür zu Tür laufen, um Süßigkeiten einzusammeln – und natürlich ist dies auch ein toller Anlass, mal eine gruselig-schöne Kostümparty zu schmeißen!


Das Licht der Fotografen: Die Sonne scheint, das Laub erstrahlt in sattem Gelb und atemberaubendem Rot und der Himmel leuchtet blau. Das schmeichelhafte Licht der Jahreszeit ist ideal zum Fotografieren. An Tagen wie diesen sollte jeder Hobbyfotograf sofort nach seiner Kamera greifen und raus in die Natur gehen. Beste Spots sind dabei die üblichen Verdächtigen: Schloss-, Loretto- und Tuniberg, der Schauinsland oder auch entlang der Dreisam. Wer es etwas wilder mag, für den sind der Nationalpark Schwarzwald oder der Schluchsee ideale Motive ohne allzu lange Anfahrt.


Neues Styles shoppen: Herbst ist Modezeit: Stiefel, Jeans, Lederjacken, Schals, Mützen, lässige Hoodies… Jeden Herbst gibt es coole Wohlfühl-Styles. Dabei müssen wir uns noch nicht mal so dick einpacken, denn am Anfang der Jahreszeit herrschen noch milde Temperaturen.


Gemütliche Abende: Sich es daheim so richtig gemütlich zu machen – dafür ist der Herbst wie geschaffen. Da es früher dunkel wird, kann man es sich ruhigen Gewissens auf dem Sofa oder im Bett gemütlich machen und sich einem guten Buch oder einem ausgiebigen Serienmarathon widmen.


Freundschaften zelebrieren: Endlich werden die Abende wieder schön heimelig. Wenn draußen die ersten Stürme toben, trifft man sich in der warmen Stube und lädt Freunde ein. Jetzt ist die beste Zeit, um neue Rezepte auszuprobieren, den guten Rotwein aus dem Keller zu holen und sich eine schöne Zeit zu machen und erste Pläne fürs nächste Jahr zu schmieden.


Sport und Sauna: Sport im Freien ist ein echter Gewinn fürs Immunsystem. Wer den Herbst für Wandern, Biken oder Laufen nutzt, der bleibt durchschnittlich länger gesund. Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem, sodass dieses besser gegen Viren und Bakterien gewappnet ist. Beim Training werden zudem jede Menge Glückshormone ausgeschüttet. Studien belegen, dass sich durch Sport im Freien generell die Stimmung hebt. So haben Herbst- und Winterblues keine Chance! Auch schmecken Gänsebraten, Rotkohl und Co. gleich noch einmal so gut, wenn man als Ausgleich Sport betreibt. Ebenfalls so richtig gut, tut jetzt der Saunagang: Saunieren ist eine wunderbare Möglichkeit, Körper und Geist zu stärken, die Wärme tut gut! Nach einer kalten Dusche in einen warmen weichen Bademantel gehüllt legen wir uns auf eine bequeme Liege und lassen die Seele baumeln. Der Wechsel von heiß zu kalt stärkt unsere Immunabwehr und das umso mehr, wenn wir regelmäßig saunieren, einmal die Woche oder öfter.


Events und Feste: Der Herbst steckt voller Events: Etwa an diesem Samstag, 12. Oktober, die glamouröse Gala „Rouge et Noir“ im Freiburger Ballhaus. Oder der „KaiserHerbst 2024“, der eine großartige Gelegenheit bietet, die Weine und die Kultur der Region Kaiserstuhl und Tuniberg zu erleben – mit über 100 Veranstaltungen. Und natürlich der Rummel auf der Freiburger Herbstmess‘ vom 18. bis 28. Oktober.


In Freiburg steht ein kleines urbanes Meisterwerk

Das Rennwegdreieck in Freiburg ist ein besonderes Gebäude. Foto: Joers

Drei Ecken, ein Haus: Das Rennwegdreieck in Freiburg ist ein besonderes Gebäude. Von außen erinnert es an das weltbekannte „Flat Iron Building“ („Bügeleisen-Hochhaus“) in New York. Im Inneren bringt es das Kunststück fertig, 18 Sozialwohnungen, frei vermietbaren Wohnraum und 24 Eigentumswohnungen unter einem Dach zu vereinen.

„Das Quartier im Haus“ ist denn auch der Untertitel unterm Gebäudenamen. Beim Besuch vor Ort erklärt Stadtbau-Projektleiter und Architekt Magor J. Sándor Hegedüs, was es mit dem Hochhaus auf sich hat. Das Rennwegdreieck ist in Fachkreisen mittlerweile eine Berühmtheit und hatte eine ganze Reihe namhafter Architekturpreise eingeheimst.

Kein Wunder, denn so ziemlich alles an diesem siebenstöckigen Wohnhaus mit 49 Wohneinheiten ist außergewöhnlich. „Das Grundstück war eine dreieckige Verkehrsinsel, die quasi als unbebaubar galt“, blickt Hegedüs zurück. Eine Hundewiese mehr oder weniger. Nicht weit vom Hauptbahnhof gelegen. Zu schade eigentlich, um nicht im Zuge der Innenverdichtung mit Wohnraum versehen zu werden.

Aber wie? Diese Frage trieb die Freiburger kommunale Stadtbaugesellschaft FSB 2016 um, als sie einen Wettbewerb für die Bebauung der gerade einmal 1.200 m2 großen Fläche ausschrieb – mit dem Ziel, einen Turm zu realisieren. „Es ging darum, die Sichtachse zur Stadt hin zu erweitern und diesen Platz zu gestalten und zu definieren“, sagt der Projektleiter. Und natürlich um den Wohnungsbau: „Die Gewinne aus dem Verkauf der Eigentumswohnungen im Haus haben uns geholfen, die günstigen geförderten Wohnungen zu bauen. Das ist ja eine Kernaufgabe für uns als Stadtbau.“ Die sieben großen, frei vermieteten Wohnungen im Haus werden beispielsweise zum Teil als Studenten-WGs genutzt.

Als Sieger aus dem Wettbewerb 2016 ging das Basler Büro Bachelard Wagner aus dem Wettbewerb hervor. Der Entwurf sah ein Haus mit aufwändiger Klinkerfassade vor, was dann aber aus Kostengründen „nur“ in Form von geklebten Platten und nicht als echter Klinkerbau realisiert wurde, so der FSB-Projektleiter.

Ende 2018 erfolgte der erste Spatenstich, zwei Jahre später zogen die ersten Bewohner ein. Der letzte Beton wurde am 17. November 2020 unterm Dach gegossen, erinnert Hegedüs sich. „Das war zeitlich echt eng: Weiter unten im Haus wurde alles für den Einzug der ersten Mieter mit dem letzten Feinschliff versehen, während es oben, wo die Lüftungsanlage eingebaut ist, noch richtig zur Sache ging!“

Smartes Lüftungssystem

Die Lüftungsanlage ist eine der Besonderheiten: Jede Wohnung wird mittels dieser Be- und Entlüftung mit Frischluft versorgt. Im Winter gewinnt die Anlage etwa 80 Prozent der Wärme beim Luftaustausch zurück, was die Heizkosten drücken hilft. Die Schallschutzfenster ihrer Wohnungen können die Bewohner im Grunde stets geschlossen halten, ohne auf Frischluft verzichten zu müssen.

Das Treppenhaus, dessen Fliesen in ihren Farbtönen die warme Anmutung der Fassade aufnehmen, wird im Sommer klimatisiert, indem nachts im Erdgeschoss kühlere Außenluft zugeführt wird, die dann über ein Fenster unterm Dach wieder abfließt. „Dafür nutzen wir Wärmesensoren und den natürlichen Kamineffekt“, berichtet Magor Hegedüs, der sich das Steuerungssystem ausgedacht hat und mit viel architektonischer Leidenschaft aufzeigt, wo im Rennwegdreieck im Detail besondere Ideen realisiert wurden, die sinnvoll, kostengünstig und oftmals „typisch Freiburg“ sind: doppelstöckige Fahrradstellplätze zum Beispiel oder ein Indoor-Spielplatz im Erdgeschoss in der Spitze des Baus: „So konnten wir einen Raum nutzen, der schwer zu vermarkten gewesen wäre und gleichzeitig die Auflage erfüllen, Spielräume für die Kinder im Gebäude verwirklichen“, erklärt der Projektleiter.

Der Bau des Bügeleisenhauses hat rund 14 Millionen Euro gekostet. Foto: Bernd Peters

Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich eine Bäckerei-Filiale mit Café. Was man indes lange suchen muss, ist die Tiefgarageneinfahrt. „Eine Zu- und Abfahrt für Autos wäre beim Zuschnitt des Gebäudes nur extrem schwer machbar gewesen“, erklärt Hegedüs. Es sei ein Glücksfall gewesen, dass die FSB über die Straße noch ein weiteres Grundstück habe nutzen können.

Dort entstand nicht nur die Tiefgarage mit den erforderlichen Plätzen für Bewohner des Rennweg-dreiecks, sondern auch noch ein weiteres Mehrfamilienhaus. Selbst die einstige Wiese, auf der das Rennwegdreieck gebaut wurde, ist nicht ganz verschwunden: Das komplette Dach des Gebäudes ist begrünt mit einem Kräutergarten, den freilich hier oben keiner wirklich nutzen kann. „Ich habe hier aber auch schon Thymian geerntet“, sagt Projektleiter Hegedüs. Man spürt: Das Gebäude ist bis heute ein Herzensprojekt für den Freiburger Architekten geblieben.

Autor: Bernd Peters

Infotag an der Freiburger Uniklinik rund um das Thema Brustkrebs

Brustkrebsmonat Oktober„Brustkrebs kann jede Frau treffen. Frühzeitiges Erkennen rettet Leben – deshalb sind Aufklärung und Vorsorge so wichtig“, sagt Prof. Dr. Ingolf Juhasz-Böss, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde in Freiburg. Foto: Gorodenkoff Productions Ou

Der Brustkrebsmonat Oktober lenkt weltweit den Fokus auf Prävention, Früherkennung und Forschung. Die Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg lädt deshalb Betroffene und Interessierte zu einem Infotag mit umfangreichem Programm rund um das Thema Brustkrebs am Samstag, 12. Oktober 2024 von 10 Uhr bis 14 Uhr in der Klinik für Frauenheilkunde ein.

Jährlich erkranken in Deutschland rund 70.000 Frauen an Brustkrebs, der am häufigsten diagnostizierten Krebsart bei Frauen. Der Brustkrebsmonat Oktober lenkt weltweit den Fokus auf Prävention, Früherkennung und Forschung. Dieser Monat dient nicht nur der Sensibilisierung, sondern ermutigt aktiv erforderliche Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen.

Die Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg lädt deshalb Betroffene und Interessierte zu einem Infotag mit umfangreichem Programm rund um das Thema Brustkrebs am Samstag, 12. Oktober 2024 von 10 Uhr bis 14 Uhr in der Klinik für Frauenheilkunde ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

„Brustkrebs kann jede Frau treffen. Frühzeitiges Erkennen rettet Leben – deshalb sind Aufklärung und Vorsorge so wichtig“, sagt Prof. Dr. Ingolf Juhasz-Böss, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Leiter des Brustzentrums Freiburg des Universitätsklinikums Freiburg.

Führungen, Workshops und ein umfassendes Informationsangebot

Auf die Besucherinnen des Infotags Brustkrebs wartet ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm zu Themen wie Früherkennung, genetische Risikofaktoren und Behandlungsoptionen. Ergänzt wird das Angebot durch praxisorientierte Workshops, etwa zur Selbstuntersuchung der Brust, Yoga sowie Atem- und Entspannungstechniken im Rahmen der Krebstherapie. Darüber hinaus gibt es Führungen durch das Brustzentrum und Infostände zu gesundheits- und psychosozialen Themen. Expertinnen stehen zudem für individuelle Gespräche und Beratungen zur Verfügung.

Mit dem Tumorzentrum Freiburg – CCCF, dem Zentrum für erblichen Brust- und Eierstockkrebs und dem Brustzentrum Freiburg ist das Universitätsklinikum Freiburg eine bundesweit renommierte Anlaufstelle zur Behandlung von Brustkrebs. Bei der Diagnostik und Therapie bis hin zur langfristigen Nachsorge arbeitet ein interdisziplinäres Expertinnenteam aus Frauenheilkunde, Plastischer Chirurgie, Radiologie, Pathologie, medizinischer Onkologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie eng zusammen. Patientinnen haben hier zusätzlich die Möglichkeit, im Rahmen klinischer Studien von neuartigen Therapien zu profitieren.

Info: Das detaillierte Programm zum Infotag Brustkrebs gibt es unter www.uniklinik-freiburg. de/infotag-brustkrebs

Freiburger Affenbande vor großer Heimspiel-Hürde in der 1. Volleyball-Bundesliga

FT-VolleyballErstliga-Volleyball in Freiburg: Heiße Fights sind garantiert bei der FT 1844. Foto: Stephan Tapken / FT

Erstligaderby in Freiburg: Am Freitag empfängt die FT 1844 Freiburg die Baden Volleys aus Karlsruhe. In der Vergangenheit hatten die Nordbadener in diesem Duell meist die Nase vorn.

Drei Spiele, drei Siege. Trotz gelungenem Start gehen die Erstliga-Volleyballer der FT 1844 Freiburg nach eigener Aussage „demütig“ ins Duell gegen die Baden Volleys am kommenden Freitag, 20 Uhr (Act-Now-Halle). Die Bilanz gegen die Karlsruher in den vergangenen Jahren ist bescheiden.

Viermal in Folge verlor die Affenbande zuletzt in Ligaspielen gegen die Baden Volleys aus Karlsruhe. Rechnet man Testspiel-, Pokal- und Liga-Pokal-Niederlagen hinzu, sieht die Bilanz sogar noch düsterer aus. Der letzte Sieg rührt vom April 2022, als die Affenbande mit 3:1 gewann.

Knackt die FT die Karlsruher?

„Gegen Karlsruhe haben wir uns schwer getan in den vergangenen Jahren“, gesteht 1844-Teammanager Florian Schneider. Und so erwartet 1844 den badischen Konkurrenten auch heuer erneut mit einer gehörigen Portion Respekt. „Da kommt ein individuell stark besetzter Gegner auf uns zu“, warnt Schneider.

Jugendeuropameister Tobias Hosch, der langjährige Erstliga-Recke Jens Sandmeier, der versierte Außenangreifer Yannick Brentel, der Haudrauf Alexander Benz und nicht zuletzt der Ex-Freiburger Lennart Heckel – die Zuschauer dürfen sich auf eine hochklassige Partie freuen. Aber die FT ist gut drauf: Am Sonntag gewann der Tabellendritte 3:0 bei Haching München. Nun soll auch gegen Karlsruhe Zählbares her.

Info: Tickets für die Heimspiele der FT 1844 Freiburg gibt es hier.

DEL 2: Die Wölfe Freiburg beißen wieder zu

EHC Freiburg gegen Crimmitschau Der EHC Freiburg kam gegen Crimmitschau eindrucksvoll zurück ins Spiel und gewann am Ende. Foto: Joers

Unter den Augen zahlreicher kleiner und großer Eishockeyfans erlebten die Wölfe Freiburg am Sonntag ein packendes Heimspiel gegen Schlusslicht Crimmitschau – und hatten am Ende beim 4:3-Heimsieg die Nase vorn.

So klein wie die Nachwuchs-Wölfe, die in der ersten Drittelpause in der Echte Helden Arena auf dem Eis ihr Können zeigten, hat auch Chris Billich einmal beim EHC angefangen. Und heute, über 740 Spiele später, steht der EHC-Rekordspieler noch immer auf dem Eis in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga: Beim Familientag der Wölfe zählte Billich zu den Vorlagengebern beim 1:2 von Yannik Burghart und dem 4:3-Siegtreffer von Sebastian Streu.

„Komplett anderes Team“

Dass der EHC das ganze erste Drittel und große Teile des zweiten Durchgangs einem Rückstand hinterlaufen musste, hatte mit dem schwierigen Start seiner Mannschaft zu tun, sagte Wölfe-Coach Timo Saarikoski: „Keine Energie, viele Puckverluste, kein gutes Eislaufverhalten. Wir haben alles vermissen lassen“, sagte der finnische Chefcoach.

Umso beeindruckender war, wie die Wölfe im zweiten Drittel zurückkamen. Ein Angriff nach dem anderen prasselte auf die Gästedefensive ein, Freiburg schnürte Crimmitschau regelrecht ein. Nur ein Tor wollte beim Stand von 2:3 zunächst nicht fallen. Wölfe-Coach Saarikoski war dennoch hochzufrieden mit dem, was er sah: „Wir waren ein komplett anderes Team“, so der Freiburger Trainer. Und die Tore fielen dann doch noch.

Erst markierte Tomas Schwamberger beim 3:3 seinen zweiten Treffer, dann gelange Streu zu Beginn des Schlussdrittels das Tor zur 4:3-Führung. Der EHC hatte das Spiel gedreht. „Natürlich hat uns das vierte Tor gleich zu Beginn des dritten Drittels viel geholfen. Das war sehr wichtig“, sagte Saarikoski.
Mit bislang 16 Punkten aus neun Spielen befinden sich die Wölfe voll im Soll. Und der Trainer zeigte sich angetan davon, wie sein Team immer mehr zu sich findet. „Wir haben oft mit den Spielern darüber gesprochen, was für eine Mannschaft wir sein wollen: Wir wollen aktiv und aggressiv sein, viel laufen und klug mit der Scheibe agieren“, so Saarikoski. Der Sieg gegen Crimmitschau sei daher nach der „harten Woche mit drei Spielen ein großer und wichtiger Erfolg für uns“, freute sich der Wölfe-Coach. Ihr nächstes Heimspiel tragen die Wölfe am Sonntag (18.30 Uhr) gegen den traditionsreichen EV Landshut aus. Davor steht am Freitag die Auswärtsfahrt nach Regensburg an.

Info: Am kommenden Samstag, 12. Oktober, können bei den Kids Days Jungs und Mädchen von 5 bis 10 Jahren mit den Profis des EHC Freiburg aufs Eis gehen. Treffpunkt in der Echte Helden Arena in Freiburg ist um 11.45 Uhr, Eiszeit von 12.15 bis 13.15 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen unter Angabe des Namens und Geburtstages erforderlich per E-Mail an laufschule@ehcf.de.

Tickets für die DEL2-Heimspiele des EHC Freiburg gibt es hier.

Kinotipp: Explosives Familientreffen in „Der Spatz im Kamin“

"Der Spatz im Kamin"Karen (Maren Eggert/2.v.r.) wohnt mit Ehemann Markus und den Kindern in ihrem idyllischen Elternhaus. Als zu Markus’ Geburtstag der Familienbesuch eintrifft, eskaliert die Situation allmählich. Foto: Salzgeber Verleih

Familie. Es geht nicht ohne, aber leicht ist es auch nicht immer. Rund um diese Erkenntnis hat der Schweizer Ramon Zürcher seine Tier-Trilogie gedreht, die nun mit „Der Spatz im Kamin“ von Ramon Zürcher ihren Abschluss findet. Erneut geht es in begrenztem Raum um Abgründe und Freuden einer Familie, präzise inszeniert und gespielt, mit Witz und Ironie erzählt. Ein schwarz-humoriger Familienhorror mit Maren Eggert.

Karen, gespielt von Maren Eggert („Das Experiment“) wohnt mit ihrem Ehemann Markus und den gemeinsamen Kindern in ihrem idyllisch gelegenen Elternhaus. Zu Markus’ Geburtstag reist auch Karens Schwester Jule mit ihrem Ehemann Jurek und den beiden Kindern an. Jule ist das pure Gegenteil ihrer Schwester: locker, lebendig und freiheitsliebend. Sie hasst dieses Haus schon seitdem sie klein ist. Düstere Erinnerungen an die verstorbene Mutter verstärken ihren Drang nach Rebellion gegen ihre herrische Schwester. Karens Tochter Johanna solidarisiert sich auf Anhieb mit ihrer Tante, zumal sie schon lange gegen ihre Mutter aufbegehrt.

Im Zenit ihrer Pubertät, provoziert sie Karen bei jeder Gelegenheit und scheut sich nicht, ungehemmt mit ihrem Onkel Jurek zu flirten. Auch der kochsüchtige Leon bekommt immer mehr Mut, gegen seine Mutter zu rebellieren. So bildet sich allmählich eine Front gegen Karen, und das Haus wird zunehmend Schauplatz einer Dynamik, in der es gilt, die Herrscherin zu stürzen.

Und dann ist da noch die geheimnisvolle Liv, die vor ein paar Monaten ins kleine Haus am Waldrand eingezogen ist und täglich Karens Hund ausführt. Sie hütet ein feuriges Geheimnis und hat eine besondere Nähe zu Markus. Will sie insgeheim Karens Platz einnehmen, um endlich selber eine Familie zu haben? Oder hat Karen vielleicht sogar selbst diese Revolution innerhalb ihrer Familie ersehnt und heraufbeschworen? Hat sie unbewusst eine Art Exorzismus vorbereitet, um die Dämonen der Vergangenheit auszutreiben und endlich frei zu sein? Während sich das Haus zunehmend mit Leben füllt und ein Spatz im Kamin den Weg in die Freiheit sucht, steigt in Karen die Anspannung – bis sich alles zuspitzt und Altes zerstört wird, um Raum für Neues zu schaffen.

Mit dieser Oma muss man rechnen – und was sonst noch läuft

"Thelma - Rache war nie süßer"„Thelma – Rache war nie süßer“ neu im Kino. Foto: Verleih

„Thelma – Rache war nie süßer“: Eine Oma legt begibt sich auf waghalsige Verbrecherjagd. Und was sonst noch läuft…Kino in Kürze.

Thelma – Rache war nie süßer: Mit dieser Oma muss man rechnen. Als die temperamentvolle 93-jährige Thelma auf einen Telefonbetrüger reinfällt, schreckt sie vor nichts zurück, um sich zurückzuholen, was ihr gehört. Auf ihrer waghalsigen Verbrecherjagd kommen allerhand Spionagetechniken zum Einsatz, die zwar nicht mehr ganz zeitgemäß, aber immer noch absolut wirkungsvoll sind… Eine erfrischend andere Action-Komödie.

Bunuel – Filmemacher des Surrealismus: Luis Buñuel – Genie, Visionär und der Urvater des surrealistischen Kinos. Mit Meisterwerken wie „Ein andalusischer Hund“, „Die Vergessenen“ und „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ hat der Regisseur Filmgeschichte geschrieben. Künstler-Doku über einen der fraglos interessantesten Regisseure des 20. Jahrhunderts.

Googoosh: Dokumenation über Googoosh, Irans bekannteste Sängerin und Schauspielerin, die seit über 50 Jahren eine Ikone und Pionierin der iranischen Popkultur ist. Bereits als 2-Jährige hatte sie ihren ersten Auftritt, von Teherans bekanntem Kabarett Miami bis zum Königspalast kannte man Googoosh. Es folgte eine internationale Karriere. Mit der islamischen Revolution wurde auf einen Schlag alles anders: Auftrittsverbot, Gefängnis und Hausarrest. Nach 21 Jahren Isolation gelang ihr die Ausreise und ein unerwartetes Comeback im Exil.

„Alles für die Katz“: Zweite Chance für einen Kater

"Alles für die Katz"„Alles für die Katz“ – neu im Kino. Foto: 10 Live Productions / Wild Bunch

Liebevoll-lustiger Animationsfilm jetzt neu im Kino: Der ich-bezogene Kater Beckett bekommt nach seinem Tod die Chance auf neun weitere Leben.

Beckett ist ein egoistischer Kater, der die liebevolle Fürsorge seines Frauchens Rose für selbstverständlich nimmt. Dann verliert Beckett bei einem seiner unbedachten Streiche sein neuntes und letztes Leben. Doch im Himmel erhält er eine göttliche Chance: Er bekommt neun weitere Leben gewährt. Doch Beckett freut sich zu früh, denn: Er wird nicht als Katze in seinen gewohnten Komfort zurückkehren! Für ihn beginnt eine Reise durch neun tierisch aufregende Leben, die ihm ungeahnte Erkenntnisse verschaffen. Manchmal liegt die beste Version von einem selbst eben noch in der Zukunft … und nicht faul auf dem Sofa.

„Der Buchspazierer“ hat ein Herz für Bücher

Der BuchspaziererBuchspazierer Carl Kollhoff (Christoph Maria Herbst) liefert allabendlich bestellte Bücher aus. Foto: Studiocanal / Ennenbach

Neu im Kino: Emotionaler Wohlfühlfilm mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle – „Der Buchspazierer“

Tag für Tag steht Carl Kollhoff im Hinterzimmer eines Buchladens und schlägt sorgfältig Bücher in Papier ein, um sie zu den Stammkunden in der Stadt zu bringen. Bücher sind das größte Glück des wortkargen älteren Mannes, der ansonsten jeglichen Kontakt zu anderen Menschen scheut. Auf einem seiner Rundgänge heftet sich die neunjährige Schascha an seine Fersen. Widerwillig lässt sich Carl auf das Mädchen ein, das ihn fortan auf seinen Botengängen begleitet – und bald erobert das Mädchen nicht nur das Herz von Carls treuer Kundschaft…

„Transformers One“ neu im Kino

Transformers OneAnimiertes Action-Spektakel: Transformers One. Foto: Paramount Pictures

Transfomers One: Das starbesetzte und animierte Spin-off der Transformers-Reihe startet diese Woche neu in den Kinos.

Als sie noch Orion Pax (Stimme im engl. Original: Chris Hemsworth) und D-16 (Brian Tyree Henry) genannt wurden und einfache Arbeiter auf dem Planeten Cybertron waren, waren sie unzertrennliche Freunde. Als jedoch Unruhen ausbrechen, in deren Zentrum der bisherige Anführer Sentinal Prime (Jon Hamm) steht, beginnt das Band zwischen Orion Pax und D-16 zu reißen. Animiertes Spin-off der Transformers-Reihe.