Besondere Location: Die stillgelegten Produktionsstätten der Brauerei
werden zum Konzertsaal. Foto: Mehrklang
Ein einzigartiges Konzerterlebnis bietet der Verein „Mehrklang – Gesellschaft für neue Musik Freiburg“. Am 25. Mai (17/18.30/20 Uhr) lädt dieser zu „Klangtouren unterirdisch“ ein. Und das in einer einzigartigen Location – in den stillgelegten Produktionsstätten der Brauerei Ganter tief unter der Erde. „Das ist für ein Publikum gedacht, das Lust hat, etwas anderes zu sehen und zu erleben. Man kommt auf das Gantergelände und im Sudhaus startet die Klang-Tour, dann gehen wir in die Kellerräume der Brauerei. In die beeindruckenden Gewölbe kommt man normalerweise gar nicht rein, wir sind auch die einzigen, die dort unten etwas veranstalten dürfen, weil uns eine sehr enge Kooperation mit der Brauerei Ganter verbindet“, erklärt „Mehrklang“-Geschäftsführerin Beate Rieker.
Die Veranstaltung findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt: „die Leute sind echt immer geflasht, dass es sowas gibt in der Stadt – es bietet auch ein bisschen Lost-Place-Feeling. Die Industrieräume werden von uns bespielt und auch illuminiert, das heißt man taucht da wirklich ein in eine neue Welt ein“. Das Ganze ist kein klassisches Konzertformat, die Teilnehmer werden „in unbekannte Räume geführt und hören teilweise auch Musik, die sie vielleicht noch nie gehört haben, weil wir ja auch zeitgenössische Musik spielen“, so Beate Rieker.
Die spannende musikalische Reise durch unterirdische Räume endet im geselligen Austausch an der Open-Air-Bar. Tickets für 18/9 Euro beim BZ-Kartenservice und unter www.reservixx.de und an der Abendkasse.
Das Programm:
Sudhaus: Maischegärung (2025), Prof. Bernhard Wulff, Freiburger Schlagzeugensemble.
Beim Marktfest gibt es vor dem Historischen Kaufhaus ein Show-Kochen mit dem bekannten Freiburger Koch Ben Kindler. Foto: Baschi Bender
Am Samstag, 24. Mai veranstalten die Beschicker des Münstermarkts Freiburg wieder das Marktfest auf dem Freiburger Münsterplatz. Rund zwanzig Münstermarkt-Stände werden vertreten sein, die über ihr normales Angebot hinaus auch Getränke und Speisen anbieten. Der Eintritt ist kostenfrei. Das Marktfest findet in der Zeit von 14 bis 21 Uhr auf der Südseite des Münsterplatzes sowie im Hof des Historischen Kaufhaus Freiburg statt.
Freiburger sowie Gäste der Stadt haben an diesem Nachmittag die Gelegenheit, auf dem Marktfest einzukaufen oder in entspannter Atmosphäre an Bierzeltgarnituren das Imbissangebot der Beschicker zu genießen. Ab 14 Uhr findet vor dem Historischen Kaufhaus ein Show-Kochen mit dem bekannten Freiburger Koch Ben Kindler statt, bei dem auch probiert werden kann. Für die Unterhaltung der kleinen und großen Besucher gibt es ein Kinderkarussell sowie ein musikalisches Rahmenprogramm.
Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) hat die Initiative der Beschicker, auch in diesem Frühjahr wieder ein Fest zu veranstalten, gerne aufgegriffen und unterstützt bei der Organisation und Umsetzung.
Cate Blanchett als deutsche Bundeskanzlerin.
Foto: Plaion Pictures
Mit Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett als deutscher Bundeskanzlerin: Die Regierungschefs der bedeutendsten Industriestaaten der westlichen Welt kommen aus Anlass einer globalen Krise in Dankerode zusammen. Zwischen Blitzlicht-Gewitter und teurem Wein sollen sie eine gemeinsame Erklärung formulieren. Doch als die Nacht hereinbricht, stellen die Volksvertreter fest, dass sie von ihren Bediensteten allein gelassen wurden. Mit Teamgeist müssen sie Hindernisse überwinden, die sich jeglicher Diplomatie entziehen.
Das Regie-Trio Guy Maddin, Evan Johnson und Galen Johnson vereint eine scharfsinnige Politsatire, schrägen Humor und die Apokalypse. Eine wilde Reise, die das hochkarätige Ensemble um Cate Blanchett („Tár“), Alicia Vikander („Ex Machina“) und Charles Dance („Game of Thrones“) mit viel Spielfreude antritt.
Bei den Ermittlungen von Agent George Woodhouse (Michael Fassbender) gerät seine eigene Frau Kathryn (Cate Blanchett) ins Visier – welches
Geheimnis verbirgt sie? Foto: Focus Features
Oscarpreisträger Steven Soderbergh entführt das Publikum in die packende Welt der Spionage. Im Mittelpunkt stehen die Geheimagenten George Woodhouse (Michael Fassbender) und seine Frau Kathryn (Cate Blanchett). Als Kathryn des Verrats verdächtigt wird, muss George sich entscheiden, wem seine wahre Loyalität gilt.
George Woodhouse (Michael Fassbender, „Shame“) ist ein britischer Elite-Agent. Eines Tages erhält er den höchst brisanten Auftrag, einen Verräter in den eigenen Reihen aufzuspüren, bevor dieser einen verheerenden Computervirus in Umlauf bringen kann. Man übergibt George eine Liste mit fünf verdächtigen Personen: Vier davon sind Freunde und Kollegen – die fünfte ist seine eigene Ehefrau Kathryn St. Jean (Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett, „Aviator“), die selbst zu den mächtigsten und vertrauenswürdigsten Mitarbeiterinnen der Organisation zählt.
Auf einer Spur aus immer neuen Lügen und Geheimnissen kommt George seinem Ziel Stück für Stück näher – und mit jeder neuen Enthüllung scheint Kathryn weiter ins Visier zu geraten. Je näher er der scheinbar unvermeidlichen Wahrheit kommt, desto mehr muss er sich fragen, auf welcher Seite er steht – auf der seiner Frau oder der seines Landes.
„Black Bag – Doppeltes Spiel“ ist ein raffinierter Spionagethriller, der durch seine kunstvolle Inszenierung und nervenzerreißende Spannung besticht. Die fesselnde Geschichte um Leidenschaft, Täuschung und Verrat verleiht dem klassischen Genre eine faszinierende neue Dimension. An der Seite von Fassbender und Blanchett standen weitere Stars vor der Kamera, darunter Regé-Jean Page („Bridgerton“), Marisa Abela („Industry“), Naomie Harris („Moonlight“), Tom Burke („The Souvenir“) und Pierce Brosnan („Die Thomas Crown Affäre“). Regie führte Steven Soderbergh („Traffic – Macht des Kartells“) nach einem Drehbuch von David Koepp („Jurassic Park“).
Holstein Kiel empfängt den SC Freiburg (im Bild Freiburgs Merlin Röhl beim Hinspiel im Januar). Foto: Detlef Berger
Freiburg kämpft am Samstag in Kiel um die Qualifikation für das internationale Geschäft. Für die Gastgeber aus dem hohen Norden steht dagegen der Klassenerhalt auf dem Spiel. Das sagt der Kieler Trainer vor der Begegnung mit Freiburg.
Der SC Freiburg steht am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Holstein Kiel vor einem Spiel mit richtungsweisendem Charakter. Mit einem Sieg in Norddeutschland könnten die Breisgauer einen großen Schritt Richtung Europapokal machen. Sogar die erstmalige Champions-League-Qualifikation wäre für das Team von Julian Schuster schon am Samstag möglich – nämlich wenn Freiburg gewinnt, und gleichzeitig Dortmund gegen Leverkusen und Leipzig in Bremen leer ausgehen. Ein historischer Erfolg für den SC wäre also möglich.
Ist Kiels Torjäger Shuto Machino wieder einsatzfähig?
Doch auch die Gastgeber im Holstein-Stadion kämpfen mit aller Kraft um ihr Ziel: den vorzeitigen Abstieg zu verhindern und sich die Chance auf den Relegationsplatz zu erhalten. Zwei Spiele in Folge konnte der Aufsteiger zuletzt in der Bundesliga gewinnen. Holstein-Trainer Marcel Rapp äußerte sich nun in der Pressekonferenz vor dem Spiel und blickt dem Duell mit dem Tabellenvierten aus dem Breisgau kämpferisch entgegen: „Für uns ist es ein Spiel, bei dem wir total Bock haben, zu gewinnen. Wir haben einen guten Lauf, wir haben die Chance auf einen Relegationsplatz. Das hat uns keiner zugetraut am Anfang der Saison. Jetzt sind wir mittendrin und haben realistische Chancen. Das gibt uns Zuversicht.“ Von Druck, so Rapp, nehme er gar nichts wahr.
Personell setzt Rapp noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Kiels Toptorjäger Shuto Machino (11 Tore). Er war beim 3:1-Sieg in Augsburg mit einer Sprungsgelenksverletzung ausgewechselt worden. „Er hat ja keine strukturelle Verletzung, trotzdem ist es eine Verletzung. Da muss man einfach schauen, wie er das verkraftet hat.“ Am Dienstag konnte der Japaner aber wieder die ersten Runden laufen. Definitiv fehlen wird Kiels Mittelfeldmotor Nicolai Remberg, der wegen ein Gelbsperre pausieren muss.
Kein Team foult weniger als Freiburg – das sagt Kiels Trainer dazu
Dass mit dem SC Freiburg ein taktisch disziplinierter und defensivstarker Gegner anreist, unterstreicht Rapp in seiner Analyse: „Freiburg ist eine Mannschaft, die sehr gut verteidigt, die sehr diszipliniert ist und die sehr fleißig ist.“ Das die Breisgauer die Mannschaft mit den wenigsten Fouls (270) in der Bundesliga sind, überrascht den Kieler Coach dagegen – und hat dafür auch eine Erklärung: „Vielleicht müssen sie gar nicht so viel foulen, weil sie immer schon da stehen, wo sie stehen müssen und man denkt ‚Wo kommt der jetzt wieder her?‘ Es ist eine sehr laufstarke Mannschaft. Sie machen viele kleine Dinge richtig gut. Das zeichnet sie aus“, sagt der gebürtige Pforzheimer.
Trotz des Respekts vor Freiburg glaubt Rapp an die Chance seiner Mannschaft – auch mit Blick auf die Unterstützung von den Rängen: „Wir wissen, was da für eine gute Mannschaft auf uns zukommt. Wir wissen, dass wir alles in die Waagschale werfen müssen und dass wir zusammen mit der Unterstützung der Fans eine gute Leistung bringen müssen, damit wir eine Chance haben, zu punkten.“
„Die Jungs sind angezündet“
Die Aussicht, dass für seine Mannschaft schon am Samstag der Abstieg feststehen könnte, spielt in Rapps Überlegungen keine Rolle. „Ich finde, dass wir nur etwas gewinnen können. Wenn wir absteigen sollten, ist es doch für die meisten das Normalste der Welt. Der Unterschied zu vielen anderen ist, dass wir das mit Freude angehen und nicht mit Angst. Ich glaube, das ist ein Faustpfand“, so Rapp, der seine Mannschaft auf die Partie „ganz nüchtern“ vorbereiten wolle und der über seine Spieler sagt: „Die Jungs sind angezündet.“
Stühlinger Kirchplatz: Voraussichtlich noch vor der Sommerpause soll die neue Messerverbotszone in Kraft treten. Foto: Joers
Weil Messer-Kriminalität auch in Freiburg ein großes Problem ist, richtet die Stadtverwaltung nun eine Waffen- und Messerverbotszone für den Stühlinger Kirchplatz ein. Wer dagegen verstößt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.
Allein im 2024 kam es auf dem Stühlinger Kirchplatz zu insgesamt elf Messerangriffen und 19 weiteren Taten, bei denen ein Messer im Spiel war. Der Platz, der bei Familien und Studenten sehr beliebt ist und auf dem ein gut besuchter Wochenmarkt stattfindet, hat seit Längerem ein Kriminalitätsproblem. Personen aus dem Drogenmilieu halten sich hier auf und als ein städtischer Kriminalitätsschwerpunkt ist der Platz regelmäßig Ort polizeilicher Einsätze. Darauf reagiert nun das Freiburger Rathaus: Die Stadt erlässt eine Waffen- und Messerverbotszone für den Stühlinger Kirchplatz, „in enger Abstimmung mit der Polizei“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Die geplante Waffen- und Messerverbotszone umfasst den gesamten Park, die zum Platz hin offenen Schulhöfe sowie den offenen Bereich und um die Herz-Jesu-Kirche. Das Verbot gilt zeitlich unbeschränkt. „Wer mit dem Taschenmesser seinen Apfel schneidet und picknickt, hat weiterhin nichts zu befürchten. Ausnahmen gelten auch für Marktbeschicker oder den Sicherheitsdienst der Kirche“, erläutert Ordnungsürgermeister Stefan Breiter (CDU) weiter. „Verboten wird jedoch das Führen von Messern, also ein Messer bei sich zu tragen, das in weniger als drei Handgriffen einsatzbereit ist. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis maximal 10.000 Euro“, so Breiter. Für die Kontrollen ist die Landespolizei zuständig.
Bereits seit 2007 können Kommunen Waffen- und Messerverbotszonen einrichten, wenn sie eine entsprechende Verordnung erlassen. Dies kann durch den Oberbürgermeister ohne vorherigen Beschluss des Gemeinderates angeordnet werden. In Baden-Württemberg haben Stuttgart, Mannheim, Heidelberg, Ulm und Heilbronn – teilweise bereits seit längerem – vergleichbare Verbotszonen eingerichtet.
„Jedes beschlagnahmte Messer bedeutet ein Mehr an Sicherheit, nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten“, sagt Freiburgs Polizeipräsident Franz Semling. Die Landesregierung will in den kommenden Wochen eine überarbeitete Gesetzesverordnung zu Waffenverbotszonen vorlegen. Sobald diese in Kraft tritt, soll die städtische Verordnung von Oberbürgermeister Martin Horn unterschrieben werden, so dass die neue Verbotszone voraussichtlich noch vor dem Sommerpause in Kraft tritt.
„Wir wollen Kriminalität eindämmen und der erschreckenden Entwicklung hin zu mehr Gewalt mit Messern etwas entgegensetzen. Wir schaffen die Grundlage dafür, dass die Polizei noch wirksamer kontrollieren kann und sich alle Menschen auf dem Platz sicherer fühlen“, so Freiburgs Oberbürgermeister Horn.
Sophie Nachtigall wechselt an die Dreisam zum SC Freiburg. Foto: SCF
Sophie Nachtigall von Eintracht Frankfurt wechselt zum SC Freiburg. Die U23-Nationalspielerin schließt sich zur neuen Saison den Erstligafußballerinnen des Sport-Club an.
Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat Sophie Nachtigall von Eintracht Frankfurt verpflichtet. Die 21-jährige Mittelfeldspielerin steht seit drei Jahren beim hessischen Ligakonkurrenten unter Vertrag und spielte von 2018 bis 2022 für den Hamburger SV. Ihr Bundesligadebüt feierte sie im Dezember 2023 im Dreisamstadion, beim 4:0-Sieg der Eintracht gegen den SC.
„Wir haben Sophie schon länger im Blick und sind sehr glücklich, dass wir nun die Chance haben, gemeinsam mit ihr an ihrer spannenden Entwicklung weiterzuarbeiten“, sagt Birgit Bauer-Schick, SC-Bereichsleiterin für den Frauen- und Mädchenfußball über die Neuverpflichtung. Nachtigall sei eine „junge, sehr talentierte Mittelfeldspielerin, die viele Positionen einnehmen“ könne.
Die gebürtige Hamburgerin kommt auf 27 Einsätze für Frankfurts zweite Mannschaft in der 2. Bundesliga sowie neun Partien im DFB-Pokal und in der Bundesliga. „Ich habe mich für den Sport-Club entschieden, weil ich hier die besten Voraussetzungen sehe, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen“, sagt Nachtigall.
In der laufenden Saison sind die SC-Fußballerinnen noch einmal gefordert: Der letzte Bundesliga-Spieltag am kommenden Sonntag beschert der Mannschaft von Trainerin Theresa Merk ein Heimspiel gegen Werder Bremen. Anstoß im Dreisamstadion ist um 14 Uhr. Rund um die Partie werden zahlreiche Spielerinnen verabschiedet, darunter auch Trainerin Merk.
Die künstliche Surfwelle zwischen XXXLutz-Möbelhaus und der Messe Freiburg ist die einzige Anlage ihrer Art in Baden-Württemberg. Foto: Joers
Ein Parkplatz beim XXXLutz-Möbelhaus in Freiburg ist neuerdings ein Hotspot für die hiesige Surfszene: Eine mobile Surfanlage hat in der vergangenen Woche hier ihren Betrieb aufgenommen. Zuschauen ist sogar kostenlos möglich.
Für eine Investition in Höhe von 2 Millionen Euro ließ Betreiber Mario Gerlach eine Anlage des Münchner Herstellers City Wave errichten. Die künstliche Welle war zuvor zwei Jahre bei einem Einkaufszentrum in Regensburg aufgebaut gewesen und wurde dort erfolgreich betrieben. Es ist die einzige Open-Air-Anlage in Deutschland. Von April bis Oktober wird die Freiburger Surfwelle geöffnet sein. Gerlach peilt an, mit der Anlage an diesem Standort mindestens fünf bis sechs Jahre bleiben zu können.
In dem neun Meter breiten Becken kann auf Knopfdruck gesurft werden. Eine bis zu 1,50 Meter hohe stabile Welle wird dabei erzeugt. Eine halbe Stunde kostet 44 Euro für Kinder und 55 Euro für Erwachsene. Der Zugang zur Plattform ist kostenlos, unter einem Sonnensegel werden Getränke und Snacks angeboten. Geplant sind verschiedene Events und am 17. Mai wird es eine Opening Party für die breite Öffentlichkeit geben. Ein neu gegründeter Verein soll in Zukunft außerdem erlebnispädagogische und therapeutische Angebote in der Surfanlage ermöglichen.
Erfinder der Anlagentechnik ist Rainer Klimaschewski, CEO der Münchner Firma City Wave. Sein Ziel sei es immer gewesen, das Glücksgefühl des Surfens zu den Menschen in die Stadt zu bringen. „Wir freuen uns sehr, mit der citywave Freiburg unseren nächsten Standort zu eröffnen“. Die Freiburger City Wave ist neben Standorten in Tokio oder Madrid die 21. Anlage weltweit und die einzige in Baden-Württemberg.
Seine Anlagentechnik konnte Klimaschewski in den vergangenen Jahre immer weiter verfeinern. Durch die Beimischung von Luftbläschen war es zuletzt gelungen, besonders weiches Wasser und somit einen viel ruhigeren Wellengang zu erzeugen. Aktuell arbeitet Klimaschewski daran, seine Anlagen in Zukunft autark über Photovoltaik und Stromspeicher mit Energie zu versorgen. Mario Gerlach, gelernter Maschinenbauer, räumt ein, dass die künstliche Surfwelle viel Strom benötigt. Seine Kalkulation sieht vor, jährlich 12.000 bis 15.000 zahlende Besucher auf die Anlage zu locken, um die Investition refinanzieren zu können.
Der Zugang zur Plattform ist kostenlos. Foto: JoersSowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können die Surfwelle nutzen. Foto: Joers
Sparkasse Freiburg erwartet ein positive Entwicklung des Immobilienmarkts in der Region. Foto: Adobe.Stock / Wodicka
Der Wohnmarkt in Freiburg bleibt stabil: Trotz dem herausfordernden Marktumfeld nahmen die Verkäufe und Baufinanzierungen im Jahr 2024 zu. Die aktuellen Trends und Herausforderungen des Wohnmarktes stellte die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau im Wohnmarktbericht vor.
Gut 75 Prozent der Deutschen wünschen sich eine eigene Immobilie: Auch bei den Jüngeren steht Eigentum hoch im Kurs, so Lars Hopp, Vorstandsmitglied der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Die herausfordernden Marktgegebenheiten spiegeln sich in der Entwicklung des Freiburger Immobilienmarktes derzeit nicht wider, so Hopp. „Die Nachfrage nach Immobilien bleibt stark und wir rechnen mit einer fortgesetzt guten Entwicklung in den kommenden Jahren.“
Mehr Baufinanzierung durch niedrige Zinsen
„Wir beobachten eine Steigerung der Immobilienfinanzierungen in 2024 um etwa 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, so Dorothea Müller, Bereichsleiterin Immobilien. Dass es in Freiburg nur noch wenig Platz gibt, zeige sich an einer geringen Neubauquote. Gerade, wenn das nötige Eigenkapital vorhanden ist, könnten sich die Kunden günstige Finanzierungsmöglichkeiten sichern. Auffallend ist, dass die meisten Käufer den Wunsch haben, die Immobilie selbst zu nutzen: Kapitalanleger, gerade auch für Käufer aus dem Drei-Länder-Eck, sehe man nur wenig. In Zukunft gehe man nach dem großen Zinsanstieg 2022 eher von einer Seitwärtsbewegung aus, so Müller. Trotz politischer Unsicherheiten sei es derzeit eine attraktive Zeit für den Immobilienkauf. Für die Käufer ebenfalls positiv: Immer mehr Verkäufer sind flexibler bei der Preisgestaltung. „Was vor zwei Jahren im Preis noch möglich war, geht heute nicht mehr“, so Dorothea Müller.
Der Markt zeigt seit 2022 eine Stabilisierung, nachdem die Preise zuvor stark gestiegen sind. „Freiburg bleibt trotz aller Unsicherheiten einer der stabilsten Immobilienmärkte in Deutschland“, sagte Marco Wölfle vom Center for Real Estate Studies. „Die Nachfrage nach Immobilien für Studierende, junge Menschen und Senioren bleibt weiterhin hoch.“
Den Immobilienbericht der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau stellten Lars Hopp, Marco Wölfle, Dorothea Müller und Oliver Kamenisch vor. Foto: Steinbrecher
Die Experten sehen für die kommenden Jahre einen klaren Trend hin zu mehr energieeffizienten und nachhaltigen Immobilien. Interessant für viele ist auch das „Sale and Lease Back“-Verfahren, bei dem Eigentümer ihre Immobilie zwar verkaufen, der Käufer jedoch gleichzeitig einen Mietvertrag mit dem bisherigen Bewohner schließt. Dies kann gerade bei der Suche nach einer neuen, kleineren Immobilie attraktiv sein, um einen schnellen Kauf durch Eigenkapital und ohne Finanzierung zu ermöglichen – sei dies nun wenige Monate oder viele Jahre nach dem Verkauf. „Gerade in unsicheren Zeiten können solche Modelle für viele eine attraktive Lösung darstellen“, so Wölfle.
Aktive Bewegung auf der Station: Mareike Strittmatter, leitende Physiotherapeutin der Praxis MOVIN am Loretto-Krankenhaus und Dr. Elia Langenmair, Oberarzt der Orthopädie im Loretto-Krankenhaus zeigen den neuen Trimm-Dich-Pfad. Foto: Artemed
Ein neuer Trimm-Dich-Pfad, der in die Flure der orthopädischen Stationen des Loretto-Krankenhauses integriert ist, ermöglicht es Patienten, mehrfach täglich selbstständig Übungen durchzuführen.
Seit Anfang März profitieren Patienten der orthopädischen Stationen im Loretto-Krankenhaus von einem innovativen Konzept zur frühzeitigen Mobilisation: dem neuen Trimm-Dich-Pfad auf den Stationen Ortho 1 und 2. Dieses Angebot ist ein zentraler Bestandteil des „Schnelle Genesung“-Konzepts des Hauses, das auf eine rasche Rückkehr in den Alltag nach Knie- oder Hüftprothesen abzielt.
Der Trimm-Dich-Pfad, integriert in die Flure der orthopädischen Stationen, ermöglicht es Patienten, mehrfach täglich selbstständig Übungen durchzuführen. Ziel ist es, die Mobilität schrittweise zu verbessern, die Muskulatur zu stärken und das Herz-Kreislauf- sowie Magen-Darm-System sanft zu aktivieren.
Ein besonderes Merkmal des offenen Konzepts ist die Förderung sozialer Interaktion: Der Trimm-Dich-Pfad lädt zum Austausch mit anderen Patienten ein und bietet eine willkommene Abwechslung zum Krankenhausalltag. Der Weg durch die Rehabilitation schafft Raum für Gespräche. Das Konzept orientiert sich am Prinzip der Salutogenese, das den Fokus auf Förderung von Gesundheit und Stärkung individueller Ressourcen legt.