Der Flückiger See im Freiburger Seepark ist im Sommer ein beliebter Bade-Hotspot. Foto: Joers
Vor einer Woche nahm die Polizei im Freiburger Seepark einen 30-jährigen Mann fest, der mit einer Spiegelreflexkamera heimlich nackte Badegäste fotografiert hatte. Nach der Auswertung von Speichermedien sucht die Polizei nun weitere Geschädigte, darunter auch Männer.
Im Zuge ihrer Ermittlungen gegen den 30-Jährigen hat die Polizei nun auf Speichermedien Bilder von rund 20 verschiedenen, überwiegend nackten Personen festgestellt. Wie die Polizei mitteilt, seien darunter auch Männer gewesen.
Der Vorfall habe sich am vergangenen Mittwochnachmittag (18. Juni) zwischen 15 Uhr und 16.30 Uhr im Uferbereich des Seeparks ereignet. Passanten waren dort auf den Mann aufmerksam geworden, der heimlich Fotos von nackten Badegästen gemacht hatte. Obwohl der Mann von Passanten zunächst festgehalten wurde, konnte er flüchten, wurde wenig später aber beim Bürgerhaus von der Polizei entdeckt und vorläufig festgenommen. Bei der ersten Sichtung der Bilder vor Ort hatte die Polizei 50 bis 60 Fotos von Nackten feststellen können.
Der Polizeiposten Freiburg-Weststadt (Tel.: 07 61 / 8 97 87 80) sucht nun Geschädigte, die sich zu diesem Zeitpunkt dort unbekleidet aufgehalten haben und möglicherweise ebenfalls unbemerkt fotografiert wurden.
Hinweise und Strafanträge nimmt auch das Polizeirevier Freiburg-Nord (Tel.: 0761-882-4221) rund um die Uhr entgegen.
Es ist nicht der erste Fall dieser Art im Seepark. Bereits im Februar war ein älterer Herr vor dem Amtsgericht Freiburg wegen eines ähnlichen Falls zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Er hatte im Juli 2024 heimlich Bikini-Fotos von Frauen im Freiburger Seepark angefertigt und diese Bilder ohne deren Wissen auch noch in sozialen Medien gepostet. Die Anklage lautete auf „Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz“.
Das rollt was auf uns zu: Schwerlasttransport mit Rotorblättern für ein neues Windrad (hier ein Bild aus dem Hamburger Hafen). Foto: picture alliance/dpa | Christian Charisius
Auf dem Roßkopf tut sich was, und zwar so richtig: Das sogenannte Repowering der vier alten Windräder läuft auf Hochtouren. Was das an Technik, Verkehrsumleitungen und baulichen Eingriffen für Freiburg mit sich bringt, ist nichts weniger als ein XXL-Kraftakt.
Es ist ein Update für die Energiewende: Vier alte Windräder – Baujahr 2003 – werden ersetzt. An ihre Stelle treten zwei neue Giganten vom Typ Enercon E-138 EP3. Gefertigt werden sie in Portugal. Jedes hat eine Gesamthöhe von je 229 Metern – fast doppelt so hoch wie der Freiburger Münsterturm. Das Duo soll rund 18 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern – mehr als doppelt so viel wie alle vier Bestandsanlagen zusammen.
Rotorblätter im Gegenverkehr
Bereits sichtbar sind die Bauarbeiten an den Fundamenten: 22 Meter Durchmesser, 3 Meter Tiefe, mitten im Wald. So beeindruckend die Technik, so spektakulär die Logistik: In zwei Nächten Anfang und Mitte August werden jeweils die Teile eines Windrades – drei Stahlsegmente und drei Rotorblätter – als Konvoi durch Freiburg transportiert. Ein einzelnes Rotorblatt misst 67,5 Meter – so breit wie ein Fußballfeld.
„Sie sind bereits aus Portugal unterwegs“, sagt Daniela Himbert, Sprecherin der Ökostromgruppe Freiburg. Die Route durchs Stadtgebiet führt von der A5 über die B31a zur Umladefläche in Ebnet. „Teilweise werden Ampeln und Straßenschilder für die Dauer der Fahrt gedreht“, so Himbert. Richtig eng wird es am Ganter-Knoten: Der Kappler Tunnel ist für die Transporte unpassierbar, weshalb ein Überweg über die Straßenbahngleise asphaltiert werden musste. Während die Kolonne die Gleise quert und dann die Schwarzwaldstraße in Gegenverkehrsrichtung befährt, sind die Tunnel stadteinwärts gesperrt. In Ebnet werden die Einzelteile zwischengeparkt, bevor sie mit fernsteuerbaren Schwerlastfahrzeugen über Waldwege zu ihren Standorten fahren. Je Teil dauert das ein bis zwei Tage – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.
Damit diese Transporte überhaupt möglich sind, musste der Forstweg verbreitert werden. Dafür mussten Bäume weichen. Die Stadt genehmigte eine dauerhafte Waldumwandlung von 1.956 Quadratmetern und eine temporäre von 9.303. „Zum Vergleich: Der bestehende Forstweg auf dem Roßkopf hat naturgemäß einen Flächenbedarf von rund 25.000 Quadratmetern“, so Himbert. Dabei bleibt es nicht: 2026 soll mit dem Bau dreier weiterer Anlagen am Standort „Roßkopf Süd“ begonnen werden. Dafür müssen 17.500 Quadratmeter Stadtwald für einen Zeitraum von 25 Jahren weichen und 15.000 für die Bauphase. Als Ausgleich wird woanders aufgeforstet, zum Beispiel im Mooswald. Freiburgs Gemeinderat gab dafür mit breiter Mehrheit grünes Licht. Die neue Querung am Ganter-Knoten werden voraussichtlich auch diese drei Windräder nutzen können.
In rund zweiwöchigen Bauarbeiten entstand am Ganter-Knoten eine Gleis-Querung für die tonnenschweren Windrad-Transporte. Foto: Michael Bamberger
Wieviel Wald gefällt wird, fließt in die Berechnung der Ökobilanz eines Windrads ein: „Als Beispiel: Die Turm-Anlage, die im Frühjahr 2025 auf dem Roßkopf gesprengt wurde, hat innerhalb ihrer mehr als 20-jährigen Laufzeit rund 50,5 Millionen Kilowattstunden Strom produziert, das entspricht etwa einer Einsparung von 50 Millionen Tonnen CO2 und der dafür notwendig gewesenen Ressourcen“, so Himbert.
Voraussichtlich im kommenden Winter werden die beiden verbliebenen Windräder gesprengt. Was dann damit passiert? Der Ökostromgruppe zufolge könnten heutzutage 90 Prozent eines Windrades recycelt werden. Der überwiegende Teil (60 bis 65 Prozent) sei Beton, der als Rohstoff für Recyclingbeton wiederverwendet werde. Die Gondel werde zerlegt und der verwendete Stahl (30 – 35 Prozent) eingeschmolzen. Oder sie erlebt einen zweiten Frühling als Bushäuschen oder Wanderhütte – „wie bei unserer Repowering-Anlage auf dem Schillingerberg in Freiamt“, so Himbert. Die Rotorblätter dagegen würden nur selten recycelt, „weil sie aus einem Verbundstoff bestehen, der aufgrund der Verklebung der einzelnen Materialien nur aufwendig zu trennen ist.“ Sie landen daher meist statt Gas oder Kohle in einer Verbrennungsanlage, z.B. in Zementwerken.
Ob sich all der Aufwand lohnt? „Der Bau ist aufwendig, aber das ist bei Bauprojekten dieser Größenordnung nicht zu umgehen“, sagt Himbert. „Wir stellen uns vielmehr die Frage, ob es sich für die Energiewende in der Region lohnt und da sagen wir ganz klar: ja“. Denn sollte die Stadt Freiburg ihr selbst gestecktes Ziel erreichen, bis 2035 klimaneutral zu werden, dann werden die neuen Anlagen „einen großen Teil dazu beigetragen haben“, so Himbert.
Im Freiburger Seeparkstadion findet am Mittwoch Konstis Laufnacht mit selten angebotenen Disziplinen statt. Foto: Joers
Der Leichtathletik Club Freiburg (LAC) veranstaltet am morgigen Mittwoch wieder Konstis Laufnacht in Erinnerung an einen verstorbenen Nachwuchsläufer. Ab 17 Uhr geht es los im Seeparkstadion.
Am Mittwoch, 25. Juni ab 17 Uhr findet im Freiburger Seeparkstadion Konstis Laufnacht statt. Der vom LAC Freiburg organisierte sportliche Abend erinnert an den Nachwuchsläufer Konstantin Kulke, dessen Todestag sich zum zehnten Mal jährt. Als der damals 18-jährige Athlet am 25. April 2015 starb, war Kulke auf dem Weg zur baden-württembergischen Spitze.
Neu in diesem Jahr sind Läufe für die Altersklasse U12 über 50m und 800m. Und mit selten angebotenen Disziplinen wie Bahngehen, dem 10.000m-Lauf und der Freiburger Meile (1.609m) möchte der LAC „Konstis Freude an vielfältigen Laufdisziplinen Rechnung tragen“. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
Immer mehr statten die eigenen vier Wände mit Klimaanlagen aus: „Wichtig ist, die Temperatur nicht zu niedrig einzustellen – der Unterschied sollte moderat sein“, rät Hans-Jörg Busch von der Uniklinik Freiburg. Foto: Adobe Stock
Endlich Sommer: Viele genießen die heißen, sonnigen Tage. Die setzen manchen aber gesundheitlich auch ziemlich zu – in Freiburg und der Region soll es in den kommenden Tagen sommerlich warm bleiben. Laut Meteorologen bringt eine Hitzewelle mit Wüstenluft aus Afrika zum Siebenschläfer-Tag am 27. Juni bis zu 40 Grad in Deutschland. Tipps gegen den Hitzestress gibt Hans-Jörg Busch, ärztlicher Leiter des Universitäts-Notfallzentrums der Freiburger Uniklinik, im Gespräch mit Saskia Schuh.
Herr Busch, was passiert mit unserem Körper, wenn es tagelang 30 Grad und mehr hat und die Nächte tropisch sind?
Hans-Jörg Busch: Wir haben einen relativ hohen Verbrauch an Flüssigkeit, wenn wir lange schwitzen und dadurch auch stärker atmen – der Körper nutzt das Schwitzen ja, um sich runterzukühlen. Das Zweite ist die direkte Sonneneinstrahlung, wenn man zum Beispiel Sport im Freien macht oder im Freien arbeitet – das wird von vielen unterschätzt. Wenn es wirklich zu einem Hitzschlag kommt, dann kann das das Gehirn so schädigen, dass der Patient das Bewusstsein verliert. Im schlimmsten Fall kann dies zu einem Hirnödem oder Organversagen führen.
„Man sollte sich möglichst wenig in der prallen Sonne bewegen und beispielsweise den Sport eher in die Morgen- oder Abendstunden verlegen, wenn es kühler ist“, so Hans-Jörg Busch. Foto: Uniklinik Freiburg
Wem macht die Hitze besonders zu schaffen?
Busch: Besonders Kinder und Ältere sind gefährdet. Sie sind besonders hitzeempfindlich, weil ihre körpereigenen Mechanismen zur Temperaturregulierung weniger effektiv arbeiten als bei gesunden Erwachsenen. Wenn die Hitze tagelang anhält und die Nächte nicht unter 20 Grad abkühlen (sogenannte Tropennächte), kann das für den Körper sehr sehr belastend sein und es kann zu einem relevanten Flüssigkeitsdefizit kommen.
Wie kann man sich gegen die Hitze wappnen?
Busch: Ausreichend trinken ist wichtig. Zudem sollte man sich möglichst wenig in der prallen Sonne bewegen und beispielsweise den Sport eher in die Morgen- oder Abendstunden verlegen, wenn es kühler ist. Leichte und schützende Kleidung hilft die Sonneneinstrahlung zu vermindern und hat einen gewissen hitzeschützenden Effekt – und die Haut sollte gut mit Sonnenschutz eingecremt werden. Bei großer Hitze sollte man keinen Alkohol trinken. Bei diesen Temperaturen sollte frühzeitig auf Warnsymptome wie Schwindel, Übelkeit und Kopfweh geachtet werden.
Klimaanlagen – auch für die eigenen vier Wände boomen – ist das sinnvoll oder eine zusätzliche Belastung für den Körper?
Busch: Es ist natürlich sinnvoll, die Temperatur zu regulieren und nicht in überhitzten Räumen zu schlafen oder zu arbeiten. Allerdings lässt das Abkühlen durch die Klimaanlage die Schleimhäute austrocknen und man ist anfälliger für Infekte. Wichtig ist, die Temperatur nicht zu niedrig einzustellen – der Unterschied sollte moderat sein. Wenn draußen 30 Grad und mehr herrschen sind 19 Grad drinnen zu niedrig. Wenn man sich längere Zeit in stark klimatisierten Räumen aufgehalten hat und dann plötzlich in die Hitze geht, müssen sich die Blutgefäße schnell anpassen. Die durch die Kälte verengten Gefäße weiten sich rasch, was tatsächlich zu Schwindel oder Kreislaufproblemen führen kann.
Im Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe hat Freiburg die rote Karte bekommen, da die Stadt stark von großer Hitze betroffen ist – unter anderem aufgrund der hohen Oberflächentemperatur und der Versiegelung. Muss es Veränderungen in der Stadt geben – beispielsweise klimatisierte Hitzeschutzräume wie in Südeuropa?
Busch: Ja, ich glaube, das ist auf jeden Fall etwas, worauf wir uns besser vorbereiten müssen. Wir spüren ja selbst den Unterschied wenn man vom aufgeheizten Stadtkern in den kühlen Stadtwald oder hinauf auf den Schlossberg geht. Dort unter den Bäumen ist es einfach drei bis fünf Grad kühler. Ich denke, da müssen wir in der Planung und Bauentwicklung der Städte tatsächlich umdenken. Begrünte Fassaden oder Grünflächen können zu einem deutlich besseren Städteklima beitragen und helfen damit solche Hitzeepisoden für alle erträglicher zu gestalten.
Im Herbst stehen am Rheinknie wieder die Swiss Indoors Basel auf dem Programm. Diese Tennis-Stars treten bei dem ATP-Hallenturnier in Basel an.
Zum 54. Mal schlägt im Herbst die Tennisweltklasse bei den Swiss Indoors Basel auf: Vom 18. bis 26. Oktober 2025 geht es in der Basler St. Jakobshalle wieder um den prestigeträchtigen Titel, um erhöhtes Preisgeld und wertvolle Weltranglistenpunkte. Vier Monate vor Turnierbeginn gab die Turnierleitung nun die ersten fünf namhaften Verpflichtungen bekannt.
Der Weltranglistenachte und Vorjahres-Halbfinalist Holger Rune aus Dänemark ist ebenso wieder an Bord wie auch der US-Amerikaner Ben Shelton. Der 22-jährige US-Boy war im vergangenen Jahr in Basel bis ins Endspiel vorgedrungen, wo er dem Franzosen Giovanni Perricard unterlag.
Djokovic-Bezwinger Mensik ist auch dabei
Sicher in diesem Jahr dabei ist dessen Landsmann, Arthur Fils, 16. der Weltrangliste. Der 21-Jährige ist die große Tennis-Hoffnung Frankreichs und war im Vorjahr im Halbfinale an Ben Shelton gescheitert. Außerdem schlägt der Tscheche Jakub Mensik in Basel auf. Der Weltranglisten-17. sorgte im März für Schlagzeilen, als er in Miami im Finale gegen Novak Djokovic seinen ersten ATP-Titel holte. Laut den Basler Organisatoren gilt der 18-Jährige „als heiße Nummer in der ATP-Tour und steht stellvertretend für die neue Generation im Herrentennis.“
Auch der 18-jährige Brasilianer Joao Fonseca, der in Fachkreisen als Jahrhunderttalent gehandelt wird, ist in Basel an Bord. Der Weltranglisten-56. gewann im Februar dieses Jahres in Buenos Aires seinen ersten ATP-Titel. Als Anwärter auf eine Wildcard für das Hauptturnier gilt außerdem der 18-jährige Schweizer Henry Bernet.
Info: Tickets für die Swiss Indoors Basel, 18. bis 26. Oktober 2025, können online auf swissindoorsbasel.ch sowie über Ticketcorner bestellt werden. Eine Ticket-Hotline gibt es unter +41 (0) 9 00 55 22 25 (CHF 1.19/Min.)
Jede Menge Action beim Blaulichttag. Foto: Marlo Greschbach
Von Zoll über THW bis Bergwacht: Beim Blaulichttag in der Wiehre zeigen Blaulichtorganisationen actionreiche Schauübungen und Wissenswertes über ihren Berufsalltag.
Am kommenden Samstag von 10 bis 20 Uhr findet zum vierten Mal der „Blaulichttag Freiburg“ beim Gerätehaus in der Urachstraße 5 statt. Veranstaltet wird der Tag von der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg, Abteilung 07 Wiehre. Mit dabei sind 13 verschiedene Organisationen, darunter die Bergwacht Schwarzwald, die Rettungshundestaffel der Malteser, der Zoll, die Landespolizei, die Johanniter sowie das Technisches Hilfswerk (Infos unter www.blaulichttag-freiburg.de).
Zu den Höhepunkten zählen die Schauübungen: Gezeigt werden unter anderem eine Personensuche mit Rettungshunden (11 Uhr), eine Brandbekämpfung mit Löschangriff (11.30 Uhr), eine Zollkontrolle (13.30 Uhr) oder die Demonstration einer Fettexplosion (17 Uhr). Das Ziel des Blaulichttages ist es, die Bevölkerung für das Ehrenamt und die Arbeit der Blaulichtorganisationen zu sensibilisieren und gleichzeitig neue Mitglieder sowie Unterstützer gewinnen. Besucher können auch an Workshops teilnehmen und für Kinder gibt es ein buntes Programm. Auch Speisen und Getränke werden vor Ort angeboten. Die offizielle Eröffnung des Fests durch Oberbürgermeister Martin Horn erfolgt um 10.30 Uhr.
Feierten in Japan groß ihre Hochzeit mit Familie, Freunden und prominenten Gästen: SC-Kicker Ritsu Doan und Miku Akematsu.
Foto: Hiro Kimura/Instgram/doanritsu
Letzte Woche habt ihr hier gesehen wie SC-Kicker wie Vincenzo Grifo, Christian Günter oder Ritsu Doan gerade ihren Urlaub genießen. Letzterer verbringt die Saisonpause ja gerade in seiner japanischen Heimat.
Bereits vor einiger Zeit heiratete er seine Freundin Miku Akematsu in einer privaten Zeremonie. Jetzt gab es die große Feier mit Freunden und Familie, wo die beiden erneut Ja sagten. Zahlreiche Schnappschüsse davon postete der SC-Kicker bei Instagram – er in einem schicken Anzug, die Braut in einem Traum in Weiß. Mit dabei waren auch einige prominente Gäste wie das Schauspiel-Paar Oguri Shun und Yu Yamada oder der japanische Nationalkicker Ko Itakura. Herzlichen Glückwunsch an das Brautpaar auch von uns!
Farbenfrohe und ausgefallene Outfits waren beim CSD wieder ein Muss. Foto: Maximo-Hans Musielik
Das war wieder ein buntes Spektakel in der Innenstadt: Am Samstag feierten hier rund 22.000 Teilnehmer den Christopher Street Day und setzen so ein farbenfrohes Zeichen für Toleranz. Das Motto lautete dieses Jahr „Fight for Unity“. Das heiße Sommerwetter konnten der Party-Parade nichts anhaben, im Gegenteil – ausgelassen zog die Party-Meute zu Technobeats und Samba-Trommelschlägen durch die Straßen. Und natürlich hatten sich viele für diesen besonderen Anlass wieder in Schale geworfen – auch in diesem Jahr gab es jede Menge kreative und knallige Outfits zu bestaunen.
Drag Queens in pompösen Kleidern, Anzüge mit Blumen-Print, knappe Glitzer-BHs oder aufblasbare Einhorn-Kostüme, Perücken oder Kleider in Regenbogenfarben – ein Hingucker nach dem anderen. Auch Rathaus-Chef Martin Horn war mit dabei und mischte sich unter die bunte Schar. Im Vergleich zum Rest war sein Outfit mit kurzer Hose und weißen Socken mit bunten Herzchen noch eher dezent. Er forderte vor dem Start auf der Bühne, „klare Kante gegen Hass, Hetze und Spaltung der Gesellschaft“ zu zeigen. Auch vielen Teilnehmern war es in diesem Jahr besonders wichtig mit dem CSD ein politisches Zeichen zu setzen. Erstmals endete die Parade auf dem Platz der Alten Synagoge und nicht im Stühlinger – darüber freuten sich einige, denn hier konnte man sich erstmal an den Wasserfontänen abkühlen, bevor es bei der Afterparty im Hans Bunte weiterging.
Drag Queens in pompösen Kleidern waren einer der Hingucker der bunten Parade in der Innenstadt. Foto: Maximo-Hans Musielik
Lola Weippert ist als Liebes-Amor unterwegs. Foto: SWR
Freiburger Singles aufgepasst: Der SWR sucht Teilnehmer für die neue Dating-Show „City of Love“. Hier lernen sich pro Folge zwei mal zwei Singles bei einem Städtetrip in Deutschland kennen. Es geht durch Freiburg, München, Frankfurt und Stuttgart. Bei einer Rikscha-Tour erleben die Teilnehmenden die Stadt einen Tag lang gemeinsam und müssen verschiedene Challenges zusammen bestehen. Diese , sind eng mit der Region verbunden: Sie finden an markanten Orten statt, haben mit regionalen Besonderheiten oder mit der lokalen Szene zu tun. Vom Street-Art-Contest, über einen Skywalk mit Adrenalin und Aussicht bis hin zur Kulinarik. Dabei kommen sich die Singles näher. Am Ende entscheidet sich: Sehen sie sich wieder oder gehen sie getrennte Wege?
Moderatorin Lola Weippert fungiert dabei als Liebes-Amor. Sie bringt die Paare zusammen, ist über ein Tablet bei der Stadtrundfahrt zugeschaltet und kommentiert das Geschehen.. Die Show ist ab dem 29. August in der ARD Mediathek abrufbar. Singles – idealerweise zwischen 30 und 40 Jahre alt, so der SWR – können sich unter www.swr.de/video/tv-programm/city-of-love-bewerbung-100.html bis zum 29. Juni bewerben.
Ein Unfall beendete seine Formel 1 Karriere: Sonny Hayes (Brad Pitt) will es nochmal wissen und kehrt nach 30 Jahren zurück auf die Rennstrecke.
Foto: Warner Bros.
Die Macher von „Top Gun: Maverick“ präsentieren ein actiongeladenes, rasantes Filmspektakel auf der großen Leinwand. In der Hauptrolle ist Brad Pitt zu sehen, der nach Jahrzehnten in die Formel 1 zurückkehrt, um sich als bester Fahrer der Welt zu beweisen. Doch die Konkurrenz ist hart.
Sonny Hayes (Brad Pitt) trägt den Spitznamen „Der Beste, der es niemals geschafft hat“. In den 90er-Jahren galt er als hoffnungsvollstes Talent der Formel 1 – doch dann beendete ein Unfall auf der Rennstrecke seine Karriere um ein Haar. 30 Jahre später verdient er sich seinen Lebensunterhalt als umherziehender Gelegenheitsrennfahrer. Eines Tages tritt Sonnys ehemaliger Teamkollege Ruben Cervantes (Oscar-Preisträger Javier Bardem, „No Country for Old Men“) an ihn heran, der mittlerweile Besitzer eines Formel 1-Teams ist, das kurz vor dem Aus steht. Ruben überredet Sonny zu einer Rückkehr in die Formel 1, um das Team zu retten und einen letzten Versuch zu unternehmen, sich als bester Fahrer der Welt zu beweisen.
Sonnys Teamkollege, Nachwuchstalent Joshua Pearce (Damson Idris, „Snowfall“), ist unterdessen fest entschlossen, sein eigenes Tempo vorzulegen. Im Gebrüll der Motoren holt die Vergangenheit Sonny ein. Bald stellt er fest, dass in der Formel 1 der eigene Teamkamerad der erbittertste Konkurrent ist – und dass sich der Weg zur Erlösung nicht allein beschreiten lässt.
In weiteren Rollen standen Kerry Condon („The Banshees of Inisherin“), Tobias Menzies („Outlander“), Kim Bodnia („Pusher“) und Sarah Niles („Ted Lasso“) vor der Kamera. Der Film wurde an echten Grand-Prix-Wochenenden gedreht, an denen das Team gegen die Schwergewichte des Rennsports antrat. Regie führte Joseph Kosinski („Top Gun: Maverick“). Produziert wurde der Actionkracher von Jerry Bruckheimer, Kosinski, dem siebenmaligen Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton, Brad Pitt, Dede Gardner, Jeremy Kleiner und Chad Oman.