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Freiburg: Mehr Raubüberfälle mit Messern – Wie man sich in so einer Situation verhält und ob es strengere Gesetze geben sollte

Polizeiauto und Täter in HandschellenMehr Raubstraftaten konnten aufgeklärt werden: Das lag oft an Zeugen oder daran, dass die Polizei schnell vor Ort war, und den Tatverdächtigen noch in der Nähe festnehmen konnte. Symbolbild: Adobe Stock

Mehrere Raubüberfälle auf offener Straße an einem Wochenende, bei denen Passanten mit einem Messer bedroht wurden (16. und 17. August), „Zwei Verletzte nach Streit mit Messer“ (19. August), „19-Jähriger ausgeraubt und durch Glasflasche verletzt“ (21. August) – so lauteten einige Polizei-Meldungen in den vergangenen Tagen. Ob solche Vorfälle zunehmen und wie man sich im Ernstfall richtig verhält, erklärt Árpád Kurgyis, Pressesprecher der Polizei Freiburg, im Gespräch mit Saskia Schuh.

Herr Kurgyis, haben Raubüberfällen und Messerangriffe in jüngster Zeit zugenommen?

Árpád Kurgyis: Was wir tatsächlich beobachten, insbesondere auch in den Sommermonaten, ist eine leichte Zunahme dieser Delikte. Das liegt vor allem daran, dass die Menschen in dieser Jahreszeit einfach mehr auf den öffentlichen Straßen und Plätzen unterwegs sind.


Gibt es einen Trend hin zu mehr Gewalt auf den Straßen?

Kurgyis: Wenn wir ganz allgemein auf Raubstraftaten der letzten fünf Jahre blicken, haben wir da tatsächlich einen spürbaren Anstieg. Von 2019 bis 2023 gab es laut Kriminalstatistik eine Zunahme von rund 46 Prozent. Eine Statistik zum Einsatz von Messern bei diesen Delikten wurde erst im Jahr 2022 eingeführt. Dort zeigt sich im Vergleich zu 2023 eine leichte Zunahme von knapp unter zehn Prozent. Bei rund zwölf Prozent aller Raubstraftaten wurde im Stadtkreis Freiburg jemand mit einem Messer bedroht oder verletzt. Genaue Zahlen für dieses Jahr liegen noch nicht vor, es lässt sich aber ein Trend erkennen: von Januar bis Juli verzeichnen wir steigende Zahlen.


Werden denn viele der Täter gefasst?

Kurgyis: Bei der Aufklärungsquote konnten wir wir uns leicht steigern, diese lag im Jahr 2022 bei etwa 51 Prozent, 2023 dann bei 60 Prozent, das ist erfreulich. Der Trend von Januar bis Juli 2024 ist steigend. Bei Fällen, bei denen Messer zum Einsatz kamen, konnten wir im Vergleich zum Vorjahr – hier lag die Quote bei etwa 46 Prozent – bisher sogar deutlich mehr aufklären.


Woran liegt das?

Kurgyis: Das ist unterschiedlich, aber oft lag es an sehr guten Zeugenhinweisen oder daran, dass die Kollegen sehr schnell vor Ort waren und den Tatverdächtigen noch in der Nähe festnehmen konnten.
Am 16. und 17. August wurden im Bereich Runzmattenweg gleich sechs Mal Passanten auf der Straße ausgeraubt, gibt es hier schon eine heiße Spur?Kurgyis: Bisher gibt es hier leider noch keine neuen Erkenntnisse, die Ermittlungen dauern an. Die Kollegen sind weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

„Grundsätzlich versuchen wir durch mehr Präsenz das Gefühl der Sicherheit bei den Bürgern zu steigern und potenzielle Täter abzuschrecken – oder schnell festzunehmen“, so Árpád Kurgyis, Pressesprecher der Polizei Freiburg. Foto: PP Freiburg


Wie reagiert die Polizei auf die gestiegene Zahl von Raubüberfällen, wie sollen diese verhindert werden?

Kurgyis: Es sind oft spontane Gelegenheitstaten, die sind schwer vorherzusehen. Grundsätzlich versuchen wir durch mehr Präsenz das Gefühl der Sicherheit bei den Bürgern zu steigern und potenzielle Täter abzuschrecken – oder schnell festzunehmen. Es gibt natürlich auch präventive Ansätze, wir versuchen durch Aufklärungsarbeit zu sensibilisieren und bestenfalls zu verhindern, dass jemand Opfer eines Raubes wird.


Gibt es Hotspots in der Stadt?

Kurgyis: Das können wir nicht durch Zahlen belegen. Wenig frequentierte oder schlecht beleuchtete Plätze sind prädestiniert, aber wir hatten solche Delikte auch schon mitten in der Stadt. Beispielsweise vor einer Diskothek, wo das Opfer von mehreren Leuten angegriffen wurde.


Wie reagiert man Ernstfall richtig?

Kurgyis: Man sollte bewusst auf seine Umgebung achten und beispielsweise nicht aufs Handy fokussiert sein. Es ist sinnvoll, den Heimweg in einer Gruppe anzutreten und das am Besten über beleuchtete und belebte Wege – auch wenn das vielleicht einen kleinen Umweg bedeutet. Kommt man in so eine Situation, dass man beispielsweise mit einem Messer bedroht oder beraubt wird, sollte man laut auf sich aufmerksam machen, aber keine Gegenwehr leisten und nicht den Helden spielen. Wichtig ist es, umgehend die Polizei unter der 110 zu rufen und nicht etwa bis zum nächsten Tag zu warten. Denn dann ist die Chance am größten, den Täter noch in der Nähe festzunehmen.


Nach dem Messerangriff in Solingen, bei dem drei Menschen getötet wurden, diskutiert die Politik über strengere Regeln für das Mitführen von Messern. Würden Sie das befürworten und sollte es Ihrer Meinung nach Messerverbotszonen geben?

Kurgyis: Wir haben die Sicherheitslage im Blick, analysieren diese ständig und prüfen in Abstimmung mit der Stadt Freiburg fortlaufend unterschiedliche Maßnahmen. Weniger mitgeführte oder bei Kontrollen eingezogene Messer würden ein Mehr an Sicherheit für die Bürger und auch für unsere Polizeibeamte bedeuten. Die Einrichtung von Waffen- und Messerverbotszonen kann entsprechend ein Baustein von vielen sein, um die Sicherheit der Menschen zu erhöhen. Gemäß der aktuellen Rechtslage des Landes Baden-Württemberg besteht die rechtliche Möglichkeit zur Einrichtung von Waffen- und Messerverbotszonen durch die zuständigen Behörden.

Das Autismus-Zentrum Südbaden schließt

Sonja Pöhlitz, Therapeutische Leitung Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Foto: Autismus-Zentrum

Das Zentrum für Autismus-Kompetenz Südbaden (ZAKS) muss Ende des Monats schließen. Zuletzt war es immer mehr in finanzielle Schieflage geraten. Im Gespräch berichtet die therapeutische Leitung Sonja Pöhlitz über Alternativen und die Vorteile von Kompetenzzentren beim facettenreichen Thema Autismus.


Ende August schließt das ZAKS. Wie kam es dazu?

Pöhlitz: Die Ursachen sind vielfältig. In der Vergangenheit hat unsere Geschäftsführung zu wenig Controlling ausgeübt, also nicht genau genug berechnet, wie viele Therapien zu welchem Satz gemacht werden müssen, um das Unternehmen tragfähig zu halten. Dadurch sind wir immer weiter ins Minus gerutscht. Trotz eines Sanierungsplans konnte in den Verhandlungen mit den zuständigen Ämtern kein Konsens für höhere Sätze gefunden werden: Der Satz pro Therapiestunde war einfach zu niedrig.

Auch inhaltlich gab es Differenzen. So gilt für uns Qualität vor Quantität. Andere machen die Arbeit vielleicht billiger, aber mit einem begrenzten Angebot. Oder sie können ihren ambulanten Bereich durch andere Bereiche querfinanzieren oder zahlen ihre Mitarbeiter nicht tarifgerecht.

Inhaltlich gab es Differenzen, zum Beispiel bei der Eltern- und Umfeldarbeit: Autismus ist sehr komplex. Es reicht nicht aus, Einzeltherapien mit den Kindern zu machen. Es braucht den Transfer nach Hause und ins Umfeld des Kindes, um dazu beizutragen, dass jedes Kind so gut wie möglich in seinem persönlichen Rahmen selbstständig werden kann.


Wer sind Ihre Patientinnen und Patienten und wo können sie nun Hilfe finden?

Pöhlitz: Autismus ist eine Spektrumstörung und damit extrem vielfältig. Wir haben bei uns schwerst mehrfachbehinderte Kinder, bei denen der therapeutische Aufwand extrem hoch ist.

Andere dagegen haben eine hohe Intelligenz, meistens Asperger-Autisten. Damit gehen häufig komorbide Störungsbilder einher: Depressionen, Selbstverletzung, Suizidalität. Für diese extremen Fälle gibt es meines Erachtens wenige, die das auffangen können.

chwierig wird die Situation auch für autistische Mädchen – diese werden sehr oft fehldiagnostiziert, weil sie sich sehr gut anpassen können und ihre Symptome, um nicht aufzufallen, nach außen verschleiern.

Wie geht es für Ihre Mitarbeiter weiter?

Pöhlitz: Wir haben unsere Mitarbeiter schon immer tarifgerecht bezahlt – das ist anderenorts oft nicht der Fall. Zurzeit bewerben sich viele unserer Mitarbeiter und wir hören, dass andere Stellen deutlich weniger zahlen – teilweise im oberen dreistelligen Bereich.

Jetzt soll möglicherweise ein Ersatz her: Andere Anbieter wollen etwas Neues aufbauen und Mitarbeiter übernehmen. Das ist erst einmal sehr positiv. Trotzdem werden langjährige Teams auseinandergerissen, da manche Mitarbeiter schon neue Stellen haben. Aber vor Allem: Ist das wirklich günstiger, etwas Neues aufzubauen, anstatt uns das zu zahlen, was wir benötigt hätten?

Dazu kommt der Beziehungsabbruch für die Kinder: Für autistische Kinder sind Veränderungen an sich schwierig. Außerdem haben die meisten von ihnen in der Vergangenheit oft Ablehnung erfahren und hier bei uns zum ersten Mal gespürt, dass sie so sein dürfen, wie sie sind

. Aber wir sehen auch viel Betroffenheit bei den Eltern: Eltern von autistischen Kindern kämpfen meist von Geburt an für ihr Kind. Hier haben sie Unterstützung bekommen, andere Eltern kennengelernt und häufig eine enge Bindung zu den Therapeuten aufgebaut. Viele Eltern und Kinder waren jahrelang hier.

Einkaufen am Automaten wird immer beliebter

Automatenläden erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Foto: Sven Meyer

Automatenläden erleben einen regelrechten Boom – vor allem in infrastrukturschwachen Gegenden komplettieren sie die Nahversorgung. Doch auch in Freiburg und dem Dreisamtal gibt es Automatenläden. Immer mehr Läden ergänzen ihr Angebot auch um einzelne Automaten, um auch die Schließzeiten abzudecken.

Einkaufen rund um die Uhr – in Automatenläden ist das möglich. Damit können auch Gebiete versorgt werden, in denen es aufgrund mangelnder Nachfrage eher schwierig ist, einen Supermarkt zu etablieren.

Ein Automatenladen steht in Ebnet beim Café Lilou: Aufgrund der Parksituation und dem Platz an der Kreuzung sei ein angedachter Supermarkt hier nicht möglich gewesen, so Daniela Siegel, Geschäftsführerin der DS Food GmbH. Die Ebneter seien froh, dass es ein vielfältiges Sortiment gibt: „Hier ist für jeden etwas dabei.“

Neben einem Automaten mit Getränken / Softdrinks gibt es auch Säfte und Saftschorlen von einem Kirchzartener Bauern – gibt es Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Obst und Gemüse, aber auch Sushi, Blumen, Snacks und Nudeln. „Man sitzt
öfter mal am Abend oder am Wochenende da, der Kühlschrank ist leer, und fragt sich – wo bekomme ich jetzt noch etwas leckeres zu Essen her?“, so Siegel.

Im Automatenladen sei alles zu finden, um sich spontan ein Gericht zubereiten zu können – auch wenn man nichts zu Hause hat. Das Konzept sei „ein riesen Mehrwert“, so Siegel: So spare man Personal und die Öffnungszeiten rund um die Uhr ermöglichen auch spontane Kurzeinkäufe.

Da der Automatenladen in Ebnet direkt an das Café Lilou angegliedert ist, kann man sich bei Fragen oder Problemen jederzeit an das Personal des Cafés wenden. Aber: „Die jungen Leute kommen mit dem System ohnehin gut klar und die meisten Älteren verstehen es auch – die kennen das noch von Zigaretten- oder Getränkeautomaten“, sagt Daniela Siegel.

In Zukunft wünscht sie sich, dass durch Automatenläden Standorte erhalten werden können, die sonst aufgrund von Personalmangel und fehlender Frequentierung nicht bedient werden könnten – so wie es zum Beispiel in Ebnet der Fall ist. „Das Personal wird weniger werden“, so Siegel. Trotzdem sollten Automatenläden keine Supermärkte ersetzen – auch diese hätten ganz klar ihre Daseinsberechtigung.

Doch nicht nur ganze Läden werden gerne angenommen: Der „Strudelmat“ bei Strudels Scheunenlädele bietet auch in Zarten im Dreisamtal die Möglichkeit, Lebensmittel spontan nachzukaufen. Die Idee kam ebenfalls aufgrund von Personalmangel, so Anette Strudel: „Wenn unser Hofladen mal zu hat, kommen die Leute nicht umsonst her.“

Der Strudelmat bei Strudels Scheunenlädele in Zarten. Foto: privat

Lange Öffnungszeiten seien schwierig umzusetzen und würden auch die Mitarbeiter nicht glücklich machen. Zwar bevorzugt Anette Strudel selbst den persönlichen Kontakt im Supermarkt oder im Hofladen, die Mehrheit der Rückmeldungen zum „Strudelmat“ seien allerdings positiv: „Viele sind froh darüber, dass es auch bei uns noch Möglichkeiten zum Einkaufen gibt.“ Wenn nach den Öffnungszeiten jemand beim Hofladen auftaucht, wird er auf den „Strudelmat“ hingewiesen.

Bei Bedarf begleitet Anette Strudel auch zum Automaten und erklärt die Bedienung. „Die Älteren haben teilweise eine Scheu davor“, ist ihr aufgefallen. Meist liege dies an der Technik. Junge Leute oder auch kleine Kinder hingegen seien sehr fit im Bedienen. Die Bedienung sei einfach und selbsterklärdend – man müsse nur den Aufforderungen im Display folgen.

Als Zahlungsmittel werden Bargeld, EC- und Kreditkarte sowie das Handy akzeptiert. „Man kann keinen Fehler machen“, so Strudel, die bei Bedarf auch selbst Automaten zum Einkaufen nutzt. Gerade im Entscheidungszeitraum hatte sie bewusst andere Automaten ausprobiert. „Wir sind ein Hofladen und wollen mit der Zeit gehen“, sagt sie.

Trotzdem arbeitet sie gerne noch so wie früher, nimmt sich Zeit für die Kunden und freut sich über den Kontakt. Aber: „Wir müssen auch zukunftsorientiert sein und dürfen uns nicht vor Neuem scheuen.“

Internet-Star Cossu aus dem Schwarzwald ist jetzt auch Buchautor

Nimmt Klischees auf die Schippe: Internet-Star Cossu aus dem Schwarzwald ist mächtig stolz auf sein erstes Buch „We are the Germans“.Nimmt Klischees auf die Schippe: Internet-Star Cossu aus dem Schwarzwald ist mächtig stolz auf sein erstes Buch „We are the Germans“. Foto: Instagram.com/Cossurap

Seine lustigen Clips auf Alemannisch, in denen er den Dialekt humorvoll auf die Schippe nimmt, sind im Netz der Hit. Lukas Saier alias Internet-Star Cossu ist in Haslach im Kinzigtal aufgewachsen – später zog er nach Freiburg und lebte bis zum Studium hier – und schwätzt auch so. Bei Instagram folgen seinem Account „cossurap“ rund 315.000 Fans, seine Videos werden tausendfach gelikt, bei TikTok hat seine Seite schon 9,5 Millionen Likes.

Jetzt ist der Schwarzwälder auch unter die Buchautoren gegangen. Vor Kurzem hat er „We are the Germans“ veröffentlicht. Und natürlich dreht sich sein Buch auch um das Thema Klischees oder Verständigungsprobleme. „Ich bin sehr stolz darauf, weil ich sehr viel Zeit und Liebe reingesteckt habe. Es ist spannend, lustig und kurzweilig. Es wirft einen Blick auf uns Deutsche und unsere Klischees. Es erzählt die Geschichte von Cossu – wie denkt und handelt er?“, postet der Comedian bei Instagram.

In dem Buch ist er selbst die Hauptfigur und begibt sich auf einen verrückten Roadtrip durch Deutschland. Könnte vermutlich auch eine gute Vorlage für ein Bühnenprogramm sein? Mit Comedian Bülent Ceylan war er bereits mehr als einmal auf Tour, um dem Publikum einzuheizen – vielleicht startet er ja bald seine eigene Bühnenshow?

Im spannenden Psychothriller „Blink Twice“ wird ein Inselparadies zum Albtraum

Auf der Privatinsel von Tech-Milliardär Slater King (Channing Tatum) geschehen unerklärliche Dinge.Auf der Privatinsel von Tech-Milliardär Slater King (Channing Tatum) geschehen unerklärliche Dinge. Foto: Warner Bros.

Als Tech-Milliardär Slater King (Channing Tatum, „Magic Mike“-Filmreihe) auf einer Spendengala die Kellnerin Frida (Naomie Ackie, „The End of the F***ing World“) kennenlernt, funkt es sofort. Er lädt sie ein, mit ihm und seinen Freunden einen Traumurlaub auf seiner Privatinsel zu verbringen. Es ist das Paradies: Wilde Nächte wechseln sich mit strahlenden Sonnentagen ab, alle amüsieren sich prächtig, und niemand will, dass dieser Trip jemals zu Ende geht.

Doch als plötzlich unerklärliche Dinge geschehen, beginnt Frida an der Realität zu zweifeln. Irgendetwas stimmt nicht mit diesem Ort – und Frida wird klar, dass sie die Wahrheit ans Licht bringen muss, wenn sie die Party lebendig überstehen will.

Der spannende Psychothriller ist das Spielfilmdebüt von Zoë Kravitz. In weiteren Rollen sind Alia Shawkat („Drift“), , Simon Rex („Red Rocket“), Adria Arjona („Andor“), Haley Joel Osment („The Boys“), Christian Slater („Mr. Robot“), Kyle MacLachlan („Fallout“) sowie Oscar-Gewinnerin Geena Davis („Die Reisen des Mr. Leary“) zu sehen.

Stadtbahnverlängerung Littenweiler: Ein ungenutztes Grundstück weckt Begehrlichkeiten

Auf dieser Fläche soll ein Parkhaus entstehen.Auf dieser Fläche soll ein Parkhaus entstehen. Foto: Thomas Kunz

Die Verlängerung der Stadtbahn Littenweiler bis zum Kappler Knoten soll dem Freiburger Osten einen Modernisierungsschub verpassen. Einher mit dem Großprojekt geht ein Ausbau der Infrastruktur. Dabei soll eine große Park-and-Ride-Anlage entstehen (siehe Grafik oben). Der Start der Bauarbeiten ist für Ende 2025/Anfang 2026 vorgesehen. Der Bürgerverein wirft nun neue Vorschläge in den Ring.

Die geplante Verlängerung der Stadtbahn Littenweiler beginnt an der bisherigen Endhaltestelle Laßbergstraße. Die Trasse verläuft zunächst in der Mitte der Lindenmattenstraße bis zur B 31 Ost und schwenkt dort nördlich der Höllentalbahn nach Osten. Ab hier fahren die Bahnen künftig auf der Decke des Kappler Tunnels bis zur geplanten Endhaltestelle Kappler Knoten.

Ein großer Vorteil der Verlängerung ist die verbesserte Verknüpfung der Stadt mit dem Umland. Zum einen können Fahrgäste der Höllentalbahn am Bahnhof in Littenweiler künftig direkt in die Straßenbahn umsteigen, zum anderen entsteht am Kappler Knoten ein Park-and-Ride-Parkhaus. So können viele Pendler ihre Ziele im Freiburger Osten deutlich schneller und bequemer erreichen. Das Parkhaus soll 500 Autos beherbergen können. Zusätzlich ist ein sogenannter „Mobility Hub“ vorgesehen: ein Gebäude mit mobilitätsbezogenen Dienstleistungen, etwa einer Fahrradwerkstatt. Entstehen soll das Gebäude westlich neben der bestehenden Flüchtlingsunterkunft.

Direkt daneben befindet sich das Grundstück eines ehemaligen Dentallabors. Das Gebäude steht leer. Aus Sicht des Bürgervereins Littenweiler ergibt sich daraus Handlungsbedarf: Dieses Areal, das derzeit zum Verkauf steht, solle daher dringend mit in die Planungen einbezogen werden, fordert der Verein. Optionen gebe es viele, argumentiert der Bürgerverein: Ein im Osten dringend benötigter Discounter sei eine Möglichkeit, aber auch andere Geschäfte und Büroflächen oder eine Freifläche mit Mehrwert für alle Anwohner seien denkbar. Dazu müsse das Stadtplanungsamt einbezogen werden. Die Stadt Freiburg hält sich diesbezüglich bislang bedeckt und verweist darauf, dass sich das Grundstück in Privatbesitz befände und ein Discounter bereits am Bahnhof Littenweiler vorgesehen sei. Büros oder ein Kiosk seien auf dem Gelände aber noch denkbar. Die Diskussion dürfte damit aber wohl noch nicht beendet sein.

Bye Dating-App: Für Freiburger Singles geht’s zum Wandern in die Natur

Bei den Singlewanderungen sind sportbegeisterte Naturliebhaber gemeinsam unterwegs. symbolfoto: adobe stockBei den Singlewanderungen sind sportbegeisterte Naturliebhaber gemeinsam unterwegs. Symbolfoto: Adobe Stock

Online-Dating, nein Danke: hier werden lieber die Wanderschuhe geschnürt und das Smartphone bleibt in der Tasche. Sportbegeisterte Naturliebhaber lernen bei den Singlewanderungen Gleichgesinnte kennen und können auf ihren Traumpartner treffen. Wie das Angebot ankommt und was die Teilnehmer erwartet, erklärt Organisator Matthias Forster.

Unter dem Motto „Wandern für Junge“ richtet sich die Tour auf den Schauinsland am 25. August an Singles zwischen 28 und 50 Jahren. Bereits seit drei Jahren werden die von Unternehmer Matthias Forster (38) aus Rheinfelden und Garten- und Landschaftsbauer Christian Rombach (33) aus Freiburg organisiert. „Wir sind ein Lauftreff, der sich monatlich im Raum Freiburg, Markgräflerland und Schwarzwald trifft. Unsere Touren richten sich an sportbegeisterte Naturliebhaber. Dahinter steckt einfach die Lust darauf, neue Leute kennenzulernen und wer weiß, vielleicht trifft man dabei den zukünftigen Partner oder man hat einfach einen schönen, spaßigen Tag in der Gruppe. Das gemeinsame Erlebnis steht im Vordergrund“, erklärt Matthias Forster.

In Zeiten von Tinder und Co. liegt die Rückkehr zum persönliches Kennenlernen wieder im Trend. „Man will sich lieber wieder direkt treffen, anstatt online lange hin und her zu schreiben, um zu schauen, ob es passt.“ Bis zu zehn Teilnehmer sind bei einer solchen Wanderung dabei. „Unsere Erfahrung zeigt, dass man so die Chance hat, auch wirklich alle kennenzulernen, das ist der große Vorteil gegenüber einer großen Gruppe.“

Und wie viele Pärchen haben sich durch die Singlewanderungen in den vergangenen drei Jahren gefunden? Der Organisator weiß von zwei Pärchen, die sich auf den Touren kennengelernt haben. „Da wurden Handynummern zum gemeinsamen Wandern ausgetauscht und daraus hat sich dann mehr ergeben, wir bekommen aber natürlich auch nicht immer eine Rückmeldung von den Teilnehmern“, so Matthias Forster. Das Wandern ist für ihn perfekt für ein Face-to Face-Dating: „Man ist in der Natur, weg vom Handy und trifft gleichgesinnte Sportbegeisterte. Der große Vorteil ist, dass man gleich ein grundlegendes, gemeinsames Interesse hat. Das macht vieles einfacher, man kann gleich fragen, wo der andere zum letzten Mal Wandern war und schon kommt man ins Gespräch“.

Die Teilnehmer erwartet eine Panoramawanderung von rund zehn Kilometern auf Freiburgs Hausberg. „Die Tour bietet schöne Auszeit vom Alltag mit tollem Blick auf die wunderschöne Landschaft. Wir starten mit einem Gläschen Sekt auf dem Berg, bevor es runter geht. Pause machen wir am Haldenköpfle, da kann die ganze Gruppe ins Gespräch kommen.“
Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos, die Organisatoren freuen sich aber über Spenden für die Bergwacht Schwarzwald. Treffpunkt ist um 11.15 Uhr am Eingang der Talstation (für Gondel-Fahrer), 11.45 Uhr am Kiosk an der Bergstation (für alle anderen). Anmeldung per Mail an wandernfuerjunge@web.de.

Videospiel-Hit „Borderlands“ kommt mit Starbesetzung auf die große Leinwand

Gemeinsam muss die Truppe gegen eine außerplanetarische Spezies sowie eine Horde gefährlicher Banditen kämpfen. Gemeinsam muss die Truppe gegen eine außerplanetarische Spezies sowie eine Horde gefährlicher Banditen kämpfen. Foto: Lionsgate

Mit der verrücktesten Truppe des Universums geht es in den postapokalyptischen Wahnsinn. Die erste im Kosmos des erfolgreichen Videospielphänomens angesiedelte Spielfilm-Adaption kommt mit viel Star-Power ins Kino. Lilith (Cate Blanchett) kehrt widerwillig in ihre Heimat Pandora zurück.

Beauftragt mit der Suche nach der Tochter des mächtigen Atlas (Edgar Ramírez), stellt die Kopfgeldjägerin ein Team von Außenseitern auf: Söldner Roland (Kevin Hart), Sprengstoffliebhaberin Tiny Tina (Ariana Greenblatt) und ihr Beschützer Krieg (Florian Munteanu), Wissenschaftlerin Tannis (Jamie Lee Curtis) und der Roboter Claptrap (Chris Tall). Gemeinsam muss die Truppe gegen eine außerplanetarische Spezies sowie eine Horde gefährlicher Banditen kämpfen.

Glamouröse Galanacht: „Rouge et noir“ wird im Freiburger Ballhaus gefeiert

Bei der "Rouege et noir" im Ballhaus wird getanzt, geflirtet und gefeiert.Bei der „Rouege et noir“ im Ballhaus wird getanzt, geflirtet und gefeiert. Foto: Foto: Valentin Behringer/Gutmann Events

Am Samstag, 12. Oktober, ab 19 Uhr wird im Ballhaus wieder die Galanacht „Rouge et noir“ – rot und schwarz – gefeiert. Die wird von Gutmann Events veranstaltet. Das Ballhaus Freiburg und die Jack’n’Jill Lounge bilden die Kulisse für eine geheimnisvolle und erlebnisreiche Nacht. Hier darf ausgelassen getanzt, gefeiert, hingebungsvoll geflirtet oder stilvoll geplaudert und genossen werden. Auf vier Floors erwartet die Gäste musikalische Vielfalt vom Feinsten: von Livemusik mit Randy Club, über eine Silent Disco, eine Standard- und Latein-Tanzfläche bis hin zu den Beats von DJ Carter auf der Aftershowparty. Eine ausgefallene Dekoration, Walkingacts, Showeinlagen und ein Pop-Up Casino sorgen für eine kurzweilige Nacht.

Infos und Tickets unter rougeetnoir.de.

Interview: Neuzugang Patrick Osterhage hat sich beim SC Freiburg gut eingelebt

„Ich will gar nicht wissen, was da im Stadion los sein wird: Patrick Osterhage über das Derby am Samstag gegen den VfB Stuttgart. Foto: Achim Keller„Ich will gar nicht wissen, was da im Stadion los sein wird: Patrick Osterhage über das Derby am Samstag gegen den VfB Stuttgart. Foto: Achim Keller

Als der SC Freiburg im April Patrick Osterhage als zweiten externen Neuzugang vorstellte, hatte Sportdirektor Klemens Hartenbach viel Lob im Gepäck: „Wir sind uns sicher, dass noch enormes Potential ihm steckt“, sagte er über den 24-Jährigen, der vom VfL Bochum kam. Vor dem Pokalspiel in Osnabrück stellte sich Osterhage im Wochenbericht-Interview den Fragen von Matthias Joers – und spricht darüber, was seine Ziele mit dem SC Freiburg sind.

Patrick Osterhage, seit dem Sommer sind Sie beim SC Freiburg. Wie wohl fühlen Sie sich hier?

Patrick Osterhage: Ich fühle mich sehr wohl und habe mich gut eingelebt. Ich habe zum Glück schon eine Wohnung gefunden. Das kann ja, was man so hört, in Freiburg manchmal schwierig sein. Und was die Mannschaft, das Training und die Kabine angehen, muss ich wirklich sagen, dass es mir sehr gut gefällt.

Man hört vom SC immer, wie schnell sich Neuzugänge integrieren. Eine Selbstverständlichkeit ist das nicht?

Osterhage: Nein, würde ich nicht sagen. Ich glaube, in anderen Vereinen ist es vielleicht nicht ganz so einfach wie hier. Dadurch, dass ich aber schon ein paar Spieler kannte und dem Klub der Ruf schon fast vorauseilt, dass es hier relativ easy ist, hat es bei mir auch super geklappt.

Maximilian Eggestein kannten Sie aus Bremer Zeiten. Welche Spieler kannten sie noch, bevor Sie nach Freiburg kamen?

Osterhage: Maxi kenne ich flüchtig aus Bremen, auch Eren (Dinkci, d. Red.) kenne ich aus Bremen und dann die U21-Nationalspieler mit Atu (Noah Atubolu, d. Red.), Kenneth Schmidt und Noah Weißhaupt.

Ist das etwas, worauf man schaut, wenn man sich überlegt, zu einem anderen Verein zu wechseln?

Osterhage: Natürlich macht es das immer einfacher. Ich glaube aber, je älter man wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auch, dass man, egal in welcher Mannschaft, immer Leute hat, die man vielleicht von früher kennt oder die man schon mal gesprochen hat. Deswegen ist es auf keinen Fall ausschlaggebend.

Was gab denn den Ausschlag nach Freiburg zu kommen?

Osterhage: Ich denke, es ist ein guter nächster Schritt für mich, um mich persönlich weiterzuentwickeln – das geht in einer Mannschaft, die höhere Qualität und vielleicht nochmal andere Ambitionen hat, ohne jetzt despektierlich zu sein gegenüber dem VfL Bochum. Durch die ersten Gespräche mit dem SC hatte ich immer ein gutes Gefühl. Das ganze Umfeld ist optimal dafür, um sich weiterentwickeln zu können.

Sportdirektor Klemens Hartenbach sagte bei Ihrer Vorstellung, dass der Verein Sie schon länger im Auge hatte. Gab es in den Jahren davor also schon Kontakt?

Osterhage: Wir hatten davor schon mal Kontakt, und nicht erst zu diesem Sommer hin. Wenn das dann am Ende in einen Wechsel mündet, gibt das dem Spieler immer ein gutes Gefühl. Das war bei mir auf jeden Fall auch so.

In den Gesprächen war Julian Schuster mit dabei, während Christian Streich noch Trainer war. Wussten Sie da noch nicht, dass er aufhören würde?

Osterhage: Nein, das wusste ich nicht. Erst als ich unterschrieben habe.

Das heißt, da wussten Sie es vor der Öffentlichkeit?

Osterhage: Ja, ich glaube schon. Es wäre natürlich cool gewesen, noch ein Jahr unter Christian Streich zu machen. Auf der anderen Seite ist ein neuer Trainer immer eine neue Chance für jeden. Nicht nur für Neuzugänge, sondern auch für die, die schon länger hier sind. Deswegen bin ich voll zufrieden. So wie ich jetzt Julian erlebe und die Mannschaft, ist das durchweg positiv.

Was für ein Typ Trainer ist Julian Schuster?

Osterhage: Ich glaube er ist ein Trainer, der ganz viel vermitteln will und der ganz engagiert ist an der Seitenlinie und beim Coaching. Das finde ich auch wichtig, weil es oft um Kleinigkeiten geht und die müssen einfach angesprochen werden. Wenn man da einen draußen hat, der vor Energie sprüht und Sachen vermitteln will, ist das glaube ich immer gut. Egal wie alt jemand ist. Das Alter ist im Fußball sowieso nur eine Zahl. Deswegen hatte ich von Anfang einen super Eindruck von ihm und bin froh.

Man hat das Gefühl, dass die Stimmung in der Mannschaft sehr gut ist. Ist das auch Ihr Eindruck?

Osterhage: Ja. Das ist glaube ich ein Punkt, der den Verein und die Mannschaft auszeichnet. Dass man sich aufeinander verlassen kann, dass die Chemie in der Mannschaft stimmt und genauso die Verbindung mit den Fans und mit der Stadt. Das gibt einem natürlich Energie und ist psychologisch ganz wichtig.

Im letzten Testspiel gegen Florenz waren Sie Teil der Dreierkette, haben sich aber immer wieder bewusst nach vorne fallen lassen. War das eine Vorgabe des Trainers?

Osterhage: Genau. Das war die taktische Vorgabe, die wir ausprobiert haben. Es ist glaube ich nie verkehrt, variabel zu sein, persönlich, aber auch im Spielsystem als Mannschaft. Dafür sind Vorbereitungsspiele da, um Sachen auszuprobieren und einzustudieren. Die Herausforderung bestand darin, dass man da aufeinander achtet, dass alle gut positioniert sind und dass die Räume gut besetzt sind.

War die Position neu für Sie?

Osterhage: Im Profifußball war es auf jeden Fall neu. Ich habe es in der Jugend vielleicht mal ein halbes Jahr ein bisschen so gespielt. Aber im Grunde ist es neu und es ist natürlich eine andere Position mit anderen Aufgaben.

Wohler fühlen Sie sich aber im zentralen Mittelfeld?

Osterhage: Ja. Einfach dadurch, dass ich es schon über so viele Jahre spiele, ist es natürlich meine erste Position und fühle mich da wohler. Aber wie gesagt, ist es auf der anderen Seite nie verkehrt, flexibel zu sein und auf mehreren Positionen eingesetzt zu werden.

Erster Arbeitstag: Patrick Osterhage beim Trainingsauftakt des SC Freiburg vor der neuen Saison. Foto: Joers

Mit welchem Gefühl starten Sie in die Bundesliga. Wozu ist die Mannschaft in der Lage?

Osterhage: Ich gehe mit einem guten Gefühl in die Pflichtspiele. Klar, in der Bundesliga kommen gleich am Anfang zwei sehr schwierige Spiele. Aber wir haben unsere Stärken. Und auf die sollten wir uns konzentrieren und nicht zu sehr auf die anderen Vereine kucken. Wir sollten einfach mutig auftreten. Mit der Qualität, die wir haben, die ich auch im Training tagtäglich sehe, braucht man sich nicht verstecken, sondern kann mit breiter Brust in die Spiele gehen.

Früher hieß es beim SC immer die 40 Punkte erreichen, alles andere ist zweitrangig. Wie wird mannschaftsintern über das Saisonziel gesprochen?

Osterhage: 40 Punkte sind natürlich erstmal gut, aber ich glaube da sollte es nicht enden. Wenn man schaut, was Freiburg die letzten Jahre gemacht hat, dass sie international gespielt haben, ist es glaube ich nicht verkehrt, da anzusetzen, und das als Ziel zu nehmen.

Was haben Sie sich persönlich vorgenommen?

Osterhage: Das in Zahlen auszudrücken, ist immer schwierig. Ich möchte natürlich spielen. Jeder Spieler möchte spielen, ich auch und das von Anfang an. Was Tore und Vorlagen angeht, mag ich es nicht so, das öffentlich zu sagen. Aber da habe ich auch Ziele, auf jeden Fall.

Sind Tore und Vorlagen etwas, wo Sie sich verbessern möchten?

Osterhage: Ja, natürlich. Aber es kommt natürlich immer auf das System an, auf die Aufgaben, die man hat, ob man in die Position kommt, um torgefährlich zu sein oder vorzulegen. Wenn man andere Aufgaben hat, muss man sich aber darauf konzentrieren, und darf nicht nur die Tore und die Vorlagen sehen. Aber natürlich ist es immer geil, der Mannschaft damit zu helfen.

Zwei Bundesliga-Tore haben Sie bis jetzt auf dem Konto. Darunter der wunderschöne Treffer aus dem Januar gegen ihren Jugendverein Werder Bremen. Sind Sie jemand, der sich so ein Tor immer wieder mal anschaut?

Osterhage: Das wurde mir schon öfter gezeigt nach dem Spiel. Klar, sieht man sich das zwischendurch immer mal wieder an. Aber am Ende ist es Vergangenheit und wenn jetzt keines mehr dazu kommt, ist das Tor auch egal.

Das Derby gegen den VfB Stuttgart wäre doch ein guter Zeitpunkt, um an Ihrer Torbilanz feilen…

Osterhage: Auf jeden Fall. Das wäre ein überragender Einstand. So könnte man es sich auch erträumen.

Kribbelt es schon, wenn Sie an das erste Heimspiel vor vermutlich ausverkauftem Haus denken?

Osterhage: Auf jeden Fall. Ich hatte schon Gänsehaut, als jetzt das Stadion gegen Florenz voll war. Da will ich gar nicht wissen, was in so einem Spiel los sein wird. Deswegen: Absolute Vorfreude. Man ist auch froh, dass es jetzt los geht, dass die Vorbereitung geschafft ist, dass es an Punkte geht und an die wichtigen Spiele.