Beim Versand der Briefwahlunterlagen zur Oberbürgermeisterwahl 2026 in Freiburg ist ein Fehler passiert. Statt gelber Umschläge kamen weiße zum Einsatz. Was das für Wähler bedeutet, erklärt das Wahlamt.
Beim Versand der ersten Briefwahlunterlagen zur Oberbürgermeisterwahl am 26. April sind versehentlich weiße statt der vorgesehenen gelben Stimmzettelumschläge verschickt worden. Das teilt das Wahlamt der Stadt Freiburg am Freitag in einer Pressemitteilung mit. Stimmabgaben mit den irrtümlich verschickten weißen Umschlägen seien dennoch gültig, so das Wahlamt.
Der Versand der Briefwahlunterlagen habe am Dienstag nach Ostern begonnen. Beim Versand der ersten Charge sei der Fehler aufgetreten. Ab sofort würden die Unterlagen wieder mit gelben Umschlägen verschickt. Wählerinnen und Wähler, die bereits einen weißen Umschlag erhalten haben, müssten nichts unternehmen, da ihre Stimmabgabe gültig ist. Das Wahlamt teilt mit, dass bei der Auszählung die Wahlbriefe so auf die Briefwahlvorstände verteilt werden, dass das Wahlgeheimnis bei allen Stimmabgaben sicher gewährleistet ist.
Nicht der erste Fehler
Schon bei der letzten OB-Wahl in Freiburg im Jahr 2018 kam es beim Versand der Briefwahl-Unterlagen zu einem Fehler. Damals wurden rund 2.800 Briefwahl-Unterlagen von insgesamt 28.000 nicht zugestellt. Grund dafür war eine Panne bei der Deutschen Post und in einem Rechenzentrum in Karlsuhe. Ein Grund zur rechtlichen Anfechtung des Wahlergebnisses habe deswegen aber nicht bestanden, sagte damals ein Sprecher der Stadt Freiburg.
Info: Für Rückfragen steht die Hotline des Wahlamtes der Stadt Freiburg montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0761/201-5757 zur Verfügung. Das Briefwahlbüro in der Berliner Allee 1 ist montags, mittwochs und donnerstags von 8.30 bis 15 Uhr sowie dienstags und freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Alternativ ist das Wahlamt per E-Mail unter briefwahl@freiburg.de erreichbar.

