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In der Satire „Veni Vidi Vici“ jagt ein Superreicher Menschen zum Spaß

Amon Maynard (Laurence Rupp) und seine Frau Viktoria (Ursina Ladi) glauben, dass sie sich alles erlauben können.Amon Maynard (Laurence Rupp) und seine Frau Viktoria (Ursina Ladi) glauben, dass sie sich alles erlauben können. Foto: Grandfilm

In diesem Film sind Tatortreiniger mehr als einmal gefragt: Denn Patriarch Amon Maynard (Laurence Rupp) würde keinem Tier etwas zuleide tun, Menschen allerdings schon. Und so jagt dieser amoralische Superreiche beliebige Personen in einem Spiel auf Leben und Tod. Für seine Work-Life-Balance. Er ist sich sicher, straffrei alles tun zu können, was er will. Seine Frau Viktoria (Ursina Ladi) verleiht mit ihrem Beruf als Anwältin der Erniedrigten der Familie eine positive Außenwirkung.

In ihrer Satire zeigen Daniel Hoesl und Julia Niemann: Grausamkeit ist Lustgewinn aus dem Leiden der Anderen. Der Film ist eine Anklage von Dekadenz und Whitewashing, aber auch ein Spiel mit der Lust am Verbotenen.