Auch die italienische Soulsängerin Donata Chiari tritt auf. Foto: Felix Groteloh
Zwei Vereine, ein Ziel: die Freiburger Blues Association (FBA) und die Ukrainehilfe direkt laden im Oktober ins Gasthaus Schiff im Freiburger Osten zum Live Aid Konzertabend ein mit Blues-Rocker David Franki aus Mannheim, der italienischen Soul-Entdeckung Donata Chiari aus Bologna und der Freiburger Band BlueFunk, die für beide Solisten als Begleit-Kombo fungiert. Das Konzert wird live auf YouTube im Internet übertragen und soll vor allem in die Ukraine – dezentral – viele Menschen erreichen.
Das Motto „ihr seid nicht alleine“ stehe dabei im Mittelpunkt, so Dietmar Klausmann, Vorsitzender des Ukrainehilfe direkt. „Und natürlich wollen wir Spenden sammeln für die Menschen in der Ukraine.“ Ähnlich wie bei großen Charity-Events im Fernsehen können die Zuschauer direkt während des Streams am Bildschirm sowie vor Ort im Gasthaus Schiff Geld für die Ukrainehilfe spenden. Als Schirmherrin für den Abend konnten die Veranstalter die ehemalige Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gewinnen.
Das Konzert für die Ukraine findet am 25. Oktober von 18 – 19.30 Uhr im historischen Gewölbekeller im Gasthaus Schiff, Schwarzwaldstraße 82, statt. Einlass im Gewölbekeller ist ab 17.30 Uhr. Das Konzert kann auf YouTube mitverfolgt werden – zu finden unter den Stichworten Ukrainehilfe direkt Livestream und unter https://www.youtube.com/live/aVZXRspHZso.
Schaurig-schön geht es derzeit im Europa-Park zu. Am 31. Oktober steht hier die „SWR3 Halloween Party“ auf dem Programm. Foto: Europa-Park
Schaurig-schön geht es in der Halloween-Zeit im Europa-Park zu. Ein Highlight ist die „SWR3 Halloween-Party“ am 31. Oktober. Zahlreiche Dancefloors, gruselige Shows und musikalische Top-Acts erwartet die Zuschauer.
Höhepunkt des Abends ist „Horror goes Clubbing“ in der Europa-Park Arena mit Top Act Puentez. Der Kölner DJ und Produzent gehört zu den gefragtesten Künstlern der internationalen Clubszene. Mit Hits wie „LaLaLife“ oder seinen Remixen von „Bad Habits“ (Ed Sheeran) und „Superstar“ (Jamelia) hat Puentez weltweit für Aufsehen gesorgt. Seine Tracks wurden bereits über 500 Millionen Mal gestreamt. Vor Puentez legen ab 20 Uhr die DJs Myles Music und SWR3 DJ BeOne auf.
Start der „SWR3 Halloween-Party“ ist um 20 Uhr in mehreren Locations: Im „Europa-Park Dome“ laden die drei SWR3 DJs Michael Leupold, D White und fabioless zur „Silent Disco“ ein. In „Das Studio“ legt SWR3 DJ Josh Kochhann alles auf, was gewünscht wird. Unter dem Motto „SWR3 spielt verrückt – die Bad Taste Dance Party“ ist der Musik keine Grenzen gesetzt. Im Magic Cinema 4D gibt es zudem ab 21.30 Uhr die Möglichkeit, bei Karaoke selbst zum Star zu werden.
Als weiteres Highlight sind die Attraktionen „EuroSat – CanCan Coaster“ und der „Euro-Tower“ exklusiv für die Besucher der SWR3 Halloweenparty bis 22.30 Uhr geöffnet. Party-Tickets gibt es im Vorverkauf auf www.europapark.de sowie an der Abendkasse. Einlass ab 18 Uhr.
Ein Madsen-Konzert verspricht Fan-Favoriten sowie neue Tracks, bei denen Mitsingen ebenso erwünscht ist wie kollektives Ausrasten. Ein würdiger Abschluss für das ZMF 2026. Foto: Sven Sindt
Die Festivalmacher des Freiburger ZMF haben weitere Acts für das kommende Jahr bestätigt: An 15. Juli 2026 eröffnet „The Voice of Germany“-Gewinner Andreas Kümmert mit seinem ganz eigenen Sound, der sich zwischen Blues, Rock und Soul bewegt, die Saison im Badische Zeitung Zelt.
Ein besonderes Highlight wartet am 21. Juli 2026 auf die ZMF-Besucher: der Fingerstyle-Künstler Tommy Emmanuel beehrt die Zirkuszelt-Bühne. Er gilt als einer der technisch versiertesten Gitarristen weltweit. Den ZMF-Abschluss im Zirkuszelt macht die Indierock-Band Madsen am 2. August 2026. Seit mittlerweile über zwei Jahrzehnten zählen die Musiker aus dem Wendland zur festen Größe der deutschsprachigen Rocklandschaft. Tickets unter www.zmf.de.
Seine Lieder klingen ehrlich, geerdet und direkt aus dem Leben gegriffen – oft roh, manchmal verletzlich, aber immer mit kraftvoller Stimme. Live überzeugt Andreas Kümmert mit charismatischer Bühnenpräsenz und einem außergewöhnlichen Gespür für Dynamik und Intensität. Foto: Thomas Beberich
Bruce Springsteen (Allen White) zieht sich in die Abgeschiedenheit zurück – hier entsteht sein wohl radikalstes Album „Nebraska“.
Foto: 20th Century Studios
Im Jahr 1982 arbeitet Bruce Springsteen – im Film verkörpert von Jeremy Allen White – an seinem wohl radikalsten Album: „Nebraska“. Aufgenommen zu einer Zeit, als der junge Musiker am Vorabend seines weltweiten Durchbruchs stand und darum rang, den Druck des Erfolgs mit den Geistern seiner Vergangenheit in Einklang zu bringen.
In einer Phase innerer Zerrissenheit, in der ihn der eigene Ruhm zunehmend zu erdrücken droht, entscheidet er sich bewusst gegen das Tonstudio. Stattdessen zieht er sich in die Abgeschiedenheit seines Schlafzimmers zurück. Dort entstehen keine mitreißenden Rockhymnen, sondern düstere, zerbrechliche Songs – Geschichten von Schuld, Verlorenheit und Gewalt, aufgenommen auf einem einfachen Vierspurgerät. Es markierte einen Wendepunkt in seinem Leben und gilt bis heute als eines seiner kraftvollsten Werke – ein rohes, geisterhaftes Akustikalbum, bevölkert von verlorenen Seelen auf der Suche nach einem letzten Funken Hoffnung.
„Springsteen: Deliver Me From Nowhere“ zeichnet ein intimes Porträt eines zerrissenen Künstlers, der mit inneren Dämonen ringt – und dabei unbeabsichtigt ein Meisterwerk der Musikgeschichte schafft.
In der Hauptrolle als „The Boss“ ist Jeremy Allen White zu sehen. Das Drehbuch stammt von Regisseur Scott Cooper, basierend auf dem Buch „Deliver Me from Nowhere“ von Warren Zanes. Der Film zeigt zudem Jeremy Strong als Springsteens langjährigen Vertrauten und Manager Jon Landau, Paul Walter Hauser als Gitarrentechniker Mike Batlan, Stephen Graham als Springsteens Vater Doug, Odessa Young als Springsteens große Liebe Faye, Gaby Hoffmann als seine Mutter Adele, Marc Maron als Produzent Chuck Plotkin und David Krumholtz als Columbia-Manager Al Teller.
Noch ahnen sie nichts von dem Schicksalsschlag: Morgan Grant (Allison Williams) und ihre Tochter Clara (Mckenna Grace) werden durch eine Familientragödie aus der Bahn geworfen. Foto: Constantin Film
„All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You“ erzählt die parallel verlaufenden Geschichten von Morgan Grant (Allison Williams, „M3gan“), einer jungen Mutter, und ihrer 16-jährigen Tochter Clara (Mckenna Grace, „Ghostbusters: Frozen Empire“), deren Welt von einer verheerenden Familientragödie erschüttert wird.
Mit Warmherzigkeit und Humor verknüpft dieser bewegende Film unter der Regie von Josh Boone („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“) Claras Coming-of-Age-Geschichte mit Morgans emotionaler Reise. Der Film beruht auf dem Buch von Colleen Hoover. Mit mehr als 50 Millionen verkauften Büchern ist sie die meistverkaufte Autorin der Welt.
Der ehemalige KZ-Arzt Josef Mengele (August Diehl) setzt sich nach Brasilien ab. Foto: Lupa Film
Buenos Aires, 1956. Unter dem Namen Gregor lebt Josef Mengele (August Diehl), der ehemalige KZ-Arzt von Auschwitz, im Exil. Unterstützt durch ein Netzwerk aus Sympathisanten und finanziert von seiner Familie, gelingt es ihm über Jahre hinweg, der internationalen Justiz zu entkommen.
Der Film folgt Mengeles Fluchtweg von Argentinien über Paraguay bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Er ist gealtert, einsam, krank. Als ihn sein erwachsener Sohn Rolf aufspürt, kommt es zu einem letzten, stummen Aufeinandertreffen zwischen den Generationen.
Der Film basiert auf dem preisgekrönten Roman von Olivier Guez und zeichnet ein schonungsloses Bild von Ideologie, Verdrängung und Verantwortung.
Freiburg-Trainer Julian Schuster: Auch sein Vorgänger Christian Streich war am Sonntag im Stadion. Foto: Detlef Berger
Der SC Freiburg spielte am Sonntag 2:2 (1:2) Unentschieden gegen Champions-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt. Ein Grifo-Kunstschuss kurz vor Schluss sicherte den Breisgauern das Remis. Mit dabei im Stadion war auch Julian Schusters Vorgänger Christian Streich.
Der langjährige SC-Trainer Christian Streich schaute sich das Spiel gemeinsam mit Ex-Bundestrainer Joachim Löw an. Auch Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach saß neben den beiden auf der Haupttribüne des ausverkauften Europa-Park Stadions. Es war das erste Mal, dass Streich seit seinem Abschied vom Freiburger Traineramt ein Heimspiel des SC live im Stadion verfolgte.
Der jetzige SC-Chefcoach Julian Schuster bekam von all dem nichts mit, wie er nach Abpfiff gegenüber Journalisten verriet. Schuster sagte: „Ich habe das gar nicht mitgekriegt. Es freut mich aber. Es ist ein Zeichen von ihm, dass er jetzt bereit ist, auch öfter da zu sein.“ Er sei schon gespannt darauf, was Streich zu erzählen habe.
Schon in der 2. Minute waren die Breisgauer durch Derry Scherhant in Führung gegangen. Das anschließende 1:1 durch Jonathan Burkardt wurde begünstigt durch einen Patzer von SC-Youngster Johan Manzambi bei der Ausführung eines Freistoßes im Mittelfeld. „Fehler passieren. Das spielt es auch keine Rolle, ob man jung oder alt ist. Wichtig ist, wie man mit Fehlern umgeht“, sagt Schuster. Ein weiterer Burkardt-Treffer ließ den SC fast 50 Minuten einem Rückstand hinterlaufen, kam dabei aber immer wieder zu guten Chancen.
Dann kam der große Moment des eingewechselten Vincenzo Grifo, der in der 75. Minute für Scherhant aufs Feld durfte. Grifo versenkte einen herrlichen Freistoß-Schlenzer außen um die Zwei-Mann-Mauer herum und vorbei am überrumpelten Frankfurt-Keeper Santos im Tor der Gäste. „Ich habe gesehen, wie der Torwart einen Schritt nach rechts gemacht“, schilderte Grifo seinen Geniestreich. „Wer nicht wagt, kann solche Tore nicht schießen. Der Torwart wäre aber fast dran gewesen. Ein bisschen Glück für mich war also dabei.“
Sein nächstes Pflichtspiel bestreitet der SC Freiburg am kommenden Donnerstag (21 Uhr) in der Gruppenphase der Europa League. Gegner im Heimspiel ist dann der niederländische Erstligist FC Utrecht. In der Bundesliga geht es für die Schuster-Elf danach weiter mit dem Auswärtsspiel am Sonntag (15.30 Uhr) bei Bayer 04 Leverkusen.
Ein besonderes Jubiläum, auch für
Matthias (links) und Alexander Lewalter. Foto: Seilnacht
Tradition, Handwerk und Qualität: Dafür steht der Freiburger Juwelier Seilnacht, und das seit mittlerweile 125 Jahren. Zu diesem Anlass erwarten die Kunden attraktive Jubiläumsangebote.
1900 eröffnete Josef Seilnacht das Geschäft in der ehemaligen Eisenbahnstraße 7, im historischen Haus „Scheuer zum Kiel“. Damals stand die Uhrmacherkunst im Mittelpunkt: Reparaturen, eigene Modelle, eine kleine, feine Auswahl an Schmuck.
Fast einhundert Jahre später übernahmen 1994 Matthias und Cornelia Lewalter das Traditionshaus und führten es mit großem Engagement in die Moderne. Es folgten Meilensteine, die die Firma bis heute prägen: 2017 der aufwendige Umbau des Geschäfts, 2018 der Eintritt von Alexander Lewalter in das Geschäft, 2020 die Erweiterung durch das Atelier Seilnacht – ein Ort, an dem Goldschmiede- und Uhrmacherkunst auf höchstem Niveau gelebt wird. Seilnacht wurde damit zu einem Allrounder für Uhren und Schmuck: von internationalen Luxusmarken bis hin zu individuellen Anfertigungen, gefertigt in der eigenen Werkstatt.
Der Juwelier Seilnacht in der Rathausgasse feiert dieses Jahr 125 Jahre. Foto: Seilnacht
Dieses Jahr feiert das Traditionsunternehmen 125 Jahre Juwelier Seilnacht in Freiburg – ein Jubiläum, das man ohne die Kundinnen und Kunden nicht erreicht hätte. „Deren Treue, Begeisterung und Vertrauen machen diese Geschichte lebendig“, betont Matthias Lewalter. „Ebenso danken wir unserem großartigen Team, unseren Familien sowie unseren langjährigen Partnern, die mit Einsatz, Herzblut und Ideenreichtum jeden Tag dazu beitragen, dass Seilnacht weit mehr ist als nur ein Geschäft: Es ist ein Ort, an dem traditionelles Handwerk und Leidenschaft für das Schöne verschmelzen“, fügt er hinzu.
Mit diesem Jubiläum beginnt für Seilnacht ein neues Kapitel: Alexander Lewalter übernimmt die Geschäftsführung und führt das Familienunternehmen in die Zukunft. Gemeinsam blickt man nun voller Vorfreude auf die kommenden Jahre – auf neue Ideen, spannende Kollektionen und die Weiterentwicklung des Ateliers. „Am meisten aber freuen wir uns darauf, unsere Kundinnen und Kunden weiterhin zu begeistern: mit Schmuck und Uhren, die Geschichten erzählen, mit persönlicher Beratung, die von Herzen kommt, und mit Momenten, die so wertvoll sind wie die Stücke, die sie bei uns finden“, erklärt Alexander Lewalter.
Noch bis zum 2. November lädt Seilnacht dazu ein, gemeinsam 125 Jahre Seilnacht zu feiern. Zu diesem Anlass erwarten die Kunden exklusive Jubiläumsangebote und besondere Geschenke. Weitere Informationen unter uhren-seilnacht.de
Spendenübergabe im Badeparadies, v.l.n.r.: Margarita Demmel, Vorsitzende Sternenkinder Freiburg e.V., Anja Pluschke, aktives Mitglied Sternenkinder Freiburg e.V., Jochen Brugger, Head of Badeparadies Schwarzwald
Foto: Badeparadies Schwarzwald
Auch in diesem Jahr zog der Charity-Flohmarkt des Badeparadies Schwarzwald zahlreiche Besucher aus dem gesamten Hochschwarzwald an. Am 27. September verwandelte sich der Parkplatz des Badeparadieses in ein buntes Markttreiben, bei dem Antiquitäten, Trödel, Kleidung und viele liebevoll ausgesuchte Kostbarkeiten neue Besitzer fanden. Der Verein Sternenkinder Freiburg e.V. freut sich über die Spende in Höhe von 1.861 Euro.
Das Team von Reha Süd um Gesellschafter Philipp Eiermann (links) und Roman Pfeifer (rechts, Geschäftsführer & Ärztlicher Leiter) freute sich mit SC-Rekordtorjäger Nils Petersen über viele neugierige Besucher. Foto: FWB
33 Jahre Reha Süd – das wurde am Wochenende gefeiert. Prominenter Gast beim Tag der offenen Tür im ambulanten Rehabilitationszentrum in der Lörracher Straße war Nils Petersen (Mitte). Der Rekordtorschütze des SC Freiburg und TV-Experte nahm sich reichlich Zeit für Autogramme.
Das Team von Reha Süd um Gesellschafter Philipp Eiermann und Roman Pfeifer (Geschäftsführer & Ärztlicher Leiter) freute sich über viele neugierige Besucher. Diese erhielten spannende Einblicke in das große Leistungsspektrum des Rehazentrums.