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Einer großen Story auf der Spur: Die schräge Komödie „Neuigkeiten aus Lappland“

Nina (Oona Airola) ist einer Verschwörung auf der Spur. Foto: Neue Visionen FilmverleihNina (Oona Airola) ist einer Verschwörung auf der Spur. Foto: Neue Visionen Filmverleih

1984 im finnischen Lappland. Die alleinerziehende Mutter Nina (Oona Airola) demoliert aus Versehen das Panoramafenster der „Lappland News“. Der Chef lässt sich von ihr überreden, den Schaden mit selbstgeschriebenen Artikeln wieder auszugleichen. Nina aber glaubt, an einer großen Story dran zu sein. Hat wirklich niemand den ohrenbetäubenden Knall gehört?

Als finnische Verteidigungskräfte anrücken, verdichten sich die Hinweise, dass im Eis eine sowjetische Rakete abgestürzt ist. Nina verwickelt sich in eine absurde Investigativ-Recherche, auf der die Wahrheit nur eine Raketenlänge entfernt ist. Mit einer Armada irrwitziger Figuren erzählt die schräge finnische Komödie von der berührenden wie urkomischen Reise einer Frau zu sich selbst – mit viel 80er-Jahre-Flair.

In dieser Komödie wird das Weihnachtsfest zum Generationenkonflikt

Carole (Noémie Lvovsky) weiß noch nicht, für wie viel Chaos ihre Kinder beim gemeinsamen Weihnachtsfest sorgen werden. Foto: Happy Entertainment

„Frohes Fest – Weihnachten retten wir die Welt“: Es ist Weihnachten in der charmanten Kleinstadt! Bürgermeisterin Carole hilft den Einwohnern, damit die Gemeinde in festlicher Stimmung erstrahlt, während ihr treusorgender Gatte Alain die Feierlichkeiten an Heiligabend zu Hause organisiert. Doch als die Kinder eintreffen, schwinden schon bald alle Hoffnungen auf ein friedliches Weihnachtsfest. Denn alle Familientraditionen werden in Frage gestellt: Der gute Wein ist nur dann akzeptabel, wenn er aus biologischem Anbau stammt, das Licht für den Weihnachtsschmuck muss aus bleiben und Alains geliebte Gänseleberpastete ist tabu…Nicht nur auf der Erde, sondern auch am Familientisch heizt sich das Klima spürbar auf. Außerdem warten alle auf die große Neuigkeit, die die älteste Tochter verkünden soll.

Regisseurin Jeanne Gotesdiener hat ein humorvolles Ensemble zusammengestellt, um den ganz normalen Generationenkonflikt aufs Korn zu nehmen. Besonders zur Weihnachtszeit, wenn die Nerven ohnehin blank liegen, tritt dieser wie unter einem Vergrößerungsglas zutage. Noémie Lvovsky („Camille – Verliebt nochmal!“) und Didier Bourdon („Oh la la“) brillieren als überforderte Eltern, die verzweifelt versuchen, es sowohl ihren Töchtern und deren Partner als auch ihrem Sohn Recht zu machen. In den Rollen der fast erwachsenen Kinder glänzen Christophe Montenez („Die Tanzenden“), Alice Daubelcour („Laeticia“), Jules Sagot („Lichtes Meer“) und Janaina Halloy („Eiskalter Engel“).

Wie entscheide ich mich unter Druck richtig? Freiburger Feuerwehrprofi Christian Emrich gibt in seinem Buch Tipps

Christian Emrich ist seit mehr als 20 Jahren bei der Feuerwehr – in seinem Buch gibt er einen Einblick in seine Arbeit, aber vor allem Tipps, wie man in brenzligen Situationen schnell die richtige Entscheidung trifft. Foto: privat

Wenn er im Einsatz Entscheidungen trifft, muss es schnell gehen: Christian Emrich ist seit mehr als 20 Jahren bei der Feuerwehr und gibt in seinem neuen Buch „Die 8-Minuten-Entscheidungsmethode“ Tipps, die auch funktionieren, wenn es im Alltag brennt. Wie das geht, erklärt der Fachbereichsleiter für Feuerwehr und Rettungsdienst beim Regierungspräsidium Freiburg im Gespräch mit Saskia Schuh.

Herr Emrich, Sie haben ein Buch geschrieben mit Tipps, wie man schnell Entscheidungen unter Druck trifft – und das nicht nur bei der Feuerwehr. Was steckt dahinter?

Christian Emrich: Diese professionellen Methoden wurden innerhalb der Feuerwehr entwickelt, lassen sich aber einfach auf den Alltag oder auch auf ein Unternehmen übertragen. Es geht darum, wenn’s brennt, also beispielsweise auch in einer privaten schwierigen Situation, Ruhe zu bewahren und unter Druck möglichst schnell eine Entscheidung zu treffen. Man darf nicht in Hektik verfallen, sondern muss sich klar machen: worum geht es, was sind meine Ziele und noch wichtiger: was sind meine Nicht-Ziele? Wenn man diese Richtung gesetzt hat, erstellt man einen Zeitstrahl und eine Prognose. Was ist das Schlimmste oder Beste, was passieren kann und was ist der wahrscheinlichste Fall.


Und wenn man sich in einer brenzligen Situation unsicher ist und erstmal zögert?

Emrich: Das Schlimmste, was man machen kann, ist, keine Entscheidung zu treffen. Es gibt auch keine schlechte, man kann sie immer noch verbessern. Dass man das immer wieder hinterfragen muss, ist normal. Bei einem Feuer müssen wir sofort entscheiden: wer übernimmt die Rettung von Personen und wer geht ins Gebäude, um das Feuer zu löschen. Da wissen wir noch nicht, ob dort eine Gas- oder Ölheizung ist. Ich habe nie alle Informationen zur Verfügung, muss mich aber trotzdem jetzt entscheiden. Das gilt auch im wirtschaftlichen oder privaten Sinn, gerade auch in der aktuellen unsicheren Lage. Man kann ewig überlegen, aber davon wird es nicht besser, egal ob es um einen Umzug oder um ein neues Auto geht. Man muss das ganze Aufbereiten, dann kann man gute Entscheidungen treffen. Ein gewisses Grundrisiko gibt es natürlich trotzdem immer.


Warum gerade acht Minuten?

Emrich: Das ist der herausforderndste Fall im Einsatz aus der Sicht einer Leitstelle. Man bekommt den Anruf, beispielsweise, dass ein schwerer Unfall mit vielen Verletzten passiert ist, dann hat man diese Zeit, in der die Einsatzkräfte vor Ort sind und man die erste Rückmeldung bekommt.
Da heißt es dann ’Volle Pulle, ganz gemütlich:’ also voller Fokus und volle Konzentration, klare Maßnahmen, aber ohne Hektik.


Warum haben Sie jetzt ein Buch darüber geschrieben?

Emrich: Um mein Wissen weiterzugeben und durch meinen Wechsel von München zurück in die Heimat nach Freiburg. Der Leser bekommt auch einen Blick hinter die Kulissen bei der Feuerwehr – wie beispielsweise Einsätze ablaufen. In München habe ich Einsätze rund um die Corona-Pandemie oder die Fußball-EM 2024 koordiniert. Feuerwehrleute lernen durch das Buch viel, aber es ist so geschrieben, dass der Laie am meisten damit anfangen kann. Einblicke gibt es aber auch in den Spitzensport: Handballweltmeister Dominik Klein steuert in dem Buch Erfahrungen bei, wenn es darum geht, in wenigen Augenblicken eine Situation zu bewerten oder sich auf Wettkämpfe vorzubereiten.

Buchvorstellung: Rettungsingenieur Christian Emrich stellt sein Buch „Die 8-Minuten-Entscheidungsmethode – Was tun, wenn es richtig brennt“, das er zusammen mit Handballweltmeister Dominik Klein geschrieben hat, am Mittwoch, 13. November, 19.30 Uhr, in der Buchhandlung Rombach in Freiburg vor. Infos unter www.rombach.de.

Feuerwehr rettet zwei Meerschweinchen bei Wohungsbrand in Freiburg

MeerschweinchenSchwein gehabt: Nach einem Küchenbrand im Schillhof konnten zwei Meerschweinchen gerettet werden. Symbolfoto: Pixabay

Feuerwehreinsatz am Donnerstagmorgen im Freiburger Schillhof: Grund war ein Küchenbrand in einer Wohnung im zweiten Geschoss. Der Brand wurde gelöscht, Menschen kamen nicht zu Schaden. Und auch die beiden wuscheligen Haustiere der Eigentümerin hatten Glück im Unglück.

Am Donnerstag gegen 9:29 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 2. Obergeschoss im Schillhof im Freiburger Westen gemeldet. Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Abteilungen Stühlinger und Unterstadt der Rettungsdienst rückten anschließend zum Einsatzort aus.

Vor Ort stellten die Einsatkräfte fest, dass in einer Wohnung im 2. Obergeschoss in der Küche ein Brand ausgebrochen war. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Personen wurden keine verletzt.

Glück im Unglück hatten auch zwei Haustiere: So konnte die Feuerwehr bei dem Einsatz zwei Meerschweinchen aus der Brandwohnung retten und an ihre Eigentümerin übergeben.

Im weiteren Verlauf wurden Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen durchgeführt
und die Einsatzstelle nach Kontrolle mit einer Wärmebildkamera an die Polizei und den Eigentümer
übergeben. Die Wohnung ist aktuell nicht mehr bewohnbar.

Freiburg trauert um Maximilian Heidenreich

Maximilian HeidenreichMaximilian Heidenreich starb im Alter von 57 Jahren. Foto: Patrick Seeger

Der frühere Libero des SC Freiburg, Maximilian Heidenreich, ist tot. Der 57-Jährige war eine tragende Figur in der Hochzeit der „Breisgauer-Brasilianer“ in den 90er Jahren unter Trainer Volker Finke. Er verstarb am Mittwoch nach schwerer Krankheit. Seine Ex-Vereine erinnern sich.

Maximilian Heidenreich erlag demnach einem Krebsleiden, vermeldet die Badische Zeitung. Die letzten Wochen seines Lebens habe er im Kreise seiner Familie in Waldkirch verbracht, gab auch der SC Freiburg am Mittwoch bekannt. „Freiburg trauert um einen großen Fußballer“, heißt es auf der Internetseite des Sport-Club.

Heidenreich absolvierte zwischen 1992 und 1997 insgesamt 173 Pflichtspiele im Dress der Breisgauer. Für keinen anderen Klub lief er in seiner Profikarriere häufiger auf. Unter dem langjährigen SC-Trainer Volker Finke gelang dem SC damals 1993 der Bundesligaaufstieg mit 102 geschossenen Toren, sieben davon erzielte Libero Heidenreich. 1995 folgte die Qualifikation für den Uefa-Cup als Tabellendritter.

Heidenreich, den Finke vom FC Basel an die Dreisam gelotst hat, galt als leichtfüßiger Fußballer, der ein gutes Auge für seine Mitspieler hatte. „Der Spieler Maximilian Heidenreich war seiner Zeit voraus“, schreibt der SC über Heidenreich, der im System Finke eine Rolle zentral vor und hinter den Innenverteidigern einnahm – damals ein Novum.

„Ein begnadeter Fußballer“ und Wirt bei Blau-Weiß Wiehre

Begonnen hatte Heidenreich seine Profikarriere in der 2. Liga bei Hannover 96, später lief er für 1860 München, Eintracht Frankfurt, Basel, Wattenscheid und den VfL Wolfsburg auf. 1999 beendete er seine Spielerkarriere und begann daraufhin eine Trainerlaufbahn im südbadischen Amateurbereich.

Seine erste Trainerstation war der Freiburger FC, der damals noch im Schönbergstadion des SV Blau-Weiß Wiehre beheimatet war, wo Heidenreich zusätzlich als Wirt mit seiner Frau die Vereinsgaststätte Schönbergblick übernahm. „Maxi war ein begnadeter Fußballer, ein toller Gastgeber und ein angenehmer Zeitgenosse, mit dem man gerne Zeit auf der Veranda des Schönbergstadions verbrachte“, erinnert der SV Blau-Weiß Wiehre auf seiner Internetseite und schreibt: „Wenn Spieler spätabends um etwas zu essen baten, zögerte Maxi nicht, nach Küchenschluss seine eigenen Kochkünste unter Beweis zu stellen.“

Beim FFC begann Heidenreich zunächst als Jugendtrainer und ab 2001 als Cheftrainer des Ersten Mannschaft. Auch Vorstand, Präsidium und Ältestenrat des FFC würdigten Heidenreich als „der Trainer mit der längsten, durchgängigen Amtszeit in der Geschichte des FFC“, ein Rekord, den später erst Ralf Eckert überbieten sollte.

Auf seine Zeit beim FFC folgten für Heidenreich Trainerstationen für den SV Weil und den FC Denzlingen. Zwischenzeitlich schnürte er immer wieder für die Traditionsmannschaft des SC die Kickschuhe.

VW und der Wochenbericht verlosen Tickets für Deutschland gegen Bosnien-Herzegowina

Volkswagen und der Freiburger Wochenbericht verlosen Tickets für das Länderspiel am 16. November in Freiburg.Volkswagen und der Freiburger Wochenbericht verlosen Tickets für das Länderspiel am 16. November in Freiburg. Foto: VW

Am 16. November ist es soweit: Deutschland trifft in Freiburg erneut auf Bosnien-Herzegowina. Nach dem spannenden Hinspiel in Sarajevo verspricht auch das Rückspiel jede Menge Action. Und das Beste: Sie können live dabei sein!

Gemeinsam mit Volkswagen verlosen wir 3 x 2 Tickets für dieses spannende und elektrisierende Match. Nutzen Sie jetzt Ihre Chance auf einen unvergesslichen Fußballabend.

Volkswagen We drive Football Logo

Rufen Sie dafür unter 01 37/ 9 37 95 95 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an und nennen das Stichwort „Volkswagen“. Das Gewinnspiel ist ab sofort bis einschließlich Sonntag, 10. November, 24 Uhr freigeschaltet. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern.

Teilnahmeberechtigt ist jede Person mit Wohnsitz in Deutschland. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten voraussetzt, falls Sie unter 18 Jahre alt sind. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Freiburger Band „Zweierpasch“ als Showact beim „Silbernen Lorbeerblatt“

Schnappschuss mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier: die Zwillingsmusiker Till und Felix Neumann und ihre Band „Zweierpasch“ foto: panoramique pixSchnappschuss mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier: die Zwillingsmusiker Till und Felix Neumann und ihre Band „Zweierpasch“ Foto: Panoramique Pix

Die Freiburger Band Zweierpasch sorgte bei der großen Preisverleihung an die deutschen Sport-Helden für den passenden Sound. Am Montag zeichnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Medaillengewinner der Olympischen Spiele, der Paralympischen Spiele und der Deaflympischen Winterspiele 2024 mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus. Dabei waren unter anderem die Frauen Fußballnationalmannschaft mit Alexandra Popp, Jule Brand, Merle Frohms und weiteren Spielerinnen, Moderator Johannes B. Kerner und Innenministerin Nancy Faeser.

Auch ein Erinnerungsfoto mit der Frauenfußball-Nationalmannschaft durfte nicht fehlen. Foto: Panoramique Pix

Gefeiert wurde im Hotel Estrel in Berlin. „Eine riesen Ehre, für so viele Spitzensportler Musik zu machen zu diesem Anlass. Gänsehaut pur“, berichten die Zwillingsmusiker Till und Felix Neumann, die mit sechsköpfiger Band und Gastsängerin Chiiara aus Berlin aufgelaufen sind. Gespielt haben sie die Songs „Ca va Rouler“, „Grenzgänger“, „Two To Tango“ sowie die deutsche Nationalhymne.

Kinotipp: „The Rock“ muss Weihnachten retten

Schöne Bescherung: Santa wurde entführt und der Sicherheitschef des Nordpols (Dwayne Johnson) soll ihn finden.Schöne Bescherung: Santa wurde entführt und der Sicherheitschef des Nordpols (Dwayne Johnson) soll ihn finden. Foto: Warner Bros.

Die Actionkomödie „Red One – Alarmstufe Weihnachten“

Weihnachten ist in Gefahr, denn der Weihnachtsmann wurde entführt. Das ruft Dwayne „The Rock“ Johnson auf den Plan. Denn nur er – als Sicherheitschef des Nordpols – kann das Fest noch retten. Dass die actionreiche Komödie voller Adrenalin und Charme im wahrsten Sinne des Wortes eine schöne Bescherung wird, dafür sorgt eine Reihe weiterer Megastars – darunter Chris Evans.

Ausgerechnet in der heißen Vorweihnachtszeit verschwindet der Weihnachtsmann (Oscar-Gewinner J.K. Simmons, „Whiplash“) – Codename: Red One – spurlos. Schnell wird klar, dass er von einem Bösewicht gekidnappt wurde. Callum Drift (Dwayne Johnson, „Fast & Furious“-Reihe), der Sicherheitschef des Nordpols, muss ihn schnellstens finden und befreien. Doch es gibt ein Problem: dafür muss er sich wohl oder übel mit dem berüchtigtsten Kopfgeldjäger der Welt (Chris Evans, „Marvel’s The Avengers“) zusammentun. Die beiden begeben sich auf eine actiongeladene Mission rund um die Welt, um das Weihnachtsfest zu retten.

In weiteren Rollen sind unter anderem Lucy Liu („3 Engel für Charlie“), Kiernan Shipka („Twisters“), Bonnie Hunt („Im Dutzend billiger“), Kristofer Hivju („Game of Thrones“), Nick Kroll („Big Mouth“) und Wesley Kimmel („The Mandalorian“) zu sehen. Jake Kasdan („Jumanji“-Filme) führte Regie nach einem Drehbuch von Chris Morgan („Fast & Furious“-Franchise).

Zwölf Kunstturnpaare sorgen für ein Fest des Turnens in Freiburg

Turnen in FreiburgBeste Stimmung inklusive Nebelmaschine zum Auftakt des Karl-Wettach-Mixed-Wettkampf. Foto: Clemens Wiedenmann

Am Samstag, den 2. November 2024, verwandelte sich die Staudinger Halle in Freiburg in ein sportliches Highlight, als der PTSV Jahn Freiburg den internationalen Karl Wettach Mixed Wettkampf ausrichtete. Unter der Leitung von Organisator Bernd Seifried versammelten sich zwölf talentierte Turnpaare, um in einem spannenden Wettkampf ihr Können unter Beweis zu stellen.

Hochkarätiges Teilnehmerfeld

Das Event präsentierte ein hochkarätiges Teilnehmerfeld, darunter auch Carlo Hörr (TSV Schmiden), einen Teilnehmer der Weltmeisterschaften 2021. Der Wettkampf begann mit einer beeindruckenden Vorstellung der Teams, die von einer Nebelmaschine begleitet wurde, was der Atmosphäre einen besonderen Flair verlieh. Besonders erfreulich war die Teilnahme eines Teams aus der Partnerstadt Besançon, mit einer schönen Übung am Pauschenpferd von Cléo Caschili (Besançon Gym La Saint-Claude).

Am Pauschenpferd überzeugte Cléo Caschili aus Freiburgs Partnerstadt Besançon. Foto: Clemens Wiedenmann / PTSV Jahn Freiburg

Beeindruckende Leistungen

Die Zuschauer konnten sich auf zahlreiche Höhepunkte freuen. Carlo Hörr überzeugte mit seiner Ringe-Übung, die einen außergewöhnlichen Abgang – einen Doppelsalto vorwärts gebückt – beinhaltete. Weitere beeindruckende Darbietungen kamen von Arne Halbisch (TSV Baltmannsweiler), der einen Kasamatsu mit 1 1/2 Schrauben sprang und einen Doppelsalto gestreckt am Boden zeigte. Er trat gemeinsam mit seiner Schwester Merle (TS NeckarGym Nürtingen) an, während sein Bruder Manuel verletzungsbedingt fehlte. Respekt gebührt auch dem jüngsten Team des Wettkampfs, bestehend aus Stefanie Sauter (TG Schömberg) und Luc Waltersbacher (TV Huchenfeld), die mit ihrer Leistung beeindruckten.

Unter den Frauen stachen Sabine Storz (PTSV Jahn Freiburg) mit einem schönen Tsukahara gebückt, sowie Sina Tittel (Turnschule NeckarGym) mit einer tollen Barrenübung, hervor. Das Team des PTSV, Lilly Schwarz und Peter Zschocke, das bereits im letzten Jahr erfolgreich zusammen angetreten war, zeigte ebenfalls beeindruckende Leistungen, insbesondere glänzte Lilly mit ihrer Beweglichkeit am Balken.

Ein besonderes Highlight des Tages waren die Show-Einlagen der jungen Nachwuchsturner, sowie der erwachsenen Turner, des PTSV, die das Publikum mit ihrem Können und ihrer Kreativität begeisterten. Kilian Krapp (TV Sonthofen) sorgte mit einer humorvollen Kürübung am Schwebebalken für Lacher und Applaus.

Feierliche Siegerehrung und ausgelassene Stimmung

Die Siegerehrung fand direkt im Anschluss an das Showturnen statt, wobei die Preise feierlich von VIP-Gästen überreicht wurden. Die Gewinner des Wettbewerbs waren Kristina Rauch (TV Muggensturm) und Kilian Krapp, gefolgt von Nele Rüping (VfL Kirchheim unter Teck) und Carlo Hörr auf dem zweiten Platz sowie Timea Flaig (SSV Ulm) und Marcus Bay (VfL Kirchheim unter Teck) auf dem dritten. Den Preis für die höchste Wertung des Tages bei den Frauen gewann Kristina Rauch mit einer grandiosen Balkenübung, bei den Männern turnte Arne Halbisch am Boden die höchste Wertung.

Trotz weniger Zuschauer als im Vorjahr, bedingt durch das lange Wochenende und die Ferien, war die Stimmung großartig. Das Publikum klatschte begeistert mit Klatschpappen und sorgte für eine lebhafte Atmosphäre. Die Kampfrichter arbeiteten gewissenhaft und fair, was zu einem kurzweiligen Wettkampf beitrug.

Ein gelungener Wettkampf

Bernd Seifried, der Organisator des Events, resümierte: „Eine sehr beeindruckende Veranstaltung haben wir da zusammen auf die Beine gestellt!“, sagte Seifried, der auch ein großes Dankeschön an alle Helfer richtete, die die Veranstaltung ermöglichten. Viele Teilnehmer sagten bereits ihr Kommen für das nächste Jahr zu.

Zwölf Turnpaare traten in der Staudinger Halle gegeneinander an. Foto: Clemens Wiedenmann / PTSV Jahn Freiburg

In „Niko – Reise zu den Polarlichtern“ will das Rentier den Weihnachtsschlitten ziehen

Dieses Mal will sich Niko seinen größten Traum erfüllen und – an der Seite von seinem Vater Prancer – Mitglied der Fliegenden Truppe des Weihnachtsmanns werden.Dieses Mal will sich Niko seinen größten Traum erfüllen und – an der Seite von seinem Vater Prancer – Mitglied der Fliegenden Truppe des Weihnachtsmanns werden. Foto: Leonine Filmverleih

Die erfolgreiche Kinofilmreihe um das fliegende Rentier wird fortgesetzt: Dieses Mal will sich Niko seinen größten Traum erfüllen und – an der Seite von seinem Vater Prancer – Mitglied der Fliegenden Truppe des Weihnachtsmanns werden.

Doch plötzlich taucht das Rentiermädchen Stella auf und macht Niko seinen Platz streitig und dann wird am Tag vor Weihnachten auch noch der Schlitten gestohlen. Für Niko und die Fliegende Truppe ist dies eine Katastrophe, denn Weihnachten droht auszufallen … Niko nimmt sofort die Verfolgung auf, an seiner Seite sind dabei natürlich seine treuen Freunde Flughörnchen Julius und Wiesel Wilma. Die Abenteuer-Reise zu den Polarlichtern beginnt.