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SC Freiburg: Die Leistung stimmt, die Punkteausbeute könnte besser sein

Eren Dinkci SC FreiburgEren Dinkci ist nach seiner Verletzung inzwischen wieder einsatzbereit. Foto: Detlef Berger

Der SC Freiburg startet in den Hinrunden-Endspurt – vier Spiele, die es zu nutzen gilt, um die Punktebilanz aufzuhübschen. Den Anfang macht das Heimspiel am Freitag (20.30 Uhr / DAZN) gegen den VfL Wolfsburg, der punktgleich mit dem SC ist.

Die Missionsbeschreibung für Freitagabend ist aus Freiburger Sicht klar: Es geht darum, Wolfsburg den Wind aus den Segeln zu nehmen – und zwar im Wortsinn. Zwei Last-Minute-Tore des eingewechselte Dänen Jonas Wind beim 4:3 in Mainz bescherten den Autostädtern den vierten Saisonsieg in Folge. Es war Winds fünfter Saisontreffer. „Wir freuen uns auf Freitag, wo eine Mannschaft mit einem Lauf zu uns kommt“, sagt SC-Trainer Julian Schuster vor dem anstehenden Heimspiel.

Ginter: „Eine Ergebniskrise“

Bei den Breisgauern steht Schuster zufolge die Suche nach mehr Konstanz ganz oben auf der Agenda. Denn die Freiburger plage „keine spielerische, aber eine Ergebniskrise“, urteilt Matthias Ginter. Die vergangene englische Woche absolvierte der SC mit einem Sieg (Gladbach), einem Unentscheiden (Hoffenheim) und einer Niederlage (im Pokal gegen Bielefeld). „Gegen Bielefeld haben wir ein Katastrophenspiel gemacht. Das wussten wir auch selber“, gab Freiburgs Torhüter Noah Atubolu zu Protokoll, der mit seinen Paraden den Punkt beim 1:1 in Hoffenheim festhielt. Mit einem Sieg habe es im Kraichgau leider nicht geklappt. „Ich will immer gewinnen. Mich nervt das richtig“, so der Freiburger Keeper.

Noah Atubolu: Aus Hoffenheim hätte auch er gerne drei Punkte entführt. Foto: Detlef Berger

Bei 21 Punkten stehen die Breisgauer derzeit. Im Hinrundenendspurt bekommt es die Schuster-Elf im alten Jahr noch mit Wolfsburg und Leverkusen sowie im neuen Jahr mit Kiel und Frankfurt zu tun. Vier Spiele, in denen Zählbares herausspringen soll.

Gegen Wolfsburg müsse seine Mannschaft „wieder alles investieren und eine gute Leistung zeigen, um die Punkte zuhause zu lassen“, sagte Julian Schuster nach dem Unentschieden in Hoffenheim, das vor allem im letzten Drittel Freiburger Defizite bei Ballsicherheit und Handlungsschnelligkeit offenbarte. „Schade, dass wir uns in der Nähe des gegnerischen Tores nicht belohnt haben, weil die Möglichkeiten waren da“, sagte Schuster, der sich mit „der Haltung“ seiner Mannschaft aber zufrieden zeigte. „Die Reaktion nach Bielefeld war persönlich wichtig für uns“, so Schuster. Im Europa-Park Stadion am Freitag könnten auch die Rückkehrer Eren Dinkci und Merlin Röhl wieder für mehr Flexibilität und Tempo im Freiburger Angriffsspiel sorgen. Schuster will die Erwartungshaltung an die beiden Rekonvaleszenten aber nicht zu hoch schrauben. „Die Jungs sind noch nicht im Rhythmus. Aber es ist gut, dass wir sie wieder Schritt für Schritt ranführen können“, so der SC-Coach. Der zeigte sich vor allem davon angetan, wie energiegeladen seine Mannen in den Schlussminuten agierten. „Es hat mir gefallen, dass wir die letzten Minuten nochmal Druck ausüben konnten. Das spricht für unsere Fitness“, so Schuster.

Cro feiert mit seinen Fans eine große Party in Freiburg

Ob „Easy“ oder „Einmal um die Welt“: Cro sorgte für mächtig Stimmung und nahm das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise durch die vergangenen zwölf Jahre.Ob „Easy“ oder „Einmal um die Welt“: Cro sorgte für mächtig Stimmung und nahm das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise durch die vergangenen zwölf Jahre. Foto: Jan Thoden

Er machte seinen Freiburger Fans am Nikolaustag ein besonderes Geschenk. Rapper Cro sorgte bei seinem ausverkauften Konzert in der Sick-Arena für mächtig Stimmung. „Eigentlich hatten wir immer geile Nächte in Freiburg, deswegen bin ich gewohnt, dass wir in Freiburg Spaß haben“, sagte er und brachte die Menge zum Jubeln. Durch seinen Freund, den Rapper Danju war der 34-Jährige aus der Nähe von Stuttgart früher öfter in Freiburg.

Mit seinen Hits der vergangenen zwölf Jahre wie „Easy“ oder „Einmal um die Welt“ aber auch neueren Songs begeisterte er das Publikum. Dieses zeigte sich sehr textsicher und vor allem die vielen weiblichen Fans waren hin und weg, als er sich einen Weg durch die Fan-Reihen bahnte. Locker und gut gelaunt machte Cro Scherze auf der Bühne und hatte sichtlich Spaß, als ihn die Menge feierte.

Bad in der Menge: der Rapper mit der Panda-Maske suchte die Nähe zu den Fans. Foto: www.instagram.com/cro

„Große Überraschung“: Comedy-Star Max Giermann spielt im neuen Kölner Tatort mit

Derzeit laufen die Dreharbeiten für den Kölner Tatort – hier hat Comedy-Star Max Giermann (r.)die Rolle des TV-Kindershow-Moderators Frank Anders ergattert. Hier am Set mit (v.l.) Jan Kruse (Produzent), Kommissar Dietmar Bär, Isabell Šuba (Regisseurin), Götz Bolten (WDR), Kommissar Klaus J. Behrendt und Silvina Buchbauer („Caro Anders“).Derzeit laufen die Dreharbeiten für den Kölner Tatort – hier hat Comedy-Star Max Giermann (r.) die Rolle des TV-Kindershow-Moderators Frank Anders ergattert. Hier am Set mit (v.l.) Jan Kruse (Produzent), Kommissar Dietmar Bär, Isabell Šuba (Regisseurin), Götz Bolten (WDR), Kommissar Klaus J. Behrendt und Silvina Buchbauer („Caro Anders“). Foto: WDR/Bavaria Fiction GmbH/Martin Valentin Menke

Eigentlich kennen wir Comedy-Star Max Giermann, der in Freiburg aufgewachsen ist und seit Anfang des Jahres wieder in der alten Heimat wohnt, aus lustigen TV-Sendungen wie „LOL“ oder „Switch reloaded“. Jetzt spielt er aber in einem ganz anderen Format mit und zwar im Tatort. Genauer beim 95. Fall der Kölner Tatort-Kommissare Max Ballauf (Klaus Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär). In „Alles Anders“ ermitteln sie hinter den Kulissen einer Kinder-TV-Show – Max Giermann ist als Moderator der Show zu sehen.

Das Angebot war für ihn „eine große Überraschung. Ich kriege normalerweise solche dramatischen Stoffe nicht angeboten“, verriet er der Bild-Zeitung. Dabei hat er seine Karriere klassisch mit einer Schauspielausbildung gestartet. Mit der Rolle erfüllt er einen großen Wunsch: „Mein Vater hat immer gesagt, er möchte mich gerne mal im Tatort sehen. Das erfüllt sich jetzt, also freut der sich bestimmt.“

Der letzte Aufzug am Bahnhof ist erneuert

Auf die Stadtbahnbrücke per Aufzug – das ist jetzt an allen Gleisen wieder möglich. Foto: FWB.

In der Nacht auf Montag, 9. Dezember, hat die VAG den fünften und damit letzten Aufzug an der Stadtbahnbrücke am Hauptbahnhof erneuert. In dieser Nacht wurde der Aufzug in den Aufzugschacht gehoben. Für die notwendigen Kranarbeiten wurde die Haltestelle der Omnibuslinie 11 am Hauptbahnhof kurzzeitig verlegt. Die Erneuerung von Aufzügen und Rolltreppen zwischen Stadtbahnbrücke und Hauptbahnhof liegt damit weiter im Zeitplan. Der neue Aufzug 2, der zu den Gleisen 2 und 3 am Hauptbahnhof führt, wird im März 2025 in Betrieb gehen.

Die Modernisierung der mehr als 40 Jahre alten Anlage wird bis zum Sommer 2025 abgeschlossen sein.

Freiburger Weihnachtszirkus Circolo begeistert mit hochkarätigem Programm

Die „Bartigerzz“ lassen lässig und kraftvoll in der Manege ihre Muskeln spielen. foto: cicrcolo/Krafft AngererDie „Bartigerzz“ lassen lässig und kraftvoll in der Manege ihre Muskeln spielen. Foto: Circolo/Krafft Angerer

Eine unvergessliche Show mit rasanten Acts, beeindruckender Akrobatik, Comedy und mitreißender Live-Musik erwartet die Zuschauer vom 20. Dezember bis zum 5. Januar 2025 beim Weihnachtszirkus Circolo auf der Messe Freiburg. Egal, ob auf dem Trampolin, Schleuderbrett oder am „Flying Pole“, die internationalen Artistinnen und Artisten ziehen große und kleine Zirkusfans in ihren Bann. Zu den besten und beliebtesten Clowns der Welt gehört Andrey Jigalov aus Russland. In seiner viel zu weiten gelben Cordhose fliegen dem Lucky Loser mit seiner ausgefeilten Komik und den unwiderstehlichen Grimassen die Herzen des Publikums nur so zu.

Ihr vielseitiges Können und ihre besten Tricks zeigen in diesem Jahr auch die jungen Artisten des Freiburger Kinder- und Jugendcircusses Harlekin. Während das Circolo-Orchester dafür sorgt, dass musikalisch der Funke überspringt, führt Julica Goldschmidt, als Stadionsprecherin des SC Freiburg und Stimme des Radiosenders baden.fm bekannt, charmant durch das Programm.
„Für all diejenigen, die in die zauberhafte Welt des Zirkusses eintauchen möchten, haben wir ein abwechslungsreiches Programm mit spektakulären Darbietungen von Künstlern aus Bulgarien, Frankreich, Kanada, Russland, der Ukraine und Freiburg zusammengestellt“, erzählt Veranstalter Christoph Mack. „Darüber hinaus feiern wir in diesem Jahr eine kleine Premiere. Erstmals kommt unser neues Zelt zum Einsatz, das bis zu 1.700 Zuschauern Platz bietet. Während der Vorstellungen genießt das Publikum künftig mehr Komfort durch bequemere und breitere Sitze“, schwärmt der Zirkusmacher. Gemeinsam mit seiner Frau Adelheid und seiner Schwiegertochter Lin Zhang-Mack beweist er seit Jahren ein sicheres Händchen bei Künstlerauswahl und Konzept des Weihnachtszirkusses Circolo in Freiburg.

Vorstellungen täglich 15 und 19 Uhr auf der Messe Freiburg. Spielfrei am 24. Dezember und am 1. Januar.
Sonderveranstaltungen: Dezember, 18 Uhr, Udo-Jürgens-Abend im Circolo-Zelt, 22. Dezember, 10.30 Uhr, Ökumenischer Gottesdienst im Circolo-Zelt, 31. Dezember, 21 Uhr, Silvestergala.

Tickets unter www.reservix.de, direkt beim Veranstalter unter 07641-9335555 und beim Kartenservice der Badischen Zeitung 0761-4968888 oder www.bz-ticket.de erhältlich.

Maite Kelly kommt mit ihrer „Nur Liebe“-Tour nach Freiburg – Wir verlosen Tickets

Maite Kelly auf der BühneMaite Kelly macht mit ihrer Tour am 15. Februar 2025 Halt in der Sick-Arena. Foto: Karoevents

Mit ihrer neuen Tour „Nur Liebe“ macht Maite Kelly am 15. Februar 2025, 20 Uhr, Halt in der Freiburger Sick-Arena. Mit ihren ehrlichen und berührenden Songs und ihrer mitreißenden Bühnenpräsenz begeistert sie die Fans. Die erfolgreiche Entertainerin verspricht mit „HITS HITS HITS“ die schönste Show des Jahres – eine perfekte Mischung aus ihren größten Klassikern sowie brandneuen Songs. Tickets bei KAROevents unter: 07641 / 96 28 28 40 und www.karoevents.de.

Wo man am Wochenende die Sternschnuppenschwärme über Freiburg beobachten kann

Sternschnuppen

Wer Sternschnuppen sehen möchte, sollte in der kommenden Woche in den Himmel schauen: Die Wahrscheinlichkeit, Sternschnuppenschwärme zu sehen, ist in den nächsten Tagen aufgrund des passierenden Asteroiden Phaeton deutlich erhöht. Rolf Schlichenmaier vom Institut für Sonnenphysik (KIS) in Freiburg erklärt, woher die Sternschnuppen kommen und wann man sie am besten sieht.

Mit Sternschnuppen verknüpft man normalerweise laue Sommernächte Ende Juli und August. Wieso sehen wir auch im Dezember so viele Sternschnuppen?

Rolf Schlichenmaier: Sternschnuppen sieht man immer dann, wenn die Erde Bahnen kreuzt, in denen sich Sternenstaubteile befinden. Das ist im August bei den Perseiden der Fall, sowie im Dezember bei den Geminiden. Der Asteroid Phaeton fliegt mit einer Geschwindigkeit von 110 Kilometern pro Sekunde an der Sonne vorbei und da löst sich Staub – die Erde kreuzt diese Bahn, dadurch sehen wir die Sternschnuppen.

Kann ich beim Beobachten etwas tun, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, Sternschnuppen zu sehen?

Schlichenmaier: Die Sternschnuppen heißen zwar Geminiden weil die Erde in Richtung des Sternbilds der Zwillinge läuft, es bringt aber nichts, deswegen nur in diese Richtung zu sehen. Auch ein Fernglas schränkt das Sichtfeld nur ein. Sternschnuppen können am ganzen Himmel zu sehen sein. Auffällig ist aber, dass der Streifen immer in Richtung des Sternbildes Zwilling zeigt.

Wann kann ich die Sternschnuppen am besten sehen?

Schlichenmaier: Je dunkler der Himmel ist, umso besser. Letztes Jahr hatten wir zum Zeitpunkt der Geminiden Neumond, da waren die Lichtverhältnisse optimal. Dieses Jahr haben wir Vollmond, wenn das Maximum am 14. Dezember erreicht wird, dadurch kann man die Sternschnuppen in der Woche vorher in der Früh so ab 5 Uhr und in der Woche nach dem Vollmond am frühen Abend sehen, weil der Mond dann später aufgeht.

Rolf Schlichenmaier. Foto: privat

Wo sollte man in den Himmel sehen, um die Sternschnuppenschwärme gut zu sehen?

Schlichenmaier: Wichtig ist möglichst wenig Lichtverschmutzung. In der Stadt sieht man Sternschnuppen nicht gut. Man sollte dafür schon auf den Schauinsland hoch fahren, oder irgendwo in den Schwarzwald.

Was kann man noch am Nachthimmel sehen, wenn man auf der Suche nach Sternschnuppen ist?

Schlichenmaier: Wer sich die Zeit nimmt, den Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung zu beobachten, wird dabei auch noch andere interessante Dinge finden, als nur Sternschnuppen. Das Sternbild der Zwillinge zum Beispiel ist mit bloßem Auge gut zu erkennen. Ohne Lichtverschmutzung lässt sich außerdem feststellen, dass einer der Sterne rot und der andere blau ist – denn Sterne haben alle unterschiedliche Farben.

Sieben Tage, Sieben Termine

Veranstaltungstipps aus Freiburg und der Region. Foto: FWB/Pixabay

•• Party: Seit elf Jahren laden die drei Kapitäne Captain Cook, Käptn Hässler & Møve monatlich auf die MS Ahoii, um mit basslästigen Elektro- und Technosounds durch Freiburgs Nebelmeere zu schippern. Elf Jahre Ahoii Club wird am 13. Dezember, ab 23 Uhr, im The Great Räng Teng Teng gefeiert, Tickets an der Abendkasse.


•• Adventskonzert: Das Blechbläserquintett Fanfare Royale lädt am 14. Dezember, 16.30 Uhr, zum Adventskonzert in der Maria-Magdalena-Kirche im Rieselfeld ein. Dafür wurde ein abwechslungsreiches Programm aus festlicher Bläsermusik aus Renaissance, Barock, Romantik ausgewählt. Eintritt frei, Spenden erbeten.


•• Lesung:
Die Bestseller-Autoren Gesine Dornblüth und Thomas Franke beleuchten in „Putins Gift: Russlands Angriff auf Europas Freiheit“, wie Russland vorgeht – nicht nur in den baltischen Staaten, sondern auch in den USA und der EU. Die Lesung findet am 12. Dezember, 19 Uhr, in der Uni Freiburg (KG II, HS 3042) statt. Diese ist öffentlich und kostenfrei. Anmeldung erbeten unter service@freiheit.org.


•• Open Mic Night: Das Carl-Schurz-Haus veranstaltet am 13. Dezember, 19.30 Uhr, erstmals eine Open Mic Night. Alle kreativen Literaten, Dichter, Musiker, Comedians und Performer sind willkommen, um einen gemütlichen Winterabend zu verbringen. Egal, ob sie ihre Kunst präsentieren oder Kreativen aus der Region nur zuhören möchten. Anmeldung unter www.carl-schurz-haus.de.


•• Konzert: Unter dem Motto „Sternstunden“ lädt das Freiburger Akkordeon Orchester zu seinem Konzert ein. Am 12. Dezember, 20 Uhr, in der Kirche St. Lioba in Günterstal und am 15. Dezember, 17 Uhr in der Pauluskirche. Karten über Reservix, VVK-Stellen der BZ und an der Abendkasse; 19/15 Euto, Infos: www.efac.de.


•• Weihnachtskonzert: Die „The Constellation Big Band“ aus Freiburg veranstaltet am 19. Dezember, 20 Uhr, ein Weihnachtskonzert in der Wodan Halle. Unter der Leitung von Ruben Kilchling wird ein breites Repertoire aus allen Bereichen des Jazz mit Swing-Klassiker, Bebop, Latin-Rhythmen, Rock-Klassikern, Jazz-Standards und Pop-Songs gespielt.


•• Konzert: Mit der Camerata Academica Freiburg führt der Freiburger Kammerchor am 16. Dezember, 19 Uhr das Oratorium „Messiah“ von Georg Friedrich Händel in englischer Sprache unter der Leitung von Lukas Grimm im Konzerthaus auf. Infos: www.freiburgerkammerchor.de.

Kinotipp: Mit „Wicked“ kommt das gefeierte Broadway-Musical auf die große Leinwand

Die Hexen Elphaba (Cynthia Erivo) und Glinda (Ariana Grande) verbindet als Studentinnen eine tiefe Freundschaft.Die Hexen Elphaba (Cynthia Erivo) und Glinda (Ariana Grande) verbindet als Studentinnen eine tiefe Freundschaft. Foto: Universal Studios

Es wird zauberhaft: Regisseur Jon M. Chu bringt das gleichnamige Erfolgsmusical vom Broadway als spektakuläres, mitreißendes Kinoereignis auf die große Leinwand. „Wicked“ erzählt die bislang unbekannte Geschichte der Hexen von Oz. Es zeigt sich, dass die Hexe Elphaba gar nicht so böse ist, wie es scheint.

Im Mittelpunkt der Vorgeschichte des „Zauberer von Oz“ stehen zwei junge Frauen: Zum einen Elphaba (Cynthia Erivo, „Harriet – Der Weg in die Freiheit“), die aufgrund ihrer ungewöhnlichen grünen Hautfarbe missverstanden wird und ihre wahren Fähigkeiten erst noch entdecken muss, zum anderen die beliebte, ehrgeizige und privilegierte Glinda (Ariana Grande, „Victorious“), die ihr wahres Ich noch finden muss.
Die beiden treffen sich als Studentinnen an der Universität Glizz im fantastischen Land Oz und schließen eine ungewöhnliche, aber tiefe Freundschaft miteinander. Nach einer Begegnung mit dem wundervollen Zauberer von Oz gelangt ihre Beziehung an einen Wendepunkt, und die Lebenswege der beiden Freundinnen verlaufen höchst unterschiedlich. Glindas unbeirrbarer Wunsch nach Beliebtheit verführt sie zur Macht, während Elphabas Entschlossenheit, sich selbst und den Menschen in ihrer Umgebung treu zu bleiben, unerwartete und schockierende Folgen für ihre Zukunft haben wird. In ihren unglaublichen Abenteuern in Oz müssen schließlich beide ihre Bestimmungen erfüllen: Glinda als die Gute und Elphaba als böse Hexe des Westens.

In weiteren Rollen sind Oscar-Preisträgerin Michelle Yeoh („Everything Everywhere All at Once“) als Madame Akaber, die majestätische Rektorin der Universität Glizz, Jonathan Bailey („Bridgerton“) als schelmischer Prinz Fiyero, Ethan Slater als Manschkin-Student Moq und Jeff Goldblum (Jurassic World: Ein neues Zeitalter“) als legendärer Zauberer von Oz zu sehen. Jon M. Chu („Crazy Rich Asians“) inszenierte das erste Kapitel des Erfolgsmusicals für die große Leinwand – der zweite Teil soll im November 2025 in die Kinos kommen. In den Kinokassen in den USA ist das Musical schon jetzt der Hit – am Eröffnungswochenende hat es mehr als 100 Millionen Dollar eingespielt.

„Das Ampel-Aus ist herrlich“: Kabarettist Florian Schroeder kommt mit seinem „Satirischen Jahresrückblick“ nach Freiburg

US-Wahl, Fußball-EM, Kurioses und Lustiges: Florian Schroeder blickt am 20. Dezember im Paulussaal aufs vergangene Jahr zurück.US-Wahl, Fußball-EM, Kurioses und Lustiges: Florian Schroeder blickt am 20. Dezember im Paulussaal aufs vergangene Jahr zurück. Foto: Frank Eidel

Von der großen Politik bis zu den kleinen Ereignissen des Alltags: Zwölf Monate in zwei Stunden – schnell, lustig, böse und keine Sekunde langweilig. Satiriker Florian Schroeder kommt mit seinem beliebten satirischen Jahresrückblick am 20. Dezember in den Paulussaal. Warum 2024 „Scheiße, aber gut war“ und was er mit seiner ehemaligen Heimat Freiburg verbindet, verrät er im Gespräch mit Saskia Schuh.

Herr Schroeder, was erwartet die Besucher bei Ihrem satirischen Jahresrückblick?

Florian Schroeder: Sie erwartet ein Rückblick auf ein Jahr, das allgemein als schlimmes und tragisches wahrgenommen wurde. Mein Rückblick sorgt dafür, dass wir am Ende des Abends lachenden Auges herausgehen, weil ich so vieles gefunden habe, was lustig und absurd ist, dass man die Tragik für zwei Stunden auch mal vergessen kann.

Dieses Jahr gab es vermutlich jede Menge Steilvorlagen für Ihr Programm?

Schroeder: Absolut. Es gab das Ampel-Aus, das ist natürlich herrlich auf allen Ebenen. Aber auch Ereignisse wie die US-Wahl oder die Fußball-EM, das Buch von Thomas Gottschalk oder die Rückkehr von Stefan Raab, die Vergangenheit holt uns ein mit großen Schritten. Das letzte Jahr könnte die Überschrift tragen: Scheiße, aber gut.

Sie wurden in Lörrach geboren, haben in Freiburg studiert, was verbinden Sie mit Freiburg?

Schroeder: Ich verbinde mit Freiburg einen Teil meiner Jugend, eine wunderschöne Zeit als Zivildienstleistender und Student. Es war für mich der ideale Schritt, als ich aus Lörrach kam, endlich in eine richtige Großstadt – hier fuhr ja sogar eine Straßenbahn. Freiburg hat alles, was man sich wünscht. Sehr viele sympathische Menschen, eine sehr schöne Stadt, sie ist weit genug weg vom Wahnsinn, trotzdem kriegt man noch genug davon mit. Ich bin mit meiner Tour jetzt auch in Lörrach und Winterthur. So habe ich in der Vorweihnachtszeit noch ein paar Tage in der Region.

In der Region haben Sie auch Ihre Laufbahn als Satiriker gestartet?

Schroeder: Genau. Bei einem Auftritt bei Schmidteinander hat alles angefangen. Ich war 14 Jahre alt und wollte unbedingt zum Fernsehen. Der Auftritt hat mir dann ein Praktikum bei Radio FR 1 in Freiburg verschafft. Ich habe mit dem Ensemble ’Heinz!’ in einer Heinz Erhardt Show gespielt, wir haben in Freiburg im Vorderhaus als Fasnachtsscherz angefangen. Danach habe ich mein Soloprogramm gestartet. Alle Fäden laufen also in Freiburg zusammen.

Seit rund 20 Jahren sind Sie mit Bühnenprogrammen auf Tour, bekannt geworden sind Sie durch Parodien von Prominenten, was hat sich verändert?

Schroeder: Die Parodien stehen bei mir nicht mehr im Vordergrund, die Kunstform hat sich aber auch verändert. Als ich 2005 angefangen habe, hat man Witze über die Mundwinkel und die Frisur von Angela Merkel gemacht. Das wäre heute in jeder Hinsicht tabu. Der Anspruch ist größer geworden, heute muss man sich inhaltlich mit den Figuren auseinandersetzen – das ist eine sehr gute Entwicklung. Ich bin über die Jahre viel inhaltlicher geworden. Anfangs wollte ich die Leute einfach nur unterhalten und zum Lachen bringen. Mittlerweile stehen Themen, die mir wichtig sind, im Vordergrund.

TV-Moderator, Autor, Podcaster und Kabarettist – was davon macht Ihnen am meisten Spaß?

Schroeder: Das ist echt schwer zu sagen, weil es so unterschiedliche Formate sind. Ich glaube, ganz ohne Bühne und Auftritte vor Live-Publikum zu leben, wäre schon sehr schwer. Einfach weil es wunderschön ist einen Abend alleine zu gestalten und diesen mit dem Publikum zu erleben. Das ist schon ein großes Geschenk.

Sind Sie nach so langer Zeit noch nervös auf der Bühne?

Schroeder: Nervosität gibt es nicht, aber jeden Abend eine respektvolle Konzentration vor dem Publikum. Man darf das niemals als Routine sehen, das ist der Anfang vom Ende. Ich denke jeden Abend: Cool, es sind so viele Leute gekommen, das sorgt eher für Demut.

In Ihrem Jahresrückblick ziehen Sie ein Resümee für 2024 – was glauben Sie, wo geht es 2025 hin?

Schroeder: Ich bin ein ganz schlechter Vorhersager, aber ich glaube, Donald Trump wird das erste Jahr als US-Präsident auf jeden Fall durchhalten, beim zweiten bin ich noch nicht so sicher. Wir werden eine Große Koalition unter der Führung von Friedrich Merz bekommen, es sei denn, es gelingt Olaf Scholz vor Februar mit Donald Trump Frieden in der Ukraine zu schaffen. Dann wäre Scholz ein deutscher Kanzler von Trumps Gnaden. Aber das ist jetzt wirklich Tarotkarten-Legerei.

Und für Sie persönlich?

Schroeder: Es gibt die neue Bühnenshow „Endlich glücklich“, mit der ich im Mai auch nach Freiburg komme. Es geht um das große Thema Glück, warum wir immer glücklicher werden müssen und warum uns das nicht glücklich macht.

Info: Satiriker Florian Schroeder präsentiert sein Programm „Schluss jetzt! – Der satirische Jahresrückblick“ am 20. Dezember, 19.30 Uhr im Freiburger Paulussaal. Tickets unter https://www.reservix.de/tickets-florian-schroeder-schluss-jetzt-in-freiburg-im-breisgau-paulussaal-am-20-12-2024/e2255668 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.