Die von Grund auf sanierte Burdahalle der Freiburger Turnerschaft ist bereits so gut wie fertiggestellt. Foto: Joers
Ein Großumbau soll den Sportpark der Freiburger Turnerschaft fit für die Zukunft machen. Beim Baustellenbesuch sind bereits große Fortschritte zu erkennen. Anfang 2025 soll das Projekt fertig sein.
Multifunktional, barrierefrei und energetisch nachhaltig: Wenn im Frühjahr 2025 alle Bauarbeiten fertig sein werden, wird der Sportpark der FT 1844 Freiburg nicht wieder zu erkennen sein. Bis dahin aber müssen sich die 7.500 Mitglieder des Mehrspartenvereins und die aktuell 40 Bauarbeiter auf der Baustelle noch durchbeißen: „Die Herausforderung ist, dass es eine Baustelle im voll laufenden Betrieb des Vereins ist“, sagt Architekt Peter Dörr, der selbst im Kindesalter bei der FT Sport gemacht hat: „Deshalb ist das für mich etwas ganz Besonderes.“
Aktuell geht FT-Präsident und Vorstandschef Klaus Müller davon aus, dass der Umbau statt der geplanten 18,2 Millionen Euro rund 20 Millionen Euro kosten wird. Unverändert neun Millionen Euro beträgt der städtische Zuschuss. Weil aber noch während der Bauphase entschieden wurde, statt eines Blockheizkraftwerks auf eine Grundwasserwärmepumpe umzustellen, geht Müller davon aus, dass mit weiteren Fördermitteln zu rechnen ist. So müsste die FT die Mehrkosten für das neue Energiekonzept nicht komplett allein tragen.
Machten einen Rundgang über die Baustelle (von links): FT-Vorstandsmitglied Detlef Frankenberger, FT-Geschäftsführer Peter Gerspach, Architekt Peter Dörr, Sportreferatsleiterin Ulrike Hegar, Sportbürgermeister Stefan Breiter und FT-Vorstandschef und Präsident Klaus Müller. Foto: Joers
Herzstück des Areals wird der neue, zweigeschossige Gebäuderiegel. Von hier aus erreicht man künftig die Turnhallen, das dann vergrößerte Fitnessstudio, die neuen Umkleiden und den Außenbereich mit Gastroterrasse und der neuen Tribüne. Die von Grund auf sanierte Burdahalle ist bereits fast fertig, inklusive der markanten, bodentiefen Verglasung, Gerätegaragen und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Das künftige Foyer im Eingangsbereich des Sportparks soll laut FT-Geschäftsführer Peter Gerspach der Treffpunkt für alle bleiben: „Der Sportpark ist ein Quartierstreff, deshalb versuchen wir überall eine hohe Aufenthaltsqualität zu haben.“ Das, so Sportbürgermeister Stefan Breiter, sei ganz im Sinne der Stadt Freiburg: „Das Öffnen der Sportangebote auch für Nicht-Mitglieder ist ein Weg, den wir gesamtstädtisch auch für andere Vereine verfolgen“, so Breiter.
Die Footballer der Sacristans starten am Sonntag in die neue Saison. Foto: Achim Keller
Mit einem Heimspiel gegen Reutlingen und einem neuen Quarterback-Coach starten die Footballer der Freiburger Turnerschaft am Sonntag (15 Uhr) in die Drittligasaison. Stattfinden wird das Spiel im Seeparkstadion. Die Mannschaft von Gray Levy, der in sein letztes Jahr als Cheftrainer der Sacristans geht, will auch in diesem Jahr um den Aufstieg mitspielen.
Es wird lila am Sonntag im Freiburger Seeparkstadion. Beim sogenannten „Purple Bowl“ treffen mit Gastgeber Freiburg und dem SVV Reutlingen die beiden Mannschaften aufeinander, die die Farbe lila in ihren Vereinsfarben tragen. Dass das Spiel aufgrund der Baustelle im FT-Sportpark (mehr dazu unter diesem Link) im Freiburger Westen ausgetragen wird, muss für die 1844-Footballer kein Nachteil sein: „Logistisch ist es für uns eine Herausforderung, weil wir das ganze Equipment dort hinbringen müssen. Aber wir hoffen, dass am Sonntag ein paar neugierige Menschen im Seepark unterwegs sein werden, die sich unser Spiel anschauen möchten“, sagt Sacristans-Pressesprecher Jochen Kern.
Die Mannschaften
Beim Purple Bowl treffen die Mannschaften aufeinander, die in der Vorsaison bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg mitspielten. Reutlingen war in der Pole Position, verlor aber das entscheidende Spiel gegen Fellbach, so dass Alberhausen den Meistertitel holte und aufstieg. Freiburg wurde Zweiter und möchte auch in diesem Jahr oben dran bleiben. „Wir arbeiten auf die 2. Bundesliga hin. Ob das schon in diesem Jahr ist oder im nächsten Jahr, wird sich zeigen“, sagt Kern. Headcoach Gray Levy, der nach der Saison endgültig in die USA zurückkehren wird, nimmt das Wort Aufstieg noch nicht in den Mund, sondern möchte „von Spiel zu Spiel“ schauen.
Im Freiburger Seeparkstadion bestreiten die FT-Footballer am Sonntag ihr Auftaktspiel. Foto: Joers
Die Vorbereitung
Vor allem das zweite Trainingslager der Sacristans Anfang April in der Sportschule Albstadt fiel aus Sicht von Levy ernüchternd aus: „Wir waren unterbesetzt und hatten zu viele verletzte Spieler. Wir müssen jetzt schauen, wie wir genug Spieler auf das Feld bekommen, um ein Footballspiel zu bestreiten“, so Levy. Aufgrund der vielen Ausfälle hinke das Team im Vergleich zur Vorsaison hinterher, so der US-Coach. Vor allem die Abgänge von Micha Henssler, Rico Blass, Jannik Arnold und die Langzeitverletzung von Janik Diels fallen ins Gewicht. „Da sind vier erfahrene Receiver, die uns in der Offense wegfallen“, sagt Kern.
Die Entwicklung
Gerade im Hintergrund passiert derzeit viel bei den Messdienern der FT: Ein neuer Ticket-Onlineshop ist gestartet. Dazu haben die Footballer mit der Firma Lexware einen neuen Hauptsponsor für sich gewinnen können und weitere Sponsoren an Land gezogen. Auch das Rahmenprogramm an den Spieltagen wurde ausgebaut: So können die Zuschauer am Sonntag im Seepark schon ab 14 Uhr vor dem Spiel bei verschiedenen Mini-Spielen wie dem US-Freizeitspiel Corn-Hole mitmachen oder sich in der Halbzeitpause beim Football-Zielwerfen versuchen. Ein DJ sorgt dazu für die passende Musik. Das alles mit dem Ziel, mehr Zuschauer für ’Football made in Freiburg’ zu begeistern: „Wenn du in der 2. Bundesliga spielen willst, muss das Umfeld entsprechend groß sein“, sagt Kern.
Der Neuzugang
Mit dem 40-jährigen US-Amerikaner Durven Dawes hat die FT auch ihr Trainerteam verstärkt. Dass die Quarterbacks dadurch ihren eigenen Coach bekommen, ist ebenso Ausdruck der gestiegenen Ambitionen bei den Sacristans. „Seine Verpflichtung unterstreicht unseren Ansatz hier in Freiburg auf eine hochwertige und nachhaltige Ausbildung unserer Spieler zu setzen“, sagt Philipp Haase, Sportlicher Leiter Erwachsenensport. Dawes war zuletzt Headcoach der Gold Coast Stingrays in Australien.
Der Unterbau
Aufgrund der aktuell dünnen Personaldecke in der ersten Mannschaft muss sich Gray Levy personell bei der zweiten Mannschaft (Developement-Team) bedienen. „Die Spielerzahlen sind nicht ganz so wie wir uns das wünschen. Zehn Spieler mehr pro Team wären gut“, so Kern. Und auch der Unterbau spielt am Wochenende: Am Samstag um 12 Uhr die U19 und um 15.30 Uhr die Zweite Mannschaft – Gegner ist jeweils Aalen und gespielt wird im FT-Sportpark.
Der Jung-Nationalspieler
Ähnlich wie Sonntag-Gegner Reutlingen im Seeparkstadion setzt auch die FT vor allem auf Eigengewächse und einen lokal zusammengesetzten Kader. Mit der Folge, dass es hin und wieder Freiburger Talente in die deutsche Spitze schaffen – so wie aktuell der 14-jährige Bennet Arnold, der in den erweiterten U15-Nationalmannschaft-Kader Mixed berufen wurde. „Er trainiert teilweise schon bei der U19 mit“, so Jochen Kern. Die Entwicklung der 1991 gegründeten Sacristans schreitet also voran – und tritt mit dem Kickoff am Sonntag in ihre nächste Phase.
Gewinnen Sie mit badenova und dem Freiburger Wochenbericht Tickets für die Heimspiele des SC Freiburg. Foto: Detlef Berger
Fußballfans aufgepasst: Gewinnen Sie Tickets für das kommende Bundesliga-Heimspiel des SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg am Samstag, 27. April um 15:30 Uhr – denn auch in dieser Saison verlosen der Freiburger Wochenbericht und Energieversorger badenova gemeinsam attraktive Sitzplatz-Tickets im Europa-Park Stadion. Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Sitzplatzkarten für die Osttribüne.
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Wer zwei Karten für das Heimspiel des SC Freiburg gewinnen möchte, beantwortet dazu die folgende Gewinnspielfrage und ruft ab heute, Mittwoch, 17. April, bis Sonntag, 21. April, 24 Uhr unter 01 37/ 9 37 95 69 (0,50 € pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) an, nennt das Stichwort „badenova“ und die richtige Antwort. Teilnahme ab 18 Jahren. Ein Gewinnspiel von: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
Gewinnspielfrage:
In welcher Sportart gab der frühere Freiburger und Ex-Wolfsburger Max Kruse gerade sein Debüt? A) Motorsport B) Golf C) Angeln
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel SC Freiburg Ticketverlosung mit badenova
1.Veranstalter:
1.1 Veranstalter des Gewinnspiels ist die Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Str. 3, 79115 Freiburg, im Folgenden als Freiburger Wochenbericht bezeichnet.
1.2 Mit der Teilnahme erklärt sich der Gewinnspielteilnehmer mit der Geltung der Teilnahmebedingungen sowie den Datenschutzbedingungen einverstanden.
2. Teilnahme:
2.1 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss die Gewinnspielfrage: In welcher Sportart gab der frühere Freiburger und Ex-Wolfsburger Max Kruse gerade sein Debüt? A) Motorsport B) Golf C) Angelnbeantwortet werden.
2.2 Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen Teilnehmer unter der kostenpflichtigen Telefon-Hotline (0,50 Cent pro Anruf aus dem Dt. Festnetz/Mobilfunk) mit der Rufnummer 01 37/ 9 37 95 69 anrufen und am Telefon das Stichwort „badenova“ und die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage nennen.
2.3 Das Gewinnspiel beginnt am 17.04.2024 und endet mit Ablauf des 21.04.2024 (nachfolgend „Aktionszeitraum“ genannt).
2.4 Als Gewinn verlost der Freiburger Wochenbericht 2 x 2 Sitzplatz-Eintrittskarten für das Bundesliga-Heimspiel des SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg am Samstag, 27. April 2024.
3. Teilnahmeberechtigung:
3.1 Teilnahmeberechtigt ist nur, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat.
3.2 Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligten Personen, Mitarbeiter des Freiburger Wochenbericht sowie deren Angehörige.
4. Gewinnermittlung, Gewinnbenachrichtung und Gewinnverteilung:
4.1 Die Ermittlung der Gewinner erfolgt zeitnah nach Ablauf des Aktionszeitraum per Losverfahren.
4.2 Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah telefonisch benachrichtigt.
4.3 Die Aushändigung des Gewinns erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels ausschließlich per E-Mail-Versand oder per Selbstabholung unter dieser Adresse: Freiburger Wochenbericht Verlags GmbH, Lörracher Straße 3, 79115 Freiburg. Für den Versand des Gewinns wird eine E-Mail Adresse benötigt. Eine Aushändigung des Gewinns auf dem Postweg ist nicht möglich.
5. Datenschutz:
5.1 Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Alle Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden werden erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Die Kontaktdaten, die vom Gewinner mitgeteilt werden, werden ausschließlich zur Versendung des Gewinnes genutzt und innerhalb eines Jahres gelöscht. Eine weitere Nutzung oder Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Den Teilnehmenden stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu. Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel sind an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten.
5.2 Die Gewinner sind damit einverstanden, im Falle eines Gewinns vom Freiburger Wochenbericht über den Umstand, gewonnen zu haben, informiert und entsprechend kontaktiert zu werden.
5.3 Sofern der Gewinner dem zustimmt besteht im Falle eines Gewinns die Möglichkeit, dass ein vom Gewinner erstelltes Foto (Selfie) des Gewinners unter Angabe seines Namens in der gedruckten Ausgabe und in der Online-Ausgabe des Freiburger Wochenbericht veröffentlicht wird – ein Anspruch hierauf besteht jedoch nicht und die Entscheidung darüber liegt im Ermessen des Freiburger Wochenbericht.
6. Rechtsweg:
6.1 Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Festivalstimmung auf dem Münsterplatz gibt es im September auf dem Fashion & Food Festival. Foto: FWTM
Das Fashion & Food Festival Freiburg kehrt zurück und verwandelt die Freiburger Innenstadt erneut in einen lebendigen Hotspot für Fashion, Food und Lifestyle.
Am 26. September 2024 stimmt das Pre-Opening in der Konviktstraße auf die Veranstaltung ein. Am 27. und 28. September findet das Festival dann in der gesamten Innenstadt statt.
Besucher erwartet ein vielfältiges Programm, mit Fashion Shows, musikalischen Acts, Tanz und Akrobatikdarbietungen sowie einem vielfältigen Food-Angebot. Neu dabei ist in diesem Jahr ein Matchmaking-Format, das junge Labels, Designer_in-nen und Food & Drink-Start-ups mit Einzelhändlern vernetzt.
Interessierte Labels und Start-ups haben hier die Möglichkeit, sich auf den Flächen der Einzelhandelsgeschäfte zu präsentieren. Dadurch profitieren nicht nur die Newcomer, sondern die Zusammenarbeit verspricht frische Impulse und einzigartige Entdeckungen für alle Beteiligten. In Kooperation mit der Gastro- und Clubszene der Freiburger Innenstadt wird das Tagesprogramm dieses Jahr durch Aftershow-Partys ergänzt, die die Festivalstimmung bis spät in die Nacht tragen.
Kostenloser ÖPNV
Am Samstag, 28. September ist anlässlich des Festivals die Nutzung des ÖPNV der VAG kostenfrei. Organisiert wird das Fashion & Food Festival Freiburg durch die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), unterstützt durch die Badische Zeitung, z´Friburg in der Stadt e.V., Herzschlag Freiburg, der Schneckenvorstadt, sowie die Händler-Initiativen der Konviktstraße und der Rathausgasse. Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche regionale Kooperationspartner aus unterschiedlichen Branchen, beispielsweise FAEX aus Berlin/Bremen.
Als Sponsoren unter dem Motto #gemeinsamfürdieinnenstadt-freiburg sind auch dieses Jahr wieder die Volksbank Freiburg und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau dabei.
Weitere Informationen sind auf der Website www.fashion-food-festival.de und dem Instagram-Kanal @fashion_food_festival_freiburg. verfügbar. Interessierte, die das Festival mit einem eigenen Angebot mitgestalten möchten, können das Festival-Team unter city@fwtm.de erreichen.
Schöne Aktion: SC-Kicker Noah Weißhaupt (Mitte) und seine Freundin setzen sich für den Tierschutz ein. Der Freiburger Tierheim-Leiter Marco Marsovszky durfte sich über eine Spende freuen. Foto: Marcel Bischler
SC-Spieler Noah Weißhaupt und seine Freundin Jana haben nicht nur selbst zwei Straßenhunde aus Griechenland adoptiert, sondern engagieren sich auch darüber hinaus für den Tierschutz. „Ein persönliches Thema, welches uns sehr am Herzen liegt“, schreibt der Fußballer auf seiner Instagram-Seite. Hier macht er nun mit einem Video auch Werbung für das Freiburger Tierheim.
Mit Tierheimleiter Marco Marsovszky wirft er einen Blick hinter die Kulissen. Dabei geht es um die großen Baustellen, beispielsweise neue Hundehäuser, die mindestens drei Millionen Euro kosten werden. Und er ruft auf, das Tierheim zu unterstützen, durch eine Mitgliedschaft beim Tierschutzverein Freiburg, eine Patenschaft für einen Vierbeiner oder Spenden. Den Anfang machte Noah Weißhaupt selbst und überreichte eine Spende über 5.000 Euro.
Rund 4.500 Kilo weggeworfener Abfall werden in Freiburg täglich gesammelt. Aus diesem Grund kommt das Thema Verpackungssteuer erneut auf die Tagesordnung des Gemeinderats in seiner Sitzung am kommenden Dienstag, 23. April. Die Einführung von Mehrwegangeboten habe laut Beschlussvorlage nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
Neben einer Verbesserung der Müllsituation verspricht sich die Stadtverwaltung davon einen besseren Kostendeckungsgrad bei der Müllentsorgung: Vorreiter ist die Stadt Tübingen, die 2022 eine Verpackungssteuer einführte. Hier sei laut der Stadt Freiburg die Mehrwegquote auf rund 50 Prozent gestiegen.
Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte die Einführung der Verpackungssteuer trotz der Klage einer Betreiberin einer Fastfoodketten-Filiale.
Trotzdem sind die Reaktionen im Gemeinderat teilweise verhalten – die Freien Wähler warnten zum Beispiel vor „übereiltem Aktionismus“. Hintergrund ist eine noch ausstehende Klage vor dem Bundesverfassungsgericht. Auch die Stadtverwaltung hatte den Antrag der Grünen-Fraktion im Jahr 2021, eine Verpackungssteuer zu prüfen, vorerst zurückgestellt.
„Die Einführung einer kommunalen Steuer zulasten der Branche sehen wir kritisch“, sagt auch die stellvertretende Geschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga in Freiburg, Doris Hertweck.
Durch einen Flickenteppich mit unterschiedlicher Besteuerungsgrundlage werde zudem die Arbeit überregionaler Unternehmen erschwert und der Wettbewerb verzerrt. Einen wichtigen Punkt sieht sie auch in der nach wie vor fehlenden Rechtssicherheit.
Als möglichen Zeitpunkt zur Einführung der Steuer sieht die Stadt frühestens Juli 2025. Grund dafür sind neben dem Umstellungsprozess der Betriebe in Buchhaltung und Kassensystem auch Personalkapazitäten und der zeitliche Vorlauf, den das Umweltschutzamt und die Stadtkämmerei benötigen, sowie ein notwendiges IT-Verfahren zur Veranlagung der Verpackungssteuer.
Auch sei das oberste Ziel der Steuer die Eindämmung der Vermüllung des öffentlichen Raumes: Diese soll durch die Umstellung auf Mehrweg erreicht werden. Zuvor sollen die Firmen die Möglichkeit haben, sich intensiv über verschiedene Systeme beraten zu lassen.
Bürokratischer AufwandAuch Hertweck sieht den großen bürokratischen Aufwand, der an den Betrieben hängen bleibt: Sie spricht von einer Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht, außerdem könnten Kommunen eine Meldepflicht sowie Steuervorauszahlungen festlegen. „Das ist ein erheblicher bürokratischer Mehraufwand“, so Hertweck.
Derzeit kämpfe die Gastronomie ohnehin mit großen Herausforderungen, sagt Hertweck: Dazu gehören neben steigenden Energie- und Personalkosten auch die spürbare Zurückhaltung beim Konsumenten. Eine einseitige Belastung sei ungerecht für die Branche und bestrafe zudem die Falschen: „Der Gastronom kann nichts dafür, wenn die Menschen ihren Müll auf die Straße werfen“, so Hertweck.
Sie sieht vor allem die Stadt in der Pflicht, Mehrweg zu fördern. Der Dehoga unterstützt die Betriebe mit Rahmenvereinbarungen mit führenden Mehrwegsystemanbietern bei der Umsetzung der Mehrwegsangebotspflicht: „Am Ende entscheidet aber der Verbraucher“, so Doris Hertweck. Außerdem bliebe abzuwarten, ob eine Verpackungssteuer tatsächlich Müll vermeide. Generell profitiere natürlich auch die Gastronomie von einer sauberen und nicht vermüllten Innenstadt.
Um eine positive Aufnahme der Verpackungssteuer zu ermöglichen, möchte die Stadt Förderprogramme konzipieren: Die Stadt Tübingen gewährte zum Beispiel einen Zuschuss zur Anschaffung einer Spülmaschine in Höhe von 500 Euro.
Um 20.45 Uhr findet ein Lindy Hop-Workshop für Einsteiger statt. Die Fans
lateinamerikanischer Rhythmen dürfen sich parallel über eine neue Salsa-Figur freuen. Foto: Valentin Behringer
Beschwingt im wahrsten Sinn des Wortes beginnt in Freiburg der Mai: Die Tanzschule Gutmann lädt am Samstag, 4. Mai zum Maiball ins Ballhaus Freiburg. Highlights sind das Tanzkonzert mit dem „Cotton Club Swing Orchestra“, eine Silent-Party und mehr.
Dank dem Line-Orchester „Cotton Club Swing Orchestra“ werden die Roaring Twenties und Swingin‘ Thirties des letzten Jahrhunderts wieder lebendig. Auch alle, die am Ball-Abend lieber Musik von ihrem Platz aus genießen möchten, dürfen sich auf das 14-köpfige Orchester, das bundesweit den Swing bringt, freuen.
Neben Swing gibt es Latino-Musik und auch alle, die sich auf Standard-/Latein-Tänze freuen, sind am 4. Mai im Ballhaus richtig. Eine ganz besondere Tanzparty gibt es nach dem Gang über den roten Teppich, der in der Villa Ganter und auf einem Silent-Floor endet: Am Kopfhörer stellt sich jeder aus drei Kanälen seinen eigenen Musikmix zusammen.
Zum Ankommen und Aufwärmen bietet das Team der Tanzschule um 20.45 Uhr einen Lindy Hop- Workshop und parallel für die Latino-Fans einen Salsa-Workshop. Und auch während des Balls wird mit Shows und Partytanzrunde einiges geboten sein.
Lee (Kirsten Dunst), eine hartgesottene Kriegsfotografin, reist zum Weißen Haus, um den Präsidenten zu interviewen. Foto: A 24 Filmverleih
Die USA in naher Zukunft: Das Land ist tief gespalten und zerrüttet – ein Bürgerkrieg tobt. Der Präsident kämpft mit Luftangriffen gegen Aufständische in Texas und Kalifornien. Zwei Kriegsjournalisten werden Zeugen von desaströsen Entwicklungen, denn der brutale Konflikt droht ein gänzlich unvorbereitetes Land in Schutt und Asche zu legen.
Der Film spielt in einem Amerika, das sich in zahlreiche Gruppierungen aufgespalten hat, die sich nun in einem Bürgerkrieg gegenseitig bekämpfen. Die „Westlichen Streitkräfte“, ein bewaffnetes Bündnis von Staaten, die gegen die föderale Regierung rebellieren, werden das Kapitol in wenigen Tagen zur Kapitulation zwingen und unter ihre Kontrolle bringen. Denn die Regierung hat sich in eine Diktatur verwandelt und die abtrünnigen Staaten werden mit Waffengewalt bekämpft. Regierungstruppen greifen Zivilisten an, Journalisten werden im Kapitol erschossen.
In der Hoffnung auf ein letztes Interview mit dem Präsidenten (Nick Offerman, „Parks and Recreation“) reist Lee (Kirsten Dunst, „Spider Man“-Reihe, Foto), eine hartgesottene Kriegsfotografin, die auf der ganzen Welt Gräueltaten und Destabilisierungsprozesse festgehalten hat, mit einer kleinen Truppe von Journalisten und Zivilisten zum Weißen Haus. Auf ihrem Weg erleben sie die neue Realität hautnah. Wem können sie inmitten des Kriegs noch vertrauen? Denn in diesem Amerika, in dem das gesellschaftliche Gefüge auseinandergerissen wurde, gibt es nur noch den individuellen, unerbittlichen Willen zu überleben.
Temporeicher Actionthriller von Kultregisseur Alex Garland („28 Days Later“), der ebenfalls das Drehbuch verfasst hat. Intensive und nicht loslassende Bilder nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch eine düstere Zukunftsvision, mit – jedenfalls bislang – undenkbaren Folgen.
Der Film vereint einen hochkarätigen Cast. In weiteren Rollen sind unter anderem Wagner Moura („Narcos“), Stephen McKinley Henderson („Dune“), Cailee Spaeny („Priscilla“), Jesse Plemons („Breaking Bad“) und Sonoya Mizuno („La La Land“) zu sehen (fwb).
Feierten am Wochenende auf dem legendären Coachella-Festival in Kalifornien. Der Freiburger Internet-Star Vally (r.) und Influencerin Payton Ramolla. Da durfte ein gemeinsames Foto vor dem Riesenrad natürlich nicht fehlen. Foto: www.instagram.com/vallixpauline
Am Wochenende wurde die kalifornische Wüste wieder zum Promi-Hotspot, denn hier ging das kultige Coachella-Festival über die Bühne. Mittendrin Valerie aus Freiburg, besser bekannt als Internet-Star Vally. Bei Instagram hat sie rund 600.000 Follower, bei TikTok hat sie rund 28 Millionen Likes. Sie begeistert ihre Follower mit Beauty, Lifestyle und Unterhaltung durch Tutorials und auch regelmäßig mit Schnappschüssen aus Freiburg. Jetzt schickte sie Fotogrüße via Instagram mit zahlreichen Eindrücken vom Festival, aber natürlich auch von ihren schicken Outfits – die in den Kommentaren gefeiert wurden.
Ganz in weiß posiert sie gemeinsam mit Influencerin und Schauspielerin Payton Ramolla (850. 000 Follower bei Instagram). Neben Musicacts wie Lana Del Rey oder No Doubt ließen sich beim Festival unter der kalifornischen Sonne zahlreiche weitere Stars blicken.
Sängerin Taylor Swift und Football-Spieler Travis Kelce haben sich turtelnd unter die Leute gemischt. Auch Hotelerbin Paris Hilton und die Schauspielerinnen Megan Fox und Halle Bailey ließen sich die Party des Jahres nicht entgehen. Damit nicht genug, als Überraschungsgäste tauchten Sängerin Shakira oder Schauspieler Will Smith als „Men in Black“ auf der Bühne auf. Was für eine Show!
Die Videoüberwachung in der Innenstadt wirkt: dank der Kameras konnten Straftaten aufgeklärt oder sogar verhindert werden.Insgesamt ist die Zahl der Straftaten im öffentlichen Raum jedoch gestiegen. Foto: Michael Bamberger
Unrühmlicher Spitzenplatz: Freiburg ist weiterhin die kriminellste Stadt im Land. Das zeigen die Ergebnisse der Kriminalstatistik, die die Polizei am Freitag vorgestellt hat. Hier wird am häufigsten eine Straftat begangen – vor allem Diebstähle haben deutlich zugenommen. Deshalb soll es mehr Polizei auf den Straßen geben – und der Vollzugsdienst wird verdoppelt.
Mehr als 26.600 Straftaten gab es laut Polizei im vergangenen Jahr im Stadtkreis Freiburg – ein Plus von 15,1 Prozent im Vergleich zu 2022. Das liegt besonders an einem „massiven Anstieg von Diebstählen“ (26,5 Prozent), so Polizeivizepräsident Matthias Zeiser. Vor allem Laden- (plus 42,8 Prozent) und Taschendiebstähle (plus 41,3 Prozent), aber auch der Fahrrad- (plus 44,9 Prozent) und der Moped-Klau (plus 35 Prozent) haben deutlich zugenommen.
Die meisten Straftaten gab es in der Altstadt (6.668), in Haslach (3.015), dem Stühlinger (2.005) und in der Wiehre (1.879). Ein Anstieg zeigte sich bei den nicht-deutschen Tatverdächtigen, deren Anteil lag erstmals bei über 50 Prozent. Ein bundesweiter Trend zeigt sich auch in Freiburg: die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die eine Straftat begehen, ist im Vergleich zum Vorjahr größer geworden – allerdings nur leicht. Einen Rückgang gab es dagegen in anderen Bereichen: bei Sexualstraftaten (minus 8,8 Prozent) und der Rauschgiftkriminalität (4,6 Prozent weniger).
Für die Videoüberwachung in der Innenstadt, die seit über einem Jahr in den Nächten am Wochenende läuft, zieht die Polizei ein positives Fazit. „Diese zeigt Wirkung, wir konnten Taten verhindern und aufklären“, erklärte Zeiser. 370 Ereignisse seien so entdeckt worden,324 davon nur dank der Kameras. Insgesamt sind die Straftaten im öffentlichen Raum im Vergleich zum Vorjahr jedoch um rund 15 Prozent angestiegen – deshalb wird es mehr Polizeipräsenz auf den Freiburger Straßen geben. Personell „werde aufgestockt, das wird man in Freiburg stark merken“, sagte Zeiser. In den kommenden drei Jahren soll es mehr als 100 neue Stellen im Polizeipräsidium Freiburg geben.
Um die Kriminalität in der Stadt zu senken und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken, wird auch die Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Land und der Stadt fortgesetzt. Eine Maßnahme: der städtische Vollzugsdienst wird verdoppelt. „Die aktuellen Zahlen zeigen leider, dass es wichtig und richtig war, ist und bleiben wird, die Sicherheitspartnerschaft weiter fortzuschreiben. Stadt, Land und Polizei arbeiten seit Jahren eng zusammen, diese Kooperation werden wir fortsetzen und weiter ausbauen. Beim Thema Sicherheit setzen wir in Freiburg auf klassische Elemente, der Vollzugsdienst wird verdoppelt, die Stellenausschreibungen dafür laufen bereits. Zudem erwarten wir eine Verstärkung der Polizeikräfte im Polizeipräsidium Freiburg. Gleichzeitig stärken wir die Bereiche Dialog und Prävention. Klares Ziel ist es, die Kriminalität in Freiburg nachhaltig einzudämmen.“
Einer der Schwerpunkte: die Drogenkriminalität eindämmen. Besonders Kinder und Jugendliche sollen davor geschützt werden. Neben gezielten Kontrollen soll in Schulen aufgeklärt werden. Um Jugendkriminalität einzudämmen, arbeiten Staatsanwaltschaft, Stadt und Polizei am Aufbau eines Hauses des Jugendrechts in Freiburg, noch ist man auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Für den Stühlinger Kirchplatz ist indes ein „sozio-kulturelles integratives Gesamtkonzept“ geplant, um den Lärmschutz zu verbessern und Feiernde zu sensibilisieren, sollen auch die Nachtmediatoren aufgestockt werden.