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Der erfolgreiche Deutsch-Rapper Jazeek kommt 2026 zu I EM MUSIC in Emmendingen

Jazeek bringt auf seiner „Summer Takeover“-Tour brandneue Tracks mit.Jazeek bringt auf seiner „Summer Takeover“-Tour brandneue Tracks mit. Foto: Universal Music

Nach einem weiteren Jahr mit ausverkauften Shows und Nummer 1 Hits ist klar: Jazeek ist gekommen, um zu bleiben. Kaum ist der letzte Vorhang der Starboy Tour gefallen, startet einer der spannendsten deutschsprachigen Urban Artists direkt ins nächste Kapitel: dem Summer Takeover 2026. Am 26. Juli 2026 kommt er zu I EM MUSIC. Hier treten außerdem Nena am 23. Juli 2026, Mark Forster am 24. Juli 2026 und Andrea Berg am 25. Juli 2026 auf.

Was die Fans erwartet? Pure Sommerenergie. Sonne, Beats, Emotionen – Open Air. Die Starboy Tour 2025 hat gezeigt, was Jazeek live kann: ausverkaufte Hallen, ekstatische Crowds und Momente, die unter die Haut gehen. Jetzt verlegt er das Ganze nach draußen auf die größten Bühnen und schönsten Open-Air-Locations in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit neuen Songs, einem komplett frischen Bühnenkonzept und einer Show, die größer, lauter und noch intensiver wird, bringt Jazeek das Sommerfeeling 2026 auf ein neues Level. Natürlich dürfen seine Hits wie Akon, Ma Baby, Playboybunnies oder Superstars nicht fehlen – aber auch brandneue Tracks feiern beim Summer Takeover ihre Live-Premiere. Tickets unter 07641 – 96 28 28 40 oder auf www.karoevents.de sowie beim BZ-Kartenservice. Weitere Infos unter www.iemmusic.de

Vor Gastspiel in München: Vier Nationalspieler des SC Freiburg lösen das Ticket für WM 2026

SC Freiburg Bayern Ginter KaneBayerns Harry Kane wird versuchen, Ginter & Co. das Leben so schwer wie möglich zu machen. Foto: Detlef Berger

Was ist drin beim Rekordmeister aus München? Am kommenden Samstag (15.30 Uhr / Sky) reist der SC Freiburg zum Gastspiel in die Allianz Arena. Die bisherige Bilanz spricht klar gegen die Breisgauer. Erfreulich: Gleich vier Nationalspieler des SC Freiburg qualifizierten sich mit ihren Teams für die WM 2026.

Die Ausbeute des SC Freiburg bei Pflichtspielen in München ist bekannntermaßen ausbaufähig. Sechs der letzten Bundesligaspiele verloren die Breisgauer gegen den FC Bayern München. Unvergessen bleibt dagegen der Erfolg im DFB-Pokal im April 2023, als der SC erstmals überhaupt als Sieger vom Platz gehen konnte. In der Liga gab es das letzte Erfolgserlebnis im März des Vorjahres: Beim 2:2 erzielte Lucas Höler damals in der 87. Minute den entscheidenden Ausgleichstreffer. Höler war es auch, dem beim umjubelten Viertelfinal-Pokalsieg gegen den FCB das Siegtor per Elfmeter gelang.

So liefen die Länderspiele

Nach München reisen einige Freiburger mit mehr Länderspielerfahrung auf dem Kerbholz. So trug sich Johan Manzambi für die Schweiz in der WM-Qualifikation gegen Schweden (4:1) sogar in die Torschützenliste ein – in der Nachspielzeit traf er zum 4:1. Auch beim 1:1 gegen den Kosovo spielte er durch. Igor Matanovic hatte ebenfalls zwei Einsätze für Kroatien und feierte zwei Siege (3:1 gegen Färöer, 3:2 gegen Montenegro). Philipp Lienhart bejubelte ein 2:0 mit Österreich gegen Zypern und stand auch beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina über 90 Minuten auf dem Platz. Und Torwart Noah Atubolu durfte wieder bei der deutschen A-Nationalmannschaft reinschnuppern. Erfreulich: Alle vier SC-Spieler – Lienhart, Manzambi, Matanovic und Atubolu – qualifzierten sich mit ihren Nationalmannschaften für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada.

Der 23-jährige Atubolu schaffte es zwar als einziger der vier nicht in den Spieltags-Kader für die beiden Qualifikationspiele, mit denen sich Deutschland das erhoffte WM-Ticket sicherte. Dafür nutzte Atubolu die Chance, um sich von der aktuellen deutschen Nummer eins Oliver Baumann Tipps abzuholen. „Ich kann mir von ihm viel abschauen. Er gibt mir das eine oder andere mit auf den Weg“, sagte Atubolu über Bauman in einem Videointerview des DFB. Dort verriet Atubolu auch, dass der frühere SC-Torhüter Baumann dem damals 13-jährigen Atubolu einst ein paar Torwarthandschuhe schenkte. „Ne, echt?! War ich wenigstens nett?“, fragte der verdutzte Baumann und gab das Lob an Atubolu zurück. „Er hat großes Potenzial für die Zukunft, sei es im Verein oder auch in der Nationalmannschaft.“

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel ist eine aktualisierte Version aus der heutigen Wochenbericht-Printausgabe vom 19. November 2025

Liveübertragung im St. Josefskrankenhaus in Freiburg: Spendengala bei Glühwein und Snacks

Artemed SpendengalaVon den Spenden profitieren unter anderem Kinder in Bolivien. Foto: Artemed Kliniken freiburg

Das St. Josefskrankenhaus Freiburg lädt am Sonntag, 23. November, zur Liveübertragung der Spendengala der Artemed Stiftung ein. Ab 18.30 Uhr können Besucher im Casino des Krankenhauses bei Glühwein und einem kleinen Imbiss Einblicke in die Arbeit der Stiftung gewinnen.

Während der Gala berichten Expertinnen und Experten über die aktuellen Projekte der Artemed Stiftung. Der Masterplan für das neue St. Walburg’s Hospital in Tansania wird vorgestellt, es gibt Einblicke in die Arbeit mit Straßenkindern in La Paz (Bolivien) und schwimmende Kliniken im Irrawaddy Delta veranschaulichen, wie dringend benötigte Versorgung in Myanmar gelingt.

Ein musikalisches Highlight des Abends ist der Auftritt des Klaviervirtuosen Charlie Glass. Mit außergewöhnlichem Feingefühl bewegt er sich zwischen Klassik, Pop und Musical. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Infos: www.artemedstiftung.de

Polit-Prominenz im Europa-Park: Für den Bundeskanzler gab’s eine Skulptur als Geschenk

Geschenk beim Europa-Park-Besuch: Bundeskanzler Friedrich Merz erhielt von Roland Mack eine Original-Skulptur „Steh auf Europa“ des Künstlers Ottmar Hörl.Geschenk beim Europa-Park-Besuch: Bundeskanzler Friedrich Merz erhielt von Roland Mack eine Original-Skulptur „Steh auf Europa“ des Künstlers Ottmar Hörl. Foto: Europa-Park

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Wochenende das erste Wolfgang Schäuble-Demokratieforum im Europa-Park besucht. 45 junge Menschen aus Deutschland und Frankreich haben sich auf Einladung von Europa-Park Gründer Roland Mack zwei Tage lang mit Themen wie Demokratie, nationale Identität und deutsch-französische Freundschaft auseinandergesetzt.

Der Bundeskanzler, der zu den engsten Weggefährten des 2023 verstorbenen Wolfgang Schäuble zählt, lobte das Demokratieforum als „grandiose Idee“. Friedrich Merz: „Wolfgang Schäuble wäre begeistert gewesen von diesem Treffen. Wir müssen die Werte von Wolfgang Schäuble weiterleben lassen. Ich bin Roland Mack für diese Initiative sehr dankbar und ich freue mich, dass wir hier zusammengekommen sind, um über Europa zu sprechen. . Als ich gefragt wurde, ob ich am Demokratieforum teilnehmen möchte, habe ich sofort ja gesagt. Denn ich will Ihnen die Botschaft geben, dass es hier um die Zukunft Ihrer Generation geht, die wir heute auf den Weg bringen und die Sie irgendwann vollenden müssen.“ Am Demokratieforum haben zudem die Witwe von Wolfgang Schäuble, Ingeborg Schäuble, und seine Tochter Christine Strobl teilgenommen.  Zahlreiche weitere Politiker waren dabei: so wie CSU-Vorsitzender Markus Söder, Innenminister Thomas Strobl, sowie Justizministerin Marion Gentges.

Das zweitägige Programm begann am 14. November mit einer Begrüßung durch Europa-Park Inhaber und Initiator des Demokratieforums Roland Mack im Ballsaal Berlin: „Dieses Forum ist unserem Freund Wolfgang Schäuble gewidmet – einem der bedeutendsten Politiker und überzeugtesten Europäer, die unser Land hervorgebracht hat. Auch im Europa-Park hatten wir in den vergangenen 50 Jahren immer ein klares Ziel. Europa war für uns nie nur ein politisches Projekt. Europa war – und ist – eine Herzenssache.“

Friedrich Merz tauscht sich beim Demokratieforum mit den Teilnehmenden aus. Foto: Europa-Park

Im ersten Workshop tauschten sich die jungen Menschen mit dem ehemaligen Staatssekretär und ehemaligen Wegbegleiter von Wolfgang Schäuble, Markus Kerber, über die Herausforderungen moderner Demokratien in Deutschland und Frankreich aus. Moderiert und begleitet wurde das Forum von der deutsch-französischen Journalistin und Autorin Cécile Calla, früher Korrespondentin der Zeitung Le Monde in Berlin. Am zweiten Tag durften sich die Teilnehmenden über ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz freuen. Nach einer kurzen Rede tauschten sie sich mit ihm über aktuelle politische Themen aus. 

Neben dem politischen Programm gab es aber auch die Gelegenheit in einer Pause eine Runde Achterbahn zu fahren. Und Friedrich Merz durfte sich über ein besonderes Geschenk freuen: eine Europa-Skulptur des Künstlers Ottmar Hörl.

Die 45 jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich im Alter von 18 bis 20 Jahren zeigten sich begeistert vom Demokratieforum und freuten sich über den Austausch mit den anderen Teilnehmenden, bei dem sie neue Impulse zur Demokratie in Europa und der deutsch-französischen Freundschaft erhalten haben. Das Demokratieforum soll alle zwei Jahre im Europa-Park stattfinden – als Treffpunkt für junge Europäer.


Roland Mack und Friedrich Merz mit einigen der Teilnehmenden des Demoktratieforums. Foto: Europa-Park

Diese Azubis waren einen Tag lang die Chefs im Freiburger XXXLutz-Möbelhaus

XXXLutz Azubis FreiburgHausleiter Manuel Volk (4. v.r.) übergab die Leitung an Azubi-Hausleiterin Viktoria Goshovatyuk (5.v.r.). Verkaufsleiter Gazi Sari (5.v.l) übergab seine Verantwortung an Rosa Bono (6.v.l.). Begleitet wurden der Azubi Day von Verona Baur (ganz rechts), regionale Ausbildungsverantwortliche bei XXXLutz.

Azubi Day bei XXXLutz in Freiburg: Eine junge Führungscrew übernahm am Dienstag einen Tag lang die Verantwortung im Möbelhaus im Industriegebiet Nord.

Für einen Tag haben acht Auszubildende der XXXLutz-Gruppe die volle Verantwortung im Freiburger XXXL-Möbelhaus übernommen. Bei einer symbolischen Schlüsselübergabe übergab Freiburgs neuer Hausleiter Manuel Volk die Leitung an Azubi-Hausleiterin Viktoria Goshovatyuk. Verkaufsleiter Gazi Sari – auch er ist neu im Freiburger XXXLutz-Haus – übergab seine Verantwortung an Rosa Bono. Begleitet wurden die Azubis von Verona Baur, die für die Region zuständige Ausbildungskoordinatorin bei XXXLutz.

Mit dem Azubi Day will das Unternehmen den Auszubildenden einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben einer Führungskraft bei XXXLutz geben. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, danach übernahm die junge Führungscrew.

Narri, Narro: Freiburger Sparkassen-Chef darf sich über den Narrenpreis freuen

Sparkassen-Chef Daniel Zeiler (Mitte) durfte sich über den Narrenpreis der Breisgauer Narrenzunft freuen – hier mit Oberzunftmeister Matthias Moser (l.) und Elferratspräsident Achim Wiehle.Sparkassen-Chef Daniel Zeiler (Mitte) durfte sich über den Narrenpreis der Breisgauer Narrenzunft freuen – hier mit Oberzunftmeister Matthias Moser (l.) und Elferratspräsident Achim Wiehle. Foto: Breisgauer Narrenzunft

Die Zünfte der Breisgauer Narrenzunft sind mit einer launigen Veranstaltung in die „fünfte Jahreszeit“ gestartet. Neben dem närrischen Programm stand die Verkündung des neuen Mottos sowie die Verleihung des Freiburger Narrenpreises im Mittelpunkt des Abends. Schwungvoll moderiert von Elferratspräsident Achim Wiehle, warteten die Anwesenden gespannt auf das Motto der Fasnet 2026, welches durch den Münsternarr Mario Rotzinger verkündet wurde. Die kommende Fasnet steht unter dem Leitspruch: „Ein Narr macht alles richtig – und nimmt sich selber nicht so wichtig.“

Ein Höhepunkt des Programms war die Verleihung des Freiburger Narrenpreises. Als diesjähriger Auserwählter durfte sich Daniel Zeiler, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Freiburg, die Urkunde bei Oberzunftmeister Matthias Moser abholen. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Detlef Frankenberger, Geschäftsführer der Brauerei Ganter, die in diesem Jahr ihr 160-Jähriges feiert. Er würdigte das Engagement Zeilers für die Stadt und die Region. Auf eine glückselige Fasnet liebe Narren!

Neues Sozial- und Jugendzentrum am Breisacher Hof in Freiburg für 16,5 Millionen Euro

Spatenstich Breisacher HofFeierlicher Spatenstich mit den Bürgermeistern Martin Horn, Martin Haag und Ulrich von Kirchbach sowie Stadträten und den Verantwortlichen vom Kinder- und Jugendzentrum am Breisacher Hof. Foto: Joers

Es ist ein besonderes Bauprojekt in einem historischen Ensemble, das ein ganzes Quartier betrifft: Am vergangenen Donnerstag erfolgte der feierliche Spatenstich für das neue Sozial- und Jugendzentrum am Breisacher Hof im Stadtteil Mooswald. 16,5 Millionen Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand.

Dass das in die Jahre gekommene Sozial- und Jugendzentrum Breisacher Hof saniert werden muss, stand schon lange fest. Bereits 2019 erfolgte der Gemeinderatsbeschluss. Nun, sechs Jahre später, kann es endlich losgehen: Für 16,5 Millionen Euro Baukosten wird die bisherige zweigruppige Kita auf vier Gruppen erweitert, außerdem entstehen ein Jugend-, Senioren- und Quartierstreff sowie ein Versammlungsraum – und das alles unter einem Dach. „Freiburg wächst, und weil es wächst, braucht es solche Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren“, sagte Oberbürgermeister Martin Horn beim feierlichen Spatenstich. Vor allem die Tatsache, dass das Projekt mit 8,7 Millionen Euro vom Bund gefördert wird, hat es dem OB angetan. „Daran könnten wir uns in Freiburg gewöhnen“, so Horn.

So soll das fertige Gebäude aussehen – im Innenhof erhält das Gebäude zudem einen neuen Anbau für die dortige Kita. Visualisierung: H+O Architekten

Während der Bauzeit sind Kita und Quartierstreff in Containern untergebracht. Laut Baubürgermeister Martin Haag soll der Neubau bis September 2027 bezugsfertig sein. „Unsere Kernidee war, das Bestandsgebäude durch einen Neubau so zu erweitern, dass ein Innenhof entsteht – und damit ein geschützter Außenbereich für die Kindertagesstätte.“ Bis zu 60 Kinder wird der Träger der Kita Rasselbande – die Freiburger Vereinigung Sozialarbeit (VFS) – künftig in den neuen Kita-Räumlichkeiten betreuen können. Die Jugendlichen ausdem dortigen Flash-Jugendzentrum bekommen künftig moderne Räume im Untergeschoss. Im Obergeschoss entsteht ein Treffpunkt für die Senioren aus dem Stadtteil. „Es ist ein kompaktes Gebäude für alle Generationen“, so Haag.

Die Freiburger Stadtbau saniert seit Jahren und auch weiterhin die umliegenden Wohngebäude im Breisacher Hof. Die ehemalige Kasernenanlage aus der Zeit um 1900 ist eines der letzten Militärensemble in Freiburg.

Das Bauprojekt wird zu 50 Prozent vom Bund gefördert: „Daran könnten wir uns gewöhnen“, so Oberbürgermeister Martin Horn (rechts). Foto: Joers

Bauturbo: Die Freiburger Stadtbau hat jetzt 1.000 Wohnungen gleichzeitig im Bau

Wohnkomplex an der Stefan-Meier-StraßeSo soll der neue Wohnkomplex an der Stefan-Meier-Straße einmal aussehen. Foto/Visualisierung: Stadtbau, Sacker Architekten, Lindenkreuz Eggert

Während alles über den Bauturbo spricht, hat Freiburgs kommunale Wohnungsbaugesellschaft den Turboknopf längst gedrückt: Seit dem Spatenstich am Montag auf dem Behördenareal in Herdern
hat die Freiburger Stadtbau (FSB) 1.000 Wohnungen gleichzeitig im Bau. Das Projekt an der
Stefan-Meier-Straße hat eine lange Vorgeschichte.

Es sei ein „antizyklisches“ Vorgehen der Stadt Freiburg, sagte Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn auf der Baustelle an der Stefan-Meier-Straße. Während Bauunternehmen bundesweit laut einem aktuellen Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts eher pessimistisch gestimmt sind und viele Kommunen in finanzielle Schieflagen geraten, verteilt die Freiburger Stadtbau (FSB) munter Aufträge an die lokale Bauwirtschaft. Bis 2030 will die Stadtbau insgesamt 750 Millionen Euro in den Wohnungsbau investieren.

Spatenstich an der Stefan-Meier-Straße: Die Fertigstellung der neuen Stadtbau-Wohnungen ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Foto: Joers

Allein im Juni und Juli brachte die kommunale Wohnungsbaugesellschaft in Haslach zwei Projekte mit 420 Wohnungen auf den Weg (Drei-Ähren-Straße und Am Lindenwäldele). „Diese Investitionen stabilisieren die lokale Wirtschaft“, so Horn. Nun knackte die FSB am Montag mit dem Spatenstich auf dem Behördenareal in Herdern die Marke von 1.000 gleichzeitig im Bau befindlichen Wohnungen. „Das ist für uns ein echter Kraftakt“, so Stadtbau-Geschäftsführer Matthias Müller, der außerdem betonte, wie wichtig es sei, dass geförderter Wohnraum auch in privilegierteren Stadtteilen wie Herdern oder Ebnet entstehe.

91 neue Wohnungen, davon 62 öffentlich gefördert, baut die FSB auf der früheren Parkplatzfläche im Behördenareal. Das rund 4.200 m² große Grundstück gegenüber vom Rennwegdreieck hat die FSB von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übernommen. Zwei Gebäude werden gebaut, eines mit acht und ein längerer Riegel mit fünf Geschossen. Laut Müller investiert die FSB hier 30 Millionen Euro, 10 Millionen Euro kommen vom Land Baden-Württemberg.

Laut Magdalena Szablewska, Technische Geschäftsführerin, sei der Neubau auf dem Behördenareal ein klassisches Beispiel von Nachverdichtung – und schon lange in Planung. „Dieses Quartier steht
für unser verantwortungsvolles Handeln, das den Stadtteil stärkt und städtebauliche, architektonische und ökologische Qualitäten mit sozialem Anspruch verbindet.“

Noch offen ist, wie es mit den restlichen Flächen auf dem Areal weitergehen wird. Die von Matthias Müller ausgegebene Devise „aus Büros werden Wohnungen“ hängt letztlich vom Bund und vom Land ab, denen das rund 6,2 Hektar große Behördenviertel gehört. Mittelfristig soll das Areal zwar neu geplant werden, aber wohl weiterhin vorrangig Verwaltungsgebäuden von Bundes- und Landesbehörden vorbehalten bleiben.

In ihrer neuen TV-Castingshow suchen „Die Geissens“ eine Prinzessin im Europa-Park

Fürstin Nina von Seborga, Sascha Lilic, Carmen und Robert Geiss suchen per TV-Show eine Prinzessin.Fürstin Nina von Seborga, Sascha Lilic, Carmen und Robert Geiss suchen per TV-Show eine Prinzessin. Foto: RTLZWEI

Glanz, Glamour und royale Eskapaden – in der neuen Castingshow „Die Geissens: Traumjob Prinzessin“ begleiten Carmen und Robert Geiss Fürstin Nina von Seborga bei der Suche nach einer würdigen Vertretung für das selbsternannte Fürstentum. Mit Benimmtrainer Sascha Lilic suchen sie die Frau, die für ein Jahr Prinzessin von Seborga wird – und 50.000 Euro mit nach Hause nimmt.

„Die Geissens: Traumjob Prinzessin“ ist ab dem 27. November um 20.15 Uhr bei RTL2 zu sehen. Im Schloss Balthasar im Europa-Park in Rust startet das royale Abenteuer. Tausende Frauen haben sich beworben, 25 dürfen ihr Können und ihre Haltung vor der prominenten Jury beweisen. Bewertet werden Stil, Etikette und Auftreten – kurz: alles, was eine echte Prinzessin ausmacht. Im Anschluss an das Casting werden die Kandidatinnen von Fürstin Nina, Carmen und Robert Geiss sowie Sascha Lilic im Europa-Park auf die Probe gestellt. Vom Benimm-Bootcamp über Tischmanieren bis hin zu einem royalen Umstyling.

Klingt für Fans des Trash TV sehenswert!

In Freiburg-Zähringen wurde eine Taube mit Schussverletzungen gefunden – kein Einzelfall

Die Ehrenamtlichen des Vereins Stadttaubenhilfe päppeln verletzte Tiere wieder auf – doch manchmal kommt die Hilfe zu spät. foto: privatDie Ehrenamtlichen des Vereins Stadttaubenhilfe päppeln verletzte Tiere wieder auf – doch manchmal kommt die Hilfe zu spät. Foto: privat

Die Ehrenamtlichen des Vereins Stadttaubenhilfe Freiburg haben Karl-Friedrich, wie sie das Tier liebevoll tauften, aufgenommen, um ihn aufzupäppeln. „Er wurde in Zähringen gefunden, als Krähen auf ihn eingepickt haben. Eine Röntgenaufnahme beim Tierarzt hat dann gezeigt, warum es ihm so schlecht ging. Es steckten zwei spitze Diabolos in ihm. Und das schon länger, denn die Einschusslöcher waren schon zugewachsen“, erklärt Jessica Schulz vom Verein Stadttaubenhilfe Freiburg. Diabolos sind Projektile, welche mit einem Luftgewehr verschossen werden. „Seine inneren Verletzungen waren zu schwer, deshalb musste er erlöst werden. Wir finden es unfassbar, dass jemand auf Tiere schießt.“

Das ist kein Einzelfall: „Wir hatten angeschossene Tauben aus Betzenhausen, Landwasser, Haslach, Umkirch, Gundelfingen und dem Stühlinger. Im vergangenen Jahr waren es fünf Stadttauben und zwei Wildtauben. Aber wir vermuten, dass es deutlich mehr Fälle gibt“.

Das bestätigt auch die Polizei. „Für das Jahr 2024 verzeichnet unsere hierfür zuständige Fachabteilung für Gewerbe und Umwelt eine Zahl von sieben Fällen, in denen durch Schüsse Tauben verletzt bzw. getötet wurden“, so Nora Thaleiser vom Polizeipräsidium Freiburg. Allerdings sei „die Dunkelziffer (polizeilich nicht registrierte Fälle) vermutlich deutlich höher.“ 2024 hätten sich solche Fälle auf den Bereich Freiburg-Stadt bis hin zu Gundelfingen konzentriert. Für eine solche Straftat sieht das Gesetz bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe vor. Die Stadttaubenhilfe will sensibilisieren: „Wir hoffen, die Leute werden wachsamer und melden solche Fälle bei der Polizei“.

Gute Neuigkeiten gibt es jedoch von den Tauben im Stühlinger: Die knapp 100 Tiere mussten ihren Brutplatz unter der Stadtbahnbrücke verlassen und haben in einen Container am Stühlinger Park ein neues Zuhause gefunden. „Solche betreuten Taubenschläge, bei denen die Eier ausgetauscht werden, sind die einzige Möglichkeit, um die Population zu verringern. Wir sind froh, dass diese Lösung gefunden wurde “, betont Jessica Schulz.