In der Park+Ride-Anlage an der Munzinger Straße sind nun 147 Parkplätze mit Sensoren ausgestattet, die erfassen, ob sich ein Fahrzeug auf dem Stellplatz befindet. Damit hat sich die Zahl der Stellplätze um 54 Parkplätze erhöht. 18 neue Bäume sorgen für zusätzliche Verschattung.
Inzwischen sind die Kapazitäten in der Bissierstraße, der Munzinger Straße, am Moosweiher und in der Gundelfinger Straße online als Live-Daten verfügbar. Auch die Park+Ride-Anlage in der Paduallee soll dieses Jahr noch Sensoren erhalten. Freie Park+Ride-Plätze sollen dann über eine dynamische Beschilderung, ähnlich der Beschilderung für Parkhäuser, angezeigt werden.
Die Erweiterung der Park+Ride-Anlagen und die Erfassung freier Stellplätze sind Bausteine der städtischen P+R-Strategie. Sie soll die Erreichbarkeit der Innenstadt verbessern und gleichzeitig den Kfz-Verkehr in der Stadt reduzieren.
Auf allen P+R-Anlagen muss seit April vergangenen Jahres ein ÖPNV-Ticket nachgewiesen werden, um kostenfrei parken zu können. So soll sichergestellt werden, dass die P+R-Plätze wirklich denen zur Verfügung stehen, die mit Bahn oder Bus weiterfahren.
Diese Ökotoilette steht bereits im Eschholzpark – doch wo soll das letzte Öko-Klo hin? Foto: Joers
Drei Öko-Klos hat die Stadt Freiburg schon im Stadtgebiet aufgestellt, die letzte sucht derzeit noch ihren Platz: Der Aufbau am geplanten Standort in der Georg-Elser-Straße im Vauban wurde aufgrund von Anwohnerprotesten abgebrochen. Der Stadtteilverein hat die Hoffnung auf eine Lösung noch nicht aufgegeben, denn eine öffentliche Toilette werde dringend gebraucht.
Wo kommt Freiburgs vorerst letzte Ökotoilette hin? Interessenten gibt es viele, auch der Bedarf ist hoch. Doch an dem eigentlich geplanten Standort gab es Widerstand: Anwohner stellten sich gegen die Aufstellung in den Grünspangen der Georg-Elser-Straße. „Die Grünspangen heißen Grünspangen, weil sie sowieso schon ziemlich schmal sind“, so Reinhild Schepers vom Vorstand des Stadtteilvereins.
Außerdem war die Aufstellung der Toilette in nächster Nähe zum Georg-Elser-Denkmal geplant – dies stieß den Anwohnern negativ auf. „Viele Leute haben sich für die Restaurierung des Denkmals eingebracht – ich kann schon nachvollziehen, dass die Leute einen besonderen Bezug dazu haben“, sagt Schepers.
Schwierig sei, dass die Kommunikation mit der Stadt nicht immer reibungslos verlaufe: „Wir würden uns wünschen, rechtzeitig informiert zu werden“, sagt Reinhild Schepers. Dies gehe manchmal unter, sei jedoch kein böser Wille der Stadt.
Ein weiterer Grund für den Unmut der Anwohner sei gewesen, dass die Grünbereiche oft von Gruppen von Jugendlichen genutzt werden: „Hier ist es eh schon unruhig – die Sorge war, dass es an dem Standort dann noch unruhiger wird.“ Die Leute, die an den Grünspangen wohnten, seien ohnehin schon sehr belastet.
Der Lärm war auch an vielen anderen Standorten Thema: Teilweise hätten sie dies nicht nachvollziehen können, sagt Schepers, die mit ihrem Kollegen Günter Reineke auch bei der späteren Begehung anderer Standorte dabei war.
Ein Favorit ist die Wendeschleife der Straßenbahn an der Innsbrucker Straße. Hauptnutzer der öffentlichen Toiletten seien Reisegruppen, die Führungen durch den Stadtteil machen und meist mit Bussen anreisen. Voraussetzung für die Ökotoilette an dem Standort wäre dann gewesen, dass die Reisebusse in der Wendeschleife halten könnten. Und: „Die Führungen sollen eigentlich eher in Vauban-Mitte beginnen“, so Schepers. So müssten die Gäste danach mit der Straßenbahn weiterfahren. „Der Weg ist zu lang zum Laufen“, so Schepers. Und: Eine einzige Toilette wäre für die große Anzahl an Reisegästen knapp bemessen.
Eine öffentliche Toilette hat der Stadtteil bereits: Sie steht auf dem Paula-Moderson-Platz und ist seit Anfang des Jahres kaputt. Leider sei die externe Firma „nicht so dahinter her“, dass sie repariert wird – außerdem müssen Nutzerinnen und Nutzer des stillen Örtchens 50 Cent zahlen.
Viele Anwohnende könnten die Notwendigkeit einer öffentlichen Toilette nicht nachvollziehen: Tagsüber, wenn die Besuchergruppen durch das Vauban geführt werden, seien die Anwohner arbeiten, selbst haben sie kurze Wege und brauchen keine öffentliche Toilette. Wer nicht im Vauban wohnt und eine Toilette aufsuchen möchte, muss derzeit in Läden fragen oder dort etwas kaufen. Dies sei „keine gute Situation“, so Schepers.
Derzeit steht die Ökotoilette auf dem Bauhof – und dort soll sie schleunigst weg. „Bei uns hat das leider nicht so geklappt“, so auch Günter Reineke. Es habe anschließend so viele Anfragen von anderen Stadtteilen gegeben, dass zunächst diese geprüft wurden. „Es gibt viele Plätze, in denen eine öffentliche Toilette sehr dringend ist – zum Beispiel im Seepark“, so Reineke. Er hofft auf ein Happy End: „Das ist ja ein Pilotprojekt – das kann ja wiederkommen.“ Und: „Unser Favorit wäre die Innsbrucker Straße.“
Freiburgs neue Kinder- und Jugendklinik ist so gut wie fertig. Foto: Michael Bamberger
Ein Freiburger Mammutprojekt neigt sich dem lang ersehnten Ende entgegen: Sechs Jahre nach dem Spatenstich tritt die neue Kinder- und Jugendklinik an der Breisacher Straße in ihre finale Bauphase. Die ersten Labore sind sogar schon in Betrieb. Ende September sollen die einzelnen Ambulanzen und Stationen folgen – inklusive feierlicher Eröffnung mit dem Ministerpräsidenten.
Unter Hochdruck wird an der Fertigstellung der Kinder- und Jugendklinik gearbeitet. Von außen sieht der spektakuläre Neubau mit der filigranen Fassade fertig aus. Was man nicht vermuten würde: Einige Bereiche des Vorzeige-Neubaus haben bereits den Betrieb aufgenommen. „Um den Umzugsprozess etwas zu entzerren sind im Juli schon die ersten Labore in die neue Kinderklinik eingezogen und haben ihre Arbeit direkt wieder aufgenommen, weitere Labore folgen im August“, bestätigt Johannes Faber, Pressesprecher des Klinikums dem Wochenbericht.
Fristgerechter Umzug
Mit Riesenschritten neigt sich das Megabauprojekt seinem Ende entgegen. Im Oktober 2018 erfolgte der Spatenstich. Die Eröffnung wurde seither mehrfach verschoben, steht nun aber kurz bevor. „Aktuell wird die Außenanlage fertiggestellt, außerdem wird das gesamte Gebäude mit IT-Technik und Mobiliar ausgestattet“, so Faber. Laut Ole Nahrwold, Leiter des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg, das die Bauarbeiten federführend betreut, „laufen jetzt noch Restarbeiten und die Beseitigung von Mängeln, die sich bei einem Projekt dieser Größenordnung nie vermeiden lassen“. Fertiggestellt werde aktuell auch die Säuglings-Intensivstation (Neonatologie), deren Aufnahme in das Gebäude erst „während der Bauphase beschlossen worden sei“, so Nahrwold. Ein Punkt, der für heftigen Streit zwischen der Uniklinik und dem St. Josefskrankenhaus sorgte (wir berichteten).
Der Haupteingang zu Freiburgs neuer Kinder- und Jugendklinik. Foto: Joers
Bis zur Inbetriebnahme des Neubaus werden aktuell die neu angeschafften Medizingeräte installiert. „Ein Großteil der Geräte wird natürlich aus dem bisherigen Bestand kommen und in den verschiedenen Phasen des Umzugs ins neue Gebäude gebracht“, so Faber. „Im letzten Schritt werden alle Bereiche der neuen Klinik umfassend gereinigt.“ Der eigentliche Umzug, so Faber, werde für alle Beteiligen „ein Kraftakt“. „Aber wir sind sehr zuversichtlich, dass alles klappen wird. Aktuell gehen wir davon aus, dass alle Bereiche fristgerecht umziehen können“, so der Kliniksprecher. Ende September, so der Plan, werden die Ambulanzen und Stationen von der alten in die neue Klinik „innerhalb weniger Tage“ umziehen. Bereits seit einigen Wochen werden die verschiedenen Berufsgruppen in ihre künftigen Arbeitsplätze eingearbeitet.
Der Neubau setzt Maßstäbe. Auf einer Nutzfläche von über 25.000 Quadratmeter finden 156 vollstationäre Betten Platz. Lichtdurchflutete Innenhöfe, begrünte Dachterrassen, breite Treppenhäuser sowie eine 100 Meter lange Magistrale im Inneren sollen den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Noch vor ihrer Eröffnung ist die Klinik im Juni auf einem internationalen Architekturkongress in London für ihre gut durchdachten Raumkonzepte und die Patienten-Orientierung als Top-3-Projekt unter 15 Konkurrenten ausgezeichnet worden. Für Pflegefachkräfte wird es ein sogenanntes Skills Lab geben, in dem einzelne Pflege- und medizinische Versorgungssituationen simuliert und videogestützt ausgewertet werden.
Riesiger Wasserspeicher im Keller
Spektakulär ist der riesige, meterhohe und sauerstoffdichte Wasserspeicher im Untergeschoss, der 1,4 Millionen Liter Wasser fassen wird. Er dient als Speicherung von Kälte, eingespeist über eine Ringleitung, worauf auf den Betrieb einer zusätzlichen Kälteerzeugungsanlage verzichtet werden konnte. „Im Ergebnis werden durch die Technologie langfristig Energiekosten und außerdem in erheblichem Umfang auch CO2-Emissionen vermieden“, so Nahrwold. Natürlich ist die Klinik an das unterirdische Wegenetz des Klinikums angeschlossen. Viel zu bieten haben wird der Außenbereich: Patienten und ihre Familien können eines Sinnesgarten erkunden, der Spielplatz geht über in einen Therapiegarten für Bewegungs- und Physiotherapie, auf den Dachterrassen der Klinik soll es Bienenstöcke geben. Geplant ist sogar, dass ein Schäfer die Klinikwiesen besucht, so dass sich die kleinen Patienten um die Schafe kümmern können.
Farbenfrohe Gestaltung, filigrane Fassade: Die neue Klinik an der Breisacher Straße. Foto: Joers
Die Gesamtbaukosten werden sich auf rund 169 Millionen Euro belaufen, wie Nahrwold bestätigt – Baukostensteigerungen inbegriffen. Die Summe ist zwar höher als ursprünglich geplant. Die Feierlichkeiten wird das aber kaum trüben. Zur offiziellen Übergabe am 11. September kommt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nach Freiburg. Und bei einem Tag der Offenen Tür am 21. September, kurz vor dem Umzug, ist die Bevölkerung eingeladen, sich selbst ein Bild von der Klinik zu machen.
Auch ein Wasserspiel mit Fontänen gehört zur großzügigen Außenanlage des neuen Kinderkrankenhauses. Foto: Joers
Die Bauarbeiten im Friedrichsbau laufen auf Hochtouren, damit das Kino am 13. September wieder öffnen kann. Bei einem Rundgang am Montag informierte Kinobetreiber Ludwig Ammann (r.) Stiftungsdirektor Michael Fromm (l.) und OB Martin Horn über die Fortschritte – im Hintergrund ist die neue Lüftungsanlage zu sehen. Foto: Thomas Kunz
Trotz teils wechselhaften Wetters ist das Freiburger Sommernachtskino auch in diesem Jahr ein Publikumsmagnet. Noch bis 7. September gibt es im Innenhof des Schwarzen Klosters Filmhits zu sehen. Parallel dazu läuft der Einbau neuer Lüftungsanlagen im Friedrichsbau auf Hochtouren, damit der Mitte September eröffnen kann. Eine weitere Neuerung – eine Flatrate für Harmonie, Friedrichsbau und Kandelhof.
„Schon ein Riesenerfolg“
Halbzeit beim Sommernachtskino: das ist für Veranstalter Ludwig Ammann mit rund 5.400 Besuchern seit Ende Juni schon jetzt „ein Riesenerfolg“. Vergangenes Jahr war es das drittbeste Sommernachtskino aller Zeiten, diese Marke wurde nun „nur knapp verpasst, da fehlen uns zum Halbzeit etwa 100 Zuschauer.“ Der Besucherandrang ist vor allem abhängig vom Wetter. „Letztes Jahr begann es mit einem fantastischen Auftakt, dann kamen zwei Regenwochen, in denen die Zahlen des Sommernachtskinos eingebrochen sind. Dieses Jahr waren es zwei Wochen zum Auftakt, wo es ständig geregnet hat, zwei Vorstellungen mussten wir absagen, dafür war es zuletzt ausgezeichnet,“ so Ammann.
Erstmals werden im Freiburger Sommernachtskino auch Animationshits wie „Raus aus dem Teich“ gezeigt. Foto: Universal Pictures
Auch der zweite Teil des Programms bis 7. September ist vollgepackt mit zahlreichen Highlights. „Ich persönlich freue mich, dass wir bei den Klassikern mal wieder ’The Rocky Horror Picture Show’ im englischen Original oder auch ’The African Queen’ mit Katherine Hepburn zeigen. Neu ist, dass wir mit ’Alles steht Kopf 2’ und ’Raus aus dem Teich’ auch zwei animierte Familienfilme ins Programm aufgenommen haben.“ Zu sehen sind unter anderem auch Kinohits wie „Anatomie eines Falls“, „Sterben“, „Openheimer“ oder „Poor Things“ . Was noch nicht bei allen Besuchern angekommen zu sein scheint: „Es gibt keine Abendkasse, man kann aber bis zuletzt Tickets per Handy kaufen und Snacks und Getränke lassen sich nur bar bezahlen“, so der Hinweis des Veranstalters.
Frischer Wind im Traditionskino
Gerade ist das Friedrichsbau-Kino geschlossen, weil neue Lüftungsanlagen eingebaut werden. „Wir liegen im Zeitplan, es wurden bereits alle Lüftungs- und Kühlgeräte geliefert und aufgestellt. Wie diese vier tonnenschwere Teile an einem Galgen hochgezogen worden sind und Stück für Stück passgenau eingesetzt wurden, das war schon beeindruckend.“ In den nächsten Wochen werden Lüftung und Kühlung angeschlossen.
Auch bei der Neugestaltung des Foyers geht es „sehr gut voran, auch wenn das Bau-Chaos gerade auf dem Höhepunkt ist, kann man schon jetzt erahnen, wie schön das später aussehen wird. Es war auch sehr spannend, was wir bei den Bauarbeiten Unerwartetes entdeckt haben, beispielsweise den Türsturz aus der Gründungszeit des Kinos oder 100 Jahre alte schmiedeeiserne Geländer, die zumindest in Teilen hinter den Wänden verborgen lagen.“ Wenn alles nach Plan läuft, wird der Friedrichbau am Freitag, 13. September wiedereröffnet, falls noch etwas dazwischen kommt, werde es der 14. September.
Dem Freiburger Traditionskino drohte die Schließung – doch das konnte dank erfolgreichem Crowdfunding, großer Unterstützung und mehr als 200.000 Euro Fördergeldern verhindert werden. Jetzt blickt man optimistisch in die Zukunft – rund 700.000 Euro werden in die neue Lüftung und den Umbau des Foyers investiert.
Ein Preis, drei Kinos
Eine Neuerung für Kinofans gibt es ab dem 15. August: dann wird „Cineville“-Abo eingeführt. Zum Start machen bundesweit 27 Kinos in Köln, Nürnberg, Hamburg, Berlin und in Freiburg mit. Hier sind es der Friedrichsbau, die Harmonie und der Kandelhof. Von Woche zu Woche sollen es mehr werden. „Für Arthouse begeistertes Publikum ist das eine tolle Möglichkeit, für eine Flatrate so oft sie wollen und damit günstiger ins Kino zu kommen. Ab 20 Euro im Monat gibt es das Abo. Das lohnt sich für jeden, der mehr als zwei Mal im Monat ins Kino geht.“ In den Niederlanden ist das Cineville-Abo bereits seit 15 Jahren ein Erfolg und kommt vor allem bei jungen Leuten sehr gut an. „Der Peak der Nutzer, das zeigen die Daten aus den Niederlanden, liegt bei den 25-Jährigen“, sagt Ammann. Dort gibt es bereits 90.000 Besitzer des Abos. „Das ist schon eine Bewegung, die Leute sind vernetzt über soziale Netzwerke, treffen sich und gehen zusammen ins Kino.“
Sildillia (rechts) glänzt zurzeit auf der olympischen Bühne. Foto: Achim Keller
SC-Verteidiger Kilian Sildillia steht mit Frankreich im olympischen Finale. Dort trifft das französische Team von Trainer Thierry Henry am Freitag auf Spanien. Einen Tag danach ist SC im letzten Testspiel gefordert: Zu Gast bei der Saisoneröffnung am Samstag in Freiburg ist der AC Florenz.
Kiliann Sildillia vom SC Freiburg hat mit der französischen Nationalmannschaft beim olympischen Fußballturnier das Finale erreicht und spielt damit um die Goldmedaille. Im Halbfinale gegen Ägypten setzte sich die Mannschaft von Thierry Henry, der Sildillia erneut in die Startelf auf der rechten Abwehrseite stellte, mit 3:1 nach Verlängerung durch. Die Franzosen hatten lange Zeit Mühe mit mutigen Ägyptern und mussten in der 62. Minute einen Rückstand verarbeiten. Mateta erlöste Frankreich mit seinem Ausgleich in der 83. Minute und sicherte die Verlängerung, in der die Franzosen den Final-Einzug klar machten. Erneut Mateta nach Vorarbeit von Sildillia und Michael Olise sorgten für den 3:1-Endstand. Am kommenden Freitag um 18 Uhr treffen die Franzosen im Spiel um Gold nun auf Spanien.
Saisoneröffnung steht anSildillias Freiburger Arbeitgeber steht derweil vor dem letzten Test der Vorbereitung: Im Rahmen der Saisoneröffnung am kommenden Samstag, 10. August empfängt der SC den AC Florenz im Europa-Park-Stadion (15:30 Uhr). Die Partie wird ohne Torhüter Noah Atubolu stattfinden, der sich kurzfristig einer Blinddarm-OP hatte unterziehen müssen. Freiburgs Nummer eins fehlt dem SC auf unbestimmte Zeit.
Agentin Lee Harker (Maika Monroe) schafft es, die okkulten Symbole des Serienkillers „Longlegs“ (Nicolas Cage) zu entschlüsseln – dabei kommt sie ihm näher als ihr lieb ist. Foto: DCM
In den USA ist der unheimliche Thriller schon ein Kinohit und wird als bester Horrorfilm des Jahres gefeiert. Darin wird eine junge FBI-Agentin mit einem bisher ungelösten Fall eines Serienmörders betraut. Sie entdeckt nicht nur Hinweise auf Verbindungen zu okkulten Praktiken, sondern unerwartet auch eine sehr persönliche Verbindung zwischen dem Mörder und ihr.Nachdem sie außergewöhnliche hellseherische Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat, wird Agentin Lee Harker (Maika Monroe) mit einem Fall betraut, der das FBI seit Jahrzehnten beschäftigt. Es handelt sich um eine Akte voller Morde, die sich immer auf die gleiche Weise zugetragen haben. Ein Vater tötet seine gesamte Familie und begeht anschließend Selbstmord.
Die verschiedenen Häuser, Opfer und Mordwaffen führen durch eine Signatur aus okkulten Symbolen, die an jedem Tatort zurückgelassen wurde, zu einer Person zusammen, die alle Fälle miteinander verbindet. Die Botschaften sind stets mit demselben Namen unterschrieben: „Longlegs“. Die FBI-Agentin schafft es, die codierten Nachrichten des Serienkillers (Nicolas Cage) zu entschlüsseln – doch der Fall nimmt bald eine unerwartete Wendung, denn die junge Frau hat eine persönliche Verbindung zu dem Mörder. Nur sie kann es schaffen, ihn aufzuhalten und muss sich gleichzeitig ihren eigenen Dämonen stellen. Regie führte Osgood „Oz“ Perkins („The Girl in the Photographs), in weiteren Rollen sind Blair Underwood („Quantico“), Alicia Witt („Four Rooms“), Dakota Daulby („Shogun“) und Kiernan Shipka („Mad Men“) zu sehen.
An den Kinokassen in den USA hat der Horrorstreifen einen Rekordstart hingelegt und spielte seit Mitte Juli schon rund 59 Millionen Dollar ein. Damit ist es schon jetzt der erfolgreichste Independent-Horrorfilm der letzten zehn Jahre.
Die ersten Kritiken sind sehr positiv, einige sprechen sogar vom gruseligsten Film des Jahres, auch Horrormeister wie Guillermo del Toro zeigen sich begeistert. Außerdem ist es der erfolgreichste US-Start für die Verleihfirma „Neon“ seit dem Oscar-Preisträger „Parasite“.
Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay
Konzerte, Theater, Ausstellungen: Was ist los in in den nächsten Tagen? Hier ist unsere Kurzübersicht mit sieben Tipps aus Freiburg und der Region.
•• Führung: Eine Führung am Freitag, 2. August, um 17 Uhr beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Werken der italienischen Frührenaissance der aktuellen Ausstellung „Bellissimo!“ und gotischen Gemälden des Augustinermuseums am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
•• Clowntheater: Elf frischgebackene Clowns zeigen am Freitag, 2. August (Großer Saal, Haus der Jugend Freiburg), 20 Uhr, das Stück „Elfer-Raus“. Unter der Leitung von Bruno Zühlke und Maria Dunst haben sie ein Stück voller Poesie, Musik, Pleiten, Pannen, Spaß und lustvollem Scheitern geschaffen. Reservierung: ticket@jojo-zentrum.de. Infos: www.jojo-zentrum.de.
••Gaming für Kinder: In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Dienstag und Freitag, zwischen 15.30 und 17 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der nächste Termin ist am 2. August. Der Eintritt ist frei.
•• Lesung: Die Waisenhausstiftung Freiburg lädt zu einer Lesung ins Café La Terrazza des Museums für Neue Kunst am 14. August um 15 Uhr ein. Anlässlich des 800-jährigen Jubiläums des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters erscheint ein kleines Buch über seine Geschichte und wechselhafte Nutzung.
•• Orgelmusik: Auf dem größten Ausstellungsobjekt des Augustinermuseums, der Welte-Orgel, spielt Risa Toho von der Hochschule für Musik Freiburg am Samstag, 3. August, um 12 Uhr ausgewählte Stücke. Das Konzert kostet den regulären Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
•• Stadtführung: Zur Stadtführung „Mörder, Gräber und Gespenster“ mit Schauspieler lädt Historix-Tours am 1. August, 19.30 Uhr, ein. In Freiburgs erstem Ghost-Walk (seit 1998 im Programm) geht es vorbei an vergessenen Friedhöfen, verwunschenen Häusern und sagenumwobenen Parks. Treffpunkt Am Predigertor, Ecke Rotteckring / Unterlinden.
•• Party: Unter dem Motto „Thirsty Thursday“ wird im Puzzles (Universitätsstraße 3) am 1. August ab 18 Uhr gefeiert. Mit Bierpong und DJs ab 23 Uhr.
Auch von Profitänzer Valentin Lusin konnten die Freiburger in diesem Jahr wieder einiges lernen. Foto: Valentin Behringer – Gutmann Media
Für Freiburger Tanzfans war diese Veranstaltung einer der Höhepunkte des Jahres: im Ballhaus der Tanzschule Gutmann fand die Freiburg-Edition des Euro Dance Festivals statt. Größen der Tanzszene waren hier zu Gast und Stars die man von der beliebten Tanzshow „Let’s Dance“ kennt.
Mit dabei waren Melissa Ortiz-Gomez, Katja Kalugina, Sarah Latton und Valentin Lusin. Bei „Let’s Dance“ bringen sie Prominenten den perfekten Hüftschwung bei, von vergangenen Donnerstag bis Sonntag zeigten sie in Freiburg ihr Können und die Teilnehmer erlebten sie bei Kursen hautnah. Den einen oder anderen sehen wir in der neuen Staffel der TV-Show garantiert wieder!
Von Melissa Ortiz-Gomez gab’s jede Menge Tipps, um auf der Tanzfläche eine gute Figur zu machen. Foto: Valentin Behringer – Gutmann Media
„Let’s Dance“-Tänzerin Katja Kalugina war bei der Freiburg-Edition des Euro Dance Festival im Ballhaus dabei. Foto: Valentin Behringer – Gutmann Media
Jan Delay und seine Crew posteten einen Schnappschuss mit der Menge bei Instagram und Co. Zur Abkühlung gab’s für den Musiker eine spontane Wasserdusche. Foto: www.instagram.com/jandelayofficial
Beim ZMF jagt derzeit wieder ein Highlight das nächste: für Kreischalarm und eine Party-Sause sorgten Tokio Hotel im Zelt. Der Hype um die Band um Bill und Tom Kaulitz ist nach wie vor groß. Sie wurden von den Fans gefeiert, die lautstark mitsangen. Auch wenn vor allem die neueren, englischen Songs gespielt wurden, durfte zum Finale der Show „Durch den Monsun“ nicht fehlen.
Bill Kaulitz gab auf der Bühne richtig Gas, schmiss sich dreimal in neue, extravagante Outfits. Auch auf Social Media war die Begeisterung groß, allein die Posts des Freiburger Wochenbericht bei Facebook und Instagram erreichen mehr als 300.000 Menschen. „Freiburg was hot“, postete die Band samt Schnappschüsse bei Instagram.
Kreischalarm: Tokio Hotel sorgte beim ZMF richtig für Stimmung – im Diskokugel-Outfit gab Bill Kaulitz auf der Bühne Gas. Foto: Jan Thoden
Auch HipHopper Jan Delay sorgte für beste Stimmung im Zelt – mit einem Best-of seiner Hits der vergangenen Jahre und jeder Menge Energie und guter Laune lieferte er eine einzigartige Live-Performance ab. Und das brachte nicht nur die Fans, sondern auch den Musiker ordentlich zum schwitzen, für Abkühlung musste eine spontane Wasserdusche sorgen.
„Freiburg! Weiß nicht, ob da irgendwas im Wasser ist, aber ihr wart definitiv die Lautesten des Sommers! Dazu noch komplett am Tanzen und Raven einfach eine Traumcrowd. Das ZMF ist einfach immer wieder legendär“, schwärmte Jan Delay später bei Instagram.
Musiker Clueso ist quasi ein Stammgast des ZMF – bereits zum sechsten Mal ist er hier aufgetreten und lieferte zur Freude seiner Fans wieder einen tollen Auftritt ab. Danach ging es für ihn und seine Crew auf einen Kurztrip in den Europa-Park. Hier kamen die Adrenalinjunkies auf den Achterbahnen „Wodan“ und „Voltron“ auf ihre Kosten. Danach wurde in der Wasserwelt Rulantica entspannt. „Es macht echt Freude, endlich wieder hier zu sein“, so Clueso. Er kommt bestimmt gerne wieder! Jetzt geht das ZMF schon in die finale Runde: Musikfans dürfen sich bis zum Sonntag noch auf einiges freuen – beispielsweise auf die Band Kettcar und Popstar Anastacia!
Clueso trat bereits zum siebten Mal beim ZMF auf – er (vorne links) und seine Crew gönnten sich eine kurze Auszeit im Europa-Park – inklusive Achterbahnfahrt. Foto: Europa-Park
„Haben die Entwicklung der Drogenszene unterschätzt“: Bürgermeister Stefan Breiter über die negativen Folgen des neuen Pergola-Platzes im Colombipark. Foto: Ingo Schneider
Finanzbürgermeister Stefan Breiter (CDU), ist zugleich oberster Ordnungshüter im Freiburger Rathaus. Im Sommerinterview befragt ihn Wochenbericht-Redaktionsleiter Sven Meyer zu akuten Brennpunkten, der städtischen Investitionspolitik und dem neuen Eisstadion.
Herr Breiter, Deutschland steckt in einer Wirtschaftsflaute. Hat das auch Auswirkungen auf Freiburg
Stefan Breiter: Freiburg kann sich natürlich nie einem Bundestrend vollständig entziehen. Allerdings haben wir einen guten unternehmerischen Mix vor Ort, ohne etwa das Klumpenrisiko einer Automobilindustrie. Bislang spüren wir keine Flaute. Vielleicht betreiben wir auch nur gute Gegenmaßnahmen. So haben wir die Niedrigzinsphase genutzt, um günstige Kredite aufzunehmen, um unsere Infrastruktur- und Baumaßnahmen voranzutreiben – das ist Geld, das in die regionale Wirtschaft und ins Handwerk fließt.
Ordnungs-Bürgermeister Stefan Breiter bereitetet die Situation am sogenannten Pergola-Platz für Suchtkranke Sorgen. Foto: Michael Bamberger
Nichtsdestotrotz beträgt der Schuldenberg der Stadt 380 Millionen Euro und, wenn man es mit allen städtischen Beteiligungen betrachtet, sind es rund 1,5 Mrd. Besorgt Sie das nicht?
Breiter: Natürlich freut sich kein Finanzbürgermeister über hohe Schulden. Aber eine Stadt muss sich weiterentwickeln. Wir müssen schauen, dass unsere Infrastruktur instandgehalten wird. Ein Beispiel ist das Westbad. Hätte man damals die Infrastruktur, also das Außenbecken, kontinuierlich instand gehalten, müssten wir heute kein neues Becken bauen. Wir müssen nicht nur die Schulden auf dem Bankauszug sehen, sondern die gesamte Bilanz: Wir schaffen durch eine ergänzende Kreditaufnahme auch massive Werte in unserem Anlagevermögen, wie etwa neue Wohnungen. Wenn wir unsere Investitionen stoppen würden, könnten wir die Stadt innerhalb von drei, vier Jahren entschulden. Wäre es aber richtig, keine neuen Schulen zu bauen? Nicht in Digitalisierung zu investieren? Wir haben ja einen gesellschaftlichen Auftrag und kennen die Bedarfe. Solange wir Schulden im investiven Bereich aufnehmen und weiterhin einen Zahlungsmittelüberschuss im konsumtiven Bereich haben, bin ich entspannt.
Ein anderes Thema, das Freiburg bewegt: Was ist die Lösung für den ständigen Konflikt um den öffentlichen Raum?
Breiter: Ich halte es für sinnvoll, dass wir mit Maßnahmen wie der Aufwertung des Eschholzparks, die wir in enger Absprache mit den Jugendlichen selbst durchgeführt haben, Gegenakzente setzen, um das Nachtleben auf öffentlichen Plätzen etwas zu entzerren und die Betroffenen zu entlasten. Das Gesamtkonzept zum Platzmanagement und Konfliktprävention sieht die Schaffung von neuen Plätzen und die Fortsetzung unserer präventiven Maßnahmen vor. Das ist der Freiburger Weg, von dem ich und der Gemeinderat überzeugt sind.
Sie nennen es den Freiburger Weg. Können Sie den bitte skizzieren?
Breiter: Der Dreiklang des Freiburger Wegs lautet Prävention, Kommunikation und – wenn alles gute Zureden und alle Argumente nicht helfen – Intervention in Form von polizeilichen Maßnahmen. Die Sensibilisierung der draußen Feiernden durch unsere Nachtmediatoren soll dabei auch weiterhin der Schwerpunkt bleiben. Sie kommunizieren bereits im Vorfeld und sensibilisieren Feiernde, bevor es überhaupt zu Ärger oder Konflikten kommen kann. Dabei agieren sie auf Augenhöhe, ohne bevormundend zu sein. Das funktioniert.
Wir leben in einer Reizgesellschaft. Kaum ein Thema, bei dem es nicht Ärger gibt, nehmen Sie das auch so wahr?
Breiter: Ja, das macht mir Sorgen. Wir haben nicht mehr den starken, gesamtgesellschaftlichen Konsens. Wir haben die Radfahrer gegen die Autofahrer, die Veganer gegen die Fleischesser, Gendersprache-Befürworter und Gegner, die Israelbefürworter gegen die Gaza-Unterstützer… etc. Was aber wirklich zunehmend wahrnehmbar ist: Wir haben den Konflikt Jung gegen Alt – junge Menschen verstehen die Belange der lebensälteren Generationen nicht mehr und es kommt teilweise zu grotesken Diskussionen über die Zukunft der Welt. Aktuell leben wir in einer Gesellschaft, in der die Einzelinteressen gegenüber den Gemeinschaftsinteressen einen höheren Stellenwert einnehmen: Nach dem Motto, was interessieren mich die anderen. Das gilt für die laut Feiernden, die nicht auf die Nachtruhe der anderen achten, genauso wie für jene, die in ihrem Stadtteil das Aufstellen einer öffentlichen Toilette verhindern. Die Politik ist gegenüber dieser Entwicklung leider etwas machtlos.
Kommen wir zum Thema Sicherheit: Wie kann sich die Zivilgesellschaft einen Ort wie den Stühlinger Kirchplatz, auf dem öffentlich mit Drogen gedealt wird, zurückholen?
Breiter: Die gesamte Mischung an unterschiedlichen Personen, die sich dort angesiedelt hat, schreckt viele Bürger ab und wirkt verstörend. Deshalb entwickeln wir gerade mit allen Akteuren ein Gesamtkonzept. Der Platz soll so attraktiv werden, dass er sich mehr Richtung Wohlfühl-Area bewegt. Das bedeutet natürlich auch eine Zurückdrängung des Bestehenden. Das sind wir auch den Schülerinnen und Schülern der Hebelschule schuldig. Es hilft dabei, dass wir eine sehr enge und gute Zusammenarbeit mit der Polizei haben. Ich bin optimistisch, dass uns das gelingen wird.
Das andere Akut-Problem ist der Pergola-Platz. Die Anwohner dort sprechen von untragbaren Zuständen aufgrund der Drogenszene?
Breiter: Wir haben den Kontaktladen, wir haben den Drogenkonsumraum und wollen durch den Pergolaplatz das alles näher zusammenbringen. Die Szene soll weg vom eigentlichen Park und dem Boulevard, der den Bürgern gehören soll. Bei der Konzeption und Planung wurde offenbar die Entwicklung der Drogenszene unterschätzt. Die Art der Drogen, die jetzt konsumiert werden, hat sich grundlegend verändert: Auf einmal haben wir es auch mit Crack und Kokain zu tun. Das sind Drogen, die hochaggressiv machen können und aufputschen. Aktuell laufen Gespräche mit den Anwohnenden, um zu schauen, wie die Situation verbessert werden kann. Mein Büro ist am Fahnenbergplatz und wir erleben die unschöne Situation tagtäglich, z.B. wenn suchtkranke Personen die Einfahrten und Zugänge zum Gebäude in Beschlag nehmen.
Entscheidet sich der Gemeinderat für eine neue Eishalle an der Messe? Visualisierung: Link3D Freiburg
Zum Schluss ein sportliches Dauerthema: Wann kommt die Entscheidung zum neuen Eisstadion?
Breiter: Die Frage, die beantwortet werden muss: Kann ein Ankermieter wie der EHC ein modernes Eisstadion mit der entsprechenden technischen Infrastruktur auch dauerhaft unterhalten? Oder wird der Betrieb des Eisstadions dauerhaft die städtischen Finanzen belasten? Muss also der Steuerzahler dafür aufkommen? Wenn es so wäre, können und wollen wir uns das leisten? Als Sportbürgermeister befürworte ich das ausdrücklich. Ich bin aufgrund meiner sportlichen Vergangenheit unverdächtig, nicht alles für den Erhalt des Eissports in Freiburg tun zu wollen. Eissport hat in Freiburg eine jahrzehntelange Tradition. Aktuell sehe ich noch kein abgeschlossenes Meinungsbild im Gemeinderat. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir eine Entscheidung fällen müssen.
Und die wird kommen?
Breiter: Wir können diese Notlösung in der Franz-Siegel-Halle nicht immer weiter verlängern und wenig nachhaltige Flickschusterei betreiben. Jeder Euro in die alte Halle fehlt bei der Umsetzung des neuen Eisstadions. Bis zum Jahresende werden wir uns gemeinsam mit dem Gemeinderat ehrlich machen und eine finale Entscheidung fällen müssen. Letztendlich sage ich als Finanzbürgermeister: Es geht, wie bei so vielen Themen, um eine Prioritätensetzung.