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Weltrekordversuch: Großes Badnerlied-Konzert in Waldkirch

Die Organisatoren freuen sich auf das Marathon-Konzert und hoffen, den Weltrekord – alle 1.300 Strophen des Badnerlieds sollen gesungen werden – zu schaffen.Die Organisatoren freuen sich auf das Marathon-Konzert und hoffen, den Weltrekord – alle 1.300 Strophen des Badnerlieds sollen gesungen werden – zu schaffen. Foto: Veranstalter

Ein Jahr lang wurde das Event geplant und vorbereitet, am 21. September ist es soweit: Das Badnerlied, die inoffizielle Hymne Badens, wird in einem Non-Stop-Marathon-Konzert mit allen bekannten Strophen gesungen. Die musikalische Untermalung übernehmen die Waldkircher Drehorgeln, die dazu im Wechsel erklingen.

Mit dem ambitionierten Ziel, durch das ununterbrochene Singen des Liedes einen Weltrekord aufzustellen, rechnet das Organisationsteam mit einer Veranstaltungsdauer von etwa acht Stunden, um die 1.300 Strophen des Liedes zu präsentieren. Diese immense Strophensammlung wurde von dem passionierten Liederforscher Ossi Pink aus Freiburg zusammengetragen.

Aufgeführt wird das musikalische Erlebnis in Blöcken von 25 Strophen, jeweils gefolgt von einem dem Refrain, gesungen von über 30 Gruppen mit etwa maximal fünf Personen aus Chören, Musikgruppen, Musikvereinen und weiteren Gruppierungen. Hierzu sind Gäste, die sich am Gesang beteiligen oder singfreudige Gruppen jeder Art willkommen. Das Konzert findet am Samstag, 21. September, ab 14 Uhr mit dem Vorprogramm und ab 15 Uhr mit dem Singen der 1.300 Strophen auf dem Marktplatz vor dem Waldkircher Rathaus statt. Veranstaltet wird das Event von der Werbegemeinschaft Waldkirch und der Waldkircher Orgelstiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Waldkirch.

Für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Besucher sorgt ein breites Angebot an badischen Spezialitäten und Getränken. Neben dem musikalischen Höhepunkt gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Festansprachen, den Gälfiässlern im Vorprogramm und einem badischen Markt. Weitere Infos unter www.das-badnerlied-konzert.de. Hier können sich Interessierte als Mitsänger anmelden.

Pickleball und Schnitzelgrube: Die Baustelle im Freiburger FT-Sportpark biegt auf die Zielgerade ein

Peter Gerspach auf der neuen Zuschauertribüne.Peter Gerspach auf der neuen Zuschauertribüne. Foto: Joers

Im Freiburger Osten tut sich was: Auf dem Gelände des FT-Sportparks entsteht für rund 20 Millionen Euro ein modernes Sportgelände, das viel zu bieten hat. Die Arbeiten bei der Freiburger Turnerschaft kommen gut voran – und auch die Gaststätte des Multispartenvereins bekommt ein Update.

Entspannt sitzt Peter Gerspach auf der neuen Zuschauertribüne des FT-Sportparks, die Sonne scheint ihm ins Gesicht. Während die ersten Sportler am frühen Morgen ihrer schweißtreibenden Arbeit nachgehen, wird auch auf der Baustelle auf Hochtouren gearbeitet. Der FT-Geschäftsführer zeigt sich zuversichtlich, dass bis Ende des Jahres die neuen Gebäude bezugsfertig sein werden. „Wir sind im Zeitplan“, sagt er.

Hier entsteht die Schnitzelgrube mit Trampolinanlauf von draußen. Foto: Joers

Der Großumbau für rund 20 Millionen Euro, der im Frühjahr offiziell eingeweiht werden soll, ist auf der Zielgeraden um einige Bausteine erweitert worden. So wird nun auch die FT-Gaststätte komplett renoviert, wie Gerspach dem Wochenbericht verrät. Die historische Fassade des allerersten Gebäudes soll stärker akzentuiert werden, zudem entstehen zwei große Außenterrassen. Damit einher geht ein Pächterwechsel – zum Ende des Jahres läuft der Pachtvertrag aus. Die FT führt bereits Gespräche mit potenziellen Nachfolgern, ist aber offen für weitere Bewerber, die die Gaststätte und das Hotel des 7.500-Mitgliedervereins übernehmen wollen. „Es soll ein Treffpunkt für den ganzen Stadtteil werden“, sagt Gerspach, der einen Gaststättenbetreiber mit frischen Ideen wünscht, die zu dem innovativen Großsportverein passen.

Innovativ ist auch das Stichwort eines weiteren Neuzugangs: In der ehemaligen Karl-Herterich-Halle laufen die Bauarbeiten für die neue Bewegungshalle mit Schnitzelgrube. Gerspach bezeichnet sie als „i-Tüpfelchen“ des Sanierungsvorhabens. In eine mit Schaumgummi-Blöcken gefüllten Grube kann hier gesprungen, gehüpft sowie geklettert – und zwar ausdrücklich sowohl Kinder als auch Erwachsene. „Etwas Vergleichbares gibt es bislang nicht in der Region“, freut sich der Geschäftsführer.

Freuen dürfen sich die Mitglieder außerdem auf eine neue Sportart: Die in den USA hochpopuläre Tennis-ähnliche Ballsportart Pickleball erhält auf dem Außengelände neben der Act-Now-Halle eigene Felder. Direkt daneben entsteht außerdem eine neue Bewegungslandschaft. In diesem Skillpark können Sportler sich selbst testen – fest installierte Displays geben Auskunft über Parameter wie Sprungkraft oder Geschwindigkeit. „Das können wir auch für die Sportdiagnostik nutzen“, so Gerspach.

Missbrauchsvorwürfe auf TikTok: Gerüchte und Verleumdung gegen Freiburger Kita gehen weiter

Eine selbst ernannte Kinderschützerin verbreitete ihre frei erfundenen Missbrauchsvorwürfe unter anderem bei TikTok und Instagram.Eine selbst ernannte Kinderschützerin verbreitete ihre frei erfundenen Missbrauchsvorwürfe unter anderem bei TikTok und Instagram. Foto: Tashatuvango/Adobe Stock

In einer Freiburger Kita sollen Männer sich Kinder ausgesucht und anderen für sexuelle Missbrauchshandlungen übergeben haben, so der Vorwurf einer Influencerin auf der Plattform TikTok. Kita-Leitung, Polizei und Behörden wüssten davon. Die Vorwürfe wurden längst als unwahr entlarvt. Nun laufen die Ermittlungen gegen die Video-Urheberin.

Seit über zwei Wochen halten frei erfundene Vorwürfe über angebliche Missbrauchsfälle in Kindertagesstätten in Freiburg Polizei, Staatsanwaltschaft und Stadtverwaltung in der Stadt auf Trab und sorgen für große Empörung. In die Welt gesetzt wurden die Behauptungen von einer Tiktokerin und selbsternannten Kinderschützerin. Die Frau war bis vor wenigen Monaten in der Stadt wohnhaft gemeldet, bestätigt die Polizei auf Nachfrage. Wo sie jetzt stecke, wisse man aber nicht, so Polizeisprecher Michael Schorr.

Auf TikTok ist die Frau mittlerweile zwar gesperrt. Aber auf YouTube und anderen Kanälen trieb sie zuletzt weiterhin ihr Unwesen. So gab es einen zweistündigen Live-Stream auf dem YouTube-Kanal eines Schweizer Verschwörungstheoretikers, in dem die unwahren Vorwürfe wiederholt wurden. Ein Verhalten, so ist in Freiburg zu hören, durch das zwar „kein Kind geschützt“, wohl aber die „Kitas kaputtgemacht“ würden.

Die Stadtverwaltung hatte das Thema bekannt gemacht und rechtliche Schritte eingeleitet. Zudem wurde berichtet, dass man wegen Morddrohungen in den Sozialen Medien einen Sicherheitsdienst vor einer Kita eingerichtet habe. Der Sicherheitsdienst wurde zwischenzeitlich wieder abgezogen, die fragliche Kita ist in den Sommerferien. Sie hatte laut Polizei auch nichts mit den ursprünglichen Missbrauchsvorwürfen dreier Mütter vom April zu tun, die sich gegen zwei Kita-Bedienstete richteten und die auch hinter der aktuellen viralen Hetz-Kampagne stecken dürften. Diese ursprünglichen Vorwürfe wurden von der Polizei nach umfangreichen Ermittlungen als haltlos und falsch entlarvt, die diesbezüglichen Ermittlungsverfahren im Mai eingestellt. Gegen eine der damals Beschwerde führenden Mütter erging eine Unterlassungserklärung.

Dennoch flacht die Aufregung um die Verleumdungen nicht ab. Man erhalte mittlerweile im Zweistundentakt Presseanfragen aus ganz Deutschland, so die Polizei. Die Verunsicherung in der Bevölkerung sei groß, so Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Mitteilung. Mehrere Personen hätten Strafanträge gestellt, denen die Behörden nun nachgehen. Ermittelt werde wegen des Verdachts der Verleumdung, übler Nachrede und dem öffentlichen Aufruf zu Straftaten. Besonders gravierend: Nach einer im Internet verbreiteten Morddrohung gegen den Leiter einer Freiburger Kita ermitteln Staatsanwaltschaft und Kripo. Wer dazu aufrief, den Mann zu töten, sei bisher nicht bekannt.

Bernd Peters

Nanosatellit ERNST aus Freiburg startet ins All

Forschende am Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI haben federführend einen Kleinsatelliten entwickelt. Am 16. August 2024 startete dieser in den Orbit. Foto: Fraunhofer Emi

Raketenstarts könnten zukünftig noch früher erkannt werden – um dies zu ermöglichen, startete der erste Forschungssatellit des Fraunhofer Instituts ERNST am 16. August von Kalifornien aus ins All. Die Mission des Kleinsatelliten: Er soll neue Technologien unter Weltraumbedingungen testen und untersuchen, ob mit schuhkartongroßen Kleinsatelliten auch Raketenstarts detektiert werden können.

Forschende am Freiburger Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI haben den kleinen Satelliten federführend entwickelt und betreuen die rund dreijährige Mission. Förderer des Forschungsprojektes ist das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw).

Frank Schäfer, Leiter des Geschäftsfeldes Raumfahrt am Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI bezeichnet den Nanosatelliten in einer Pressemitteilung als „Meilenstein in der Raumfahrtforschung“. Mit ihm könne man Innovationen im Weltraum testen und Erkenntnisse sammeln, so Schäfer. Mit an Bord ist unter anderem eine leistungsstarke Infrarot-Kamera, die die Wärmeabstrahlung von startenden Raketen erfassen kann.

Große Technologien auf kleinem Raum

Trotz großer Forschungsaufgaben ist ERNST ein Winzling. Er ist klein wie ein Schuhkarton, verfügt jedoch über zahlreiche technologische Innovationen. Für seine Hauptaufgabe ist er mit einer hochempfindlichen Infrarotkamera ausgestattet. Sie muss auf minus 160 Grad Celsius gekühlt werden, um optimale Bilder zu liefern.

Außerdem sind eine optische Kamera zur Erdbeobachtung im sichtbaren Spektralbereich und ein vom Fraunhofer INT aus Euskirchen entwickelter Strahlungsdetektor an Bord. Der Detektor misst hochenergetische Weltraumstrahlung und hilft damit, deren Einfluss auf die Elektronik von Kleinsatelliten zu untersuchen.

Die Satellitenplattform könnte sowohl für militärische als auch für zivile Forschungsaufgaben wertvolle Ergebnisse liefern. „Denkbar ist beispielsweise, dass wir ERNST in Zukunft auch nutzen, um Waldbrände frühzeitig zu erkennen“, so Schäfer. ERNST ist der erste Kleinsatellit der Fraunhofer-Gesellschaft. Entwickelt wurde er unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik EMI in Freiburg. Beteiligt waren das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT und das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB.

Bisher ist Deutschland auf dem globalen Markt für Satelliten kaum vertreten: Im vergangenen Jahr kamen nur fünf von über 2500 gestarteten Satelliten aus Deutschland. Der überwiegende Anteil der Satelliten fällt in die Größenklasse der Kleinsatelliten. Die in Freiburg entwickelte Satellitenplattform hilft so deutschen Unternehmen, ihre Technologien und Sensoren ins All zu bringen.

Am Ende seiner Mission wird ERNST wieder in die Erdatmosphäre eintreten und dort verglühen. So wird Weltraumschrott vermieden und der Orbit nachhaltig genutzt.

21-Jähriger erleidet Stichverletzung im Rücken

Eine Stichverletzung im Rücken erlitt ein 21-Jähriger bei einer Auseinandersetzung.

Eine Stichverletzung im Rücken erlitten hat ein 21-Jähriger bei einer Auseinandersetzung in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 16. August, in Freiburg-Weingarten.
Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen zwei bislang unbekannte Personengruppen in der Krozinger Straße aus ungeklärter Ursache in Streit geraten sein. Es kam schließlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der ein 21-Jähriger vermutlich mit einem Messer schwer verletzt wurde. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07 61/ 8 82-28 80 zu melden.

Podcast-Plauderei mit dem Freiburger Rathaus-Chef Martin Horn

Für die neueste Folge ihres Podcast „Deutschland3000“ besuchte Politikjournalistin Eva Schulz Rathaus-Chef Martin Horn in Freiburg – als Geschenk gab’s für den OB ein neues Paar ausgefallener Socken.Für die neueste Folge ihres Podcast „Deutschland3000“ besuchte Politikjournalistin Eva Schulz Rathaus-Chef Martin Horn in Freiburg – als Geschenk gab’s für den OB ein neues Paar ausgefallener Socken. Foto: www.instagram.-com/martinhornfrbg

Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wie Entertainer Klaas Heufer-Umlauf, Comedian Atze Schröder oder Sänger Nico Santos hat Politikjournalistin Eva Schulz schon für den beliebten Podcast „Deutschland3000 – ne gute Stunde mit Eva Schulz“ interviewt. Jetzt hat sie Rathaus-Chef Martin Horn in Freiburg besucht, um mit ihm über zahlreiche Themen zu plaudern. Die neue Folge könnt ihr euch in der ARD-Audiothek anhören.

Dabei ging’s um ernste Themen wie Anfeindungen in der Kommunalpolitik, bezahlbares Wohnen, Tempo30-Limit oder warum er am Tag seiner Wahl eine gebrochene Nase hatte. Aber teilweise ging’s auch lockerer zu: der Oberbürgermeister schwärmte von der „coolen, jungen Stadt“ und erzählte, dass sein erster Berufswunsch Brummifahrer war, weil er als Kind die Kassetten der Drei Fragenzeichen liebte und sie so die ganze Zeit hätte hören könnte. Er verriet auch, dass er eine „ziemlich wilde Jugend hatte“ und als OB in Freiburg nicht zu exzessiv feiern gehen würde, „dafür verlasse ich dann die Stadt.“

Und er zeigte sich als Fan der Sportfreunde Stiller. Als die 2022 mit einem Konzert in der Innenstadt überraschen und so Promo für ihren ZMF-Auftritt machen wollten war schon nach einem Auftritt Schluss – der Vollzugsdienst beendete den Auftritt. „Ein riesen PR-Coup für die Band, der durch alle Medien ging“, so Horn. Er besuchte die Musiker daraufhin bei ihrem ZMF-Konzert backstage. „Wir haben lange und nett geplaudert und ich habe ihnen einen Gutschein für ein Straßenkonzert in Freiburg geschenkt“. Vielleicht kommen die Freunde nun nochmal zum Überraschungsauftritt in die Innenstadt? Dass der OB ein Faible für ausgefallene Socken hat – deshalb gab’s als Geschenk „Deutschland3000“- Socken.

Mehrmonatige Einbruchserie in Freiburger Fahrradgeschäfte aufgeklärt – zwei Tatverdächtige auf frischer Tat ertappt

Die Einbruchserie in Freiburger Fahrradgeschäfte ist aufgeklärt. Symbolfoto: PixabayDie Einbruchserie in Freiburger Fahrradgeschäfte ist aufgeklärt. Symbolfoto: Pixabay

Ermittlungserfolg für die Polizei Freiburg: In der seit Monaten anhaltenden Einbruchserie in Fahrradgeschäfte in der Region und dem Diebstahl hochwertiger E-Bikes konnten nun zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Sie wurden auf frischer Tat ertappt.

Dem Polizeipräsidium Freiburg ist nach eigenen Angaben „ein wichtiger Schlag gegen den gewerbsmäßigen Fahrraddiebstahl“ gelungen. Seit Beginn des Jahres 2024 war es im Stadtgebiet Freiburg und im Landkreis Emmendingen zu mehreren Einbrüchen in Fahrradgeschäfte gekommen. Dabei wurden jedes Mal hochwertige E-Bikes gestohlen. Die Täter seien dabei meist nach dem selben Prinzip vorgegangen: Die Schaufensterscheiben der Fahrradläden wurden mit einem Gegenstand eingeworfen und im Anschluss die E-Bikes entwendet.

Im Rahmen „umfangreicher, mehrmonatiger Ermittlungen“ ist es einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe von Kriminal- und Schutzpolizei nun gelungen, den Tatverdacht gegen zwei Männer zu erhärten. Die beiden Männer waren in den Abendstunden des 14. April 2024 im Rahmen eines Polizeieinsatzes in Berghaupten im Ortenaukreis auf frischer Tat ertappt und festgenommen worden.

Durch die Staatsanwaltschaft Freiburg konnten beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehle erwirkt werden. Beide dringend Tatverdächtige befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Im Zuge der Ermittlungen können den mutmaßlichen Tätern nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei insgesamt 14 vollendete und zwei versuchte Einbrüche in Fahrradgeschäfte angelastet werden.

Der Gesamtdiebstahlschaden belaufe sich auf circa 300.000 Euro. An den Geschäften selbst sei zudem ein Sachschaden von weiteren, mehreren tausend Euro entstanden, so die Polizei.

„Die wilden Mäuse“ erleben ein lustiges Abenteuer auf hoher See

Die tierischen Abenteurer treffen auf launige Zyklopen, eine Bande Mafia-Ratten und sogar eine echte Riesenkrake Die tierischen Abenteurer treffen auf launige Zyklopen, eine Bande Mafia-Ratten und sogar eine echte Riesenkrake. Foto: Apollo Films

In dem Animationsfilm träumt die kleine Maus Pattie vom großen Abenteuer – ganz im Gegenteil zu ihrem besten Freund, dem gemütlichen (und vegetarisch lebenden) Kater Sam, der immer brav in ihrer Heimat, der griechischen Stadt Iolkos, bleiben will. Als dort eine Statue zu Ehren des Göttervaters Zeus enthüllt wird, zieht dies den Zorn des Meeresgottes Poseidon auf sich. Er soll auch eine Statue bekommen. Ausgerechnet der klapprige Held Iason soll den Saphir finden, der den Dreizack schmücken soll.

Da sieht Pattie ihre Chance auf ein Abenteuer gekommen und schleicht sich auf Iasons Schiff – in Begleitung ihres Freundes Sam. Unterwegs treffen sie auf tierische Unterstützer, launige Zyklopen, eine Bande Mafia-Ratten und sogar eine echte Riesenkrake.

Zirkus Charles Knie kommt nach Freiburg

Die Besucher erwartet ein mitreißendes Programm: mit beeindruckenden Artisten – hier der italienische Shooting-Star Devin de Bianchiz – und einem großen Wasserspektakel.Die Besucher erwartet ein mitreißendes Programm: mit beeindruckenden Artisten – hier der italienische Shooting-Star Devin de Bianchiz – und einem großen Wasserspektakel. Foto: Zirkus Charles Knie

Der in Monte Carlo im Jahre 2017 preisgekrönte Zirkus Charles Knie kommt zu einem Gastspiel nach Freiburg und gastiert vom 21. August bis 1. September auf dem Messegelände. Das Programm ist dieses Jahr noch bunter und lebendiger, noch spektakulärer und vor allem noch lustiger. Dabei spielen 100.000 Liter Wasser, die bis zu 15 Metern hoch in die Zirkuskuppel katapultiert werden, eine zentrale Rolle.Im Jahr 2022 präsentierte der Zirkus Charles Knie seine hochmoderne „On-Stage-Produktion“ erstmals einem begeisterten Publikum, und wurde mit dieser neuen Form einer riesigen Zirkusshow zum Trendsetter für eine ganze Branche. Ein Volltreffer – ausverkaufte Vorstellungen, ein geradezu euphorisches Publikum und Standing Ovations nach jeder Show.

Über 40 internationale TOP-Artistinnen und Artisten, Tänzerinnen und Tänzer, Sängerin und Comedians feiern mit dem Publikum das Leben und eine echte Zirkusparty, befinden sich entweder an einem tropischen Strand oder tauchen ab in die Tiefen des Meeres. Wohl kaum ein reisender Zirkus transportiert soviel Technik von Standort zu Standort wie der Zirkus Charles Knie, denn die Materialschlacht, die für das Spektakel benötigt wird ist gigantisch. „Wir verpacken einen ganzen Ocean in über 40 Sattelauflieger“, so Sascha Melnjak, Inhaber und Geschäftsführer des Zirkus Charles Knie. Denn um den Traum von Sonne, Strand und Meer perfekt in die Kulisse eines Zirkuszeltes zu integrieren benötigt der Zirkus unzählige Effekte, Licht, perfekten Sound und ganz viel Wasser.

„Wir begreifen unsere Idee von einem zeitgemäßen Zirkus als große Show für die ganze Familie. Und diese Show findet auf einem Niveau statt, die dem Vergleich mit z.B. großen Musicalproduktionen jederzeit standhält“, erklärt Sascha Melnjak dieses für die Zirkusbranche neue und einzigartige Konzept. Die Transformation des klassischen Zirkus ins Jetzt ist dem Zirkus Charles Knie mehr als gelungen. Und explizit weist Sascha Melnjak darauf hin, dass diese Show kein Bruch mit den Traditionen des Zirkus ist. Keine krampfhaft bemüht moderne Show, die dann schnell übers Ziel hinausschießt. „Wir sind weiterhin Zirkus im besten Sinne, eine echte Feel-Good-Family-Show“. Sascha Melnjak ist sich sicher, auch die Gäste in Freiburg restlos zu begeistern.

Tickets (20 bis 44 Euro) gibt es unter www.zirkus-charles-knie.de oder www.reservix.de, unter der Reservix-Hotline 06 9/ 4 27 26 26 55 sowie täglich ab 10 Uhr an den Zirkuskassen.

Ex-Freiburger Matthias Ruhl hat alle 145 Drei-Sterne Restaurants der Welt getestet

Kulinarische Kunstwerke aus der Sterneküche probierte Matthias Ruhl in 20 Ländern: Beispielsweise ein Gericht mit Sardine, Tomate, Ringelblume und Escabeche-Soße im „Plénitude“ in Paris. Fotos: Privat

Er hat es sich schmecken lassen, dabei war sein Ziel sportlich: Matthias Ruhl, der aus Freiburg stammt, hat alle 145 Drei-Sterne-Restaurants der Welt besucht. Seine Leidenschaft für gutes Essen führte ihn so in 20 Länder. Besonders beeindruckt hat ihn die japanische Küche, auch wenn es nicht immer einfach war, einen Tisch zu ergattern.

Freiburg ist seine alte Heimat, hier ist er aufgewachsen und hat studiert, wohnte in Kirchzarten, bis er mit 24 in die USA auswanderte. Heute lebt er in Los Altos in Kalifornien. Dort hat er bereits 2007 seine Leidenschaft für die Gourmet-Küche entdeckt, als ein Restaurant in der Nähe mit dem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Auf Geschäftsreisen und im Urlaub war er dann immer in Drei-Sterne-Lokalen essen.

Im neuesten Drei-Sterne-Restaurant, dem „Jordnær“ bei Kopenhagen gab’s Chawanmushi (Japanischer Eierstich), Koenigskrabbe, rote Garnelen, Sancho Pfeffer, Limettenschale, Osetra Kaviar, Blumen, frischer Wasabi

Aber erst während der Corona-Pandemie setzte er sich das ehrgeizige Ziel, bis zum seinem 50. Geburtstag alle 145 Sterne-Restaurants der Welt besucht zu haben – in rund 70 davon hatte er zu diesem Zeitpunkt schon gegessen. Möglich machte das Genussreisen eine berufliche Auszeit, er war bei einem Start-up in der IT-Branche tätig, „80 bis 100 Wochenstunde waren normal“, erzählt er. Da kam der kulinarische Rekordversuch recht: auch seine Frau war bei den meisten Testessen dabei, „das ging aber nicht immer, wir haben zwei kleine Kinder, da mussten wir dann eine Betreuung organisieren.“
Anfang Juli hatte es Matthias Ruhl tatsächlich geschafft und mit dem „Jordnær“ bei Kopenhagen das 145. Drei-Sterne-Restaurant besucht.

Das „L’Effervescence“ in Tokio servierte einen Salat mit 58 Zutaten.

Beeindruckt hat ihn besonders die japanische Küche: „dort ist man sehr perfektionistisch in Bezug auf das Essen und wie es angerichtet ist, aber auch überaus gastfreundlich und nett“. Trotzdem hat er manchmal an seinem ehrgeizigen Vorhaben gezweifelt, beispielsweise, wenn er eine Reservierung fast wegen eines Staus verpasst hatte oder es unmöglich schien, „überhaupt eine Reservierung zu bekommen“. Allein im „Makimura“ in Tokio brauchte er Monate, um einen Tisch zu ergattern.

Vor allem hat es ihm aber Spaß gemacht und er hat es sich schmecken lassen. „Es gab sehr viele gute Restaurants. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir zum Beispiel das ’Waldhotel Sonnora’ nördlich von Saarbrücken mit unglaublich guter französischer Küche oder auch Das ’Alinea’ in Chicago mit sehr kreativen Menüs – nachdem das mit drei Sternen ausgezeichnet wurde, war es aber leider nicht mehr so spannend“, erzählt er.

In einem Blog berichtet er von seinen Erlebnissen

Das teuerste Menü gab’s im „Ultraviolet“ in Shanghai. Stolze 1.400 Euro standen auf der Rechnung, „im Schnitt kostet der Besuch im Drei-Sterne-Restaurant pro Essen 250 bis 500 Euro“. Und was hat ihn das kulinarische Hobby gekostet? „Ich habe das nie ausgerechnet, aber geschätzt waren es so 100.000 fürs Essen und nochmal das gleiche für die Reisekosten.“

Matthias Ruhl testete die Sterne-Restaurants meist nicht alleine: seine Frau teilt seine Leidenschaft

Auf seinem Blog „Travels for Stars“ (www.travelsforstars.com) hält er seine Restaurantbesuche fest. Das kommt gut an und „ist auch der Sinn der Sache, ich möchte anderen meine Erfahrung weitergeben. Dafür bekomme ich sehr positives Feedback“. Und wie geht es nun weiter – als Testesser aller Zwei-Sterne-Restaurants auf der Welt? „Das wären wohl zu viele und das ändert sich ständig, da käme man nicht hinterher. Aber mir fällt bestimmt etwas ein, die neuen Drei-Sterne-Restaurants, die hinzukommen, werde ich auf jeden Fall besuchen“, sagt er und lacht.

In Freiburg und die Region reist der Wahl-Kalifornier auch gerne – erst Mitte Juli hat er seine Schwester in Kirchzarten besucht. Eine Rückkehr ist nicht ausgeschlossen: „Meine Frau findet es hier toll, vor allem im Dreisamtal, ich könnte mir vorstellen mal wieder hierher zu ziehen“. Matthias Ruhl ist ein Fan von badischem Essen, da dürfen es „dann aber gerne auch mal einfach nur Brägele mit Kräuterquark oder Wurstsalat“ für den Genießer sein.

Perfekt angerichtet: Geräucherter Aal mit Aprikose, Lorbeerblatt und Meerrettich im „Uliassi“ in Senigallia in Italien.