Der Oratorienchor vor der Herz-Jesu-Kirche.
Foto: Oratorienchor
Der Freiburger Oratorienchor singt am 13. Oktober um 19 Uhr in der Kirche Sankt Martin, Rathausplatz Freiburg Stücke von Haydn und Hasse. Das 1767 entstandene Stabat Mater war das erste Kirchenwerk, das Joseph Haydn nach seinem Dienstantritt bei Fürst Esterházy in Eisenstadt komponierte.
Sowohl Haydns Stabat Mater als auch das Miserere in c-Moll von Johann Adolph Hasse sind eher selten auf den Konzertprogrammen. Die noch jungen Gesangsoli sind Karla Massouh, Sopran, Mareike Zorko, Alt, Michael Feyfar, Tenor und Andrew Liefländer, Bass. Unter der Leitung von Bernhard Gärtner singt der Freiburger Oratorienchor und spielt das Anton-Webern-Ensemble Freiburg mit seiner Konzertmeisterin Lisa Immer.
Karten sind erhältlich im Vorverkauf bei BZ-Kartenservice oder www.reservix.de und an der Abendkasse.
Für jede Menge Fahrspaß sorgt die Holzachterbahn „Wodan –
Timburcoaster.
Foto: Europa-Park
Deutschlands größter Freizeitpark feiert wieder die gruseligste Zeit des Jahres: Allerlei Hexen und Gespenster entführen die Besucher vom 28. September bis zum 3. November in eine einmalige Atmosphäre.
Eine außergewöhnliche Dekoration, ein herbstliches kulinarisches Angebot und atemberaubende Shows entführen die Besucher in eine Welt aus Grusel und Magie. Im Europa-Park tummeln sich zur Herbstzeit dunkle Gestalten. Spinnweben und mystische Musik machen die Halloween-Stimmung perfekt.
Gewinnspiel:
Der Freiburger Wochenbericht verlost zwei Mal zwei Freikarten für den Europa-Park (Saison 2024/25). Wer gewinnen möchte, ruft bis Sonntag, 13. Oktober, 0 Uhr unter der Telefonnummer 01 37/9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „Europa-Park“. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel Europa-Park
1.Veranstalter:
1.1 Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
1.2 Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
2. Teilnahme:
2.1 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 95 anrufen und am Telefon das Stichwort „Europa-Park“ nennen.
2.2 Das Gewinnspiel beginnt am 9.10.2024 und endet mit Ablauf des 13.10.2024 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
2.3 Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 2 x 2 zwei Freikarten für den Europa-Park (Saison 2024/25).
3. Teilnahmeberechtigung:
3.1 Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat.
3.2 Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
4. Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
4.1 Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraum per Losverfahren.
4.2 Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
4.3 Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels ausschließlich per Selbstabholung unter dieser Adresse: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Straße 3, 79115 Freiburg. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
5. Datenschutz:
5.1 Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Versendung des Gewinnes genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
5.2 Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
6. Rechtsweg:
6.1 Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.
•• Premierenlesung: Zu einem Talk mit Jürgen Grässlin lädt die Evangelische Erwachsenenbildung am Montag, dem 14. Oktober um 19.30 Uhr ein. Er liest aus seiner Neuerscheinung „Wie Lichter in der Nacht“. Das Buch schildert Lebensläufe, die ermutigen. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist das Haus der Evangelischen Kirche, Schnewlinstraße 2.
•• Diskussionsrunde: Die Stadt Freiburg lädt zu einer Lesung und Diskussion mit Finanzbildungsexpertin Birgit Happel ein. In ihrem Buch „Auf Kosten der Mütter“ analysiert sie entgangene Chancen sowie offensichtliche und unsichtbare Kosten, die mit Elternschaft und der Übernahme von Care-Verantwortung entstehen. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 16. Oktober, 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Freiburg. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
•• „The Wonderboy“: Nadia Singer (Moderation, Gesang und Klavier) tritt Sonntag, 13. Oktober, 17 Uhr, im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses, Münsterplatz 24auf. Der Titel ihres Programmes lautet „George Gershwin. The Wonderboy“. Der Eintritt beträgt 29 Euro, Studenten bis 24 Jahren zahlen 15 Euro.
•• Jahreskonzert: Unter dem Motto „Fünfundzwanzig Jahre Klangkontraste“ veranstaltet der Freiburger Chor Querbeat am 12. Oktober ab 20 Uhr sein Jubiläumskonzert in der Mensa der Wenitzinger-Schulen statt. Tickets ab 12 Euro, Abendkasse 15 Euro.
•• Exkursion: Viele Bäume und Sträucher tragen im Herbst essbare Früchte. Thema einer Exkursion der vhs am Sonntag, 13. Oktober von 10 bis 13 Euro werden Rezepte und Verarbeitungstipps sein, sowie auch die Anwendung der Früchte in der Volksheilkunde. Kosten 20 Euro.
•• Buchvorstellung: Am 10. Oktober um 19 Uhr lädt die Buchhandlung zum Wetzstein zur Buchvorstellung mit Cartoonist Nicolas Mahler ein. Franz Kafka ist 100 Jahre tot, Friederike Mayröcker hätte ihren 100. Geburtstag, und Nicolas Mahler, hat zum Stift gegriffen: Liebevoll und respektlos zugleich würdigt er beide. Reservierung erwünscht. Karten ab 12 Euro / 6 Euro, Abendkasse 15 Euro. Bestellung unter post@zum-wetzstein.de oder 0761 33999.
•• Ausstellung: In der Ausstellung „Das Sichtbare finden“ zeigt Monika Passmann im Kunstraum Nigra Monahejo ihre Malereien zum Thema Wasser in seiner natürlichen Umgebung – sei es stehend, fließend oder strömend. Die Vernissage findet statt am Freitag, 11. Oktober, 19 Uhr, die Ausstellung selbst läuft bis Samstag, 9. November.
Die aktuelle Sonderausstellung um Klostermuseum St. Märgen widmet sich der 300-jährigen Geschichte der Schwarzwälder Kuckucksuhr.
Foto: Archiv
Das Klostermuseum St. Märgen ist ein Kleinod in der hiesigen Museumslandschaft. Noch bis zum 13. Oktober läuft die sehenswerte Sonderausstellung „Gang zum Kuckuck!“: Vielfältige und beeindruckende Kuckucksuhren zeugen von der Kreativität und dem Erfindergeist der Schwarzwälder Uhrenbauer über drei Jahrhunderte. Von der klassischen Lackschilduhr mit Kuckuck über besondere Tischkuckucksuhren bis hin zu modernen Interpretationen zeigt die Ausstellung die Entwicklung der Kuckucksuhr von damals bis heute.
Klostermuseum St. Märgen; Rathausplatz 1, 79274 St. Märgen. Ganzjährig an Sonn- und Feiertagen: 10 – 16 Uhr. Zusätzlich bis 15. November: Mi und Do: 10 – 13 Uhr, Fr: 14 – 17 Uhr. Weitere Infos: www.kloster-museum.de
Die USA wählen: Juliane Schäuble, US-Korrespondentin, hält einen Vortrag. Foto: pixabay.de
Welche Folgen hätte eine Präsidentschaft von Kamala Harris oder eine erneute von Donald Trump? Wer von beiden hat die besseren Chancen auf das Weiße Haus? Über dies referiert Juliane Schäuble, USA-Korrespondentin des Tagesspiegels, am Mittwoch, 16. Oktober, ab 20.15 Uhr online.
Anmeldung: https://www.lpb-freiburg. de/anmeldung-us-wahl-webtalk-24. Der Link wird zugeschickt.
Lagerfeuer und Suppe gibt es am Sonntag auf dem Weltacker beim Mundenhof. Foto: pixabay.de
Die zweite Saison des hiesigen Weltackers auf dem Mundenhof geht zu Ende. Auch dieses Jahr gab es tolle Begegnungen, Veranstaltungen und Einblicke in Nachhaltigkeitsfragen. Das soll am Sonntag, 13. Oktober, von 13 und 17 Uhr bei Suppe, Lagerfeuer und einer Führung auf dem Weltacker-Gelände gefeiert werden.
In ihrer neuen Produktion TRACK widmet sich die Freiburger Choreografin und Tänzerin Emi Miyoshi zusammen mit dem SHIBUI Kollektiv der Erforschung des Gehens. Foto: Marc Doradzillo / Yoshiko Tajima
In ihrer neuen Produktion TRACK widmet sich die Freiburger Choreografin und Tänzerin Emi Miyoshi zusammen mit dem SHIBUI Kollektiv der Erforschung des Gehens. Indem das Gehen in seine Bestandteile zerlegt, deren natürliche Abfolge verändert und mit neuen Gravitations- und Bezugspunkten versehen wird, spielt das Stück mit der Dekonstruktion eines vertrauten Systems.
Durch das Zusammenspiel aus den variierenden Schritten der Tänzerinnen, der im Bühnenbild visualisierten Rhythmik und der musikalischen Klanglandschaft entsteht ein polyrhythmischer Raum. Seit 2023 erhält das SHIBUI Kollektiv als erstes Tanzensemble in Freiburg eine institutionelle Förderung durch die Stadt.
Die Premiere im Saal des E-Werk findet statt am Samstag, 19. Oktober, ab 20 Uhr. Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 20. Oktober, 19 Uhr zu sehen, sowie von Donnerstag, 24. Oktober, bis Samstag, 26. Oktober, jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es ab 20 Euro im Vorverkauf, ermäßigt 15 Euro.
Die SWR Big Band spielt im Konzerthaus. Foto: Julia Kesch
Die SWR Big Band & Curtis Stigers kommen am 16. Januar um 20 Uhr ins Konzerthaus nach Freiburg! Schon seit Jahrzehnten gehört die SWR Big Band zum Besten, was Bigband-Jazz zu bieten hat. Die mehrfach Grammy-nominierten Musiker können irgendwie alles – Swing, Jazz, Pop oder die Original-Arrangements aus dem Sands von Quincy Jones und dem Count Basie Orchestra. Und sie bringen dabei das Kunststück fertig, nicht wie eine bloße Kopie zu klingen. Im Gegenteil, Curtis Stigers und die SWR Big Band – das ist die gelebte Zeitreise im Hier und Jetzt, das ist große Musik und großes Entertainment. Das ist The Las Vegas Show. Tickets ab 39,90 Euro.
Freiburgs Nummer eins: Spitzenreiter bei den Besucherzahlen war auch dieses Jahr wieder das Strandbad. Foto: Freiburger Stadtbau
Nach einem deutlich verregneten Saisonstart ist das Strandbad am Ende doch zufrieden mit der Gesamtbilanz: Gerade im Juli und August konnten die Bäder noch einmal aufholen und verzeichneten mehr Besucher als in den Vorjahren. Besucherstärkstes Bad war auch dieses Jahr wieder das Strandbad.
Rund 150.000 Menschen weniger als 2023 besuchten dieses Jahr die Freiburger Freibäder. Waren es im Vorjahr noch fast eine halbe Million Besucher, erfrischten sich 2024 nur rund 350.000 Menschen in den Bädern. Vor allem die Monate Mai und Juni hätten der Gesamtbilanz zugesetzt, so Matthias Müller, Geschäftsführer der Regio Bäder GmbH.
Das Strandbad, das regelmäßig die meisten Besucher anzieht, verzeichnete im Juni dieses Jahres nur 27.000 Besucher – 2023 waren es über 80.000. Als letztes Freibad schloss es am letzten Septemberwochenende seine Türen, bis dahin kamen in dem Monat noch einmal 14.000 Besucher. Auch der Spätsommer sei damit nicht so gut wie im Vorjahr gewesen, sagt Müller.
Welche Auswirkungen das auf die Finanzen haben wird, sei noch unklar, so der Bäderchef: „Wir sind aktuell mit der Abrechnung beschäftigt und werden die Zahlen zum Gesamtjahr veröffentlichen.“ Klar sei aber, dass die verhaltenen Besucherzahlen zu weniger Einnahmen in unbekannter Höher führen werden.
Der Juli und der August hingegen retteten den Freibädern die Saison: Mit 71.000 Menschen besuchten das Strandbad im Monat August rund 10.000 Personen mehr als im Vorjahr. Seit einigen Jahren gibt es in Freiburgs Freibädern Security. Weder nennenswerte Unfälle noch Polizeieinsätze gab es in dieser Saison in den Freibädern. Die Studierendengruppe, die für Aufregung gesorgt hatten, indem sie nachts in die wasserleeren Becken gerutscht waren, hatte das Bad förmlich um Entschuldigung gebeten und einige Sozialstunden abgeleistet, so Müller.
Neue Wege beim Personal
Neue Wege ist man seit einigen Jahren bei der Personalakquise gegangen: „Wir haben vermehrt auf ausländischen Plattformen um Saisonkräfte geworben.“ Auch eine Kooperation mit der Agentur für Arbeit führte zum Erfolg: Bei einem Sichtungstag hätten ukrainische Geflüchtete die Möglichkeit bekommen, Probezuschwimmen und sich das Bad anzusehen, sodass sie anschließend schnell eingelernt und auch eingesetzt werden konnten. „Damit konnten wir eine Einschränkung der Öffnungszeiten dieses und letztes Jahr vermeiden“, so Matthias Müller. Darauf sei man sehr stolz: „Der Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung.“
Damit die kommende Saison besser läuft, benötigt es vor allem besseres Wetter: „Wir wünschen uns in erster Linie viel Sonne, damit wir viele Freiburgerinnen und Freiburger in die Bäder holen, und weiterhin ein tolles Miteinander“, sagt Müller: Man wolle den Gästen weiterhin ein gutes Angebot machen, dieses jedoch sei auch vom Wetter abhängig.
Das Freibadangebot wird kommendes Jahr voraussichtlich erweitert: 2025 soll das Außenbecken des Westbades fertiggstellt sein, sodass auch hier zum Start der Saison gebadet und geschwommen werden kann.
Rund 70 Personen engagieren sich bereits, um Herdern-Neuburg klimaneutral zu machen. FOto: Verein „AllWeDo“
Herdern-Neuburg soll das erste CO2-neutrale Quartier Freiburgs werden – dafür setzt sich der Verein „AllWeDo“ ein. Bei einer Auftaktveranstaltung kamen über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, die an dem Abend nicht nur Ideen sammelten, sondern auch Gruppen für deren Umsetzung gebildet haben.
Viele Menschen würden sich für den Klimaschutz interessieren, so Florian Jäger vom Verein „AllWeDo“. Das Problem sei jedoch oft, dass Informationen fehlen – zum Beispiel rechtliche Bestimmungen. Er und seine Kollegin Mona Wagener, die gemeinsam den Verein „AllWeDo“ gegründet haben, wollen daher die Menschen erreichen und Interessierte gezielt mit Experten und anderen Akteuren in Verbindung bringen.
„Viele Leute wollen sich schon länger im Klimaschutz oder im Quartier engagieren und haben jetzt die Möglichkeit, Bündnisse zu bilden und Ideen umzusetzen“, so Jäger. Dazu will er engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt und niederschwellig mit Experten zusammenbringen. „Wir müssen weg kommen von dem Gedanken, alles alleine schaffen zu müssen“, sagt Jäger.
Wichtig sei, den Leuten das Gefühl zurückzugeben, etwas ändern zu können: Dazu gehört auch der Schritt an die Kommunalpolitik, der bereits erfolgt ist. „Die Kommunalpolitik hat schon Interesse gezeigt“, so Jäger.
Wichtig ist Florian Jäger dabei, dass er und seine Kollegin Mona Wagener sich als Vermittler verstehen und die nötigen Menschen zusammenbringen. „Wir kommen nicht mit einem fertigen Programm“, sagt er. So könne sich jeder einbringen und seine Wünsche mit Gleichgesinnten umsetzen.
Erste konkrete Projekte haben sich ebenfalls bereits gefunden: In Herden-Neuburg steht vor allem die grüne Energie derzeit im Fokus. So wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger, öffentliche Flächen mit Photovoltaik auszustatten. Genannt wurden unter anderem das Gefängnis, aber auch Schulen und eventuell Kirchen.
Herdern eignet sich für ein solches Projekt besonders gut: Die Menschen haben ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, gerade Photovoltaik-Vorhaben können aufgrund der großen Anzahl an Eigenheimbesitzern schnell umgesetzt werden. „Hier besteht schon Affinität zum Thema Klimaschutz“, sagt Florian Jäger.
Dies sei jedoch nicht zwingend nötig, denn auch aus anderen Stadtteilen – zum Beispiel Rieselfeld, Oberwiehre und Zährigen – gebe es Interesse. Hier finden bereits erste Gespräche statt. Auch über die Stadtgrenzen hinaus hat „AllWeDo“ Interessenten: Mit Merzhausen laufen ebenfalls Gespräche.
„Wir würden uns natürlich wünschen, dass das zu einem gemeinsamen Projekt in allen Stadtteilen und auch anderen Städten wird“, sagt Florian Jäger. Der Fokus liege vorerst aber in Herdern-Neuburg. Aktuell heißt das, einen Rahmen zu bieten, in dem sich Menschen engagieren können. Aber: „Wir wollen weiter wachsen“, sagt Florian Jäger. Und: „Die Bürger sollen hier die Möglichkeit bekommen, sich zu äußern und selbst zu gestalten.“
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.allwedo.eu oder per Mail bei Mona Wagener (mona.wagener@allwedo.eu) oder Florian Jäger (florian.jaeger@allwedo.eu).
Am Samstag, den 12. Oktober, findet um 10 Uhr außerdem ein Rundgang zum Thema PV-Anlagen in Herdern und Neuburg statt. Treffpunkt ist auf dem Kirchplatz in Herdern. Der nächste Termin, um sich auszutauschen und Gruppen für Projekte zu bilden, ist am Dienstag, 22. Oktober, ab 19 Uhr in der Fabrik (Habsburgerstraße 9).