Am Freitagabend, 5. Juli, kam es gegen 21.15 Uhr in Freiburg auf der Merzhauser Straße zwischen der Wiesentalstraße und der Vauban Allee zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn der Linie 3 und einem mit zwei Personen besetzten Auto.
Keine Verletzten
Laut Polizeiangaben hatte der 41-jährige Autofahrer beim Linksabbiegen die für ihn gültige Rotlicht zeigende Ampel missachtet und ist mit einer herannahenden Straßenbahn kollidiert. Die beiden Insassen des Wagens sowie die rund 60 Fahrgäste der Straßenbahn blieben unverletzt. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nichts bekannt. Die Verkehrspolizei Freiburg hat den Unfall aufgenommen.
Als Käpsele ist man schlau: Der Region wird deswegen eine rosige Zukunft bescheinigt. Dabei geht es um Künstliche Intelligenz und Co. Ein neues Festival soll dieses Zukunftspotenzial zur Schau stellen.
Foto: Adobe Stock
Die Region Freiburg ist jung, gebildet und entwickelt sich immer mehr zum Hotspot für zukunftsträchtige Branchen. Da passt ein neues Veranstaltungsformat, das kommende Woche Premiere feiert, perfekt zum Image: Das größte Innovationsfestival im Südwesten Deutschlands, das den Namen „Käpsele Innovation Festival“ trägt, zieht über 600 Zukunftsmacher und Innovationsinteressierte aus der Region und darüber hinaus an.
Unter dem Motto „Raus aus der Bubble – rein unter die Zukunftsmacher!“ erwartet die Teilnehmenden ein Nachmittag voller Innovationen, Debatten und Vernetzung auf dem Gelände des Zelt-Musik-Festivals (ZMF). Es handelt sich um eine Kooperation der FWTM, der IHK Südlicher Oberrhein sowie des von der EU und dem Land kofinanzierten Innovationsprojekts Zukunft.Raum.Schwarzwald (Z.R.S).
Das Festivalprogramm deckt eine breite Palette aktueller Zukunftsthemen ab. Im Fokus stehen künstliche Intelligenz, Metaverse, Robotik, MedTech, Social Innovation, GreenTech und Digitalisierung. Das Innovationsfestival stößt beim Publikum auf großes Interesse und ist bereits restlos ausverkauft. Die Veranstalter sprechen von einem idealen Umfeld, das die Region bietet. Viele Akteure hätten geradezu darauf gewartet, dass eine solche Plattform auf der der Mittelstand die Wissenschaft trifft, entsteht. „KI ist natürlich derzeit in aller Munde und wird auch ein Themenschwerpunkt sein, zumal wir Firmen und Institutionen vor Ort haben, die ganz vorne mit dabei sind – aber auch andere Zukunftsthemen stehen im Fokus“, erklärt Hanna Böhme, die Geschäftsführerin der FWTM. Ziel der Veranstaltung ist es, Zukunftsthemen und Innovation vor Ort sichtbar zu machen.
„Wir freuen uns sehr über das enorme Interesse am Käpsele Innovation Festival“, sagt Böhme. „Das zeigt, wie groß die Lust von mittelständischen Unternehmen, Start-ups und der Wissenschaft an zukunftsweisenden Themen und branchenübergreifendem Austausch in unserer Region und darüber hinaus ist. Das Festival bietet eine einzigartige Plattform, um neue Impulse zu setzen und Innovationen voranzutreiben.“
„Wir haben mit diesem Ansatz bei den Sponsoren offene Türen eingerannt. Noch nie hatten wir bei irgendeiner Veranstaltung so einfache Sponsorengespräche“, freut sich Böhme über das positive Echo und stellt klar: „Dieses Festival soll keine einmalige Sache sein. Im Gegenteil: Wir wollen in den kommenden Jahren wachsen.“
Der Themenschwerpunkt künstliche Intelligenz wird unter anderem beim Panel „Achtung, so verändern KI-Pioniere ihre Branchen“ beleuchtet. Experten zeigen wegweisende Innovationen der KI auf, die verschiedene Branchen neu definieren. Sie teilen unter anderem Erfahrungen mit KI-Anwendungen in ihren Unternehmen und erläutern, wie ein KI-basiertes Geschäftsmodell aussehen kann.
Der Themenschwerpunkt MedTech wird außerdem in „Heilung durch Hightech: Wohin führt das neue Zeitalter der Medizin?“ thematisiert. Renommierte Experten aus Medizin und Technologie, darunter Inga Bergen, Prof. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor der Uniklinik Freiburg und Prof. Christian Gratzke (Urologe, Uniklinik Freiburg), teilen ihre Visionen und Einblicke in die Zukunft der Gesundheitsversorgung und diskutieren, wie Hightech-Lösungen die Grenzen der Heilung verschieben. Zahlreiche interaktive Erlebnisstationen sollen die Zukunftsthemen für die Festivalbesucher greifbar machen.
„Wir haben hier in Freiburg und dem Schwarzwald sehr interessante Unternehmen vor Ort, die bei Zukunftsthemen in der ersten Reihe spielen. Dennoch laufen wir deutschlandweit noch etwas unter dem Radar. Unser aller Bestreben ist es, diese Standortstärke und die Möglichkeiten auch nach außen zu tragen“, betont Hanna Böhme.
Da ist er – der neue, alte Bekannte: Julian Schuster (rechts) und Jochen Saier im SC-Presseraum. Foto: Joers
Zeitenwende beim SC Freiburg: 4.500 Menschen verfolgen das erste Training unter dem neuen Cheftrainer Julian Schuster. Im Anschluss skizzierte der frühere SC-Kapitän seine Spielidee und wie er damit umgehen wird, dass er nun der Chef seiner einstigen Mitspieler ist.
Es ging viel um atmosphärische Dinge, als Julian Schuster sich am Sonntag das erste Mal in seiner neuen Rolle als Cheftrainer des SC Freiburg der Öffentlichkeit präsentierte. Die 4.500 Fans auf der Gegengerade des Europa-Park Stadions schauten ganz genau hin, als der frühere SC-Kapitän das erste Mal mit seiner Mannschaft den Rasen betrat. Unter gegenseitigem Applaus begrüßten sich Mannschaft und Fans, die mit der Sonne um die Wette strahlten. Rein stimmungstechnisch hätte Tag eins nach zwölfeinhalb Jahren Christian Streich nicht besser beginnen können.
Patrick Osterhage, Neuzugang vom VfL Bochum, sagte, er habe Schuster als „sehr aufgeräumt und sehr engagiert“ wahrgenommen: „Man sieht, dass er Bock hat auf die Saison.“
Die Frage „Wie wird das nun mit Schuster?“ war auch auf der ersten Pressekonferenz des 39-Jährigen ein ständiger Begleiter. An der Seite von Vorstand Jochen Saier ließ Schuster keinen Zweifel daran aufkommen, dass er sich die Sache mit dem Bundesliga-Cheftrainerjob reiflich überlegt hat. „Julian hat uns früh signalisiert, dass er sich das zu 100 Prozent zutraut“, berichtete Saier aus den Vertragsgesprächen. Und Schuster, seit 16 Jahren im Verein, sprach von einem „besonderen Tag“: „Ich freue mich, dass wir loslegen können.“
Die drei externen Neuzugänge (von links): Eren Dinkçi (Heidenheim), Jannik Huth (Paderborn) und Patrick Osterhage (VfL Bochum). Foto: Joers
Seine Spielidee skizzierte er dann in groben Zügen: „Egal was wir tun: Es geht immer ums Zusammensein“. Natürlich sei er „ein Fan davon, absolut hoch zu pressen“. Weil das aber nicht immer möglich sein werde, müsse das Team – wie in der Vergangenheit – flexibel reagieren können. „Der Maßstab ist, dass wir für denjenigen Optionen bieten, der den Ball hat“, so Schuster. Zielstrebigkeit und Variabilität seien das Ziel. Außerdem wolle der frühere Freistoßspezialist einen Schwerpunkt auf Standardsituationen legen, „dass wir da unsere Qualität beibehalten“, so Schuster.
Vieles wird anders werden unter dem neuen Trainer – aber irgendwie auch nicht, denn man kennt sich: Gleich mit acht SC-Profis (Gulde, Günter, Lienhart, Höfler, Höler, Grifo, Ginter, Kübler) kickte Schuster noch zu seinen aktiven Zeiten. Nun ist er ihr Chef. Ein Problem? Nein, sagt Schuster: „Das Allerwichtigste ist mir, dass wir offen und ehrlich miteinander sind. Wenn mich etwas bewegt, spreche ich das mit den Jungs an. Das erwarte ich auch von ihnen, dass wir diesen Austausch haben.“ Den einen oder anderen Scherz der Spieler habe er sich aber schon anhören dürfen: „Du oder Sie?“, wie spricht man den Coach jetzt an? Eine knifflige Frage eben. „Das darf auch so sein“, sagt Schuster über die Frotzeleien der Spieler. „Das Wichtigste ist, dass die Jungs ein Gefühl dafür haben, wann der Schusti beiseite geschoben wird, und wieder der Trainer im Vordergrund steht“. Saier bestätigte, dass diese Fragen im Vorfeld von Schusters Verpflichtung auch intern diskutiert worden seien: „Nahbar zu sein, und trotzdem entscheidungsstark, das war uns schon wichtig“, so Saier.
Jochen Saier äußert sich zu möglichem Sallai-Wechsel
Personell kündigte der Vorstand dann noch weitere Neuzugänge an. „Es ist kein Geheimnis, dass wir auf den offensiven Positionen noch was suchen. Wir arbeiten daran.“ Und Saier sagte auch, dass der abwanderungswillige Ungar Roland Sallai „Thema einer Veränderung“ sei. Immerhin: Einen neuen Chefcoach haben sie schonmal beim SC.
Julian Schuster leitete am Sonntag sein erstes SC-Training als neuer Cheftrainer. Foto: Joers
Mountainbike-Wettkampf im Schwarzwald-Idyll: Der Ultra Bike macht es wieder möglich. Foto: Sportograf / Ultra Bike
Deutschlands größte Mountainbike-Veranstaltung vom 12. bis 14. Juli hofft auf viele kurzentschlossene Teilnehmer – und dieses Jahr feiert ein Gravelbike-Genussevent Premiere.
222 Anmeldungen für den Ultra Gravel am Samstag und 2.400 Anmeldungen für die vier Mountainbike-Strecken am Sonntag: So sind bislang die Aussichten für den Black Forest Ultra Bike Marathon, der am Wochenende die MTB-Fans in den den Schwarzwald lockt. Nur die üppigen Teilnehmerzahlen von einst, mit teilweise 5.000 Bikern, sind nicht mehr erreichbar. „Der Marathonmarkt war schon einmal einfacher“, so Renndirektor Sebastian Eckmann.
2.800 Biker sind das Ziel
Doch erfahrungsgemäß entscheiden sich etliche Kurzentschlossene, noch auf den Marathonzug aufzuspringen. 2.800 Teilnehmer seien das Ziel, sagt Geschäftsführerin Britta Schreiber und verweist auf die guten Wetterprognosen. Nachmeldungen sind für drei Strecken am Sonntagmorgen noch möglich, nur die Anmeldung des Ultra (118 Kilometer/3550 Höhenmeter) endet am Freitag.
Bereits am Freitag um 17 Uhr dürfen sich Bambinis auf eine Stadionrunde in Kirchzarten begeben. Und am Samstag ist Premierentag für die beiden Gravel-Strecken über 65 oder 120 Kilometer, und das ganz ohne Zeitdruck. Die Teilnehmer der langen Strecke starten in der Fußgängerzone in Kirchzarten in Blöcken zwischen 8 und 9 Uhr, die Teilnehmer der kürzeren Strecke folgen zwischen 9 und 10 Uhr. „Wir setzen große Hoffnungen auf Gravel. Wir denken, dass da noch sehr viel Potenzial ist“, sagt Eckmann. Die längste MTB-Marathonstrecke wird am Sonntagmorgen um 7.30 Uhr in der Fußgängerzone in Kirchzarten gestartet, um 8.15 Uhr folgt an gleicher Stelle der Marathon (75 Km/2170 Hm). Der Speedtrack beginnt um 12.30 Uhr in Todtnauberg, 54 Kilometer und 1230 Höhenmeter sind zu meistern. Die kürzeste Variante ist der Short Track mit 40 Kilometern und 850 Höhenmetern, der um 12 Uhr in Hinterzarten beginnt. Ziel für alle vier Strecken ist das Stadion in Kirchzarten.
Auf der Ultra-Strecke haben die Vorjahressieger Casey South aus der Schweiz und Vera Looser (Namibia) erneut gemeldet. Auch Sascha Weber und Matthias Bettinger aus Breitnau sind wieder am Start, ebenso wie die Schweizerin Irina Lützelschwab, die sich im vergangenen Jahr bei der Marathon-Europameisterschaft Bronze sicherte. Mit bis zu 10.000 Zuschauern rechnen die Veranstalter. „Definitiv interessant zum Anschauen“, lautet Britta Schreibers Empfehlung.
Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.
•• Klang-Mysterium: Am 20. Juli findet das dritte „KlangHappyning“ im Yogaraum in der Wiehre statt. Es werden drei Klangreisen mit Ober-toninstrumenten, unter anderem Monochord und Gong, angeboten. Ab 18 Uhr wird gesungen und gechantet. Infos: www.klang-mysterium.de
•• SPOTS – erfüllte Augenblicke: Zum Ausklang der Konzertsaison 2023/24 unternimmt Ensemble Aventure eine Klangreise, die auch durch den sommerlichen Garten der Elisabeth Schneider Stiftung führt. Entlang eines Klangparcours werden unterschiedliche Positionen schlaglichtartig beleuchtet. Eintritt 18 Euro, ermäßigt 12 Euro.
•• Gitarrenabend: In der Konzertreihe von Gitarre-Freiburg e.V. gastiert am Samstag 20. Juli, 18 Uhr die junge französische Gitarristin Cassie Martin in der Christuskirche (Zasiusstr. 5). In Freiburg wird sie Werke von Purcell, Diabelli, Dyens und Aznavour präsentieren. Karten zu 20 Euro, 10 Euro ermäßigt.
•• Freiburger Museumsnacht: Die Freiburger Museumsnacht lädt zu Konzerten, Performances, Führungen, Mitmach-Aktionen und exklusiven Einblicken. Am Samstag, 20. Juli, ab 18 Uhr in den Freiburger Museen. Tickets im Vorverkauf ab 10 Euro, Abendkasse 12 Euro.
•• Weinprobe: Auf einer Fläche, die der badischen entspricht, wird in der Schweiz eine Vielzahl von Traubensorten angebaut. Der Schweizer Önologe Martin Schärli nimmt Interessierte mit auf eine Reise durch drei Sprachregionen mit sieben Weinen. Freitag 12. Juli, 18.45 bis 21.30 Uhr in vhs im Schwarzen Kloster. 39 Euro Kursgebühr.
•• Ausstellung: Vierzehn Absolventen der zweijährigen Tanzausbildung von bewegungs-art freiburg e.V. zeigen im E-Werk ihre Abschlussstücke „Mistaken for Zebras – War das nur ein Traum?“. Premiere am Freitag, 12. Juli, um 20 Uhr im E-Werk, Eschholzstr. 77. Tickets 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.
•• Dorfhock Merzhausen: Bereits zum 45. Mal sorgen die Merzhausener Vereine vom 12. bis 14. Juli auf dem Marktplatz beim FORUM für ein bunt gemischtes Programm und ein vielfältiges kulinarisches Angebot für ihre Gäste. Beginn der dreitägigen Veranstaltung ist am Freitag um 19 Uhr mit dem Fassanstich.
Von hier bis zum Mond: Kelly Jones (Scarlett Johansson) und Cole Davis (Channing Tatum) kommen sich näher. Foto: CTMG / Sony Pictures
Kinotipp: Die Mondlandung der Apollo 11 als unterhaltsam erzählte Romantik-Komödie: Das ist „To the Moon“ mit Scarlett Johansson und Channing Tatum in den Hauptrollen. Der Film erzählt wie die NASA für den Fall der Fälle vorbaut – dabei fliegen mächtig die Funken.
To the Moon mit Scarlett Johansson und Channing Tatum in den Hauptrollen ist eine romantische Komödie, die vor dem Hintergrund des historischen Ereignisses der Apollo 11 Mondlandung der NASA spielt.
Mit Woody HarrelsonAls die Marketing-Wunderwaffe Kelly Jones (Scarlett Johansson) gerufen wird, um das öffentliche Image der NASA zu verbessern, fliegen die Funken nur so in alle Richtungen, denn ihre kühnen Ideen kollidieren mit der ohnehin schon schwierigen Mission des Startdirektors Cole Davis (Tatum). Als das Weiße Haus die Mission als zu wichtig zum Scheitern erklärt, bekommt Jones die Anweisung, eine Fake-Mondlandung als Backup zu inszenieren. Während dessen tritt die echte Mission um die historische Mondlandung der USA in ihre heiße Phase ein und der eigentliche Countdown beginnt…
Die Regie führte Greg Berlanti („Love, Simon“), das Drehbuch schrieb Rose Gilroy basierend auf einer Vorlage von Bill Kirstein und Keenan Flynn. Produziert wurde der Film von Scarlett Johansson, Jonathan Lia, Keenan Flynn und Sarah Schechter, Robert J. Dohrmann fungierte als ausführender Produzent.
In den Hauptrollen begeistern Scarlett Johansson („Black Widow“, „Lucy“) und Channing Tatum („Magic Mike – The Last Dance“). In weiteren Rollen brillieren Nick Dillenburg, Anna Garcia, Jim Rash, Noah Robbins, Colin Woodell, Christian Zuber, Donald Elise Watkins, Ray Romano und Woody Harrelson.
Josef Goebbels (Robert Stadlober) und Adolf Hitler (Fritz Karl) bei der Filmabnahme. Foto: Zeitsprung, SWR, Wild Bunch / Stephan Pick
„Führer und Verführer“ neu im Kino: Doku-Spielfilm über Adolf Hitler und Joseph Goebbels und ihre Strategien der Manipulation in der Hochphase des Dritten Reiches nach 1938.
1938 ist Goebbels auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner Macht, die Zustimmung zur Politik Hitlers erreicht bis dahin nicht gekannte Ausmaße. Der Diktator marschiert nun entschlossen in Richtung Krieg. Doch die Propaganda hat das Thema Frieden stark strapaziert, so dass ein Umsteuern so schnell nicht möglich ist. Goebbels´ Arbeit gerät in heftige Kritik seines Führers, er versucht alles, sein Ansehen wieder zu gewinnen und die Begeisterung der Bevölkerung für den Krieg anzuheizen.
Dokumentarfilm mit fiktionalen Elementen, der versucht, die Hetzer von damals zu entlarven. Ab Donnerstag, 11. Juli neu im Kino. (fwb)
Ich einfach unverbesserlich 4 – mit dabei sind die Minions, diesmal noch chaotischer. Foto: Universal Pictures
Vom Superschurken zum Vorstadt-Familienvater? Kann passieren, wenn man Gru (Oliver Rohrbeck) heißt. Und so verspricht „Ich – einfach unverbesserlich 4“ wieder ein herrliches Chaos für Groß und Klein.
Vom Superschurken zum Vorstadt-Familienvater? Kann passieren, wenn man Gru (Oliver Rohrbeck) heißt, auf dem Klassentreffen seinen Erzfeind trifft, die Dinge eskalieren und man untertauchen muss. Als aber Baby Gru Junior entführt wird, war es das mit Ruhe und Frieden. Gru und seine Familie machen sich auf zu einer irrwitzigen Rettungsaktion. Mit dabei die Minions, diesmal noch chaotischer, denn ein Superserum hat fünf von ihnen zu Mega Minions mit besonderen Fähigkeiten gemacht!
In „Ich – einfach unverbesserlich 4“ trifft Gru in Maxime Le Mal (Jens „Knossi“ Knossalla) auf einen neuen Superschurken, der auf Rache sinnt und mit Valentina eine echte Femme fatale an seiner Seite hat. Ab Donnerstag, 11. Juli im Kino.
Er tut es noch einmal. Und wie immer mit Liebe! Ganz viel Liebe! Dieter Thomas Kuhn, die ziemlich bekannteste Föhnwelle der Gute Laune-Welt, gibt sich im Sommer die Open-Air-Ehre. Am Samstag, 13. Juli, tritt Dieter Thomas Kuhn mit seinem Programm „Festival der Liebe“ ab 20 Uhr an der Messe Freiburg auf.
Gewinnspiel
Wir verlosen zwei Mal zwei Tickets für Dieter Thomas Kuhn am Samstag, 13. Juli, 20 Uhr, auf der Messe Freiburg. Wer gewinnen möchte, ruft bis Donnerstag, 11. Juli 2024, 0 Uhr unter der 01 37/9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Dieter Thomas Kuhn“. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Die Karten sind an der Abendkasse auf den Gewinnernamen reserviert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel Dieter Thomas Kuhn Ticketverlosung
1.Veranstalter:
1.1 Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
1.2 Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
2. Teilnahme:
2.1 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 95 anrufen und am Telefon das Stichwort „Dieter Thomas Kuhn“ nennen.
2.3 Das Gewinnspiel beginnt am 09.07.2024 und endet mit Ablauf des 11.07.2024 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
2.4 Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 2 x 2 Eintrittskarten für das Open-Air-Konzert von Dieter Thomas Kuhn am Samstag, 13. Juli 2024, 20 Uhr an der Messe Freiburg.
3. Teilnahmeberechtigung:
3.1 Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat.
3.2 Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
4. Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
4.1 Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraum per Losverfahren.
4.2 Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
4.3 Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels ausschließlich an der Abendkasse des Konzertveranstalters. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
5. Datenschutz:
5.1 Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
5.2 Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
6. Rechtsweg:
6.1 Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die ersten Konzepte für eine Verkehrsberuhigung in Haslach liegen vor. Visualisierung: Argus, Stadt Freiburg
Wie ließe sich der von viel Verkehr belastete Stadtteil Haslach für die Menschen attraktiver und lebenswerter gestalten? Dieser Frage widmet sich die Stadt Freiburg seit einiger Zeit in einem aufwändigen Verfahren, in dem auch die Wünsche der Bevölkerung berücksichtig werden sollen. Am 16. Juli 2024 sollen drei Varianten öffentlich diskutiert werden.
Genau vor einem Jahr waren 13 der 56 Parkplätze in der Carl-Kistner-Straße vorübergehend mit Bänken und Pflanzen möbliert worden. Der Testlauf sollte zeigen, „welche Gestaltungsmöglichkeiten in Zukunft denkbar sind“, so Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag. Die Aktion, so die Stadt, sei „ganz unterschiedlich“ angekommen.
Vor einem Jahr gab es im Haslacher Zentrum einen Testlauf mit Stadtmöbeln. Foto: Joers
Eine „Mehrheit“ der Rückmeldungen habe die Möblierung begrüßt. Es habe aber auch kritische Stimmen gegeben, da die Geschäfte mit dem Auto schlechter erreichbar seien, auch für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen. Bei einem Vor-Orttermin mit Bürgern habe es ebenso geteilte Meinungen gegeben.
Widersprüchliche Wünsche
Ein Jahr später ist die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau für ein Verkehrsberuhigung in Haslach einen ganzen Schritt weiter. Die Herausforderung: In den Bürgerrunden hab es „teils widersprüchliche Wünsche“ gegeben. So kollidiert der Ruf nach Verkehrsberuhigung, weniger Durchgangsverkehr und breiteren Gehwegen anstelle von Parkplätzen zwangsläufig mit dem Wunsch einer guten Erreichbarkeit der Gebäude und Geschäfte für den Autoverkehr. Ein beauftragtes Planungsbüro hat nun drei Themenfelder erarbeitet, die zeigen, was in Haslach möglich wäre und was eher nicht.
In Haslach gibt es ein Netz aus Sammelstraßen – darunter die Carl-Kistner-Straße – die mit rund 5.000 Kfz/Tag stark belastet sind. Foto: Joers
Der erste Vorschlag ist ein Verkehrslenkungskonzept nach dem Superblockprinzip. Mittels Abbiegverboten, Einbahnstraßen, einer Fußgängerzone in der Carl-Kistner-Straße und einem KfZ-Verbot auf der Brücke der Opfinger Straße soll der Autoverkehr an den Quartiersrand verlagert werden. In einer zweiten Variante könnten Kreuzungen oder Straßenabschnitte so umgestaltet werden, dass die Verkehrssicherheit zunimmt. Vor allem Radfahrer und Fußgänger sollen davon profitieren, so dass die Straßenräume weniger vom Autoverkehr dominiert werden. Variante drei sieht eine Aufwertung der Carl-Kistner-Straße vor – nicht aber deren Umwandlung in eine Fußgängerzone, weil dies „planerisch und rechtlich sehr schwierig und aufwändig wäre“. Doch durch eine Umwandlung einer begrenzten Zahl von Parkplätzen ließe sich die Aufenthaltssituation „relativ schnell“ verbessern, so die Stadt.
Info: Am 16. Juli 2024 um 19 Uhr im Melanchthonsaal sollen die Ideen bei einem Bürgerdialog diskutiert werden. Auf www.freiburg.de/verkehrskonzept-haslach sind alle Vorschläge abrufbar – dort können sich Bürger auch für den Dialog anmelden.