Der SC Freiburg hat seine Viertelfinale-Premiere in der Europa League mit einem verdienten Sieg gekrönt. Die Tore beim 3:0 (2:0) gegen Celta Vigo erzielten Vincenzo Grifo, Niklas Beste und Matthias Ginter.
Gegen die als auswärtsstark geltenden Galizier gab sich der Sport-Club von Anfang an keine Blöße. Vor 32.600 Zuschauern im Europa–Park Stadion schnürte Freiburg die Gäste mit viel Offensivdruck früh ein. Vincenzo Grifo brachte den SC dann durch einen schönen Schlenzer von der Strafraumkante in Führung (10. Minute).
Das griffige Spiel der Hausherren ließ danach zwar etwas nach, doch Freiburg ließ defensiv nie wirklich etwas anbrennen. Das 2:0 in der 32. Minute war die Folge: Igor Matanovic legte am Fünfmeterraum quer auf Niklas Beste, der ins Tor traf. Kurz darauf war Manzambi im Pech: seinem Schuss war das Aluminium im Weg (34.). Mit einer verdienten 2:0-Führung ging es in die Pause.
Im zweiten Durchgang blieb die Schuster-Elf weiter gefährlich. Der SC, der sich äußerst zweikampfstark präsentierte, bot den Gästen aus Spanien kaum Raum zur Entfaltung. Yuito hatte in der 63. Minute das 3:0 auf dem Fuß, wurde aber kurz vor dem Torschuss fair vom Ball getrennt.
In der 78. Minute fiel das 3:0 dann doch: Bei einer Ecke von Niklas Beste war Matthias Ginter zur Stelle und überwand Gäste-Torwart Ionut Radu dank eines platzierten Kopfballs. In der 88. Minute setzte auch noch der eingewechselte Lucas Höler einen Schuss an den Pfosten des Gästetores.
Der deutliche Sieg bedeutet für den SC eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel am 16. April (18.45 Uhr) bei Celta Vigo. „Es ist ein erster Schritt, nicht mehr und nicht weniger“, warnte Freiburgs Cheftrainer Julian Schuster dennoch.


Freiburger Jubel auf europäisch: Das Tor zum 3:0-Endstand erzielte Matthias Ginter. Foto: Detlef Berger