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Freiburger Stadtbäume unter Dauerstress

Herbstoptik im Sommer: In der Mozartstraße (Stadtteil Herdern) hat ein tückischer Schädling zugeschlagen. Sind die Bäume noch zu retten?Foto: Sven Meyer

Viele Freiburger Stadtbäume leiden. Sie kämpfen mit den Folgen des Klimawandels. Einige Alleen, etwa in der Mozartstraße in Herdern, wirken schon seit Wochen wie im tiefsten Herbst. Was ist da los? Wie können wir die grünen Oasen retten, die unsere Städte lebenswerter machen und das Klima verbessern?

Stadtbäume gelten als ein wesentlicher Faktor, um die Bevölkerung vor der immer stärkeren Sommerhitze zu schützen. In Freiburg gibt es über 50.000. Doch die grünen Hoffnungsträger sind einigen Widrigkeiten ausgesetzt: Frost im Wechsel mit Hitze und Trockenheit, dazu Salzeinsatz im Winter, Urin von Hunden, stark verdichtete Böden und Autoabgase – Stadtbäume haben es nicht leicht. Durch die Veränderung des Klimas reißen die Stämme zudem öfters.


Beliebte Stadtbaumarten wie Linden, Kastanien und Ahorn-Sorten werden dadurch auch anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. In der jüngsten Vergangenheit gab es immer wieder Appelle von Forschern, während der Hitzeperioden Gießpatenschaften und ähnliches einzuführen, um Freiburgs wichtigstes Instrument gegen die Überhitzung zu schützen.

Wie sieht die Lage nun nach der vermeintlich letzten großen Hitzeperiode dieses Sommers aus? „Grundsätzlich ist das stark abhängig von den Baumarten und den Witterungsverläufen. Diesen Juli hat es ja recht viel geregnet – was für viele Bäume positiv war. Allerdings war das Frühjahr recht trocken, was für die Bäume negativ bei Vegetationsbeginn war und zeitgleich konnten sich Baumschädlinge besser entwickeln – wie zum Beispiel die Miniermotte“, erklärt Rathaus-Sprecher Kolja Mälicke.


Jene Miniermotte ist ein Schädling, der vor allem Kastanienbäume befällt – und dieses kleine Insekt ist vor allem dafür verantwortlich, dass beispielsweise in Herdern, der Wiehre oder in Teilen der Kartäuserstraße ganze Straßenzüge bereits wie im Herbst aussehen. Denn dort stehen hauptsächlich Kastanienbäume. Die Larven fressen das Innere der Blätter; das schwächt diese. Das Resultat: braune, eingerollte Blätter weit vor dem Herbst. Viele Passanten fragen sich, ob diese schönen Alleen überhaupt noch eine Zukunft haben. Die Antwort der Stadt ist eindeutig: „Der Befall führt nicht zum Absterben der Bäume. Die Kastanien regenerieren sich in der Regel wieder. Weil die Kastanien das Ganze ganz gut verkraften, versuchen wir auch dort, wo viele Kastanien stehen, das einheitliche Stadtbild zu bewahren“, betont Mälicke.

Mehr als 2.000 Bäume im Freiburger Stadtgebiet sind von der Kastanienminiermotte bedroht. Die sogenannte Miniermotte ist ein Schädling, der vor allem Kastanienbäume befällt – das auch sehr zum Leidwesen vieler Biergartenbetreiber im Freiburger Stadtgebiet. Ihre Ausbreitung wird durch den Klimawandel begünstigt, da mildere Winter und trockenere Sommer ihr Überleben erleichtern.


Das gründliche Einsammeln und Entsorgen des befallenen Laubs ist die effektivste Methode, um die Vermehrung der Miniermotte einzudämmen, da die Larven in den Blättern überwintern. Das zuständige Garten- und Tiefbauamt ruft dazu auch private Gartenbesitzer mit befallenen Bäumen auf, das Laub einzusammeln und zu entsorgen.


Die Stadt Freiburg ist sich indes der essenziellen Rolle vitaler Stadtbäume bewusst und verfolgt eine klare Strategie: „Wenn wir neue Bäume pflanzen, wählen wir möglichst standortgerechte, klimaresiliente Arten. Außerdem versuchen wir die Faktoren Wurzelbereich und Wasserversorgung zu optimieren. Außerdem wurde die Zahl der Wässerungen für Jungbäume deutlich erhöht“, erklärt Sprecher Kolja Mälicke

Kinopremiere: „Manitu“-Stars sorgen im Europa-Park für viele Lacher

Kamen zur „Kanu des Manitu“-Premiere persönlich in den Europa-Park und waren bestens gelaunt: Die Hauptdarsteller Christian Tramitz (v.l.), Rick Kavanian und Michael Bully Herbig – hier mit Ed Euromaus.Kamen zur „Kanu des Manitu“-Premiere persönlich in den Europa-Park und waren bestens gelaunt: Die Hauptdarsteller Christian Tramitz (v.l.), Rick Kavanian und Michael Bully Herbig – hier mit Ed Euromaus. Foto: Europa-Park

Das Kino-Comeback von Abahachi und Ranger begeistert die Filmfans: 24 Jahre nach der erfolgreichen Kultkomödie „Der Schuh des Manitu“ läuft nun die Fortsetzung im Kino. Und die schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der Kino-Charts. Mit 800.000 Zuschauern war es das beste Startwochenende für einen deutschen Film seit 2019. Und auch im Europa-Park war der Andrang groß und das Magic Cinema schnell ausverkauft.

Denn die Hauptdarsteller Michael Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian kamen am vergangenen Freitagabend persönlich zur Vorstellung. Mit etwas Verspätung aufgrund von Stau, aber trotzdem bestens gelaunt, posierten sie vor dem Kino für ein paar Fotos, bevor sie im Saal das Publikum begrüßten, über den Film plauderten und für jede Menge Lacher sorgten. „Der Film war eine krasse Zeitreise für uns und ein riesiges Ding. Er ist nur für das Publikum gemacht. Er ist für euch hier geschaffen“, sagte Michael Bully Herbig und wollte von seinem Schauspielkollegen wissen, wie es war, nach all der Zeit wieder aufs Pferd zu steigen. „Fürs Pferd war es wahrscheinlich unangenehmer als für mich. Der große Vorteil: Das Pferd war ungefähr im selben Alter, das heißt, die Geschwindigkeit – sagen wir mal so – war moderat. Aber wir haben uns super verstanden“, witzelte Tramitz. Dann startete der heißersehnte Film und bot wie schon der erste Teil jede Menge Wortwitz, Slapstick, Westernklischees und den typischen Bully-Humor. Und das kam beim Publikum richtig gut an, es wurde viel gelacht und es gab nach der Vor

Autogrammstunde im Westbad: Großer Andrang bei SC-Kickern

Gaben im Westbad fleißig Autogramme: Die SC-Kicker Christian Günter, Maximilian Eggestein und Mehrkämpferin Sabine Storz.Gaben im Westbad fleißig Autogramme: Die SC-Kicker Christian Günter, Maximilian Eggestein und Mehrkämpferin Sabine Storz. Foto: Thomas Kunz

Riesig war die Freude am vergangenen Donnerstag, als das neue Außenbecken des Westbads endlich eröffnet wurde. Bei bestem Sommerwetter war hier natürlich richtig viel los. Groß war der Andrang nicht nur im Becken, sondern auch vor einem kleinen Zelt. Denn darin gaben die SC-Kicker Christian Günter und Maximilian Eggestein sowie Mehrkampf-Serienmeisterin Sabine Storz fleißig Autogramme. „Es ist eine tolle Sache – gerade auch mit den Sportmöglichkeiten“, lobt der SC-Profi gegenüber der BZ. Bestimmt haben die Sportler danach auch noch den Sprung ins kalte Nass gewagt!

Premiere des „Face of Europe“-Wettbewerbs im Europa Park: mit Joachim Llambi als Moderator

Die strahlenden Sieger beim ersten „Face of Europe“-Wettbewerb: Maite Rodrigus aus Belgien und Yves Unser aus Deutschland. Den Abend im Europa-Park moderierten „Let’s Dance“-Juror Joachim Llambi und Ex-„Miss Germany“ Babett Konau.Die strahlenden Sieger beim ersten „Face of Europe“-Wettbewerb: Maite Rodrigus aus Belgien und Yves Unser aus Deutschland. Den Abend im Europa-Park moderierten „Let’s Dance“-Juror Joachim Llambi und Ex-„Miss Germany“ Babett Konau. Foto: Europa-Park

Prominenten Besuch gab’s im Europa-Park auch schon am Donnerstagabend: hier ging zum ersten Mal die Wahl „Face of Europe“ über die Bühne. Mit dabei: Joachim Llambi, Chefjuror der RTL-Show „Let’s Dance“ und Babett Konau (Miss Germany 2003), die charmant durch den Abend führten. In einem festlich inszenierten Wettbewerb stellten sich 15 Teilnehmer aus ganz Europa der Jury – mit dem Ziel, das neue Gesicht Europas zu werden. In zwei Durchgängen – Freestyle und Abendmode – zeigten die Kandidaten ihre Persönlichkeit, Ausstrahlung und Wandelbarkeit. In der Jury saßen unter anderem Mirja du Mont (Schauspielerin und Model) sowie die Influencerinnen Xenia und Lorena Karen. Die Sieger: die 19-jährige Maite Rodrigus aus Belgien und der 34-jährige Yves Unser aus Malsch.

Das Freiburger Westbad im Selbstversuch: Was kann der neue Außenbereich?

So voll wie bei der Eröffnung hier auf dem Bild war es am Freitag im Westbad nicht.So voll wie bei der Eröffnung hier auf dem Bild war es am Freitag im Westbad nicht. Foto: Thomas Kunz

Fast ein Jahr wurde am neuen Außenbereich des Westbades gearbeitet. Am vergangenen Donnerstag wurde das Bad eröffnet – bei freiem Eintritt und mit vielen Besuchern. Am Freitag haben wir dem Bad einen Besuch abgestattet und selbst ausprobiert, was das neue Außenbecken kann.

Die Liegewiese

Noch etwas ausbaufähig auf dem neuen Außengelände ist die Anzahl der Schattenplätze: Die großen Bäume, die als Schattenspender fungieren, werden komplettiert von Sonnenschirmen im badenova-Design. Schon früh belegt sind die im gleichen Design gehaltenen Liegestühle. Wer früh kommt, bekommt noch einen Schattenplatz, doch schon gegen 11 Uhr wird es eng. Dort, wo neuer Rasen verlegt wurde, lässt es sich (noch) entspannt barfuß gehen und liegen: Hier muss man sich weder um Bienen, noch um spitze Steine Sorgen machen.

Das Außenbecken

Mehrere unterschiedliche Bereiche mit verschiedenen Tiefen machen das Becken perfekt für Groß und Klein: Neben dem Ausstiegsbereich für die Wellenrutsche können die Kleinsten sich abkühlen; Das Wasser ist hier nur wenige Zentimeter tief.
Weiter hinten in Richtung Strömungskanal wird es schnell tiefer. Interessant vor allem für Fast-Schwimmer, die hier in der für sie passenden Wassertiefe schwimmen üben können. Über einen Nichtschwimmerbereich mit 130 Zentimetern Wassertiefe geht es für sichere Schwimmer schließlich in ein Schwimmerbecken.

Der Strömungskanal
Vor allem der Strömungskanal hat es den Leuten angetan: Während es hier morgens noch ruhiger zugeht und auch ungeübtere Schwimmer ihre Runden drehen können, werden es mit der Zeit immer mehr große und kleine Badegäste, die den Strudel nutzen. Immer wieder klettern neugierige Kinder auf das Metallgehäuse in der Mitte des Strudels – wohl nicht Sinn der Sache, denn das Badepersonal unterbindet dies sofort.

Die Wellenrutsche
Die Wellenrutsche ist bei den Kindern ein absolutes Highlight: Ab sechs Jahren dürfen Kinder sie benutzen. Die Schlange ist schon früh am Morgen lang – die rasante Rutschparty, die mehrere Personen gleichzeitig antreten können, sorgt jedoch nur für kurze Wartezeiten.

Der Wasserspielplatz
Kleine Baumeister können sich auch auf dem Wasserspielplatz abkühlen: Der Sandkasten mit Wasserpumpe und mehreren miteinander verbundenen Wasserspieltischen ist durch Sonnensegel und hoch gewachsene Bäume fast den ganzen Tag über im Schatten und eine willkommene Abwechslung.

Das Kinderplanschbecken
Schattig ist es auch im Kinderplanschbecken nebenan. Auch hier können die Kleinen in der passenden Wassertiefe spielen, denn auch hier wird das Wasser ohne Stufen oder sonstige Hindernisse tiefer. Highlight für die etwas Größeren ist hier eine Wasserpistole aus Edelstahl, mit der es sich in einem begrenzen Radius auf andere Kinder im Wasser schießen lässt.


Der Sportbereich
Eher später am Tag erfreuen sich auch die Sportfelder größeren Zulaufs: Auf dem neuen Außengelände laden ein Basketballplatz, ein Soccercour und ein Beachvolleyballfeld dazu ein, sich auch nach dem Schwimmen sportlich zu betätigen. Hier haben vor allem die Erwachsenen und Jugendlichen in Gruppen Spaß.

Das Fazit:
Nach über 20 Jahren ohne Außenbecken kann sich Freiburgs neues Freibad durchaus sehen lassen. Gleichzeitig holt es mit Attraktionen wie dem Strömungskanal und der Wellenrutsche das auf, was Freibäder im Umland schon bieten. Mit den verschatteten Kleinkindbereichen ist das Bad der perfekte Ort für Familien im Sommer.

Klagewelle bringt das Verwaltungsgericht Freiburg ans Limit

Die meisten Neueingänge konzentrieren sich auf die Verfahren in Bezug auf die Herkunftsländer Türkei und Afghanistan. Foto: JoersDie meisten Neueingänge konzentrieren sich auf die Verfahren in Bezug auf die Herkunftsländer Türkei und Afghanistan. Foto: Joers

Beim Verwaltungsgericht Freiburg werden 2025 voraussichtlich beinahe so viele Verfahren neu eingehen wie erst einmal zuvor in seiner Geschichte (im Jahr 2017). „Wir sind an der Belastungsgrenze“, sagt Gerichtssprecher Klaus Döll.

Bis Ende Juli 2025 sind bereits 3.317 Asylverfahren und 1.304 allgemeine Verwaltungsrechtssachen neu eingegangen. Allein im Monat Juli 2025 sind insgesamt mehr als 1.000 Verfahren hinzugekommen.
Vor allem die vielen Klagen gegen abgelehnte Asylanträge machen dem Verwaltungsgericht zu schaffen.„Die hohe Anzahl der Asylverfahren ist derzeit eine besondere Herausforderung. Im Verhältnis zu den sonstigen Verwaltungsrechtssachen ist das ja beinahe die dreifache Menge“, so Döll.

Die meisten Neueingänge konzentrieren sich auf die Verfahren in Bezug auf die Herkunftsländer Türkei und Afghanistan. Die sind aufwendig: „Das Verfahren geht bei uns ein, dann werden Informationen gesammelt, die Begründung für die Klage wird eingereicht, das Bundesamt schickt uns die Akte zu und so weiter. Als Voraussetzung für das Urteil kommt es zu einer mündlichen Verhandlung, bei der der Kläger noch mal persönlich angehört wird. Und das kann sich also durchaus über mehrere Stunden erstrecken. Dann muss das Gericht seine Entscheidung fällen – auch mit Hilfe von Informationen über das Herkunftsland, zum Beispiel vom Auswärtigen Amt.“
Es gibt aber auch viele Klagen, bei denen es um die Rückführung Asylsuchender in andere europäische Mitgliedsstaaten wie Griechenland, Italien oder Bulgarien geht.


Dauer der Verfahren bereitet Sorge

Aufgrund der Flüchtlingswelle 2015 und 2016 war es für das Verwaltungsgericht 2017 mit 11.143 Verfahren ein Rekordjahr. Dass die Zahlen in diesem Jahr mit hochgerechnet knapp 8.000 Verfahren den seit damals höchsten Wert erreichen werden, „liegt auch wieder an den recht hohen Asylantragszahlen der letzten zwei bis drei Jahre. Das Bundesamt für Migration entscheidet über die Anträge, dann vergeht im behördlichen Verfahren eine gewisse Zeit und das tritt bei uns dann zeitverzögert ein“, erklärt Döll.
Aber auch in anderen Bereichen steigt die Zahl der Klagen. Beispielsweise geht es um die Rückforderung von Corona-Hilfen oder auch die Untätigkeit der Behörden bei der Einbürgerung. Außerdem rechnet man zukünftig am Verwaltungsgericht mit deutlich mehr baurechtlichen Streitigkeiten. Denn seit einer Reform müssen Bürger ihren Widerspruch gegen eine Entscheidung der Baubehörden nun direkt vor dem Verwaltungsgericht mit einer Klage einreichen.

Die Dauer der Verfahren bereitet den Freiburger Juristen ebenfalls Sorge: Die anhängigen und neuen Asylverfahren werden das „Gericht voraussichtlich jahrelang beschäftigen“. Auch wenn weiterhin schnelle Entscheidungen in Eilverfahren sichergestellt sind, werde das Gericht seinem eigenen Anspruch, auch in Hauptsacheverfahren möglichst zeitnah zu entscheiden, derzeit nur eingeschränkt gerecht. „Bisher wurden die Verfahren im Durchschnitt ungefähr vor Ablauf eines Jahres erledigt. Aber es ist fraglich, ob wir das weiterhin schaffen.“

Und was würde für Entlastung sorgen? „In erster Linie wäre es für uns hilfreich, wenn wir mehr Personal hätten“, so Klaus Döll. Beim Verwaltungsgericht Freiburg arbeiten derzeit 35 Richterinnen und Richter, davon zehn in Teilzeit. Sowie 18 Personen (zwölf in Teilzeit) auf den Geschäftsstellen der insgesamt 13 Kammern.

Kinotipp: Eine Kupplerin im Gefühlschaos in „Was Liebe wert ist – Materialists“

Lucy (Dakota Johnson) fühlt sich immernoch zu Ex-Freund John (Chris Evans) hingezogen – doch dann lernt sie einen wohlhabenden und charmanten Mann kennen.Lucy (Dakota Johnson) fühlt sich immernoch zu Ex-Freund John (Chris Evans) hingezogen – doch dann lernt sie einen wohlhabenden und charmanten Mann kennen. Foto: Adore Matchmaking LLC

In der romantischen Komödie ist eine junge, ehrgeizige Partnervermittlerin in New York hin- und hergerissen zwischen ihrem perfekten Traummann und ihrem alles andere als perfekten Ex. Der Film von Celine Song („Past Lives“) ist prominent besetzt: in den Hauptrollen sind Dakota Johnson, Chris Evans und Pedro Pascal zu sehen.

Sie kennt sich in der Liebe bestens aus – zumindest beruflich: In der pulsierenden Metropole New York City führt die erfolgreiche Heiratsvermittlerin Lucy (Dakota Johnson, „Fifty Shades of Grey“) ein florierendes Geschäft, das sich auf die Elite der Stadt spezialisiert hat. Ihre Expertise und ihr Gespür für perfekte Matches sind bei den Wohlhabenden und Einflussreichen äußerst gefragt. Doch ihr geordnetes Leben gerät ins Wanken, als sie in ein toxisches Liebesdreieck verwickelt wird, das nicht nur ihre persönlichen Gefühle, sondern auch ihre berufliche Integrität bedroht.

Während ein nahezu perfekter, wohlhabender Mann namens Harry Castillo (Pedro Pascal, „Gladiator II“) in ihr Leben tritt, taucht auch ihr Ex-Freund John (Chris Evans, „Captain America: The First Avenger“) wieder auf. Der ist ein armer Schauspieler und lebt in einer Chaos-WG. Plötzlich muss Lucy herausfinden, was sie wirklich will und welche Opfer sie bereit ist, für die wahre Liebe zu bringen.

Regie führte Celine Song, die für ihr Drehbuch von „Past Lives – In einem anderen Leben“ für einen Oscar nominiert war und auch hier das Drehbuch schrieb. In weiteren Rollen sind Marin Ireland („The Umbrella Academy“), Sawyer Spielberg („Indiana Jones“) und Dasha Nekrasova („Succession“) zu sehen.

Das tierische Abenteuer „Lily und die Kängurus“ nach einer wahren Geschichte

Chris (Ryan Corr) und Lily (Lily Whiteley) versuchen verletzte Känguru-Junge zu retten.Chris (Ryan Corr) und Lily (Lily Whiteley) versuchen verletzte Känguru-Junge zu retten. Foto: Studiocanal

Chris Masterman ist ein TV-Wettermoderator, dessen gute Tage schon etwas zurückliegen. Er erhält den Auftrag, in die Stadt Broome zu reisen – mitten im australischen Outback. Durch eine Unachtsamkeit fährt er ein Känguru-Junges an und lernt auf der Suche nach Hilfe das 11-jährige indigene Mädchen Lilly kennen, die sich sofort um das verletzte Tier kümmert. Die beiden schließen Freundschaft, und bei dem Versuch, weitere Känguru-Junge zu retten, beginnt für beide ein aufregendes Abenteuer.

Die Familienkomödie unter der Regie von Kate Woods („The Umbrella Academy“) basiert auf einer wahren Geschichte. Vor der traumhaften Kulisse Australiens brillieren Ryan Corr („House of the Dragon“) und Newcomerin Lily Whiteley in dem opulent gefilmten, spannenden Film.

Inmitten der Atacama-Wüste: Der spannende Neo-Western „Bitter Gold“

Carola (Katalina Sánchez) muss die Leitung der illegalen Mine übernehmen.Carola (Katalina Sánchez) muss die Leitung der illegalen Mine übernehmen. Foto: JIP Film & Verleih

Inmitten der endlosen Weite der Atacama-Wüste träumt die junge Carola von einem Leben am Meer. Doch der Alltag mit ihrem Vater Pacifico ist erbarmungslos: Gemeinsam betreiben sie eine illegale Mine und hüten ein Geheimnis – eine Goldader, die sie heimlich nachts abbauen.

Als einer der anderen Bergmänner die verborgene Fundstelle entdeckt, eskaliert die Situation in Gewalt. Pacifico wird schwer verletzt, und Carola muss seinen Platz übernehmen. Aber kann sie sich gegen die Feindseligkeit der Männerwelt und ihre eigenen Ängste behaupten? Ein fesselnder Neo-Western, der in die Weite der Wüste und ins Innere der Erde führt, und die Frage stellt: Wie weit würdest du gehen, um deine Träume zu retten?

DFB-Pokal: Der 1. FC Heidenheim und der Bahlinger SC haben eine gemeinsame Vergangenheit

Frank Schmidt FC HeidenheimDer dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball kommt an die Ponderosa: Frank Schmidt, seit mehr als 17 Jahren Trainer des 1. FC Heidenheim. Foto: Detlef Berger

Zehn lange Jahre mussten die Fans des Bahlinger SC darauf warten. Nun steht die ersehnte Rückkehr in den DFB-Pokal kurz bevor: Am Samstag, 16. August bestreitet der Fußball-Regionalligist seine Erstrundenpartie gegen den Bundesligisten 1. FC Heidenheim. Anpfiff im Kaiserstuhlstadion ist um 15.30 Uhr.

Qualifiziert hatte sich der BSC durch den Finalsieg im Südbadischen Verbandspokal gegen den FC Auggen. „Man merkt richtig, dass die Leute das herbeigesehnt haben, dass wir endlich wieder mal den Südbadischen Pokal holen und ein DFB-Pokalspiel in Bahlingen spielen“, sagt BSC-Vorstand Dieter Bühler. Das letzte Mal waren die Kaiserstühler in der Saison 2015/2016 im wichtigsten Pokalwettbewerb des deutschen Vereinsfußballs vertreten. Zweitligist SV Sandhausen setzte sich damals im Kaiserstuhlstadion nach 5:4 im Elfmeterschießen durch.

Ein Duell alter Bekannter

Die Vorbereitungen auf den Pokal-Hit laufen längst auf Hochtouren. „Es ist eine große Euphorie, aber auch viel Arbeit für uns“, sagt Bühler. Medientechnik für die TV-Übertragung, Notstromaggregate, Aufstellflächen für die Übertragungswagen, Betreuung der VIP-Gäste, Catering – für den Kaiserstühler Fußballverein gibt es viel zu organisieren, nichts wird dem Zufall überlassen.

„Mit dem Bahlinger SC verbindet uns durchaus eine gemeinsame Vergangenheit. Zu unseren Oberligazeiten sind wir zwischen 2004 und 2008 in gleich drei Spielzeiten aufeinandergetroffen“, erinnert sich auch Heidenheims langjähriger Vorstandschef Holger Sanwald zurück. „Wir sind ja kurz vor den Heidenheimern in die Oberliga aufgestiegen. Und schon damals war Frank Schmidt Trainer des FCH“, sagt BSC-Vorstand Bühler. Und noch etwas verbindet beide Vereine: der heutige Co-Trainer der Heidenheimer, Dieter Jarosch, spielte von 2003 bis 2005 im Trikot des Bahlinger SC.

Zwei mit SC-Vergangenheit: BSC-Cheftrainer Stefan Reisinger (re.) und Co-Trainer Milorad Pilipovic empfangen den FC Heidenheim um Langzeit-Trainer Frank Schmidt. Foto: Bahlinger SC, Claus G. Stoll

Bühler erzählt, dass Jarosch nach seinem Abschied aus Bahlingen 2007 kurz vor der Rückkehr zum BSC stand. „Er war sich damals relativ sicher, dass er wieder zu uns kommen wollte“, erinnert sich Bühler. Als Jarosch dann aber eine Einladung vom FCH erhielt, hörte er sich diese der Höflichkeit halber an. Es wurde ein Treffen mit Folgen. Das Konzept der Heidenheimer überzeugte Jarosch so sehr, dass er sich doch zum Wechsel an die Ostalb entschied – und wenig später mit den Heidenheimern in die 3. Liga aufstieg und als Co-Trainer sogar den Durchmarsch bis in die Bundesliga miterlebte. „Im Nachhinein muss man sagen, hat er alles richtig gemacht“, sagt Dieter Bühler und lacht.

Wie immer soll es ein großes Fußballfest werden auf der Ponderosa. Direkt vor der Vereinsgaststätte wird eine Zusatztribüne für 510 Zuschauer errichtet. Auf der Gegengerade hat der Verein im linken Teil neue befestigte Stehstufen angelegt. Auch der Gästefanbereich wurde vergrößert. Insgesamt 4.000 Zuschauer dürfen ins Stadion. Aktuell sind noch wenige Restkarten für die Partie erhältlich.

Die Mannschaft um Trainer Stefan Reisinger (spielte von 2009 bis 2012 beim SC Freiburg) und Co-Trainer Milorad Pilipovic (schoss 1984/85 zehn Zweitligatore für den SC und trainierte später die SC-Frauen) will ihren Teil dazu beitragen, dass sich der Besuch auf der Ponderosa für die Zuschauer lohnt. „Vielleicht gelingt uns eine Überraschung. Wir müssen daran glauben. Auch wenn die
Chance noch so klein ist“, sagt Dieter Bühler.