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Neue Ausstellung „Mal er, mal sie. Artur Stoll und Olga Jakob“ im Freiburger Museum für Neue Kunst

Was ist Malerei – und was kann sie sein? Darum geht es in der neuen Ausstellung. Foto: Bernhard StraussWas ist Malerei – und was kann sie sein? Darum geht es in der neuen Ausstellung. Foto: Bernhard Strauss

Mit der neuen Ausstellung „Mal er, mal sie. Artur Stoll und Olga Jakob“ stellt das Museum für Neue Kunst zwei Künstler vor, deren Werke aus unterschiedlichen Zeiten stammen, sich aber in einer gemeinsamen Fragestellung begegnen: Wie lässt sich Malerei denken, erleben und erfahren? Die Schau läuft bis 12. April 2026.

Den gebürtigen Freiburger Artur Stoll (1947 bis 2003) und die in Köln aufgewachsene Olga Jakob (*1985 in Kyjiw) verbindet das Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe – rund 40 Jahre liegen zwischen ihren künstlerischen Ansätzen. Während Stoll mit dickflüssiger, schwerer Ölfarbe arbeitet, nutzt Jakob durchscheinende Materialien wie Olivennetze, Textilbahnen oder Seidenpapier, für raumgreifende Installationen. Tickets unter www.museen-freiburg.de/shop

So läuft es für das Freiburger Model Cristina Morales de la Cruz nach dem Miss-Guatemala-Finale

Für den bekannten Fotografen Sebastian Wehrle hat Cristina Morales de la Cruz in Schwarzwälder Tracht posiert. Foto: privat

Vor einem halben Jahr hat Cristina Morales de la Cruz sie das Krönchen im Finale der Wahl zur Miss Guatemala nur knapp verpasst. Seitdem hat sich im Leben der 30-Jährigen einiges verändert. Sie ist in Freiburg aufgewachsen, hat hier mehr als zwei Jahrzehnte lang gelebt und ihre ersten Schritte im Modeln gemacht.

Mittlerweile arbeitet sie international als Model, bleibt aber ihrer Heimat treu. Bei dem Fashion& Food Festival in Freiburg war sie dieses Jahr für verschiedene Labels auf dem Laufsteg zu sehen. Für den bekannten Fotografen Sebastian Wehrle hat sie in Schwarzwälder Tracht posiert – die Aufnahmen sind dann bald bei einer Ausstellung in einem Porsche-Zentrum in Baden-Baden zu sehen. Ihr Video dazu unter dem Motto „Einmal Schwarzwaldmädchen, immer Schwarzwaldmädchen“ war bei Instagram ein Hit und wurde mehr als 7.500 Mal angeklickt. Aber auch für Werbekampagnen des Discounters Aldi wurde sie gebucht.

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Und das war noch nicht alles – vor Kurzem stand sie bereits zum zweiten Mal bei der Bambi-Verleihung auf der Bühne. Sie überreichte die begehrte Trophäe an Laudatorin und Supermodel Naomi Campbell, die damit Heidi Klum auszeichnete, und an Laudator und Schauspieler Götz Otto, der den Bambi Hollywood-Star Cate Blanchett reichte. „Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so nervös, ich habe mir gewünscht, den Bambi an Heidi Klum zu übergeben. Das war ein sehr aufregender Moment“, erzählt sie mir.

Gerade liebäugelt sie damit, noch einmal bei der Wahl zur Miss Guatemala teilzunehmen, beim Finale war sie dieses Jahr zum ersten Mal seit ihrer Kindheit wieder dort. Auch hier hat sie zahlreiche Modeljobs ergattert. „Ich habe mich relativ spontan in die Miss-Wahl reingestürzt und hatte keine Ahnung davon. Die anderen Kandidatinnen haben sich darauf ein halbes Jahr lang vorbereitet. Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, ein Laufsteg-Training mit Coaches in Paris zu machen.“ Dann sehen wir sie bei der Miss-Wahl bestimmt wieder!

Beim diesjährigen Freiburger Fashion & Food Festival war Cristina Morales de la Cruz auf dem Laufsteg zu sehen. Foto: privat
Bei der Bambi-Verleihung erlebte die Freiburgerin (l.) unter anderem Hollywood-Star Cate Blanchett hautnah. Foto: privat
Auch ein Schnappschuss auf dem roten Teppich bei der Bambi-Verleihung durfte nicht fehlen. Foto: privat

Eishallen-Sanierung in Freiburg würde 39 Millionen Euro kosten

Eishalle Freiburg Echte Helden ArenaEin Relikt aus einer anderen Zeit: Die Echte Helden Arena ist alles andere als zeitgemäß und soll nun an selber Stelle quasi wie neu gebaut werden – vorausgesetzt, der Gemeinderat stimmt zu. Foto: Joers

Ein finanzstarker Geldgeber, eine vielversprechende Bundesförderung und eine smarte Projektidee – plötzlich stehen die Zeichen für eine Eishallensanierung in Freiburg so günstig wie nie, sagt die Rathausspitze. Für den EHC Freiburg bliebe es aber eine enorme Kraftanstrengung. Am 9. Dezember ist der Gemeinderat am Zug.

Eine herzliche Umarmung des EHC-Vorsitzenden Michael Müller setzte am Montag den Schlusspunkt unter eine denkwürdige Pressekonferenz. Nur wenige Minuten zuvor hatte Maximilian Zimber-Morat von der MZM-Holding GmbH öffentlich erklärt, warum er das Eishallen-Projekt in Freiburg mit 5 Millionen Euro unterstützen möchte. „Es ist mir ein Anliegen, den Breitensport zu unterstützen. Ich mache das sehr gerne.“ Das veranlasste nicht nur Müller zu der spontanen Umarmung des bekennenden EHC-Fans Zimber- Morat, sondern nötigte auch Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn größten Respekt ab. „Dass jemand in diesen Zeiten so viel Geld in die Hand nimmt, ist wirklich außergewöhnlich“, sagte Horn.

Sie stellten im Rathaus das Eishallen-Projekt vor (v.l.n.r.): Baubürgermeister Martin Haag, Oberbürgermeister Martin Horn, EHC-Vorstand Michael Müller und Mäzen Maximilian Zimber-Morat (nicht im Bild: Finanzbürgermeister Stefan Breiter). Foto: Joers

Das seit Jahren stockende Eishallenprojekt in Freiburg nimmt also plötzlich gehörig Fahrt auf. Die am Montag vorgestellte Machbarkeitsstudie zeigt, dass eine Generalsanierung der Echte-Helden-Arena möglich ist. „Wir haben den Bestand intensiv geprüft und wissen nun, dass eine Sanierung technisch machbar ist“, so Baubürgermeister Martin Haag. Wesentliche Teile der alten Halle blieben erhalten, darunter die Fundamente und ein Großteil der Tribüne. Neu errichtet würde die Haupttribüne sowie ein neuer Gebäudeteil mit Funktionsräumen sowie das Dach. Die alte, marode Dachkonstruktion der Echte-Helden-Arena, die aufgrund der notwendigen, stabilisierenden Stahlträger den Zuschauern die Sicht nimmt und die Hallenkapazität verringert, wäre also endlich Geschichte. In der dann „neuen“, DEL-tauglichen Halle hätten künftig 4.500 bis 5.000 Zuschauer Platz. Die Hallenkapazität ergibt sich aus den bereits existierenden Tribünen. „Diese für eine geringere Kapazität zurückzubauen, wäre ja ein Schildbürgerstreich“, so Baubürgermeister Haag.

„Es sind keine K.O.-Kriterien erkennbar“, sagt Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag über das angedachte Sanierungskonzept für die Eishalle. Neben einer großflächigen Photovoltaiknutzung auf dem künftigen Hallendach wäre auch der Lärmschutz für die Anwohner deutlich verbessert. „Die Sanierung ist nachhaltiger und vor allem kostengünstiger, da wir vieles nicht bauen müssen, weil es schon da ist“, so Haag.

Das „Momentum“ (OB Horn) für die Hallensanierung ergibt sich auch aus der Finanzierung. Rund 39 Millionen Euro würde das Projekt kosten. Der Eigenanteil des EHC Freiburg liegt bei neun Millionen Euro, wovon fünf Millionen Euro von Max Zimber-Morath stammen. Zudem strebt das Rathaus einen Zuschuss aus dem Sportfördertopf der sogenannten „Sport-Milliarde“ des Bundes an. Eine Maximalförderung bis zu acht Millionen Euro wäre hier möglich. „Die Fördermittel sind essenziell für das Gesamtprojekt“, sagt Finanzbürgermeister Stefan Breiter. Schon Mitte Januar will die Stadt den Antrag auf den Weg bringen. Auch mit den Bundestagsabgeordneten aus Freiburg und der Region befinde sich die Stadt deshalb in
Gesprächen. „Was für die Eishalle spricht, ist ihre regionale Bedeutung“, so der Oberbürgermeister. Laut EHC-Vorstand Müller werde die Halle nur zu zehn Prozent vom Zweitliga-Profiteam genutzt. „Wenn wir diese Lösung nicht gemeinsam stemmen, bedeutet das das Aus für den Nachwuchs, den Publikumslauf und auch für den EHC“, so Müller.

Doch der Verein wird sich bis zum erhofften Quasi-Neubau auf eine beschwerliche Reise begeben müssen. Gebaut würde im laufenden Betrieb, jeweils in den Sommermonaten und das drei Jahre lang von 2029 bis 2031 – was für den EHC auch Einbußen bei den Zuschauereinnahmen bedeutet. Zur Saison 2031/32 könnte alles fertig sein.

Das finale Wort hat der Freiburger Gemeinderat. Am 9. Dezember entscheidet er über das Projekt.

Kinderwunsch wird wahr: Samuel Koch aus Südbaden wird zum ersten Mal Vater

amuel Koch und seine Frau Sarah Elena werden zum ersten Mal Eltern – hier bei einem Besuch im Europa-Park vor Längerem.amuel Koch und seine Frau Sarah Elena werden zum ersten Mal Eltern – hier bei einem Besuch im Europa-Park vor Längerem. Foto: Europa-Park

15 Jahre nach seinem Unfall bei „Wetten, dass..?“ wird Schauspieler Samuel Koch aus Südbaden Vater. Schon lange hatten sich der 38-Jährige aus Efringen-Kirchen und seine Frau Sarah Elena ein Kind gewünscht. In einem RTL-Interview im April sagte Sarah Elena über das Thema: „Ein Kind ist ja wirklich mit das schönste Geschenk, das es gibt, aber es ist immer noch ein Wunder. Es ist ja kein Ding, das man mal eben so im Lidl kaufen geht.“ Laut Medienberichten hat es geklappt und sie dürfen sich über Nachwuchs freuen.

Das Baby soll bereits Mitte Dezember zur Welt kommen. Die Querschnittslähmung von Samuel Koch war dabei kein Hindernis, bereits 2023 hatte er im Gespräch mit Rollstuhlbasketballer Leeroy Matata bei Youtube erklärt, dass ihn dies nicht davon abhalte, Vater zu werden, da das Nervensystem intakt sei. Herzlichen Glückwunsch!

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bekommt Ehrenpreis in Freiburg

Winfried Kretschmann wurde in Freiburg mit dem „Prix Bartholdi“ ausgezeichnet.Winfried Kretschmann wurde in Freiburg mit dem „Prix Bartholdi“ ausgezeichnet. Foto: Maximo-Hans Musielik

Ministerpräsident Winfried Kretschmann war am vergangenen Freitag im Peterhofkeller der Uni Freiburg zu Gast. Hier wurde er für seine grenzübergreifende Zusammenarbeit mit Frankreich und der Schweiz mit dem „Prix Bartholdi“ ausgezeichnet. Auch Laudator Markus Dieth lobte sein großes Engagement. „So eine Lobrede zu hören, wenn man noch lebt, ist schon großartig – auch wenn manches, was meine Person betrifft, sicher übertrieben war“, sagte der Ministerpräsident nach der Preisverleihung.

Jedes Jahr würdigt der Bartholdi-Ehrenpreis eine Persönlichkeit oder Institution, die durch ihr Handeln
und ihr Engagement in bemerkenswerter Weise zur Entwicklung der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit am Oberrhein beigetragen hat. Zu den illustren früheren Preisträgern gehören Martin
Herrenknecht
(2012), Roland Mack (2014), Willy Liebherr sowie Hans-Martin Tschudi (2024).

Kinotipp: Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery“ mit Daniel Craig

Detektiv Benoit Blanc (Daniel Craig, r.) soll einen mysteriösen Mord aufklären – dabei wird er von dem jungen Priester Jud Duplenticy (Josh O’Connor) unterstützt.Detektiv Benoit Blanc (Daniel Craig, r.) soll einen mysteriösen Mord aufklären – dabei wird er von dem jungen Priester Jud Duplenticy (Josh O’Connor) unterstützt. Foto: Netflix

Erneut schlüpft Daniel Craig in die Rolle des Meisterdetektivs Benoit Blanc. Und der muss seinen bisher schwersten und vor allem gefährlichsten Fall lösen. In einer Kirchengemeinde geschieht ein Mord – ein scheinbar unmögliches Verbrechen. Jeder ist ein Verdächtiger, doch nichts ist so, wie es scheint.

Der junge Priester Jud Duplenticy (Josh O’Connor, „The Crown“) wird in eine kleine Gemeinde in der Nähe von New York geschickt, um Monsignore Jefferson Wicks (Josh Brolin, „Dune“) zu unterstützen. Der ist für seine exzentrischen Predigten bekannt.

Zu den Mitgliedern dieser mysteriösen und fast schon sektenähnlichen Gemeinschaft zählen Martha Delacroix (Glenn Close, „Damages“), der Hausmeister Samson Holt (Thomas Haden Church, „Spider-Man 3“), die Anwältin Vera Draven (Kerry Washington, „Django Unchained“), der Politiker Cy Draven (Daryl McCormack, „Peaky Blinders“), der Stadtarzt Dr. Nat Sharp (Jeremy Renner, „Avengers: Endgame“), der Autor Lee Ross (Andrew Scott, „Sherlock“) und die Cellistin Simone Vivane (Cailee Spaeny, „Priscilla“). Als ein Mord geschieht, der unter den gegebenen Umständen unmöglich scheint, erschüttert das die kleine Gemeinde. Polizeichefin Geraldine Scott (Mila Kunis, „Die wilden Siebziger“) bittet schließlich den legendären Detektiv Benoit Blanc (Daniel Craig) um Hilfe.

Nach „Mord ist Familiensache“ (2019) und „Glass Onion“ (2022) bringt Rian Johnson mit „Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery“ den dritten Teil der erfolgreichen Krimi-Reihe auf die große Leinwand. Erneut versammelt sich ein hochkarätiges Ensemble um Daniel Craig. Die ersten Kritiker überzeugt der neue „Knives Out“-Film. Auf den Filmbewertungsseiten Imdb (7,9 von 10 Punkten) und „Rottentomatoes“ (Score von 95 Prozent) schneidet dieser ebenfalls sehr gut ab.

Wildes Abenteuer für tierische Detektive in „Zoomania 2“

Die tierischen Detektive Judy Hopps und Nick Wilde geraten auf die rätselhafte Spur eines geheimnisvollen Reptils, das in Zoomania auftaucht. Foto: Disney EnterprisesDie tierischen Detektive Judy Hopps und Nick Wilde geraten auf die rätselhafte Spur eines geheimnisvollen Reptils, das in Zoomania auftaucht. Foto: Disney Enterprises

Die tierischen Detektive Judy Hopps und Nick Wilde geraten auf die rätselhafte Spur eines geheimnisvollen Reptils, das in Zoomania auftaucht und die Metropole völlig auf den Kopf stellt: Gary De’Snake! Um den Fall zu lösen, müssen die beiden undercover in völlig unbekannte Stadtteile vordringen – und dabei wird ihre wachsende Partnerschaft auf eine harte Probe gestellt. Bei ihren Ermittlungen treffen die beiden auch auf jede Menge neue Charaktere! Neben Gary De „Snake und Biber Nibbles Maplestick gibt auch Quokka-Therapeutin Dr. Fuzzby ihr tierisches Leinwanddebüt. Die Oscar-Preisträger Jared Bush („Encanto“) und Byron Howard („Zoomania“) führen Regie.

Neuauflage des Helden-Epos: Ralph Fiennes als Odysseus in „Rückkehr nach Ithaka“

Odysseus (Ralph Fiennes) ist nach seiner Rückkehr ein Anderer.Odysseus (Ralph Fiennes) ist nach seiner Rückkehr ein Anderer. Foto: Ithaca Films Limited

Nach 20 Jahren der Irrfahrt strandet Odysseus (Ralph Fiennes) an den Küsten von Ithaka,  ausgezehrt und nicht wiederzuerkennen. Der König ist endlich nach Hause zurückgekehrt, aber in seinem Königreich hat sich viel verändert, seit er in den Krieg gegen Troja gezogen ist. Seine Frau Penelope (Juliette Binoche) ist nun eine Gefangene in ihrem eigenen Heim, bedrängt vom Verlangen ihrer vielen ehrgeizigen Verehrer, einen neuen Ehemann und König zu erwählen. Ihr Sohn Telemachos, der ohne Vater aufgewachsen ist, sieht sich dem Tod durch die Hände der Freier gegenüber, die ihn als Hindernis in ihrem unerbittlichen Streben nach Penelope und dem Königreich betrachten. Auch Odysseus hat sich verändert. Gezeichnet von seinen Kriegserfahrungen ist er nicht mehr der mächtige Krieger, an den sich sein Volk erinnert. Aber er ist gezwungen, sich seiner Vergangenheit zu stellen und die Kraft wiederzufinden, die er braucht, um seine Familie zu retten und die Liebe zurückzugewinnen, die er verloren hat.

Regisseur Uberto Pasolini („Nowhere Special“) erzählt Homers Epos von der Heimkehr des Odysseus neu: als eindringliches Kammerspiel über Verlust, Entfremdung und den langen Schatten des Krieges.

Mehrweg statt weg damit: Pilotprojekt in Freiburg gestartet – Deutschlandweit einzigartiger Verbund

Die Freiburger Mehrwegbecher sehen unterschiedlich aus, können aber in allen Betrieben, die bei der Mehrwegoffensive dabei sind, gekauft und zurückgegeben werden.Die Freiburger Mehrwegbecher sehen unterschiedlich aus, können aber in allen Betrieben, die bei der Mehrwegoffensive dabei sind, gekauft und zurückgegeben werden. Foto: Schuh

Weniger Müll auf Freiburgs Straßen: Dafür wird am 1. Januar die Verpackungssteuer eingeführt. Parallel dazu setzt die Stadt aber auch eine Mehrwegoffensive um. Die Pilotphase läuft bereits seit Anfang November. Zehn Betriebe mit 16 Filialen sind dabei. Und die ersten Rückmeldungen sind positiv.

Das Projekt ist deutschlandweit einzigartig: Freiburg baut als erste Stadt einen Mehrwegverbund. Hier ist alles zentral organisiert – von der Logistik über die Reinigung bis hin zur Pfandabrechnung. Gestartet wird mit dem Mehrwegbecher: Der kann bei jedem der teilnehmenden Betriebe für einen Euro Pfand gekauft und wieder zurückgegeben werden. Die Becher sehen unterschiedlich aus und stammen von verschiedenen Betrieben, tragen aber alle eine einheitliche Kennzeichnung. Wer bei der Mehrwegoffensive mitmacht, zeigt sich am grünen Mehrweg-Logo am Eingang.

Wenn die Verpackungssteuer, wie vom Gemeinderat beschlossen, am 1. Januar in Kraft tritt, bieten Mehrwegverpackungen auch einen finanziellen Anreiz, denn der Coffee-to-go im Mehrwegbecher ist dann 50 Cent günstiger als in der Einwegvariante. „Wir wollen nicht nur eine Steuer einführen, sondern auch eine echte Alternative bieten, die einfach und attraktiv für den Konsumenten ist. Mit dem Mehrwegverbund übernehmen wir eine Vorreiterrolle in Deutschland. Wichtig ist, dass wir den Mehrweganteil deutlich erhöhen“, betonte Oberbürgermeister Martin Horn bei einem Pressetermin am Dienstag.

„Seit drei Jahren gibt es in Deutschland die Pflicht für Betriebe, auch Mehrwegalternativen anzubieten. Die Mehrwegquote ist aber leider noch immer sehr niedrig, auch in Freiburg. Nur rund 15 Prozent der Betriebe bieten bundesweit vertretene Mehrweglösungen an. Hier wollen wir mit der Mehrwegoffensive unterstützen“, so Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit.

Das Projekt beruht auf Freiwilligkeit, für die Betriebe soll es dank der zentralen Logistik attraktiv sein. Die benutzten Becher werden von der ASF in Sammelboxen abgeholt und zur Reinigung in einen Spülbetrieb gebracht. Allein in Freiburg werden laut Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamts, bisher pro Tag rund 20.000 Einwegbecher ausgegeben, pro Jahr sind es rund 7,6 Millionen.
Bislang wurden rund 1.000 Mehrwegbecher ausgegeben. Die Rückmeldungen der Betriebe, die bei der Pilotphase dabei sind, sind positiv. „Einige mussten schon nachbestellen. Wo sonst zwei bis drei Mehrwegbecher im Jahr verkauft wurden, sind es in zwei Wochen jetzt schon 50 Stück“, so Robert Reiche von der Initiative „Reusable To-Go“.

Das soll aber erst der Anfang sein, 2027 will man das Angebot auf Bowls erweitern

Freiburger Fasnet: Vergünstigte Tickets für die Kappensitzung 2026 sichern

Kappensitzung Breisgauer NarrenzunftMit dem Wochenbericht-Code geht’s zur Kappensitzung 2026 und ein buntes und unterhalsames Programm erleben. Foto: Breisgauer Narrenzunft

Mit dem Wochenbericht-Code zur traditionellen Kappensitzung: Am 31. Januar 2026 gibt es wieder ein buntes Programm mit der Breisgauer Narrenzunft (BNZ).

Die Freiburger Narren sind tradionell in die „fünfte Jahreszeit“ gestartet. Die Fasnet bietet wieder zahlreiche Höhepunkte. Allen voran die große Kappensitzung, die am 31. Januar 2026 im Bürgerhaus Seepark stattfinden wird. Die Kappensitzung ist ein Programmabend der Freiburger Fasnet mit anschließendem Tanz mit DJ.

Info: Für die Leserinnen und Leser des Freiburger Wochenberichts stellt die Breisgauer Narrenzunft ab sofort für eine Woche lang besondere Ticketpreise zur Verfügung. Tickets können mit dem Code: FASNET26 unter www.breisgauer-narrenzunft.de erworben werden.